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	<title>Violine Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 17 May 2019 22:24:38 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Violine Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>TALES OF RATATÖSK &#8211; Frischer Folk-Wind!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 May 2019 07:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit viel Abwechslung geht es heute in den Tag!<br />
Mit TALES OF RATATÖSK erklingen Dudelsäcke, Flöten und dynamische Folkmelodien durch deine Hallen!<br />
Wie dieses Debüt-Album wirkt, was wir der Band voraus sagen und wie du dien Wochenende starten solltest: Alles hast du hier!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>Tales of Ratatösk – “Rise &amp; Decay”</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 06.04.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 40:11 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Independant<br />
<strong>Genre:</strong> Pagan/Folk Metal </div></div></div>
<h2>Ein neues Folk Metal-Debüt? Im Jahr 2019?</h2>
<p><strong>Ja bitte!</strong> Mit Dudelsack, Flöten und Violine stürmen die Newcomer <strong>TALES OF RATATÖSK</strong> die Szene und laden zum Tanzen und Headbangen ein.</p>
<p>Und das äußerst überzeugend! &#8222;Rise &amp; Decay&#8220; hat alles: Dynamisch-lebendige Folkmelodien, episch-musikalisches Storytelling, düstere Pagan-Passagen und melancholisch-traurige Akustikparts. Ganz nach dem Motto &#8222;<strong>viel Abwechslung, aber konstanter Energieschub</strong>&#8220; hat jeder Song seine eigene Atmosphäre, sein eigenes Feeling. Am Mikrofon geben sich dazu infernalisch-wütende Main Vocals und weiblicher Clean-Gesang die Hand.</p>
<h2>Auch im Songwriting herrscht viel Bewegung!</h2>
<p>Rhythmus- und Tempowechsel sorgen sowohl für Variationsreichtum als auch für einen hohen Anteil ansteckender Energie. In Kombination mit der Power des Metal-Kerns der Band und dem wunderbar gelungenen Zusammenspiel der Melodiefraktion (insbesondere Dudelsack und Violine!) ergibt sich ein Gesamtwerk, welches, <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2019-ein-hoch-auf-das-heidentum">besonders live</a>, ordentlich mitzureißen weiß.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/FKEaQTiwaaM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Zu Beklagen gibt es nicht viel: Klar, die Soundqualität entspricht nicht der einer Major-Label-High-End-Produktion, und auch die Performance an Instrumenten und Vocals ist noch nicht zu 100% makellos. Das sind aber beides in meinen Augen <strong>Dinge, die für ein selbst produziertes Debüt-Album völlig klargehen.</strong></p>
<h2>Fazit ist:</h2>
<p><strong>TALES OF RATATÖSK</strong> legen ein überzeugendes und abwechslungsreiches Debüt-Album vor, welches besonders in Sachen Songwriting und Melodieführung zu glänzen weiß. Wenn auch nicht perfekt, so trägt es eine <strong>Frische und Dynamik</strong> mit sich, von der viele heutige Vertreter des Genres nur noch träumen können. Die Oberhausener stehen noch ganz am Anfang ihrer Karriere – doch wenn sie diese musikalische Qualität aufrechterhalten, <strong>sehe ich eine große Zukunft vor ihnen liegen!</strong></p>
<hr>
<p><a href="https://www.facebook.com/talesofratatoesk/">Facebook</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/channel/UCixq1HJsGJxHayg-5m8EjuA">Youtube</a></p>
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		<title>Fränder &#8211; Langweiliges, traditionelles Folkgedudel?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Oct 2017 06:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Debütalbum]]></category>
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		<category><![CDATA[Fränder]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[schwedisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FRÄNDER &#8211; Fränder Veröffentlichungsdatum: 05.11.2017 Dauer: 45:80 Minuten Label: Clockwork Studio/Dugout Studio Stil: Schwedisch Folk Ist das noch Metal? Als ich das Debut-Album von FRÄNDER bekommen habe, wurde mir etwas von düsterer Stimmung und Gitarren versprochen. Härteren Gitarren. Aber Fehlanzeige &#8211; hier ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fraender-langweiliges-traditionelles-folkgedudel/">Fränder &#8211; Langweiliges, traditionelles Folkgedudel?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>FRÄNDER</strong> &#8211; Fränder<br />
Veröffentlichungsdatum: 05.11.2017<br />
Dauer: 45:80 Minuten<br />
Label: Clockwork Studio/Dugout Studio<br />
Stil: Schwedisch Folk</p>
<h3>Ist das noch Metal?</h3>
<p>Als ich das Debut-Album von <strong>FRÄNDER</strong> bekommen habe, wurde mir etwas von düsterer Stimmung und Gitarren versprochen. Härteren Gitarren. Aber Fehlanzeige &#8211; hier gibt es nur <strong>Akustik-Gefiedel und dazu Flöten und Violinen</strong>. Oben drauf noch eine Sängerin mit klarer Stimme. Düster ist hier auch nichts. Kurzzeitig fragte ich mich, ob ich das richtige Album in der Hand hatte. Aber ja, es stand <strong>FRÄNDER</strong> drauf. Naja, dann hab ich es doch mal durch gehört.&nbsp;</p>
<p><strong>FRÄNDER</strong> ist ungefähr das, was man sich <strong>auf einem schwedischen Folksfest als Hintergrundmusik</strong> vorstellen kann. Mich erinnern sie sehr an <strong>FAUN</strong>, bloß dass hier nur schwedisch gesprochen wird. Ich mag die Sprache sehr, von daher &#8211; kein Problem. Aber wer hier Lyrics verstehen will, muss wohl den Übersetzer zücken. <strong>Die Platte beginnt sehr ruhig und bleibt es auch</strong>. Die Titel sind alle langsam, haben zwar stellenweise ein paar schnellere Parts, aber große Überraschungen gibt es hier nicht. Allerdings regnet es quasi Ohrwürmer. Beispielsweise &#8222;<em>Vabadus</em>&#8220; ging mir durch den mehrstimmigen, eingängigen Refrain<br />
ewig nicht aus dem Kopf.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-22689" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/press1_color-1024x683.jpg" width="991" height="661" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/press1_color-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/press1_color-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/press1_color-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/press1_color-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/press1_color.jpg 1450w" sizes="(max-width: 991px) 100vw, 991px" /></p>
<h3>Was macht FRÄNDER denn so toll, dass sie neun Punkte bekommen?</h3>
<p>Ganz einfach: Der Hörer spürt, dass die Mitglieder aufeinander eingespielt sind, was eine <strong>einzigartige Harmonie</strong> mit sich bringt. Eingespielt in dem Sinne, da drei von ihnen Geschwister sind &#8211; sieht man nicht &#8211; hört man aber, finde ich. Die Leute <strong>sind sich vertraut und tragen das auch nach außen</strong>. Zum Beispiel im Instrumental-Stück &#8222;<em>Isen som brast i skratt</em>&#8220; (was soviel bedeutet wie &#8222;Das Eis zerbricht in Lachen&#8220;) merkt man das sehr am Zusammenspiel der Instrumente. Was mich vor allem begeistert, ist die Vielzahl an Melodien, in denen<strong> alle Instrumente perfekt aufeinander abgestimmt sind, und dann dieses Taktgefühl ohne Drums</strong> &#8211; einfach genial. Wer selbst Musiker ist, wird wissen, dass das gar nicht so leicht ist. Und dann noch <strong>mehrstimmiger Gesang dazu</strong>. Kurz gesagt: <strong>FRÄNDER</strong> haben ordentlich was auf dem Kasten.</p>
<p>Ihre Vielfalt verdeutlichen sie auch im Titel &#8222;<em>Gnistan</em>&#8222;, wo sich die Band etwas orientalischer versucht. Und ja, das klappt auch! Wer sich ab und zu an die guten alten Zeiten bekannter Mittelalter- oder Folk-Bands zurück erinnert, oder Bands wie <strong>NEUN WELTEN</strong> mag, wird hier sehr glücklich. Die <strong>Songs bauen Spannung auf und erzählen ihre Geschichten</strong>. Aber ist das Metal? Definitiv nicht. Es ist <strong>Folk, nicht mehr und nicht weniger</strong>. Und verdammt nochmal nicht düster. Dieses Quartett bekommt es hin, dass irgendwie alle Titel positiv erscheinen. Ob der Gitarrist in Zukunft auch mal zur E-Gitarre greift, ein Schlagzeug dazu kommt oder sogar mal gegrowlt wird? Wer weiß. Notwendig ist es in meinen Augen aber nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ZYZc9tS0894?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/frandermusic/">Facebook</a></p>
<p><a href="http://www.frander.se/band/">Bandseite</a></p>
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		<title>Dream Theater meets Apocalyptica &#8211; CYDEMIND</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jun 2017 06:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CYDEMIND &#8211; Erosion Veröffentlichungsdatum: 26.05.2017 Dauer: 63 Min. Label: Self-Released Stil: Progressive Metal Einfach mal die Schnauze halten! Wenn man in seinem Leben ein Musikinstrument studiert hat, bleiben oft nicht viele Möglichkeiten offen, um einen Beruf zu finden, bzw. möchten die meisten ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dream-theater-meets-apocalyptica-cydemind/">Dream Theater meets Apocalyptica &#8211; CYDEMIND</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CYDEMIND</strong> &#8211; Erosion<br />
Veröffentlichungsdatum: 26.05.2017<br />
Dauer: 63 Min.<br />
Label: Self-Released<br />
Stil: Progressive Metal<span id="more-17764"></span></p>
<h4>Einfach mal die Schnauze halten!</h4>
<p>Wenn man in seinem Leben ein <strong>Musikinstrument studiert</strong> hat, bleiben oft nicht viele Möglichkeiten offen, um einen Beruf zu finden, bzw. möchten die meisten dann auch zeigen was sie können. Daher findet man viele Akademiker in diversen Progressive-Metal-Bands wieder. So ist es auch bei <strong>CYDEMIND</strong>, einer Band aus Montréal, welche am 26.05. ihre erste LP auf den Markt gebracht hat. Was mir an der Band sehr gefällt ist, dass sie <strong>keinen Gesang</strong> brauchen, sondern mithilfe von <strong>Violine und Klavier</strong> die Geschichten der einzelnen Songs erzählen, ohne auch nur ein Wort zu sagen.</p>
<p>Der erste Titel <em>&#8222;What Remains&#8220; </em>ist bereits 2015 als Single erschienen und führt den Hörer bereits mit harten Riffs und schnellem Geigenspiel in die <strong>melancholische Grundstimmung</strong> der Platte ein. Hierbei verliert sich die Band auch noch nicht in endlose Soli, wie am Ende der Platte, sondern zeigt noch eine wiederkehrende Songstruktur. Außerdem überzeugen sie mit einem <strong>außerordentlichen Zusammenspiel und progressiven Rhythmus- und Melodiewechsel</strong>. Dabei ist die Violine quasi die Hauptfigur/Main-Vocal. Das Piano wird in die Songs <strong>elektronisch und akustisch</strong> eingebracht, aber auch Gitarrist <strong>Kevin Paquet </strong>darf öfter mal seinen Senf dazugeben und bekommt seine Soli. Die Idee an sich ist sehr gut, allerdings kommt es hier zum typischen Progressive-Metal-Problem, was mich veranlasste, auf der Hälfte der Platte erstmal tief Luft holen zu müssen. Nach den ersten beiden Tracks, die mir <strong>melodisch und struktural sehr gut</strong> gefielen, folgt mit <em>&#8222;Derecho&#8220; </em>eine Ballade, während es dann mit <em>&#8222;Red Tides&#8220; </em>wieder härter wird – so weit, so gut.</p>
<h4>Djent vs. Violine</h4>
<p>Die letzten Titel sind dann allerdings nur noch anstrengend zu hören. Vor allem im 27:19 Minuten langen Titel- und Endsong <em>&#8222;Erosion&#8220; </em>scheint sich einfach nur noch <strong>Solo an Solo</strong> zu reihen und jeder muss zeigen was er kann.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17771" aria-describedby="caption-attachment-17771" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="680" class="wp-image-17771 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Cydemind_Band_Photo_Uncompressed-1024x680.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Cydemind_Band_Photo_Uncompressed-1024x680.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Cydemind_Band_Photo_Uncompressed-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Cydemind_Band_Photo_Uncompressed-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Cydemind_Band_Photo_Uncompressed-750x498.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17771" class="wp-caption-text">CYDEMIND</figcaption></figure>
<p>Aber wer Bands wie <strong>DREAM THEATER </strong>mag, ist hier bei der richtigen Gruppe gelandet. <strong>CYDEMIND </strong>verstehen es, <strong>Rock- und Gitarrensoli mit klassischem Klavier</strong> zu vereinbaren und legen <strong>eine flotte Violine über die Djent-Riffs</strong>. Wenn man gerade das Gefühl hat, dass so langsam der Metal fehlt, wird man wieder mit harten Gitarren und treibender Double-Bass wachgerüttelt.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Warum es trotzdem keine 10 Punkte gibt, ist leicht zu erklären: <strong>CYDEMIND </strong>haben zwar definitiv das Potenzial an die Spitze der Prog-Metal-Bands zu kommen, aber sie nutzen ihre Möglichkeiten noch nicht optimal genug. Die Songs sollen nicht in einen Wettkampf ausarten, indem es darum geht, wer das möglichst längste und komplizierteste Solo zaubert, sondern vielmehr sollte man die Vielfalt der Melodieinstrumente nutzen, um <strong>etwas Episches zu schaffen</strong>. Etwas, was den Hörer bewegt. Es geht nicht nur darum, möglichst schnell und viel zu spielen, sondern eine Abwechslung zu schaffen, die nicht überfordert, sondern mitreißt. Das setzen die Jungs in den ersten beiden Tracks noch richtig gut um, verlieren sich dann aber leider im Laufe der Platte und die Qualität der Melodien geht über in Quantität. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie <strong>CYDEMIND</strong> sich weiterentwickeln.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Cydemind/">Facebook</a></p>
<p><a href="https://cydemind.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<hr>
<p><em><strong>Dies ist ein Beitrag von Gastautorin:</strong></em> Sophia</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Aus den Tiefen #26 &#8211; Convulsif</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2016 15:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Bassklarinette]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Convulsif]]></category>
		<category><![CDATA[Grind]]></category>
		<category><![CDATA[Improvisation]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[John Zorn]]></category>
		<category><![CDATA[Mike Patton]]></category>
		<category><![CDATA[Noise]]></category>
		<category><![CDATA[Painkiller]]></category>
		<category><![CDATA[Violine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-26-convulsif/">Aus den Tiefen #26 &#8211; Convulsif</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<blockquote><p>„Letztens hab ich was gesehen. Aufn Morbiden Festspielen hat ne Band gespielt, die waren total abstrus. Bass, Schlagzeug, Violine und Bassklarinette. Kann man sich NICHT anhören. Dürfte dir also gefallen.“</p></blockquote>
<p>So ungefähr wurde mir die Band nahegelegt, die ich hier heute unter das Volk bringen will.<br />
<strong>CONVULSIF</strong></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12542" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Convulsif_1.jpg" alt="CONVULSIF" width="5472" height="3648" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Convulsif_1.jpg 5472w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Convulsif_1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Convulsif_1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Convulsif_1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Convulsif_1-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5472px) 100vw, 5472px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Formation aus der Schweiz, die 2014 gegründet wurde, beschreibt sich selbst als „Quartett von verrückten Experimental-Extremisten“ und kreiert einen Sound, an dem <strong>Mike Patton</strong> seine helle Freude haben dürfte.</p>
<p>Ursprünglich von Bassist <strong>Loïc Grobéty</strong> ins Leben gerufen, wildern <strong>CONVULSIF</strong> auf sehr eigenwillige Weise zwischen Doom, Noise und Drone. Die Bassklarinette versprüht hier und da jazzigen Charme, während auch Ausflüge in Richtung Black Metal und Grind unternommen werden. Eine Klassenfahrt durch Albtraumlandschaften.</p>
<p>In ihren eigenen Worten lassen die Schweizer verlautbaren, dass man sich von den Geigenstunden der kleinen Schwester nicht täuschen lassen sollte, um sich im Gegenteil der dunklen Seite der klassischen Instrumente hinzugeben. Und da kann ich den Jungs nur Recht geben!</p>
<blockquote><p>„Warum solltest du etwas anderes tun wollen, wenn du auch <strong>CONVULSIF</strong> hören und einen kleinen Spaziergang mit der Axt über den Friedhof unternehmen kannst?“</p></blockquote>
<p>Berechtigte Frage!<br />
Was mich bei <strong>CONVULSIF</strong> besonders fasziniert, sind die Songstrukturen, die gleichzeitig äußerst repetitiv als auch komplex sind. Um das am ehesten zu beschreiben, schlage ich vor, sich eine Post Metal-Band vorzustellen, bei der der Exorzismus fehlgeschlagen ist. Hier werden, wie in <em>„Reason Of Sleep“</em>, komplexere Rhythmen genommen, die gefühlt ewig wiederholt werden, während sich darüber immer mehr schichtet und aufbaut, bis am Ende ein Monolith von einem Song durch die Boxen dringt.</p>
<p>Ob sich das maskierte Quartett dabei selbst überaus ernst nimmt, oder aber gar nicht, weiß &#8211; zumindest für mich &#8211; auch das zugehörige Video nicht final klar zu sagen, denn der mehrmalige Genuss wirft mehr Fragen auf, als es beantwortet.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/9dJNDJo0qpI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Angeblich wurden als <strong>CONVULSIF BIGBAND</strong> bereits zwei Alben in wechselnder Besetzung aufgenommen und veröffentlicht, die ich leider nirgends finden konnte. Dennoch ist das erste Album der nun festen Konstellation <strong>CONVULSIF</strong> mit „CD 3“ betitelt, das zweite Album schlicht mit „IV“.</p>
<p>Beide Alben, sowie ein Live-Tape, lassen sich auf Bandcamp streamen und erwerben.</p>
<p>Solltet ihr also Fans von Ipecac (dem Label, nicht dem medikamentösen Brechmittel), <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-7-zu/" target="_blank"><strong>ZU</strong></a> oder der Arbeit von <strong>John Zorn</strong> mit <strong>PAINKILLER</strong> sein, dann MÜSST ihr hier reinhören und unbedingt zugreifen.</p>
<p><a href="https://convulsif.bandcamp.com/album/iv" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p><a href="http://www.convulsif.ch/" target="_blank">Website</a></p>
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		<title>Black Metal im Hörspiel-Gewand?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Nov 2016 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[black metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Experimentell]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CRÉATURES&#160;&#8211; Le Noir Village Veröffentlichungsdatum: 25.10.2016 Dauer: 60:02 min. Label: Antiq Records Stil: Black Metal Hat mir jemand aus der Redaktion ein gemaltes Bild aus der 7. Klasse untergejubelt? Das war nämlich mein erster Gedanke, als ich CRÉATURES Cover von &#8222;Le Noir ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CRÉATURES&nbsp;</strong>&#8211; Le Noir Village<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.10.2016<br />
Dauer: 60:02 min.<br />
Label: Antiq Records<br />
Stil: Black Metal</p>
<p>Hat mir jemand aus der Redaktion ein gemaltes Bild aus der 7. Klasse untergejubelt? Das war nämlich mein erster Gedanke, als ich <strong>CRÉATURES</strong> Cover von &#8222;Le Noir Village&#8220; erblicke und mir die lange Liste an Gastmusikern durchlese, welche auf diesem Album mitgewirkt haben. Dazu Theremin, Cello, Violine, Piano, eine Orgel, Okarina, ein tibetisches Horn, ein Gong und diverse Trommeln. Da hat aber jemand Lust, so <strong>vielfältig</strong> wie möglich Musik zu erschaffen. Anders kann ich mir diese große Palette an Equipment nicht erklären. Aber dass muss ja nicht schlecht sein. Vielleicht geht das Konzept des Einzelkämpfers <strong>Sparda</strong> auf und ich blicke zufrieden auf ein gutes Album zurück. Bei einer Spielzeit von einer Stunde ist auf jeden Fall viel Spielraum möglich.</p>
<p>Zeitlich spielt sich das <strong>Konzeptalbum</strong> im 12. Jahrhundert ab, wo ein Dorf von schrecklichen<br />
Monstern angegriffen wird. Zusätzlich werden die gesungenen Textzeilen, wie bei einer Oper,<br />
in mehrere Personen eingeteilt. So lässt sich eine Geschichte besser erkennen.</p>
<h4>Vorurteile beiseite</h4>
<p><em>&#8222;L&#8217;Horreur des Lunes Pleines&#8220; </em>beginnt mit Hühnergackern, akustischen Gitarren und einer ruhig gesprochenen Einführung, dazu das <strong>Theremin</strong>. Bin ich hier auf einem Bauernhof oder was? Doch nach einer kurzen Frauenstimme kriecht die <strong>morbide Stimmung</strong> aus den Boxen und zeigt sich mit eingängigen, fast schon punkigen Rhythmen. Etwas heiser, aber trotzdem kehlig und mit Leidenschaft vorgetragen, krächzt <strong>Sparda</strong> sein Leid dem Hörer entgegen. Da entsteht tatsächlich so etwas wie eine düstere Stimmung. Allerdings schlaucht das Organ des Monsieur <strong>Sparda</strong> hier schon sehr, da das <strong>Gekreische auf Dauer sehr monoton</strong> klingt.</p>
<p>Und ich habe erst die Hälfte des Songs hinter mir. Uff! Allerdings gefällt mir das Solo gegen Ende des Openers und die darauf folgende Blastbeat, welche mit psychopathischem Schreien und heldenhaft vorgetragenem Gesang eine <strong>gelungene Mischung</strong> aus dem Hut zaubert. Da dürfen natürlich die qualvollen Peinigungen der Dorfbewohner im Hintergrund nicht fehlen. Das Theremin fügt sich nebenbei gesagt sehr gut in das Soundkonstrukt, auch der Bass grummelt gut hörbar vor sich hin, bevor wieder die akustischen Gitarren den Abschied, oder besser gesagt: den Einstieg markieren.</p>
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<h4>Verlassene Leichen</h4>
<p>Die Glocken läuten, Pêtré (eine der Figuren) verkündet vollmundig mit seinem Gebet den Untergang. Eine <strong>schöne Piano-Melodie</strong> erklingt und dann ist es wieder Zeit für ein wenig Raserei. Als ob der nächste Schalter umgelegt worden ist, zeigen <strong>CRÉATURES</strong> sich erneut von der ruppigen Seite. Diesmal jedoch bleibt das Tasteninstrument präsent, aber auch hier ist die Luft nach 3 Minuten raus. Ich schaue angestrengt zur Uhr. Gevatter Theremin steht mir mit seinem Science-Fiction mäßigen Klang zur Seite. Die windschiefen Gitarren ab Minute 4:20 sorgen dafür, dass sich meine Tapete von den Wänden rollt.</p>
<p>Glücklicherweise dauert diese Folter nicht lange an, <strong>Sparda</strong> klöppelt am Schlagzeug weiter und sorgt mit Tapping für die nötige Abwechslung. Bis ab Minute 6:40 das Piano ausrastet und witzige Momente an den tollwütigen Honkey Tonk-Spieler aus Westernfilmen wach werden lässt. Passt <strong>skurrilerweise sehr gut</strong> in dieses Kabinett der seltsamen Musik. Wäre der Song halb so lang gewesen, es hätte mein Nervenkostüm freudig gestimmt.</p>
<h4>Höreindrücke findet ihr <a href="https://creaturesfr.bandcamp.com/">HIER</a></h4>
<h4>Martyrium eines Gerbers</h4>
<p>Der dritte Titel verwirrt mich nun gänzlich. Modern tänzeln <strong>CRÉATURES</strong> im Takt und der gesprochene Gesang nervt immer mehr. Immerhin sorgt dezent im Hintergrund die experimentelle Instrumentierung für neue Eindrücke. Als nach circa dreieinhalb Minuten mal wieder ein Charakter vor sich hin gackernd verstummt, vernehme ich leises Gemurmel, traurige Violinen und endlich ein Cello. Dieser <strong>Part</strong> könnte ohne Probleme einem <strong>Theaterstück</strong> entsprungen sein. Bis die karge Darbietung erneut in durchgeknalltem Kino mündet. Soeben vergeht mir übrigens der Hunger, da in diesem Moment sich der Sänger feucht hustend und gurgelnd einen neuen Tod inszeniert. Doch was dringt jetzt an meine großen Ohren?</p>
<p>Doublebass und ein <strong>verdammt atmosphärischer Part</strong> verwöhnen den Verstand. Dazu kommt ein eleganter Chor, der den Schwanensang besiegelt. Und was jetzt folgt, ist einfach nur mit einem Wort zu beschreiben:</p>
<blockquote><p><strong>Super!</strong></p></blockquote>
<p>Ab 8:10 Minute verbindet der Franzose gekonnt eine <strong>folkloristisch-mittelalterliche Atmosphäre</strong>, die diesen Song zu meinem Highlight werden lässt. Schade, dass diese Passage nicht öfters auf &#8222;Le Noir Village&#8220; vorkommt. Gerade die bittersüße Melodie des Sechssaiters in Verbindung mit den warmen Basstönen und dem Chor sorgen für einen Aha-Effekt. Den hat das Album nötig, denn <strong>CRÉATURES</strong> legen ihren Schwerpunkt leider auf schwer verdauliche Momente.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 672px;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11154" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/creatures-musiker.jpg" alt="creatures-musiker" width="672" height="619" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/creatures-musiker.jpg 672w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/creatures-musiker-300x276.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 672px) 100vw, 672px" /></div>
<h4>Vom verbotenen Pakt am Rande des Übels und Ungeheuern</h4>
<p>Die Hälfte des Albums ist erreicht und ich ringe nach Luft. Wenigstens lässt mich das <strong>Pferdewiehern</strong> in <em>&#8222;À l&#8217;orée du Mal, le Pacte interdit&#8220;</em>, sowie die Trommelorgie mit den Kehlkopfgesängen schmunzeln. Die Übersetzungen der Titel lassen sich sehr amüsant lesen. Das gepitchte Gefasel hingegen, welches nach einem <strong>betrunkenem Ork</strong> klingt, ist nur lächerlich statt schaurig. Andererseits beeindruckt mich ein weiteres Mal die Gitarrenarbeit mit ihren Soli.</p>
<p>Klavier und Orgel sorgen im Anschluss in <em>&#8222;Il était un Monstre assoiffé de Coeur&#8220;</em> noch mal für viel pompöses Tamtam. Die weibliche Stimme ist dahingegen nicht mein Geschmack. Das Ganze hat einen ziemlichen <strong>Gothic-Touch</strong> mit schunkelhaftem Schlagzeug. Anders kann ich es nicht beschreiben. Verzeiht mir also diese Aussage. Schlussendlich ist das hier der unspektakulärste Track.</p>
<h4>Das Ende naht! Endlich!</h4>
<p>Als die Orgel noch mal mit gebetsartigen Gesängen ertönt, bin ich reif für die Insel. Also gut. Auf zum letzten Ritt. Doch die Träller-Else von eben raubt mir den letzten Funken Verstand. Das ist zu anstrengend. Dieser ständige Wechsel zwischen angenehmen Geknüppel und opernhaftem Gezirpe ist zu viel für mein Hirn.</p>
<p>&nbsp;</p>
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