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	<title>The Last Stand Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Sabatons letzte Bastion?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2016 09:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SABATON &#8211; The Last Stand Veröffentlichungsdatum: 19.08.2016 Dauer: 36:41 Min. Label: Nuclear Blast Stil: Power Metal Um Gottes willen! Was habe ich mir da nur angehört? Kennt ihr diese Art von Band/Album, an das ihr mit wenig Erwartungen herangeht und trotzdem enttäuscht ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SABATON</strong> &#8211; The Last Stand<br />
Veröffentlichungsdatum: 19.08.2016<br />
Dauer: 36:41 Min.<br />
Label: Nuclear Blast<br />
Stil: Power Metal</p>
<p>Um Gottes willen! Was habe ich mir da nur angehört? Kennt ihr diese Art von Band/Album, an das ihr mit <b>wenig Erwartungen</b> herangeht und <b>trotzdem enttäuscht</b> werdet? Genau das ist hier der Fall. Ich habe noch nie eine CD von den Schweden gehört, jedoch wollte ich mir ein Urteil bilden. Also kam ich auf die Idee, <b>SABATON</b>s aktuelles Album mir durch die Gehörgänge zu jagen. Tja, was soll ich sagen, der Opener <em>&#8222;Sparta&#8220; </em>fängt schon wie der typische &#8222;Ballermann-Metal&#8220; an. Erst mal 40 Sekunden lang das Alibi des harten Kriegers auffahren, um dann im <b>Keyboardsumpf </b>jämmerlich zu ertrinken (bei <em>&#8222;Winged Hussars&#8220;</em> ebenfalls zu hören). Doch nach 2 gesichtslosen Tracks werde ich <b>plötzlich hellhörig</b>. <em>&#8222;Blood Of Bannockburn&#8220; </em>hat tatsächlich seine Momente, hier stört mich das zuckersüße Schlachtengetümmel am wenigsten. Zwar sind Dudelsäcke nicht jedermanns Sache, und auch hier werde ich den Verdacht nicht los, dass auch dieses Instrument aus der Konserve kommt (wurde aber wirklich eingespielt), dennoch ist es eine angenehme <b>Abwechslung</b>.</p>
<h4>Und weil alle Lyricvideos lieben: eines der zahllosen von SABATON&#8230;</h4>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Und als größte Überraschung hat eine Hammondorgel ihren Auftritt. Diese steht <strong>SABATON</strong> zwar sehr gut zu Gesicht, wird aber leider innerhalb weniger Sekunden verbraten, damit die Schweden wieder in typischen Gewässern segeln können. Wenn das Keyboard leiser und die Produktion nicht vollends aufgebläht wäre, könnte es tatsächlich ein interessanter Song werden, aber meine Hoffnung wird wohl vergebens sein. Danach wird man mit einem belanglosen Intro &#8222;belohnt&#8220;, welches hier nur als Fußnote genannt wird und die nächste Luftnummer einleitet. Hört euch mal den Anfang von <em>&#8222;The Lost Battalion&#8220; </em>an, ich werde hier das Gefühl nicht los, dass diese Melodie und der Rhythmus einer Quizshow entstammen. Wer dann noch die Texte studiert, wird von <b>Klischee-Lyrik</b> und <b>Krieg und Schlachten </b>überhäuft. Das wirkt nicht sehr authentisch, geschweige denn ansprechend niedergeschrieben.</p>
<h4>Technische Details und ein Vergleich der Instrumente</h4>
<p>Die <b>Produktion</b> tönt sehr <b>teuer</b>, und deswegen suche ich Kanten oder Ecken in diesem Sound vergebens. Alles ist fröhlich, pseudoepisch und <b>glattgebügelt</b>, sodass es jedem sofort ins Ohr geht und sich dort festsetzt. Die Riffs ähneln sich stark, der Bass grummelt unspektakulär vor sich hin, lediglich das <b>Schlagzeug </b>versucht heroisch zu stampfen und klingt dabei <b>künstlich</b>. Netter Fakt am Rande: Für einen Song wurde kein Drumset verwendet, sondern angeblich Waffengeräusche. Sehr originell, 80er-Jahre-Revival oder was? Wenn die Stimme von <strong>Joakim Brodén</strong> ertönt, rollen sich mir die Fußnägel hoch. Jedes Mal schüttelt es mich, wenn er das &#8222;R&#8220; wie <strong>Till Lindemann</strong> zu rollen versucht. Hinzukommt, dass er das eigene Organ größtenteils durch einen 11-köpfigen (!) Chor zu kaschieren versucht, denn seine Stimme ist nicht unbedingt herausragend.</p>
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<p>Die <b>Lieder klingen austauschbar</b>, meist wird in getragenem oder Midtempo &#8222;gerockt&#8220; und trotz professioneller Handwerklichkeit bleibt nichts bei mir hängen. Da passt eine Aussage aus einem älteren Interview nur zu gut. Auf die Frage, wie es denn mit Zukunftsplänen aussieht, antwortet der Sänger, dass ein neues Album für das nächste Jahr fast fertig komponiert sei. Klar, nach 17 Jahren Bandgeschichte schleicht sich der ein oder andere Hänger auf einem Album ein. Aber was hier geboten wird, ist einfach nur <b>Stangenware</b> für den Wochenendmetaller, der auch gerne zu <strong>NIGHTWISH</strong>, <strong>VOLBEAT</strong> oder <strong>BATTLE BEAST</strong> &#8222;abmosht&#8220;. Wer also Ansprüche an intelligente Lyrics und Riffs mit Wiedererkennung hat, lässt besser die Finger von diesem Album.</p>
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