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	<title>Todtgelichter Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sun, 18 Jun 2017 13:52:12 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Todtgelichter Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Die Bürde, voranzuschreiten &#8211; F41.0</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jun 2017 10:48:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>F41.0 – Bürde Veröffentlichungsdatum: 19.05.2017 Dauer: 46 Min. Label: Geisterasche Organisation Stil: (Post-Depressive) Black Metal Panik. Ein Gefühl, welches sicher fast jedem vertraut ist &#8211; in schwierigen Situationen etwa, in denen man Hilflosigkeit spürt und mit einer scheinbar aussichtslosen Situation gnadenlos konfrontiert ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-buerde-voranzuschreiten-f41-0/">Die Bürde, voranzuschreiten &#8211; F41.0</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>F41.0</strong> – Bürde<br />
Veröffentlichungsdatum: 19.05.2017<br />
Dauer: 46 Min.<br />
Label: Geisterasche Organisation<br />
Stil: (Post-Depressive) Black Metal<span id="more-17739"></span></p>
<p>Panik. Ein Gefühl, welches sicher fast jedem vertraut ist &#8211; in schwierigen Situationen etwa, in denen man Hilflosigkeit spürt und mit einer scheinbar aussichtslosen Situation gnadenlos konfrontiert wird. Wo dies jedoch bei den meisten Menschen ein Ausnahmezustand ist, kann es bei Leuten, welche an einer sogenannten Panikstörung leiden, zum festen Bestandteil ihres Lebens werden. Im schlimmsten Falle führt dies zu einem häufig auftretenden Gefühl akuter Todesangt.</p>
<p>All das beschreibt <strong>F41.0</strong>. Eine psychisch diagnostische Klassifizierung nach dem ICD-10 System. Die hier vorgestellte Band um Mastermind <strong>Hysteriis</strong> kleidet sich mit diesem Namen und will auf ihrem zweiten Langspieler &#8222;Bürde&#8220; Verzweiflung, Last und scheinbar unendlichen Kummer in musikalische Form gießen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Entartet, verwittert, ausgezehrt</h3>
<p>Die deutsche Band<strong> F41.0</strong> konnte bei mir mit ihrem Debüt &#8222;Near Life Experiences&#8220; vor wenigen Jahren durchaus Aufmerksamkeit erregen. Schon damals klang der Black Metal des Projekts verzweifelt, gar depressiv, ohne jedoch in allzu typische Klangmuster des sogenannten Depressive Suicidal Black Metal zu verfallen. Eher setzte sich ein roher, aber dennoch sehr postiger Schwarzmetall durch, der auch auf dem aktuellen Album &#8222;Bürde&#8220; einen Großteil der Stilistik darstellt. Wo jedoch beim Erstlingswerk meiner Meinung nach die zu schwachbrüstige Produktion und der Drumcomputer einiges an Potenzial verwehrten, kann die Band diese Fehler auf ihrem Zweitling definitiv ausmerzen.</p>
<p>Der Opener<em> &#8222;Davor&#8220;</em> beginnt ruhig, baut sich langsam auf und besticht sofort durch eine wichtige und für mich durchaus herausstechende Stilistik. Viele Textzeilen werden mehrmals hintereinander wiederholt, intensiviert und auch im dynamischen Instrumentalspiel weitergehend dramatisiert. So etwa im Mantra: &#8222;Bleiernd ist mein Körper, taub und schwach meine Glieder&#8220; oder dem Titel des zweiten Stücks <em>&#8222;Entartet, verwittert, ausgezehrt&#8220;</em> kurz<em> &#8222;E.V.A.&#8220;</em>. Dieses Stilmittel findet im weiteren Albumverlauf immer wieder Verwendung.</p>
<p>Ein besonderes Detail dabei ist, dass auf dem Album mehrere Sänger mitwirken, wie etwa neben Fronter <strong>Hysteriis </strong>noch<strong> Frederic</strong>, von den sich langsam zu Grabe tragenden <strong>TODTGELICHTER</strong> und <strong>Schmied</strong> von <strong>MOR DAGOR</strong>. Diese vielen, im Klangcharakter durchaus verschiedenen Stimmen, verleihen der Gesangsdarbietung eine willkommene Abwechslung und gerade der des Öfteren eingesetzte gedoppelte Gesang ist großes Kino und wertet die Stücke gehörig auf.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 300px;">&nbsp;</div>
<h3>Pulsierende Klanglandschaften<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-18330" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/18238572_1445559445514488_3785614018428850777_o-300x110.jpg" width="600" height="221" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/18238572_1445559445514488_3785614018428850777_o-300x110.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/18238572_1445559445514488_3785614018428850777_o-1024x377.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/18238572_1445559445514488_3785614018428850777_o-750x276.jpg 750w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></h3>
<p>Doch auch die instrumentale Seite des Albums braucht sich nicht zu verstecken. Neben häufig im Midtempo angesiedelte Parts, gibt es einige flotte Blasts und sehr nach vorn preschende Sequenzen, welche den immer wieder zwischen ruhigeren und harten Passagen wechselnden Fokus verlagern und variieren. Halb angezerrte Gitarren duellieren sich mit bösen Tremolo-Leads und erzeugen eine harsche, häufig verzweifelte und dennoch immer auch kämpferische Stimmung. Besonders gut gefällt mir dies im vorhin angesprochenen Opener <em>&#8222;Davor&#8220;</em>, dem sehr intensiven Titelstück <em>&#8222;Bürde&#8220;</em> und dem sehr epischen <em>&#8222;Alpha&#8220;</em>. Im Mittelteil des Albums kann die Intensität jedoch streckenweise nicht aufrecht erhalten werden. Zum Glück repräsentiert dies nur einen Bruchteil des Gesamtmaterials.</p>
<p>Zuweilen entsteht in mir der Eindruck das<strong> F41.0</strong> gekonnt zwei teils nur noch schwer vereinbarende Welten kombinieren. Zum einen den traditionellen Ansatz im Schwarzmetall und zum anderen eine hier selbstverständlich passende Form des Post Black Metal. Auf mich wirkt das Ganze homogen und Gegensätze vereinend, irgendwie schon beinahe avantgardistisch. Einfach ausgedrückt kam mir beim Hören auch immer wieder in den Sinn, dass <strong>F41.0</strong> wie eine rauere und etwas direktere Version von <strong>AGRYPNIE</strong> klingen, denn wie ihre Landsleute liegt der Fokus in der Produktion wie auch in der Darbietung mehr auf den Texten und dem Gesang, als es beim Gros der Dunkelkapellen der Fall ist.</p>
<h3><img decoding="async" class="alignleft wp-image-17775" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3540359910_photo-300x169.jpg" width="600" height="338" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3540359910_photo-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3540359910_photo-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3540359910_photo.jpg 960w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" />Durch den Schleier</h3>
<p>Und ebenjene Produktion weiß durchaus zu gefallen. Die Instrumente klingen recht naturbelassen und die verschiedenen Gitarrenspuren sind stets klar herauszuhören. Das Schlagzeugspiel, welches übrigens ebenfalls von <strong>TODTGELICHTER</strong>-Mitglied <strong>Tentakel P.</strong> übernommen wurde, bekommt genug Raum im Mix ohne jedoch zu sehr in den Vordergrund zu rücken. Gerade der oben angesprochene Gesang wurde interessant in den Gesamtsound integriert. Durch die verschiedenen Sänger und einige wenige zusätzliche Stimmfilter wird immer wieder mit dem Stereoeffekt gespielt, sodass mancher Gesang eher im Hintergrund rangiert und sich manches gequälte Geschreie sehr dominant in den Vordergrund drängt.</p>
<p>Die optische Gestaltung des Albums rundet den sehr guten Gesamteindruck angenehm ab. Dunkle Abgründe des menschlichen Seins und das Streben nach Idealen und Träumen gehen auf interessante Weise Hand in Hand und werden durch ein faszinierendes Artwork präsentiert, wobei das Cover nur ein Ausschnitt des Gesamtwerks darstellt.</p>
<p>&#8222;Bürde&#8220; ist somit eine mehr als gekonnte Weiterentwicklung, obwohl <strong>F41.0</strong> ihre Trademarks konsequent beibehalten. Es wurde effizient optimiert und dieses Rezept geht meiner Meinung nach vollends auf. Wirkliche Schwächen kann ich bis auf den etwas schwächeren Mittelteil der Platte nicht ausmachen und auf der Haben-Seite kann &#8222;Bürde&#8220; mit gutem Songwriting, einem interessanten lyrischen Ansatz und einer Menge Emotionen punkten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/LXpRYibQYwE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/F410-162921373778308/">Facebook</a></p>
<p><a href="https://geisterasche.bandcamp.com/album/f410-b-rde">Bandcamp</a></p>
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		<title>RAGNARÖK FESTIVAL 2017: Trinkhorn, Tod und Trump (Tag 2)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 May 2017 14:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der zweite Tag &#8211; Liköre und Gefühle Hier nun nach einiger Verzögerung endlich der zweite Teil unseres Ragnarök-Berichts! Den ersten kannst du hier nochmal durchstöbern! Der zweite Tag des Festivals begann für mich damit, durch den Regen per sich auflösender Kartonkiste 8 ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2017-trinkhorn-tod-und-trump-tag-2/">RAGNARÖK FESTIVAL 2017: Trinkhorn, Tod und Trump (Tag 2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Der zweite Tag &#8211; Liköre und Gefühle</h2>
<p>Hier nun nach einiger Verzögerung endlich der zweite Teil unseres <strong>Ragnarök</strong>-Berichts! Den ersten kannst du <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2017-trinkhorn-tod-und-trump-tag-1/"><strong>hier</strong></a> nochmal durchstöbern!</p>
<p>Der zweite Tag des Festivals begann für mich damit, durch den Regen per sich auflösender Kartonkiste 8 Flaschen likörähnlicher Flüssigkeiten vom hiesigen Edeka zum <strong><em>SILENCE</em></strong>-Stand zu tragen. Es hatte allerdings wohl noch irgendwo ne geheime Reserve gegeben – so, dass wir im Endeffekt 18 Flaschen für die <strong>Bands </strong>(selbstverständlich haben wir davon selbst keinen Tropfen angerührt!) am Tag zwei übrighatten. Überraschenderweise hatten unsere ersten Standbesetzer, <strong>MUNARHEIM</strong>, um 12 Uhr mittags in aller Früh‘ schon mehr begeisterte Fans anwesend als alle Bands des Vortags.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17198" aria-describedby="caption-attachment-17198" style="width: 496px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" width="506" height="337" class="wp-image-17198" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_3965-1-4000-300x200.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_3965-1-4000-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_3965-1-4000-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_3965-1-4000-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_3965-1-4000-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 506px) 100vw, 506px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17198" class="wp-caption-text">Munarheim © darkvelvet.org</figcaption></figure>
<p>Zur gleichen Zeit ertönten dann in der Halle die ersten Klänge von <strong>MALLEVS MALEFICARVM</strong> (wenn ich mich recht besinne, die Schreie einer brennenden Hexe im Bühnenintro). Besonders gespannt war ich hier auf <strong>Robse Dahn</strong>s Performance – der altbekannte <strong>EQUILIBRIUM</strong>-Biersympath macht nämlich nun auch ernsten Black Metal. Und ich muss sagen, er wusste zu überzeugen! Besonders die hellen Growls, die ich bisher bei <strong>EQUILIBRIUM</strong> immer ein wenig als seine Schwachstelle angesehen hatte, klangen richtig gut und fügten sich perfekt in die düstere, böse Musik ein. Ganz ohne das Image des freundlichen Trinkers gings dann doch nicht – Fußballstadionreife Publikumsanfeuerung und die eine oder andere Lustigkeit zwischen den Songs konnte er sich nicht verkneifen. Kann man so machen, war auch cool, zur neblig-schwarzen Atmosphäre der Songs hats dann doch eher weniger gepasst. Auch der Bühnensound saß leider noch nicht komplett bei dieser frühen Band, trotzdem ein recht genießbares Konzert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17197" aria-describedby="caption-attachment-17197" style="width: 493px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" width="503" height="335" class="wp-image-17197" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4417-1-4000-300x200.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4417-1-4000-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4417-1-4000-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4417-1-4000-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4417-1-4000-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 503px) 100vw, 503px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17197" class="wp-caption-text">Mallevs Maleficarvm © darkvelvet.org</figcaption></figure>
<p><strong>ASENBLUT</strong> spielten dahingegen mit an Perfektion grenzendem Sound. Noch nie habe ich diese Band so wohlklingend erlebt, und ich habe sie schon einige Male gesehen. Die Stimmung des Publikums war da, die Songauswahl war cool, ein Konzert also an dem wirklich alles gestimmt hat. Im dritten Song dann passierte, worauf jeder insgeheim gewartet hatte: Sänger <strong>Tetzel</strong> entblößte seinen Oberkörper. Das machte dann auch wett, dass der Bassist leider für dieses Konzert aufgrund von Abwesenheit durch eine Computerspur ersetzt werden musste.</p>
<p><strong>BLACK MESSIAH</strong> sorgten dann für ultimative Partystimmung im Publikum! Ein lustiger, alkoholgetränkter Tanz- und Moshpit tat sich auf, es wurde viel gefeiert und Bier konsumiert. Dennoch zeigten die 26 Dienstjahre alten Pagan-Metaller, dass sie nicht nur zum Saufen und Abdancen anwesend waren. Auch die Melodic-Black-Metal-Seite ihrer Musik kam bei Weitem nicht zu kurz, sodass sich insgesamt ein guter Mix aus Ernst und Freude ergab – beides auf qualitativ sehr hohem Level. Um die Stimmung anzuheben spielten sie dann extra KEIN neues Lied vom kommenden Album (eigene Aussage, ich zitiere hier nur!). Man solle aber wissen, dass es eines geben wird. Später am <em><strong>SILENCE</strong></em>-Stand wurde die Stimmung gleich mal weiter aufrechterhalten: Fans konnten gemeinsam mit der Band zwar nicht den Metkrug, aber immerhin den Pfeffi-Shot heben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17199" aria-describedby="caption-attachment-17199" style="width: 544px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" width="554" height="369" class="wp-image-17199" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4857-1-4000-300x200.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4857-1-4000-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4857-1-4000-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4857-1-4000-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4857-1-4000-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 554px) 100vw, 554px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17199" class="wp-caption-text">Black Messiah © darkvelvet.org</figcaption></figure>
<p>Dann spielten <strong>AGRYPNIE</strong>. Ein Konzert, auf das ich mich sehr gefreut hatte und das ich aus der ersten Reihe erleben durfte. Anfangs noch mit etwas imperfektem Sound, doch das sollte sich schnell legen. Ab dem Moment ein richtig großartiges Erlebnis! Zwei neue Songs im Gepäck, davon einen mit Gastauftritt von <strong>DORNENREICH</strong>-Sänger <strong>Eviga</strong>. Es war wahrlich ein Höhepunkt der Show, wie sich dessen gefühlvolle Vocals und theatralisches Auftreten über den kalten, konstanten Fluss von <strong>AGRYPNIE</strong>s postigem Black Metal legten. Am Ende setzten diese dann ihrem letzten Track <em>&#8222;Schlaf&#8220;</em> noch einen drauf – und zeigten nochmal ihre wahre, seelisch wie musikalisch mitreißende Stärke. Ein perfekter und epischer Abschluss für ein großartiges Konzert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17200" aria-describedby="caption-attachment-17200" style="width: 547px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" width="557" height="371" class="wp-image-17200" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4932-1-4000-300x200.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4932-1-4000-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4932-1-4000-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4932-1-4000-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_4932-1-4000-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 557px) 100vw, 557px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17200" class="wp-caption-text">Agrypnie © darkvelvet.org</figcaption></figure>
<p>Bei <strong>OBSCURITY</strong> waren die Massen dann auch wieder richtig im Mitmachfieber, die Energie war definitiv vorhanden. Band und Besucher waren in Topform. Leider muss ich sagen, dass ich mir nicht allzu viel davon ansehen und -hören konnte. Man muss ja auch manchmal arbeiten, wenn man einen Stand auf einem Festival hat. Unterwegs dorthin kam mir dann lustigerweise <strong>Robse</strong> in einem offiziellen <strong>Robse</strong>-Shirt entgegen.</p>
<p><strong>HELRUNAR</strong> boten dann eine düstere und grimmige Atmosphäre, wie sie im Buche steht. Schwarz angehauchter, repetitiver und kompromissloser Pagan Metal der alten Schule, kombiniert mit einem wuchtigen Sound. So gefällt mir das. Besonders die <em>&#8222;Nebelspinne&#8220;</em> zieht mich jedes Mal wieder erneut in ihren Bann.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17201" aria-describedby="caption-attachment-17201" style="width: 544px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" width="554" height="369" class="wp-image-17201" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5103-1-4000-300x200.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5103-1-4000-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5103-1-4000-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5103-1-4000-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5103-1-4000-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 554px) 100vw, 554px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17201" class="wp-caption-text">Helrunar © darkvelvet.org</figcaption></figure>
<p><strong>DORNENREICH</strong> hatten bereits am vorigen Abend mit einer tollen Akustik-Show geglänzt, doch ihr Metal-Auftritt diesen Abends sollte alles in den Schatten stellen. Mit sehr ordentlichem Sound im Rücken (ich schreibe das jetzt schon zum wiederholten Male, also sag ichs jetzt einfach mal: Ein fettes Lob an die Soundtechniker vom <strong>Ragnarök</strong>! Richtig gute Arbeit!), spielten sich die drei Österreicher auf der Bühne immer tiefer in musikalische Ektase. Seinen Höhepunkt fand dies im sich steigernd aufbauenden Instrumental <em>&#8222;Erst Deine Träne Löscht Den Brand&#8220;</em> – es war grandios. Ich bin in den letzten Jahren selten so sehr in Musik hineingesogen worden wie auf diesem Konzert. Ein tief emotionales Erlebnis. Danke dafür, <strong>DORNENREICH</strong>!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17202" aria-describedby="caption-attachment-17202" style="width: 553px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" width="563" height="375" class="wp-image-17202" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5211-1-4000-300x200.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5211-1-4000-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5211-1-4000-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5211-1-4000-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5211-1-4000-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17202" class="wp-caption-text">Dornenreich © darkvelvet.org</figcaption></figure>
<p><strong>PRIMORDIAL</strong> sah ich mir dann aus den oberen Gefilden der Halle an. Wieder guter Sound, wieder begeistertes Publikum (sieht sehr geil von oben aus!). Immer wieder eine Band, die man gerne live miterlebt, selbst wenn die Songauswahl kaum variiert. Gute Musik und gut performed, Sänger <strong>Alan Averill</strong>&nbsp;weiß definitiv, wie man die Crowd bei der Stange hält.</p>
<p>Während ich mit <strong>DARK FUNERAL</strong> nicht so sehr viel anfangen kann, weiß <strong>Andi</strong> sicher etwas über ihr Konzert zu erzählen: <strong>DARK FUNERAL</strong> sind für mich eine der, wenn nicht gar DIE beste Black-Metal-Band zwischen Himmel und Hölle. Mit dem Album &#8222;Where Shadows Forever Reign&#8220; haben sie diese Position weiter gefestigt. Entsprechend viele Stücke hiervon ballerten die Schweden – einmal mehr in grandioser Soundqualität – in die Menge, u.a. <em>&#8222;Unchain My Soul&#8220;</em>, <em>&#8222;As I Ascend&#8220;</em> und den überragenden Titeltrack. Ihr nicht mehr ganz neuer Frontmann <strong>Heljarmadr</strong> überzeugte hinsichtlich Stimme und Charisma restlos. Ebenso wie der Rest der Band: Rüstungen, Corpsepaint, fiese Mimik, Aufsteller mit dem aktuellen Album-Artwork, hier stimmte einfach alles. Nachdem auch Klassiker wie &#8222;The Secrets Of The Black Arts&#8220; eingestreut wurden, bildete &#8222;My Funeral&#8220; den würdigen Abschluss einer bockstarken Headliner-Show. Immer wieder ein höllisches Vergnügen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17203" aria-describedby="caption-attachment-17203" style="width: 565px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" width="575" height="383" class="wp-image-17203" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5683-1-4000-300x200.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5683-1-4000-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5683-1-4000-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5683-1-4000-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DSC_5683-1-4000-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 575px) 100vw, 575px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17203" class="wp-caption-text">Dark Funeral © darkvelvet.org</figcaption></figure>
<p>Abschließend spielten dann <strong>TODTGELICHTER</strong> ihr Abschiedskonzert, eine äußerst rührende Begebenheit, der leider nicht mehr ganz viele Menschen beiwohnten wie bei den vorigen Bands – es schien sich allerdings gerade deswegen eine warme, familiäre Atmosphäre vor der Bühne aufgebaut zu haben.</p>
<p>So schloss sich für mich ein Festival voll guter Musik, gutem Sound und gelungenen Auftritten, aber auch voll netter neuer und alter Bekanntschaften ab. Durchgehend ein positives Erlebnis. Wir freuen uns auf nächstes Jahr!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2017-trinkhorn-tod-und-trump-tag-2/">RAGNARÖK FESTIVAL 2017: Trinkhorn, Tod und Trump (Tag 2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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