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	<title>Wandar Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Wandar Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Fimbul Festival 2020 &#8211; Part 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simon G]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2020 11:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leicht verspätet, doch mit einem lachenden und einem weinenden Auge blicken wir zurück auf eines DER  (leider sehr wenigern) Festivalhighlights des Jahres: das Fimbul Festival. Wer sich erinnern möchte, wie sich ein perfektes Festival anfühlt, sollte dringend einen Blick in unseren ersten Teil werfen:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fimbul-festival-2020-part-1/">Fimbul Festival 2020 &#8211; Part 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1><b>Fimbul Festival 2020 – Der Festivalbericht</b></h1>
<p><span style="font-weight: 400;">Die tragisch kurze, ja gefühlt fast gar nicht richtig dagewesene <strong>Festivalsaison</strong> für ein Jahr ist vorbei und wir blicken zurück auf eines der wenigen Festivals aus einer Hand voll, die überhaupt „normal“ stattgefunden haben. Für mich war es 2020 das einzige: Das <strong>Fimbul Festiva</strong>l!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Freunde und Fans des <strong>Dark Troll Festivals</strong> werden es zuordnen können, denn dessen sympathische Veranstalter Maik und Kelly sind die beiden Männer, denen wir auch das Fimbul zu verdanken haben. Und auch die bekannte, wunderbare Location – die Schweinsburg Bornstedt – ist die gleiche. Zuletzt fand das &#8222;<strong>Fimbul Festival</strong>&#8220; im Jahre 2012 statt. Es ist also ein eher unregelmäßiger Ableger des <strong>Dark Troll</strong>, das ja bekanntermaßen jedes Jahr am Himmelfahrtswochenende seinen Platz findet. Doch was stattdessen vom 21.05. bis 23.05.2020 stattfand, das haben wir sicher alle noch genau vor Augen: <strong>NICHTS</strong>. Und das ist sowohl für die Fans wie auch für <strong>Maik und Kelly</strong> ein untragbarer Zustand in Bezug auf Metalfestivals.</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Maik und Kelly – die Motoren</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Deshalb haben sich die beiden intensiv mit den Behörden auseinander- und zusammengesetzt und wieder einmal bewiesen, dass sie echte Profis in der Organisation von Festivals sind. Sie haben Bock und wollen ein Zeichen setzen, dass alles geht, wenn man es nur will und hart dafür arbeitet. Denn <strong>KEIN Festivalveranstalter</strong> hatte Erfahrungen mit <strong>Hygienekonzepten</strong>, wie sie die Behörden 2020 erwarteten und sich dabei selbst nicht einmal sicher sind, was eigentlich die absoluten Vorgaben und Grenzen sind. Doch <strong>Maik und Kelly</strong> haben daran geglaubt und das Unmögliche möglich gemacht. Und: mit <strong>Bravour</strong>! Da sind sich alle Besucher und insbesondere die gesamte <strong>Crew</strong>, zu der ich mich zählen durfte, absolut einig. Denn das <strong>Fimbul Festival 2020</strong> fand ohne irgendwelche größeren Komplikationen statt und fühlte sich trotz aller Umstände angenehm und familiär an.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und so konnte ich an zwei Tagen – dem <strong>4. und 5. September 2020</strong> – ein in vielerlei Hinsicht ganz besonderes Festival besuchen. Das Line-Up, das wie gewohnt je etwa zur Hälfte aus <strong>Black- und Pagan Metal Bands</strong>, oder eben aus <strong>Pagan Black Metal Bands</strong> bestand, stammte dieses Mal den Umständen geschuldet nahezu ausschließlich aus <strong>Deutschland</strong> und <strong>Österreich</strong>. Und dennoch wurde es so gut wie nie langweilig! Kein Wunder, denn ich habe den Eindruck, dass <strong>Maik und Kelly</strong> sich die Bands offenbar sehr gewissenhaft aussuchen und so blieb es trotz verhaltener Genrevielfalt spannend und abwechslungsreich. Und auch hier wurde noch einmal deutlich, wie offenbar beliebt und talentiert die Veranstalter sind, indem kurzerhand mit <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> ein überaus adäquater Ersatz für die aus zweifelhaften Gründen kurzfristig abgesprungenen <strong>HELRUNAR</strong> gefunden wurde.</span></p>
<h3>Schwierige Umstände erfordern Willenskraft und Witz</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch wenn das hier nicht noch einer von zehntausend<strong> Corona-Artikeln</strong> werden soll, so sei an dieser Stelle doch noch einmal etwas zu den Rahmenumständen gesagt:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im gesamten Bereich vor der Bühne, sowie in den Sanitärbereichen und an sämtlichen Ständen bestand die Pflicht einen <strong>Mund-Nasen-Schutz</strong> zu tragen. Darüber hinaus galt dies auch, sofern auf dem Gelände irgendwo der einzuhaltende <strong>Mindestabstand</strong> von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Es erscheint logisch, dass da auch eine Reduktion der Besucherzahl notwendig war. Statt sonst bis zu 1.200 Besuchern beim <strong>Dark Troll Festival</strong> zählte das<strong> Fimbul Festival</strong> nur knapp über<strong> 500 Besucher</strong>. Immerhin sorgte dies aber dafür, dass man nirgendwo lange anstehen musste oder es allgemein &#8222;zu voll&#8220; wurde. Für die <strong>Veranstalter</strong> jedoch bedeutet dies logischerweise erheblich weniger Einnahmen. Doch auch hier strahlten sie einen gewitzt gesunden <strong>Optimismus</strong> aus: <strong>&#8222;</strong><strong>Da müssen die Leute ehmd ‘n bisschen mehr trinken!&#8220;</strong></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und es wurde getrunken! <strong>Bier, Met, Cocktails</strong> (also das übliche), aber auch <strong>Whisk(e)y</strong> und <strong>Rum</strong> – denn auch ein<strong> &#8222;Whisky &amp; Met&#8220;</strong> Stand war trotz des etwas abgespeckten Angebotes an Ständen da, sodass ich mir nicht nur abwechslungsreiche Musik zuführen konnte. Und da wir einmal beim leiblichen Wohl sind: Auch beim Essen hat jeder irgendetwas gefunden. Ein Stand mit Knoblauchbrot bot sogar eine <strong>vegane Variante</strong> neben der üblichen an!</span></p>
<h3>Endlich da &#8211; wieder zuhause</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">So schreite ich also am ersten Konzerttag etwas zögerlich, verunsichert aber gleichzeitig hibbelig von einem der Campingplätze auf das Konzertgelände. Bei der Einlasskontrolle versichern sich die Security-Kräfte davon, dass jeder Besucher eine <strong>Maske</strong> bei sich hat. Und dann steht man da. In irgendwie gewohnter Umgebung, bei ganz angenehmen<strong> 22 Grad</strong> und vereinzelten <strong>Sonnenstrahlen</strong>, die am ersten Konzerttag noch ab und an durch die Wolken brechen. Ich halte kurz inne und bemerke, dass das etwas <strong>Besonderes</strong> ist und dass ich es bisher leider oft gar nicht so wahrgenommen hatte.</span></p>
<h3>Gänsehaut</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36444" aria-describedby="caption-attachment-36444" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-36444 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/kdHiOlEg-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/kdHiOlEg-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/kdHiOlEg-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/kdHiOlEg-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/kdHiOlEg-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/kdHiOlEg.jpeg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36444" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Und dann, als mit <strong>INVOKER</strong> aus <strong>Köthen</strong> am Freitag die erste Band mit ihrem <strong>Soundcheck</strong> beginnt und wenig später auch mit ihrem Auftritt, spätestens dann hat garantiert jeder seinen Gänsehautmoment. Wer hätte gedacht, dass man diese <strong>Atmosphäre</strong> so vermissen kann!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Tatsache, dass <strong>INVOKER</strong> ihren Job sehr gut machen und auch der Sound auf Anhieb ziemlich gut ist, lockt schnell die ersten neugierigen Zuschauerinnen und Zuschauer vor die Bühne. Dort stellen sie sich bedächtig auf die <strong>Markierungen auf dem Boden</strong>. Selbstverständlich mit <strong>Maske</strong>, aber auch mit<strong> Lust auf Musik</strong>, beginnen sie schnell, mit dem Kopf im Takt der Musik zu nicken, die ich als&nbsp;<strong>Blackened Death</strong>&nbsp;einordnen würde. Vereinzelt wird sogar von der ersten Minute das Haar geschüttelt! Eine wahre Wonne, die mich zum Grinsen bringt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Musik, tiefe, aber oft <strong>sägende Gitarren, Blastbeats</strong> und eine<strong> schnelle, marschierende Bassdrum</strong>, auch mal <strong>Doublebass-Passagen</strong>, sowie die tiefen <strong>Growls</strong> des <strong>Sängers</strong> locken schnell weitere Gäste an. Anfangs wirkt der Sound des Gesangs etwas stumpf und die Höhen der Gitarren etwas verschwommen, was sich aber zügig bessert. Zwischen den Songs meldet sich der Sänger freundlich und spürbar dankbar: <strong>&#8222;Schön, das wir überhaupt hier sein dürfen!&#8220;</strong>, und ergänzt kurz darauf &#8222;&#8230;<strong>immer schön die Abstände einhalten! Das sieht so geil aus!&#8220;</strong> – allgemeine Erheiterung im Publikum. Eine <strong>sympathische</strong> Band, die ich im Hinterkopf behalten werde, auch wenn ihre Musik mich persönlich nicht ganz abholt. Für einen Opener ist die Band auf jeden Fall extrem gut und &#8222;aktivierend&#8220;!</span></p>
<h3>Flötenmelodei mit Wumms</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36446" aria-describedby="caption-attachment-36446" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-36446 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qWJ59fpw-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qWJ59fpw-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qWJ59fpw-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qWJ59fpw-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qWJ59fpw-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qWJ59fpw.jpeg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36446" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Nach einer kurzen Umbaupause folgen pünktlich die <strong>Pagan Metaller</strong> von <strong>JÖRMUNGAND</strong>. Die Band aus <strong>Köln</strong> steht mit fast komplett neuer Besetzung auf der Bühne und erfreut sich beim Publikum von Anfang an großer Beliebtheit. Ein für mich sympathischer Aspekt ist, dass sie dabei als <strong>Pagan Band ganz ohne</strong> &#8222;Kostüme&#8220;&nbsp;auskommen und mit ihrer Musik und <strong>Bühnenpräsenz&nbsp;</strong> überzeugen. Außerdem sehe ich den Musikern an</span><span style="font-weight: 400;">, dass sie Spaß haben. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die <strong>mächtigen, episch-melodiösen Melodien</strong> mit angenehm <strong>schwarzem Anstrich</strong>, kreischend-krächzendem, aber <strong>ausdrucksstarken Gesang</strong> und schnellen Drums bringen die Burgmauern zum Beben. Die meiner Meinung nach verzichtbaren, sich immer wieder untermischenden <strong>flötenartigen</strong> Melodien werden überdeckt durch die sympathische Ausstrahlung von Sänger und Band. Ich kann genau wie das restliche Publikum den Auftritt mit einem <strong>wohlig-angenehmen Gefühl</strong> verfolgen, während ich das schöne Wetter und die vermisste Festivalatmosphäre genieße.</span></p>
<h3>(Ausnahme)Talente</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Mit <strong>NORNIR</strong> aus Freiberg schließt sich eine Band an, die bereits vor ihrem Auftritt aufgrund ihrer Musik mein Interesse geweckt hat. Die vierköpfige Band, die mit Sängerin/Gitarristin und Bassistin neben zweitem Gitarristen und Schlagzeuger ein Musterbeispiel dafür sind, dass sich <strong>Frauenanteil und trver Black Metal</strong> ganz wunderbar miteinander vereinbaren lassen, wecken offenbar nicht nur mein Interesse. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Bereits bevor die Band zu spielen beginnt, spätestens aber mit Beginn des Intros (Trommeln, nornenhafter Gesang) – füllt sich der Bühnenvorplatz mit offensichtlich <strong>schwarzmetallisch interessiertem Publikum</strong>. Zurecht! Denn es dauert nicht lange, da ertönt ein lauter, krächzender Schrei, der Mark und Bein durchdringt und damit auch den übrigen Instrumenten das Startsignal gibt. Jetzt bricht <strong>bitterkalter Black Metal</strong> über uns herein. Dank des <strong>ausgewogenen Sounds</strong> ertönen die Black-Metal-typisch hoch sägenden Gitarren und das schmerzvolle Schreien der Sängerin klar und deutlich. Auch die Doublebass trifft sauber und walzt einfach alles nieder.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36447" aria-describedby="caption-attachment-36447" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-36447 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Jz3Luc5A.jpeg" alt="" width="1450" height="966" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Jz3Luc5A.jpeg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Jz3Luc5A-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Jz3Luc5A-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Jz3Luc5A-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Jz3Luc5A-750x500.jpeg 750w" sizes="(max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36447" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>NORNIR</strong> werden damit <strong>definitiv eins meiner absoluten Fimbul Festival-Highlight</strong>s, das ich jedem geneigten Black Metal Fan als Live-Erfahrung ans Herz lege. Dem Publikum vor Ort gefällt es so gut, dass die Anzahl der Personen vor der Bühne es erstmals schwierig macht, die Abstände auf das &#8222;Corona-Maß&#8220; einzuhalten – doch es tragen alle vorbildlich Masken. Und siehe da: Auch <strong>Headbanging klappt wunderbar mit Maske!</strong></span></p>
<h3><strong>Bekannte Gesichter</strong></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36448" aria-describedby="caption-attachment-36448" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36448 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/A2xh_ZGA-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/A2xh_ZGA-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/A2xh_ZGA-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/A2xh_ZGA-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/A2xh_ZGA-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/A2xh_ZGA.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36448" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p>Als hätten sie nur auf die Dunkelheit gewartet, betreten die Pagan Black Metaller von <strong>GERNOTSHAGEN</strong> die steinerne Bühne. Hier wird nicht mit Bärten, langen Haaren und Knochenaccessoires gegeizt, Sänger Askan trägt eine <strong>Gesichtsbemalung im angesagten Streifenlook</strong> und die <strong>leuchtend blauen Kontaktlinsen</strong> sorgen in Kombination mit der Kapuze für die Optik eines unheilbringenden Hexers. Mit heiserem Krächzen und schmetterndem Klargesang, bei dem ihm manchmal etwas die Puste auszugehen scheint, unterstützt er den <strong>brachialen Sound der Instrumente</strong>, der nur eine Richtung kennt: Nach vorn!</p>
<p>Aber <strong>GERNOTSHAGEN</strong> haben auch ein <strong>episches Keyboard und schöne Gitarrenriffs</strong> zu bieten, was bei den Zuschauern gut ankommt. &#8222;Könnt ihr noch, mit euren Masken?&#8220; &#8211; Ja, wir können noch! Der begrenzte Platz vor der Bühne ist gut gefüllt, vereinzeltes Headbangen paart sich mit <strong>beständigem Kopfnicken</strong>. Und damit das Publikum nicht vergisst, wer ihm trotz Corona dieses Festivalerlebnis ermöglicht hat, bedankt sich der Sänger am Ende auch nochmal bei den mehr als engagierten Veranstaltern.</p>
<h3>Ein würdiger Ersatz&#8230;</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36450" aria-describedby="caption-attachment-36450" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36450 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/AJZvsjQ-200x300.jpeg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/AJZvsjQ-200x300.jpeg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/AJZvsjQ-682x1024.jpeg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/AJZvsjQ-750x1126.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/AJZvsjQ.jpeg 966w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36450" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p>Pünkltlich um 22:15 Uhr beginnt mein zweites Festivalhighlight: die österreichischen Post-Black-Metaller von <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong>. Als ob sie nicht ohnehin schon zu meinen Sympathieträgern dieses Genres gezählt hätten, holen sie sich zusätzliche Punkte auf meiner Beliebtheitsskala, indem sie sehr kurzfristig <strong>für Helrunar eingesprungen</strong> sind, die leider offenbar aus fadenscheinigen Gründen abgesagt haben. Auch für die Veranstalter war klar, dass das für das Festival Line-Up jedoch eher einen <strong>Gewinn</strong> als einen Verlust darstellen würde. Und genau das wird auch durch meinen Blick auf die Zuschauer bestätigt, als ich um mich blicke. Falls während der Spielzeit von <strong>HFTS</strong> überhaupt noch jemand auf einem der Campingplätze ist, sind es jedenfalls nicht viele.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36449" aria-describedby="caption-attachment-36449" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36449 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/DKQRx8lw-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/DKQRx8lw-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/DKQRx8lw-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/DKQRx8lw-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/DKQRx8lw-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/DKQRx8lw.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36449" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p>Die Bühne färbt sich rot und Nebel legt sich von der Bühne aus auch auf das Publikum in dieser lauen Spätsommernacht, als <strong>HFTS</strong> mit ihrem sentimental-melancholisch düsteren<strong> Black Metal</strong> beginnen. Die Atmosphäre könnte für ihre Musik nicht besser sein. Denn so gut das <strong>Ambiente</strong> der <strong>Schweinsburg</strong> auch allzu offensichtlich zu Mittelalter und Pagan passen mag &#8211; an diesem Abend wird deutlich, dass es auch hervorragend zu Musik à la <strong>HFTS</strong> passt.</p>
<p>Die <strong>wuchtigen Soundwände</strong>, die durchdrungen werden vom verzweifelten Schreigesang des Leidenschaft für die Musik ausstrahlenden Sängers werden durch den gewohnt<strong> souveränen Sound</strong> noch ergreifender. Die intensive, abwechselnd einfarbig blaue oder rote Bühnenbeleuchtung komplettiert das intensiv melancholische Erlebnis. Nahezu jede Person vor der Bühne bewegt sich, tanzt, oder headbangt zur dargebotenen Show. Oft, wie auch ich, mit geschlossenen Augen. Ich bin überzeugt: spätestens mit ihrer Zugabe mit <em>&#8222;Calling The Rain&#8220;</em> haben <strong>HFTS</strong> bei allen Festivalbesuchern mindestens einmal Gänsehaut verursacht und zum Mitmachen animiert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36452" aria-describedby="caption-attachment-36452" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36452 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/bra_116_05_harakiri_for_the_sky_3725.jpg" alt="" width="1450" height="966" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/bra_116_05_harakiri_for_the_sky_3725.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/bra_116_05_harakiri_for_the_sky_3725-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/bra_116_05_harakiri_for_the_sky_3725-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/bra_116_05_harakiri_for_the_sky_3725-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/bra_116_05_harakiri_for_the_sky_3725-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36452" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<h3>&#8230; und ein würdiger Abschluss</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36451" aria-describedby="caption-attachment-36451" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36451 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/D2lDYfnQ-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/D2lDYfnQ-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/D2lDYfnQ-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/D2lDYfnQ-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/D2lDYfnQ-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/D2lDYfnQ.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36451" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p>Man könnte meinen, dass nach so einem überwältigenden Festivalmoment das Publikum erst einmal eine Verschnaufpause braucht. Doch vielleicht wegen des sehr guten Bauchgefühls der Veranstalter für das Line-up, vielleicht wegen <strong>Corona</strong>, vielleicht wegen der allgemein kurzen <strong>Umbaupausen</strong> oder einfach der stilistischen Fortführung mit Post-Black von <strong>WANDAR&nbsp;</strong>aus Halle bleibt das Publikum zahlreich munter und gut gelaunt vor Ort.&nbsp;</p>
<p>Mit ähnlich simpel gehaltener Bühnenbeleuchtung und einem wieder absolut überzeugenden Sounderlebnis aus kalter, düsterer aber mächtiger <strong>Atmosphäre</strong> halten<strong> WANDAR</strong> den Spannungsbogen sehr gut aufrecht. Das Publikum bewegt sich gefühlt <strong>ehrfürchtig und bedächtig</strong> im Rhythmus der Songs und bestaunt mit Augen und Ohren die musikalisch gezeichneten <strong>Landschaften</strong>, die mit einer überzeugenden Bühnenpräsenz dargeboten werden.&nbsp; Teils mit tragenden <strong>Keyboardmelodien</strong> untermalt wird hier ein wirklich stimmiges Gesamtbild von (ist das überhaupt Post(?)) Black Metal geboten, der sich mit einer nicht beschreibbaren persönlichen Note absolut von Bands der gleichen Sparte abzuheben weiß.</p>
<p><strong>WANDAR</strong> lassen mich zufrieden und in der Gewissheit, einen in sich kompletten und schlüssigen ersten Festivaltag erlebt zu haben zurück und ich kann in freudiger Erwartung der Dinge die am nächsten Tag für mich bereithält schlafen gehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Tag 2 findet Ihr in Kürze HIER!</h3>
<hr>
<p><strong>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em>Simon</em></strong></p>
<p>Vielen Dank für die großartigen Bilder an <strong>Carsten Brand</strong>!<br />
<a href="http://www.brandlicht.de/foto.html"><strong>HIER</strong></a> findet Ihr noch mehr Fotos!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fimbul-festival-2020-part-1/">Fimbul Festival 2020 &#8211; Part 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Autumn From Hell &#8211; Der Herbst wird höllisch gut!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Nov 2016 14:14:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Schon mal was vom Schützenhaus Hohenstein-Ernstthal bei Zwickau gehört? Nein? Asche auf dein Haupt, denn es wird höchste Eisenbahn, dass du mal einen Blick auf/in diese feine Location und das hier gepriesene Indoor-Festival wirfst. Schließlich wird das AUTUMN FROM HELL-Festival bereits zum ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon mal was vom Schützenhaus Hohenstein-Ernstthal bei Zwickau gehört? Nein? Asche auf dein Haupt, denn es wird höchste Eisenbahn, dass du mal einen Blick auf/in diese feine Location und das hier gepriesene Indoor-Festival wirfst. Schließlich wird das <em><strong>AUTUMN FROM HELL</strong></em>-Festival bereits zum <strong>zehnten Mal</strong> aufgeführt und bietet für jeden Fan der härteren Gangart 2 Tage lang ein vielfältiges Angebot. 2007 gestartet, vergrößerte siche das Line-Up stetig und heute geben sich sogar Bands wie <strong>TANKARD</strong> die Ehre, in diesem Haus zu spielen. Aus 3 Bands wurden schnell 4 und schließlich pegelte sich der Durchschnitt bei 7-9 Bands ein. Vom <strong>25. bis zum 26. November</strong> stehen die Segel erneut ganz im Zeichen des <em><strong>räudigen und atmosphärischen Black Metal</strong></em>.  Akribisch achtet das Team darauf, nicht nur heimische Bands zu unterstützen, sondern legt großen Wert auch Highlights aus dem Ausland zu buchen. Schließlich soll ja für jeden etwas dabei sein.</p>
<blockquote><p>Schauen wir also genauer auf das diesjährige Line-Up</p></blockquote>
<h4></h4>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 400px"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10753" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/schuetzenhaus-hohenstein.jpg" alt="schuetzenhaus-hohenstein" width="400" height="188" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/schuetzenhaus-hohenstein.jpg 400w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/schuetzenhaus-hohenstein-300x141.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></div>
<h3>FREITAG:</h3>
<h4>Narvik</h4>
<p>Den Auftakt geben die Freiburger <strong>NARVIK</strong>, welche einen ordentlichen Einfluss an <em><strong>norwegischem </strong></em>und<em> <strong>schwedischem Black Metal</strong></em> vorweisen kann. Mit kehligem Gesang wird den <em><strong>90er Jahren gehuldigt</strong></em>, ohne dabei als bloße Kopie zu gelten. Auch für das Auge und die Nase ist gesorgt, legt doch die Band Wert darauf, jeden Sinn anzusprechen. Die Musik soll halt komplett berühren und verstören.</p>
<h4>Ad Cinerem</h4>
<p>Als hervorstechender Act zählen die Dresdner <strong>AD CINEREM</strong> mit ihrem schwermütigen <em><strong>Death Doom</strong></em> zu den Ausnahmen des sonst eher im Black Metal angesiedelten Programms. <em><strong>Finstere Growls</strong></em> und <em><strong>tief gestimmte Gitarren</strong></em> erwarten euch in Kombination aus kriechenden Rhythmen und voranmarschierenden Drums. Doch es ist immer Zeit für ruhige, zerbrechliche Momente, in denen die Zeit scheinbar stillsteht. Damit ihr aber nicht einschlaft, lockert die Band mit Double-Bass und Midtempo ihre Songs gekonnt auf.</p>
<h4>Enisum</h4>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 358px"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10764" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/enisum-band.jpg" alt="enisum-band" width="358" height="363" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/enisum-band.jpg 358w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/enisum-band-296x300.jpg 296w" sizes="auto, (max-width: 358px) 100vw, 358px" /></div>
<p>Mit dem italienischen Quintett stampft ein besonders erhabenes Schmankerl auf euch zu. <em><strong>Eiskalte Riffs</strong></em> paaren sich mit hasserfülltem Gekeife, dazu gibt es kraftvolle Attacken von der Schießbude. Wer Bands wie <strong>DYNFARI</strong> oder <strong>SAOR</strong> gut findet, wird hier sein blaues Wunder erleben, denn an folkigen, fast schon schwerelos wirkenden Passagen wird nicht gespart. Lasst euch also von den überlangen Werken auf eine Reise mitnehmen und begeistern, wer den <em><strong>Hauptact für Freitag</strong></em> verpasst, ist selbst schuld!</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 407px"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10755" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/schützenhaus.jpg" alt="schuetzenhaus bühne" width="407" height="305" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/schützenhaus.jpg 407w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/schützenhaus-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 407px) 100vw, 407px" /></div>
<h3>SAMSTAG:</h3>
<h4>Asphagor</h4>
<p>Trotz schleppender Passagen, die immer wieder das Tempo drosseln, legt Österreichs Krachkapelle <strong>ASPHAGOR</strong> mit fast schon rockigem Schlagzeug die Messlatte für eingängigen, aber dennoch <em><strong>ehrlichen Black Metal</strong></em> hoch, der das ein oder andere Mal an alte <strong>IMMORTAL</strong> erinnert. Fast so alt wie das Festival, feiert auch die Band bereits ein Jubiläum (9 Jahre), das sich sehen lassen kann.</p>
<h4>Wandar</h4>
<p>Diese Band live zu erleben gleicht einer <em><strong>Schatzsuche</strong></em>, denn Halles Fünfer-Einheit spielt nicht an jeder Steckdose. In deutscher Sprache vorgetragen, entfalten sich <em><strong>majestätische Songs</strong></em>, die wie das Meer stürmisch und anmutig zugleich, den Hörer in seinen Bann ziehen. Stellt euch auf harsche Vocals und epische Rifflandschaften ein. Paganes Feeling (ohne fröhlichen Pseudo-Mummenschanz) trifft auf klirrenden Spirit.</p>
<h4>Werian</h4>
<p><strong>MOSAIC</strong> mussten für dieses Jahr leider absagen, doch für passenden Ersatz hat das <em><strong>Autumn From Hell</strong> </em>schon gesorgt. Aus dem schönen Thüringen wird euch das mysteriöse Duo <strong>WERIAN</strong> mit seinem hypnotischen und leicht schrägen Klangkonstrukt aus Black Metal und melodischen Klängen aus Doom und Stoner beglücken. Was sich hier komisch und seltsam liest, funktioniert in der Praxis einwandfrei. So kreiert man eine <strong><em>unvergleichliche Stimmung</em></strong>, die ihresgleichen sucht.</p>
<h4>Luctus</h4>
<p>Mit ordentlicher Thrashkante rollt der Panzer aus <em><strong>Litauen</strong></em> über eure Ohren und kredenzt alles, was der <em><strong>Black/Thrash Liebhaber</strong> </em>mag. Da dürfen Soli und ein dicker Bass natürlich nicht fehlen, um unaufhaltsam über die Bretter zu poltern. Simple, jedoch nie stumpfe Songs sorgen garantiert für einen verspannten Nacken am Morgen danach. Einen dicken Pluspunkt gibt es für die in der Landessprache verfassten Texte, welche das Hörerlebnis für euch definitiv interessant gestalten.</p>
<h4>Inferno</h4>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 720px"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10762" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/inferno-band-czech.jpg" alt="inferno-band-czech" width="720" height="478" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/inferno-band-czech.jpg 720w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/inferno-band-czech-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/inferno-band-czech-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></div>
<p>Der <em><strong>Headliner am Samstag</strong></em> ist ein wahres Schwergewicht, was den Black Metal betrifft. Überhaupt kommt in den letzten Jahren eine fantastische Band nach der anderen aus der Tschechischen Republik. Hier könnt ihr ein <em><strong>Urgestein</strong></em> erleben, welches seit 1996 schon existiert und mittlerweile mit 6 Alben die Welt unsicher macht. Geheimnisvolle Klänge, vermischt mit der für das Land typischen Mystik, vereinen sich mit rasendem Drumming und okkulter Thematik und ergeben eine<em> <strong>originelle Mixtur</strong></em>. Ein <em><strong>Highlight</strong> </em>aus den böhmischen Landen, das jeder gehört/gesehen haben sollte, der mit Black Metal etwas anfangen kann.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Ich kann jedem, der sich für authentischen <strong>Black Metal</strong> begeistern lässt, diese Veranstaltung nur empfehlen, denn das Line Up klingt dermaßen vielversprechend, dass es garantiert unvergessliche Tage im Schützenhaus werden. Das Ambiente passt für so eine Veranstaltung gut, die Preise für die letzten Veranstaltungen waren auch mehr als gerechtfertigt (und günstig!). Eventuell sieht man sich ja!</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Zum Schluss nochmal die wichtigen Fakten:</p></blockquote>
<p>Datum: <strong>25.11.2016-26.11.2016</strong></p>
<p>Beginn: <strong>Freitag ab 21 Uhr. Samstag ab 18:30 Uhr.</strong><strong><br />
</strong></p>
<p>Tickets gibt es nur an der <strong>Abendkasse</strong>.</p>
<p>Homepage <a href="http://autumnfromhell.jimdo.com/">Autumn From Hell </a></p>
<p>Facebook <a href="https://www.facebook.com/events/172174256475314/">Autumn From Hell</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Anschrift:</strong></p>
<p>Schützenhaus</p>
<p>Logenstraße 2</p>
<p>09337 Hohenstein-Ernstthal</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Tim und Struppi auf Kirchenbrandtour</title>
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		<dc:creator><![CDATA[D.Grau]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Aug 2016 06:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>TIMOR ET TREMOR &#8211; For Cold Shades Veröffentlichungsdatum: 29.07.2016 Länge: 44:09 min Label: Trollzorn Manchmal ist es echt komisch. Da bekommt man eine Promo und denkt sich, TIMOR ET TREMOR, was für ein komisch anmutender Bandname. Irgendwie erinnert er mich an Tim ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>TIMOR ET TREMOR &#8211; For Cold Shades<br />
Veröffentlichungsdatum: 29.07.2016<br />
Länge: 44:09 min<br />
Label: Trollzorn</p>
<p>Manchmal ist es echt komisch. Da bekommt man eine Promo und denkt sich, <strong>TIMOR ET TREMOR</strong>, was für ein komisch anmutender Bandname. Irgendwie erinnert er mich an Tim und Struppi oder an Tibor, den bescheuerten Ungarn, der mir jedes Mal zu viel Salz ins Tütchen tut, wenn ich ihm erkläre, ich würde lieber in Pest als in Buda wohnen wollen. Nun gut, hier geht es um Tim bzw. um <strong>TIMOR ET TREMOR</strong>.</p>
<p>Ich schiebe die Platte in den Spieler, drücke auf Play und dann passiert es: aus dem lieben Tim wird ein aggressives Monster und sein Hund nimmt die Züge eines Garm oder Kerberos an.</p>
<p>Meine Fresse, was hier aus den Boxen dröhnt, ist handwerklich vortrefflicher Black Metal. Ein Strom voller Melodien entfesselt sich nach dem Intro, <em>„Fen Fire“</em> knallt wie Struppies Hundeleine mit dem Metallende direkt ins Gesicht. Der Gesang variiert zwischen bösem Schwarzmetallgekreische und hymnenhaften Klargesang abseits jeglicher Klischees, punktiert und genau dann eingesetzt, wenn man sich fragt, was wohl gleich folgt.</p>
<p>Mit ihrem zweiten Werk „For Cold Shades“ machen <strong>TIMOR ET TREMOR</strong> ihrem Namen alle Ehre und verbreiten Angst und Schrecken. Dabei bedienen sie zwar den extremen Black Metal, lassen diesen jedoch atmosphärisch, abwechslungsreich und voller Elan aus den Boxen knallen. Ein wenig erinnert es mich ab und an an die letzte <strong>AGATHODAIMON</strong> Platte, doch diese Jungs toppen das Black Metal Urgestein bei weitem. Lieder wie <em>„Oath Of Life“</em> oder <em>„The Ghost In All That Dies“</em> beweisen ein sehr gutes Gespür für Tonfolgen und Gänsehautfeeling.</p>
<p>Das deutscher Black Metal lebt, wissen wir nicht erst seit den letzten Alben von <strong>EIS</strong>, <strong>WANDAR</strong>, <strong>HELRUNAR</strong> oder <strong>DÄMMERFARBEN</strong>.</p>
<p><strong>TIMOR ET TREMOR</strong> kennen diese Bands bestimmt recht gut, denn ihre Federführung ähnelt ihnen, dabei beschreiten sie eigene Pfade und kreieren ihre Art der Musik absolut eigenständig und authentisch.</p>
<p>Produziert wurde das Ganze von Markus Stock (<strong>EMPYRIUM</strong>, <strong>THE VISION BLEAK</strong> etc.), der ihnen einen klaren und gleichzeitig wuchtigen Sound verpasst hat.</p>
<p>„For Cold Shades“ macht einfach Spaß, egal ob im Auto oder zu Hause, dieses Album hat den Dreh raus und mit <em>„Pale Faces“</em> endet das Achtstückwerk voller Verbitterung und Verachtung. Ich kann nicht anders, mein Finger geht erneut auf die Play-Taste und wieder fängt dieser Sturm an&#8230;</p>
<p>Wer atmosphärischen Black Metal mag, muss hier einfach zugreifen. Wer nicht, hole sich die neue <strong>DARK FUNERAL</strong> und geht bitte zum Feiern in den Keller!</p>
<p>Zum Schluss noch folgendes: Liebe <strong>TIMOR ET TREMOR</strong>, ich mache mich nie wieder über euren Namen lustig. Ihr habt es einfach drauf, ohne Wenn und Aber.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Froschkotze im Entenfang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jul 2016 06:00:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr steht der <strong>Entenfang in Torgau</strong> wieder <strong>„IN FLAMMEN“</strong>. Was, das glaubt ihr nicht? Thomas beweist das Gegenteil und haut seinen Fans dieses Jahr wieder ein gewaltiges und abwechslungsreiches Line Up um die Ohren. Ob <em>Death, Thrash, Black </em>oder<em> Heavy Metal</em>, dem <strong>INFLAMMEN OPEN AIR 2016</strong> fehlt es an nichts. Auf zwei Bühnen, Haupt- und Zeltbühne, präsentieren sich in diesem Jahr Bands wie <strong>VENOM</strong>,<strong> IN THE WOODS</strong>,<strong> DESTROYER 666</strong>,<strong> PRIMORDIAL</strong>,<strong> BRUJERIA</strong>,<strong> MANTAR </strong>und viele mehr. Dabei vergisst das <strong>INFLAMMEN OPEN AIR</strong> aber nicht den <strong>Underground</strong>, welcher grandiose Truppen wie <strong>WANDAR</strong>,<strong> DIVISION SPEED</strong>,<strong> FIRTAN </strong>oder<strong> PROWLER</strong> hervorbringt.</p>
<blockquote><p>Getanzt, gesungen und gelacht wird auf einem Gelände, welches kein zweites Festival hat.</p></blockquote>
<p>Aus dem Zelt herausgekrabbelt, steht man auch gleich vor der Bühne. Sobald man am Einlass vorbei ist, sind Festivalgelände und Campground nämlich eines. <em>Es stört auch niemanden, wenn man sein eigenes Bier mit vor die Bühne nimmt</em> und Spaß hat. So eine Offenheit und Nähe zu den Bands erlebt man fast nirgends. Was ich bisher auch nur einmal auf einem Festival erlebt habe, ist die Tatsache, dass am <strong>Samstag ab 13:35</strong> <strong>Uhr</strong> keine Band auf der Bühne steht, sondern ein riesiges <strong>Kuchen- und Kaffeebuffet</strong> aufgebaut wird. Ich schätze, dass auch Metaller &#8211; neben ihrer Beertime &#8211; auch Zeit für Kaffee und Kuchen brauchen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3935 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/10416612_807770182590725_4510933376315308779_n.jpg" alt="10416612_807770182590725_4510933376315308779_n" width="720" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/10416612_807770182590725_4510933376315308779_n.jpg 720w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/10416612_807770182590725_4510933376315308779_n-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></p>
<p>Getanzt, gesungen und gelacht, ach ja, und gebadet wird in einem kleinen Bach, welcher in den <strong>Entenfang</strong> fließt. Bei so hohen Temperaturen wie im vergangenen Jahr sorgt das echt für Abkühlung. Für das leibliche Wohl ist natürlich gesorgt, und das zu mehr als fairen Preisen. Hier gibt es für jeden Mäkelkopf etwas zu naschen. Runtergespült wird dann mit feinstem Hopfengetränk, oder der beliebten <strong>Froschkotze</strong>. Eine weitere Neuerung in diesem Jahr sind Duschcontainer für die ganz Harten unter uns. Wenn es so läuft wie in den vergangenen Jahren, dann werden wir wieder von geilen Bands, tollen Leuten und einer schönen Atmosphäre begeistert sein, was den Charme eines Kurzurlaubes mit sich trägt. Ich würde sagen:&nbsp;<strong>IN FLAMMEN&#8230; Beginne!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen zur Anreise, Running Order etc. erfahrt ihr nur hier:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.in-flammen.com">www.in-flammen.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Veranstaltung:</strong> InFlammen Open Air</p>
<p><strong>Ort:</strong> Torgau/ Entenfang</p>
<p><strong>Datum:</strong> 07.07. – 09.07.2016</p>
<p><strong>Preis:</strong> 45,00€</p>
<p><strong>Genre:</strong> Black, Death, Thrash, Heavy, Doom</p>
<p><strong>Bands:</strong>&nbsp;Venom Inc., Firespawn, Primordial, Brujeria, In The Woods, Lock Up, Deströyer 666, Schirenc Plays Pungent Stench, Baptism, Mantar, Gormathon, Skeletal Remains, Dead Lord, Malignant Tumour, Eat The Turnbuckle, Abyssous, Nuclear Vomit, Cytotoxin, Fäulnis, Albez Duz, Atomwinter, Genocide Shrines, Sarinvomit, Pripjat, Sabiendas, Firtan, Division Speed, Decembre Noir, Fantoft, Prowler, Endseeker, Svartsorg, Wandar</p>
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