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	<title>tales of ratatösk Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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		<title>DAS NEUE WOLFSZEIT &#8211; DER BERICHT 2023</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Nov 2023 10:11:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Tage werden dunkler, die Gefühle schwerer... Wir lassen das Wolfszeit 2023 nochmal vor unseren Augen durchziehen.<br />
Für Dich gibt es dafür den von Tränen (der Freude und des Verlusts) genässten Bericht - mitsamt Eindrücke in Bild und Emotion'!</p>
<p>Schwelge mit uns in Erinnerung!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-neue-wolfszeit-der-bericht-2023/">DAS NEUE WOLFSZEIT &#8211; DER BERICHT 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Es ist wieder Wolfszeit! </strong></h2>
<p>Mich: Doch diesmal nicht an gewohnter Stelle – nein, im Crispendorfer Nadelwald wird es wohl nie wieder stattfinden. Die <strong>neue Location</strong> befindet sich auch in Thüringen:<strong> Das Feriendorf Auenland in Eisfeld</strong>. Es bleibt spannend: Kann das Gelände mit dem Charme des alten Ortes des Geschehens mithalten?</p>
<p>Diese Frage hat sich allerdings schon mit einem überdeutlichen <strong>JA</strong> beantwortet, bevor ich mein erstes Bier aus dem Kofferraum holen kann. Davon abgesehen, dass der Tannenwald hier ebenso archaisch prangt wie ums Crispendorfer Ferienland herum, lässt mich der absolut prachtvolle Ausblick vom Campingground erstmal drei Schritte rückwärts schreiten, bevor mich die Eindrücke überwältigen und zu Boden zwingen. Sonnenbeschienene Hügel- und Bergspitzen tummeln sich vor einem schier endlos weiten Horizont, Nadelgehölz verteilt sich wie dunkle Farbkleckse über das gesamte Panorama und die Wolken ziehen ruhig in sanften Schwaden über das klare Hochsommerfirmament. Frische Grashalme dämpfen meinen Fall, während ich die Schönheit des Moments mit allen Poren meines Körpers in mich aufnehme. <strong>„Willkommen“,</strong> scheint das neue Gelände uns sagen zu wollen, <strong>„willkommen Freunde beim</strong> <strong>WOLFSZEIT FESTIVAL 2023</strong>.“</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-44899 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829.jpg" alt="" width="741" height="417" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829-750x422.jpg 750w" sizes="(max-width: 741px) 100vw, 741px" /></p>
<p>Doch während ich so in romantischer Naturverbundenheit daherschwelge, unterbricht mich plötzlich ein primitiver Gedanke: <strong>Moment mal!</strong> Sind wir nicht eigentlich zum Abmeddln hier? Und so kommt es, dass der Kofferraum an diesem ersten Nachmittag und Abend dann doch noch um einige halbe Liter erleichtert wird.</p>
<h2><strong>Der neue Morgen ist da</strong></h2>
<p>Ja, der neue Morgen ist da! Und die *hust* Eindrücke des gestrigen Auftakts beschäftigen meinen Schädel heute auf weniger angenehme Weise. Zudem ist mir wohl irgendwer im Laufe des Abends aufs Knie gefallen, so dass mir nicht nur das Denken sondern auch das Laufen schwerer fällt als gewöhnlich.</p>
<p>Dennoch schaffen wir es noch vor dem ersten Konzert, zur <strong>sagenumwobenen Sommerrodelbahn </strong>zu pilgern, die sich nur einige hundert Meter vom Campground entfernt befinden soll. Hier stellt sich gleich sie nächste Frage: Ist sie ein gebührender Ersatz für Crispi, die Fot- ich meine natürlich Bimmelbahn und Hauptattraktion der alten Festival-Location?</p>
<div style="width: 1140px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-44827-1" width="1140" height="641" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/YouCut_20230831_142954390.mp4?_=1" /><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/YouCut_20230831_142954390.mp4">https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/YouCut_20230831_142954390.mp4</a></video></div>
<p>Und auch hier werden wir nicht enttäuscht! Nicht nur der Weg nach unten macht (abgesehen von zwei bis drei unglücklich positionierten Brennnesseln) unerhört viel Spaß, sondern auch der Aufzug nach oben hat einiges zu bieten, wie er einen nach erfolgreichem Flitzen gemütlich an wilden Brombeersträuchern, nadelbedeckter Blumenwiese und saftigen, frisch aus der Erde geschossenen Pilzen wieder den Hügel hinauf zieht. Zehn von zehn Punkten. <strong>Wir fahren ungefähr acht Mal,</strong> bevor es dann doch endlich mal an der Zeit ist, sich das Infield von innen anzusehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Ab hier gibt’s Konzertberichte!</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44909" aria-describedby="caption-attachment-44909" style="width: 236px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class=" wp-image-44909" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1.jpg" alt="" width="246" height="368" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1-750x1123.jpg 750w" sizes="(max-width: 246px) 100vw, 246px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44909" class="wp-caption-text">Eichhörnchen! &#8211; Tales Of Ratatösk @Crow</figcaption></figure>
<p>Den doch etwas undankbaren Slot als erste Band um vierzehn Uhr Nachmittags am ersten Konzerttag belegen in diesem Jahr <strong>TALES OF RATATÖSK</strong>. Dass die Folk-Metaller damit aber absolut kein Problem haben, weil sie nämlich in der Lage sind, jede Situation prompt in eine wilde Party zu verwandeln, beweisen sie mir in diesem Jahr nun schon zum zweiten Mal. Was soll auch schiefgehen, wenn man ein anderthalb Meter großes <strong>Plüscheichhörnchen</strong> dabeihat – und dazu eine persönliche Eichhornträgerin ähnlicher Höhe, die dafür sorgt, dass mit ihm, um es und um es herum gemosht und gekreist wird, was das Zeug hält.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44850" aria-describedby="caption-attachment-44850" style="width: 200px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-44850" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2.jpg" alt="" width="210" height="315" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2-750x1123.jpg 750w" sizes="(max-width: 210px) 100vw, 210px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44850" class="wp-caption-text">Fieps &#8211; Tales Of Ratatösk @Crow</figcaption></figure>
<p>Der Basser <strong>Peter</strong> (ungefähr doppelt so groß) hat im Biersturm des Vortags seine Stimme gegen ein heisernes Fiepsen eingetauscht. Dies lässt seine Ansagen heute recht amüsant wirken, seine Growls aber umso bestialischer erschallen.</p>
<p>Ein weiteres Unglück ergibt sich, als plötzlich im Eifer des Gefechts besagte <strong>Eichhornträgerin mit dem Fuß umknickt </strong>und ihre heilige Aufgabe erstmal an jemand anderes abgeben muss. Zehn Minuten später jedoch sieht man sie wieder im Publikum – diesmal mit dem flauschigen Maskottchen als Auge des Circle Pits auf dem Boden sitzend.</p>
<p>Während alledem wird die Energielatte von der aufgeregten Musik stets oben gehalten, und auch wenn noch bei weitem nicht alle da sind um mitzumachen, kann man von einem äußerst gelungenen Startschuss fürs <strong>WOLFSZEIT FESTIVAL 2023</strong> sprechen.</p>
<h2><strong>Gekonnte Epik</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44856" aria-describedby="caption-attachment-44856" style="width: 389px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-44856" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9.jpg" alt="" width="399" height="267" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 399px) 100vw, 399px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44856" class="wp-caption-text">Mit Deko &#8211; Vanaheim @Crow</figcaption></figure>
<p>Es folgen die <strong>epischen, bombastischen, fantastischen</strong> <strong>VANAHEIM</strong> aus den Niederlanden. Wenn dieser Satz auch ein bisschen mit Hyperbeln gespickt wirken mag, so lasst mich euch versichern, dass ich jedes der Worte in genau dem Maße hingeschrieben habe, in dem ich es emfpinde. Bisher – und vor allem seit Release des großartigen Debut-Albums „Een Verloren Verhal“ vor etwas mehr als einem Jahr – haben diese vier Männer live bei jeder Gelegenheit bewiesen, dass sie nicht nur technisch, sondern auch in Sachen Songwriting richtig was draufhaben. &nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44857" aria-describedby="caption-attachment-44857" style="width: 411px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44857" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15.jpg" alt="" width="421" height="281" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 421px) 100vw, 421px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44857" class="wp-caption-text">Action! &#8211; Vanaheim @Crow</figcaption></figure>
<p>Mit einer Stunde Spielzeit reicht es diesmal für alle Metal-Tracks des Albums plus zwei der etwas älteren EP. Auch bemerkenswert: Mittlerweile scheint jede Ansage in den Liedern perfekt getimed. Zudem gibt es nun auf der Bühne <strong>passende Dekorationen und Relikte</strong>: Spooky Laternen mit Efeu, ein antiquarisch anmutendes Riesenbuch und einiges mehr sorgen für die kleine Prise Atmosphäre, die dem ganzen noch ein kleines aber nicht ungewisses Etwas verleiht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am Sound habe ich diesmal allerdings ein bisschen was rumzumeckern: Die orchestralen Backgroundspuren, ein sehr wichtiges Element in dieser Musik, verlieren nicht selten den Kampf gegen die Gitarren und vor allem das Drumset, welches selbst mir als Drummer heute etwas zu hart knüppelt. Stört vielleicht ein kleines bisschen den Musikgenuss, <strong>nicht aber den Flow,</strong> den Publikum und Band miteinander haben.</p>
<h2><strong>Von depressiven Kriegern und kotzenden Drachen</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44853" aria-describedby="caption-attachment-44853" style="width: 433px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44853" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1.jpg" alt="" width="443" height="295" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 443px) 100vw, 443px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44853" class="wp-caption-text">Sagenbringer @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>SAGENBRINGER</strong> hingegen haben keine Soundprobleme. Ihre Musik mag im direkten Vergleich auch etwas simpler aufgebaut sein und ist somit weniger anfällig für ebendiese Art von Erschwernissen. Aber ich merke schnell, dass ordentlicher klassischer Pagan Metal <strong>genau das</strong> ist, <strong>was mich in dieser Sekunde glücklich macht. </strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44858" aria-describedby="caption-attachment-44858" style="width: 277px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44858" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6.jpg" alt="" width="287" height="429" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 287px) 100vw, 287px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44858" class="wp-caption-text">Sagenbringer @Crow</figcaption></figure>
<p>Die Texte sind einerseits sehr ernst: So etwa wird ein Krieger besungen, der nach erfolgreicher Schlacht realisiert, dass der Krieg keine Gewinner kennt, woran seine gesamte Weltanschauung zerbricht. Andererseits aber erzählen <strong>SAGENBRINGER</strong> auch gerne von fröhlicheren Dingen, wie Trolltavernen (dazu wirft man überdimensionale aufblasbare Bierkrüge ins Publikum) oder von einem Drachen, der <strong>Met statt Feuer</strong> spuckt. (Das ist ja abartig. Also ich würd das nicht trinken.)</p>
<p>Während ich mich der ehrlichen und offenen Spielfreude erfreue, die die sympathischen Jungs dort auf der Bühne an den Tag legen, fällt mir noch was auf: Keiner der Songs ist besonders schnell, krass oder aggressiv. Und dennoch macht’s Bock. Manchmal vergesse ich das, aber man kann Metal auch gut machen, wenn man gemütlicher ans Thema rangeht.</p>
<p>Und jetzt begrüßt mal alle bitte ganz herzlich unsere diesjährige <strong>Gastautorin Ramona!</strong></p>
<h2><strong>Vermummte Gestalten</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44859" aria-describedby="caption-attachment-44859" style="width: 279px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44859" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4.jpg" alt="" width="289" height="432" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 289px) 100vw, 289px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44859" class="wp-caption-text">Schlangengleich &#8211; Gaera @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Ramona: Was könnte passender sein, als mich bei schwarzem Himmel und Gewitter über mir an das Konzert von <strong>GAEREA</strong> zu erinnern? Die mir tatsächlich noch recht unbekannten Black Metaller aus Portugal erscheinen gänzlich in schwarz und wie schon öfter im Black Metal vernommen, vermummt. Die harten Riffs können ungewohnt hart klingen, wenn man sich weniger für diesen Bereich im Metal interessiert. <strong>Melodische Parts überraschen</strong> dann die noch nicht an dieses Genre gewöhnten Ohren und lockern das Ganze etwas auf. </em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44860" aria-describedby="caption-attachment-44860" style="width: 279px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44860" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10.jpg" alt="" width="289" height="432" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 289px) 100vw, 289px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44860" class="wp-caption-text">Nebelmaschine &#8211; Gaera @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Die Reaktionen des Publikums sind zunächst verhalten, doch Einzelne sind genauso wie ich, fokussiert auf die exzentrischen Bewegungen des Frontmanns, die jedoch zu den nach <strong>purem Leid und Verzweiflung</strong> klingenden Vocals passen. Karthartisch, so bezeichnen sie sich selbst. Dennoch verzichtet die Band nicht komplett auf Ansagen und Interaktion mit dem Publikum. Nachdem einige verstanden haben, dass es sich um eines der letzten Konzerte der noch recht jungen Gruppe handelt und sich über diese Info wundern, entstehen zum Ende hin doch noch ein kleiner Circle Pit und auf Wunsch des Sängers eine Wall of Death. Auf einer bekannten Plattform findet sich ein Beitrag dazu, dass der nächste anstehende Gig im Nachbarland auf einem dort letzten Sommer-Festival stattfinden wird. So können wir uns freuen, in Zukunft mehr Keulen der Schwere wie „Salve“ zu hören.</em></p>
<p>Mich: Eine Anmerkung erlaube ich mir an dieser Stelle: Die <strong>schlangenhaften Bewegungen</strong> des Sängers machen mich fertig. Ich bin mir zu 99% sicher, dass sich hinter der Maske <a href="https://www.youtube.com/watch?v=k08gjJbxG-A"><strong>Voldo</strong> aus Soul Calibur</a> versteckt.&nbsp;</p>
<h2><strong>Die Einweihung</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44855" aria-describedby="caption-attachment-44855" style="width: 244px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44855" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22.jpg" alt="" width="254" height="381" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44855" class="wp-caption-text">Der Schamane Voenix @Crow</figcaption></figure>
<p>Als Nächstes steht <strong>der traditionelle Eröffnungsblót</strong> an. Was das genau bedeutet: Ähnlich wie schon im letzten Jahr spielen <strong>VARG </strong>zur Einweihung des Festivals ein<strong> akustisches Konzert</strong> – auch wieder mit der Dame <strong>Fylgja</strong> an den Main Vocals, düster untermalt von beschwörendem Sprechgesang von Sänger und Festivalboss <strong>Freki</strong>. Gleichzeitig wird der neue Drummer vorgestellt (er hat wohl gleichzeitig bei <strong>VARG</strong> und bei <strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> angefangen – das nenn ich mal Motivation). Jetzt darf er aber erstmal nur die ritualistische Schamanentrommel bedienen.</p>
<p>Es werden ein paar Lieder des letzten Albums „Zeichen“ dargeboten, doch will man die Gelegenheit auch nutzen, den Titelsong der ganz neuen Scheibe (Release steht vor der Tür) vorzustellen. Als Überleitung zur Segnung des Geländes durch die Hand des <strong>Schamanen Voenix</strong> wird demselben dann der Song <em>„Phönix“ </em>gewidmet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44854" aria-describedby="caption-attachment-44854" style="width: 375px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44854" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15.jpg" alt="" width="385" height="257" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44854" class="wp-caption-text">Akustische Eröffnung &#8211; Varg @Crow</figcaption></figure>
<p>Dann werden, wie jedes Jahr, die Götter angerufen und um Erlaubnis gefragt, das Festival in ihren Wäldern stattfinden zu lassen. Doch heute kommt noch hinzu, dass die Holzchips, die den Gästen mit den Tickets geliefert wurden, in einem Ritual nun allesamt verbrannt werden, und somit ist das <strong>WOLFSZEIT</strong> <strong>2023</strong> nun definitiv, offiziell und <strong>mit göttlicher Gunst eröffnet</strong>!</p>
<h2><strong>Thüringische Flagge auf Halbmast</strong></h2>
<p><strong>EISREGEN</strong> tauschen mit <strong>FORNDOM</strong> den Platz im Lineup, weil letztere wohl Schwierigkeiten bei der Anreise haben. Da sich diese im Laufe des Sets scheinbar nicht beheben, dürfen die Thüringer ein gutes Stück länger spielen als geplant.</p>
<p>Eine <strong>traurige Nachricht</strong>, die leider noch sehr frisch ist: <strong>HÄMATOM</strong>-Bassist <strong>West</strong> hat vor ein paar Tagen diese Welt verlassen – was ich dabei nicht wusste, ist, dass er zuvor auch schon bei <strong>EISREGEN</strong> aktiv war. Darum wird ihm heute von der Band ein Lied gewidmet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44861" aria-describedby="caption-attachment-44861" style="width: 745px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44861" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5.jpg" alt="" width="755" height="504" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 755px) 100vw, 755px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44861" class="wp-caption-text">Eisregen @Crow</figcaption></figure>
<p>Ansonsten gibt es noch einen Medley aus indizierten Liedern (als Medley darf man das) auf die Ohren und der letzte Song ist – wie meistens – die allseits beliebte <em>„Elektrohexe“</em>.</p>
<h2><strong>Atmosphäre auf der Main Stage</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44864" aria-describedby="caption-attachment-44864" style="width: 389px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44864" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2.jpg" alt="" width="399" height="267" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 399px) 100vw, 399px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44864" class="wp-caption-text">Mosaic @Crow</figcaption></figure>
<p>Leider wird aus dem <strong>FORNDOM</strong>-Konzert heute nun definitiv nichts mehr. Dafür dürfen <strong>MOSAIC</strong> aber die Main Stage erobern, anstatt, wie ursprünglich gedacht, im heidnischen Dorf auf der kleinen Bühne zu spielen. Ich lerne dabei folgendes: Eigentlich handelt es sich ja um eine Black-Metal-Kombo. Für heute allerdings haben zwei der Miglieder ein <strong>spezielles Akustik-Set</strong> einstudiert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44862" aria-describedby="caption-attachment-44862" style="width: 379px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44862" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3.jpg" alt="" width="389" height="260" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 389px) 100vw, 389px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44862" class="wp-caption-text">Mosaic @Crow</figcaption></figure>
<p>Was soviel heißt wie: Akustische Gitarre, Elektrische Gitarre, mehr Schamanentrommeln sowie eine große Portion Dungeon-Synth-artige Düstereien vom Band erschaffen gemeinsam eine <strong>wahrhaft mystische Atmosphäre</strong>, während mal der eine, mal der andere Musiker dazu finsteren Klargesang und ritualistische Poesie mit einfließen lässt. &nbsp;</p>
<p>Eine interessante Erfahrung – doch kurz vor ein Uhr findet das Spektakel schon sein Ende. Man würde sich nicht mit den Behörden anlegen wollen. Schade, aber nachvollziehbar. Als nächstes zieht es uns <strong>ins Heidendorf</strong>, wo wir mit den restlichen Getränkemarken bis spät in die Nacht weiterfeiern.</p>
<h2><strong>Tag zwei: Die netten Campnachbarn</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44865" aria-describedby="caption-attachment-44865" style="width: 460px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44865" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6.jpg" alt="" width="470" height="314" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 470px) 100vw, 470px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44865" class="wp-caption-text">Thjodrörir @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Ramona: 2019 habe ich mich noch gefragt, wer denn die netten Campnachbarn sind, dieses Jahr habe ich meine Antwort erhalten: Es sind <strong>THJODRÖRIR</strong>, die beim diesjährigen Wolfszeit am zweiten Tag in der Mittagssonne spielen müssen.</em></p>
<p><em>Gleich als zweiten Song wählt die Band „Solstitium“ aus. Es folgen zwei neue Songs und für die alteingesessenen Fans selbstverständlich „Loki und die Zwerge“. Mir ist warm, dem Sänger ebenfalls und schon zieht er sein Oberteil aus und nein, <strong>ich tue es ihm nicht gleich</strong>.</em></p>
<p><em>Nach und nach füllt sich das Infield mit Menschen, die scheinbar ihren gestrigen Kater doch noch kontern konnten und nun den Weg zur Bühne finden, sehr schön. Ich entdecke unter ihnen einen Mann, der mit seinem <strong>geflochtenen Bart im Rhythmus propellert</strong>, cool! Zuletzt folgt noch „Caelum“ und dann ist das Konzert leider auch schon vorüber. Ich habe mich jedenfalls darüber gefreut.</em></p>
<h2><strong>Wundersame Rituale</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44852" aria-describedby="caption-attachment-44852" style="width: 459px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44852" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11.jpg" alt="" width="469" height="313" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 469px) 100vw, 469px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44852" class="wp-caption-text"><strong>Helgrindur @Crow</strong></figcaption></figure>
<p>Mich: <strong>HELGRINDUR</strong> habe ich mittlerweile so oft gesehen, dass mir einige der Texte automatisch über die Lippen fließen, als sich die Pagan Metaller zum erneuten Male vor mir aufbauen. Und wie auch bei vergangenen Gigs dauert es nicht lange, bis sich die Meute von der energetischen Musik und den Aufforderungen des charismatischen Sängers mitreißen lässt. <strong>Schnell ist Bewegung im Spiel</strong>.</p>
<p>Und was für welche: Neben Moshpits, Headgebange und dem mittlerweile schon fast Standart gewordenen „wir setzen uns alle auf den Boden in ein imaginäres Boot und rudern“ fangen plötzlich zwei Besucher an, einen dritten <strong>wie ein Springseil</strong> zwischen sich zu spannen und kreisen zu lassen, während ein vierter im Rhythmus der Musik immer wieder über ihn springt. Ich äh … weiß auch nicht genau, was ich dazu sagen soll. Verletzt hat sich dabei jedenfalls keiner (was mich schwer wundert).</p>
<p><strong>HELGRINDUR</strong> jedenfalls erfreuen sich bald einer neuen Album-Release, nachdem in diesem Jahr nun mittlerweile zwei Singles erschienen sind. Hört rein! Ech spielten für euch (Zitat Sänger): <strong>Der Fette, der Schönling, Babyface und der Italiener. </strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44866" aria-describedby="caption-attachment-44866" style="width: 213px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44866" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1.jpg" alt="" width="223" height="334" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 223px) 100vw, 223px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44866" class="wp-caption-text">Nornír @Crow</figcaption></figure>
<h2><strong>Frontfrau und Schamanentrommel</strong></h2>
<p><em>Ramona: Aus dem Untergrund des deutschen Black Metals stehen die 2014 gegründeten <strong>NORNÍR</strong> auf der Bühne. Nicht nur allgemein im Metal, insbesondere <strong>im Black Metal sind Frauen am Mikrofon selten</strong>. Umso mehr freue ich mich darüber, die Band nach einem Jahr ein zweites Mal live sehen und feiern zu dürfen. Oft erwartet man die typisch impulsiven Gitarrenriffs in Kombination mit kräftigen, langgezogenen Growls. </em></p>
<p><em>Nicht, dass diese nicht vorhanden wären, doch gibt der Longplayer „Verdandi“, den <strong>NORNÍR</strong> im Gepäck haben, auch melodische Parts mit cleanem Gesang her, welcher in einigen Songs von einer von <strong>Lethian</strong>, der Sängerin, gespielten Schamanentrommel begleitet wird und eine mystische Atmosphäre schafft. So zum Beispiel beim <strong>WARDRUNA</strong>-Cover „Helvegen“.</em></p>
<h2><strong>Die aus den Legenden</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44867" aria-describedby="caption-attachment-44867" style="width: 358px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44867" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6.jpg" alt="" width="368" height="246" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44867" class="wp-caption-text"><strong>Minas Morgul @Crow</strong></figcaption></figure>
<p>Mich: Mythischer Nebel umhüllt die nächste Band – zumindest aus meiner Perspektive. Denn <strong>MINAS</strong> <strong>MORGUL</strong> sind mir ein Rätsel. Bis 2019 existierten sie für mich nur in Form obskurer Youtube-Videos und steinalter Sagen und Legenden. Plötzlich standen <strong>diese Geister alter Tage</strong>, damals kurzzeitig mit <strong>Robse</strong> am Mikrofon, vor mir auf der Bühne. Auf ebendiesem gleichen Festival wie heute Abend.</p>
<p><strong>Drei Musiker nur</strong> treten diesmal unter dem Banner der Festung des Hexerkönigs vor die gespannten Gemüter. Neben Originalbesetzung an Gitarre und Trommelbude führt <strong>Stef</strong> (<a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2019-nachbericht/">sein Name fiel schon 2019 mehrmals</a>) nun den Bass in Händen und die Hauptvocals im Rachen. Am Sound stimmt alles: Die Double Bass knüppelt, die Growls klingen ordentlich und die Gitarrenriffs lassen sich klar und deutlich erkennen. Hitpotential haben die meisten Songs eher weniger, aber das erwartet man von Black Metal ja auch gar nicht.&nbsp;</p>
<h2><strong>Obskure Musik und obszöne Fragen</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44869" aria-describedby="caption-attachment-44869" style="width: 381px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44869" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1.jpg" alt="" width="391" height="261" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 391px) 100vw, 391px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44869" class="wp-caption-text"><strong>Obscurity @Crow</strong></figcaption></figure>
<p><em>Ramona: Obwohl sie erst eine Stunde vor Konzertbeginn eingetroffen sind, beginnen sie auf die Minute genau zu spielen: <strong>OBSCURITY</strong>. Zunächst dachte ich, ich würde aufgrund des Pegels doppelt sehen, doch dann wurde mir klar, dass Bassist <strong>Vidar</strong> und Gitarrist <strong>Grimnir</strong> etwas früher am Tag schon einmal mit <strong>HELGRINDUR</strong> auf der Bühne standen und im späteren Verlauf von ihrem Sänger noch als Tingeltangel-Bobs bezeichnet wurden. </em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44870" aria-describedby="caption-attachment-44870" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44870" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44870" class="wp-caption-text"><strong>Grimnir der Grimmige &#8211; Obscurity @Crow</strong></figcaption></figure>
<p><em>Brüllhannes <strong>Agalaz</strong> macht uns zunächst vor, wie man sich ordentlich den Kopf abschraubt und unterhält das Publikum den gesamten Gig über mit Sprüchen wie: <strong>„Kaputte Bäume … wir sehen geiler aus als die Umgebung!“</strong> und Erzählungen darüber, dass die Band kein Merch dabei hat und man doch die online Tonträger downloaden solle – es aber auch versandkostenfrei CDs zu erwerben gebe, was allgemein bejubelt wird. Dem folgt der Vorschlag, schweinische Fragen zu stellen. <strong>Agalaz</strong> überlege sich noch, ob er sie beantwortet. Von irgendwoher ertönt ein: <strong>„Halt’s Maul und spiel!“,</strong> was viele andere und auch mich zum Schmunzeln bringt.</em></p>
<p><em>Zum Glück werden auch Songs gespielt, unter anderem „Niedertracht“ und „Was uns Bleibt“. Das Konzert ist gemütlich. Ich hatte die Band anders in Erinnerung, was jedoch nicht negativ zu werten ist.</em></p>
<h2><strong>Maximale Wolfspower</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44871" aria-describedby="caption-attachment-44871" style="width: 245px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44871" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16.jpg" alt="" width="255" height="382" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44871" class="wp-caption-text">Wolfchant @Crow</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44872" aria-describedby="caption-attachment-44872" style="width: 244px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44872" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18.jpg" alt="" width="254" height="381" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44872" class="wp-caption-text">Wolfchant @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>WOLFCHANT</strong> tischen uns eine wunderbar bunte Mischung auf – zwanzig Jahre kriegt die Band in diesem Jahr, und somit wird sich gebührlich durch <strong>altes wie neues Material</strong> gespielt. Mit Erfolg! Während mir zwar die älteren Tracks wie immer ein bisschen besser gefallen, ist an diesem Abend definitiv für jeden was dabei.</p>
<p>Leider klingt das ganze aus einer gewissen Entfernung nicht optimal – es sind die typischen Festivalsoundproblemchen. Drums ballern zu sehr, Gitarren gehen etwas unter. Es zieht mich also <strong>in</strong> <strong>die ersten Reihen</strong>, wo auch gleich die Nostalgie und die Freude am Moment mich abholen und Teil des Geschehens werden lassen. Wenn auch <strong>WOLFCHANTs</strong> heutiges Lineup nur noch geringfügig mit der Gründungsmannschaft übereinstimmt, spielen und singen die Wölfe mit einer Freude und Inbrunst, die den alten Tagen in nichts nachsteht. <strong>Es ist großartig.</strong></p>
<p>Weiter oben, im, neben und um den Biergarten sitzen erstaunlich viele Zuhörer. Herunter zur Show kommen sie nicht, aber ein gewisses Interesse scheint anwesend zu sein – belohnt werden sie mit <strong>mehreren Trinkliedern</strong>, die allesamt von den früheren Werken stammen.</p>
<p>Definitiv eine der besseren <strong>WOLFCHANT</strong>-Shows! Die Musiker sind fit, die Leute wach, die Songauswahl breitgefächert. Zum Abschluss nehme ich mir vor, nochmal im allerletzten Refrain des allerletzen Songs der Band die Ehre zu erweisen und die Haare kreisen zu lassen. Ich gehe dafür leicht in die Knie, und <strong>*ratsch* </strong>reißt es mir ein Loch in die Hose. Gottseidank habe ich mehr als eine dabei. Nicht auszudenken, wie das wäre, wenn ich nur eine dabei hätte.</p>
<h2><strong>Die Überraschung aus dem finnischen Wald</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44873" aria-describedby="caption-attachment-44873" style="width: 372px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44873" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1.jpg" alt="" width="382" height="255" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 382px) 100vw, 382px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44873" class="wp-caption-text">Korpiklaani @Crow</figcaption></figure>
<p>Dass <strong>KORPIKLAANI</strong>, nachdem ich sie mittlerweile bestimmt mehr als zehn Mal innerhalb der letzten 15 Jahre live erlebt habe, am heutigen Abend eines meiner Highlights werden würden, damit hätte ich nicht gerechnet. Doch die finnische Folkkombo hat anscheinend endlich, endlich verstanden, wie sie ihre riesige Songbibliothek optimal nutzen können, um <strong>eine mitreißende Setlist</strong> zu erstellen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44874" aria-describedby="caption-attachment-44874" style="width: 234px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44874" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13.jpg" alt="" width="244" height="366" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 244px) 100vw, 244px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44874" class="wp-caption-text">Korpiklaani @Crow</figcaption></figure>
<p>Denn während die Songs früher Jahre – ausgelassene, trinkfreudige Feiermusik – es sind und immer schon waren, womit ein Großteil der Besucher den Klan aus dem Wald in Verbindung bringen, hat man doch im letzten Jahrzehnt versucht, mehr finnischssprachige, naturehrende und shamanisch-tiefgehende Klänge zu erschaffen. Das hat leider für etwas weniger Enthusiasmus unter der Hörerschaft gesorgt.</p>
<p>So beginnt die Band mit ungefähr fünf ihrer alten Sauf-Banger, bis aber auch jeder einzelne Besucher im absoluten <strong>KORPIKLAANI</strong>-Modus ist. Es wird sogar mit <em>„Wooden Pints</em>“ aufs allererste Album zurückgegriffen. Jetzt, wo die <strong>Stimmung ausgelassen</strong> ist und der <strong>Nostalgiekick wirkt</strong>, wechseln <strong>KORPIKLAANI</strong> elegant zu ruhigerem und auch neuerem Material – und das funktioniert!</p>
<p>Aber das ist noch nicht alles: Ein weiterer Höhepunkt ist der Schlagzeuger, der nicht selten mal kreative Momente hat, in denen er ordentlich Fußmaschinentempo in die Songs hineinschmuggelt. Sogar ein Drumsolo gibt er zum besten – und zeigt, dass er als Metal-Drummer weitaus mehr drauf hat als bloße Humppa-Beats. Am Ende gibt’s dann noch ein unerwartetes <strong>Cover von ANTHRAX</strong>‘ <em>„Got The Time“</em>, und fertig ist der Korpikuchen. Was soll man dazu noch sagen? Das ganze macht gehörig Spaß, und das erste Mal seit vielen Jahren verneige ich mich innerlich in Ehrfurcht vor den Fertigkeiten der Folk-Metal-Riesen.</p>
<h2><strong>Piraten im Tannenwald</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44875" aria-describedby="caption-attachment-44875" style="width: 250px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44875" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16.jpg" alt="" width="260" height="389" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44875" class="wp-caption-text">Alestorm @Crow</figcaption></figure>
<p>Und nun zur Frage aller Fragen, die sich viele schon seit dem Announcment vor ein paar Monaten stellen: Sind <strong>ALESTORM</strong> hier nicht mittlerweile <strong>fehl am Platze? </strong>Das <strong>WOLFSZEIT</strong> ist ein Folk-, Pagan- und Black-Metal-Festival. Und wenn die Piratenband vielleicht noch vor 10 Jahren ins Lineup gepasst hat, so haben sie in letzter Zeit weitaus poppigere und quatschigere Gefilde der musikalischen See befahren – eignet sich diese Rumpelkombo überhaupt noch als Headliner für eine solche Veranstaltung?</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44876" aria-describedby="caption-attachment-44876" style="width: 253px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44876" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12.jpg" alt="" width="263" height="394" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 263px) 100vw, 263px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44876" class="wp-caption-text">Alestorm @Crow</figcaption></figure>
<p>Die Antwort allerdings ist kurz und klar: Ja! <strong>ALESTORM</strong> erfreuen sich sichtlich großer Beliebtheit unter den <strong>WOLFSZEIT</strong>-Besuchern. Massenhaft versammeln sich die Fans vor der Bühne und lassen textsicher die Korken knallen und die <strong>Bierreserven erzittern.</strong></p>
<p>Und <strong>ALESTORM</strong> selbst wissen ordentlich abzuliefern. Party buchstäblich von der ersten bis zu letzten Sekunde, so lautet die Devise: Ein Lied wird nahezu nahtlos an das andere gereiht, und wenn sich der Sänger mal die Zeit nimmt, eine Ansage zwischen den Tracks zu machen, sorgt der Keyboarder mit atmosphärischen Akkorden dafür, dass die Energie der Musik keine Chance hat, zu entfliehen. Und sobald ein zu ruhiger Part in einem Lied drohen könnte, die Stimmung unter 100% sinken zu lassen, gibt es, perfekt getimed, je nach Situation eine lustige oder eine mitreißende Ansage. Die Schotten haben die <strong>Kunst der Crowdanimation</strong> und Party-Aufrechterhaltung durch Jahre an Erfahrung perfektioniert.</p>
<p>Nun gab es schon <strong>ALESTORM</strong>-Shows in meinem Leben, die mich weniger abgeholt haben. Repetitive Songauswahl, ungünstige Klanggewänder und <strong>generelle Übersättigung</strong> (da die Band auf ca. 30 Festivals im Jahr spielte) haben dafür gesorgt, dass die Freude an ihren Konzerten sich in der Vergangenheit manchmal in Grenzen hielt. Aber das heute – das war anders. Willkommen zurück! Willkommen zurück in meinem Herzen, <strong>ALESTORM</strong>.</p>
<h2><strong>Verschnaufpause</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44877" aria-describedby="caption-attachment-44877" style="width: 412px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44877" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1.jpg" alt="" width="422" height="281" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 422px) 100vw, 422px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44877" class="wp-caption-text">Durangir @Crow</figcaption></figure>
<p>Fast vergesse ich nach diesen beiden Erlebnissen, dass der <strong>Abend ja noch gar nicht vorbei</strong> ist! Denn im Heidendorf gibt es noch was für die Seele: Als ich den Wald- und Gestrüppweg entlangschreite und mich zur Lichtung hin bewege, offenbart sich mir eine <strong>idyllische Szene</strong>. Um das knisternde Lagerfeuer versammelt sitzen Besucher, Musiker und Organisation friedlich beisammen und lauschen andächtig dem Konzert der akustischen Folk-Band <strong>DURANGIR</strong>. Die tanzenden Flammen werfen orangene Schatten auf die Gesichter der Zuhörer, der Wind streichelt leise die Baumkronen und aller Überschwang an Energie der letzten Konzerte scheint einer warmen, wohligen Ruhe gewichen zu sein. Es fühlt sich an wie ein Eintritt in eine andere Welt, in einen wahren <strong>Locus Amoenus</strong> inmitten des Sturms des großen bösen Metalfestivals.</p>
<p>Doch gerade als der letzte Ton verklungen ist, trifft mich <strong>ein erster Regentropfen</strong> verheißungsvoll auf die Nase und reißt mich aus der angenehmen Trance. Schleunigst bewegen wir uns zum Zeltplatz zurück – und das keine Sekunde zu früh. Der eben noch so weiche Wind bauscht sich auf zur <strong>Naturgewalt</strong> und lässt uns den Regen literweise gegen Zelt- und Pavillonwände krachen – so, JETZT ist der Abend vorbei. Man sieht sich.</p>
<h2><strong>Mittelguten Morgen</strong></h2>
<p>Eine schlechte Nachricht ereilt uns gleich zu früher Morgenstund: Der <strong>Sänger von CARPATHIAN FOREST</strong> sei wohl im Heimatsland Norwegen <strong>umgekippt</strong> (Umstände ungeklärt), weswegen die Band nicht spielen wird und alle anderen Gruppen heute um die Dauer eines Timeslots aufrücken.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44878" aria-describedby="caption-attachment-44878" style="width: 247px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44878" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1.jpg" alt="" width="257" height="385" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44878" class="wp-caption-text">Fimbulvet @Crow</figcaption></figure>
<p>Eine Stunde später als gedacht starten wir also mit <strong>FIMBULVET</strong> in den letzten Festivaltag. Leider kann ich selbst nicht allzuviel zum Konzert sagen, da, wie auch schon beim Konzert am <strong>MAHLSTROM</strong>-Festival dieses Jahres, der Funke irgendwie einfach nicht überspringen möchte. Darum hier ein paar <strong>mündliche Berichte</strong> anderer Festivalbesucher:</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44879" aria-describedby="caption-attachment-44879" style="width: 252px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44879" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12.jpg" alt="" width="262" height="392" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 262px) 100vw, 262px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44879" class="wp-caption-text">Fimbulvet @Crow</figcaption></figure>
<p><em>„Immer wenn sie Musik gespielt haben war es gut, immer wenn er geredet hat dachte ich so: Ja nee […], <strong>weil der da keine Musik gespielt hat.</strong> […] „Monument Erde“, dieser eine Song hat mir gefehlt. Die Soundabmixung oder wie das heißt ist auf jeden Fall völlig in Ordnung, [aber] mir kommen die irgendwie nicht ganz so laut vor.“ – Samuel</em></p>
<p><em>„Es war ein sehr schönes Konzert, es <strong>war aber nicht so meins</strong>. Die Stimme war gut, die Instrumente waren gut, aber der Sound war nicht so gut abgemischt manchmal.“ – Michelle</em></p>
<p><em>„Der Sound ist aber hier oben [am Biergarten] <strong>immer nicht so geil</strong>, unten war es ein bisschen besser.“ – Conny </em></p>
<p><em>„Da waren ein paar solide Stellen dabei […], instrumental <strong>fand ich das Ding sehr angenehm</strong>. Was den Gesang angeht: Wie gesagt, es gab ein paar starke Stellen und ein paar nicht so starke Stellen. […] Ich fand aber für die Uhrzeit, so im Vergleich zu gestern [&#8230;] da waren doch schon einige Leute da so.“ – Jayden </em></p>
<p>Das Konzert scheint also in mehreren Hinsichten gemischte Reaktionen – man könnte gar behaupten, <strong>Verwirrung</strong> – im Publikum ausgelöst zu haben.</p>
<h2><strong>Da steht vierzehn</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44880" aria-describedby="caption-attachment-44880" style="width: 331px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44880" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1.jpg" alt="" width="341" height="228" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 341px) 100vw, 341px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44880" class="wp-caption-text"><strong>XIV Dark Centuries @Crow</strong></figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44881" aria-describedby="caption-attachment-44881" style="width: 212px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44881" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3.jpg" alt="" width="222" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 222px) 100vw, 222px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44881" class="wp-caption-text">XIV Dark Centuries @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>XIV DARK CENTURIES</strong> (das spricht man „Ksiff Dark Centuries“ aus, hat man mir versichert) spielen um 15:30 des Nachmittags. In voller Bühnenmontur tritt die Band vors Publikum.</p>
<p>Es erwartet eine klassische Pagan-Metal-Show – nichts all zu aufregendes, aber da weiß man, was man hat.</p>
<p>Persönlich gefallen mir eher die <strong>schnelleren, melodischen Nummern</strong>. Leider fallen bei weitem nicht alle Songs des Abends in diese Kategorie, so dass mir die Show nur zum Teil zusagt. Dennoch wird dies wohl ebenso wenig mein letztes Mal <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> sein, wie es mein erstes ist.</p>
<p>Mit recht wenigen Gedanken zu diesem Konzert reiche ich die Feder wieder an Ramona weiter.</p>
<h2><strong>Mit K</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44885" aria-describedby="caption-attachment-44885" style="width: 183px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44885" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2.jpg" alt="" width="193" height="289" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44885" class="wp-caption-text">Karg @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Ramona: Vielen kommt er bekannt vor, doch einige brauchen einen Moment, um sich ins Gedächtnis zu rufen, dass <strong>J.J.</strong> von <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> 2006 <strong>KARG</strong> als Soloprojekt gegründet hat und heute zusammen mit Live-Musikern abliefert. Gleich beim zweiten Song „Petrichor“ gibt es Unterstützung von Ellende-Sänger <strong>L.G.</strong>, welcher musikalisch ähnlich unterwegs und ebenfalls aus Österreich ist.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44884" aria-describedby="caption-attachment-44884" style="width: 331px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44884" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10.jpg" alt="" width="341" height="228" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 341px) 100vw, 341px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44884" class="wp-caption-text">Karg @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Der graue Himmel könnte das <strong>melancholische Konzert</strong> und die voller <strong>Leid und Verzweiflung</strong> dargebotenen Songs nicht besser untermalen. Zugegeben ist das nicht jedermanns Sache, jedoch meine.</em></p>
<p><em>Später wird noch ein recht junger Song vom mittlerweile achten Album „Resignation“ zum besten gegeben und damit bildet „Grab der Wellen“ einen der letzten Songs bei diesem Konzert.</em></p>
<h2><strong>Da ist Sonne</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44886" aria-describedby="caption-attachment-44886" style="width: 343px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44886" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1.jpg" alt="" width="353" height="236" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 353px) 100vw, 353px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44886" class="wp-caption-text">Ellende @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Eben schon einmal kurz gesichtet, nun leider mit einer Viertelstunde Verspätung aber zum Glück in voller Länge: <strong>ELLENDE</strong>. </em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44887" aria-describedby="caption-attachment-44887" style="width: 223px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44887" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4.jpg" alt="" width="233" height="349" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 233px) 100vw, 233px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44887" class="wp-caption-text">Ellende @Crow</figcaption></figure>
<p><em>So passend das Wetter bei der vorigen Band war, so stark scheint uns nun zu gleichem Musikstil die Sonne auf den Kopf und den Musikern in die Fresse. Es folgt sofort eine die Situation kommentierende Ansage: „Da ist Sonne.“ Welcher Song könnte als Kontrast passender sein als <strong>„Ballade auf den Tod“?</strong></em></p>
<p><em>Auch wenn ihn einige schon totgehört haben, einer meiner Lieblingssongs ist „Der letzte Marsch“, den sie auch spielen.</em></p>
<p><em>Danach folgen „Meer“ vom ersten, und vom neuesten Album „Ellenbogengesellschaft“ aus dem letzten Jahr der Song „Freier Fall“. Meiner Meinung nach also ein <strong>schöner Querschnitt</strong> aus der bandeigenen Diskografie.</em></p>
<h2><strong>Grüße aus den Niederlanden</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44888" aria-describedby="caption-attachment-44888" style="width: 260px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44888" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2.jpg" alt="" width="270" height="404" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44888" class="wp-caption-text">Daniël &#8211; Heidevolk @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>HEIDEVOLK</strong> sind eine der Gruppen, auf die ich mich alle paar Jahre mal wieder freuen darf, und heuer ist wieder ein solches. Schön zu sehen ist erstmal, dass sich <strong>Daniël</strong> als <strong>„neuer“ Sänger</strong> mittlerweile sehr gut in die Dynamik eingelebt hat und sich sichtlich wohlfühlt, mit der Heidencrew auf der Bühne zu stehen. Ich erinnere mich an <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2021-na-endlich/">sein erstes Konzert</a>, als wäre es gestern :‘)&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44889" aria-describedby="caption-attachment-44889" style="width: 265px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44889" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12.jpg" alt="" width="275" height="412" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 275px) 100vw, 275px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44889" class="wp-caption-text"><strong>Heidevolk @Crow</strong></figcaption></figure>
<p>Gespielt und gesungen werden viele neuere Lieder, darunter auch ein ganz exklusiver kleiner Einblick in das kommende Album in Form eines Stücks über die Jagd nach den Auerochsen. Einer trampelnden Ochsenherde gleich gibt uns der Schlagzeuger dabei ordentlich Double-Bass in die hässlichen Visagen. Generell sei hervorzuheben, dass dieser Mann <strong>definitiv etwas drauf</strong> hat.</p>
<p>Am Ende (und auch mal zwischendurch) werden aber auch die Klassiker nicht vernachlässigt: <em>„Saksenland“</em>, <em>„Vulgaris Magistralis“</em>, <em>„A Wolf In My Heart“</em> und weitere ihrer Art sind es, die die Konzertbesucher sichtlich in Bewegung versetzen. Leider ist das bei vielen anderen Musikstücken kaum der Fall. Regelrecht <strong>verloren herumstehend</strong> scheinen viele den Großteil des Konzertes zu erleben. Es mag an der Sprachbarriere liegen, die sich für die Niederländer leider unausweichlich ergibt, wenn sie denn wieder mal in Duitsland auftreten. Ein bisschen schade ist das allerdings schon.</p>
<p>Gut besucht ist das Konzert dennoch, und es lässt zumindest mich und meine Gang <strong>weder hungrig noch unzufrieden</strong> zurück.</p>
<h2><strong>Windzeit, VARG-Zeit! </strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44890" aria-describedby="caption-attachment-44890" style="width: 376px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44890" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10.jpg" alt="" width="386" height="257" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 386px) 100vw, 386px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44890" class="wp-caption-text">Varg @Crow</figcaption></figure>
<p>Nun kann der neue Drummer (<strong>Rohgarr</strong> übrigens) endlich mal zeigen, was er drauf hat. Und damit nicht genug! Auch an der Gitarre sind die Wölfe frisch besetzt: <strong>Ulvar</strong>, der Riesenwolf haut seit Mitte August für die Band in die Saiten. Und ich muss sagen, das klingt doch <strong>an beiden Fronten ziemlich amtlich</strong>! Bin ich auch kein Experte im Bewerten von Gitarrenspiel, so sticht zumindest die Präzision und Ausdauer des neuen Trommlers positiv hervor.</p>
<p>Zu Beginn der Show werden erstmal ein paar alte Brecher ausgepackt, dazu hat man Feuer und Flamme auf der Bühne sowie passende Outfits und Dekoration.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44891" aria-describedby="caption-attachment-44891" style="width: 245px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44891" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5.jpg" alt="" width="255" height="382" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44891" class="wp-caption-text">Rohgarr &#8211; Varg @Crow</figcaption></figure>
<p>Vor allem bei neueren Liedern spielt dann auch <strong>Fylgjas</strong> Stimme eine der Hauptrollen. Vom <strong>kommenden Album</strong> gibt es schon einiges zu hören, und oftmals läuft es auf Duette zwischen ihr und <strong>Freki</strong> hinaus. Zwischen den Metal-Hymnen gibt es auch das ein oder andere Zwischenspiel, in welchem die Dame <strong>komplizierte Tonfolgen</strong> ohne instrumentale Begleitung kunstvoll meistert.</p>
<p>Auch der Sound sitzt mal wieder, alles ist ordentlich aufeinander eingestimmt – nur ein bisschen lauter könnte es für meinen Geschmack noch sein. In der dunklen Masse, die die Crowd darstellt, <strong>tobt ein wilder Moshpit</strong>, und generell ist es niemandem, der sich in den vorderen Gefilden aufhält, möglich, ruhig stehenzubleiben.</p>
<p>Was nicht erhört wird, sind die <em>„Rotkäppchen!“</em>-Rufe, die sich nach und nach seitens einiger Besucher anhäufen. Finde ich jetzt aber auch gar nicht so schlimm. Zu guter Letzt präsentieren <strong>VARG</strong> dann den <strong>versprochenen Titelsong</strong> des neuen Albums: <em>„Ewige Wacht“</em> jetzt endlich in der ballernden Metal-Version!</p>
<h2><strong>Quak Quak</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44893" aria-describedby="caption-attachment-44893" style="width: 294px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44893" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6.jpg" alt="" width="304" height="455" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 304px) 100vw, 304px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44893" class="wp-caption-text">Dark Funeral @Crow</figcaption></figure>
<p><strong><em>DUCK FUNERAL</em></strong><em>, äh „<strong>DARK FUNERAL</strong>“ meine ich natürlich. Da ich gerade eine <strong>blau glitzernde Ente</strong> erhalten habe, bin ich noch etwas zu euphorisch für den diesjährigen Headliner gestimmt. Doch lange dauert es nicht, bis mich wieder dieses Gefühl beschleicht, dass die Band jedes Mal, wenn ich sie sehe, zum einen mitten in der Nacht spielt und zum anderen irgendwo eine gigantische Klimaanlage aufgestellt hat, damit ich mir auf jeden Fall den Arsch abfriere. <strong>Kein Wunder, dass ich da erst einmal einen Shot brauche. </strong></em></p>
<p><em>Auch wenn es nicht erforderlich gewesen wäre, stellen sich die Schweden erst einmal vor. Ich habe nicht aktiv darüber nachgedacht, doch Sänger <strong>Lord Ahriman</strong> erinnerte uns im Laufe des Konzerts an das 30-Jährige Bandjubiläum. Bassist <strong>Adra-Melek </strong>ist zwar „erst“ seit 2018 dabei, gibt aber alles und das ist es, was ich an Konzerten liebe: Menschen, die Bock haben, auf der Bühne zu stehen und denen man ihren Spaß dabei ansehen kann. Ich feiere das selbstverständlich. Schön zu sehen, dass ich nicht die Einzige bin und so sehe ich Leute, die ihre Matten werfen und mit ihren Armen und Händen auch <strong>invisible sandwiches</strong> formen, wie sich das eben gehört. Nein, nicht bei allen Black- Metal-Konzerten steht die Meute regungslos mit verschränkten Armen vor der Bühne.</em></p>
<p><em>Auch wenn ich <strong>DARK FUNERAL</strong> schon mehrfach live on stage gesehen habe, nehme ich die Peitsche, die Frontmann <strong>Lord Ahriman</strong> bei „Goddess Of Sodomy“ schwingt, zum ersten Mal bewusst wahr. Möglicherweise war ich früher immer <strong>zu betrunken</strong>, um dieses Detail zu bemerken.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44894" aria-describedby="caption-attachment-44894" style="width: 247px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44894" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2.jpg" alt="" width="257" height="385" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44894" class="wp-caption-text">Dark Funeral @Crow</figcaption></figure>
<h2>Das Publikum wird gefragt:</h2>
<p><em>„Would you like to hear something old?“ </em><em>Applaus und Gegröle und es wird <strong>„The Secrets Of The Black Arts“</strong> aus dem gleichnamigen Album aus dem Jahre 1996 rausgehauen, <strong>GEIL</strong>.</em></p>
<p><em>Danach geht es etwas melodischer mit dem neuen Album „We Are The Apocalypse“ aus dem Jahre 2022 weiter, hieraus serviert wird „When I’m Gone“. Schleppend, nicht voll auf die Fresse, doch trotzdem eingehend, wie ich finde.</em></p>
<p><strong><em>Allgemeiner Jubel </em></strong><em>stellt sich auch bei: „Unchain My Soul“ vom 2016er Album „Where Shadows Forever Reign“ ein. Bei einem weiteren Oldie „The Dawn No More Rises“ vom „The Secrets Of The Black Arts“ tauen auch die letzten, müden oder betrunkenen Metalheads auf und zollen ihren Tribut.</em></p>
<p><em>Mit „Where Shadows Forever Reign“ verabschieden sich <strong>DARK FUNERAL</strong>. Ich finde den Abschluss super und bin <strong>traurig, dass das Festival nun vorbei ist</strong>. Bis zum nächsten Jahr.</em></p>
<h2><strong>Nach WOLFSZEIT ist vor WOLFSZEIT</strong></h2>
<p>Mich: Und damit verabschiede auch ich mich vom altbekannten Festival auf neuem Grund. Doch Grund, in der nächsten Sonnenumrundung wiederzukehren, habe ich allemal! Es war, wie jedes Mal, <strong>ein Fest.</strong> Die Bands haben abgeliefert, das Essen und das Bier waren lecker und der Sound war meistens gut – die Stimmung war es sogar immer. Und auch wenn ich <strong>Crispi</strong> <strong>vermissen</strong> werde, so bin ich mir sicher, dass die Sommerrodelbahn und ich in den kommenden Jahren viel Spaß miteinander haben werden.</p>
<p>Vielen lieben Dank an <strong>Ramona</strong> für die Aushilfe, an <strong>Crow</strong> für die endgeilen Pics und, last but not least, an <strong>Frekis Mama</strong>, dafür dass sie jeden Tag von morgens bis abends alleine den Getränke-Coupon-Stand geschmissen hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-neue-wolfszeit-der-bericht-2023/">DAS NEUE WOLFSZEIT &#8211; DER BERICHT 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>MEAD &#038; GREED 2023 &#8211; Der Bericht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Apr 2023 09:28:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dies ist der offizielle Silence-Bericht zum tollen Mead &#038; Greed Festival 2023 mit Acts wie KROMLEK, BLACK MESSIAH, FEJD und MÅNEGARM.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2023/">MEAD &#038; GREED 2023 &#8211; Der Bericht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wieder <strong>MEAD &amp; GREED</strong>! Das bedeutet: Auf nach Oberhausen, wo <strong>eine der größten Folk- und Pagan-Metal-Fete des Jahres</strong> steigt!</p>
<h3>TAG 1: FREITAG</h3>
<p>Wie leider immer erlaubt es mir die Arbeit nicht, vor 17:30 da zu sein. Wie gottseidank immer habe ich aber meine Informanten vor Ort, die das Notizennehmen bei der ersten Band für mich bewerkstelligen!</p>
<h3>EICHHÖRNCHEN IM MOSHPIT</h3>
<p>Und zwar handelt es sich bei besagter Band um niemand anderen als die hauseigenen <strong>TALES OF RATATÖSK</strong>! Während die Musiker in aufwändigen Bühnenoutfits die ersten Töne des Abends anklingen lassen, strömen auch die Besucher und -innen von außen nach innen und treten dem Eichhornkult mit Applaus, Jubel und Kopfgeschraube bei. Gleich nach dem ersten Lied erschallen bereits &#8222;Ausziehen!&#8220;-Rufe &#8211; man fragt sich warum, <strong>das riesige Plüscheichhorn ist doch bereits unbekleidet</strong>. Lange dauert es jedenfalls nicht, bis dieses im Circle Pit heftigst am Mitmoshen ist &#8211; genau wie Dudelsackspieler <strong>Tim</strong> samt Dudelsack &#8211; mit Kleidern aber.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41926" aria-describedby="caption-attachment-41926" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41926 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2542-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2542-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2542-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2542-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2542-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2542-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41926" class="wp-caption-text">Geschrei! &#8211; <strong>TALES OF RATATÖSK</strong></figcaption></figure>
<p>Für viele Zuhörer ein erstes Mal: Bis vor lockdowninduzierter Bühnenpause vor drei Jahren hatten <strong>TALES</strong>&nbsp;<strong>OF RATATÖSK</strong> noch <strong>ein auffällig anderes Lineup</strong> &#8211; es sticht vor allem hervor, dass nun statt männlichen Growls und weiblichen Clean Vocals konsequent der Gesang von einer neuen schreienden Dame übernommen wurde. Und das ebenso gekonnt wie überzeugend! Hätten sie sich dem Festival eigentlich im letzten Jahr schon in dieser Form präsentieren sollen, so kam es damals dank <strong>vom Basser ausgehender Corona-Infektion</strong> der (fast) gesamten Band leider zum Ausfall. Auch schön: In der zweiten Reihe vor der Bühne steht die alte Besatzung und macht ordentlich Party.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41927" aria-describedby="caption-attachment-41927" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41927 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2828-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2828-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2828-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2828-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2828-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2828-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41927" class="wp-caption-text">Der erste Circle Pit des Festivals</figcaption></figure>
<p>Als ich im Resonanzwerk ankomme, schaffe ich es gerade noch,<strong> die beiden letzten Songs zu erhaschen</strong>, bevor Konzert Nummer eins schon sein Ende findet.</p>
<h3>WHISKEY, GEIGEN UND AKKORDEON</h3>
<p>Konzert Nummer zwei lässt jedoch nicht lange auf sich warten! Hinter dem Namen <strong>PYROLYSIS</strong> könnte man üblen norwegischen Black Metal vermuten &#8211; doch läge man damit weit daneben. Stattdessen handelt es sich bei dieser musikalischen Darbietung um irisch-keltisch anmutenden Folk aus den Niederlanden. Während der Trupp vor vielen Jahren tatsächlich als Metalband das Licht der Welt erblickte, wurde <strong>PYROLYSIS</strong> schnell klar, <strong>dass sie gar nicht so wütend sind, wie sie anfangs dachten.</strong> Prompt wurden die E-Gitarren ausgestöpselt und die Blastbeats durch seichtes Getrommel ersetzt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41928" aria-describedby="caption-attachment-41928" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41928 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Pyrolysis-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3104-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Pyrolysis-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3104-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Pyrolysis-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3104-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Pyrolysis-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3104-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Pyrolysis-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3104-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Pyrolysis-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3104-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41928" class="wp-caption-text">Gar nicht mal so wütend &#8211; <strong>PYROLYSIS</strong></figcaption></figure>
<p>Und <strong>seicht sind generell die Klänge</strong>, die der Stage entspringen – wenngleich auch oft schnell und energiegeladen: <strong>PYROLYSIS</strong> covern mal altertümliches Musikgut, mal spielen sie eigene Kompositionen, tanzen und klatschen selbst auf der Bühne mit, soweit es ihre Instrumentenführung erlaubt, so lange, bis auch das Publikum die Bewegungswut gepackt hat. Während anfangs nur jene mitmachen, die weder Bier noch Handy in der Hand halten, geht das Ganze recht zügig in einen lustigen Tanzpit über. Seinen Höhepunkt findet das Konzert am Ende, als die Holländer einen Song <strong>&#8222;about drinking LARGE amounts of Whiskey&#8220;</strong> ankündigen. Im Song selbst geht&#8217;s dann aber die ganze Zeit um … Met? Egal, Hauptsache Alkohol. Den Song über Whiskey können sie ja dann beim nächsten <strong>WHYSKEY &amp; GREED</strong> spielen (höhö).</p>
<h3>BLACK METAL ZUM TRÄUMEN</h3>
<p>Nun ist es an <strong>BELORE</strong>, den Anschluss zu übernehmen. Und das bedeutet: Die Party ist vorerst mal vorbei. Stattdessen entführt die französische Atmospheric-Black-Metal-Gruppe mit episch-hypnotischen Weisen das Publikum <strong>in ferne Fantasiewelten</strong>. Narratiert wird die Erfahrung von einer finsteren Erzählerstimme, schwarzmetallischen Growls und mehrstimmigen Gesängen. Man könnte fast von einer Art Real-Life-<strong>SUMMONING</strong> reden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41930" aria-describedby="caption-attachment-41930" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41930 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Belore-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3239-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Belore-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3239-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Belore-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3239-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Belore-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3239-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Belore-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3239-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Belore-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3239-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41930" class="wp-caption-text"><strong>BELORE</strong> in anderen Welten</figcaption></figure>
<p><strong>BELOREs</strong> Lieder sind allesamt ausgedehnte Werke, die mit Repetition und Eingängigkeit spielen &#8211; <strong>quasi eine Art Black-Metal-Balladen</strong> mit schönen flötigen Zwischenspielen und Akustikgeklimper, Synth-Parts und Naturgeräuschen. Die Menschen auf und vor der Bühne lassen sich von der Atmosphäre in eine Trance hineinziehen und zergehen headbangend in der Flut der Klänge. <strong>Um meinen Kumpel Konrad zu zitieren:</strong> &#8222;Voll entspannt, Alter!&#8220;. Hundert Ausdauerpunkte gehen übrigens an die Füße des Schlagzeugers, der nicht selten unter fünfminütigen Parts ohne Pause für tragendes Bassdrumgeknüppel sorgt.</p>
<p>Und: Der letzte Song (meine Internetrecherchen sagen: <em>&#8222;Moonstone&#8220;</em>) ist <strong>absolut Liebe pur.</strong></p>
<h3>POWER AUS PORTUGAL</h3>
<p>Ein paar Tage zuvor nur erblickte ich bei besagtem Kumpel Konrad zuhause im Bücherregal eine Fantasy-Reihe mit dem Namen <strong>GWYDION</strong> &#8211; welcher interessanterweise auch der Name der nun folgenden Musikkapelle ist. <strong>Was mich allerdings hier erwartet</strong>, darauf hätte mich auch ein Durchlesen der gesamten Quadrologie nicht vorbereiten können.</p>
<p>Aus Portugal angereist ist der energische Trupp scheinbar<strong> zu einem einzigen Zweck</strong> hier: <strong>Um absolut abzureißen.</strong> Das Waffenarsenal der Wahl: Barbarischer Pagan Metal mit gelegentlicher <strong>finntroll</strong>iger Folk-Note – alles trieft vor Männerschweiß und ist in ständiger Bewegung. Da passiert so viel gleichzeitig in der Musik und auf der Bühne &#8211; anders kann man es gar nicht ausdrücken: Es ist ein Fest! Neben der rohen musikalischen Power und dem konstanten Gewusel on Stage bringen immer wieder Rhythmus- und Feelingwechsel noch mehr Action ins agitierte Geschehen. Und von erster Sekunde an steigt das Publikum in diesen <strong>musikalischen Kraftakt</strong> mit ein.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41931" aria-describedby="caption-attachment-41931" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41931 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3558-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3558-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3558-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3558-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3558-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3558-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41931" class="wp-caption-text">Ein tiefer Growl &#8211; <strong>GWYDION</strong></figcaption></figure>
<p>Während der Gitarrist optisch eine 1:1 Wiedergabe des schreienden, fellbehangenen Barbaren des Albumcovers ist und der Keyboarder keine Melodie dem Tonband überlässt, ist es aber der Sänger, der für mich das Highlight dieses Konzertes darstellt. Nahtlos gehen seine Vocals von tiefen Growls, die den Boden unter mir erzittern lassen, in ohrenzerfetzende Fry Screams und dann wieder in stimmhaftes Brüllen über &#8211; selten habe ich jemanden so fließend und so sauber <strong>drei unterschiedliche Techniken der ungebändigten Rumschreierei</strong> nutzen gehört. Auch in der Kunst der Crowdmobilisierung sind <strong>GWYDION</strong> (und hier wieder vor allem der Sänger) mehr als gewandt &#8211; so ungefähr jede andere Band der Welt könnte sich hier noch eine Scheibe abschneiden!</p>
<p>Eine erste Verschnaufpause ist dem Publikum erst nach über einer halben Stunde gegönnt, als die portugiesische Horde zur Abwechslung einen gemütlicheren Song anspielt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41932" aria-describedby="caption-attachment-41932" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41932 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3738-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3738-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3738-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3738-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3738-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3738-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41932" class="wp-caption-text">Der vom Cover &#8211; <strong>GWYDION</strong></figcaption></figure>
<p>Am meisten in Erinnerung bleibt mir aber der Moment, in dem sich <strong>plötzlich alle Zuhörer hinhocken</strong> sollen (und dies &#8211; bis auf zwei, drei grantige, mittelalte Herren, denen das offensichtlich zu blöd ist &#8211; auch tun). Auf einmal taucht der Sänger mitten im Publikum auf und lässt auf sein Kommando zum passenden musikalischen Wechsel alle Anwesenden aufspringen, was zu einem Moshpit mittlerer Größe führt &#8211; dem der Frontmann mitsamt Mikrofon prompt beiwohnt, während der Gitarrist sich daneben platziert und ein Solo zum Besten gibt.</p>
<p>Und dergleichen <strong>ziehen die über eine Stunde lang durch.</strong> Ich kann nur sagen: Richtig geile Show, richtig geile Mucke, richtig geile Vocals &#8211; <strong>GWYDION</strong> sind eine tolle Neuentdeckung. Und eine absolute Live-Band!</p>
<h3>DIE REVANCHE</h3>
<p>Nachdem <strong>FEJD</strong>, die Headliner aus Schweden, <strong>letztes Jahr nicht spielen konnten,</strong> weil die Instrumente scheinbar an einem anderen Flughafen angekommen waren als die Musikanten, sind sie (sowohl Instrumente als auch Musikanten) heute nach Oberhausen zurückgekehrt, um nachzuholen, was ihnen durch die Umstände verwehrt geblieben war. Gleich wird mir auch klar, warum die Band nicht einfach auf den Instrumenten von jemand anderem ihr Konzert hätte spielen können:<strong> Moraharpa, Bouzouki und Knochenflöten</strong> dürfte sogar auf einem Folk-Metal-Festival nicht einfach mal jeder Zweite im Gepäck haben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41934" aria-describedby="caption-attachment-41934" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41934 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3913-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3913-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3913-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3913-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3913-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3913-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41934" class="wp-caption-text">Die Moraharpa &#8211; <strong>FEJD</strong></figcaption></figure>
<p><strong>FEJD</strong> ist einer der doch recht großen Namen, die man schon des Öfteren gehört hat, aber selten irgendwo zu Gesicht bekommt. So freue ich mich auch auf diese neue Erfahrung. Und ich muss sagen, dass mir, selbst nach fünfzehn Jahren Festivalgängen, <strong>ein wenig die Worte fehlen,</strong> um den musikalischen Ausdruck der Schweden gebührend beschreiben zu können. Ich bezweifle stark, dass es noch eine Band in diesem Universum gibt, die das Konzept Folk auf diese Art und Weise interpretiert. Während oben genannte <strong>Moraharpa</strong> und <strong>Bouzouki</strong> im melodischen und rhythmischen Hauptfokus liegen, sorgt lediglich ein Keyboard für eine Akkord-Untermalung der Szenerie und ein Bass für, ja, den Bass eben. Und obwohl keinerlei verzerrte Gitarren oder wütendes Geschrei in der Musik enthalten sind,<strong> tut der Schlagzeuger so, als spielte er in einer Metalband</strong>, und ballert munter Double Bass und Uptempo-Beats vor sich her. Der Gesang bleibt dabei immer schön clean &#8211; und schwedisch.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41935" aria-describedby="caption-attachment-41935" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41935 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4084-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4084-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4084-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4084-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4084-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4084-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41935" class="wp-caption-text">Die Bouzouki &#8211; <strong>FEJD</strong></figcaption></figure>
<p>Trotz dieser durch und durch folkigen Herangehensweise an das Thema Musik <strong>rutscht man nie in fröhliche oder gar lustige Gefilde ab</strong> &#8211; es ist stets ernst, wenn auch selten wirklich düster. Der Raum ist für dieses Spektakel gefüllt bis zum Eingang, und das mit Recht. Ein ebenso interessanter wie qualitativer Abschluss für diesen ersten Abend des <strong>MEAD &amp; GREED 2023</strong>.</p>
<h3>SAMSTAG</h3>
<p>So, 16:00 Uhr, genug geschlafen, <strong>weiter geht&#8217;s!</strong></p>
<h3>ALLER ANFANG IST AKUSTISCH</h3>
<p><strong>BAUMBART</strong> &#8211; der nächste hauseigene Musikantentrupp &#8211; eröffnen das Fest am Samstag. Auch hier gab es in letzter Zeit den ein oder anderen Lineup-Wechsel. Erspähe ich da den früheren <strong>RATATÖSK</strong>-Sänger an der Percussion?</p>
<p>Auch in dieser Besatzung <strong>geleiten uns die Akustik-Abenteurer heute nach altbekannter Manier in ihre eigens erschaffene Fantasy-Welt</strong>, singen inbrünstig über die Seefahrt und Piraten, über Tavernen und Helden. An vorderster musikalischer Front stehen drei akustische Gitarren, die im Einklang spielen mit gelegentlichen Flöten, Kastagnetten (Flamenco!) und einem, eh, Miniklavier zum Hineinblasen (der Fachbegriff lautet anscheinend &#8222;Melodica&#8220;). Aber wo ist die Geige? <strong>Haben wir noch Geigen? Keine mehr?</strong> Schade, das fehlt dem Ganzen ein bisschen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41936" aria-describedby="caption-attachment-41936" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41936 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/1_Baumbart-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4298-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/1_Baumbart-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4298-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/1_Baumbart-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4298-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/1_Baumbart-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4298-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/1_Baumbart-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4298-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/1_Baumbart-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4298-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41936" class="wp-caption-text">Sichtliche Freude am Musizieren &#8211; <strong>BAUMBART</strong></figcaption></figure>
<p>Gesungen wird aus so ziemlich aller Musiker Kehlen &#8211; ich zähle zwischen fünf und sechs Mikrofonen, davon zwei weiblich besetzt und der Rest von Männerkehlen befeuchtet. Ich werde im Verlauf des Nachmittags übrigens zum dritten oder vierten Mal in meiner langhaarigen Existenz gefragt, ob ich nicht der Leadsänger von <strong>BAUMBART</strong> sei &#8211; dabei würde ich mir niemals anmaßen, meine bescheidene Gesichtsbehaarung auch nur ansatzweise mit <strong>MARCs prachtvollem Voll(baum)bart</strong> zu vergleichen.</p>
<h3>NUR DIE HARTEN</h3>
<p>Mit <strong>MORGARTEN</strong> aus der Schweiz steht schon wieder eine Band an, die mir zuvor noch nicht bekannt war. Zuerst aber gibt es einen <strong>ungewöhnlichen Soundcheck</strong>: Das Schlagzeug spielt &#8211; der Rest kommt erstmal vom Tonband. Hat bestimmt seinen Sinn und Zweck.</p>
<p>Auch während des Konzerts ist der Drummer ordentlich gefordert &#8211; der epische Old School Viking Metal wird von seiner Double Bass getragen <strong>wie ein drachenköpfiges Schiff vom Wellengang einer stürmischen See.</strong> Vikingerchöre und pagane Keyboardmelodien sorgen für Farbe und Atmosphäre in der recht ernsten und durchweg eher düsteren Performance. Hinzu gibt es auch in <strong>MORGARTENs</strong> Klangwelten die ein oder andere epische Spoken-Word-Einlage, was den Gänsehautfaktor um einiges erhöht.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41937" aria-describedby="caption-attachment-41937" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41937 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Morgarten-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5056-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Morgarten-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5056-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Morgarten-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5056-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Morgarten-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5056-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Morgarten-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5056-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Morgarten-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5056-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41937" class="wp-caption-text">Äußerst pagan &#8211; <strong>MORGARTEN</strong></figcaption></figure>
<p>Der <strong>Sound hat ordentlich Wumms</strong>, was ich einerseits begrüße, mir andererseits aber ordentlich auf den Magen schlägt &#8211; seit heute Morgen kämpfe ich mit einer Verstimmung desgleichen, die sich dieser musikalischen Gewalt leider nicht so sehr erfreut wie meine Ohren. Ich verziehe mich erstmal in die geheimen, oberen Gefilde der Halle und setze mich hin.</p>
<p>Besonders der zweitletzte Song (<em>&#8222;Oath Of Allegiance&#8220;</em>&nbsp;eventuell?) kennt wenig bis keine Gnade und <strong>lässt noch einmal alle Mähnen im Hallenwind wehen</strong> und viele Oberschenkelmuskeln gemeinsam einen Circle Pit lostreten. Von hier oben sieht das alles schon ziemlich cool aus.</p>
<h3>FREUDE AM FOLK</h3>
<p>Es folgen <strong>AEXYLIUM</strong>, die mir (ihr habt es erraten) auch bisher gänzlich unbekannt waren. Während es bei vielen der Acts dieses Festivals eher ernst zuging, <strong>fahren die Italiener ihren Folk-Metal-Ferrari auf der exakten Schiene zwischen episch und spaßig</strong> &#8211; treffen also genau einen, meiner musikalischen Nerven.</p>
<p>Die von weit hergereiste Mann- und Frauschaft liefert einen äußerst energiegeladenen Auftritt und wird bis zum Ende der Spielfreude weder müde noch überdrüssig. Mein Bauch allerdings schon, und so hole ich mir am Essensstand <strong>eine kleine Schale weißen Reises</strong>, in der Hoffnung, es damit besser &#8211; und nicht schlimmer &#8211; werden zu lassen. Insgesamt brauche ich nur 40 Minuten, um alles aufzuessen, und bin sehr stolz darauf. Leider kostet mich das alles, wie man sich vielleicht vorstellen kann, recht viel Konzentration, und so fällt mein <strong>AEXYLIUM</strong>-Bericht trotz Begeisterung für die Sache recht kurz aus.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41938" aria-describedby="caption-attachment-41938" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41938 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Aexylium-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5308-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Aexylium-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5308-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Aexylium-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5308-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Aexylium-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5308-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Aexylium-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5308-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Aexylium-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5308-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41938" class="wp-caption-text"><strong>AEXYLIUM</strong> mitten im Geschehen</figcaption></figure>
<p>Zwei Dinge gibt es noch zu erwähnen: Erstens: Der Drummer trägt ein Oberteil, das ich auch besitze! Wie soll ich das finden? <strong>Ein Wechselbad der Gefühle.</strong> Zweitens: Mein Verdacht, die Gitarristin sei womöglich <strong>THALIA</strong>, die mit allseits bekanntem <strong>GLORYHAMMER</strong>-Exilant <strong>Angus Mcsix</strong>&nbsp;zusammen eine neue Band (Name: <strong>ANGUS MCSIX</strong>) ins Leben gerufen hat und kurz vor Albumrelease steht, bestätigt sich nach kurzer Internetrecherche.</p>
<h3>EIN LEGENDÄRER AUFTRITT</h3>
<p>Dass ich trotz sich verschlechterndem gesundheitlichen Zustand nicht einfach ins Hotel abhauen kann, liegt nicht nur an meiner akkreditierungsgebundenen Berichtpflicht, sondern auch daran, dass ich mir das <strong>nun anstehende Konzert auf keinsten aller Fälle entgehen lassen</strong> konnte.</p>
<p>Denn es spielen <strong>KROMLEK</strong> &#8211; eine Band, die in meinen und den Augen sehr vieler anderer <strong>längst zur Legende alter und vergangener Tage geworden</strong> war. In den frühen 2000er hatten die Schweinfurter ihren Anfang gefunden und die damalige Folk- und Pagan-Metal-Welle mit einer EP und zwei darauffolgenden Full-Length-Releases geritten, bevor sie im Jahre 2012 ihre Auflösung bekanntgegeben hatten. Mir war es in diesen Jahren leider nie möglich gewesen, einem Live-Auftritt beizuwohnen. Zur Feier des <strong>zwanzigjährigen Jubiläums</strong> entschieden <strong>KROMLEK</strong> nun aber, sage und schreibe *zwei* Konzerte zu spielen, bevor man wieder getrennte Wege gehen wird. Und das Erste von beiden ist heute. <strong>Jetzt</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41940" aria-describedby="caption-attachment-41940" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41940 size-full" style="margin: 0px; border: 0px none; float: none; padding: 0px; text-align: center;" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Kromlek-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5842-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Kromlek-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5842-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Kromlek-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5842-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Kromlek-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5842-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Kromlek-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5842-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Kromlek-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5842-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41940" class="wp-caption-text">Das Teil aus dem Bandlogo &#8211; <strong>KROMLEK</strong></figcaption></figure>
<p>Finstere Gesellen, <strong>zutiefst behangen mit schwarzen Kapuzen</strong> (Ausnahme: Drummer &#8211; der muss ja sehen, wo er hinhaut) betreten die Bühne. Und schon geht&#8217;s los! Bereits beim ersten grellen Schrei des Sängers wird klar, dass <strong>KROMLEK</strong> vorhaben,<strong> sich an diesem Abend absolut zu verausgaben.</strong> Zwei Handsicheln hält er gekreuzt über sich, die im Laufe des Konzerts noch von der Stachelkeule aus dem Bandlogo abgelöst werden, und passend dazu wird durch Songs von allen drei Veröffentlichungen gebrettert. Ich habe mich zugegebenermaßen lange Zeit nicht mehr mit <strong>KROMLEK</strong> befasst, aber <strong>selbst mir kommt die eine oder andere Melodie wieder</strong>, als sie mir seitens ihrer Erschaffer entgegendröhnt. Und das erfreut mich.</p>
<p>So ziemlich jeder hier in dem Raum scheint sich zu freuen. Selbst, wer die Gruppe vorher nicht kannte, dürfte der <strong>Wichtigkeit des Moments</strong> mittlerweile gewahr sein. Vor allem aber jene, die wegen dieses Auftritts hier sind, sieht man inmitten der Masse euphorisch mitmachen und -singen. Der Moshpit wirbelt ordentlich,<strong> die Musiker sind in Topform</strong>, die Vocals krächzen wie nie zuvor. Lange und standhaft halten <strong>KROMLEK</strong> die Energielatte hoch, und bis zum Ende werden sie dafür gefeiert.</p>
<h3>DIE KLASSIKER</h3>
<p>Nach diesem legendären Konzert ist es an <strong>BLACK MESSIAH</strong>, besagte Latte weiterhin oben zu halten &#8211; und niemand könnte sich auf einem Festival wie diesem besser dafür eignen.</p>
<p>Ich jedoch muss der Party, die sich vor der Bühne abspielt, leider schon wieder entsagen weil aua. <strong>So langsam geht mir jegliche Kraft flöten</strong>, die mein Körper aus einer Schüssel Reis gewinnen konnte. Die Krämpfe werden heftiger und auch der <strong>Kamillentee</strong>, den mir an der Bar ein unbekannter Metalbruder aus Güte und Mitleid spendiert (<strong>wo immer du bist: Du bist der Tollste &lt;3</strong>), füllt gerade mal genug KP wieder auf, die Show im sitzenden und abkratzenden Zustand vom oberen Bereich aus wahrnehmen zu können.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41945" aria-describedby="caption-attachment-41945" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41945 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6057-denoised-1.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6057-denoised-1.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6057-denoised-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6057-denoised-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6057-denoised-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6057-denoised-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41945" class="wp-caption-text">Die Party &#8211; <strong>BLACK MESSIAH</strong></figcaption></figure>
<p>Wem es allerdings im Gegensatz dazu so richtig gut geht, ist der Bühnensound: <strong>So perfekt klar klang auf diesem Festival noch keine andere Band</strong>. Jedes der Instrumente ist gut zu hören, jedes Wort des Sängers deutlich zu verstehen, der Druck ist präsent und dennoch wummert nichts. Laut ja &#8211; unangenehm in keinster Hinsicht.</p>
<p>Die Setlist variiert nicht großartig von den meisten <strong>BLACK-MESSIAH</strong>-Shows, aber ich denke mal, das würde auch niemand hier wollen. Es werden <strong>alle tanz- und trinkbaren Klassiker</strong> rausgehauen und <strong>gebührend betanzt und betrunken</strong>, es wird viel seitens der Besucher mitgesungen, -geklatscht und -gegrölt.</p>
<p>Erstes Highlight ist das <em>&#8222;Söldnerschwein&#8220;</em> &#8211; bei diesem Evergreen eines Musikstücks ziehen sich die Gelsenkirchener alles an Publikumsanimation aus den Ärmeln, was dort vorzufinden ist. Mal lässt man die Besucher den Refrain singen, mal sich die Handinnenflächen wundklatschen. Als <strong>Stargast</strong> (Söldner?) steht dann im selben Song plötzlich ein Herr namens <strong>BIEST</strong> (<strong>BEAST</strong>? Groß und böse jedenfalls), seines Zeichens Sänger von <strong>HELGRINDUR</strong> und <strong>SKELFIR</strong>, mit auf den Brettern und wohnt der Feierei bei. <strong>An der Gitarre</strong> dürfen wir außerdem<strong> des Sängers Sohn</strong> bestaunen, der bereits beim <strong>WOLFSZEIT 2022</strong> mit der Horde seines Vaters die Festivalbühne unsicher machen durfte.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41942" aria-describedby="caption-attachment-41942" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41942 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6303-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6303-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6303-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6303-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6303-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6303-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41942" class="wp-caption-text">Ein Stargast am Animieren &#8211; <strong>BLACK MESSIAH</strong> (hier zu sehen: <strong>BEAST</strong> von hinten)</figcaption></figure>
<p>Highlight Nummer zwei ist dann die Zugabe: Das <em>&#8222;Trinklied&#8220;</em>. Es scheint, als wären <strong>mindestens zwei Drittel der Festivalbesucher textsicher.</strong> Die ganze Halle verwandelt sich in eine schunkelnde, mitgrölende Methalle (na endlich!), für mich jedoch ist es nun endgültig vorbei.</p>
<p>Während ich mich noch für&#8217;s <strong>BLACK-MESSIAH</strong>-Spektakel gerade so über Wasser halten konnte, gibt mir mein Zustand alle Signale, dass ich das bitte jetzt nicht noch ein weiteres Mal machen sollte. Am Ende finde ich mich damit ab, <strong>MÅNEGARM MÅNEGARM</strong> sein lassen zu müssen und im Gegenzug noch <strong>halbwegs lebendig im Hotelzimmer ankommen zu dürfen</strong>.</p>
<p>Doch wenn du denkst, es geht nicht mehr, <strong>kommt von irgendwo ein Lichtlein her:</strong> Erblicke ich doch dort<strong> am Horizont einen Mann</strong>, der sowohl des Schreibens mächtig ist, als auch dem <strong>MEAD &amp; GREED</strong> theoretisch noch eine halbe Review schuldet: Dem großen (bestimmt 1.90m) <strong>Micha-El Goehre</strong> ist es vor einem Jahr ähnlich ergangen wie mir heute &#8211; nur leider schon am ersten Festivaltag, und er musste krankheitsbedingt vorzeitig abreisen. Wenn also jemand Verständnis für meine Situation haben dürfte, dann er. Aus einem kurzen Gespräch ergibt sich, dass ich richtig lag und <strong>der freundliche Herr tatsächlich bereit</strong> ist, einen <strong>MÅNEGARM</strong>-Bericht an meiner statt zu schreiben. &nbsp;</p>
<p>Somit übergebe ich die Feder an <strong>Micha-El Goehre</strong> &#8211; und mich selbst hoffentlich erst, wenn ich im Hotel angekommen bin.</p>
<h3>EIN WÜRDIGER ABSCHLUSS</h3>
<p><em><span style="color: #800000;">MG:</span></em> <span style="color: #800000;"><strong>MÅNEGARM</strong> sind im engen Rahmen der Themenmöglichkeiten der größtmögliche Kontrast zu <strong>BLACK MESSIAH</strong>. Streng uniformiert bitten die Schweden zum Festivalabschluss und machen schnell klar, warum sie der Mainact sind. Diese Verbindung aus Professionalität und<strong> Huldigung der Black-Metal-Roots</strong> einerseits, und <strong>Rock&#8217;n&#8217;Roll und paganer Party</strong> andererseits kriegen nicht viele hin. So ist der Zuschauerschwund zur Zugabe auch nur mit dem ÖPNV zu erklären, der nur stündlich fährt. Letzten Endes entlässt die Band alle <strong>mit einem seligen Grinsen in die regnerische Nacht.</strong></span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41943" aria-describedby="caption-attachment-41943" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41943 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Manegram-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6643-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Manegram-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6643-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Manegram-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6643-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Manegram-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6643-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Manegram-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6643-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Manegram-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6643-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41943" class="wp-caption-text">Schwedische Wut &#8211; <strong>MÅNEGARM</strong></figcaption></figure>
<p>Und somit sind wir auch schon <strong>am Ende</strong> angelangt. Wie alle Jahre zuvor schon kann ich das <strong>MEAD &amp; GREED</strong> in allen Hinsichten loben!</p>
<p>Ich feiere die<strong> bunte Mischung aus neuen Entdeckungen und altbekannten Größen</strong> der Pagan- und Folk-Metal-Szene! Auch die mittlerweile nicht unbeachtliche,<strong> internationale Komponente</strong> macht viel her: Vertreten waren in diesem Jahr <strong>Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Italien, Portugal, die Schweiz und Schweden</strong>! Gerade für von fern angereiste Bands bietet ein solches Festival die Möglichkeit, neue Fans dazuzugewinnen, die ansonsten wahrscheinlich nie von ihrer Existenz erfahren hätten.&nbsp;</p>
<p>Es war mir <strong>wie immer ein Fest,</strong> wenn auch diesmal leider eines mit kleinen gesundheitlichen Hindernissen.&nbsp;</p>
<p><strong>Bis zum nächsten Jahr &#8211; ich freu mich jetzt schon!</strong></p>
<p><span style="color: #800000;">-Mich</span></p>
<hr>
<p>Vielen lieben tollen Dank an <strong>Matthias von Dark-Art</strong> für die Bilder! &#8212;&gt; <a href="https://dark-art.de/">&lt;&lt;Hier klicken für fulminante Fotos und fantastische Festivalberichte&gt;&gt;</a></p>
<p>Vielen lieben tollen Dank an<strong> Micha-El Goehre</strong> für das Einspringen in letzter Sekunde! &#8212;&gt; <a href="https://michaelgoehre.wordpress.com/">&lt;&lt;Hier klicken für brutale Blogs und lustige Lesungen&gt;&gt;</a></p>
<p>Vielen lieben tollen Dank an den <strong>random Dude </strong>an der Theke für den Kamillentee. &#8212;&gt; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=BbcwludyWxw">&lt;&lt;???&gt;&gt;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2023/">MEAD &#038; GREED 2023 &#8211; Der Bericht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>MEAD &#038; GREED 2022 &#8211; Ein verfluchtes Festival!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Apr 2022 11:03:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dem Mead &#38; Greed 2022 lastete definitiv ein Fluch! Zwar konnte es, im Gegensatz zur Vorgängerversion, stattfinden, ohne zuerst dreimal verschoben werden zu müssen, aber&#8230; Der Fluch Als Headliner des Festivals waren ursprünglich ARKONA eingeplant. Der russischen Folk-Metal-Band wurde dann aber, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2022-ein-verfluchtes-festival/">MEAD &#038; GREED 2022 &#8211; Ein verfluchtes Festival!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf dem Mead &amp; Greed 2022 lastete definitiv ein Fluch! </strong>Zwar konnte es, im Gegensatz zur Vorgängerversion, stattfinden, ohne zuerst dreimal verschoben werden zu müssen, aber&#8230;</p>
<h2>Der Fluch</h2>
<p>Als Headliner des Festivals waren ursprünglich <strong>ARKONA</strong> eingeplant. Der russischen Folk-Metal-Band wurde dann aber, nachbarlandangreifender Staatsoberhäupter sei Dank, nicht ohne weiteres der Eintritt nach Deutschland gewährt – und so kam <strong>der erste Bandentfall</strong> zustande.</p>
<p>Auch freute ich mich sehr darauf, <strong>JÖRMUNGAND</strong> noch einmal sehen und hören zu können – war doch geplant, dass sie auf diesem schönen Festival ihr Abschiedskonzert spielen. Was hier genau von Statten gegangen ist, wurde mir nicht offenbart; <strong>zu besagtem Konzert sollte es jedoch nicht kommen</strong>. Die lokale Pagan-Metal-Combo verließ einige Wochen vor der Party ihren Slot im Line-Up.</p>
<p><strong>TALES OF RATATÖSK</strong>, deren energetische Performance ich vor drei Jahren mit Begeisterung kennenlernen durfte, stand der Opener-Slot am Freitag zu. Gespannt war ich vor allem auf ihre „neu“ (pre-COVID) zusammengefundene Besatzung. Aber nein, zu früh gefreut! Denn nach der Generalprobe ein paar Tage vor dem großen Abend war plötzlich die gesamte Truppe (viele unter ihnen auch Teil der Festival-Organisation) <strong>Corona-positiv</strong>. Außer Tim. Tim war nicht bei der Probe.</p>
<p>Trotz allem wurde die Situation vom Orga-Team ziemlich gut gehandhabt und es wurden schnell und effektiv Lösungen für jedes der fluchbedingten Löcher in der Running Order herbeigezaubert. <strong>ARKONA</strong> wurde binnen kürzester Zeitspanne durch den Färöer Vikingertrupp <strong>TÝR</strong> ersetzt. <strong>VANAHEIM</strong>, die dank frisch veröffentlichtem Album nun mehr als genug Musikmaterial im Gepäck haben, übernahmen neben ihrem normalen Slot am ersten Tag zusätzlich den von <strong>JÖRMUNGAND</strong> am Samstag. Und für <strong>TALES OF RATATÖSK</strong> sprangen (sehr) kurzerhand die Kollegen von <strong>FABULA RASA</strong> ein.</p>
<p><strong>Der Fluch schien gebannt.</strong> Die Situation unter Kontrolle. Doch niemand konnte ahnen, dass es noch lange nicht vorbei war&#8230;</p>
<h2>Freitag, der erste April 2022</h2>
<p>Der Tag des Festivals. Mein persönlicher Fluch ist es erstmal, unmöglich nach der Arbeit rechtzeitig in Oberhausen sein zu können, um alle Konzerte mitzuerleben. Der Weg ist einfach zu weit. So komme ich an, als gerade die letzten Töne von <strong>FABULA RASA</strong> verklungen sind und die Bühne sich im Umbau befindet. Einen Konzertbericht habe ich also leider nicht für euch, dafür aber dieses Foto:</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_39933" aria-describedby="caption-attachment-39933" style="width: 801px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-39933" style="float: none; margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; border: 0px none; padding: 0px; text-align: center;" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Fabula-Rasa-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-4300.jpg" alt="" width="811" height="542" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Fabula-Rasa-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-4300.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Fabula-Rasa-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-4300-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Fabula-Rasa-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-4300-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Fabula-Rasa-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-4300-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Fabula-Rasa-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-4300-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 811px) 100vw, 811px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-39933" class="wp-caption-text">Genau dieses @Matthias Mayer</figcaption></figure>
<p>Die Zeit, mir an der Bar ein Bier zu schnappen, nehme ich mir noch, bevor mit&nbsp;<strong>MANDRAGORA THURINGIA</strong> mein erstes Konzert ansteht.&nbsp;Anfangs rumpelt der Sound noch ein wenig, was sich aber relativ schnell wieder fängt. Die Tanzstimmung lässt demzufolge auch nicht lange auf sich warten, und während der Keyboarder auf einmal zum Akkordeon wechselt, entsteht sogar ein kurzer Walzertanz im Publikum. Als dann ein Lied über den Kraken (ich glaube, es heißt&nbsp;<em>„Der Krake“</em>) ertönt, sitzen plötzlich alle auf dem Boden und formen gemeinsam drei imaginäre Ruderboote, die zwar nicht von der Stelle kommen, dafür aber lustig aussehen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_39934" aria-describedby="caption-attachment-39934" style="width: 801px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-39934" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Mandragora-Thuringia-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5038.jpg" alt="" width="811" height="542" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Mandragora-Thuringia-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5038.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Mandragora-Thuringia-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5038-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Mandragora-Thuringia-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5038-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Mandragora-Thuringia-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5038-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Mandragora-Thuringia-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5038-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 811px) 100vw, 811px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-39934" class="wp-caption-text">Thüringer Alraunensound @Matthias Mayer</figcaption></figure>
<p>Die Band klingt mit ihren Dudelsack- und Akkordeoneinlagen mal heiter, mal etwas düsterer bis hin zu <strong>EISREGEN</strong>-artigen Momenten, und zum Abschluss gibt’s dann den Hit <em>„Kriegselefanten“</em>, den sogar ich schon mal gehört habe. Hier wird auch unter den Zuschauern kräftig mitgesungen. Check, ob noch Zeit für einen weiteren Song bleibt, die Antwort ist nein, und das Konzert endet mit einem kuschligen Gruppenfoto zusammen mit den Fans.</p>
<h2>Vanaheim die Erste</h2>
<p><strong>VANAHEIM</strong> aus den Niederlanden haben vor kurzem mit „Een Verloren Verhaal“ ein großartiges Album im Stil epischen Folk und Pagan Metals veröffentlicht. Doch das wird nun erstmal beiseitegelegt – heute wird <strong>nur die EP „The House Spirit“</strong> präsentiert, während morgen noch genug Zeit sein wird, bei der zweiten Show die Menge mit dem frischen Material zu begeistern. <strong>VANAHEIM</strong>-Live-Shows habe ich als mitreißende Erlebnisse in Erinnerung, bin also insgeheim sehr froh darüber, gleich zwei davon zum Preis von einem <em>(0 €, bin ja akkreditiert hihi)</em> zu bekommen. Und die Erinnerung trügt nicht: Kraftvoll, abwechslungsreich und professionell performt die langhaarige Mannschaft Song um Song, während die Zuhörer merklich in dem gewaltigen Energieschwall aufgehen. Ein Freund fragt mich nach dem Konzert, was es denn mit dieser Band auf sich habe – das Publikum habe sich ja benommen wie bei einer Headliner-Show.</p>
<p>Der Gesang – ob es denn nun gerade Growls, Chöre oder <strong>Kehlkopfgesang</strong> ist – sitzt perfekt, und gerade letzterer kommt richtig <strong>finster und bedrohlich</strong> herüber. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, wie viel davon live tatsächlich von der Band (man nehme die englische Aussprache) selbst und nicht vom Band (man nehme die deutsche Aussprache) dargeboten würde. Als kleine Überraschung wird dann aber doch schon die neue Single <em>„Reuzenspraak“ </em>rausgehauen, und dazu noch eine Uraufführung des einzigen Akustiksongs <em>„Rusteloos“</em>, welcher auch auf dem Album zu finden ist.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_39940" aria-describedby="caption-attachment-39940" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-39940" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Vanaheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5272.jpg" alt="" width="810" height="541" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Vanaheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5272.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Vanaheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5272-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Vanaheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5272-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Vanaheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5272-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Vanaheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5272-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 810px) 100vw, 810px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-39940" class="wp-caption-text">Wenn du plötzlich doppelt so lang spielen musst @Matthias Mayer</figcaption></figure>
<p><strong>Doch irgendetwas ist komisch.</strong> Die Gruppe hört und hört nicht auf zu spielen. Immer, wenn ein Song vorbei ist, kommt die Info, man könne noch einen. <strong>VANAHEIM</strong> selbst zeigen sich ob dieser Umstände ebenso verwirrt wie wir. Ein Problem mit noch mehr Songs hat aber eigentlich keiner. Es läuft darauf hinaus, dass am Ende bis auf einen einzigen Track doch das gesamte neue Album gespielt wird. Zweifellos eine tolle Überraschung (unter anderem, weilt auch der Soundmann nun definitiv genug Zeit hatte, die Tonverhältnisse perfekt auf die Musik zuzuschneiden). Doch was ist passiert?</p>
<h2>Der Fluch hat wieder zugeschlagen!</h2>
<p>Nach dem definitiven Ende des Konzerts meldet sich Organisator Marc zu Wort. Und man sieht und hört ihm an, wie unangenehm es ihm ist, den Anwesenden die kommende Nachricht überbringen zu müssen. <strong>FEJD</strong>, die heutigen Headliner, seien zwar dort angekommen, wo sie hinwollten, ihre Instrumente allerdings nicht. Diese seien versehentlich von der Lufthansa woandershin transportiert worden, <strong>höchstwahrscheinlich nach Frankfurt oder so.</strong> Ein weiteres Konzert also, das ausfällt. Allerdings habe man auch diesmal schon für Ersatz gesorgt! Da der deutsche Wortkünstler und Spaßmacher <strong>MICHAEL GOEHRE</strong> im Rahmen der Erschaffung eines Video-Festivalberichtes (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ag87y_QWxdw&amp;ab_channel=TVJungsmusik">&gt;&gt;hier&lt;&lt;</a>)&nbsp;sowieso vor Ort sei und auch seine Texte mit dabei habe, springe er kurzerhand ein und erzähle den Anwesenden ein paar lustige Geschichten über Metal. Doch dazu später mehr.</p>
<h2>Ungarische Lieder vom Saufen und Ficken</h2>
<p>Wenigstens <strong>DALRIADA</strong> können ihr Konzert wie geplant spielen, und auch sie kriegen die eine oder andere Bonusminute gutgeschrieben. Nun gibt es solche und solche Folk-Metal-Bands. Die ersten sind die, die vorrangig Metal spielen, diesen aber gekonnt mit Folklore-Melodien und -Sounds ausbauen und erweitern. Die zweite Kategorie besteht aus Bands, die eigentlich Folk spielen, diesem aber mithilfe von Metal-Elementen eine ordentliche Portion Power unterjubeln. Zu letzteren gehört auch diese fröhliche Formation. Keyboardmelodien, Gesang und der generelle Vibe <strong>bleiben der Folkseite besonders treu,</strong> während mit Gitarren und Schlagzeug für ordentlich Wumms und Tempo gesorgt wird.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_39932" aria-describedby="caption-attachment-39932" style="width: 801px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-39932" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Dalriada-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5788.jpg" alt="" width="811" height="541" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Dalriada-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5788.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Dalriada-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5788-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Dalriada-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5788-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Dalriada-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5788-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Dalriada-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5788-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 811px) 100vw, 811px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-39932" class="wp-caption-text">Eine ordentliche Portion Power @Matthias Mayer</figcaption></figure>
<p>Eine explosive Mischung! Die Ungarn erschaffen auf die Art von der ersten Sekunde an einen Tanzpit vor der Bühne, der das ganze Konzert über nicht enden will. Ich <strong>verstehe leider nicht die ungarische Bohne</strong> von all dem, was da gesungen wird, hängen bleibt aber, dass es in einem Lied <em>(zitiere)</em> um „Saufen und Ficken“ geht. Auch interessant: Da hat man neun Jahre lang eine <strong>DALRIADA</strong>-CD im Schrank, die man von einem obskuren Händler abgekauft hat, geht auf hundert Festivals, ohne die Band jemals irgendwo spielt – und nun erlebe ich sie bereits zum zweiten Mal innerhalb von sechs Monaten live.</p>
<h2>Ein überraschter Überraschungsgast</h2>
<p>Nun ist es an <strong>MICHAEL GOEHRE</strong>, gebührend für die heutigen Headliner einzuspringen. Kein leichter Job! Doch klappt das offensichtlich besser als erwartet. Der 46-Jährige <em>(sagt Wikipedia! Ich hätte ihm weniger gegeben)</em> hat <strong>sechs Texte im Gepäck</strong>, davon einen übers generelle Biersaufen in der Metal-Kultur, einen über irgendwas mit SUV und Satan, einen über den Zerfall und Verwesungsvorgang eines <strong>DANZIG</strong>-T-Shirts, einen über den nüchtern und unironisch dargestellten Alltag eines Black-Metallers, einen über Frauen in der Szene und einen über Sex, Sex und Sex.</p>
<p>Überraschenderweise fangen die Menschen an, sich andächtig sitzend auf den bierveklebten Hallenboden zu platzieren, während der Mann mit den schönen Haaren wie ein Priester oben steht und aus seiner elektronischen Bibel vorträgt. Einer meiner beiden Begleiter muss irgendwann so sehr lachen, dass er zu husten beginnt und nicht mehr aufhören kann. Er läuft raus an die frische Luft, wo er so lang weiterhustet, dass er anfängt, sich ernste Sorgen zu machen, ob er gerade am Abkratzen sei, bis ihm dann nach fünf Minuten irgendwann wieder einfällt, dass es nur ein Lachkrampf ist. <strong>Welcher Witz genau der Auslöser war, weiß er im Nachhinein auch nicht mehr.</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_39935" aria-describedby="caption-attachment-39935" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-39935" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Micha-El-Goehre-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-6234.jpg" alt="" width="810" height="541" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Micha-El-Goehre-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-6234.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Micha-El-Goehre-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-6234-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Micha-El-Goehre-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-6234-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Micha-El-Goehre-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-6234-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Micha-El-Goehre-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-6234-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 810px) 100vw, 810px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-39935" class="wp-caption-text">Maximal so 40 hätte ich gesagt @Matthias Mayer</figcaption></figure>
<p>Ein überraschender Auftritt, der tatsächlich äußerst lustig war! Ich habe mir zuvor noch nie etwas von <strong>MICHAEL GOEHRE</strong> angehört, werde ab jetzt aber wohl auch weitere Gelegenheiten nutzen, dies zu tun. Doch nun geht’s erstmal ab in die Heia, mit der Hoffnung, dass morgen dann zur Abwechslung mal alles so läuft, wie es geplant war.</p>
<h2>Samstag, der zweite April 2022</h2>
<p>Den Startschuss am Samstag geben <strong>AEREUM</strong>. Während eine der Gitarren fast pausenlos Melodien speit, springt der Sänger munter von Screams zu Clean Vocals (die gekonnt Ausflüge in höhere Power-Metal-Gefilde unternehmen) und wieder zurück. Hinzu kommt der ein oder andere Humppa-Teil, und fertig ist die Pagan-Metal-Suppe!</p>
<p><strong>Moment, da fehlt doch etwas!</strong> Ich sehe eine Akkordeon-Spielerin (die aus irgendeinem Grund eine massive Gasmaske trägt), hören tu ich sie aber nicht! Das fällt dann auch den Soundtechnikern irgendwann auf, und bald stehen sie zu zweit um die Musikerin und fummeln an ihrem Instrument rum. Das Problem scheint gewesen zu sein, dass das Kabel nicht richtig steckte. So zumindest meine ungebildete Interpretation. Wie dem auch sei, prompt verwandelt sich die Kombo in eine Folk-Metal-Band, und es ergibt um so mehr Sinn, dass von Piraten und Trollen gesungen wird. <strong>AEREUM</strong> erwecken auf mich irgendwie den Eindruck einer liebenswerten DnD-Gruppe, die einfach mal Bock hatte, auch Musik zu machen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_39930" aria-describedby="caption-attachment-39930" style="width: 799px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-39930" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Aereum-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-6317.jpg" alt="" width="809" height="539" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Aereum-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-6317.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Aereum-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-6317-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Aereum-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-6317-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Aereum-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-6317-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Aereum-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-6317-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 809px) 100vw, 809px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-39930" class="wp-caption-text">Troll-Angriff! @Matthias Mayer</figcaption></figure>
<h2>VANAHEIM die Zweite</h2>
<p>Da passt man eine Minute nicht richtig auf, und schon befindet man sich schon wieder auf einem <strong>VANAHEIM</strong>-Konzert. Und was für einem. Trotz allem Lob, welches ich über den gestrigen Auftritt in Welt posaunte, kommt es mir heute vor, als wäre das <strong>nur die Aufwärmübung</strong> gewesen. Vom perfekten Soundgewand abgesehen (da wurden sich wohl gestern Notizen gemacht), in welches das ganze Unterfangen vom ersten Moment an gehüllt ist, gibt es vor allem noch eine Überraschung: Eine Gastsängerin steht mit auf der Bühne, allein um der Musik die hohen Chorbegleitungen zu geben, die sie verdient. Und somit einen Teil Authentizität mehr! Ein weiteres Element, welches das Album ziert, und nun auch live präsentiert wird, anstatt, wie man hätte erwarten können, einfach aus Samples abgespielt zu werden. Und jeder verdammte Ton sitzt! Das musikalische Erlebnis erhebt sich durch die gute Frau einfach mal <strong>in noch epischere Sphären</strong> als gestern.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_39941" aria-describedby="caption-attachment-39941" style="width: 799px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-39941" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Vanaheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-6729.jpg" alt="" width="809" height="540" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Vanaheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-6729.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Vanaheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-6729-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Vanaheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-6729-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Vanaheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-6729-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Vanaheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-6729-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 809px) 100vw, 809px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-39941" class="wp-caption-text">Heute mit Valkürengesang! @Matthias Mayer</figcaption></figure>
<p>Hinzu macht die Band ordentlich Action auf der Bühne, die Backing-Tracks sind klar und deutlich herauszuhören, im Publikum wird gepogt, geklatscht und gesprungen was das Zeug hält, und unter diesen Umständen ballern sich die Niederländer auch noch fehlerfrei durch das gesamte Meisterwerk eines Albums. Nur der Akustiksong wird heute weggelassen. Am meisten feiert das Publikum natürlich, als verkündet wird, dass der Track <em>„Onbevangen“</em> heute gefilmt und das Material dann zum offiziellen Videoclip verwurstet werden wird – ich bin und bleibe gespannt auf das Resultat! Falls es noch jemand nicht gemerkt haben sollte: Dieses Konzert ist ein richtiger Höhenmoment für mich und viele um mich herum. Sollte mich mal jemand fragen, was meine Lieblingsmusik ist – <strong>da habt ihr sie.</strong></p>
<h2>Die Rückkehr von MEAD-AND-GREED-THEMIA</h2>
<p>Als nächste sind <strong>MYTHEMIA</strong> dran! Eine Band, die schon letztes Jahr als spontaner Ersatz eingesprungen ist, weil sie passenderweise fast nur aus Mitgliedern des Orga-Teams bestand und somit eh alle Bandmember sich vor Ort befanden. Heuer gab es dann einen „richtigen“ Slot im Line-Up. Metal machen sie nicht, dafür wird umso härter gefolkt! Gerade die <strong>wilden, ungebändigten Instrumentalzusammenspiele</strong> zwischen Geige und Akustikgitarre wissen zu überzeugen und mitzureißen. Insgesamt stehen Musik und Konzert im Zeichen der Verbreitung guter Laune, so weit sogar, dass ich mich manchmal fühle wie im Intro eines Animes. Auch die recht helle Stimme des Sängers reiht sich gut in dieses Bild ein.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_39938" aria-describedby="caption-attachment-39938" style="width: 798px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-39938" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Mythemia-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7272.jpg" alt="" width="808" height="539" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Mythemia-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7272.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Mythemia-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7272-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Mythemia-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7272-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Mythemia-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7272-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Mythemia-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7272-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 808px) 100vw, 808px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-39938" class="wp-caption-text">Klatschi Klatschi @Matthias Mayer</figcaption></figure>
<p>Plötzlich steht dann <strong>zum dritten Mal</strong> der Sänger von <strong>VANAHEIM</strong> auf der Bühne, diesmal mit Akkordeon in Händen, und zusammen mit <strong>MYTHEMIA</strong> gibt er eine Runde <em>„Drunken Sailor“</em> zum Besten. Aber das ist noch nicht alles! Eine Minute später gesellt sich auch noch der <strong>AEREUM</strong>-Sänger hinzu, und es erfolgt eine gemeinsame Interpretation von <em>„The Wellerman“</em>! Das Lied ist nun auch tatsächlich so lange nicht im Radio gelaufen, dass es mir gar nicht auf die Nerven geht. Insgesamt eine tolle, muntere Show, die mit einer beeindruckenden kreisförmigen Polonäse endet.</p>
<h2>Farbige Flügel und komische Kisten</h2>
<p><strong>MUNARHEIM</strong> stehen eigentlich immer auf meiner Liste von Bands, die ich gerne live sehe, und heute ist es nicht anders. Ich mag einfach die Abwechslung in der Musik, das Wechselspiel zwischen Bombast und Seichte, aber auch die Energie, mit der die Gruppe die Bühne einnimmt. Aus den Zuschauern werden spätestens in dem Moment Teilnehmer am Spektakel, als der Sänger plötzlich<strong> buchstäblich auf die Barrikade</strong> geht und von dort aus mit den vorderen Reihen gemeinsam weitermacht. Auch taucht plötzlich die Flötenspielerin in <strong>leuchtendem</strong> <b>Flügelgewand </b>auf der Bühne auf und hat den Sternenhimmel gleich mitgebracht. Das hat wahrscheinlich keiner erwartet, kommt aber gut an.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_39937" aria-describedby="caption-attachment-39937" style="width: 799px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-39937" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Munarheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7796.jpg" alt="" width="809" height="541" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Munarheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7796.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Munarheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7796-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Munarheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7796-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Munarheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7796-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Munarheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7796-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 809px) 100vw, 809px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-39937" class="wp-caption-text">Farbenfroher Auftritt @Matthias Mayer</figcaption></figure>
<p>Leider versteht man den Sänger relativ schlecht – ein bisschen mehr Lautstärke auf seinem Mikrofon hätte gut getan. Und von den tausend verschiedenen Flöten, die zum Einsatz kommen, schaffen es auch nicht immer alle, sich gegen Metalband und Backingtracks durchzusetzen. Ich verstehe aber, dass das Einpegeln so vieler unterschiedlicher Ele- und Instrumente keine leichte Aufgabe ist, und insgesamt schadet es der Experience nicht allzu sehr. Spaß gemacht hat das Ganze allemal. Nur weiß ich nun immer noch nicht genau, <strong>was die komische Holzkiste ist</strong>, die wahrscheinlich nur mal kurz zum Einsatz kam, als ich gerade weggesehen habe. Ist es ein Instrument? Ist es ein Behältnis? Ist es ein Bauchladen? Kläre mich auf, wer mehr weiß.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_39936" aria-describedby="caption-attachment-39936" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-39936" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Munarheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7535.jpg" alt="" width="810" height="540" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Munarheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7535.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Munarheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7535-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Munarheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7535-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Munarheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7535-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Munarheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7535-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 810px) 100vw, 810px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-39936" class="wp-caption-text">Leider gab es auch kein Foto von der Kiste. Vielleicht habe ich sie mir nur eingebildet. @Matthias Mayer</figcaption></figure>
<h2>Eine wahre Headliner-Show</h2>
<p>Wow! Schon Zeit für den Headliner, und es ist noch gar nichts schiefgelaufen heute! Sobald <strong>TÝR</strong> allerdings den Raum betreten, bildet sich im Graben eine Reihe aus Security-Beauftragten. Anscheinend habe es im Voraus auf Facebook <strong>irgendwelche Pöbel-Drohungen</strong> gegen den Auftritt der Band gegeben, und man wolle nur auf Nummer sicher gehen.</p>
<p>Die Show selbst ist ein durchgehend und in allen Hinsichten hochprofessionelles Unterfangen – so wie es sich für einen solchen Slot gehört. Der Sound ist von Beginn an perfekt, die Instrumentenführung und der Gesang tight und fehlerfrei, ja <strong>sogar einen eigenen Lichttechniker</strong> haben die Färöer mitgebracht – und der kennt jede Note aus jedem Song und baut sie alle gekonnt ins Lichtspektakel mit ein. <strong>TÝR</strong> zeigen, dass sie nicht umsonst die Hauptband des Festivals sind. Statt eines Backdrops gibt es auf diesem Festival übrigens eine Projektion des Bandlogos oder auch mal Albumcovers. Hier glänzen <strong>TÝR</strong> mit einer animierten Version ihres Schriftzuges. Mal hüllt er sich in Feuer, mal in Rauch und mal in Blitze und Gewitter, und fügt so der Atmosphäre noch das gewisse Etwas hinzu.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_39939" aria-describedby="caption-attachment-39939" style="width: 799px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-39939" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Tyr-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-8220.jpg" alt="" width="809" height="540" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Tyr-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-8220.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Tyr-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-8220-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Tyr-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-8220-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Tyr-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-8220-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Tyr-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-8220-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 809px) 100vw, 809px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-39939" class="wp-caption-text">Hold The Heathen Finger High! @Matthias Mayer</figcaption></figure>
<p>Nun aber zu der Musik: Die ersten paar Lieder ziehen ordentlich an, sind catchy und machen Laune, besonders natürlich unter oben genannten Umständen. Für mich persönlich bildet der Mittelteil des Konzerts allerdings einen kleinen Durchhänger. Einerseits, weil mir diese Lieder weniger bekannt sind, andererseits wird mir ab einem bestimmten Punkt die Musik etwas zu repetitiv. Der generellen Crowd scheint das allerdings weniger auszumachen, denn vorne bei der Bühne steigt weiterhin die Party. Als am Ende dann aber die beiden spritzigeren (tolles Wort) Hits <em>„By The Sword In My Hands“</em> und <em>„Hold The Heathen Hammer High“</em> ausgepackt werden, bin auch ich <strong>ein letztes Mal wieder voll dabei.</strong> Eine Pöbelattacke bleibt das ganze Konzert über gottseidank aus.</p>
<h2>Vorbei</h2>
<p>Was soll ich sagen? Dafür, dass so viel schiefgelaufen ist, hat man dieses Festival erstaunlich gut retten können! Dafür, dass ein Fluch auf ihm lastete, wurde (zumindest im Publikum – im Backstage war ich nicht) doch sehr wenig geflucht! Trotz allem, was passiert ist, war auch das diesjährige Mead &amp; Greed wieder<strong> ein durchweg genießbares Erlebnis.</strong> Eines, dem ich auch im nächsten Jahr mit absoluter Sicherheit wieder beiwohnen werde. <strong>Ein Hoch auf die flexible Festival-Orga!</strong> Auf, dass ihr weiterhin Sturm, Regen und bösartigen Zaubersprüchen trotzen werdet und immer eine Lösung parat habt, wenn wieder mal alles nicht so laufen will, wie es soll.</p>
<p><strong>Cheers, prost und bis zum nächsten Mal!</strong></p>
<p>-Mich</p>
<hr>
<p>Vielen mega ultra geilen Dank an Matthias Mayer von Dark Art für die visuelle Komponente dieses Berichts!</p>
<p>Mehr von ihm gibt&#8217;s <a href="https://dark-art.de/"><strong>&gt;&gt;&gt;hier&lt;&lt;&lt;</strong></a>!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2022-ein-verfluchtes-festival/">MEAD &#038; GREED 2022 &#8211; Ein verfluchtes Festival!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>TALES OF RATATÖSK &#8211; Frischer Folk-Wind!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 May 2019 07:21:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit viel Abwechslung geht es heute in den Tag!<br />
Mit TALES OF RATATÖSK erklingen Dudelsäcke, Flöten und dynamische Folkmelodien durch deine Hallen!<br />
Wie dieses Debüt-Album wirkt, was wir der Band voraus sagen und wie du dien Wochenende starten solltest: Alles hast du hier!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>Tales of Ratatösk – “Rise &amp; Decay”</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 06.04.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 40:11 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Independant<br />
<strong>Genre:</strong> Pagan/Folk Metal </div></div></div>
<h2>Ein neues Folk Metal-Debüt? Im Jahr 2019?</h2>
<p><strong>Ja bitte!</strong> Mit Dudelsack, Flöten und Violine stürmen die Newcomer <strong>TALES OF RATATÖSK</strong> die Szene und laden zum Tanzen und Headbangen ein.</p>
<p>Und das äußerst überzeugend! &#8222;Rise &amp; Decay&#8220; hat alles: Dynamisch-lebendige Folkmelodien, episch-musikalisches Storytelling, düstere Pagan-Passagen und melancholisch-traurige Akustikparts. Ganz nach dem Motto &#8222;<strong>viel Abwechslung, aber konstanter Energieschub</strong>&#8220; hat jeder Song seine eigene Atmosphäre, sein eigenes Feeling. Am Mikrofon geben sich dazu infernalisch-wütende Main Vocals und weiblicher Clean-Gesang die Hand.</p>
<h2>Auch im Songwriting herrscht viel Bewegung!</h2>
<p>Rhythmus- und Tempowechsel sorgen sowohl für Variationsreichtum als auch für einen hohen Anteil ansteckender Energie. In Kombination mit der Power des Metal-Kerns der Band und dem wunderbar gelungenen Zusammenspiel der Melodiefraktion (insbesondere Dudelsack und Violine!) ergibt sich ein Gesamtwerk, welches, <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2019-ein-hoch-auf-das-heidentum">besonders live</a>, ordentlich mitzureißen weiß.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/FKEaQTiwaaM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Zu Beklagen gibt es nicht viel: Klar, die Soundqualität entspricht nicht der einer Major-Label-High-End-Produktion, und auch die Performance an Instrumenten und Vocals ist noch nicht zu 100% makellos. Das sind aber beides in meinen Augen <strong>Dinge, die für ein selbst produziertes Debüt-Album völlig klargehen.</strong></p>
<h2>Fazit ist:</h2>
<p><strong>TALES OF RATATÖSK</strong> legen ein überzeugendes und abwechslungsreiches Debüt-Album vor, welches besonders in Sachen Songwriting und Melodieführung zu glänzen weiß. Wenn auch nicht perfekt, so trägt es eine <strong>Frische und Dynamik</strong> mit sich, von der viele heutige Vertreter des Genres nur noch träumen können. Die Oberhausener stehen noch ganz am Anfang ihrer Karriere – doch wenn sie diese musikalische Qualität aufrechterhalten, <strong>sehe ich eine große Zukunft vor ihnen liegen!</strong></p>
<hr>
<p><a href="https://www.facebook.com/talesofratatoesk/">Facebook</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/channel/UCixq1HJsGJxHayg-5m8EjuA">Youtube</a></p>
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		<title>MEAD &#038; GREED 2019 &#8211; Ein Hoch auf das Heidentum!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 May 2019 09:17:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir sind ja Freunde des Wortspiels und somit konnten wir uns das MEAD &#038; GREED FESTIVAL nicht entgehen lassen!<br />
Unser Mich war da und hat ein kleines persönliches Highlight fpr sich entdeckt - sicher nicht das letzte Mal!</p>
<p>Welche Bands genau es ihm angetan hat und welche Eindrücke sich in seine Musiker-Seele brannten - hier haben wir's für dich!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2019-ein-hoch-auf-das-heidentum/">MEAD &amp; GREED 2019 &#8211; Ein Hoch auf das Heidentum!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Angekommen!</strong> Nach über einer Stunde Stau auf der Autobahn und einer (wahrscheinlich gut gemeinten) Wegbeschreibung, mit der uns ein Fremder 30 Meter neben dem Festivalgelände erst einmal einen Kilometer in die falsche Richtung geschickt hat, sind wir <strong>tatsächlich endlich beim MEAD &amp; GREED 2019 angekommen</strong>. Wer konnte auch ahnen, dass der komische Grashügel mit Kamin die gesuchte Location ist? Und der Kamin in Wirklichkeit eine Rutschbahn, mit der man direkt vor dem Eingang des Festivals landet?&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32779" aria-describedby="caption-attachment-32779" style="width: 698px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32779 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/2019-04-06-14.17.45-1.jpg" alt="" width="708" height="398" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/2019-04-06-14.17.45-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/2019-04-06-14.17.45-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/2019-04-06-14.17.45-1-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/2019-04-06-14.17.45-1-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 708px) 100vw, 708px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32779" class="wp-caption-text">Willkommen beim <strong>MEAD &amp; GREED 2019</strong>!</figcaption></figure>
<h2>Schlachtrufe und Feensang</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32787" aria-describedby="caption-attachment-32787" style="width: 439px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32787" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0360.jpg" alt="" width="449" height="297" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0360.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0360-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0360-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0360-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 449px) 100vw, 449px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32787" class="wp-caption-text">Nemoreus @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Diese unnötige Kombination verspätungsfördernder Geschehnisse hat leider zur Folge, dass meinen Augen und Ohren die Show von <strong>NEMOREUS</strong> fast vollständig verwehrt bleibt. <strong>Lediglich den letzten und den allerletzten Song bekomme ich noch mit</strong> – und gerade diese seien nicht sonderlich repräsentativ für den Stil der Band, so Sänger Fabian. Schade! Denn das wenige, das ich von dem österreichischen Folk Metal noch aufschnappen kann, gefällt mir sehr gut. Dass Metal mit Geige und Flöten gut funktionieren kann, brauche ich wohl keinem hier zu erklären; daneben benutzen<strong> NEMOREUS</strong> allerdings auch eine – Sekunde, ich muss das kurz googlen –<strong> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=rzGOy-46JfQ">irische Bouzouki</a>!</strong> Ein schönes Saiteninstrument, welches in einem energetischen Akustik-Zwischenspiel des letzten Songs noch einmal voll zur Geltung kommt.</p>
<p>Auch der Sound des Abends (handgemacht vom <strong>BLACK</strong>&#8211;<strong>MESSIAH</strong>-Mischer) weiß von erster Sekunde an zu überzeugen. Klar und nicht zu laut, jedoch drückend genug, um die Energie der vorgeführten Metallmusik vollends tragen zu können. Genau, wie es in einer solchen mittelkleinen Innenlocation sein sollte.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32782" aria-describedby="caption-attachment-32782" style="width: 415px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32782" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0622.jpg" alt="" width="425" height="281" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0622.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0622-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0622-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0622-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 425px) 100vw, 425px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32782" class="wp-caption-text">Was ist das nur? @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Als zweites treten <strong>BRISINGA</strong> auf die Bühne! Quasi als <strong>Kontrastprogramm zur ersten Band des Abends</strong> präsentieren die drei Mädels seichte Folk-Töne und bezaubernde Gesänge. Im Zentrum steht das zweitmagischste aller Instrumente (nach Death-Metal-Blast-Beat-Schlagzeug natürlich): Eine Harfe! Ihr wohlklingender Melodienfluss wird vom angenehm tiefen Sound eines Cellos getragen und steht im Wechselspiel mit diversen Flöten, Drehleier (Hurdi Gurdi!) <strong>und einem Instrument, welches ich mir natürlich nicht notiert habe,</strong> obwohl ich Sandra extra gefragt hatte wie es heißt. Gesungen wird in verschiedenen Sprachen; und die Abwechslung zwischen betörender Feenmusik und fröhlichen Tanzliedern sorgt für ein äußerst klatschbegeistertes Publikum. Sehr schön!</p>
<h2>Baumhirten und Eichenfässer</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32783" aria-describedby="caption-attachment-32783" style="width: 460px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32783" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0813.jpg" alt="" width="470" height="311" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0813.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0813-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0813-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0813-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 470px) 100vw, 470px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32783" class="wp-caption-text">Baumbart @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Weiter geht es mit <strong>BAUMBART</strong>! Einer Band, die ich mir allein des Namen wegen schon längere Zeit gerne mal live ansehen wollte. Auf der Bühne befinden sich sechs Leute und ein Haufen Instrumente: Zwei akustische Gitarren, Geige, Tin Whistle, Cajon und mehr Percussion – dazu fünf besetzte Mikrofone. <strong>Kein Wunder, dass man den Bassisten auf eine kleine Nebenbühne verbannen musste.</strong> Hatte ich auch bei dem Bandnamen mit sehr tolkienesquen Themen und Musik gerechnet, so bringen BAUMBART in vielen ihrer Lieder eher ein Seefahrt- und Tavernen-Feeling an den Mann (was sich natürlich nicht gegenseitig ausschließt!). Neben dem perkussivem Gitarrenspaß <strong>glänzt die Truppe vor allem in Momenten mehrstimmiger Gesangsparts.</strong> Auch die neue Geigenspielerin scheint sich wohl zu fühlen wirkt keine Sekunde lang fehl am Platz.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32784" aria-describedby="caption-attachment-32784" style="width: 499px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32784" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0152.jpg" alt="" width="509" height="337" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0152.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0152-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0152-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0152-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 509px) 100vw, 509px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32784" class="wp-caption-text">Beim Kauf einer Möhre gibt&#8217;s das Album gratis dazu! @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Neue Stunde, neue Band! Mit frischem Album im Gepäck betreten, in farblich angepasster Montur, die Prost-Rocker <strong>HAGGEFUGG</strong> die Stage. <strong>Als Vollblut-Spielleute wissen diese natürlich, wie man die Masse animiert</strong>, und genau dessen wird sich dann auch angenommen – mit Erfolg! Sowohl die Motivation als auch der generelle Pegel des Publikums haben einen neuen Höhepunkt erreicht. Die catchy Melodien, der Doppel-Dudelsack-Angriff und die an <strong>SALTATIO MORTIS</strong> und Konsorten erinnernden Feier-Vibes bringen die Zuschauer in Bewegung. <strong>HAGGEFUGG</strong> wissen geschickt die Energie eines modernen Rock-Ensembles mit der Melodik und Vitalität neo-mittelalterlicher Spielmannskunst zu verbinden, schmeißen hier und da ein paar Metalriffs mit in den musikalischen Topf, und in Kombination mit ausgedehntem Publikumskontakt ergibt sich somit <strong>das perfekte Rezept, um einen Konzertsaal wie diesen von vorne bis hinten mit tanzenden Menschen aufzufüllen.</strong></p>
<h2><strong>Industrial-Dudelsäcke?</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32785" aria-describedby="caption-attachment-32785" style="width: 467px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32785" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0176.jpg" alt="" width="477" height="316" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0176.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0176-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0176-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0176-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 477px) 100vw, 477px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32785" class="wp-caption-text">Der Mann der Stunde @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Als Abschluss des Abends gibt’s dann das ganze nochmal in &#8222;Erwachsen&#8220;. <strong>RAGNARÖEK</strong> bringen mehr harte Riffs und weniger Fröhlichkeit zum Einsatz, weniger Spaß und mehr Schweiß, <strong>mehr Kohle im Gesicht und weniger Einhörner im Bauch.</strong> Die Tanzparty ist vorbei, jetzt dudeln die wahren Männer. Und auch diese Formel zieht. Sogar ein halbnackter, beplauzter Henker (oder Schmied?) mit Stahlketten um den Hals ist mit von der Partie. Seine Aufgaben beinhalten auf der Bühne Waffen schmieden, Feuer spucken und grimmig ins Publikum gucken.</p>
<p>In Aussehen und Feeling der Band spürt man <strong>neben einigen Gothic-Vibes erster Stunde auch einen gewissen Industrial-Einfluss</strong>, der vor allem aus den stampfenden Beats herauszulesen ist. Trotz allem spricht auch hier nichts gegen Schnaps, Met und Bier – songthematisch sowie im echten Leben. Nach geschätzten zweieinhalb Stunden Set sind am Ende dann trotzdem nur noch die Menschen da, die entweder so richtig Bock auf die Mucke haben oder so richtig besoffen sind. Das macht zusammen so um die 30 Leute – <strong>irgendwann wird man halt auch müde.</strong></p>
<h2>Neuer Tag, neues Glück!</h2>
<p>Und so geht’s diesmal ohne Stau und irreführende Wegbeschreibung direkt zum Festival.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32786" aria-describedby="caption-attachment-32786" style="width: 448px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32786 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0027-1.jpg" alt="" width="458" height="303" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0027-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0027-1-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0027-1-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0027-1-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 458px) 100vw, 458px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32786" class="wp-caption-text">Helgrindur @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Den Opener-Slot haben heute <strong>HELGRINDUR</strong>! Gradliniger Pagan Metal mit viel Wucht und wenig Gnade. Das heißt: <strong>treibende Gitarrenleads, viel Double Bass und Blast Beats am Schlagzeug und geschriene Schlachtengesänge am Hauptmikrofon</strong> – genau mein Fall! Obwohl die Härte-Latte im Vergleich zu den gestrigen Bands deutlich höher liegt, gibt es auch hier wieder genug Möglichkeiten für anwesende Zuschauer, Teil des Geschehens zu sein. Neben mitgrölbaren (vor dem Lied mit dem Publikum eingeprobten) Refrains und Hau-Ruck-Chören kommt <strong>sogar ein eingebautes Trinkspiel</strong> zu so früher Stunde (mit großem Erfolg) zum Einsatz. Dem Gewinner wird feierlich ein Bandshirt überreicht. Fazit: Mitreißende Musik, viel Publikumseinbindung – perfekt, um erstmal so richtig wach zu werden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32788" aria-describedby="caption-attachment-32788" style="width: 438px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32788" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0523.jpg" alt="" width="448" height="297" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0523.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0523-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0523-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0523-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0523-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 448px) 100vw, 448px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32788" class="wp-caption-text">So sieht das aus! @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Unter dem Namen und dem Logo von <strong>REMEMBER TWILIGHT</strong> kann ich mir nicht so wirklich etwas vorstellen. Die Verwirrung bestätigt sich, als die Band bis auf der Bühne steht und ihr erstes Lied anstimmt. Selbst bezeichnen die Stuttgarter ihrem Stil als <strong>„Kammermusik-Core“</strong>. Dieses Konzept setzt sich zusammen aus 8 Musikern, darunter zwei E-Geigen und ein E-Cello. Das Ganze im Rahmen einer Mischung aus Rock und Metal. Gibt es auch im Pagan- und Folk-Metal-Bereich so einige Bands, die sich der Saitenästhetik von Streichinstrumenten bedienen, so findet man dennoch keine andere Gruppe, die musikalisch so wirklich mit <strong>REMEMBER TWILIGHT</strong> vergleichen ließe. Was sich bei <strong>experimentellerer Kunst</strong> aber leider oftmals nicht vermeiden lässt, ist, dass damit nicht jedermanns Geschmacksnerv getroffen wird. So ist die Halle nun ein bisschen weniger voll als zuvor, was den präsenten Zuhörern sowie der Band selbst aber nicht den Spaß an der Sache nimmt.</p>
<h2>Eichhörnchenmusik und Bettlerdresscode</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32789" aria-describedby="caption-attachment-32789" style="width: 415px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32789" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0065.jpg" alt="" width="425" height="281" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0065.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0065-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0065-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0065-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 425px) 100vw, 425px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32789" class="wp-caption-text">Definitiv tanzbar! @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Dann folgt, worauf viele gewartet haben: Das Album-Release-Konzert der Folk-Metaller von <strong>TALES</strong> <strong>OF</strong> <strong>RATATÖSK</strong>! Der Raum ist jetzt bis hinten aufgefüllt. <strong>Einstimmige &#8222;Eichhörnchen!&#8220;-Rufe aus dem Publikum</strong> leiten die Show ein (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ratat%C3%B6skr">Kontext gefällig?</a>), und alsbald geht’s dann auch schon los. Was ich gestern bei <strong>NEMORIUS</strong> verpasste, kommt heute hier umso mehr zur Geltung: Fröhliche Tonfolgen auf Folk-Instrumenten kombinieren sich mit kraftvollem Pagan Metal – aber nicht, ohne gelegentlich in finsterere Gefilde abzugleiten. Die Vocals wechseln zwischen clean gesungenen Melodien (aus männlicher und weiblicher Kehle) und äußerst infernalischem Geschreie (<strong>klingt so ein wütendes Eichhörnchen?</strong>). Viel musikalische Abwechslung, Tempowechsel und eine ordentliche Portion Tanzbarkeit sorgen für eine Party von beachtlichem Ausmaß. Am besten funktionieren dabei solche <strong>Parts, in denen Dudelsack und Geige sich ein intensives, harmonisches Zusammenspiel geben</strong>. Polonesen, Moshpits und mindestens zwei gebrochene Drumsticks zeugen von einem gelungenen Konzert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32790" aria-describedby="caption-attachment-32790" style="width: 440px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32790" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0730.jpg" alt="" width="450" height="298" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0730.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0730-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0730-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0730-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32790" class="wp-caption-text">Fröhliche Lieder @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Nach dieser schweißtreibenden Fete wird’s dann wieder etwas gemütlicher. Die <strong>HABENICHTSE</strong> machen lustige Mittelalter-Straßenrand-Musik mit viel Akustikgitarre, Ziehharmonika und Getrommel. Passend dazu ist das <strong>Bettler-Image der Band:</strong> die Mitglieder sind gekleidet in zerfetzte Lumpen und zerrissene Kopfbedeckungen und haben viel Schmutz im Gesicht. Man sieht lachende Gesichter so weit das Auge (oder die Konzerthalle) reicht, während <strong>zusammen ein humorvolles Lied nach dem anderen angestimmt</strong> wird. Wein und Met fließen in Strömen, und die Menschen hinter dem Beerenweine-Stand ist hocherfreut! Nur die ganz harten Metaler fühlen sich von der Musik scheinbar weniger angesprochen und trinken lieber draußen in der Sonne. Wer nicht will, der hat schon!</p>
<h2>Zwei Arten von Pagan Metal</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32791" aria-describedby="caption-attachment-32791" style="width: 445px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32791" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0117.jpg" alt="" width="455" height="301" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0117.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0117-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0117-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0117-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 455px) 100vw, 455px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32791" class="wp-caption-text">Action! @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Letztere stehen aber gleich wieder vor der Bühne, als die Zeit für den Auftritt von <strong>VANAHEIM</strong> gekommen ist. Die Jungs aus den Niederlanden spielen nach alter <strong>ENSIFERUM-</strong> und <strong>EQUILIBRIUM</strong>-Manier energetischen Pagan-/Folk-Metal mit einer Prise Power-Metal-Drive. Was soviel bedeutet, wie: Die Jungs treiben das <strong>Konzept von epischem, schnellem und nicht zuletzt äußerst melodienträchtigem Pagan Metal</strong> auf die Spitze. Neben den Screams des Lead-Sängers finden sich an den richtigen Stellen auch wunderbar ausgeführte, dreikehlige Pagan-Chor-Gesangsparts in den Liedern wieder – großartig! Dabei wirken die<strong> Lieder des kommenden Albums noch ein Stück epischer als die älteren Werke.</strong> Wenn ihr also auf solche Musik steht, solltet ihr auf jeden Fall die Ohren steif halten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32793" aria-describedby="caption-attachment-32793" style="width: 443px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32793" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0824.jpg" alt="" width="453" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0824.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0824-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0824-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0824-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 453px) 100vw, 453px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32793" class="wp-caption-text">Gernotshagen @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Und so sind wir auch schon beim Headliner des zweiten und letzten Abends angelangt: <strong>GERNOTSHAGEN!</strong> Eine Band, die ich <strong>bisher nur aus Legenden</strong> kannte (und von dem einen Album, das ich mir vor Sage und Schreibe 12 Jahren mal gekauft habe). Gegründet im Jahr 1999 haben wir es hier mit einer Gruppe zu tun, die schon fast zu den Altehrwürdigen der Pagan-Metal-Branche gezählt werden kann. Atmosphärisch, würdevoll und erfahren – und ganz ohne lustige Sauf- und Tanzmusik – so legen <strong>GERNOTSHAGEN</strong> <strong>eine weitaus traditionellere Herangehensweise an diese Kunstsparte</strong> an den Tag. Und den Zuschauern gefällt das! Es wird geheadbangt und mitgemacht, bis der Abend dann irgendwann doch sein Ende findet, alle ihren letzten Met austrinken und schlafen gehen.</p>
<h2>Hui! Was für ein Festival!</h2>
<p>So spontan es sich auch ergeben hat, dass ich dieses Jahr dort gelandet bin, so sicher bin ich mir auch, nächstes Jahr bei Möglichkeit wiederzukehren! Nicht nur gab es <strong>perfekten Sound</strong>, ein <strong>begeistertes Publikum</strong> und eine super <strong>sympathische Location</strong> – auch herrschte zwischen den verschiedenen Konzerten viel Abwechslung, so dass nie ein Funken Repetition aufkam und für jeden etwas dabei war. Und das alles, ohne den thematischen Rahmen der Veranstaltung zu sprengen! <strong>Jede der Bands ist auf ihre eigene Art ein Teil der musikalischen Folk-, Pagan- oder Mittelalterschiene</strong>, und somit ergab sich trotz der Unterschiede ein stimmiges Gesamtfestival.</p>
<p>Was mich am meisten freut, ist, dass dieses Festival gerade<strong> für junge und bisher weniger bekannte Bands dieser Genres ein Medium</strong> bietet, mit gleichgesinnten Acts aufzutreten und vor einem genrebegeistertem Publikum zu spielen. Das macht dieses kleine, nette Festival <em>noch</em> etwas sympathischer. An alle Freunde von Dudelei und Fiedelmusik, von Heidengesängen, Schlachtenliedern und Methallenparties – <strong>ich kann euch das MEAD &amp; GREED nur empfehlen!</strong></p>
<h2>Kurzgesagt:</h2>
<p>Das <strong>MEAD &amp; GREED 2019</strong> war eine tolle Erfahrung, und ich wünsche diesem Festival noch viel Glück für die Zukunft und einen langen Bestand! Weiter so!&nbsp;</p>
<p>Zu guter Letzt wünsche ich noch viel Spaß noch mit dem <strong>offiziellen Aftermovie:</strong></p>
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<blockquote cite="https://www.facebook.com/MeadandGreed/videos/2630185037056551/" class="fb-xfbml-parse-ignore"><p><a href="https://www.facebook.com/MeadandGreed/videos/2630185037056551/"></a></p>
<p>Das war das Mead &amp; Greed Festival 2019!Welche Bands haben euch am Besten gefallen? Schreibt es uns in die Kommentare und gewinnt bis zum 18. April ein Festivalshirt ;)Das Gewinnspiel hat nichts mit Facebook zu tun, unter den Kommentaren wird am Stichtag zufällig jemand ausgelost.</p>
<p>Gepostet von <a href="https://www.facebook.com/MeadandGreed/">Mead &amp; Greed Festival</a> am Donnerstag, 11. April 2019</p></blockquote>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2019-ein-hoch-auf-das-heidentum/">MEAD &amp; GREED 2019 &#8211; Ein Hoch auf das Heidentum!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Mead &#038; Greed &#8211; 48 Stunden Folk, Pagan und Mittelalterrock &#8211; Verlosung!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2019 10:43:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>+++ TICKETS ZU GEWINNEN +++<br />
Methörner raus! Wir haben eine Überraschung für euch: Gemeinsam mit dem Mead &#038; Greed Festival verlosen wir 1x2 Tickets für die Veranstaltung am 05. und 06.04. in Oberhausen!!!</p>
<p>Was ihr dafür tun müsst??<br />
Last dem Mead &#038; Greed Festival einen Daumen da, verlinkt euren Festivalbuddy und verratet uns, auf welche Band ihr euch am meisten freut! Der Gewinner der 2 Tickets wird am Montag, den 18.03. um 18 Uhr per Zufall ermittelt und von uns per PN benachrichtigt.<br />
Das Mead &#038; Greed und das Silence Magazin drücken euch die Daumen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-and-greed-festival/">Mead &#038; Greed &#8211; 48 Stunden Folk, Pagan und Mittelalterrock &#8211; Verlosung!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>&#8222;Von der Szene &#8211; für die Szene&#8220;</h3>
<p>&#8230; ist das Motto des<strong> Mead &amp; Greed Festivals</strong>, das am <strong>05. und 06. April 2019</strong> seine zweite Auflage feiert. Das ist eine kleine, herzliche <strong>Indoorveranstaltung</strong> für Kutten- und Kiltträger im schönen <strong>Emscherdamm</strong> in <strong>Oberhausen</strong>.</p>
<p>Mit dabei sind dieses Jahr unter anderem die <strong>Folkmetaller</strong> und beherzten Seefahrer <strong>BAUMBART</strong>, die <strong>Niederländer VANAHEIM</strong> sowie als Freitagabend-Doppelheadliner <strong>HAGGEFUGG</strong> und<strong> RAGNARÖEK</strong>. Erstere kennt mancher von euch vielleicht schon als junge, aufstrebende Kraft in der <strong>Mittelalterrockszene</strong>, während<strong> RAGNARÖEK</strong> euch mit ihrem <strong>Rag&#8217;n-Roll</strong> und Schlachtgesängen ordentlich einheizen werden. Samstag übernehmen dann die <strong>Thüringer Paganmetalurgesteine GERNOTSHAGEN</strong> das Ruder, um die Feierei mit euch gebürtig ausklingen zu lassen. Mit an Bord sind außerdem <strong>DIE HABENICHTSE</strong>, <strong>ESTOPLYN</strong>, <strong>HELGRINDUR</strong>, <strong>NEMOREUS</strong>, <strong>REMEMBER TWILIGHT</strong> und <strong>TALES OF RATATÖSK</strong>.&nbsp;<br />
Neugierig geworden? <strong><a href="https://silence-magazin.de/packt-das-trinkhorn-ein-es-geht-zum-mead-greed-festival-oberhausen">HIER</a></strong> findet ihr unseren Nachbericht vom letzten Jahr.</p>
<h3>Ticketverlosung!</h3>
<p>Und die Veranstalter des Festivals haben eine echte Überraschung für alle <strong>Pagan-, Folk- und Mittelalterrockfans</strong> unter euch: Gemeinsam mit ihnen verlosen wir<strong> 1&#215;2 Tickets</strong> für das <strong>Mead &amp; Greed Festival</strong>! Wie ihr an der Verlosung teilnehmen könnt? Das erfahrt ihr auf unserer <a href="https://www.facebook.com/silence.magazin/"><strong>Facebookseite</strong></a>!</p>
<hr>
<p>Das <strong>Mead &amp; Greed</strong> auf <strong><a href="https://www.facebook.com/MeadandGreed/">Facebook</a></strong> und im <strong><a href="https://meadandgreed.de/">Web</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-and-greed-festival/">Mead &#038; Greed &#8211; 48 Stunden Folk, Pagan und Mittelalterrock &#8211; Verlosung!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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