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	<title>varus Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>varus Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>WOLFSZEIT, WESPENZEIT! – Black Metal im tiefsten Tannenwald</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Sep 2019 06:45:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wir waren diesmal im Dreierpack unterwegs und berichten diesmal vom Wespenz... äh WOLFSZEIT!</p>
<p>Ausführlich berichten wir über die Orga, Einhornsichtungen, musikalische Überraschungen a la MAYHEM, Folk Deluxe, Bands wie u.a. Endstille, Dornenreich, Equilibrium und natürlich Wespen... jeder Menge Wespen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2019-nachbericht/">WOLFSZEIT, WESPENZEIT! – Black Metal im tiefsten Tannenwald</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Acht Jahre ist es her, dass es mich in die tiefsten Tiefen der Thüringer Wälder verschlagen hat – doch nun ist es Zeit für die Rückkehr zum <strong>Wolfszeit</strong>-Festival! Eine Bühne, 25 Bands, knapp 2000 Besucher und mindestens <strong>10000 Wespen</strong> – der Heidenspaß kann beginnen! Im Lineup stehen ausschließlich Black-, Pagan- und Folk-Metal-Bands. Darunter größere Namen wie <strong>ENSIFERUM</strong> oder <strong>ARKONA</strong>, aber auch viele noch unbekanntere Bands, für die eine solche Veranstaltung eine gute Möglichkeit darstellt, Aufmerksamkeit und Fans in dieser speziellen Musiksparte zu gewinnen.</p>
<p>Meine erste Aufgabe besteht darin, nach unserer Fotografin <strong>Steffi</strong> auch meine Co-Autorin <strong>Merlin</strong> zu finden. Gar nicht mal so einfach, wenn man sich noch nie zuvor getroffen hat und nicht genau weiß, wie diese Person eigentlich aussieht. Dass es auf dem gesamten Camp und Infield kein Mobilnetz gibt, hat zwar seinen Charme, hilft dieser Sache aber nicht gerade. Sonst könnte man ja Kontakt herstellen. Doch nach einem ganzen Abend <strong>erfolglosen Ansprechens aller rothaarigen Frauen</strong>, die ich finden kann, ob sie denn die seien, die ich suche, findet man sich dann doch noch kurz vor Beginn des ersten Konzertes. Und keine Sekunde zu früh, denn&#8230;</p>
<h2>Es geht los!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34120" aria-describedby="caption-attachment-34120" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-34120 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_9013-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_9013-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_9013-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_9013-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_9013-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_9013.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34120" class="wp-caption-text">BAUMBART</figcaption></figure>
<p>Und zwar erst einmal mit seichteren Tönen: <strong>BAUMBART</strong> nehmen das Publikum mit ihrem akustischen Folk mit auf eine Reise in ihr eigenes Fantasy-Universum. Die Musik setzt sich dabei zusammen aus Gitarren, Geige, Flöten und Perkussion; dazu Gesang aus 5 verschiedenen Kehlen. <strong>Ein gemütlicher Einstieg</strong> also für ein Festival, auf dem doch eher härtere Musik vorherrscht – was aber vielleicht auch der Grund ist, warum sich noch nicht allzu viele Besucher dazu überwinden konnten, in der warmen Mittagssonne ihren Pavillon zu verlassen und zum Infield zu wandern.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34119" aria-describedby="caption-attachment-34119" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-34119 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34119" class="wp-caption-text">VOLTUMNA</figcaption></figure>
<p>Dabei ist dieses buchstäblich von überall in weniger als 5 Minuten zu erreichen. Die fröhliche Gruppe wirkt zwar zum Teil noch ein bisschen unsicher auf einer so großen Bühne, spielt aber dennoch ein schönes Konzert ohne bemerkbare Fehltritte und hat auch sichtlich Freude am Musizieren. Am besten gefällt mir der plötzliche Einsatz von Kastagnetten. <strong>Kastagnetten sind cool.</strong></p>
<p><em>Merlin:</em> Als zweite Band des Tages stehen <strong>VOLTUMNA</strong> aus Italien auf der Bühne. Sie sind nur zu dritt, haben dafür aber eine enorme Bühnenpräsenz. <strong>Aggressiv</strong> und voll in ihrem Element geben sie ihre Musik (die sie selbst als &#8222;Etruscan Metal&#8220; bezeichnen) einem leider viel zu kleinen Publikum zum Besten. <strong>VOLTUMNA</strong> waren mir und vermutlich 90% der anderen Festivalbesucher bis dato noch kein Begriff, aber sie haben wirklich gut abgeliefert und ich habe sie ab jetzt auf dem Zettel!</p>
<h3>Wölfe im Nadelwald</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34187" aria-describedby="caption-attachment-34187" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-34187 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-4-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-4-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-4-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-4-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-4-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-4.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34187" class="wp-caption-text">WOLVES DEN</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Mich treibt es als nächstes zu <strong>WOLVES DEN</strong>, einer Band, auf die ich mich sehr freue. Und der Vorfreude folgt definitiv Bestätigung! Atmosphärisch und drückend (und sehr professionell gespielt!) entfaltet sich ihre Musik wunderbar <strong>inmitten dieses tiefsten Nadelwaldes</strong>. Leider müssen die ersten paar Lieder erstmal nur mit einer einzelnen Gitarre gespielt werden, da sich bei der anderen technische Probleme in den Weg stellen. Die epische Präsenz von Frontmann <strong>Helge</strong> schindet allerdings genug Eindruck, dass dies den meisten Zuschauern wahrscheinlich nicht mal auffällt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34189" aria-describedby="caption-attachment-34189" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34189 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34189" class="wp-caption-text">THORMESIS</figcaption></figure>
<p>Leider verlässt die Band zehn Minuten vor offiziellem Konzertende bereits die Bühne. &#8230;allerdings nicht für lange, denn nach kurzer Besprechung stehen sie wieder vor dem Publikum und geben einen letzten, grimmigen Song zum Besten. Jetzt bleibt nur noch abzuwarten, wann das neue Album kommt. Fertig aufgenommen ist es nach eigenen Angaben der Band – man suche nur noch nach einem passenden Label für die Veröffentlichung.</p>
<p><strong>THORMESIS</strong> haben ihre Wurzeln eher im Pagan-Bereich, doch ziehen sie mit ihren neueren Veröffentlichungen stark in Richtung schwärzerer Gefilde. Am besten funktionieren live meiner Meinung nach ihre &#8222;rockigeren&#8220;, weniger aggressiven Black-Metal-Riffs, welche im Lauf des Konzertes mehr als einmal eine Art hypnotisierende Wirkung erzeugen. Die doch oftmals melodischen Gitarren, die gelegentlichen Clean Vocals sowie ruhigere Gitarrenparts samt mitklingenden Keyboardsamples zeugen immer wieder von der <strong>Pagan-lastigeren Vergangenheit.</strong></p>
<h3>Zwielicht vs. Sonnenschein</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34123" aria-describedby="caption-attachment-34123" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34123 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0702-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0702-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0702-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0702-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0702-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0702.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34123" class="wp-caption-text">IN TWILIGHT&#8217;S EMBRACE</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Tja, manchmal hat es auch seine Nachteile, sich sehr auf eine Band zu freuen. Nämlich dann, wenn die <strong>Erwartungen nicht erfüllt</strong> werden. So ist es heute leider mit <strong>IN TWILIGHT‘S EMBRACE</strong>. Der Sänger (dessen Make-Up an den Joker oder wahlweise Eric Draven aus &#8222;The Crow&#8220; erinnert) bewegt sich wie in Ekstase über die Bühne, schmeißt sich auch mal samt Mikrophon auf den Boden und beweist sogar Deutschkenntnisse, indem er dem Publikum zwischendrin ein &#8222;Zum Teufel mit euch!&#8220; zuruft. Falls er eigentlich geplant hat, dem Black Metal, den sie spielen, eine finstere Note (!) zu verleihen – so ganz klappt das nicht. Das soll nicht heißen, dass <strong>IN TWILIGHT‘S EMBRACE</strong> nicht insgesamt solide abliefern, aber irgendwie packt es mich nicht. Vielleicht scheint auch einfach noch etwas zu viel Sonne für diese Band.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34124" aria-describedby="caption-attachment-34124" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34124 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34124" class="wp-caption-text">FINSTERFORST</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Mit Schlachtgebrüll stürmen dann <strong>FINSTERFORST</strong> die Bühne und klemmen sich alsbald hinter die Instrumente. Denn die Zeit der <strong>Release-Show ihrer neuen Scheibe </strong>&#8222;Zerfall&#8220; ist gekommen. Doch Moment! Irgendwas ist da nicht richtig. Waren da nicht mal weniger Leute in der Band? Und seit wann haben die zwei Sänger, die genau gleich aussehen? Habe ich was verpasst? Der Nebel lichtet sich nach dem ersten 13-Minuten-Hammer &#8222;<em>Wut</em>&#8222;, als Leadsänger <strong>Oli</strong> zu verstehen gibt, dass die Band heute ausnahmsweise mit erweitertem Lineup auftritt. Sein vermeintlicher Zwillingsbruder ist kein geringerer als <strong>Stef von</strong> <strong>JÖRMUNGAND</strong>, und an der Gitarre gibt sich heute zudem <strong>Sascha</strong> die Ehre. Die Schwarzwälder (plus Gäste) legen hohe musikalische Qualität und technische Finesse an den Tag, der Sound ist massiv und die schwerfällige Musik wird von den beiden Sängern mit theatralischem Auftreten untermalt.</p>
<p>Leider bleibt der von mir erhoffte 36-Minuten-Epos &#8222;<em>Ecce Homo</em>&#8220; von der neuen Platte aus – dieser hätte die Band allerdings auch ungefähr drei Viertel ihrer Spielzeit gekostet. Alles in allem ein <strong>sehr überzeugender Album-Release</strong>, denn – mal abgesehen von der makellosen Performance und den Gastmusikern – wo könnte man ein besseres <strong>FINSTERFORST</strong>-Konzert erleben als in einem finsteren Forst? Höhö. Es erfolgt allerdings am Ende dann noch ein tatsächlich lustiger Moment, als sich der Frontmann mit den Worten &#8222;<strong>Danke Ragnarök</strong>!&#8220; vom <strong>Wolfszeit</strong>-Festival verabschiedet.</p>
<h3>Wenn die Nacht zum Tag wird</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34125" aria-describedby="caption-attachment-34125" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34125 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34125" class="wp-caption-text">ARKONA</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> <strong>ARKONA</strong> kann ich definitiv als meinen Favorit des Tages bezeichnen. Die <strong>Energie und Bühnenpräsenz </strong>von Sängerin <strong>Mascha</strong> sind wirklich sondergleichen. Die rennt da kreuz und quer über die Bühne und hat aus irgendeinem Grund trotzdem noch genug Luft in den Lungen, um einen makellosen Wechsel zwischen <strong>Growls und Klargesang</strong> hinzulegen – wie macht sie das? Auch die Interaktion mit dem Publikum funktioniert, die Leute gehen mit, brüllen und klatschen, der Auftritt macht einfach Spaß. Und abgesehen von der guten Bandperformance gibt es nebenbei auch noch <strong>eine der besten Lichtshows</strong>, die ich bei all meinen Festivalbesuchen bisher gesehen habe – im wahrsten Sinne des Wortes <strong>ein Highlight!</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34126" aria-describedby="caption-attachment-34126" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34126 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_2467-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_2467-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_2467-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_2467-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_2467-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_2467.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34126" class="wp-caption-text">VARG</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Und schon ist es Zeit für die Headliner des ersten Abends! Und nun kann <strong>der Veranstalter selbst</strong> zeigen, was in ihm steckt. Denn es spielen niemand anderes als die Wölfe höchstselbst: <strong>VARG</strong>! Und ihnen stehen definitiv die Worte &#8222;No Bullshit&#8220; ins Gesicht geschrieben. Statt <em>&#8222;Guten Tag&#8220;</em> oder anderem Trara gibt es heute nur aggressiven, treibenden Pagan Metal, Göttersagen und epische Schlachtengesänge der alten Wolfsschule. Zu Beginn ballert sich die Truppe erstmal in voller Ausführung durch ihr neu aufgelegtes Debütalbum (mit dem passenden Namen &#8222;Wolfszeit&#8220; beziehungsweise &#8222;Wolfszeit II&#8220;) und fährt dann mit einer Best Of ihres (offensichtlich objektiv gesehen besten) Albums &#8222;Wolfskult&#8220; fort. Es folgen zwei, drei mitsingbare Hymnen, und als Zugabe nicht etwa <em>&#8222;Rotkäppchen&#8220;</em>, sondern den Oldschool-Kracher <em>&#8222;Schildfront&#8220;</em>.</p>
<p>Ein wahrlich <strong>authentisches und bodenständiges Pagan-Konzert</strong>, wie ich es mir zu erträumen nicht gewagt hätte. Auch der Sound ist spätestens ab Mitte der Show (und nach persönlicher Aufforderung von Sänger/Organisator <strong>Philipp Seiler</strong> an den Soundmann, lauter zu drehen – das Publikum hat unüberhörbar darauf bestanden) richtig gut, und so fügt sich alles zu einem <strong>sehr starken Auftritt</strong> zusammen. <strong>Weiter so!</strong></p>
<h2>Der zweite Tag bricht an!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34127" aria-describedby="caption-attachment-34127" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34127 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-3-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-3-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-3-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-3-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34127" class="wp-caption-text">VARUS</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Freitag Mittag, die erste Band des Tages, das bekannte Bild: viel zu wenig Leute vor der Bühne. Und das ist in diesem Fall wirklich schade, denn <strong>VARUS</strong> haben durchaus das Potential für ein größeres Publikum! Allein der Sänger ist ein <strong>Multitalent</strong>. Der kann nämlich nicht nur singen, sondern auch noch <strong>Keyboard</strong> spielen und etwas auf der <strong>Querflöte</strong> zaubern! Nur am Witz seiner Ansprachen ließe sich vielleicht noch etwas feilen… Nichtsdestotrotz, <strong>VARUS</strong> machen Stimmung. Der Gitarrist ist voll bei der Sache und orgelt die Melodien mit einer Spielfreude rauf und runter, die ihresgleichen sucht. Zum Schluss wird es dann aber nochmal ernst, als die Band einen <strong>Song zu Ehren des verstorbenen WOLFCHANT-Gitarristen Eddy</strong> spielt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34128" aria-describedby="caption-attachment-34128" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34128 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-4-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-4-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-4-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-4-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-4-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-4.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34128" class="wp-caption-text">GRABAK</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Nach einer äußerst amüsanten <strong>Fahrt mit der geländeeigenen Bimmelbahn</strong> steht bei mir der Name <strong>GRABAK</strong> im Running Order. Hierbei handelt es sich um kalten, todernsten <strong>Black Metal</strong> mit Kriegsthematik. Leider scheinen sich nicht allzu viele Festivalbesucher dafür zu interessieren, denn der Bereich vor der Bühne ist leerer denn je. Und das ist schade! Denn auf der Bühne befinden sich <strong>richtig fähige Musiker.</strong></p>
<p>Besonders dem <strong>Drummer</strong> gebührt Respekt in Sachen<strong> Geschwindigkeit, Ausdauer und Präzision</strong> – kaum ein anderer Schlagzeuger auf diesem Festival dürfte sich in dieser Hinsicht auf einem solch hohen Level bewegen. Dennoch muss auch ich sagen, dass sich bei der Musik nicht wirklich um eine Sparte der schwarzen Musikzunft handelt, mit der ich persönlich etwas anfangen kann oder über die ich wirklich treffende Aussagen von mir geben könnte, und so endet an dieser Stelle mein Konzertbericht auch schon.&nbsp;</p>
<h3>Ein verheerend guter Auftritt</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34129" aria-describedby="caption-attachment-34129" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34129 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-5-300x220.jpg" alt="" width="300" height="220" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-5-300x220.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-5-1024x751.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-5-750x550.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-5.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34129" class="wp-caption-text">VERHEERER</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Die nun folgende Band kann ich getrost als meine <strong>persönliche</strong> <strong>Überraschung</strong> des Festivals bezeichnen: <strong>VERHEERER</strong>! Die <strong>Flensburger</strong> spielen klassischen <strong>Black Metal</strong> à la <strong>MAYHEM</strong>, der live einfach nur zum Haare schütteln einlädt – was ich auch ausgiebig tue. Da ist nicht viel Schnickschnack bei, das ist düster und hart. Und trotzdem ist die Musik nicht zu simpel. Definitiv eine Band, die mehr Aufmerksamkeit verdient (es wundert mich sowieso, dass die Schwarzmetaller noch so unbekannt sind). Klarer Tipp von mir, reinhören!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34130" aria-describedby="caption-attachment-34130" style="width: 226px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34130" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-6-248x300.jpg" alt="" width="236" height="285" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-6-248x300.jpg 248w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-6-846x1024.jpg 846w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-6-750x908.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-6.jpg 1198w" sizes="auto, (max-width: 236px) 100vw, 236px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34130" class="wp-caption-text">DARKKIRCHENSTEUER</figcaption></figure>
<p>Wenn in der ersten Reihe <strong>Gummibärchen</strong> rumgehen und die Gestalten auf der Bühne aussehen wie ein Ensemble aus der Geisterbahn, dann kann es sich eigentlich nur um <strong>DARKKIRCHENSTEUER</strong> handeln! Ein Phänomen, welches sich bisher von großen Bühnen ferngehalten hat, präsentiert sich hier ganz ohne Scheu und spielt – ja was eigentlich?</p>
<p>Sagen wir einfach, <strong>Black Metal</strong> mit einer ordentlichen Portion <strong>(Selbst-)Ironie</strong>. Da darf natürlich auch ihre Hitsingle <em>&#8222;Leb doch selber&#8220;</em> nicht fehlen. Und wer jetzt denkt: &#8222;Wer guckt sich so einen Schwachsinn überhaupt an?&#8220; – das Infield ist sehr gut gefüllt! Zurecht? <strong>DARKKIRCHENSTEUER</strong> liefern ohne große Show einen soliden Auftritt ab, den man gesehen haben kann. Wenn man ihn verpasst hat, wird einem aber auch nichts fehlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Von fröhlichen Flöten und Blicken, die töten</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34131" aria-describedby="caption-attachment-34131" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34131 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-7-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-7-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-7-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-7-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-7-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-7.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34131" class="wp-caption-text">MUNARHEIM</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em><strong> MUNARHEIM</strong> konnte ich bereits vor ein paar Jahren auf dem <strong>RAGNARÖK</strong>-Festival live erleben, wo sie mir zugegebenermaßen sehr gut gefallen haben. Nun steht die Folk-Metal-Kombo mit den sympathischen Gesichtern dann endlich wieder vor mir auf der Bühne. Sie erzählen musikalische Geschichten mithilfe von <strong>tiefen Flöten</strong>,<strong> hohen Screams</strong> und einer geschickten Kombination aus <strong>Akustik-</strong> und <strong>Metal-Elementen</strong>.</p>
<p>Und nicht nur in den Klängen und Gesängen, auch auf der Bühne herrscht <strong>viel Bewegung</strong>. Dies wirkt sich auch auf die ersten paar Reihen im Publikum aus – diese sind sehr motiviert und lassen sich auch <strong>körperlich vom musikalischen <em>Flow</em> mitreißen</strong>. Zudem ist es schön, mal wieder eine Band live zu sehen, bei denen der Begriff &#8222;Folk Metal&#8220; tatsächlich daher rührt, dass auch wirklich <strong>Folklore-Instrumente</strong> benutzt werden – und die Sounds nicht nur aus Keyboard oder abgespielten Samples stammen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34132" aria-describedby="caption-attachment-34132" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34132 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-8-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-8-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-8-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-8-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-8-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-8.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34132" class="wp-caption-text">ENDSTILLE</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Die finsteren Gestalten von <strong>ENDSTILLE</strong> haben heute die Ehre, mit ihrem Auftritt den Abend und damit die <strong>Dunkelheit einzuleiten</strong>. Dementsprechend finster guckt auch der Sänger. Wenn Blicke töten könnten, wäre das gesamte Publikum nach wenigen Sekunden niedergemäht. Zum Glück ist dies nicht der Fall und so lauscht eine Menschenmenge im mittleren dreistelligen Bereich andächtig der ganz und gar nicht andächtigen Musik. Ne, im Ernst, das Publikum wirkt teilweise sogar relativ teilnahmslos. Mich reißt die Musik allerdings auch nicht so mit. Sie ist zwar hart und durchdringend, aber wenig aufregend. Für mich war es der erste <strong>ENDSTILLE</strong>-Auftritt, und hängengeblieben ist eigentlich nichts außer: &#8222;Ich muss beim nächsten Mal dringend meine Ohrstöpsel mitnehmen, bei der Lautstärke!&#8220;.</p>
<h3>Achtung, jetzt wird’s metaphysisch!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34133" aria-describedby="caption-attachment-34133" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34133 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-9-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-9-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-9-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-9-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-9-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-9.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34133" class="wp-caption-text">DORNENREICH</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Kennt ihr diese Momente im Leben, in denen alles anders erscheint als normalerweise? Wo das Universum mit sich selbst im Reinen zu sein scheint, und man sich genau in seiner Mitte befindet? Momente, in denen man spontan aus einem Gespräch heraus <strong>binnen Sekunden in musikalische Ekstase gesogen</strong> wird, und nach denen man sich erstmal fünf Minuten lang, Gesicht gen Sternenhimmel gerichtet, ins Gras legen muss, bevor man in der Lage ist, sich Notizen für den Festivalbericht zu machen? Ein solches Erlebnis habe ich dieses Jahr mit <strong>DORNENREICH</strong>. Das Konzert erwischt mich genau am richtigen Ort zum genau richtigen Zeitpunkt, um mich auf eine Reise durch die tiefsten Gefilde des Seins mitzunehmen.</p>
<p>Es ist schwer, die Erfahrung in Worte zu fassen, selbst jetzt, wo ich diese Band zum zigsten Mal sehe. Aber höchstwahrscheinlich ist nicht nur die Musik daran schuld: Die wieder einmal herausragend stimmige Licht- und Nebelshow, der perfekte Sound und die geschlossene, <strong>nächtliche Waldatmosphäre</strong> tragen definitiv dazu bei, dass <strong>DORNENREICH</strong> eine absolut hypnotische Wirkung entfalten, mit der sie alle in ihren meta-musikalischen Bann ziehen. <strong>Ein wahrhaft gelebter Moment.</strong> Amen.</p>
<h3>Ein wiedergefundenes Gleichgewicht?</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34135" aria-describedby="caption-attachment-34135" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34135 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_4305-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_4305-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_4305-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_4305-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_4305.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34135" class="wp-caption-text">EQUILIBRIUM</figcaption></figure>
<p>Nach dieser Erfahrung bin ich mir nicht sicher, ob es eine gute Idee ist, mir <strong>EQUILIBRIUM</strong> noch anzusehen. Besonders jetzt, nachdem ich ihren neueren Veröffentlichungen nicht sehr viel abgewinnen konnte, und die Band mich schon auf dem <strong>SUMMER</strong> <strong>BREEZE</strong> eher wenig zu überzeugen wusste, befürchte ich, dass das Konzert mir eher meine äußerst positive musikalische Erfahrung des Abends etwas verwässern könnte, als etwas dazu beizutragen. Aber Pflicht ist Pflicht, und so stehe ich, Notizblock gezückt, zu den ersten erklingenden Takten des Intros offenen Geistes vor der Bühne.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34138" aria-describedby="caption-attachment-34138" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34138 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/04-300x183.jpg" alt="" width="300" height="183" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/04-300x183.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/04-1024x626.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/04-750x458.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/04.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34138" class="wp-caption-text">EQUILIBRIUM</figcaption></figure>
<p>Und dann wird mir eine harte Wahrheit schlagartig bewusst. Wie gut das Konzert einer Band ist (insofern sie in der Lage ist, ihr Material sauber zu spielen), <strong>liegt manchmal zu 0% an der Band selbst</strong> &nbsp;und zu 100% an allem drum herum. Nachtatmosphäre, grandiose Lichtshow und makelloser, massiver Sound sorgen tatsächlich auch hier (ein wenig wider Erwarten) für ein äußerst genießbares und <strong>einprägsames Erlebnis</strong>.</p>
<p>Und das trotz sehr ähnlicher Setlist zu letzter Woche – &nbsp;und ganz genauso guter Performance der Musiker. Und da fällt mir etwas ein: Sollte nicht überhaupt heute auch das neue Album erscheinen? Die Antwort lautet: Jein! Der Grund, warum diese Info nicht an die größere Glocke gehängt wurde, sei, dass wohl bis heute nicht ganz klar war, ob die Alben (physisch) denn auch da beziehungsweise verkaufbar sein würden. Doch das sind sie nun, und somit handelt es sich bei diesem Konzert mehr oder weniger ungeplant dann auch <strong>tatsächlich um eine Release-Show.</strong></p>
<h3>Zurück zur Musik:</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34137" aria-describedby="caption-attachment-34137" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34137 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/03-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/03-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/03-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/03-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/03-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/03.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34137" class="wp-caption-text">EQUILIBRIUM</figcaption></figure>
<p>Das Konzept der modernen, langsameren und schwereren <strong>EQUILIBRIUM</strong> funktioniert unter gegebenen Umständen richtig gut (fragt mal das äußerst bewegungsfreudige Publikum). Mittlerweile sind es eher die älteren, schnelleren und melodischeren Songs, die bei Auftritten der Band etwas fehl am Platz wirken (davon abgesehen, dass<strong> Robses Stimme</strong> in meinen Augen noch nie sehr gut dafür geeignet war, die frühen Werke so wirklich zu reproduzieren). <strong>Fazit:</strong> Ich konnte das Konzert sehr genießen!</p>
<p>Wenn man aber, wie mein Zeltplatznachbar, die Band zuletzt vor neun Jahren live gesehen hat und ihren Werdegang in der letzten Dekade nicht mitverfolgt hat, ist schon fast nachvollziehbar, dass man erstmal so auf den Arsch fällt, dass man den Drang verspürt, das <strong>EQUILIBRIUM</strong>-Patch gewaltsam von der eigenen Kutte zu entfernen und übers Camp zu schmeißen (und dies auch tut).</p>
<h3>Feuer und Hass</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34139" aria-describedby="caption-attachment-34139" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34139 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5199-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5199-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5199-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5199-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5199-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5199.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34139" class="wp-caption-text">WATAIN</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Last but not least kommen wir zum zweiten Headliner des diesjährigen <strong>Wolfszeit-</strong>Festivals, und zwar zu den Schweden von <strong>WATAIN</strong>. Und so wenig ich den Namen ihrer Heimatstadt (die Band kommt aus Uppsala) ernst nehmen kann, so ernst nehmen es diese finsteren Gestalten mit ihrer Musik. Das ist <strong>Black Metal</strong> der alten Schule, rau und rotzig, ein gehobener Mittelfinger an all die glattgebügelte &#8222;Mainstream-Mucke&#8220;. Ach ja, und ihren Hang zum Okkulten darf man nicht vergessen – der ist aber auch nicht zu übersehen. Umgedrehte Kreuze hängen von der Decke, die Bühne ist mit allem möglichen Klimbim geschmückt und <strong>alles, was irgendwie im Stande ist zu brennen, wird</strong> <strong>angezündet</strong> (nur die Haare der Bandmitglieder werden glücklicher Weise verschont).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34172 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-3-300x237.jpg" alt="" width="300" height="237" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-3-300x237.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-3-1024x809.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-3-750x592.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Abgesehen davon, dass sie alles in Brand stecken, spielen <strong>WATAIN</strong> aber natürlich auch Musik. Da die Band seit <strong>mehr als 20 Jahren existiert</strong> und Erfahrung mit großen Bühnen hat, verwundert es auch nicht, dass sie gut und routiniert abliefern. Ich kann dem Auftritt zwar nichts übermäßig Besonderes abgewinnen, aber allein die Show lohnt natürlich immer, sich anzuschauen- und nebenbei bekommt man auch noch eine Portion guten alten <strong>Black Metal</strong> zu hören.</p>
<p><em>Steffi:</em> Hach ja, <strong>WATAIN</strong>. Nicht nur fürs Auge, sondern auch für die eigene<strong> Spiritualität zur x-ten Rum-Cola</strong> des<strong> Freitagabends</strong> sind sie genau das richtige. Und natürlich bleibt nach guter <strong>WATAIN</strong>-Manier auch das Publikum nicht von den blutigen Leidenschaften der Band verschont &#8211; der Wellenbrecher sieht am nächsten Morgen aus, als wäre er Zeuge eines schweren Massakers geworden. Doch als sich die Zuschauer der ersten Reihen mehr oder minder freiwillig in<strong> Schweineblut</strong> duschen dürfen, genieße ich schon mit meinen Kamera-Kollegen ein Feierabendgetränk. Glück gehabt!</p>
<h2>Morgenstund‘ hat Gold im Mund!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34161" aria-describedby="caption-attachment-34161" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34161 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34161" class="wp-caption-text">DVALIN</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Dabei ist es schon 13 Uhr, als <strong>DVALIN</strong> den letzten Festivaltag eröffnen. Ist das nicht auch der Name eines der Zwerge aus &#8222;Der Hobbit&#8220;? Ist das denn jetzt <strong>Zwergenmetal?</strong> Die Äxte in Logo und Bühnendeko würden dies jedenfalls unterstreichen. Ebenso die in Fantasy-Rüstungen gekleideten Musiker (ich bin mir sicher, der Sänger trägt eine Level-100-RPG-Rüstung eines weiblichen Charakters). Tatsächlich aber handelt es sich bei <strong>DVALIN</strong>s Musik um <strong>Folk Metal</strong> mit <strong>Dudelsäcken, Drehleier</strong> und<strong> Rauschpfeife</strong> (was auch immer das schon wieder sein mag). Neben hauptsächlich schwerer ausfallendem Musikmaterial mit hie und da einer gewissen Prog-Note gibt es natürlich auch das eine oder andere obligatorische Trink- und Mitgröl-Lied (und jetzt alle: <strong>&#8222;Leert den Krug in einem Zug!&#8220;</strong>). Alles in allem ein guter Start in den Nachmittag!</p>
<p><em>Steffi:</em> Und dabei dürfen auch <strong>DVALIN</strong> heute ein kleines <strong>Jubiläum</strong> feiern! Denn am Mikro steht jetzt jemand anders &#8211; &#8222;dor Ronny&#8220;, wie wir in den neuen Bundesländern zu sagen pflegen. <strong>Sackpfeifenspieler</strong> und <strong>SKALDENFEST-Organisator Muscus</strong> hat uns dazu folgendes verraten:<em> &#8222;<strong>Ronny</strong> probt schon seit einigen Monaten mit uns, doch wir dachten uns, wir überraschen auf dem Wolfszeit einfach mit unserem neuen Sänger. Durch seine langjährige Bühnenerfahrung und stimmliche Versiertheit ist er der perfekte Frontmann für <strong>DVALIN</strong> und bringt noch dazu jede Menge Energie auf die Bühne, die sich auch auf&#8217;s Wolfszeit-Publikum übertragen hat.&#8220;</em> Da gehen wir mit! Nur in das Bühnenoutfit muss er noch hineinwachsen (Zwinkersmiley).</p>
<h3>Südländische Leidenschaften</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34147" aria-describedby="caption-attachment-34147" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34147 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5929-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5929-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5929-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5929-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5929-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5929.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34147" class="wp-caption-text">FUROR GALLICO</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Als Nächstes erwartet mich&#8230; nicht das, was ich erwartet habe! Glaubt man den ersten paar Musikvideos, die man auf Youtube findet, so machen <strong>FUROR GALLICO</strong> seichtes Folk-Geklimper mit weiblichem Gesang. Jedoch fliegt mir jetzt erstmal zu Konzertbeginn <strong>eine gehörige Portion Blast Beats</strong> um die Ohren, während eine komplette Pagan-Folk-Metal-Band auf die Bretter gesprungen kommt. Der Sänger gibt vor allem Growls, aber auch gelegentlich <strong>Clean Vocals</strong> von sich, und eine Sängerin kommt nur in seltensten Fällen zum Einsatz.</p>
<p>Schlagzeuger, Bassist und Flötenspieler der Band wirken noch alle sehr jung, sind allerdings äußerst fit an ihren Geräten! Das Konzert der <strong>Italiener</strong> strotzt vor Energie, und auch die Crowd spürt das und macht begeistert mit. Der beste Moment der Show ist definitiv der, in dem die bis dahin stumme <strong>Harfenspielerin</strong> sich aus dem Nichts heraus ein Mikrofon greift und erstmal richtig <strong>aggressive, tiefe Growls</strong> von sich gibt und mit dem <strong>Leadsänger</strong> im Duett schreit. Respekt, das kam unerwartet!</p>
<h3><strong>Die Kraft des Direkten</strong></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34148" aria-describedby="caption-attachment-34148" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34148 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-12-300x216.jpg" alt="" width="300" height="216" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-12-300x216.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-12-1024x736.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-12-750x539.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-12-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-12.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34148" class="wp-caption-text">HORN</figcaption></figure>
<p><strong>HORN</strong> liefern bodenständigen <strong>Black Metal</strong> mit einer ordentlichen Prise <strong>Punk/Rock’n’Roll</strong> und <strong>Pagan-Einflüssen</strong>. Der muskelbepackte Sänger erinnert vom Aussehen her ein bisschen an den Gangster-Rapper <strong>KOLLEGAH</strong> – macht <strong>aber definitiv bessere Musik!</strong> Sowohl paganen <strong>Clean-Gesang</strong> als auch <strong>Growls</strong> und wütende Semi-Growls beherrscht er meisterlich, und wechselt teilweise sogar innerhalb eines Wortes zwischen den unterschiedlichen Techniken hin und her. Ein starker Auftritt! Der Sound ist druckvoll, die Musik ist sehr direkt und erzeugt viel Kraft aus <strong>roher Standfestigkeit</strong>. Hier wird sich nicht mit unnötigem Schnickschnack wie etwa Folk-Gedudel aufgehalten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34163" aria-describedby="caption-attachment-34163" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34163 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6744-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6744-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6744-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6744-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6744-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6744.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34163" class="wp-caption-text">XIV DARK CENTURIES</figcaption></figure>
<p><strong>XIV Dark Centuries</strong> sieht man auch eher selten – und wenn, dann auf Veranstaltungen wie dieser. In voller Montur steht die <strong>Pagan-Metal-Formation</strong> in der heißen Nachmittagssonne. Und ja, ihnen ist warm in der Verkleidung. Ich habe diese Band als gute Live-Band in Erinnerung, jedoch hat ihre Musik heute Schwierigkeiten, so wirklich bei mir anzukommen. Da wären wir wieder beim Thema &#8222;alles drum herum spielt eine genau so wichtige Rolle wie die Band selbst&#8220; – vielleicht ist der Sound etwas ungünstig, vielleicht drückt die Sonne etwas zu unangenehm. Irgendwas macht jedenfalls, dass heute die alten <strong>Schlachtenlieder </strong>nicht so wirklich ihr<strong> volles Potential</strong> entfalten wollen, obwohl die Band ein ordentliches Konzert abliefert.</p>
<p>Aber davon abgesehen gibt’s gute Neuigkeiten: Die <strong>Thüringer</strong> haben nach 8 Jahren endlich wieder einen <strong>Braten in der Röhre!</strong> Das neue Album &#8222;Waldvolk&#8220; sei anscheinend bereits fertig aufgenommen und zurzeit im Presswerk. Live zu hören gibt’s davon auch schon ein paar neue Tracks.</p>
<h3>Altehrwürdige Lieder (und altbekannte Gesichter)</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34164" aria-describedby="caption-attachment-34164" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34164 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34164" class="wp-caption-text">MINAS MORGUL</figcaption></figure>
<p>Eine Band, die man tatsächlich <strong>noch seltener</strong> zu Gesicht bekommt, ist <strong>MINAS MORGUL</strong>. Ich weiß ehrlich gesagt nicht sehr viel über diese Gruppe (nur die üblichen Lieder sind mir bekannt), und so gucke ich erstmal komisch, als <strong>EQUILIBRIUMs</strong> <strong>Robse</strong> sich als ihr neuer Sänger entpuppt. Das erklärt auch, warum er gestern meinte, wir sollten uns alle unbedingt diese Band ansehen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34166" aria-describedby="caption-attachment-34166" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34166 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6857-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6857-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6857-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6857-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6857-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6857.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34166" class="wp-caption-text">Stef von JÖRMUNGAND bei MINAS MORGUL</figcaption></figure>
<p>Doch die nächste Überraschung folgt sogleich! Denn da ist noch ein Mann mit Mikrofon auf der Bühne – und es ist kein anderer als&#8230; <strong>schon wieder</strong> <strong>Stef von</strong> <strong>JÖRMUNGAND</strong>! Mal abwechselnd, mal gemeinsam lassen die beiden röhrenden Organe die altehrwürdigen Lieder erklingen.</p>
<p>Letzterer übernimmt dabei zudem alle clean gesungenen Parts. Interessanterweise stehen aber dieser ernsteren Musik gerade die Growls von <strong>Robse</strong> auch sehr gut. Das <strong>Keyboard</strong> geht im Mix leider ziemlich unter und ist kaum zu hören, und auch generell matscht die Sache ziemlich vor sich hin. Auch ist es noch gerade so nicht dunkel genug für eine effektvolle Lichtshow. Die Musik ist dabei bekannterweise ziemlich solide und roh, und die relativ große Anzahl an angetretenen Zuhörern gibt sich eher beobachtenden als aktiven Tätigkeiten hin.</p>
<h3>Hach ja, die Niederländer.</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34167" aria-describedby="caption-attachment-34167" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34167 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_7822-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_7822-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_7822-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_7822-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_7822-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_7822.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34167" class="wp-caption-text">HEIDEVOLK</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Die finde ich ja allein aufgrund ihrer Sprache schon toll. Aber <strong>HEIDEVOLK</strong> sorgen abgesehen davon auch durch schwungvolle, zur Bewegung anregende Musik für <strong>mächtig gute Laune</strong>. Die Musiker haben Spaß, und das springt aufs Publikum über. Verständigungsprobleme gibt es hier keine. Die Jungs wissen einfach, wie man die Menge mitreißt, der Gesang ist durchdringend und das Lungenvolumen von <strong>Lars „Nachtbraecker“</strong> beeindruckt mich einmal mehr.</p>
<p>Ihren Höhepunkt erreicht das Spektakel, wie könnte es auch anders sein, mit der allseits bekannten und beliebten &#8222;Hitsingle&#8220; <em>&#8222;</em><em>Vulgaris Magistralis&#8220;</em>. Spätestens hier grölen alle mit und vor der Bühne tanzt ein fröhlicher Circle Pit seine Runden. Der Auftritt von <strong>HEIDEVOLK</strong> bekommt von mir das Attribut &#8222;Stimmungskanone&#8220; und kann von mir aus gerne wieder zum <strong>Wolfszeit </strong>kommen!</p>
<h3><strong>Am Zenit der Atmosphäre</strong></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34168" aria-describedby="caption-attachment-34168" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34168 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34168" class="wp-caption-text">PRIMORDIAL</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> <strong>PRIMORDIAL</strong> haben dann den Vorteil, dass sie bereits unter schwarzem Himmelszelt anfangen dürfen. Somit geht der <strong>Lichttechniker </strong>wieder in den<strong> Super-Sayajin-Modus</strong> und das Powerlevel der Lichtshow ist von erster Sekunde an auf über 9000. Auch der Sound hat genau die <strong>gänsehauthervorrufende Tiefe</strong>, die er bei einer solchen Band braucht. Leider gibt es zu Beginn technische Schwierigkeiten am Schlagzeug. Ich gehe davon aus, dass sich das Fußpedal von der Kickdrum gelöst hat. Ein Problem, das ich aus eigener Erfahrung als Schlagzeuger kenne, und glaubt mir, es ist richtig ärgerlich. Besonders, wenn die Lieder deiner Band im Durchschnitt<strong> 8 Minuten</strong> dauern und du dazwischen nicht die Möglichkeit hast, das Pedal wieder anzuklemmen. Klammer zu.</p>
<p>Ab dem dritten Song ist das Problem behoben, und nichts steht der <strong>massiven Atmosphäre</strong> mehr im Weg, die diese Band unter diesen (in diesem Artikel schon oft gepriesenen) Konditionen freizusetzen vermag. Die mesmerisierende Musik, das okkult-theatralische Auftreten und der markerschütternde Gesang von Frontmann <strong>Alan Averill</strong> lassen diese Interaktion zwischen Bühne und Publikum zu einer äußerst intensiven Erfahrung werden. Definitiv die eindrucksvollste <strong>PRIMORDIAL</strong>-Show meiner bisherigen Karriere als Konzertgänger!</p>
<h3><strong>Erstmal Luft holen!</strong></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34169" aria-describedby="caption-attachment-34169" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34169 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34169" class="wp-caption-text">ENSIFERUM</figcaption></figure>
<p>Denn es ist auch schon an der Zeit für das <strong>allerletzte Konzert</strong> dieses Festivals. Für <strong>ENSIFERUM</strong> hat sich definitiv die bisher größte Masse versammelt – und ich würde behaupten, auch die Stimmung war bei keiner anderen Band so gut wie hier. Jetzt gilt es, ein letztes Mal alles zu geben. Es bilden sich Circlepits, Moshpits, Schiffsgeruder, ja sogar Circlepits um Schiffsgeruder herum! Ich frage mich immer mal wieder, wie sowas eigentlich von der Bühne aus aussieht. Bestimmt cool. Jedenfalls ist nicht nur die Motivation in der Crowd groß, auch die Band hat ganz klar verstanden, welche ihrer 69 Songs (Coverversionen und Intros nicht mitgerechnet) live so richtig gut funktionieren, und beglücken uns mit einer meisterlich zusammengestellten Setlist aus konstanten Höhepunkten!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34170" aria-describedby="caption-attachment-34170" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34170 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34170" class="wp-caption-text">ENSIFERUM</figcaption></figure>
<p>Technisch haben die Finnen mittlerweile ein höchst professionelles Level erreicht! Da geht kein Schlag mehr daneben und es schleicht sich kein schiefer Ton ein. Leider braucht der Sound ein paar Minütchen, bis er da so richtig mithalten kann. Die ersten paar Songs klingen somit leider „nur“ ganz okay. Spätestens bei <em>&#8222;From Afar&#8220;</em> aber reißt auch mich dann die Energie aus der müdigkeitsinduzierten Trance und nimmt mich mit in <strong>ferne Welten</strong>.</p>
<p>Aber die wahre Überraschung erfolgt am Ende: Niemand hätte einen anderen Song als <em>&#8222;Iron&#8220;</em> als Abschluss erwartet – so machen es <strong>ENSIFERUM</strong> ja (verständlicherweise) schon seit Jahren. Aber nicht heute! Denn als Abschluss dieses Festivals wurde die zehnminütige Hymne <em>&#8222;Victory Song&#8220;</em> auserkoren. Das macht mich, und scheinbar alle um mich herum, sehr glücklich. So endet das letzte Konzert auf einer euphorischen Note – und alle gehen mit zufriedenen Gesichtern in ihre Zelte zurück.</p>
<h3>&#8230;oder etwa nicht?</h3>
<p>Denn kaum hat sich die Band verabschiedet, spielt die Bühnencrew den äußerst emotionalen Titeltrack von „<em>Titanic</em>“ ab. <strong>In der Shitty-Flute-Version</strong>. Ja, das ist genau, wonach es klingt, googelt es ruhig. Eine liebevoll gepflegte WOLFSZEIT-Tradition eben! Danach beginnt dann mit dem DJ auf der Bühne die letzte, fette Afterparty auf dem Infield – mit Hits von <strong>SCOOTER</strong>, <strong>DIE KASSIERER</strong> und zu guter Letzt einer 30-Minuten-Schleife der <strong>CANTINA BAND</strong>. Hach ja. Manchmal darf man das. Auch als <em>trver</em> Black Metaller.</p>
<div style="width: 854px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-34109-1" width="854" height="480" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/003.mp4?_=1" /><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/003.mp4">https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/003.mp4</a></video></div>
<h2>Und so geht auch dieses Festival zu Ende.</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34174 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und ich muss sagen, es war in allen Hinsichten ein sehr positives Erlebnis! Die Location ist bei weitem schöner und atmosphärischer als jede riesige, offene Wiese, und die überschaubare Größe gibt ein gewisses Gefühl von Familie und Geborgenheit. Kurzgesagt: <strong>Das Wolfszeit strotzt nur so vor Charme</strong>. Auch die Bands waren sowohl geschickt und stimmig ausgewählt als auch allesamt in der Lage, sehr überzeugende Konzerte abzuliefern (meine Highlights: <strong>DORNENREICH</strong> und <strong>PRIMORDIAL</strong>). Das <strong>Cocktail-Angebot für fünf Euro</strong> auf dem Infield ist auch eine wunderbare Sache – besonders, wenn es zu jedem Drink ca. drei Wespen umsonst dazu gibt, die einem fortan auf Schritt und Tritt folgen. Die Soundqualität der Shows befand sich fast immer irgendwo auf der Skala von in Ordnung bis perfekt, und, verdammt noch mal, gebt dem Lichttechniker eine Gehaltserhöhung!</p>
<p>Warum ich mir das alles die letzten acht Jahre habe entgehen lassen, leuchtet mir auch nicht ein. Zurückkehren werde ich aber mit Sicherheit! Adé liebes <strong>Wolfszeit</strong>-Festival, <strong>du wundervolles, internetloses Paralleluniversum!</strong></p>
<p><em>Merlin:</em> Das <strong>Wolfszeit</strong> <strong>2019</strong> war ein Festival, auf das ich schon lange im Voraus hingefiebert hatte. Und ich wurde nicht enttäuscht! Auch wenn ungefähr doppelt so viele Wespen wie Metalheads am Start waren, die Location, die Bandauswahl und die familiäre Größe des Festivals haben auch dieses Jahr wieder für eine großartige Zeit gesorgt – gerne nächstes Jahr wieder! Auch wenn ich mir bis dahin vermutlich ein mobiles Moskitonetz basteln werde&#8230;</p>
<h3>Mit einem lachenden und einem weinenden Auge&#8230;</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-34176" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-1-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><em>Steffi:</em> Das diesjährige <strong>Wolfszeit</strong> habe ich wohl vor allem mit dem Blick durch den Sucher meiner Kamera verbracht. Nichtsdestotrotz habe ich doch die Augen offengehalten &#8211; und möchte gern auch für mich noch ein Paar Punkte in Sachen<strong> Fazit </strong>für dieses Jahr loswerden. Wie <strong>Merlin</strong> und <strong>Mich</strong> beide schon festgestellt haben, war das Festival sowohl <strong>sound-</strong> als auch <strong>lichttechnisch</strong> von einer <strong>grandiosen Performance</strong> gesegnet, was nicht zuletzt der starken und <strong>superlieben Bühnencrew</strong> zu verdanken ist. Die sorgten dafür, dass jeder noch so komplizierte und brennbare Auftritt (hust&#8230; <strong>WATAIN</strong>&#8230; hust) astrein und für die Zuschauer reibungslos über die Bühne ging. Vor dieser Leistung kann man nur den Hut ziehen &#8211; vor allem im Hinblick darauf, dass die Bühnenshows schon im vergangenen Jahr einen echten Hingucker darstellten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34177 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Was allerdings gefährlich vernachlässigt wurde, waren<strong> Security</strong> und andere die <strong>Festivalorganisation</strong> bestimmende Punkte. In der Szene kennt man einander, umso schwerer ist es für mich, hier einmal Klartext zu sprechen &#8211; in der Hoffnung, dass wir in den kommenden Jahren nicht dieselben Erfahrungen machen müssen.</p>
<p>Was bei der Anreise mit der nur als &#8222;ahnungslos&#8220; zu bezeichnenden Einweisung und Wegbeschreibung der offensichtlich<strong> nicht ortskundigen Securitys</strong> beginnen sollte, wollte sich über das verbleibende Wochenende leider kaum verbessern. Schon in den vergangenen Jahren schien man sich auf dem <strong>Wolfszeit</strong> besonders schwer mit der Einweisung zu tun, dieses Jahr zeigte sich leider kein besseres Bild. Teile des <strong>Campingplatzes</strong> waren entweder überladen, zugeparkt oder von Besuchern abgesperrt, ohne dass seitens der <strong>Crew</strong> genügend Helfer vorhanden gewesen wären, um das Chaos aufzulösen.</p>
<h3>Musik top, Orga flop?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-34178" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/05-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/05-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/05-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/05-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/05-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/05.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wie vergangenes Jahr litt die <strong>Aftershowparty</strong> ebenfalls unter mangelndem Personal, was die Nutzung der <strong>eigens hergerichteten Partyräume</strong> leider unmöglich machte und weshalb die Party schon ab <strong>Donnerstagabend</strong> aufs<strong> Infield</strong> verlegt werden musste. Und nicht nur an Helfern, die sich nebenbei bemerkt teils wirklich abrackerten, mangelte es (ein Problem, mit dem sich das Wolfszeit nun schon ein paar Jahre herumschlagen muss).</p>
<p>Dieses Jahr fehlten auch ausgerechnet die wichtigsten Personen, wenn es um die Sicherheit aller Anwesenden geht &#8211; <strong>Securitys</strong>. Es waren schlichtweg zu wenige da. Nicht nur, dass viele Besucher im Nachhinein die <strong>mangelhaften Einlasskontrollen</strong> zum Infield kritisierten &#8211; auf dem gesamten Festivalgelände waren <strong>Securitys</strong> so rar wie<strong> Einhörner</strong> und Augenzeugenberichte der Zahnfee.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34179 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und gerade dort, wo sie von den Besuchern besonders benötigt wurden &#8211; abends <strong>im Graben</strong>, bei <strong>ENSIFERUM, EQUILIBRIUM</strong> und Co. nämlich &#8211; waren es zum größten Teil <strong>Fotografen</strong>, die die <strong>Crowdsurfer</strong> aus der Menge in den Graben zerrten. Nicht nur, dass sich zu den <strong>Headlinern</strong> also nur <strong>2 Securitys</strong> überhaupt im Graben befanden &#8211; keiner von ihnen besaß auf Nachfrage Erfahrung mit der Arbeit auf Festivals. Somit wundert es auch keinen, dass sie die meisten <strong>Crowdsurfer</strong> von ihren Wartepositionen am Rand (!) der Bühne erst entdeckten, wenn <strong>Festivalfotograf Stefan</strong> sie bereits in den Armen hatte. Leider verbesserte sich diese Situation auch auf Nachfrage bei der Festivalleitung nicht zum Samstag Abend hin.&nbsp;</p>
<p>Was gewesen wäre, wenn die <strong>Fotografen</strong>&nbsp;nicht gewesen wären? Man möchte es sich nicht ausmalen. Und so sehr ich dieses Festival vor allem auch Dank seiner<strong> lieben Crew</strong> schätzen gelernt habe, liegt mir die mangelnde Sicherheit wie ein Stein auf dem Herzen. Das<strong> Wolfszeit</strong> ist dank der<strong> guten Bandauswahl</strong>, der<strong> einzigartigen Location</strong>, dem grandiosen <strong>Sound</strong> und der guten <strong>Bühnenshow</strong> ein echter Geheimtipp. Darum: Nehmt den Weg auf euch, schnappt eure <strong>Festivalbuddies</strong> und genießt das<strong> Empfang-lose Wochenende</strong> in den Tiefen des <strong>Thüringer Landes</strong>!<br />
Doch ich hoffe, dass sich die <strong>Festivalleitung</strong> die vielen Bitten seitens der Besucher zu Herzen nimmt und der Organisation denselben Glanz verleiht, den das Festival auch sonst immer ausstrahlt.</p>
<h2>Eine strahlende Zukunft für 2020</h2>
<p>Zum Schluss sei schon mal ein Blick auf das heiße <strong>Lineup</strong> der <strong>2020er-Ausgabe</strong> des Festivals geworfen:</p>
<p><strong>BLACK MESSIAH &#8211; CRUACHAN &#8211; DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT &#8211; EISREGEN &#8211; HARAKIRI FOR THE SKY &#8211; HELRUNAR &#8211; KORPIKLAANI &#8211; MANEGARM &#8211; MGLA &#8211; NEGATOR &#8211; OBSCURITY &#8211; TAAKE</strong></p>
<p>What?! Bei einem solch krassen Lineup dürften sich viele unter euch schon die Finger lecken. Traut euch! <strong>Tickets</strong> gibt&#8217;s jetzt schon zu erstehen, und zwar <strong><a href="https://www.wolfszeit-festival.de/">HIER</a></strong>! Wir sehen uns auf dem <strong>Wolfszeit 2020</strong>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2019-nachbericht/">WOLFSZEIT, WESPENZEIT! – Black Metal im tiefsten Tannenwald</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Das Beste gibts umsonst &#8211; Summer Blast 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Aug 2017 10:39:40 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-beste-gibts-umsonst-summer-blast-2017/">Das Beste gibts umsonst &#8211; Summer Blast 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Freitag, 28.07.2017</h3>
<p>Festival in den Ferien heißt immer mit überfüllten Zügen fahren und nervtötende Familien ertragen zu müssen. Nach einer gut aufgeteilten Hinfahrt erlaufe ich mir den Norden Coburgs. Spoiler: Es ist nicht so schön wie erhofft, etwas zersplittert und Fußgänger-unfreundlich. Zeit also Musik zu hören und weg von den öden Fassaden zu kommen. Einmal an der Firmenzentrale der <strong>HUK Coburg</strong> vorbei gestolpert, bin ich auch schon da. Begrüßt wird der Besucher hier von einem Schild, dass vor &#8222;den Hunden&#8220; warnt. Das ehemalige Gelände des <strong>Bundesgrenzschutzes</strong> wird nämlich nur zu einem Teil durch den<strong> Cross Art e. V.</strong> für Proberäume gemietet und der Rest ist weiterhin Privatgrundstück &#8211; Festivalbesucher nicht erwünscht. Ganz frech traue ich mich trotzdem durch das verheißungsvoll geöffnete Tor. Ein Tipp noch an die Polizei und die Verwaltung: Auf Bauzäunen macht Stacheldraht wenig Sinn, wenn man unter dem Bauzaun durchschlüpfen kann.</p>
<p>Wie sieht es auf dem kostenlosen Festival nun aus? Neben dem sehr kleinen Außenbereich, der quasi nur aus Biergarten und Bühne besteht, gibt es noch das große angemietete Gebäude. Hier haben viele Bands ihre Proberäume und Cross Art-Vorstand <strong>Andre</strong> auch sein Studio.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20596" aria-describedby="caption-attachment-20596" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20596 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0073-1024x681.jpg" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0073-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0073-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0073-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0073-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0073.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20596" class="wp-caption-text"><strong>HE TOLD ME TO</strong> in seinem Element</figcaption></figure>
<p>Nach Lage checken, Sachen abstellen und Soundcheck beobachten beginnt der erste Künstler zu spielen. <strong>HE TOLD ME TO</strong> fällt dabei ganz und gar aus dem Beuteschema des Festivals. Trotzdem hat Alleinunterhalter <strong>Sandro Weich</strong> Spaß an seinem Indie Pop mit rockigen Einlagen. Gepackt von der Loop-Sucht baut der junge Coburger live seine Beats auf. Mit einer kräftigen und versierten Stimme im Gepäck, versucht er damit die anfangs skeptischen Metaller für sich zu gewinnen. Und das sogar mit mäßigem Erfolg, die Meute lyncht ihn nicht für seine Akustik-Gitarre und spendiert im ab und an Beifall. Bevor er dann sein Set beendet, wünscht er allen Besuchern viel Spaß mit ihrem Metal. Die sollten ihm dankbar sein, schließlich ist er quasi das &#8222;Eyebleach&#8220; der Veranstaltung. Die Abwechslung aus knallig bunten Melodien und seichten Gesangseinlagen klingt gut und wäscht die Ohren rein. Hätte auch nach den anderen Künstlern gut gepasst. Da mir seine Aufbereitung des Singer-Songwriter-Seins gefällt, schnapp ich mir am Stand auch gleich zwei CDs.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20597" aria-describedby="caption-attachment-20597" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20597 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0087-1024x681.jpg" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0087-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0087-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0087-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0087-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0087.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20597" class="wp-caption-text">Die erste Reihe beäugt<strong> BEYOND ORCUS</strong></figcaption></figure>
<p>Mit<strong> BEYOND ORCUS</strong> bekommen die Leute endlich den von <strong>HE TOLD ME TO</strong> angekündigten wohlverdienten <strong>&#8222;Metal Friday&#8220;</strong>. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger scheint der Sänger aber nicht so viel Puste zu haben. In Anbetracht der fiesen, mit thrashigem Drumming verschmelzenden Melodeath-Riffs, fehlt ihm da leider der Druck. Abgesehen von ein paar Verspielern und dem dauerhaft prolligen Gesichtsausdruck des Bassisten, ist es ein absolut sympathischer Auftritt. Luft nach oben ist da allemal, vergleiche man nur die Studioleistung mit den Live-Auftritten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20598" aria-describedby="caption-attachment-20598" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20598 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0111-1024x681.jpg" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0111-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0111-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0111-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0111-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0111.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20598" class="wp-caption-text">Am ersten Festivaltag wurden knapp 350 Besucher gezählt</figcaption></figure>
<p><strong>PHALLUSKULT</strong> sind nicht nur Götter der Namensgebung sondern auch der Riffs. Nach einem Jahr Bühnen- und angeblich auch Proberaum-Abstinenz klingen die Coburger so eklig und geil wie immer. Mit ihrem energetischen und von Scherzen gefüllten Auftritt mobilisieren sie das Publikum. Mitsingen darf der ein oder andere Freund aus alten Zeiten auch &#8211; damit sind natürlich Zuschauer gemeint, keine Band kann <strong>PHALLUSKULT</strong> leiden. Mit einem, nach eigenen Aussagen, &#8222;linksextremistischen&#8220; Song beenden sie dann ihr Set. Ob sie mit diesem Lied, der Ankündigung zu <em>&#8222;Patridiot&#8220;</em> und dem FCK AFD-Shirt hier Zuschauer verlieren?</p>
<p><strong>KOSMOPYRIA</strong> bieten dazu das Kontrastprogramm. Symphonic (Black) Metal auf Deutsch für Leute die gern Bier, Bratwurst und Fußball am Sonntag genießen wollen. Immerhin bildet sich der erste richtige Moshpit des Festivals. Lustiger und definitiv nicht ausgedachter Fakt: gefühlt die Hälfte von Coburgs Jugendlichen besäuft sich hier ohne Eintritt bezahlen zu müssen. Die Hälfte von ihnen kennt aber die Songs und grölt ordentlich mit. Ziemlich überraschend, denn hier soll eigentlich eine neue Platte beworben werden. &#8222;Sinister&#8220; heißt das neue Werk, von dem heute am Veröffentlichungstag vergleichsweise wenig gespielt wird. Aus den Rufen zwischen den Songs lerne ich dann, dass die Band &#8211; allen Aussagen des Sängers zum Trotz &#8211; nicht <strong>KOSMOPYRIA</strong> und auch nicht <strong>PHALLUSKULT</strong> heißt. Es geht nur um <strong>Helge</strong>s<strong> Penis</strong>. Warum zum Bühnenoutfit der Band weiß bestaubte Klamotten gehören, kann ich mir nicht erklären. Das wirkt leider etwas billig &#8211; vielleicht ist <strong>Helge</strong> ja Maler?</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20599" aria-describedby="caption-attachment-20599" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20599" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20615072_769384919853234_1507332557_o-1024x548.jpg" alt="" width="1024" height="548" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20615072_769384919853234_1507332557_o-1024x548.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20615072_769384919853234_1507332557_o-300x161.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20615072_769384919853234_1507332557_o-750x401.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20615072_769384919853234_1507332557_o.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20599" class="wp-caption-text"><strong>MUNARHEIM</strong> machen den Trunkenbolden den Garaus</figcaption></figure>
<p>Eine knappe halbe Stunde später betritt <strong>Helge</strong> erneut die Bühne. Er gehört nämlich zum Line-Up von<strong> KOSMOPYRIA</strong> und <strong>MUNARHEIM</strong>. Ein weiteres Mitglied unterstützt sie dabei, aber dazu später mehr. Kommen wir also zu <strong>MUNARHEIM</strong>s gefeiertem Auftritt. Kaum ist der Headliner des Abends auf der Bühne, schon ist es um viele Zuschauer geschehen. Diejenigen, die sich noch auf den Beinen halten können, tanzen im tranceartigen Zustand zum Genre-Mix des Heimatvereins. Was den Aufmerksamen bereits zwischen den Flöten-Einlagen aufgefallen sein sollte, offenbart sich den Unwissenden am Ende des Auftritts. Anlässlich der Verlobung eines Freundes der Band verteilt dieser Seifenblasen auf der Bühne und halb <strong>MUNARHEIM</strong> tragen Bademäntel. Davon war aber nichts zu sehen, ganz im Gegenteil zu dem Jubel, der den Mann hinter dem Schlagzeug anfeuert. <strong>Wolfgang</strong> hat sich nämlich gerade drei Sets am Stück gespielt &#8211; für <strong>PHALLUSKULT</strong>, <strong>KOSMOPYRIA</strong> und <strong>MUNARHEIM</strong>. Da bleibt dem Publikum nur übrig, sich vor dieser Maschine zu verbeugen.<br />
Ein weiteres Fazit dieses Tages: Der Sound ist unglaublich gut abgemischt und klar, nichts wird vermatscht oder zu hoch aufgedreht. Mein Lob gilt den Leuten am Mischpult.</p>
<h3>Samstag, 29.07.2017</h3>
<p>Eine ziemlich entspannte Nacht in meinem, vom<strong> Cross Art e. V.</strong> organisierten, Domizil später, wird es Zeit für die nächsten Auftritte. Vorher schaue ich mir jedoch die Verpflegung für euch an: Mit Bargeld kauft man Coupons und damit geht man essen. Es gibt also Essensmarken! Da fahre ich einmal in den Westen und dann erlebe ich sowas. Die Preise sind trotzdem für das DDR-<em><strong>SILENCE</strong></em>-Magazin erschwinglich, lediglich für die teuren Burger reicht das Geld aus der LPG nicht.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20604" aria-describedby="caption-attachment-20604" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20604 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0117-1024x681.jpg" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0117-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0117-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0117-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0117-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0117.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20604" class="wp-caption-text">Gute Laune im Biergarten dank <strong>DER KIRCHWEIHTRUPP</strong></figcaption></figure>
<p>Der kommende Act fungiert als &#8222;Eyebleach&#8220; dieses Samstags. War der Metal gestern zu viel für die Ohren und <strong>HE TOLD ME TO</strong> nicht Abwechslung genug? Dafür spielt jetzt &#8211; angelehnt an ein etwas größeres Festival &#8211;&nbsp;<strong>DER KIRCHWEIHTRUPP</strong>. Die kommen gerade frisch vom &#8222;Blaulichtempfang&#8220; und spielen einfach, was ihnen so einfällt &#8211; egal ob Evergreens wie<em> &#8222;Biene Maja&#8220;</em>, <em>&#8222;Über den Wolken&#8220;</em>, <em>&#8222;Aber bitte mit Sahne&#8220;</em> oder traditionellere Sachen. Ganz unvorbereitet ist der Trupp jedoch nicht, die Scherze richten sich eindeutig an das besondere Publikum und das kommt gut an. Eingefleischte Coburger kennen das Repertoire und singen mit. Auch das Trommel-Solo gefällt den Metallern sichtlich, die Show wirkt gelungen.<br />
Ein Musiker am Blasinstrument war besonders gut vorbereitet: er trägt eine <strong>TERROR</strong>-Cap. Ob ihm das einer aufgesetzt hat oder nicht, ist mir jetzt egal:&nbsp;<strong>DER KIRCHWEIHTRUPP</strong> in Coburg hat einen guten Musikgeschmack!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20606" aria-describedby="caption-attachment-20606" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20606 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0124-1024x681.jpg" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0124-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0124-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0124-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0124-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0124.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20606" class="wp-caption-text"><strong>LOST IN SALVATION</strong> spielen gern im Schlamm</figcaption></figure>
<p>Die für viele erste &#8222;richtige&#8220; Band des Tages sind <strong>LOST IN SALVATION</strong>. Melodic Metalcore der auf abwechselnd weiblichen und männlichen Gesang setzt. Dass dieser Auftritt ihr erster in Coburg ist, merke ich deutlich. Aber obwohl Sänger und Sängerin nicht so ganz aus sich rauskommen und etwas verloren wirken, freut sich der Gitarrist umso mehr über das Rampenlicht. Nichtsdestotrotz ein rundes Set, bei dem Zuschauer mit Freibier und einem <strong>AMON AMARTH</strong>-Cover als Zugabe eingewickelt wurden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20608" aria-describedby="caption-attachment-20608" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20608" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0142-1024x681.jpg" alt="" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0142-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0142-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0142-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0142-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0142.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20608" class="wp-caption-text">Ernste und lustige Themen werden bei<strong> VARUS</strong> gleichwertig behandelt</figcaption></figure>
<p>Ähnlich eingängig und melodisch präsentieren uns <strong>VARUS</strong> ihren progressiven Power Metal. Das soll wohl heißen, dass von Death über Folk bis Black Metal alles in der Musik zu hören ist. Umgesetzt wird das ganz gut, die Gitarre besticht auch hier erneut am meisten. Trotzdem gibt es zum Ende hin leider einen Patzer, der aber gut überspielt wird. Neben den vielen Trinkliedern Stimmen <strong>VARUS</strong> auch ernste Töne an. <em>&#8222;Wandel der Zeit&#8220;</em> ist heute dem vor vier Wochen verstorbenen <strong>WOLFCHANT</strong>-Gitarristen <strong>Eddy</strong> gewidmet. Zu diesem Anlass tragen alle Bandmitglieder sogar Trauerbänder &#8211; so sieht Solidarität aus.</p>
<p>Eine besondere Beziehung zur Nostalgie hat die nächste Band. Alles was irgendwo zwischen <strong>NIRVANA</strong> und <strong>SOUNDGARDEN</strong> liegt, verarbeiten<strong> CABIN FEVER</strong> in ihren Songs. Auch wenn sie beteuern, nicht die <strong>CANTINA BAND</strong> zu sein, schwappt bei mir irgendwann die Langeweile über. Dennoch, in dem engen Rahmen, den sie sich geschaffen haben, tobt sich das Trio ordentlich aus und veranlasst das Publikum dazu mitzunicken.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20610" aria-describedby="caption-attachment-20610" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20610 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_00283-1024x681.jpg" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_00283-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_00283-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_00283-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_00283-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_00283.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20610" class="wp-caption-text"><strong>CHALICE AND CROWN</strong> haben die Meute im Griff</figcaption></figure>
<p>Einen genauso retrolastigen Sound bekomme ich von <strong>CHALICE AND CROWN</strong> um die Ohren geblasen &#8211; astreiner Heavy Metal mit exzellenten Grooves. Geiler geht es kaum, vor allem da der Sänger in seiner Rolle vollkommen aufgeht. In seinem spießigen blauen Karohemd herumhüpfend, begeistert er die Zuschauer. Dazu schneidet er ein paar Grimassen und imitiert die Soli seiner Kollegen. Leider bleibt eine Zugabe aus, der Zeitplan ist eng.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20612" aria-describedby="caption-attachment-20612" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0306-1024x681.jpg" alt="" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0306-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0306-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0306-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0306-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0306.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20612" class="wp-caption-text">Metalcore aus regionalen Produkten gibt es bei <strong>ASHES OF A LIFETIME</strong></figcaption></figure>
<p><strong>ASHES OF A LIFETIME</strong> bieten genau dazu das Kontrastprogramm. Ihr Breakdown-Gewitter bricht nicht zum ersten Mal über Coburg aus. Die Metalcore-affine Gruppe ist schließlich ein Stammgast auf dem <strong>Summer Blast Festival</strong>. Der nächste Fakt ist dieses mal nicht ausgedacht: Hauptorganisator, Vorstand des veranstaltenden <strong>Cross Art e. V.</strong>&nbsp;und Produzent <strong>André</strong> war selbst mal Schlagzeuger bei <strong>ASHES OF A LIFETIME</strong>. Wenn das noch nicht genug nach Heimspiel für euch klingt, kann ich euch nur sagen, dass sowohl Eltern, Lebenspartner, als auch Kinder der Band sich das Spektakel ansehen. Am Ende des Unwetters steht kaum noch jemand im Moshpit auf festem Fuß. Selbst nicht so pogo-affine Zuschauer haben sichtlich Spaß an den Chugs der Gruppe.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20614" aria-describedby="caption-attachment-20614" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20614" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0351-1024x681.jpg" alt="" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0351-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0351-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0351-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0351-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0351.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20614" class="wp-caption-text">Zu später Stunde wecken <strong>CRIPPER</strong> alle auf</figcaption></figure>
<p>Dieser Auftritt sollte jedoch nur als Vorbereitung auf den Haupt-Act dienen.<strong> CRIPPER&nbsp;</strong>aus Hannover haben hier laut Sängerin <strong>Britta &#8222;Elchkuh&#8220; Görtz</strong>&nbsp;&#8222;laufen und saufen&#8220; gelernt. Mit der Wucht einer Elchkuh schreit sie auch fröhlich drauf los, die Gitarren wummern und das Schlagzeug fällt immer wieder in den typischen Two-Step-Rhythmus. Mit dieser Musik im Kopf ruhig stehen zu bleiben schaffen nicht viele und so bildet sich ein noch größerer Haufen an mosh-lustigen Saufköpfen. Schade, dass zwecks Fehlen von Gleichgewichtssinn und Verständnis von friedlichem Moshen einiger Pit-Besucher die Security heute zweimal einschreiten muss. Diesen Job erledigt sie aber mit Bravour und schon kann es für alle weitergehen.</p>
<p>Eine gefühlte viertel Stunde später endet auch schon das einstündige Set und die Zuschauer beginnen sich langsam zurückzuziehen. Das Gelände leert sich und die verbleibenden Besucher lernen jetzt erst richtig, was mit &#8222;laufen und saufen lernen&#8220; gemeint ist. Ich hingegen genehmige mir noch zwei Stunden wohlverdienten Schlaf bevor ich mich auf den Heimweg begebe. Im bestimmt achtzigsten Regionalexpress sitzend erinnere ich mich zurück an ein rundum gelungenes Festival mit einer tollen Crew und geilem Sound. Danke an<strong> Cross Art e. V.</strong> für dieses kostenlose Spektakel und den herzlichen Umgang!</p>
<p>Alle Neuigkeiten rund um das <strong>Summer Blast</strong>&nbsp;findet ihr bei&nbsp;<a href="https://m.facebook.com/CROSS.ART.COBURG/">Cross Art e. V.</a>.</p>
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		<title>So klingt Coburg! &#8211; Summer Blast Festival</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jul 2017 07:30:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Underground-Fans aufgepasst, bei den Proberäumen des ehemaligen BGS Geländes in Coburg geht es wieder zur Sache. Vom 28.07. bis zum 29.07. geben sich einige bekannte und weniger bekannte Bands aus Coburg und Umland die Ehre. Die perfekte Möglichkeit für das Entecken neuer ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/so-klingt-coburg-summer-blast-festival/">So klingt Coburg! &#8211; Summer Blast Festival</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Underground-Fans aufgepasst, bei den Proberäumen des ehemaligen BGS Geländes in Coburg geht es wieder zur Sache. Vom 28.07. bis zum 29.07. geben sich einige bekannte und weniger bekannte Bands aus Coburg und Umland die Ehre. Die perfekte Möglichkeit für das Entecken neuer und alter Talente! Und es kommt noch besser: Der Eintritt ist für alle frei! Es geht nur um die Musik. Fast wie eine Werksschau. Um euch die Wartezeit etwas zu versüßen, haben wir exklusiv für euch das gesamte Line Up in Videoform parat.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/zg70x-FumSs?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Was? Der Video-Vorgeschmack reicht noch nicht? Dann Lies einfach hier nach, was noch zu den Bands zu sagen ist.</p>
<p><strong>ASHES OF A LIFETIME</strong>&nbsp;dürften jedem bayrischen Melodic Death und Metalcore Fan bereits ein Begriff sein. Seit 12 Jahren lassen die Coburger Urgesteine sich alles andere als gehen. Erst letztes Jahr brachten sie mit &#8222;Lorem Ipsum&#8220; ihre vierte LP auf den Markt. In dieser Sparte des einprägsamen Metalcore spielen <strong>BEYOND ORCUS</strong> ebenfalls. Die noch recht junge Formation baut dabei gern eingängige Melodien aus allen Metal-Genres ein. Eine gediegene Portion Heavy, Prog und Power Metal obendrauf gibt es von <strong>CHALICE AND CROWN</strong>. Die Baunacher haben &#8211; mit läppischen 43,7 km &#8211; eine ziemlich laaange Anreise. Also lasst sie nicht auf euch warten!</p>
<p>Roh und voller Grunge kommen <strong>CABIN FEVER</strong> daher, die wohl auch planen, den ein oder anderen Zuschauer einzulullen. Wem das Hannoveraner Thrash-Phänomenen <strong>CRIPPER</strong> die letzten Jahre zu ruhig gewesen ist, der darf vielleicht gespannt sein. Erst kürzlich wurde das neue Album &#8222;Follow me: Kill!&#8220; angekündigt und &#8211; das ist jetzt reine Spekulation &#8211; auf den kommenden Shows könnten die Jungs einige neue Songs spielen. Im krassen Gegensatz dazu stehen <strong>HE TOLD ME TO</strong>. Einprägsamen Indie Rock mit einem hauch von Pop wird es von diesem Solo-Projekt zu hören geben. Angelehnt an größere Veranstaltungen gibt es aber eine Truppe, die noch mehr aus dem Rahmen fällt &#8211; eine Blaskapelle! Ob der <strong>KIRCHWEIHTRUPP DES RÖDENTALER MUSIKVEREINS</strong> mit den <strong>WACKEN FIREFIGHTERS</strong> mithalten kann?</p>
<p>Die quirligsten Klänge der Veranstaltung kommen von <strong>KOSMOPYRIA</strong>. &nbsp;Das Sextett setzt auf ihr Keyboard und die fröhliche Interpretation von deutschem Symphonic Metal. Unterstützt werden die ehemaligen <strong>OBSCURA RELIGIO</strong> Mitglieder dabei von Mitgliedern der nächsten Band:&nbsp;<strong>MUNARHEIM</strong>! Die tischen beim Summer Blast ihre Spielweise des Folk Metal auf. Zu ihren Mitsing-Passagen abzugehen sollte kein Problem darstellen. Darauf freuen sich auch die eingefleischten Fans, denn die wahrscheinlich bekannteste Band des Proberaum-Geländes tritt zum ersten Mal in der Heimat auf. Von den Black und Symphonic Metal Einflüssen der Truppe gepackt, ist die Heimatstadt dann auch zufrieden. Damit wäre für Folk-, Black- und Naturfreunde gesorgt.</p>
<p>Es geht aber noch unbekannter und exklusiver : <strong>LOST IN SALVATION</strong> feiern hier ihr Bühnendebüt und wollen wohl eine bunte Mischung aus Metalcore und den Genres präsentieren, die Metalcore eben ausmachen. Wie gut sie die alte Formel &#8222;weiblicher Klargesang folgt auf gutturalen Gesang im Vers&#8220; live umsetzen, werden wir wohl erstmalig auf dem Summer Blast sehen. Trotzdem gewinnt <strong>PHALLUSKULT</strong> den Preis für den besten Bandnamen der gesamten Veranstaltung. Laut der eigenen Seite gibt es Geknüppel zu hören. Ob sich das nach der Live-Pause von einem Jahr noch gut anhört, bleibt zu beurteilen. Ich für meinen teil freue mich auf die Grindcore und Crust-Maschinerie, die Songs wie <em>&#8222;Faustfick per Mausklick&#8220;</em> zum Leben erweckt. Weniger provozierende Fantasie-Geschichten und Sagen werden von <strong>VARUS&nbsp;</strong>dargeboten. Ihr mit klassischen und symphonischen Elementen verzierter Folk und Heavy Metal passt ziemlich gut in das Profil der anderen Bands. Ist Symphonic Metal in Bayern eigentlich ansteckend? Die Bamberger sind jedenfalls infiziert. Dabei müssen sie für ihren Auftritt eine Anreise von 51,8 km auf sich nehmen und überbieten damit <strong>CHALICE AND CROWN</strong>. Lokal bleibt es, wie ihr vielleicht bemerkt habt, mit Ausnahme von Cripper trotzdem und alle Fans aus dem Umland sollten sich das Spektakel zu Gemüte führen.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 799px">&nbsp;</div>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-18888" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Summerblast-Final-Flyer.jpg-724x1024.jpg" alt="" width="724" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Summerblast-Final-Flyer.jpg-724x1024.jpg 724w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Summerblast-Final-Flyer.jpg-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Summerblast-Final-Flyer.jpg-750x1061.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Summerblast-Final-Flyer.jpg.jpg 842w" sizes="auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px" />
<p>&nbsp;</p>
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