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	<title>W.A.S.P. Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>W.A.S.P. Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Remaster – Hype, Fanservice oder Buhmann?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2017 07:35:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Klassiker sind ein Verkaufsgarant, da müssen wir uns nichts vormachen. Neue Bands müssen mit der richtigen Werbung erst ins Rampenlicht gerückt werden, damit sich genug Alben absetzen und die Finanzen stimmen. Da ist es viel einfacher, auf bekannte Namen und vor ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/remaster-hype-fanservice-oder-buhmann/">Remaster – Hype, Fanservice oder Buhmann?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Klassiker sind ein Verkaufsgarant, da müssen wir uns nichts vormachen. Neue Bands müssen mit der richtigen Werbung erst ins Rampenlicht gerückt werden, damit sich genug Alben absetzen und die Finanzen stimmen. Da ist es viel einfacher, auf bekannte Namen und vor allem <strong>deren beliebteste Großtaten zu setzen</strong>. Ein paar kleine Anpassungen beim Sound, etwas Politur links und rechts und noch die beiden Bonustracks von der japanischen Edition draufgepackt, fertig ist die Neuauflage.</p>
<p>Unbedingt neu ist das Thema nicht wirklich, aber in letzter Zeit tauchen Reissues und Remaster irgendwelcher Klassiker in einer solchen Fülle auf, dass man schon von einem Phänomen sprechen kann. Einige Bands haben ja sogar angekündigt, ihre ganze Diskographie neu aufzulegen, <a href="http://www.stratovarius.com/pages/posts/destiny-and-visions-of-europe-reissues-143.php">so etwa die Finnen von <strong>STRATOVARIUS</strong></a>. Auch <strong>GAMMA RAY</strong> haben jüngst eine ganze Reihe Reissues ins Feld geschickt, und das geschnürte Paket ist in den meisten Fällen auch über jeden Zweifel erhaben: Bewährtes Material erstrahlt in neuem Glanz, dazu gibt es dann kleinere und größere Einblicke in den Liner-Notes sowie rares Material. Für Neueinsteiger eine gute Möglichkeit, um die Klassiker nachzuholen und sich an den <strong>meist aufwändigen neuen Aufmachungen zu erfreuen</strong>.</p>
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<p>So gesehen müsste eigentlich jeder ein Gewinner sein, schließlich scheint sich die Sache gut zu verkaufen, obendrein haben sich die Songs längst als Erfolgsgaranten erwiesen. Sogar die Ewiggestrigen kommen auf ihre Kosten, schließlich lassen sich viele Bands anlässlich solcher Veröffentlichungen dazu verlocken, <strong>mal wieder mehr olle Kamellen im Set unterzubringen</strong>.</p>
<h4>Plumpe Geldmache?</h4>
<p>Ankreiden kann man nun allerdings, dass es sich hierbei um eine <strong>faule Vorgehensweise</strong> handelt. Durchaus bieten diese Neuauflagen im Normalfall viel Inhalt für ein schmales Budget, denn&nbsp;üppige Booklets, hochwertige Aufmachungen und tonnenweise Bonusmaterial sind hier Usus. Die Band braucht sich da in der Regel nicht einmal wirklich anzustrengen. Hier wird ein neues Artwork in Auftrag gegeben, dort noch jemand mit dem neuen Mastering beauftragt, und die Liner-Notes sind auf der nächsten Busfahrt auch schnell geschrieben. <strong>Songwriting und Recording? Nicht nötig. Eine neue Abmischung? Eher die Ausnahme.</strong></p>
<p>Manche Kapellen legen sich bei ihren Neuauflagen natürlich richtig ins Zeug, da wollen wir mal nicht gleich alle über einen Kamm scheren. <strong>PAIN OF SALVATION</strong> haben sich bei der Neuauflage zu &#8222;Remedy Lane&#8220; einen komplett neuen Mix in den renommierten Fascination Street Studios geleistet und obendrein eine Live-Version des Albums dazugepackt, <strong>die sich als echter Mehrwert erweist</strong>. Gerade weil die Abmischung des Originals vielen Fans ein Dorn im Auge gewesen ist, wurde die Neuauflage mehr als wohlwollend aufgenommen.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/TnhNPM1A4t8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Einen Schritt weiter sind vor einer Weile <strong>SONATA ARCTICA </strong>gegangen, als diese ihr erstes Album komplett neu aufgenommen haben. Finanziell und zeitlich zweifellos ein deutlich aufwändigeres Unterfangen, das im Endeffekt zwar nicht überall auf Gegenliebe gestoßen ist, immerhin aber von Einsatz zeugt. <a href="https://demonszone.com/2017/01/23/w-a-s-p-re-idolized-uk-tour-and-re-recording-the-crimson-idol/">Ein ähnliches Vorgehen</a> haben nun <strong>W.A.S.P.</strong> mit ihrem Meisterwerk &#8222;The Crimson Idol&#8220; angekündigt – eine sichere Investition ist es allemal. <strong>Und spannender als ein stumpfes Remaster noch dazu.</strong></p>
<p>Das Phänomen beschränkt sich auch <strong>nicht allein auf die Musik</strong>. Gerade im Videospiel-Bereich sind Remaster in letzter Zeit ein viel diskutiertes Thema geworden. Statt eine richtige Neuauflage zu zimmern, wird da einfach fix die Auflösung angepasst, dann werden noch ein paar Komfortfeatures im Code untergebracht, und schon kann die Kasse klingeln. Dass der Plan aufgeht, lässt sich am Beispiel der <strong>FINAL FANTASY</strong>-Reihe ablesen, und auch etliche andere Serien präsentieren die Publikumslieblinge ein zweites Mal. Hallo <strong>CALL OF DUTY</strong>.</p>
<h4>Verschärfung bestehender Problematiken</h4>
<p>Der normale Konsument kauft natürlich das, was ihn anspricht. Geld ist hierbei aber auch ein Faktor, da nur die wenigsten von uns schwerreich sein dürften und sich <strong>nach Herzenslust der Gönnung hingeben können</strong>. Gehen wir nun einmal ganz unwissenschaftlich vor und behaupten einfach, dass die Käufer monatlich nur einen bestimmten Betrag für Musik ausgeben und darüber hinaus nichts mehr kaufen, auch wenn es sie interessiert.</p>
<p>Nun fließt also ein Teil des verfügbaren Geldes in Aufgewärmtes. Und das in einer Branche, deren Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage ohnehin schon <strong>mehr als gestört ist</strong>. Ein möglicher Effekt hiervon ist, dass noch weniger vom Kuchen für neue Bands übrig bleibt, sofern man diesen denn die gleiche Klientel unterstellt. Es ist schon länger der Fall, dass viel frisches Blut einen Platz für sich beanspruchen möchte, <strong>die Platzhirsche aber nach wie vor aktiv sind</strong>. Dies wird mit der aktuellen Schwemme aufgewärmter Klassiker noch einmal untermauert.</p>
<p>Im Endeffekt bestimmt aber ohnehin der Hörer, wohin die Reise geht. Wenn sich diese Neuauflagen wirklich gut verkaufen, dann besteht auch eine gewisse Nachfrage nach aufpolierten Klassikern. Ist es da richtig, <strong>tadelnd mit dem Finger zu wedeln</strong> und auf die Probleme der Branche zu verweisen? Immerhin darf doch jeder Hörer frei entscheiden, wofür er sein Geld ausgeben möchte. Genauso kann man es keiner Band verübeln, die eigene Vergangenheit noch einmal aufzuarbeiten und in ein schöneres Gewand zu kleiden.</p>
<p>Es wird auf jeden Fall interessant, den weiteren Verlauf hinsichtlich dieser Thematik zu beobachten. Möglicherweise handelt es sich ja auch nur um <strong>einen kleinen Hype</strong>, der uns in ein paar Jahren nur noch ein müdes Lächeln abringt. Nun wollen wir natürlich wissen, wie ihr zu diesem Thema steht! Willkommene Reise in die Vergangenheit oder lästige Erscheinung, die bald vorübergeht?</p>
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		<title>Wie kann man nur so hart entehrt werden?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jan 2017 07:34:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Metal-Genre kennt viele Legenden, ob lebendig oder bereits verstorben. Man muss nicht einmal Fan der jeweiligen Bands sein, um die besondere Stellung unserer Haupt-Ikonen respektieren zu können. Insbesondere in der zweiten Reihe tummeln sich so viele Gestalten, die von den jeweiligen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wie-kann-man-nur-so-hart-entehrt-werden/">Wie kann man nur so hart entehrt werden?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Metal-Genre kennt viele Legenden, ob lebendig oder bereits verstorben. Man muss nicht einmal Fan der jeweiligen Bands sein, um die besondere Stellung unserer Haupt-Ikonen respektieren zu können. Insbesondere in der zweiten Reihe tummeln sich so viele Gestalten, die von den jeweiligen Fan-Kreisen als Legenden bezeichnet werden, dass man unmöglich alle aufzählen kann. Wenn es nach verschiedenen Youtube-Kommentaren geht, müsste etwa ein <strong>Hansi Kürsch</strong> als Gott über alle anderen Sänger herrschen, während andere nur den Kopf schütteln und eindeutig auf <strong>Dio</strong> verweisen. Das illustriert aber nur zu gut, wie viele prominente und talentierte Figuren es im Metal gibt, die von ihren Fans auf Händen getragen werden. Und was für den einen eben&nbsp;<b>Mikael Åkerfeldt&nbsp;</b>darstellt, sieht ein anderer vielleicht in <strong>Lars Ulrich</strong>.</p>
<h4 style="text-align: center;">Chris Holmes</h4>
<p>Offensichtlich will von diesem Kuchen jeder ein Stück abhaben und viele fallen unterwegs auch richtig hart auf die Fresse. Beispiel gefällig? <strong>Chris Holmes</strong> hat insgesamt über zehn Jahre bei <strong>W.A.S.P.</strong> gespielt und ist somit eindeutig mehr als eine Randnotiz in deren Bandhistorie. Das Problem hierbei: <strong>Blackie Lawless</strong> ist das Gesicht der Band, während <strong>Chris Holmes</strong> die (zweite) Gitarre gespielt hat und jetzt auch noch eine längere Sendepause hatte. Was macht er also, um eine neue Karriere aufzubauen? Richtig, er pfeift auf seine Würde und seinen ohnehin angeschlagenen Ruf! Man bestaune nur die Frequenz und Konsequenz, mit welcher <strong>Chris Holmes</strong> sich selbst dekonstruiert. Gut, was erwartet man auch von jemandem, der einmal im Rahmen einer Dokumentation vollkommen betrunken die eigene Mutter angepöbelt hat? Dabei fing alles noch ganz harmlos mit einigen – sagen wir mal speziellen – Musikvideos <a href="https://www.youtube.com/watch?v=MTIWzgExzAA">wie dem hier verlinkten</a> an. Ok, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=x82mPcpBByM">schlechte Musikvideos</a> haben auch nach wie vor respektierte Institutionen wie <strong>ICED EARTH</strong> schon verbrochen, das kann man verzeihen.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/39a6ykWCGEI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ein <a href="http://www.metalinjection.net/latest-news/bummer-alert/former-w-a-s-p-guitarist-chris-holmes-selling-barely-functioning-87-thunderbird-for-only-1500">Verkaufs-Angebot für seinen Wagen</a> hat dann den Verdacht bestärkt, dass es <strong>Chris Holmes</strong> wohl nicht so gut geht. Auch wenn man seine Musik mag, gibt es der Faszination jedes Mal einen gehörigen Dämpfer, wenn man den Menschen dahinter sieht. Das hätte jemand dem guten Mann sagen sollen, bevor er den bisherigen Höhepunkt seines Comebacks erreicht hat: <strong>Holmes Sweet Holmes</strong>. Hinter dem genialen Wortspiel verbirgt sich eine Reality-Show, deren Trailer glatt für einen <strong>Platz im RTL-Nachmittagsprogramm</strong> reichen könnte. Ach, wem mache ich hier etwas vor? Ich freue mich auf das Teil! Wäre ich allerdings kein Trash-Fan, könnte ich mir nicht wirklich vorstellen, wie ich diese Musik dieses Menschen noch ernsthaft hören könnte.</p>
<h4 style="text-align: center;">Paul Di&#8217;Anno</h4>
<p>Genug auf <strong>Chris Holmes</strong> herumgehackt, es gibt ja noch weitere Fälle von einstigen Legenden oder Anwärtern auf diesen Status, die sich selbst dekonstruiert haben. Einigermaßen aktuell ist da wieder <strong>Ex-IRON-MAIDEN-Frontmann Paul Di&#8217;Anno</strong>, dessen vergebliches Streben nach Anerkennung hinreichend bekannt ist. Dass er mit seiner letzten Band <strong>ARCHITECTS OF CHAOZ</strong> noch einmal einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht hat, ist wegen der darauffolgenden Trennung wirklich schade. Immerhin scheinen die Streitereien mittlerweile beigelegt zu sein, hat die Band doch trotz vieler unschöner Worte seinerseits noch eine Aktion gestartet, um dem gesundheitlich und finanziell angeschlagenen, <strong>ehemaligen Frontmann unter die Arme zu greifen</strong>.</p>
<h4 style="text-align: center;">Warrel Dane</h4>
<p>Auf einem guten Weg in eine ähnliche Richtung ist <strong>Warrel Dane</strong>, der bis zum Ende der Band bei <strong>NEVERMORE</strong> gesungen hat. Große Skandale hat es seither zwar nicht gegeben, aber die jüngst durchgeführte &#8222;Dead Heart, In A Dead World&#8220;-Tour hat nicht nur positive Reaktionen hervorgerufen. Für die einen kommt es einer Gotteslästerung gleich, dieses Material ohne <strong>Jeff Loomis</strong> aufzuführen, andere wiederum haben einen billigen Weg zum schnellen Geldverdienen gewittert. Über den Auslöser kann spekuliert werden, der Ausgang ist dagegen bekannt: Eine durchaus bemühte Performance, der aber die richtige Chemie fehlte und die einen <strong>schrecklich abgemagerten und erschöpft wirkenden Warrel Dane</strong> präsentierte.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/N8BeWAhzBd8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4 style="text-align: center;">Ronnie James Dio</h4>
<p>Zum Abschluss möchte ich noch einen recht komplexen Fall präsentieren: <strong>Ronnie James Dio</strong> gehört unumstritten zu den Legenden des Metal. Sein Dahinscheiden im Jahr 2010 wird bis heute bedauert. Natürlich keimt in jedem Fan irgendwo der Wunsch, den Altmeister noch einmal live erleben zu dürfen. Das hat sich wohl auch die Firma <strong>Eyellusion</strong> gedacht und prompt an einer Lösung gearbeitet. Diese ist auf dem <strong>Wacken Open Air</strong> 2016 dann auch zum Einsatz gekommen, als ein Hologramm <strong>Dio</strong>s aufgetreten ist. Technisch sicher beeindruckend, bewegt sich die Sache aber auch hart an der Grenze zur Geschmacklosigkeit – andererseits ist <strong>Dio</strong>s Witwe involviert gewesen, die wohl am besten weiß, was sich ihr verstorbener Gatte gewünscht hätte. Aber so richtig verdenken kann man es denjenigen Leuten nicht, die sich daran stören. <strong>Irgendwo ist es dann doch ein Geschäft mit dem Tod.</strong></p>
<p>Nun wollen wir es wissen: Welcher Musiker ist eurer Meinung nach am härtesten entehrt worden?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wie-kann-man-nur-so-hart-entehrt-werden/">Wie kann man nur so hart entehrt werden?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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