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	<title>Truth Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Truth Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>HEAVEN SHALL BURN &#8211; Zum Opfer der Wahrheit?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2020 06:11:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Century Media]]></category>
		<category><![CDATA[Doppelalbum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute Kinder wird's was geben…<br />
Derzeit schon in vielen Ohren:<br />
HEAVEN SHALL BURN mit der neuen Platte</p>
<p>Warum wir hier 10/10 vergeben? Reinhören, nachlesen, abnicken!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">HEAVEN SHALL BURN &#8211; &#8222;Of Truth And Sacrifice&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 20.03.2020<br />
<strong>Länge:</strong> 97! Minuten<br />
<strong>Label: </strong>Century Media<br />
<strong>Genre:</strong> Metal </div></div></div></p>
<p>In all dem Chaos, das momentan herrscht und mich auch selbst umgibt, gibt es dennoch Lichtblicke und Ablenkung von all dem. Musik ist meiner Meinung nach sowieso das beste Ventil um runterzukommen. Wie schön, dass ich nun endlich das neue Album von <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong> in meinen Händen halte. &#8222;Of Truth And Sacrifice&#8220; wurde in 2 Jahren Live-Abstinenz der Band erschaffen und ist rein vom Umfang schon ein Monster. Als Vorbote dazu konnte ich vergangenen Monat den <strong>bandeigenen Film</strong> &#8222;Mein Grünes Herz In Dunklen Zeiten&#8220; <a href="https://silence-magazin.de/mein-gruenes-herz-in-dunklen-zeiten-hsb-im-kino">im Kino konsumieren</a> und bin nun voller Vorfreude auf die passende Musik. Wie die Produktion ablief, und wofür sich besonders viel Zeit genommen wurde kann man im Film gut nachvollziehen. Dieser liegt auch der <strong>Deluxe Box</strong> des Albums bei.&nbsp;</p>
<h4>ERWARTUNGSHALTUNG</h4>
<p>Vorab muss ich direkt gestehen, dass ich mit nichts anderem, als einem starken Werk rechne. <strong>HSB</strong> veröffentlichen nicht einfach nur ein Album. In all ihrem Schaffen legt die Band stets die eigene Messlatte an <strong>Anspruch</strong> sehr hoch. <strong>Optik und Musik</strong> gehen zum Beispiel immer Hand in Hand. So wurden auch die Artworks wieder eindrucksvoll umgesetzt. Die Doppelsingle<em> &#8222;Protector&#8220;</em> und <em>&#8222;Weakniss Leaving My Heart&#8220;</em> hat das bereits bewiesen. Mal vom <strong>Artwork</strong> abgesehen haben diese beiden Songs schon gezeigt, wie <strong>vielschichtig</strong> der Sound werden wird. Klar, bei einem <strong>Doppelalbum</strong> geh ich auch davon aus, dass ich nicht die ganze Zeit vom Stuhl in den Pit gepustet werde.&nbsp;</p>
<p><iframe title="HEAVEN SHALL BURN – Protector/Weakness Leaving My Heart (OFFICIAL VIDEOS)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/IvytvMgUpis?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Apropos Pit</strong>&#8230; Wer sich gern darin aufhält, wird auf dem Album genug Futter finden. <em>&#8222;Protector&#8220;</em> ist schon gut geeignet, aber wer zum Beispiel bei einem <em>&#8222;Truther&#8220;</em> noch ruhig stehen oder sitzen bleibt, hat sich vermutlich im Konzert geirrt. Auch <em>&#8222;Terminate The Unconcern&#8220;</em> (bei dem ich als erstes &#8222;Unicorn&#8220; gelesen hab), welches Gastvocals von <strong>Andy</strong> von <strong>CALIBAN</strong> bietet, schlägt in diese Kerbe. Ich freu mich seine Stimme mal wieder in einem <strong>HSB</strong> Song zu hören, da beide Bands auch gut befreundet sind und schon in der Vergangenheit zusammgearbeitet haben (&#8222;The Split Program&#8220;). Dies ist aber auch keineswegs das einzige <strong>Feature</strong>, das &#8222;Of Truth And Sacrifice&#8220; beherbergt. Die Liste ist lang und reicht von Gastsängern, über Gastmusiker, bis hin zu einem ganzen <strong>Orchester</strong>, für das die Band nach Russland gereist ist und welches auch schon für <strong>RAMMSTEIN</strong> diverse Streicher eingespielt hat.&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-35631 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/HeavenSHALLBURN-1-1024x670.jpg" alt="" width="1024" height="670" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/HeavenSHALLBURN-1-1024x670.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/HeavenSHALLBURN-1-300x196.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/HeavenSHALLBURN-1-750x491.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/HeavenSHALLBURN-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4>ZUFRIEDENHEITSGARANTIE</h4>
<p>Wo wir grad von Streichern reden (meine Überleitungen sind heute echt on Point!<em>), </em>was ich an <strong>HSB</strong> so sehr liebe, sind nicht etwa die <strong>einzigartige</strong> Stimme von Goldkehlchen <strong>Molle</strong>, die fetten Riffs, der druckvolle Sound, oder einfach der Charme der Band selbst. Nein, es sind diese unfassbar <strong>mitreissenden Momente</strong>, welche aus bewegenden Melodien und den eben genannten Punkten einen perfekten Stil ergeben, den nur diese Band basteln kann. <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong> haben es geschafft, sich ihren eigenen Kosmos zu bauen. Man hört einen ihrer Songs, und weiss sofort, wer da grad die Membranen massiert. Dabei spielt es auch keine Rolle, in welchem<strong> Tempo</strong> sich das bewegt. Längst kann man hier nicht mehr von<strong> Metalcore</strong> sprechen, es ist soviel mehr daraus gewachsen. Das bestätigen mir auch Freunde, die absolut keinen Core hören, <strong>HSB</strong> aber sehr gern haben. Eben genau diesen besagten Stil produzieren die (hauptsächlich) Thüringer wieder<strong> in Perfektion</strong>. Als Beispiel muss ich hier das geradezu<strong> epische</strong> <em>&#8222;Expatriate&#8220;</em> nennen. Dieses beinhaltet auch noch eine in deutsch erzählte <strong>Geschichte</strong>, möchte ich es mal nennen. Definitiv ein absolutes Highlight des Albums! Dass <strong>HSB</strong> sowieso thematisch auf sehr viel Inhalt und <strong>Botschaft</strong> setzen, sollte euch sicher klar sein.&nbsp;</p>
<p>Aber auch <strong>Experimentierfreude</strong> ist reichlich vorhanden, es gibt unter anderem diverse<strong> elektronische</strong> Happen, natürlich nur als Unterstützung. Beispiel gefällig?<em> &#8222;La Résistance&#8220;. </em>Um diesen Song am Ehesten zu beschreiben, würde ich auf ein gewisses <strong>KILLING JOKE</strong> Cover verweisen. Das kommt dem Sound glaub ich recht nahe und macht verdammt viel Spaß! Auf <strong>CD 2</strong> &#8222;Sacrifice&#8220; habe ich den Eindruck, wurden die meisten Experimente gewagt. <em>&#8222;Critical Mass&#8220;</em> ist dafür auch noch so ein Beispiel. Punk? Hardcore? Irgendwie<strong> beides</strong>! Sicherlich war die Tracklist eine thematisch/klangliche Entscheidung. Bei <strong>CD 1</strong> &#8222;Truth&#8220; gibt es dafür mehr Härte. Zumindest ist das mein Eindruck, nachdem das Album nun 2 Tage in Dauerschleife dudelt.&nbsp;</p>
<p>Bevor ich noch zu etwas &#8222;negativem&#8220; komme, hier noch das <strong>Video</strong> zu <em>&#8222;Eradicate&#8220;</em>, welches ich einfach mal auf euch wirken lassen will. Die Geschichte zur Entstehung ist ebenfalls im Film zu finden.&nbsp;</p>
<p><iframe title="HEAVEN SHALL BURN - Eradicate (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/FWukd9fsRro?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>ETWAS KRITIK AM SCHLUSS</h4>
<p>Ich muss sagen, dass ich auf dem Vorgänger &#8222;Wanderer&#8220; mehr <strong>Melodien</strong> hatte, die mich komplett umgehauen haben, auf der anderen Seite gibt es auf &#8222;Of Truth And Sacrifice&#8220; die geballtere Ladung <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong>, mit viel Mut zu Experimenten, natürlich einer <strong>stattlichen Spielzeit</strong> und dem gewohnt qualitativ sehr hohen Niveau. Die ganzen <strong>Gastparts</strong> runden dieses gewaltige Werk stimmig ab. Zumindest meistens. Denn mit<em> &#8222;The Sorrows Of Victory&#8220;</em> werd ich nicht richtig warm, auch wenn der Song an sich großartig ist. Mein Problem ist der Gastpart von <strong>Chris Harms</strong> von<strong> LORD OF THE LOST</strong>. Das liegt aber wirklich nur an persönlichem Befinden. Ich komm mit seiner Stimme in rockigem Gewand einfach nicht klar. Denn ich trauere noch immer seiner elektronischen Formation <strong>UNTERART</strong> nach, welche ich nach wie vor allem vorziehe, was er seither produziert hat. Aber ihr seht schon, das kann ich dem Album wirklich nicht als Punkt abziehen. Alles in allem wurde meine große Erwartungshaltung nicht ruiniert, im Gegenteil, <strong>ich bin begeistert</strong>! Schade nur, dass die kommenden Clubshows Corona-bedingt nicht stattfinden. Hoffen wir einfach auf ein <strong>FULL FORCE</strong>.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="HEAVEN SHALL BURN - My Heart And The Ocean (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/c0JyybdXIPQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://heavenshallburn.lnk.to/OfTruthAndSacrifice">DAS ALBUM HIER&nbsp;</a></p>
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		<title>FUNERALIUM &#8211; ab in die Psychatrie!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Apr 2017 07:20:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>FUNERALIUM </strong>&#8211; Of Throes And Blight<br />
Veröffentlichungsdatum: 12.04.2017<br />
Dauer: 93:38 Min.<br />
Label: Weird Truth<br />
Stil: Funeral Doom Metal<span id="more-16291"></span></p>
<p>Manchmal haben gewisse Alben eine reinigende Wirkung auf den Hörer. Sie begleiten dich wie ein Therapeut in schweren Zeiten, bauen dich auf, lassen dich nicht hängen und beschreiben deine Not in Ausdrücken, wofür es keine Worte zu geben scheint. Und dann gibt es noch Alben, die helfen dir auf die harte Tour.</p>
<p>&#8222;Of Throes And Blight&#8220; ist so ein Exemplar geworden, denn nach 4 Jahren Funkstille melden sich die Franzosen <strong>FUNERALIUM</strong> mit einem Vernichtungsschlag zurück, der jeden &#8222;Zwischendurchhörer&#8220; komplett überfordert. <strong>Satte 94 Minuten (!)</strong> peinigen die Franzosen in nur 4 Liedern die Seele, reißen Abgründe auf, zeigen dir die dunkelsten Orte deiner Gedanken.</p>
<p>Nein, dieser Output hat nichts Beschönigendes, oder gar eine Note von anmutiger Wehmut. Das hier ist ein vertonter Rückfall mit Aussicht auf Schlimmes. Das ist &#8222;Ultra Sick Doom&#8220; wie ihn die Band selber nennt.</p>
<h4>Im Kriechgang zu Boden</h4>
<p>Und so beginnt dieser schmerzhafte Trip mit <em>&#8222;Slowly We Crawl Towards Crumbs&#8220;</em>, einem Monster von knapp 28 Minuten Spielzeit. Davon kreucht und fleucht man im Zeitlupentempo voran um 11 Minuten später den Hörer das erste Mal mit Midtempo zu erlösen. Doch 2 Minuten später die erste Vollbremsung.</p>
<p>Es zieht einen richtig runter, wenn die Band dir zeigt, dass es nicht besser, sondern schlechter wird. Zum Orchester des Untergangs gesellt sich natürlich noch ein Sänger, der sich die Seele aus dem Leib schreit. Räudiges Gekeife, tiefes Growling oder auch schmerzerfüllte Rufe. Der Kerl kann das alles. Im letzten Drittel bestimmt karges Musizieren mit schrägen Aussetzern das Tagesgeschäft. Beklemmend, andererseits gleichzeitig dicht wie die Taiga.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 898px"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16502 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/funeralium-band.jpg" alt="" width="516" height="330" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/funeralium-band.jpg 898w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/funeralium-band-300x192.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/funeralium-band-750x480.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 516px) 100vw, 516px" /></div>
<p>Das schlaucht ganz schön, aber der zweite Song ist ja auch nur 4 Minuten kürzer, 23:30 Minuten um genau zu sein!</p>
<p>Und der hat es in sich. <em>&#8222;Spit At My Face, I Will Pluck Your Tongue Out&#8220;</em> verströmt jede Menge an morbidem Flair. So hört sich richtige Verstörtheit an, es quillt an jeder Ecke die Depression hervor. Anfänglich dominieren boshafte Walzattacken, die sich wirkungsvoll von eingestreuten melodischen Entladungen gekonnt ergänzen lassen. Entsprechend lange dauert dann auch ein neuer Tempoanstieg, obgleich dieser nur eine Minute anhält und der Schreihals die perfekte Pein herausbrüllt:</p>
<blockquote><p>&#8222;Enough is enough!&#8220;</p></blockquote>
<p>Anschließend wird noch 10 weitere Minuten gelitten, sogar mit Uptempo!</p>
<h4>FUNERALIUM &#8211; eine Zitadelle der Qual</h4>
<p>Auf jeden Fall sorgt &#8222;Of Throes And Blight&#8220; seit Langem dafür, dass ich eine Pause einlegen muss. Darum ist es auch eine Wohltat sich für die zweite Runde erst mal &#8222;schlappe&#8220; 9 Minuten zu konzentrieren, obgleich in diesen vernichtenden Augenblicken erneut vor dem geistigen Auge der Leichenwagen vorfährt.</p>
<p>Im folgenden Finale packen <strong>FUNERALIUM</strong> ein letztes Mal ihre ganze Negativität aus, indem sie sich über eine halbe Stunde lang auskotzen. Immer wieder unterbrechen triste Melodien das Übel mit dezenten Beckenschlägen. Es entfaltet sich der gewaltige Mahlstrom, aus dem kein Entrinnen möglich scheint. Vielmehr saugt dieses Ungetüm von einem Song jegliche gute Laune wie ein schwarzes Loch auf. Schnell breitet sich ein ungutes Gefühl in meinem Bauch aus, die flott gespielten Doublebass-Einschübe verstärken das Ganze. Alles verschwimmt zu kargem Brei, der Deckel klappt sich von alleine auf den Sarg.</p>
<p>Danach fühlt man sich ausgelaugt und leer. Aber auch irgendwie befreit.</p>
<p>Wie verändert dich dieses Album? Teste <a href="https://funeralium.bandcamp.com/">HIER</a> deine Verträglichkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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