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	<title>Viking Metal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Viking Metal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Mittendrin und voll dabei &#8211; das Paganfest 2025 lässt keine Wünsche offen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2025 17:12:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das PAGANFEST ist wieder da und hat in Leipzig Halt gemacht. Hier sind Oimels reichhaltige Eindrücke. Wart ihr auch dabei? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/paganfest-2025-leipzig/">Mittendrin und voll dabei &#8211; das Paganfest 2025 lässt keine Wünsche offen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Jahr hat seinen ersten Monat geschafft und zack, hat es mich doch gleich recht zeitnah auf einen Konzerttermin verschlagen. Und dabei wird nicht gekleckert, sondern geklotzt!<strong> Denn es ging direkt zum Paganfest 2025!</strong></p>
<p>Hier warteten also direkt 5 Bands auf mich, und es versprach ein sehr illustrer Abend zu werden. An dieser Stelle machen wir dann gleich mal einen emotionalen Ausflug:</p>
<h3>Die volle Vorfreude</h3>
<p>Man kennt dieses Gefühl, wenn man nur mal kurz aus dem Block Bier holen geht, und plötzlich fällt das Tor des Jahrhunderts? Oder man ist beim Filmabend nur kurz pinkeln und es sterben 4 Hauptcharaktere? <strong>Nun, diese kurze emotionale Leere konservieren wir uns und rufen diese in wenigen Zeilen wieder ab.</strong></p>
<p>Jetzt aber wieder von vorne, denn mich zog es zu recht früher Stunde zur Location – in diesem Fall den altehrwürdigen <strong>Felsenkeller</strong>. Nur war hier im Vorfeld leider kein klarer Veranstaltungsbeginn zu erkennen – lediglich der Einlass war mit 17 Uhr angegeben. Aufgrund familiärer Verpflichtungen kreuzte ich auf letzter Felge halbwegs zeitlich passend vor dem Einlass auf, und fand eine immense Schlange vor. Ich befragte also den Security-Posten am Einlass nach dem Beginn der Veranstaltung, was mittelschweres Kopfkratzen und ein &#8222;so wirklich weiß ich das auch nicht – wird wohl so 18:30 sein&#8220; ergab. Ich sondierte also kurz die Lage, schätze die Schlange ab und beschloss, dass ich mir in der Wartezeit noch schnell eine dringend benötigte Grundlage einverleiben sollte, wollte ich den Abend überstehen. Das <strong>umfangreiche kulinarische Angebot in Leipzig-Plagwitz</strong> war dafür bestens geeignet und ich hatte innerhalb kürzester Zeit und angenehm-düster gekleideter Gesellschaft mein Essen eingeatmetr.</p>
<h3><strong><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-47588 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV1.jpg" alt="" width="355" height="473" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV1.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV1-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV1-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV1-750x1000.jpg 750w" sizes="(max-width: 355px) 100vw, 355px" /></strong></h3>
<h3>Emotionaler Tiefpunkt:</h3>
<p>Also stand ich flink wie der Wind wieder vorm Einlass, reihte mich in die Schlange und unterhielt mich ein wenig mit den umstehenden Menschen, während vor der Tür gerade eine unglückliche Tetris-Runde mit den Einlassgittern für ein wenig Verzögerung sorgte. Hier im Gespräch ergab sich, dass die erste Band <strong>ELVENKING</strong> bereits 17:20 oder 17:30 gestartet hatte. <strong>Jetzt rufen wir uns kurz die emotionale Leere von oben auf, da stand ich nun etwas unglücklich da.</strong> Ändern konnte ich es nicht mehr, und so kann ich nun keine Worte zum Auftritt der Italiener verlieren. Ich habe mich mehrfach bei anderen Besuchern erkundigt und habe von allen Seiten nur gutes gehört – <strong>ich kann also jedem nur ans Herz legen, rechtzeitig den Einlass aufzusuchen und die Italiener ausreichend zu würdigen,</strong> die aber auch einen wirklich sehr frühen Slot abbekommen haben.</p>
<h3><strong>Keine Zeit für schlechte Laune</strong></h3>
<p><img decoding="async" class=" wp-image-47589 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV2.jpg" alt="" width="380" height="506" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV2-750x1000.jpg 750w" sizes="(max-width: 380px) 100vw, 380px" /></p>
<p>Nunja, mir blieb nicht viel Zeit um Trübsal zu blasen, ich orientierte mich in den Räumlichkeiten und konnte mich auch erstmal leidenschaftlich über die Mentalität der Menschen aufregen. Der Eingangsbereich inklusive Tür war proppenvoll gestellt, genau wie die 3-4 Stufen zum Parkett. Unten konnte man sich herrlich bewegen, nach Lust und Laune einen Platz im Gedränge oder ganz in Ruhe am Rand finden. Es war für alle genug Platz und freie Sicht – außer für diejenigen, die konsequent an der Tür stehen blieben… Nunja, auch das war geschafft und ich erblickte dir Bühne und frohlockte, denn <strong>HEIDEVOLK</strong> gaben sich nun die Ehre, und wie!</p>
<p><strong>Es erfreut mich auch rückblickend noch sehr, wie eine Truppe grimmig guckender, bärtiger älterer Männer eine derart herzerwärmend mitreißende Musik aufs Parkett&nbsp;legen kann!</strong> Hier ging auch schnell die Meute mit, und um mich herum flogen die langen Haare headbangender Metaller wie holländische Windmühlenflügel durch die Lüfte. Ich fühlte mich also pudelwohl und genoß den Auftritt der Niederländer, die ich bereits letztes Jahr gerne gesehen hätte. Die Wechsel der Gesangsparts, der zwei- und manchmal drei-stimmige Gesang, die Wechsel zwischen finsteren Growls und Klargesang und dazu die mitreißenden Paganmetalklänge rissen den Saal schnell mit und sorgten für begeisterten Applaus.</p>
<h3>Eine feine Setlist und die volle Portion gute Laune!</h3>
<p>Bereits am Anfang vom Set gab es <em>&#8222;A Wolf In My Heart&#8220;</em>, was die Masse gut mittrug, ebenso wie später <em>&#8222;Saksenland&#8220;</em> und natürlich als letzten Song auch <em>&#8222;Vulgaris Magistralis&#8220;</em>. <strong>Die Truppe hatte richtig viel Lust auf das Konzert und hatte das Publikum auch gut angezündet.</strong> Es herrschte eine sehr gute Stimmung vor, die Getränke aus Hörnern und Bechern flossen und überall waren entweder verschwitzte und/oder strahlende Gesichter zu sehen. Zugegeben hätte ich mir persönlich den Einstieg in den Abend kaum besser wünschen können und der erste Live-Kontakt mit der Band ließ auch mich mit einem breiten Grinsen zurück. Ab 18.15 ging der Auftritt im übrigen bis ca. 19 Uhr.</p>
<h3><strong><img decoding="async" class="wp-image-47590 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR1.jpg" alt="" width="322" height="429" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR1.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR1-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR1-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR1-750x1000.jpg 750w" sizes="(max-width: 322px) 100vw, 322px" /></strong></h3>
<p>(An dieser Stelle kann ich gleich mal darauf verweisen, dass es bei Spotify findige Konzertbesucher der anderen Spielorte gegeben hat, die sehr detailgetreue Playlisten für den gesamten Abend angelegt haben – hier kann also parallel zum Bericht direkt musikalisch ins Geschehen hineingehört werden.</p>
<h3><strong>Von den Niederlanden auf die Färoer Inseln</strong></h3>
<p><strong>Die Umbaupausen waren mit ca. 15 Minuten den ganzen Abend über sehr kurz, was absolut gut gelöst und sehr angenehm als Besucher war!</strong> Die Zeit reichte für eine Runde frische Luft, bevor es zurück in die warme Halle ging, und nun standen <strong>TYR</strong> auf dem Programm. Zugegeben war die Band der für mich blinde Fleck am heutigen Abend, denn ich hatte bisher nie bewusst Kontakt. Ich stellte allerdings recht schnell fest, dass ich dann doch das ein oder andere Lied der Gruppe von den Färoer Inseln kannte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-47591 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR2.jpg" alt="" width="353" height="470" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR2-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 353px) 100vw, 353px" /></p>
<p>&nbsp;Insbesondere der Opener<em> &#8222;By The Sword In My Hand&#8220;</em> dürfte zu den bekanntesten Stücken der Band gehören und war auch mir vertraut. <strong>TYR</strong> konnten live durch eine sehr gute&nbsp;musikalische Präsentation ihres Materials beeindrucken und hierbei fielen auch immer wieder <strong>die Soli</strong> des Leadgitarristen <strong>Hans Hammer</strong> auf, die stark in Szene gesetzt waren. Auch stimmlich gab es hier absolut nichts zu bemängeln<strong>.</strong></p>
<p>Allerdings war die Band insgesamt sehr zurückhaltend was die Interaktion mit dem Publikum betraf. Es gab durchaus viele Stimmen, die die Songs mittrugen und auch mit&nbsp;Applaus wurde nicht gespart, aber die mitreißende Stimmung die <strong>HEIDEVOLK</strong> erzeugt hatten, oder die beiden noch folgenden Bands mitbringen würden, konnte hier nicht geboten werden. Andererseits wurde so natürlich die Spielzeit effektiv genutzt und die Band knallte Song um Song in die dicht gedrängten Reihen vor der Bühne.</p>
<h3>Hoch den heidnischen Hammer!</h3>
<p>Die Nach-Recherche ergab, dass hier auch die ein oder andere Perle für Fans der Bands dabei gewesen sein dürfte, da es auch Songs von sehr alten Alben zu hören gab. Abgeschlossen wurde das Set mit dem zugegebenermaßen großartigen <em>&#8222;Hold The Heathen Hammer High&#8220;</em> , was mir ebenfalls geläufig war und <strong>für mich das mit Abstand beste Stück der Band ist.</strong> Trotzdem muss ich sagen, dass der Funke hier nicht so wirklich übergesprungen ist, die ein oder andere Interaktion mit dem Publikum hätte selbiges hier vermutlich noch deutlich mehr angezündet!</p>
<p>Gleiches Spiel wie vorher: kurze Umbaupause, <span style="color: #800000;">Oimel</span> an der frischen Luft und dieses Mal auch auf Abwegen in die Region der Merchstände. Diese waren gut zugänglich und reichlich ausgestattet. Leider muss ich immer wieder feststellen, dass in der Zwischenzeit selbst bei Shirts Preise verlangt werden, die ich vor einigen Jahren noch nichtmal bereit war für Pullover zu zahlen. Ich ging an dieser Stelle also schweren Herzens leer aus, was aufgrund der Menge an bereits vorhandenen Kleidungsstücken allerdings kein wirklicher Fehler war.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-47592 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN1.jpg" alt="" width="315" height="420" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN1.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN1-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN1-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN1-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 315px) 100vw, 315px" />Von der frischen Luft in die finnische Sauna</h3>
<p>So suchte ich mir erneut einen Weg durch die Menge am Eingang ( warum? Ich verstehe es nicht… ) und danach einen feinen Platz mit guter Sicht für mein Highlight des Abends – die finnischen Mannen von <strong>ENSIFERUM</strong>! Die Band hatte ich meiner Erinnerung nach bereits auf dem <strong>Hellfest</strong> – und ich meine auch auf dem <strong>Wacken</strong> &#8211; teilweise gesehen, wollte hier aber seit längerem nochmal einen Auftritt aufsuchen. Umso mehr freute ich mich über das feine Line-Up des heutigen Abends und die Finnen starteten fulminant in ihr Set.</p>
<p>Leider musste ich feststellen, dass der Sound hier die ersten 2-3 Songs deutlich ungünstiger war als zuvor, und insbesondere die Hauptgesangsstimme von <strong>Petri Lindroos</strong> zu Beginn leider etwas unterging. Das gab sich dann aber glücklicherweise und ich umging das Problem, <strong>indem ich mich zu den treibenden Klängen der Musik wagemutig in den<img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-47593 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN2.jpg" alt="" width="398" height="530" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN2-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 398px) 100vw, 398px" /> Moshpit stürzte und dort einige Zeit im wilden Reigen der tanzenden Meute verbrachte</strong>. Ebenso angenehm wie die Musik des Abends war auch das Publikum das sich durch sehr viele grimmige, stark-bärtige und kräftige Gestalten auszeichnete, die bei der lautstarken Intonierung ihrer Gesänge allerdings mehr Lebensfreude verbreiteten, als ein Kindergeburtstag im Bällebad.</p>
<p><strong>Keine Stresser im Pogo, kein böses Wort, kein unnötiger Schubser und auch eine nahezu wohltuende Rücksichtnahme auf die weniger tanzwilligen am Rand</strong> – ich war wieder einmal positiv beeindruckt von so viel wundervollen Menschen um mich herum. Auch ich Bewegungsclown konnte mich so also ausgiebig im Pogo betun, und mir dann einen gemütlich-kuscheligen Platz in Bühnennähe sichern, von dem aus ich das restliche Set verfolgte.</p>
<h3>Meine Achillesferse holt mich ein&#8230;</h3>
<p>Nun ist – hier wie überall – mein großes Problem, dass ich keine Songtitel kenne. <strong>Würde ich auf Konzerten von Fans aus der Menge gezogen und inquisitorisch aufgrund meines selbstbezeichneten Fandaseins zu Songnamen verhört werden, so würde ich jede Veranstaltung geteert und gefedert am Pranger verlassen.</strong> Es sei mir verziehen, ich bemühe mich zumindest für die Leserschaft per Nachrecherche und nachhören die Perlen zu benennen! Mitten in meinem wilden Tanze erklang auf jeden Fall <em>&#8222;Winter Storm Vigilantes</em>&#8222;, was mir im Ohr hängen blieb, da es so ziemlich mein Liebling vom letzten Album war.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-47594 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN3.jpg" alt="" width="368" height="491" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN3.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN3-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN3-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN3-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 368px) 100vw, 368px" /></h3>
<p>Bereits zu Beginn wurde zur großen Begeisterung <em>&#8222;Twilight Tavern&#8220;</em> gespielt, was sich auch dadurch in mein Hirn gebrannt hat, dass die biergeschwängerte, sehr feuchte Aussprache meines Hintermannes mir den Refrain wiederholt wortwörtlich an den Hinterkopf klatschte. Auch bei <em>&#8222;Lai Lai Hei&#8220;</em> und <em>&#8222;Andromeda&#8220;</em> gab es ein&nbsp;<span style="font-size: 16px;">begeistertes Publikum als Chor zu den Stücken. Durchaus als eines der Highlights würde ich <em>&#8222;Two of Spades&#8220;</em> nennen, einerseits weil es ein geiler Song ist, andererseits auch, weil hier völlig unvermutet ein Part im Disco-style der 70er auftaucht, den die Band auch grandios live performte! <strong>Und sowas liebe ich ja – da stehen beinharte kriegerische geschminkte Wikinger, die sich dann aber selber eben doch nicht so bierernst nehmen und sich nicht zu schade sind, um ne funkige Zwischennummer mit Discokugeln hinzulegen!</strong></span></p>
<h3>Glückliche Band &#8211; glückliche Fans!</h3>
<p>Auch insgesamt muss man sagen, dass den Jungs das Grinsen gar nicht aus dem Gesicht ging! Die hatten unglaublich Spaß auf der Bühne und haben sich auch sichtlich über das begeisterte Publikum gefreut – hätten die gedurft, hätten die sich noch 3 Stunden aus dem Ärmel geschüttelt und dabei nicht aufgehört zu strahlen, unglaublich sympatisch! <strong>So war es ingesamt eine Stunde, die viel zu schnell verging, aber mächtig Eindruck hinterließ.</strong> Apropos Eindruck – mir gefällt ja immer, wenn ich instrumentale Besonderheiten erkenne und so fiel mir dann auf, dass Bassist <strong>Sami Hinkka</strong> einen mächtigen sechs-Saiten-Bass spielt, den er aufgrund seiner physischen Präsenz dabei allerdings auch wie eine Ukulele aussehen lässt. <strong>Ein geiler Auftritt, mir war warm wie nach ner finnischen Sauna und Publikum und Band strahlten um die Wette – so muss das!</strong></p>
<p>Der einzige kleine Wermutstropfen bei dem Set war lediglich das deutlich zu helle Bühnenlicht, das ungünstig an die Decke fiel und den Saal zu stark ausleuchtete. Wenn da vorne kämpferische Wikinger ihre Mythen und Geschichten vortragen, während sie eifrig ihre Instrumente verprügeln, dann will ich nicht unbedingt den Beipackzettel im Shirt vom Vordermann lesen können. Da reichen mir verzerrt-begeisterte Fratzen, schemenhafte Wikingerhelme ( wahlweise Plastik, selbstgebaut oder auch gehäkelt vorzufinden ) und gereckte Fäuste. Aber das ist nun nur ein kleiner Punkt am Rande, der den Auftritt in keinsterweise schmälerte!</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-47595 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS2.jpg" alt="" width="317" height="423" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS2-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" />Kleine Pause vor dem großen Finale</h3>
<p>Es folgt eine letzte Umbaupause und nach kurzer Frischlufterholung konnte ich dann auch schon das mir noch im Gedächtnis gebliebene Wikinger-Quietscheentchen auf der Bühne erspähen – <strong>ALESTORM</strong> nahte nun mit großen Schritten. <strong>Und wenn ich ehrlich bin erübrigt sich hier eigentlich ein Bericht, denn die Band kommt raus, ist von jetzt auf gleich völlig präsent und weiß genau was sie tun muss, um die Menge anzuzünden</strong> und wann da wo welcher Knopf gedrückt werden muss, damit sich alles in eine wilde Meute verwandelt. Natürlich ist ein Auftritt der Band nichts für einen Metal-Puristen, dessen musikalische Auswahl in der NWoBHM der ersten Stunde begrenzt ist. Schon alleine die verwendete Keytar und das zusätzliche Keyboard dürften hier abschrecken.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-47596 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS3.jpg" alt="" width="308" height="411" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS3.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS3-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS3-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS3-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px" /></h3>
<p><strong>Aber umgedreht wiederrum muss man glaube ich auch kein ausgewiesener Metalhead sein, um einen Auftritt der sympathischen Schotten ausgiebig zu genießen</strong>. Die Band liefert lupenrein ab, bringt eine Riesenparty auf die Bühne und ins Publikum und ist dabei aber irgendwie auch nie drüber oder zieht etwas ins lächerliche. <strong>Es ist eben einwandfreier Piratemetal mit dazu passenden Texten und die ideale Gelegenheit um in einem Metalumfeld eine feine Party zu genießen.</strong> Dabei hat die Band natürlich Klassiker im Gepäck, unter die dann beliebig verschiedene Stücke neuerer Alben gemischt werden können, sodass immer genug für alle dabei ist. Das Repertoire ist groß genug, aber natürlich sind<em> &#8222;Drink&#8220;</em>, <em>&#8222;Keelhauled&#8220;</em>,<em> &#8222;Fucked with an Anchor&#8220;</em>, <em>&#8222;Hangover&#8220;</em> aber auch neuere Lieder wie &nbsp;<em>&#8222;P.A.R.T.Y.&#8220;</em> oder <em>&#8222;Uzbekistan&#8220;</em> eine Basis, um die sich vieles perfekt arrangieren lässt.</p>
<h3>Party? Aber hallo!</h3>
<p><strong>Das Publikum geht hier absolut einwandfrei mit, viele sogar permanent textsicher &#8211; und mit großer Begeisterung entstehen Moshpits, Circle Pits und natürlich auch die obligatorische Rudereinlage sobald irgendeine Band mit nautischem Bezug auf der Bühne ist</strong>. Hier bleibt auf jeden Fall kein Auge trocken, kein Shirt unverschwitzt und kein Bein, das nicht den ein oder anderen Tanzschritt einlegt. Und so liefern <strong>ALESTORM</strong> hier einen (denk)würdigen Abschluss des Abends ab, und überzeugen mich absolut davon, dass das Partybandkonzept auch in einer geschlossenen Lokalität mitten im kalten Winter hervorragend funktioniert.</p>
<p>Was mich allerdings stark irritierte war dann doch die Tatsache, dass die Band – im Gegensatz zu vielen ihrer Songs – auf der Bühne eher zur Wasserflasche als zu der ein oder anderen Spirituose griff, hier hatte ich eher Rum aus dem Schuh des Nebenmannes erwartet, aber vielleicht passiert das dann doch eher hinter verschlossenen Türen nach einem gut performten Gig, was dann auch irgendwie wieder für die Professionalität der Truppe spricht.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Wer noch die Möglichkeit hat, das <strong>Paganfest 2025</strong> zu besuchen &#8211; geht hin! Hier gibt es einen riesigen Haufen guter Musik für einen fairen Preis in einem absolut würdigen Rahmen mit großer Begeisterung! <strong>Diesen Abend sollte man sich nicht entgehen lassen, wenn man den dort vertretenen Spielarten des Metal zugetan ist! Ich sah nach dem Abend genauso zufrieden aus, wie der ausblasbare Kollege hier:</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-47587 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS1.jpg" alt="" width="735" height="551" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS1-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 735px) 100vw, 735px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/paganfest-2025-leipzig/">Mittendrin und voll dabei &#8211; das Paganfest 2025 lässt keine Wünsche offen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>WOLFSZEIT 2022 &#8211; ZURÜCK IN DEN WALD</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2022 12:36:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Was lange währt, wird... lang? Hier der ausführliche Bericht zum WOLFSZEIT 2022 von Merlin und Mich, viel Spaß! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2022-zurueck-in-den-wald/">WOLFSZEIT 2022 &#8211; ZURÜCK IN DEN WALD</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mich:</em> Der August neigt sich langsam seinem Ende zu, und mit ihm der Hochsommer des Jahres 2022. Und dennoch freuen wir uns – denn das bedeutet, dass das <strong>WOLFSZEIT</strong>-Festival bevorsteht! Und diesmal endlich wieder ganz ohne coronabedingte Einschränkungen, ganz ohne Ortswechsel und Maskenpflicht und Abstandsregeln. <strong>Ein ganz normales WOLFSZEIT</strong> im <strong>Crispendorfer Nadelwald</strong>, wie wir es zuletzt 2019 erleben durften! Wie? Es ist so trocken, aufgrund von extremer Brandgefahr sind jegliche Grills, Gaskocher und Konsorten am Campground verboten? <strong>Ach, verdammt.</strong> Na, was soll’s. Irgendwas ist immer. Los geht’s!</p>
<h2>Die traditionelle Einweihung</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41113" aria-describedby="caption-attachment-41113" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41113 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Varg-15-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Varg-15-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Varg-15-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Varg-15-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Varg-15-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Varg-15.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41113" class="wp-caption-text">Was hier wohl vor sich geht? ©Crow</figcaption></figure>
<p>Nach der Frühanreise am Mittwoch und <strong>einem Tag durchgehender Feierei auf Camp und Infield</strong> (kann ich nur empfehlen) beginnen dann die offiziellen Festlichkeiten mit der Tradition gewordenen <strong>schamanischen Einweihung des Geländes</strong>. Diese wird auch wieder durch den Schamanen <strong>VOENIX</strong> vollzogen, in diesem Jahr sogar in Zusammenarbeit mit einer Dame namens <strong>RUNENHEX</strong>. Ein Feueropfer gibt es für die anwesenden Naturgeister den Umständen entsprechend natürlich nicht, dafür aber ein Trankopfer. Es haben sich diesmal <strong>so viele Menschen um das Spektakel versammelt</strong>, dass es schwer ist, einen ordentlichen Platz zu kriegen, an dem man auch etwas sieht. Ich schmuggel mich also an den Schaulustigen vorbei und hocke mich in die allererste Reihe. Immerhin muss ich ja Bericht erstatten. <strong>Hihi</strong>.</p>
<h3>Was allerdings diesmal anders ist&#8230;</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41112" aria-describedby="caption-attachment-41112" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41112 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Varg-11-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Varg-11-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Varg-11-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Varg-11-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Varg-11-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Varg-11.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41112" class="wp-caption-text">FYLGJA in Aktion ©Crow</figcaption></figure>
<p>&#8230;und generell eine <strong>Weltneuheit</strong>: Zusätzlich zum Schamanenritual stehen auf einer kleinen Bühne <strong>VARG </strong>(in reduzierter Formation) und halten Trommeln und Akustikgitarren in den Händen. Denn es gibt zum Ritual gleich <strong>eine kleine Akustik-Live-Show der Wölfe </strong>dazu! Dafür wurden drei Songs ausgewählt – <em>&#8222;Fara Til Ránar&#8220;</em>, <em>&#8222;Auf Die Götter&#8220;</em> und <em>&#8222;Zeichen&#8220;</em>&nbsp;– die kurzerhand zu Akustikliedern umgeformt wurden und nun zum ersten Mal als solche vor Publikum präsentiert werden. Die <strong>Hauptstimme</strong> übernimmt dabei <strong>FYLGJA</strong> (die seit dem letzten Album Teil der Band ist), während Sänger <strong>FREKI</strong> sie in einigen Parts mit düsteren Vocals unterstützt. Währenddessen und noch weit über das Konzert hinaus ist es auch diesmal wieder den Zuschauern möglich, das Horn zu heben und vor den Anwesenden laut <strong>eine Ansprache an die Götter</strong> (oder einfach nur einen epischen Trinkspruch) zu Besten zu geben.</p>
<p>Nach der Einweihung wird dann der Dancefloor eröffnet, und <a href="https://www.crow.n-metal.de/"><strong>DJ CROW</strong></a>&nbsp;<span style="color: #800000;"><em>(der außerdem fast alle Fotos in diesem Bericht geschossen hat, bester Mann!)</em> </span>beehrt uns wie jedes Jahr mit einer <strong>Pagan-Metal-Party</strong>, die keine Kehle trocken und kein Bein lange im Ruhezustand verharren lässt. <strong>So darf ein Festival gerne beginnen!</strong></p>
<h2>ALLER ANFANG IST SCHWÜL</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41086" aria-describedby="caption-attachment-41086" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41086 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Groza-8-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Groza-8-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Groza-8-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Groza-8-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Groza-8-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Groza-8.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41086" class="wp-caption-text">Da schien die Sonne noch: GROZA ©Crow</figcaption></figure>
<p>Am Freitag eröffnen die bayrischen Black-Metaller <strong>GROZA</strong> das Feld. Mit <strong>schwarz verhängten Gesichtern und Yggdrasil-Scheiben</strong> an den Mikrofonständern stehen sie auf der Bühne und erzählen musikalische Geschichten von Nihilismus und Misanthropie. Während der Anfang des Konzerts noch vergleichsweise langsamer und atmosphärischer ausfällt, so legt man doch im Laufe des Sets einen ordentlichen Zahn zu. Im letzten Viertel finde ich mich in einem <strong>Gewitter aus Blast Beats</strong> wieder, das einfach nicht aufzuhören wollen scheint. Ein gutes Konzert, welches mich aber bestimmt noch mehr hätte abholen können, wenn es bei weniger schwülem Wetter stattgefunden hätte und vom Mond statt von der Sonne beschienen worden wäre. Aber dieses Statement wäre bestimmt für 80% der Gruppen auf einem solchen Festival gültig – und <strong>man kann nun mal nicht alle bei Nacht spielen lassen.</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41087" aria-describedby="caption-attachment-41087" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41087 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Aeera-11-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Aeera-11-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Aeera-11-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Aeera-11-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Aeera-11.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41087" class="wp-caption-text">Eine neue Ä(E)RA ©Crow</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Die zweite Band des Tages geben heute die Schwarzmetaller von <strong>ÄERA</strong>. Das &#8222;Schwarz&#8220;metaller ist dabei durchaus wörtlich zu nehmen &#8211; stehen Gitarrist, Bassist und Sänger doch in schlichten schwarzen Tank Tops auf der Bühne. Nur der Schlagzeuger hebt sich davon ab mit seinem schicken weißen Hemd. <strong>ÄERA</strong> existieren erst seit 2019, haben aber in den vergangenen drei Jahren bereits ein <strong>full-length-Album</strong>, eine <strong>EP</strong> sowie eine einzelne <strong>Single</strong> veröffentlicht. Ihre Musik lässt sich dem Genre <strong>Atmospheric-Black-Metal</strong> unterordnen, wobei man sagen muss, dass sie in weiten Teilen sehr ruhig und unaufgeregt daher kommt. Selbst die schnelleren Passagen wirken auf mich mehr schöngeistig als rotzig, wobei der Gesang schon recht böse klingt. Nur sieht der ungeschminkte Sänger einfach kein bisschen böse aus.</p>
<p>Obgleich er auf Deutsch singt, verstehe ich kaum etwas vom Text. Aber das ist gar nicht der Punkt. Weder rein musikalisch noch von der Bühnenpräsenz her können mich <strong>ÄERA</strong> so recht überzeugen. Die Songs klingen <strong>technisch absolut sauber</strong>, Sänger und Musiker treffen jeweils die Töne, aber mir hat das Ganze einfach zu wenig Kanten. Es fehlen die aufrüttelnden Momente, der Fluss der Töne ist gleichförmig statt mitreißend und so fließen die Melodien einfach an mir vorbei, statt mich zu bewegen. Meine Begleiter versuchen sich an einer Problemanalyse: &#8222;Die können ihre Instrumente einfach zu gut spielen!&#8220; <strong>&#8222;Das ist Black Metal, der sich nicht traut.&#8220;</strong> Und ich muss sagen: Das klingt erstaunlich glaubwürdig.</p>
<h2>Ragnarök und Wolfszeit</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41088" aria-describedby="caption-attachment-41088" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41088 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Finsterforst-14-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Finsterforst-14-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Finsterforst-14-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Finsterforst-14-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Finsterforst-14-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Finsterforst-14.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41088" class="wp-caption-text">FINSTERFORST oder auch: das gute alte Karohemd ©Crow</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em><strong> FINSTERFORST</strong> begrüßen mich nach altbekannter Manier kompromisslos mit einer <strong>gewaltigen Soundmauer</strong>. Massive Töne dröhnen durch das schöne Nadelgeäst und lassen Borken wie Kronen erzittern – <strong>der mächtige Schwarzwald ist in Crispendorf angekommen</strong>. Zu Beginn gibt’s gleich mal den Song, der den damaligen Übergang der Band von lustigem, fröhlichen Folk Metal zu der Naturgewalt einer Musikkapelle markiert, die <strong>FINSTERFORST</strong> in heutigen Zeiten darstellen: <em>&#8222;Nichts Als Asche&#8220;</em> holt mich zurück in&#8217;s Jahr 2012. Zu dem Moment, in dem ich die &#8222;Rastlos&#8220;-CD zum ersten Mal vor Augen hatte, und mich schon das Coverbild in ferne Welten entführte, noch bevor die ersten Takte erklangen. Sänger <strong>OLI</strong> scheut sich heute absolut nicht davor, von der Bühne zu steigen und das Fußvolk nach allen Regeln der Kunst zu animieren. Und das mit Erfolg! Abgesehen davon, dass er dabei <strong>zweimal über eine Monitorbox stolpert</strong> (nüchtern?), klappt soweit alles ganz gut.</p>
<p>Zwischen den Songs gibt&#8217;s dann noch eine Entschuldigung dafür, dass beim Konzert vor drei Jahren besagter Sänger das Festival gleich ein paar Mal mit &#8222;<strong>RAGNARÖK!&#8220;</strong>&nbsp;angesprochen hat – er sei damals nicht betrunken gewesen, sondern einfach nur etwas neben der Spur. Er habe damals gerade zwei Wochen seine Abschlussarbeit fertig gehabt und zudem zuhause ein Kind von gerade mal einem halben Jahr.</p>
<p>Die heutige Liedauswahl beinhaltet genau vier Songs, die <strong>im Durchschnitt jeweils über zehn Minuten lang</strong> sind. Etwas anderes hätte ich auch gar nicht erwartet. Am Ende des Dritten dann die Ansage: &#8222;<strong>RAGNARÖK</strong>! Ach verdammt&#8230; <strong>WOLFSZEIT</strong> mein ich!&#8220; Ich freu mich.</p>
<h2>Das neueste Fieber</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41090" aria-describedby="caption-attachment-41090" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41090 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Kanonenfieber-10-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Kanonenfieber-10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Kanonenfieber-10-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Kanonenfieber-10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Kanonenfieber-10-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Kanonenfieber-10.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41090" class="wp-caption-text">Ein unbekannter Soldat von KANONENFIEBER ©Crow</figcaption></figure>
<p>Ich habe das Gefühl, so ziemlich jeder Mensch hier möchte <strong>KANONENFIEBER</strong> sehen. Überall auf dem Campground wimmelt es von <strong>orangefarbenen T-Shirts</strong>. Ich selber bin gespannt, was der neueste Schrei der deutschsprachigen Death-/Black-Metal-Szene so hergeben wird. Mein erster Eindruck, gemischt mit dem Regen, der langsam anfängt sich unters gute Wetter zu rühren, ist jedoch eher negativer Natur. Die Kriegsuniformen und schwarzen Ganzgesichtsmasken, der Gleichschritt zum Takt, der Stacheldraht und die Maschinengewehrposen auf der Bühne <strong>wirken auf mich doch recht albern</strong>. Auch der Moment, in dem der Sänger plötzlich vorm Mikrofon in eine Pfeife bläst, erzeugt irgendwie nur Fremdscham in mir. Mit Kriegsästhetik im Metal konnte ich noch nie besonders viel anfangen, und so ist es kein Wunder, dass mir gerade diese übertriebene Aufmachung zuwider ist.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41089" aria-describedby="caption-attachment-41089" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41089 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Kanonenfieber-11-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Kanonenfieber-11-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Kanonenfieber-11-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Kanonenfieber-11-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Kanonenfieber-11.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41089" class="wp-caption-text">Ist das touch? ©Crow</figcaption></figure>
<p>Aber ich bin doch wegen der Musik hier! Während ich finde, dass die Studioaufnahmen teilweise an Bands wie <strong>AGRYPNIE</strong> erinnern, habe ich das Gefühl live überhaupt nicht. Der Sound scheint auch etwas sanfter abgemischt als auf Platte. Das schont die Ohren zwar etwas, möchte dafür aber nicht so wirklich Mark und Bein durchdringen. Gut klingen tut’s aber auf jeden Fall, und diese Live-Besatzung hat auch definitiv etwas drauf. Auffällig: Der Drummer ist <strong>Linkshänder</strong> und der eine Gitarrist hat eine Klampfe in mattem Chrom-Lila, die irgendwie so gar nicht ins Bühnenbild passen will. <strong>Fazit: Musik gut. Aufmachung doof.</strong></p>
<h2>Calling The Rain</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41091" aria-describedby="caption-attachment-41091" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41091 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Harakiri-for-the-Sky-13-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Harakiri-for-the-Sky-13-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Harakiri-for-the-Sky-13-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Harakiri-for-the-Sky-13-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Harakiri-for-the-Sky-13.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41091" class="wp-caption-text">Da lächelt er: MATTHIAS von HARAKIRI FOR THE SKY ©Crow</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Wie hätte es anders sein können: Es regnet. Großartig. Das <strong>WOLFSZEIT-FESTIVAL</strong> hat das schlechte Wetter irgendwie echt gepachtet. Aber noch nieselt es nur und so wage ich mich in meiner Regenjacke mittig vor die Bühne, um nicht nur den vollen Sound um die Ohren gedröhnt zu bekommen, sondern auch einen möglichst guten Blick auf <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> zu haben. Denn die<strong> Österreicher</strong> haben in Sachen <strong>Bühnendeko</strong> ordentlich aufgerüstet (nur haben wir es natürlich verpennt, ein Foto davon zu machen).<strong><em><br />
</em></strong></p>
<p>Darüber hinaus fängt das Konzert auch gleich richtig stark an mit <em>&#8222;Sing for the Damage we&#8217;ve done&#8220;</em>, dem zweiten Track ihres neusten Albums &#8222;Mære&#8220;. Kein Geringerer als <strong>NEIGE</strong>, der Sänger von <strong>ALCEST</strong>, ist mit <strong>Guest Vocals</strong> in diesem Song vertreten! &#8230;leider kommt sein Gesang hier und heute aber nur vom Band. Als zweites Lied geben <strong>HARAKIRI</strong> <em>&#8222;Stillborn&#8220;</em> vom Album &#8222;Arson&#8220; zum Besten. Und während ich beim dritten Song (dessen Titel mir partout nicht einfällt!) ob des schlechten Wetters bereits das Zittern anfange, hastet Sänger <strong>J.J.</strong> mal wieder <strong>rastlos über die Bühne</strong>. Der hat einfach keine Ruhe.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41092" aria-describedby="caption-attachment-41092" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41092 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Harakiri-for-the-Sky-7-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Harakiri-for-the-Sky-7-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Harakiri-for-the-Sky-7-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Harakiri-for-the-Sky-7-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Harakiri-for-the-Sky-7.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41092" class="wp-caption-text">Gleich dropt er das Mic: Sänger J.J. ©Crow</figcaption></figure>
<p><strong>MATTHIAS</strong> dagegen steht wie immer <strong>ganz cool hinter seiner Gitarre</strong> und lässt hin und wieder die langen Haare fliegen. <strong>HARAKIRI</strong> <strong>FOR THE SKY</strong> bieten zwar keine ausgefallene Bühnenshow, aber mangelnde <strong>Energie</strong> kann man ihnen jedenfalls nicht vorwerfen. Des weiteren bin ich ein großer Fan der Songauswahl: <em>&#8222;Us Against December Skies&#8220;</em> als viertes Lied und dann endlich <strong>mein geliebtes <em>&#8222;Fire, Walk With Me&#8220;</em></strong>.</p>
<p>Den darauf folgenden Track <em>&#8222;Calling The Rain&#8220;</em> hätte es allerdings nicht unbedingt gebraucht &#8211; regnet es doch die ganze Zeit schon. Das zu Beginn des Songs eingespielte Prasseln wirkt auf mich wie <strong>ein Hohn angesichts des realen Prasselns der Wassertropfen</strong>, die gerade beständig und in großer Zahl auf die <strong>WOLFSZEIT</strong>-Besucher niedergehen. Langsam merke ich, dass meine Regenjacke an Dichtigkeit nachlässt. Höchste Zeit, sich irgendwo unterzustellen! Aber den letzten Song packe ich jetzt auch noch. Es handelt sich dabei um ein <strong>PLACEBO-Cover</strong>: <em>&#8222;Song To Say Goodbye&#8220;</em>. Mit welchem Lied hätten <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> sich würdiger und zugleich würdigender verabschieden können!</p>
<h2>At Satan&#8217;s service since 1989</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41094" aria-describedby="caption-attachment-41094" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41094 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Rotting-Christ-13-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Rotting-Christ-13-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Rotting-Christ-13-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Rotting-Christ-13-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Rotting-Christ-13.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41094" class="wp-caption-text">ROTTING CHRIST saugen die Seelen der Zuschauer förmlich in sich auf ©Crow</figcaption></figure>
<p>Es ist echt verflucht mit dem Wetter: Gerade erst hatte der Regen aufgehört, da fängt er auch schon wieder an. Wenigstens habe ich mich nach dem Auftritt von <strong>HARAKIRI</strong> mit warmen Klamotten und einem Regenschirm eindecken können. Inzwischen ist es dunkel geworden über der Lichtung und es schlägt die Stunde von <strong>ROTTING CHRIST</strong>. Wer die Band nicht kennt, für den zitiere ich an dieser Stelle ihren Bandcamp-Eintrag: &#8222;At Satan&#8217;s service since 1989.&#8220; Damit ist quasi alles gesagt.</p>
<p>Oder doch nicht? Festzuhalten bleibt, <strong>ROTTING CHRIST</strong> spielen melodischen, düsteren Metal. Die Themen: Okkultismus, Mythen und natürlich Satanismus. Der Platz vor der Bühne ist gut gefüllt, es herrscht beinahe Partystimmung. Gitarrist und Bassist der Band aus <strong>Athen</strong> lassen die Haare kreisen. Sänger <strong>SAKIS</strong> motiviert derweil die Menge: &#8222;Hey! Hey!&#8220; Die Interaktion mit den Zuschauern stimmt auf jeden Fall. <strong>ROTTING CHRIST</strong> verbreiten trotz der düsteren Songs einfach richtig gute Laune. Sie spielen und schreien gegen den anhaltenden Regen an, <strong>als wollten sie die Sintflut stoppen</strong>. Die Band hat aber nicht nur mächtig Spaß an ihrem Auftritt, sondern liefert auch rein musikalisch ab &#8211; routiniert und ordentlich, aber zugleich rau und räudig. Ich glaube, genau dieser Spagat hebt das Konzert für mich so hervor.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41093" aria-describedby="caption-attachment-41093" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41093 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Rotting-Christ-11-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Rotting-Christ-11-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Rotting-Christ-11-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Rotting-Christ-11-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Rotting-Christ-11-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Rotting-Christ-11.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41093" class="wp-caption-text">SAKIS von ROTTING CHRIST in seinem Element ©Crow</figcaption></figure>
<p>Auch die Lautstärke soll nicht unerwähnt bleiben! Der <strong>Tonmann scheint nochmal ordentlich aufgedreht zu haben</strong> und so fährt einem der Sound durch Mark und Bein. Das war bei den ersten Bands des Tages noch ganz anders. Aber zurück zu <strong>ROTTING CHRIST</strong>. Es ist das erste Mal, dass ich die <strong>Griechen</strong> live erlebe, und wie alle guten Auftritte geht auch dieser viel zu schnell zu Ende. <strong>SAKIS</strong> ruft noch ein paar Abschiedsworte ins Publikum (&#8222;Dankeschön Deutschland, auf Wiedersehen!&#8220;) und dann ist die Party auch schon vorbei. Selbiges kann man vom Regen leider nicht behaupten. Ein Glück, dass die <strong>WOLFSZEIT-Crew</strong> bereits heute damit angefangen hat, <strong>Stroh auf das Infield zu kippen!</strong></p>
<h2>&#8222;Der Teufel! Fuck! Deutschland!&#8220;</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41096" aria-describedby="caption-attachment-41096" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41096 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Belphegor-5-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Belphegor-5-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Belphegor-5-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Belphegor-5-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Belphegor-5.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41096" class="wp-caption-text">Live aus dem Dungeon: BELPHEGOR ©Crow</figcaption></figure>
<p>Es ist Zeit für die <strong>fürchterlichsten Fürsten der Finsternis</strong>, die dieser Abend sehen wird. Es ist Zeit für <strong>BELPHEGOR</strong>! Unfassbare 30 Jahre lang ist die Band mittlerweile aktiv und auch auf dem <strong>WOLFSZEIT</strong> sind sie nicht das erste Mal zu Gast. Corona hin oder her, waren die <strong>Österreicher</strong> doch nie von der Bühne wegzudenken &#8211; so gaben sie sich beispielsweise <strong>2020 in Torgau</strong> die Ehre. Auch damals war das Wetter beschissen (und das ist noch nett ausgedrückt!), aber <strong>BELPHEGOR</strong> haben schon gezeigt, dass sie sich weder von Kälte noch von Nässe sonderlich beindrucken lassen. Also auf geht&#8217;s!</p>
<p>Das Bühnenbild ist mit Abstand das aufwändigste des heutigen Tages: Ein überdimensionales Bandbanner, <strong>Feuerschalen, Knochen und Totenköpfe</strong> sowie zwei übermannshohe umgedrehte Kreuze zieren das Podium und matchen damit perfekt die Gruselvisagen der Musiker. Das blutverschmierte, leichenblasse Antlitz vom Sänger wird ergänzt durch weiße Kontaktlinsen. Da machst du Auge! Durch die Schminke und die Bühnengestaltung im Kombination mit dem gnadenlosen musikalischen Geschmetter kommt schon eine gewisse <strong>Horroratmosphäre</strong> auf. <strong>BELPHEGOR</strong> geben unter anderem <em>&#8222;Totentanz &#8211; Dance Macabre&#8220;</em> zum Besten, während die Menschen vor der Bühne mit nassen Haaren und Plastikplanen die bitterböse Show genießen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41095" aria-describedby="caption-attachment-41095" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41095 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Belphegor-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Belphegor-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Belphegor-2-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Belphegor-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Belphegor-2-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Belphegor-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41095" class="wp-caption-text">Warum denn so ernst? ©Crow</figcaption></figure>
<p>Eine Sache blicke ich bei <strong>BELPHEGOR</strong> aber nach wie vor nicht, und das sind die Ansagen des Sängers. Das &#8222;Wolfszeit! Wolfszeeeiiit!&#8220; verstehe ich ja noch. Aber warum zur Hölle muss er ständig &#8222;Deutschland!&#8220; brüllen? Würde die Band vom anderen Ende der Erdkugel kommen und verdammt selten, oder gar zum ersten Mal hier auftreten, würde ich es ja verstehen. Aber <strong>BELPHEGOR</strong> kommen aus Österreich&#8230; naja, egal. Die Ansagen sind sowieso recht zusammenhangslos. So stößt der Sänger unvermittelt folgende Wörter direkt hintereinander aus, ich zitiere: &#8222;Der Teufel! Fuck! Deutschland!&#8220; <strong>Keine weiteren Fragen, Euer Ehren.</strong> Insgesamt liefern die <strong>Salzburger</strong> aber eine verdammt geile Show mit <strong>brachial-böser Musik</strong>.</p>
<h2>Die Trolle sind zurück</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41098" aria-describedby="caption-attachment-41098" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41098 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Finntroll-16-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Finntroll-16-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Finntroll-16-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Finntroll-16-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Finntroll-16.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41098" class="wp-caption-text">Das mMn beste Foto des ganzen Festivals zeigt einen FINNTROLL ©Crow</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Als erster Headliner stehen <strong>FINNTROLL</strong>&nbsp;an. Das <strong>Urgestein der Folk-Metal-Szene</strong> beehrt uns heute mit einer bunt gemischten Setlist aus verschiedensten Stadien ihres Schaffens. Interessant ist dabei, wie sehr sich die Songs der neuesten Platte &#8222;Vredesvävd&#8220; musikalisch mit den ersten paar Alben in eine Schublade stecken lassen. Eine Tatsache, die auch vom Sänger erwähnt wird, als er einen älteren Song des Albums &#8222;Jaktens Tid&#8220; ansagt – bevor ihn seine Kollegen darauf aufmerksam machen, <strong>dass dieser von der Setlist gestrichen wurde</strong>. Stattdessen spielen die Trolle einen neueren Song an, der aber &#8211; so die Worte des Fronters &#8211; sehr &#8222;Jaktens Tid&#8220;-like sei.</p>
<p>Der Bühnensound sitzt ordentlich, der Regen ist mittlerweile weg, mein Gehirn aber leider auch. Die Müdigkeit zerrt so hart an mir, dass ich ganze <strong>dreimal in Sekundenschlaf</strong> verfalle, und nur dadurch aufwache, dass mein Körper mich reflexartig daran hindert, einfach nach hinten umzukippen. Nichts für ungut, <strong>FINNTROLL</strong>. Ich liebe euch. Aber ich glaube, <strong>ich muss jetzt schlafen gehen</strong>.</p>
<p><em>Merlin:</em> Und während die Party in vielen Camps jetzt erst so richtig beginnt, schleiche ich mich über die <strong>zappendustere Teer-Allee</strong> hin zu Campingplatz B. Hätte man die wenigen Straßenlaternen entlang des Weges nicht noch ein bisschen leuchten lassen können? Im Stockfinstern läuft man leider nicht selten Gefahr, mit dem genauso <strong>sichtblinden, teilweise torkelnden Gegenverkehr</strong> zu kollidieren&#8230;</p>
<h2>WOLKEN ÜBER CRISPENDORF</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41099" aria-describedby="caption-attachment-41099" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41099 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Maerer-8-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Maerer-8-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Maerer-8-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Maerer-8-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Maerer-8-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Maerer-8.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41099" class="wp-caption-text">MÆRER Loide! ©Crow</figcaption></figure>
<p><strong>Frisches Blut</strong> eröffnet den Samstag des diesjährigen <strong>WOLFSZEIT-FESTIVALS</strong>. Die Mitglieder von <strong>MÆRER</strong> sind aus <strong>Halle und Leipzig</strong> angereist, um den schaulustigen Schwarzmetallern auf dem Infield die Müdigkeit aus den zerknautschten Visagen zu pusten. Wenigstens nehme ich das an, bevor das Konzert losgeht. Aber im Verlaufe des Gigs muss ich feststellen, dass <strong>MÆRER</strong> selbst eher so <strong>von der gemütlichen Sorte</strong> sind &#8211; oder zumindest ihre Musik. Schon das Bühnenbild ist sehr minimalistisch gehalten: Jeweils ein Aufsteller mit Logobanner links und rechts, dazu ein mittelgroßes Banner mit Schriftzug im Hintergrund. Auch outfittechnisch sind die fünf Musiker eher unaufgeregt unterwegs, tragen sehr schlichte, schwarze Klamotten und keine Schminke. Allein das strahlend weiße Instrument des Bassisten sticht heraus. <strong>Hab ich eigentlich erwähnt, dass es schon wieder regnet?</strong></p>
<p>Obgleich <strong>MÆRER</strong> bereits seit 2019 musikalisch aktiv sind, kam in diesem Jahr ihre <strong>erste EP</strong> auf den Markt. Damit erübrigt sich auch die Frage, was sie wohl live spielen werden. &#8222;Am Anfang&#8220; heißt das Album, das sich in vier Tracks untergliedert: <em>&#8222;I/IV &#8211; Vom Ende&#8220;</em>, <em>&#8222;II/IV &#8211; Jener Zeiten&#8220;</em>, <em>&#8222;III/IV &#8211; Verfasstes Leiden&#8220;</em> und schließlich <em>&#8222;IV/IV &#8211; Im Buche die letzten Zeilen&#8220;</em>. Auf mich wirken die Songs trotz einiger schneller Passagen überwiegend sehr ruhig. Zu den düsteren Klängen der Instrumente gesellt sich <strong>stark hallender Gesang</strong>. Das baut, vor allem in Kombination mit dem Regen, schon eine gewisse Atmosphäre auf. Mir persönlich passiert aber einfach zu wenig &#8211; musikalisch wie showtechnisch. Alles klingt wunderbar solide, aber <strong>es fesselt mich nicht</strong>, es bewegt mich nicht. Meinem Begleiter geht es da allerdings ganz anders &#8211; er nimmt sich vor, sobald er nach dem Festival wieder zuhause ankommt sogleich einen Tonträger von &#8222;Am Anfang&#8220; zu bestellen.</p>
<p>Auch wenn <strong>MÆRER</strong> mich nicht für sich begeistern konnten, so haben also andere Zuhörer durchaus Gefallen an ihnen gefunden. Der Sänger bedankt sich denn auch bei den im Regen stehenden Zuschauern und bei der <strong>WOLFSZEIT-Crew</strong>. <strong>Eine schöne Geste zum Ende des Auftakts.</strong></p>
<h2>Uffta-Uffta</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41100" aria-describedby="caption-attachment-41100" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41100 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Totenwache-3-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Totenwache-3-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Totenwache-3-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Totenwache-3-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Totenwache-3.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41100" class="wp-caption-text">Wingardium Leviosa! ©Crow</figcaption></figure>
<p>Am 6. April diesen Jahres war meine Vorfreude auf das <strong>WOLFSZEIT 2022</strong> nochmal signifikant gestiegen. An diesem Tag wurden nämlich <strong>TOTENWACHE</strong> für die diesjährige Ausgabe des Crispendorfer Black- und Pagan-Festivals bestätigt! Die <strong>Hamburger</strong> stellen definitiv <strong>eines meiner absoluten Highlights</strong> im Line-Up dar. Einzig der beständige Nieselregen trübt die Stimmung ein wenig. Auch wenn er natürlich besser zum rauen Black-Metal passt, als es eitel Sonnenschein getan hätte &#8211; ich hatte diesbezüglich schon Befürchtungen, als <strong>TOTENWACHE</strong> für 14:10 Uhr angekündigt wurden. Aber beim <strong>WOLFSZEIT</strong> konnte man sich die letzten Jahre auf das regnerische Wetter verlassen wie auf keinem anderen Festival, und so bekommen die Zuschauer selbst zur mittäglichen Spielzeit eine <strong>passende Atmosphäre</strong> serviert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41101" aria-describedby="caption-attachment-41101" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41101 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Totenwache-7-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Totenwache-7-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Totenwache-7-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Totenwache-7-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Totenwache-7.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41101" class="wp-caption-text">ANIMATRUM von TOTENWACHE ©Crow</figcaption></figure>
<p>Wüsste ich nicht um ihre norddeutsche Herkunft, ich würde denken, man hätte <strong>TOTENWACHE</strong> direkt aus dem Finnland der 90er Jahre importiert. Kalter, unwirscher Black-Metal, <strong>geprägt von Bands der zweiten Welle</strong>. Heißt: Heiserer, krächzender Gesang gepaart mit eingängigen Riffs und quasi durchgängigen Blast Beats, dazu Corpsepaint und schwarze Klamotte. <strong>Klassisch eben</strong>. &#8222;Es ist Zeit für eine Säuberung&#8220;, bellt Sänger <strong>Animatrum</strong> ins Mikrophon und kündigt damit den gleichnamigen Track an (befindlich auf der Split &#8222;Verbrannte Erde&#8220;). Ich werde langsam aber sicher unruhig unter meinem Regenschirm. Still und starr der Musik zu lauschen ist ja schön und gut, aber eigentlich will ich verdammt nochmal meine Haare schütteln&#8230; zum Beispiel zu <em>&#8222;Gloria Antichristi&#8220;</em>. <strong>TOTENWACHE</strong> ziehen trotz (oder wegen?) des grauen Himmels <strong>Zuhörer um Zuhörer</strong> vor die Bühne. Viele in Regenjacken und -ponchos, wenige wie ich mit Schirm. Und ganz ehrlich, mir wird das jetzt auch zu blöd. Also: Schirm zu, Regenjacke aus und Haare auf! Sollen sie doch nass werden. Wann, wenn nicht zu <strong>klirrend kaltem Schwarzmetall aus der Hauptstadt des Nieselregens</strong>.</p>
<p>Wer sich jetzt übrigens fragt, ob nicht doch noch irgendetwas Unvorhergesehenes passiert ist, den muss ich enttäuschen. <strong>TOTENWACHE</strong> spielen souverän und unaufgeregt ihr Set. Keine Eskapaden (weder auf noch vor der Bühne), kein Stromausfall (Spoiler: der trifft heute noch eine andere Band&#8230;), <strong>kein Blut, kein Tod, kein gar nix</strong>. Aber mir fehlt auch nichts. Die Band hat abgeliefert und als sich <strong>Animatrum</strong>&nbsp;mit dem gewohnten &#8222;Macht&#8217;s gut, ihr Idioten&#8220; von den Zuschauern verabschiedet, kann und will ich wieder einmal nicht glauben, dass die Spielzeit schon vorbei sein soll.</p>
<p><strong>FIMBUL 2020</strong>, <strong>DARK TROLL 2022</strong> und <strong>WOLFSZEIT 2022</strong> &#8211; dort habe ich <strong>TOTENWACHE</strong> nun erlebt. Also aller guten Dinge drei sein lassen? Ich denke gar nicht daran. Hey <strong>@RAGNARÖK FESTIVAL</strong>, ihr habt nicht zufällig für nächstes Jahr noch einen Slot frei?</p>
<h2>Ein Auftritt mit Hindernissen</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41134" aria-describedby="caption-attachment-41134" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41134 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Gernotshagen-5-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Gernotshagen-5-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Gernotshagen-5-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Gernotshagen-5-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Gernotshagen-5.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41134" class="wp-caption-text">Wallemähne: DAIMONICON von GERNOTSHAGEN ©Crow</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em><strong> GERNOTSHAGEN</strong> spielen genau ein Lied, verabschieden sich, und das Konzert ist vorbei. Naja, nicht ganz. Irgendwas in der Elektronik oder Technik scheint sich verabschiedet zu haben &#8211;<br />
<em>Merlin:</em> Also ich habe mir sagen lassen, der Transporter von <strong>WATAIN</strong> sei übers Kabel gefahren&#8230;<br />
<em>Mich:</em> &#8230;und so ist erstmal für ganze zehn Minuten der Sound komplett weg. Zuerst will der Sänger ein paar Fotos zur Zeitüberbrückung schießen. Dank der ganzen <strong>Farbe in seinem Gesicht</strong> funktioniert die Face ID allerdings nicht mehr, so dass er sein Handy manuell entsperren muss. Dann fängt er irgendwann an, die Crowd mit <strong>Mitsingparts</strong> (ich glaube, es ist der Refrain von <em>&#8222;Dem Skirnir Zu Ehren&#8220;</em>) bei der Stange zu halten, was auch einigermaßen funktioniert. Zumindest mit denen, die den Text kennen. Im Anschluss gibt der Drummer noch ein Solo zum Besten, bis irgendwann die ganze Bühnenmaschinerie wieder läuft und <strong>GERNOTSHAGEN</strong> endlich ihre geballte Pagan-Power auf uns loslassen können. Dies teils atmosphäriger, teils aggressiver, und am Ende darf dann natürlich auch einen Vollversion des Trinklieds <em>&#8222;Dem Skirnir Zu Ehren&#8220;</em> nicht fehlen. Pünktlich zum allerletzten, verhallenden Ton bricht der Himmel entzwei und <strong>es überkommt die flüchtende Meute ein gewaltiger Regenschauer. </strong></p>
<h2>Rock’n’Roll und Regenschauer</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41104" aria-describedby="caption-attachment-41104" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41104 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Horn-10-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Horn-10-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Horn-10-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Horn-10-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Horn-10.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41104" class="wp-caption-text">Ein Mann, EinHORN ©Crow</figcaption></figure>
<p>Ein Regenschauer, der auch vor <strong>HORN</strong> keinen Halt macht. Gottseidank habe ich mit ein paar Freunden noch rechtzeitig reagiert und mir am Ende des <strong>GERNOTSHAGEN</strong>-Sets einen sicheren Platz auf einer <strong>trockenen Bank unter einem Regenschirm</strong> gesichert. Von hier aus sehen wir zwar nichts, hören aber alles. Und sind trocken. Im Gegensatz zu allen anderen Anwesenden. Neben Blast Beats und gelegentlichen ruhigen Momenten kristallisiert sich aus <strong>HORNs</strong> Musik besonders viel düsteres Rock’n’Roll-Feeling heraus. Und dann fällt mir ein, dass ich diese Band <strong>bereits vor drei Jahren</strong> an genau diesem Ort live erleben durfte. Da war das Wetter etwas besser.</p>
<p>Was allerdings heute gut ist, ist der Sound. Wieder mal ist er nicht zu aggressiv, so dass es für die Ohren ein noch ganz angenehmes Erlebnis ist (auch ohne Ohrenstöpsel). Was leider kaum bis zu unseren billigen Plätzen durchdringt, ist <strong>der Folk-Metal-Anteil der neueren Musikstücke</strong>. Aber das Ganze funktioniert auch erstaunlich gut ohne. Der Sänger glänzt mit unterschiedlichen Vocaltechniken, und auffällig sind auch die ungewöhnlichen Songtitel. Liednamen wie <em>&#8222;Pein Muss (Gerieben Als Korn)&#8220;</em> oder <em>&#8222;Alpenrekorder&#8220;</em>&nbsp;versetzen mich in einen Zustand akuter Verwirrung. Davon abgesehen trägt die Show eine gute <strong>Portion ordentlicher und ehrlicher Energie</strong>, die nur leider etwas von dem Scheißwetter gebremst wird.</p>
<h2>Zurück zu schwarzen Wurzeln</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41105" aria-describedby="caption-attachment-41105" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41105 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Black-Messiah-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Black-Messiah-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Black-Messiah-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Black-Messiah-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Black-Messiah-1-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Black-Messiah-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41105" class="wp-caption-text">Ein Könner an der Geige: ZAGAN von BLACK MESSIAH ©Crow</figcaption></figure>
<p>Nach 30 Jahren Bandgeschichte haben <strong>BLACK MESSIAH</strong> für den heutigen Anlass sowohl ein Backdrop mit ihrem gaaaanz frühen Logo als auch <strong>ein paar Black-Metal-Songs gaaaanz früher Stunde</strong> ausgepackt. Das Material ist so underground, dass es nicht mal auf gängigen Streaming-Plattformen zu finden ist, und deshalb habe ich auch keine Ahnung, wie die ersten zwei Songs heißen. Erst nach einiger Zeit werden dann so langsam die modernen Klassiker ausgepackt. Tanzbare, geigenlastige Folk-Metal-Werke wie <em>&#8222;Der Ring Mit Dem Kreuz&#8220;</em>, <em>&#8222;Sauflied&#8220;</em> und natürlich <em>&#8222;Söldnerschwein&#8220;</em>&nbsp;erwecken die Tanzfläche wieder zum Leben. Von meiner Perspektive aus sieht das ziemlich lustig aus. Lauter <strong>Ganzkörper-Kapuzengestalten</strong>, die auf einem Haufen hin- und herwippen, sieht man nicht alle Tage. Kurioserweise hört der Regen genau bei <em>&#8222;Windloni&#8220;</em>&nbsp;– einem Lied über das Wetter &#8211; urplötzlich auf. Und verpisst sich ein für alle Mal. Danke, ihr Wettergötter!</p>
<p>Respekt geht raus an Sänger und Geigenspieler <strong>Zagan</strong>, der es nicht ein-, sondern zweimal schafft, <strong>während des Singens eine gerissene Geigenseite wieder neu aufzuziehen</strong>. Ein schwieriger Prozess, wie es mir als Laie scheint. Währenddessen übernimmt gekonnt der Keyboarder die wichtigsten Geigenparts. Eine weitere Portion Respekt geht außerdem raus an <strong>Erik</strong>, den Sohn des eben genannten Sängers. Er ersetzt heute den Bassisten, und steht zum allerersten Mal mit <strong>BLACK MESSIAH</strong> auf der Bühne. Weiter so!</p>
<h2>Das mörderische Schwert</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41107" aria-describedby="caption-attachment-41107" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41107 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Thyrfing-9-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Thyrfing-9-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Thyrfing-9-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Thyrfing-9-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Thyrfing-9.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41107" class="wp-caption-text">Beast in Black: JENS RYDÉN von THYRFING ©Crow</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Als <strong>THYRFING</strong> anfangen zu spielen, geht hinter den Regenwolken gerade die Sonne unter und der graue Nebel über den Baumwipfeln ringsum hüllt die Lichtung in eine beinahe unwirkliche Atmosphäre. Genau die richtige Stimmung für die <strong>Viking-Metaller</strong>. <strong>THYRFING</strong>, das sind fünf Männer in schmuckloser Kleidung, die bis auf das Logobanner im Hintergrund keine Bühnendeko mitgebracht haben &#8211; es sei denn, man zählt die <strong>Bierflaschen</strong> mit. Aber die <strong>Schweden</strong> brauchen auch keinen Schnickschnack drumherum. Die Musik, die sie spielen, steht für sich. Vom Tonmann wurde außerdem der Sound im Vergleich zu den vorherigen Bands nochmal ordentlich hochgedreht. In Sachen Lautstärke wird den Zuhörern jetzt einiges mehr geboten als noch am Nachmittag.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41106" aria-describedby="caption-attachment-41106" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41106 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Thyrfing-8-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Thyrfing-8-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Thyrfing-8-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Thyrfing-8-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Thyrfing-8.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41106" class="wp-caption-text">Ein moderner Wikinger ©Crow</figcaption></figure>
<p>In Sachen Wetter sind die Bands beim <strong>WOLFSZEIT</strong> aber weitestgehend gleichberechtigt. Konnten sich <strong>THYRFING </strong>in der ersten Hälfte ihres Konzerts noch über eine kurze Regenpause freuen, so fängt es dann doch wieder an, erst zaghaft, dann immer stärker. Die Musik mischt sich mit dem Prasseln der Tropfen und so <strong>verschwimmt der Sound</strong> für mich mehr und mehr zu einem Brei. Die eh schon locker stehende Menge vor der Bühne dünnt sich ob des Regens immer weiter aus. Sänger <strong>Jens Rydén</strong>&nbsp;will das aber nicht kampflos hinnehmen und motiviert die Verbliebenen: &#8222;HEY! HEY!&#8220; Dann hebt er sein Bier, es quillt schon aus der Flasche, und <strong>prostet dem Publikum zu</strong>. Die braunen langen Haare hängen ihm über die Schultern, strähnig vom Regen. Ich muss sagen, diese Optik unterstreicht die Thematik der Band &#8211; <strong>Jens Rydén</strong>&nbsp;könnte auch gut und gerne auf einem Drachenboot zur Fahrt ins Ungewisse blasen.</p>
<p>Die kampferprobten Nordmänner von <strong>THYRFING</strong> machen übrigens schon <strong>seit fast 30 Jahren</strong> Musik. In wechselnder Besetzung zwar, aber trotz einer längeren Schaffenspause zwischen 2013 und 2021 waren die Viking-Metaller bis jetzt nicht tot zu kriegen. Ihr letztes Album &#8222;Vanagandr&#8220; (aka Fenrir oder Fenris) hat im Gegenteil eine ausdrücklich positive Resonanz erfahren. Aber hier und heute auf dem <strong>WOLFSZEIT</strong> geben die Schweden nicht nur die neuen Songs, sondern auch <strong>altgediente Klassiker</strong> zum Besten. So zum Beispiel das 1999 erschienene <em>&#8222;Storms of Asgard&#8220;</em>, das durchaus episch daherkommt. Generell wohnt dem ganzen Auftritt von <strong>THYRFING</strong> eine nicht wegzudiskutierende <strong>Epik und Genialität</strong> bei. Durch und durch versiert an ihren Instrumenten, beeindrucken sie zudem mit einer Bühnenpräsenz, die ihresgleichen sucht. Und auch, wenn das Konzert mit nasskalter Witterung zu Ende geht: Die <strong>strahlende Begeisterung</strong> in den Gesichtern um mich herum vermag kein Regen abzuwaschen.</p>
<h2>Kerzen und Kutten</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41109" aria-describedby="caption-attachment-41109" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41109 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/БАТЮШКА-7-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/БАТЮШКА-7-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/БАТЮШКА-7-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/БАТЮШКА-7-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/БАТЮШКА-7-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/БАТЮШКА-7.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41109" class="wp-caption-text">Es ist eine Sisyphusarbeit ©Crow</figcaption></figure>
<p>Kommen wir nun zu einer Band, die in der Vergangenheit eine wesentliche Umgestaltung erfahren hat: <strong>БАТЮШКА</strong>. 2015 gegründet und mit dem Album &#8222;Litourgiya&#8220; durch die Decke gegangen, hatte sich die Band nach einem Streit der beiden Gründerväter 2018 getrennt, um nunmehr einerseits als <strong>BATUSHKA</strong> und anderseits als <strong>БАТЮШКА</strong> aktiv zu sein. Ich muss zugeben: So ganz steige ich da nicht durch. Aber Fakt ist, im <strong>WOLFSZEIT</strong>-Line-Up steht <strong>БАТЮШКА</strong> und es sieht alles danach aus, dass die Zuschauer die gewohnte <strong>Black-Metal-Liturgie nach orthodoxem Vorbild</strong> zu erwarten haben &#8211; mit allem, was dazugehört.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41108" aria-describedby="caption-attachment-41108" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41108 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/БАТЮШКА-6-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/БАТЮШКА-6-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/БАТЮШКА-6-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/БАТЮШКА-6-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/БАТЮШКА-6.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41108" class="wp-caption-text">БАТЮШКА: die Segnung ©Crow</figcaption></figure>
<p>Auftritte von <strong>БАТЮШКА</strong> beginnen nämlich, so hat es Tradition, erstmal mit ca.<strong> einer halben Stunde Wartezeit</strong>. Das erklärt sich zum einen durch den Aufbau des in der Tat recht aufwändigen Bühnenbildes, aber vor allem damit, dass ein gutes Dutzend <strong>Kerzen</strong> auf dem Podest entzündet werden wollen. Bei dem Wetter momentan kann das ja heiter(!) werden. Aber schließlich hat der Mann in Mönchskutte seine Aufgabe erfolgreich abgeschlossen und <strong>БАТЮШКА</strong> können mit ihrem Konzert beginnen.</p>
<p>Dieses läuft wie immer streng nach <strong>Zeremoniell</strong> ab. Nichts wird hier dem Zufall überlassen. Die Liturgie wird ohne nennenswerte Pausen in einem Stück durchexerziert, auch rein musikalisch sind keine Ausreißer zu verzeichnen. Kein Transporter von <strong>WATAIN</strong>, der über&#8217;s Stromkabel fährt. Auf dem Infield ist es im Vergleich zu <strong>THYRFING&nbsp;</strong>noch einmal deutlich voller geworden. Die allermeisten <strong>WOLFSZEIT</strong>-Besucher wollen die Metal-Messe von <strong>БАТЮШКА</strong> offensichtlich nicht verpassen. Oder campiert der ein oder andere hier vielleicht auch deshalb, um gleich bei <strong>WATAIN</strong> einen möglichst guten Platz zu erhaschen? Je näher man der Bühne kommt, desto mehr stauen sich die Menschen jedenfalls. <strong>Gruppenkuscheln</strong> hilft ja auch ganz gut gegen die unsäglichen Temperaturen.</p>
<h2>Feuer und kein Blut</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41110" aria-describedby="caption-attachment-41110" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41110 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Watain-9-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Watain-9-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Watain-9-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Watain-9-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Watain-9.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41110" class="wp-caption-text">Der blanke Wahnsinn: WATAIN ©Crow</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Was mich genau bei <strong>WATAIN</strong> erwartet, weiß ich nicht. Alles, was ich weiß, ist, dass sie vor drei Jahren hier &#8217;ne ordentliche Sauerei (buchstäblich) sowohl im Backstage als auch auf der Bühne und in den vorderen Reihen des Publikums hinterlassen haben. Nämlich benutzen die Schweden für ihre Shows gerne mal <strong>den ein oder anderen Liter Schweineblut</strong>, der während ihrer Touren auch gerne mal die ein oder andere Woche in einem Fass gammeln gelassen wird. Zudem munkelt man, der Sänger lagere in jenem Fass über Nacht seine Bühnenkleidung. Ekelhaft. Diesmal bleibt die Stage aber gottseidank trocken. Dafür dauert es jedoch (nachdem die Band 45 Minuten Verspätung hat) keine zehn Sekunden, bis der Sänger eine <strong>brennende Fackel einfach mal so von der Bühne blindlings ins Publikum</strong> wirft. Ein &#8222;glücklicher&#8220; Besucher hebt sie auf und schwingt sie kurz über seinem Kopf, bis die Security eingreifen und der Gefahr ein Ende setzen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41111" aria-describedby="caption-attachment-41111" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41111 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Watain-13-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Watain-13-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Watain-13-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Watain-13-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Watain-13.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41111" class="wp-caption-text">Lass Haare wehen! ©Crow</figcaption></figure>
<p>Eigentlich steht so ungefähr die ganze Bühne in Flammen. Neben Skulpturen aus (richtigen) Knochen ist sie geziert von Feuerschalen und anderen brennenden Ornamenten. Sänger und Basser halten auch gelegentlich mal zwischen und während den Songs ihre Hände schön ins Feuer rein. Ich hab’s ja verstanden, <strong>ihr nehmt es so richtig ernst mit dem Black Metal</strong>. Nebst all dem Getue aber zeigen <strong>WATAIN</strong> musikalisch, dass sie nicht umsonst die Position in der Szene belegen, die sie belegen. Ihre Performance ist schnell, aggressiv und dreckig, und man sieht den Musikern an, dass sie ordentlich Bock haben.</p>
<p>Auch ist der Sänger, so wird mir gesagt, heute ein gutes Stück gesprächiger als sonst und kommuniziert recht viel mit dem Publikum. Bevor er dann <strong>zum zweiten Mal schwungvoll eine brennende Fackel in der Menschenmasse versenkt</strong>. Es wird auch noch rituell mit einem langen Messer herumgefuchtelt und in den Feuern gestochert, bis die Band irgendwann einfach von der Bühne verschwindet und ein mehrminütiger Ambient-Track vom Tonband die Zuschauer im Ungewissen zurücklässt, ob <strong>WATAIN</strong> nochmal auftauchen oder eher nicht so. Es stellt sich heraus, dass letzteres der Fall ist, und damit endet das diesjährige <strong>WOLFSZEIT</strong> auf eine &#8230; interessante Note?</p>
<h2>DAS ENDE</h2>
<p>Leider endet es hier wirklich schon – die von vielen Anwesenden sehnlichst erwartete <strong>Aftershow-Party fällt einfach aus</strong>. Während man in den letzten zwei Jahren davon ausgehen konnte, dass dies COVID-bedingte Gründe hatte, so scheint dieser letzte Moment der Festival-Euphorie in diesem Jahr einfach <strong>kommentarlos unter dem Teppich verschwunden</strong> zu sein. Schade! Ich hatte mich sehr darauf gefreut, und mit mir ein Haufen Anderer, die nun sporadisch vom Infield ins Außen tropfen, als sie merken, dass da wohl tatsächlich nichts mehr kommt.</p>
<h2>Fazit?</h2>
<p><em>Merlin: </em>Zwei Wermutstropfen habe auch ich auf diesem ansonsten wirklich großartigen Festival zu verzeichnen. Da wäre vor allem die schon erwähnte <strong>Beleuchtungssituation</strong> nachts vom Infield rüber zu Campingplatz B. Auf einem mehrtägigen Festival hat nicht jeder Besucher immer und überall eine (Handy)Taschenlampe zur Verfügung. Und abgesehen von der durchaus realen Gefahr des Zusammenstoßens mit anderen Menschen ist die Straße außerdem gesäumt mit nicht wenigen <strong>Schlaglöchern</strong>, von denen Sturzgefahr ausgeht &#8211; für Nüchterne wie für Betrunkene. Darum bitte bitte bitte, beleuchtet in Zukunft diesen scheiß Weg! Danke &lt;3</p>
<p>Der zweite Punkt, verschmerzbar, aber schade, sind die billigen Einmal-Plastikbecher, in denen die Getränke ausgeschänkt wurden. Wo sind die schönen stabilen <strong>WOLFSZEIT-Becher</strong> hin, die es vor Corona mal gab? Vielleicht feiern sie ja nächstes Jahr ihr Comeback &#8211; ich würde mich riesig freuen.</p>
<p><em>Mich: </em>&#8230; außerdem wäre es &#8211; so denke ich &#8211; ganz cool, wenn die <strong>Autogrammstunden etwas größer aufgezogen</strong> wären, oder man zumindest die <strong>Informationen dazu</strong> (Zeitplan etc.) etwas offensichtlicher irgendwo einsehen könnte. Viele der Bands hatten bei ihrem Meet &amp; Greet quasi keine Besucher, während ich nicht nur einmal in eine überraschte Visage starrte, als ich jemanden danach fragte, ob er denn gerade bei seiner Lieblingsband am Autogrammstand gewesen sei.&nbsp;</p>
<p>Ansonsten – was soll ich sagen? <strong>Es war wie immer ein großartiges Fest!</strong> Nichts geht über Black und Pagan Metal im tiefsten Thüringer Wald! Großartige Location, großartige Bandauswahl, tolle Konzerte und ein unvergleichliches <strong>~<em>Ambiente~</em></strong>. Wie jedes Jahr kann ich nur den Blick nach vorne richten und mich darauf freuen, dieses einzigartige Event in der kommenden Sonnenumrundung ein weiteres Mal miterleben zu dürfen.</p>
<p><em>Merlin:</em> Ich kann mich <span style="color: #800000;">Mich</span> da nur anschließen. Es ist mir jedes Jahr wieder ein Fest, dem <strong>WOLFSZEIT-FESTIVAL</strong> beiwohnen zu dürfen. Danke an all die wunderbaren Menschen vor und hinter den Kulissen, <strong>danke MARVIN</strong>, und ein ganz besonderes Danke an dieser Stelle nochmal an den DJ und Fotografen <strong>CROW</strong>, der die Konzerte in faszinierenden Bildern für die Nachwelt festgehalten hat. Apropos faszinierende Bilder&#8230; war da nicht was mit einer Bimmelbahn? Eh, ja. Von unserer Fahrt mit <strong>CRISPI</strong> haben wir in diesem Jahr leider kein Foto gemacht.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41136" aria-describedby="caption-attachment-41136" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41136 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG-20220828-WA0005-300x135.jpg" alt="" width="300" height="135" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG-20220828-WA0005-300x135.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG-20220828-WA0005-1024x461.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG-20220828-WA0005-750x338.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG-20220828-WA0005.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41136" class="wp-caption-text">Dafür gibt&#8217;s ein Selfie von uns mit dem Met-Wolf.</figcaption></figure>
<p><em>Mich &amp; Merlin:</em> <strong>Cheers! Man sieht sich zur nächsten WOLFSZEIT!</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2022-zurueck-in-den-wald/">WOLFSZEIT 2022 &#8211; ZURÜCK IN DEN WALD</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>Thrudvangar &#8211; Schlachten und Legenden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2020 06:52:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[THRUDVANGAR]]></category>
		<category><![CDATA[Viking Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>THRUDVANGAR erfreuen uns mit der Viking/Black-Mischung des VEGVISIR-Albums. Wieder massig walzende Riffs, aber auch epische Aspekte.</p>
<p>6 Jahre Ruhe und dann Das!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/thrudvangar-schlachten-und-legenden/">Thrudvangar &#8211; Schlachten und Legenden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 style="text-align: center;"><span class="berschrift2Zchn">THRUDVANGAR – “VEGVISIR”</span></h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 13.10.2020<br><strong>Dauer:</strong> 45:45 min<br><strong>Label:</strong> Trollzorn<br><strong>Genre:</strong> Viking/Black Metal</p>
<p>Nach sechs Jahren der Ruhe meldet sich die Viking-Black-Formation <strong>THRUDVANGAR</strong> mit ihrem sechsten Full-Length-Album „Vegvisir“ zu Worte!</p>
<h2>Was erwartet uns auf dieser Platte?</h2>
<p>Unter dem „Vegvisir“-Banner reiten eine ganze Reihe <strong>massiver, walzender Midtempo-Riffs.</strong> Darunter rollen gewöhnlich in konstanter und stabiler Manier Sechzehntel-Noten auf der Kickdrum, während obendrauf deutschsprachige Growls von Schlachten und Legenden erzählen. Dazu gibt es in den richtigen Momenten Keyboard-Unterstützung für Melodie und Akkorde, während sich spätestens in den Refrains dann <strong>die epische Seite des Albums</strong> entfalten kann. Ein dicker, starker Gitarrensound kleidet das Ganze in ein ordentlich druckvolles Gewand.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="THRUDVANGAR - SIEGVATERS MAID (OFFICIAL VIDEO) | TROLLZORN" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/3xTdGFSWdEs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wenngleich dieses Rezept gut funktioniert, so sehnt man sich als Zuhörer dennoch relativ schnell nach Abwechslung. Vor allem die Midtempo-Double-Bass nimmt nach einiger Zeit anstrengende Tendenzen an und lässt <strong>viele der Tracks sehr ähnlich</strong> klingen. Genauso könnten auch die Vocals etwas mehr Abwechslung in Tonlage und Rhythmik vertragen.</p>
<p>Umso mehr erfreut es das Ohr dann allerdings, wenn <strong>THRUDVANGAR</strong> aus diesem musikalischen Schema ausbrechen: <strong>Schnellere Nummern</strong> wie <em>„Fardrengir“</em> oder <em>„Fenrirs Brut“</em>, <strong>Keyboard- und Chor-Einsätze</strong> wie etwa bei <em>„Siegvaters Maid“</em> oder <em>„Wächter der Brücke“</em> und nicht zuletzt der komplette letzte Track <em>„Alles Was Bleibt“</em> sorgen für frischen Wind und <strong>stechen somit aus der Masse heraus.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/thrudvangar-schlachten-und-legenden/">Thrudvangar &#8211; Schlachten und Legenden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>HELHEIM &#8211; musikgewordenes Lebensgefühl Skandinaviens?</title>
		<link>https://silence-magazin.de/helheim-rignir/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=helheim-rignir</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 May 2019 05:12:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Helheim]]></category>
		<category><![CDATA[Rignir]]></category>
		<category><![CDATA[Viking Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute werden wir wach mit einer Band, die einige heute Abend sogar Live sehen können: Helheim!</p>
<p>Von Klängen zum Lagerfeuergeknister bis zu kämpferischen Tönen: Schwermut und die Sehnsucht Skandinaviens in Lieder verkleidet.<br />
Unsere Empfehlung aus Norwegen!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">HELHEIM – &#8222;Rignir&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>16.04.2019<strong><br />
Länge:</strong> 54:26 Minuten <strong><br />
Label: </strong>Dark Essence Records<strong><br />
Genre: </strong>Viking Metal </div></div></div></p>
<p>Wozu haben Wikinger Ohren? Damit der Helm nicht über die Augen rutscht! Okay, flach… aber es ist Montagmorgen, als ich mir das neue Album von <strong>HELHEIM</strong> in die Ohren stöpsele. Damit sollte das zu verzeihen sein, hoffe ich.</p>
<h4>Mein ewiges Problem &#8211; die Genrezuordnung</h4>
<p>Als Genre der Gruppe ist<strong> Viking Metal</strong> verzeichnet. Das dürfte die Musikrichtung sein, der <strong>AMON AMARTH</strong> oftmals zugeordnet wird, die mit dieser selber allerdings laut eigener Aussage nichts anzufangen wissen. Ich bin also erstmal recht unbefangen, ich könnte mir Musik zwischen eben jenen <strong>AMON AMARTH</strong> oder auch sehr folk-verbundenen Melodien vorstellen. Nach kurzer Recherche stellt sich heraus, dass sich hinter diesem Genre-Namen allerdings deutlich komplexere Musik verbirgt, die mir durch einige Vertreter wie <strong>SOLSTAFIR, FALKENBACH, ENSIFERUM</strong> oder <strong>ENSLAVED</strong> dann doch recht bekannt ist. Aber da ist wieder mein Problem mit Genre-Namen und Zuordnung der Bands dazu!</p>
<h3>Musikgewordener Schwermut gepaart mit Sehnsucht und purer Energie</h3>
<p>Der Opener des Albums <em>&#8222;Rignir&#8220;</em> ist gleichzeitig auch der Namensgeber für das Album und überrascht mich. Ruhig, schwermütig, sehnsüchtig und instrumental imposant untermalt, bietet er außerdem ein Gitarrensolo. Der zweite Track <em>&#8222;Kaldr&#8220;</em> beginnt mit einem Schlagzeuggewitter und der Eindruck vom ersten Lied wird fortgeführt. Schneller und gewaltiger dieses Mal, aber immer noch weit weg von unbeschwerter Fröhlichkeit. Textlich kann ich leider nichts dazu sagen, da die Texte auf norwegisch gesungen sind.</p>
<p>Aber für mich ist aufgrund des Zusammenspiels der Stimme, der Untermalung durch die Instrumente und des gelegentlichen Krächzens in den schnellen Passagen die Rauheit und Wildheit Skandinaviens vergangener Zeiten herauszuhören. Mir kommen Bilder von harten Männern und Frauen in unwirtlichen Gegenden in den Kopf. Raue See, harte Böden, ständiger Wind und kleine an den Boden geduckte Dörfer mit rauen Sitten. Dieser Eindruck wird dadurch noch verstärkt, dass in Landessprache gesungen wird. Die unbekannten Wörter vertiefen diese fremden, aber anziehenden Emotionen!</p>
<p><em>&#8222;Hagl&#8220;</em> beginnt sehr ruhig, erinnert vielleicht an den Lagerfeuerabend, bei dem Heldensagen gelauscht werden, bevor nach der Hälfte die schweren Gitarrenriffs wieder einsteigen und zusammen mit dem Schlagzeug wieder diese wunderbar sehnsuchtsvolle Atmosphäre erzeugen!</p>
<p>Hier gibt&#8217;s klasse Track <em>&#8222;Ísuð&#8220;</em> zum Reinhören:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/I7HC9tHRT5o?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Eine vertonte Mentalität</h3>
<p>Und diese Stimmung zieht sich auch durch alle insgesamt 8 Titel durch und wirkt durch den Gesang auch sehr echt und authentisch, wie ein vertontes Lebensgefühl, dass gleichzeitig düster aber voller Lebensenergie steckt. <em>&#8222;Vetrarmegin&#8220;</em> als letzter Song bringt noch einmal ein wenig andere Töne mit ein, die Strophen wirken ein wenig kämpferischer, aufregender. Der Refrain wirkt dazu im Kontrast fast schon sakral, wie ein Kirchenchor. Und so endet das Album mit einem Aufhorchen und einem guten Schlussstück.</p>
<h4>Fazit:</h4>
<p>Bei mir trifft die Musik auch genau meinen aktuellen Geschmack, und ich schätze, wer Bands wie <strong>PRIMORDIAL, WINTERFYLLETH, SAOR</strong> oder <strong>DRUDKH</strong> mag, der wird auch hier auf seine Kosten kommen. Und wer im Viking Metal bewandert ist, erst Recht! Mir sagt das Album aus eben diesen Gründen sehr zu, insbesondere auch durch die wechselnden Intensitäten und Gesangsstile des Sängers V‘gandr. Für Fans der ersten Alben der Band dürfte es vielleicht etwas schwieriger sein, denn <strong>HELHEIM</strong> bestehen bereits seit 1992 und machten anfangs klassisch norwegischen Black Metal. Hier bestehen also deutliche Unterschiede zu der jetzigen, eher getragenen und viel komplexeren Musik. Fans der ersten Stunde könnten hier also etwas anderes erwarten, mir gefällt der Wandel der Band sehr gut, unter anderem, weil der klassische Black Metal nicht unbedingt mein Genre ist. Dafür aber umso mehr das, was die Band jetzt abliefert!</p>
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		<title>Ticket-Verlosung! HELHEIM in Hamburg auf &#8222;Strange Rain&#8220;-Tour</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2019 10:19:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
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		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[CAELESTIA]]></category>
		<category><![CDATA[Creative Eclipse PR]]></category>
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		<category><![CDATA[Verlosung]]></category>
		<category><![CDATA[Viking Metal]]></category>
		<category><![CDATA[VULTURE INDUSTRIES]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bock auf Freitickets für HELHEIM?!<br />
Na, aber sicher?!<br />
Du hast die Chance auf 1x2 freien Eintritt für das Konzert im Hamburger Logo-Club.</p>
<p>Dort kannst du das neue Album live hören und gute Musik erleben! Wie?!<br />
Das sagen wir dir im Artikel.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="itemIntroText">
<p>Mit <strong>HELHEIM</strong> kommt am 02.05.2019 eine echte norwegische Institution in Sachen <strong>Viking Metal</strong> ins <strong>Hamburger Logo</strong>. Für dieses Konzert ihrer momentan laufenden &#8222;Strange Rain&#8220;-Tour verlosen wir 1&#215;2 Gästelistenplätze.</p>
<p><em>Du kommst in den Lostopf, indem du uns <strong>bis einschließlich 30.04.2019</strong> eine Mail mit dem Betreff &#8222;<strong>HELHEIM</strong> Ticket-Verlosung&#8220; und deinem Namen als Inhalt an<strong> info@silence-magazin.de</strong> schickst. Wir losen am 01.05.2019 den glücklichen Gewinner aus.</em></p>
</div>
<div class="itemFullText">
<p>Erst vor wenigen Tagen, am 26.4.2019, haben <strong>HELHEIM</strong> ihr inzwischen zehntes Album &#8222;Rignir&#8220; veröffentlicht – und sie werden eine Auswahl ihres neuen Materials ganz sicher auch in Hamburg spielen.</p>
<p>Im Gepäck haben sie neben ihrem atmosphärisch-bombastischen &#8222;Norse-Metal&#8220; die ebenfalls norwegischen Kollegen von<strong> VULTURE INDUSTRIES</strong>, die Düster-progressives darbieten und die doomigen <strong>MADDER MORTEM</strong>. Das Paket wird von <strong>CAELESTIA</strong> aus Griechenland komplettiert.</p>
</div>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/I7HC9tHRT5o?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Hier geht es zu den Webseiten der Bands: <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=I7HC9tHRT5o">HELHEIM</a>, <a href="http://www.vulture-industries.net/">VULTURE INDUSTRIES</a>, <a href="http://www.maddermortem.com">MADDER MORTEM</a> </strong>und <strong><a href="https://www.facebook.com/caelestiaband/">CAELESTIA</a>. </strong></p>
<div class="itemFullText">
<p>Die Tour endet mit dem Konzert am 04. Mai 2019 im Dresdner Skullcrusher. Wer sich dieses Tourpaket also noch ansehen möchte, sollte sich beeilen!</p>
<hr>
<p>Die Verlosung wird durch <strong>Creative Eclipse PR</strong> ermöglich.</p>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Jubiläumsparty an der Küste: 20 Jahre Barther Metal Open Air</title>
		<link>https://silence-magazin.de/jubilaeumsparty-an-der-kueste-20-jahre-barther-metal-open-air/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=jubilaeumsparty-an-der-kueste-20-jahre-barther-metal-open-air</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/jubilaeumsparty-an-der-kueste-20-jahre-barther-metal-open-air/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Oct 2018 08:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[1349]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
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		<category><![CDATA[Barther Metal Open Air]]></category>
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		<category><![CDATA[NORTHLAND]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[VALKENRAG]]></category>
		<category><![CDATA[Viking Metal]]></category>
		<category><![CDATA[WOODSCREAM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Festival-Flashback!<br />
Das BARTHER - für viele so etwas wie ein großes Familientreffen zu guter Musik (anders also als Weihnachten).</p>
<p>Wir resümieren, haben Bock auf nächstes Jahr und nachdem du das gelesen hast, sehen wir uns auch dort!<br />
Bis dann beim Barther!</p>
<p>PS: Beim BARTHER des Propheten... {der musste sein}</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich fahre also auf das diesjährige <strong>BARTHER METAL OPEN AIR</strong>&nbsp;und es schwebt bereits bei der Anfahrt scheinbar eine große melancholische Wolke über dem Gelände. Mein Camp, hauptsächlich bestehend aus jahrelangen Stammgästen des Festivals aus dem hohen Norden, ist schon zu Beginn sichtlich angekratzt. Der Gedanke steht während des ganzen Festivals im Raum, oft wurde er auch schon vor dem Festival angesprochen, ja eigentlich täglich:<strong> sind wir alle das letzte Mal auf dem BARTHER? Was passiert im nächsten Jahr?</strong> Immerhin hat noch der Veranstalter noch Anfang August angekündigt, dass es vermutlich <strong>das letzte BARTHER</strong> sein wird. Eine traurige Stimmung irgendwie. Ein Gefühl, das nur von guter Musik getragen werden kann. Von tiefgründigem, atmosphärischem Black Metal zum Beispiel. Oder auch von mutigem, starkem Viking/Pagan Metal, der dafür steht,&nbsp;<strong>mit welcher Kraft sich das Festival bisher gehalten hat &#8211; in guten wie in schlechten Zeiten</strong>. Und natürlich auch von heiterem, auflockerndem Folk, der zum Feiern aufrufen soll. <strong>Feiern, dass wir nochmal da sein dürfen und auf all das, was wir hier erlebt haben</strong>. So hängt diese Wolke da &#8211; ok, gut es gab keine Wolke, auf dem ganzen Festival ist das Wetter top, bevor wer fragt &#8211; aber die Stimmung ist während des gesamten Festivals bei fast allen Gästen schon merklich bedrückt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29018 size-full" title="Betalmand" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<p><span class="mceMediaCreditTemp mceNonEditable">Sophia | Silence Musik Magazin</span>BETALMAND</p>
<h3>Donnerstag: Mit Death Metal in den Tag starten und geistreich einschlafen</h3>
<p>Schon bei der ersten Band <strong>BETALMAND</strong> stehen eine Menge Leute vor der Bühne, zumindest in Anbetracht der Tatsache, dass es sonst <strong>bisher keine Death Metal-Opener auf dem BARTHER</strong> gab. Die Berliner überzeugen mit starken Riffs und zugegeben &#8211; mich macht es auch immer froh, mal eine Frau auf der Bühne zu sehen. Und die trinkt auch noch Schnaps, jaa!<strong> Denn zum Beginn des Festivals mal anzustoßen, gehört einfach dazu</strong>. Zugegebenermaßen ist der erste Tag musikalisch gesehen nicht ganz so meins, da ich das <strong>BARTHER</strong> hauptsächlich für die tollen Pagan und Viking Metal Bands besuche. Aber <strong>SACRIFIZED</strong> können mich doch trotz mäßigen Sound, mit dem die Band nicht ganz so glücklich scheint, für sich gewinnen. Ein Mix aus <strong>80er-Heavy Metal, Thrash und Black Metal</strong> finde ich richtig gut. Rhythmisch abwechslungsreich, aber dafür gibt es hier ein paar ziemlich lange Intros.</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29215" aria-describedby="caption-attachment-29215" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29215 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29215" class="wp-caption-text">BETALMAND</figcaption></figure></p>
<p>Verloren wirkt auf mich leider <strong>KÂHLD</strong>, die viel mit Licht und Nebel arbeiten. Atmosphärisch ist der Auftritt zwar, aber das hätte wohl besser in der Dunkelheit der späteren Stunden gepasst. Immerhin gibt es hier <strong>viele instrumentale Parts, ganz nach dem Motto: &#8222;Einfach mal die Fresse halten und die Musik genießen&#8220;</strong>. Insgesamt ist der Auftritt aber nicht schlecht, einfach nur nicht ganz mein Geschmack. Was mir dafür sehr gut gefällt ist&nbsp;<strong>PILLORIAN</strong>. Melodische, starke Riffs werden von einer Licht- und Feuershow begleitet, die massig Leute vor die Bühne zerrt. Verdient! Hier ist headbangen Pflicht!</p>
<p><strong>Highlight des ersten Abends sind dann definitiv EIS</strong>, die mit einer Special-Show begeistern. Das ist eben immer das Schöne auf diesen kleinen Festivals wie dem <strong>BARTHER &#8211; hier bringen die Bands auch mal richtig alte oder brandneue Songs auf die Bühne</strong>. Daher spielen die Jungs aus Porta Westfalica hauptsächlich die alten Titel aus ihren Geist-Zeiten, wie dem Album &#8222;<strong>Kainsmal</strong>&#8222;, und bringen damit vor allem älteren Fans zum Schlüpperwerfen.</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29095" aria-describedby="caption-attachment-29095" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29095 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29095" class="wp-caption-text">PILLORIAN</figcaption></figure></p>
<h3>Freitag: Endlich nordische Männer auf der Bühne und mein persönliches Hightlight NORTHLAND</h3>
<p>Nach einer langen Nacht gibt es nichts Besseres als <strong>mit Viking Metal den Met-Humpen zu heben</strong>? Eben, nichts. Und daher bin ich auch gleich zu <strong>HAMARSHEIMT</strong> vor der Bühne. (Später besuchte ich die Jungs noch im Nachbarcamp &#8211; ein Foto davon konntet ihr bereits auf unseren Social Media Kanälen sehen!) Die Berliner haben sich am Morgen um 13:45 Uhr erstmal im Shampoo vergriffen und <strong>offensichtlich in Kunstblut geduscht</strong>. Warum erst so spät? Zum Glück <strong>gibt es auf dem BARTHER gutes Internet</strong>, denn einige meiner Campkollegen stellten fest, dass <strong>WALDSCHRAT aufgrund einer Verletzung des Drummers nicht spielen konnten</strong>. Daher übernehmen <strong>HAMARSHEIMT</strong> ihren Platz.</p>
<p>Aber musikalisch gibt&#8217;s hier gar nichts zu meckern und generell verschwindet hier der Kater sehr schnell durch die <strong>gute Laune der Bandmitglieder und lustige Ansagen</strong>. Angeblich war es sogar schon ihr <strong>zehnter Auftritt auf dem BARTHER &#8211; also gleich noch ein Jubiläum</strong>! Das einzige, was mich sehr stört, ist die doch sehr statische Bewegung auf der Bühne. <strong>Ihr habt echt keinen Grund, aufgeregt zu sein!</strong> Nur der Ersatzgitarrist, der normalerweise in der Berliner Melodic Death Metal Band <strong>SENPAIS</strong> spielt, und für seinen verletzten Kumpel einspringt, schaffte es, die Power der Songs richtig umzuwandeln und bewegte sich voller Energie. <strong>Da geht noch was!</strong>&nbsp;</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29218" aria-describedby="caption-attachment-29218" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29218 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29218" class="wp-caption-text">HAMARSHEIMT</figcaption></figure></p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29224" aria-describedby="caption-attachment-29224" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29224 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29224" class="wp-caption-text">VALKENRAG</figcaption></figure></p>
<p>Ähnlich ist es dann musikalisch bei <strong>VALKENRAG</strong>. Auf diese Band hab ich mich eigentlich sehr gefreut, da sie bereits <strong>beim MV METAL MEETING einen überzeugenden Headliner Auftritt spielten</strong> mit großartigen <strong>AMON AMARTH-Coversongs</strong>. Gut, auf dem <strong>BARTHER</strong> geht das sicherlich nicht wegen der GEMA. Schade, denn so geht diese Band wahrscheinlich an den meisten Leuten dabei, <strong>da es sich halt nur um Standard-Viking-Metal handelt.&nbsp;</strong>Zumindest sind wenig Leute vor der Bühne.&nbsp;Aber man muss zugeben, dass der Sänger <strong>optisch schon was von Johann Hegg hat</strong>. Aber es hat eben auch etwas Gutes, dass <strong>VALKENRAG nicht AMON AMARTH</strong> ist: hier geht es in den Texten eben noch um <strong>mehr als Schlachten, Met und Bruderschaft</strong>. Die Band beschäftigt sich viel mit Mythologie, aber auch mit gängigen Problemen, die nicht nur Wikinger haben und <strong>lässt damit Interpretationsspielräume</strong>.</p>
<p>Danach stehen&nbsp;<strong>ANDRAS</strong> auf der <strong>BARTHER</strong>-Bühne. Die Jungs aus dem Erzgebirge können vor allem <strong>mit hervorragend vielseitigem Gesang und schnellen Rhythmen überzeugen</strong>. Wer sich denkt: &#8222;Höh! Die hab ich doch schon mal gesehen!&#8220; &#8211; der liegt ganz richtig. Denn einige der Mitglieder waren schon im vergangenem Jahr bei <strong>TEMPLE OF OBLIVION</strong> dabei. Ich hab die Band leider vorher noch nie gesehen. Daher war mein erster Gedanke beim Anblick des Sängers: &#8222;<strong>Hmm, ist das Eric Fish?</strong>&#8220; &#8211; großes Fettnäpfchen, aber ich stehe dazu. Musikalisch <strong>befindet sich ANDRAS nämlich in ganz anderen Bereichen</strong> und der Gesang ist auch besser. Die Texte sind tiefgründig und trotzdem ist der <strong>Sound von ANDRAS einfach nur individuell</strong>. Hört es euch unbedingt mal auf Platte an, da soll das noch besser sein!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-29229 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Spätestens bei den Spaniern von <strong>NORTHLAND ist dann mein persönlicher Höhepunkt des Tages</strong> erreicht. Hier gibt es <strong>mit Dudelsack und Violinenmusik eine ordentliche Ladung gute Laune</strong>. Und zum Song &#8222;<em>Where the Heroes die</em>&#8220; die <strong>erste Wall of Death</strong>. Was soll man dazu noch viel sagen? Die <strong>Ränge sind gefüllt, auf der Bühne herrscht viel Bewegung</strong> und auch ältere, einheimische Besucher bewegen sich mal vor die Stage. <strong>NORTHLAND darf gerne wieder kommen</strong> und dann ein fünftes Mal das <strong>BARTHER Publikum zum Schubsetanz animieren</strong>. Der Gesang passt soundtechnisch perfekt im Gegensatz zu bisherigen Aufnahmen der Band. <strong>Live-Musik ist eben doch oft besser!</strong> Außer <strong>NOMANSLAND</strong>&nbsp;ist dann der restliche <strong>Abend doch recht Black Metal-lastig</strong>. Die einzige Band, zu der ich dann noch gehe, ist&nbsp;<strong>FORGOTTEN TOMB</strong>, die durch ihren <strong>Old-School Stil</strong>&nbsp;und der doomigeren Musik zumindest etwas von der Standard Black Metal Szene abweichen. Trotzdem ist mir die Musik am Rest des Abends zu eintönig.</p>
<h3>Der letzte Tag und der größte Headliner</h3>
<p>Da ich das erste Mal mit meiner neuen Kamera auf einem Festival fotografiere, darf ich an diesem Tag erstmalig bemerken, wie schnell sich ein Akku leeren kann. Deshalb hab ich vom letzten Tag leider keine Fotos und kein Videomaterial. Denn tatsächlich habe ich bis dahin versucht, ein paar Ausschnitte meiner persönlichen Favoriten für euch festzuhalten. Eine der Bands, die mich an diesem Tag <strong>am meisten überzeugt, ist WOODSCREAM</strong>. Die kleine, hübsche Frau am Mikrofon hat&nbsp;<strong>ordentlich etwas auf dem Kasten, gesangstechnisch und im Flötenspiel</strong>. Einer der Russen sieht sogar etwas aus wie der bekannte LetsPlayer <strong>Gronkh</strong>. Russen? Richtig! <strong>Daher erinnert der Auftritt auch stark an ARKONA</strong>, aber keine Angst &#8211; es besteht <strong>keine Verwechslungsgefahr mit WOODSCREAM</strong>. Sängerin <strong>Valentina Tsyganova</strong> bevorzugt nämlich <strong>klaren Gesang zu dem Violinenspiel (das hier per Einspieler kam) und harten Riffs</strong>. Auf der <strong>BARTHER Bühne</strong> spielt die Band unter anderem &#8222;<em>Alan</em>&#8222;, ihren bisher bekanntesten Song.</p>
<p>Danach spielen&nbsp;<strong>CTULU</strong>,<strong> die sich in ihren Tracks hauptsächlich mit den Werken von H.P. Lovecraft beschäftigen</strong>. In schwarzen Kostümen und mit weißen Gesichtern stehen sie auf der Bühne. Und irgendwie ziemlich oft über den Nebelmaschinen, um sich unter den Rock wehen zu lassen. Zumindest empfinden das meine Campkollegen und ich so, weshalb der <strong>Auftritt für uns dann doch recht lustig ist</strong>. Musikalisch gibt es eher Standard Metal. Dazu gehören<strong>&nbsp;hauptsächlich Tracks von ihrer letzten Scheibe aus dem Jahre 2016</strong>.</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29239" aria-describedby="caption-attachment-29239" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29239 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29239" class="wp-caption-text">BARTHER</figcaption></figure></p>
<p>Weitere Highlights des letzten Tages sind für mich dann noch die<strong> Pagan-Metaller von GRIMNER und der Hauptakt schlechthin: 1349</strong>. Zu <strong>GRIMNER</strong>? Was soll man da groß sagen? <strong>Die Party startet spätestens ab diesem Punkt</strong>. Mit <strong>harten Gitarren und melodischen Flötenspiel</strong> sind die gut gelaunten Schweden immer wieder ein Live-Erlebnis wert. Es herrscht&nbsp;<strong>gute Laune im gesamten Publikum</strong> und auch die letzten harten Metaller stürzen sich nun ins Getümmel vor die Bühne. Es gibt einige ihrer neusten Songs, wie&nbsp;„<em>En Fallen Jätte</em>“ zu hören, aber auch ihr wohl mit bekanntester Song&nbsp;„<em>Eldhjärta</em>“ schaffte es in die&nbsp;<strong>BARTHER</strong>-Playlist.</p>
<p>Spät in der Nacht startet dann das größte Event &#8211; <strong>1349 gehen auf die Bühne</strong>. Die Lichttechniker stellen auf rote und schwarze Töne um und generell verschwindet die Band fast auf der Bühne. Was wohl eine Feuershow werden soll, wirkt etwas irritierend auf das Publikum. Immerhin kommt nur eine Person auf die Bühne und <strong>pustet kurz etwas Feuer in die Luft</strong>. Aber gut, es herrscht ja auch immer noch extreme <strong>Dürre &#8211; da kann man schon mal vorsichtig sein</strong>. Viele meiner Bekannten haben sich vor allem auf den Drummer&nbsp;<strong>Kjetil-Vidar Haraldstad (SATYRICON) &#8211; oder besser bekannt als Frost &#8211;&nbsp;</strong>gefreut. Der ist bei dem Auftritt allerdings leider nicht dabei. Trotzdem kommen nach dem Festival einige Leute zu mir, die mit dem Sound bei der letzten Band nicht ganz zufrieden waren. Ich finde den Auftritt <strong>authentisch und passend zu den Norwegern</strong>. Alles in allem ein krönender und besonderer Abschluss.</p>
<h3>Fazit und Zukunftsvorhersagen</h3>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29484" aria-describedby="caption-attachment-29484" style="width: 190px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29484 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29484" class="wp-caption-text">Barther Essen</figcaption></figure></p>
<p>Alles in allem hab ich mich <strong>sehr gefreut mal wieder auf dem BARTHER zu sein</strong>, denn es <strong>gehört zu den ersten Festivals, die ich jemals besuchen durfte</strong>. Damals im Jahre 2010 war noch einiges anders als jetzt zum Jubiläum. Zum Beispiel gab es da noch nicht dieses <strong>großartige Essen von der eigenen Festivalküche zu angenehmen Preisen</strong>. Vor allem die Nudeln mit Wurstgulasch waren bei meinem Camp sehr beliebt. Desweiteren kann ich es nur empfehlen, mal das Fleisch vom Spieß zu probieren, dass es bei den Buden gab. Generell waren die <strong>Verkäufer sehr nett und es herrschte gute Stimmung in den hinteren Rängen</strong>. Der <strong>Sound war das gesamte Festival meiner Meinung nach auch sehr gut</strong>. Egal, wo ich wann stand, ich konnte alles gut hören.</p>
<p><strong>Einzige Kritikpunkte sind die fehlenden Duschen und die Kontrollen am Eingang zum Festivalground</strong>. Beim Thema Duschen kann ich mir gut vorstellen, dass das finanziell nicht so leicht ist. Trotzdem ist es nun mal <strong>auf den meisten Festivals, die drei Tage und länger gehen, Standard</strong>. Vielleicht lässt sich da ja mal was machen. Fände ich gut! Zum Thema Kontrollen &#8230; also Bändchen an den Armen wurden schon kontrolliert, jedoch wurde weder bei mir, noch bei anderen Besuchern mal in die Tasche geguckt. Oder vielleicht hab ich das nur immer verpasst. Außerdem gab es diverse Besucher mit fragwürdigen Shirts auf dem Campingplatz und vor der Bühne. Ich finde dieses <strong>Vertrauen, das damit signalisiert wird super</strong>. Aber trotzdem hab ich mir doch ab und zu Gedanken darüber gemacht, wer hier was reinschleppen könnte.</p>
<p><strong>Um jetzt aber endgültig die Stimmung zu heben: Es wird wieder ein BARTHER METAL OPEN AIR im nächsten Jahr geben!!!</strong> Erste Bands wurden von den Veranstaltern (ja, es sind jetzt mehrere) bereits angekündigt. Dazu gehören unter anderem <strong>DORNENREICH</strong>, <strong>ASAGRAUM</strong> und <strong>PANYCHIDA</strong>. Also kein Grund mehr zum Kopf hängen lassen! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jubilaeumsparty-an-der-kueste-20-jahre-barther-metal-open-air/">Jubiläumsparty an der Küste: 20 Jahre Barther Metal Open Air</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>RAGNARÖK 2018 &#8211; Frühling, Sonne, Weltuntergang!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2018 07:22:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Übers Wetter, beste Atmosphäre und ein Ende ohne Schrecken: Wir ziehen Resümee über das Ragnarök 2018</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2018-fruehling-sonne-weltuntergang/">RAGNARÖK 2018 &#8211; Frühling, Sonne, Weltuntergang!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein neues Jahr, ein neues Ragnarök!</strong> So, oder so ähnlich, war das doch in der nordischen Mythologie, oder? Quatsch, ich rede natürlich vom <strong>RAGNARÖK FESTIVAL 2018</strong>! Frühling, Sonne und eine Konzerthalle, in der man von beidem garantiert nichts mitbekommt – hier kommen die Einblicke von uns für euch!</p>
<h2>Ankommen, Bier aufmachen, Zelt aufbauen!</h2>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26818" aria-describedby="caption-attachment-26818" style="width: 185px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26818" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4728-2-206x300.jpg" alt="" height="284" width="195" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4728-2-206x300.jpg 206w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4728-2-702x1024.jpg 702w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4728-2-750x1094.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4728-2.jpg 994w" sizes="auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26818" class="wp-caption-text">Sorgt dafür, dass der Pegel schon vor dem 1. Festivaltag stimmt: DJ SCHNAPSI&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure></p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26820" aria-describedby="caption-attachment-26820" style="width: 244px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26820" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4857-2-1024x888.jpg" alt="" height="221" width="254" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4857-2-1024x888.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4857-2-300x260.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4857-2-750x651.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4857-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26820" class="wp-caption-text">by Steffi Unger</figcaption></figure></p>
<p>Entgegen soeben erwähnter Wetterangaben beginnt das Festivalerlebnis am Donnerstag erstmal mit<strong> Regen und Wolken</strong>. Diese lassen zwar gelegentlich den einen oder anderen Sonnenstrahl durch, das vorausgesagte<strong> „ab 17 Uhr solls nur noch geil werden“</strong> (Zitat Passant) bleibt allerdings eine&nbsp;<strong>Wunschvorstellung</strong>. Nach Zeltaufbau und dem einen oder anderen Bier zum Aufwärmen geht es dann <strong>ab zur Metal-Party mit DJ SCHNAPSI!</strong> Hier erwarten mich, wie auch schon letztes Jahr, viele<strong> betrunkene Menschen</strong> und eine gepflegte Auswahl an tanzbaren und mitgrölwürdigen <strong>Pagan- und Folk-Metal-Hits</strong> der letzten 20 Jahre. Eine <strong>Strip-Show</strong> scheint es auch irgendwann zu geben, diese verpasse ich allerdings (leider?).</p>
<p>Die Nacht war für mich leider <strong>wenig erholsam</strong>&nbsp;(an dieser Stelle würde ich gerne meinen Dank an die tollen kaputten Reißverschlüsse meines Zelts und die netten nächtlichen Minusgrade aussprechen). <strong>Steffi</strong> ergänzt: Diejenigen, die wie ich nicht die Lust verspürt haben, den nächtlichen <strong>Temperaturen</strong> zu fröhnen, haben natürlich wie jedes Jahr die Chance, einen Platz in der <strong>Schlafhalle</strong> zu ergattern. Obwohl dieses Jahr recht überfüllt, schläft man hier doch deutlich <strong>wärmer</strong> und ruhiger als auf dem Campingplatz. Es sei denn, du hast wie ich das Glück und um 4 Uhr morgens fällt ein <strong>Besoffener</strong> in dein Bett, weil er seins nicht mehr findet. Passiert! Nun aber fix in die Konzerthalle und den <strong><em>SILENCE</em>-Autogrammstand</strong> aufbauen. Bald beginnt schließlich die erste musikalische Einlage.</p>
<h2>Tag 1: Die Apokalypse naht</h2>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26791" aria-describedby="caption-attachment-26791" style="width: 170px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26791" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5048-2-666x1024.jpg" alt="" height="277" width="180" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5048-2-666x1024.jpg 666w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5048-2-195x300.jpg 195w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5048-2-750x1153.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5048-2.jpg 943w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26791" class="wp-caption-text">WOLVES DEN&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure></p>
<p>Den Startschuss geben <strong>WOLVES DEN</strong>! Und sie liefern trotz <strong>Opener-Slot</strong> bereits eine sehr überzeugende Show ab. Straighter Black Metal, sauber ausgeführt und sogar der Sound spielt um die Uhrzeit schon mit! Das Schlagzeug klingt ordentlich knackig – und der Sänger gibt auf der Bühne wie immer ein imposantes Bild ab, wie er mit seinen fast zwei Metern über die vorderen Reihen des Publikums emporragt. Leider scheinen noch nicht so viele motivierte Menschen wach zu sein &#8211; oder die Party mit <strong>DJ SCHNAPSI</strong> hatte für manche mehr Nachwirkungen als erwartet. Es bleibt bei einem recht kleinen Publikum und <strong>einer Handvoll erhobener Hände</strong> (hoho).</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26830" aria-describedby="caption-attachment-26830" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26830 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359-300x200.jpg" alt="" height="200" width="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26830" class="wp-caption-text">by Steffi Unger</figcaption></figure></p>
<p>Währenddessen macht Steffi einen kleinen Ausflug auf das sonnige <strong>Festivalgelände</strong>. Wer schnell genug nach draußen eilt, kann jetzt das alljährliche <strong>Wikingerprügeln</strong> vor der Konzerthalle miterleben, das ich bisher leider immer verpasst habe. Zum Usus gehört auf dem Ragnarök nämlich auch ein <strong>Wikingerdorf</strong>, in dem sich gewandete Liebhaber der germanischen Lebensweise&nbsp;zusammentun und sich bei einigem Publikum ordentlich eins <strong>auf die Mütze</strong> geben. Eine nette <strong>Abwechslung</strong> zum &#8222;schnöden&#8220; Festivalalltag. Zurück zu <strong>Mich</strong>, der sich schon auf die nächste Band gefasst machen darf.</p>
<h2>AUF INS GETÜMMEL</h2>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26792" aria-describedby="caption-attachment-26792" style="width: 161px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26792 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5195-2-171x300.jpg" alt="" height="300" width="171" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5195-2-171x300.jpg 171w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5195-2-584x1024.jpg 584w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5195-2-750x1315.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5195-2.jpg 827w" sizes="auto, (max-width: 171px) 100vw, 171px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26792" class="wp-caption-text">DAWN OF DISEASE&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure></p>
<p>Bei <strong>DAWN OF DISEASE</strong> sieht es dann in jeder Hinsicht anders aus als bei ihren Vorgängern: Viele Besucher, die sich alle nicht zu Schade sind, die Mähne kreisen zu lassen. Sogar ein kleiner <strong>Moshpit</strong> bildet sich irgendwann. Sieht übrigens beides von den <strong>Tribünen</strong> der Halle sehr geil aus! Auch auf der Bühne herrschen Energie und Bewegung. Im Gegenzug war der Sound dann leider ein gutes Stück matschiger als bei <strong>WOLVES DEN</strong>. Zumindest von den Tribünen aus ist (besonders bei schnelleren Parts) relativ schwer rauszuhören, was eigentlich musikalisch gerade passiert. <strong>Spaß gehabt wird trotzdem!</strong></p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26793" aria-describedby="caption-attachment-26793" style="width: 213px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26793" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5505-2-1008x1024.jpg" alt="" height="226" width="223" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5505-2-1008x1024.jpg 1008w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5505-2-295x300.jpg 295w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5505-2-750x762.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5505-2.jpg 1427w" sizes="auto, (max-width: 223px) 100vw, 223px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26793" class="wp-caption-text">VANAHEIM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure></p>
<p><strong>VANAHEIM</strong> stehen als nächstes auf meiner Liste. Obwohl ich die Band <strong>zuvor nicht kannte</strong>, wissen sie sehr schnell zu überzeugen! Geboten wird melodienreicher Pagan Metal voller&nbsp; Kraft und Energie. Dazu neben Growls auch gelegentlicher <strong>Kehlkopfgesang</strong>, ein toller Bonuspunkt in Sachen Atmosphäre und Abwechslungsreichtum. Beim letzten Song&nbsp;<em>„Dwarven Chant“&nbsp;</em>wird das Publikum dann so richtig wach und es wird gesprungen, geheadbangt und gecircled was das Zeug hält.</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Mehr Melodien braucht die Welt!</h2>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26794" aria-describedby="caption-attachment-26794" style="width: 243px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26794" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2-300x216.jpg" alt="" height="182" width="253" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2-300x216.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2-1024x737.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2-750x540.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 253px) 100vw, 253px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26794" class="wp-caption-text">Gefühlvolle Geigenatmosphäre bei SAOR&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure></p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26795" aria-describedby="caption-attachment-26795" style="width: 164px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26795" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6153-2-192x300.jpg" alt="" height="272" width="174" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6153-2-192x300.jpg 192w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6153-2-656x1024.jpg 656w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6153-2-750x1171.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6153-2.jpg 929w" sizes="auto, (max-width: 174px) 100vw, 174px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26795" class="wp-caption-text">Mastermind und SAOR-Sänger Andy Marshall&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure></p>
<p><strong>SAOR</strong> und <strong>LEAVES&#8216; EYES</strong> musste ich leider überspringen, deswegen überreiche ich die Feder an <strong>Steffi</strong>:</p>
<p>Auf meine persönliche <strong>SAOR</strong>-Premiere war ich besonders gespannt. Die Idee hinter <strong>Atmospheric Metal mit Folkelementen</strong> klingt in erster Linie zwar angenehm, aber nicht gerade kurzweilig &#8211; so ging es mir bisher auch mit <strong>SAOR-Platten</strong>. Live kommt dann glücklicherweise die Erlösung: Hier sehen wir fünf junge Kerle, die mit Spaß und Leidenschaft eine grandiose Atmosphäre kreieren.</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26797" aria-describedby="caption-attachment-26797" style="width: 170px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26797 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Unbenannt-1-180x300.jpg" alt="" height="300" width="180" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Unbenannt-1-180x300.jpg 180w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Unbenannt-1-614x1024.jpg 614w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Unbenannt-1-750x1250.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Unbenannt-1.jpg 870w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26797" class="wp-caption-text">LEAVES&#8216; EYES&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure></p>
<p>So schaffen sie es, ihre durchschnittlich <strong>10-minütigen Songs</strong> qualitativ hochwertig und hervorragend abgemischt über, und auf die Bühne zu bringen.</p>
<p>Und was wäre die Liveshow einer Wikinger-themenbasierten <strong>Symphonic Metal</strong> Band ohne richtige <strong>Wikinger</strong>? Genau das scheinen sich zumindest die Kollegen von <strong>LEAVES&#8216; EYES</strong> gefragt zu haben. Von der Bühnenperformance mit den örtlich anwesenden<strong> Schaukämpfern</strong> mal abgesehen, zeigen die Jungs um <strong>ELINA SIIRALA</strong>&nbsp;hier 1A umgesetzten<strong> Symphonic Metal</strong> mit<strong> Paganeinflüssen</strong>. Der Gesang sitzt, sowohl bei&nbsp;<strong>ELINA</strong>&nbsp;als auch bei ihrem brüllenden Mitstreiter <strong>ALEXANDER KRULL</strong>, der der ganzen Geschichte nochmal ordentlich Power verleiht. Und das kommt von jemandem, dem sich bei diesem Genre normalerweise die Haare aufstellen. Man hat Ahnung von dem, was man&nbsp; hier schafft, und zeigt das ganz ungeniert.</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26796" aria-describedby="caption-attachment-26796" style="width: 637px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26796 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6792-647x1024.png" alt="" height="1024" width="647" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6792-647x1024.png 647w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6792-190x300.png 190w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6792-750x1187.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6792.png 916w" sizes="auto, (max-width: 647px) 100vw, 647px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26796" class="wp-caption-text">LEAVES&#8216; EYES&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure></p>
<h2>Zeit für die ganz großen Jungs</h2>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26798" aria-describedby="caption-attachment-26798" style="width: 187px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26798" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7030-2-205x300.jpg" alt="" height="288" width="197" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7030-2-205x300.jpg 205w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7030-2-699x1024.jpg 699w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7030-2-750x1098.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7030-2.jpg 990w" sizes="auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26798" class="wp-caption-text">DARK TRANQUILLITY&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure></p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26799" aria-describedby="caption-attachment-26799" style="width: 263px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26799" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6950-2-300x222.jpg" alt="" height="202" width="273" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6950-2-300x222.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6950-2-1024x759.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6950-2-750x556.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6950-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 273px) 100vw, 273px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26799" class="wp-caption-text">DARK TRANQUILLITY&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure></p>
<p>Gerade in Sachen Lichtshow gibt es anfangs beim Headliner <strong>DARK TRANQUILLITY</strong> Probleme. Teilweise steht die Band <strong>komplett im Dunkeln</strong>. Schade, denn jedes Lied wird eigentlich von einer speziell dafür erstellten Videoshow begleitet, was ansonsten sehr gut funktioniert. Viele Menschen haben sich für das Konzert versammelt, und wieder mal darf ich von den Tribünen aus den Anblick der fliegenden Haarpracht hunderter motivierter Metaller genießen. Hat schon was. <strong>DARK TRANQUILLITY</strong> geben eine gute Mischung aus alten und neuen Songs zum Besten, mein Favorit darunter ist <em>„Lost To Apathy“, </em>den sie eigenen Angaben nach seit über zehn Jahren nicht mehr live gespielt haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26801" aria-describedby="caption-attachment-26801" style="width: 177px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26801 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7193-2-187x300.jpg" alt="" height="300" width="187" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7193-2-187x300.jpg 187w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7193-2-640x1024.jpg 640w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7193-2-750x1200.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7193-2.jpg 906w" sizes="auto, (max-width: 187px) 100vw, 187px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26801" class="wp-caption-text">EQUILIBRIUM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure></p>
<p>Dann kommt endlich das Konzert, weswegen ich eigentlich in erster Linie zu diesem Festival wollte. <strong>EQUILIBRIUM</strong> spielen eine Special Show zum <strong>zehnjährigen</strong> <strong>Geburtstag von „Sagas“</strong>, ihrer zweiten Platte und zugleich einem meiner Lieblings-Metal-Alben. Zwar braucht der Sound ein bisschen, um reinzukommen. Aber spätestens als Ex-Sänger <strong>HELGE</strong> auf die Bühne kommt, “<em>Die Weide Und Der Fluss“</em> anstimmt und ihn dann mit <strong>ROBSE</strong> im Team zu Ende bringt, ist der Moment perfekt. Für mich persönlich das Highlight des Festivals, wenn nicht sogar meines bisherigen Jahres. Ich hatte mir viel von dieser einmaligen Show erwartet – und wurde keinesfalls enttäuscht!</p>
<p>So. <strong>Fanboy-Modus aus</strong>, einige nicht ganz so positive Dinge gibt es auch zu berichten: <strong>ROBSE</strong> vergisst den Text von <em>„Des Sängers Fluch“</em>, singt zweimal die gleiche Strophe und für den Rest des Liedes animiert er dann das Publikum. Ich frag mich, wie vielen es auffällt. Außerdem startet das Konzert wegen technischer Probleme ca. zehn Minuten zu spät, wodurch am Ende dann der 16-minütige Instrumental-Epos <em>„Mana“</em> leider nicht gespielt werden kann. An dessen Stelle tritt dann <em>„Born To Be Epic“ </em>vom neuesten Album. Meh. Aber auch das soll mir dieses Erlebnis nicht mehr vermiesen können.</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26800" aria-describedby="caption-attachment-26800" style="width: 700px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26800 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7460-2-710x1024.jpg" alt="" height="1024" width="710" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7460-2-710x1024.jpg 710w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7460-2-208x300.jpg 208w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7460-2-750x1081.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7460-2.jpg 1006w" sizes="auto, (max-width: 710px) 100vw, 710px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26800" class="wp-caption-text">EQUILIBRIUM-Sänger Robse&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure></p>
<p><strong>Das wars dann auch schon für heute. Gute Nacht.</strong></p>
<h2>Tag 2: Der frühe Vogel&#8230; na ja.</h2>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26802" aria-describedby="caption-attachment-26802" style="width: 184px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26802" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8262-2-210x300.jpg" alt="" height="277" width="194" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8262-2-210x300.jpg 210w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8262-2-717x1024.jpg 717w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8262-2-750x1071.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8262-2.jpg 1015w" sizes="auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26802" class="wp-caption-text">MAAHES&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure></p>
<p>Der nächste Morgen beginnt dann mit <strong>CALICO</strong>. Ein paar wenige Festivalbesucher haben sich sogar schon vor die Bühne schleppen können, um sich das <strong>Piratenspektakel</strong> anzusehen. Ich mache mir von den Tribünen aus ein Bild des Ganzen. Der Sound überzeugt leider nicht allzu sehr – die Geige hat Schwierigkeiten, sich gegen die Mauer aus Metal-Sound durchzusetzen. Aber auch letzterer gibt sich schwer verständlich, da die Vocals ihn an Lautstärke nochmal übertrumpfen.&nbsp;Das Publikum ist zwar da, schläft aber scheinbar noch (im Stehen). Immerhin sieht man den Bandmitgliedern an, dass sie<strong> Spaß bei der Sache</strong> haben.</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26803" aria-describedby="caption-attachment-26803" style="width: 177px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26803" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8870-2-204x300.jpg" alt="" height="275" width="187" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8870-2-204x300.jpg 204w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8870-2-695x1024.jpg 695w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8870-2-750x1105.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8870-2.jpg 984w" sizes="auto, (max-width: 187px) 100vw, 187px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26803" class="wp-caption-text">ENISUM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure></p>
<p>Im Anschluss treten dann <strong>MAAHES</strong> auf – und das in wahrlich schauriger Aufmachung. Die Bühne ist eingerichtet wie das Innere einer ägyptischen Totenkammer, inklusive Band mit <strong>Mumienverkleidung</strong>. Klingt jetzt erstmal lustig, wirkt in seiner Ausführung aber tatsächlich relativ finster und überzeugend. Lange, schwarze Umhänge mit Kapuzen, darunter charakterlose, bandagierte Gesichter mit dunklen Löchern, wo man eigentlich Augen und Münder erwarten würde. In seiner übers Mikrofon gebeugten Haltung wirkt der Sänger fast wie <strong>ATTILA</strong> <strong>von MAYHEM</strong> – <strong>in untot</strong>. Der Sound ist jetzt auch ein gutes Stück besser und die Halle weitaus gefüllter. So gefällt mir mein Black Metal.</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26804" aria-describedby="caption-attachment-26804" style="width: 199px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26804" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8923-2-276x300.jpg" alt="" height="227" width="209" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8923-2-276x300.jpg 276w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8923-2-941x1024.jpg 941w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8923-2-750x816.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8923-2.jpg 1332w" sizes="auto, (max-width: 209px) 100vw, 209px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26804" class="wp-caption-text">ENISUM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure></p>
<p>Noch besser gefällt mir allerdings die nächste Show. <strong>ENISUM</strong> aus Italien bieten naturalistischen Ambient Black Metal der Meisterklasse. Das gekonnte Wechselspiel zwischen ruhigen, atmosphärischen Parts und einem drückenden Schwall an kraftvoller, mitreißender musikalischer Energie zieht das Publikum binnen Minuten in seinen Bann. Die Konzertbesucher (ich inklusive) sind wie hypnotisiert, und man sieht kaum einzelne Personen, die nicht Headbangen oder zumindest stark mit Kopfnicken beschäftigt sind. Ein wahres <strong>Kunstwerk von einem Konzert.</strong> Ich bin froh, dass ich mir endlich mal wieder Zeit nehmen konnte, in solch einer Musik zu versinken und aufzugehen.</p>
<h2>AUF DIE SANFTE TOUR</h2>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26806" aria-describedby="caption-attachment-26806" style="width: 171px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26806 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9142-2-181x300.jpg" alt="" height="300" width="181" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9142-2-181x300.jpg 181w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9142-2-617x1024.jpg 617w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9142-2-750x1246.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9142-2.jpg 873w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26806" class="wp-caption-text">HARPYE&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure></p>
<p><strong>HARPYIE</strong> hat sich für euch <strong>Alexandra</strong> angeschaut:</p>
<p><span class="_5yl5">Auch für ordentliche Gelage-Stimmung ist auf dem <strong>RAGNARÖK</strong> gesorgt: Nach der eher düsteren Performance von&nbsp;<strong>ENISUM</strong> sind nun <strong>HARPYIE</strong> an der Reihe, dem Publikum ordentlich einzuheizen. In ihren Federkleidern machen sie dabei ihrem Namen alle Ehre (siehe <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Harpyie_(Mythologie)">hier</a>). Mit ihrem Modern-Folk-Sound regt die fünfköpfige Band das Publikum so richtig zum Tanzen an. Dabei macht für mich vor allem die Geigerin, <strong>MECHTHILD HEXENGEIGE</strong>, den besonderen Mittelalter-Charme der Bielefelder Truppe aus.</span></p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26808" aria-describedby="caption-attachment-26808" style="width: 197px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26808 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9841-2-207x300.jpg" alt="" height="300" width="207" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9841-2-207x300.jpg 207w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9841-2-708x1024.jpg 708w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9841-2-750x1085.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9841-2.jpg 1002w" sizes="auto, (max-width: 207px) 100vw, 207px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26808" class="wp-caption-text">FEJD-Sänger Patrik Rimmerfors mit Bouzouki&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure></p>
<p><strong>FEJD</strong> haben besonders <strong>Steffi</strong> in ihren Bann gezogen:</p>
<p>Eigentlich bin ich den Folk Metal-Schuhen ja längst entwachsen. Lange Zeit gab es nichts Neues, <strong>nichts Überzeugendes</strong> in dieser Szene, sodass sich meine Begeisterung dafür Stück für Stück in <strong>Brechreiz</strong> gewandelt hat. Nicht so aber bei <strong>FEJD</strong>! Die <strong>Schweden</strong>, seit 2001 aktiv, allerdings nicht auf meinem Schirm, zeigen der verwöhnten Crowd, wie Folk Metal wirklich geht: mit <strong>Bouzouki</strong> und <strong>Moraharpa</strong> (und ja, selbst ich als <strong>Klampfennerd</strong> musste diese Namen googlen) gibt es musikalisch ausgefeilten und vor allem <strong>authentischen Folk</strong> auf die Ohren, dass dem eingeschlafenen Wikinger in mir das Herz aufgeht. Empfehlung meinerseits für alle, die das Genre wie ich schon aufgegeben hatten und doch für klasse eingesetzte Folkelemente, die zur Ausnahme mal nicht <strong>aus der Büchse</strong> kommen, zu haben sind. Kommando zurück an<strong> Mich</strong>!</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26807" aria-describedby="caption-attachment-26807" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26807 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528-1024x683.jpg" alt="" height="683" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26807" class="wp-caption-text">2. FEJD-Sänger Niklas Rimmerfors mit Moraharpa&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure></p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26809" aria-describedby="caption-attachment-26809" style="width: 198px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26809" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0304-2-227x300.jpg" alt="" height="275" width="208" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0304-2-227x300.jpg 227w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0304-2-774x1024.jpg 774w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0304-2-750x992.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0304-2.jpg 1096w" sizes="auto, (max-width: 208px) 100vw, 208px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26809" class="wp-caption-text">BATUSHKA&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure></p>
<p><strong>BATUSHKA</strong> würde ich mir auch gerne ganz ansehen, aber auch hier steht mir die Arbeit am Stand wieder teilweise im Weg. Schade, denn für Atmosphäre ist gründlich gesorgt! Kerzenständer, Kirchenpodest, Weihrauch, dunkle Priesterkleidung mit verhüllten Gesichtern – das Konzert ist mit viel Liebe zum Detail&nbsp; wie eine<strong> dunkle Perversion einer christlichen Messe</strong> aufgebaut<strong>.</strong> Dazu der düstere Black Metal, teils mit genreüblichem Gekreische, teils mit bedrohlichem Kirchenchorgesang – die Polen verstehen wie immer prächtig, eine finster-sakrale Show aufzutischen. Der eine oder andere munkelt vom &#8222;heimlichen Headliner&#8220; des Abends &#8211; schließlich ziehen <strong>BATUSHKA</strong> mit ihrer Performance gefühlt deutlich mehr Menschen vor die Bühne als alle Vorhergehenden. Props dafür!</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Ein Ende ohne Schrecken</h2>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26810" aria-describedby="caption-attachment-26810" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26810 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0637-2-1024x802.jpg" alt="" height="802" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0637-2-1024x802.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0637-2-300x235.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0637-2-750x587.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0637-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26810" class="wp-caption-text">ROTTING CHRIST&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure></p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26811" aria-describedby="caption-attachment-26811" style="width: 144px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26811" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0553-2-170x300.jpg" alt="" height="272" width="154" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0553-2-170x300.jpg 170w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0553-2-579x1024.jpg 579w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0553-2-750x1326.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0553-2.jpg 820w" sizes="auto, (max-width: 154px) 100vw, 154px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26811" class="wp-caption-text">ROTTING CHRIST&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure></p>
<p>So viele Hände wie bei <strong>ROTTING CHRIST</strong> habe ich schon lange nicht mehr gleichzeitig in der Luft gesehen. Kein Wunder, bei den ganzen straighten, mitreißenden Rhythmen sowie zahlreichen <strong><em>HUs</em> und <em>HAs</em>,</strong> die hier an den Tag gelegt werden. Professionell ausgeführt, dazu ordentlicher Sound, der dieser Musik vor allem eines gibt: <strong>Wucht!</strong> Und das ist definitiv das, was ihre rohe Power auf ein Maximum steigert.</p>
<p><strong>Mitten aus dem maritimen Moshpit</strong> berichtet über das <strong>ALESTORM</strong>-Konzert jetzt nochmal <strong>Steffi</strong> <em>&#8222;Ich bin zu alt für sowas&#8220;</em> <strong>Unger</strong>:</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26813" aria-describedby="caption-attachment-26813" style="width: 185px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26813 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0976-2-195x300.jpg" alt="" height="300" width="195" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0976-2-195x300.jpg 195w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0976-2-667x1024.jpg 667w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0976-2-750x1152.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0976-2.jpg 944w" sizes="auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26813" class="wp-caption-text">ALESTORM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure></p>
<p>Nach all den <strong>ernstzunehmenden</strong> Performances der letzten 2 Tage hier mein persönliches <strong>Lachkrampf-Highlight</strong>: <strong>ALESTORM</strong>. Ein Festival durchzuknipsen ist immer ziemlich anstrengend, Bands-Gucken ist meist auch nicht drin. Nachdem sich aber die <strong>Fotosession</strong> mit den <strong>Schotten</strong> schon als <strong>Spießrutenlauf</strong> entpuppt hat (das ständige Ausweichen vor herumfliegenden <strong>Crowdsurfern</strong> und gestressten Securitys ähnelt durchaus einer olympischen Disziplin), überkam mich dann doch die jugendliche Feierlaune. Also rein in den Pit, bisschen <strong>Rumpöbeln</strong>, <strong>Ruderbootfahren</strong> und eine überdimensionale <strong>Gummiente</strong> durch die Gegend schmeißen. Die auch privat sympathischen Piraten von <strong>ALESTORM</strong> reißen die Bude ordentlich ab, haben und machen Spaß und bringen Klassiker wie neue Songs überzeugend rüber. Als mir dann die unaufhörlichen Schubsereien zu doof werden und der <strong>Fremdschweißanteil</strong> an meinem Körper bedrohliche Limits überschreitet, heißt es: Hochheben lassen, zur Bühne vorsurfen und dann eine Stunde am Stand rehabilitieren, bevor der finale Act zum Knipsen einlädt. Dein Einsatz, <strong>Mich</strong>!</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26815" aria-describedby="caption-attachment-26815" style="width: 783px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26815 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0819-Kopie-793x1024.jpg" alt="" height="1024" width="793" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0819-Kopie-793x1024.jpg 793w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0819-Kopie-232x300.jpg 232w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0819-Kopie-750x968.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0819-Kopie.jpg 1123w" sizes="auto, (max-width: 793px) 100vw, 793px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26815" class="wp-caption-text">ALESTORM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure></p>
<h2>Ein Abschied mit Wumms</h2>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26814" aria-describedby="caption-attachment-26814" style="width: 221px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26814" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1362-2-698x1024.jpg" alt="" height="338" width="231" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1362-2-698x1024.jpg 698w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1362-2-205x300.jpg 205w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1362-2-750x1100.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1362-2.jpg 989w" sizes="auto, (max-width: 231px) 100vw, 231px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26814" class="wp-caption-text">DER WEG EINER FREIHEIT&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure></p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26816" aria-describedby="caption-attachment-26816" style="width: 184px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26816" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1449-200x300.jpg" alt="" height="291" width="194" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1449-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1449-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1449-750x1122.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1449.jpg 969w" sizes="auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26816" class="wp-caption-text">DER WEG EINER FREIHEIT&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure></p>
<p>Als letzte Band des Festivals treten dann <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong> auf. Und – <strong>holy shit!</strong> – ich hätte nicht gedacht, dass hier nochmal eine solche Energie an den Tag gelegt werden würde. Ein perfektes Zusammentreffen von Post Rock und Black Metal – und dann die <strong>Geschwindigkeit</strong>! Es grenzt an Unmenschlichkeit, wie der Schlagzeuger eine Stunde lang mit geschätzten 250 BPM fast konstant Blast Beats aus sich herausholt. Ich bin echt froh, dass ich diese Band mal mit richtig gutem Sound erleben darf, denn erst jetzt spüre ich ihre durchdringende Wirkung in vollem Ausmaß. Und das, obwohl sie mir schon ziemlich lange bekannt sind. <strong>Und!</strong> Ein richtig, richtig großes <strong>Lob an den Lichttechniker.</strong> Die Lichtshow ist meisterhaft an die Musik angepasst und gibt jeden Part, jeden Snare-Schlag, jeden Stimmungswechsel perfekt wieder. Respekt!</p>
<h2>Schon wieder vorbei? Oh &#8230;</h2>
<p>Mit diesem wahrhaft würdigem finalen Erlebnis geht das diesjährige <strong>RAGNARÖK FESTIVAL</strong> auch schon zu Ende. Insgesamt habe ich, wie ihr vielleicht gemerkt habt, kaum Negatives zu berichten. Der <strong>Sound</strong> war meistens <em>on point</em>, und alle Bands, die ich mir ansehen konnte, wussten auf die eine oder andere Art zu<strong> überzeugen</strong>. Dies kann man (leider!) nicht nach jedem Festival behaupten. Auch die diesjährigen Erfahrungen am <em><strong>SILENCE</strong></em>-Stand waren, trotz gelegentlich stressiger Minuten, überwiegend positiv! Danke an alle von euch, die vorbeigekommen sind. Wir hoffen, auch für euch war bei den Autogramm-Sessions etwas dabei und alles so, wie es sein soll. Verbesserungsvorschläge, Hass- und Liebesbriefe könnt ihr uns gerne in der <strong>Kommentarspalte</strong> hinterlassen.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>In diesem Sinne: Tschüss, und bis zum nächsten Jahr! Wir sehen uns am <em>SILENCE</em>-Stand!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2018-fruehling-sonne-weltuntergang/">RAGNARÖK 2018 &#8211; Frühling, Sonne, Weltuntergang!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>15 Jahre Götterdämmerung: Vorbericht Ragnarök Festival 2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Mar 2018 10:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
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		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Tante Frieda und Onkel Hartmut aus Lichtenfels bei ihrem wöchentlichen Einkauf am Samstagmorgen plötzlich von unzähligen schwarz gekleideten, langhaarigen, bärtigen und äußerst zuvorkommenden Gestalten umgeben sind, kann das nur eines bedeuten – das Wochenende nach Ostern ist gekommen, und mit ihm ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/15-jahre-goetterdaemmerung-vorbericht-ragnaroek-festival-2018/">15 Jahre Götterdämmerung: Vorbericht Ragnarök Festival 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Tante <strong>Frieda</strong> und Onkel <strong>Hartmut</strong> aus Lichtenfels bei ihrem wöchentlichen Einkauf am Samstagmorgen plötzlich von unzähligen schwarz gekleideten, langhaarigen, bärtigen und äußerst zuvorkommenden Gestalten umgeben sind, kann das nur eines bedeuten – das Wochenende nach Ostern ist gekommen, und mit ihm das <strong>Ragnarök Festival 2018</strong>!</p>
<h3 style="text-align: center;">Die Institution</h3>
<p>Am 6. und 7. April 2018 wird sich die <strong>Stadthalle Lichtenfels</strong> einmal mehr zur Heimstätte des Pagan, Folk und Black Metal verwandeln. In diesem Jahr feiert die Festival-Instanz ihre 15. Auflage &#8211; yeah, Jubiläum! Das Team um Veranstalter <strong>Ivo</strong> hat sich selbstverständlich nicht lumpen lassen und ein spannendes Billing zusammengestellt. Dem Schwerpunkt der Veranstaltung entsprechend, stehen <strong>EQUILIBRIUM&nbsp;</strong>(mit einem speziellen&nbsp;&#8222;Sagas&#8220;-Set!) und <strong>ENSLAVED</strong> ganz oben auf der Liste, gefolgt von weiteren bekannten Formationen wie <strong>BATUSHKA</strong>, <strong>ALESTORM</strong> und <strong>EINHERJER</strong>, <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong> und <strong>WOLFCHANT</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/Yom8nNqmxvQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Daneben wurde mit <strong>DARK TRANQUILLITY</strong>, wie schon im letzten Jahr, eine echte Größe aus dem Melodic-Death-Metal für das Endzeit-Festival gewonnen (2017 waren noch <strong>INSOMNIUM</strong> am Start). <strong>ENISUM</strong> und <strong>SAOR</strong> ergänzen die Black-Metal-Sparte um eine besonders atmosphärische Note. Für weitere Abwechslung sorgen Acts wie <strong>LEAVES‘ EYES</strong>, <strong>DAWN OF DISEASE</strong> und außerdem <strong>KILLING SPREE</strong>, die schon bei der Erstauflage des Festivals spielen durften. Insgesamt zählt das Line-Up über 25 Bands.</p>
<p>Die letzten Bestätigungen sowie die Running Order werden diese Woche bekanntgegeben. Tickets für die Veranstaltung sowie Camping oder Schlafhalle (sowohl klassisches Camping im Freien als auch behütetes Nächtigen in einer wohlig warmen Turnhalle sind möglich) könnt ihr <a href="http://shop2.ragnaroek-festival.com/">HIER</a> erwerben. <strong><em>SILENCE</em></strong> ist auch dieses Jahr wieder mit einem eigenen Autogrammstand vor Ort, um euch mit den auftretenden Stars in Kontakt zu bringen. Vielleicht drehen wir sogar ein kleines Video für euch, wer weiß&#8230; Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn ihr noch mehr über das <strong>Ragnarök Festival</strong> erfahren wollt, schaut euch gern auf der <a href="http://www.ragnaroek-festival.com/">Website</a> oder auf <a href="https://www.facebook.com/ragnaroekfestival/">Facebook</a> um.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/15-jahre-goetterdaemmerung-vorbericht-ragnaroek-festival-2018/">15 Jahre Götterdämmerung: Vorbericht Ragnarök Festival 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Packt das Trinkhorn ein, es geht zum Mead &#038; Greed Festival Oberhausen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julian Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Mar 2018 10:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Jörmungand]]></category>
		<category><![CDATA[konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Oberhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Underground]]></category>
		<category><![CDATA[Viking Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei Tage lang Met, Bier und zehn Bands, die es in sich haben. Genau das ist das Mead &#38; Greed Festival 2018. Vom 16. bis zum 17. März wird es im Oberhausener Emscherdamm Folk, Viking, Mittelalter und Pagan Metal bis zum Abwinken ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Zwei Tage lang Met, Bier und zehn Bands, die es in sich haben. Genau das ist das Mead &amp; Greed Festival 2018. Vom 16. bis zum 17. März wird es im Oberhausener Emscherdamm Folk, Viking, Mittelalter und Pagan Metal bis zum Abwinken geben!</h3>
<p>Für die Nordmänner (und natürlich auch Nordfrauen) unter euch ist dieses Festival genau das Richtige. Die Veranstaltung mit der leicht zu überblickenden Anzahl von zehn Bands ist im beschaulichen Oberhausen beheimatet. Mitten im <strong>Herzen des Ruhrgebiets</strong>. Der Emscherdamm ist ein Jugend- und Kulturzentrum. Also die perfekte Location für ein Festival im Übergang vom tristen Winter, hin zum Frühjahr. Die Wartezeit auf den Sommer kann damit noch ein Stück mehr verkürzt werden.&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;">Der Freitag</h2>
<p>Doch, wer spielt dort jetzt überhaupt? Ums kurz zu sagen: Hochkaräter aus der Szene und lokale Größen. Jaaa, schon gut, das behauptet jeder, ich weiß. Also, mit dabei sind:&nbsp;<strong>JÖRMUNGAND</strong>. Die 2009 gegründete Pagan- und Folk Metal Band tritt in Oberhausen als Headliner des Freitags auf. Als lokale Bekanntheit werden die Oberhausener&nbsp;<strong>BAUMBART</strong> von der Bühne grüßen. Die im Folk Metal angesiedelte Band reißt das Publikum in ihre vollkommen eigene Fantasy-Welt aus Drachen, Zwergen und was es sonst noch alles gibt, mit. Das weitere Line-Up für Freitag sieht folgendermaßen aus:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">18.00 Uhr Doors<br />
18.15-19.15 Uhr <strong>DRAUPNIR</strong><br />
19.30-20.30 Uhr <strong>BAUMBART</strong><br />
21.00-22.00 Uhr <strong>DUROTHAR</strong><br />
22.30-23.45 Uhr <strong>JÖRMUNGAND</strong></p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<h2 style="text-align: center;">Der Samstag</h2>
<p>Der Samstag schreit schon jetzt nach ordentlicher Unterhaltung.&nbsp;<strong>STORM SEEKER&nbsp;</strong>geben sich als Headliner die Ehre. Wer schon mal einen ihrer Gigs beiwohnen durfte, weiß, was das Publikum zu erwarten hat. Geile Stimmung, Texte zum mitgrölen und die ein oder andere belustigende Textzeile &#8211; schaut mal in unseren Bericht vom&nbsp;<strong>Dong Open Air 2017</strong> &#8211; sind garantiert!</p>
<p>Bevor jedoch diese Stimmungskanonen die Bühne entern, zeigen euch&nbsp;<strong>INCANTATEM</strong>, wie moderner Folk Metal aus Hamburg klingt. Die Truppe aus Deutschlands Norden verbindet sozialkritische Themen mit den vielfältigen Klängen von Dudelsack, Cello und Flöte. Dazu werden&nbsp;<strong>TALES OF RATATÖSK&nbsp;</strong>den zweiten und zugleich letzten Tag eröffnen. Die Oberhausener Wikinger werden bei ihrem Heimspiel eine Pagan-Party im Stile der alten Nordmänner feiern. Der Samstag hat außerdem noch mehr zu bieten:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">14.00 Uhr Doors<br />
14.30-15.30 Uhr <strong>TALES OF RATATÖSK</strong><br />
16.00-17.00 Uhr <strong>SKALDENMET</strong><br />
17.30-18.30 Uhr <strong>AZURICA</strong><br />
19.00-20.00 Uhr <strong>VERA LUX</strong><br />
20.30-21.30 Uhr <strong>INCANTATEM</strong><br />
22.00-23.30 Uhr <strong>STORM SEEKER</strong></p>
</blockquote>
<p>Wenn euch das Line-Up überzeugt hat, dann heißt es: Trinkhörner polieren und Tickets kaufen. Für ein Festivaltickt sind<strong> insgesamt</strong> <strong>26,25 EUR</strong> zu berappen. Eine Karte für den Freitag kostet <strong>10,50 EUR</strong> und der Samstag <strong>18,90 EUR</strong>. Es bleibt also noch genug Geld, um die Trinkhörner mit Met und Bier zu füllen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/packt-das-trinkhorn-ein-es-geht-zum-mead-greed-festival-oberhausen/">Packt das Trinkhorn ein, es geht zum Mead &#038; Greed Festival Oberhausen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Drei-Tage-Bart(h) &#8211; Bericht BMOA 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah H]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Sep 2017 06:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Barth]]></category>
		<category><![CDATA[Barther Metal Open Air]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[BMOA 2017]]></category>
		<category><![CDATA[Festivalbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Viking Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beschauliches Barth &#8211; Die Location vor Ort Das kleine, aber sehr feine Black und Pagan Festival im beschaulichen Ostsee-Urlaubs-Örtchen Barth ging dieses Jahr in die 19. Runde. Unser SILENCE-Magazin war zum zweiten Mal mit von der Partie beim Barther Metal Open Air ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/drei-tage-barth-bericht-bmoa-2017/">Drei-Tage-Bart(h) &#8211; Bericht BMOA 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center">Beschauliches Barth &#8211; Die Location vor Ort</h3>
<p>Das kleine, aber sehr feine <strong>Black und Pagan Festival</strong> im beschaulichen Ostsee-Urlaubs-Örtchen Barth ging dieses Jahr in die <strong>19. Runde</strong>. Unser <em><strong>SILENCE</strong></em>-Magazin war zum zweiten Mal mit von der Partie beim <strong>Barther Metal Open Air</strong> (kurz: BMOA 2017). Meine Reise zum beschaulichen Urlaubs-Örtchen Barth startete aber erstmal wenig rasant, als ich früh um vier feststellen musste, dass der Zug ausgefallen ist. Irgendwann 10 Stunden später habe ich Barth dann aber doch erreicht. Deshalb:</p>
<blockquote><p><strong>Regel Nummer 1: Traue nicht den öffentlichen Verkehrsmitteln!</strong></p></blockquote>
<p>Angekommen in Barth, war das Festival-Gelände schnell gefunden. Es befindet sich <strong>in Steinwurf-Nähe zum Bahnhof</strong> Barth und durch pilgernde Metalheads kann man es sowieso nicht verfehlen. Der Zeltplatz ist in einem <strong>kleinen Park mit vielen Bäumen</strong>, die einem reichlich Schatten spenden. Das Festivalgelände ist gleich nebenan, oder sagen wir mal, ein paar Höhenmeter darüber. Pluspunkt gibt es hier für <strong>Sitzmöglichkeiten an der Freilichtbühne</strong>. Ja, für die Bands ist dieser Ort eventuell etwas gewöhnungsbedürftig, da sich die Crowd durch die Sitzränge extrem verteilt. Für Besucher ist es allerdings ein mega Entspannungsfaktor, wenn die müden Knochen nicht mehr stehen wollen.</p>
<p>Das kleine Festival, was dieses Jahr <strong>ca. 1000 Besucher</strong> anzog, hat (fast) alles, was seine großen Brüder auch im Angebot haben. Es gibt genügend Dixie-Toiletten, die auch sehr gut in Schuss gehalten werden. Für Menschen wie mich, die ihr Toilettenpapier vergessen haben, war immer irgendwo eine Klorolle griffbereit, außer vielleicht in den Abendstunden, wo die Toiletten im Hot-Seat-Modus bedient wurden. Zusätzlich zu den Dixies gabs auch einen kleinen Toilettenwagen, wo man für kleines Entgelt neben der Toilette auch fließend Wasser am Wasserhahn benutzen konnte. Fressbuden und Bierstände gab es in ausreichender Zahl. Die Auswahl war sehr gut, ob man nun Pizza, Chilli oder Bratwurst mochte. Alles war vertreten. Alkoholische und alkoholfreie Getränke&nbsp;gab es in ausreichenden Mengen und vielfältiger Varianz. Neben Bier gabs einen <strong>Met-Stand</strong> und einen <strong>Cocktail-Stand</strong>. Essen und Trinken war absolut bezahlbar.<br />
<strong>Merch-Stände</strong> gab es auch sehr zahlreiche, die Patches, CDs, Vinyls und natürlich Oberbekleidung verkauften, unter anderem die Stände von <strong>Trollzorn Records</strong>, <strong>Einheit Produktionen</strong>, <strong>Ketzer Records</strong>, <strong>Human to Dust Records</strong> und <strong>Immortal Frost Productions</strong>. Das Kurioseste dieses Jahr auf diesem Festival war für mich definitiv ein <strong>Massagezelt</strong>. Wem jetzt Duschgel, Grillkohle oder dergleichen ausgegangen ist, der konnte auch eine der zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten in der nahen Umgebung aufsuchen. Einziges Manko &#8211; auf dem Festivalgelände gibt es keine Dusche. Deshalb:</p>
<blockquote><p><strong>Regel Nr. 2: Wer Duschen will, muss kreativ sein!</strong></p></blockquote>
<h3 style="text-align: center">Vom Regen in die Traufe &#8211; Festival-Tag 1</h3>
<p>Die pirate-themed <strong>Folk Metal</strong>-Australier von <strong>LAGERSTEIN</strong> debutieren auf dem 19. <strong>Barther Metal Open Air</strong>. Die sechs Piraten haben sich für diesen Sommer ein Haus in Ungarn gemietet, um möglichst viele Festivals in Europa bespielen zu können. Leider verpasse ich den Auftritt fast gänzlich, da ich zu dieser Zeit noch am Eingang in der Schlange stehe, weshalb <strong>Flo</strong> hier für euch zugeschaut hat: <strong>&#8222;</strong>Die Jungs von <strong>LAGERSTEIN</strong> eröffnen das <strong>BMOA</strong> mehr als würdig und können durch Herz und extrem gute Laune die Gäste, welche es bereits aufs Festivalgelände geschafft haben, begeistern und mitreißen. Schon bei der ersten Band, quasi in der Aufwärmphase, das Bedürfnis zu haben, sich zu bewegen und die ganze Zeit vor sich hin zu grinsen, ist eine starke Leistung, die die Piraten hier abliefern. Besonderes Highlight: eine <strong>Coverversion </strong>von <em>&#8222;So ein schöner Tag&#8220;</em>, welches wohl eher bekannt ist als das <strong>Fliegerlied</strong>.<strong>&#8222;</strong></p>
<p>Eine etwas ungewöhnliche <strong>Folk Metal</strong>-Band sind <strong>YMYRGAR</strong> aus Tunesien. Sowohl der Name der Band als auch deren Outfits lassen vermuten, dass hier keine arabischen Klänge zu hören sein werden. Sie spielen ganz klassischen nordischen Folk Metal mit <strong>Tin Whistle, Violine und Lead Gitarre</strong> und zaubern dabei schöne Klänge. Leider kann die Band damit nicht alle begeistern. Es ist immer noch recht karg besiedelt vor der Bühne. Ich verfolge das Treiben der Band schon etwas länger und erfreue mich, dass sie auch bisher unveröffentlichte Tracks spielen. Für mich haben die sieben jungen Musiker aus Tunesien ein enormes Potenzial, deshalb ist sie einer meiner Geheimtipps.</p>
<p>Mit <strong>ARS VENEFICIUM</strong> steht nun <strong>Black Metal</strong> auf dem Programm. Die Herren aus <strong>Belgien</strong> bringen harschen Black Metal mit allerlei fiesen <strong>Blast Beats</strong> und kratzigen Vocals. Eben alles, was dazu gehört. Trotzdem ist der Auftritt an vielen Stellen sehr <strong>melodisch</strong> und kann dadurch meine Aufmerksamkeit wecken. Ich werde mir das Debüt-Album mal genauer anhören.</p>
<p>Auf <strong>ARS VENEFICIUM</strong> folgt gleich die nächste Black Metal-Combo. <strong>DRAUGGARD</strong> aus <strong>Russland</strong> spielen eine Mischung aus <strong>Black und Thrash Metal</strong>. Leider kann die Band mein Interesse nicht wecken. Ich finde den Auftritt recht generisch und unmelodisch, weshalb ich mich kurzerhand für eine Fress- und Bierpause entscheide.</p>
<p>Kurz darauf spielt einer meiner Highlights dieses Festivals: <strong>WELICORUSS</strong>. Ursprünglich kommen die Herren aus <strong>Sibirien</strong>. Die Band hat sich aber entschieden, ihren Lebensmittelpunkt nach <strong>Prag</strong> zu verlegen, da sie sich von dort besser ums Booking kümmern können. Langsam füllt es sich auch ein wenig mehr vor der Bühne, da die <strong>symphonischen Melodien</strong> allerhand Leute anlocken. Schade, dass der Regen und einige kleine technische Probleme, die aber gekonnt und schnell umschifft werden, das Erlebnis etwas trüben. Es wird leider auch nicht der letzte Regen des Festivals bleiben.</p>
<p>Nach <strong>WELICORUSS</strong> betreten <strong>DJEVELKULT</strong> die Bühne. Hier handelt es sich um <strong>erbarmungslosen Black Metal</strong> <strong>mit sehr präsenten Vocals </strong>aus dem Mutterland des Black Metals &#8211;<strong> Norwegen</strong>. Ohne viel Schnick-Schnack also wird uns klassischer norwegischer Black Metal präsentiert. Der Regen wird wieder etwas seichter, dadurch wird es auch wieder etwas voller.</p>
<p><strong>TEMPLE OF OBLIVION</strong> präsentieren zwar auch Musik, die dem Genre Black Metal zuzuordnen ist, jedoch fangen die gebürtigen Sachsen damit eine gänzlich andere Stimmung ein. Die Band präsentiert sich in langen schwarzen Roben und widmen sich historsichen Themen. Der Klang ist ebenso mystisch wie die Aufmachung. Es wird bereits jetzt deutlich, dass das <strong>BMOA 2017</strong> mit einer ordentlichen Vielfalt aufwarten kann.</p>
<p><strong>UADA </strong>ist der auserwählte<strong> Headliner</strong> des ersten Tages. Die Band hat zwar bisher nur ein Album in petto, trotzdem ist dieses so <strong>extrem gefragt</strong>, dass es nun ausverkauft ist. Kein Wunder also, dass die Band den ersten Abend des <strong>BMOA</strong>s 2017 headlinen darf. Ich bin leider durch die 12-Stunden-Zugfahrt so abgemattet, dass ich die Umbaupause nicht überlebe. Für <strong>Flo</strong> war die Show von <strong>UADA</strong> aber ein gelungenes Highlight: <strong>&#8222;</strong>Die Show der vermummten Schwarzmetaller aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten lässt mir den Atem stocken. Durch viel Nebel und überwiegend weißes Licht erscheint die Bühne mit einem Mal wie ein mystischer Schwarz-Weiß-Film. Die Gesichter der Band bekommt man nicht zu sehen<strong>,</strong> lange Kapuzen verdecken die Köpfe des Quartetts. Die Klänge sind <strong>voller Kälte</strong>, <strong>Energie</strong>. Raue und gleichzeitig mystische Melodien hallen durch die Freilichtbühne in Barth, die &#8211; nebenbei bemerkt &#8211; zu diesem Zeitpunkt sehr gut gefüllt ist. Der Auftritt ist für mich absolut gelungen und schafft es sogar, mich in eine Art Trance zu versetzen.<strong>&#8222;</strong></p>
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<h3 style="text-align: center">Erstmal ein Frühstück &#8211; Festival-Tag 2</h3>
<p>Der Tag ist noch jung und wir erfahren, dass die Bands <strong>HASSMORD</strong> und <strong>MYRD</strong> leider nicht zum<strong> BMOA 2017 </strong>kommen konnten. Somit beginnt der Festivaltag ganz entspannt um 13:30 Uhr mit <strong>ARTES ORBIS</strong>. Zeit für ein ausgiebiges Frühstück, ob selbst geschmiert oder von den zahlreichen hiesigen Bäckereien in der Stadt.</p>
<blockquote><p><strong>Regel Nr. 3: Ein ausgiebiges Frühstück erleichtert den Start in den Tag!</strong></p></blockquote>
<p>Die Band <strong>ARTES ORBIS</strong> ist aus dem nahe gelegenen Greifswald angereist um ihre Art des Black Metals zu präsentieren. Was mir sofort auffällt: die <strong>Vocal-Parts</strong> werden unter dem <strong>Gitarristen</strong> und dem <strong>Schlagzeuger</strong> aufgeteilt. Die Stimme vom Drummer gefällt mir etwas besser. Sie ist ein wenig kräftiger. Der Auftritt ist <strong>dynamisch</strong> und kann als Opener gut <strong>einheizen</strong>.<br />
<strong>Abwechslungsreich</strong>, wie das <strong>Barther</strong> nun mal ist, gibt danach <strong>Viking&nbsp;Metal </strong>zu hören.</p>
<p><strong>VANIR aus Dänemark</strong> präsentieren sich mit guter Laune und Sänger <strong>Martin Håkan</strong> teilt gerne seinen Met mit der Crowd. Die Musik ist melodisch und eingängig. In der Mitte des Gigs fällt kurzerhand das Hauptmikrofon aus. Dieses hat wohl vom Regen, der nun auch wieder einsetzt, ein paar Macken bekommen. Die Band bleibt locker und tauscht es einfach kurzerhand gegen ein anderes Mikrofon aus.</p>
<p>Aus <strong>Deutschland</strong> beehrt uns eine <strong>Black Metal</strong>-Band der etwas anderen Art. Wer jetzt schrilles Geschrabbel erwartet, sollte sich <strong>THORMESIS</strong> mal genauer anhören. Die <strong>dunklen Black Metal-Passagen</strong> werden durch <strong>stimmigen Klargesang</strong> und <strong>Black&#8217;n&#8217;Roll-Parts</strong> ergänzt. Die Band versprüht einen <strong>melodisch-melancholischen Charme</strong> und ist so gefühlvoll und abwechslungsreich, dass selbst ich, die normalerweise um deutschen Black Metal einen Bogen macht, sichtlich begeistert ist. Mein zweiter persönlicher Geheimtipp für dieses Festival.</p>
<p>Und wieder wird schwungvoll das Genre gewechselt. Nun beehrt uns die sympathische<strong> Folk Metal</strong>-Band<strong> SVARTBY</strong> aus<strong> Russland</strong>. Eine gewisse finnische Folk-Metal-Band scheint ein großes Vorbild der russischen Band zu sein, denn das Konzert ist <strong>von humpa-artigen Klängen geprägt</strong>. Der Sänger, mit seiner schlaksigen Gestalt, ist eine absolute Hausmarke. Der Auftritt ist super <strong>erfrischend und extrem witzig</strong>.</p>
<p><strong>FIMBULVET</strong> aus <strong>Thüringen</strong> bringen sehr <strong>melodischen, deutschen Pagan Metal</strong> nach Barth. Besonders gefallen mir die <strong>Klargesang-Passagen</strong> und die Freude, mit der sie auf der Bühne spielen. Die Band kann mittlerweile mit sechs Alben überzeugen und spielt <strong>bereits zum dritten Mal</strong> auf dem <strong>BMOA</strong>. Ein Wiederkommen ist sicher!</p>
<p><strong>SURTURS LOHE</strong> ist ein richtiges <strong>deutsches Pagan Metal-Urgestein</strong>, das mit seiner stimmungsvollen Musik seit 1996 viele Herzen erobert. Die <strong>Atmosphäre</strong> ist angenehm entspanned, da auch viel mit <strong>Flöte, Gesang und Akustikgitarre</strong> experimentiert wird.</p>
<p>Mit den Worten &#8222;Meine Damen und Herren wir sind <strong>TROLLFEST</strong> aus <strong>Norwegen</strong>&#8220; werden wir von den sympathischen Folk-Metallern <strong>im Tropen-Safari-Look</strong> begrüßt. Sie haben <strong>vor 10 Jahren auf dem BMOA ihren ersten Auftritt überhaupt</strong> gefeiert und kommen nun wieder in das beschauliche Ostsee-Örtchen. Der Auftritt ist energiereich und charmant witzig. Wir bekommen unter anderem Songs wie <em>&#8222;Professor Otto&#8220;</em>, <em>&#8222;Steel Sarah&#8220;</em>, <em>&#8222;Gigantic Cave&#8220;</em> zu hören. Es gibt keinen <strong>TROLLFEST</strong>-Auftritt ohne das <strong>Britney Spears</strong>-Cover <em>&#8222;Toxic&#8220;</em>, zusätzlich gibt es noch Beachparty-Stimmung mit einem Cover von <em>&#8222;Copacabana&#8220;</em> im <strong>TROLLFEST</strong>-Style. Es ist <strong>extrem voll</strong>, weshalb&nbsp;<strong>TROLLFEST</strong>&nbsp;für mich <strong>der persönliche Headliner</strong> ist.</p>
<p>Einen passenden Stimmungswechsel nach dem Klamauk von&nbsp;<strong>TROLLFEST</strong> leiten <strong>TEMPLE OF BAAL</strong> ein. Die Band aus <strong>Frankreich</strong> spielt eine Mischung aus <strong>Death und Black Metal</strong>. Mit bereits fünf veröffentlichten Longplayern hat die Band reichlich Auswahl an Tracks, die sie der Festival-Gemeinde in Barth präsentieren kann<strong>. </strong></p>
<p><strong>IMPERIUM DEKADENZ</strong> sind aus <strong>Baden-Württemberg</strong> angereist und mit 6 Studioalben schon etwas länger in der<strong> Black Metal</strong>-Szene unterwegs. Mit englischen sowie deutschen Texten und eher <strong>harmonischen Passagen</strong> können sie die Festivalbesucher überzeugen.</p>
<p><strong>Headliner des Freitags</strong>&nbsp;auf dem <strong>BMOA</strong> 2017 sind <strong>BATUSHKA</strong>. Wer die <strong>melodische Black-Metal-Combo aus Polen</strong> sehen will, muss eine ganze Portion Geduld mitbringen. Aus einer einstündigen Umbaupause wurden fast zwei Stunden. Auch diesen Headliner überlebe ich nicht. Mich hat es irgendwann aus den Socken gehauen, dass ich mich entschied, in meinen Schlafsack zu krauchen. <strong>Flo</strong> hat sich <strong>BATUSHKA</strong> für euch näher angesehen: <strong>&#8222;</strong>Wieder ein Headliner, bei dem niemand sein Gesicht zeigen will. Sind im Black Metal die Musiker scheu geworden? Das Bühnenbild der Polen ist atemberaubend aufwendig und sehr anschaulich (das möchte bitte auch so sein nach 105 Minuten Umbaupause). Rote Wandteppiche, Kerzen und ein Altar verzieren die Bühne. Masken und schwarze Roben mit okkulten Symboliken sowie der eher steife, &#8222;brave&#8220; Stand der Bandmitglieder auf der Bühne lassen die Polen wie Messdiener einer schwarzen Messe erscheinen, die uns alle verfluchen soll. <strong>Mehrstimmige kirchliche Chorgesänge </strong>treffen auf Black Metal. Sehr mitreißende und beeindruckende Show! Ob die bloße Musik aber ohne diese Show genau so gut ankommen würde, darüber bin ich mir nicht sicher.<strong>&#8222;</strong></p>
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<h3 style="text-align: center">Festes Schuhwerk ist ein Muss &#8211; Festival-Tag 3&nbsp;</h3>
<p>Der Samstagmittag beginnt mit <strong>MOGH</strong> aus dem <strong>Iran</strong>. Die Band spielt eine außergewöhnliche Art von <strong>Black Metal</strong> mit <strong>Operngesang und Keyboard</strong>. Die Vocals sind <strong>harsch</strong>, was aber zum Stil der Band passt.</p>
<p>Mit <strong>CHAOS AND CONFUSION</strong> steht nun eine Band an, die sich den Klassikern von <strong>HYPOCRISY </strong>widmet. Die <strong>Vocals</strong> des Sängers finde ich <strong>gewaltig</strong> und dem <strong>Original sehr nah</strong>. Die Stimmung ist ausgelassen, schon wegen den <strong>schrägen Ansagen</strong> à la &#8222;Das Musikerleben ist hart&#8220;.</p>
<p>Wie der Name <strong>BLOOD FIRE DEATH</strong> schon vermuten lässt, covern die Bruchsaler Songs einer &#8222;gewissen&#8220; Band namens <strong>BATHORY</strong>. Vor und auf der Bühne herrscht eine <strong>gute Stimmung</strong>. <strong>Main- und Backing-Vocals</strong> sind exzellent und zu meinem Amüsement erfreut sich bei den<strong> Klassikern</strong> besonders das etwas gesetztere Publikum.</p>
<p>Die <strong>Viking/Folk Metal</strong>-Band <strong>BALDRS DRAUMAR</strong> erzählt musikalisch auf der Bühne eine <strong>interessante Geschichte</strong> über den König <strong>Radbod</strong> (dt. Rotbart). Witzig finde ich, dass Sänger <strong>Wildgeraesch</strong> <strong>barfuss</strong> auf der Bühne erscheint. In den verschiedenen sehr <strong>melodischen Songs</strong> kann man die Geschichte des Königs gut mitverfolgen.</p>
<p>Mit <strong>DISTASTE</strong> kommt eine <strong>Grindcore/Brutal Death Metal</strong>-Band. Das Genre stößt bei mir leider eher auf Abneigung (engl. Distaste), weshalb ich mal wieder eine Bierpause einlege.</p>
<p><strong>DRUDENSANG</strong> ist dann wieder mehr mein Fall. Es ist&nbsp;<strong>Black Metal</strong>, kann mich jedoch durch sehr <strong>melodische Gitarren</strong> und wundervollen <strong>Klargesang</strong> überzeugen. Bis jetzt hat die Band aus <strong>Bayern</strong> nur ein paar Demos veröffentlicht, kann die 45 Minuten Spielzeit aber mit ihren langen Songs sehr gut füllen. Bis fast zum Ende des Gigs halte ich den Mann an den Synthesizern für eine Attrappe, weil er sich kaum bewegt und bin sichtlich überrascht, als die vermeintliche Attrappe dann zu Fuß die Bühne verlässt.</p>
<p>Mit <strong>VREDEHAMMER</strong> aus Norwegen bekommen wir eine der wenigen <strong>Death Metal</strong>-Bands auf dem <strong>BMOA 2017</strong> zu hören. Die Ränge sind gut gefüllt. Den Leuten scheint die Abwechslung in der Running Order genauso gut zu gefallen.</p>
<p>Auch <strong>FIRTAN</strong> spielen<strong> Pagan/Black Metal</strong>. <strong>FIRTAN</strong> ist eine der wenigen Black Metal-Bands, die ganz bewusst <strong>auf Corpsepaint und schwarze Kleidung verzichten</strong>. Guter Black Metal muss eben nicht immer plakativ daherkommen. Durch deutsche Texte und sehr eingängige Passagen weiß die Band die Stimmung aufrecht zu erhalten.</p>
<p>Die nächste Band <strong>SCHRAT</strong> setzt wieder auf die bewährten Mittel. Allerdings nur optisch, denn <strong>SCHRAT&nbsp;</strong>kann mich <strong>durch eingehende Melodien</strong> und einem <strong>Hauch von Melancholie</strong> überzeugen.</p>
<p>Mit <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> hat sich das <strong>BMOA</strong> 2017 auch eine <strong>Post Black Metal-Band</strong> ins Line-Up geholt. Für mich ist es ein sehr gelungener Auftritt, denn die athmosphärische Hintergrundbeleuchtung in Blau- und Weiß-Tönen harmoniert wunderbar mit den <strong>herben, verzweifelten Vocals</strong> und den <strong>melancholischen Gitarrenriffs</strong>. Ein sehr angenehmer Auftritt von den Herren aus <strong>Österreich</strong>.</p>
<p><strong>Headliner</strong> am Samstag ist <strong>THE COMMITTEE</strong>. Zu meiner Erleichterung nutzt die Band ihre einstündige Umbaupause nicht ganz aus. Die Herren aus dem internationalen Konsortium betreten <strong>mit schwarzen Sturmmasken</strong> die Bühne, was ich zugleich abstoßend und anziehend finde. Zu meiner Verwunderung wird auf eine Leinwand verzichtet. Dadurch wirkt der Auftritt leider ziemlich steril. <em>&#8222;Katherine&#8217;s Chant&#8220;</em> ist mir trotzdem im Ohr hängen geblieben. Die Band zeichnet sich durch <strong>präsente, aber nicht im Vordergrund stehende Vocals</strong> und sehr <strong>melodie-getriebene</strong> Gitarren aus. Dadurch wirkte der Auftritt trotz stolzer 1,5 Stunden sehr kurzweilig und ist ein <strong>gelungener Abschluss</strong> des 3-tägigen Festivals.</p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/drei-tage-barth-bericht-bmoa-2017/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=drei-tage-barth-bericht-bmoa-2017">See image gallery at silence-magazin.de</a>] </p>
<h3 style="text-align: center">Es fährt kein Zug nach Nirgendwo &#8211; Fazit&nbsp;</h3>
<p>Ich kann jedem Festivalgänger, der annähernd was mit den Genres Black und Pagan Metal am Hut hat, das <strong>Barther Metal Open Air</strong> wärmstens empfehlen. Die <strong>Bandauswahl</strong>&nbsp;war auch dieses Jahr wieder <strong>vielfältig</strong> und die <strong>Running Order</strong> sehr <strong>abwechslungsreich</strong>. Ich finde es auch sehr fair, dass jede Band mindestens 45 Mintuten spielen darf. Wenn es nach mir ginge, könnten die Headliner etwas früher spielen und dafür eine Band danach den Rausschmeißer machen. Für den vielen Regen kann ja bekanntlich der Veranstalter nichts und es hat sich Dank der vielen Bäume und der guten Organisation auch nicht zur Mega-Schlamm-Schlacht entwickelt. Wasserfeste Kleidung war aber dennoch ein Muss, deshalb:</p>
<blockquote><p><strong>Regel Nr. 4: Gummistiefel und Regencape sind das Non-Plus-Ultra der diesjährigen Festival-Bekleidung</strong></p></blockquote>
<p>Das Festivalgelände ist auf dem <strong>BMOA</strong> auch für nichtmotorisierte mit dem Zug zu erreichen. Damit das auch so bleibt, solltet ihr allerdings die <strong>Kampagne &#8222;Keine Bahn ist auch keine Lösung&#8220;</strong> unterstützen, damit die Bahn auch weiterhin nach Barth fährt. Hier der Link zur Petition:&nbsp;<a href="http://www.keinebahnistkeineloesung.de/">http://www.keinebahnistkeineloesung.de/<br />
</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/drei-tage-barth-bericht-bmoa-2017/">Drei-Tage-Bart(h) &#8211; Bericht BMOA 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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