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	<title>Trollzorn Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 17 May 2019 17:32:49 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Trollzorn Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>ISTAPP – Blekinger Space Vikings auf altbewährten Pfaden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 May 2019 07:53:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ISTAPP schaffen es auf ein Neues, authentischen, traditionsorientierten und 100%-skandinavischen Viking Black Metal mit Melodieträchtigkeit und einer qualitativ bestechenden Produktion zu versehen.<br />
Ob das nun aber "nur" gut oder schon perfekt wird? Wir sagen es dir.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/istapp-blekinger-space-vikings-auf-altbewaehrten-pfaden/">ISTAPP – Blekinger Space Vikings auf altbewährten Pfaden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>ISTAPP</strong> – &#8222;The Insidious Star&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 26.04.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 35:20 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Trollzorn Records<br />
<strong>Genre:</strong> Melodic/Viking Black Metal</div></div></div>
<p>Nachdem ich bereits <a href="https://silence-magazin.de/thorondir-des-wandrers-maer">meine Meinung zur neuen <strong>THORONDIR-Scheibe</strong></a>&nbsp;kundgetan habe, werde ich euch heute auch zur zweiten April-Veröffentlichung aus dem Hause <strong>Trollzorn Records</strong> meine Eindrücke schildern. Als begeisterter Fan der Kombo <strong>ISTAPP</strong> aus der südschwedischen <strong>Provinz Blekinge</strong> war die Auseinandersetzung mit ihrer neuen und <strong>dritten Full-Length-Scheibe</strong> quasi vorprogrammiert. Anno 2015 wurde ich auf ihr damals aktuelles Werk <strong>&#8222;Frostbiten&#8220;</strong> aufmerksam. Die Eingängigkeit, die Melodiefokussierung, die lyrische Neigung zu Thematiken um eisige Kälte, aber auch die Songstrukturen der <strong>Eiszapfen-Brigade</strong> (<strong>ISTAPP</strong> heißt zu deutsch Eiszapfen) haben mich in ihrer authentischen und trendunbewussten Gestalt von Beginn an beeindruckt.</p>
<p>Wie schon beim neuen <strong>THORONDIR</strong>-Album möchte ich ausdrücklich das gelungene <strong>Cover-Artwork</strong> im Voraus loben. Das hätte auch durchaus als Cover für Tech Death-Bands wie <strong>ORIGIN, DREAM VOID </strong>oder <strong>SPAWN OF POSSESSION</strong> durchgehen können. Da wundert es mich auch gar nicht, dass <a href="https://www.parolofsson.se/"><strong>Pär Olofsson</strong></a> das neue Coverbild von <strong>ISTAPPS</strong> neuen Werk kreiert hat. Denn Olofsson hat in der Vergangenheit nicht nur für einige der eben genannten Formationen Cover entworfen, sondern auch für Größen wie<strong>&nbsp;IMMORTAL, EXODUS </strong>oder <strong>MALEVOLENT CREATION</strong>.</p>
<h2><strong>Betreten wir fremdes Terrain oder verteidigen wir wohlbekannte genre-konforme Klangkonzepte?</strong></h2>
<p>Wer ausgehend von meinen in den Raum geworfenen Analogien einer außergewöhnlichen Mixtur aus <strong>melodischem, nordischem Black Metal</strong> und <strong>Tech-Death-Vibe</strong> entgegenfiebert, muss ich an diesem Punkt leider enttäuschen. Denen, die sich dafür interessieren könnten, kann ich nur <strong>SINGULARITY</strong> aus Tempe, Arizona empfehlen.</p>
<p>Vom introlosen Beginn des neuen Albums an fluten die <strong>ISTAPP</strong>&#8211;<strong>typische Melodieführung</strong>, die <strong>brachialen Vocals</strong> sowie die eingängigen <strong>Lead-Guitar-Samples</strong> meine Gehörgänge. Damit bestätigen sie mir kompromisslos, mit welcher Band ich gerade konfrontiert werde. Der Opener-Track &#8222;<em>Eternal Winter&#8220;</em> spiegelt nicht nur namentlich optimal die thematische Grundausrichtung der Band auf kälteinfiltrierte, schneegehüllte Eislandschaften wieder. Darüber hinaus steht er auch stellvertretend für ihren bewährt-harschen, aber dennoch überaus <strong>melodieambitionierten</strong> musikalischen Stil. Beim ersten und zweiten Hören bleibt besonders der Refrain im Gedächtnis. Allerdings bin ich von den ersten beiden Titeln &#8222;<em>Apep&#8220;</em> und &#8222;<em>Frostbiten&#8220;</em> von <strong>ISTAPPs</strong>&nbsp;<strong>Vorgängeralbum </strong>&#8222;Frostbiten&#8220; ein höheres Hitcharakterpotenzial gewohnt. Gleiches gilt für Tracks wie <em>&#8222;Köldens Union&#8220;</em> und &#8222;<em>I Väntan På Den Absoluta Nollpunkten&#8220;</em> vom <strong>Debütalbum </strong>&#8222;Blekinge&#8220;.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-32961 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/Istapp_Photo-1024x486.jpg" alt="" width="1024" height="486" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/Istapp_Photo-1024x486.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/Istapp_Photo-300x142.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/Istapp_Photo-750x356.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/Istapp_Photo.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h2><strong>Ein Tribut an die Urväter</strong></h2>
<p>Besonders der <strong>traditionelle Clean-Gesang</strong> in ursprünglicher Normannenart erweist sich, zumeist in den Refrains, wie schon auf den vorausgegangenen Veröffentlichungen der Band als so ziemlich der <strong>mitreißenste Bestandteil</strong> der Kompositionen. Hinsichtlich des leicht <strong>sphärisch-erhabenen Klargesanges</strong> können gut Vergleiche zu Veröffentlichungen ihrer norwegischen Kollegen von <strong>GALAR</strong> gezogen werden. Der geneigte Hörer wird auch ziemlich schnell auf den Trichter kommen, dass beide Kombos wohl maßgeblich von <strong>WINDIR</strong>, einem Urgestein des Viking Black-Metals, beeinflusst sein müssen.&nbsp;</p>
<h2><strong>Das Konzept der Songs im weiteren Verlauf</strong></h2>
<p>Der <strong>gutturale Gesang des Frontmannes Tizheruk</strong> klingt stark und wurde im Rahmen des Mixings ansprechend auf die instrumentalen Elemente abgestimmt. Auch in den übrigen Tracks dominiert eine kohärente und <strong>fesselnde Melodik</strong> statt pointierte Folk-Einschübe à la <strong>MANEGARM.&nbsp;</strong>Die lädt den Hörer zu fantastischen Naturimpressionen oder ausgedehnten mentalen Bootsfahrten durch skandinavische Fjorde ein. Allgemein wird beim zweiten Durchlauf der Scheibe das Mitreißpotenzial der Songs stärker. Durch die <strong>moderaten Laufzeiten</strong> der einzelnen Nummern von oft weniger als vier Minuten ist &#8222;The Insidious Star&#8220; überaus kurzweilig.</p>
<p>Der dritte Titel &#8222;<em>Natten då Gud Blundade (1888)&#8220;</em> steigt sogar mit dem traditionellen Klargesang ein, welcher sich im Bridge-Teil wiederholt. Auffallend ertönt die männliche Stimme dabei etwas höher beziehungsweise heller und peripher ist auch eine Frauenstimme heraushörbar.</p>
<p>Das Songkonzept zieht sich durch das gesamte Album und stagniert dabei nicht. Im fünften Track &#8222;<em>Muspelheim&#8220;</em> wird eine leichte Veränderung hörbar, indem die <strong>refrainfreie Bridge</strong> als Atmosphären-Trimmung zum kurzen Verweilen im Moment verleitet. Außerdem liegt mir besonders am Herzen, den leicht hallenden, teils mehrstimmigen und wieder einmal männlichen Cleangesang in seiner <strong>besänftigenden, astralen Aura</strong> im siebten Track &#8222;<em>The Insidious Star&#8220;</em> nochmal ausdrücklich zu preisen.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/k_kKUI_cdZM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>Trotz überzeugender Leistung ist noch Nachbesserung möglich</strong></h2>
<p>Ohne Kritikpunkte kann ich diese Review jedoch nicht abschließen. Neben dem mit steigender Laufzeit zunehmend <strong>homogener anmutenden Grundstrukturkonzept</strong> der Titel missfällt mir noch eine weitere Sache, die sich schon auf den Vorgängerwerken bemerkbar gemacht hat. Schon wieder hat es sich die Band erspart, ein einladendes <strong>Intro</strong> sowie ein abschließendes <strong>Outro</strong> zu komponieren. Man wird im wahrsten Sinne des Wortes <strong>ins KALTE Wasser geworfen</strong> und abrupt wieder herausgezogen. Das dürfte ein erster Schritt zur potenziellen Perfektionierung des Sounds sein. Gerade im Kontext ihrer lyrischen Versiertheit auf Themen um kalte Witterungsverhältnisse sind lukrative <strong>atmosphärische Einsteiger</strong> durchaus authentisch umsetzbar.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/istapp-blekinger-space-vikings-auf-altbewaehrten-pfaden/">ISTAPP – Blekinger Space Vikings auf altbewährten Pfaden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>OBSCURITYs neues Video: &#8222;793&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jun 2018 19:15:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[793]]></category>
		<category><![CDATA[obscurity]]></category>
		<category><![CDATA[premiere]]></category>
		<category><![CDATA[Trollzorn]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>
		<category><![CDATA[Wikinger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was lange währt wird endlich gut! Nach gefühlten 793 Jahren veröffentlichen OBSCURITY ihr neues Musikvideo! Schaut mal rein!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/obscuritys-neues-video-793/">OBSCURITYs neues Video: &#8222;793&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lange habt ihr gewartet. Nun ist es endlich soweit: <strong>OBSCURITY</strong> und <strong>Silence</strong> präsentieren euch das neue Musikvideo zu<em> &#8222;793&#8220;</em>. Wir konnten euch bereits im Vorfeld ein paar Einblicke gewähren, und nun ist das gute Stück fertig.</p>
<p>Aber seht selbst:</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/AcTuh1uOoMI?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>50 Wikinger und Mönche haben die Jungs um Sänger Agalaz nach Brandenburg geladen. Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Findet ihr auch?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/obscuritys-neues-video-793/">OBSCURITYs neues Video: &#8222;793&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>MINAS MORGUL &#8211; Nach 20 Jahren einfach nur &#8222;Kult&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Feb 2018 10:03:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Equilibrium]]></category>
		<category><![CDATA[kult]]></category>
		<category><![CDATA[minas morgul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine wirklich positive Entwicklung MINAS MORGUL war eine der ersten Pagan Black Metal Bands, die ich jemals gehört habe. Ich muss zugeben &#8211; damals waren sie für mich nur stumpfes Gedresche. Aber das hat sich definitiv geändert. Nach allen sinnlosen Vorurteilen, NS-Anschuldigungen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/minas-morgul-nach-20-jahren-einfach-nur-kult/">MINAS MORGUL &#8211; Nach 20 Jahren einfach nur &#8222;Kult&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>MINAS MORGUL &#8211; &#8222;Kult&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 01.12.2017<br />
<strong>Dauer:</strong>&nbsp;45:88 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Trollzorn Records<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Pagan Black Metal </div></div></div>
<h2>Eine wirklich positive Entwicklung</h2>
<p><strong>MINAS MORGUL</strong> war eine der ersten <strong>Pagan Black Metal</strong> Bands, die ich jemals gehört habe. Ich muss zugeben &#8211; damals waren sie für mich nur stumpfes Gedresche. Aber das hat sich definitiv geändert. Nach allen sinnlosen <strong>Vorurteilen</strong>, NS-Anschuldigungen und den doch recht abwegigen Entwicklungen, die auch andere Bands aus gleichem <strong>Genre</strong> und Ursprung durchgemacht haben, kann man hier nur eins sagen: <strong>MINAS MORGUL</strong> haben alles <strong>richtig</strong> gemacht.</p>
<p>Sie zeigen auf ihrer frisch zum&nbsp;<strong>20jährigen Jubiläum&nbsp;</strong>erschienenen Platte <strong>&#8222;Kult&#8220;</strong>, dass sie sich treu bleiben &#8211; dem Genre treu bleiben &#8211; und präsentieren ein wirklich gutes <strong>Songwriting</strong>. Es regt zum <strong>Nachdenken</strong> an, auch wenn die Texte auf Dauer echt deprimierend sind. Was mir sehr gefällt, ist vor allem, dass einige Passagen <strong>eingesprochen</strong> werden. Damit begibt sich die Musik auf eine <strong>tiefere Ebene</strong>, so zu hören in <em>&#8222;Was bleibt&#8220;</em>. Die authentische männliche Stimme verkündet: &#8222;Man kommt allein auf die Welt, man lebt allein und stirbt allein.&#8220; &#8211; so der Kontext der gesamten Platte. Aber diese innerliche <strong>Depression</strong> wird aus so vielen Perspektiven beleuchtet, dass die Songtexte nicht einfach nur so dahin geschrieben wirken. <strong>MINAS MORGUL</strong> scheinen dazu aufrufen zu wollen, das Negative anzuerkennen und sich darüber hinaus zu entwickeln &#8211; &#8222;Nun erhebe dich zum Kult!&#8220; &#8211; so der Refrain des <strong>Titelsongs</strong>, mit dem Aufruf, sich zu wehren. Begleitet wird der von einem melodischen Gitarrengewitter und einer fast durchgängigen Double-Bass.</p>
<p>Kritikpunkte sind letztlich die viel zu laute Snaredrum und der teilweise <strong>schief</strong> erscheinende Gesang. Aber vielleicht sind das auch nur die aufkochenden <strong>Emotionen</strong>. Wo wir beim Gesang sind: <strong>Robse</strong> von <strong>EQUILIBRIUM</strong> hat es sich nicht nehmen lassen, bei <em>&#8222;Nur eine Kugel&#8220;</em> mitzumachen. Ansonsten gibt es nicht viel zu sagen. Ein solides Album, das zeigt, was <strong>deutscher Pagan Black Metal</strong> noch so kann.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/MinasMorgul/">Facebook</a></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/6Y6rqt_u8FU?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/minas-morgul-nach-20-jahren-einfach-nur-kult/">MINAS MORGUL &#8211; Nach 20 Jahren einfach nur &#8222;Kult&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Auf in die Schlacht! – Obscurity sind zurück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jul 2017 09:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bergisches Land]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[obscurity]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Streitmacht]]></category>
		<category><![CDATA[Trollzorn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OBSCURITY&#160;&#8211; Streitmacht VÖ: 14.07.17 Dauer: 47 Minuten Label: Trollzorn Records Stil: Viking Metal Drei Jahre sind seit „Vintar“ ins Land gezogen und pünktlich zum 20-jährigen Bestehen der Band gibt es nun eine neue Scheibe ins Regal. „Streitmacht“ hält, was der Titel verspricht ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/auf-in-die-schlacht-obscurity-sind-zurueck/">Auf in die Schlacht! – Obscurity sind zurück</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>OBSCURITY</strong>&nbsp;&#8211; Streitmacht<br />
VÖ: 14.07.17<br />
Dauer: 47 Minuten<br />
Label: Trollzorn Records<br />
Stil: Viking Metal</p>
<p><span id="more-19451"></span></p>
<p>Drei Jahre sind seit „Vintar“ ins Land gezogen und pünktlich zum 20-jährigen Bestehen der Band gibt es nun eine neue Scheibe ins Regal. „Streitmacht“ hält, was der Titel verspricht und zeigt eine unveränderte Band, die ihren Prinzipien treu ist und sich nicht ändern muss, um sich weiter zu entwickeln. <strong>OBSCURITY </strong>liefern den Battle-Metal für den sie bekannt geworden sind und überzeugen damit. Oder?</p>
<h4>Von Monotonie und Geschichtenerzählung</h4>
<p>Auffällig ist, dass die Jungs zwar versuchen, einige besondere Einlagen in die Songs zu bringen, aber nicht wirklich die Vielfalt bieten, die ihre vorherigen Alben vorgelegt haben. Beispielsweise <em>„Todesengel“</em> oder <em>„Herbstfeldzüge“ </em>bringen zwar ein paar nette Intros mit, aber es gibt in keinem Song einen bemerkenswerten Zwischenpart, der so etwas wie Abwechslung mitbringt. Stattdessen prescht jeder Titel mit extrem viel Power voran und folgt dabei dem gängigen Songschema. Auffällig ist natürlich, wie immer, die sehr gute Gitarrenarbeit von <strong>Dornaz </strong>und <strong>Cortez</strong>, die sich einfach immer an den richtigen Stellen ergänzen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-19449 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Obscurity-2017-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Obscurity-2017-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Obscurity-2017-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Obscurity-2017-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Obscurity-2017-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Auch die Songtexte sind, wie gehabt, voller Kraft und Kriegsstimmung. In <em>„Herbstfeldzüge“ </em>wird eine nette Schlacht- und Eroberungsgeschichte erzählt, während es bei <em>„Endzeit“</em> gleich in die Apokalypse übergeht. Aber mich überzeugt das Album einfach nicht so wirklich. Klar, der Hörer bekommt genau das, was er von <strong>OBSCURITY</strong> erwartet, aber auch nicht mehr. Leider hat sich die Band gegen ein Konzeptalbum entschieden, was aber durchaus mit den Titeln möglich gewesen wäre. Was andere gut, ich jedoch sehr schade finde, ist, dass für so ein besonderes Jubiläums-Album keine Gastmusiker oder andere Instrumente auf die Scheibe gepackt wurden. Die Möglichkeiten sind auf jeden Fall gegeben.</p>
<p>Womit „Streitmacht“ glänzen kann, sind jedoch eingängige Refrains, die nicht nur zum mitgrölen auf Festivals einladen, sondern auch die Kampfeslust des allgemeinen Viking-Metal-Fans ankurbeln sollen. Jeder Song hat etwas markantes, was ihn von den anderen abhebt, zumindest, wenn man auf die Songtexte hört und die kleinen Unterschiede auch wirklich beachten möchte.</p>
<p>Mit der ersten Single <em>„Streitmacht Bergisch Land“ </em>haben die Jungs schon mal einen der kreativeren Songs vorgestellt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/0QvQvf6LUWo?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Was nicht weiter auffällt, aber noch zu sagen ist: <strong>OBSCURITY </strong>haben einen neuen Drummer. Statt <strong>Arganar</strong> haut nun <strong>Draugr</strong> (aka Patrick von <strong>CONTRADICTION</strong>) auf die Felle.</p>
<p>Wer einfach mal Lust auf <strong>In-die-Fresse-Musik</strong> mit Texten der nordischen/bergischen Mythologie hat, wird hier sicherlich sehr glücklich werden. Fans erwarten vielleicht mehr, so wie ich, sind aber auch zufrieden gestellt. Somit verabschiede ich mich, genauso wie das Album, mit einem energischen<strong> „Hey! Hey! Hey!“</strong>, das langsam ausklingt.</p>
<p><a href="http://www.obscurity-online.de/">Online</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/obscuritybergischland/">Facebook</a></p>
<hr>
<p><em><strong>Dies ist ein Beitrag von Gastautorin:</strong></em> Sophia</p>
<hr>
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		<title>Albrecht Dürer meets Rock mit Dudelsäcken</title>
		<link>https://silence-magazin.de/duerer-meets-rock-mit-dudelsaecken-ignis-fatuu/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=duerer-meets-rock-mit-dudelsaecken-ignis-fatuu</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2016 07:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
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		<category><![CDATA[Albrecht Dürer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>IGNIS FATUU – Meisterstich Veröffentlichungsdatum: 08.07.2016 Dauer: 50:41 min Label: TROLLZORN Albrecht Dürer und Rock-Musik mit Dudelsäcken – könnt ihr euch das vorstellen? Ich konnte es ehrlich gesagt nicht. IGNIS FATUU zeigen aber, dass beides durchaus auch in Kombination funktioniert. Die 13 ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>IGNIS FATUU</b> – Meisterstich<br />
Veröffentlichungsdatum: 08.07.2016<br />
Dauer: 50:41 min<br />
Label: TROLLZORN</p>
<p>Albrecht Dürer und Rock-Musik mit Dudelsäcken – könnt ihr euch das vorstellen? Ich konnte es ehrlich gesagt nicht. <b>IGNIS FATUU</b> zeigen aber, dass beides durchaus auch in Kombination funktioniert. Die 13 Songs der neuen Scheibe „Meisterstich“ tragen allesamt Titel einiger Werke Dürers. Die Band widmet dem Herrn Albrecht damit ihr brandneues Konzeptalbum.</p>
<blockquote><p>&#8230;himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt: ein einfaches Juchei und Holdrioh!</p></blockquote>
<p>Es ist das erste Konzeptalbum der Nürnberger Musiker, und, wie ich finde, eine absolut innovative Idee. Songs zu Kunstwerken zu schreiben, so etwas habe ich bisher auch noch nirgends gesehen oder gehört. Und da der Herr von und zu Dürer (übrigens ebenfalls Nürnberger) als Künstler ein herausragender Vertreter der Renaissance war, beschreiben <b>IGNIS FATUU</b> die Musikrichtung auf „Meisterstich“ passend als Renaissance-Rock. Sie sind damit, soweit ich weiß, die erste Kapelle, die ihre Musikrichtung so bezeichnet. Wieder eine Unterart des Metal/Rock dazugewonnen – himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt: ein einfaches Juchei und Holdrioh!</p>
<blockquote><p>Mucke, die mit Hexerei auf die magische Silberscheibe verbannt wurde</p></blockquote>
<p>Das weckt doch schon mal echt Interesse, aber es geht ja hier nicht um das ganze Drumherum, sondern um die Mucke, die mit Hexerei auf die magische Silberscheibe verbannt wurde. Und um mal ganz ehrlich zu sein: Ich bin sehr hin- und hergerissen und weiß nicht so recht, was ich von „Meisterstich“ halten soll. Normalerweise beginnen meine Reviews mit einem kleinen Abriss meiner ersten Reaktionen oder Gedanken nach dem ersten Hören eines Albums, oder aber mit Dingen, die ich mit der Platte assoziiere, möglicherweise auch mit Erinnerungen.</p>
<blockquote><p>&#8230;obwohl ich kein Freund davon bin, jeden einzelnen Titel einer Platte zu zerpflücken</p></blockquote>
<p>Bei dem neuen Werk von <b>IGNIS FATUU</b> habe ich allerdings keinerlei Assoziationen, meine Gedanken hierzu sind auch recht wirr, da es zwar als Konzeptalbum deklariert wird, auf mich aber nicht so wirkt. Um verständlich zu machen warum, gehe ich bei dieser Review wenigstens ein Stück weit auf jeden Song kurz ein, obwohl ich echt kein Freund davon bin, jeden einzelnen Titel einer Platte zu „zerpflücken“, es erscheint mir hier aber als notwendig. Nun dann: So schreite er zur Tat, der junge Recke!</p>
<p>#1 <em>„Die vier Reiter der Apokalypse“</em> – Dag-daggadag-daggadag-daggadag&#8230; Yeeeehaaaa! Die vier Reiter der Apokalypse kommen angeritten! Das ist genau das, was man in den ersten Sekunden des Songs hört. Und sie lassen nicht lange auf sich warten. Ein Sturm bricht los, der die Messlatte für die ganze Platte ziemlich hoch legt. Spannende, verspielte Dudelsack-Melodien, treibende Rhythmik und Gesangspassagen, bei denen man gar nicht anders kann, als mitzusingen! Ein hammermäßiger Start ins Album. Der Bursch&#8216; hat Laune!</p>
<p># 2 <em>„Nemesis“</em> verspricht ebenfalls eine spannende Reise durch 13 „Welten“ des Albums, es geht äußerst verspielt weiter – dafür sorgt vor allem die gar fluffig&#8216; Flötenmelodey, krachend&#8216; Schlagwerk zum Geleit&#8216;. <i>„Nemesis“</i> brettert recht entzückend nach vorn. Was Mittelalter-Rock bzw. in diesem Fall Renaissance-Rock angeht: genau mein Drehstuhl. Man muss auch beim bewussten und konzentrierten Hören den Kopf mitnicken.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4147 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/Meisterstich-Ignis-Fatuu-e1467843071746.jpg" alt="Meisterstich-Ignis-Fatuu" width="450" height="450" />
<p># 3 <em>„Ritter, Tod und Teufel“</em> &#8211; Was passiert hier? &#8211; Gar nicht meins, muss ich sagen. Die Messlatte lag hoch, doch jetzt fällt meine Lust, bei der Musik voll dabei zu sein, in den Keller. Ich finde die zugegebenermaßen eingängigen Dudelsack-Klänge in Verbindung mit den Gitarren sogar ziemlich nervig &#8211; ständig wird ein und dieselbe Melodie wiederholt. Irgendwie klingt das ganze Ding für mich nicht stimmig, nicht spannend. Schade.</p>
<p>Leider geht es so weiter. Ich bin während des Hörens momentan ziemlich enttäuscht, weil mich die ersten beiden Songs so mitgerissen haben, aber jetzt nichts mehr kommt, was mich begeistert.</p>
<p># 4 <em>„Rhinocerus“</em> – Sprechgesang, eintönige Gitarrenriffs, auch der Dudelsack kann nicht überzeugen. Prädikat: langweilig.</p>
<blockquote><p>Endlich! Geht es jetzt wieder bergauf?</p></blockquote>
<p># 5 <em>„Der Liebestraum des Doktors“</em> hebt mich schon wieder etwas in die Höhe. Neben der gewohnten Frauen- und Männerstimme erklingt eine Art Gekrächze, das ich mit einer Hexe in Verbindung bringe, die ums Feuer springt wie Rumpelstilzchen. Das bringt neben der sehr harmonischen Flötenmelodie Abwechslung und ebenfalls Freude beim Hören. Endlich! Geht es jetzt wieder bergauf?</p>
<p>Leider nein. # 6 &#8211; <em>„Satyr und Nymphe“</em> ist für mich eins der unschönsten Songs von „Meisterstich“. Der Text besteht zu 50% aus „Satyr und Nymphe – Nymphe und Satyr – Satyr und Nymphe“…geht echt etwas an die Substanz und macht auch keinen Spaß zu hören. Und das schon nach dem ersten Refrain.</p>
<p>Ähnlich bei # 7 <em>„Die wunderbare Sau von Landser“</em>: Der Funke springt nicht über. Ich hab echt das Gefühl, es funkt gar nichts mehr hier. In den Strophen taucht wieder eine Art Sprechgesang auf. Damit werde ich einfach nicht warm. Der Refrain hingegen ist schon recht locker-luftig, denn hier gibt’s – und das mag primitiv klingen, macht aber echt Laune – einen „Oooh-Oooh-Ooohh!“-Part zum Mitschreien. Doch der Titel besteht aus exakt zwei verschiedenen Teilen, die einfach nur aneinandergereiht wiederholt werden, bis das Lied endet.</p>
<blockquote><p>&#8230;mein klarer Favorit, und zwar mit sehr viel Abstand zu den anderen Songs</p></blockquote>
<p># 8 <em>„Melencolia I“</em> – Die erste Ballade des Albums &#8211; das ist doch mal was! Gefühlvoll, ruhig und dazu derbes, langsames Schlagzeug, kommt echt gut! Beginnend mit Flöte und Gesang, trifft später auch die Gitarre dazu. Das Lied steigert sich stetig bis zum „Finale“. Fetzt!</p>
<p># 9 <em>„Adam und Eva“</em> – Geht doch! Was für ein überaus starker Song: eingängige Gesänge, bei denen man einfach mitsingen MUSS! Zusammen mit dem ersten Track des Albums mein klarer Favorit, und zwar mit sehr viel Abstand zu den anderen Songs. Im Refrain hört man mal keine Drehleier und keinen Dudelsack &#8211; nur Gitarre, Bass, Drums und Vocals.</p>
<blockquote><p>Das nimmt mir einfach die Freude.</p></blockquote>
<p># 10 <em>„Das Meerwunder“</em> und # 11 <em>„Sternenfall (Die Eröffnung des sechsten Siegels)“</em> läuten gemeinsam wieder eine Talfahrt ein. An sich ist der Refrain in beiden Liedern ganz cool. Der Song bricht an dieser Stelle etwas aus und wird besonders, der Gesang im Refrain ist eingängig. Das bleibt hängen, aber das Rundherum ist ziemlich eintönig. Aber auch ein eingängiger Refrain kann durch zu viele Wiederholungen die Lust am Lauschen nehmen. Der eine oder andere Track wirkt manchmal künstlich in die Länge gezogen. Das nimmt mir einfach die Freude. Ob das wirklich der Fall ist, oder nicht, kann ich natürlich nicht sagen, aber es wirkt an mancher Stelle lieblos.</p>
<p>#12 <em>„Der Dudelsackspieler“</em> ist ein reines Instrumentalstück &#8211; sehr fröhlich! Der Drummer lässt sich in diesem Stück mal etwas mehr aus, er bedient mit beiden Füßen über eine längere Zeit die Bass-Drum, das drückt anständig nach vorn. Alles in allem: Ein erneuter Lichtblick zwischen so manchem Song der Schattenseite. Dies ist ehrlich gesagt, zusammen mit den <i>„vier Reitern der Apokalypse“</i>, das einzige Lied, bei dem die Musik bei mir Bilder im Kopf entstehen lässt. <i>„Der Dudelsackspieler“ </i>vermittelt eine Stimmung des Beieinanderseins während einer Feierlichkeit in einer Waldtaverne &#8211; Geschichten werden ausgetauscht und man ist einfach froh.</p>
<p># 13 <em>„Der hl. Hieronymus im Gehäus“</em> schließt als zweite Ballade des Albums das Werk der Nürnberger ab. Im Vordergrund steht ein klagender Gesang – kein Schlagzeug, keine Gitarren, fast ausschließlich begleitet von der Drehleier. Am Ende steht der ruhigste Titel der Platte und schließt sie vernünftig ab.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/s_GO1kD1jCg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>IGNIS FATUU </strong>liefern mit &#8222;Meisterstich&#8220; weniger ein Gesamtbild, sondern eher einen Mix aus Songs, die einen wahnsinnig starken Ohwurm-Charakter haben, und Songs, die mich überhaupt nicht dazu bewegen, sie mehrmals hören zu wollen. Beim mehrmaligen Hören überspringe ich also manche Lieder. Es erweist sich als schwer, das Album als Gesamtheit einzuschätzen. Was mn allerdings noch hinzufügen muss, ist, dass die Songs allesamt extrem gut produziert sind, soweit ich das beurteilen kann.</p>
<p>Wer schon einmal die Chance hatte, die Band live zu sehen, weiß, dass <strong>IGNIS FATUU</strong> es verstehen, dem Publikum ordentlich einzuheizen. Die Zeit vergeht wie im Flug, wenn man der Truppe zuschaut. Ich möchte daher jeden Leser dazu anhalten, ein Konzert der Truppe zu besuchen und sich auch über die Platte einen eigenen Eindruck zu verschaffen. Denn Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.</p>
<p>Webseite: <a href="http://www.ignisfatuu.de/" target="_blank">Official</a></p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/ignisfatuu/?fref=ts" target="_blank">Band FB</a></p>
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