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	<title>Whispered Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Thu, 21 Sep 2017 16:52:09 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Whispered Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>WINTERSUN &#8211; &#8222;Forest Tour&#8220; in Leipzig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah H]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Sep 2017 07:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum langersehnten dritten Album der Melodic-Death-Metaller von WINTERSUN wurde kurzerhand eine Forest Tour in Europa auf die Beine gestellt, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Ich war in Leipzig bei der Extended Show dabei, um euch von diesem Spektakel zu berichten. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wintersun-forest-tour-in-leipzig/">WINTERSUN &#8211; &#8222;Forest Tour&#8220; in Leipzig</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum langersehnten dritten Album der <strong>Melodic-Death-Metaller</strong> von <strong>WINTERSUN</strong> wurde kurzerhand eine <strong>Forest Tour</strong> in Europa auf die Beine gestellt, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Ich war in Leipzig bei der Extended Show dabei, um euch von diesem Spektakel zu berichten.</p>
<h3 style="text-align: center;">Es zieht dunkler Nebel auf &#8211; MALLEVS MALEFICARVM</h3>
<p>Die Pforten öffnet das <strong>Hellraiser</strong> pünktlich 19:00 Uhr. Um allerdings das immense Pensum an fünf Bands gewährleisten zu können, wurde ohne große Umschweife kurz nach 19:00 Uhr mit <strong>MALLEVS MALEFICARVM</strong> der Abend eingeläutet. Live-Sänger der Band ist kein geringerer als <strong>Robert &#8222;Robse&#8220; Dahn</strong>, seines Zeichens <strong>Sänger der Folk-Metaller EQUILIBRIUM</strong>. Die Band betritt mit klassischem<strong> Corpsepaint</strong> die Bühne. Das Bühnenlicht hüllt die Herren von <strong>MALLEVS MALEFICARVM</strong> in einen <strong>roten Schleier</strong>. Bei so einer Aufmachung handelt sich natürlich um Black Metal, der uns um die Ohren gehauen wird. Allerdings tendiert das <strong>Debüt-Album &#8222;Homo Homini Lupus&#8220;</strong> eher in die melodischen Gefilde des Black Metal. Der Auftritt kann sich schon mal sehen lassen.</p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-21811 size-medium aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/IMG_7021-2-225x300.jpg" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/IMG_7021-2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/IMG_7021-2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/IMG_7021-2-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/IMG_7021-2.jpg 1088w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" />
<h3 style="text-align: center;">Auf zum entern! &#8211; THE PRIVATEER</h3>
<p>Nach kurzer Umbaupause gehts weiter mit <strong>THE PRIVATEER</strong>. Der bunte Haufen aus Freiburg präsentiert äußerst <strong>tanzbaren Folk Metal im Freibeuter-Gewand</strong>. Dementsprechend heiter ist sowohl die Aufmachung als auch die Stimmung auf der Bühne.<strong> Ersatz-Sänger&nbsp;<span id="cch_f3f17b201cadaac" class="_mh6 _wsc"><span class="_3oh- _58nk">Kolai</span></span></strong> beweist, dass auch seine Stimme der eines Freibeuters würdig ist. Das Repertoire an Songs ist abwechslungsreich und melodische Gesangsparts und eine stimmungsvolle Violine lockern die Atmosphäre auf. Die Band hat eine <strong>extrem positive Ausstrahlung</strong> auf der Bühne, die förmlich ansteckend ist. Im Vergleich zu anderen Pirate-themed Folk Metal-Bands kommt sie keineswegs albern rüber. Wer sich dem Folk Metal hingezogen fühlt, sollte sich dieses Quintett mal genauer ansehen.</p>
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<h3 style="text-align: center;">Verrückte Welt &#8211; BLACK THERAPY</h3>
<p>Mit <strong>BLACK THERAPY</strong> steht kurz nach 21:00 Uhr die erste <strong>Melodic Death Metal-Band</strong> auf dem Plan. Musikalisch ordne ich die Herren aus <strong>Italien</strong> zwischen den Finnen von <strong>MORS PRINCIPIUM EST</strong> und den Australiern von<strong> BE&#8217;LAKOR</strong> ein. <strong>Sänger&nbsp;Giuseppe Massimiliano Di Giorgio</strong>s Growls sind ungewohnt kratzig und kantig, was aber im Zusammenspiel mit den eingespielten Klavier-Parts sehr stimmig ist. Am besten gefällt mir der <strong>Opener</strong> <em>&#8222;In the Embrace of Sorrow, I Smile&#8220;</em> und ein <strong>Cover</strong> von <em>&#8222;Mad World&#8220;</em>, den die Italiener als Abschluss spielen. Die Klavierparts geben den Songs einen Hauch von Traurigkeit, die durch die barschen Vocals aufgebrochen werden. Das rote und blaue Licht unterstützt die Melancholie der Songs. Die Band setzt optisch auf Authenzität und verzichtet vollständig auf Stage-Outfits, treten aber geschlossenen in üblicher schwarzer Kleidung auf. Mit <strong>zwei Studio-Alben</strong> sind <strong>BLACK THERAPY</strong> noch recht unbekannt, man sollte diese Melodic-Deather aber auf jeden Fall im Auge behalten.</p>
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<h3 style="text-align: center;">True Finnish Samurai Metal &#8211; WHISPERED</h3>
<p>Während <strong>BLACK THERAPY</strong> komplett auf Stage-Outfits verzichten, gehört die &#8222;Verkleidung&#8220; bei <strong>WHISPERED</strong> zum Konzept. Die Herren<strong> aus Finnland</strong> verbinden melodischen Death Metal mit Folk-Elementen aus der japanischen Kultur. Ähnlich wie die Kollegen von <strong>CHTHONIC</strong> aus Taiwan (mittels Erhu) und den Chinesen <strong>EGO FALL</strong> (mittels Morin khuur) werden die folkigen Klänge durch altertümliche, asiatische Instrumente erzeugt &#8211; im Fall von <strong>WHISPERED</strong> durch ein<strong> Shamisen</strong>. Das War Paint der Band erinnert eher an <strong>weiße Masken mit rot-schwarzer Verzierung</strong>. Die Kleidung ist an die Gesichtsbemalung angepasst und stellt bei näherem Hinsehen alte <strong>Samurai-Rüstungen</strong> dar. Selbst das Arbeitsgerät von Sänger und Gitarrist&nbsp;<strong>Jouni Valjakka</strong> trägt die Farben der Band, die damit auf jeden Fall meinen persönlichen Style-Contest des Abends gewinnen. Was es mit dem Style eigentlich auf sich hat, verriet uns <strong>Jouni</strong> dann im <a href="https://silence-magazin.de/whispered-im-interview-mit-katana-und-klampfe-durch-europa/">Interview</a> vor Ort.</p>
<p>Mit dem Song <em>&#8222;Strike&#8220;</em> des neuen Albums &#8222;Metsutan &#8211; Songs of the Void&#8220; eröffnete die Band ihre Show und konnte auf jeden Fall gut Stimmung machen. <em>&#8222;Hold the Sword&#8220;</em> ist für mich das besondere Highlight, da er als Song vom zweiten Album &#8222;Shogunate Macabre&#8220; deutlich melodischer ist. Die Show ist so <strong>energiegeladen</strong>, dass der Drummer beim nächsten Song mittendrin plötzlich vergisst, welches Lied er spielen soll. Zu diesem kleinen Patzer muss man allerdings sagen, dass der eigentliche Drummer <strong>Jussi Kallava</strong> für die Tour unpässlich war und man somit nur 2 Monate Vorbereitungszeit mit dem Ersatz-Drummer <strong>Ukri Suvilehto</strong> hatte. Alle anderen Songs klappten dann aber wieder hervorragend und das Missgeschick war schnell vergessen.</p>
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<h3 style="text-align: center;">Der Wald wird abgeholzt &#8211; WINTERSUN</h3>
<p>Gegen 23 Uhr wird klar, wofür die meisten Leute ins <strong>Hellraiser</strong> gepilgert sind. Zum Start von <strong>WINTERSUN</strong> ist der Laden <strong>gerammelt voll</strong>. Passenderweise beginnt die Show mit dem Song <em>&#8222;Awaken from the Dark Slumber (Spring)&#8220;</em>. Diesen Songtitel finde ich äußerst treffend. Hat die Schaffenszeit für ihr zweites und drittes Album doch mehr als 12 Jahre verschlungen. Mit <em>&#8222;Beyond the Dark Sun&#8220;</em>, <em>&#8222;Wintermadness&#8220;</em> und <em>&#8222;Starchild&#8220;</em> spielt die Band <strong>Klassiker von ihrem Debüt-Album</strong> &#8222;Wintersun&#8220; und alle sind extrem aus dem Häuschen. <strong>Sänger Jari Mäenpää</strong> konzentriert sich auf der Tour ausschließlich aufs Singen und überlässt das Gitarrespielen lieber seinen Kollegen. Und das tut dem Auftritt auch richtig gut. <strong>Jari</strong> rennt auf und ab und überträgt seine positive Energie mittels energischen Handbewegungen auf das Publikum. Treffenderweise wurde er bei YouTube dafür als<strong> Winter Wizard</strong> bezeichnet.</p>
<p>Mit <em>&#8222;Eternal Darkness (Autumn)&#8220;</em> wird zum Schluss noch ein neuer Song gespielt. Ich bin sichtlich überrascht. Der Song ist zwar melodisch, aber die Vocal-Parts sind deutlich aggressiver. Diese <strong>Black Metal-artigen Screams</strong> stehen <strong>WINTERSUN</strong> verdammt gut und ich schätze die <strong>Abwechslung</strong>, die die Band auf die Bühne zaubert. Auch hier sei gesagt, dass die Band auf ihren Drummer <strong>Kai Hahto</strong> wegen einer Handverletzung verzichten musste. Mit <strong>Rolf Pilve</strong> von <strong>STRATOVARIUS</strong> und <strong>Heikki Saari</strong> von <strong>FINNTROLL</strong> konnte <strong>WINTERSUN</strong> gleich zwei exzellente Drummer als Ersatz engagieren. Letzterer war in Leipzig aktiv und hat einen absolut sauberen Job gemacht.</p>
<p>Was mir bei der Show besonders auffällt, ist der klare Sound. Kein Track klingt verwaschen und nahezu perfekt. <strong>Bis zum 10. Oktober</strong> läuft die Tour noch, leider sind die 3 Termine in Deutschland bereits Geschichte. Die Show hat sich auf jeden Fall mehr als gelohnt, wer also nicht dabei war, darf sich jetzt ärgern. Ihr habt auf jeden Fall was verpasst.</p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Senf der Woche #31 &#8211; GEILE SHOW</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2017 06:37:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[crematory]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Thema heute: Pyros, Kunstblut, coole Ansagen &#8211; was macht eine Live-Show zu einem richtigen Erlebnis? Und was ist eher Zeit- und Geldverschwendung? Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Thema heute:</em> Pyros, Kunstblut, coole Ansagen &#8211; was macht eine Live-Show zu einem richtigen Erlebnis? Und was ist eher Zeit- und Geldverschwendung?</strong></p>
<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<p><span id="more-21928"></span><br />
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<div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/sarah/" target="_blank" rel="noopener">Sarah</a>&nbsp;</b>meint:</span></p>
<p>Was macht eine Live-Show zu einem richtigen Erlebnis? Und was ist eher Zeit- und Geldverschwendung? Ich habe vor kurzem schon mal über dieses Thema nachgedacht und bin da immer noch <strong>unschlüssig</strong>. So finde ich eine x-beliebige Black-Metal-Kapelle mit <strong>schwarzen Roben</strong> und <strong>Corpsepaint</strong>, die aber auf der Bühne <strong>kein bisschen Hauch von Elan</strong> zeigt, ziemlich langweilig und austauschbar. Übertriebene Bühnenshows können allerdings auch<strong> ins Lächerliche abdriften</strong>, wenn z.B. auf der Bühne <strong>ein Ritual vollzogen</strong> wird.</p>
<p>Manchmal brauche ich aber auch <strong>Bombast</strong> auf der Bühne. <strong>Innovative und stimmige Bühnenoutfits</strong> können auch reizvoll sein. Hier seien nur ein paar Bands genannt: <strong>FINNTROLL</strong> (Troll-Ohren), <strong>WHISPERED</strong> (Samurai-Look) und <strong>TROLLFEST</strong> (Tropen-Safari). Es gibt da sicherlich andere Ansichten, die so eine Aufmachung lächerlich finden. Nach meiner Meinung gehört es aber zu dem jeweiligen Konzept der Band.</p>
<p>Auf <strong>Pyro-Shows</strong> kann ich hingegen gut und gerne verzichten. Für mich wird hier einfach nur <strong>Geld verbrannt</strong>. Bestes Negativ-Beispiel hierfür ist wahrscheinlich <strong>RAMMSTEIN</strong>. Auch <strong>nackte tanzende Frauen </strong>auf der Bühne finde ich einfach nur lächerlich. Die deutsche Band <strong>DEBAUCHERY</strong> ist mittlerweile wohl mehr bekannt für ihre halbnackte Schönheit auf der Bühne als für ihre musikalischen Leistungen.</p>
<p>Bühnenshows müssen <strong>zum Konzept der jeweiligen Band passen</strong> ohne dabei weder aufdringlich noch lächerlich zu wirken. Just my two Cents!</p>
<p></div>
<div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><strong><a href="https://silence-magazin.de/author/silence_admin/" target="_blank" rel="noopener">yt</a></strong>&nbsp;</b>findet:</span></p>
<p>Bühnenshows &#8211; Mehr Schein als Sein? Was macht ein gutes Konzert aus? Ist es der <strong>schwarze Kanister mit Whiskey</strong> (und Cola für die Farbe), oder die Bühnenshow, die die <strong>ersten zwei Reihen von ihren Augenbrauen befreit</strong>? Oder ist es ein Sänger, der sich 2 Stunden die Seele aus dem Leib schreit, während der Drummer eine AK47 imitiert?</p>
<p>Ich glaube pauschal kann man das gar nicht sagen. Ein Konzert ist mehr als solche Details – auch wenn diese manchmal aus einem „richtig guten“ ein „verdammt geiles“ Konzert machen kann. Manchmal sind es aber auch einfach die Musiker, die Menschen, die eben <strong>jenen Kanister mit „Stoff“ wegsüppeln</strong> und dabei <strong>Sprüche reißen zwischen den Songs</strong>, oder den Ausfall der Technik kommentieren und kurzweilig auch mal <strong>20 Minuten Probleme überbrücken können</strong>. Wenn eine Band miteinander funktioniert, aufeinander eingeht und dann noch mit dem Publikum spielen kann, dann funktioniert es auch vor den Monitorboxen.</p>
<p>Da können noch so viele <strong>Feuerfontänen aus den Rohren ballern</strong> – wenn die Band den <strong>gleichen Elan hat wie ihr Playback</strong>, also ein mechanisches Abspielen, dann hat alles keinen Sinn. Dann lieber eine Band, die recht unbewegt rumsteht, dafür aber <strong>musikalisch abfeuert</strong> und der geschundenen Arbeiterseele nach stressiger Woche <strong>das Tanzen beibringt</strong> und einen bewegt.</p>
<p>Und ja: <strong>RAMMSTEIN</strong> sind live ein Erlebnis, <strong>CREMATORY</strong> Rampensäue und <strong>mancher ProgRocker ist dynamisch wie ein Barhocker</strong>. Was am Ende zählt, sind die <strong>Schallwellen, die nicht nur ins Ohr, sondern ins Herz gehen</strong>. Ob Noise, Death, Prog… macht doch was ihr wollt – Hauptsache es fühlt sich für euch gut an.</p>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-31-geile-show/">Senf der Woche #31 &#8211; GEILE SHOW</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>WHISPERED im Interview &#8211; Mit Katana und Klampfe durch Europa</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Sep 2017 09:27:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Forest Tour]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Whispered]]></category>
		<category><![CDATA[wintersun]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Finnland, das Land des Melodic Death Metal. Es hat wohl die meisten und bekanntesten Bands dieses Stils überhaupt hervorgebracht. Aus derselben Schmiede stammen auch WHISPERED, eine Band, die mit dem, was wir als „typisch finnisch“ einschätzen würden, allerdings eher weniger zu tun ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/whispered-im-interview-mit-katana-und-klampfe-durch-europa/">WHISPERED im Interview &#8211; Mit Katana und Klampfe durch Europa</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Finnland</strong>, das Land des <strong>Melodic Death Metal</strong>. Es hat wohl die meisten und bekanntesten Bands dieses Stils überhaupt hervorgebracht. Aus derselben Schmiede stammen auch <strong>WHISPERED</strong>, eine Band, die mit dem, was wir als „typisch finnisch“ einschätzen würden, allerdings eher weniger zu tun hat.</p>
<p>Seit 2004 besteht die Gruppe aus <strong>Jouni Valjakka</strong>, Sänger, Gitarrist und Kopf der Band, <strong>Kai Palo</strong>, ebenfalls für Gesang sowie für den Bass zuständig, <strong>Mikko Mattila</strong>, dem 2. Gitarristen, sowie <strong>Jussi Kallava</strong> an den Drums, der an der derzeitigen &#8222;<strong>Forest Tour 2017</strong>&#8220;&nbsp;mit <strong>WINTERSUN</strong>&nbsp;und <strong>BLACK THERAPY</strong>&nbsp;nicht teilnehmen kann und deshalb durch <strong>Ukri Suvilehto</strong> ersetzt wird.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-21813 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/whispered-3.jpg" width="960" height="355" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/whispered-3.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/whispered-3-300x111.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/whispered-3-750x277.jpg 750w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<p>Sie spielen &#8222;<strong>True Finnish Samurai Metal</strong>&#8222;. Was zunächst eher schräg klingt, funktioniert beim genaueren Hinhören und –sehen doch ziemlich gut: Melodic Death Metal, gemischt mit traditionellen <strong>japanischen Rhythmen</strong> und <strong>Instrumenten</strong>, Themen aus der japanischen <strong>Mythologie</strong> und der japanischen <strong>Sprache</strong> selbst.</p>
<p>2016 stießen sie zuletzt mit ihrem letzten <a href="https://silence-magazin.de/whispered-metsutan-songs-of-the-void/"><strong>Album</strong></a> <strong>&#8222;METSUTAN &#8211; Songs of The Void&#8220;</strong> auf offene Ohren, ihr <strong>einzigartiger Stil</strong> und Liveauftritt verschaffte ihnen weltweit Aufmerksamkeit und Anerkennung. Darauf folgte nun Anfang September der Start ihrer bisher <strong>größten Tour</strong>, der bereits erwähnten <strong>Forest Tour 2017</strong>. Bei ihrem ersten Gig im &#8222;<strong>Hellraiser</strong>&#8220; in <strong>Leipzig</strong> haben wir die Finnen begleitet und ich bin mit Sänger <strong>Jouni</strong> über die Geschichte und den Stil dieser mehr als <strong>ungewöhnlichen</strong> Band ins Gespräch gekommen.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/a_RNDL10ERg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>DAS INTERVIEW</h2>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong><strong> Es ist schön, euch heute hier zu haben. &nbsp;Heute ist also euer erster Gig der Tour. Wie fühlt ihr euch damit, gerade, weil es eure größte bisher ist?</strong></p>
<p><strong>Jouni:</strong> Es ist unglaublich. Ich denke, es ist ziemlich cool, dass wir in <strong>Deutschland</strong> starten, erst haben wir 2 Shows hier und später fahren wir noch in so viele Länder, dass ich nicht einmal alle zusammenkriege. Das hat uns gezeigt, dass ziemlich <strong>viel möglich</strong> ist, wenn man will, und wir fühlen uns sehr gut damit. Wir haben außerdem gehört, dass Metal in Deutschland ein <strong>Riesending</strong> und unsere <strong>Fanbase</strong> hier echt verrückt ist… Wir lassen uns überraschen.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong><strong> Also seid ihr einfach mit dem Motto: „Wird schon schiefgehen“ hierher gekommen? Gilt das für den Rest der Tour genauso?</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21809" aria-describedby="caption-attachment-21809" style="width: 215px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21809 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/IMG_7263-2-225x300.jpg" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/IMG_7263-2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/IMG_7263-2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/IMG_7263-2-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/IMG_7263-2.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21809" class="wp-caption-text">Live im Hellraiser erzeugen Youni und Bandkollegen eine einzigartige schwermetallisch-fernöstiche Atmosphäre.</figcaption></figure>
<p><strong>Jouni:</strong>&nbsp;Ja, so in der Art.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong><strong> Nicht schlecht. Lass uns über euren speziellen Stil und Bühnenauftritt reden. Wie seid ihr auf diese Idee gekommen, wo das ja nicht gerade besonders finnisch ist?</strong></p>
<p><strong>Jouni:</strong>&nbsp;Stimmt schon. Damals, ganz am Anfang, wollte ich etwas <strong>Einzigartiges</strong> erschaffen, weil ich mich ziemlich schnell langweile. Es gab damals schon eine Riesenladung Folkmetalbands, und ich liebe Folk Metal, darum begann ich, normale Metalriffs mit <strong>japanischen</strong> Rhythmen und traditionellen Instrumenten zu mischen und dachte: Verdammt, das funktioniert echt gut. Da habe ich sofort <strong>Potential</strong> dahinter gerochen.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong><strong> Warum ausgerechnet Japan? Herrscht da ein spezielles Interesse bei dir oder der Band?</strong></p>
<p><strong>Jouni:</strong> Ja, ich habe mich schon sehr lange für das Land interessiert, die <strong>Mythologie</strong>, den <strong>Kriegerkult</strong>, Samurais und so was. Damit zu arbeiten war für mich also wirklich nichts Neues.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong><strong> Ihr habt auch schon in Japan gespielt. Wie war das?</strong></p>
<p><strong>Jouni:</strong> Das haben wir, schon zweimal insgesamt. Das erste Mal waren wir echt <strong>nervös</strong>, weil du nie wirklich weißt, wie die Menschen auf dich reagieren, bevor du nicht dort gespielt hast. Wir waren uns besonders unsicher, wie sie auf die <strong>Metal-Adaption</strong> ihrer Kultur, die doch sehr <strong>alt</strong> und <strong>traditionell</strong> ist, reagieren würden. Es ist außerdem nicht gerade ein supercooles und beliebtes <strong>Thema</strong> in der <strong>jüngeren Generation.</strong>&nbsp;Das gilt allerdings für den Metal generell.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21815" aria-describedby="caption-attachment-21815" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21815 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/whispered-4-300x300.jpg" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/whispered-4-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/whispered-4-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/whispered-4-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/whispered-4.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21815" class="wp-caption-text">Fotos vom Liveact mit Shamisen-Spieler Yamakage</figcaption></figure>
<p>Aber alles lief so fantastisch, die Leute waren verrückt danach und wir haben eine <strong>Riesenladung</strong> neuer Fans dazugewonnen. Beim 2. Mal war die Resonanz sogar noch überwältigender und wir hatten einen besonderen <strong>Gast</strong>, einen 50-jährigen Fan, der für uns <strong>Shamisen</strong> [eine traditionelle japanische, 3-saitige Laute, A.d.R.] spielen wollte. Er war wirklich großartig und der Auftritt mit ihm war eine wirklich <strong>großartige Erfahrung</strong>.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong><strong> Man hat also vollkommen akzeptiert, wie ihr als nun eigentlich völlig fremde Band die Kultur adaptiert habt?</strong></p>
<p><strong>Jouni:</strong> Auf jeden Fall. Meistens gibt es im Internet diese Mode, an den <strong>akuellen japanischen</strong> Style anzuknüpfen. <strong>AVRIL LAVIGNE</strong> zum Beispiel, die hat einen Song gemacht, der nannte sich glaube ich <em>„Hello Kitty“</em>…</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong><strong> Ah, dieser typisch fluffig-bunte Plastikstyle, der derzeit so beliebt ist …</strong></p>
<p><strong>Jouni:</strong> Genau, und wir erwecken die Dinge auf <strong>andere Weise</strong> zum Leben. Meistens freuen sich die Japaner sehr, dass wir ihre <strong>Kultur</strong> auf diese Weise behandeln. Dazu gehört natürlich eine Menge Arbeit und <strong>Ernsthaftigkeit</strong>, aber wir haben einfach eine klasse <strong>Resonanz</strong> von dort erhalten. Das macht uns stolz.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong><strong> Das ist wahrscheinlich der beste Beweis, dass ihr alles richtig macht. Nun, in Japan kamt ihr gut an, weil ihr die dortige Kultur adaptiert, in Finnland seid ihr als einheimische Folkmetalband sehr beliebt. Was denkt ihr, wie der Rest von Europa auf euch reagieren wird?</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21810" aria-describedby="caption-attachment-21810" style="width: 215px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21810 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/IMG_7301-2-225x300.jpg" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/IMG_7301-2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/IMG_7301-2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/IMG_7301-2-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/IMG_7301-2.jpg 1087w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21810" class="wp-caption-text">Co-Sänger Kai im Hellraiser: Mit ihrer ungewöhnlichen Aufmachung sorgen die Finnen dafür, dass ihre Auftritte beim Publikum im Gedächtnis bleiben.</figcaption></figure>
<p><strong>Jouni:</strong> Wir werden sehen. Zumindest wissen wir, dass wir in jedem Land, in dem wir jetzt spielen, wenigstens ein paar <strong>Fans</strong> haben, weil wir schon seit <strong>Ewigkeiten</strong> gebeten werden, dort aufzutreten. Wir freuen uns also sehr darauf, geben unser bestes und schauen, was passiert.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong><strong> Viel Glück dabei. Gibt es schon irgendwelche Zukunftspläne zu verraten?</strong></p>
<p><strong>Jouni:</strong> Ja, ich schreibe derzeit an <strong>neuen Songs</strong> und würde gerne unser Gesamtkonzept überarbeiten. Wir planen zwar ein neues Album, suchen aber derzeit noch nach einem neuen, größeren <strong>Plattenlabel</strong>, mit dessen Kontakten wir noch besser Fuß fassen können. Wir denken, dass gerade die jetzige Tour mit <strong>WINTERSUN</strong>&nbsp;die beste Chance dafür ist. Unsere Bands ähneln sich im Stil und wir denken, dass wir damit die richtige <strong>Fanbase</strong> erreichen. Außerdem hoffe ich, dass wir mit dieser Tour ein paar neue Kontakte knüpfen und sich uns neue Möglichkeiten eröffnen werden.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong><strong> Ich wette, dass ihr das schnell schaffen könnt. Es ist auf jeden Fall eine Ehre, euch heute Abend hier zu haben und ich freue mich sehr auf eure Show. Viel Glück!</strong></p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>FAZIT</h2>
<p>Was für ein<strong> sympathisches</strong> Trüppchen. Trotz ein paar weniger und verschmerzbarer <strong>Patzer</strong> legen die Jungs an diesem Abend eine <strong>starke Show</strong> hin, die Resonanz aus dem Publikum ist überwätigend. Den ganzen <strong>Livebericht</strong> erfahrt ihr in Kürze von <strong>uns</strong>, seid also gespannt.</p>
<p>Wer <strong>WHISPERED</strong>, <strong>WINTERSUN</strong> und <strong>BLACK THERAPY</strong> in Leipzig und Hannover verpasst hat, hat für diese Tour in Deutschland lediglich am <strong>23.09.</strong> in <strong>Obertraubling</strong> die Chance, das nachzuholen. <strong>Tickets</strong> gibt es <a href="http://eventhall-obertraubling.de/events.html">hier</a>.</p>
<p><a href="https://www.whisperedband.com/">Whispered Website</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/whisperedband/">Whispered auf Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/whispered-im-interview-mit-katana-und-klampfe-durch-europa/">WHISPERED im Interview &#8211; Mit Katana und Klampfe durch Europa</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Senf der Woche #24 &#8211; METAL UND SPORT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jul 2017 06:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-24-metal-und-sport/">Senf der Woche #24 &#8211; METAL UND SPORT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<p><span id="more-19472"></span><br />
<strong><em>Thema heute:</em>&nbsp;Laufen, pumpen, Bierkrug stemmen &#8211; Welcher Metal passt zu welchem Sport?</strong></p>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><b><a href="https://silence-magazin.de/author/robert/" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;">Robert</span></a><span style="text-decoration: underline;">&nbsp;</span></b><span style="text-decoration: underline;">meint:</span></p>
<p>Metal und Sport? Müsste man bei dem Thema nicht eigentlich <strong>Tetzel</strong> fragen? Naja&#8230; Auch wenn der Großteil der Redaktion entweder <strong>im Sternzeichen Lauch geboren</strong> ist, oder sich seit Jahren <strong>in der Massephase</strong> befindet, kann man ja wenigstens so tun als ob.</p>
<p>Wenn es darum geht, sich so <strong>richtig auszupowern und abzureagieren</strong>, geht meiner Meinung nach nichts über &#8222;St. Anger&#8220; oder &#8222;God Hates Us All&#8220;. Dazu zu trainieren führt einen an die eigenen Grenzen und sorgt gleichzeitig dafür, dass <strong>überschüssige Energien nicht durch Axtmord kompensiert</strong> werden müssen. Insgesamt sollte man, glaub ich, darauf achten, nicht unbedingt <strong>ORIGIN</strong> oder <strong>INFANT ANNIHILATOR</strong> zu hören, während man Sport betreibt, da vermutlich <strong>ernsthafte Schäde</strong>n entstehen können, wenn man versucht das Tempo zu halten.</p>
<p>Wer in dieser Diskussion auf ÜBERHAUPT gar keinen Fall fehlen darf, sind die schwedischen <strong>SPORTLOV</strong>, die in ihren Texten <strong>mit Vorliebe Wintersport thematisiert</strong> haben. Kein Scherz. Die wundervolle EP „Snöbollskrieg“ (Cover <a href="https://www.metal-archives.com/albums/Sportlov/Sn%C3%B6bollskrieg/6711" target="_blank" rel="noopener">hier</a>, Song <a href="https://www.youtube.com/watch?v=fZbrM3OtbQM" target="_blank" rel="noopener">hier</a>) ist dabei unerreicht!</p>
<p>Was Kampfsport anbelangt, ist mir bislang noch keine passende Musik begegnet, aber im Zweifelsfall wohl <strong>Underground-Rap</strong>, um sich <strong>richtig gefährlich zu fühlen</strong>. Um mich <strong>zum Boss zu transformieren</strong>, höre ich jedenfalls immer <strong>KOLLEGAH</strong>. Wie jetzt? Was ich stemme? Ich dachte, man wird schon von der Musik muskulöser!</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/oli/" target="_blank" rel="noopener">Oli</a>&nbsp;</b>findet:</span></p>
<p>Geballte Kraft, vom Körper tropfender Schweiß und knallharte Musik &#8211; <strong>Arrrrrrrrrrrrrrr!</strong> Der <strong>Prototyp metallischer Körperertüchtigung</strong>&#8230; Naja, dieses Bild ist vielleicht etwas überzogen, aber die Kombination aus Sport und Musik, oft in metallischer Form, geht bei mir seit meiner Jugend Hand in Hand.</p>
<p>Schon damals war ich <strong>regelmäßig mit meinen kleinen Hanteln</strong> zugange, während aus den Boxen <strong>RAMMSTEIN</strong> oder <strong>SAMSAS TRAUM</strong> knallte. Über die Jahre hinweg sind die <strong>Gewichte schwerer</strong> und die <strong>Musik härter</strong> geworden. Schön treibend und gern auch konstant knüppelnd sollte es sein. Ein Favorit war dabei in letzter Zeit ganz klar &#8222;In Turmoil&#8220; von <strong>ANCST</strong>, aber auch gern mal &#8222;Grenzgänger&#8220; von den hessischen Black Metallern <strong>MEMBARIS</strong>.</p>
<p>Eine andere Kombination aus Sport und Musik ist für mich das <strong>klangbegleitete Fahrradfahren</strong>. Im Sommer 2016 hatte ich dabei ein Erlebnis, welches sich nachhaltig eingebrannt hat und an das ich wohl auch noch in vielen Jahren wohlwollend zurückdenken werde. Die Sonne brannte heiß und ich war am schönen <strong>Elbradweg Richtung Meißen</strong> unterwegs. Wenige Tage zuvor war ein mir wichtiger Mensch aus meinem Leben gewichen und ich ziemlich aufgewühlt. Auf dem Rückweg nach Dresden kam mir in den Sinn,<strong> DEAFHEAVEN</strong>s &#8222;New Bermuda&#8220; einzulegen. Was folgte, war <strong>fast ein Traumzustand</strong>. Überwältigende Musik, die auf meine Hörgänge eindrosch und ich davon motiviert <strong>in Windeseile über den Radweg bretternd</strong>. Jeder Tritt in die Pedale und jeder anpeitschende Schlag der Drums war eine <strong>Karthasis</strong>. Ich konnte meine Gefühle extrem kanalisieren und herauslassen. Großartig! Fix und fertig kam ich daheim an und fühlte mich zugleich <strong>extrem befreit</strong>. Probiert es mal aus!</p>
<p></div></div>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/sarah/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sarah</strong></a>&nbsp;</b>sagt:</span></p>
<p>Ich bin jetzt nicht unbedingt die Mega-Sportskanone, aber um mich zwischen den Festivals ein wenig in Form zu bringen und <strong>die unzähligen Biere und Steaks zu kontern</strong>, mache ich ein paar mal die Woche Sport. Damit das nicht langweilig wird, wird dazu natürlich Musik gehört und weil wir ein Metal-Magazin sind, natürlich Metal-Musik.</p>
<p>Wer gerne <strong>laufen geht</strong>, dem kann ich etwas <strong>flottere Musik</strong> empfehlen, etwas melodisches, damit der Rhythmus beim Laufen auch stimmt. Ich höre da gerne <strong>Melodic Death Metal </strong>à la<strong> KALMAH</strong> oder <strong>WHISPERED</strong>.</p>
<p>Zum <strong>Seilspringen</strong> höre ich gerne Musik, die <strong>schnell und erbarmungslos</strong> ist. <strong>Technical Death Metal</strong> von <strong>ADE</strong>, <strong>FLESHGOD APOCALYPSE</strong>, <strong>OBSCURA</strong> und <strong>WHORION</strong> treiben mich dabei zu Höchstform an.</p>
<p>Wer statt zu schwitzen lieber <strong>Stress abbauen</strong> will, kann auch hier mit Musik dazu entspannen. Ich habe festgestellt, dass man <strong>Hatha Yoga</strong> wunderbar mit <strong>Pagan Folk</strong> von <strong>WARDRUNA</strong> oder <strong>ULVESANG</strong> betreiben kann. Die Musik sollte meiner Meinung nach zum Tempo des Sports passen, aber eigentlich ist es nur wichtig, was man selbst gerne hört. Also dann, viel Spaß beim Schwitzen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-24-metal-und-sport/">Senf der Woche #24 &#8211; METAL UND SPORT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>WHISPERED &#8211; Metsutan &#8211; Songs Of The Void</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2016 09:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Asia]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Veröffentlichungsdatum: 20.05.2016 Dauer: 55:31 Label: REDHOUSE FINLAND MUSIC PUBLISHING Ehrlich gesagt, Melodic Death Metal aus Asien war noch nie so wirklich mein Fall. Unter diesem Vorwand hätte ich beinahe wirklich etwas verpasst. WHISPERED sind nämlich wider Erwarten nicht etwa Japaner, sondern waschechte ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/whispered-metsutan-songs-of-the-void/">WHISPERED &#8211; Metsutan &#8211; Songs Of The Void</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Veröffentlichungsdatum: 20.05.2016<br />
Dauer: 55:31<br />
Label: REDHOUSE FINLAND MUSIC PUBLISHING</p>
<p>Ehrlich gesagt, Melodic Death Metal aus Asien war noch nie so wirklich mein Fall.</p>
<p>Unter diesem Vorwand hätte ich beinahe wirklich etwas verpasst. <strong>WHISPERED</strong> sind nämlich wider Erwarten nicht etwa Japaner, sondern waschechte Finnen, und ihr neues Album &#8222;Metsutan &#8211; Songs Of The Void&#8220; weiß zu überzeugen!</p>
<p><strong>WHISPERED</strong> vermischen unverkennbar finnisch klingenden Melodic Death Metal mit asiatischer Feudalzeit-Folklore und gönnen sich hier und da sogar noch den einen oder anderen Power-Metal-Höhenflug. An der hochenergetischen Melodeath-Seite der Musik blicken sofort <strong>NORTHER</strong>-, <strong>KALMAH</strong>&#8211; oder <strong>CHILDREN-OF-BODOM</strong>-Einflüsse durch, und Sänger Jouni Valjakka krächzt und growlt, als sei er der Zwillingsbruder von <strong>ENSIFERUM</strong>-Sänger Petri Lindroos. Die gelegentlich aufblitzenden Power-Metal-Leads sorgen dann an ausgewählten Stellen noch für einen gesunden Drive nach vorne. Obwohl diese Kombination alleine schon ganz gut funktioniert, so ist <strong>WHISPERED</strong>s Markenzeichen ein anderer Teil ihrer Musik: Oldschooliger Asia-Folk, konzeptuell kombiniert mit sagenhaften Samurai-Stories. Nun könnte ein erster Gedanke sein: &#8222;Okay, lustiges Gimmick, aber wird sowas nicht schnell uninteressant? Ist der Witz nicht nach ein paar Liedern dann auch schon vorbei?&#8220; Falsch geraten! <strong>WHISPERED</strong> zeigen virtuos, dass sie mittlerweile genau wissen, wie man solche Musik wirkungsvoll in ein Metal-Album einbaut.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://kaaoszine.fi/wp-content/uploads/2014/01/Whispered-2014.jpg" width="1200" height="749" /></p>
<p>Die teilweise filmmusikreifen Orchestrierungen, etwa bei <em>&#8218;Tsukiakari&#8216;</em> oder dem elfminütigen Bombast-Monster <em>&#8218;Bloodred Shores of Enoshima&#8216;</em>, sind für mich persönlich das Highlight des Albums. Sie reichen von epischen Chören in glorreichen Höhen bis hin zu dramatischen Inception-Bläsern &#8211; wer in solchen Momenten nicht den Drang verspürt, sein Leben dem Weg des Kriegers &#8211; dem Bushidō oder <span lang="ja-Hani" xml:lang="ja-Hani">武士道 &#8211; </span>hinzugeben, der hat wahrscheinlich nicht richtig zugehört. Aber nicht alle Lieder halten sich in dem Stil. Kabuki-theatralisch muten zum Beispiel die verdrehten Melodien, Rufe und Background-Hu-Has im Mittelteil von <em>&#8218;Exile Of The Floating World&#8216;</em> an. Schon mal Chihiros Reise ins Zauberland gesehen? Hat irgendwie was davon. Während zwischen den Songs Kodo-Trommeln den Energiepegel hochhalten, sorgen auch mal ruhige Zen-Momente für ein entspannendes Yubatake-Bad zwischendurch. Power-Metal-Parts, wie etwa in der zweiten Hälfte von <em>&#8218;Kensei&#8216;</em>, wecken dann wiederum irgendwie das starke Verlangen, auf der Stelle eine Runde Sonic the Hedgehog oder F-Zero zu zocken.</p>
<p>Der Sound der Platte fällt sehr kraftvoll aus und verbindet die Eastern-Folk-Anleihen mit den Metal-Parts wie Katana mit Wakizashi. Für die volle Wirkung sollte man das Album allerdings bei Möglichkeit auf einer guten Anlage hören, da sonst verschiedene Parts doch schnell etwas überladen wirken könnten oder einige Folk-Klänge in den Gitarren untergehen.</p>
<p>Alles in Allem ist &#8222;Metsutan &#8211; Songs Of The Void&#8220; ein energiegeladenes und abwechslungsreiches Album, auf dem jeder Song seinen eigenen Flair mitbringt. Die Platte macht ordentlich Spaß, und bei dem einen oder anderen Part konnte ich mir vor lauter Bombast die eine oder andere (selbstverständlich äußerst männliche!) Ehrfurchtsträne nicht verkneifen.</p>
<p>Klischeehaft? Total! Aber verdammt geil. Wenn ihr mich entschuldigt, ich bin auf dem Weg ins nächste Dojo.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/vXa3mrskilQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/whispered-metsutan-songs-of-the-void/">WHISPERED &#8211; Metsutan &#8211; Songs Of The Void</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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