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	<title>trash metal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>trash metal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Neuer Wind im Thrash-Himmel &#8211; Bloodrocuted</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah H]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jun 2017 07:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BLOODROCUTED – For the Dead Travel Fast Veröffentlichungsdatum: 1. April.2017 Dauer: 39:57 min Label: Punishment 18 Records Genre: Thrash Metal Über die Kirche, Ungerechtigkeit und Chauvinismus Da ich über dieses Genre noch keine Review verfasst habe, gibts heute mal Thrash Metal auf ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BLOODROCUTED</strong> – For the Dead Travel Fast<br />
Veröffentlichungsdatum: 1. April.2017<br />
Dauer: 39:57 min<br />
Label: Punishment 18 Records<br />
Genre: Thrash Metal</p>
<h3>Über die Kirche, Ungerechtigkeit und Chauvinismus</h3>
<p>Da ich über dieses Genre noch keine Review verfasst habe, gibts heute mal Thrash Metal auf die Ohren.&nbsp; <strong>BLOODROCUTED</strong> ist eine Newcomer-Thrash Metal-Band aus Antwerpen. Die Band bringt mittlerweile ihr drittes Studioalbum heraus.<br />
Das erste, was mich sofort begeistert, bevor ich die CD in den Player werfe, ist das Cover. Was für ein geiles Cover Artwork! Die orange-rosa-roten Farbtöne sind extrem fleischig. Die zwei Gestalten wirken zugleich abstoßend und faszinierend auf mich. Der offensichtliche blasphemische Bezug zu Kirche und Religion wird durch die Kopfbedeckung deutlich. Das spiegelt sich auch in den Texten wieder, aber dazu später mehr.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18336" aria-describedby="caption-attachment-18336" style="width: 812px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-18336 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Bloodrocuted_Band.jpg" width="822" height="544" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Bloodrocuted_Band.jpg 822w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Bloodrocuted_Band-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Bloodrocuted_Band-750x496.jpg 750w" sizes="(max-width: 822px) 100vw, 822px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18336" class="wp-caption-text">Die Band, passend in alten kirchlichen Gemäuern</figcaption></figure>
<h3>Angenehmes Geschredder</h3>
<p>Das Album fängt ganz untypisch an. <em>„The Land Beyond The Forest“</em> begeistert mich als akustisches Intro und klingt so gar nicht nach Thrash Metal, sondern eher wie ein Intro-Song aus den Bereichen Neofolk, Pagan Folk oder Atmospheric Black Metal.</p>
<p>Der Eindruck, dass es sich doch um ein Thrash Metal Album handelt, gewinnt man in <em>„The Leper and the Whore“</em> (euch zuliebe werde ich das jetzt nicht übersetzen&#8230;nur soviel vorweg: es entstehen Bilder im Kopf). Trotz des, sagen wir mal, außergewöhnlichen Titels, glänzt der Song für mich durch eine Mischung aus klassischem Thrash Metal und vielen melodischen Einlagen, die mein Herz erquicken lassen.</p>
<p>Auch der nächste Song <em>„Perversion of Purity“</em>&nbsp;erzählt die Geschichte einer Frau, die vergewaltigt wurde. Ihr Peiniger wird vor Gericht durch unsere chauvinistische Gesellschaft geschützt. Diese abartige Art unserer Gesellschaft wird portraitiert mittels einem flotten Schlagzeug und sehr eingängigen Lead-Gitarre.&nbsp;</p>
<p><em>„Wound in Shadows“</em> bietet dem Hörer mit growligen Vocals etwas Abwechslung auf der Platte. In diesem Song kann man die starken Death Metal und Thrash Metal &nbsp;der Bay Area heraushören. Die anfängliche Schwerfälligkeit des Songs verfliegt recht schnell, da nun wieder kreischende Gitarren und der schnelle Schlagzeug-Beat die Oberhand gewinnen.&nbsp;</p>
<p><em>„Denial of the Cross“</em> wird passend mit den Klang von Kirchenglocken eingeläutet. Wie der Name schon verrät, wird die Kirche hier sehr kritisch beäugt. Der Song brennt sich ein, durch Tempi-Wechsel ist er einprägsam. Der Song wechselt von schnellen thrashigen Passagen zu Mid-Tempo Gitarrenparts.</p>
<p>In <em>„Cult of Sacrifice“</em> wechseln sich die Growls und Screams gekonnt ab. Die Instrumente ergeben ein stimmiges Gesamtkonzept und auch dieser Song kann ebenfalls durch geile Gitarrensoli überzeugen. Dieser Song ist der ultimativ Beweis, dass Thrash Metal mit Death Metal sehr harmonieren kann.</p>
<p>Der titelgebende Track des Albums <em>„For The Dead Travel Fast“</em> bleibt bei mir irgendwie nicht so hängen. Er wirkt, im Gegensatz zu den anderen Songs, unrhythmisch und schwergängig.</p>
<p><em>„Ominous“</em> ist wieder voll nach meinem Geschmack, da der Song wieder extrem melodisch ist. Schön ist auch, dass hier mal der Bass sein verdientes Solo bekommt. Leider endet der Song ganz schön abrupt.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/EWXIft6ePjU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Das Album ist grundsolide und bietet dem geneigten Hörer viel Abwechslung. Es unterscheidet sich von anderen Thrash Metal-Alben durch eine starke Nutzung von Death Metal-Elementen und melodischen Gitarren-Einlagen. Wer seinen Thrash Metal gerne garniert sieht mit einer ordentlichen Portion Melodie und eingängigen Gitarrenriffs und Bands wie <strong>LAZARUS A.D.</strong>, <strong>SKELETONWITCH</strong>, <strong>DEATH ANGEL</strong> und <strong>EXODUS</strong> zur täglichen Beschallung nutzt, der ist mit &#8222;For the Dead Travel Fast&#8220; gut bedient. Der Einsatz verschiedener Vocals macht das Album interessanter. Meine Kritik ist einzig und allein, dass der titelgebende Track nicht hängen bleibt und dass das Album in der ersten Hälfte etwas eingängiger ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.bloodrocuted.com/">Bloodrocuted Homepage</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/BloodrocutedThrash/">Bloodrocuted Facebook</a></p>
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		<title>Zwischen Metallica und dem Rest &#8211; Wicked Disciple</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gewaltmaschine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Aug 2016 06:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>WICKED DISCIPLE – Traveler In Time Veröffentlichungsdatum: 01.09.2016 Dauer: 70:00 Min. Label: Eigenproduktion Stellt euch vor, ihr sitzt bei einem Festival an der Ostsee und trinkt mit den Leuten von BLACK MESSIAH das ein oder andere Kaltgetränk. Da kommt man natürlich zwangsweise ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/zwischen-metallica-und-dem-rest-wicked-disciple/">Zwischen Metallica und dem Rest &#8211; Wicked Disciple</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE"><b>WICKED</b> <b>DISCIPLE</b> – Traveler In Time<br />
Veröffentlichungsdatum: 01.09.2016<br />
Dauer: 70:00 Min.<br />
Label: Eigenproduktion</p>
<p lang="de-DE" align="LEFT">Stellt euch vor, ihr sitzt bei einem Festival an der Ostsee und trinkt mit den Leuten von <b>BLACK</b> <b>MESSIAH</b> das ein oder andere Kaltgetränk. Da kommt man natürlich zwangsweise ins Gespräch. Und dann erzählt dir Ted Hetfield – seines Zeichens Gitarrist der angesprochenen Kapelle – von seiner Liebe zu <b>METALLICA</b> und davon, dass er ja selbst ein Nebenprojekt hätte. Und wie es der Zufall so will, kommt Anfang September der erste Langspieler – und der ist wirklich lang – raus. Unvorstellbar, aber wahr! Und da ich erstens kein Unmensch bin und zweitens <b>METALLICA</b> mag (das wird man ja wohl noch sagen dürfen) dachte ich mir so: „Das will ich mir anhören!“.</p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-6669" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/10622831_329621083877075_396511412978130571_n-218x300.jpg" alt="10622831_329621083877075_396511412978130571_n" width="218" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/10622831_329621083877075_396511412978130571_n-218x300.jpg 218w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/10622831_329621083877075_396511412978130571_n.jpg 699w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" /></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT">Und deshalb gibt es heute für euch: <b>WICKED</b> <b>DISCIPLE</b> mit ihrer ersten Veröffentlichung &#8222;Traveler In Time&#8220;.</p>
<blockquote>
<p lang="de-DE">Sirenen! Immer diese Sirenen!</p>
</blockquote>
<p lang="de-DE">Gleich zu Beginn erwartet uns das, was uns schon so oft bei Metal-Musik-Produktionen erwartet. Sirenen! Man möchte fast glauben, dass im „Metal-Einmaleins“ auf Seite eins geschrieben steht: „Beginn ein Album auf jeden Fall mit der Standard-Sirene!“. Aber sei es drum. Wir hören einen Frauenchor, welcher die Sirenen mit dem künftigen Refrain besingen und dann endlich das fette Brett auf das wir gewartet haben. Der Song klingt roh, kraftvoll und stürmt nach vorne, hält schnelle Riffs und massive Soli parat. Und dann dieser Refrain. Ein verdammter Ohrwurm! Auch Stunden später hat es mich nicht losgelassen. Und dabei kann ich gar nicht sagen warum. Gut gemacht.</p>
<p lang="de-DE">Weiter geht es mit einem <b>METALLICA</b> ähnlichen Intro und interessanten Klängen. Hat schon fast etwas Orientalisches. Sehr fett marschiert auch <em>„Amok“</em> durch die Boxen. Was auffällt: Irgendwie klingt der Song ganz anders. Also klar, es ist auch ein anderer Song, aber vom Stil her. Das soll sich durch das gesamte Album ziehen. So beginnt zum Beispiel der nächste Song mit spanischen Gitarrenklängen, um danach irgendwie nach <b>CLAWFINGER</b> und danach wieder nach etwas anderem zu klingen. Langsam bin ich verwirrt und weiß noch nicht genau, wo die Reise genau hingehen soll.</p>
<p lang="de-DE">Wie gut, dass ein Blastbeat-Solo mit einer Mischung aus spanischem und orientalischem Flair da KEINE Klärung schafft.</p>
<p lang="de-DE">Zum Entspannen gibt es jetzt erst einmal ein instrumentales Stück. Es beginnt akustisch und könnte von <b>METALLICA</b> selbst sein. Natürlich dürfen am Ende die verzerrten Gitarren nicht fehlen. Wunderschön anzuhören. Und das Beste: es ist nur eins von drei instrumentalen Stücken. Es klingt groß und voll. Wunderbar, um sich zurückzulehnen und zu genießen. Nach der ganzen Genre-Aufregung braucht man das aber auch.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/n6PkIKt9Z0A?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote>
<p lang="de-DE">Was hatten wir noch nicht?</p>
</blockquote>
<p lang="de-DE">Ach ja: eine Mischung aus Hardrock und Punk! Aber kein Problem. Auch das deckt &#8222;Traveler in Time&#8220; ab! Kein Problem. Ich frage mich zwar, wie das passt, aber egal! Nächster Song: <em>„Divorse“</em>. Der klingt wieder wie eine Mischung aus <b>MOTÖRHEAD</b> und Klassik Rock. Und ruhig können sie auch! <em>„Now I“</em> lädt zum Träumen und Nachdenken ein. Auffällig dabei ist, dass Ted hier die zarte Seite seiner Stimme zeigt. Schön! Aber das ist nur die Ruhe vor dem Sturm, denn in <b>SLAYER</b>-Manier geht es im nächsten Song weiter. Am Ende der Platte hören wir auch nochmal Nu–Metal Einflüsse.</p>
<p lang="de-DE">Langsam neigt sich die Scheibe dem Ende. Am Ende noch der Song <em>„Jamz Said“</em>. Der Text dazu besteht aus <b>METALLICA</b>–Zitaten. Eine sehr witzige Idee und dem Komponisten eine Herzensangelegenheit.</p>
<blockquote>
<p lang="de-DE">Was bleibt?</p>
</blockquote>
<p lang="de-DE">Also zu allererst muss man sagen, dass wir von Trash-, Death-, Klassik-, Nu-, und Popmetal alles auf dem Album wiederfinden. Das ist aber gerechtfertigt und sogar gewollt. Denn auch wenn alles irgendwie anders klingt, hört man doch überall <b>WICKED</b> <b>DISCIPLE</b> heraus. Daran ist vor allem die einprägsame Art und Weise zu singen von Ted Hetfield schuld, sowie die vielen Details in den Liedern. Die Songs sind, bis auf Ausnahmen, spannend und sehr gut geschrieben. Vor allem fallen die fesselnden Soli auf!</p>
<p lang="de-DE">Es muss doch auch etwas Schlechtes geben?</p>
<p lang="de-DE">Ja! Gibt es! Leider!</p>
<p><span lang="de-DE">Und zwar das Mastering. Da kommen wir zum Grundproblem: Eigenproduktion mit wenig Geld. Und das wenige Geld war wohl beim Mastering aufgebraucht. Soll heißen: manche Übergänge sind etwas holpernd, teilweise hat man das Gefühl, dass die Songs alle in unterschiedlichen Studios aufgenommen wurden. Aber keine Angst: ich bin da wohl sehr penibel und so schlimm ist es am Ende gar nicht. Und da es sich um die erste Platte handelt und schon im nächsten Jahr die nächste Veröffentlichung ins Haus steht, wollen wir mal ein Auge zudrücken.</span></p>
<p><span lang="de-DE">Ich empfehle jedem der sich an </span><span lang="de-DE"><b>METALLICA</b></span><span lang="de-DE"> und Ähnlichem erfreuen kann: Hört bei </span><a href="https://www.facebook.com/wicked.disciple.de/?fref=ts"><span lang="de-DE"><b>WICKED</b></span> <span lang="de-DE"><b>DISCIPLE</b></span></a><span lang="de-DE"> rein! Richtig guter Stoff! Überlegt und mit viel Herz! </span></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ygohaaDT6yg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/zwischen-metallica-und-dem-rest-wicked-disciple/">Zwischen Metallica und dem Rest &#8211; Wicked Disciple</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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