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	<title>The Hirsch Effekt Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>The Hirsch Effekt Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Jeden Monat abgesichert &#8211; Der Traum vom Crowdfunding</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Feb 2018 10:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den letzten Jahren haben sich Crowdfunding-Plattformen nicht nur für konkrete Projekte, sondern auch für dauerhafte künstlerische Selbstverwirklichung etabliert. Jeder Hobby-Cartoonist und YouTuber&#160; &#8211; HUST! &#8211; scheint auf diesen an Fahrt gewinnenden Zug aufzuspringen. So wächst das Bewusstsein für die Unterstützung kostenloser ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Jahren haben sich Crowdfunding-Plattformen nicht nur für konkrete Projekte, sondern auch für dauerhafte künstlerische Selbstverwirklichung etabliert. Jeder <strong>Hobby-Cartoonist</strong> und <strong>YouTuber</strong>&nbsp; &#8211; HUST! &#8211; scheint auf diesen an Fahrt gewinnenden Zug aufzuspringen. So wächst das Bewusstsein für die Unterstützung kostenloser Unterhaltung meiner Erfahrung nach stetig. Besonders erfreulich ist es da zu sehen, dass die Musik nicht hinterherhinkt. Selbst in den Zeiten von Pirating &#8211; Wer macht sich dafür eigentlich noch die Mühe? &#8211; und <strong>Streaming</strong> kehren einige Nutzer der <strong>Selbstverständlichkeit den Rücken zu</strong>.<br />
Um unabhängig von Aufträgen und Werbung zu bleiben, nehmen vermehrt Musiker eine direkte Verbindung zum Fan auf: exklusive Inhalte wie Eindrücke aus dem <strong>Tourbus</strong> oder <strong>Studio</strong> und den persönlichen Kontakt inklusive.</p>
<p>Was ist daran jetzt so merkwürdig? Die Fans bezahlen <strong>monatlich</strong> und erhalten im Gegenzug dafür ein gutes Gefühl. Umso besser das nächste Album dann läuft, desto stolzer ist dann der zahlende Fan. Besonders im Underground kann die monatliche Zahlung eine Erlösung sein. Aber ab welcher Größe lohnt sich das? Nehmen wir mal drei total unterschiedliche Beispiele als exemplarisch an:</p>
<p><strong>BLYH</strong> haben &#8211; ohne Perks und viel Vorbereitung &#8211; eine Seite bei Patreon gestartet und aufgrund ihres Bekanntheitsgrades (<strong>ca. 1000 Facebook-Likes</strong>) bis jetzt wenig Rückenwind erhalten. Mit<strong> monatlich fünf Dollar</strong> abzüglich der Gebühren können sich die beiden gerade mal einen Tag lang mit Instant-Nudeln versorgen. Großer Hoffnungsschimmer ist jedoch, dass die Seite nicht dauerhaft beworben wird und meiner Einschätzung nach noch in den <a href="https://www.patreon.com/blyh">Startlöchern</a> steht.&nbsp;</p>
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<p><strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong> hingegen pflegen ihren Patreon-Feed und kommen damit bei <strong>59 Unterstützern auf 350 Dollar im Monat</strong>. Sie verwirklichen sich dadurch den Traum vom eigenen Podcast und bestimmt noch den einen oder anderen gemütlichen Abend, an dem nicht bis spät in den Morgen gearbeitet werden muss. <a href="https://www.patreon.com/thehirscheffekt">Und die Seite ist erst seit dem 07.02.2018 online</a>!</p>
<p>Die Briten von <strong>WHILE SHE SLEEPS</strong> gingen den inzwischen üblicheren, projektgebundenen Weg über <strong>pledgemusic</strong>. <a href="https://www.pledgemusic.com/projects/while-she-sleeps-new-album">Dort</a> sammelten sie in kürzester Zeit mit exklusiven Vorbesteller-Angeboten das gesamte Budget für das neue Album. Am Ende der Kampagne stand<strong> fast das dreifache des ursprünglichen Ziels</strong> zur Verfügung &#8211; den Fans sei dank.&nbsp;</p>
<p>Diese drei (Extrem-)Beispiele zeigen deutlich, dass Erfolg weiterhin bestimmt, ob ihr mit solchen Kampagnen landen könnt. Denn eine große Anzahl an Fans sorgt für höhere Einnahmen bei Crowdfunding-Plattformen (siehe <strong>WINTERSUN</strong>). Trotzdem entfernt man damit die lästigen Label-Köpfe, die neben eurer bisherigen Arbeit noch eure kommerziellen Potentiale ausloten!</p>
<p>Wusstet ihr eigentlich schon, dass wir auch lästige Mittelsmänner umgehen? Silence ist komplett werbefrei und lebt direkt von euren hart erarbeiteten Ersparnissen. Bis jetzt konnten wir viele Kosten rund um das Magazin dank der Unterstützung unserer Patrons tragen, inzwischen haben wir sogar unser erstes eigenes Equipment für Berichte. An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an alle, die uns unter die Arme greifen! Dank euch sind wir komplett<strong> werbeunabhängig</strong> und dürfen alles<strong> frei Schnauze</strong> sagen. Falls ihr noch nicht an Bord seid und unsere Arbeit im Namen Cthulhus würdigen wollt, geht es<a href="https://www.patreon.com/silence_magazin"> hier</a> zu unserer Crowdfunding-Seite bei Patreon.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-25493" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/asche-umrandet-1024x535.jpg" alt="" width="1024" height="535" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/asche-umrandet-1024x535.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/asche-umrandet-300x157.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/asche-umrandet-750x392.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/asche-umrandet.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4>Die Schattenseite</h4>
<p>Nachteile lassen sich schnell ausmachen. Für jeden Künstler auf diesen Plattformen wird die <strong>Abhängigkeit</strong> von den <strong>Neigungen</strong> ihrer Anhänger beziehungsweise Spender größer. Dadurch entstehen auftragsähnliche Verpflichtungen, die zwar nirgendwo festgeschrieben sind, aber bestimmt psychisch eine Rolle spielen. Stellt euch vor, ihr schreibt ein neues Album, tut das nicht nur wegen eines Label-Vertrages, sondern für die <strong>Top-Patreons</strong> &#8222;Günther&#8220; und &#8222;Anni&#8220;. Viele Fragen stellen sich euch: Spüren die zahlenden Zuhörer nicht, dass sie euch vorerst für die Musik und dann für exklusive Einblicke in eine missfallende Neuausrichtung bezahlen? Und wird das Label euch Nebenverdienste via <strong>Patreon</strong> weiterhin erlauben, wenn die Albumverkäufe einbrechen? Oder wird sich irgendwann euer Manager auch ein Stück vom Kuchen nehmen?</p>
<blockquote><p>Sichert euch eure <strong>Die-Hard Fans</strong>!</p></blockquote>
<p>Die Vorteile hingegen sind viel breiter gefächert. Mit einer gewissen Begabung und einem ausgewogenen Arbeitsethos können sich auch <strong>&#8222;DIY-Musiker&#8220;</strong> schnell den Traum vom Hobby als Nebenjob erfüllen. Und dabei ist man nur von der positiven Resonanz der Fans abhängig. Damit werden Mittelmänner nur noch für Erfahrungen und Kontakte nötig. Crowdfunding bietet quasi die nächste Stufe für Selbstveröffentlichungen.<br />
Jede Band, die groß genug ist oder werden möchte, sollte wahrscheinlich ihre Möglichkeiten prüfen. Ein nicht zu vernachlässigender Nebenverdienst könnte auf euch warten, wenn ihr Lust habt, einige wenige zu euren <strong>VIP-Fans</strong> zu machen.</p>
<p>Was denkt ihr darüber? Habt ihr bereits Erfahrungen mit Crowdfunding gemacht &#8211; als Musiker oder als Fan? Lasst es uns wissen. Wir freuen uns auf eure Kommentare.<br />
PS: Wer sie noch nicht kennt, dürfte mit <strong>BLYH</strong> ein Black Metal Highlight des vergangenen Jahrs verpasst haben. Damit wäre mein musikalischer Auftrag auch erfüllt.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/XnthAlWmP3E?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Flucht nach vorn &#8211; THE HIRSCH EFFEKT im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Sep 2017 07:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[aldebaran]]></category>
		<category><![CDATA[eskapist]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kollege Luc attestiert im kürzlich erschienenen Review zur neuen Platte „Eskapist“ von THE HIRSCH EFFEKT, das auch der neuste Streich der Hannoveraner mehr als nur gelungen ist. Im folgenden Gespräch mit Gitarrist, Sänger und Texter Nils erfahren wir mehr über die Hintergründe ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Kollege Luc attestiert im kürzlich erschienenen <em><a href="https://silence-magazin.de/drei-wahnsinnige-aus-hannover-the-hirsch-effekt/">Review zur neuen Platte „Eskapist“</a></em> von THE HIRSCH EFFEKT, das auch der neuste Streich der Hannoveraner mehr als nur gelungen ist. Im folgenden Gespräch mit Gitarrist, Sänger und Texter <strong>Nils</strong> erfahren wir mehr über die Hintergründe zur Entstehung des Albums, gehen tiefer auf die textliche Ebene ein und wagen einen Blick in die Zukunft. Babdadada &#8211; here we go!</h4>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Mit Kraft und Virtuosität</h2>
<p><strong><em>S</em>.: Hallo Nils. Glückwunsch zum Release von „Eskapist“! Es freut mich sehr, dir ein paar Fragen zu eurem neuen „Baby“ stellen zu können. Wie ich mitbekommen habe, wurde das Album bereits in vielen Print- wie auch Onlinemedien besprochen und kam fast einheitlich sehr gut an. Unsere Review bildet da keine Ausnahme. Wie schaut es bei euch aus? Seid ihr hundertprozentig zufrieden mit der Platte und der Promotion oder gibt es Dinge, die sich letztendlich anders entwickelten als sie geplant waren?</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Hi <strong>Oli</strong>. Wir sind auf jeden Fall mit der Platte zufrieden. Hundertprozentig zufrieden ist man glaube ich nie. Was das Songmaterial und die Aufnahmen angeht, sind wir jedoch jedoch wirklich sehr glücklich mit dem Endprodukt. Beim Songwriting müssen wir irgendwann einfach sagen: &#8222;Das ist jetzt gut so wie es ist.&#8220; Hundert Prozent ist da kein wirklich greifbares Ziel. Bei den Aufnahmen hatten wir dieses Mal viel mehr Zeit, da wir viel im Homerecording vorbereitet hatten. Es gibt im Nachhinein immer ein paar Stellen, die ich vielleicht doch noch einmal etwas anders machen würde, aber das sind nur Kleinigkeiten.</p>
<p>Auch mit der Promotion und dem Pressefeedback bin ich sehr zufrieden. Probleme gab es leider mit ein paar Handelspartnern, mit denen unser Label zusammenarbeitet. Dazu haben wir uns via Facebook geäußert.<em> (Anmerkung der Redaktion: Es scheint bei einigen Vertriebswegen zu Lieferverzögerungen gekommen zu sein.)</em></p>
<p><strong><em>S</em>.: In eurem „Kaffeekränzchen“-Stream auf Facebook am Veröffentlichungstag (18.08.2017) habt ihr ein interessantes neues Shirtmotiv vorgestellt, auf dem ihr drei Musiker vom bösen Hirschwesen geknechtet werdet. Ist dies der Hirsch Effekt oder warum ist der Hirsch so böse?</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Das hast du gut erkannt. Wir hatten es im Stream glaube ich auch erklärt. Die Idee ist tätsächlich, das wir uns manchmal so fühlen, das uns der Hirsch knechtet und durch die Gegend schleift, da wir nebenbei ja noch unseren Lebensunterhalt verdienen müssen. Das wird manchmal ganz schön hart. Deshalb fanden wir es witzig, das mal so auf einem T-Shirt darzustellen und nebenbei ist es ja auch ein ganz cooles &#8222;Metal-Motiv&#8220;.</p>
<p><strong><em>S</em>.: Euer neues Album wurde in den „Off the Road Studios“ zu Leipzig aufgenommen. In besagtem Studio habt ihr schon eine gelungene Liveversion von</strong><em> „Agnosie“</em><strong> aufgenommen, welche durch die herrliche Anmoderation von Axel Thielmann veredelt wurde. Was hat euch am Studio überzeugt? Bot das Ambiente die optimale Arbeitsatmosphäre um „Eskapist“ den richtigen Klang zu verpassen?</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> In den &#8222;Off the Road Studios&#8220; haben wir nur das Schlagzeug aufgenommen. Dies ist ein Studio von einem Kumpel von uns und dort hat man eine gute Atmosphäre und einen sehr geilen Raum, um das Schlagzeug auf Band zu bringen. Der Raum ist groß und hatte eine wunderbare Akustik.</p>
<p><strong><em>S</em>.: Ich empfinde euer neues Werk als das bislang Härteste von euch. Wie kam es dazu? War diese Ausrichtung geplant oder ergab sie sich organisch aus dem Songwritingprozess?</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Bei der Einschätzung, ob es unser härtestes Werk ist, gehen die Meinungen ein wenig auseinander. Heute etwa habe ich von jemandem gelesen, die Platte sei zu poppig. Er schien recht unzufrieden mit dem Album gewesen zu sein. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Ich empfinde &#8222;Eskapist&#8220; auch als unser härtestes Album. Wir versuchen uns immer ein wenig zu pushen. Speziell ein Song wie <em>&#8222;Aldebaran&#8220;</em> ist schon ziemlich virtuos dargeboten. Wir haben dieses Mal auch vermehrt tiefer gestimmte Gitarren benutzt, was den Eindruck der Härte natürlich noch verstärkt. Ich habe versucht, mich in diesem Bereich ein wenig weiterzuentwickeln.</p>
<p><strong><em>S</em>.: Von Anfang habt ihr stets mit vielen Instrumenten experimentiert und immer wieder auch klassische Elemente in euren Klangkosmos integriert. Fallen dir Instrumente ein, die ihr unbedingt in zukünftigen Werken noch verwenden wollt?</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Mir fällt tatsächlich gerade gar kein Instrument ein. Ich wollte Harfe sagen, aber Harfe hatten wir auch schon einmal.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/gczAf-A1U6k?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Moderne Auswüchse</h2>
<p><strong><em>S</em>.: Im Folgenden möchte ich vor allem auf die textliche Komponente eingehen. Mein Eindruck ist, dass eure Alben bis jetzt immer von einer gewissen Gesellschaftskritik durchzogen waren, diese jedoch beim aktuellen Album deutlich offensichtlicher zu Tage tritt. „Flucht“ in all seinen Facetten spielt eine zentrale Rolle auf „Eskapist“ und ist in der globalen wie auch nationalen Politik der letzten Jahre ein bestimmendes Thema gewesen. Welchen Beitrag möchtet ihr mit eurer Sichtweise leisten und wie siehst du grundsätzlich den aktuellen politischen Dialog?</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Ich gebe dir Recht, was die textliche Ausrichtung, beziehungsweise den Fokus angeht. Das hat einfach etwas damit zu tun, das ich als hauptsächlicher Texter privat ein wenig gesetzter bin und speziell das Thema der Flüchtlingswelle mein Gefühl der politischen Wahrnehmung verändert hat. Es bewegen sich halt irgendwie viele Dinge in diesem Land. Das sich die Gesellschaft immer mehr spaltet und die Meinungen so stark auseinander gehen, das nehme ich speziell seit 2015 deutlich stärker wahr. Das hat mich bewegt.</p>
<p>Wir als Band möchten niemanden sagen, wie er denken soll. Natürlich möchten wir durch unser Schaffen unsere Meinung kundtun und ein Statement setzen. Uns ist bewusst, das wir uns damit sicher auch von gewissen Leuten abgrenzen und diese wiederum nicht mit unserer Musik erreichen. Das ist uns klar. Wir sind aber auch keine Politiker und möchten niemanden von politischen Meinungen überzeugen.</p>
<p>Den allgemeinen politischen Dialog sehe ich momentan als schwierig an. Ich hoffe, dass wir ein paar Leute zum Nachdenken bringen, die vorher noch nicht über diese Themen nachgedacht haben.</p>
<p><strong><em>S</em>.: Meine Sicht auf das Album ist, dass ihr ein gut ausbalanciertes Wechselspiel aus persönlichen Sichtweisen, fragmentieren Eindrücken von Betroffenen einer „Flucht“ und teils auch sehr direkter Kritik an verschiedenen politischen Strömungen aufzeigt. Mal schaffen es eure Texte, sich empathisch in Geflüchtete hineinzuversetzen, mal zeigt ihr den Wahnsinn und Stumpfsinn gewisser Ideologien auf. Wolltet ihr eine ganz unmissverständliche Botschaft in euren neuen Songs präsentieren oder einfach gewisse Thematiken mehr in den öffentlichen Diskurs stellen?</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Du hast es mit der Frage ganz gut getroffen. Wir möchten aufzeigen das uns die Thematik bewegt und sie damit weiter in den öffentlichen Diskurs stellen. Wie in der vorherigen Antwort angesprochen, ist uns aber bewusst, das wir höchstwahrscheinlich gewisse Leute nicht erreichen werden.</p>
<p>Im Kern wollten wir ein Statement setzen. Es ist jedoch, wie ich denke, genug Interpretationsspielraum in den Texten vorhanden.</p>
<p><strong><em>S</em>.: </strong><em>„Xenophotopia“</em><strong> als Name für den zweiten Song der Platte stellt eine interessante Wortneuschöpfung dar. Ist dies eine dystopische Vision? Das „-phob“ im Begriff deutet, neben der feindlichen Haltung, auch einen Angstzustand an. Denkst du, dass Angst ein wichtiger Bestandteil von Feindlichkeit ist? Egal ob gegenüber Fremden, Homosexuellen, etc&#8230; ?<br />
</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Ich merke, du hast dich damit auseinander gesetzt, kannst dir aber, denke ich, die Frage schon fast selbst beantworten. Ja, ich denke Angst ist ein wichtiger Bestandteil von Feindlichkeit. <em>&#8222;Xenophotopia&#8220;</em> beschreibt für mich, das es Kreise gibt, und das war mir vorher gar nicht so klar, wo Fremdenfeindlichkeit heutzutage gut möglich und gesellschaftsfähig ist. Quasi das Utopia für Fremdenfeindlichkeit.</p>
<p><strong><em>S</em>.: Im Lied </strong><em>„Natans“</em><strong> kommt eine Stelle vor, die mich sehr berührt hat. „Und keiner sucht es sich, dieses Fleckchen, wo es losgeht und was man schon mit sich trägt. Denkst du nicht manchmal auch, welch ein Segen hier im Trockenen? Ebenso könnte es deine Havarie sein.“ Denkst du, wir sitzen als Menschheit alle kollektiv in einem Boot und müssen unsere Probleme global lösen?</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Das wir als Menschen alle in einem Boot sitzen, denke ich nicht. Das war mit der Zitataussage auch nicht gemeint. Die simple Grundaussage war, das man es sich nicht aussucht, wo man anfängt. Keiner hat irgendwie das größere Anrecht irgendwo zu leben, bloß weil er da geboren wurde. Keiner hat etwas für seine Geburt an diesem Ort getan. Das ist meine grundsätzliche Einstellung zum Nationalismus.</p>
<p>Eine weitere Aussage, die damit einhergeht, ist, das ich finde, dass es ein verdammt großes Glück ist, in Deutschland geboren zu sein. Das heißt nicht, dass ich Deutschland als das schönste Land der Welt betrachte oder darauf stolz bin. Ich empfinde es aber als großes Glück und Privileg, für das ich nichts getan habe und das ich genauso viel oder wenig verdient habe wie jeder Andere auch, der in einem Land geboren ist, wo man sicher auf die Straße gehen kann. Da haben wir einfach großes Glück gehabt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Md6TWDJr020?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Wachkoma</h2>
<p><strong><em>S</em>.: Weiter geht es mit einem Zitat aus </strong><em>„Berceuse“ </em><strong>: „Warum kommt es mir so vor, als ob die halbe Welt einfach Schafe zählt?“ Ich persönlich sehe auch viele, viele Probleme in der Welt, engagiere mich aktiv, fühle aber dennoch manchmal eine große Ohnmacht. Was denkst du, kann man tun und wo siehst du deine Aufgaben im gesellschaftlichen Bereich?</strong></p>
<p><strong>Nils</strong>: Ich bin da eventuell hilfloser als du, da du schreibst, das du dich engagierst. Ich habe mich im Text auch teilweise selbst beschrieben. Mich lähmt zum Teil die Vorstellung, was alles noch passieren könnte und was man machen kann. Ich beobachte dabei, dass ich gedanklich abschalte, bildlich und auch ganz wortwörtlich gesprochen von der ARD Mediathek zu Netflix wechsle.</p>
<p><strong><em>S</em>.: Kollege Luc beschreibt im <a href="https://silence-magazin.de/drei-wahnsinnige-aus-hannover-the-hirsch-effekt/">Albumreview</a>, dass ihr im Song </strong><em>„Aldebaran“</em><strong> das Reichsbürgertum auf die Schippe nehmt. Wie kamt ihr zu dieser Thematik und wie habt ihr recherchiert? Was hältst du allgemein von Verschwörungsthesen? Chemtrails und Wirtschaftsverschwörungen werden im Lied ja auch kurz benannt.</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Ich habe über das Internet recherchiert und mir bei Youtube viele Dokumentationen zu den Thematiken angeschaut. Ich habe dazu jetzt aber auch keine wissenschaftliche Arbeit gelesen, geschweige denn verfasst. Das waren alles Recherchen, die jeder Andere auch machen kann.</p>
<p>Von Verschwörungsthesen halten wir nicht so viel. In meiner Recherche glaube ich verstanden zu haben, dass hinter Verschwörungstheorien häufig Brüche in der eigenen Biographie stecken. Hinzu kommt, das manche Leute dadurch das Gefühl haben, erleuchtet zu sein und sich wiederum über Andere erheben. Sie denken, eine Theorie verstanden zu haben, haben eventuell Wissen, was andere Menschen nicht besitzen, stellen sich über Andere und schaffen damit einen Ausgleich für ihr Ego. Hinzu kommt noch das Phänomen, dass es Leute gibt, die es nicht verstehen, wenn sie von einer Thematik nichts verstehen.&nbsp; Das findet sich, denke ich, bei Verschwörungstheoretikern des Öfteren wieder und wird durch Youtube und die ganzen Verbreitungsmöglichkeiten im Internet noch verstärkt.</p>
<p>Im Song beschreibe ich auch, das, wenn man für irgendeine Aussage einen Beweis finden möchte, man nur danach suchen muss und eine These für Alles im Internet findet.</p>
<p><strong><em>S</em>.: Als in eurem Monolith</strong><em> „Lysios“</em><strong> der „Waidmannsvorsteher“ beworben wurde, musste ich herzhaft schmunzeln. Dennoch trefft ihr meiner Meinung nach mit eurer Satire den Nagel auf den Kopf. Ich kenne allerdings nur das allseits beliebte Jägergold oder den Gebirgskräuter aus dem Discounter. Woher kann ich den „Waidmannsvorsteher“ beziehen um mich im Alkoholrausch abzuschotten?<br />
</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Es freut mich, das du schmunzeln musstest und den Eindruck hast, wir hätten mit dem &#8222;Waidmannsvorsteher&#8220; den Nagel auf den Kopf getroffen. Genauso satirisch war es auch gemeint. Den &#8222;alten Waidmannsvorsteher&#8220; gibts aber natürlich nicht. Das ist eine Wortkreation aus Waidmann für Jäger und Vorsteher für Meister. Das Adjektiv &#8222;alter&#8220; kommt zusätzlich noch von dem Korn &#8222;alter Senator&#8220;.</p>
<p>Den &#8222;Waidmannsvorsteher&#8220; kannst du leider gar nicht kaufen, aber wir haben Aufkleber, die man sich auf seine Flasche kleben kann. Wir machen vielleicht auch noch mal ein T-Shirt mit dem Motiv.</p>
<p><strong><em>S</em>.: Was erwartet den Hörer auf eurer Tour im Herbst? Werdet ihr einen starken Fokus auf das neue Material legen?</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Den Hörer wird auf der Tour ein buntes Potpourri aus allen Alben erwarten. Wir werden das neue Album nicht in seiner Gänze präsentieren. Ich finde wir sind keine Band, die sich immer wieder komplett neu erfindet. Wir versuchen zwar neue Wege zu gehen, aber mir persönlich ist es wichtig, das eine Band über den gesamten Zeitraum ihres Schaffens bewertet und gesehen wird. Dementsprechend wollen wir aus unserem Schaffen einen Querschnitt bieten. Es wird alle vier Alben geben und speziell natürlich einige Songs von &#8222;Eskapist&#8220;. Sonst wäre es ja blöd.</p>
<p><strong><em>S</em>.: Wie sehen eure Wünsche und Vorstellungen für das weitere Wirken der Band aus? Gibt es schon konkrete Pläne, was neue Releases und Projekte angeht?</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Wir haben ein loses Konzept für ein weiteres Album und planen die Band momentan definitiv in unser Leben ein für die nächsten paar Jahre. Dann müssen wir weiter schauen. Im Moment macht das Alles zum größten Teil Spaß und wir müssen sicherlich noch ein paar Dinge anpassen, damit es auch weiterhin so funktioniert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/VkYAfAgrcxw?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Konsumist</h2>
<p><strong><em>S</em>.: Im letzten Interviewsegment bitte ich euch aus Sicht des Musikkonsumenten bzw. -liebhabers zu antworten. Wie wichtig sind dir als Hörer Texte im Metal bzw. allgemein in der Musik? Ich habe den Eindruck und ertappe mich leider selbst oft genug dabei, dass ich den Texten zu wenig Beachtung schenke.</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Das geht mir genauso wie dir. Ich ertappe mich auch zuweilen dabei, das ich den Texten zu wenig Beachtung schenke. Es kommt für mich aber auch immer darauf an, was es für Musik ist und in welcher Sprache die Texte verfasst wurden.</p>
<p><strong><em>S</em>.: Interessiert dich die Metalszene und was kannst du&nbsp; an gitarrenorientierter Musik aus eurem lokalen Raum Hannover empfehlen?</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Mich interessiert die Metalszene nicht wirklich. Ich finde Szenen generell eher langweilig. Mit meinen beiden Musikern an meiner Seite bin ich jedoch ganz zufrieden. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><strong><em>S</em>.: Zum Abschluss möchte ich dich bitten, unseren Lesern 3 Alben/Bands zu nennen, die dich in der letzten Zeit begeistert haben und die du den Usern unseres Magazins ans Herz legen möchtest.</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Bei dieser Frage offenbart sich, das ich nicht der große Musikkonsument bin. Die Alben, die ich in letzter Zeit gehört habe, sind:</p>
<p><strong>THRICE</strong> &#8211; &#8222;To Be Everywhere Is to Be Nowhere&#8220;</p>
<p><strong>MARMOZETS</strong> &#8211; &#8222;The weird and wonderful Marmozets&#8220;</p>
<p>Mehr fällt mir jetzt ehrlich gesagt gar nicht ein.</p>
<p><strong><em>S</em>.: Ich danke dir für das Interview und wünsche weiterhin alles Gute und viel Erfolg mit dem Album!</strong></p>
<p><strong>Nils</strong>: Bitte gern! Danke auch noch für die ausführliche Auseinandersetzung mit dem Album.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-21188 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/0010622701_10-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/0010622701_10-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/0010622701_10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/0010622701_10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/0010622701_10-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/0010622701_10.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong> auf <a href="https://thehirscheffekt.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p><strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/thehirscheffekt/">Facebook</a></p>
<table class="wikitable plainrowheaders">
<tbody>
<tr>
<th>&nbsp;</th>
<td align="left">&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/flucht-nach-vorn-the-hirsch-effekt-im-interview/">Flucht nach vorn &#8211; THE HIRSCH EFFEKT im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Was blüht, muss welken &#8211; KORA WINTER</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jun 2017 13:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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		<category><![CDATA[The Dillinger Escape Plan]]></category>
		<category><![CDATA[The Hirsch Effekt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>KORA WINTER &#8211; Welk Veröffentlichungsdatum: 21.04.2017 Dauer: 20:18 Min. Label: Independent Es gibt zu viele Scheißbands. Ne, anders. Es gibt zu viele kleine Scheißbands. Ne, noch anders. Es gibt zu viele kleine Scheißbands, die viel zu früh ihr Material in die Welt ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>KORA WINTER </strong>&#8211; Welk<br />
Veröffentlichungsdatum: 21.04.2017<br />
Dauer: 20:18 Min.<br />
Label: Independent<span id="more-17981"></span><br />
Es gibt zu viele Scheißbands. Ne, anders. Es gibt zu viele kleine Scheißbands. Ne, noch anders. Es gibt zu viele kleine Scheißbands, die viel zu früh ihr Material in die Welt raushauen.</p>
<p><strong>KORA WINTER</strong> sind KEINE davon!</p>
<p>Das Fünfergespann aus der Hauptstadt legt mit &#8222;Welk&#8220; ihre zweite EP vor und haut mich damit schon beim ersten Hören komplett aus dem Sessel.<br />
Zugegeben: beim ersten, musiklosen Blick auf die Lyrics wurde ich etwas skeptisch, aber spätestens als der Opener <em>&#8222;Bluten&#8220;</em> mit einer wunderbaren Saxophonlinie in mein Ohr kriecht, bin ich entzückt. Meine erste Assoziation: das Hannoveraner Artcore-Trio <strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong>, für die <strong>KORA WINTER</strong> bereits als Vorband spielen durften. Durchaus verdient, wie ich sagen muss.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18175" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/kora-winter-pic.jpg" alt="KORA WINTER" width="907" height="693" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/kora-winter-pic.jpg 907w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/kora-winter-pic-300x229.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/kora-winter-pic-750x573.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 907px) 100vw, 907px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Sehr weit von den <strong>HIRSCHEN</strong> entfernt sind <strong>KORA WINTER</strong> nämlich nicht, auch wenn das Berliner Quintett weniger vertrackt zu Werke geht. So erinnern die etwas weniger <strong>DILLINGER</strong>-esken Momente zumindest mich an den wundervollen Postcore der Jungs von <strong>FJØRT</strong>. Soll heißen: Emotion und Eingängigkeit werden hier gekonnt mit Melancholie und Härte gepaart.</p>
<p>Bereits 2015 ließen <strong>KORA WINTER</strong> ihre erste EP &#8222;Blüht&#8220; auf die Welt los und konnten schon damit, völlig zu Recht, gute Kritiken einheimsen. Wer jetzt jedoch denkt, dass &#8222;Blüht&#8220; eher nett und freundlich, &#8222;Welk&#8220; jedoch trist und langsam wäre, der täuscht! Auch wenn zwischen beiden Veröffentlichungen zwei Jahre liegen, so sind beide gleichermaßen rücksichtslos, extrem und beeindruckend.</p>
<p>Was daran für mich so beeindruckend ist? Dass die Band konsequent einen roten Faden durch ihre Songs spinnt, der auf &#8222;Blüht&#8220; angefangen wurde und auf &#8222;Welk&#8220; fortgesetzt wird. Wo andere Bands Probleme damit haben, zwei Songs sinnvoll miteinander zu verknüpfen, tun das die Berliner mit zwei EP&#8217;s. Das Geheimnis dabei sind die deutschen Texte, die so niederschmetternd, metaphorisch und hart sind, dass Trümmerliteratur dagegen fröhlich wirkt. Dennoch gehen sie überraschend schnell ins Ohr.</p>
<blockquote><p>&#8222;Das ist kein Staub, das ist Asche auf der Haut. Wenn dich niemand erkennt, fällst du überall auf&#8220;</p></blockquote>
<p>Immer wieder tauchen Textzeilen auf, die man so schon im vorherigen Song oder dem davor gehört hat – jedoch in neuem Kontext, in neuem Gewand, mit tieferer Bedeutung.<br />
So bilden auch die letzten Zeilen &#8222;Auf der Spitze des Berges wird man dir die Augen verbinden und lautlos verschwinden. Die Tage&nbsp;werden viel zu lang.&#8220; der Vorgänger-EP &#8222;Blüht&#8220; die ersten Zeilen von &#8222;Welk&#8220; und erzählen so eine zusammenhängende Geschichte von Gedeih und Verderb, besonders von Verderb.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Rum5pg82rCU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Doch im direkten Vergleich mit der Debüt-EP haben <strong>KORA WINTER</strong> einiges an Dynamik hinzugewonnen. Denn gerade als man denkt, dass die Wut nicht mehr giftiger speien könnte, wird ein Stück der Sängerin <strong>Alexandra</strong>&nbsp;gecovert, um Gänsehaut und Grabesstimmung zu generieren. Der Clou dabei: der Song passt perfekt in die Gesamtheit der restlichen Stücke und erinnert mich an &#8222;One Wing&#8220;, das letzte Album der leider schon von uns gegangenen <strong>THE CHARIOT</strong>. Denn auch dort wurde nicht vor abrupten Stil- und Dynamikwechseln zurückgeschreckt. Was ursprünglich als <em>&#8222;Es war einmal ein Fischer&#8220;</em> veröffentlicht wurde, bekommt als <em>&#8222;∞&#8220;</em> eine neue Bedeutung und stellt den perfekten Soundtrack zur Sarg-Anprobe dar.</p>
<p>Während &#8222;Blüht&#8220; schon eine recht kurze Spielzeit von einer knappen halben Stunde hatte, so ist &#8222;Welk&#8220; mit 20 Minuten noch eine Spur kürzer – und kurzweiliger. Somit ist der einzige Vorwurf, den ich der Band machen kann, dass die EP viel zu schnell endet. Darum: bitte mehr davon!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/korawinterband/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
<p><a href="https://korawinter.bandcamp.com/album/welk" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/was-blueht-muss-welken-kora-winter/">Was blüht, muss welken &#8211; KORA WINTER</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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