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	<title>Windir Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 17 May 2019 17:32:49 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Windir Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>ISTAPP – Blekinger Space Vikings auf altbewährten Pfaden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 May 2019 07:53:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ISTAPP schaffen es auf ein Neues, authentischen, traditionsorientierten und 100%-skandinavischen Viking Black Metal mit Melodieträchtigkeit und einer qualitativ bestechenden Produktion zu versehen.<br />
Ob das nun aber "nur" gut oder schon perfekt wird? Wir sagen es dir.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/istapp-blekinger-space-vikings-auf-altbewaehrten-pfaden/">ISTAPP – Blekinger Space Vikings auf altbewährten Pfaden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>ISTAPP</strong> – &#8222;The Insidious Star&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 26.04.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 35:20 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Trollzorn Records<br />
<strong>Genre:</strong> Melodic/Viking Black Metal</div></div></div>
<p>Nachdem ich bereits <a href="https://silence-magazin.de/thorondir-des-wandrers-maer">meine Meinung zur neuen <strong>THORONDIR-Scheibe</strong></a>&nbsp;kundgetan habe, werde ich euch heute auch zur zweiten April-Veröffentlichung aus dem Hause <strong>Trollzorn Records</strong> meine Eindrücke schildern. Als begeisterter Fan der Kombo <strong>ISTAPP</strong> aus der südschwedischen <strong>Provinz Blekinge</strong> war die Auseinandersetzung mit ihrer neuen und <strong>dritten Full-Length-Scheibe</strong> quasi vorprogrammiert. Anno 2015 wurde ich auf ihr damals aktuelles Werk <strong>&#8222;Frostbiten&#8220;</strong> aufmerksam. Die Eingängigkeit, die Melodiefokussierung, die lyrische Neigung zu Thematiken um eisige Kälte, aber auch die Songstrukturen der <strong>Eiszapfen-Brigade</strong> (<strong>ISTAPP</strong> heißt zu deutsch Eiszapfen) haben mich in ihrer authentischen und trendunbewussten Gestalt von Beginn an beeindruckt.</p>
<p>Wie schon beim neuen <strong>THORONDIR</strong>-Album möchte ich ausdrücklich das gelungene <strong>Cover-Artwork</strong> im Voraus loben. Das hätte auch durchaus als Cover für Tech Death-Bands wie <strong>ORIGIN, DREAM VOID </strong>oder <strong>SPAWN OF POSSESSION</strong> durchgehen können. Da wundert es mich auch gar nicht, dass <a href="https://www.parolofsson.se/"><strong>Pär Olofsson</strong></a> das neue Coverbild von <strong>ISTAPPS</strong> neuen Werk kreiert hat. Denn Olofsson hat in der Vergangenheit nicht nur für einige der eben genannten Formationen Cover entworfen, sondern auch für Größen wie<strong>&nbsp;IMMORTAL, EXODUS </strong>oder <strong>MALEVOLENT CREATION</strong>.</p>
<h2><strong>Betreten wir fremdes Terrain oder verteidigen wir wohlbekannte genre-konforme Klangkonzepte?</strong></h2>
<p>Wer ausgehend von meinen in den Raum geworfenen Analogien einer außergewöhnlichen Mixtur aus <strong>melodischem, nordischem Black Metal</strong> und <strong>Tech-Death-Vibe</strong> entgegenfiebert, muss ich an diesem Punkt leider enttäuschen. Denen, die sich dafür interessieren könnten, kann ich nur <strong>SINGULARITY</strong> aus Tempe, Arizona empfehlen.</p>
<p>Vom introlosen Beginn des neuen Albums an fluten die <strong>ISTAPP</strong>&#8211;<strong>typische Melodieführung</strong>, die <strong>brachialen Vocals</strong> sowie die eingängigen <strong>Lead-Guitar-Samples</strong> meine Gehörgänge. Damit bestätigen sie mir kompromisslos, mit welcher Band ich gerade konfrontiert werde. Der Opener-Track &#8222;<em>Eternal Winter&#8220;</em> spiegelt nicht nur namentlich optimal die thematische Grundausrichtung der Band auf kälteinfiltrierte, schneegehüllte Eislandschaften wieder. Darüber hinaus steht er auch stellvertretend für ihren bewährt-harschen, aber dennoch überaus <strong>melodieambitionierten</strong> musikalischen Stil. Beim ersten und zweiten Hören bleibt besonders der Refrain im Gedächtnis. Allerdings bin ich von den ersten beiden Titeln &#8222;<em>Apep&#8220;</em> und &#8222;<em>Frostbiten&#8220;</em> von <strong>ISTAPPs</strong>&nbsp;<strong>Vorgängeralbum </strong>&#8222;Frostbiten&#8220; ein höheres Hitcharakterpotenzial gewohnt. Gleiches gilt für Tracks wie <em>&#8222;Köldens Union&#8220;</em> und &#8222;<em>I Väntan På Den Absoluta Nollpunkten&#8220;</em> vom <strong>Debütalbum </strong>&#8222;Blekinge&#8220;.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-32961 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/Istapp_Photo-1024x486.jpg" alt="" width="1024" height="486" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/Istapp_Photo-1024x486.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/Istapp_Photo-300x142.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/Istapp_Photo-750x356.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/Istapp_Photo.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h2><strong>Ein Tribut an die Urväter</strong></h2>
<p>Besonders der <strong>traditionelle Clean-Gesang</strong> in ursprünglicher Normannenart erweist sich, zumeist in den Refrains, wie schon auf den vorausgegangenen Veröffentlichungen der Band als so ziemlich der <strong>mitreißenste Bestandteil</strong> der Kompositionen. Hinsichtlich des leicht <strong>sphärisch-erhabenen Klargesanges</strong> können gut Vergleiche zu Veröffentlichungen ihrer norwegischen Kollegen von <strong>GALAR</strong> gezogen werden. Der geneigte Hörer wird auch ziemlich schnell auf den Trichter kommen, dass beide Kombos wohl maßgeblich von <strong>WINDIR</strong>, einem Urgestein des Viking Black-Metals, beeinflusst sein müssen.&nbsp;</p>
<h2><strong>Das Konzept der Songs im weiteren Verlauf</strong></h2>
<p>Der <strong>gutturale Gesang des Frontmannes Tizheruk</strong> klingt stark und wurde im Rahmen des Mixings ansprechend auf die instrumentalen Elemente abgestimmt. Auch in den übrigen Tracks dominiert eine kohärente und <strong>fesselnde Melodik</strong> statt pointierte Folk-Einschübe à la <strong>MANEGARM.&nbsp;</strong>Die lädt den Hörer zu fantastischen Naturimpressionen oder ausgedehnten mentalen Bootsfahrten durch skandinavische Fjorde ein. Allgemein wird beim zweiten Durchlauf der Scheibe das Mitreißpotenzial der Songs stärker. Durch die <strong>moderaten Laufzeiten</strong> der einzelnen Nummern von oft weniger als vier Minuten ist &#8222;The Insidious Star&#8220; überaus kurzweilig.</p>
<p>Der dritte Titel &#8222;<em>Natten då Gud Blundade (1888)&#8220;</em> steigt sogar mit dem traditionellen Klargesang ein, welcher sich im Bridge-Teil wiederholt. Auffallend ertönt die männliche Stimme dabei etwas höher beziehungsweise heller und peripher ist auch eine Frauenstimme heraushörbar.</p>
<p>Das Songkonzept zieht sich durch das gesamte Album und stagniert dabei nicht. Im fünften Track &#8222;<em>Muspelheim&#8220;</em> wird eine leichte Veränderung hörbar, indem die <strong>refrainfreie Bridge</strong> als Atmosphären-Trimmung zum kurzen Verweilen im Moment verleitet. Außerdem liegt mir besonders am Herzen, den leicht hallenden, teils mehrstimmigen und wieder einmal männlichen Cleangesang in seiner <strong>besänftigenden, astralen Aura</strong> im siebten Track &#8222;<em>The Insidious Star&#8220;</em> nochmal ausdrücklich zu preisen.</p>
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<h2><strong>Trotz überzeugender Leistung ist noch Nachbesserung möglich</strong></h2>
<p>Ohne Kritikpunkte kann ich diese Review jedoch nicht abschließen. Neben dem mit steigender Laufzeit zunehmend <strong>homogener anmutenden Grundstrukturkonzept</strong> der Titel missfällt mir noch eine weitere Sache, die sich schon auf den Vorgängerwerken bemerkbar gemacht hat. Schon wieder hat es sich die Band erspart, ein einladendes <strong>Intro</strong> sowie ein abschließendes <strong>Outro</strong> zu komponieren. Man wird im wahrsten Sinne des Wortes <strong>ins KALTE Wasser geworfen</strong> und abrupt wieder herausgezogen. Das dürfte ein erster Schritt zur potenziellen Perfektionierung des Sounds sein. Gerade im Kontext ihrer lyrischen Versiertheit auf Themen um kalte Witterungsverhältnisse sind lukrative <strong>atmosphärische Einsteiger</strong> durchaus authentisch umsetzbar.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/istapp-blekinger-space-vikings-auf-altbewaehrten-pfaden/">ISTAPP – Blekinger Space Vikings auf altbewährten Pfaden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>FAANEFJELL &#8211; Aufstand der halbstarken Trolle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Nov 2018 11:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Symphonic]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was lange währt, wird endlich gut?!<br />
FAANEFJELL bringen nach 8 Jahren wieder Leben in ihre Folk-BM-Diskografie.</p>
<p>Was sich hinter dem neuen Album versteckt und ob das Warten sich gelohnt hat, sagt dir Nico!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/faanefjell-dovrefall/">FAANEFJELL &#8211; Aufstand der halbstarken Trolle</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>FAANEFJELL</strong>&nbsp;&#8211; &#8222;Dovrefall&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><b>Veröffentlichungsdatum: </b>09.11.2018<br />
<b>Länge: </b>37:32 Min.<br />
<b>Label: </b>Mighty Music<b><br />
Genre: </b>Folk/Symphonic (Death) Black Metal</p>
<p></div></div></div>
<p>&#8218;Welch&#8216; eine freudige Überraschung&#8216; dachte ich mir: nach über acht langen Jahren trumpft die norwegische Folk-Black-Metal-Brigade <strong>FAANEFJELL</strong> aus der beschaulichen Küstenstadt Kristiansand mit ihrem zweiten Longplayer &#8222;Dovrefall&#8220; auf. Schon mit ihrem Erstlingswerk &#8222;Trollmarsj&#8220; aus dem Jahre 2010 konnte sich diese Formation nicht nur durch ihre Musik, sondern auch aufgrund des ansprechenden Cover-Artworks und ihres visuellen Auftretens auf Konzerten, authentisch als Bande musizierender Trolle, vermarkten. Da allgemein bekannt ist, dass Trolle etwas langsamere Weggefährten sind, lassen wir die lange Durststrecke des Wartens einfach mal unbewertet im Raum stehen.</p>
<p>Die besagte Norweger Kombo war damals 2010/11 eine der ersten Folk-Black-Metal-Bands, auf welche ich als Metal-Neuling gestoßen bin. Mit ihrem Debüt &#8222;Trollmarsj&#8220; aus dem Jahre 2010 haben sie mich mit ihrer nordisch-folkloristischen und zeitgleich melodieträchtigen und authentischen, trendabkehrenden Spielart des Black Metal verzaubert und meine voranschreitende Passion für die Sparte des (skandinavischen) Folk/Pagan/Viking/Black Metal mit geprägt. Tritt &#8222;Dovrefall&#8220; nun in die Fußstapfen seines im Underground weitläufig angeklungenen Vorgängers oder haben wir es hierbei vielleicht mit einem musikalischen Paradigmenwechsel zu tun?</p>
<h4>Stillstand oder Evolution?</h4>
<p>Der Opener-Track <em>&#8222;Styggedommen vaakner&#8220;&nbsp;</em>liefert sofort einen unvermittelten, nahezu abrupten Einstieg in das Album. Im kurzweiligen instrumentalen Intro ist dabei schon die grundlegende melodramatische Melodielinie und die leichte symphonische Verortung des gesamten Songs integriert. Der anschließend einsetzende Gesang variiert zwischen Black Metal-typischem Krätzgesang und Growlparts, welche sonst eher im Death Metal angesiedelt sind. Der Song scheint nach einem „3-Akte-Schema“ aufgebaut zu sein (Exposition – Höhepunkt/Steigerung – Auflösung), welches keine wirklichen Überraschungsmomente aufwarten lässt sowie keine/kaum akustische Intros/Outros oder vertraktere Bridgeteile und Soli aufweist.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/gVH01mMbMpM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Dieser lineare konzeptuelle Aufbau (Grundarchitektur) des ersten Tracks wurde im Folgenden auch auf die übrigen Nummern übertragen. Ein regelrechter Fluss an Titeln &#8211; hintereinander weg arrangiert, ohne merkliche Pausen und genuinen Übergängen &#8211; dominiert das Album. Auch beispielsweise der zweite Titel des Albums <em>&#8222;Hat&#8220;</em> geht sofort mit einem wuchtigen artillerieartigen Drumeinsatz und vordergründig gemixten Vocals in die Vollen, wobei wenig später auch Streichinstrumente die Melodieführung bereichern. Der anschließende Titel <em>&#8222;Frostbitt&#8220;</em> dagegen, lässt gesangstechnisch und hinsichtlich der Gitarrenriffstruktur markante Parallelen zum Death Metal deutlich werden, welche ab der zweiten Hälfte des Albums noch intensiviert und ausgebaut werden. Die Sounds der Gitarren klingen dabei zunehmend tiefer und wuchtiger. &#8222;<em>Svineslaktervisa&#8220;</em>&nbsp;klingt durch das Riffmuster und den überdurchschnittlich tiefen Gesang sogar anfänglich partiell etwas nach Brutal Death Metal aus der Endphase der 1990er Jahre. In<em> &#8222;Vindstille&#8220;</em>&nbsp;erinnert der Refrain wiederum stark an <strong>WINDIR</strong>.</p>
<h4>Genrehybrid &#8222;Dovrefall&#8220;?</h4>
<p>Aufgrund der Death-Metal-lastigen Gesamtkomposition in der zweiten Hälfte des Longplayers erscheint auch eine mögliche hybridartige Genrezuweisung zum &#8222;Symphonic Death Metal&#8220; oder &#8222;Symphonic Death Black Metal&#8220; nicht ganz abwegig. Der schon beschriebene symbiotische, handwerklich anspruchsvolle und strukturierte, aber nicht gänzlich unkonventionelle Wechsel zwischen Krätz- und Growlgesang, sowie die allgemein saubere, durchdachte, ausgereifte Produktion und die symphonische Akzentuierung, welche dramaturgisch aufbauend wirkt, setzten zwar zweifelsohne positive Akzente, aber leider verspielt das Album durch mehrere Faktoren sein Potenzial.</p>
<p>Zum einen driften die Melodien zu schnell in Monotonie ab, da sich viele Motive wiederholen, bzw. nur geringfügig abgewandelt werden. Hinzu kommt, dass das Gesamtklangbild besonders ab der zweiten Hälfte des Albums zu homogen und variationslos wirkt. Außerdem gehen die Streichinstrumente und symphonische Arrangements schnell in den harten Gitarrenriffs unter. Dies erscheint etwas seltsam im Hinblick auf etliche Kritiken gegenüber vielen Melodic/Symphonic Death Metal-Bands, welchen zur Last gelegt wird, dass in ihren Veröffentlichungen die metallischen Grundkomponenten im Bombast der orchestralen Inszenierung untergingen.</p>
<h4>Und außerdem&#8230;</h4>
<p>Mir persönlich missfällt ebenfalls etwas, dass die Musik nun weniger auf Folkeinschlag und skandinavisches Flair getrimmt ist als bei &#8222;Trollmarsj&#8220;. Der kompositorische Fokus wurde folgend auf kohärente, aber eher flachere Melodieführung, symphonische Sekundäreinflüsse und Dramaturgie ohne Ruhepausen verschoben. Somit klingt &#8222;Dovrefall&#8220; zwar produktionstechnisch ausgereifter, moderner und fortschrittlicher, aber auch zeitgleich geradliniger und angepasster als sein Vorgänger. Das grundlegend folkloristisch, traditionell, ursprünglich, roh und blacklastig fokussierte &#8222;Trollmarsj&#8220; hatte in der Quintessenz für mich mehr Wiedererkennungspotenzial, Eingängigkeit und brachte mehr Authentizität rüber. Vielleicht hätte ein pointierter Einsatz von gemischten Chören manche Titel in ein erhabeneres und majestätischeres Gesamtgewand hüllen können.</p>
<p>Während &#8222;Trollmarsj&#8220; noch vorzugsweise Fans von anderen skandinavischen Folk-/Viking-/Melodic-Black- Metal-Bands wie <strong>GALAR</strong>, <strong>COR SCORPII</strong>, <strong>ISTAPP</strong>, <strong>FIMBULTYR</strong> oder den seligen <strong>WINDIR</strong> bedienen konnte, spricht &#8222;Dovrefall&#8220; mit seinem neuen Sound wahrscheinlich ein etwas abgewandelteres Hörerklientel an: Fans von <strong>DIMMU BORGIR</strong>, alten <strong>GRAVEWORM</strong> (&#8222;When Daylight&#8217;s Gone&#8220;), <strong>SUOTANA</strong>, <strong>DUSKMOURN</strong>, <strong>VESPERIAN</strong> <strong>SORROW</strong> oder <strong>SKYFIRE</strong> können sich den Tonträger gern auf den Merkzettel schreiben, wobei ich alternativ noch folgende „relativ“ aktuelle Veröffentlichungen empfehlen kann, welche einen ähnlichen stilistischen Weg einschlagen, wie &#8222;Dovrefall&#8220;:</p>
<p>&#8222;Palo&#8220; von <strong>KALMAH</strong> (April 2018); &#8222;Parthenope&#8220; von <strong>SCUORN</strong> (Februar 2017) und &#8222;Seid&#8220; von <strong>KVALVAAG</strong> (Juli 2018)</p>
<hr>
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <strong><em>Nico</em></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/faanefjell-dovrefall/">FAANEFJELL &#8211; Aufstand der halbstarken Trolle</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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