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	<title>textures Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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		<title>In der Tiefe #50: AINMATTER, &#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jun 2017 06:15:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Über die vergangenen 50 Wochen hinweg &#8211;&#160;was schon krass klingt, wenn mans so liest &#8211;&#160;habe ich versucht, euch einige wenige Bands vorzustellen, die für mich mehr oder weniger aus dem Gros an unzähliger Belangslosigkeit herausstachen oder es noch tun.&#160;Inwiefern dabei etwas Neues ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Über die vergangenen <a href="https://silence-magazin.de/tag/aus-den-tiefen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">50 Wochen</a> hinweg &#8211;&nbsp;was schon krass klingt, wenn mans so liest &#8211;&nbsp;habe ich versucht, euch einige wenige Bands vorzustellen, die für mich mehr oder weniger aus dem Gros an unzähliger Belangslosigkeit herausstachen oder es noch tun.&nbsp;Inwiefern dabei etwas Neues oder Spannendes für dich, lieber Leser, dabei war, kannst nur du entscheiden.&nbsp;</p>
<p>Jedoch denke ich, dass ich nach nunmehr 50 Ausgaben meinen Punkt klar gemacht haben sollte, weswegen ich die Reihe mit dieser Ausgabe einstellen und nur noch in unregelmäßigen Abständen über Neuentdeckung oder Gamechanger schreiben werde, sofern mir denn welche unterkommen.</p>
<p>Warum nun zum krönenden Abschluss dieser abweichende Titel da oben?<br />
Ganz einfach: es gibt immer wieder Bands, die kurzzeitig auf der Bildfläche erscheinen, um kaum beachtet zu werden und danach klammheimlich wieder zu verschwinden, und&nbsp;mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr wiedergefunden zu werden.&nbsp;</p>
<p>Als letzte Amtshandlung in Form dieser Reihe will ich nun also nochmal auf drei Bands zu sprechen kommen, die leider trotz den endlosen Weiten des Internets nicht mehr, oder kaum noch, aufzufinden sind.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>AINMATTER</strong></p>
<p>Im Jahre 2001 von <strong>Nick Schendzielos</strong>, seines Zeichens Bassist bei <strong>CEPHALIC</strong> <strong>CARNAGE</strong>, <strong>HAVOK</strong> und <strong>JOB FOR A COWBOY</strong>, gegründet, veröffentlichten <strong>AINMATTER</strong> zwei Alben. Die Besonderheit? Die Band spielt experimentellen, technischen Death Metal, der komplett ohne Gitarren auskommt. Zwei unterschiedlich gestimmte Bässe übernehmen die Arbeit, die man sonst von der Sechssaitigen erwartet. Das Ergebnis ist nicht nur handwerklich überwältigend, sondern auch ein Leckerbissen in Sachen Songwriting, Dynamik und Innovation. Offiziell aufgelöst hat sich die Band bis heute nicht, dass da bei <strong>Nick</strong>s Pensum noch was kommen mag, ist allerdings so gut wie ausgeschlossen, liegt das letzte Album &#8222;Neuroplasticity&#8220; doch nunmehr elf Jahre zurück. Zumindest dieses Album ist nirgends zu finden, es kursieren jedoch einige YouTube-Videos.&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/lfBtoZ2Vt1w?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>AINMATTER</strong> <a href="https://www.facebook.com/AinMatter-272673979453103/?hc_ref=SEARCH" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>CHOREA</strong></p>
<p>Über diese Band ist sogar mir kaum etwas bekannt. Alles, was ich in Erfahrung bringen konnte war, dass es sich um ein Quintett aus Philadelphia handelt. Die Facebookseite der Band ist leider schon seit längerer Zeit nicht mehr aufrufbar, jedoch lässt sich ihre erste EP &#8222;A Day In The Life Of Dementia&#8220; noch bei Bandcamp finden. Darauf bietet die Band nicht nur das vermutlich beste Intro der Musikgeschichte, sondern auch vertrackten Metal, der sich vor Übergriffen auf Grind-, Tech/Death-, Math-Elementen und Jazz nicht scheut und sich dabei anfühlt, als würde man von nem ICE mit Tentakeln überfahren werden. Herrlich!</p>
<p><iframe style="border: 0px currentColor; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1469532520/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://chorea.bandcamp.com/album/a-day-in-the-life-of-dementia&#8220;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;A Day in the Life of Dementia by Chorea&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;</iframe><br />
&nbsp;</p>
<p><strong>ISLE OF MAN</strong></p>
<p>Die Niederländer von <strong>ISLE OF MAN</strong>, bei denen unter anderem der <strong>TEXTURES</strong>-Bassist <strong>Remko Tielemans</strong> gespielt hat, existierten leider nur von 2002 bis 2006 und veröffentlichten in dieser Zeit lediglich eine EP und ein Demo, die, ihr könnt es euch sicher vorstellen, nirgends zu finden sind. Der Sound des Fünfers lässt sich irgendwo zwischen Death Metal und Mathcore verorten und vermengte so die Einflüsse der Jungs mit den Tendenzen der 2000er-Jahre. Als Kirsche auf dem Eis muss ich festhalten, dass dabei eine gehörige Portion Humor mit in die Songs eingeflossen ist, was man unschwer feststellen kann, wenn man dem Ganzen ein Ohr schenkt.<br />
Leider konnte ich nur noch einen Song der &#8222;Breathe Plastic&#8220;-EP finden, der euch vielleicht dennoch ein ungefähres Bild der Band machen kann.</p>
<p><iframe width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/e8-lY74cNtI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<hr>
<p>Damit soll an dieser Stelle genug gesagt sein.&nbsp;<br />
Bleibt neugierig, nehmt euch Zeit, Neues zu suchen und zu entdecken, unterstützt eure lokalen Bands und spendet Scheiße keinen Applaus.&nbsp;</p>
<p>Danke für eure Aufmerksamkeit!</p>
<hr>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Aus den Tiefen #47: GODBITE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 May 2017 06:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Dead Letter Circus]]></category>
		<category><![CDATA[godbite]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p><span id="more-17336"></span>Oftmals kommt es mir so vor, als würden Bands aus Osteuropa bis heute belächelt werden. Und das, obwohl es auch in der jüngeren Vergangenheit einige Juwelen gab, die aus dem Osten kamen. Und ich meine nicht (nur) Zwickau.</p>
<p>Vor einigen Jahren wurde ich durch eine befreundete Band auf ein paar Jungs aus Stettin aufmerksam, namentlich:</p>
<h4><strong>GODBITE</strong></h4>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17337" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Godbite.jpg" alt="GODBITE" width="960" height="912" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Godbite.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Godbite-300x285.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Godbite-750x713.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p><strong>GODBITE</strong> wurden irgendwann um 2010 gegründet, so genau lässt sich das kaum erruieren. Jedoch veröffentlichten die Polen im Jahre 2011 eine erste Demo, die mit drei Songs aufwartete und zeigen sollte, wo man sich stilistisch bewegt und hinbewegen will. So vereint das Quintett verschiedene Einflüsse aus Progressive Rock und modernem Metal mit teils poppigen Strukturen, die ein Gesamtgemisch schaffen, das mich hier und da an Bands wie <strong>KARNIVOOL</strong> oder <strong>DEAD LETTER CIRCUS</strong> erinnert. Wie das klingen kann, sieht man im Video zu <em>&#8222;Bear in mind&#8220;</em>, das stilecht im Jogginganzug aufgenommen wurde. Man kriegts nicht raus &#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/IkuzC7ZMLaI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Bis zur Veröffentlichung des ersten Albums sollte jedoch noch einige Zeit vergehen, denn &#8222;The Aristocrats&#8220; erschien erst im November 2015. Neben zwei Songs des Demos, die nochmal neu aufgelegt wurden, beherbergt &#8222;The Aristocrats&#8220; sieben Songs, die feinsten modernen Metal bieten. Gekonnt wird zwischen klarem Gesang und markanten Schreien gewechselt, wobei sich Sänger <strong>Arkadiusz</strong> bei beidem nicht verhebt, und zum Glück auch nicht versucht, mehr zu leisten, als er kann. So wird der Klargesang eher von einer kraftvollen Rock-Attitüde begleitet, als von schmalzigem Pathos. Instrumental pendelt die Musik <strong>GODBITE</strong>s zwischen treibenden Passagen, komplexen Riffs, eingängigen Melodien, atmosphärischen Zwischenteilen und krummen Takten, ohne dabei jedoch zu verkopft oder gewollt schwer zugängig zu werden.</p>
<p>Dass die Jungs dabei von Bands wie <strong>TOOL</strong>, neueren <strong>TEXTURES</strong> oder <strong>THE OCEAN</strong> beeinflusst wurden, lässt sich nicht verleugnen, der Anteil der eigenen Identität jedoch auch nicht. <strong>GODBITE</strong> kupfern zu keinem Zeitpunkt hemmungslos bei den Vorbildern ab und bemächtigen sich somit fremder Charakteristika. Wer also mit den oben genannten Bands was anfangen kann, sollte den Polen unbedingt eine Chance geben, denn obgleich &#8222;The Aristocrats&#8220; ihr erstes Album darstellt, weist es eine beeindruckende Reife auf, auch wenn ich davon ausgehe, dass <strong>GODBITE</strong> ihre eigenen Stärken auf – hoffentlich in naher Zukunft liegenden – Veröffentlichungen noch klarer herausarbeiten können.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/j8-BAucyfOA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Auch wenn <strong>GODBITE</strong>s Ruf noch nicht sehr weit über ihr Heimatland heraus schallt, haben wir es hier mit einer vielversprechenden Band zu tun, die sich vor der vornehmlich britischen Konkurrenz nicht verstecken muss und auf einem Festival wie dem Euroblast mehr als richtig wäre.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Godbite/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-47-godbite/">Aus den Tiefen #47: GODBITE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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