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	<title>Tankard Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Tankard Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Metal Franconia 2019 &#8211; Nachbericht &#8211; Der Goldschatz des Frankenlandes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 May 2019 06:34:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Familiäres Fest in Franken!<br />
Soviel schöne Dinge fangen mit F an... Wir berichten über ein Best of - dem METAL FRANCONIA! Dort konnte man die Apokalyptischen Reiter und etliche Andere live sehen! </p>
<p>Wie dies klang und aussah kannst du hier nun nachereleben!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/metal-franconia-2019-nachbericht/">Metal Franconia 2019 &#8211; Nachbericht &#8211; Der Goldschatz des Frankenlandes</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was braucht man für ein unvergessliches Wochenende in den Franken? Ein paar durchgedrehte<strong> Thrash Metal-Astronauten</strong>, ein Horde mutiger <strong>Ritter und Berserker</strong> oder doch lieber gleich <strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong>? Alles richtig! Wenn man jetzt noch ein familiäres Festival in der kuscheligen Frankenhalle in Dettelbach und jede Menge<strong> Met, Bier, Metbier und Rum</strong> dazurechnet, bekommt man – naaa? – das <a href="https://silence-magazin.de/metal-franconia-preview-2019"><strong>Metal Franconia</strong></a>! Hierhin geht mein erster schwermetallischer Abstecher in das Frankenland diesen Monat, der zweite soll mit dem Ragnarök schon bald folgen. Noch ist das Festival für mich quasi „jungfräulich“, erst im Herbst des vergangenen Jahres erfuhr ich über Umwege davon – da lass ich mich doch nicht zweimal bitten!</p>
<h3>Dresden, Erfurt, Nürnberg, Dettelbach &#8211; Auf in die Wochenendmetropole guten Musikgeschmacks!</h3>
<p>Die Anfahrt mit der Bahn gestaltet sich durchaus interessant. Denn ist man einmal in <strong>Dettelbach</strong> ausgestiegen, erwartet den autolosen Besucher zunächst einmal&#8230; Nichts. Ein paar einsame Häuschen sind in Sicht, selbes gilt für das Wartehäuschen, in dem ich Platz nehme und gleich auf den ersten Festivalbesucher treffe. Na also, doch nicht falsch ausgestiegen! Gemeinsam mit Elias (Grüße an dieser Stelle) hüpfe ich ins <strong>Taxi</strong> und fahre ins 10 Minuten entfernte <strong>Gewerbegebiet</strong>, wo die<strong> Frankenhalle</strong> an diesem Wochenende zum Nackenbrechen und Metvergießen einlädt.</p>
<p>Die <strong>Zeltsituation</strong> ist für mich als solche und auch für alle anderen Besucher neu: Der alte Campingplatz ist wegen <strong>Asbest</strong> gesperrt (Yikes), also zelten wir auf einer geteerten Fläche und schrauben unsere Zelte mit 5mm starken Monsterschrauben in den Asphalt. Wer sich zuletzt noch an vereinzelte Wirbelstürme auf Festivals wie dem <strong>Partysan</strong> erinnert, auf denen Zelte und Pavillons wie monströse Polyestervögel über den Campingplatz wirbelten &#8211; das kann hier definitiv nicht passieren!</p>
<h2>Tag 1: Heavy Metal, Suff und Röhrenjeans</h2>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-32984 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ganz entspannt starten wir nach einigen Runden Met und einem Einkaufsbummel zum nahegelegenen Netto um halb 4 in den ersten Festivaltag. Und hier kommt gleich die erste Überraschung: Schon zum Opener gibt es hier <strong>mächtig guten Sound</strong> auf die Ohren! Und die Jungs von <strong>SECOND CHAPTER</strong>, die hier und heute wortwörtlich das zweite Kapitel ihrer musikalischen Karriere aufschlagen, haben es auch noch mächtig auf dem Kasten. Harte, definierte Riffs und vertrackte Rhythmuswechsel mischen sich mit<strong> Sänger Steini&#8217;s</strong> Stimme zu relativ überaus groovigem Heavy Metal.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-32985" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wem die Gesichter auf der Bühne bekannt vorkommen, der dürfte schon einmal etwas von der Kombo <strong>BIRTH OF THE WICKED</strong> gehört haben, aus der sich <strong>SECOND CHAPTER</strong> geformt haben. Was man nicht merkt, ist, dass die Jungs heute ihren <strong>allerersten Liveauftritt</strong> feiern, für den extra noch ein paar Songs geschrieben wurden. Souverän ziehen sie eine beachtliche Menge vor die Bühne und holen mich – trotz der Tatsache, dass ich nicht gerade in ihrem Genre zuhause bin – von Anfang an ab.<br />
In welchen musikalischen Schienen das <strong>Metal Franconia</strong> fährt, wird beim Blick auf das Lineup schnell klar. Hier gibt es ein bisschen was von allem – von <strong>Thrash</strong> über <strong>Heavy</strong> bis <strong>Death Metal</strong> ist alles dabei, vermischt mit einer Prise <strong>Mittelalterrock </strong>und abgeschmeckt mit <strong>Power Metal</strong>. Wer da für sich nichts findet, der hört wahrscheinlich<strong> Black Metal</strong>.</p>
<p><img decoding="async" class=" wp-image-32986 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-1-243x300.jpg" alt="" width="207" height="256" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-1-243x300.jpg 243w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-1-830x1024.jpg 830w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-1-750x926.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-1.jpg 1175w" sizes="(max-width: 207px) 100vw, 207px" />Davon abgesehen geht es direkt weiter mit der nächsten Kombo. Die<strong> dreiköpfige SHOT CREW</strong> wirkt auf der großen Bühne fast ein bisschen verloren – zumindest so lange, bis sie anfangen, ihren <strong>Alcoholic Rock’n’Roll</strong> von den Brettern zu schmettern. Am Mikro steht die wahre Verkörperung des Bandkonzepts <strong>Sebbo</strong>, der rotzig-trotzig seine Vokals in die Menge röhrt. Das Gesicht dürfte dem einen oder anderen aus einer ganz anderen <strong>musikalischen Spielecke</strong> bekannt sein –<strong> Sebbo</strong> steht nämlich auch noch für <strong>VEHEMENZ</strong> am Bass. Heute heißt es aber statt den <strong>Black Metal</strong> den <strong>Whiskey</strong> zu preisen. Unterstützt wird er dabei von seiner Bandkollegin <strong>Sandra</strong> an der Axt, die munter ein flottes Solo nach dem nächsten trällert – dabei stets auf den Punkt, sodass sie dem Sound von <strong>SHOT CREW</strong> eine gewisse Finesse verleiht. Gefällt mir gut!</p>
<h3>Frankenland in Sicht!</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-32987" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wen<strong> SHOT CREW</strong> noch nicht genug zum <strong>Alkoholkosum</strong> angereizt haben, die bekommen jetzt mit<strong> RED RUM</strong> ihr Fett weg. Die Piraten aus<strong> Nottinghamshire</strong> sind im vergangenen Jahr bereits mit <strong>OBSCURITY</strong> in <strong>Großbritannien</strong> zur See gefahren, nun haben sie selbst den langen Weg nach Deutschland gewagt, um wie ihre Vorgänger dem Alkohol zu fröhnen und ihr <strong>Seemannsgarn</strong> mit uns zu teilen. <strong>Sänger Dave</strong> schiebt seine rauchigen, kräftigen Piratensingsang&nbsp; stolz über die Bühne und wirkt auch von außen so, als wäre die Rolle als Kapitän direkt auf ihn zugeschnitten. Jedenfalls hat er mit seinen Bandkollegen sichtlich Spaß auf der Bühne, das typische<strong> Geigen- und Flötenfeeling</strong> bringt <strong>Lizzey</strong> an den Tasten – alles in allem ein sympathischer Auftritt von sympathischen Piraten, die mir im Verlaufe des Festivals noch öfter den Weg kreuzen sollen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-32988" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-3-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-3-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-3-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-3-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-3.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Bisher läuft das Metal Franconia eher spaßig an, nun werden wir endlich ein bisschen ernster!<strong> BURDEN OF GRIEF</strong> geben sich die Ehre und produzieren eine mächtige Soundwand, die sich gewaschen hat. Dazu trägt allen voran <strong>Sänger Mike</strong> bei, der mit seinen mächtigen <strong>Growls</strong> die Masse zum Toben bringt. Dass er dabei von seinen Bandkumpanen deutlich überragt wird, juckt nun wirklich niemanden – hier gilt: kleiner Sänger, viel dahinter! Die Saitenhexer produzieren gemeinsam mit Bassist Florian eine solche Wucht an <strong>Gitarrensound</strong>, dass die Jungs mit ihrem <strong>Melodic Death Thrash</strong> einfach im Ohr bleiben müssen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-32989 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-4-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-4-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-4-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-4-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-4-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-4.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und thrashig geht es weiter.<strong> SPACE CHASER</strong>, bewaffnet mit <strong>Röhrenjeans</strong> und <strong>weißen Sneakers</strong>, machen aus der anfangs noch dezent ausgedünnten Versammlung vor der Bühne mit einem Wimpernschlag eine tobende Menge. Wie sie das schaffen? Mit ehrlichem, ungekünstelten <strong>Thrash Metal</strong>, treibenden und punktgenauen Drums und einem Frontmann, der so vor Energie strotzt, als hätte man ihn vorher erstmal 48 Stunden am Starkstrom geladen.<strong> Siggi</strong> besitzt nicht nur eine einzigartig-großartige Stimmgewalt, sondern auch das Charisma, so viele Besucher in die Frankenhalle zu ziehen, dass es am Ende richtig voll wird – genauso wie Siggi kurz nach der Show. Die Berliner bringen übrigens Ende des Monats ein<strong> Split-Album mit DISTILLATOR</strong> raus – Reinhören lohnt sich!</p>
<h3>Schnell, laut, böse und gemein</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-32990" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wem gerade noch nicht die Nackenwirbel gebrochen sind, der sollte sich jetzt<strong> LIK</strong> widmen. Was, sagt euch noch nichts? Dann besteht definitiv Nachholbedarf! Die <strong>Stockholmer</strong> sind seit 2014 auf dem Vormarsch, haben in der Zwischenzeit <strong>2 Langspieler</strong> gebastelt und definitiv Feuer unterm Hintern, was man im kühleren Norden Europas vermutlich gut gebrauchen kann. Und obwohl sie sich dem<strong> Old School Death</strong> verschrieben haben, bringen die Schweden ihre ganz eigene musikalische Note mit ein.<br />
Auch <strong>LIK</strong> profitieren vom <strong>außergewöhnlich guten Sound</strong> des Abends, der den schnellen Riffs und Drums der Band erst richtig Raum gibt, ohne Soundmatsch zu erzeugen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-32991 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-5-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-5-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-5-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-5-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-5.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Mir ist das nach diesem Festivalauftakt dann doch ein bisschen zu stressig, also begebe ich mich auf die Suche nach einem ruhigen Plätzchen, um meinen Cuba Libre zu schlürfen. Dabei laufe ich zufällig den lieben Jungs von <strong>GOD DETHRONED</strong> über den Weg, die sich gerade auf ihren großen Auftritt vorbereiten. Da kann ich mir meine Pause also an den Hut stecken! Mit <em>&#8222;Serpent King&#8220;</em> gehen die sympathischen <strong>Niederländer</strong> auch direkt in die Vollen. Es wird die Mähne gelüftet, sich in größeren Pits freundlich umhergestoßen und einfach die Sau rausgelassen. Den Soundtrack dazu haben <strong>Henri und Co.</strong> ja zum Glück schon im Gepäck. Und so genieße ich noch die letzten härteren Klänge, bevor die ersten Freitagsheadliner drohend am Horizont erscheinen – <strong>FEUERSCHWANZ</strong> stehen auf dem Plan.</p>
<h3>Fragwürdiges Kontrastprogramm?</h3>
<p>Aber zuerst wird es dunkel; eine überaus<strong> leicht bekleidete Dame</strong> schwebt auf die Bühne (bei der Kälte, die sich dieses Wochenende draußen umtreibt, ziehe ich respektvoll eben genannten Hut) und flattert mit ihren zart beleuchteten Flügeln, bevor sich der Rest der Mannschaft auf die Bühne gibt und sich – im wahrsten Sinne des Wortes – feiern lässt. Denn: Mann, was geht denn hier ab?<br />
Der Raum vor der Bühne ist bis zum Erbrechen vollgestopft und alles, was sich hier drängelt und tummelt, kann sich vor Freude über den kommenden Act kaum halten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-32992" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-6-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-6-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-6-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-6-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-6-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-6.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Na gut, außer ich vielleicht – die Kollegen sind musikalisch leider so gar nicht meine Kragenweite. Trotzdem bin ich gespannt, was die <strong>Ritter</strong> und<strong> Spielmänner /-damen</strong> uns denn so präsentieren werden – ist schließlich mein &#8222;erstes Mal&#8220; <strong>FEUERSCHWANZ</strong>. Aber schon rufen die Jungs und Mädels zur<em> &#8222;Operation Drachensturm&#8220;</em> und die Frage &#8222;Wo seid ihr?&#8220; macht bei der eskalierenden Meute vor der Bühne wohl eher Sorgen um die Sehkraft von seiner Hoheit <strong>Klampfer-und-Mit-Sänger Prinz R. Hodenherz III</strong>.</p>
<p>Aber was solls, die allermeisten hier scheint’s zu freuen. Damit übergebe ich feierlich das Zepter &#8222;Publikumsliebling&#8220; an Herrn <strong>Hauptmann Feuerschwanz</strong> und seine Mitstreiter, bevor der Song<em> &#8222;Prinzessin&#8220;</em> angestimmt wird, besagte Dame vom Anfang erneut ihre Hüften schwingt und dabei das Publikum mit einem unübersehbaren Transparent an ihre Mitsingschuld erinnert. Ich lasse mich von <strong>&#8222;Ohhhh&#8220;- und &#8222;Prinzessin!&#8220;-Chören</strong> in den Backstage tragen, wo ich die restliche Spielzeit mit<strong> GOD DETHRONED</strong> den Alkoholgenuss trainiere.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-32993 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-7-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-7-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-7-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-7-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-7-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-7.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Old School Thrash und Bon Jovi-Karaoke zum Einschlafen</h3>
<p>Nach dieser Party ist ein großer Teil der Anwesenden wohl so durstig, dass sich das Publikum zum Ausklang mit <strong>SODOM</strong> dann doch etwas ausdünnt. Das juckt die <strong>Oldschool-Thrasher</strong> und <strong>SODOM-Fans</strong> aber herzlich wenig. Und so gibt’s mit Stücken wie<em> &#8222;Obsessed By Cruelty&#8220;</em>, <em>&#8222;One Step Over The Line&#8220;</em> und <em>&#8222;Remember The Fallen&#8220;</em> dann doch noch das eine oder andere schwermetallische Wiegenlied, bevor sich die ersten Besucher in ihre Zelte fallen und ich mich mit den noch übrig gebliebenen <strong>SPACE CHASERn</strong> zur Aftershowparty begebe.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-32994" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-8-200x300.jpg" alt="" width="140" height="210" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-8-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-8-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-8-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-8.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p>Hier wird mächtig gelacht, getrunken und die mutigen Karaoke-Sänger lautstark bei allem unterstützt, was die Rock- und Metalszene in den vergangenen 40 Jahren so hergegeben hat. Während vom Band <strong>METALLICA</strong> trullert, gibt’s in der Halle von <strong>METLASH</strong> dasselbe – nur als<strong> Cover</strong>. Und die Jungs machen dabei sogar eine ziemlich gute Figur! Nur ist der Slot ein bisschen undankbar; nur noch wenige Besucher finden um diese Uhrzeit den Weg in die Frankenhalle. Trotzdem geben <strong>METLASH</strong> vor den verbleibenden Besuchern alles und rocken noch den einen oder anderen Klassiker von der Bühne. Und so verabschieden auch wir uns dann mi<em>t &#8222;Pour Some Sugar On Me&#8220;</em> von der Aftershowparty hinaus in die kalte Nacht, die alle tapferen Camper mit einstelligen Temperaturen begrüßt.</p>
<h2>Tag 2: Wo ist der Gral? Wo ist der Sound?</h2>
<p>Am nächsten Morgen sind die meisten <strong>Festivalhelfer</strong>, die mir über den Weg laufen, schon wieder topfit und gut gelaunt – das kann ich leider so von mir noch nicht behaupten. Überhaupt erlebe ich selten ein Festival, auf dem ich so<strong> herzlich Willkommen geheißen</strong> werde wie hier. Super liebe Menschen an jeder Ecke – da kommt man doch gerne wieder!</p>
<p>Aber zunächst einmal gilt es, den zweiten Teil des <strong>Metal Franconia</strong> zu bestreiten! Vorher entscheide ich mich noch, die kurze Nacht etwas zu verlängern und eine Runde im Zelt zu dösen, was sich als enorme Fehlentscheidung entpuppt, da ich <strong>BLACKNETIC</strong> verschlafe. Schade! Die Jungs machen seit <strong>2012</strong> mit ihrem <strong>Heavy Thrash</strong> die Runde und sollen – laut Augenzeugenberichten – eine beachtliche Zahl an Besuchern in die Frankenhalle gezogen haben. Na gut, kurz geärgert und schon die Kamera geschnappt – dafür wartet jetzt ein Stück Heimat auf mich!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-32995 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-9-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-9-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-9-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-9-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-9.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Für das entsprechende Kontrastprogramm zum frühen<strong> Samstagnachmittag</strong> sorgen jetzt nämlich die<strong> BURNING BUTTHAIRS</strong> aus <strong>Thüringen</strong>. <strong>Gitarrist Marlis</strong> dürfte dem einen oder anderen Besucher der <strong>Thüringer Institution &#8222;Club From Hell&#8220;</strong> bekannt sein, wo er und seine Bandkollegen schon für die eine oder andere erinnerungs- und erzählungswürdige Geschichte gesorgt haben. Jetzt jedenfalls haben die <strong>Erfurter</strong> die Beine in die Hand genommen und sind nach <strong>Dettelbach</strong> gereist, um den Franken eine ordentliche Portion<strong> Grindcore</strong> aufs Brot zu schmieren. Schon äußerlich fällt die Kombo auf, vor allem durch ihren Drummer – oder das traditionelle Fehlen ebendiesen. Stattdessen steht stellvertretend ein <strong>Laptop</strong> auf dem Drummerpodest und tut sein bestes, ein paar dreckige Beats von der Festplatte zu demmeln.</p>
<p>Und so schrabbeln die Jungs einen Song nach dem nächsten vom Brett und locken sogar eine nicht ganz unbedeutende<strong> pogo- und pitfreudige Meute</strong> vor die Bühne. Was mir jedoch gleich zu Beginn auffällt, ist der <strong>deutlich schlechtere Sound</strong> im Vergleich zum Vortag. Der bekommt gar nicht die Möglichkeit, sich im Raum zu entfalten, sondern flacht schon nach einigen Metern vor der Bühne bedenklich ab, während man einige Frequenzen vergeblich sucht. Ich hoffe auf einen Einzelfall und mache mich als nächstes auf einen verhältnismäßig<strong> außergewöhnlichen Punkt</strong> auf der heutigen Speisekarte gefasst.</p>
<h3>Willkommen und Abschied</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-32997" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0826-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0826-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0826-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0826-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0826-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0826.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Denn die nächste Kombo hat einen steinigen Weg zurückgelegt, um jetzt die Bühne des <strong>Metal Franconia</strong> zu bevölkern.<strong> M.I.GOD</strong>, die selbstbetitelten<strong> &#8222;Sophisticated Metaler&#8220;</strong> aus Süddeutschland, bestehen eigentlich schon seit 2001. Seit 2012 gab es von den Jungs zunächst nichts Neues mehr zu hören, während die Band mit einigen personellen Inkonsistenzen und einem bandinternen Todesfall zu kämpfen hatte.<br />
Doch Ende letzten Jahres kämpften sich die 5 Herren wieder ans Tageslicht und bescherten der Szene ihren neuen Langspieler &#8222;Specters On Parade – Vol. I&#8220;.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-32998 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0758-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0758-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0758-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0758-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0758-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_0758.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Damit schlugen<strong> M.I.GOD</strong> ein neues Kapitel in der Bandgeschichte auf, dessen Fortsetzung heute folgt! Und tatsächlich haben die Jungs etwas ganz besonderes an sich. Ob es die allumfassend<strong> professionelle Ausstrahlung</strong> ist, die Freude der Jungs am Spielen oder der ganz <strong>eigene Sound</strong> dieser Kombo? Vermutlich ist es alles auf einmal, was mich für die gesamte restliche Spielzeit an die Bühne fesselt.</p>
<p>Und <strong>M.I.GOD</strong> kämpfen nicht allein! Im Publikum haben sich scheinbar einige <strong>Hardcore-Fans</strong> angesammelt. Es wird getanzt und gebangt, und das, obwohl auch <strong>M.I.GOD</strong> heute nicht so gut klingen, wie sie es mit Sicherheit könnten. Der Sound kommt deutlich flacher und mittenloser als am Vortag und macht es daher nicht ganz einfach, sich in den sehr melodiösen Sound, die vielen <strong>verzwackten Soli</strong> und in die<strong> starke Stimme von Sänger Max</strong> reinzufühlen. Nichts destotrotz hinterlassen die Jungs ordentlich Eindruck in der Frankenhalle und verlassen die Bühne mit <strong>M.I.GOD-Rufen</strong> aus dem Publikum – besser hätte es für die Jungs kaum laufen können.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-32999" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-10-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-10-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-10-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-10.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Spektakulär hört dieser Slot auf, spektakulär geht es weiter – und auch ein bisschen traurig. Denn die nächste Kombo gibt heute in aktueller Konstellation ihr Abschiedskonzert. Zwar habe ich mir die Bandhistorie abends bei 1-2 (oder mehr) Bierchen von <strong>Sänger Florian</strong> erklären lassen. Die ist jedoch einigermaßen komplex, also fasse ich kurz: Wer von euch kennt <strong>VENDETTA</strong>? Nein, ich rede nicht von dem Herrn mit Anonymus-Maske, sondern den<strong> Old School Thrashern</strong> aus <strong>Schweinfurt</strong>. Aus zwei Ex-Members von <strong>VENDETTA</strong> entstanden <strong>BRAIN DAMAGE</strong>, die den klassischen<strong> Speed- und Power-Metal-Sound</strong> von <strong>VENDETTA</strong> übernahmen und weiterentwickelten.</p>
<p>Bis auf <strong>Klampfer Micky</strong> wollen selbige Jungs sich nun in einem neuen Projekt weiterentwickeln. Was umso trauriger ist, wenn man bedenkt, was für einen <strong>starken Auftritt BRAIN DAMAGE</strong> heute hinlegen. <strong>Sänger Flo</strong> überzeugt mit seiner kraftvollen und extrovertierten Art, während sich der Rest der Band genauso sportlich ins Zeug legt, in dieser Formation noch ein letztes Mal alles zu geben. Das feiern die Zuschauer ebenso dankbar, bevor für <strong>BRAIN DAMAGE</strong>, wie wir sie kennen, der Vorhang fällt.</p>
<h3>Wikinger mit technischen Problemen</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33000 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-11-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-11-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-11-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-11-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-11-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-11.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das Tränchen darf vergossen werden, dann geht es jedoch genauso hart weiter. Die <strong>Würzburger Death Metaler SASQUATCH</strong> haben die ganz harten Waffen ausgepackt. Verschnaufpausen? Gibt es nicht! Hier wird brutal von der Bühne geknüppelt was das Zeug hält. Frisches Blut braucht die Szene – das und einen starken Auftritt liefern <strong>SASQUATCH</strong> problem- und kompromisslos. Die Jungs haben noch einiges vor sich, dessen dürfen wir uns sicher sein!<br />
Und da heute scheinbar der Tag des<strong> Draufhauens</strong> ist, werden <strong>SASQUATCH</strong> nun von den Kollegen von <strong>ASENBLUT</strong> abgelöst.</p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33004" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1089_2-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1089_2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1089_2-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1089_2-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1089_2.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Tetzel</strong> und seine Kollegen wissen, wie man eine <strong>Vollblut-Viking-Death-Metal-Show</strong> abliefert. Und das sogar, wenn die Technik einem mehr als nur einen Strich durch die Rechnung macht…<br />
Nicht nur haben <strong>ASENBLUT</strong> mit demselben platten Sound zu kämpfen wie fast alle Bands am heutigen Tag, die Jungs erwischt es mit einigen technischen Problemen an den Klampfen gleich mehrfach hintereinander.<strong> Sänger Tetzel</strong> versucht, das Problem noch während des laufenden Songs zu lösen und kümmert sich dann darum, dass die verständnisvolle Meute vor der Bühne bei Laune gehalten wird.</p>
<p>Dabei verrät er – ganz nebenbei und exklusiv – gleich mal den<strong> Albumtitel</strong> für die<strong> kommende Scheibe</strong>. Die soll nämlich <strong>&#8222;Die wilde Jagd&#8220;</strong> heißen und voraussichtlich im <strong>März 2020</strong> erscheinen! Ansonsten gibt es eine gewohnte Setlist mit <em>&#8222;Asenblut&#8220;, &#8222;Beserkerzorn&#8220; </em>und<em> &#8222;Helden des ewigen Sturms&#8220;</em>, punktgenaue Soli von den <strong>Saitenhexern Claus Cleinkrieg</strong> und<strong> Stan</strong> und einen insgesamt einfach durch und durch sympathischen Auftritt der<strong> Berserker aus Göttingen</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-33002 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1493_3-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1493_3-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1493_3-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1493_3-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_1493_3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h3>Das ist mir noch nicht melodisch genug!</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33006 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-12-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-12-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-12-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-12-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-12-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-12.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wer allerdings denkt, dass hier und heute an Epicness kaum noch eine Schippe draufgelegt werden kann, dem ist wohl die nächste Kombo nicht bekannt. Denn jetzt wird zur Schlacht gerufen, der <strong>Battlechoir</strong> steht schon in den Startlöchern – es wird Zeit für die <strong>GRAILKNIGHTS</strong>! Die in <strong>Latex-Muskelsuits in Superheldenoptik</strong>,<strong> majestätische Umhänge</strong> und <strong>Masken</strong> gewandeten stolzen Gralsritter scheinen ihren ewigen Konflikt mit<strong> Dr. Skull</strong> immer noch nicht beigelegt zu haben. Das bedeutet: epische Auseinandersetzungen, catchy Schlachtgesänge und jede Menge gute Laune!<br />
Gute Laune? Wenn <strong>Dr. Skull</strong> den Gral entwendet, ist es den Rittern stets ernst.</p>
<p>Und so begeben sie sich mitsamt ihres <strong>tapferen Battlechoirs</strong> und jeder Menge <strong>&#8222;Superhero Metal&#8220;</strong> auf die ewige Mission, den Kelch wiederzuerlangen. Superhero Metal, das heißt <strong>sympathischer Power Metal</strong> mit<strong> Mitsing-Refrains</strong> und ohne künstliche Auswucherungen. Auf ihrem Weg stellen sich die Jungs unter anderem<em> &#8222;Cthulu&#8220;</em> entgegen und teilen sich bei <em>&#8222;Pumping Iron&#8220;</em> mit <strong>RED RUM-Sänger Dave</strong> die Bühne. Wer die Piraten auf seiner Seite hat, der hat ja quasi schon gewonnen. Sieht der<strong> Battlechoir</strong> auch so – die Jungs sind immer einen Blick wert. Wer sich nicht für die Musik begeistern kann, wird zumindest stets gut unterhalten. Nur der dichte Nebel auf der Bühne trübt den Genuss der Show ein bisschen. Aber da hatte sicher der böse<strong> Dr. Skull</strong> seine Finger im Spiel…</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/cojRhDIPSng?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33008" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2139-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2139-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2139-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2139-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2139-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_2139.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Der Countdown für die finalen drei Acts des <strong>Metal Franconia 2019</strong> steht in den Startlöchern. Bevor wir uns aber von <strong>Dettelbach</strong> verabschieden müssen, mischen <strong>NOTHGARD</strong> den Abend nochmal ordentlich auf. Das <strong>Epic Melodic Death Metal-Gespann</strong> um <strong>EQUILIBIRUM-Gitarrist Dom</strong> hat erst vergangenen Oktober seine neueste Scheibe &#8222;Malady X&#8220; auf die Welt losgelassen. Und mit ebenjenem <strong>Titeltrack</strong> und der neuen Catchphrase<em> &#8222;Welcome to the show – Malady superabounds!&#8220;</em> starten die Kollegen in eine umfangreiche Hitlist aus der gesamten Bandgeschichte.</p>
<p>Gefolgt wird das vom Dauerbrenner <em>&#8222;Age of Pandora&#8220;</em>, an den sich wiederum <em>&#8222;Guardians of Sanity&#8220;</em> von der neuesten Scheibe anschließt. <strong>NOTHGARD</strong> begehen bei mir mit ihren durchweg <strong>epic-getunkten</strong> und<strong> Dur-lastigen Melodien</strong> eine stetige Geschmacksgradwanderung. Qualitativ gibt es aber wie immer nichts zu meckern – die Jungs beherrschen ihr Handwerk!</p>
<h3>Legenden sterben nie</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33010 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-13-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-13-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-13-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-13-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-13-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-13.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Bevor <strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> den heutigen Abend abschließen, werden wir nochmal <strong>Oldschool</strong>!<strong> TANKARD</strong> geben alles und das Publikum gibt alles zurück – mit <strong>Crowdsurfern</strong> und einigen Pits, die sich quer durch die Frankenhalle verteilen. Und dabei beweisen die Herren, dass sie alles andere als<em> &#8222;One Foot in the Grave&#8220;</em> sind – stattdessen gilt das Motto<em> &#8222;Not one day dead&#8220;</em>. Die ganze prall gefüllte Frankenhalle feiert und stößt mit<strong> TANKARD</strong> zu <em>&#8222;R.I.B – Rest in Beer&#8220;</em> an. Und auch, als plötzlich für wenige Minuten mitten im Set auf der Bühne der Strom ausfällt, lassen sich die Jungs nicht aus der Ruhe bringen. Stattdessen wird der angefangene Song einfach von vorn begonnen – so feiert man im Hause<strong> TANKARD</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33022" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und endlich ist die Show gekommen, auf die die zahlreich vorhandenen Mitstreiter der &#8222;Reitermania&#8220; sehnsüchtig gewartet haben. Für <strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> aus <strong>Weimar</strong> heißt es: <em>&#8222;Wir sind zurück&#8220;</em>! Das sollte seit dem Durchbruch der letzten Scheibe &#8222;Der Rote Reiter&#8220; eigentlich jeder mitbekommen haben, der nicht gerade hinterm Mond lebt. Und so wundert es keinen, dass die <strong>Vollblut-Fans</strong> aus der ersten Reihe für uns Fotografen lauter <em>&#8222;Es wird schlimmer&#8220;</em> brüllen, als es von <strong>Sänger Fuchs, Gitarrist Ady und Bassist Volk-Man</strong> aus den Boxen schallt. Was für eine Stimmung!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33023 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die ersten<strong> Crowdsurfer</strong> lassen nicht lange auf sich warten, ein mutiger Besucher stürzt sich vom Wellenbrecher passend zu <em>&#8222;Der Adler&#8220;</em> in die Massen und lässt sich von den feiernden Fans davontragenden. Mit <em>&#8222;Nach der Ebbe&#8220;</em> und <em>&#8222;Brüder auf Leben und Tod&#8220;</em> gibt es einen bunten Mix quer durch die<strong> Bandhistorie</strong> – das freut vor allem alteingesessene Fans. Mit tosendem und verdienten Applaus geht jedoch auch dieses Set zu Ende.</p>
<p>Leider war der Sound selbst am FOH nicht ansatzweise mit dem vom <strong>Wolfszeit 2018</strong> vergleichbar, wo <strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> trotz erbarmungslosen Platzregens mit einem <strong>herz- und knochendurchdringend guten Sound</strong> die klitschnasse und frierende Masse vor der Bühne wärmten. Schade, vor allem nach den durchweg guten Erfahrungen des ersten Abends. Das wertet aber keinen der heutigen Auftritte qualitativ herab – lediglich für den Genuss wäre vollerer Sound ohne rauschende Frequenzen schöner gewesen.</p>
<h2>Ein Wort: Danke!</h2>
<p>Was für ein Abend, was für ein Festival! Was das <strong>Metal Franconia</strong> so besonders macht, ist die <strong>Atmosphäre</strong>, das Gefühl, „Zuhause“ zu sein und die allgemeine<strong> Wärme</strong>, die einem aus jeder Ecke des Festivals entgegengesprungen kommt. Und damit meine ich selbstverständlich nicht die Wärme draußen, denn die hat sich dieses Wochenende schmerzlichst vermissen lassen. Hat das der Party einen Abbruch getan? Keinesfalls. Werde ich wiederkommen? Auf jeden Fall! Was mir auch sehr positiv aufgefallen ist, sind gleich <strong>6 Auftritte</strong> aus der nahezu unmittelbaren Umgebung des Festivals – die machen immerhin über ein Viertel aller Bands auf dem diesjährigen<strong> Metal Franconia</strong> aus. So unterstützt man seine<strong> lokale Szene</strong>! Und so schließe auch ich meine Erinnerungen an ein besonderes Wochenende mit einem Aufruf ab: Supportet das <strong>Metal Franconia</strong>, die Jungs und Mädels haben es verdient!</p>
<hr>
<p>Das <strong>Metal Franconia</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/metalfranconiafestival/"><strong>Facebook</strong></a> und im <strong><a href="https://sw.metal-franconia.de/">Web</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/metal-franconia-2019-nachbericht/">Metal Franconia 2019 &#8211; Nachbericht &#8211; Der Goldschatz des Frankenlandes</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Metal Franconia Preview &#8211; Mit dem Gartentrekker durchs Genre-Gemüsebeet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Feb 2019 13:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Festivalsaison incoming!!! - Unsere Autoren trainieren bereits in Schlafentzugskammern und kärchern die Gehörgänge und Hirnwindungen für neue Eindrücke  und Bands.</p>
<p>Eines der Festivals ist dabei das METAL FRANCONIA, bereits zum 8. Mal und wir sind 2019 mit dabei!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/metal-franconia-preview-2019/">Metal Franconia Preview &#8211; Mit dem Gartentrekker durchs Genre-Gemüsebeet</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich liebe ja kleine Festivals. Vor allem diese schnuckligen <strong>2-Tages-Veranstaltungen</strong>, die sich wie aus der Kalten durchfeiern lassen, ohne dass man den typischen Durchhänger am dritten Tag hat (oder geht das nur mir so? Ich werde alt…) Und wie es das Schicksal so will, habe ich eine ganz neue Veranstaltung dieser Art entdeckt: das <strong>Metal Franconia Festival</strong>. Wie das <strong>Ragnarök Festival</strong> ganz angenehm in den Franken und im April, um genau zu sein am <strong>12. und 13.04</strong>. situiert, gab es von dieser schnuckeligen Veranstaltung tatsächlich schon <strong>8 Auflagen</strong>, die jedoch allesamt völlig an mir vorbei gerauscht sind. Frechheit! Das soll sich jetzt ändern!</p>
<p>Und das <strong>Line-Up</strong> hat es für <strong>Querbeet- und Partyliebhaber</strong> wie mich wirklich in sich. An <strong>2 Tagen</strong> werden dem aufmerksamen Zuschauer ganz entspannt<strong> 20 Bands</strong> präsentiert, darunter auch Leckerbissen wie <strong>GOD DETHRONED, FEUERSCHWANZ</strong> und <strong>SODOM</strong> am Freitag oder<strong> ASENBLUT, NOTHGARD</strong> und <strong>TANKARD</strong> am Samstag. Wir dürfen uns außerdem darauf freuen, mit den edlen <strong>GRAILKNIGHTS</strong> um den heiligen Gral zu streiten, mit den <strong>APOKALYPTISCHEN REITERN</strong> um die Wette zu rudern und bei <strong>SPACE CHASER</strong> ordentlich die Nackenwirbel knacken zu lassen. Da ist nun wirklich für jeden was dabei!</p>
<p>Vor Ort erwartet euch außerdem die traditionelle <strong>Metal Karaoke</strong> mit <strong>DJ Undergrounded</strong> und ein deftiges <strong>&#8222;Weisswöschdfrühschdügg&#8220;</strong>. Die Sause findet wie gewohnt in der <strong>Frankenhalle in Dettelbach</strong> statt und sogar ein paar <strong>&#8222;Diggeds&#8220;</strong> gibt’s noch abzustauben. Die und alle weiteren Infos findet ihr <a href="https://sw.metal-franconia.de/diggeds/"><strong>HIER</strong></a>.<br />
Da bleibt von meiner Seite aus nichts weiter zu sagen als: <strong>See you in Dettelbach!</strong></p>
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		<title>Metalflair am Badesee – Rock am Härtsfeldsee 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jul 2017 10:01:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am 23. und 24. Juni war es wieder soweit: Das Rock am Härtsfeldsee im schönen, schwäbischen Dischingen öffnete wieder seine Pforten. Auch in diesem Jahr wurde eine bunte Mischung bestehend aus den Größen der Szene und regionalen Acts angeboten. Und ich war ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 23. und 24. Juni war es wieder soweit: Das Rock am Härtsfeldsee im schönen, schwäbischen Dischingen öffnete wieder seine Pforten. Auch in diesem Jahr wurde eine bunte Mischung bestehend aus den Größen der Szene und regionalen Acts angeboten. Und ich war für euch dabei.</p>
<h2>Freitag, Tag 1: Anreise und die erste Band</h2>
<p>Es ist 16 Uhr &nbsp;und die Reise beginnt damit, dass ich mein Zelt ins Auto werfe. Endlich geht es los! Leider komme ich, Stau sei Dank, erst gegen 17 Uhr an, obwohl mich eigentlich nur ein Katzensprung vom Festival trennt. Das hat übrigens zur Folge , dass ich mein Auto nicht mehr neben dem Zelt parken kann. Der erste Dämpfer.</p>
<p>Mit etwas Hilfe seitens der Ordner wäre das eigentlich kein Ärgernis gewesen. So eiere ich nun allerdings erst einmal auf der Suche nach einem geeigneten Plätzchen umher. Erst nach erneuter Nachfrage finde ich heraus, dass ich das Auto auf einem Parkplatz abstellen und mir separat einen Zeltplatz suchen muss. Ein Glück, dass sich schnell ein paar freie Meter in einer Lücke finden lassen. Andere Leute hatten wohl weniger Glück und müssen jetzt im Zweifelsfall einmal komplett über den Campground latschen, um an ihren Dieselrappen zu kommen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18764" aria-describedby="caption-attachment-18764" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170623_182938-min.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-18764" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170623_182938-min-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170623_182938-min-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170623_182938-min-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170623_182938-min-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18764" class="wp-caption-text">The New Roses</figcaption></figure>
<p>17:50 Uhr: Mein Zelt ist nun endlich aufgebaut und ich kann mich auf das Festivalgelände begeben, wo&nbsp;<strong>SKELETON PIT&nbsp;</strong>ihren Auftritt leider schon beendet haben. Die letzten Töne, die ich jedoch mitbekomme klingen nach klassischem Oldschool Thrash. Dann gebe ich mir eben den nächsten Act: <strong>THE NEW ROSE</strong>, die heute die Außenseiter auf der Bandseite sind, da sie mit ihrem Hard Rock etwas verloren im Paket des Abends aussehen. Macht es ihnen etwas aus? Nein. Stattdessen wird fröhlich gespielt und die Menge angeheizt.&nbsp;</p>
<p>Die Konzerte finden dabei in einem Zelt statt, welches die Bühne beherbergt. So soll dafür gesorgt werden, dass auch bei schlechtem Wetter dem Spaß kein Abbruch gegolten wird, ohne Einbußen in Sachen Open-Air-Flair zu haben. Nachteil daran: Sobald es warm ist verschmelzen Rauch und Staub so stark, dass du das Gefühl hast, du könntest die Luft schneiden und auf dein Brot legen. Irgendwo müssen wohl immer Einbußen gemacht werden, was?</p>
<h2>Kulinarische Spezialitäten? Fehlanzeige</h2>
<p>Da ich jetzt eher Hunger als Interesse an den Songs von <strong>ONKEL TOM</strong> habe, entschließe ich mich, die kulinarischen Spezialitäten zu erproben. Wobei mit &nbsp;&#8222;kulinarisch&#8220; eher Standard-Festivalkost gemeint ist.&nbsp;Pizza und Flammkuchen, Nudelboxen vom Asiaten, Hamburger und Curly Fries, Donuts und Crepes. Nichts Besonderes -aber es schont den Geldbeutel. Die Preise sind hier noch äußerst moderat gehalten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18765" aria-describedby="caption-attachment-18765" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170623_203202-min.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-18765" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170623_203202-min-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170623_203202-min-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170623_203202-min-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170623_203202-min-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18765" class="wp-caption-text">Stratovarius</figcaption></figure>
<p>Nun ist mein Hunger gestillt und mein Durst gelöscht. Das trifft sich gut, denn<strong>&nbsp;</strong>meine erste Pflichtband&nbsp;<strong>STRATOVARIUS&nbsp;</strong>kommen gleich auf die Bühne. Man merkt, dass die Symphonic Metaller aus Finnland eine große Fanschar angelockt haben, denn schon jetzt ist das Zelt gut gefüllt. Schon nach dem ersten Song merke ich: Die Jungs begeistern! Hände fliegen, die ersten Crowdsurfer kommen an und überall wird das Haar geschüttelt. Ich bin wohl nicht der Einzige, der so denkt. Nach einer Stunde (mit gutem Ton wohlgemerkt, denn bei <strong>RaH&nbsp;</strong>ist dieser regelmäßig ein Spiel im Lotto) ist es dann auch schon wieder vorbei und ich blicke frohen Mutes zur nächsten Kapelle.</p>
<p>Das Kontrastprogramm zum Brötchen belegt mit Symphonic- und Power Metal, bilden nämlich die rabiaten Thrasher von&nbsp;<strong>SEPULTURA</strong> aus Brasilien, die für ordentlich Krach sorgen, während sie Klassiker wie &#8222;<em>Bloods, Bloody Roots</em>&#8220; ebenso wie neuere Songs spielen. Der Auftritt ist zwar solide, jedoch gefühlt genauso, wie ich sie von 2014 noch im Kopf habe. Und auch der Ton lässt zu wünschen übrig: Während der ersten zwei bis drei Liedern sind Bass und Schlagzeug so dermaßen übersteuert, dass man nichts anderes hören kann. Das macht es mir doch etwas schwierig, die Show zu genießen. Hoffentlich wird es beim Headliner besser.</p>
<p>Dieser hört auf den Namen <strong>HAMMERFALL&nbsp;</strong>und bildet die zweite softe Komponente im Power-Thrash-Power-Metal-Sandwich. Passend zum Jubiläum werden auch hier Alltime-Favourites wie &#8222;<em>Blood Bound</em>&#8220; gespielt, jedoch liegt der Fokus hauptsächlich auf den neueren zwei Alben. Gott sei Dank passt der Sound hier nun und man kann dem im wahrsten Sinne des Wortes eingespielten Team die volle Aufmerksamkeit schenken. Aufgepeppt wird das Ganze dann noch durch eine Show, die mir persönlich viel Spaß macht und somit einen grandiosen Abschluss für den ersten Tag liefert. So begebe ich mich im Anschluss gut gelaunt in Richtung Zelt.</p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/See_01-min.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-18770" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/See_01-min-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/See_01-min-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/See_01-min-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/See_01-min-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Samstag, Tag 2: Badespaß am Härtsfeldsee</h2>
<p>Leider habe ich nicht allzu viel in der letzten Nacht geschlafen. Um 9 Uhr bereits stehe ich wieder senkrecht und wanke zum Frühstück. &#8222;Aber Moment!&#8220;, denke ich mir. &#8222;Hier ist doch direkt ein See nebenan und wir haben schon jetzt 20 Grad mit steigender Temperatur. Lass uns doch dorthin gehen!&#8220; Also wird die Badehose eingepackt, ebenso wie ein erfrischendes Hefegetränk. Noch ist nicht allzu viel los, weshalb ein Nickerchen noch drin ist. Erst um die Mittagszeit kommen die meisten Festivalgänger mit Poolfloats und anderen Badeutensilien. Grund für mich, auch einmal in das Wasser zu steigen, das großartig warm ist. So kann man einige Zeit totschlagen. Man muss es auch, denn erst gegen 17:30 Uhr geht es los mit den Konzerten. Damit man danach nicht nach See müffelt oder einfach um sich zu erfrischen gibt es ebenso kostenlose Duschen.&nbsp;</p>
<p>Überspringen wir nun ein wenig Zeit zum Start des heutigen Festivalabends. (Imaginäres Kassettenspulgeräusch an dieser Stelle einfügen!)<br />
<strong>WITCHBOUND </strong>liefern soliden Rock. Der ist zwar nicht außergewöhnlich, aber zum Aufwärmen taugt er allemal. Leider ist uns der Tongott auch hier nicht sonderlich gewogen. Auf der anderen Seite könnte es aber auch daran liegen, dass der Soundcheck quasi während des Spielens gemacht wird. Bei meinem ersten Highlight des Abends&nbsp;und großen Überraschung des Festivals&nbsp;<strong>UNLEASH THE SKY&nbsp;</strong>sieht das schon deutlich besser aus, jedoch bin ich immer noch nicht ganz zufrieden. Trotzdem lassen sich die Darmstädter nicht lumpen, mit ihrer Mischung aus Hard- und Metalcore eine energiegeladene Show zu liefern, die mich innerhalb der ersten Minuten begeistert. So muss das sein!</p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170624_181806-min.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-18771" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170624_181806-min-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170624_181806-min-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170624_181806-min-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170624_181806-min-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<h2>Standardshops und spaßige Shows</h2>
<p>Nun sollen die Oldschool Thrasher von&nbsp;<strong>TANKARD&nbsp;</strong>die Bühne betreten, jedoch macht sich die altbekannte Spaßbremse namens &#8222;Hunger&#8220; breit. Naja, dann lasse ich die mal ausfallen und gehe los um mir etwas zwischen die Zähne zu geben. Nach der Mahlzeit nutze ich die Gelegenheit, über den kleinen Festivalmarkt zu schlendern und noch einmal am See auszuruhen, bevor um kurz nach acht&nbsp;<strong>LORDI&nbsp;</strong>die Bühne betreten. Nun will ich dann doch wieder Richtung Bühne stapfen, aber was ist jetzt los? Auf einmal darf ich meine Weste nicht mehr mitnehmen, weil Nieten dran sind? Das ging doch vorher schon mehrmals! Ich solle sie in einen Karton legen, wo ich sie mir später wieder abholen könne, das jedoch ohne Pfandschein oder Ähnliches. Das ist mir doch etwas zu unsicher und sorgt für Frust und ich stapfe los zum Auto, während hinter mir ein Kerl im &nbsp;Kettenhemd reingelassen wird. Versteht mich nicht falsch: Natürlich ist der Security Folge zu leisten und die Entscheidung akzeptiere ich auch, denn Sicherheit geht &nbsp;vor, jedoch wäre ein wenig Konsistenz deutlich besser als einmal kaum meine Taschen abzutasten und dann wieder extrem vorsichtig zu sein.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18769" aria-describedby="caption-attachment-18769" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Infield_01-min.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-18769" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Infield_01-min-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Infield_01-min-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Infield_01-min-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Infield_01-min-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18769" class="wp-caption-text">Das Infield vor den Konzerten</figcaption></figure>
<p>Machen wir noch einen Zeitsprung: Es ist 20 Uhr und ich bin gespannt auf&nbsp;<strong>LORDI</strong>, die spätestens seit ihrem Sieg beim <strong>ESC</strong>&nbsp;im Jahre 2006 in aller Munde sind. Und das, wie ich sehe, zu Recht: Es wird eine spaßige Show abgeliefert, die nur so vor Abwechslung strotzt: Jeder zweite Song ein Kostümwechsel, Show mit einer Kreissägenattrappe, Skeletor und einem Priester. Selten habe ich so viel Entertainment auf der Bühne gehabt.</p>
<p>Selbst die Mittelalter-Rocker von&nbsp;<strong>SALTATIO MORTIS&nbsp;</strong>können da nicht mithalten. Dafür ist hier das Publikum mehr in Fahrt, als bei allen anderen Konzerten zuvor und man wird förmlich dazu animiert, mitzumachen. Und das funktioniert sogar, wenn man gar keine Lust auf die Musik hat. So lobe ich mir das! Vor allem die Klassiker wie &#8222;<em>Prometheus</em>&#8220; und der &#8222;<em>Spielmannschwur</em>&#8220; scheinen die Menge in Fahrt und zum Mitgrölen zu bringen. Getoppt wird das durch die einzige Pyrotechnikshow des gesamten Festivals. Um kurz nach 23 Uhr ist so für mich dann das Ende des Festivaltages gekommen, denn wirklich Lust habe ich auf&nbsp;<strong>JBO</strong> nicht mehr. Also geht es wieder in Richtung heimische vier Zeltwände und am nächsten Morgen nach Hause. Die Abreise verläuft dabei absolut reibungslos, weshalb sie kaum einer Erwähnung wert ist.</p>
<h2>RaH 2017 – besser denn je?</h2>
<p>Diese Frage kann ich mit einem klaren &#8222;Jein&#8220; beantworten. Auf der einen Seite scheint sich vor in Hinsicht auf die Akustik verbessert zu haben, jedoch sind immer noch organisatorische Mängel deutlich und unschön erkennbar. Gründe dafür sind eben die verwirrende Camp-und Parksituation mit wenig hilfreichen Ordnern, ebenso wie die inkonsequenten Securities. Außerdem wäre ein Pfandsystem (und seien es nur nummerierte Aufkleber) für abgenommene Gegenstände großartig. Das Bandangebot, wenn auch besonders gut in Hinsicht auf den Powermetal gut bestückt, bot für viele Geschmäcker etwas.<br />
Das Publikum blieb auch in dieser Ausgabe weitestgehend familiär, da weiterhin nur knappe 6000 Besucher rein gelassen wurden, was dem Festival ein gemütliches Flair gibt. So, oder so ähnlich möchte ich es auch nächstes Jahr wieder sehen. Und vielleicht tut sich auch bezüglich meiner Kritikpunkte noch etwas bis zur nächsten Ausgabe, die mittlerweile 22. Ausgabe von&nbsp;<strong>Rock am Härtsfeldsee</strong>. Spaß hatte ich allemal.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18766" aria-describedby="caption-attachment-18766" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170624_202852-min.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-18766" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170624_202852-min-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170624_202852-min-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170624_202852-min-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170624_202852-min-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18766" class="wp-caption-text">Lordi</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Idylle, Natur, Erholung, METAL &#8211; Rockharz Festival 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2016 05:20:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr zieht der Metal wieder in die idyllische Ortschaft Ballenstedt ein, wenn es wieder heißt: ROCKHARZ FESTIVAL 2016. 1996 ins Leben gerufen und nach diversen Wechseln der Location hat es nun mit dem Flugplatz in Ballenstedt einen großen, übersichtlichen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/idylle-natur-erholung-metal-rockharz-festival-2016/">Idylle, Natur, Erholung, METAL &#8211; Rockharz Festival 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr zieht der <strong>Metal</strong> wieder in die idyllische Ortschaft <strong>Ballenstedt</strong> ein, wenn es wieder heißt: <strong>ROCKHARZ FESTIVAL 2016</strong>. <em>1996</em> ins Leben gerufen und nach diversen Wechseln der Location hat es nun mit dem <strong>Flugplatz in Ballenstedt</strong> einen großen, übersichtlichen und gut erreichbaren Veranstaltungsort gefunden. Wer <em>Metal, Party, Bier und gute Leute</em> haben will, ist hier genau richtig. Für knapp <strong>90€ für ein Drei-Tages-Ticket</strong> bekommt man eine Mischung aus <em>Pagan, Black, Gothic, Heavy und Death Metal</em> geboten. Aber aufgepasst, das <strong>ROCKHARZ</strong> hat es vor Beginn des Festivals zum dritten Mal in Folge geschafft, ausverkauft zu sein. Tagestickets sind aber an den Kassen erhältlich. Puuuh, da kann man auch ruhig mal eine ganze Woche Urlaub nehmen, denn der Campingplatz öffnet am Dienstag den <strong>05.07.2016 um 14.00 Uhr</strong> seine Pforten. Der Campground ist groß und bietet für jeden ein schönes Plätzchen. In diesem Jahr kann man auch via Voranmeldung einen Platz reservieren lassen, auf dem man gemeinsam mit seinen Leuten zelten, feiern und Spaß haben kann. Immerhin verbringt man das Wochenende mit <strong>13000</strong> anderen verrückten <strong>Metal Fans</strong>, da wäre es nicht schlecht, über den ganzen Zeltplatz verteilt zu sein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3738 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/rhz_2015_luftbild.jpg" alt="rhz_2015_luftbild" width="1652" height="1163" /></p>
<p>Am Mittwoch dann öffnen auch die Tore zum Festivalgelände. Dort erwartet euch eine Rock Stage und eine Dark Stage, welche nebeneinander liegen und die Bands so im Wechsel performen können. Damit verkürzen sich die Umbauphasen und für die Bands bleibt effektiv mehr Spielzeit. Mittwoch geht es auch gleich los mit J.B.O., KISSIN `DYNAMITE, ONSLAUGHT und als very special guest ASENBLUT. Das soll aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein, da den Fans noch drei Tage mit feinster Musik bevorstehen. Bands wie CHILDREN OF BODOM, ASP, SAXON, ENSLAVED, TANZWUT, SUBWAY TO SALLY, ENSIFERUM, FINTROLL, TANKARD, KNORKATOR, SALTATIO MORTIS, SATYRICON, POWERWOLF, SONATA ARCTICA und die erst letztens bei Eurovion Songkontest teilnehmenden AVANTASIA.</p>
<p>Auch für das <em>leibliche Wohl ist auf dem ROCK HARZ natürlich ausreichend gesorgt</em>. Es gibt wieder eine große Auswahl an Essensständen, welche von viel bis gar kein Fleisch alles anbieten, was das Herz begehrt. Aber auch die Getränkestände lassen nichts zu Wünschen übrig, sodass man dort auch nicht Stunden für ein kühles Bier warten muss. Wie sich die Preise in diesem Jahr gestalten, das kann ich noch nicht sagen, ich nehme an: „Festivaltypisch“. Was gibt es noch zum <strong>ROCK HARZ</strong> zu sagen? Ach ja, da der Anreisetag auf Dienstag verlegt wurde, hoffen wir natürlich, dass sich die Anfahrtssituation entspannter gestaltet, da es im vergangenen Jahr zu extremen Staus kam, mit Wartezeiten von bis zu fünf Stunden. Ansonsten hoffen wir wieder auf ein geniales Festival mit tollen Bands, geilen Leuten und vor allem: schönes Wetter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Hier noch einmal die wichtigsten Details in einer Übersicht:</span><br />
<strong>Location:</strong> Flugplatz Ballenstedt<br />
<strong>Datum:</strong> 06.07. – 09.07.2016<br />
<strong>Kosten:</strong> 91,90€ VVK; Tagestickets 54,90€<br />
<strong>Genres:</strong> Heavy, Thrash, Gothic, Pagan, Black, Viking, Stoner</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bands:</strong> And Then She Came, Annihilator, ASP, Asenblut, Avantasia, Axxis, Children Of Bodom, Deadlock, Der Weg Einer Freiheit, Draconian, Dust Bolt, Ensiferum, Enslaved, ENTOMBED A.D., Finntroll, Fleshgod Apocalypse, Gamma Ray, Gloryhammer, Grand Magus, Hackneyed, Harpyie, Heldmaschine, Hämatom, Illdisposed, J.B.O., Kampfar, Knorkator, Kissin Dynamite, Kärbholz, Lost Society, Mors Principium Est, Nitrogods, Omnium Gatherum, Onslaught, Powerwolf, Primordial, Rock Devilz, Saltatio Mortis, Satyricon, Saxon, Shakra, Soilwork, Sonata Arctica, Spiritual Beggars, Subway To Sally, Suicidal Angels, Tankard, Tanzwut, The New Roses, Twilight Force, Versengold</p>
<p>Noch mehr Informationen und die aktuellste Running Order findest du unter:</p>
<p><a href="http://www.rockharz-festival.com"><strong>http://www.rockharz-festival.com</strong></a></p>
<p><strong>Videobericht:</strong></p>
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		<title>Rockhard 2016  &#8211; Ein Festival zwischen Industrieromantik und harten Klängen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2016 12:27:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Für Heavy Metal und Thrash Metal Fans, ist das Rockhard Festival in Gelsenkirchen ein Mekka und absolutes Muss, jedes Jahr zu Pfingsten. Im schönen Amphitheater findet das ursprünglich als „20 Jahre Jubiläumsfeier“ geplante Festival seit 2003 regelmäßig statt. Die Macher entschieden sich ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rockhard-2016-ein-festival-zwischen-industrieromantik-und-harten-klaengen/">Rockhard 2016  &#8211; Ein Festival zwischen Industrieromantik und harten Klängen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Für <strong>Heavy Metal </strong>und<strong> Thrash Metal</strong> Fans, ist das <strong>Rockhard Festival</strong> in Gelsenkirchen ein Mekka und absolutes Muss, jedes Jahr zu Pfingsten. Im schönen Amphitheater findet das ursprünglich als „20 Jahre Jubiläumsfeier“ geplante Festival seit 2003 regelmäßig statt. Die Macher entschieden sich nach den positiven Reaktionen der Fans ein jährliches Festival daraus zu machen. Es soll eine Veranstaltung sein, bei der optimale Rahmenbedingungen geschaffen werden um dem Zuhörer eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Ich persönlich war das erste Mal in Gelsenkirchen und somit auch das erste Mal auf dem <strong>Rockhard Festival</strong>. Meiner Meinung nach muss man kein Fan vom Ruhrpott sein um diese Festival zu mögen. Der Ort Gelsenkirchen, wäre jetzt nicht der Platz an dem ich meinen Urlaub verbringen würde. Da ist jedoch die Gestaltung des Veranstaltungsortes rund um das Amphitheater eine neue Welt. Genutzt wird dabei eine Parkanlage, welche für den Zweck der Bundesgartenschau diente.</p>
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<p>Im Hintergrund der Bühne erstreckt sich der <strong>Rhein Herne Kanal</strong> auf dem man während der Shows auch mal das ein oder andere Schiff vorbei fahren sieht. Auf dem Festivalgelände selbst fehlt es an nichts. Viele Merchstände reihen sich in der Einkaufsstraße aneinander und wer dann sein ganzes Geld noch nicht für Shirts und CD`s gelassen hat, der kann sich in der Fressmeile schön den Bauch voll hauen. Ob <em>Pizza, Döner, Burger oder asiatisch, selbst für Veganer</em> ist ein ausreichendes Essensangebot vorhanden. Ich war außerdem ziemlich überrascht wie schnell man hier an ein Bier kommt. Durch die vielen Bierstände und mobilen Mitarbeiter, welche durch die Reihen laufen, ist man dazu gezwungen viel zu trinken. Preislich gesehen ist das <strong>Rockhard Festival </strong>dabei<strong> </strong>auch nicht teurer als <em>Wacken, Summerbreeze und co.</em> Es sind und bleiben Festivalpreise, die immer günstiger sein könnten, aber das habe ich schon lange aufgegeben mich über solche Dinge aufzuregen.</p>
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<p>Wer dann sein Bier schnell wieder los werden will, der wartet durch die vielen Möglichkeiten auch nicht lang am Toilettenwagen. Positiv finde ich auch, dadurch das es ein Amphitheater ist, hat man die Möglichkeit sich auf den Rängen zu platzieren, was für die Beine ganz gut ist um sich auch einmal ausruhen zu können. Ich persönlich finde das <strong>Rockhard Festival</strong> verspricht den Zuschauern nicht zu viel. Es wird eine angenehme Umgebung geschaffen, wo man es drei Tage schon einmal aushalten kann. Selbst der <strong>Campground</strong> ist in einem netten kleinen Park mit Aussichtshügel gelegen wo jeder einen Platz findet und nicht direkt am Eingang auf dem Schotter zelten muss. Negativ hierbei ist, das man sein Auto auf einem anderen <strong>Campground</strong> stehen lassen muss und seine kompletten Sachen gut einen halben Kilometer zum eigentlichen Zeltplatz tragen muss. Ich weiß nicht ob man den Leuten damit einen Gefallen tut. Im Gespräch mit den Zuschauern jedoch kam heraus, dass das nicht wirklich jemanden stört. Man arrangiert sich mit dieser Situation und ist auf alle Eventualitäten vorbereitet. Sollten Fragen aufkommen oder Dinge unklar sein, so steht jederzeit eine nette und sehr <em>hilfsbereite Crew</em> zur Verfügung. <em>Securities </em>die sehr freundlich sind (nicht wie man das von manch anderem Festival so kennt) und die auch nach diesem Kriterium ausgesucht werden. Uns wurde aus erster Hand mitgeteilt, dass unfreundliches Personal im nächsten Jahr gar nicht wieder antreten braucht.</p>
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<p>Aber kommen wir nun zu dem wichtigeren Thema, wie waren die Bands. Am Freitag eröffneten <strong>SULPHUR AEON</strong> die Veranstaltung mit einem brachialen <strong>Old-School Death Metal</strong> Set wie ich es lange nicht mehr auf die Ohren bekommen habe. Das Schöne am <strong>Rockhard</strong> ist auch, dass jede Band noch von einem Crewmitglied angekündigt wird. Das finde ich doch mal geil. Weiter ging es mit den <strong>Okkult </strong>Rockern von <strong>YEAR OF THE GOAT</strong>. Es war das erste Mal live, dass ich sie gesehen habe und war voller Vorfreude, wurde jedoch dadurch enttäuscht, dass zum größten Teil nur neue Songs gespielt wurden und die Lieder aus den vergangenen Alben eher untergingen. Das konnten die Heavy Metal Legenden von <strong>SATAN</strong> aber wieder gut rausreißen. Wenn man die Augen schließt, denkt man es kommt von Platte. <em>Verschrobene Riffs und ein hoher Kreischgesang</em>, lassen Gänsehaut aufkommen. Die Briten haben es in all den Jahren einfach nicht verlernt. Danach kam das Trio Infernal, <strong>TANKARD, DESTRUCTION</strong> und <strong>SODOM</strong> brachten die Erde zu beben. Die drei <strong>Thrash Metal</strong> Legenden legten ein Brett auf die Ohren der Zuschauer wo man nur davon träumen kann. An Stelle von Bier hätte man Aspirin verteilen sollen, da die Köpfe nur am wackeln waren und man vor der Bühne stehen bleiben musste. Einen netten Ausklang gab es im Zelt bei der Metaldisco, was sowieso bei jedem Festival das Highlight ist. Am Samstag wurde deshalb auch erst gegen 15.00 Uhr mit <strong>TRIBULATION</strong> gestartet. Was soll ich dazu noch sagen außer <strong>WOW</strong>. Es war <strong>DIE</strong> Band für mich auf diesem Festival. Mit <em>brachialen Riffs, einem Schlagzeug auf das eingehämmert wird und einer gewaltigen Stimme</em>, begeisterte diese Combo aus Schweden das Publikum. Zu dieser Zeit war vor der Bühne auch schon gut was los. Mit schrillen Tänzen ließ sich der Gitarrist auf der gesamten Bühne wie eine Ballerina aus. <strong>Verrückt</strong>.</p>
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<p>Nach dieser Vorstellung ging es mit <strong>klassischem</strong> <strong>Heavy Metal</strong> weiter, welcher von keinem geringeren als <strong>GRAND MAGUS</strong> in Publikum geschmettert wurde. Sau geile Performance und eine einmalige Stimme, die so bei keiner anderen Band zu sehen ist. Fettes Dankeschön dafür. Bei <strong>THE EXPLOITED</strong> musste eine kurze Trinkpause eingelegt werden, denn ihr wisst ja, was ist ein Festival schön ohne ein schönes frisch gezapftes Pils. Dafür stand ich pünktlich bei <strong>KADAVAR</strong> auf der Matte um mich vom feinsten <strong>Stoner/ Doom</strong> verwöhnen zu lassen. Trotz kurzem Aussetzer und Verspieler, ließen sich die drei Herren nicht aus der Ruhe bringen. Dieser Trend aus den <em>70`s</em> den diese Kapelle rüber bringt, ist ganz groß im Kommen und das verdient. Musikalisch als auch Stimmlich lassen sich die Rocker aus Berlin nichts nachsagen. Am Ende des Abends dann <strong>TURBONEGRO</strong>. Viele Zuschauer waren der Meinung, dass diese Band nicht in dieses Festival passt. Tja, ist es <strong>Punk oder Metal</strong>? Da sind sich auch die Mitglieder der <em>Turbojugend</em> uneinig, zumindestens was die Gesinnung betrifft. Voll war es trotzdem vor der Bühne und das bei kalten Temperaturen und nassem Wetter. Auf der Bühne hat man das natürlichem keinem angemerkt. Mit bauchfreiem Oberteil ließ sich Sänger <em>Tony Sylvester </em><i></i> die Laune nicht verderben und spielte Klassiker <em>wie „All my Friends are dead“ oder „I got Erection“.</em> Zur Metaldisco wurde dann nur kurz geschaut, da es wirklich sehr kalt war.</p>
<p>Letzter Tag, letzte Chance, also nochmal voll Gas geben. Los ging es für uns mit einer Besonderen Combo, welche sich aus Mitgliedern der Band <strong>ENFORCER</strong> zusammensetzt. Das Projekt heißt <strong>BLACK TRIP</strong> und überzeugte nicht nur mich live, sondern auch eine ganze Menge Zuschauer herum. Im Anschluss daran ging es erst einmal auf den <strong>Campground</strong> um dort noch Eindrücke und Meinungen der Fans zu sammeln. Es war spannend zu erfahren was die Fans bewegt zum <strong>Rockhard</strong> zu fahren, was sie an diesem Festival schätzen und was sie wirklich nervt.</p>
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<p>Tatsache ist, <em>99%</em> haben nichts zu bemängeln und finden das <strong>Rockhard Festival </strong>als ein großes Familientreffen, wo sich alle wiedersehen und zusammen feiern können. Bei geschätzten <em>7000 – 8000 Besuchern</em> ist das wohl eher ein großes Familientreffen. Den Abschluss für das Treffen gaben sich die Krefelder <strong>BLIND GUARDIAN</strong>, worauf die meisten Fans nur gewartet hatten. Auch viele Tagesgäste waren für diesen Act angereist, sodass sogar alle Tagestickets ausverkauft waren. Und was soll man sagen? Die Krefelder sind absolute Profis und haben ihre Loorbeeren erneut verteidigt. Geile Show, geile Band, geile Fans und es war brechend voll auf den Rängen und unten vor der Bühne. Ein würdiger Abschluss für eine tolle Veranstaltung. Ein großes Lob noch an die Crew vom Sound, welche einen sauberen Job hingelegt haben. <strong>Rockhard Festival 2017</strong>, ich werde dabei sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer sich den ganzen Spaß auf Video noch einmal anschauen möchte, findet hier den Link:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/vjmnjeCM9Vw?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rockhard-2016-ein-festival-zwischen-industrieromantik-und-harten-klaengen/">Rockhard 2016  &#8211; Ein Festival zwischen Industrieromantik und harten Klängen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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