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	<title>Theremin Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Theremin Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>SPECTRAL HAZE &#8211; Ein verrücktes Bouquet der Stile</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Oct 2017 05:49:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>SPECTRAL HAZE &#8211; Turning Electric Veröffentlichungsdatum: 20.10.2017 Dauer: 33:02 Min. Label: Totem Cat Records Stil: Psychedelic Space Rock Ich bin ehrlich, sobald ich ein neues Album einer mir bis dato unbekannten Band in die Hand gedrückt bekomme, wird erstmal das World Wide ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SPECTRAL HAZE</strong> &#8211; Turning Electric<br />
Veröffentlichungsdatum: 20.10.2017<br />
Dauer: 33:02 Min.<br />
Label: Totem Cat Records<br />
Stil: Psychedelic Space Rock</p>
<p>Ich bin ehrlich, sobald ich ein neues Album einer mir bis dato unbekannten Band in die Hand gedrückt bekomme, wird erstmal das <strong>World Wide Web</strong> gefilzt, was es so für Infos über die Truppe ausspuckt. Bei <strong>SPECTRAL HAZE</strong> bin ich umso erstaunter, was für ein eigenartiger Mix an Musikern eine solch interessante Musik ans Tageslicht bringen kann. Drummer <strong><span class="st">Cëlestial Cöbra</span></strong><span class="st">, zum Beispiel, ist bekannt durch sein Engagement bei den norwegischen Heavy/Speed Metallern <strong>BLACK MAGIC</strong>. Live kann man ihn auch seit 2011 an den Kesseln von <strong>AURA NOIR </strong>bewundern. Bassist <strong>Dôômdögg </strong>hingegen ist bei den Osloer Vorzeigedoomern <strong>PURPLE HILL WITCH</strong> aktiv. Der Rest der Kapelle hat seine Ursprünge in den unterschiedlichsten Stilen des Metals. </span></p>
<h4>Das kann doch jetzt nur im Chaos enden, oder?</h4>
<p>Das könnte man tatsächlich meinen, wenn ich mir die Vorgeschichten der einzelnen Bandmitglieder so anschaue. <strong>Fehlanzeige</strong>! Es scheint, als ob die Stärken, die jeder einzelne mitbringt, die dünne Suppe zu einem herzhaft würzigen Eintopf verzaubert. Schon beim Opener <em>&#8222;The Dawn Of The Falcon&#8220; </em>wird mir schnell klar, dass <strong>SPECTRAL HAZE</strong> sich nicht dem schon fast totgehörten <strong>08/15-Stoner/Doom</strong> verschrieben haben, sondern einen ordentlichen Sturm frischer Luft in die Szene bringen. Anstatt sich von ständig wiederholenden Riffs und monotonem Schlagzeugspiel einlullen zu lassen, regiert auf &#8222;Turning Electric&#8220; die Lust, etwas Neues zu erschaffen. Was in mir vor allem eines erzeugt: unbändige Lust, ins <strong>Weltall </strong>abzuheben. Doch woher kommt die Lust? Ich glaube, dass das sehr schnell erklärt ist. Zum einen wären da die hypnotisierenden Riffs. Der ausschlaggebende Punkt ist wohl aber das <strong>Theremin</strong>! Richtig gehört! <strong>SPECTRAL HAZE</strong> haben ein festes Mitglied, welches sich um dieses zauberhafte Instrument kümmert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22861" aria-describedby="caption-attachment-22861" style="width: 950px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Spectral-Haze-band-2017.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-22861 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Spectral-Haze-band-2017.jpg" height="640" width="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Spectral-Haze-band-2017.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Spectral-Haze-band-2017-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Spectral-Haze-band-2017-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Spectral-Haze-band-2017-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22861" class="wp-caption-text">SPECTRAL HAZE</figcaption></figure>
<p>Ohne das Theremin und die abgespaceden <strong>Synthi-Effekte</strong> wäre das Album mit großer Wahrscheinlichkeit kein großer Treffer geworden. Ich will jetzt aber gar kein großes &#8222;hätte, wenn und aber &#8211; Spiel&#8220; eröffnen, denn sie sind da und das ist auch gut so. Während andere Alben mit zunehmender Spieldauer immer mehr verflachen, habe ich bei &#8222;Turning Electric&#8220; eher Probleme mich mit der Spielzeit anzufreunden.</p>
<blockquote><p>Das sind 33 Minuten <strong>Power Rock</strong>!</p></blockquote>
<p>Dass die Jungs unbändige Spielfreude haben, beweist der Übergang von <em>&#8222;The Dawn Of The Falcon&#8220;</em> zu <em>&#8222;Turning Electric&#8220;</em>. Dieser ist fließend und lässt somit überhaupt keinen Stimmungsabfall zu, sondern bringt die schon angestaute Energie nahezu zum überkochen. Es sind diverse Faktoren, die dieses Phänomen erzeugen. Die verspielten Drums, ein knarziger Bass, effektgeladene Gitarren und, natürlich, das Theremin.<br />
Nachdem ich von den Vorgängerprojekten der Jungs las, lag der Gedanke nicht fern, dass die Truppe es zu übereifrig angehen wird, doch das ist definitiv nicht der Fall. In wirklich jedem Lied wird der <strong>Vibe</strong> den gesamten Song über getragen und nicht abrupt zerstört. Das hätte ich so nicht erwartet.</p>
<p><iframe src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/316705396&amp;color=%23ff5500&amp;auto_play=false&amp;hide_related=false&amp;show_comments=true&amp;show_user=true&amp;show_reposts=false&amp;show_teaser=true&amp;visual=true" scrolling="no" height="75" frameborder="no" width="75%"></iframe></p>
<p>Während alle Titel des Albums eher durch <strong>Verspieltheit</strong> und <strong>verrückte </strong><strong>Effekte</strong> gekennzeichnet sind, wird zum Abschluss mit <em>&#8222;Master Sorcerer&#8220;</em> eine wahre <strong>Space/Doom-Walze</strong> aufgefahren. Wenn ich mir diesen Song live vorstelle, fangen jetzt schon die Hosenbeine meiner <strong>Schlaghose</strong> an zu vibrieren. Leider ist auch dieser Song, wie das gesamte Album, mit knapp über 3 Minuten etwas zu kurz geraten. Da besteht auf jeden Fall noch Handlungsbedarf, um mich noch mehr in <strong>Trance</strong> zu versetzen.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/SpectralHaze/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SPECTRAL HAZE Facebook</strong></a></p>
<p><a href="https://spectralhaze.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SPECTRAL HAZE Bandcamp</strong></a></p>
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		<title>Black Metal im Hörspiel-Gewand?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Nov 2016 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Créatures]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CRÉATURES&#160;&#8211; Le Noir Village Veröffentlichungsdatum: 25.10.2016 Dauer: 60:02 min. Label: Antiq Records Stil: Black Metal Hat mir jemand aus der Redaktion ein gemaltes Bild aus der 7. Klasse untergejubelt? Das war nämlich mein erster Gedanke, als ich CRÉATURES Cover von &#8222;Le Noir ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/black-metal-im-hoerspiel-gewand/">Black Metal im Hörspiel-Gewand?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CRÉATURES&nbsp;</strong>&#8211; Le Noir Village<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.10.2016<br />
Dauer: 60:02 min.<br />
Label: Antiq Records<br />
Stil: Black Metal</p>
<p>Hat mir jemand aus der Redaktion ein gemaltes Bild aus der 7. Klasse untergejubelt? Das war nämlich mein erster Gedanke, als ich <strong>CRÉATURES</strong> Cover von &#8222;Le Noir Village&#8220; erblicke und mir die lange Liste an Gastmusikern durchlese, welche auf diesem Album mitgewirkt haben. Dazu Theremin, Cello, Violine, Piano, eine Orgel, Okarina, ein tibetisches Horn, ein Gong und diverse Trommeln. Da hat aber jemand Lust, so <strong>vielfältig</strong> wie möglich Musik zu erschaffen. Anders kann ich mir diese große Palette an Equipment nicht erklären. Aber dass muss ja nicht schlecht sein. Vielleicht geht das Konzept des Einzelkämpfers <strong>Sparda</strong> auf und ich blicke zufrieden auf ein gutes Album zurück. Bei einer Spielzeit von einer Stunde ist auf jeden Fall viel Spielraum möglich.</p>
<p>Zeitlich spielt sich das <strong>Konzeptalbum</strong> im 12. Jahrhundert ab, wo ein Dorf von schrecklichen<br />
Monstern angegriffen wird. Zusätzlich werden die gesungenen Textzeilen, wie bei einer Oper,<br />
in mehrere Personen eingeteilt. So lässt sich eine Geschichte besser erkennen.</p>
<h4>Vorurteile beiseite</h4>
<p><em>&#8222;L&#8217;Horreur des Lunes Pleines&#8220; </em>beginnt mit Hühnergackern, akustischen Gitarren und einer ruhig gesprochenen Einführung, dazu das <strong>Theremin</strong>. Bin ich hier auf einem Bauernhof oder was? Doch nach einer kurzen Frauenstimme kriecht die <strong>morbide Stimmung</strong> aus den Boxen und zeigt sich mit eingängigen, fast schon punkigen Rhythmen. Etwas heiser, aber trotzdem kehlig und mit Leidenschaft vorgetragen, krächzt <strong>Sparda</strong> sein Leid dem Hörer entgegen. Da entsteht tatsächlich so etwas wie eine düstere Stimmung. Allerdings schlaucht das Organ des Monsieur <strong>Sparda</strong> hier schon sehr, da das <strong>Gekreische auf Dauer sehr monoton</strong> klingt.</p>
<p>Und ich habe erst die Hälfte des Songs hinter mir. Uff! Allerdings gefällt mir das Solo gegen Ende des Openers und die darauf folgende Blastbeat, welche mit psychopathischem Schreien und heldenhaft vorgetragenem Gesang eine <strong>gelungene Mischung</strong> aus dem Hut zaubert. Da dürfen natürlich die qualvollen Peinigungen der Dorfbewohner im Hintergrund nicht fehlen. Das Theremin fügt sich nebenbei gesagt sehr gut in das Soundkonstrukt, auch der Bass grummelt gut hörbar vor sich hin, bevor wieder die akustischen Gitarren den Abschied, oder besser gesagt: den Einstieg markieren.</p>
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<h4>Verlassene Leichen</h4>
<p>Die Glocken läuten, Pêtré (eine der Figuren) verkündet vollmundig mit seinem Gebet den Untergang. Eine <strong>schöne Piano-Melodie</strong> erklingt und dann ist es wieder Zeit für ein wenig Raserei. Als ob der nächste Schalter umgelegt worden ist, zeigen <strong>CRÉATURES</strong> sich erneut von der ruppigen Seite. Diesmal jedoch bleibt das Tasteninstrument präsent, aber auch hier ist die Luft nach 3 Minuten raus. Ich schaue angestrengt zur Uhr. Gevatter Theremin steht mir mit seinem Science-Fiction mäßigen Klang zur Seite. Die windschiefen Gitarren ab Minute 4:20 sorgen dafür, dass sich meine Tapete von den Wänden rollt.</p>
<p>Glücklicherweise dauert diese Folter nicht lange an, <strong>Sparda</strong> klöppelt am Schlagzeug weiter und sorgt mit Tapping für die nötige Abwechslung. Bis ab Minute 6:40 das Piano ausrastet und witzige Momente an den tollwütigen Honkey Tonk-Spieler aus Westernfilmen wach werden lässt. Passt <strong>skurrilerweise sehr gut</strong> in dieses Kabinett der seltsamen Musik. Wäre der Song halb so lang gewesen, es hätte mein Nervenkostüm freudig gestimmt.</p>
<h4>Höreindrücke findet ihr <a href="https://creaturesfr.bandcamp.com/">HIER</a></h4>
<h4>Martyrium eines Gerbers</h4>
<p>Der dritte Titel verwirrt mich nun gänzlich. Modern tänzeln <strong>CRÉATURES</strong> im Takt und der gesprochene Gesang nervt immer mehr. Immerhin sorgt dezent im Hintergrund die experimentelle Instrumentierung für neue Eindrücke. Als nach circa dreieinhalb Minuten mal wieder ein Charakter vor sich hin gackernd verstummt, vernehme ich leises Gemurmel, traurige Violinen und endlich ein Cello. Dieser <strong>Part</strong> könnte ohne Probleme einem <strong>Theaterstück</strong> entsprungen sein. Bis die karge Darbietung erneut in durchgeknalltem Kino mündet. Soeben vergeht mir übrigens der Hunger, da in diesem Moment sich der Sänger feucht hustend und gurgelnd einen neuen Tod inszeniert. Doch was dringt jetzt an meine großen Ohren?</p>
<p>Doublebass und ein <strong>verdammt atmosphärischer Part</strong> verwöhnen den Verstand. Dazu kommt ein eleganter Chor, der den Schwanensang besiegelt. Und was jetzt folgt, ist einfach nur mit einem Wort zu beschreiben:</p>
<blockquote><p><strong>Super!</strong></p></blockquote>
<p>Ab 8:10 Minute verbindet der Franzose gekonnt eine <strong>folkloristisch-mittelalterliche Atmosphäre</strong>, die diesen Song zu meinem Highlight werden lässt. Schade, dass diese Passage nicht öfters auf &#8222;Le Noir Village&#8220; vorkommt. Gerade die bittersüße Melodie des Sechssaiters in Verbindung mit den warmen Basstönen und dem Chor sorgen für einen Aha-Effekt. Den hat das Album nötig, denn <strong>CRÉATURES</strong> legen ihren Schwerpunkt leider auf schwer verdauliche Momente.</p>
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<h4>Vom verbotenen Pakt am Rande des Übels und Ungeheuern</h4>
<p>Die Hälfte des Albums ist erreicht und ich ringe nach Luft. Wenigstens lässt mich das <strong>Pferdewiehern</strong> in <em>&#8222;À l&#8217;orée du Mal, le Pacte interdit&#8220;</em>, sowie die Trommelorgie mit den Kehlkopfgesängen schmunzeln. Die Übersetzungen der Titel lassen sich sehr amüsant lesen. Das gepitchte Gefasel hingegen, welches nach einem <strong>betrunkenem Ork</strong> klingt, ist nur lächerlich statt schaurig. Andererseits beeindruckt mich ein weiteres Mal die Gitarrenarbeit mit ihren Soli.</p>
<p>Klavier und Orgel sorgen im Anschluss in <em>&#8222;Il était un Monstre assoiffé de Coeur&#8220;</em> noch mal für viel pompöses Tamtam. Die weibliche Stimme ist dahingegen nicht mein Geschmack. Das Ganze hat einen ziemlichen <strong>Gothic-Touch</strong> mit schunkelhaftem Schlagzeug. Anders kann ich es nicht beschreiben. Verzeiht mir also diese Aussage. Schlussendlich ist das hier der unspektakulärste Track.</p>
<h4>Das Ende naht! Endlich!</h4>
<p>Als die Orgel noch mal mit gebetsartigen Gesängen ertönt, bin ich reif für die Insel. Also gut. Auf zum letzten Ritt. Doch die Träller-Else von eben raubt mir den letzten Funken Verstand. Das ist zu anstrengend. Dieser ständige Wechsel zwischen angenehmen Geknüppel und opernhaftem Gezirpe ist zu viel für mein Hirn.</p>
<p>&nbsp;</p>
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