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	<title>tesseract Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>tesseract Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>A LIGHT WITHIN &#8211; Die vollendete Trilogie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Feb 2018 09:41:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Über fünf Jahre haben sich die Amerikaner von A LIGHT WITHIN Zeit genommen, um ihr dreiteiliges Werk zu erschaffen. Mit der EP &#8222;Epilogue&#8220; haben sie nun den Konzept-(Über)Langspieler vollendet und mit diesem eine mehr als 70 Minuten andauernde Reise durch ergreifende Atmosphären ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>A LIGHT WITHIN</strong> &#8211;&nbsp;&#8222;Epilogue&#8220; [EP]</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;02.02.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 21:44 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Static Tension Records<br />
<strong>Stil:</strong> Post&nbsp;Metal, Progressive Rock, Space Rock<br />
</div></div></div>
<p>Über fünf Jahre haben sich die Amerikaner von <strong>A LIGHT WITHIN</strong> Zeit genommen, um ihr dreiteiliges Werk zu erschaffen. Mit der <strong>EP</strong> &#8222;Epilogue&#8220; haben sie nun den <strong>Konzept-(Über)Langspieler</strong> vollendet und mit diesem eine mehr als <strong>70 Minuten</strong> andauernde Reise durch ergreifende Atmosphären fertiggestellt. In ihrer Mischung aus <strong>Post Metal</strong>, <strong>Prog</strong> und <strong>Space Rock</strong> sind sie sich über die Jahre treu geblieben und lassen kaum einen Spalt zwischen den drei einzelnen EPs. 2012 begann ihre Reise mit &#8222;Preface&#8220;, wurde 2015 mit &#8222;Body Matter&#8220; fortgesetzt und nun schließt sich das Buch. <strong>Vorerst</strong>.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/xC6vTna6Pl0?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Wie die Mischung klingt? Erstaunlich gut!</h4>
<p>Wie eine stark verlangsamte Version von <strong>JUNIUS</strong>, <strong>deeper</strong> noch. Vielleicht auch beeinflusst von <strong>NEUROSIS</strong> oder<strong> ISIS.</strong> Und zu guter Letzt lässt mich auch eine Assoziation mit den&nbsp;<strong>DEFTONES</strong> nicht los. Vermutlich wird das ausgelöst durch Stimmlage und Ausdruck des Sängers. Als Fan der raueren Spielarten wünsche ich mir im Stillen doch &#8211; zumindest zeitweise &#8211; <strong>aggressiveren</strong> Gesang, der das Hörerlebnis noch ein bisschen mehr ins Extreme pushen könnte. Das aber nur am Rande. Insgesamt ist das, was <strong>A LIGHT WITHIN</strong> da hinzaubern, alles andere als&nbsp;&#8218;heavy&#8216; im klassischen Sinne, besticht aber durch <strong>Tiefe und mächtige, tragende Elemente</strong>. Mit den Jahren sind die Fünf schon deutlich schwerer unterwegs als noch zu Beginn ihrer Reise. Sie sind gewachsen und damit noch <strong>selbstbewusster</strong> geworden. Ausflüge von den emotionalen Wackersteinen (<em>#9 Shells</em>) zum postig faszinierenden Weltraumflug (<em>#27 Surrounded by</em> <em>Astronauts</em>) sind in den vier Songs der EP vereint worden.</p>
<p>Die Songnamen sind von Beginn des Dreiteilers an mit nicht-fortlaufenden Seitenzahlen betitelt, erweitert um Wörter wie&nbsp;<em>Grin</em>, <em>Between Shores</em> oder <em>To Have; To Hold&nbsp;</em>oder&nbsp;<em>Educated Gentleman</em>. Tatsächlich erinnert es an Seitenauszüge aus <strong>Tagebüchern</strong>, die ausschnitthafte Betrachtung von seelischen Zuständen, verbaut in&nbsp;<strong>einnehmende</strong><strong>&nbsp;Soundscapes</strong>. Die Ideen sind im Studio wunderbar umgesetzt worden &#8211; die Dynamik ist äußerst <strong>feingliedrig</strong> und die Möglichkeiten das&nbsp;<strong>Panorama-Sounds</strong>&nbsp;sachkundig ausgeschöpft worden. Da macht das Hören aus rein technischer Sicht schon Spaß. Inwieweit das Mastering von <strong>TESSERACT</strong>s Acle Kahney seinen Anteil daran hatte, lässt sich von hier aus nicht sagen.</p>
<p>Mit &#8222;Epilogue&#8220; ist <strong>A LIGHT WITHIN</strong> ein schönes und abrundendes &#8211; im wahrsten Sinne des Wortes &#8211; <strong>Schlusswort</strong> gelungen, welches du dir <a href="https://alightwithin.bandcamp.com/album/2018-epilogue-ep">hier anhören</a> kannst. Wenn du nicht unbedingt Musik brauchst, die dir die Haut vom Gesicht kratzt und an Soundfinessen Freude haben kannst, solltest du dir nicht nur diese EP, sondern auch den <a href="https://alightwithin.bandcamp.com/">Dreiteiler in Gänze</a> gönnen.</p>
<h4>Nimm dir die Zeit, es lohnt sich!</h4>
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		<title>VANORA &#8211; Wenn Norweger djenten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Sep 2017 06:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>VANORA &#8211; Momentum Veröffentlichungsdatum: 01.09.2017 Dauer: 32:19 Min. Label: Crime Records Stil: Modern Metal/Djent Norwegen und Metal. Welche Assoziationen hast du da? Ganz spontan. Black Metal, Satanismus, Kirchenbrände, Morde, Schnee, Wald, Nieten? Okay, vergiss das alles mal für einen Moment! Denn mit ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>VANORA</strong> &#8211; Momentum<br />
Veröffentlichungsdatum: 01.09.2017<br />
Dauer: 32:19 Min.<br />
Label: Crime Records<br />
Stil: Modern Metal/Djent<span id="more-21956"></span></p>
<p><strong>Norwegen und Metal.</strong> Welche Assoziationen hast du da? Ganz spontan. Black Metal, Satanismus, Kirchenbrände, Morde, Schnee, Wald, Nieten? Okay, vergiss das alles mal für einen Moment! Denn mit <strong>VANORA</strong> aus Oslo beweist die einheimische Metal-Szene, dass man auch in Trvewegen&nbsp;<strong>musikalisch längst im Jahr 2017 angekommen</strong> ist. &#8222;Momentum&#8220; haben die fünf Musiker ihr <strong>Debütalbum</strong> getauft. Und der Name könnte kaum besser gewählt sein. Dürfte die Platte doch <strong>einige Ohren zum Schlackern bringen</strong>&#8230;</p>
<p>Im Opener <em>&#8222;Mask&#8220;</em> gehen die anfänglichen <strong>Ambient-Klänge</strong> nach gut 30 Sekunden in <strong>klares Saitengezupfe</strong> und ebenso <strong>klaren Gesang</strong> über. Vokalist <strong>Konrad Sandvik</strong> macht hier einen formidablen Job. Als der Song dann hart losrattert, stellt der Mann am Mikro auch seine <strong>Scream- und Growl-Qualitäten</strong> unter Beweis. In Sachen Volumen und Rauheit fühle ich mich z.T. an <strong>Briton Bond</strong> von<strong> WAGE WAR</strong> erinnert. Auf jeden Fall eine sehr wandel- und wunderbare Stimme! Auf der Instrumentalseite begleiten stets <strong>Synthesizer-Spuren</strong> die <strong>zeitgemäß heruntergestimmten, rhythmisch djentenden E-Gitarren</strong>. Was will man als Metal-Fan am Puls der Zeit mehr?</p>
<h3>ALLES NUR GEKLAUT &#8211; VON MOZART UND ORWELL</h3>
<p>Stilistisch liegen Vergleiche mit Bands wie <strong>NORTHLANE</strong>,&nbsp;<strong>TESSERACT</strong>, <strong>ANY GIVEN DAY</strong> oder stellenweise sogar <strong>BETWEEN THE BURIED AND ME</strong> nahe, wenngleich die insgesamt neun Songs auf &#8222;Momentum&#8220; nie auf Überlänge heranwachsen. Was eigentlich schade ist, denn manche Ideen hätten durchaus <strong>einen weiteren Ausbau verdient</strong> gehabt. So bleiben die Lieder zwischen 4 und 5 Minuten, und sind damit <strong>kompakt</strong> und verhältnismäßig <strong>eingängig</strong>. Gibts ja auch nix dran auszusetzen.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/4XBGGtiSuMA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die <strong>Synthies</strong> ziehen sich als Stimmungselement durch das gesamte Album und erzeugen so eine gewisse Erhabenheit. Im Track <em>&#8222;Requiem&#8220;</em> bedienten sich <strong>VANORA</strong> übrigens, nach eigener Aussage, musikalisch schamlos an <strong>Mozarts</strong> <em>&#8222;Requiem in D-Moll (K.626)&#8220;&nbsp;</em>&#8211; jedoch &#8222;with a sense of humour&#8220;, wie sie im Booklet feststellen. Die Stelle ist unschwer herauszuhören und setzt im Kontrast zum sie umgebenden <strong>Modern-Metal-Wutausbruch</strong> einen interessanten Klangakzent. Für den Text zu <em>&#8222;The Hand That Feeds&#8220;</em> diente hingegen <strong>George Orwells</strong> &#8222;1984&#8220; als Quelle. Aufgrund der <strong>Aktualität der berühmten Dystopie</strong>, laut Band allerdings hier ganz ohne Humor. Kann man so nur unterschreiben.</p>
<h3>VANORA LAUFEN ZU HÖCHSTFORM AUF</h3>
<p><em>&#8222;Laughing Windows&#8220;</em> trampelt dann direkt mit <strong>tonnenschweren Breakdown-Stiefeln</strong> um die Ecke. Hier kracht es ordentlich im Gebälk. Dazu die Lyrics &#8222;Feels like a thousand tons weighing on your chest&#8220; &#8211; der Hammer! Dann eine<strong> wunderbare Melodie</strong> über einem <strong>klassischen Djent-Fundament</strong>, was in einen <strong>cleanen Refrain</strong> mündet &#8211; der Oberhammer! Hier steckt so viel Wucht und Energie drin, aber auch zugleich so viel Abwechslung, dass es eine absolute Freude ist. Mit dem <strong>ruhigen, aber dennoch beschwingten Schlussteil</strong> pflanzen <strong>VANORA</strong> das letzte Steinchen in dieses herrliche Klangmosaik. Für mich der <strong>beste Song auf &#8222;Momentum&#8220;</strong>. Sofort reinhören!</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/R1rVnxL1q8c?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>&#8222;Poles Apart&#8220;</em> und der Bonustrack <em>&#8222;Pariah&#8220;</em> führen die Erfolgsformel des Albums <strong>konsequent bis zum Schluss</strong> fort. Mitunter dürften die Synthies ruhig mal noch in andere Klangfarben hinüberdriften, doch ist das Jammern auf hohem Niveau. Allein der <strong>Klargesang-Part</strong> in <em>&#8222;Poles Apart&#8220;</em> legt solch <strong>emotionalen Tiefgang</strong> an den Tag, dass man über gewisse Wiederholungen gerne hinweg sieht. Vor allem, da die Gitarren in <em>&#8222;Pariah&#8220;</em> umso interessanter losriffen. Hier hätten <strong>VANORA</strong> eventuell sogar komplett auf Gesang verzichten können, denn der Song würde auch das <strong>Potenzial zu einem spannenden Instrumental</strong> in sich tragen. Aber sei es drum. Schließlich zählen die Vocals zu den größten Stärken des Albums, also immer her damit!</p>
<p><strong>VANORA</strong> bei <a href="https://www.facebook.com/ThisIsNotVanora/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a> und <a href="https://vanora.bandcamp.com/releases" target="_blank" rel="noopener">Bandcamp</a></p>
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		<title>SIKTH – Versöhnlicher Brainfuck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Sep 2017 07:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SIKTH – The Future In Whose Eyes? Veröffentlichungsdatum: 02.06.2017 Dauer: 46:09min Label: Peaceville Records Ltd. Genre: Mathcore/Progressive Metal Energetisch, chaotisch, laut. Das umschreibt das, was ich von den Mathcorlern aus Britannien kenne und erwarte. So mancher würde die Musik als &#8222;anstrengend&#8220; betiteln, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/sikth-versoehnlicher-brainfuck/">SIKTH – Versöhnlicher Brainfuck</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SIKTH</strong> – The Future In Whose Eyes?<br />
Veröffentlichungsdatum: 02.06.2017<br />
Dauer: 46:09min<br />
Label: Peaceville Records Ltd.<br />
Genre: Mathcore/Progressive Metal</p>
<p>Energetisch, chaotisch, laut. Das umschreibt das, was ich von den Mathcorlern aus Britannien kenne und erwarte. So mancher würde die Musik als &#8222;anstrengend&#8220; betiteln, zweifelsohne nach 30 Sekunden ausmachen und nach der nächsten Kopfschmerztablette greifen. Ich kann euch beruhigen, auch für euch gibt es mit der neuen Scheibe Hoffnung!</p>
<p>Denn das, was ich erwarte und das, was ich hier zu hören bekomme, unterscheidet sich etwas voneinander. <strong>SIKTH</strong> haben mit &#8222;The Future In Whose Eyes?&#8220; endlich ein neues Studioalbum veröffentlicht. Ich nehme vorweg: sie sind ihrer Verrücktheit absolut treu geblieben! Allerdings fehlt mir definitiv das etwas Mehr an Technikgewichse, welches die beiden Vorgängeralben beherbergt haben.</p>
<p>Auch nach elf Jahren ohne Albumveröffentlichung, personeller Umstrukturierung und nicht zu vergessen – diese Band hatte sich zwischenzeitlich über fünf Jahre aufgelöst – haben <strong>SIKTH</strong>&nbsp;ihren Sound beibehalten. Sie verfolgen einen gewohnt modernen Sound, der &#8211; dank Unterstützung von <strong>Adam &#8222;Nolly&#8220; Getgood</strong>, inzwischen ex-Bassist von <strong>PERIPHERY </strong>&#8211; in Produktion und Mix noch ein paar Level angehoben wurde,&nbsp;mit einem konsequent vertracktem Songwriting, aber ohne unhörbare Kopfschmerz-Passagen. Und auch die Songstrukturen sind dank klarer Brüche zwischen Geballer und melodischer Ohrwurmrefrains sehr gut durchschaubar.</p>
<p>Auch der charakteristische Wechselgesang der verschiedenen Stimmtypen von aggressivem Screaming, tiefem Growling sowie Cleanpassagen ist geblieben. Alles beim Alten soweit. Die krassen Brüche zwischen hohen und tiefen Stimmlagen reizen die beiden Sänger (<strong>Justin Hill</strong> wurde inzwischen durch <strong>Joe Rosser</strong> ersetzt und macht dieser Stelle alle Ehre) noch immer extrem aus und liefern sich wahnwitzige Schlagabtausche.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/rxZ17_HI9Uk?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Während der Grundsound an die 2000er anknüpft und in mir Assoziationen an einschlägige NuMetal-Kapellen erweckt, durchbrechen doch immer wieder stark hymnenhafte Refrains die aggressiven Passagen. Episches Riffing trifft auf verschrobene Rhythmik. Klingt ziemlich durcheinander? Ist es auch. Aber immerhin brillieren <strong>SIKTH</strong> schon seit vielen Jahren mit ihrem schonungslosen Stilmix. Darin haben sie Erfahrung.</p>
<p>Der Opener <em>&#8222;Vivid&#8220;</em> legt gut vor, ist rund komponiert, mit einer großzügigen Prise aller Einflüsse abgeschmeckt und wird vom eindeutig rabiateren <em>&#8222;Century Of The Narcissist?&#8220;</em> gefolgt. Äußerst ehrgeizig wettern hier zunächst Snaresound und Gesang um die Poleposition in puncto Aggressivität und bügeln mir die Falten aus dem Gesicht. Dabei wertet eine schöne rhythmische Zerhackstückung, die dem Mathcore, den ich von<strong> SIKTH</strong> erwartet habe, absolut gerecht wird, den Song auf. Ausgleichend dazu verhalten sich die Gitarren eher unauffällig gleichförmig und der Refrain ist wie auch schon bei <em>&#8222;Vivid&#8220;</em> und allen anderen Songs des Albums sehr clean und versöhnlich. Teilweise driftet&nbsp;<strong>Hill</strong>s Melodiegesang schon ins anstrengend leidende ab. Schmerzgrenze erreicht!</p>
<p>Zwischen pathetischem Schnulzgesang und rhythmischen Kernschmelzen fügen sich wirklich schöne Gitarrenläufe ein, die mich unmittelbar an <strong>PROTEST THE HERO</strong> erinnern. Hinter hervorgehaltener Hand wage ich sogar <strong>IN FLAMES</strong> zu nennen, die mir ins Gehirn schießen. Eigentlich sollte es ja andersherum sein &#8211; immerhin haben die jüngeren Bands, wie unter anderem <strong>PROTEST THE HERO&nbsp;</strong>oder <strong>TESSERACT</strong> (dank denen ich erst mit dieser Art Frickelage warm geworden bin), ihr Handwerk auch durch Genrevorreiter <strong>SIKTH</strong> erlernt und entwickelt. Meine Assoziation läuft aber eben andersherum. Fakt ist: eingängige Melodielinien bleiben hängen und der theatralische, mehrstimmige Gesang fräst sich ins Ohrwurmgedächtnis.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/SXxaWvVFl_8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wie für das Genre üblich, wissen die Musiker sehr genau ihre Instrumente und Stimmen zu nutzen. Vor allem in <em>&#8222;The Aura&#8220;</em> fällt mir die saubere Bassarbeit auf, die dank der Abmischung gut zur Geltung kommt. Es schummelt sich auch ein metallischer Slapbass zwischen die Passagen, die mich wieder an die 2000er und <strong>KOЯN</strong> denken lassen. Der Sound ist überhaupt sehr aufgeräumt, wobei mir allerdings der Gitarrensound an sich über die gesamte Länge des Albums etwas zu gleichartig ist. Ja, man mag hier einwenden, es sei eben Djent. Es geht nicht um Melodie, sondern viel mehr um Klang. Brachialer, durchdringender Klang. Und im Gesamtzusammenhang passt das auch alles gut zusammen! Zweifelsohne.</p>
<p><em>&#8222;Cracks of Light&#8220;</em> möchte ich als Highlight unbedingt empfehlen. Gast <strong>Spencer Soleto</strong> (<strong>PERIPHERY</strong>) unterstützt die Band hier mit seinem Gesang. Pathetischer 2000er-Style, der mich nicht so richtig zu begeistern weiß, wird durch derbes Gemeter, atmosphärische Tappings, Blastbeats und Math-Gehacke aufgewogen. Im zweiten Teil des Songs weiß Drummer <strong>Dan Foord</strong> zu brillieren und alle Ohren auf sich zu richten. Für diesen Song hat&nbsp;jemand mal alle Ü-Eier einer Palette geöffnet und ab und an tatsächlich auch ein siebentes Ei mit fetter Überraschung erwischt. Ich freue mich über so rund konzipierte und abwechslungsreiche vier Minuten Feuerwerk. Knaller!</p>
<p>Was mich definitiv irritiert, sind die drei Spoken Words-Phrasen, die einen Rahmen um den zweiten und dritten Akt des Albums legen. Mit sphärischen Sounds unterlegt, erzählt eine Reibeisen-Sprechstimme in <em>&#8222;This Ship Has Sailed&#8220;</em>, <em>&#8222;The Moon&#8217;s Been Gone For Hours&#8220;</em> und Outro <em>&#8222;When It Rains&#8220;</em> und geben dem Hörer Raum zum Verschnaufen. Wie hier allerdings versucht wird, ein Gruselsetting aufzubauen, bekommen <strong>E NOMINE&nbsp;</strong>eindeutig Konkurrenz. Sorry, bei dem Pathoslevel bekomm ich Herpes. Zumal diese Passagen dermaßen das Tempo rausnehmen, dass ich kopfschüttelnd davor sitze und fast sehnsüchtig auf die nächste Schrotsalve warte.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/GkJJ47Lx0Jk?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&#8222;<em>Riddles Of Humanities</em>&#8222;<strong>&nbsp;</strong>läutet den dritten Akt ein und&nbsp;ist ein weiterer Höhepunkt, in dem der sonst so aggressive <strong>Mikee&nbsp;</strong>recht warme, aber noch immer sehr kraftvolle Hook-Vocals in den Mittelpunkt singt. Der Song beginnt so verkopft, dass es mir selbigen erstmal verdreht. So muss das! Das ballert! Die Gitarrenlicks sind äußerst fett und gelungen und stimmen mich versöhnlich, obwohl die gesangliche Nettigkeit des Refrains mich mal wieder etwas aus dem Konzept bringt.</p>
<p>Es schließt sich genauso energetisch und brilliant <em>&#8222;No Wishbones&#8220;</em> an. Ein Song, der mich sehr an <strong>ANIMALS AS LEADER</strong>s-typische&nbsp;Djent-Exzesse und auch ein wenig an <strong>SYSTEM OF A DOWN</strong> denken lässt. Der Gesang geht zu Songbeginn definitiv in diese Richtung, <strong>Serj Tankian</strong>s Sangesleistungen bleiben jedoch unerreicht. Nur in puncto Verzweiflung kann hier ganz gut aufgeschlossen werden. Ohrwurmtaugliche Hookline eingeschlossen. Ob das ein Gütesiegel ist? In meinen Ohren nicht unbedingt. Tut der Qualität der Platte an sich aber natürlich keinen Abbruch!</p>
<p>Der finale Song &#8222;<em>Ride The Illusion</em>&#8220; gibt <strong>Foord</strong> noch einmal Raum, richtig auf die Kacke zu hauen. Fette Rolls und präzises Beckenspiel zaubern mir das Lächeln ins Gesicht. Er spielt im wahrsten Sinne des Wortes und kitzelt alles aus dem Material heraus. Darum spinnt sich eine recht simple Rhythmik und Melodik, die auch hier wieder im Refrain in eine hymnenhafte Line mündet.</p>
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