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	<title>Waldtraene Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Waldtraene Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Fimbul Festival 2020 &#8211; Part 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simon G]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2020 10:41:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weil es soo schön war, hier direkt Part 2 unseres Fimbul Festival Berichts:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fimbul-festival-2020-part-2/">Fimbul Festival 2020 &#8211; Part 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Auf der Suche nach Part 1? <a href="https://silence-magazin.de/fimbul-festival-2020-part-1">Hier geht&#8217;s lang!</a></h2>
<hr>
<h1>Der zweite Tag</h1>
<p>Es ist <strong>Samstag</strong>, der 5. September um 15 Uhr und die Wetter-App sagt: <strong>16°C, 89% Regenwahrscheinlichkeit</strong> und &lt; 1 Sonnenstunden. Alle haben sich mittlerweile zäh aus ihren Schlafgemächern begeben und sind trotz des <strong>grauen Himmels</strong> entspannt und locker.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36462" aria-describedby="caption-attachment-36462" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-36462 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Q6cHfieQ-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Q6cHfieQ-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Q6cHfieQ-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Q6cHfieQ-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Q6cHfieQ-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Q6cHfieQ.jpeg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36462" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p>OK. Das Line-Up sagt: <strong>Asharda&#8230; Asarhdaa.. ASARHADDON</strong>! Sagt(e) mir bisher rein gar nichts. Ein Blick auf <a href="https://asarhaddon.bandcamp.com/album/reysa"><strong>Bandcamp</strong></a> und die <a href="https://www.metal-archives.com/bands/Asarhaddon/3540402675">Encyclopaedia Metallum</a> verrät mir: Das ist <strong>Black Metal aus Magdeburg</strong>. Seit 2017 mit einer<strong> Frau an den Vocals</strong> und mit ihrem ersten <strong>full-length Album</strong> &#8222;Reysa&#8220; im Gepäck, welches im <strong>Februar 2020</strong> erschienen &#8211; also brandneu ist. Ich bin gespannt, erwarte aber dem &#8222;erste Band&#8220;-Bias erliegend nicht zu viel. Was ich zu hören bekomme, <strong>begeistert</strong> mich jedoch auf Anhieb. Nach ruhigen Gitarrenklängen als Intro ertönt ein Schrei der Sängerin und aktiviert eine melancholisch anmutende Gitarrenwand und Doublebass. Die deutschen Lyrics stören für mich ausnahmsweise einmal nicht das Klangbild &#8211; sehr positiv!</p>
<p>Nach ihrem ersten Song sind bereits schätzungsweise<strong> 100 Menschen</strong> im näheren Bühnenumfeld anwesend. Die Reihen füllen sich zügig weiter. Und trotz dessen, dass <strong>ASARHADDON</strong> die erste Band des Tages sind, erblicke ich schnell einzelne Menschen, die ihre Haare schütteln oder enthusiastisch mitwippen. Der<strong> melancholisch-melodiöse, düstere Sound</strong> und der <strong>kräftig-rauhe Schreigesang</strong> aus mittelhohen Growls und Screams passen gut zum tristen, grauen Samstagnachmittag. <strong>ASARHADDON</strong> liefern den Besucherinnen und Besuchern des <strong>Fimbul Festivals</strong> offensichtlich einen handfesten Grund, ihre Zelte und Pavillons zu verlassen und zum Burghof zu strömen &#8211; Bravo! Mir liefern sie einen Grund, mir eins ihrer optisch ansprechenden Shirts und einen Metalpin zu kaufen, während meine Schreiber-Kollegin <em><strong>Malin</strong> </em>sich der nächsten Band widmet.</p>
<h3>Ein Fest(ival) für die Götter</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36463" aria-describedby="caption-attachment-36463" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-36463 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Ig5rkFdw-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Ig5rkFdw-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Ig5rkFdw-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Ig5rkFdw-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Ig5rkFdw-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Ig5rkFdw.jpeg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36463" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p><em>Malin:</em><strong> Odin!</strong> Bei keiner anderen Band fällt dieser Name so oft wie bei dem<strong> folklorischen Duo WALDTRÄNE</strong>. Ein Mann, eine Frau, ein Thema: Natur. Wind und Wälder, Geister und Götter, das volle Programm. Naturbelassene Gewandungen, Schnurgürtel und Amulette sowie ein runder Schild mit einem Adler darauf verleihen der Szenerie die entsprechende <strong>Optik</strong>. Musikalisch umgesetzt wird das Ganze von (verstärkter) <strong>Akustikgitarre, Trommel und Flöte</strong>, gepaart mit Gesang. Die Melodien erinnern mich teilweise an <strong>SKYFOREST</strong>, die Songs selbst werden mit Einspielern von Vogelgezwitscher und rauschendem Wind ergänzt.</p>
<p>Das Problem ist bloß: Die <strong>Atmosphäre</strong> eines <strong>Lagerfeuers</strong> wäre perfekt für diese Musik, aber am helllichten Tag entfaltet die Darbietung nicht so recht ihre Wirkung. Das wirkt sich leider auch auf die Zuschauerzahl aus, die eher gering ausfällt. Irgendwie können <strong>WALDTRÄNE</strong> mich nicht begeistern. Das liegt vielleicht auch an dem teils ungleichmäßig lautem Gesang, vor allem aber am fehlenden Elan. Und dann scheint auch noch die Mittagssonne so wohlig warm&#8230; eigentlich könnte ich doch ein kleines Nickerchen machen&#8230;</p>
<h3>Nix da!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36464" aria-describedby="caption-attachment-36464" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-36464 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qQyqPJ1A-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qQyqPJ1A-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qQyqPJ1A-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qQyqPJ1A-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qQyqPJ1A-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qQyqPJ1A.jpeg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36464" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p>&#8230;Denkste! Jeder, der bei <strong>WALDTRÄNE</strong> in <strong>Sekundenschlaf</strong> verfallen ist, wird jetzt von <strong>THEOTOXIN</strong> gnadenlos wieder aufgeweckt. Die <strong>Österreicher</strong> stellen dieses Jahr neben <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> die einzige Band beim <strong>Fimbul Festival</strong>, die nicht aus <strong>Deutschland</strong> kommt. Mit kompromisslosem Geballer fordern sie das heranrückende Publikum quasi durchgehend zum Headbangen heraus. Es geht derart zur Sache, dass dem Schlagzeuger sogar eines seiner <strong>Becken umkippt</strong> &#8211; zum Glück ist es schnell wieder aufgestellt, und <strong>THEOTOXIN</strong> können ohne größere Unterbrechung weiter ihren krachenden<strong> Black Metal</strong> zum Besten geben.</p>
<p>Mit ihren <strong>schwarzen Tüchern</strong>, die sie über Mund und Nase gezogen haben, sind die Bandmitglieder neben der (natürlich nicht zu vernachlässigenden) <strong>Optik</strong> auch gleich gegen <strong>Corona</strong> gewappnet. Ihr Aussehen gleicht ihrer Musik &#8211; <strong>hart und böse</strong>, aber irgendwie <strong>cool</strong>. Mir gefällt der Auftritt von <strong>THEOTOXIN</strong>, und damit ich diese persönliche Neuentdeckung nicht gleich wieder aus den Augen verliere, wird am Merchstand auch erstmal eine CD gekauft!</p>
<h3>Kontrastprogramm zwischen Black und Pagan</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36465" aria-describedby="caption-attachment-36465" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36465 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qjYrKzuw-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qjYrKzuw-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qjYrKzuw-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qjYrKzuw-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qjYrKzuw-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qjYrKzuw.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36465" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p><em>Simon:</em> Mittlerweile ist es 18:50 und mit der Abendbrotzeit kommen die <strong>Thüringer Germanenhorden</strong> von<strong> XIV DARK CENTURIES</strong> auf die reich mit mittelalterlichen Flaggen dekorierte Bühne. Die Textpassage <strong>&#8222;Blut für Blut; Fleisch für Fleisch&#8220;</strong> verrät: Sie starten mit <em>&#8222;Zeit der Rache&#8220;</em> vom 2011er &#8222;Gizit dar Faida&#8220;-Album und greifen ganz nebenbei die einzigen Sonnenstrahlen des Tages ab. Offenbar haben <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> also die Gunst Wotans erlangt.</p>
<p>Auch <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> haben mit &#8222;Waldvolk&#8220; (Release: Februar 2020) ein <strong>neues Album</strong> im Gepäck, von dem sie mit <em>&#8222;Ich bin das Feuer&#8220;</em> auch direkt einen Song dem Publikum des <strong>Fimbul Festivals</strong> präsentieren. Schätzungsweise<strong> 200-300 Zuschauer</strong> befinden sich zu dieser Zeit im weiteren Bühnenbereich und zumindest die <strong>Pagan-Fraktion</strong> davon wird von der Musik definitiv abgeholt. Spätestens als mit <em>&#8222;Auf zur Schlacht&#8220;</em> von &#8222;Jul&#8220; <strong>&#8222;etwas altes &#8211; für die Rentner&#8220;</strong> gespielt wird, wippen sehr viele Gäste einschließlich mir selbst munter zur Musik. Die Klassiker scheinen es hier definitiv etwas leichter zu haben als neue Songs. Headbangen bis in die hinteren Reihen, <strong>&#8222;Oi, Oi, Oi!&#8220;</strong> und empor gereckte Fäuste zeigen: Hier macht das Publikum mit! Dies wird erneut deutlich, als <em>&#8222;Julenzeit&#8220;</em> (ebenfalls von &#8222;Jul&#8220;) ertönt und <strong>&#8222;laa la la (&#8230;), Hooo hoo hoo&#8220;</strong> gemeinschaftlich zur Geigenmelodie gesungen wird.</p>
<h3>Nicht Fisch, nicht Fleisch</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36466" aria-describedby="caption-attachment-36466" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36466 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/rdUt1Z0Q-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/rdUt1Z0Q-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/rdUt1Z0Q-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/rdUt1Z0Q-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/rdUt1Z0Q-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/rdUt1Z0Q.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36466" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p><em>Malin:</em> Eine Band, auf die ich mich eigentlich gefreut habe, weil ich ihre Musik sehr gerne höre, sind <strong>WALDGEFLÜSTER</strong>. Vielleicht war meine <strong>Erwartungshaltung</strong> darum auch etwas zu hoch. Aber der Reihe nach. <strong>WALDGEFLÜSTER</strong> sind mittlerweile zu sechst, die gesamte Band trägt matchende T-Shirts in Naturfarben mit ihrem Logo darauf und auch die Bühne ist thematisch passend <strong>dekoriert</strong>. Als <strong>Mikrofonständer</strong> fungieren Äste und links und rechts von den Musikern hängt jeweils ein Banner mit dem Wappen der Band, bestehend aus Schriftzug, Hirschkopf und Wald. So weit, so gut &#8211; dann kanns ja jetzt losgehen mit der Musik.</p>
<p>Aber die Band hat offenbar ein <strong>anderes Konzept</strong>. Begleitet von den Gitarren, die zuvor bereits ein Intro gaben, stellt sich zunächst der <strong>kahlköpfige Sänger</strong> ans Mikrophon und rezitiert einige poetische Sequenzen. Das soll vermutlich <strong>Atmosphäre</strong> erzeugen, aber irgendwie lässt es mich komplett kalt. Ich warte auf den ersten Song, und je länger dieses Warten dauert, desto unruhiger werde ich.</p>
<p>Aber dann ist es endlich so weit und <strong>WALDGEFLÜSTER</strong> legen mit genau dem<strong> Black Metal</strong> los, der mich so begeistert: Melodisch, gewaltig &#8211; und atmosphärisch! Dieser Teil des Auftritts wirkt auf mich, wie es vermutlich schon der Anfang hätte tun sollen. Leider vergeht die Zeit wieder einmal viel zu schnell und ehe ich mich versehe, ist die Hälfte der Musiker schon wieder von der Bühne verschwunden. Die noch verbliebenen wiederholen das <strong>Zeremoniell</strong> vom <strong>Anfang</strong>. Und obwohl ich mich redlich bemühe (vielleicht ist genau das der Fehler?), ich kann die gewünschte Wirkung immer noch nicht nachvollziehen.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36467" aria-describedby="caption-attachment-36467" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36467 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/JIejNEQ.jpeg" alt="" width="1450" height="966" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/JIejNEQ.jpeg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/JIejNEQ-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/JIejNEQ-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/JIejNEQ-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/JIejNEQ-750x500.jpeg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36467" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p>Der Auftritt von <strong>WALDGEFLÜSTER</strong> ist gut besucht, und auch als die gesamte Band zum Schluss noch einmal auf die Bühne tritt und sich vor den Zuhörern verbeugt, wird großflächig geklatscht. Es ist also vielleicht nur mein subjektiver Eindruck, wenn ich sage, mich hat die Vorstellung etwas enttäuscht. Ich hatte mich vor dem <strong>Fimbul Festival</strong> gefragt, wer wohl für mich das Rennen in Sachen <strong>atmosphärischster Auftritt</strong> machen würde &#8211; <strong>WALDGEFLÜSTER</strong> oder <strong>HARAKIRI</strong> <strong>FOR THE SKY</strong>. Und nun muss ich ehrlich sagen, <strong>HFTS</strong> haben gewonnen &#8211; mit deutlich mehr Vorsprung, als ich erwartet hatte. Aber da sieht man mal wieder: Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.</p>
<h3>Vom finsteren Wald in den eisigen Kosmos&#8230;</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36468" aria-describedby="caption-attachment-36468" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36468 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/jAoieMzA-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/jAoieMzA-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/jAoieMzA-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/jAoieMzA-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/jAoieMzA-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/jAoieMzA.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36468" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p><em>Simon:</em> Von <strong>Black Meta</strong>l mit irdischen/naturbezogenen Themen kommen wir mit <strong>THE SPIRIT</strong> zu <strong>kosmisch-kaltem Black Metal</strong>. Die drei &#8211; eigentlich vier &#8211; Jungs aus <strong>Saarbrücken</strong> entpuppen sich für mich überraschend als eins <strong>DER Festivalhighlights</strong> für mich. Denn unter dem Namen konnte ich mir erst einmal gar nichts vorstellen. Die Ansage zu Beginn des Gigs, dass wegen des leider verhinderten <strong>Bassers</strong> um<strong> &#8222;Entschuldigung gebeten wird, falls es hier und da etwas dünn klingt &#8211; aber Absagen nicht in Frage kam&#8220;</strong> machen sie umso sympathischer.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36469" aria-describedby="caption-attachment-36469" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36469 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/W1lihmvg-200x300.jpeg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/W1lihmvg-200x300.jpeg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/W1lihmvg-682x1024.jpeg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/W1lihmvg-750x1126.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/W1lihmvg.jpeg 966w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36469" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p>Ich erwarte &#8211; den kosmischen Motiven auf den Aufstellern links und rechts der Bühne nach &#8211; also etwas &#8222;<strong>dünnen</strong>&#8220; <strong>Black Metal</strong>. Und ich werde extrem geflasht. Denn was da von der abwechselnd rot und blau eingefärbten Bühne auf mich einprasselt, ist alles andere als &#8222;dünn&#8220;. Zwei durchgängig <strong>schreddernde Gitarren</strong>, ein Schlagzeug von dem <strong>Doublebass</strong> und <strong>Blastbeats</strong> abwechselnd in absolut überwältigend brachialer Art und Weise auf mich einbrettern und eine <strong>garstig tiefe, raue und kalte Stimme</strong> &#8211; das sind <strong>THE SPIRIT</strong>.</p>
<p>Was für eine überwältigende <strong>Black Metal</strong> Wand! Anfangs ist die Snare noch etwas sehr prägnant und klingt nach <strong>Tupperdose/Blechtopf</strong>, doch das wird schnell korrigiert &#8211; oder sollte das sogar so sein? Das absolut überragende, alles niederreißende <strong>Geknüppel</strong> wird immer wieder unterbrochen von ca. einminütigen, instrumentalen Gitarrenparts und dann wieder von einer Welle der Verwüstung kosmischer Kälte überschwemmt.</p>
<p>Und als ob <strong>THE SPIRIT</strong> mich nicht schon mit ihrer Musik und Live-Performance absolut überzeugt hätten, kommen sie dann noch mit absolut grandiosem <strong>Merchandise</strong> in Form von ansehnlichen Shirts und Beuteln daher.</p>
<h3>&#8230; und wieder zurück in den Wald</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36470" aria-describedby="caption-attachment-36470" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36470 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/lwMLeVoQ-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/lwMLeVoQ-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/lwMLeVoQ-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/lwMLeVoQ-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/lwMLeVoQ-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/lwMLeVoQ.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36470" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p>&#8230; geht es direkt im Anschluss mit dem <strong>Headliner</strong> des zweiten Tages: <strong>FINSTERFORST</strong>.</p>
<p>Ich sehe drei <strong>bärtige</strong>, <strong>verschmutzt</strong> aussehend geschminkte <strong>Glatzköpfe</strong>, die sich sehr ähnlich sehen auf der Bühne. Ich sehe einen <strong>Sänger</strong>, der mit einem ausgeprägten <strong>Entertainer-Gen</strong> seine Vocals darbietet und weiß: Der zu hörende Folk-Metal ist der von <strong>FINSTERFORST</strong>! Bei einem der beiden genannten <strong>Glatzköpfe</strong> handelt es sich übrigens um <strong>Stef</strong>, den regelmäßig <strong>outgesourceten</strong> <strong>Sänger</strong> von <strong>JÖRMUNGAND</strong> &#8211; ein vom Vortag bekanntes Gesicht also. Der <strong>Revoluzzergeist</strong> á la<em> &#8222;Mach dich frei&#8220;</em>, den viele der Songs von <strong>FINSTERFORST</strong> ausstrahlen findet sich in der blutig-schmutzigen Schminke der Musiker allerdings mehr wieder als im uniformartigen Auftreten der Band, denn absolut ALLE tragen rot-schwarz karierte Holzfällerhemden und schwarze Jeans. Aber gut &#8211; der Professionalität der Musik und des Auftritts von <strong>FINSTERFORST</strong> tut dies keinen Abbruch.</p>
<p>&#8222;Hallo Fimbul Festival!&#8220; &#8211; &#8222;Hallo <strong>FINSTERFORST!</strong>&#8220; &#8211; &#8222;Sehr freundlich, der junge Mann da in der 1,5ten Reihe!&#8220; &#8230; &#8222;Habt ihr ein geiles Wochenende!?!? So eine geile Scheiße, endlich wieder live spielen zu können!&#8220; Dieser <strong>Dialog</strong>, genau wie das sich wiederholende &#8222;Und eure Hände!!! PROST!!!&#8220; oder &#8222;Ihr seid zu leise!!!&#8220; zeigen: <strong>FINSTERFORST</strong> fühlen sich wohl auf der Bühne und verstehen es, das Publikum da abzuholen, wo es steht &#8211; selbst, wenn es in 1,5 m Abstand und/oder mit Mund-Nasen-Schutz ist.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36471" aria-describedby="caption-attachment-36471" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36471 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/10eMxK8g.jpeg" alt="" width="1450" height="966" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/10eMxK8g.jpeg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/10eMxK8g-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/10eMxK8g-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/10eMxK8g-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/10eMxK8g-750x500.jpeg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36471" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p>Dennoch muss ich feststellen, dass weniger Zuschauer als beim Vortages-Headliner <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> zuschauen. Die angereisten, ihre Fäuste eifrig bei jedem Song hoch reißenden <strong>FINSTERFORST</strong>&#8211;<strong>Ultras</strong> gleichen dies jedoch insgesamt aus. <strong>FINSTERFORST</strong> sind nicht das, was ich persönlich musikalisch bevorzuge, aber ich kann nicht leugnen, dass sie auf jeden Fall ein Garant für eine professionelle Performance sind, die <strong>Folk-</strong> und <strong>Pagan Metal Fans</strong> auf ihre Kosten kommen lässt.</p>
<p>Mit der Hymne der Revolution: <em>&#8222;Mach dich frei!</em>&#8220; schließen FINSTERFORST ihr Set und mobilisieren noch einmal alle Kräfte im Publikum &#8211; alles in allem ein runder Auftritt.</p>
<h3>Es ist Krieg, ihr Wichser!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36472" aria-describedby="caption-attachment-36472" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36472 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1K-U_xIg-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1K-U_xIg-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1K-U_xIg-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1K-U_xIg-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1K-U_xIg-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1K-U_xIg.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36472" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p><em>Malin:</em> Last but not least haben <strong>TOTENWACHE</strong> ihren großen Auftritt und runden damit das <strong>Fimbul Festival 2020</strong> ab. Ich war im Vorfeld schon sehr gespannt darauf, sie endlich mal live zu sehen. Und ich werde nicht enttäuscht! Die drei Hamburger spielen<strong> anti-christlichen Black-Metal</strong> á la <strong>SARGEIST</strong>, aber mit einer eigenständigen Note. Die <strong>Optik</strong> ist dafür mit <strong>Corpsepaint</strong> und schwarzer Klamotte recht klassisch gehalten, zusätzlich unterstützt die Dunkelheit der Nacht die düstere Atmosphäre. Vor der Bühne hat sich eine ansehnliche Zahl von Zuhörern eingefunden. Leider fühlen sich außer mir nur wenige davon zum Headbangen veranlasst. Aber es ist ja auch schon spät und schließlich wird man gegen Abend nicht unbedingt nüchterner.</p>
<p>Für <strong>Reaktionen</strong> im Publikum sorgt der Sänger von <strong>TOTENWACHE</strong> dafür mit seinen Ansagen. Auf seinen unvermittelten, heiseren Ausruf <strong>&#8222;Es ist Krieg, ihr Wichser!&#8220;</strong> (na, wer hat die Anspielung verstanden?) erntet er verhaltenes Gelächter. Bei der Ankündigung &#8222;Es ist Zeit für eine Säuberung!&#8220; hingegen hört man beinahe ungläubiges Raunen der Sorte: <strong>&#8222;Hat er jetzt nicht gesagt&#8220;</strong>. Aber keine Sorge, bei &#8222;Säuberung&#8220; handelt es sich lediglich um einen Songtitel von der Split &#8222;Verbrannte Erde&#8220;. Das <strong>Fimbul Festival</strong> bleibt also verschont. Mich hat der Auftritt von <strong>TOTENWACHE</strong> definitiv überzeugt und auch hier nutze ich die Gelegenheit, noch schnell eine CD und ein Patch zu erwerben.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p><span style="font-weight: 400;"><em>Simon:</em> Das <strong>Fimbul Festiva</strong>l war etwas ganz <strong>besonderes</strong> &#8211; nicht nur wegen der Umstände. Auf dem <strong>Fimbul Festival</strong> findet man alles, was viele bereits auch am <strong>Dark Troll</strong> zu schätzen wissen: eine insgesamt <strong>Top-Organisation</strong>, Leute (auch Gäste), die allesamt <strong>Bock</strong> auf ein cooles und entspanntes Festivalwochenende haben, eine <strong>hammermäßig schöne Location</strong>, die abgelegen, aber nicht ZU abgelegen ist und musikalisch gesehen alles, was das<strong> Pagan- und/oder Black Metal Herz</strong> begehrt.&nbsp;</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36473" aria-describedby="caption-attachment-36473" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36473 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Mit_Maske_mit_Dennis.jpg" alt="" width="1450" height="776" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Mit_Maske_mit_Dennis.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Mit_Maske_mit_Dennis-300x161.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Mit_Maske_mit_Dennis-1024x548.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Mit_Maske_mit_Dennis-750x401.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36473" class="wp-caption-text">Die einzigartige Crew</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Und: aufgrund der gegebenen Umstände hoffe ich, dass sich noch mehr Veranstalterinnen und Veranstalter ein Beispiel nehmen am besonderen <strong>Mut</strong> und der <strong>Willenskraft</strong> der beiden <strong>Veranstalter</strong>, den/die es in diesen Zeiten besonders braucht. Zudem hätte man im Anbetracht des <strong>Verlaufs</strong> der <strong>Covid-19 Pandemie</strong> wohl nur schwerlich einen besseren Zeitpunkt für das Festival erwischen können. Ich hoffe das Beste und insbesondere, dass uns allen das <strong>Fimbul</strong> und das <strong>Dark Troll Festival</strong> mit seinen<strong> wunderbaren Veranstaltern</strong> erhalten bleiben!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p><strong>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em>Simon</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielen Dank für die großartigen Bilder an&nbsp;<strong>Carsten Brand</strong>!<br />
<a href="http://www.brandlicht.de/foto.html"><strong>HIER</strong></a>&nbsp;findet Ihr noch mehr Fotos!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fimbul-festival-2020-part-2/">Fimbul Festival 2020 &#8211; Part 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Wolfszeit 2018 &#8211; Teil 2 &#8211; Im Schafspelz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Oct 2018 10:16:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Abbath]]></category>
		<category><![CDATA[BLACK MESSIAH]]></category>
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		<category><![CDATA[Wolfszeit festival 2018]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>WOLFSZEIT II - Jetzt wird zurückgebissen... so oder so ähnlich jedenfalls!<br />
Zuletzt gab es den ersten Teil, nun haben wir für euch Teil 2 parat. </p>
<p>Mehr Bands, mehr Musik, mehr Festival …</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2018-teil-2-im-schafspelz/">Wolfszeit 2018 &#8211; Teil 2 &#8211; Im Schafspelz</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Huch! Donnerstag und Freitag auf dem Wolfszeit sind dir durch die Lappen gegangen? <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2018-teil-1-wenn-die-woelfe-rufen"><strong>HIER</strong></a> findest du den <strong>ersten Teil</strong> unseres Nachberichtes.</p>
<h2>Samstag: So schwarz wie meine Seele</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29487" aria-describedby="caption-attachment-29487" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29487 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/18.Enisum.01.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/18.Enisum.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/18.Enisum.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/18.Enisum.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/18.Enisum.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/18.Enisum.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29487" class="wp-caption-text">ENISUM</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29488" aria-describedby="caption-attachment-29488" style="width: 378px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29488 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/18.Enisum.02.jpg" alt="" width="388" height="259" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/18.Enisum.02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/18.Enisum.02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/18.Enisum.02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/18.Enisum.02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/18.Enisum.02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 388px) 100vw, 388px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29488" class="wp-caption-text">ENISUM</figcaption></figure>
<p>Über Nacht hat sich der <strong>Regen</strong> zum Glück ein wenig beruhigt. Die erste Band des Tages darf also heute schon fast wieder im Trockenen spielen – vorerst. Das sind <strong>ENISUM</strong>, eine klasse <strong>Ambient Black Metal-Truppe</strong> aus <strong>Italien</strong>. Wer <strong>ENISUM</strong> kennt, weiß, dass man von den Jungs eigentlich immer <strong>Höchstleistungen</strong> erwarten darf. So auch dieses Mal: Zwischen atmosphärische Einspieler quetschen sich <strong>treibende Gitarrenriffs</strong>, tiefe Growls und<strong> markerschütternde Schreie von Sänger Marcello</strong> sowie tiefgehende Cleangitarrenparts mit jeder Menge Wah Wah und Hall. Ein schöner Auftritt, der die vom Vorabend noch leicht lädierten Synapsen sofort wieder auf Trab bringt und wirkt ein dampfender schwarzer Kaffee zum Frühstück.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29489" aria-describedby="caption-attachment-29489" style="width: 385px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29489 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/19.Farsot.02.jpg" alt="" width="395" height="263" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/19.Farsot.02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/19.Farsot.02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/19.Farsot.02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/19.Farsot.02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/19.Farsot.02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 395px) 100vw, 395px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29489" class="wp-caption-text">FARSOT</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Sophia:</em> Mit Black Metal geht es los, mit Black Metal geht es weiter: Die nächste eher unbekanntere Band haut ziemlich viele Leute auch im prasselnden Regen von den Socken und zieht sie vor die Bühne. Die Rede ist von <strong>FARSOT</strong>. Die<strong> Thüringer</strong> stehen standardmäßig in tristem Schwarz auf der Bühne und außer beim Sänger kommt in Sachen<strong> Bühnenshow</strong> leider nicht wirklich was rum. &nbsp;Davon abgesehen ist die musikalische Leistung der Truppe ausgezeichnet und auch die Soundmänner scheinen ordentlich ausgeschlafen zu sein: Über das gesamte Infield sind alle Facetten des Sounds super zu hören. Indoor und auf der Platte gefallen mir <strong>FARSOT</strong> zwar besser, aber das ist wohl Geschmacksfrage.</p>
<h3>Geigen raus, jetzt wird gefidelt!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29490" aria-describedby="caption-attachment-29490" style="width: 378px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29490 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/20.Odoerir.01.jpg" alt="" width="388" height="259" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/20.Odoerir.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/20.Odoerir.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/20.Odoerir.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/20.Odoerir.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/20.Odoerir.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 388px) 100vw, 388px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29490" class="wp-caption-text">ODROERIR</figcaption></figure>
<p>Ich habe mich wirklich, wirklich doll auf <strong>ODROERIR</strong> gefreut, aber leider habe ich es nicht geschafft, den ganzen Auftritt durchzuhalten. Wieso? Die <strong>Folk Metal-Band</strong> mit <strong>sechs Mikros</strong> und <strong>vielen verschiedenen Instrumenten</strong> hat die Leute am Sound offensichtlich vollkommen <strong>überfordert</strong>. Der <strong>Gesang übersteuert</strong> unheimlich, ist teilweise dann wieder wesentlich leiser als die Instrumente und bei mehrstimmigem Gesang verschwimmt sowieso alles in einer Masse.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29491" aria-describedby="caption-attachment-29491" style="width: 384px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29491 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/20.Odroerir.02.jpg" alt="" width="394" height="263" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/20.Odroerir.02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/20.Odroerir.02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/20.Odroerir.02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/20.Odroerir.02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/20.Odroerir.02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 394px) 100vw, 394px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29491" class="wp-caption-text">WALDTRÄNDE-Sängerin Babett &#8222;Knöpfchen&#8220;</figcaption></figure>
<p>Leider können sich die Leute auf der Bühne daher auch kaum bewegen, da bei jeder Gelegenheit sofort irgendwas surrt und summt. An sich ist die Leistung die Band sonst aber wirklich gut und sie halten die ganze Show über tapfer durch. Vor allem die Stimme der <strong>WALDTRAENE-Sängerin Babett</strong> harmoniert großartig mit der Musik und auch das Geigenspiel fügt sich super in die <strong>Atmosphäre</strong>. Bei einer Band, die sich so auf Gesang konzentriert, sollte das aber insgesamt nicht so ablaufen.</p>
<p>Wesentlich besser ist der Sound dann wieder bei <strong>GERNOTSHAGEN</strong>. Mit schnellen Drums und viel <strong>Publikumsinteraktion</strong> können die <strong>Pagan Metaller</strong> aus <strong>Thüringen</strong> sofort überzeugen. Zu hören gibt es neben <em>&#8222;Schlachtenbruder&#8220;</em> und <em>&#8222;Freyas Schoß&#8220;</em> auch den neuen Song <em>&#8222;Zyklus Tod&#8220;</em>, zu dem die Band auch ein Video auf <a href="https://www.youtube.com/watch?v=zjjkmYE6lyM"><strong>Youtube</strong></a> hochgeladen hat. Die Bandmitglieder fühlen sich sichtlich wohl auf der guten, alten Wolfszeit-Bühne und auch der noch recht frische <strong>Gitarrist Roman</strong> liefert ein ordentliches Brett ab.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29492" aria-describedby="caption-attachment-29492" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29492 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/21.Gernotshagen.01.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/21.Gernotshagen.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/21.Gernotshagen.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/21.Gernotshagen.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/21.Gernotshagen.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/21.Gernotshagen.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29492" class="wp-caption-text">GERNOTSHAGEN</figcaption></figure>
<p><strong>Sänger Askan</strong> legt als i-Tüpfelchen noch <strong>zirkusreife Klettereinlagen</strong> auf den Bassboxen und zwischen den Securitys hin, dass man auf jeden Fall gut unterhalten wird – völlig egal, ob man jetzt ein großer <strong>GERNOTSHAGEN-Fan</strong> ist, oder nicht. Für genügend <strong>Promotion</strong> sorgen sie hier für ihr kommendes Album auf jeden Fall. Auch die eingefleischten Fans sind mehr als glücklich und die Atmosphäre ist mitunter auch sehr entspannt und nachdenklich. Aber keine Angst – die Party ist schon im Anmarsch!</p>
<h3>Endspurt: Gute Laune im Doppelpack</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29493" aria-describedby="caption-attachment-29493" style="width: 378px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29493 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/22.BlackMessiah.01.jpg" alt="" width="388" height="259" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/22.BlackMessiah.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/22.BlackMessiah.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/22.BlackMessiah.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/22.BlackMessiah.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/22.BlackMessiah.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 388px) 100vw, 388px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29493" class="wp-caption-text">BLACK MESSIAH</figcaption></figure>
<p>Denn wenn es eine Truppe gibt, die weiß, wie man feiert, dann ist das <strong>BLACK MESSIAH</strong>! Hier werden alle <strong>Klassiker</strong> ausgepackt, von <em>&#8222;Söldnerschwein&#8220;</em> über <em>&#8222;Wildsau&#8220;</em> bis hin zum <em>&#8222;Sauflied&#8220;</em>. Alles, um die Leute zum Feiern zu bringen – und das klappt wie immer großartig. <strong>BLACK MESSIAH</strong> waren ja nun schon öfter mal auf dem Wolfszeit und genau dasselbe schöne, alte Gefühl stellt sich auch heute wieder ein: Alte Bekannte wiedertreffen und einfach nur Spaß haben und laut mitsingen. Dazu gibt es wie immer <strong>hochkarätiges Geigen- und Flötenspiel</strong> auf die Ohren. Einfach eine Band, auf die man sich verlassen und mit der man auch immer nett quatschen kann. Top!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29494" aria-describedby="caption-attachment-29494" style="width: 405px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29494 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/23.Wintersun.01.jpg" alt="" width="415" height="277" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/23.Wintersun.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/23.Wintersun.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/23.Wintersun.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/23.Wintersun.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/23.Wintersun.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 415px) 100vw, 415px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29494" class="wp-caption-text">WINTERSUN</figcaption></figure>
<p>In diese gute Stimmung steigen <strong>WINTERSUN</strong> natürlich liebend gerne ein. Es geht gerade los, schon stürmen die Massen nach vorn. Das wirkt schon ziemlich <strong>überwältigend</strong>, so eine große Band auf dem kleinen Wolfszeit. Der Sound und die Lichtshow sind einfach übertrieben gut, damit darf man aber auch rechnen, wenn man die eigenen Techniker mit einfliegen lässt. Mit Hits aus allen Alben bringen <strong>WINTERSUN</strong> das überwältigte Publikum zum leidenschaftlichen Mitgrölen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29495" aria-describedby="caption-attachment-29495" style="width: 367px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29495 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/23.Wintersun.02.jpg" alt="" width="377" height="251" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/23.Wintersun.02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/23.Wintersun.02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/23.Wintersun.02-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/23.Wintersun.02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/23.Wintersun.02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 377px) 100vw, 377px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29495" class="wp-caption-text">WINTERSUN</figcaption></figure>
<p>Überraschend: Die erste Reihe füllt sich fast ausschließlich mit einem durchweg <strong>sehr jungen Publikum</strong>. Scheinbar sprechen <strong>WINTERSUN</strong> vor allem auch die <strong>Nachwuchsgeneration</strong> der Szene an – das macht viel Hoffnung auf die Zukunft! Und wenngleich es mittlerweile <strong>bitterkalt</strong> auf dem Gelände geworden ist, stehen die <strong>Finnen</strong> ungerührt von ihren Ventilatoren und lassen sich episch das Haar aus dem Gesicht blasen – die sind die Kälte vielleicht auch einfach gewohnt.</p>
<p>Eben ganz typisch gibt es von den Jungs einen für alle Fans epischen Wechsel zwischen langsamen und schnellen Titeln, so zum Beispiel <em>&#8222;Winter Madness&#8220;</em> und <em>&#8222;Land Of Snow and Sorrow&#8220;</em>. Hauptsächlich wird aber natürlich die letzte Scheibe &#8222;The Forest Seasons&#8220; präsentiert.</p>
<h3>Sibirische Kälte und Norwegischer Kvlt</h3>
<p><em>Steffi:</em> Wer dachte, dass das <strong>Wetter</strong> am Freitag ziemlich beschissen war, der wünscht es sich am Samstag zurück. <strong>Klirrende Kälte</strong> umfängt die Masse, die jetzt noch gespannt auf den <strong>legendären Festival-Abschlussgig</strong> wartet: <strong>ABBATH</strong>. Muss ich dazu noch irgendwas erklären? Lediglich die Formation um den guten <strong>Herrn Abbath</strong> hat sich verändert, ansonsten gibt es <strong>starken Black Metal</strong> mit <strong>brechenden Riffs</strong> und eben einen leicht gealterten Herrn Abbath, der aber scheinbar in den besten Jahren seiner <strong>Bühnenkondition</strong> ist.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29496" aria-describedby="caption-attachment-29496" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29496 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/24.Abbath.01.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/24.Abbath.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/24.Abbath.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/24.Abbath.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/24.Abbath.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/24.Abbath.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29496" class="wp-caption-text">ABBATH</figcaption></figure>
<p>In auffälligen<strong> nietenüberladenen und lederbeschlagenen Bühnenoutfits</strong> und dem charakteristischen <strong>Sanduhren-Makeup</strong> zeigt er, dass er sich den <strong>Legendentitel</strong> mehr als verdient hat und das Wolfszeit-Publikum huldigt den schnellen, feurigen Riffs und dem gnadenlosen Schlagwerk in Songs wie <strong>&#8222;Fenrir Hunts&#8220;</strong>. Am Ende werden alle glücklich in die letzte, wohl eher bitterkalte Nacht entlassen. Glück dem, der im Wohnwagen schläft – bei den Temperaturen auf der Luftmatratze im Zelt zu zittern, macht wirklich keinen Spaß.</p>
<h2>Schon vorbei? &#8211; Fazit</h2>
<p><em>Steffi:</em> Was für ein würdiger <strong>Abschluss der Open Air-Saison</strong>! Ganze 15 Stück waren es für mich dieses Jahr, und dieser Reihe eine so erhabene Krone aufzusetzen, ist auf jeden Fall nicht selbstverständlich. Obwohl ich gebürtige <strong>Thüringerin</strong> bin, war dieses <strong>Wolfszeit</strong> mein erstes – und ich kann mich wirklich nicht beklagen, die anstrengende Reise mit Bahn, Bus und zu Fuß auf mich genommen zu haben. Für alle, die mit den <strong>Öffis</strong> bis nach <strong>Crispendorf</strong> trullern, wären natürlich ein oder zwei <strong>Shuttlefahrzeuge</strong> am Donnerstag eine Erlösung.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29497" aria-describedby="caption-attachment-29497" style="width: 386px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29497 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_2904-2.jpg" alt="" width="396" height="264" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_2904-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_2904-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_2904-2-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_2904-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_2904-2-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 396px) 100vw, 396px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29497" class="wp-caption-text">Wolfszeit-Besucher trotzen dem schlechten Wetter &#8211; mit Würstchen und Bier!</figcaption></figure>
<p>Auch die <strong>&#8222;Aftershowpartys&#8220;</strong> sollten sich eigentlich nicht solche schimpfen dürfen. Dann bitte wenigstens das ganze Festival über einen <strong>trockenen, warmen Raum</strong> zur Verfügung stellen (das war nämlich zum Ende hin nicht mehr der Fall) und bitte entscheiden: Soll man nun <strong>tanzen</strong>, oder mit seinem Freunden bei <strong>eins, zwei, drölf Bierchen</strong> schön schnackend den Abend ausklingen lassen? Denn weder das eine, noch das andere ging. Zum Quatschen war die Musik zu laut und zum Tanzen die <strong>Neonröhren-Speisesaal-Atmosphäre</strong> zu doof.</p>
<p>Ansonsten: <strong>Bandauswahl</strong> und <strong>Sound</strong> waren fast ausnahmslos top, da gibt es nichts zu meckern. Ein wichtiger Punkt bleibt die <strong>Einweisung der Fahrzeuge</strong>. <strong>Rettungsgasse</strong> war nämlich Fehlanzeige, sodass sich ein <strong>Rettungswagen</strong> nur mit mehrminütigen Zeitverlusten und unter großen <strong>Manövrierproblemen</strong> seinen Weg über das Campinggelände bahnen konnte. Das sollte ein Muss auf jeder öffentlichen Veranstaltung sein!<br />
Hoffentlich klappt das nächstes Jahr besser, da bin ich auf jeden Fall wieder am Start.</p>
<h3>Schon Pläne für 2019?</h3>
<p><em>Sophia:</em> Insgesamt hat sich das <strong>Wolfszeit-Festival</strong> in diesem Jahr ziemlich verändert hat &#8211; <strong>im positiven Sinne</strong>! Auch viele kleinere Bands hatten die Chance, sich dem Publikum zu präsentieren und die limitierten <strong>Wolfszeit-Hörner</strong> waren genauso schnell weg wie die Zaunbanner. Beides kann man mit den <strong>gesammelten Getränkekarten</strong> gewinnen, mit denen auf dem Infield bezahlt werden kann. Im Übrigen würde ich jedem ans Herz legen, eher viele <strong>„kleine“ Getränkekarten</strong> zu kaufen, dann ist man nicht sofort am Arsch, falls man eine verliert. Nein, ist zum Glück nicht mir passiert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-29504 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/crispendorf-2019-08-22-wolfszeit-2019.jpeg" alt="" width="1500" height="776" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/crispendorf-2019-08-22-wolfszeit-2019.jpeg 1500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/crispendorf-2019-08-22-wolfszeit-2019-300x155.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/crispendorf-2019-08-22-wolfszeit-2019-1024x530.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/crispendorf-2019-08-22-wolfszeit-2019-750x388.jpeg 750w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" />Das einzige was jetzt noch fehlt, ist das größer werdende Publikum. Und das <strong>Line-Up</strong> des&nbsp;<strong>Wolfszeit 2019</strong>&nbsp;steht schon in den Startlöchern! Mit dabei sind zum Beispiel <strong>EQUILIBRIUM</strong>, <strong>DORNENREICH</strong>, <strong>HEIDEVOLK</strong> und <strong>ENDSTILLE</strong>. Hört sich gut an? Sag ich doch!</p>
<p>Das <strong>Wolfszeit</strong> findet ihr auf <a href="https://www.facebook.com/Wolfszeit-Festival-283615111652905/"><strong>Facebook</strong></a> und im <a href="https://www.wolfszeit-festival.de/"><strong>Netz</strong></a>.<br />
<strong>Tickets</strong> gibt es <a href="https://www.wolfszeit-festival.de/tickets-shop"><strong>HIER</strong></a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2018-teil-2-im-schafspelz/">Wolfszeit 2018 &#8211; Teil 2 &#8211; Im Schafspelz</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Noch mehr von dem, was einst die Alten wussten &#8211; Waldtraene</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2016 08:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Es wussten eins die Alten]]></category>
		<category><![CDATA[Harz]]></category>
		<category><![CDATA[heidnische Liedkunst]]></category>
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		<category><![CDATA[Waldtraene]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>WALDTRAENE &#8211; Es wussten einst die Alten II &#8211; Unter Wolfes Banner Veröffentlichungsdatum: 25.11.2016 Dauer: 59:03 Min. Label: Pagan Media Push the Button! Der Zufallsgenerator hat wieder zugeschlagen. Wir begeben uns diesmal nach&#8230;. Tadaa! Thüringen! Mal wieder verschlägt es mich in das ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/noch-mehr-von-dem-was-einst-die-alten-wussten-waldtraene/">Noch mehr von dem, was einst die Alten wussten &#8211; Waldtraene</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>WALDTRAENE</strong> &#8211; Es wussten einst die Alten II &#8211; Unter Wolfes Banner<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.11.2016<br />
Dauer: 59:03 Min.<br />
Label: Pagan Media</p>
<p>Push the Button! Der Zufallsgenerator hat wieder zugeschlagen. Wir begeben uns diesmal nach&#8230;. Tadaa! Thüringen! Mal wieder verschlägt es mich in das Bundesland, das meiner Meinung nach bisher die beste Musik hervorgebracht hat, die im Pagan-Bereich so zu finden ist. Da verwundert es nicht, dass die heute besprochene Platte ebenfalls die Thematik des Heidentums aufgreift. Allerdings gibt es heute keinen Pagan METAL.</p>
<p>Ich halte hier das Digipak (Yeah! Digipak!) eines dynamischen Duos in der Hand, das ich hier und da mit Bedacht bereits erwähnt hatte. Was diese beiden in kurzer Zeit für eine Entwicklung abgeliefert haben, ist bemerkenswert. Bisher haben sie es geschafft, mit jedem Album eine weitere Schippe draufzupacken. Und vergleicht man nun das brandneue, vierte Album mit dem allerersten, dann zweifelt man doch ernsthaft daran, dass beide Werke aus der Feder ein und derselben Truppe stammen. Der Sprung ist ein großer, und das, obwohl in der besagten Kapelle lediglich EINE klassische Gitarre und EINE Flöte die beiden Gesänge begleitet.</p>
<blockquote><p>Es sind die Schatten der Vergangenheit &#8230;</p></blockquote>
<p>Lösen wir es auf: die beschriebene Band heißt <b>WALDTRAENE</b>. Mit ihrem vierten Album &#8222;Es wussten einst die Alten II – Unter Wolfes Banner&#8220; liefert das Musikerpärchen aus dem Harz den Fortlauf ihrer mit dem dritten Album begonnenen Konzeptreihe. Im Mittelpunkt der Album-Geschichte steht der Hörer, der sich zu Beginn der Scheibe von Irrlichtern in die Tiefen des Waldes leiten lässt. Plötzlich findet er sich am Lagerfeuer eines Kriegertrupps wieder – jedoch ist dies kein gewöhnlicher Kriegertrupp. Es sind die Schatten der Vergangenheit: Vorfahren, Krieger vergangener Schlachten, die von ihren Taten, Mythen und von ihrem Glauben erzählen und davon, dass sie alle durch das <strong>Wolfsbanner</strong> geeint sind.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11650 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Unter-Wolfes-Banner-e1479985212313.jpg" alt="unter-wolfes-banner" width="450" height="450"></p>
<p>Der Häuptling des Trupps führt dich, als Hörer, zwischen den einzelnen Stücken mit gesprochenen Passagen durchs Album. Er hilft dir, dich zu besinnen und deine Vergangenheit, deine Herkunft und dein &#8222;Ich&#8220; zu entdecken. Klingt abgefahren? Ist es auch! <strong>Knoepfchen</strong> und <strong>Horda</strong> nehmen die Rolle der Skalden ein und besingen die Geschichten, zu denen dich der Häuptling hinführt.</p>
<p>Beginnend also mit dem Titel <i>&#8222;Irrlicht&#8220;</i> startest du ruhig und etwas geheimnisvoll deine musikalische Reise. Waldgeräusche sind zu hören, jemand irrt durchs Dickicht, Mystik und Dunkelheit machen sich breit. Die Gitarre wird gezupft, die Gesänge sind still – die ungewisse Stimmung passt perfekt zum Beginn dieses Abenteuers.</p>
<p>Der Titel <i>&#8222;Schatten der Vergangenheit&#8220;,</i> der sich anschließt, ist einer der Zwischenstücke, in denen der Häuptling ausschließlich erzählt und eben die Reise durchs Album leitet. Einige mögen aufhorchen und sagen: &#8222;Moment mal, die Stimme kenne ich doch!?&#8220;, all denen kann ich nur sagen: &#8222;Tja, schön für dich!&#8220; <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Spaß beiseite – dem Häuptling hat niemand Geringeres als <strong>Stickel</strong> von <b>ODROERIR</b> seine Stimme geliehen, und seine Rolle kann er gut! Andächtig lausche ich, was er denn zu erzählen hat. Und so gehen wir unseren Weg weiter, durch insgesamt fünfzehn Titel, die abwechslungsreicher nicht sein könnten.</p>
<blockquote><p>Was aber in diesem Song auftaucht, sind kurze Passagen gutturalen Gesangs von<strong> Horda</strong></p></blockquote>
<p><em>&#8222;Unter Wolfes Banner&#8220;</em> beispielsweise ist ein Titel mit so unglaublich viel positiver Energie, dass man sich schon fragen muss, wie die beiden das denn hinbekommen, obwohl eben kein Schlagzueg nach vorn drischt, als gäbe es kein Morgen (ist nämlich keins da, haha). Was aber in diesem Song auftaucht, sind kurze Passagen gutturalen Gesangs von <strong>Horda</strong>. Das ist neu, passt aber gut. Die beiden treiben mit diesem Stück so sehr an, dass ich mir vorstellen könnte, nach dreimaligem Hören sogar freiwillig den Müll runterzubringen. Die Melodie dieses Liedes bleibt auch nach Stunden noch im Kopf und verursacht starkes Verlangen nach mehr.</p>
<p>Besinnlich können die beiden aber auch. Der Song <em>&#8222;Aus goldenen Hallen&#8220;</em> beschreibt heroisch, und vor allem extrem anschaulich, die Ankunft der gefallenen Krieger in Walhall. Beim letzten Konzert, welches ich von den beiden miterleben konnte, habe ich bei diesem Titel Gänsehaut bekommen. So inspirierend und mitreißend werden hier Bilder vorm inneren Auge gezeichnet. Und das interessante ist: jeder sieht diese Bilder etwas anders. Also: Augen zu und lauschen!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11649 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Darvelvet.jpg" alt="Waldtraene live" width="700" height="467" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Darvelvet.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Darvelvet-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Darvelvet-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Darvelvet-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" />
<p>Mein Lieblingstitel der Platte lautet <em>&#8222;Der alten Weide Sang&#8220;</em>. Ich interpretiere dieses Lied als ein Klagelied an die Menschheit im Allgemeinen, die Natur wieder stärker zu respektieren und sie zu schätzen. Unsere Umgebung, unsere Umwelt – sinnbildlich hierfür steht die Weide, als alter, &#8222;weiser&#8220; Baum &#8211; hat schon so viel miterlebt und gesehen, dass es Zeit ist, sich genau das eben mal vor Augen zu führen. Der Text und die vermittelte Stimmung in diesem Lied nehmen mich mit. Saustark, echt!</p>
<p>Absolut episch und weit klingt das Lied mit dem Namen <em>&#8222;Urzeit&#8220;</em>. Es erzählt die Geschichte der Weltenentstehung. So groß waren die Mächte, die gewirkt haben, damit aus dem Ginnungagap die Welten hervorgingen. Entsprechend anmutig wird hier die Weltenentstehung besungen. An dieser Stelle stelle ich Folgendes fest: Die Musik von <strong>WALDTRAENE</strong> ist leicht zugänglich, allerdings keinesfalls langweilig oder viel zu simpel gestrickt. Man lauscht eben einfach gern, ist weder angestrengt, noch unterfordert. Es passt, vor allem bei diesem Album, einfach so vieles so gut zusammen. Das bedeutet: Allen, die über die lyrische Thematik rund ums Heidentum bisher wenig Fachwissen haben, dies aber gern hätten, ohne Bücher zu wälzen, denen sei gesagt: so lauschet <strong>WALDTRAENE</strong>s vertonten Geschichten und ihr werdet erleuchtet!</p>
<blockquote><p>Ein wunderbarer Song für Silvester</p></blockquote>
<p><em>&#8222;Mittwinternacht&#8220;</em> thematisiert den Abschluss des alten Jahres und den positiven Ausblick auf ein neues Jahr. Man soll mit der vielleicht harten Vergangenheit abschließen und sich auf das freuen, was da kommt. Entsprechend freudig ist die Stimmung in diesem Track. Wenn man so will: ein wunderbarer Song für Silvester. Lässt sich vielleicht nicht so laut mitgröhlen wie <em>&#8222;Auf gute Freunde&#8220;</em> von den <strong>ONKELZ</strong>, ist aber dafür mit Herz und Köpfchen gemacht und vor allem hebt er die Laune.</p>
<p>Nun will ich aber nicht nur positive Aspekte beschreiben, die mir beim Hören widerfahren sind, sondern auch das erwähnen, was mir nicht gefällt. Das schaffe ich in einem Wort: <em>&#8222;Rauhnacht&#8220;</em> – dies ist ein Titel, bei dem <strong>Horda</strong> und <strong>Knoepfchen</strong> viel sprechen, und zwar den gleichen Text, allerdings versetzt und anders betont. Ich komme an diesen Titel einfach gar nicht ran. Der wird beim Hören definitiv geskippt. Aber damit ist er auch der einzige von insgesamt fünfzehn (!), und das ist sowas von verkraftbar für mich.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/SmSjpFBAO98?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich kann gar nicht auf jedes Lied einzeln eingehen, denn dann würde ich nicht fertig werden mit Schreiben, weil in jedem Titel so viel gesagt wird, und es daher auch für mich viel zu sagen gibt. Man versinkt in den besinnlichen Liedern und will bei den energiegeladenen Titeln einfach nur mehr, mehr und immer mehr, weil es solchen Spaß macht, diese Musik zu hören. Wenn man sich einfach die Zeit nimmt, diese Musik BEWUSST zu hören, und nicht nur einfach laufen zu lassen, dann kommt man nicht umhin, diese Kapelle sehr schätzen zu lernen.</p>
<p>Ich weiß, dass ein paar meiner Freunde mit <strong>WALDTRAENE</strong>s Musik gar nichts anfangen können. Und das ist völlig in Ordnung, denn Geschmäcker sind verschieden. Mir selbst ist jedoch unbegreiflich, wie man an diesem starken Stück Thüringer Klangkunst vorbeikommt. Jeder, der gern Pagan Metal hört und diese Musik für mehr liebt, als ihre zahlreichen Sauflieder, der sollte sich, wenn nicht schon geschehen, diese Band unbedingt zu Gemüte führen. <strong>Horda</strong> und <strong>Knoepfchen</strong> sind mit so viel Hingabe bei der Sache, das hört man einfach.</p>
<p>Webseite: <a href="http://www.waldtraene.de/" target="_blank">Waldtraene Official</a></p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/Waldtraene-117490615021999/?fref=ts" target="_blank">Waldtraene FB</a></p>
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		<title>Von Swinger-Clubs, siegreichen Jodel-Wettkämpfen und der Schneekönigin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2016 05:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Troll Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Es wussten einst die Alten]]></category>
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		<category><![CDATA[heidnische Liedkunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt da eine Band, die nur aus zwei Leuten besteht – eine Band, die in dem, was sie macht, einzigartig ist. Und nein, ich meine nicht die WILDECKER HERZBUBEN (obwohl die auch ziemlich einzigartig sind). Gut, ok, wenn man die liebreizende ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/von-swinger-clubs-siegreichen-jodel-wettkaempfen-und-der-schneekoenigin/">Von Swinger-Clubs, siegreichen Jodel-Wettkämpfen und der Schneekönigin</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;">Es gibt da eine Band, die nur aus zwei Leuten besteht – eine Band, die in dem, was sie macht, einzigartig ist. Und nein, ich meine nicht die <strong>WILDECKER HERZBUBEN</strong> (obwohl die auch ziemlich einzigartig sind). Gut, ok, wenn man die liebreizende Rottweilerhündin Mascha als Band-Hund mitrechnet, umfasst die Kapelle sogar drei Mitglieder.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Ich kenne das musikalische Zweiergespann nun schon eine ganze Weile und konnte daher die Entwicklung ihrer Musik gut verfolgen. Und mittlerweile sind sie für mich auf einem Level angekommen, das ich mal wie folgt beschreiben möchte: Wenn das Intro erklingt, dann die Gitarre einsetzt und beide anfangen zu singen, bekomme ich massiv Gänsehaut, bin aufgeregt, hab Bauchgrummeln und muss deshalb stuhlen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die beiden für das Aufrechterhalten meines Stoffwechsels.</span></p>
<blockquote><p><span style="color: #000000;">Die beiden Harzer Stadtmusikanten ziehen quer durch die Lande.</span></p></blockquote>
<p><span style="color: #000000;">Sie bezeichnen ihre Musik als heidnische Liedkunst aus dem Harz, und es fällt schwer, ihre Werke in ein bestimmtes Genre einzuordnen. Die beiden Harzer Stadtmusikanten ziehen quer durch die Lande und haben auch vor dem diesjährigen Dark Troll Festival nicht haltgemacht. Dort habe ich sie mir nach ihrem Gig gekrallt, um ihnen ein paar Fragen zu stellen. Hier ist das <strong>Interview mit</strong> <b>WALDTRAENE</b>:</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Flo:</b><span style="color: #993300;"><strong><i> Hi, ihr Lieben! Schön, dass ihr euch die Zeit genommen habt. Ihr habt jetzt euren Dark Troll-Auftritt hinter euch. Wie hat euch denn der Auftritt gefallen?</i></strong></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Horda:</b> Ich fange da mal an. Also im letzten Jahr war es schon richtig schick, aber dieses Jahr war gefühlt nochmal die doppelte Menge an Leuten da. Und es war einfach nur schick.<b> </b>Die Leute haben mitgesungen, sie haben mitgemacht – sie waren völlig heiß aufs Festival.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Und man selbst hat sich immens wohlgefühlt – ich glaube, die letzten Auftritte waren nicht so sauber, wie der jetzt hier.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Horda:</b> Das war schon so das sauberste Ding, das wir dieses Jahr bisher gespielt haben, <em>und der Funke ist einfach übergesprungen</em>. Hat echt Spaß gemacht!</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Flo:</b> <span style="color: #993300;"><strong><i>Ist es denn jetzt euer Ziel, auch zukünftig verstärkt auf Metal-Festivals aufzuspielen?</i></strong></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Knoepfchen:</b> Ja klar, also bisher steht zum Beispiel das Barther Metal Open Air noch auf dem Programm, das eröffnen wir auch. Dann haben wir in Sondershausen auch nochmal so &#8217;ne kleine Sache. Da schließt sich &#8217;nem Metal-Festival so ein kleiner Mittelaltermarkt an. Dann das WGT im heidnischen Dorf, und so solls auch weitergehen.</span></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2837 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/waldtraene-darkvelvet-e1465026554557.jpg" alt="Waldtraene-Darkvelvet" width="700" height="466" />
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Flo:</b> <strong><i><span style="color: #993300;">Jetzt habt ihr ja auch ein bisschen was von eurem neuen Material gespielt. Könnt ihr denn schon einen Ausblick aufs</span> neue, mittlerweile vierte Album <span style="color: #993300;">geben?</span></i></strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Horda:</b> Haha! Also, es ist so: Das letzte Album „Es wussten einst die Alten“ ist der Beginn einer Konzeptreihe, die <em>unbestimmten Ausmaßes</em> ist. Wir wissen selber noch nicht genau, wo es uns hinführt. Das Album, das jetzt kommt, ist der zweite Teil dieser Reihe. Es wird heißen: „Es wussten die…“, ähm.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Flo:</b> „Es wussten irgendwann mal früher&#8230;“</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Horda:</b> „Irgendjemand wusste mal irgendwann irgendwas.“ (lacht) Nein: „Es wussten einst die Alten II – Unter Wolfes Banner“ und es wird thematisch wieder sehr interessant werden, es wird kriegerischer werden. Wir haben wieder eine bestimmte Person, die durchs Album führen wird, wie im ersten Teil. Aber eben alles schick verpackt.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Genau, thematisch hast du weiterhin mythologische Sachen drin, du hast geschichtliche Hintergründe drin, Sagen – also wie gehabt. So diese gesunde Mischung.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Flo:</b> <strong><span style="color: #993300;"><i>Wir haben das Wort ja logischerweise schon oft genannt, denn so heißt ihr ja auch, aber wo kommt denn der Name „</i></span>WALDTRAENE<span style="color: #993300;"><i>“ eigentlich her? Ich kanns mir auf Anhieb nicht erklären.</i></span></strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Horda:</b> Kann ich mir vorstellen. (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Flo:</b> Ja, bei mir reichts doch nicht weit. Jetzt reiten wir wieder darauf rum, ja? Immer rein in das kleine Herz. (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Ja, es war halt die Frage: Nennst du dich halt gleich so, dass jeder weiß, was du machst? &#8211; Muss nicht unbedingt sein. Und dann haben wir halt geschaut, wir sind ja nun auch recht naturverbundene Menschen und gerade bei uns zu Hause enorm viel im Wald unterwegs. Und was uns beeindruckt: Du findest halt auch im Harz, obwohl der schon so oft <em>gerodet</em> worden ist, den einen oder anderen Baum, der nicht nur reich an Jahren und Ringen ist, sondern eben schon so viel gesehen hat.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Horda:</b> Wir haben zum Beispiel bei uns die Sachseneiche, und die ist über <em>1000 Jahre</em> alt.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Genau. Und wenn du dich da mal an die Wurzeln setzt und gönnst dir einfach mal den Moment. Und dann, das war halt bei uns so dieses Erlebnis, tropft dir einfach etwas Baumharz auf die Schulter. Dieses uralte Wissen&#8230; Ich meine, <em>wir schmökern jetzt nicht die Edda</em>, um ein neues Lied zu schreiben, sondern es passiert einfach. Es ist teilweise wie &#8217;ne Eingebung. Da ist ein Stück unheimlich altes Wissen, was irgendwie weitergegeben wird, eben durch die Natur. Dieses Baumharz ist einfach ein Sinnbild für dieses alte Wissen. Daher <strong>WALDTRAENE</strong> – die Träne des Waldes, die Träne des Baumes.</span></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2838" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/Waldtraene-darkvelvet-2-e1465026599466.jpg" alt="Waldtraene-Darkvelvet" width="333" height="500" />
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Flo:</b> <span style="color: #993300;"><strong><i>Ah, krass. Und so, wie sich das jetzt anhört, ist das sicherlich auch eure Inspirationsquelle Nummer 1. Und das Ganze hört man einfach auch in der Musik, finde ich. Jetzt mal für diejenigen, die das nicht wissen: Knoepfchen und Horda&#8230;die sind eigentlich auch ein Pärchen. Wie habt ihr euch denn kennengelernt?</i></strong></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Horda:</b> Swinger-Club! (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Flo:</b> Natürlich! Was sonst!? Hätte denn jemand etwas anderes erwartet? &#8211; Nein! (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Nein, Quatsch. Wir haben beide &#8217;nen sozialen Beruf erlernt, waren an der gleichen Schule, haben uns gesehen, und da wars dann erstmal so: „Sieht interessant aus. Nett.“</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Horda:</b> Also sie meint jetzt <em>nicht gut, aber…halt interessant</em>. (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Endlich mal ein interessantes Individuum. Und dann hatte meine Klasse damals ein Theaterstück &#8211; „Die Schneekönigin“ &#8211; und ich hatte die Hauptrolle, <em>ich war die ganz Böse</em>. (lacht) Und dann hab ich auch gesungen.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Horda:</b> Und wir mussten uns die <em>Scheiße </em>angucken. Das war auch gar nicht mal so gut. (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Flo:</b> Ah, ok, aber wahrscheinlich interessant. (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Und er hat sich mir dann mehr oder weniger aufgezwungen, war dann immer da, wo ich auch war. Und dann wurde aus interessant recht schnell&#8230;ja, Mensch&#8230;ne? (lacht) Ja, und dann ist das recht schnell auch zur Musik gekommen. Er hat ja damals durch seinen Vater, zum Teil auch gequält – heute ist er ganz froh drum, ne klassische Gitarrenausbildung absolviert. Bei mir wars schon immer das Singen. Also schon <em>als kleiner Knopf auf der Schaukel</em>. Und dann war ich sogar mit 13 Jahren&#8230;das ist, glaube ich, das erste Mal, dass ich das in &#8217;nem Interview erwähne&#8230;ich machs jetzt einfach (lacht): Da war ich sogar mit 13 Jodelmeisterin in meiner Altersklasse! Mit Opa, der stand da mitm Akkordeon daneben, <em>und ich habe gejodelt, was das Zeug hält</em>.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Flo: </b>Da will ich jetzt aber was hören zum Schluss! (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Horda:</b> Ich habs gewusst. Das hättest du nicht erzählen sollen. (lacht)</span></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/bH3ZJkRWt48?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Flo:</b><span style="color: #993300;"><strong> <i>Ok, ihr habt das letzte Wort. Was wollt ihr den Leuten da draußen noch erzählen oder mit auf den Weg geben?</i></strong></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Horda:</b> Was ich den Leuten mit auf den Weg geben will, ist eigentlich nur, dass sie jeder Band, die in irgendeiner Art und Weise etwas Anderes, etwas Ungewohntes macht, &#8217;ne Chance geben sollen. Einfach mal reinhören, sich damit beschäftigen. Nicht von vornherein sagen: <em>„Knallt nicht, ist Kacke!“</em>, sondern einfach mal&#8230;sich besinnen vielleicht. Nicht jetzt nur auf uns bezogen, sondern im Allgemeinen.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Ja, denn es sind trotzdem alles Künstler, die sich da hinstellen und etwas geschaffen haben. Also uns machts unheimlich viel Spaß – wir lieben ja Herausforderungen. Aber uns hat das unheimlich viel Kraft gekostet, ganz lange Zeit. Und wenn da jetzt &#8217;ne Band ist, die ich gar nicht mag, zolle ich den Leuten ja trotzdem Respekt. Da steht jemand auf der Bühne und hat etwas Eigenes geschaffen, also schaue ich mir das mal an.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Horda:</b> Es war für uns ein langer Kampf, dahin zu kommen, wo wir eigentlich hinwollten. Theoretisch bespielen wir ja mittlerweile alles mögliche – Mittelaltermärkte, Gothic-Veranstaltungen, Neofolk-Veranstaltungen und mittlerweile jetzt auch Metal-Veranstaltungen. Wir kommen aus dem Metal, <em>wir fühlen uns hier wohl</em>, wir wollen hier bleiben, wir sind hier gut angenommen worden, sehr gut sogar.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Und wenn wir dann noch ein Stück von uns dalassen können in musikalischer Art und Weise, dann ist es für uns umso schöner.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Flo:</b> Ja, dann bedanke ich mich für das amüsante Interview mit euch beiden!</span></p>
<p>Webseite: <a href="http://www.waldtraene.de/" target="_blank">Waldtraene-Official</a></p>
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