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	<title>Wikinger Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Wikinger Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>VEONITY &#8211; Legend of the Starborn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Dec 2018 09:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Album Review]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Speed Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es geht in den hohen Norden!<br />
Dort wo Power Metal und hochgewachsene Krieger quasi wie Pilze aus dem Boden sprießen. </p>
<p>VEONITY kloppen hier ein Werk aus dem Stahl der Songschmiede, dass euch in den Ohren widerhallen wird.</p>
<p>Für Valhalla … und euren CD-Schrank! Reinhören ist Pflicht, sonst gibts ne Schelle von Odin!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/veonity-legend-of-the-starborn/">VEONITY &#8211; Legend of the Starborn</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">VEONITY – &#8222;Legend of the Starborn&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>27.11.2018<strong><br />
Länge:</strong> 73:05 Minuten<strong><br />
Label: </strong>Sliptrick Records<strong><br />
Genre: </strong>Power Metal </div></div></div></p>
<p>Da ich die Fellbuxen zuletzt schon passend erwähnt habe, muss ich dieses Mal wohl eine andere Phrase dreschen – nehmen wir also: Aus Schweden kommt eindeutig mehr als nur <strong>Köttbullar und Ikea</strong>!</p>
<h4>Auf nach Skandinavien!</h4>
<p>So, nachdem die innere Niveaubremse beruhigt ist, wird genau entgegensetzt dazu das musikalische Niveau auf den Ohren gehoben. Wieder hat es mich in das Genre des Powermetal verschlagen. Wieder eine mir unbekannte Band. Und so geht es voller Neugier vorwärts in das dritte Album &#8222;Legend of the Starborn&#8220; der Schweden von <strong>VEONITY</strong>.</p>
<h4>Die ersten Töne…</h4>
<p>Und mein Herz schlägt höher, der Fuß wippt, ein Grinsen breitet sich über das Gesicht aus. <strong>Hier werden meine Bedürfnisse nach epischen Auswüchsen befriedigt!</strong> Die Instrumente treiben mich herrlich in die Titel hinein und auch immer weiter in den jeweils Folgenden. Es gibt orchestrale Chöre, das Schlagzeug trommelt sich mit unablässigem Elan vorwärts. Dazu begleiten Gitarren die teils verspielt, teils treibend-epischen und mit manch schönem Solo in nichts nachstehen wollen. Der Gesang ist mir in den ersten ein bis zwei Titeln noch ein wenig weich. Aber das stellt nur den Einstieg dar, denn kurz später wird auch stimmlich Alles geboten. Es folgen<strong> kraftvolle Refrains</strong>, begleitet von einem kräftigen Chorus.Und später auch <strong>Höhenflügen der Stimme</strong>, die mich ein klein wenig an <strong>JUDAS PRIEST</strong> oder <strong>HELLOWEEN</strong> denken lassen. Ich würde sagen, auch wenn mir Genre-Zuordnungen immer schwer fallen, dass hier sowohl <strong>Power- als auch Speedmetal-Fans</strong> glücklich werden dürften.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/sZWbjKLTp6Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Lange Dauer – aber keine Langeweile!</h4>
<p>Trotz der (schön) langen Spielzeit von 73 Minuten, wird das Album nicht langweilig. Die Titel sind angenehm verschieden. Sie reichen von klassischen Speedmetal-Stücken mit schönen Gitarrensoli bis hin zu Tracks, die durchaus auch als <strong>Titelmelodie japanischer Animes</strong> (<em>„Guiding Light“</em>) durchgehen könnten. Und natürlich sind auch gut gemachte Powermetalstücke mit dabei! Inklusive der dazu passenden nordischen Themen zu Wikingern, Kriegern aus dem Norden und dem Segeln übers Meer. <strong>Es ist die ziemlich ideale Gratwanderung zwischen mystischer Erzählung und wildem Kampf, die sich hier in Stimme und Spiel verpackt wiederfindet!</strong></p>
<h4>Fazit:</h4>
<p>Mir gefällt das Album von Beginn an sehr gut – so gut, dass ich es endlich einmal schaffe, mich kurz zu fassen! Denn es gibt hier nicht viel, was erklärt, gesagt oder auseinandergenommen werden muss. <strong>Das Album ist einfach ein prächtiges und solides Stück Metal, das mich begeistert zurücklässt.</strong> Von der getragenen Ballade <em>„Lament“</em>, über das epische <em>„Warrior of the North“</em> und das flotte <em>„Winds of Asgard“</em> bis hin zum großartigen <em>„Freedom Vikings“</em> ist hier alles vertreten. Die 4 Schweden liefern mit &#8222;Legend of the Starborn&#8220; ein Album, bei dem ich mich einfach freue, dass tolle Powermetal-Alben auch heute noch von jungen Bands auf den Markt geworfen werden. Von gereckten Fäusten und großen Chören über Pogo bis zu feuerzeugschwingenden Händen dürfte hier bei einem Konzert alles zu erwarten sein.</p>
<h4>So kommen die Jungs sicher an die Ehrentafel ihrer Ahnen!</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/veonity-legend-of-the-starborn/">VEONITY &#8211; Legend of the Starborn</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>OBSCURITYs neues Video: &#8222;793&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jun 2018 19:15:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[793]]></category>
		<category><![CDATA[obscurity]]></category>
		<category><![CDATA[premiere]]></category>
		<category><![CDATA[Trollzorn]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>
		<category><![CDATA[Wikinger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was lange währt wird endlich gut! Nach gefühlten 793 Jahren veröffentlichen OBSCURITY ihr neues Musikvideo! Schaut mal rein!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/obscuritys-neues-video-793/">OBSCURITYs neues Video: &#8222;793&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Lange habt ihr gewartet. Nun ist es endlich soweit: <strong>OBSCURITY</strong> und <strong>Silence</strong> präsentieren euch das neue Musikvideo zu<em> &#8222;793&#8220;</em>. Wir konnten euch bereits im Vorfeld ein paar Einblicke gewähren, und nun ist das gute Stück fertig.</p>
<p>Aber seht selbst:</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/AcTuh1uOoMI?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>50 Wikinger und Mönche haben die Jungs um Sänger Agalaz nach Brandenburg geladen. Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Findet ihr auch?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/obscuritys-neues-video-793/">OBSCURITYs neues Video: &#8222;793&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>ENSIFERUM, EX DEO, WIND ROSE – Wikinger, Römer und Zwerge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 May 2018 09:12:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Ensiferum]]></category>
		<category><![CDATA[Essigfabrik]]></category>
		<category><![CDATA[EX DEO]]></category>
		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Those Who Fight For Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Wikinger]]></category>
		<category><![CDATA[Wind Rose]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mich war mal wieder Bier trinken... Musik gab es aber auch dazu - und davon MUSS er euch berichten. EX DEO und WIND ROSE waren unterwegs und er glücklicherweise dabei!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ensiferum-ex-deo/">ENSIFERUM, EX DEO, WIND ROSE – Wikinger, Römer und Zwerge</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich wieder <strong>ENSIFERUM</strong>!</p>
<p>Mit diesem Gedanken stehe ich vor der Essigfabrik in Köln und freue mich. Zudem gibts neben dem Hauptact heute noch zwei weitere Bands – <strong>WIND ROSE</strong> und <strong>EX DEO</strong>.</p>
<h2 style="text-align: center;">FOLK, POWER UND ZWERGE</h2>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-27367 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Wind_Rose_02-300x200.jpg" alt="" width="417" height="278" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Wind_Rose_02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Wind_Rose_02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Wind_Rose_02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Wind_Rose_02-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Wind_Rose_02.jpg 1450w" sizes="(max-width: 417px) 100vw, 417px" />Als Opener spielen <strong>WIND ROSE</strong> aus <del>den Tiefen von Moria</del> dem warmen Italien – mit massiven Zwergenrüstungen und dicken Fellen überhangen. Das erste, was mir in den Kopf kommt, als die Folk/Power-Metaller die Bühne betreten: Der Sänger sieht ja wirklich aus wie ein Zwerg! Bevor ich diesen Satz zu Ende denken kann, ertönen auch schon die ersten energiegeladenen Melodien aus den Gitarren der LARP-gekleideten Mannschaft. Leider anfangs erstmal sehr leise. So leise, dass man das Schlagzeug besser von der Bühne hört als die Musik aus den Boxen. <strong><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-27366 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Wind_Rose_01-200x300.jpg" alt="" width="235" height="353" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Wind_Rose_01-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Wind_Rose_01-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Wind_Rose_01-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Wind_Rose_01.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 235px) 100vw, 235px" /></strong>Auch wirkt der doch relativ große Raum zu diesem Zeitpunkt noch ziemlich leer. Es gibt viel Freiraum zwischen den einzelnen Besuchern. Aber dieser wird auch genutzt!</p>
<p>Schon zu Beginn herrscht im Publikum reges Mitmachen! Denn diese noch relativ unbekannte Band scheint den anwesenden Menschen genau das zu geben, weswegen sie hier sind: Folk Metal mit viel Power, noch mehr Melodien, tausend „Lai Lai Lai“-Mitsingpassagen und einen Frontmann, der weiß, wie man eine Crowd animiert.</p>
<p><strong>WIND ROSE</strong> wirken ein bisschen wie <strong>ENSIFERUM</strong> in extra sketchy. Das Publikum liebt es. Auch der ein oder andere Clean Part mit SUIDAKRA-ähnlichen Vocals (hier ein Lob an die Stimme des Sängers!) und ein gelegentlicher Heavy-Metal-Headbang-Flair schleichen sich dazu ins Set und sorgen für Abwechslung. Was <strong>WIND ROSE</strong> hier bieten, ist zwar keinesfalls eine Neuerfindung des Rades, weiß aber definitiv, Eindruck zu schinden!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;">BROT UND SPIELE</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-27365 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ex_Deo_02-200x300.jpg" alt="" width="219" height="329" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ex_Deo_02-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ex_Deo_02-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ex_Deo_02-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ex_Deo_02.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 219px) 100vw, 219px" />Es folgt der Auftritt von <strong>EX DEO</strong>! Obwohl die kanadischen Römer mittlerweile schon einige Jahre durch die Metal-Landschaft marschieren, ist dies die erste Gelegenheit für mich, das Spektakel einmal live mitzuerleben. Dass es sich hier nicht um lustigen Folk-Metal-Quatsch handelt, wird ganz schnell klargestellt. Mit düsterem, ehrfurchterregendem Intro treten <strong>EX DEO</strong> in Legionärsmontur auf die Bühne. <img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-27364 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ex_Deo_01-200x300.jpg" alt="" width="257" height="386" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ex_Deo_01-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ex_Deo_01-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ex_Deo_01-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ex_Deo_01.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px" />Ebenso schnell wird klar, dass hier jahrzehntelange Live-Erfahrung (siehe <strong>KATAKLYSM</strong>) ihre Spuren hinterlassen haben. Selbstbewusst und routiniert wissen die Kanadier genau, was sie tun. Sänger <strong>Maurizio</strong> hat das Publikum fest im Griff. Und ehrlich gesagt – ob man mit der ganzen Römeraufmachung etwas anfangen kann oder nicht – hier wird ein massives, martialisches Spektakel voll Testosteron und Männerschweiß abgeliefert. Und, Hallo? Ein Drum Solo mit epischem Backing Track und schreienden Legionen im Hintergrund? Fuck Yeah!</p>
<p>Bei <em>„Final War“</em> entsteht dann auch endlich der erste Moshpit! Es wirkt fast, als hätte jeder Einzelne nur darauf gewartet, dass jemand endlich damit anfängt, so schnell und zahlreich wird sich daran beteiligt. Es folgt eine Danksagung seitens der Musiker, die das Projekt <strong>EX DEO</strong> vor einiger Zeit eigentlich begraben wollten. Ihre Fans hielten jedoch so stark dagegen, dass sich am Ende doch dazu entschlossen wurde, die Rüstungen wieder anzulegen und die Bühnen der Welt zu erobern. Ich muss sagen, ich fand die Band bisher nie schlecht. Was mir allerdings immer gefehlt hat, um wirklich Fan zu werden, war ein AHA-Moment, ein Funke, der das Ganze für mich zum Aufflammen bringt. Dieses Konzert war wohl jener Moment. Definitiv eine richtig überzeugende Live-Band! Nice.</p>
<h2 style="text-align: center;">EIN EPISCHES FIN(N)ISH</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-27363 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ensiferum_02-300x200.jpg" alt="" width="431" height="287" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ensiferum_02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ensiferum_02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ensiferum_02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ensiferum_02-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ensiferum_02.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 431px) 100vw, 431px" />Nach längerer Umbaupause dann das Hauptkonzert des Abends: <strong>ENSIFERUM</strong>! Motiviert und frisch wie eh und je springen die Finnen auf die Stage, und legen los mit <em>„Those Who Fight For Metal“</em>, der energisch-mitreißenden Single ihres neuesten Albums. Die Bewegungshormone, die <strong>EX DEO</strong> im Blut der Crowd freigesetzt haben, sind immer noch aktiv. Es wird von erster Sekunde an gemosht und gefeiert. Zwar treten <strong>ENSIFERUM</strong> heute ohne Keyboard oder Akkordeon auf, das scheint aber niemanden zu stören. Die Partylaune ist auf 100%. Es folgen noch einige neuere Songs, darunter auch <em>„King Of Storms“</em>, zu dem im Pit nochmal eine Stufe draufgelegt wird.</p>
<p>Dass die Klassiker trotzdem immer noch mehr Anklang finden, sieht man dann, als die Wikinger <em>„The Wanderer“</em> anstimmen.<img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-27362 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ensiferum_01-300x200.jpg" alt="" width="399" height="266" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ensiferum_01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ensiferum_01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ensiferum_01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ensiferum_01-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ensiferum_01.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 399px) 100vw, 399px" /> Das Publikum ist zu Tränen gerührt und wird vier Minuten lang in einen professionellen Gesangschor verwandelt. Und die im Vergleich zu der Crazyness, die sich bei „<em>Twilight Tavern</em>“ abspielt, wirken die vorigen Moshpits schon fast wie ein schäbiger Witz. Der Partylaunometer steht nun auf 200%. Die catchy, mitreißende Melodik der alten Werke wird wohl immer einen stärkeren Eindruck hinterlassen als die neueren, „erwachseneren“ Songs der Band. Selbst wenn diese den ersteren in Sachen Qualität in nichts nachstehen. Unerwarteterweise spielen <strong>ENSIFERUM</strong> dann gegen Ende einen meiner persönlichen Lieblingssongs – „<em>The Longest Journey</em>“ – ein zehnminütiges Epos mitsamt Intro auf Finnisch. Ich bin gerührt! Zum Abschluss werden dann noch „<em>Into Battle</em>“ und „<em>Iron</em>“ zum Besten gegeben, so dass auch definitiv jeder nach dem Gig glücklich nach Hause gehen kann.</p>
<h2 style="text-align: center;">FAZIT</h2>
<p>Was soll ich sagen – glücklich bin ich auf jeden Fall! Mit<strong> EX DEO</strong> und <strong>WIND ROSE</strong> habe ich zwei Live-Acts kennengelernt, die beide auf ihre eigene Art zu überzeugen wussten. Dazu die alteingesessenen <strong>ENSIFERUM</strong>, die auf der Bühne noch nie enttäuscht haben, und diesen Status Quo heute wieder einmal aufrechterhalten konnten! Auch der Sound war, abgesehen von den ersten paar leisen Minuten, wundervoll und klar. Wer an diesem Abend keinen Spaß hatte, dem ist, glaub ich, einfach nicht mehr zu helfen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p>Vielen, vielen Dank an Jörg Schnebele vom <strong><a href="https://www.hellfire-magazin.de/">HELLFIRE</a></strong> für die Fotos!</p>
<p>Hier könnt ihr weitere seiner Bilder bewundern:</p>
<p><a href="http://schnebele.de/">http://schnebele.de/</a></p>
<p><a href="http://jspics.de/">http://jspics.de/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ensiferum-ex-deo/">ENSIFERUM, EX DEO, WIND ROSE – Wikinger, Römer und Zwerge</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>HEILUNG &#8211; Balsam für die Seele</title>
		<link>https://silence-magazin.de/heilung-balsam-fuer-die-seele/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=heilung-balsam-fuer-die-seele</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/heilung-balsam-fuer-die-seele/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 May 2018 11:30:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[heilung]]></category>
		<category><![CDATA[kai uwe faust]]></category>
		<category><![CDATA[mittelalter]]></category>
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		<category><![CDATA[Season of Mist]]></category>
		<category><![CDATA[Wardruna]]></category>
		<category><![CDATA[Wikinger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sophia sucht die Heilung...<br />
Findet aber eher "Musik für Wikinger auf einem Drogentrip."<br />
Wie Sie das meint und ob das nicht durchaus positiv sein kann, liest du bei uns.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/heilung-balsam-fuer-die-seele/">HEILUNG &#8211; Balsam für die Seele</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>HEILUNG &#8211; &#8222;OFNIR&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;20.04.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp;71:52 Min.<br />
<strong>Label:</strong>&nbsp;Season Of Mist<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Neofolk/ Nordic Folk</div></div></div>
<h3>Eine Reise durch eine vergangene Welt</h3>
<p><strong>HEILUNG</strong> für den Geist &#8211; das ist das Programm der Platte &#8222;<strong>Ofnir</strong>&#8222;, die Ende April als Neuauflage auch in Deutschland in die Läden kam, obwohl sie bereits 2015 als Debüt der Band erschien. Aber die CDs waren nach den erfolgreichen Live-Auftritten der Band schneller weg als gedacht. Also mussten neue Platten her. Würde Omi nicht wissen, dass es sich hierbei um eine nordische Folk-Band handelt und &#8222;<strong>Ofnir</strong>&#8220; versehentlich als Entspannungs-CD zum Bad nutzen, hätte sie ihr Ziel trotzdem erreicht.</p>
<p>Denn <strong>HEILUNG</strong> ist nicht laut oder aufregend, sondern beruhigend und leise. Ähnlich den Bands <strong>WARDRUNA</strong> oder <strong>KAUNAN</strong>. Mit klassischen, altertümlichen Instrumenten, starkem Bass und vielen Trommeln entführen sie in eine andere Welt. In dänischer, englischer und deutscher Sprache erzählen sie ihre Geschichten in größtenteils mehrstimmigem Gesang, einem Gollum-artigen Flüstern oder Kehlkopfgesang. Atmosphärisch wird es vor allem durch technische Elemente im Hintergrund, die Hall in den Gesang bringen oder Geräusche der Natur hinzufügen, wie beispielsweise <strong>Wolfsgeheul</strong>. Doch auch andere Gegenstände, wie Knochen, Schwerter oder Schilder werden zum musizieren verwendet.</p>
<p>Auffällig ist vor allem der Titel &#8222;<em>Schlammschlacht</em>&#8222;, in dem es um den Kampf zwischen drei römische Legionen und einem germanischen Heer geht. Es ist die Varusschlacht im Jahre 9.n. Chr.. Wie ein Gedicht wird der Titel extrem energisch vorgetragen. Zugegebenermaßen, man muss sich als Hörer schon auf die Atmosphäre der Musik einlassen, ansonsten ist es spätestens hier soweit, dass es ein etwas seltsames Zuhören werden kann. Ich war beim ersten Durchlauf doch etwas überrascht und musste schmunzeln, da ich mich an das Gedicht-Aufsagen in der Schule erinnerte. Doch der Sprecher <strong>Kai Uwe Faust</strong>&nbsp;steckt sehr viel Emotionen in die Erzählung.&nbsp; Ihre Texte haben sie zum großen Teil aus alten Runensteinen und anderen historischen Artefakten. Wichtig sind für den Genuss der Musik auf jeden Fall gute Bassboxen, denn sonst kommt an der einen oder anderen Stelle nicht viel an.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/K7ZqZVunCb4?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>HEILUNG</strong> auf <a href="https://de-de.facebook.com/amplifiedhistory/"><strong>Facebook</strong></a> und <a href="https://heilung.bandcamp.com/"><strong>Bandcamp</strong></a></p>
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		<title>Die Ein-Song-Geschichte aus dem Land der Wikinger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2016 15:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Amon Amarth]]></category>
		<category><![CDATA[Century Media]]></category>
		<category><![CDATA[Equilibrium]]></category>
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		<category><![CDATA[Saga]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>INSOMNIUM &#8211; Winter’s Gate Veröffentlichungsdatum: 23.09.2016 Dauer: 40:00 Min. Label: Century Media Records Zugegebenermaßen kommt es mir so vor, als wollen immer weniger von den größeren Bands wirklich krasse Experimente wagen. SABATON singen immer noch über Kriege, EQUILIBRIUM werden zwar düsterer, aber ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>INSOMNIUM</strong> &#8211; Winter’s Gate<br />
Veröffentlichungsdatum: 23.09.2016<br />
Dauer: 40:00 Min.<br />
Label: Century Media Records</p>
<p>Zugegebenermaßen kommt es mir so vor, als wollen immer weniger von den größeren Bands wirklich krasse Experimente wagen. <b>SABATON </b>singen immer noch über Kriege, <b>EQUILIBRIUM </b>werden zwar düsterer, aber das war’s schon mit der Veränderung. Und <b>SLAYER</b>? Die spielen seit den 80ern doch nix anderes mehr. Aufgrund dessen war ich umso interessierter, als <b>INSOMNIUM </b>ihr neues Werk „Winter’s Gate&#8220; ankündigten. Wieso? Das ganze Projekt soll ein einziger Song von 40 Minuten Länge werden und dann noch eine nordische Geschichte erzählen. Das ist ein ziemlich krasser Gegensatz zu den restlichen Alben, wenn man bedenkt, dass sich diese eher um das Thema „Emotionalität&#8220; drehen. Kann das überhaupt was taugen? Ich kann vorher schon einmal sagen: Ja!</p>
<p dir="LTR" align="LEFT">Widmen wir uns zunächst einmal der Geschichte, welche aus der Feder von Frontmann Niilo Sevänen stammt. Diese handelt von einer Gruppe Wikinger, die sich auf die Suche nach einer sagenumwobenen Insel in der Nähe von Irland begeben. Der Clou an der Sache: der Winter naht.</p>
<blockquote>
<p dir="LTR" align="LEFT">Wer hier an <b>AMON AMARTH</b>,<b> </b>oder die Serie „Game of Thrones&#8220; denkt, der liegt nicht ganz falsch. Man merkt definitiv, dass sich die Finnen von den Wikinger-Metallern und <strong>George R. R. Martins</strong> Fantasy-Epos inspiriert haben lassen.</p>
</blockquote>
<p dir="LTR" align="LEFT"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-8346 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/insomnium-press-pic01.jpg" alt="insomnium-press-pic01" width="5938" height="3959" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/insomnium-press-pic01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/insomnium-press-pic01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/insomnium-press-pic01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/insomnium-press-pic01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/insomnium-press-pic01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5938px) 100vw, 5938px" /></p>
<p dir="LTR" align="LEFT">Doch anstatt in die doch vergleichsweise frohe Richtung von <b>AMON AMARTH </b>zu gehen, bleiben <b>INSOMNIUM </b>sich und ihrem Stil treu, was bedeutet, dass „Winter’s Gate&#8220; kein Märchen à la Gebrüder Grimm ist. Es lässt den Hörer die Verzweiflung, Angst, aber auch die Hoffnung der Protagonisten Asbjörn, Sigurd und Sine spüren. So wirkt die Platte fast schon traditionell. Das klingt nun recht langweilig und das wäre es wahrscheinlich auch, wären die Melancholiker nicht so verdammt gut darin, die Gefühle rüberzubringen und das Album nicht so verdammt fesselnd.</p>
<p dir="LTR" align="LEFT">Schuld daran ist jedoch nicht nur die Fähigkeit der Band, Gefühle zu erzeugen. Es ist die Vielfalt und der Abwechslungsreichtum der Stile, die sich in diesem einen Song finden lassen. Zwar wirkt der Song als Ganzes recht sperrig &#8211; der eine oder andere wird vermutlich die Länge für ein komplettes Durchhören abschreckend finden &#8211; doch könnte man diesen ganz leicht zerstückeln, indem man ca. alle fünf bis sieben Minuten einen Schnitt macht, da eine klare Dramaturgie erkennbar ist. Beginnend mit dem Black-Metalesken Prelude, legen die Finnen ein starkes Intro hin, welches in eine ruhige, verträumte Phase mündet, nur um wieder mit progressiven Elementen durchzustarten. Diesen Wechsel kann man das ganze Album hindurch beobachten. Das ist zwar etwas vorhersehbar, passt aber gut in das Konzept und ist allemal besser als eine reine Blastbeat-Orgie.</p>
<p dir="LTR" align="LEFT">Den Höhepunkt bildet für mich das Klavierstück im letzten Drittel. Dieses trieft geradezu vor Trauer, aber auch Hoffnung, nur um auf das grandiose, fast schon überschlagene Finale überzuleiten. Eine Odyssee nimmt hier ihr Ende. Man bekommt das Gefühl eines Happy Ends (anders als im „Lied von Eis und Feuer&#8220;), ähnlich der letzten Szene im dritten „Herr der Ringe&#8220;-Film. Daraufhin endet „Winter’s Gate&#8220; wie es begonnen hat: Mit dem Rauschen des Windes wird der Hörer wieder in die Realität entlassen.</p>
<h4 align="LEFT">Albumtrailer mit Hintergrundinfos und einigen Ausschnitten könnt ihr hier anschauen:</h4>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/0et8TiMxPKY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p dir="LTR" align="LEFT">Zugegebenermaßen ist die neue <b>INSOMNIUM</b>-Platte ein ziemlicher Brocken. Es ist ein einzelner Song von einer guten Dreiviertelstunde, es ist langatmig und bringt weniger Neuerungen mit, als man erwartet hätte. Wieso ist es dann trotzdem für mich ein sehr gutes Album? Ganz einfach. Die Melancholiker schaffen es auch nach dem zehnten Durchhören, mich an die Geschichte zu fesseln, mich in den Bann dieser düsteren Welt zu ziehen &#8211; mich mitfiebern zu lassen. Wenn einen so etwas interessiert, gibt es von mir eine eindeutige Kaufempfehlung.</p>
<p dir="LTR" align="LEFT">P.S.: Für Fans der physischen Kopien wird auch etwas mehr geboten, als ein bloßes Jewelcase, Digipack oder eine Vinyl: In der Limited Edition bekommt ihr neben dem Album die ganze Geschichte in Prosa auf Finnisch, Deutsch und Englisch, sowie das zugehörige Hörspiel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gastautor Sascha F.</p>
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		<title>Sie können es so viel besser</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jun 2016 11:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Amon Amarth]]></category>
		<category><![CDATA[Doro]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AMON AMARTH &#8211; Jomsviking Veröffentlichungsdatum: 25.03.2016 Dauer: 47:37 Label: Metal Blade Records Ich habe wahrlich lange überlegt, ob ich diese Review schreiben soll. Es ist nicht leicht, wenn eine Band, die einen selbst seit vielen Jahren begleitet, geprägt und geformt hat, auf ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>AMON AMARTH</strong> &#8211; Jomsviking<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.03.2016<br />
Dauer: 47:37<br />
Label: Metal Blade Records</p>
<p>Ich habe wahrlich lange überlegt, ob ich diese Review schreiben soll. Es ist nicht leicht, wenn eine Band, die einen selbst seit vielen Jahren begleitet, geprägt und geformt hat, auf einmal ein Album hervorbringt, das einen nicht mehr so recht zu überzeugen weiß.</p>
<p>Beginnen wir von vorne. Zu Anfangszeiten befanden sich <strong>AMON AMARTH</strong> erstmal jahrelang im schwedischen Untergrund. Die ersten paar Alben boten schnellen, rohen Death Metal mit treibenden Melodien und hartem Riffing, rohem Sound und einer deutlich spürbaren Portion Männerschweiß. <strong>Eine gute Zeit</strong>. Dann kam der erste große Umschwung. Amon Amarth konnten sich plötzlich einen sauberen, professionellen Sound leisten, ihre Musik wurde epischer und melodischer, und so fanden sie erstmals Anklang bei einer breiteren Masse, darunter auch viele Menschen (mein sechzehnjähriges Ich eingeschlossen), die bis dato generell eher weniger mit Death Metal anfangen konnten. All dies fand seine Spitze mit &#8222;Twilight Of The Thunder God&#8220;, welche wohl mitunter zu den bestproduziertesten Scheiben des Genres zählt, die je gemacht wurden. Es war vollbracht: <strong>AMON AMARTH</strong> waren die kommerziell <strong>erfolgreichste Death-Metal-Band aller Zeiten</strong> geworden. Und das war in Ordnung so. Sie hatten es verdient.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://player.vimeo.com/video/153216116" width="1140" height="641" frameborder="0" title="Amon Amarth &quot;First Kill&quot; - official video" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe></p>
<p>Und wie sieht es jetzt aus? Ehrlich gesagt, schon die Single <em>&#8222;First Kill&#8220;</em> ließ <span style="color: #000000">nichts Gutes</span> erahnen. Ein Riff über die Hälfte eines Songs zu strecken ist auch nur dann geil, wenn dieses tatsächlich <strong>wirklich gut</strong> ist. Das Zweite, was auffällt, sind die sehr flach ausgefallenen Lyrics. Es gab Zeiten, da haben Amon Amarth es ganz gut hingekriegt, klischeehafte Vikinger-Stories textlich überzeugend rüberzubringen. Diese scheinen allerdings vorbei zu sein. Wenigstens ist die Melodie in der Mitte des Tracks ganz nett und erinnert ein wenig an glorreichere Tage. Die zweite Single, <em>&#8222;At Dawn&#8217;s First Light&#8220;</em>, ist <strong>kaum der Rede wert</strong>. Der Text ist noch schäbiger, die Chorus-Melodie ist ebenso vorhersehbar wie einfallslos, und die gesprochenen Vocals gehen echt gar nicht. Das Schema &#8222;flache, klischeehafte Texte&#8220; zieht sich leider weiter durch das gesamte Album.</p>
<p>Unerwartet kommt dann aber <em>&#8222;Raise Your Horns&#8220;</em>: Erstens ist es ein Trinklied &#8211; nach neun Alben eine Premiere für die Band. Zweitens haben sich <strong>AMON AMARTH</strong> jahrelang mit Händen und Füßen gegen das Vorurteil wehren müssen, sie seien eine <strong>Viking-Metal-Band</strong>, und schreiben dann schlussendlich doch ein Lied mit einer Pagan-/Viking-Melodie? Gekonnt platzierte Selbstironie? Wer weiß. Wenn man gegen Ende der Platte dann gerade anfängt, sich doch latent mit dem Gesamtwerk anzufreunden, kommt bei <em>&#8222;A Dream That Cannot Be&#8220;</em> <strong>schlagartig die Ernüchterung: Doro Pesch</strong>. Ihre Stimme zerstört, wie immer &#8211; und zwar sowohl das Lied (es hätte eines der besten sein können!) als auch den mühsam erarbeiteten Hörfluss, der gegen Ende des Albums tatsächlich kurz aufkommt. Wessen Idee war das denn bitte?</p>
<p>Stilistisch könnte man sagen, dass &#8222;Jomsviking&#8220; eigentlich nur zur Hälfte ein Melodic-Death-Metal-Werk ist. Was schon der Vorgänger angedeutet hat, wird hier konsequenter fortgeführt: Sieht man von den Vocals mal ab, findet sich auf &#8222;Jomsviking&#8220; zu einem Großteil nicht etwa Todesmetall, sondern vielmehr <strong>Heavy Metal und Hard Rock</strong>. Und das geht voll und ganz klar. Warum sollte eine Band wie <strong>AMON AMARTH</strong> nach 24 Jahren Death Metal so etwas nicht dürfen?</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://player.vimeo.com/video/159180092" width="1140" height="641" frameborder="0" title="AMON AMARTH - &#039;At Dawn&#039;s First Light&#039;" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das Problem bei der Sache ist ein anderes: Irgendwie will keiner der Songs so richtig zünden. Es fehlt das Mitreißende. Es mangelt konstant sowohl an der Härte und Durchschlagskraft der Anfangszeit, wie auch an den episch-melodischen Höhepunkten aus &#8222;Twilight&#8220;-Zeiten. Man kann zwar von keinem der elf Lieder behaupten, es sei so wirklich schlecht, im Großen und Ganzen ist das Album an und für sich schon okay &#8211; <strong>aber halt nur okay.</strong> Und das ist schade. Sie können es so viel besser.</p>
<p>&#8222;Jomsviking&#8220; wird zwar <strong>AMON AMARTH</strong> keinesfalls vom Thron werfen &#8211; besonders bei neueren, jungen Fans scheint es schon seinen gewissen Anklang zu finden. Nichtsdestotrotz: ganz deutlich das bisher schwächste Album der Wikinger. Es ist ganz einfach nichts Besonderes.</p>
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		<title>Vernichtung bis zum letzten Mann!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gewaltmaschine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2016 15:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
		<category><![CDATA[Fire]]></category>
		<category><![CDATA[Harm]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Vernichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Wikinger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>HARM– October Fire Veröffentlichungsdatum: 20.05.2016 Dauer: 40:15 Label: Battlegod Productions Norwegen&#8230;. Bei dem Gedanken bekommt der ein oder andere Kranführer einen dicken Hals und rastet komplett aus! Und wenn man sich die neue Platte von HARM anhört, dann kann man das auch ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>HARM</b>– October Fire</p>
<p>Veröffentlichungsdatum: 20.05.2016<br />
Dauer: 40:15<br />
Label: Battlegod Productions</p>
<blockquote><p>Norwegen&#8230;.</p></blockquote>
<p>Bei dem Gedanken bekommt der ein oder andere Kranführer einen dicken Hals und rastet komplett aus! Und wenn man sich die neue Platte von <b>HARM </b>anhört, dann kann man das auch gut verstehen.</p>
<p>„October Fire“ heißt das gute Stück, welches seit Mai 2016 erhältlich ist. Klingt komisch, ist aber so.<br />
Betrachtet man das Cover, erwartet man Lobeshymnen auf heldenhafte Wikinger und Geschichten von längst geschlagenen Schlachten. Doch das bekommt man nicht. Keinesfalls, denn „October Fire“ macht da weiter, wo die 2011 erschienene Platte „Demonic Allience“ aufhört. Nur mit noch mehr Kraft und Gewalt. So gesehen passt das mit der Schlacht dann doch ganz gut!</p>
<p>Gleich mit dem ersten Song wird deutlich: hier geht es nicht um Glanz und Gloria. Nein, hier geht es um Krieg! Und zwar erbarmungslos, schnell und gewaltig. Um die Band <b>FLEISCHMANN </b>zu zitieren: „Die Maschine läuft an, jetzt zeigt sie was sie kann&#8230;“! Das Album beginnt mit einem kurzen Intro. Langsam nimmt die Band Fahrt auf, wird lauter und schneller. Dann ein Schrei in <strong>SLAYER</strong>-Manier und los geht das Gemetzel!</p>
<blockquote><p>Ab jetzt nur noch vorwärts! Ab jetzt nur noch Krieg!</p></blockquote>
<p>Sänger und Bassist Steffan Schulze schreit das Mikrofon dermaßen zusammen, dass man denken möchte, ein gigantischer Dämon wolle aus ihm herausplatzen um alles im Raum Stehende zu vernichten. In schnellen Passagen (und die gibt es zuhauf) erinnert er ein wenig an Anders Fridén von <b>IN </b><b>FLAMES</b> in ihren „besten Jahren“. Nur rotziger, rauer und wütender.</p>
<p>Passend dazu drischt das Schlagzeug dermaßen auf einen ein, dass man Angst haben muss erschlagen zu werden. Die Gitarre haut neben extrem fiesen und schnellen Riffs ein Solo nach dem nächsten raus. Und das Ganze immer getreu dem Motto:</p>
<blockquote><p>FRISS UND STIRB!</p></blockquote>
<p>Was beim hören weiter auffällt ist der Sound. Dieser ist nicht klinisch rein und bis ins letzte Detail durchdacht, dafür aber wild und laut. Hier geht es nicht darum alles perfekt zu machen. Solang es massiv und böse ist, ist alles gut! Diese Rechnung geht meiner Meinung nach sehr gut auf.</p>
<p>Leider ist das gute Stück dann sehr schnell wieder vorbei. Dies ist aber nicht so schlimm, denn nach dem zweiten oder dritten Durchlauf merkt man dann doch, dass es alles ein wenig monoton ist. Quasi stumpfe Gewalt mit Instrumenten! Da haben <b>HARM </b>die Abwechslung gegen den Kriegshammer getauscht. Das macht Spaß beim zuhören und kann durchaus als „true“ bezeichnet werden.</p>
<p>Wer sich das ganze mal anhören und oder ansehen möchte, der sollte es nicht auf der Bandwebsite versuchen! Die ist auf dem Stand von 2014. Auf <a href="https://www.facebook.com/pages/HARM/150631094987927"><b>Facebook</b> </a>sieht es da schon besser aus.</p>
<p>Also: CD kaufen, einlegen, aufdrehen und verbarrikadieren!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vernichtung-bis-zum-letzten-mann/">Vernichtung bis zum letzten Mann!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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