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	<title>The Bard&#039;s Song Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 13 Sep 2022 07:57:33 +0000</lastBuildDate>
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	<title>The Bard&#039;s Song Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Blind Guardian &#8211; Live in Neuruppin!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2022 07:57:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Blind Guardian]]></category>
		<category><![CDATA[neuruppin]]></category>
		<category><![CDATA[Somewhere Far Beyond]]></category>
		<category><![CDATA[The Bard's Song]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal erwartet man von einem Werbeplakat nichts besonders, manchmal entpuppt es sich aber auch als Highlight! Seb ist dem Ruf von BLIND GUARDIAN nach Neuruppin gefolgt... </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/blind-guardian-live-in-neuruppin/">Blind Guardian &#8211; Live in Neuruppin!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In Valhalla gehen die Lichter aus. Oder nicht. <strong>BLIND GUARDIAN</strong> sind in die Fontanestadt gekommen, um 30 Jahre &#8222;Somewhere far beyond&#8220; zu zelebrieren. Ein paar Klassiker vom Wegesrand durften dabei nicht fehlen. Die komplette Saalbeleuchtung scheinbar auch nicht. Aber von vorne.</p>
<h3>Es kommt ne Band nach Neuruppin …</h3>
<p>Vor ca. einem Monat bin ich auf der Heimfahrt durch Neuruppin gegondelt und habe an einem Kreisel einen großen Aufsteller gesehen. Denke mir so &#8222;<em>Lustig, ziemlich groß für eine Cover Band, auch wenn es um <strong>BLIND GUARDIAN</strong> geht.</em>&#8220; Komme näher. &#8222;Moment, sind da doch die originalen gemeint?&#8220;. Ehrenrunde gedreht, da ma ran gefahren. &#8222;<em>Scheiße, B<strong>LIND GUARDIAN</strong> themselves kommen nach Neuruppin!</em>&#8220; Was ist denn hier los? Für ein paar Tage danach ist Jürgen von der Lippe in derselben Location angekündigt&#8230; Ok, da muss ich hin.</p>
<p><strong>Gesagt, getan.</strong> Das vierte Album der Band mal in voller Länge live zu hören, ist schließlich noch ein Grund, mal hinzufahren. Samstag Abend, 19 Uhr. Das Kulturhaus liegt ziemlich unscheinbar am Bahnhof Rheinsberger Tor. Wenn nicht eine Horde sympathischer Metaller davor stehen würde, man käme nicht darauf, dass hier heute Abend etwas besonderes passiert (ja, genau, wir sind schon besondere Menschen. Nicht so zurückhaltend, man!).</p>
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<h3><strong>Wenn Wege sich wieder kreuzen</strong></h3>
<p>Der Einlass läuft, alle sind ziemlich entspannt. Witzigerweise gibt es keine Vorband. Auf der Toilette treffe ich einen Dude, der mich fragt, was das für eine Band sei, er sei eher zufällig an eine Karte gekommen und etwas überrascht, wie hier alle aussehen. Ich erläutere es ihm kurz, dann trennen sich unsere Wege. Später während dem Konzert läuft er mir nochmal angeheitert und mit einem breiten Grinsen im Gesicht über den Weg. Läuft.</p>
<p>Beginn sollte eigentlich 20 Uhr sein, aber ein paar Spannungsminuten gönnt man sich noch. Statt den Vorhang runter zu lassen und einfach nur Gas zu geben, wird stattdessen erstmal ein Video darauf projeziert, welches alte Aufnahmen aus dem Studio und einigen Auftritten um das Erscheinungsjahr herum des Albums zeigen. Schön und wirklich eine tolle Idee, hätte aber auch nicht ganz so lang sein müssen.</p>
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<p><strong>Dann geht es los, die Band entert die Bühne.</strong> Hansi ist bei Stimme, zeigt sich zwischen den ersten paar Songs aber auch sehr redselig. Keiner der Band sei vorher in dieser Stadt gewesen, geschweige denn habe von deren Existenz gewusst. Ups. Aber egal. Wenn Fontane hier her kommt, ist ja alles wieder gut.</p>
<p>Dann werden einige Songs von<em> &#8222;Somewhere Far Beyond&#8220;</em> durchgeprügelt, dazwischen schon recht früh im Set der &#8222;<em>Bard&#8217;s Song&#8220;</em>. Ob das so wie bei Lemmy mit <em>&#8222;Ace of Spades&#8220;</em> ist? Die Saitenfraktion steht wie ein Brett und man merkt, dass die Band die Songs wirklich intensiv geprobt haben und froh sind, wieder live spielen zu können. Hansi ist ein zufrieden überlegenes Lächeln ins Gesicht geschrieben und er lässt nicht selten das Publikum teilhaben und ganze Passagen singen. Mit fortschreitendem Abend kommt die Band immer mehr in den Fluss, anfängliche Zurückhaltung legt sich ziemlich schnell. Der Funke war von Anfang an da, aber man merkt doch, dass alle immer noch wieder ein wenig in das live-Feeling zurückkommen müssen.</p>
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<p>Die Lightshow ist dabei wirklich gut auf die Musik abgestimmt. Trotzdem irritiert es etwas, dass die Saalbeleuchtung zeitweise angeht und die Show dadurch doch etwas an Atmosphäre verliert. Schade, wieso ist das so? Das Publikum ist textsicher und wirklich von Anfang bis Ende konzentriert dabei, aber dennoch etwas passiv. Außer mitsingen, klatschen und Pommesgabel bewegt sich eigentlich niemand. Schade eigentlich, merkt man doch, dass hier wirklich alle (ja, doch, eigentlich&#8230;) wissen, weshalb sie hier sind.</p>
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<p>Dennoch, die gut zwei Stunden Show vergehen wie im Fluge. Der Drummer&nbsp; bekommt ein kurzes Solo, leider geht er optisch hinter der Lightshow etwas unter. Auch die beiden Sessionmusiker am Bass und Keys fallen positiv auf, obwohl sie sich dezent im Hintergrund halten.</p>
<h3><strong>1.000x gute Laune!</strong></h3>
<p>Die ca. tausend Besucher sind zufrieden, am Ende wird das Konzert mit &#8222;<em>Valhalla</em>&#8220; und &#8222;<em>Mirror Mirror</em>&#8220; beendet. Die Band scheint auch zufrieden zu sein, Hansi wurde sein Gelaber vom Anfang vergeben (er hat noch Witze gemacht, dass der Rest ihn dafür hasst). Dass hier auch Eltern mit (volljährigen) Kindern zusammen aufs Konzert gehen, ist für diese Musikrichtung ja nichts ungewöhnliches und ein schönes Bild. Ich treffe den Szeneneuling aus der Toilette nochmal wieder (man, wie das klingt&#8230;) und er sagt, dass es ihm wirklich gefallen hat. Das freut mich. Mir auch, es war erst das zweite Mal für mich, <strong>BLIND GUARDIAN</strong> live zu erleben. Ich bin froh, die Band so gut beieinander zu sehen. Sie ruhen sich nicht auf dem aus, was sie bisher geleistet haben, sondern arbeiten bis heute daran, es noch immer so abliefern und sich musikalisch auch weiterentwickeln zu können. Das garantiert ihnen bis heute einen festen Platz in der Community und ein immer noch wachsendes Publikum. Was will man mehr.</p>
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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="EgQuqsd8AG"><p><a href="https://www.blind-guardian.com/">Blind Guardian</a></p></blockquote>
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		<title>Und jetzt alle mitsingen! – BLIND GUARDIAN</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jul 2017 06:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Beyond The Spehes]]></category>
		<category><![CDATA[Blind Guardian]]></category>
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		<category><![CDATA[Hansi Kürsch]]></category>
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		<category><![CDATA[The Bard's Song]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BLIND GUARDIAN&#160;– Live Beyond The Spheres Veröffentlichungsdatum: 07.07.2017 Dauer: 159 Min. Label: Nuclear Blast Records Stil: Power Metal Das sind WIE VIELE Stunden??? Auch ein Review hat üblicherweise einen Spannungsbogen: Der Autor stellt die Band vor, umreißt erste Besonderheiten und erzeugt Interesse, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BLIND GUARDIAN&nbsp;</strong>– Live Beyond The Spheres<br />
Veröffentlichungsdatum: 07.07.2017<br />
Dauer: 159 Min.<br />
Label: Nuclear Blast Records<br />
<span class=" mobile-oversized">Stil: Power Metal</span></p>
<h3>Das sind WIE VIELE Stunden???</h3>
<p>Auch ein Review hat üblicherweise einen Spannungsbogen: Der Autor stellt die Band vor, umreißt erste Besonderheiten und erzeugt Interesse, ob denn die besprochene Scheibe <strong>wirklich von Belang ist</strong> und in die heimische Sammlung finden soll. Manchmal ist aber der Bandname allein genug, um dieses kleine Spiel gar nicht erst zuzulassen, etwa wenn die Kapelle ein Garant für hochklassige Silberlinge ist. Gut für sie, blöd für den Schreiber, der mit dieser Einleitung einen – suboptimalen – alternativen Ansatz bemühen muss. <strong>Danke BLIND GUARDIAN</strong> (danke Merkel)!</p>
<p>Genug dummes Gesabbel, was haben uns die Krefelder diesmal gezaubert? Wie? Was? Da gibt es eine interessante Hintergrund-Geschichte, die sich als Aufhänger für die Einleitung geeignet hätte? Gut, dann halt jetzt: <strong>BLIND GUARDIAN</strong> haben mal locker 30 Shows aufgezeichnet und sich dabei jedes Lied einzeln angehört, um zu ermitteln, welche der drölfzig Versionen denn die Beste sei und einen Platz auf dem Album verdient hätte. Ausgehend davon, dass die Platte mehr als zweieinhalb Stunden läuft, dürfte das ein Spaß gewesen sein. Ja, wir rechnen jetzt! Ausgehend davon, dass die Kollegen um die zwei Stunden spielen, wären das 60 Stunden, also bei 16 Stunden pro Tag <strong>fast vier Tage, um sich alles nur ein einziges Mal anzuhören</strong>! Gut, Vieles wird wohl schon aufs erste &#8222;Hör&#8220; aussortiert worden sein, aber wenn man noch dazunimmt, dass alle Mitglieder der Band den Prozess durchlaufen haben und danach sicherlich noch reichlich diskutiert wurde, dürfte allein diese Etappe&nbsp;<strong>ein Mammutprojekt dargestellt haben</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/SVg8eP7KPNQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Fans und Band im Einklang</h3>
<p>So, nach der zweiten Einleitung geht es an die Songs, die sich über sämtliche Schaffensphasen erstrecken. Angefangen mit <em>&#8222;The Ninth Wave&#8220;</em> vom aktuellen Album &#8222;Beyond The Red Mirror&#8220; über Gassenhauer wie <em>&#8222;Valhalla&#8220;</em> und <em>&#8222;Nightfall&#8220;</em> bis hin zu Frühwerk wie <em>&#8222;Majesty&#8220;</em> wird alles geboten. Gut, die großen Überraschungen fehlen, aber was soll man da auch machen, wenn man denn <strong>BLIND GUARDIAN</strong> heißt? Die Band hat über die Jahre so viel Pflichtmaterial in ihrem Katalog angesammelt, dass jeder ersetzte Song schmerzen würde. Das ist angesichts der <strong>22 enthaltenen Nummern</strong> schon eine Leistung!</p>
<p>Inmitten dieser Fülle sind wahre Perlen auszumachen, so dürfte etwa der Longtrack <em>&#8222;And Then There Was Silence&#8220;</em>&nbsp; (Anmerkung Alex: OMFG!) zur bislang besten Version des Songs avancieren, wurde doch in einem Mitsing-Teil die Fan-Freude eindrucksvoll eingefangen. Darüber hinaus verleiht Hansi dem Titel einen deutlich düstereren Anstrich, was so auch auf einige weitere Nummern zutrifft. Überhaupt haben die Jungs verstanden, wie eine Live-CD zu funktionieren hat, lässt man die Fan-Schar nicht nur kurz zwischen den Songs jubeln, sondern fängt auch die Fanchoräle der begeisterten Massen auf, die immerzu mitsingen! <strong>Die Stimmung schwappt über</strong>. Gleichzeitig wird aber auch der Geduldsfaden nicht überstrapaziert, indem mal ein Klassiker gnadenlos in die Länge gezogen wird. Nein, das hat alles seinen Fluss, <strong>das Feeling ist entscheidend</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Fn3-uhU6AyY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Kann es da ein Wehwehchen geben?</h3>
<p>Was den Auswahlprozess betrifft, so hat sich dieser zweifelsohne gelohnt, sind doch alle Songs<strong> in einer Qualität vorgebracht</strong>, wie man sie selten erlebt. Die Stärken einer <strong>BLIND GUARDIAN</strong>-Show werden bewusst in den Mittelpunkt gerückt, während das geballte Material mal originalgetreu und mal gelungen abweichend präsentiert wird. Qualitätseinbußen zwischen Altmaterial und Frischwerk sind nicht zu vermerken. Gut, die alten Sachen sind nicht ganz so wild wie damals eingetrümmert, stattdessen sind die Songs eben<strong> mit der Zeit und vor allem mit der Band gegangen</strong>, was die Sache dann auch interessanter gestaltet. Ihre Thrashphase haben die Krefelder ja bereits einige Zeit hinter sich gelassen! (Anm. Alex)</p>
<p>Zwei kleine Kritikpunkte müssen sich <strong>BLIND GUARDIAN</strong> trotz aller Liebe dann doch gefallen lassen. Einerseits gibt es durchaus Schwankungen im Sound – nicht von Gut zu Schlecht, sondern von Gut zu Anders. Das stört den Fluss aber erstaunlich wenig. Bei näherer Betrachtung stellt man fest, dass die Band wohl nicht umsonst sehr munter durch die Zeit springt, wodurch sich eben dieser Umstand cachiert. Nerviger ist dagegen eine Eigenheit, die sich vor Allem in der zweiten Hälfte einstellt: <strong>Hansi</strong> kündigt mehr als nur einmal den letzten Song an oder wünscht dem Publikum einen guten Abend, was im Rahmen der laufenden CD deplatziert wirkt. Gerade weil sich davor – ungeachtet der Tatsache, dass <strong>Hansi</strong> immer andere Städtenamen ausruft – ein wunderbar geschlossener Eindruck einstellt, reißt das doch etwas raus.<strong> So, damit hat sich das Gemecker auch schon, kaufen!</strong></p>
<p>Und zack, noch &#8217;nen Daumen <a href="http://www.facebook.com/blindguardian/">auf Facebook</a> hinterlassen!</p>
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