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	<title>Umea Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sat, 18 Feb 2023 12:58:29 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Umea Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>The Mountain King &#038; Gate to Xibalba reisen in unbekannte Weiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2023 10:49:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ambient]]></category>
		<category><![CDATA[Cursed Monk Records]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Ambient]]></category>
		<category><![CDATA[Drone]]></category>
		<category><![CDATA[Drone Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Gate to Xibalba]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[The Mountain King]]></category>
		<category><![CDATA[Umea]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Split-Alben: Wenn 2 (Bands) sich zusammentun - oft mit einem Best of der Fähigkeiten.</p>
<p>So auch bei XIBALBA und MOUNTAIN KING - da wird ausgepackt was an Drone und Ambient im Kopf und Herz umgeht!</p>
<p>Ob das reicht, um uns vom Hocker zu hauen oder dich? Find es heraus... lies jetzt rein!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-mountain-king-gate-to-xibalba-split-album/">The Mountain King &#038; Gate to Xibalba reisen in unbekannte Weiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">THE MOUNTAIN KING &amp; GATE TO XIBALBA &#8211; &#8222;SPLIT ALBUM&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>24. Februar 2023<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong><a href="https://cursedmonk.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">Cursed Monk Records</a><br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>40:27<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Drone / Ambient<br />
</div></div></div></p>
<p>Zwischen Umeå und Mainz liegen etwa 2,000 Kilometer. Direktverbindungen oder Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Städten sind nicht leicht zu finden. Darum ist es begrüßenswert, dass mit dem vorliegenden Release eine musikalische Brücke aufgespannt wurde, die Mainz mit Umeå verbindet. Auf schwedischer Seite sind es Anthon, Erik und Daniel von <strong>GATE TO XIBALBA</strong>, die ihren Beitrag dazu leisten, und aus Deutschland sind Eric McQueen und Frank Grimbarth von&nbsp;<strong>THE MOUNTAIN KING</strong> zu hören. Als gemeinsames Produkt legen die beiden Bands eine Split vor, die aus zwei Stücken à zwanzig Minuten besteht und in die Tiefen des Drone Doom und Dark Ambient hinabsteigt.</p>
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<h4>Akustischer Limbo</h4>
<p>Den Anfang machen also&nbsp;<strong>THE MOUNTAIN KING</strong> aus Mainz. Der Titel wirkt erstmal etwas sperrig, aber tatsächlich ist&nbsp;<em>&#8222;Rational Descent (Further Down the Hadal)&#8220;</em> eine recht passende Beschreibung für die Klangwelt, die sich hier vor den Hörer*innen erstreckt. Die Hadal Zone ist die tiefste bekannte Region der Ozeane und liegt zwischen sechs bis elf Kilometer unter dem Meeresgrund. In dieser Sphäre also, in der sich höchstens James Cameron auskennt, beginnen Frank und Eric ihre musikalische Reise. Der mächtige Drone beginnt mit schwerem Druck und spürbarer Kälte. Hier, wo weder Licht noch Wärme hingelangen, wird zum Abstieg eingeleitet. Erst beschwerlich aber mit allmählicher Steigerung in Kraft und Dynamik bewegen sich&nbsp;<strong>THE MOUNTAIN KING</strong> voran.</p>
<p>Auf diese Weise wird der Drone immer stärker von Doom Metal Elementen gespeist, bis sich nach neun Minuten der erste Höhepunkt des Stückes anbahnt. Es folgt Stille und sanftes Tropfen, als sei die Reise in einem unterirdischen Süßwassersee weit unter dem Mariannengraben angelangt. In faszinierendem Farbenspiel aus Drone und Ambient wird die Spannung neu aufgebaut, bis sie erneut im schweren Doom Metal Thema landet. Von hier an geht es stetig weiter, bis sich der Spannungsbogen in einem höllisch heißen Vulkan aus Post Metal ergießt.</p>
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<h4>Intergalaktischer Lärm</h4>
<p>Obwohl sich&nbsp;<strong>THE MOUNTAIN KING</strong> und&nbsp;<strong>GATE TO XIBALBA</strong> thematisch nicht abgesprochen haben, sind ihre inhaltlichen nahezu komplett gegenseitig ausgefallen. Der zwanzigminütige Drone von&nbsp;<strong>GATE TO XIBALBA</strong> ist nämlich &#8211; wie der Titel&nbsp;<em>&#8222;The Esoteric Knowledge of the Stars&#8220;</em> &#8211; eine Klangreise in die unendlichen Weiten des Weltalls. Wie ein Raketenstart schicken die atmosphärischen Synthies die Hörer*innen in entfernte Galaxien, bis nur noch ein Herzschlag aus Drums übrig bleibt und ein verzerrtes Gitarrenriff die unfassbare Leere des Universums vertont. Der Weltraum ist unheimlich, kalt, einsam, und doch voller Wunder. So entsteht inmitten der repetitiven Drone Doom Klänge eine hypnotisierende Trance, die sich bis zur nächsten Zäsur des Stückes hinzieht.</p>
<p>Und dann ist es, als ginge auf einer weit entfernten Welt die Sonne auf. Der interstellare Krach weicht peu à peu einem wohlig warmen Thema aus psychedelischer Musik. Der Sonnenschein wird schnell unterbrochen, als dunkle Wolken aus Drone und Noise aufziehen. Dennoch setzt sich das angenehme Gitarrenthema bis fast zum Ende fort, sodass Licht und Dunkel gemeinsam die Klangwelt von&nbsp;<strong>GATE TO XIBALBA</strong>s Stück beschreiben.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-41630" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/CD-Mockup-1024x764.jpg" alt="alt=&quot;The Mountain King &amp; Gate to Xibalba - Split Album (2023, Cursed Monk Records) CD MOCKUP&quot;" width="1024" height="764" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/CD-Mockup-1024x764.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/CD-Mockup-300x224.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/CD-Mockup-750x560.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/CD-Mockup.jpg 1250w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4>Polarisierend</h4>
<p>Drone und Ambient kann man lieben oder hassen, und es gibt nur wenig Raum dazwischen. Diejenigen Leser*innen, die mit Drone gar nichts anfangen können, sind wahrscheinlich schon lange ausgestiegen. Deshalb sind wir jetzt wohl unter uns: der Redakteur, Liebhaber*innen von atmosphärischen Tieftonlandschaften, und das Lektorat.</p>
<p><strong>THE MOUNTAIN KING</strong> und&nbsp;<strong>GATE TO XIBALBA</strong> haben sich darauf geeinigt, jeweils einen zwanzigminütigen Drone Giganten zu produzieren, um dieses gemeinsame Release zu füllen. Mission erfolgreich. Was darüberhinaus äußerst schön ist, ist dass die beiden Stücke in komplett unterschiedliche Richtungen aufbrechen: musikalisch wie auch thematisch. Vor allem aber sind die Spannungsbögen, die Feinheiten, die Narrative jeweils sehr schön gestaltet. Wer also gerne nach schönen Details in nebligen Wimmelbildern sucht, wird auch hier viele kleine Glücksmomente erleben.</p>
<p><strong><a href="https://themountainking.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">bandcamp Profil von THE MOUNTAIN KING</a><br />
<a href="https://gatetoxibalba.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">bandcamp Profil von GATE TO XIBALBA</a></strong></p>
<p>Das Bildmaterial wurde uns freundlicherweise von&nbsp;<strong>Cave Dweller Productions</strong> zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-mountain-king-gate-to-xibalba-split-album/">The Mountain King &#038; Gate to Xibalba reisen in unbekannte Weiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>MOLOKEN veröffentlichen viertes Album: Anspruchsvoll-düstere Disharmonie</title>
		<link>https://silence-magazin.de/moloken-unveilance-of-dark-matter/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=moloken-unveilance-of-dark-matter</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jan 2020 06:12:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Post Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Prog Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[The Sign Records]]></category>
		<category><![CDATA[Umea]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute gehts an die Milchbar... Na gut, MOLOKEN statt Moloko...<br />
Dafür nicht minder erfrischend!</p>
<p>Was de Schweden hier abliefern fassen wir kurz zusammen: 10/10!<br />
Warum sagen wir dir auch!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">MOLOKEN &#8211; &#8222;UNVEILANCE OF DARK MATTER&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>31. Januar 2020<br />
<strong>Länge:</strong> 36:13 Minuten<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong>The Sign Records<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Experimental / Progressive Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Der Name&nbsp;<strong>MOLOKEN</strong>&nbsp; stellt bei mir unweigerlich Assoziationen zu Anthony Burgess&#8216; Buch &#8222;A Clockwork Orange&#8220; dar. Jedoch versteckt sich hinter dem Namen alles andere als Milch.&nbsp;<strong>MOLOKEN</strong> ist schwedisch für &#8222;<strong>bedrückt</strong>&#8220; und ist der Name eines <a href="https://silence-magazin.de/tag/progressive" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Prog</strong></a> und <strong><a href="https://silence-magazin.de/tag/experimental" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Experimental</a></strong> Quartetts aus Umeå. Zwischen 200 und 2015 haben die vier Schweden bereits eine EP und drei Alben veröffentlicht. In ihrer bisherigen <a href="http://moloken.net/discography/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Discographie</a> haben die bisher klargemacht, dass die <strong>anspruchsvolle Musik</strong> von&nbsp;<strong>MOLOKEN</strong> nichts mit Eays Listening zu tun hat. Stattdessen wird in hartem Ton und mit vertracktem Songwriting das Leid der Welt beschrien.</p>
<h2>Brachial und intelligent</h2>
<p>Nach ihrer bis jetzt längsten Pause meldet sich die Band jetzt mit ihrer vierten Platte &#8222;<strong>Unveilance of Dark Matter</strong>&#8220; zurück. Vertrieben wird das ausgeklügelte Werk über das schwedische Label <strong><a href="https://www.facebook.com/thesignrecords/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Sign Records</a></strong>, wo das Album ab 31. Januar 2020 auf <strong>Vinyl</strong>, <strong>CD</strong> oder zum <strong>Download</strong> bereit steht. <strong>MOLOKEN</strong> leiten ihre anspruchsvolle Scheibe mit dem Anti Love Song &#8222;<em>This Love is a Curse</em>&#8220; ein und bereiten die Hörenden damit instant auf die Stimmung der nächsten 36 Minuten vor. <strong>Anspruchsvoll</strong> und <strong>abwechslungsreich</strong> reibt sich die brachiale Musik über das Album, während deprimierende oder niederschmetternde Lyrik heiser und klagend darüber hinweg schreit.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="MOLOKEN - UNBEARABLE (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/af_wt0ZVP5g?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Ernsthafter Musikgenuss mit bitteren Noten</h2>
<p>Auch wenn &#8222;<strong>Unveilance of Dark Matter</strong>&#8220; wahrlich kein Album für jede Situation ist, macht es sehr viel Spaß, sich beim Hören immer wieder aufs Neue <strong>überraschen</strong> zu lassen. Anders aber als im klassischen Prog wird auf cleanen Heavy Metal oder symphonische Passagen verzichtet. Im Gegenteil zu Proggern wie&nbsp;<strong>IQ&nbsp;</strong>liegen die musikalischen und lyrischen Einflüsse eher im <strong>Funeral Jazz</strong> und im <strong>DSBM</strong>.</p>
<p>Die Rhythmen wechseln zwischen straightem Thrash- oder Death Metal Gebolze und jazzigen <strong>Beatwechseln</strong>, <strong>Akzentverschiebungen</strong> oder <strong>unerwarteten Breaks</strong>. Das <strong>komplexe Riffing</strong> hebt sich darüber ab und erzeugt mit zusätzlichen passagenauen Verschiebungen für eine raue Dynamik. Besonders schön finde ich auch die Effekte der Instrumente, angefangen beim knarzig <strong>verzerrten Bass</strong>. Die Gitarren klingen wiederum mal volltönend tief und brachial oder auch gerne in <strong>disharmonisch verzerrten</strong> Hochtönen, wie man sie im Mathcore gerne einsetzt.</p>
<p>Und auch der <strong>Stimmeinsatz</strong> ist von ganz besonderer Art. Zwar wird gelegentlich in herkömmlicher Weise gescreamt oder gegrowlt, den Bärenanteil machen jedoch die heiseren Schreie aus. Stilistisch hat der Gesang ein bisschen was von&nbsp;<strong>TOTALSELFHATRED</strong> oder&nbsp;<strong>PIANO BECOMES THE TEETH</strong>. Gänsehaut ist beim Gesang garantiert. Gesanglicher Höhepunkt ist der Track &#8222;<em>Venom Love</em>&#8222;, dessen geflüsterte Passage alles in den Schatten stellt.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Hollow Caress" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/d8d5B9qZIvM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Dunkel wie die Nacht und hart wie das Leben</h2>
<p>Sicherlich werden nicht alle meine Begeisterung für die anspruchsvolle sowie bedrückende von&nbsp;<strong>MOLOKEN</strong> teilen können. Tatsächlich finde ich die Mischung aus Post-Hardcore Klängen auf klugen Prog- und Jazz-Rhythmen absolut überwältigend.&nbsp;<strong>MOLOKEN</strong> haben mit &#8222;<strong>Unveilance of Dark Matter</strong>&#8220; das Album für alle geschrieben, denen Progressive Metal meist zu fröhlich, Emocore zu sanft und DSBM zu monoton ist.</p>
<p><a href="http://moloken.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homepage von&nbsp;<strong>MOLOKEN</strong></a></p>
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		<title>Cult of Luna &#038; Julie Christmas: Mariner</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 May 2016 12:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Battle of Mice]]></category>
		<category><![CDATA[Brooklyn]]></category>
		<category><![CDATA[Cult of Luna]]></category>
		<category><![CDATA[Julie Christmas]]></category>
		<category><![CDATA[Made out of Babies]]></category>
		<category><![CDATA[Mariner]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Umea]]></category>
		<category><![CDATA[Vertikal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Veröffentlichungsdatum: 8.4.2016 Dauer: 54:36 Label: Indie Recordings &#160; Mal sehen&#8230;fünf Songs, 54 Minuten, CULT OF LUNA machen also immernoch keinen Grind. Brachten die sechs Schweden mit ihrem Meisterwerk &#8222;Vertikal&#8220; allerorts Kinnläden zu Fall, hat man sich, um noch einen drauf zu setzen, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cult-of-luna-mariner/">Cult of Luna &amp; Julie Christmas: Mariner</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Veröffentlichungsdatum: 8.4.2016<br />
Dauer: 54:36<br />
Label: Indie Recordings</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mal sehen&#8230;fünf Songs, 54 Minuten, <strong>CULT OF LUNA</strong> machen also immernoch keinen Grind.</p>
<p>Brachten die sechs Schweden mit ihrem Meisterwerk &#8222;Vertikal&#8220; allerorts Kinnläden zu Fall, hat man sich, um noch einen drauf zu setzen, für das neue Album &#8222;Mariner&#8220; <a href="http://www.metal-archives.com/artists/Julie_Christmas/28201" target="_blank"><strong>JULIE CHRISTMAS</strong></a> ins Boot geholt.</p>
<p>Die New Yorker Stimmbandartistin war bis 2012 Frontfrau von <a href="https://madeoutofbabies.bandcamp.com/" target="_blank"><strong>MADE OUT OF BABIES</strong></a> und machte darüber hinaus sowohl mit einem Soloalbum (&#8222;The Bad Wife&#8220;, 2010) als auch mit einigen Gastbeiträgen und Nebenprojekten von sich reden.</p>
<p>Musikalisch wird auf &#8218;Mariner&#8216; mit den Trademarks weitergearbeitet, die <strong>CULT OF LUNA</strong> über die Jahre hinweg perfektioniert haben, welche da wären: atmosphärische Synthielinien, rhythmisch schleppende Gitarren, drückender Bass, simples aber tragendes Schlagzeugspiel, Schreie, Brüllen und grandiose Melodien. So weit, so gut. Veredelt wird das Ganze nun durch <strong>CHRISTMAS</strong>, die, mal kreischend, mal säuselnd, mal verstörend, mal zärtlich, den Songs ihre unverwechselbare Note gibt.</p>
<p>Der vorab veröffentlichte Track &#8218;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=z_O-NZfzvj0&amp;feature=youtu.be" target="_blank">A Greater Call</a>&#8218; stellt schon zu Beginn ein Highlight dar. Die Gitarrenmelodie ist herzzerfetzend schön und ebenso schwermütig. Melancholie regiert. Doch nur solange, bis sich Johannes Perssons Schreie aufbäumen, die geschickt von <strong>CHRISTMAS</strong>&#8218; lieblicher Stimme kontrastiert werden. Ein starker Opener, der zeigt, wohin es in der nächsten Stunde gehen soll.</p>
<p>Obwohl sich Persson und seine Mannen gesanglich nicht völlig rausnehmen, macht <strong>JULIE</strong> die Songs zu ihrer Bitch. Was hier nicht heißen soll, dass sie sich innerhalb der Stücke gewaltsam in den Vordergrund drängt, aber die Rasierklingengurglerin aus Brooklyn weiß einfach, wie sie Musik ihren Stempel aufdrückt. Dabei gelingt das Kunststück, dass sich die Titel reibungslos in das bisherige Œuvre der Sängerin einreihen. Dennoch bleibt zu jedem Zeitpunkt der Platte klar, dass das Songwriting aus der Feder der Schweden stammt.</p>
<p>Bei dem Kernstück der Platte, dem grandiosen &#8218;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=wz-4xELUpMs" target="_blank">The Wreck of S.S. Needle</a>&#8218; wird eine wunderschöne, morbide Stimmung erzeugt. Christmas lässt hier so gut wie alle Facetten, die ihre Stimmbänder im Stande sind zu kreieren auf den Hörer los und greift damit wieder mal bis zum Ellenbogen in die offen gelegten Eingeweide desselbigen. Somit würde der Song ebenfalls exzellent auf eine Veröffentlichung von <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZtkDfOMNBOo" target="_blank"><strong>BATTLE OF MICE</strong></a> passen.</p>
<p>&#8218;Approaching Transition&#8216; kommt dann bis auf ein paar Backing Vocals komplett ohne Gastgesang aus, was mich etwas irritiert. Der Song ist gut gemacht und sehr atmosphärisch. Aber bei einer Gesangskollaboration auf den Gesang zu verzichten ist etwas&#8230; nun ja&#8230;<br />
Der viertelstündige Abschlusstrack &#8218;Cygnus&#8216; steigert sich über Minuten hinweg ins Unermessliche, kulminiert in einem wahren Post Metal Feuerwerk, bevor es den Hörer nach einigen Sekunden des Ausklangs wieder in die Stille schickt. Wahnsinn!<br />
&#8222;Mariner&#8220; stellt eine der besten Kollaborationen der letzten Zeit dar und zeigt, dass sich bandübergreifende musikalische Zusammenarbeit nicht immer in Split EP&#8217;s äußern muss. Danke!<br />
Ich selbst kannte sowohl die Werke <strong>CULT OF LUNA</strong>s als auch die Projekte von <strong>JULIE CHRISTMAS</strong> im Vorfeld, weswegen die Kollaboration für mich zu jeder Zeit stimmig wirkt. Wie sich &#8222;Mariner&#8220; verdauen lässt, wenn man bislang nur jeweils eine Zutat kannte, oder die Platte gar den Erstkontakt darstellt, kann ich leider nicht beurteilen. Jedoch denke ich, dass hier ein so organisches Gesamtpaket geschaffen wurde, dass Anhänger beider Parteien auf ihre Kosten kommen können und werden.</p>
<p>Mich persönlich interessiert jetzt aber, wie <strong>CULT OF LUNA</strong> auf dem nächsten Werk ohne Gastsängerin klingen werden, und ob dies dem weiteren Schaffen Abbruch tun wird. Denn eine längerfristige Zusammenarbeit ist beiderseits nicht geplant&#8230; Schade eigentlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/cultoflunamusic/" target="_blank"><strong>Facebook</strong> </a></p>
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