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	<title>Wiesbaden Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Wiesbaden Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>IN EXTREMO Live!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Dec 2024 18:44:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>IN EXTREMO gehen auf Tour und unser Seb will sich das nicht entgehen lassen! Wen trifft er denn zum Beispiel in Wiesbaden?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/in-extremo-live/">IN EXTREMO Live!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jemand da, dem die vielen Wolken momentan am Himmel nicht gefallen?<br />
Wir hätten da was!<strong> IN EXTREMO</strong> sind wieder unterwegs. Auf der, Achtung,<strong> Wolkenschieber Tour</strong>! Wow. Also, Wolken, Schieber&#8230; ihr versteht?</p>
<p>Sorry.</p>
<p>Mitte November sind die glorreichen sieben bereits gestartet und haben dabei sogar noch zwei Bands vor sich her getrieben. <strong>KORPIKLAANI</strong> und <strong>RAUHBEIN</strong> sind mit dabei auf der fröhlichen Tour quer durch Deutschland, Schweiz und Österreich. Ziemlich straffes Programm für die armen Wolken.</p>
<p>Am <strong>28.12.</strong> kommen sie nun in <strong>Wiesbaden</strong> vorbei und präsentieren dort im ehrwürdigen Schlachthof und stellen dort ihr neues Album &#8222;Wolkenschieber&#8220; vor. Tjaha, daher weht der Wind. Aber wem erzählen wir das <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><iframe title="In Extremo – Wolkenschieber (Offizielles Musikvideo)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/EejbTglzkSM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das Konzert in Wiesbaden ist bereits <strong>ausverkauft</strong>. Vielleicht ja auch wegen euch. Ansonsten gibt es noch Karten für andere Veranstaltungsorte.</p>
<p>Also dann. Wir sehen uns dort!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/in-extremo-live/">IN EXTREMO Live!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Doom am Dienstag &#8211; Conan live</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Nov 2019 06:09:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Letztens erst im Interview und jetzt schon Live!<br />
Wie schnell das manchmal geht!</p>
<p>Hier der Livebericht zu CONAN im Schlachthof Wiesbaden!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/doom-am-dienstag-conan-live/">Doom am Dienstag &#8211; Conan live</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dienstag Abend, der legendäre Schlachthof kann auch Konzerte unter der Woche. Dass an solchen Tagen nicht unbedingt so viele Zuschauer kommen wie wochenends, lässt es zu, Bands einzuladen, die ein eher erlesenes Publikum anlocken. So etwa das Gespann um die englische Band <strong>CONAN</strong>, die momentan auf Tour sind. Die Atmosphäre im der kleineren Konzerthalle des Schlachthauses, dem Kesselhaus, könnte man beinahe schon als intim bezeichnen, wobei dieses Adjektiv bei der Musik, die heute Abend gespielt wird, den meisten Leuten wohl nicht als erstes einfallen würde.</p>
<p>Den Einstieg machen pünktlich um 20 Uhr <strong>SIXES</strong>, diese kalifornische Band, die mit dem Slogan &#8222;Worship Amps, not Gods&#8220; durchaus Freunde findet. Ihre Songs gehen mit Gesang eher sparsam um und wirken im Vergleich zu den anderen beiden Bands fast aggressiv,<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-34605 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5046-01-1-200x300.jpeg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5046-01-1-200x300.jpeg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5046-01-1-683x1024.jpeg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5046-01-1-750x1125.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5046-01-1.jpeg 967w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /> obwohl sich das komplette Tour-Package im Doom- und Stonerbereich ansiedelt. Aber genau das ist für jemanden wie mich, der in dieser Spielform des Rock und Metal nur temporär unterwegs ist, umso interessanter. Die Band ist gut auf einander eingespielt und man merkt, dass sie durchaus einige Fans im Publikum haben. War bis kurz vor Erklingen des ersten Tons noch der Fokus der Zuschauer an der Bar, ist der Raum nach kurzer Zeit gut gefüllt. Das ist erfreulich, haben die ersten Band in einem Set ja durchaus auch oft mit leeren Reihen zu kämpfen. <strong>SIXES</strong> spielen jedoch sehr tight und Sänger <strong>Stephen Cummings</strong> brüllt und singt, was seine Lunge hergibt.&nbsp; Ein durchaus starker Einstieg, und viele nehmen im Laufe des Abends die Möglichkeit wahr, mit der Band am Merch-Stand noch ein wenig zu schnacken.</p>
<p>Nach kurzer Umbaupause wird es epischer. Mit <strong>UN</strong> steht das zweite Quartett des Abends auf der Bühne. Der&nbsp; <img decoding="async" class=" wp-image-34607 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5033-01-300x200.jpeg" alt="" width="254" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5033-01-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5033-01-1024x683.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5033-01-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5033-01-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5033-01.jpeg 1450w" sizes="(max-width: 254px) 100vw, 254px" />eindrucksvolle Sänger <strong>Monte Mccleery</strong> (er heißt wirklich &#8222;Monte&#8220;. Ich mag solche Zusammenhänge) beweist einen beeindruckenden Stimmumfang und zaubert mit seiner Band ein sehr stimmungsvolles Set in die Halle. Trotz, oder gerade auch wegen eher zurückhaltender Beleuchtung, schaffen sie es, das Publikum zu fesseln. <strong>Mccleery</strong> ist auch der redefreudigste Sänger des Abends. Er gesteht, dass dies die erste Tour der Band in Deutschland ist und zeigt sich sehr erfreut und dankbar für die Resonanz. Dies wird so zurückgegeben, wobei auch hier die spezielle Zusammensetzung des Publikums wieder auffällt. Es ist eigentlich vergleichsweise ruhig, kein überschwengliches Gegröle o.ä. Die meisten sind wirklich konzentriert und scheinbar Kenner der Musik, die sehr gezielt auf Konzerte zu gehen scheinen. Das mag ein persönlicher Trugschluss sein, ist jedoch sehr angenehm. <strong>UN&nbsp;</strong>liefern ein sehr stimmiges Konzert ab und gehen nach einer viel zu schnell vergangenen Dreiviertelstunde von der Bühne.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34609 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5016-01-1-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5016-01-1-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5016-01-1-1024x683.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5016-01-1-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5016-01-1-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5016-01-1.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Danach kommt jedoch der Main Act. <strong>CONAN</strong> fangen wie die anderen beiden Bands ohne großes Trara und Eingangsgedüdel an. Abgesehen davon, dass dies bei diesen Bands auch komplett fehl am Platz wirken würde, sind die Spielzeiten eh relativ begrenzt, so dass diese Vorgehensweise durchaus Sinn macht. Wie <strong>UN</strong> auch geben <strong>CONAN</strong> den einzelnen Songs relativ viel Raum und lassen sich den doomigen Stoner-Rock in der Halle entfalten. Die Band groovt dabei sichtlich und zeigt, wie sehr sie bereits live-erfahren ist. Die drei Musiker stehen locker über die Bühne verteilt, wobei der Schlagzeuger leider (bei allen drei Bands) <img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34612 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5120-01-287x300.jpeg" alt="" width="287" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5120-01-287x300.jpeg 287w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5120-01-980x1024.jpeg 980w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5120-01-750x784.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5120-01.jpeg 1388w" sizes="auto, (max-width: 287px) 100vw, 287px" />stiefbrüderlich mehr oder weniger von jeglicher Beleuchtung übergangen wird. <strong>CONAN</strong> heizen jedoch unbeirrt und professionell durch ihr Set und können an die Atmosphäre von <strong>UN</strong> nahtlos anknüpfen. Trotz der durchgängig hohen Lautstärke ist das Konzert sehr differenziert und abwechslungsreich. Hier kommt auch wirklich auch Bewegung ins Publikum, der Groove springt über und die Band bekommt direkte Resonanz. Leider gibt es am Ende keine Zugabe, so dass auch hier das Ende sehr plötzlich und abrupt kommt. Dennoch haben <strong>CONAN</strong> ein sehr starkes Konzert abgeliefert, das vom Publikum sehr gut angenommen wurde.</p>
<p>Für mich war es wie eine neue Konzerterfahrung, mal ein reines Doom-Package zu erleben. Die Atmosphäre in diesem eher kleinen Raum, die Nähe zu den Bands, die allesamt außerhalb ihres Gigs auch im Saal anzutreffen waren, sowie ein sehr entspanntes Publikum, fand ich persönlich <img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34614 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5152-01-01-300x223.jpeg" alt="" width="300" height="223" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5152-01-01-300x223.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5152-01-01-1024x761.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5152-01-01-750x558.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5152-01-01.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />sehr angenehm. Es kann sich durchaus lohnen, auch mal auf Konzerte zu gehen, ohne vorher komplett zu wissen, was einen erwartet, und sich nicht direkt von etwas krasserer Lautstärke abschrecken zu lassen. Auch wenn sich hier wieder einige Punkte für Kritik finden lassen, eingefleischte Kenner sind aus dem Konzert vermutlich anders heraus gegangen und haben es anders wahrgenommen. Aus meiner Sicht hat sich jedoch einmal mehr bewiesen, dass man im Schlachthof ein wirklich gutes Programm geboten bekommt und den Bands auch ein passender Rahmen für die Konzerte geboten wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>CONAN</strong> &#8211; <a href="http://www.hailconan.com/">Homepage</a></p>
<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; &#8211; <a href="https://conan-conan.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; &#8211; <a href="https://de-de.facebook.com/hailconan/">Facebook&nbsp;</a></p>
<p><strong>UN</strong> &#8211; <a href="https://www.facebook.com/unvibes">Facebook</a></p>
<p><strong>SIXES</strong> &#8211; <a href="https://sixesdoom.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; &#8211; <a href="https://www.facebook.com/Sixesdoom/">Facebook&nbsp;</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schlachthof Wiesbaden &#8211; <a href="https://www.schlachthof-wiesbaden.de/">Homepage</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/doom-am-dienstag-conan-live/">Doom am Dienstag &#8211; Conan live</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>JINJER im Interview &#8211; Weg von &#8222;female-fronted&#8220;!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2018 10:05:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jinjer-im-interview-weg-von-female-fronted/">JINJER im Interview &#8211; Weg von &#8222;female-fronted&#8220;!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Dienstag, und in Wiesbaden steigt heute ein Konzertabend mit gleich vier Bands im Schlachthof. Die Halle ist voll, die ersten beiden Gruppen sind mit ihrem Set bereits durch. Gerade geht die Umbaupause für <strong>WINTERSUN</strong> los. Perfekt, mal kurz in den Backstagebereich zu huschen, um mit <strong>JINJER</strong> ein Interview zu führen. Bereits fertig mit ihrem heutigen Gig, sind die jungen Musiker gut drauf und nehmen sich Zeit für Fragen. Basser <strong>Eugene</strong> lädt mich dazu in den Tourbus ein. Mal sehen, ob wir vor der nächsten Band fertig werden.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong> <strong>Hallo! Vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst! Ziemlich viel los hier im Backstagebereich.</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Kein Problem. Lass uns loslegen.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong> <strong>Ihr seid ja ziemlich mitten drin in der Tour in dieser Konstellation. Wie läuft es damit so?</strong></p>
<p><strong>Eugene</strong>: Eigentlich sind wir schon ziemlich am Ende, weil wir nicht mit nach UK gehen werden. Wir mit <strong>JINJER</strong> sind morgen bereits fertig. Saarbrücken ist der letzte Gig in diesem Package. Danach kehren wir für einen Monat zurück nach Hause und gehen später wieder auf Tour. Aber die Tour in dieser Konstellation war wirklich großartig. Sehr unterschiedliche Bands und Genres, und sehr nette Leute mit dabei. Ich habe es sehr genossen.</p>
<p><strong><em>S</em>: Das Konzert heute ist ja auch fast ausverkauft, obwohl es unter der Woche stattfindet. Hattet ihr das öfters?</strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-25276 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-12-10-06-53-248x300.jpg" alt="" width="248" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-12-10-06-53-248x300.jpg 248w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-12-10-06-53-845x1024.jpg 845w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-12-10-06-53-750x908.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-12-10-06-53.jpg 871w" sizes="auto, (max-width: 248px) 100vw, 248px" /></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Ja, das war eigentlich sogar meistens so. Mehr als jede zweite war komplett ausverkauft. Wir sind immer als erste Band gegen sechs Uhr auf die Bühne gegangen, und da war es meistens immer schon ziemlich voll. Besonders in Deutschland. Die Deutschen mögen <strong>JINJER</strong> scheinbar.</p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Mit WINTERSUN und ARCH ENEMY sind ja wirklich namenhafte Bands mit dabei. Habt ihr erwartet, dass das für euch so einen Schub gibt, und deren Fans so empfänglich für eure Musik sind?</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Wir haben uns über dieses Feedback sehr gefreut. Wir sind momentan ja wirklich mit Bands unterwegs, die bereits Legenden sind. <strong>ARCH ENEMY</strong> haben eine lange Geschichte und eine sehr große Fanbase. Mit ihnen zusammen zu spielen hilft uns natürlich, glücklicherweise, neue Fans zu gewinnen. Auf der anderen Seite denke ich aber, dass das ein Stück weit auf Gegenseitigkeit beruht. Dadurch, dass wir eine mehr moderne Metalband sind, kommen auch eher deswegen Fans zu den Konzerten, die sie dann aber auch für sich gewinnen können. Es ist wirklich so, dass es Leute gibt, die unsere Musik hören und vorher nichts mit <strong>ARCH ENEMY</strong> zu tun hatten. Die hören sich die dann aber an und finden deren Musik eventuell auch cool. Live sind sie ja wirklich sehr gut. Das bringt ihnen auch was. Natürlich können wir mit <strong>JINJER</strong> auf dieser Tour in dieser Hinsicht mehr profitieren als <strong>ARCH ENEMY</strong>, aber es gibt trotzdem diese Wechselseitigkeit.</p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Könnt ihr euch mit JINJER irgendwo zwischen WINTERSUN und ARCH ENEMY einordnen? Oder stellt sich diese Frage für euch nicht?</strong></p>
<p><strong>Eugene: </strong>Oh, das ist schwer zu beantworten. Ich denke eigentlich, wir sind von beiden gleich weit entfernt. Vielleicht etwas weiter weg von <strong>WINTERSUN</strong> als von <strong>ARCH ENEMY</strong>. Aber <strong>JINJER</strong> mit diesen beiden Bands vergleichen&#8230; puh, eigentlich sind wir da dann näher an <strong>MESHUGGAH</strong>. So ist es einfach. Es geht da im stilistische Unterschiede.</p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Ihr kommt ja aus der Ukraine. Würdet ihr sagen, ihr stellt eine typische Metalband für dieses Land dar? Oder kann man das nicht sagen? Viele Leute hier kennen ja gar nicht so viele Bands aus diesem Land.</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Das stimmt, es gibt wirklich nicht sehr viele Bands aus der Ukraine, die in Europa wirklich bekannt sind. Aber wir haben durchaus gute Bands aus eigentlich allen Metal Genres. Wenn ihr wollt, könnt ihr ja mal ein paar checken. <strong>SPACE OF VARIATIONS</strong> sind gut, <strong>VALLEY CARNOW</strong>, oder <strong>MEGAMOS</strong>, die sind sehr cool. Das Problem in der Ukraine sind also nicht die Bands, sondern die Hörer. Es gibt kaum Metalfans, und daher kaum eine nennenswerte Szene. Das ist eher das Problem.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/U6rv5qi8-8s?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Wie steht ihr eigentlich zu diesem ganzen Thema &#8222;female fronted&#8220;? Das wird ja immer noch wie ein eigenes Genre behandelt, obwohl es auf der einen Seite Bands wie EPICA oder NIGHTWISH&nbsp; gibt, und daneben welche wie JINJER oder ARCH ENEMY.</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> &#8222;Female fronted&#8220; ist kein Genre. Ich will jetzt auch niemandem ans Bein pinkeln, aber wir hassen diese Bezeichnung. Es ist einfach kein eigenes Genre. Es gibt nicht extra &#8222;female fronted Metal&#8220;. Das ist Bullshit. Wenn jemand im 21. Jahrhundert Bands nach dem Geschlecht des Sängers unterscheidet, ich meine, komm schon. Das ist doch Bullshit. Ich verstehe auch die Leute nicht, die ausschließlich &#8222;female fronted Bands&#8220; hören. Kommt schon! Seid ihr wirklich Zuhörer oder schaut ihr nur hin? Wenn ihr nur Frauen anschauen wollt, dann geht zu einer Modenschau! Viele Frauen tragen schöne Klamotten. Ok.</p>
<p>Es gibt keine wirkliche Antwort auf diese Frage. Es gibt auch Drag-Bands mit Sängerinnen, die eigentlich Typen sind. Aber es ist doch wichtiger, was sie spielen, wie sie singen. Aber nicht das Geschlecht.</p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Es ist eben auffällig, dass immer noch eine Diskussion darum existiert, dass es Metalbands mit Sängerinnen gibt.</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Klar. Aber ist das ein Grund, eine Band zu hören oder nicht? Eigentlich nicht. Bei der Frage sollte es doch nur darum gehen, wie gut sie sind. Ich kenne die Diskussion auch, und klar, die Leute kommen zum Konzert und sehen, dass da auch eine Frau auf der Bühne steht. Aber ich habe Probleme mit sowas.</p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Ja, mich hat bei der Thematik einfach immer schon die Sicht von einer betroffenen Band interessiert.</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Das freut mich. Bei uns war es nicht mal so, dass wir so eine Konstellation bewusst wollten. Wir haben ursprünglich ja mit einem Sänger angefangen. <strong>Tatiana</strong> hat ihn später ersetzt. Es gab nie einen Plan über die genaue Art der Besetzung am Gesang. Diese Beachtung davon kam erst, als wir an Popularität gewonnen hatten und die ersten Videos mit ihr auf Youtube geklickt wurden. Das hat uns echt angepisst. Wenn uns nur jemand hört, weil wir <strong>Tatiana</strong> an den Vocals haben <strong>und</strong> weil sie eine Frau ist, geh einfach weg. Hör dir doch bitte ihre Stimme an, wie sie singt, was sie für musikalische Ideen hat! Setz dich mit unserer Musik und unseren Lyrics auseinander! Dann verstehst du, worum es der Band geht.</p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Ist es für euch ein Problemn, mit Bands unterwegs zu sein, die andere Metalgenres bedienen? Oder wie fühlt ihr euch dabei?</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Das ist uns eigentlich egal. Wir sind ja auch schon mit anderen Bands aus verschiedenen Genres, wie etwa mit <strong>CRADLE OF FILTH</strong> getourt. Das ist ziemlich cool. <strong>CRADLE OF FILTH</strong> zum Beispiel höre ich persönlich gar nicht. Als ich fünfzehn war, schon. Ich respektiere, was sie machen. Mit <strong>ARCH ENEMY</strong> ist es genau dasselbe. Ich höre ihre Musik zur Zeit nicht. Aber als ich sechzehn war, habe ich ihr erstes Album gehört und ihre Musik wirklich geliebt. Es war guter, moderner Metal. Ich bin nur etwas daraus herausgewachsen. Aber es ist cool und ich finde es super, mit ihnen auf der selben Bühne zu stehen. Es ehrt mich wirklich. Das gilt auch für <strong>CRADLE OF FILTH</strong>. Ich denke nicht groß darüber nach, so verschiedene Bands in den Packages zu haben. Das ist ok. Das heißt nicht, dass ich nicht mit Bands wie <strong>PERIPHERY</strong> touren wollen würde. Oder generell Bands aus unserem Genre mit modernem progressivem Metal. Das wäre natürlich auch ok.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-25272 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-08-07-09-41-1-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-08-07-09-41-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-08-07-09-41-1-1024x577.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-08-07-09-41-1-750x423.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-08-07-09-41-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Habt ihr dann überhaupt eine Präferenz, eher eine Clubshow oder auf einem Festival zu spielen?</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Nein, ehrlich gesagt nicht. Jede Show ist anders, aber sie haben alle etwas Gutes. Open Airs genauso wir Clubshows, ob groß oder klein. Es hat schon etwas, wenn die Fans nur einen Meter vor einem stehen. Die Atmosphäre ist ja auch jedes mal anders. Sie muss schon auch cool sein, das zählt. Wenn man in einer Halle mit einer Kapazität von 200-300 Leuten spielt und sie ist wirklich voll, jeder schwitzt, und der Moshpit ist direkt vor dir, das ist super. Genauso aber, auf einem Festival zu spielen und nicht zu sehen, bis wohin die Leute stehen. Es hat beides was.</p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Ich sehe, ihr seid gut drauf und schaut positiv in die Zukunft.</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Absolut. Alle in der Band sind sehr offen für neues. Eigentlich jeder von uns hört auch unterschiedliche Sachen. Von <strong>CANNIBAL CORPSE</strong> bis <strong>CYPRESS HILL</strong>. Dann plötzlich <strong>KORN</strong> und <strong>KATATONIA</strong>. Und dann <strong>PINK</strong>. Das macht uns aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach dem Interview war ich echt geflasht. <strong>Eugene</strong> ist ein grundsympathischer Typ, der eine sehr klare Meinung hat zu seiner Band und mit guten Argumenten darüber reden kann. Er kennt sich sehr gut in der Szene aus und weiss <strong>JINJER</strong> darin sehr gut einzuorten. Und ihm ist bewusst, weshalb die Band so funktioniert, wie sie es tut, und er hat eine genaue Vorstellung davon, wie sie wahrgenommen werden wollen. Das Thema mit der Frau am Gesang schien ihm wirklich wichtig zu sein, bzw. ein Dorn im Auge, dass eine solche Besetzung immer noch so eine eigene Diskussion hat. Im Metal ist Gleichberechtigung in der Hinsicht scheinbar daher wirklich noch nicht komplett angekommen, und Leute wie er wünschen sich, dass es noch mehr als normal angesehen werden sollte, wenn in Metalbands eine Frau mitmischt. <strong>JINJER</strong> sind dafür auf jeden Fall ein interessanter Kandidat, den man im Auge behalten sollte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jinjer-im-interview-weg-von-female-fronted/">JINJER im Interview &#8211; Weg von &#8222;female-fronted&#8220;!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>ARCH ENEMY &#8211; Starkes Tourpackage in Wiesbaden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Feb 2018 09:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Enemy]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Hardcore]]></category>
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		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Tribulation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wiesbaden, Dienstag Abend. Es ist kalt, aber trocken in der hessischen Landeshauptstadt. Ein normaler Abend unter der Woche, könnte man meinen. Normal? Nicht ganz. Die Veranstalter des traditionsreichen Schlachthofs haben für diesen Abend ein ganz besonderes Package an Land gezogen. Gleich vier ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wiesbaden</strong>, Dienstag Abend. Es ist kalt, aber trocken in der hessischen Landeshauptstadt. Ein normaler Abend unter der Woche, könnte man meinen. Normal? Nicht ganz. Die Veranstalter des traditionsreichen <strong>Schlachthofs</strong> haben für diesen Abend ein ganz besonderes Package an Land gezogen. Gleich <strong>vier Bands</strong> spielen an diesem Abend, die unterschiedlicher kaum sein könnten. <strong>JINJER</strong>, <strong>TRIBULATION</strong>, <strong>WINTERSUN</strong> und <strong>ARCH ENEMY</strong> teilen sich heute die Bühne in der großen Halle. Zwar sind <strong>ARCH ENEMY</strong> als Headliner gelistet, jedoch funktioniert eine solche Aufteilung hier nur bedingt, da jede Band eine andere <strong>Spielweise</strong> des Metal bedient. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass das Konzert quasi <strong>ausverkauft</strong> ist und bereits um kurz nach sechs, als <strong>JINJER</strong> die Bühne betreten, ziemlich viele Zuschauer anwesend sind.</p>
<h3>DIE ÜBERRASCHUNG DES ABENDS</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-25161 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-7-300x265.jpg" width="300" height="265" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-7-300x265.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-7.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das <strong>ukrainische Quartett</strong> zeigt gar nicht erst Ambitionen, es langsam angehen zu lassen. Stattdessen wird von Anfang an voll losgeprotzt, um dem Publikum die Chance gegeben, sich warm zu <strong>pogen</strong>. Die Gruppe um Sängerin <strong>Tatiana Shmaylyuk</strong> nutzt die Dreiviertelstunde, die sie haben, voll aus. Kaum eine Pause wird gemacht, um Worte an die Zuschauer zu richten. Stattdessen liefern die jungen Musiker ein<strong> kraftvolles Set</strong> ab, welches wirklich viel Potential erkennen lässt. Einige Zuschauer scheinen die Band vorher noch nicht groß <strong>auf dem Schirm</strong> gehabt zu haben, nach deren Show hat sich das aber definitiv geändert. Ein paar Freunden von mir haben es nicht rechtzeitig zu <strong>JINJER</strong> geschafft (was wohl vor allem der Uhrzeit geschuldet war), und mussten sich von den anderen dafür durchaus etwas anhören. Wer <strong>JINJER</strong> nicht mitbekommen hat, hat wirklich was <strong>verpasst</strong>.</p>
<h3>SCHÖN DÜSTER, ABER OHNE ENERGIE</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-25160 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-6-300x219.jpg" width="227" height="166" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-6-300x219.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-6.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 227px) 100vw, 227px" />Als nächstes kommt eine Band, die in dem Set musikalisch wohl die&nbsp;<strong>A</strong><strong>ußergewöhnlichste</strong>&nbsp;sein dürfte. <strong>TRIBULATION</strong> bieten eine düstere, fokussierte Musik und heben sich mit ihrem <strong>eigenen Stil</strong>, welcher beinahe in Richtung <strong>Gothic</strong> abdriftet, stark von den anderen drei Bands ab. Die Musiker interagieren hier am wenigsten miteinander, jeder bleibt an seiner Position stehen. Das passt zwar zur Musik, bindet aber auch das <strong>Publikum</strong> nicht sehr stark, was leider dazu führt, dass die bei <strong>JINJER</strong> aufgekommene <strong>Euphorie</strong> schnell wieder abflacht. Schade. Obwohl die vier Musiker einen soliden Gig abliefern, ist hier der <strong>Funke</strong> nicht so richtig übergesprungen. Scheinbar konnten die meisten Fans, die vorrangig wegen den letzten beiden Bands da waren, mit <strong>TRIBULATION</strong> einfach nichts anfangen. Hier zeigt sich, dass es nicht unbedingt funktionieren muss, stilistisch unterschiedliche Bands zusammen auf Tour zu schicken.</p>
<h3>DIE FINNISCHEN ALLESKÖNNER</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-25199 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_7438-2-193x300.jpg" width="163" height="254" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_7438-2-193x300.jpg 193w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_7438-2-660x1024.jpg 660w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_7438-2-750x1164.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_7438-2.jpg 934w" sizes="auto, (max-width: 163px) 100vw, 163px" />Danach wird es <strong>episch</strong>. <strong>WINTERSUN</strong> nehmen die Bühne in Beschlag. Man merkt, dass die Jungs Bock haben. Momentan mit ihrem neuen Album<strong> &#8222;The Forest of Seasons&#8220;</strong> unterwegs, zeigen sich die <strong>Melodic Death</strong>-Metaller sehr spielfreudig und motiviert. Auch hier wird zugunsten vieler Songs auf das Gerede dazwischen verzichtet, was aber wirklich niemanden stört. <strong>WINTERSUN</strong> zählen ohne Frage sowieso zu der Sorte Bands, die ihre Musik für sich sprechen lassen können. Kopf der Band <strong>Jari Mäenpää</strong> genießt die Show dabei sichtlich, schwebt zwischen den anderen Bandmitgliedern hin und her, setzt mit vollem Einsatz seinen Gesang zwischen die Melodien oder läuft während einer Solophase mit einer <strong>Tasse Tee</strong> am Bühnenrand herum. Man sieht, das hier ist ein Gesamtkunstwerk. Nach dem Set sind die Zuschauer sichtlich <strong>berührt</strong> und allgemein scheinbar sehr<strong> glücklich</strong>, dieses Konzert miterlebt zu haben.</p>
<h3>SCHLAGFERTIG WIE EH UND JE: ARCH ENEMY</h3>
<p>Nach einer halben Stunde Umbaupause ist es schon Zeit für die letzte Band des Abends. <strong>ARCH ENEMY</strong> zeigen dem <strong>Schlachthof</strong> nochmal, wie man eine Liveshow gestalten kann. Im Gegensatz zu den Vorgängerbands dürfte diese Band wahrscheinlich ein Großteil des Publikums vorher schonmal live gesehen haben. Schließlich ist die Band sehr viel unterwegs und verdankt ihren <strong>Ruf</strong> sicherlich auch der Art ihrer Auftritte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-25215 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/received_10211219968847202-300x201.jpeg" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/received_10211219968847202-300x201.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/received_10211219968847202-1024x685.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/received_10211219968847202-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/received_10211219968847202-750x502.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/received_10211219968847202.jpeg 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das Publikum bekommt heute ein gewohnt <strong>bandhistorisch</strong> bunt gemischtes Programm geliefert, in dem natürlich alte Songs wie <em>&#8222;Nemesis&#8220;</em> genauso wenig fehlen wie Songs des <strong>neuen Albums</strong> &#8222;Will to Power&#8220;. Hinterlegt wird die Band mit einer <strong>bunten Lightshow</strong> und einem sehr interessant gestalteten Backdrop. Wem also dabei schwindelig wird, Sängerin <strong>Alissa</strong> bei ihrem Marathon über die Bühne ständig hinterher zu schauen, kann sich einfach von den Farben (der Lightshow! Keine Hintergedanken! Böse böse!) und der Musik tragen lassen und diese <strong>Symbiose</strong> auf sich wirken lassen. Sehr interessante Abendgestaltung auf jeden Fall.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-25166 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-1-300x300.jpg" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-1-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-1-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-1.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Auch hier halten sich die Gitarristen eher dezent im <strong>Hintergrund</strong> und machen sich nicht zum Affen, sondern lassen einfach nur die Instrumente sprechen. Das ist sehr angenehm und macht das Duo <strong>Amott</strong>/<strong>Loomis</strong> auch sehr <strong>symphatisch</strong>. Sie müssen nicht beweisen, dass sie gut auf ihren Instrumenten sind, und lassen sich nicht zu übertriebenen <strong>Posen</strong> hinreißen. Das gefällt, ist aber nichts außergewöhnliches für dieses spezielle Konzert.</p>
<p>Am Ende kann man sagen, dass <strong>ARCH ENEMY</strong> hier gezeigt haben, dass sie momentan voll auf der <strong>Höhe</strong> sind und eine Band bilden, bei der man weiß, was man erwarten kann. Wenn diese Musiker auf die Bühne gehen, dann liefern sie ab und es kommt eine pralle Show bei rum. Nicht überladen, aber gut kompensiert und nicht zu wenig.</p>
<h3>MEIN FAZIT</h3>
<p>Die Zuschauer wirken zum Ende des Konzertabends erfüllt und zufrieden. Der <strong>moderne Metal</strong> lebt und bringt, wie das Beispiel <strong>JINJER</strong> zeigt, immer wieder neue, <strong>vielversprechende</strong> Bands an die Oberfläche. Man kann gespannt sein, wie das weitergeht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>JINJER </strong>im<strong>&nbsp;</strong><a href="http://jinjer-metal.com/">Web</a>, auf&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/JinjerOfficial/">Facebook</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="https://jinjer.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p><strong>TRIBULATION </strong>im <a href="http://www.tribulation.se/">Web</a> und auf<strong>&nbsp;</strong><a href="https://www.facebook.com/Tribulationofficial">Facebook</a></p>
<p><strong>WINTERSUN </strong>auf<strong>&nbsp;</strong><a href="https://www.facebook.com/wintersun/">Facebook</a>&nbsp;und auf <a href="https://wintersun.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p><strong>ARCH ENEMY </strong>im<strong>&nbsp;</strong><a href="http://www.archenemy.net/en/">Web</a>&nbsp;und auf&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/archenemyofficial/">Facebook</a></p>
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		<title>Taugt als Sprungbrett – CELL SECTION</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 May 2017 10:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Cell Section]]></category>
		<category><![CDATA[Debütalbum]]></category>
		<category><![CDATA[Hologram]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesbaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CELL SECTION&#160;– Hologram Veröffentlichungsdatum: 18.03.2017 Dauer: 44 Min. Label: / Stil: moderner Melodic Death Metal Noch nicht ganz angekommen Bei &#8222;Hologram&#8220; handelt es sich um das erste Album der Wiesbadener von CELL SECTION,&#160;über die man im Internet noch nicht wirklich etwas findet. ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CELL SECTION&nbsp;</strong>– Hologram<br />
Veröffentlichungsdatum: 18.03.2017<br />
Dauer: 44 Min.<br />
Label: /<br />
Stil: moderner Melodic Death Metal<span id="more-17080"></span></p>
<h3>Noch nicht ganz angekommen</h3>
<p>Bei &#8222;Hologram&#8220; handelt es sich um das erste Album der Wiesbadener von <strong>CELL SECTION</strong>,&nbsp;über die man im Internet noch nicht wirklich etwas findet. Das sollte sich aber bald ändern, denn auf der Scheibe ist eine routiniert agierende Band am Werk, die sich hörbar mitteilen will.&nbsp;Kann man den fünf Jungs nicht verdenken, hat sich die Sache doch laut Bandinfo wegen des Studiums und diverser Auslandsreisen verzögert. <strong>Irgendwo dazwischen wurde das Debütalbum produziert</strong>, was man aber glücklicherweise nicht wirklich merkt. Handwerklich ist nämlich alles stabil umgesetzt, und auch der Sound fällt für einen ersten Gehversuch mehr als ordentlich aus.</p>
<p>Ein bisschen lassen die Herren dann aber richtig spritzige Ideen beim Songwriting vermissen. Ein paar Nummern gehen ganz ordentlich ins Ohr, darunter der Titeltrack, das leicht melancholische&nbsp;<em>&#8222;Lost In The Storm&#8220;</em> und der wohl stärkste Track <em>&#8222;My Last Life&#8220;</em> an letzter Stelle. Bei diesen Liedern zeichnet sich schon ungefähr ab, in welche Richtung es für <strong>CELL SECTION</strong> weitergehen könnte, während der Rest aber noch etwas blass ausfällt. Die Band muss ihre eigene Identität noch finden, ist aber auf einem guten Weg dorthin. Insbesondere sind die Hooks noch an vielen Stellen ausbaubar, wodurch das Material hin und wieder an einem vorbeiplätschert – dass viele&nbsp;Songs eine kleine Überlänge haben, macht die Sache da nicht besser. <strong>Ja, am Songwriting lässt sich zweifellos noch einiges machen!</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/2aVdzGf_euw?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Könnte noch werden!</h3>
<p>Was den Gesang betrifft, so ist dieser prinzipiell gefällig, erscheint aber zwischendurch immer wieder etwas einseitig. Viele Parts werden mit dem gleichen Holzhammer bearbeitet, und obwohl dem Geschrei von Frontmann <strong>Lukas Rauterberg</strong> etwas Melodisches anhaftet, kommt das in den Songs nicht wirklich zum Tragen. Schade! Andererseits ist hier, wie auch anhand von &#8222;Hologram&#8220; in seiner Gesamtheit zu erkennen, einiges an Potenzial vorhanden, das <strong>CELL SECTION</strong> hoffentlich auf dem Weg zu ihrem nächsten Output noch freilegen.</p>
<p>Nachdem es laut Bandinfo im Sommer diesen Jahres wieder auf die Bühne gehen soll, stehen die Chancen ja nicht einmal schlecht, dass die Band für ihr zweites Album eine fokussiertere Herangehensweise entwickelt. Immerhin ist ein Nachfolger zu &#8222;Hologram&#8220; schon geplant und soll zügig fertiggestellt werden. So ganz reicht es auf dem Debüt noch nicht, um wirklich zu faszinieren, doch eine gewisse Neugierde lösen <strong>CELL SECTION</strong> allemal aus. Da&nbsp;ist ein vorsichtiger Optimismus durchaus angebracht!</p>
<p>Hier geht es zu <strong>CELL SECTION</strong> <a href="http://www.facebook.com/CellSection">auf Facebook</a>.</p>
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		<item>
		<title>Trifft in die Magengrube, reißt in die Tiefe – Wound</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2017 15:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Blackened Death]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Engrained]]></category>
		<category><![CDATA[fda rekotz]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesbaden]]></category>
		<category><![CDATA[Wound]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>WOUND – Engrained Veröffentlichungsdatum: 20.01.2017 Dauer: 47 Min. Label: FDA Rekotz Stil: energischer Todesblei mit Tiefe Dass aus dem Hause FDA Rekotz regelmäßig fein rumpelnder, zerstörerischer Todesblei der alten Schule kommt, dürfte bewusst sein. Die Bude ist quasi ein Garant für gutes ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>WOUND </strong>– Engrained<br />
Veröffentlichungsdatum: 20.01.2017<br />
Dauer: 47 Min.<br />
Label: FDA Rekotz<br />
Stil: energischer Todesblei mit Tiefe<span id="more-14203"></span></p>
<p>Dass aus dem Hause FDA Rekotz regelmäßig fein rumpelnder, zerstörerischer Todesblei der alten Schule kommt, dürfte bewusst sein. Die Bude ist quasi ein Garant für gutes Zeug aus der Richtung. Da verspricht man sich auch nicht wenig von &#8222;Engrained&#8220;, dem zweiten Full-Length-Streich der Wiesbadener von <strong>WOUND</strong>. Während der Sound ganz schön roh und somit typisch für nostalgischen Death Metal ausfällt, geht die Musik aber in eine andere Richtung: <strong>Es bleibt nicht beim bloßen Schwelgen in den guten, alten Death-Sphären.</strong> Eine gewisse Rolle spielen auf &#8222;Engrained&#8220; auch Elemente aus dem Black Metal, insbesondere was die generelle Stimmung anbelangt. Statt nur wütend und zügig nach vorne zu preschen – was <strong>WOUND</strong> natürlich auch tun! –, kreieren die fünf Musiker auch eine einnehmend düstere Atmosphäre.</p>
<h3>Geh weg mit deinem Editing</h3>
<p>Zwar ist das Spiel mit der Stimmung eine nette Dreingabe, die Titeln wie<em> &#8222;Thy Wrath And Fire&#8220;</em> zu mehr Farbe verhilft, im Vordergrund steht aber nach wie vor eine deftige Tracht Prügel. Auch was das betrifft, machen <strong>WOUND</strong> eine gute Arbeit. So arschtight wie auf modernen Produktionen mag die Sache zwar nicht immer sein, doch genau darin besteht der Charme. Als Hörer hat man wirklich das Gefühl, dass die gebotene Musik echt und direkt ist. Natürlich soll das nicht heißen, dass die Musiker hier planlos am Rumwurschteln sind, das Album ist nur eben nicht auf klinische Perfektion getrimmt, sondern funktioniert mehr auf der Bauch-Ebene. Insbesondere der Drumsound könnte zwar mehr Biss vertragen, aber das <strong>Bild einer intim-verschwitzten Live-Darbietung</strong> zeichnet sich schon sehr klar ab, was wohl auch das Ziel gewesen ist.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/H9mtBg8Rxs0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>So schön sind Gift und Galle</h3>
<p>Richtig interessant sind <strong>WOUND</strong> vor allem deswegen, weil sie auch ein paar Ansätze anderer Genres stibitzen und damit ihre Musik würzen. Insbesondere bei den Soli wird der Blick über den Tellerrand offensichtlich – schon der Opener<em> &#8222;I Am Havoc&#8220;</em> lässt sich als Beispiel anführen. Es sind auch diese Passagen, die bei den ersten Durchläufen als Anker dienen, da man vom Rest ziemlich überrollt wird. Das ist auch durch das Fehlen echter Hits begründet, was nicht unbedingt verwunderlich ist. <strong>WOUND</strong> bespielen nun einmal ihren eigenen, kleinen Klangkosmos, tun dies auf gehobenem Niveau und <strong>scheren sich nicht um klebrige Hooks und dergleichen</strong>. Der Gesang bedient sich aber größtenteils ähnlicher Muster, wobei sich hier bei etwas mehr Vielfalt dieser auch mehr festsetzen könnte.</p>
<p>Das nächste große Ding oder bahnbrechende Innovationen halten <strong>WOUND</strong> nicht bereit. Ob sie das überhaupt wollen, ist die andere Frage. Viel eher klingt &#8222;Engrained&#8220; nach einem Album für Liebhaber, das mit kleinen Details, wie den erfrischenden, irgendwo sogar erhaben anmutenden Soli, verzückt. Ach, und Gewalt! Gewalt darf in diesem Kontext natürlich nicht vergessen werden, denn den Teil mit der Gewalt macht &#8222;Engrained&#8220; auch ganz gut. Zum Schluss fällt das Album zwar nicht mehr ganz so brachial aus, dies ist aber angesichts des zwölfminütigen Titeltracks als Rausschmeißer nur verständlich. Wo manche Kollegen nach einer halben Stunde schon beschließen, dass die Zeit um ist, hängen <strong>WOUND</strong> eben noch einen Song mit Überlänge dran. Eignet sich gut, um den genre-fremden Ansätzen <strong>mehr Platz einzuräumen</strong>, an einigen wenigen Stellen ist die Reise aber nicht ganz nachvollziehbar.</p>
<p><strong>WOUND</strong> <a href="http://www.facebook.com/wound.deathmetal">auf Facebook.</a></p>
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		<title>&#8222;Fuck people!&#8220; &#8211; Musik ist wichtiger als Politik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2017 09:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Billie Holiday]]></category>
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		<category><![CDATA[disturbed]]></category>
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		<category><![CDATA[Ska]]></category>
		<category><![CDATA[Skindred]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SKINDRED sind im Dezember auf ihrer Tour durch Deutschland gekommen und haben einige Shows gespielt. Für mich ein Muss als Fan der Band und als Musiker in einer Skaband. In Wiesbaden konnte ich vor dem Konzert noch mit Sänger Benji sprechen, wobei ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SKINDRED</strong> sind im Dezember auf ihrer Tour durch Deutschland gekommen und haben einige Shows gespielt. Für mich ein Muss als Fan der Band und als Musiker in einer Skaband. In Wiesbaden konnte ich vor dem Konzert noch mit Sänger <strong>Benji</strong> sprechen, wobei einige Themen zur Sprache kamen und sich ein sehr entspanntes und interessantes Gespräch entwickelt hat.</p>
<h4>S: Benji, Hallo! Danke für deine Zeit! Ihr seid ja momentan mitten in eine Tour. Wie läuft es so für euch?</h4>
<p><strong>B</strong>: Ich sage dir, das ist die beste Tour, die wir bisher in Deutschland hatten. Wir waren schon mehrmals in Deutschland auf Tour, aber diese hier entwickelt sich gerade wirklich zu einer besonderen. Es scheint sich immer mehr auszuzahlen, dass wir auf so vielen Festivals wie dem <strong>Hurricane</strong>, dem <strong>Southside</strong> oder <strong>Wacken</strong>, <strong>Rock am Ring</strong> etc. spielen. Es kommen jetzt immer mehr Leute zu den Hallenkonzerten, um <strong>SKINDRED</strong> zu sehen. Wir verkaufen oft um die 1000 Karten pro Abend. Das ist fantastisch. Für uns wird damit ein Traum war.</p>
<h4>S: Also könnt ihr bestätigen, dass es heute für Bands viel wichtiger ist zu touren, als regelmäßig CDs rauszubringen?</h4>
<p><strong>B</strong>: Absolut. Das gilt eigentlich für jede Musik. Touren ist am wichtigsten dabei. In ein Studio gehen und was aufnehmen kann heutzutage jeder. Und durch die Möglichkeiten von ProTools kann man dort auch sehr einfach cheaten. Aber live auf die Bühne zu gehen, bedeutet, ohne solche Hilfsmittel deine Musik rüberbringen zu müssen. Dann zählt, was du kannst. Ich denke, <strong>SKINDRED</strong> ist eine Liveband. Vor allem anderen. Und das merkst du auch.</p>
<h4>S: Ich denke auch, gerade auch in der Metalszene achten die Fans auf sowas und schätzen es eher, wenn die Musik nicht einfach nur glattgebügelt ist, sondern noch ehrlich und direkt von den Musikern kommt.</h4>
<p><strong>B</strong>: Ich glaube auch, die Leute können da gut unterscheiden und merken, was Scheiße ist und was nicht. Man kann die Hörer nicht sehr lange täuschen. Sie kommen ja eben deswegen zu den Shows, weil sie echten Rock ‘n‘ Roll wollen. Ich sage es auch immer, <strong>SKINDRED</strong> ist nicht einfach nur eine Rock ‘n‘ Roll-Show, es ist eine Feier des Lebens. Und das erlebe ich auch Nacht für Nacht, egal ob es in Japan ist, Amerika oder Deutschland. Die Leute feiern richtig, wenn sie zu einer Show von <strong>SKINDRED</strong> kommen. Nicht viele Bands können so etwas bieten.</p>
<h4>S: Absolut. Ihr spielt heute ja auch nicht zum ersten Mal in Wiesbaden. Merkt ihr das hier auch?</h4>
<p><strong>B</strong>: Ich habe es wachsen sehen. Wir sind heute zum vierten Mal hier. Zuerst waren wir in einem kleineren Club und seit dem letzten Mal spielen wir hier im Schlachthof. Es ist viel los hier. Ich liebe Wiesbaden weil <strong>Elvis Presley</strong> hier war. Da gibt es diesen Link zum Fame (lacht).</p>
<h4>S: Hier ist eine gute Gegend für solche Musik.</h4>
<p><strong>B</strong>: Das merkt man. Auch bei unserer Band.</p>
<h4>S: Ich selbst spiele auch in einer Skaband. Die anderen Bandmitglieder fahren nicht so auf Metal ab, kennen trotzdem aber SKINDRED und kommen zum Teil auch zu den Konzerten. So etwas sagt viel über SKINDRED aus, finde ich.</h4>
<p><strong>B</strong>: Meine Meinung ist auch, dass <strong>SKINDRED</strong> eine Crossover-Band ist. Und wenn ich Crossover sage, meine ich nicht, dass Leute, die nur Metal hören und zu <strong>SKINDRED</strong> kommen, danach anfangen, Reggae zu hören und umgekehrt. Wir sind eine Band, die Brücken baut. Durch uns kommen Leute von einer Seite der Musik zu einer anderen. Als Jugendlicher habe ich mit <strong>THE CLASH</strong> angefangen, mit<strong> THE SPECIALS</strong>. Und ich liebe diesen Kram. Es war für mich immer Musik, die verschiedene Welten zusammengebracht hat. Schwarze, die Reggae spielen und Weiße, die Metal spielen, was auch immer. Aber am Ende des Tages kommt Rock ‘n‘ Roll vom Gospel und Blues. Auf diese Wurzeln kommt es an.</p>
<h4>S: Ist es für euch auch wichtig, darauf zu achten, wen ihr mit auf Tour nehmt? Wie momentan beispielsweise ZEBRAHEAD?</h4>
<p><strong>B</strong>: Nein, eigentlich nicht. Wenn die Bands cool sind und gute Musik machen, ist das völlig ok, da sind wir sehr offen. Ich meine, <strong>SKINDRED</strong> haben mal <strong>GOGOL BORDELLO</strong> supportet, genauso wie <strong>DISTURBED</strong>. Du kannst kaum zwei Bands finden, die weiter auseinanderliegen. Wir liegen da aber dazwischen und konnten bei beiden im Vorprogramm spielen. Wir wollten bereits seit zehn Jahren eine Tour mit <strong>ZEBRAHEAD</strong> machen und waren deswegen in Kontakt mit ihnen. Timing ist manchmal alles. Jetzt hat es geklappt. Und sie liefern eine tolle Rock ‘n‘ Roll-Show, die den Eintritt auch lohnt. Sie lassen das Publikum mit einem guten Gefühl zurück und konnten ihren Alltag bereichern und verbessern. So etwas ab und zu zu haben ist wichtig in Zeiten wie momentan. Musik hat das Potenzial, das zu leisten.</p>
<h4>S: Ihr seht euch aber nicht als eine politische Band, oder?</h4>
<p><strong>B</strong>: Überhaupt nicht. Ich sehe mich einfach als einer der Typen in der Bar, um was zu trinken. Über Politik weiß ich nicht viel. &#8222;Poly&#8220; bedeutet &#8222;viel&#8220;. Und &#8222;tics&#8220; bedeutet &#8222;Vampire&#8220;. Das ist alles, was ich weiß (lacht). Ich traue Politikern nicht. Sie sind sehr auf sich selbst konzentriert. Wenn du mir einen Politiker zeigst, der mit dem selben Gehalt lebt wie jemand, der bei McDonalds arbeitet, dann überdenke ich das. Ihnen geht es ums Geld. Ich mag sie nicht. Und ich wette, dass sie mich auch nicht mögen. Aber, ich lebe nicht für die Politik. Ich lebe für die bodenständigen Leute. Das ist wichtiger und besser so.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/jpKvVQHnEV4?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>S: Das ist wohl auch für viele Fans und generell Leute aus dem Bereich eher das, was zählt.</h4>
<p><strong>B</strong>: Eben. Ich weiß wirklich auch nicht viel über Politik, ich könnte ein paar Präsidenten aus den USA nennen. Ich kann nicht mal den Namen von dem deutschen Premierminister nennen (lacht). Daher… Aber das ist es eigentlich, worüber es bei unseren Texten geht. Wir sprechen Leuten aus verschiedenen Bereichen etc. an und sagen: &#8222;Lasst uns gemeinsam leben!&#8220; Es funktioniert doch!</p>
<h4>S: Mit Musik erreicht man die Leute ja auch.</h4>
<p><strong>B</strong>: Ganz genau. Das ist der richtige Weg.</p>
<h4>S: Die Interaktion mit dem Publikum, auch dass, bzw. wenn da viel Bewegung drin ist, ist für euch doch ein wichtiges Element. Wie geht ihr damit so um?</h4>
<p><strong>B</strong>: Ich denke, wenn ich einfach nur die Songs spielen würde, würde mir das gar nichts bedeuten. Aber wenn ich damit die Menschen erreiche, und sie damit dem tristen Alltag entziehen kann, und ihnen etwas Lebensfreude damit schenken kann, ist das großartig. Es geht ja um die Verbindung. Die Leute merken bei den Shows, dass wir von der Band genauso echt sind wie sie. Wenn man uns schneidet, bluten wir genauso, wenn wir auf Toilette gehen, stinkt es. Wir sind nicht anders als sie. Ich will, dass die Leute nach dem Konzert relaxed sind und eine gute Zeit mit uns haben. Und das kann ich nur, indem ich Musik mache. Ich will ihre Herzen, aber auch ihren Verstand erreichen. So können sie sehen, dass es ganz einfach ist, gemeinsam eine gute Zeit zu haben.</p>
<h4>S: Denkst du, dass Bands wie SKINDRED, die an sich schon etwas anders ist als herkömmliche Bands, gerade deswegen auch Leute anzieht? Weil sie das sehen wollen?</h4>
<p><strong>B</strong>: Nein, denke ich nicht. Mach dir keinen Kopf darüber, anders zu sein. Wir haben auch nie darüber nachgedacht, so zu sein wie irgend jemand anderes. Wir machen unser Ding. Und ich behaupte, dass alle Musiker das tun. Scheiß auf Kopien! Tu das, was du liebst! <strong>FUCK PEOPLE!</strong> Du machst das doch zu allererst mal für dich. So sehe ich das. Wir haben mal auf dem <strong>Reading Festival</strong> gespielt, ein alternatives Festival. Und die Leute sind durchgedreht. Wir haben in <strong>Wacken</strong> gespielt, DEM Metalfestival. Und die Leute sind durchgedreht. Ich meine, ernsthaft? Menschen sind einfach Menschen, egal. Und sie wollen rocken. Ganz einfach. Komme, was wolle.</p>
<h4>S: Nur logisch. Ich habe dieses Jahr in Wacken mit THE VINTAGE CARAVAN gesprochen. Die sagen auch, sie spielen in Wacken, haben aber auch schon auf Jazzfestivals gespielt.</h4>
<p><strong>B</strong>: There you go. Musik ist einfach Musik. Meiner Meinung nach gibt es nur zwei Arten von Musik. Gute Musik und schlechte Musik. Scheiß Musik und Musik, die rockt (lacht).</p>
<h4>S: Letzten Endes muss man solche Musik auch nicht erklären.</h4>
<p><strong>B</strong>: Auf keinen Fall. Du kannst Musik nicht erklären. Musik ist ein Gefühl. Du kannst kein Gefühl erklären. Du nimmst es so, wie es ist. Die Leute sagen, was ihr geheimes Vergnügen ist, weil es vielleicht nicht sehr populär ist. Fuck it! Wenn mir was gefällt, wieso nicht. Ich zum Beispiel mag <strong>Billie Holiday</strong> (wichtige Jazz-Sängerin). Wenn mir <strong>SCOOTER</strong> gefällt, mag ich eben <strong>SCOOTER</strong>. Who cares. Da geht es ja um mich, nicht um jemand anderes.</p>
<h4>S: Klar, darum geht es ja. Sieht so aus, als würdet ihr sehr optimistisch in die Zukunft sehen.</h4>
<p><strong>B</strong>: Ich bin gleichzeitig pessimistisch und optimistisch. Ich bin sehr optimistisch der Zukunft gegenüber, aber ich lebe jeden Tag ziemlich vorsichtig. Man weiß ja trotzdem nie, was passiert. Daher sollte man das Jetzt genießen. Warte nicht auf nächste Woche, um eine gute Zeit zu haben! Mach es heute!</p>
<h4>S: Daher sind Konzerte ja auch so wichtig.</h4>
<p><strong>B</strong>: Exakt. Und so funktioniert es auch. Rock ‘n‘ Roll hat in Clubs seine Anfänge, wo er nicht recorded wurde. Die Leute haben getanzt, bevor sie angefangen haben, Musik aufzunehmen. Die Recording-Industrie ist die jüngste Industrie der Welt. Mit den Computern. Das ist schön, ersetzt aber nicht die Livekonzerte. Das ist das Beste. Du kannst dir alles auf YouTube anschauen, aber du bekommst dort nie das Feeling, das du auf Livekonzerten hast. Musik bedeutet, dass Menschen zusammenkommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Während dem Gespräch wurde klar, wie umfassend <strong>Benji</strong> mit dem Thema Musik bewandert ist und viele Zusammenhänge und Fakten er kennt. Und dass all dieses Wissen und seine Passion für Musik als etwas nicht Genrebezogenes komplett in <strong>SKINDRED</strong> einfließt. Musik bedeutet für ihn Konversation. Eine Konversation, die Menschen zusammenbringt, egal wo und wen. Weil sie in seinen Augen keine Grenzen kennt. Das macht ihn sehr sympathisch und lässt noch ein tieferes Verständnis für die Musik und die Grundhaltung von <strong>SKINDRED</strong> zu.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_13267" aria-describedby="caption-attachment-13267" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13267 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20161209_181004-1-300x169.jpg" height="169" width="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20161209_181004-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20161209_181004-1-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20161209_181004-1-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20161209_181004-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-13267" class="wp-caption-text">Direkt aus dem Tourbus: <strong>Benji</strong> im Gespräch</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Aus den Tiefen #15 &#8211; RADARE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2016 14:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Bohren Und Der Club Of Gore]]></category>
		<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Earth]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[radare]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-15-radare/">Aus den Tiefen #15 &#8211; RADARE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Das <a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii/" target="_blank">Euroblast</a> ist überstanden, der verlorene Schlaf weitestgehend aufgeholt und das Hirn wieder dazu im Stande, älksdgn&lt;gaffee&gt;jköladfg &#8230;</p>
<p>Nachdem ich vergangenes Wochenende vornehmlich härtere Töne um die Ohren bekommen habe, möchte ich heute mal auf das gänzlich konträre Ende der Extremmusik-Skala zurückgreifen.</p>
<p>Es wird langsam&#8230;</p>
<p style="text-align: center;">Leise.</p>
<p style="text-align: center;">Schwer.</p>
<p style="text-align: center;">Melancholisch.</p>
<p style="text-align: center;">&#8230;und wunderschön.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_9642" aria-describedby="caption-attachment-9642" style="width: 950px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9642" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/radare.jpg" alt="RADARE" width="960" height="638" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/radare.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/radare-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/radare-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/radare-750x498.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-9642" class="wp-caption-text">Musik in schwarz-weiß</figcaption></figure>
<p><strong>RADARE</strong> aus Wiesbaden durfte ich dieses Jahr auf dem <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-v-2016-jena/" target="_blank">Deaf Row Fest in Jena</a> zum ersten Mal live erleben. Vorab war mir die Band kein Begriff, und mittlerweile frage ich mich ernsthaft, warum.</p>
<p>Sobald die ersten Töne der Musik von <strong>RADARE</strong> erklingen, wähnt man sich in einem Film Noir. Schummrig beleuchtete Orte beschäftigen das innere Auge und das eigene Herz fühlt sich sofort ungleich schwerer an.<br />
Vor Ort auf dem Deaf Row Fest waren sowohl Nina als auch ich von der Musik des Vierergespanns angetan. Nicht nur, dass jedes Bandmitglied dazu in der Lage war, mindestens zwei Instrumente spielen zu können, auch die Auswahl derer stellte eine positive Überraschung dar. So kann man live und auf Platte nicht nur Gitarre, Bass, Schlagzeug, Synthies und Keyboard entdecken, auch Posaune und Klarinette werden in den Gesamtklang eingebaut. Das Ergebnis dessen ist vieles, für mich aber vor allem: schön.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2809132860/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=3207896110/transparent=true/" width="300" height="150" seamless=""><a href="https://radare.bandcamp.com/album/im-argen-2">Im Argen by Radare</a></iframe></p>
<p>Referenzen, die mir bei <strong>RADARE</strong> sofort einfallen, sind die grandiosen <strong>BOHREN UND DER CLUB OF GORE</strong>, sowie <strong>EARTH</strong> mit ihrem Sound ab „The Bees Made Honey In The Lion&#8217;s Skull.“ Ich bin großer Fan beider Bands, wobei mir vor allem <strong>BOHREN</strong> schon so manche nächtliche Autofahrt im Regen versüßt haben. Diese Art Musik ist wie eine schwere Decke, in die man sich besonders jetzt, da der Herbst Einzug gehalten hat, verkriechen möchte und erstmal eine Weile nicht mehr weg will. Wo sich <strong>BOHREN</strong> dem Jazz und <strong>EARTH</strong> eher Americana und Country Elementen verschrieben haben, wechseln <strong>RADARE</strong> gekonnt zwischen beiden Extremen, die sie hervorragend einzusetzen und zu spielen wissen. Gesang braucht es hier nicht, und wäre zumindest meiner Empfindung nach auch eher störend, denn <strong>RADARE</strong>s Sound ist bereits „voll“. Es fehlt an nichts. Das Einzige, was man dieser Musik noch hinzufügen kann, um sie besser zu machen, ist das Geräusch von Regen, das man aber zum Glück auf rainymood.com bekommt.</p>
<p>Solltet ihr also das nächste Mal im Fortbewegungsmittel eurer Wahl unterwegs sein und einen Blick auf die euch umgebende Landschaft haben, dann packt euch <strong>RADARE</strong> auf die Ohren. Ich verspreche: es wird ein episches Erlebnis!</p>
<p>Zumindest die letzten beiden Alben kann man auf Bandcamp streamen und kaufen. Vom ersten Album „Infinite Regress“ gibt es leider nur einen Song zu hören.</p>
<p><a href="https://radare.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/radare/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="http://radaredoom.com" target="_blank">Website</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-15-radare/">Aus den Tiefen #15 &#8211; RADARE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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