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	<title>The Ending Collage Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>The Ending Collage Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Sterbende und aufblühende Welten – Seeking Raven im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2016 09:55:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Erst Hobby, dann Studioprojekt, dann Band, dann One-Man-Show, und jetzt wieder Band? János Krusenbaum ist der Kopf hinter SEEKING RAVEN und hat schon so ziemlich alle Zustände mit seiner Truppe einmal durchlaufen. Anlässlich des kommenden, zweiten Albums &#8222;The Ending Collage&#8220;, auf dem ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/sterbende-und-aufbluehende-welten-seeking-raven-im-interview/">Sterbende und aufblühende Welten – Seeking Raven im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Erst Hobby, dann Studioprojekt, dann Band, dann One-Man-Show, und jetzt wieder Band? János Krusenbaum ist der Kopf hinter <strong>SEEKING RAVEN </strong>und hat schon so ziemlich alle Zustände mit seiner Truppe einmal durchlaufen. Anlässlich des kommenden, zweiten Albums &#8222;The Ending Collage&#8220;, auf dem er sich dem Thema sterbender und sich neu zusammensetzender Welten widmet, unterhalten wir uns eingehend mit János. Hierbei bespricht die Ein-Mann-Armee das Konzept des neuen Albums, erzählt etwas über die eigene Vergangenheit und erläutert auch, warum kurz vor der Veröffentlichung die ganze Band ausgewechselt wurde.</h3>
<p>&#8222;Auf dem Album werden Geschichten von Personen erzählt, die sich innerhalb des Wandels von einer <strong>sterbenden zu einer neuen Welt</strong> befinden&#8220;, leitet János das Konzept des Albums ein. &#8222;Einige begrüßen diesen Wandel als Fortschritt – ohne den Tod von Altem kann eben kein Raum für Neues geschaffen werden. Andere trauern der alten Welt nach und fühlen schmerzhaft, wie ihre Vergangenheit und alles Gekannte stirbt. Es geht in jedem Song um das Ende oder allgemein um Veränderungen, und darum, wie wir damit umgehen.&#8220;</p>
<p>Dass János dem Wandel unserer eigenen Welt eher kritisch gegenübersteht – zumindest in gewisserlei Hinsicht – geht aus den Texten schnell hervor. Da lässt sich János dann auch ausführlich drüber aus: &#8222;Meiner Meinung nach hat unsere Gesellschaft mittlerweile ein extremes Problem mit Schnelllebigkeit und <strong>Fastfood-Mentalität</strong>. Auch politisch zum Beispiel: Die Menschen verpacken komplizierte Debatten in vereinfachtes Schwarz-Weiß-Denken, <em>alles muss in einen Facebook-Post passen.</em> Alle leiden an Gefallsucht und gleichzeitiger Ungeduld und stellen ihr komplettes Denken und Handeln dementsprechend um. Auch das Konsumverhalten verändert sich in diese Richtung, gerade bei Musik &#8211; die Menschen wollen sich nicht mehr zu Hause mit dem Booklet in der Hand hinsetzen und sich völlig auf die Musik einlassen. Sie brauchen Musik nur noch als<strong> &#8222;Stimmungsunterstützung&#8220;</strong>, konsumieren sie irgendwo im Hintergrund beim Trainieren oder Putzen. Dumping-Streamingdienste wie Spotify sind nur ein Symptom dieser Entwicklung, gleichzeitig sind wir Musiker aber jetzt auf diese Dienste angewiesen. Das ist eine schreckliche Entwicklung.&#8220;</p>
<p>Dass János insbesondere der Musik einen besonderen Stellenwert zumisst, wird durch seine Vergangenheit unterstrichen. Statt nämlich sein Material immer gleich unter die Leute zu bringen, hat er <strong>ganze fünf Alben</strong> produziert, ohne sie später zu veröffentlichen. &#8222;Seit ich mit vierzehn Jahren angefangen habe, Alben aufzunehmen, habe ich lange Jahre immer von Idee zu Idee gelebt und mir zu dem Drumherum nie Gedanken gemacht. Ich habe das Material, wenn überhaupt, mal <strong>in kleine Internetforen gestellt</strong>. Nachher wurde die Sehnsucht größer, meine Musik auch vielen Leuten zugänglich zu machen, und ich habe irgendwann darunter gelitten, dass ich nicht wusste, wie ich eine Veröffentlichung realisieren kann.&#8220; Der Wendepunkt ist schließlich gekommen, als der Musiker<strong> James Strickler</strong> auf János&#8216; Schaffen aufmerksam geworden ist und ihn an die Hand genommen hat: &#8222;Diesem Typen habe ich unglaublich viel zu verdanken!&#8220;. Eventuell wird aber auch das alte Material später einmal neu verpackt, wie János verrät: &#8222;Konkrete Pläne gibt es da nicht, ich habe aber schon überlegt, das unveröffentlichte Album vor &#8222;Lonely Art&#8220; in einer remasterten Version frei ins Netz zu stellen, wenn mal länger nichts ansteht – als Belohnung für die geduldigen Fans sozusagen.&#8220;</p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/SR_Band3.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-7942 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/SR_Band3-1024x683.jpg" width="100%" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/SR_Band3-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/SR_Band3-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/SR_Band3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/SR_Band3-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<p>Das aktuelle Album &#8222;The Ending Collage&#8220; ist im Vergleich zum Vorgänger eher soft ausgefallen. Das soll aber nicht unbedingt richtungsweisend für das weitere Schaffen sein: &#8222;Ich habe definitv ein Extrem ausgelotet. Ich sehe das so, dass &#8222;Lonely Art&#8220; mit &#8222;The Ending Collage&#8220; zusammen eine Basis für <strong>SEEKING RAVEN</strong> bildet. Wenn man die Quintessenz aus beiden Alben extrahiert, erhält man das, was <strong>SEEKING RAVEN</strong> ausmacht: Melodische Musik, die einen immer wieder aus seiner <strong>Komfortzone</strong> zwingt und sich irgendwo zwischen Progressive Rock, Alternative Metal, Folk und Pop bewegt – immer wieder mit unerwarteten Ausflügen in fremde Genres, und das alles im Dienst tiefgehender lyrischer Konzepte. Ganz einfach, oder?&#8220; Das kennt man doch so ähnlich von der schwedischen Truppe <strong>PAIN OF SALVATION</strong>. Zufall? Keineswegs! &#8222;<strong>PAIN OF SALVATION</strong> wird wohl immer einer meiner größten Einflüsse bleiben. Gildenlöw ist in mancher Hinsicht eine Inspiration für mich, musikalisch und oft auch persönlich. Aber Song-Ideen habe ich selbst genug, da muss ich mich nicht bei ihm bedienen!&#8220;</p>
<h4>&#8222;Ich kann ständig nicht schlafen, weil die Musik im Kopf nicht aufhören will, und habe momentan vier weitere Alben komplett ausgearbeitet auf meiner Festplatte liegen.&#8220;</h4>
<p>Und da soll noch einer sagen, es sei sportlich, alle zwei Jahre mal ein Album zu schreiben! Einen kleinen Querverweis auf <strong>PAIN OF SALVATION</strong> hat János auf &#8222;The Ending Collage&#8220; auch eingebracht: &#8222;Der Song <em>&#8218;Brave New World&#8216;</em> ist inspiriert vom Titel <em>&#8218;Scarsick&#8216;</em> und soll auch eine kleine Hommage an die Schweden darstellen. Aber musikalisch steht der Song für sich allein, da er trotz des gemeinsamen Elements des <strong>aggressiven Raps</strong> in eine ganz andere Richtung geht.&#8220;</p>
<p>Obwohl <strong>SEEKING RAVEN</strong> während der Arbeiten an &#8222;The Ending Collage&#8220; vom Studioprojekt zur vollwertigen Band gewachsen ist, hat János doch hauptsächlich alleine am Album gearbeitet. &#8222;Der Grund dafür war, dass ich insgeheim nicht wirklich zufrieden mit der gesamten Band-Situation war und &#8222;The Ending Collage&#8220; für mich wie ein <em>Befreiungsschlag</em> werden sollte. Wir haben uns mit dem damaligen Line-Up dann aber doch darauf geeinigt, es weiter zusammen zu versuchen. Letztlich wurde zumindest der Bass von unserem damaligen Bassisten Jens Sieloff eingespielt.&#8220; Für das nächste Album will János zwar klassischer arbeiten und auch seine beiden neuen Mitstreiter stärker einbinden, <strong>allerdings nur bis zu einem gewissen Punkt</strong>. &#8222;Ich werde wohl auch in Zukunft der Haupt-Songwriter bleiben. Aber ich gebe auf die Meinung der anderen sehr viel, werde also für das dritte Album eine Vorproduktion erstellen, die ich dann mit ihnen durchgehe, damit sie eigene Ideen und Änderungswünsche einfließen lassen können. Am Ende werde ich aber immer noch weit nach den regulär gebuchten, externen Studio-Zeiten im Heimstudio sitzen und etwas <strong>autistisch anmutend</strong> an kleinsten Details herumexperimentieren, <em>die sowieso kein normaler Mensch je heraushören wird.&#8220;</em></p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 100%;"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-7940 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/SR_Band5-1024x683.jpg" alt="SR_Band5" width="100%" /></div>
<h4>&#8222;Ich fühlte mich extrem unglücklich mit unserem damaligen Bandalltag, auch wenn ich das meist zu verbergen versucht habe.&#8220;</h4>
<p>Abschließend erläutert János noch, warum denn auf einen Schlag die ganze Band ausgewechselt wurde: &#8222;Nach drei Jahren enger Zusammenarbeit mit dem ersten Line-Up kam kurz nach unserer Tour im Sommer 2015 eine Schreckensnachricht von Patrick Gros, unserem damaligen Keyboarder: er sah sich aus persönlichen Gründen gezwungen, die Gruppe zu verlassen. Dadurch hatten wir das erste Mal seit Bandgründung eine Art <strong>Zwangspause</strong> und konnten die Situation reflektieren. <em>Während dieser Zeit dachte ich, dass ich wieder komplett für mich arbeiten will.</em> Ich fühlte mich extrem unglücklich mit unserem damaligen Bandalltag, auch wenn ich das meist zu verbergen versucht habe. Das teilte ich den Jungs in langen und schwierigen Gesprächen mit. Alle akzeptierten meine Entscheidung soweit, und wir gingen als Musiker getrennte Wege.&#8220;</p>
<p>Die kommenden Monate war János dann ohne Band unterwegs und hat Akustiksets gespielt, häufig mit Gastmusikern. Aber auch das sollte keine langfristige Lösung bleiben: &#8222;Irgendwann ist mir klar geworden, <em>dass ich mich bei der früheren Analyse meiner Situation vertan habe. </em>Ich war nicht prinzipiell unzufrieden damit, <strong>SEEKING RAVEN</strong> als Band zu führen, sondern <strong>speziell mit unserem Weg</strong>. Ich schätze die Jungs von damals sehr, aber wir haben einfach nicht so zusammen funktioniert, wie wir uns das eingeredet haben. Im Großen und Ganzen sind wir im Guten auseinandergegangen, nur mit unserem damaligen Bassisten Jens ist die Sache leider nicht so schön verlaufen. <em>Ich weiß nicht, ob ich da irgendwann mal noch was retten kann, ich kann es nur hoffen.</em> Abgesehen davon würde ich mit dem früheren Gitarristen Max gerne weiter zusammen Musik machen, da wir wirklich auf einer Wellenlänge waren. Auf der anderen Seite hat er mit<strong> AËDON </strong>jetzt eine tolle neue Band.&#8220; Da kann man nur hoffen, dass sich das aktuelle Line-Up mit den Neuzugängen Jan Jerig und Martin Zang bewähren wird. János&#8216; erste Einschätzung lässt hoffen: &#8222;Wir verstehen uns perfekt, und ich genieße die gemeinsame Zeit ungemein – egal ob musikalisch oder privat.&#8220;</p>
<p><strong>SEEKING RAVEN</strong>  auf <a href="http://www.facebook.com/seekingraven">Facebook</a><br />
<strong>SEEKING RAVEN</strong>  im <a href="http://www.seekingraven.com">Web</a></p>
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		<title>Auf den Spuren von Pain Of Salvation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Sep 2016 08:51:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SEEKING RAVEN </strong>– The Ending Collage<br />
Veröffentlichungsdatum: 30.09.2016<br />
Dauer: 54 min<br />
Label: <span class=" mobile-oversized">Dr. Music Records</span></p>
<p>Eine mögliche Definition von Wahnsinn wäre es, den gesamten Werdegang von <strong>PAIN OF SALVATION</strong> in ein einziges Album zwängen zu wollen. Das hat János Krusenbaum, der Kopf hinter <strong>SEEKING RAVEN</strong>, nicht unbedingt gewollt oder bewusst versucht, kommt aber mit dem Resultat ziemlich nah an den Kern heran. Aber erst einmal der Reihe nach, denn trotz aller Parallelen klingt &#8222;The Ending Collage&#8220; doch sehr eigenständig.</p>
<p>Der Einstieg <em>&#8222;Road To The City&#8220;</em> orientiert sich noch recht nah an metallischen Klängen, wenn auch an solchen der eher sanften Natur. Bereits hier wird klar, dass <strong>SEEKING RAVEN</strong> ihr eigenes Ding durchziehen und sich nur lose an den gewohnten Klängen der progressiven Größen orientieren. Trotzdem schwingt schon hier dieser wohlige Vibe mit, der auch Scheiben wie &#8222;The Perfect Element, Part I&#8220; und &#8222;Remedy Lane&#8220; diese <strong>besondere Tiefe</strong> verliehen hat. Das melancholische <em>&#8222;Requiem&#8220;</em> zieht dann in eine verträumtere Richtung, danach deuten <em>&#8222;The River Lethe&#8220;</em> und <em>&#8222;A Second Chance&#8220;</em> eine weitere Facette an, mit der bei <strong>SEEKING RAVEN</strong> stets zu rechnen ist: Das folkig Märchenhafte und Verspielte.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/54Wb0Csn4JU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Stilistisch geht es auf &#8222;The Ending Collage&#8220; richtig rund. <em>&#8222;Rose&#8220;</em> entpuppt sich als feines A-Cappella-Zwischenspiel, <em>&#8222;The High Art Of Flying&#8220;</em> liebäugelt entfernt mit Post-Metal – immer noch mit diesem, nicht wirklich greifbaren, <strong>PAIN OF SALVATION</strong>-Vibe –, und<em> &#8222;It&#8217;s Okay&#8220;</em> sticht locker einen Großteil der Konkurrenz im Prog Metal aus. Klar, ein paar mehr härtere Nummern hätten nicht geschadet, da diese eindeutig zu den Highlights zählen. Auf der anderen Seite verzücken launige Titel wie <em>&#8222;Vanishing Of The Little People&#8220;</em>, bei dem man vor dem inneren Auge <strong>angetrunkene Zwerge</strong> tanzen sieht, ebenfalls. Der süffige Walzer <em>&#8222;Truth&#8220;</em> klingt gar so, als würde er zum Standardrepertoire in einer alten <strong>Piraten-Taverne</strong> gehören.</p>
<p>&#8222;The Ending Collage&#8220; ist stark, sogar sehr stark. Abwechslungsreicher geht es kaum, dazu ist das Ding atmosphärisch eine absolute Wucht zwischen <strong>märchenhafter Schönheit und beklemmender Melancholie</strong>. Im Grunde bietet sich jedes einzelne Lied dazu an, hier ausufernd darüber zu schreiben, aber genau das scheint mir verkehrt zu sein: Das Album hinterfragt zwischen den Zeilen so oft die Schnellebigkeit unserer heutigen Konsum-Gesellschaft, dass genau dieses <strong>Vorkauen aller Inhalte</strong> der falsche Weg wäre. &#8222;The Ending Collage&#8220; will selbst entdeckt werden; und das von Hörern, die sich genug Zeit nehmen, um sich richtig damit zu befassen.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/MA34WtxEtDw?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Etwas schade ist, dass der rote Faden produktionstechnisch teils verloren geht. Die erschreckend statischen Drums in <em>&#8222;Summer Day&#8220;</em> werten diesen Titel beispielsweise ab, weil er sich deswegen nicht so gut in den Rest einbettet. Anders sieht es <strong>beim Rap</strong> <em>&#8222;Brave New World&#8220;</em> aus, der durch seine Positionierung zwar einen schönen Kontrast zum Rest darstellt, dann aber von der Idee her so nah an <em>&#8222;Spitfall&#8220;</em> von <strong>PAIN OF SALVATION</strong> herankommt, dass sich der Vergleich geradezu aufdrängt. Hier ziehen <strong>SEEKING RAVEN</strong> dann aber den Kürzeren. Dennoch – und das muss gesagt sein – liegt hier ein <strong>Album mit Seele</strong> vor, wie es in der heutigen Metal- oder gar Musiklandschaft viel zu selten ist. Grenzen werden niedergerissen und musikalische Bilder werden mit viel Liebe und einer gänzlich eigenen Vision gezeichnet, genau wie es die oft erwähnten Schweden <strong>zu ihren besten Zeiten</strong> vorgelebt haben.</p>
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