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	<title>Ulcerate Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Thu, 04 May 2017 22:47:57 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Ulcerate Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Aus den Tiefen #45: ZHRINE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 May 2017 06:50:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-45-zhrine/">Aus den Tiefen #45: ZHRINE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potential, etwas anders zu machen, als alle Anderen.</strong></em></p>
<p><span id="more-17105"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Blackened Death Metal</strong></p>
<p><!--more-->Mit dem Begriff konnte ich nie was anfangen. Diese Genrebezeichnung weckte in mir seit je her das Gefühl, dass die entsprechenden Bands sich nicht so ganz entscheiden konnten, was sie denn nun machen wollten. So schwang in meiner Wahrnehmung immer der Anklagepunkt mit, weder Fisch noch Fleisch zu sein.<br />
Trotzdem ist besonders in den letzten Jahren an der Schnittstelle zwischen Black und Death Metal viel Interessantes passiert, und Bands entstanden, die genau wissen, was sie machen, wie sie klingen wollen und woher sie ihre Einflüsse beziehen. Und dennoch weder klar in die eine, noch in die andere Kategorie passen.<br />
So auch bei:</p>
<h4 style="text-align: center;">ZHRINE</h4>
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-17110" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic.jpg" alt="ZHRINE" width="956" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic.jpg 956w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic-750x753.jpg 750w" sizes="(max-width: 956px) 100vw, 956px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Zugegebenermaßen sind <strong>ZHRINE</strong>&nbsp;eine Band, die nicht mehr komplett in den Kinderschuhen steckt und sich bereits einen Namen machen konnte. Aber wie oben disclaimert geht es ja um mehr oder minder unbekannte Bands. Und das Debütalbum „Unortheta“ ballert mich immernoch so weg, dass ich einfach darüber schreiben muss.</p>
<h4>Doch der Reihe nach</h4>
<p>Bereits 2007 schlossen sich vier junge Isländer zusammen, um (damals noch) Death Metal zu machen, der noch spürbar amerikanische Einflüsse offenbarte, aber schon mit ungeheurer Präzision und technischer Finesse zu überzeugen wusste. Innerhalb Islands, sowie langsam aber sicher auch darüber hinaus, erarbeiteten sich die Jungs &#8211; damals noch unter dem Namen <strong>GONE POSTAL</strong> &#8211; einen Ruf, der ihnen unter anderem vier Jahre in Folge einen Platz auf dem <strong>Eistnaflug</strong> bescherte.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/FqOcK3jMNBc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachdem <strong>GONE POSTAL</strong> im Jahre 2008 ihr Debütalbum „In The Depths Of Despair“ auf die Welt losgelassen hatten, passierte nicht mehr viel an der Veröffentlichungsfront. Im stillen Kämmerlein wurde der eigene Sound jedoch immer weiter ausdifferenziert und verbessert, sodass noch 2012 ein Demo unter dem Titel „Unortheta“ erschien.</p>
<p>Bis das Ganze jedoch die entsprechende Form annehmen sollte, vergingen nochmals vier Jahre. Schließlich entschieden sich die Isländer im Jahre 2014 zu einem Namenswechsel, welchem kurz darauf ein weiterer folgen sollte, bzw. musste. Da der Bandname <strong>SHRINE</strong> offenbar schon vergeben war, entschieden sich die vier Jungs dazu, Legasthenie walten zu lassen und tauschten das „S“ mit einem „Z“. Voilà: <strong>ZHRINE</strong> waren geboren.</p>
<h4>Fisch und Fleisch</h4>
<p>Schließlich erschien das finale Album im April 2016 auf Season Of Mist. Und vermutlich hätten <strong>ZHRINE</strong> auch kein passenderes Label gewinnen&nbsp; können, befinden sie sich doch mit <strong>GORGUTS</strong>, <strong>DODECAHEDRON</strong> oder <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> so in bester Gesellschaft.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2624556299/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" width="300" height="150">&amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://zhrine.bandcamp.com/album/unortheta&#8220;&amp;amp;amp;gt;Unortheta by ZHRINE&amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Um den Faden der Anfangsworte wieder aufzunehmen: <strong>ZHRINE</strong> befinden sich durchaus im Bereich zwischen Black und Death Metal, wissen Elemente beider Welten aber gekonnt zu verbinden und darüber hinaus noch mehr einfließen zu lassen. So kann ich mir vorstellen, dass Fans von <strong>MGLA</strong> hier ebenso auf ihre Kosten kommen werden, wie <strong>ULCERATE</strong>-Hörer.</p>
<p>Denn <strong>ZHRINE</strong>s Soundgemisch ist sowohl unfassbar düster und melodisch, als auch technisch ausgefeilt, dynamisch und experimentell. Erinnern leise und atmosphärische Passagen hier und da gar an Post Metal-Bands, so folgen hierauf nicht selten dissonant-kalte Melodien, die an <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong> erinnern, bevor Death Doom-Walzen den Eindruck erwecken, alle Menschlichkeit von der Oberfläche der Erde zu tilgen. Einzelne Songs von „Unortheta“ herauszuheben würde zeitgleich bedeuten, andere abzuwerten, und das möchte ich auf keinen Fall, da von dem ruhigen und sich bedächtig steigernden Intro von <em>„Utopian Warfare“</em>, bis zu dem abschließenden Titelsong keine Minute vergeht, die mich in irgendeiner Weise enttäuscht.<br />
<strong>ZHRINE</strong> wissen, wie man grandiose Songs schreibt, die sowohl durch packende Melodien, einnehmende Schwärze sowie rasende Brutalität gekennzeichnet sind.</p>
<p>Wer auf all den abgefahrenen Scheiß steht, der mit den bereits vorab genannten Bands zusammenhängt, der darf um <strong>ZHRINE</strong> definitiv keinen Bogen machen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/zhrineofficial/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-45-zhrine/">Aus den Tiefen #45: ZHRINE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Aus den Tiefen #25: BARING TEETH</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2016 15:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Baring Teeth]]></category>
		<category><![CDATA[Between The Buried And Me]]></category>
		<category><![CDATA[From Wisdom To Hate]]></category>
		<category><![CDATA[Gorguts]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-25-baring-teeth/">Aus den Tiefen #25: BARING TEETH</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potential, etwas anders zu machen, als alle Anderen.</strong></em></p>
<p>Du magst deinen Metal rasend, hässlich, kakophon und technisch? Jede neue, noch so obskure Veröffentlichung auf Debemur Morti lässt dein Herz höher schlagen, doch sowohl die aktuelle <strong>GORGUTS</strong> als auch <strong>ULCERATE</strong> sind schon abgenutzt? Na, dann herzlichen Glückwunsch mein Freund! Heute ist dein Tag!*</p>
<p>Es geht um <strong>BARING TEETH</strong>!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12324" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Baring-teeth.jpg" alt="BARING TEETH" height="639" width="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Baring-teeth.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Baring-teeth-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Baring-teeth-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Baring-teeth-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>BARING TEETH</strong> aus Dallas, Texas, existieren in dieser Konstellation bereits seit 2007, verbrachten die ersten Jahre ihrer Existenz jedoch noch unter dem Namen <strong>SOVIET</strong>. Seit 2009 zeigen die Jungs, in deren Reihen sich auch ex- <strong>BETWEEN THE BURIED AND ME</strong> Drummer <strong>Jason Roe</strong> befindet, die Zähne.</p>
<p>Im Jahre 2011 wurde das erste Album „Atrophy“ veröffentlicht und durchaus positiv aufgenommen.<br />
Stilistisch ist der kakophone Wahn, den <strong>BARING TEETH</strong> produzieren, sehr nah an <strong>GORGUTS</strong> zu „From Wisdom To Hate“ bzw. „Obscura“ Zeiten. Speziell das Gitarrenspiel, von dem leider viel zu früh verstorbenen <strong>Steeve Hurdle</strong>,&nbsp;scheint maßgeblich Einfluss auf die Texaner gehabt zu haben.<br />
Sehen Sie selbst:</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/dOOUeiNe2hY&amp;start=51" allowfullscreen="allowfullscreen" height="315" frameborder="0" width="560"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doch nicht permanent lebt die Musik von <strong>BARING TEETH</strong> von unkontrollierter Gewalt und manischer Raserei. Die Jungs wissen ebenso, wie man das Tempo deutlich drosselt und finster-atmosphärische Passagen einstreut, die zuweilen tatsächlich an die bereits eingangs erwähnten Neuseeländer von <strong>ULCERATE</strong> erinnern.</p>
<p>Im Jahre 2014 veröffentlichten die Texaner ihr Zweitwerk „Ghost Chorus Among Old Ruins“. Musikalisch immer noch tief im Fahrwasser von <strong>GORGUTS</strong> unterwegs, versuchen <strong>BARING TEETH</strong> jedoch zunehmend, sich vom Einfluss der Idole zu lösen und ihre eigene Stimme zu finden. Überdies ist auch das zweite Album ein komplexer, düsterer und schwer verdaulicher Brocken Musik, der sich konsequent dagegen zu sträuben scheint, gehört werden zu wollen. Nichtsdestotrotz sollte man genau das tun, da „Ghost Chorus Among Old Ruins“ allen Freunden von modernem, komplexen bis avantgardistischem Death/Black Metal ein wahres Fest sein sollte. Ob sich die Platte aus diesem Grund auch als optimales Weihnachtsgeschenk eignet, kann ich nicht sagen. Findet es doch einfach raus und macht euren Liebsten eine kleine Freude, bei wem kommt bei so einem Sound denn schließlich keine Stimmung auf?</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1232808284/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=3761877566/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;amp;lt;a href=&#8220;https://baringteethmetal.bandcamp.com/album/ghost-chorus-among-old-ruins&#8220;&amp;amp;gt;Ghost Chorus Among Old Ruins by Baring Teeth&amp;amp;lt;/a&amp;amp;gt;</iframe><br />
&nbsp;Beide <strong>BARING TEETH</strong> Alben sind auf ihrer <a href="https://baringteethmetal.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcampseite</a> erhältlich, das Debütalbum „Atrophy“ sogar als „Name-your-price“ Download!</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/baringteeth/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*(Angabe ohne Gewähr. Der Autor übernimmt keine Haftung, sollte heute NICHT dein Tag sein.)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-25-baring-teeth/">Aus den Tiefen #25: BARING TEETH</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Ein Denkmal der Schwärze: Black Table &#8211; Obelisk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2016 14:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BLACK TABLE – Obelisk Veröffentlichungsdatum: 14.10.2016 Dauer: 42:52 Min. Label: Moment Of Collapse Records Genre: Experimental Black Metal/Doom Bereits vor ein paar Wochen habe ich in „Aus den Tiefen“ ein Interview mit Mers Sumida von den New Yorkern BLACK TABLE veröffentlicht. Mittlerweile ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-denkmal-der-schwaerze-black-table-obelisk/">Ein Denkmal der Schwärze: Black Table &#8211; Obelisk</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BLACK TABLE</strong> – Obelisk<br />
Veröffentlichungsdatum: 14.10.2016<br />
Dauer: 42:52 Min.<br />
Label: Moment Of Collapse Records<br />
Genre: Experimental Black Metal/Doom</p>
<p>Bereits vor ein paar Wochen habe ich in <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-8-black-table-interview-edition/" target="_blank">„Aus den Tiefen“</a> ein Interview mit Mers Sumida von den New Yorkern <strong>BLACK TABLE</strong> veröffentlicht.<br />
Mittlerweile liegt mir auch endlich das wunderschöne Digipack ihres neuen Albums „Obelisk“ vor, auf das ich lange Zeit gewartet habe. Und ich bin begeistert.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-9769" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01-1024x1024.jpg" alt="BLACK TABLE" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Opener des Albums, <em>„Equilateral“</em>, schafft zunächst eine kalte Stimmung, die man nicht so Recht zu fassen vermag. Doch man merkt: hier schwelt etwas. Einzelne, schwere Gitarrentöne erklingen mit der Intensität von Drahtseilen, Dissonanzen arbeiten sich hervor. Mehr und mehr Klänge schichten und verdichten sich, ohne, dass es zu einer Eruption kommt. Zumindest vorerst.</p>
<p>Unmittelbar danach beginnt <em>„Obtuse“</em> mit einem am Wahnsinn kratzenden Schlagzeug und flirrenden Gitarren, bevor Mers&#8216; Gesang zum ersten Mal einsetzt. Doch dazu später mehr.<br />
Kurz darauf offenbaren <strong>BLACK TABLE</strong> ihre dynamischen Fähigkeiten, denn <em>„Obtuse“</em> hat Momente, in denen die Schwärze etwas zurück geschraubt wird, so als würde man aus der Tiefe des Meeres nach oben schauen und beobachten, wie sich das Licht auf der Oberfläche spiegelt. Still, friedlich und doch wissend um seine Unerreichbarkeit. Ich werde ergriffen und der erste Ohrgasmus des Albums schüttelt mich.</p>
<p>Bereits die ersten Klänge von <em>„Helm“</em> verpassen mir erneut Gänsehaut. Irgendwas hieran erinnert mich an die leider viel zu früh von uns gegangenen <strong>OMEGA MASSIF</strong>. Doch das längste Stück des Albums ist nicht nur in Hinblick auf seine Dauer verdammt episch. Mike Kadnars (<strong>DOWNFALL OF GAIA</strong>) Schlagzeugspiel ist atemberaubend vielseitig und stets zielführend&nbsp;eingesetzt, die Gitarrenlinien gleichermaßen schön, eingängig und aggressiv und der Gesang von Mers geht durch Mark und Bein.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2081022558/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=3355393454/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&lt;a href=&#8220;https://blacktable.bandcamp.com/album/obelisk-2016&#8243;&gt;Obelisk 2016 by Black Table&lt;/a&gt;</iframe></p>
<p>Auch an dem grandiosen <em>„Gargantua“</em> stimmt für mich alles. Besonders die Gitarrenarbeit erinnert mich hier sehr stark an Davide Tiso von <strong>EPHEL DUATH</strong>. Und ebenfalls dem darauffolgenden <em>„Cromagnon“</em> gelingt es, mich zu packen. Der Song ist elektrisierend und atmosphärisch und lässt mich an <strong>NERO DI MARTE</strong> denken, während sich zäh und schleichend etwas erhebt, was mich einhüllt und nie mehr loszulassen scheint. Ein Eindruck, der sich bis zum leisen Ausklang mit&nbsp;<em>„Closing“</em> nicht mehr verflüchtigen wird.</p>
<p><strong>BLACK TABLE</strong>s erste Veröffentlichung „Sentinel“ weckte damals mein Interesse und war eine überdurchschnittliche EP, die ich gern gehört habe. Aber was „Obelisk“ im Vergleich dazu bietet, ist völlig unverhältnismäßig. Hier zeigt sich eine Steigerung, die ich so nicht erwartet habe!<br />
Zunächst lag mir das Album nur digital und ohne Lyrics vor, wusste mich allerdings sofort zu begeistern. Nun, einige Dutzend Durchläufe später, hab ich auch endlich Zugriff auf die Texte. Und ich muss sagen, dass das Album mit jeder Facette, die ich neu dazubekomme, immer noch weiter wächst. Auch wenn die Gesangsdichte relativ gering ist, sind die Texte ungleich bedeutungsschwangerer und ich möchte jedem die Beschäftigung damit nahelegen! Im Booklet kann man Erklärungen zu den jeweiligen Lyrics finden, die Mers selbst monatelang recherchiert hat. Diese Songs sind in keiner Hinsicht etwas, das man nach ner halben Stunde im Proberaum raushaut. Die Gitarrenmelodien sind stark und markant, der Bass darunter arbeitet songdienlich, aber eigenständig und das Schlagzeug überzeugt nicht nur durch den hervorragenden Klang, sondern auch durch die Leistung, die Mike Kadnar an den Tag legt.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2081022558/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=2558896873/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&lt;a href=&#8220;https://blacktable.bandcamp.com/album/obelisk-2016&#8243;&gt;Obelisk 2016 by Black Table&lt;/a&gt;</iframe></p>
<p>Noch ein Wort zum Gesang:<br />
Könnt ihr euch an den Kampf an der Wetterspitze aus „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ erinnern?<br />
Denn Mers Sumida klingt wie Nazgul. Ihren Inhale-Gesang verwendete sie schon früher, aber auf „Obelisk“ passiert das Ganze Ligen darüber und klingt nicht mehr ansatzweise menschlich. Wie Schreie aus der Unterwelt mutet ihre Stimme an, die, auch wenn man die Texte anfangs nicht gänzlich zu verstehen mag, eine unheimliche und eindringliche Atmosphäre erzeugt. So etwas habe ich so noch nicht gehört!</p>
<p>Ich wünsche mir, dass sich jeder die Zeit nimmt, diese Platte zu hören, zu genießen und jeden einzelnen Ton „einzuatmen“. Denn „Obelisk“ ist für mich eins der Alben des Jahres!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/blacktableband/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://blacktable.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-denkmal-der-schwaerze-black-table-obelisk/">Ein Denkmal der Schwärze: Black Table &#8211; Obelisk</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Aus den Tiefen #13 &#8211; Nero Di Marte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2016 15:29:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Schon wieder ist ne Woche vorbei, schon wieder steht das Wochenende an. Damit ihr die Freizeit sinnvoll vergeuden könnt, möchte ich euch heute auf die Italiener <strong>NERO DI MARTE</strong> aufmerksam machen. Zugegebenermaßen haben diese bereits einige tausend Facebook-Likes sammeln können. Aber was heißt das schon?</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7977 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/NERO2_darker-e1354135663922.jpg" alt="NERO DI MARTE" width="600" height="400" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/NERO2_darker-e1354135663922.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/NERO2_darker-e1354135663922-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/NERO2_darker-e1354135663922-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Quartett aus Bologna wurde bereits im Jahre 2007 gegründet, agierte bis 2012 allerdings unter dem Namen <strong>MURDER THERAPY</strong>. In diesem frühen Stadium spielten die Jungs noch recht technischen Death Metal, wenn auch bereits mit progressiven Anleihen. Dieser war alles Andere als schlecht oder ereignisarm, hob sich allerdings noch wenig von anderen Bands der gleichen Stilrichtung ab. Immer weiter verschob sich der Fokus der jungen Italiener dann aber in experimentellere Gefilde, was spätestens auf der letzten <strong>MURDER THERAPY</strong>-EP „Molochian“ zu hören war. Diese konnte im Untergrund bereits auf einiges an Zuspruch stoßen, was den weiter zu verfolgenden Weg aufzeigte.</p>
<p>Da der nun gespielte und weiterhin zu perfektionierende Stil nicht mehr dem der Anfangstage entsprach, entschloss sich die Band dafür, den Namen zu wechseln und einen Neustart zu wagen. Mit Erfolg, wie sich zeigen sollte.<br />
Die Band wurde bei Prosthetic Records unter Vertrag genommen, über welche im März 2013 das gleichnamige Debütalbum „Nero Di Marte“ erschien.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/O4ydK3Aw8GQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Musikalisch bewegt sich das Debütalbum irgendwo zwischen frühen <strong>MASTODON</strong>, <strong>GOJIRA</strong> und <strong>ULCERATE</strong>. Es wird facettenreicher und dynamischer Death Metal geboten, der es sowohl schafft vertrackt zu arbeiten und zuzupacken, als auch finstere Atmosphäre und Ruhe walten zu lassen. Als Vorbereitung auf den Sturm versteht sich.</p>
<p>Die Reaktionen fielen noch euphorischer aus, als die zu „Molochian“, was dazu führte, dass wenige Monate später eine Nordamerika-Tour im Vorprogramm von <strong>GORGUTS</strong> und <strong>ORIGIN</strong> absolviert werden konnte. Ein Ritterschlag.</p>
<p>Vor den Aufnahmen des zweiten Albums kam es zu einem harten Rückschlag. Nach einem Auftritt in Rom, der während der Europatour mit <strong>VOID OF SLEEP</strong> stattfand, wurden beide Bands ausgeraubt und ihr gesamtes Equipment gestohlen. Um den Schaden irgendwie zu kompensieren, nahmen beide Bands gemeinsam eine Split 7&#8220; auf, deren Erlös den Schaden wenigstens zum Teil auffangen sollte.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0px currentColor; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2734188318/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="300" height="150" seamless=""><a href="https://nerodimartevoidofsleep.bandcamp.com/album/split-mmxiv">Split MMXIV by Nero di Marte/Void of Sleep</a></iframe></p>
<p>Unbeirrt wurde der eingeschlagene Pfad weiterverfolgt und im Oktober 2014 bereits das zweite Album „Derivae“ veröffentlicht. Auf diesem präsentierte sich der eigene Stil noch verfeinerter und das dynamische Spektrum deutlich erweitert: die harten Passagen sind härter, die ruhigen Töne noch ruhiger. Alles, was auf dem Debüt funktionierte, wurde hier bis an die Grenzen ausgelotet und auf 11 gedreht. „Derivae“ stellt ein phänomenales, komplexes und modernes Metal-Album dar, welches dissonantes Riffing, progressive Strukturen und Post-metallische Atmosphäre zu einem organischen Ganzen kombiniert, das in dieser Kohärenz und auf diesem spielerischen Niveau keine Vergleiche mit Titanen wie <strong>GORGUTS</strong> zu scheuen braucht.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/H_TlajivCXQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/nerodimarte/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://nerodimarte.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p><a href="http://murdertherapy.bandcamp.com/" target="_blank">Murder Therapy Bandcamp</a></p>
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