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	<title>Tech Death Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Mon, 23 Jun 2025 04:58:30 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Tech Death Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>FALLUJAH &#8211; Paradiesvögel aus der Wüste</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jun 2025 08:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Fallujah]]></category>
		<category><![CDATA[Tech Death]]></category>
		<category><![CDATA[Xenotaph]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tech Death ist etwas, was eurem Gehör gut tut? Dann checkt mal Sebs Meinung zu „Xenotaph“ von FALLUJAH. Hier lang. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fallujah-xenotaph/">FALLUJAH &#8211; Paradiesvögel aus der Wüste</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"><br />
<strong>FALLUJAH- &#8222;Xenotaph&#8220;</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>13.06.2025<br />
<strong>Länge: </strong>42:23<br />
<strong>Label: </strong><a href="https://www.nuclearblast.com/de">Nuclear Blast Records</a><br />
<strong>Genre:</strong> Tech-Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p style="text-align: left;">Hört eigentlich noch irgendjemand <strong>DREAM THEATER</strong>? Nein? Idioten!<br />
Und sonst so? Ach, die sind zu langsam? Hm. Selbst schuld. <strong>FALLUJAH</strong>? Die sind ok? Uh, oh, da, die haben ein neues Album? Ok, dann, rein damit.</p>
<p>Also. Die Band gibt es natürlich schon länger. Mit neuen Gesichtern wie <strong>Sam Mooradian</strong> und dem Drummer <strong>Kevin Alexander</strong> puschen sie ihre Grenzen auf &#8222;Xenotaph&#8220; in neue Sphären und schmieden ihre Träume in Töne, die einen entweder überwältigen oder überfordern können. Oder beides.</p>
<p>Die etwas überbordenden, intensiven high-Tempi-Beats, gepaart mit raumgreifenden Melodien und verträumt gröhlendem Gesang haben natürlich auch irgendwo ihre Wurzeln. Viele Einflüsse auf das Songwriting haben, so Sänger <strong>Kyle Schaefer</strong>, die &#8222;Children of Dune&#8220;-Werke und allgemein Kunst aus dem psychodelischen und dem Sci-Fi-Gebiet. Hört man auf jeden Fall. Damit wollte er sich von den traditionellen Ideen von Himmel und Hölle distanzieren und ein Gefühl <strong>für das Abstrakte</strong> in der Science-Fiction vermitteln.</p>
<p><iframe title="Xenotaph" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/ZdeDTg-XrL4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Für mich bleiben <strong>FALLUJAH</strong> auch mit ihrem neuen Album eine ganz besondere Band im Metalkosmos, eine Art Paradiesvogel (wobei der Begriff hier schon wieder fehl am Platz wirkt) in einer immer noch stark von dem schwarz/weiss Denken mit Himmel und Hölle, Gott und Satan und blabla geprägten Szene. Ihre Musik kann schnell anstrengend wirken und es fällt schwer, sich darauf zu konzentrieren. Aber sie bieten auf den 8 Tracks wieder <strong>viel zu entdecken</strong> und gleichzeitig einen schönen Soundtrack, unliebsame Kulturbanausen loszuwerden.</p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-48665 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Brian_Krahe_166925-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Brian_Krahe_166925-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Brian_Krahe_166925-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Brian_Krahe_166925-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Brian_Krahe_166925-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/06/Brian_Krahe_166925.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />
<p>1. In Stars we drown<br />
2. Kaleidoscopic Waves<br />
3. Labyrinth of Stone<br />
4. The crystaline veil<br />
5. Step through the portal and breathe<br />
6. A parasitic dream<br />
7. The obsidian architect<br />
8. Xenotaph</p>
<p><a href="https://fallujah.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/FallujahOFFICIAL">Youtube</a></p>
<p><a href="https://www.instagram.com/fallujahsf/">Instagram</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fallujah-xenotaph/">FALLUJAH &#8211; Paradiesvögel aus der Wüste</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>BEGAT THE NEPHILIM &#8211; Blasphemie!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jun 2018 08:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric]]></category>
		<category><![CDATA[Begat The Nephilim]]></category>
		<category><![CDATA[Breakdown]]></category>
		<category><![CDATA[Deathcore]]></category>
		<category><![CDATA[Debütalbum]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[pig squeals]]></category>
		<category><![CDATA[Tech Death]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute wird es abenteuerlich! BEGAT THE NEPHILIM wollen Melo-Tech-Death spielen - wie ihnen das gelungen ist, erfahrt ihr von Nina!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/begat-the-nephilim-blasphemie/">BEGAT THE NEPHILIM &#8211; Blasphemie!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;" align="CENTER"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;" align="CENTER"><span style="color: #000000;"><strong>BEGAT THE NEPHILIM &#8211; “I: The Surreptitious Prophecy / Mother of the Blasphemy”</strong></span></h2>
<p style="text-align: center;" align="CENTER"><span style="color: #000000;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 15.06.2018</span><br />
<span style="color: #000000;"><strong>Dauer: </strong>48:57 Min.</span><br />
<span style="color: #000000;"><strong>Label:</strong> Unholy Anarchy Records</span><br />
<span style="color: #000000;"><strong>Genre:</strong>&nbsp;Melodic Tech-Death&nbsp;</span></div></div></div></p>
<p>Diese Band, die offenbar einen Hang zu dramatischen und langen Titeln hat, hat es bisher nicht auf meine Bildfläche geschafft. Wie auch &#8211; schließlich stellen die Amis aktuell erst ihr <strong>Langspieler-Debüt</strong> vor.</p>
<p>Gleich wird klar gemacht &#8211; wir sind modern, wir sind schnell, wir sind präzise! Das muss man dieser <strong>Splittergranate</strong> auch lassen. Sie hauen und ballern um sich, dass es nur so im Gesicht knirscht. Melodischer Tech-Death hat sich angekündigt. Dem muss ich mit einem klaren <strong>&#8222;Jain!&#8220;</strong> widersprechen. Melodische Ausflüge für Leadgitarre und Soundscapes gibt es. Viel mehr Melodie ist dann aber auch nicht, vor allem nicht übergreifend. Dem Sound würden außerdem ein wenig mehr Mitten Tiefe und Authentizität verschaffen und der vakuumverpackten Komposition Luft zum Atmen geben.</p>
<h4>Apropos Luft zum Atmen:</h4>
<p>Was der Sänger da raushaut, ist auch nur im weitesten Sinne als Gesang zu verstehen. Ja, melodischer Gesang ist in diesem Genremix out. Hier wird gegrowlt, gesqeakt, geshoutet, gescreamt. Was die Palette der <strong>Brutalität</strong> eben hergibt. Leider sind aber nicht alle Techniken gleich sauber ausgeführt.</p>
<p>Zurück zum Genremix: Der Tech-Anteil ist ebenfalls vorhanden. Schnelligkeit und Präzision sind definitiv nicht die Schwäche dieser Kapelle und die <strong>Arpeggien und Blastbeats</strong> sind durchaus als herausfordernd zu bezeichnen. Todesmetallisch rotzig und roh, wenn auch nicht im Sound, dann in ihrer Gnadenlosigkeit, sind sie ebenfalls.&nbsp;</p>
<h4>Klingt erstmal alles ganz ansprechend.</h4>
<p>Was mich allerdings richtig hart nervt, sind die ständigen <strong>Breakdowns</strong>, die in Kombination mit den Gesangstechniken und recht wenig anspruchsvoller Rhythmik den Verdacht auf <strong>Deathcore</strong> nahelegen. Und wenn ich sage, dass ich Deathcore furchtbar finde, ist das noch nett gesagt.</p>
<p>Egal, wie beeindruckend die Techniken sind, kann das doch nicht darüber hinwegtäuschen, dass&nbsp;<strong>keine klare Aussage</strong> getroffen wird. Und genau hier machen <strong>BEGAT THE NEPHILIM</strong> sich zum <strong>Mauerblümchen</strong> und bleiben mir mit keinem Song oder auch nur Part im Gedächtnis.</p>
<h4>Unklar bleibt, wo sie mit ihrer Mischung hin wollen.</h4>
<p>Deathcore aufwerten? Tech-Death abwerten? Melodeath simplifizieren? Klar ist stumpfes Geballer mit melodischen Aufbauten immer eine gute Kombination, allerdings nicht, wenn das Grundgerüst fehlt. Das Album lebt&nbsp;quasi von Soli und Breakdowns &#8211; was auf die Gesamtlänge der Veröffentlichung etwas wenig Substanz ist.&nbsp;Immerhin die Atmosphären und Flächen sowie die Arbeit der Leadgitarre stimmen versöhnlich. An das versprochene &#8222;Melo Tech-Death&#8220;-Label kommen sie allerdings lange nicht heran. Vielleicht haben sie hier wirklich die <strong>Mother of the Blasphemy</strong>&nbsp;erschaffen&#8230;</p>
<p><a href="http://www.begatthenephilim.com/">Hier</a> geht es zur Webseite der Band.</p>
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		<title>Expedition in die atomare Hölle &#8211; Cytotoxin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Aug 2017 09:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[aborted]]></category>
		<category><![CDATA[Benighted]]></category>
		<category><![CDATA[Brutal Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Chernobyl]]></category>
		<category><![CDATA[Cytotoxin]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Gammageddon]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Marx Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Origin]]></category>
		<category><![CDATA[Radiation]]></category>
		<category><![CDATA[Tech Death]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CYTOTOXIN &#8211; Gammageddon Veröffentlichungsdatum: 21.07.2017 Label: Unique Leader Records Laufzeit: 39:53 Min. Seit 2010 hat die ehemalige Karl-Marx-Stadt jetzt schon ein Exportprodukt der besonderen Güteklasse.&#160; CYTOTOXIN. Nach dem Debütalbum &#8222;Plutonium Heaven&#8220; und dem Nachfolger &#8222;Radiophobia&#8220; folgt nun das dritte Album &#8222;Gammageddon&#8220;, welches ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cytotoxin-gammageddon/">Expedition in die atomare Hölle &#8211; Cytotoxin</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CYTOTOXIN</strong> &#8211; Gammageddon<br />
Veröffentlichungsdatum: 21.07.2017<br />
Label: Unique Leader Records<br />
Laufzeit: 39:53 Min.<span id="more-20515"></span></p>
<p>Seit 2010 hat die ehemalige Karl-Marx-Stadt jetzt schon ein Exportprodukt der besonderen Güteklasse.&nbsp;<br />
<strong>CYTOTOXIN</strong>. Nach dem Debütalbum &#8222;Plutonium Heaven&#8220; und dem Nachfolger &#8222;Radiophobia&#8220; folgt nun das dritte Album &#8222;Gammageddon&#8220;, welches thematisch erneut die Folgen der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl sowie der daraus resultierenden Vertrahlung aufgreift und in äußerst brutaler Form erzählt.</p>
<p>Seit &#8222;Radiophobia&#8220; sind nunmehr 5 Jahre vergangen, in denen sich auch im Line-Up der Chemnitzer die ein oder andere Änderung vollzogen hat. So hat <strong>Stephan &#8222;Stocki&#8220; Stockburger</strong> mittlerweile <strong>Tobias Olijnyk</strong> am Schlagzeug abgelöst, während <strong>Jason Melidonie</strong> als zweiter Gitarrist die Saitenfraktion komplettiert. Und beide Neuzugänge könnten besser kaum sein!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20518" aria-describedby="caption-attachment-20518" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-20518 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Cytotoxinbandpic2.jpg" alt="CYTOTOXIN" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Cytotoxinbandpic2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Cytotoxinbandpic2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Cytotoxinbandpic2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Cytotoxinbandpic2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Cytotoxinbandpic2-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20518" class="wp-caption-text">CYTOTOXIN</figcaption></figure>
<p>Der Opener <em>&#8222;Radiatus Generis&#8220;</em> ist bereits als erste Single erschienen und daher hinreichend bekannt. Schon vor Wochen konnte der Track unter Beweis stellen, dass <strong>CYTOTOXIN</strong> nichts verlernt haben. So gibt es zu Beginn ein fanatisches Frickelintro, welches dann in Hochgeschwindigkeitsfasching mündet. Dazu gesellen sich abgrundtiefe Growls und unfassbar präzise Schlagzeugarbeit, die bereits in den ersten Minuten des Albums unmissverständlich klar machen, dass es hier keine Gefangenen geben wird. Doch trotz aller technischen Finesse&nbsp;bleiben auch Groovepassagen nicht aus, sodass man nicht permanent verprügelt wird. Fantastisch hier das Outro, bei dem ein Geigerzähler das Riff „mitspielt“, wobei das Ganze mit der gesprochenen Warnung:</p>
<blockquote><p><strong>&#8222;Massive Radiation Detected&#8220;</strong></p></blockquote>
<p>unterlegt ist. Wenn das live nicht dafür sorgen wird, dass Nacken brechen, dann weiß ich auch nicht.</p>
<p>Das folgende <em>&#8222;Chaos Cascade&#8220;</em> kommt mit deutlich weniger hochfrequenter Fingerflitzerei aus, wobei mir positiv auffällt, dass die schiebenden Riffs nicht übermäßig tief dargeboten werden, sodass am Ende nur bassiges Geschwurbel übrig bliebe. Bereits hier merke ich, dass sich <strong>CYTOTOXIN</strong> zwar durchaus ihrer Stärken und Trademarks bewusst sind, sich aber nicht nur auf diesen ausruhen. So wird das Tempo hier und da auch etwas gedrosselt, während Frontmann <strong>Grimo</strong> die berühmt-berüchtigte &#8222;Schweinepfeife&#8220; auspackt.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/XAPvO8GLu08?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die zweite Single <em>&#8222;Gammageddon&#8220;</em> folgt unmittelbar danach und besticht erneut durch sehr markante Riffs und Melodielinien, die so vielleicht auch&nbsp;im Death- oder Metalcore auffindbar wären &#8211; mit dem Unterschied, dass das Grundgerüst deutlich brutaler ist. So oder so: der Wiedererkennungswert der Songs ist so hoch, wie vermutlich nie zuvor!</p>
<p>Und sofort wird einem die dritte Single, sowie der längste Song der Platte um die Ohren gedonnert. <em>&#8222;Chernopolis&#8220;</em> (dieser Titel alleine!) donnert mir mit eindrücklichem Sound entgegen und zeigt mir, dass <strong>CYTOTOXIN</strong> diesmal alles, was sie seit jeher ausgemacht hat, nochmal verfeinern und perfektionieren konnten. Ohne &#8222;Radiophobia&#8220; nachträglich abwerten zu wollen, stellt sich hier doch eine deutliche Weiterentwicklung dar.&nbsp;<br />
Das zunächst langsam groovende Stück geht sofort in den Nacken, während das Ganze natürlich trotzdem mit Hochgeschwindigkeitsleads garniert wird, bevor der gesamte Song auf volle Fahrt schaltet.</p>
<h4>Hoher Besuch am Mikro</h4>
<p>Es folgt der direkte Übergang in <em>&#8222;Dead Zone Outpost&#8220;</em>, ein Spoken Word Interludium, das von hoffnungslosen Überlebenden erzählt, bevor <strong>Svenchos</strong>&nbsp;&#8222;Uagh!&#8220; <em>&#8222;Redefining Zenith&#8220;</em> einleitet. <strong>Grimo</strong> und der <strong>ABORTED</strong>-Sänger geben sich hier gesanglich die Klinke in die Hand und ergänzen sich hervorragend, wobei der Song an sich leider nicht ganz so sehr im Ohr bleibt wie die anderen bisherigen Stücke.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/EogmkUtiAFQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Sowohl <em>&#8222;Corium Era&#8220;</em> als auch <em>&#8222;Antigenesis&#8220;</em> holen in puncto Ohrwurmpotenzial jedoch sofort wieder auf, wobei die Band bei letzterem Track von <strong>Julien Truchan</strong> (<strong>BENIGHTED</strong>) unterstützt wird. Das Schlagzeug nagelt ohne Gnade, die zweistimmigen Gitarrenläufe packen sofort zu und die Riffs sind eine einzige Walze. Kurzum: dass hier sind Songs, die <strong>ORIGIN</strong> neidisch machen werden.&nbsp;<br />
Der letzte reguläre Song <em>&#8222;Outearthed&#8220;</em> begeistert mich dann noch einmal mit einer wahnwitzigen Leadgitarre, bevor einen die Riffs zum Ende hin immer langsamer werden und zum Mitnicken zwingen.&nbsp;</p>
<p>Das letzte Stück <em>&#8222;Sector Zero&#8220;</em> ist rein instrumental und nicht minder technisch, als die vorherigen Songs. Trotz allem wirkt der Rausschmeißer auf mich etwas&nbsp;angestückelt. Obwohl ich den Hintergrundgedanken durchaus nachvollziehen kann, steht der Track für sich alleine etwas „nackt“ da.</p>
<h4>Der Sprung auf Weltniveau</h4>
<p>Meiner Meinung nach haben es <strong>CYTOTOXIN</strong> mit ihrem dritten Album geschafft, die Weichen in Richtung einer vielversprechenden Zukunft zu stellen. Denn obwohl ich die Grundzutaten des Sounds zum Ende des Albums klar benennen kann, arbeitet &#8222;Gammageddon&#8220; permanent auf so einem hohen Niveau, dass man die Jungs ohne weiteres auf Augenhöhe mit internationaler Konkurrenz verorten kann, und muss! Die Entwicklung, die die fünf Jungs in puncto Spielvermögen und Songwriting seit dem letzten Album vollzogen haben, ist mehr als beeindruckend und dürfte dafür sorgen, dass Ostdeutschland international nicht länger ein weißer Fleck auf der Extrem-Metal-Landkarte bleiben wird!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Aus den Tiefen #39: GORATORY</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Mar 2017 07:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Arsis]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Black Dahlia Murder]]></category>
		<category><![CDATA[Boston]]></category>
		<category><![CDATA[brutal death]]></category>
		<category><![CDATA[Deeds Of Flesh]]></category>
		<category><![CDATA[Despised icon]]></category>
		<category><![CDATA[Goratory]]></category>
		<category><![CDATA[Job For A Cowboy]]></category>
		<category><![CDATA[Rice On Suede]]></category>
		<category><![CDATA[Tech Death]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-39-goratory/">Aus den Tiefen #39: GORATORY</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>In der heutigen Ausgabe werde ich beweisen, dass sich Schweinkram, „Deine Mutter“-Witze und technisch-brutaler Death Metal hervorragend ergänzen.</p>
<p>Das Corpus Delicti hierbei:</p>
<p><strong>GORATORY</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_15668" aria-describedby="caption-attachment-15668" style="width: 487px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15668" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Goratory.jpg" alt="GORATORY" height="271" width="497" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Goratory.jpg 497w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Goratory-300x164.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 497px) 100vw, 497px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-15668" class="wp-caption-text">So Underground, dass es nicht mal anständige Bandbilder gibt: <strong>GORATORY</strong></figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>GORATORY</strong> stammen aus Boston, Massachusetts, und wurden bereits im Jahre 2000 gegründet. Bis heute spielen und spielten unter anderem Mitglieder und Ex-Mitglieder von <strong>THE BLACK DAHLIA MURDER</strong>, <strong>JOB FOR A COWBOY</strong>, <strong>ARSIS</strong>, <strong>DEEDS OF FLESH</strong> und <strong>DESPISED ICON</strong> bei den Tech Deathern. Noch im Gründungsjahr sollte das erste Demo unter dem vielverheißenden Titel &#8222;Wrestling with Feces&#8220; erscheinen und die generelle Stoßrichtung des Bandhumors verdeutlichen.</p>
<p>Bereits im Folgejahr veröffentlichten <strong>GORATORY</strong> ihr erstes Album &#8222;Sexual Intercorpse&#8220;, welches mit technisch erstklassigem Death Metal und wirklich geilen Songs überzeugen konnte.</p>
<p>Auch wenn der Sound noch etwas muffig war, bestachen die acht Stücke durch (unerwartete) Ohrwurmqualitäten und (erwartete) dreckige Witze. Wer erinnert sich nicht gern an die Stunden in der Dorfdisko zurück, in denen Klassiker wie <em>&#8222;Fisting The Elderly&#8220;</em> oder <em>&#8222;Retrograde Defecation&#8220;</em> gespielt wurden? Good ol&#8216; times &#8230;</p>
<p>Die Bostoner bedienen sich selbstverständlich auch einigen Klischees wie „American Psycho“-Filmzitaten, rutschen damit aber nicht in den Sumpf zahlloser anderer Bands ab, die sich gleicher Mittel bedienen. Auch wenn <strong>GORATORY</strong> nicht die einzige Brutal-Death-Metal-Band mit Humor ist, stimmen hier doch auf sehr bestechende Weise sowohl Unterhaltungswert, als auch technische Finesse.</p>
<p>Ich hab keine Ahnung, wie man es schafft, innerhalb von zwei aufeinanderfolgenden Jahren zwei Alben zu veröffentlichen, doch jedenfalls haben <strong>GORATORY</strong> genau das gemacht. Die Mathe-Leistungskurscracks unter euch werden jetzt vermutlich schon herausbekommen haben, dass das Zweitwerk von <strong>GORATORY</strong> bereits 2002 erschien: &#8222;Orgasm Induced Diarrhea&#8220;.<br />
Wo sonst, als auf einem japanischen Label (Amputated Vein Records) könnte Musik wie diese erscheinen? Wie eine Sammlung von elf perversionsgeladenen Überraschungseiern, bietet das zweite Album Spiel, Spaß und Unterhaltung für&#8230;naja &#8230;<br />
Spielt die Platte am besten einfach nicht zu Familienfesten &#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4085634983/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://amputatedveinrecords.bandcamp.com/album/sexual-intercorpse&#8220;&amp;amp;amp;gt;Sexual Intercorpse by Goratory&amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Im Vergleich zum Debütalbum wurden sowohl in puncto Sound, als auch im Hinblick auf die Technikalität noch ein paar Schippchen draufgelegt. Somit stellt &#8222;Orgasm Induced Diarrhea&#8220; über die Dauer von einer dreiviertel Stunde ein wirklich krasses Brett dar, welches jedoch nicht zur bloßen Fingerakrobatik verkommt. Wer auf die eingängigeren Momente von Bands wie <strong>MISERY INDEX</strong> oder <strong>DYING FETUS</strong> steht, der wird auch hier durchaus einige Leckerbissen für sich finden können.</p>
<p>Das dritte und bislang letzte Album &#8222;Rice on Suede&#8220; wartete mit Neu-Schlagzeuger <strong>Darren Cesca</strong> und Chartbreakern wie <em>&#8222;Your Mutha&#8217;s a Lazy-Eyed Chow-Bearing Slut but I Fucked Her Anyways&#8220;</em> oder <em>&#8222;Hang Em&#8216; and Bang Em'&#8220;</em> auf. Hier bleibt kein Auge trocken. An der grundsätzlichen Ausrichtung hat sich auch auf Album Nummer drei nichts geändert. Es gibt nach wie vor technisch-brutalen Death Metal, der überraschend eingängig ist und vor geilen Riffs nur so strotzt! Nicht mehr, nicht weniger!</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1177621109/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=3127236285/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://amputatedveinrecords.bandcamp.com/album/rice-on-suede&#8220;&amp;amp;amp;amp;gt;Rice On Suede by Goratory&amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>&#8222;Rice On Suede&#8220; ist bis heute das letzte akustische Lebenszeichen von <strong>GORATORY</strong>, die sich selbst mit:</p>
<blockquote><p>Most likely to not succeed 2000-2016</p></blockquote>
<p>auszeichnen.</p>
<p>Ob sich daran 2017 etwas ändert, bleibt abzuwarten, haben sich die Bostoner doch vor einigen Monaten mit einem vielversprechenden Video zurückgemeldet.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: none; overflow: hidden;" src="https://www.facebook.com/plugins/video.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2FOfficialGoratory%2Fvideos%2F1935468416680720%2F&amp;show_text=0&amp;width=560" scrolling="no" allowfullscreen="allowfullscreen" frameborder="0" height="315" width="560"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die letzten beiden Alben sind über Bandcamp erhältlich.</p>
<p><a href="https://amputatedveinrecords.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/OfficialGoratory/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-39-goratory/">Aus den Tiefen #39: GORATORY</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Tech Death aus aller Welt &#8211; Obscura in Dresden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2016 09:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Beyond Creation]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meine Fresse! Was hab ich mich im Vorfeld auf dieses Konzertpaket gefreut! Seit Ende Oktober bereits sind vier ganz spezielle Bands mit der &#8222;Akroasis-Tour&#8220; auf ihrem Weg durch Europa. Glücklicherweise machen die Bands um die deutschen Ausnahme-Flitzefinger von OBSCURA auch in Dresden ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/tech-death-aus-aller-welt-obscura-in-dresden/">Tech Death aus aller Welt &#8211; Obscura in Dresden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Fresse! Was hab ich mich im Vorfeld auf dieses Konzertpaket gefreut!<br />
Seit Ende Oktober bereits sind vier ganz spezielle Bands mit der &#8222;Akroasis-Tour&#8220; auf ihrem Weg durch Europa. Glücklicherweise machen die Bands um die deutschen Ausnahme-Flitzefinger von <strong>OBSCURA</strong> auch in Dresden Halt. Also wird bereits zu nachmittäglicher Stunde Kollegin Nina eingesackt und der Weg ins Elbflorenz angetreten.</p>
<p>Es ist bereits das zweite Mal innerhalb von zwei Wochen, dass ich mich auf den Weg nach Dresden begebe, um ein Konzert der Extraklasse zu genießen. Doch drehte es sich das letzte Mal um <strong>ALCEST</strong>, so wird am heutigen Donnerstag deutlich technischere Kost aufgefahren.</p>
<p>Den Anfang machen die Jungs von <strong>RIVERS OF NIHIL</strong>, die den Weg aus Reading, Pennsylvania auf sich genommen haben und zum allerersten Mal in Deutschland, bzw. Europa, auftreten. Als erste Band des Abends betritt der Fünfer die Bühne und kann nicht nur mich mit hervorragendem Death Metal überzeugen. Einerseits hörbar technisch, andererseits auch mit groovenden Passagen und eingängigen Ohrwurmmelodien ausgestattet, liefern <strong>RIVERS OF NIHIL</strong>, zumindest musikalisch, eine starke Darbietung. Allerdings wirken die Kollegen recht hüftsteif, was jedoch auch dem begrenzten Raum auf der Bühne geschuldet sein kann. Immerhin müssen sich die Jungs den Platz vor dem Schlagzeug des Headliners teilen. Da der ersten Band des Abends nur eine halbe Stunde Spielzeit zur Verfügung steht, ist das Set bereits nach sechs Songs vorbei. Dieser Zeitknappheit fällt leider auch <em>„Mechanical Trees“</em> zum Opfer. Songs, wie das grandiose <a href="https://www.youtube.com/watch?v=qBoZXiuYO_c" target="_blank"><em>„Sand Baptism</em>“</a> oder das abschließende <em>„Soil &amp; Seed“</em>, begeistern dennoch und lösen bei mir den unbedingten Wunsch aus, diese Band schnellstmöglich wieder zu sehen!</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-dd-03-11-2016/IMG_2522.jpg" alt="Rivers Of Nihil"></p>
<p>Eine Tour voller Premieren: denn auch die Kanadier von <strong>BEYOND CREATION</strong> sind zum ersten Mal auf europäischem Boden unterwegs. Endlich, wie ich sagen muss. Denn bereits seit ihrem 2011er Debütalbum „The Aura“ bin ich begeisterter Fan. Schon seit geraumer Zeit frage ich mich, was eigentlich im kanadischen Trinkwasser sein muss, da mich die Dichte an guten Tech Death-Bands aus diesem Land einfach überwältigt. Und auch heute Abend rütteln <strong>BEYOND CREATION</strong> nicht im geringsten an diesem Eindruck. Schon durch die ersten drei Songs <a href="https://www.youtube.com/watch?v=v0MkJtI3FvU" target="_blank"><em>„Omnipresent Perception“</em></a>, <em>„Coexistence“</em> und <em>„Earthborn Evolution“</em> werde ich komplett umgehauen, Begeisterungsstürme ausgelöst und ungeahnte Mengen Endorphine durch meine Blutbahn geschossen. GEIL!<br />
Neben den Songs, die ich zum Großteil schon kenne, fasziniert mich die unfassbare Lässigkeit, mit der die Band &#8211; deren Saitenfraktion komplett mit Strandberg Gitarren ausgestattett ist &#8211; den komplexen Kram runterspielt, der hier geboten wird. Zumindest ich kann keine Fehler ausmachen und dennoch wirkt die Band nicht zu routiniert, als wäre dies nur ein Auftritt unter vielen. Da beide Gitarristen oftmals an die Mikros gebunden sind, herrscht auch hier abseits der Instrumente eher Bewegungsarmut. Nur in den ausgedehnten Instrumentalpassagen kommt etwas Agilität ins Spiel, wobei speziell Neu-Bassist Hugo Doyon-Karout nicht nur sein technisches Vermögen, sondern auch die problemlose Interaktion mit seinen Kollegen unter Beweis stellt.<br />
Doch auch <strong>BEYOND CREATION</strong> ist nicht allzu viel Spielzeit vergönnt, weswegen man sich nach etwas mehr als 30 Minuten und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1aM8XoWZeq8" target="_blank"><em>„Fundamental Process“</em></a> verabschiedet.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-dd-03-11-2016/IMG_2570.jpg" alt="Beyond Creation"></p>
<p>Es folgen die Bostoner Progressive Thrasher von <strong>REVOCATION</strong>. Zunächst fällt auf, dass Sänger und Gitarrist Dave Davidson überraschend haarlos erscheint. „Hey Dave, where&#8217;s your hair man?“ &#8211;&nbsp;„Oh, I shaved it off. It&#8217;s backstage, do you wanna have it?“, erklärt sich der sympathische Frontmann einem Fan. Nachdem kein Haaraustausch, dafür aber der Soundcheck stattgefunden hat, nicken sich die vier Amis kurz zu und starten mit <em>„Arbiters Of The Apocalypse“</em> in ihr Set. Sofort fliegen Köpfe und die ersten Reihen gehen steil. Ich für meinen Teil muss zugeben, dass <strong>REVOCATION</strong> eine Band sind, die ich schrecklich gerne mehr mögen würde, der emotionale Funke aus mir unbekannten Gründen allerdings nie überspringen konnte. Glücklicherweise geht es nicht vielen Zuschauern so wie mir und objektiv betrachtet machen die Jungs von der Ostküste mit Songs wie <em>„Dismantle The Dictator“</em>, <em>„Crumbling Imperium“</em> und <em>„Madness Opus“</em> alles richtig. Zusätzlich dazu gibt sich Dave Davidson euphorisch und weiß das Publikum auch mit einigen Ansagen bei Laune zu halten. Einzig Songs ihres selbstbetitelten 2013er Albums lässt die Band zum Bedauern einiger Fans aus. Technisch betrachtet ein fehlerfreier Auftritt, der mich dennoch überraschend kalt lässt.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-dd-03-11-2016/IMG_2698.jpg" alt="Revocation"></p>
<p>Wieder mal erlebe ich mit, wie die Bühne geräumt wird und das Drumkit der vorherigen Bands sowie alle Amps verschwinden. Obwohl ich diesen Anblick der „leeren“ Bühne dieses Jahr schon mehrfach gesehen habe, konnte ich mich ein Stück weit daran gewöhnen. So richtig geil sieht das Ganze aber nach wie vor nicht aus.</p>
<p>Mit <em>„Ten Sepiroth“</em> vom aktuellen Überalbum „Akróasis“ eröffnen <strong>OBSCURA</strong> ihr Set. Und auch für den Rest der Spielzeit wird der Fokus überwiegend auf die Songs der letzten Veröffentlichung gelegt. Jedes einzelne Bandmitglied arbeitet technisch an der Höchstgrenze – und wirkt dabei so entspannt, als würden die Songs aus drei Akkorden bestehen. Besonders Bassist Linus Klausenitzer übernimmt den Posten des Bandflummis und läuft über die Dauer der Show mehrfach die gesamte Bühne ab. Doch den Weg, den Linus zu Fuß bestreitet, arbeitet Gitarrist Rafael Trujillo vermutlich alleine mit seinen Fingern ab. Was dieser Mann an der Siebensaiter leistet, ist nicht mehr normal und ich frage mich, wie oft mir während der Show der Landshuter meine Augen in bester Bugs-Bunny-Manier aus dem Kopf zu springen drohen. Zu meiner Freude werden die Songs des vorherigen Albums „Omnivium“ bis auf <em>„Ocean Gateways“</em>&nbsp;ausgelassen. Spätestens als als viertes Stück im Set der Titelsong „Akróasis“ ertönt, möchte ich mir den Kopf abbangen. Dieser Song gehört vermutlich zu einem der besten, die im Tech Death, je geschrieben wurden. Die fliegenden Haare im Rest des Saals versichern mir, dass dieser Eindruck offenbar Konsens unter den Besuchern ist. Über Bandklassiker von „Cosmogenesis“ wie das unverzichtbare <em>„Anticosmic Overload“</em> nähert man sich überraschend schnell dem Ende des Sets. „Bitte entschuldigt meine Stimme, aber gestern Abend wollten die Leute einfach, dass wir so viele Zugaben spielen“, informiert Frontmann Steffen Kummerer, der auch sonst sehr kommunikativ und freundlich wirkt, das Publikum. „Tja, gewöhnt euch schonmal dran“, lautet die Antwort aus der ersten Reihe. „Guter Punkt, haha“, gibt Kummerer zu, bevor der nächste Knaller folgt. Und natürlich lässt auch das Dresdner Publikum die Band nicht ganz ohne Zugaben von der Bühne verschwinden, weshalb als letzter Song des Abends das fantastische <em>„Incarnated“</em> durch die Scheune geprügelt wird.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignnone" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-dd-03-11-2016/IMG_3030.jpg" alt="OBSCURA" width="600" height="900"></p>
<p>Obwohl alle Bands heute Abend sehr technisch zu Werke gegangen sind, kam es keinesfalls zu dem Eindruck, dass man nur mit Gewichse und möglichst vielen Noten in möglichst wenig Zeit verprügelt werden würde. Somit kann ich sagen, dass dieses Tourpaket angenehm organisch und dennoch&nbsp;facettenreich genug wirkt, sodass man zu keinem Punkt des Abends das Gefühl bekommen hätte, die Musik der einzelnen Künstler gleiche sich zu sehr und würde gar zu Langeweile oder einem Übermaß an Spielfertigkeit auf Kosten der Unterhaltung führen.</p>
<p>Nachdem alle Bands noch ausgiebig für Fotos, Fragen, Merchverkäufe und Autogramme zur Verfügung stehen, nähern sich beide Uhrzeiger der 12 und ein atemberaubender Abend dem Ende. Wie Nina so schön in Worte fassen konnte: selten haben wir ein Konzert erlebt, bei dem es so verschwindend wenig Grund zu negativer Kritik gegeben hat. Mit neuen Platten versorgt, verschwitzt und überglücklich verlasse ich Dresden wieder und freue mich bereits jetzt auf das nächste Konzert dieser Güteklasse, wobei die Latte heute Abend wirklich verdammt hochgelegt wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/RealmOfObscura/?fref=ts" target="_blank">OBSCURA FB</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Revocation/?fref=ts" target="_blank">REVOCATION FB</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/BeyondCreationOfficial/?fref=ts" target="_blank">BEYOND CREATION FB</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/riversofnihil/?fref=ts" target="_blank">RIVERS OF NIHIL FB</a></p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/tech-death-aus-aller-welt-obscura-in-dresden/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=tech-death-aus-aller-welt-obscura-in-dresden">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/tech-death-aus-aller-welt-obscura-in-dresden/">Tech Death aus aller Welt &#8211; Obscura in Dresden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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