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	<title>Thy Catafalque Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Mon, 21 May 2018 21:55:27 +0000</lastBuildDate>
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		<title>THY CATAFALQUE &#8211; GEOMETRIA ODER DIE VERMESSUNG DER ERDE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 May 2018 09:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Geometria]]></category>
		<category><![CDATA[Thy Catafalque]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"…alles atmet eine gewisse Schwermut, in der ich mich wohl fühle."<br />
Etwas mit viel Herz und für jeden, der noch etwas fühlen kann, hat heute Robert für euch: THY CATALFALQUE</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/thy-catafalque-geometria/">THY CATAFALQUE &#8211; GEOMETRIA ODER DIE VERMESSUNG DER ERDE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>THY CATAFALQUE &#8211; &#8222;Geometria&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;04.05.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp;56:01 Min.<br />
<strong>Label:</strong>&nbsp;Season of Mist<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Avantgarde Metal</div></div></div>
<p>Das ungarische Projekt <strong>THY CATAFALQUE</strong> mäandert schon seit 1998 durch den Untergrund und sollte sein Debüt tatsächlich schon im Jahr vor der Jahrtausendwende veröffentlichen. Wirklich aufmerksam wurde ich jedoch erst durch die Alben &#8222;Róka Hasa Rádió&#8220; und besonders das 2011er Werk &#8222;Rengeteg&#8220;. Dieses hatte mit wirklichem Metal nur noch sehr wenig zu tun, und wurde aus diesem Grund eines meiner meistgehörten Alben.</p>
<h4>&#8222;Geometria&#8220; ist nun nach &#8222;Sgurr&#8220; und &#8222;Meta&#8220; das dritte Album in vier Jahren.</h4>
<p>Dass das eklektische Soundgewand immernoch am Puls der Zeit ist, stellt schon der Opener <em>&#8222;Hajnali csillag&#8220;</em> unter Beweis. Leichter Jazz, Ambient, sanfte Elektroeinschläge, 70er Jahre Orgeln und folkloristische Sänger und Streicher – das sind die Bausteine, die mir innerhalb der ersten wenigen Minuten begegnen. Mit ergreifendem Erfolg. Sofort fühle ich mich wieder einmal in die Musik von <strong>THY CATAFALQUE</strong> eingesogen.</p>
<p>Und im wesentlichen soll sich über die gesamte Albumlänge nichts daran ändern. Denn das unnachahmliche Melodiegespür von Mastermind und Exilungar/Wahlschotte&nbsp;<strong>Támas Kátai</strong> ist zu jeder Sekunde spürbar und hat nichts von seinem Charme eingebüßt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27454" aria-describedby="caption-attachment-27454" style="width: 830px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-27454" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/THY-CATAFALQUE.jpg" alt="Geometria" width="840" height="519" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/THY-CATAFALQUE.jpg 840w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/THY-CATAFALQUE-300x185.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/THY-CATAFALQUE-750x463.jpg 750w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27454" class="wp-caption-text">Alles außer gewöhnlich &#8211; Tamás Kátai</figcaption></figure>
<p>Egal, ob das Tempo angezogen wird und es scheppert, wie in <em>&#8222;Szamojéd freskó&#8220;</em> oder aber die metallischen Einflüsse nahezu gänzlich ausbleiben: &#8222;Geometria&#8220; fesselt mich zu jedem Zeitpunkt und trägt trotz unterschiedlicher Ingredienzen stets die Handschrift <strong>Kátais</strong>.</p>
<p>Was &#8222;Geometria&#8220; für mich zu einem so wunderbaren Gesamtkunstwerk macht, ist vor allem die emotionale Stringenz, die sich durch das Album zieht. Egal, ob die Songs im Metal wurzeln, die Elektronik die Überhand gewinnt, oder sich schrullig-osteuropäische Folkelemente an die Oberfläche arbeiten: alles atmet eine gewisse Schwermut, in der ich mich wohl fühle. So sind die einzelnen Teile wunderbar miteinander verwoben und niemals Selbstzweck, was dazu führt, dass die Musik eine organische Eingängigkeit besitzt, die fast unmöglich erscheint, wenn man sich die Fülle der Einzelteile ins Gedächtnis ruft.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/iWEF-rSQAh8?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Da dem Metal in der Gesamtrezeptur kaum ein höherer Anteil zugewiesen wird, als den anderen Zutaten, fällt es schwer, &#8222;Geometria&#8220; als Metal Album zu betrachten. Zwar sind die Affinitäten in dieser Richtung unüberhörbar, überschatten angenehmer Weise aber nicht das Endprodukt.</p>
<p>So entsteht ein anspruchsvolles und intelligentes Klangkonglomerat, das sich für mich in emotionaler und künstlerischer Hinsicht am ehesten mit der letzten Bowie Platte vergleichen lässt.</p>
<p>Auch wenn dieses Jahr schon so einiges passiert ist, übertrifft &#8222;Geometria&#8220; für mich bislang alles andere.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://thycatafalqueuk.bandcamp.com/album/geometria" target="_blank" rel="noopener">Bandcamp</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/thycatafalque" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
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