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	<title>teloch Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>teloch Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>MAYHEM &#8211; Are they (still) evil? Yes they are!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2019 06:24:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Attila Csihar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>This is madness... no, this is MAYHEM!</p>
<p>Ein schwarzer Diamant! - Oder um es mit den Worten eines großen Internethandles zu sagen:<br />
»Menschen, die davon Gänsehaut bekamen, hörten auch: De Mysteriis Dom Sathanas«</p>
<p>REINHÖREN! </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">MAYHEM &#8211; Daemon</h2>
<div class="column" style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>25.10.2019</div>
<div class="column" style="text-align: center;"><strong>Dauer:</strong> 59 min</div>
<div class="column" style="text-align: center;"><strong>Label:</strong> Century Media / Sony</div>
<div style="text-align: center;"><strong>Genre:</strong> Black Metal</div>
<p></div></div></div>
<p><strong>MAYHEM</strong> gehören zweifelsohne zu den Bands, welche einem zwangsläufig in den Sinn kommen, sobald der Begriff &#8222;Second Wave of Black Metal&#8220; fällt. Und das absolut zu Recht, denn der einstige Strippenzieher hinter der schwarzen Kapelle Øystein Aarseth &#8211; besser bekannt als Euronymous &#8211; erfand nicht nur das klassische &#8222;Black Metal&#8220;-Riffing, sondern bot seinen ebenso finsteren Landsmännern mit seinem Plattenladen Helvete und dem &#8222;Inner Circle&#8220; eine Zuflucht und einen Hort schwarzer Musik. Nicht wenige Fans der ersten Stunde wollen im Tod von Euronymous und dem einstigen <strong>MAYHEM</strong>-Fronter Dead den künstlerischen Untergang der geschichtsträchtigen Band erkennen. Trotz aller Tiefschläge veröffentlicht die Band mit ziemlicher Regelmäßigkeit noch heute neues Material. Aber was taugt das neue Schwarzmetall aus der dunklen Schmiede <strong>MAYHEM</strong>?</p>
<p><iframe title="MAYHEM - Worthless Abominations Destroyed (Visualizer Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/FzT1vRXsHoo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>HÖREN!Entfesselte Schatten der Vergangenheit</h4>
<p><strong>MAYHEM</strong>-Anhänger haben es nicht unbedingt leicht gehabt in der Vergangenheit. Mit &#8222;Grand Declaration Of War&#8220; und &#8222;Ordo Ad Chao&#8220; schafften es die Norweger, sowohl viele hartgesottene Fans vor den Kopf zu stoßen als auch mancherorts euphorische Begeisterungsrufe zu ernten. Zu experimentell, zu verrückt oder manchmal auch einfach zu bekloppt schienen ihre teils etwas unbeholfenen Gehversuchen, den &#8222;Black Metal&#8220;-Äquator zu überschreiten. Mit &#8222;Daemon&#8220; machen die Altmeister nun aber einen gewaltigen Schritt zurück zum klassischen Black Metal.</p>
<p>Bereits der Opener <em>&#8222;The Dying False King&#8220;</em> lässt Höllisches erwarten: Hellhammer trommelt martialisch wie eh und je auf sein Instrumentarium ein, ohne dabei seine Bandkollegen in den Schatten zu stellen. Auch das Gitarren-Duo &#8211; bestehend aus Teloch und Ghul &#8211; weiß ein regelrechtes Gitarreninferno auf den Zuhörer niederprasseln zu lassen. Dass die beiden Gitarristen nicht nur die teuflische Monotonie des genretypischen Riffings beherrschen, sondern auch in virtuosen Gefilden beheimatet sind, wird auch gleich in den Folgetracks <em>&#8222;Agenda Ignis&#8220;</em> und vor allem in <em>&#8222;Bad Blood&#8220;</em> unter Beweis gestellt.</p>
<p>Abwechslung gibt&#8217;s allerdings nicht nur an den Sechssaitern, denn Frontmann Attila Csihar legt über die bitterbösen Instrumentals einen atmosphärisch-bedrohlichem Wechsel zwischen Fauchen, Knurren und Flüstern wie in <em>&#8222;Aeon Daemonium&#8220;</em> oder präsentiert die düsteren Lyrics wie in <em>&#8222;Malum&#8220;</em> oder der Vorab-Single <em>&#8222;Worthless Abominations Destroyed&#8220;</em> mit fast schon opernhafter Anmutung. Damit steht er in puncto Gesangsqualität dem ebenfalls von ihm eingekrächzten und unangefochtenen <strong>MAYHEM</strong>-Klassiker &#8222;De Mysteriis Dom Sathanas&#8220; in nichts nach. Und selbst Necrobutcher, der qua Tieftöner ein weniger prominentes Dasein im klanglichen Gewand fristen muss, lässt seinen Bass wie in dem bereits erwähnten <em>&#8222;Bad Blood&#8220;</em> hin und wieder an vorderster Front gefährlich laut aufheulen.</p>
<h4>Zurück zu den Wurzeln? Nicht ganz&#8230;</h4>
<p>Auch wenn <strong>MAYHEM</strong> merklich mit dem Sound des einst maßgeblich von der Band mitgeprägten Black Metal der zweiten Welle liebäugeln, so ist das neuste Werk mehr als eine bloße Romantisierung der Neunziger. Statt einer plumpen Rückbesinnung trumpft das Album mit einer fast schon perfektionistisch austarierten und glasklaren Produktion auf. Zwar verleihen <strong>MAYHEM</strong> damit ihrem Diskografiejüngling einen modernen und einfach zugänglichen Klang, geben damit aber auch die häufig leicht verwaschene Atmosphäre auf, an denen beinharte Genrefetischisten sich laben. Nichtsdestotrotz machen die Norweger mit &#8222;Daemon&#8220; ihrem Bandnamen alle Ehre: Radikales Chaos komprimiert auf einem Longplayer. Fast wie in alten Zeiten, als die Gruppe sich noch dem von satanischen Idealen getriebenen Kirchenanzünden verschrieben hatte. Die neue (alte) und mehr als ordentliche Portion an klassischer Schwärze dürfte aber wohl ebenso alteingesessene Fans als auch Neuzugänge erfreuen. Kurzum: Wieder ein tiefschwarzer, aber weitaus weniger blutiger Meilenstein in der Geschichte von <strong>MAYHEM</strong>!</p>
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		<title>NIDINGR spielen alle an die Wand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2017 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Mayhem]]></category>
		<category><![CDATA[Myrkur]]></category>
		<category><![CDATA[mythologie]]></category>
		<category><![CDATA[prosa edda]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NIDINGR &#8211;&#160;The High Heat Licks Against Heaven Veröffentlichungsdatum: 10.02.2017 Länge: 41:43&#160;Min. Label: Indie Recordings Stil: Black Metal / Death Metal Um eins klar zu stellen, ja, das Cover dieses Albums wurde vom selben Künstler illustriert, der auch AMORPHIS&#8218; neueste Scheibe verzieren durfte. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NIDINGR </strong>&#8211;&nbsp;The High Heat Licks Against Heaven<br />
Veröffentlichungsdatum: 10.02.2017<br />
Länge: 41:43&nbsp;Min.<br />
Label: Indie Recordings<br />
Stil: Black Metal / Death Metal<span id="more-15316"></span></p>
<p>Um eins klar zu stellen, ja, das Cover dieses Albums wurde vom selben Künstler illustriert, der auch <strong>AMORPHIS</strong>&#8218; neueste Scheibe verzieren durfte. Wenn also irgendjemand in die Kommentare schreibt, dass ihn das Albumcover an &#8222;Under The Red Cloud&#8220; erinnert, dann setzt es was. Leider ist das Artwork viel schöner als das, was der&nbsp;derzeitige&nbsp;<strong>MAYHEM</strong>-Gitarrist <strong>Teloch </strong>hier musikalisch abliefert. Dieser werte Herr hat nicht nur ein beeindruckendes&nbsp;Portfolio im Black Metal (<strong>GORGOROTH</strong>, <strong>1349</strong>, <strong>OV HELL</strong>) vorzuweisen. Er und weitere Mitglieder von <strong>NIDINGR</strong> schrieben&nbsp;die Musik für <strong>Lars-Ole Walburg</strong>s Inszenierung von <strong>Bertolt Brechts</strong> “Mutter Courage und ihre Kinder”. Der Mann scheint sich nicht zu beschränken und seine Band tut es ihm gleich.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-15458 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/19975_logo.gif" height="411" width="434"></p>
<p>Was von außen vielleicht als langweiliger, eintöniger Black Metal abgestempelt werden könnte, offenbart sich bereits nach ein paar Minuten als ein Projekt mit Weitsicht. Die Gruppe macht viele Schritte nach vorne, was in ihrem Songwriting und den an Mathcore und Jazz angelehnten Teilen in ihrer Musik begründet ist.&nbsp;<strong>NIDINGR</strong> verliert&nbsp;sich oft da, wohin sich die alten Urgesteine des Black Metals nie verirrt hätten. Jedoch ist der&nbsp;Bezug zu ihren größten Einflüssen omnipräsent.&nbsp;Melodisch, post-rockig und ohne viel Druck zu agieren, scheint ein Teil des Erwachsenwerdens zu sein. Es erinnert ohnehin an den gereiften <strong>IHSAHN</strong> von <strong>EMPEROR</strong>. Ist das nun die Endform von Black Metal oder nur wabernde Musik ohne greifbare Höhepunkte?</p>
<p>Der komplexe Mix aus Black und Death Metal hört sich oft so an, als hätte man <strong>BEHEMOTH</strong> zu einer Punk-Band gemacht. Wer polierte und einwandfrei abgemischte Sounds wie bei <strong>Nergal</strong> und Co. erwartet, wird hier nämlich bitter enttäuscht &#8211; was jedoch ein Pluspunkt ist. Viel weniger punkig sind die bohrenden Riffs und progressive Wechsel des Metrums und der Rhythmik. Auch wenn ich schon so oft Mathcore zum Vergleich für solche Sachen herangezogen habe, dass es mich langsam selbst ankotzt, passt es wie die Faust aufs Auge.</p>
<h4>Eine progressive Black-Metal-Band also?</h4>
<p>In diesem Punkt entpuppen sich<strong> NIDINGR</strong> als Meister der Täuschung, vor allem durch ihre langweiligen Songstrukturen, die sich allesamt hinter dem Deckmantel der Komplexität und der Feinheiten verstecken. Kann man machen, würde da der Prog-Fan in mir sagen. Aber doomige Black-Metal-Ausflüge wie <em>&#8222;The Ballad Of Hamther&#8220;</em> &#8211; passender Name übrigens &#8211;&nbsp; zaubern mir höchstens ein Gähnen ins Gesicht.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-15462 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/PresspicturebyJonLeviPedersen7-1024x357.jpg" height="357" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/PresspicturebyJonLeviPedersen7-1024x357.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/PresspicturebyJonLeviPedersen7-300x105.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/PresspicturebyJonLeviPedersen7-750x261.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Beim Gesang&nbsp;greift dann wohl der persönliche Geschmack. Dem gefällt auch der Sprechgesang&nbsp;auf <em>&#8222;Surtr&#8220;</em>&nbsp;&nbsp;überhaupt nicht. Sehr eintönige Gesangsmelodien zahlen sich beim Black Metal ja eigentlich aus, wenn man denn überhaupt einen vernünftigen Schrei aus dem Hals bekommt. Leider scheint der Frosch im Hals des Frontmannes ihn davon abzuhalten, je einen aufregenden Moment zu erzwingen. Dass er dabei nie auch nur einen hohen Scream einsetzt, sei mal so dahingestellt. <em>&#8222;On Dead Body Shore&#8220;</em> sorgte fast dafür, dass ich abschalten wollte, aber dann fiel mir ein wichtiger Punkt ein. Sich grässlich anzuhören ist eine Qualität, die sich bei vielen&nbsp;Death- und Black-Metal-Urgesteinen immer gehalten hat. Egal ob wir nun von <strong>MAYHEM</strong>s <strong>Attila</strong> oder einem beliebigen, anderen Sänger&nbsp;reden, die verzweifelten Schreie sollten immer mehr schockieren als der Verwöhnung der Ohren dienen. Trotzdem klingt dieser krampfhafte Versuch äußerst langweilig. Lediglich die Texte stammen alle aus der Prosa-Edda und handeln von skandinavischen Göttern und Helden. Der Inhalt begeistert also mehr als die Umsetzung.</p>
<h4>Exponentieller Spannungsabfall</h4>
<p>Der Rest der Band verirrt sich während der Abwesenheit ihres quäkenden Anführers oft in Gefilden, die so gar nicht zu ihnen passen wollen. <em>&#8222;Gleipnir&#8220;</em> und <em>&#8222;Ash Yggdrasil&#8220;</em>&nbsp;sind nur zwei Beispiele dafür, dass man mit erzwungener Ruhe keine dem Gesamtpaket dienliche Atmosphäre erzwingen kann. Letzteres wurde mit der Hilfe von <strong>Germ</strong> (<strong>ULVER</strong>)&nbsp;vertont. Mit der angestrebten Dunkelheit hat die Atmosphäre jedoch nicht viel zu tun und enttäuscht umso mehr.</p>
<p>Egal wie viel Druck die ersten Songs versprechen, ihr&nbsp;solltet&nbsp;nicht die Spannungskurve untersuchen. Durch die sich ständig wiederholenden Songstrukturen bei den schnellen und langsamen Songs zugleich, verschwindet jeglicher Wiedererkennungsfaktor schnell im Hintergrund. Und mit der vorgegaukelten Stimmung, die durch technische Spielereien und seichte Klänge gleichermaßen erzeugt wurde, spielt sich&nbsp;<strong>NIDINGR</strong> letztendlich selbst an die Wand. Ein exponentieller Spannungsabfall nimmt direkt nach dem ersten Lied seinen Lauf. Das kann auch der Gesang von <strong>MYRKUR</strong> auf dem letzten Lied nicht mehr retten. Ganz im Gegenteil, der Gesang kommt folkigen Mittelalterrock-Zusammenschlüssen gleich, die ich lieber aus meinem musikalischen Gedächtnis löschen würde. Hoffentlich zwingt mich niemand, nach dieser Review <strong>ELUVEITIE</strong> oder ähnlichen&nbsp;Stuss zu hören.</p>
<p><!--more--></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/nSeIBro4xPU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://nidingrsom.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
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