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	<title>warkings Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>warkings Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Metalacker Tennenbronn &#8211; Metal im tiefsten Schwarzwald</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2019 05:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Schwarzwald ... für jeden etwas dabei: die Großeltern schauen die Klinik und du kannst auf dem Acker moshen!</p>
<p>Bereits zum achten Mal jährt sich der Metalacker und wir waren dabei!<br />
Und Du beim 9. Mal hoffentlich auch?!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/metalacker-tennenbronn-2019/">Metalacker Tennenbronn &#8211; Metal im tiefsten Schwarzwald</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Wiese <strong>mitten im Schwarzwald</strong>, etwas außerhalb vom ruhigen Dorf <strong>Tennenbronn</strong>. Auf unserem Planeten gibt es wohl nur wenige noch ruhigere Orte &#8230; das ändert sich jedoch jährlich am letzten August-Wochenende. Ein Team aus allen möglichen Helfern stampft hier innerhalb weniger Tage ein Festivalgelände für <strong>rund 6000 Besucher</strong> an zwei Tagen aus dem Boden. So wird der Acker jedes Jahr zur kurzzeitigen Pilgerstätte für Fans der harten Musik. Der <strong>Metalacker</strong> <strong>Tennenbronn </strong>zeichnet sich bei dieser (geringen) Besucherzahl als <strong>gemütliches Festival</strong> mitten im Wald aus. Zudem ist das Gelände von einer Hanglage geprägt. So kann man sich vorne in die Crowd stürzen, hat aber auch vom Berg aus im Sitzen einen tollen Blick auf die Bühne. Und auch die <strong>Line-Ups der vergangenen Jahre lassen sich sehen</strong>: Unter anderem beschallten schon <strong>SEPULTURA, EQUILIBRIUM, BATTLE BEAST&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>KISSIN&#8216; DYNAMITE</strong> das Areal.</p>
<p>2019 steigt die Metal-Party bereits<strong> zum achten Mal,</strong> ich selbst bin nun zum fünften Mal dabei. Was der Metalacker dieses Jahr zu bieten hat, erfahrt Ihr hier.</p>
<h2>Der erste Tag</h2>
<p>Freitag, 18:00 Uhr. Die Heavy-Metal-Band&nbsp;<strong>AEONBLACK&nbsp;</strong>betritt die Bühne. Noch hält sich eine eher kleine Menge im Infield auf, und diese auch vorrangig an besagtem Hang. Echten <strong>&#8222;Deutschen Heavy Metal&#8220;</strong> verspricht die Band und liefert diesen <strong>gepaart mit Thrash-Elementen</strong>. So gelingt es <strong>AEONBLACK</strong>, die Besucher gut auf das Wochenende einzustimmen.</p>
<p>Mit <strong>GROOVENOM&nbsp;</strong>folgt dann die (für mich)<strong> größte Überraschung</strong> des Festivals. Der <strong>Modern Metal mit starken Elektro-Einflüssen</strong> funktioniert live unfassbar gut. Ein ziemlich amüsanter Moment tritt auf, als auf einmal Techno über den Acker schallt und sich jeder kurz wundert, sich dann aber so richtig zum Beat bewegt. Insgesamt bringen <strong>GROOVENOM&nbsp;</strong>ordentlich Abwechslung zum ohnehin schon breit gefächerten Line-Up. Vielleicht regen sie sogar den ein oder anderen Hasser jeglicher elektronischer Musik zum Nachdenken an.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34211" aria-describedby="caption-attachment-34211" style="width: 443px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-34211" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG-20190904-WA0007-300x169.jpg" alt="" width="453" height="255" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG-20190904-WA0007-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG-20190904-WA0007-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG-20190904-WA0007-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG-20190904-WA0007.jpg 1450w" sizes="(max-width: 453px) 100vw, 453px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34211" class="wp-caption-text">Groovenom auf dem Metalacker</figcaption></figure>
<p>Die nächste Band im Programm trägt dann auch schon einen wohlbekannten Namen: <strong>NOTHGARD</strong>. Auch die <strong>Epic Melodic Death Metaller</strong> reißen das inzwischen recht große Publikum mit. Dabei spielen sie Songs der neuesten Platte &#8222;Malady X&#8220;, aber auch alte Lieder wie <em>&#8222;Warhorns of Midgard&#8220;.&nbsp;</em></p>
<h3>Der Headliner &#8211; Gloryhammer</h3>
<p>Als Headliner des Abends treten <strong>GLORYHAMMER&nbsp;</strong>auf die Bühne. Ein über jeden Zweifel erhabener Auftritt, trotzdem können die <strong>Power-Metaller</strong> mich persönlicher leider auch live nicht abholen. Dem Rest der Besucher scheint es jedoch anders zu gehen &#8211; <strong>der Acker bebt</strong>.&nbsp;</p>
<p>Den Abschluss des Freitags bilden <strong>CYPECORE</strong>. Auch um diese späte Zeit (ab 0:30 Uhr) bringen die Mannheimer den Pit mit satten <strong>Melodic-Death-Metal</strong>-Riffs ins Rollen. Dabei liefern sie eine gute Show, bei der sie nur durch LEDs auf den Anzügen, Nebelmaschinen und Licht<strong> tolle Effekte</strong> hervorzaubern.</p>
<h4>Der zweite Tag</h4>
<p>Zu Beginn des Samstag gibt es gleich eine große Besonderheit: Die junge Band&nbsp;<strong>BLÄCKWOOD&nbsp;</strong>eröffnet den Tag. Die <strong>Metalcore-Formation</strong> stammt direkt aus dem Veranstaltungsort Tennenbronn und bringt deshalb auch <strong>eine Menge Fans</strong> mit. Diese toben beim erst dritten Auftritt der Band vor der Bühne. Auch musikalisch bieten <strong>BLÄCKWOOD</strong> viel: Die Metalcore-Songs mit bewegenden Melodien, harten Breakdowns, aber auch sanft und weich klingenden Passagen reißen das Publikum mit. <strong>Circle Pits</strong> <strong>und Wall of Deaths</strong> findet man um diese frühe Uhrzeit sonst nicht unbedingt auf dem Acker.&nbsp;</p>
<p><iframe title="BLÄCKWOOD - live - Metalacker 2019 - Tennenbronn" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/mfAeY21D6YY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Weitermachen dürfen <strong>THE TASTE OF CHAOS.&nbsp;</strong>Der Bereich vor der Bühne ist dabei merklich leerer geworden. Auch ich selbst führe mir die <strong>Metalcore</strong>-Band vom oberen Bereich des Hangs zu Gemüte, finde aber dennoch Gefallen daran. So geht es auch den vor der Bühne verbliebenen &#8211; an Bewegung mangelt es jedenfalls nicht.</p>
<p>Die Death-Metal-Band&nbsp;<strong>NECROTTED&nbsp;</strong>schaue ich mir ebenfalls vom Hang aus an. Die Jungs bringen jedem anwesenden Fan dieses extremen Metalstils viel Spaß (und Nackenschmerzen). Man merkt jedoch, dass davon nicht allzu viele anwesend sind. So schlägt die Härte der Musik auch nur begrenzt in gute Stimmung um. Dennoch füllen&nbsp;<strong>NECROTTED&nbsp;</strong>eine sonst entstandene Lücke im Line-Up gut aus.&nbsp;</p>
<p>Dafür strömen die Metal-Fans daraufhin vor die Bühne, auf der nun <strong>WARKINGS&nbsp;</strong>stehen. Die erst vor kurzem gegründete Band setzt sich aus Mitgliedern verschiedener bekannter Metal-Bands zusammen. Ihre Identitäten verbergen diese jedoch unter <strong>Totenkopf-Masken</strong>. Für den Song <em>&#8222;Sparta&#8220;&nbsp;</em>betritt die<strong> &#8222;Queen of the Damned&#8220;</strong> die Bühne. Diese unterstützt den Klargesang durch gekonnte Growls. Zudem übernimmt sie den Gesang bei einem Cover von&nbsp;<strong>AMON AMARTH</strong>. Mit <strong>Powermetal</strong>-Songs wie<em> &#8222;Gladiator&#8220;</em> und <em>&#8222;Give &#8218;em War&#8220; </em>macht die Band ihrem Namen dabei alle Ehre.&nbsp;</p>
<p>Jetzt dürfen <strong>PARASITE INC&nbsp;</strong>ran. Die <strong>Melodic-Death-Metal</strong>-Band bringt mit ihrem modernen Stil den Moshpit zum Beben. Leider hören sich die meisten Riffs und Melodien ziemlich ähnlich an. Deshalb schaffen es die Aalener auch nicht, mich abzuholen. Insgesamt liefern sie trotzdem einen starken Auftritt und bringen viel Bewegung in die Crowd.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34210" aria-describedby="caption-attachment-34210" style="width: 295px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class=" wp-image-34210" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG-20190904-WA0002-300x169.jpg" alt="" width="305" height="172" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG-20190904-WA0002-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG-20190904-WA0002.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG-20190904-WA0002-750x422.jpg 750w" sizes="(max-width: 305px) 100vw, 305px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34210" class="wp-caption-text">Parasite Inc auf dem Metalacker</figcaption></figure>
<h3>Der Headliner &#8211; Eluveitie</h3>
<p>Wie das mit der Abwechslung richtig geht, zeigt der Headliner des Samstags. Die <strong>Folk-Metal-Giganten&nbsp;ELUVEITIE&nbsp;</strong>zeigen, warum sie diesen Status mehr als zurecht innehaben. Ein <strong>Feuerwerk aus harten Riffs, Double-Bass und Blastbeats mit Screams und Growls</strong> hagelt auf die Fans ein. Klänge von Flöten, Harfen und weiteren Instrumenten ziehen mich unablässig in seinen Bann. Die zarte Stimme der<strong> Sängerin Fabienne Erni</strong> krönt das Klangbild perfekt.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Eluveitie - live - Metalacker 2019 - Tennenbronn" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/t9yz2FQoTgY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Den Abschluss bilden&nbsp;<strong>VEX</strong>. Was ihre eigenkreierte Genre-Bezeichnung&nbsp; <strong>&#8222;Groovecore&#8220;&nbsp;</strong>bedeutet, demonstrieren die Vier mit aller Stärke: eine wunderbare Mischung aus vielen verschiedenen Metal-Genres aus unterschiedlichen Jahrzehnten und Hardcore. Dabei mangelt es insbesondere an <strong>Abwechslung und vor allem Groove</strong> nicht. Und so reißen <strong>VEX&nbsp;</strong>zum Ende des Festivals nochmal richtig ab.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Auch die achte Auflage des Metalackers war ein <strong>voller Erfolg</strong>! Fans aller möglicher Metalgenres kamen aufgrund der<strong> kleinen, aber dennoch sehr vielseitigen Bandauswahl</strong> voll auf ihre Kosten. Zudem waren auch die Rahmenbedingungen wie Bewirtung, Parkplätze und so weiter sehr angenehm gestaltet. Ich persönlich werde das <strong>charmante Festival</strong> nächstes Jahr definitiv wieder besuchen, und hoffe, den einen oder anderen Leser durch diesen Artikel ebenfalls dorthin bewegen zu können!</p>
<p><strong><a href="http://www.metalacker.de">Website</a></strong></p>
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		<title>WARKINGS &#8211; Ein neuer Feldzug</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2018 09:48:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Debauchery]]></category>
		<category><![CDATA[Reborn]]></category>
		<category><![CDATA[warkings]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leopardenfellbuxen raus, Äxte geschärft und Muckis eingeölt: Jetzt wird in die Schlacht gezogen! </p>
<p>Ob das so gut funktioniert oder ob der Kriegstross von WARKINGS auf halber Strecke stecken bleibt, erfahrt ihr von Oimel.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">WARKINGS – &#8222;Reborn&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>16.11.2018<strong><br />
Länge: </strong>41:39 Minuten<strong><br />
Label: Napalm Records</strong><strong><br />
Genre: </strong>Power Metal </div></div></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich bekam den Tipp von meiner Freundin: „Diese Band könnte was für dich sein!&#8220; Also nachgeschaut: <strong>WARKINGS</strong> &#8211; knackiger Name, Cover mit einem <strong>thronenden Spartaner</strong>. Dazu noch Bandmitglieder, die unter den Namen Crusader, Viking, Spartan und Tribune auftreten. Das klingt vielversprechend, alles in mir will die <strong>MANOWAR-Fellunterhosen</strong> hervorholen und sofort mit den Metal-Brüdern in den Krieg ziehen.</p>
<h3>Auf in die Schlacht!</h3>
<p>Derart motiviert und gerüstet geht es für mich in das Album &#8211; und werde ich stutzig, denn <strong>&#8222;Reborn&#8220;</strong> als <strong>Titel</strong> für ein <strong>Erstlingswerk</strong> irritiert mich kurz. Der erste Track startet voller Versprechungen, <strong>kräftiger Instrumentaleinsatz</strong> führt in das Album und auch gut durch das erste Stück. Die ersten Vocals ertönen und ich denke mir: „Geht in Ordnung, wir sind ja schließlich noch im Anmarsch auf die Schlacht!“</p>
<p>Der nächste Titel spricht mich an: <em>&#8222;Never Surrender&#8220;&nbsp;</em>– na dann auf! Er fügt sich auch gut an den ersten Track an und dann, an der Stelle, wo ich meine Stimme zum <strong>Kriegergebrüll</strong> erheben und mit einsteigen möchte, kommt der Refrain. Der<strong> bricht</strong> hier aber sowohl in Sachen Gesang, als auch Geschwindigkeit und den Instrumenten mit der vorher aufgebauten Stimmung. Die Stimme zu verhalten, der Refrain insgesamt etwas poppig. Meine <strong>Kampfmoral</strong> leidet, mein Wille zur Schlacht schwindet. Aber jetzt kommt <em>&#8222;Hephaistos&#8220;</em>. Ein Gebet zum <strong>göttlichen Schmied</strong> kann natürlich nie schaden. Hier ist wieder <strong>mehr Leidenschaft</strong> und Wille in der Stimme. Dem Schmied folgt der <em>&#8222;Gladiator&#8220;</em>, der mit einem ordentlichen Schlagzeuggewitter einsteigt und ein gutes Tempo an den Tag legt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/YoETJhaJsc8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3><strong>Augen auf den Feind, statt auf mögliche Fluchtwege</strong></h3>
<p>Der jetzt folgende <em>&#8222;Holy Storm&#8220;</em> bringt mich weiter nach vorne, auch wenn ich hier wieder durch den <strong>Gesangspart</strong> ein wenig ins <strong>Zaudern</strong> gerate. Aber jetzt folgt der <em>„Battle Cry“</em>, der mit kräftigem Krieger-Ahu mit Kriegstrommeln einstimmt – ich lockere meine Handgelenke wie Obelix vor einer Horde Römern! <strong>Jetzt zündet für mich auch die Stimme des Tribuns</strong>. Auch der (mir wieder zu wenig epische) Refrain wird durch die folgenden Kriegertöne martialisch ausgeführt und spätestens jetzt tobt die Schlacht für mich. <em>&#8222;Fire Falling Down&#8220;</em> heißt es jetzt um mich herum, und der Refrain überzeugt, der Gesangspart davor jedoch nicht ganz und auch die verzerrte Backgroundstimme auch nicht. Der Track gefällt mir dennoch gut, <strong>kräftiger Schlagzeugeinsatz</strong> und das auch noch schön vorwärtstreibend, auch während des Refrains. So lobe ich mir das, dazu kann man die Axt schwingen!</p>
<h3>Ob die Schlacht sich wendet? Verstärkung ist eingetroffen!</h3>
<p>Jetzt sind wir in <em>&#8222;Sparta&#8220;</em> angekommen und es gibt düstere Growls auf die Ohren (vom Sänger von <strong>DEBAUCHERY</strong> vorgetragen), die den Krieger in mir neu mobilisieren. Doch dann folgt der <strong>Klargesang</strong>, und dieser würde leider jeden finalen Ansturm auf den Feind stocken lassen. Er ist mir deutlich <strong>zu sanft</strong>, zu weich, ja &#8211; <strong>zu poppig</strong>. Der Track an sich hat Potential, das zwischendrin immer wieder präsente &#8222;Sparta – AHU!&#8220; hat das Zeug, hunderte gereckte Fäuste beim Konzert sehen und einen gewaltigen Kriegerchor ertönen zu lassen. Aber nicht mit diesem Gesangspart dazu. Schade! Es müsste nicht mal derber/schneller/härter sein – aber <strong>gerade bei diesem Lied </strong>muss sich die Stimme des Sängers aufschwingen und mit <strong>Leidenschaft und Willen</strong> den Track an sich reißen<strong>.</strong> Das würde ich mir wünschen!</p>
<p>Es kommt zu <em>&#8222;The Last Battle&#8220;</em> und es bestätigt sich wie im Track zuvor: Es ist auf jeden Fall Potential da, aber es fehlt einfach das <strong>i-Tüpfelchen</strong>, das gewisse Etwas. Den letzten Track <em>&#8222;Die Flut&#8220;</em> würde ich aus der Wertung lassen – er passt für mich gar nicht zum restlichen Album. Es ist eine <strong>Ballade</strong>, <strong>deutschsprachig</strong> und für mich eine Mischung aus <strong>Fantasy-Film-Melodie</strong> und betrauerndem Kriegernachruf.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/MeOSgsJJ12M?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Die Manöverkritik zum Battle-Metal</h2>
<p>Das Album lässt mich etwas ratlos zurück. Der Krieger in mir weiß nicht, ob die Schlacht gewonnen oder verloren ist, aber ihn dürstet nach mehr. Das Album ist auf keinen Fall schlecht, der <strong>Einsatz der Instrumente</strong> gefällt mir durchaus sehr gut! Es sind Lieder dabei, die <strong>das Zeug zu Hymnen</strong> haben. Und sicherlich werden einige Stücke ihre Fans finden. Aber mir fehlt bei allem noch das letzte bisschen &#8222;mehr&#8220;. Es wirkt, als würde sich die Band auf ihrer <strong>Debütscheibe</strong> noch nicht wirklich <strong>trauen</strong>, mal richtig <strong>draufzuhauen</strong>.</p>
<p>Die Aufmachung, die Namen, das Cover, der <strong>spartanische Bandschriftzug</strong> – all das dürfte sicher vielen Power Metal-Fans gefallen (mir auch!). Aber es fehlt der spezielle <strong>Wiedererkennungswert</strong> der Band. <strong>Power Metal</strong> ist für mich immer an irgendeiner Stelle „zu viel“. Einen Tick zu episch, zu kriegerisch, zu getragen, oder die Stimme zu hoch – <strong>immer eine kleine Nuance drüber</strong>. Und genau das kann man eben nur <strong>lieben oder hassen</strong>. Und für diese Sachen liebe ich den Power Metal. &nbsp;Hier müssen die Jungs einfach noch zulegen, damit es richtig zündet. So wie es jetzt ist, ist es ein gutes Album, welches aber einfach zu glatt und ein wenig zu brav ist. Gerade beim <strong>Gesang</strong> muss es zu diesen Themen noch viel <strong>kräftiger und kämpferischer</strong> werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/warkings-reborn/">WARKINGS &#8211; Ein neuer Feldzug</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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