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	<title>Winter Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 17 May 2019 17:32:49 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Winter Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>ISTAPP – Blekinger Space Vikings auf altbewährten Pfaden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 May 2019 07:53:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ISTAPP schaffen es auf ein Neues, authentischen, traditionsorientierten und 100%-skandinavischen Viking Black Metal mit Melodieträchtigkeit und einer qualitativ bestechenden Produktion zu versehen.<br />
Ob das nun aber "nur" gut oder schon perfekt wird? Wir sagen es dir.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/istapp-blekinger-space-vikings-auf-altbewaehrten-pfaden/">ISTAPP – Blekinger Space Vikings auf altbewährten Pfaden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>ISTAPP</strong> – &#8222;The Insidious Star&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 26.04.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 35:20 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Trollzorn Records<br />
<strong>Genre:</strong> Melodic/Viking Black Metal</div></div></div>
<p>Nachdem ich bereits <a href="https://silence-magazin.de/thorondir-des-wandrers-maer">meine Meinung zur neuen <strong>THORONDIR-Scheibe</strong></a>&nbsp;kundgetan habe, werde ich euch heute auch zur zweiten April-Veröffentlichung aus dem Hause <strong>Trollzorn Records</strong> meine Eindrücke schildern. Als begeisterter Fan der Kombo <strong>ISTAPP</strong> aus der südschwedischen <strong>Provinz Blekinge</strong> war die Auseinandersetzung mit ihrer neuen und <strong>dritten Full-Length-Scheibe</strong> quasi vorprogrammiert. Anno 2015 wurde ich auf ihr damals aktuelles Werk <strong>&#8222;Frostbiten&#8220;</strong> aufmerksam. Die Eingängigkeit, die Melodiefokussierung, die lyrische Neigung zu Thematiken um eisige Kälte, aber auch die Songstrukturen der <strong>Eiszapfen-Brigade</strong> (<strong>ISTAPP</strong> heißt zu deutsch Eiszapfen) haben mich in ihrer authentischen und trendunbewussten Gestalt von Beginn an beeindruckt.</p>
<p>Wie schon beim neuen <strong>THORONDIR</strong>-Album möchte ich ausdrücklich das gelungene <strong>Cover-Artwork</strong> im Voraus loben. Das hätte auch durchaus als Cover für Tech Death-Bands wie <strong>ORIGIN, DREAM VOID </strong>oder <strong>SPAWN OF POSSESSION</strong> durchgehen können. Da wundert es mich auch gar nicht, dass <a href="https://www.parolofsson.se/"><strong>Pär Olofsson</strong></a> das neue Coverbild von <strong>ISTAPPS</strong> neuen Werk kreiert hat. Denn Olofsson hat in der Vergangenheit nicht nur für einige der eben genannten Formationen Cover entworfen, sondern auch für Größen wie<strong>&nbsp;IMMORTAL, EXODUS </strong>oder <strong>MALEVOLENT CREATION</strong>.</p>
<h2><strong>Betreten wir fremdes Terrain oder verteidigen wir wohlbekannte genre-konforme Klangkonzepte?</strong></h2>
<p>Wer ausgehend von meinen in den Raum geworfenen Analogien einer außergewöhnlichen Mixtur aus <strong>melodischem, nordischem Black Metal</strong> und <strong>Tech-Death-Vibe</strong> entgegenfiebert, muss ich an diesem Punkt leider enttäuschen. Denen, die sich dafür interessieren könnten, kann ich nur <strong>SINGULARITY</strong> aus Tempe, Arizona empfehlen.</p>
<p>Vom introlosen Beginn des neuen Albums an fluten die <strong>ISTAPP</strong>&#8211;<strong>typische Melodieführung</strong>, die <strong>brachialen Vocals</strong> sowie die eingängigen <strong>Lead-Guitar-Samples</strong> meine Gehörgänge. Damit bestätigen sie mir kompromisslos, mit welcher Band ich gerade konfrontiert werde. Der Opener-Track &#8222;<em>Eternal Winter&#8220;</em> spiegelt nicht nur namentlich optimal die thematische Grundausrichtung der Band auf kälteinfiltrierte, schneegehüllte Eislandschaften wieder. Darüber hinaus steht er auch stellvertretend für ihren bewährt-harschen, aber dennoch überaus <strong>melodieambitionierten</strong> musikalischen Stil. Beim ersten und zweiten Hören bleibt besonders der Refrain im Gedächtnis. Allerdings bin ich von den ersten beiden Titeln &#8222;<em>Apep&#8220;</em> und &#8222;<em>Frostbiten&#8220;</em> von <strong>ISTAPPs</strong>&nbsp;<strong>Vorgängeralbum </strong>&#8222;Frostbiten&#8220; ein höheres Hitcharakterpotenzial gewohnt. Gleiches gilt für Tracks wie <em>&#8222;Köldens Union&#8220;</em> und &#8222;<em>I Väntan På Den Absoluta Nollpunkten&#8220;</em> vom <strong>Debütalbum </strong>&#8222;Blekinge&#8220;.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-32961 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/Istapp_Photo-1024x486.jpg" alt="" width="1024" height="486" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/Istapp_Photo-1024x486.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/Istapp_Photo-300x142.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/Istapp_Photo-750x356.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/Istapp_Photo.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h2><strong>Ein Tribut an die Urväter</strong></h2>
<p>Besonders der <strong>traditionelle Clean-Gesang</strong> in ursprünglicher Normannenart erweist sich, zumeist in den Refrains, wie schon auf den vorausgegangenen Veröffentlichungen der Band als so ziemlich der <strong>mitreißenste Bestandteil</strong> der Kompositionen. Hinsichtlich des leicht <strong>sphärisch-erhabenen Klargesanges</strong> können gut Vergleiche zu Veröffentlichungen ihrer norwegischen Kollegen von <strong>GALAR</strong> gezogen werden. Der geneigte Hörer wird auch ziemlich schnell auf den Trichter kommen, dass beide Kombos wohl maßgeblich von <strong>WINDIR</strong>, einem Urgestein des Viking Black-Metals, beeinflusst sein müssen.&nbsp;</p>
<h2><strong>Das Konzept der Songs im weiteren Verlauf</strong></h2>
<p>Der <strong>gutturale Gesang des Frontmannes Tizheruk</strong> klingt stark und wurde im Rahmen des Mixings ansprechend auf die instrumentalen Elemente abgestimmt. Auch in den übrigen Tracks dominiert eine kohärente und <strong>fesselnde Melodik</strong> statt pointierte Folk-Einschübe à la <strong>MANEGARM.&nbsp;</strong>Die lädt den Hörer zu fantastischen Naturimpressionen oder ausgedehnten mentalen Bootsfahrten durch skandinavische Fjorde ein. Allgemein wird beim zweiten Durchlauf der Scheibe das Mitreißpotenzial der Songs stärker. Durch die <strong>moderaten Laufzeiten</strong> der einzelnen Nummern von oft weniger als vier Minuten ist &#8222;The Insidious Star&#8220; überaus kurzweilig.</p>
<p>Der dritte Titel &#8222;<em>Natten då Gud Blundade (1888)&#8220;</em> steigt sogar mit dem traditionellen Klargesang ein, welcher sich im Bridge-Teil wiederholt. Auffallend ertönt die männliche Stimme dabei etwas höher beziehungsweise heller und peripher ist auch eine Frauenstimme heraushörbar.</p>
<p>Das Songkonzept zieht sich durch das gesamte Album und stagniert dabei nicht. Im fünften Track &#8222;<em>Muspelheim&#8220;</em> wird eine leichte Veränderung hörbar, indem die <strong>refrainfreie Bridge</strong> als Atmosphären-Trimmung zum kurzen Verweilen im Moment verleitet. Außerdem liegt mir besonders am Herzen, den leicht hallenden, teils mehrstimmigen und wieder einmal männlichen Cleangesang in seiner <strong>besänftigenden, astralen Aura</strong> im siebten Track &#8222;<em>The Insidious Star&#8220;</em> nochmal ausdrücklich zu preisen.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/k_kKUI_cdZM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>Trotz überzeugender Leistung ist noch Nachbesserung möglich</strong></h2>
<p>Ohne Kritikpunkte kann ich diese Review jedoch nicht abschließen. Neben dem mit steigender Laufzeit zunehmend <strong>homogener anmutenden Grundstrukturkonzept</strong> der Titel missfällt mir noch eine weitere Sache, die sich schon auf den Vorgängerwerken bemerkbar gemacht hat. Schon wieder hat es sich die Band erspart, ein einladendes <strong>Intro</strong> sowie ein abschließendes <strong>Outro</strong> zu komponieren. Man wird im wahrsten Sinne des Wortes <strong>ins KALTE Wasser geworfen</strong> und abrupt wieder herausgezogen. Das dürfte ein erster Schritt zur potenziellen Perfektionierung des Sounds sein. Gerade im Kontext ihrer lyrischen Versiertheit auf Themen um kalte Witterungsverhältnisse sind lukrative <strong>atmosphärische Einsteiger</strong> durchaus authentisch umsetzbar.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/istapp-blekinger-space-vikings-auf-altbewaehrten-pfaden/">ISTAPP – Blekinger Space Vikings auf altbewährten Pfaden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Beisammensein am Lagerfeuer &#8211; Frostfeuernächte 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2017 10:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[BLACK MESSIAH]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ACHTUNG – TRIGGERWARNUNG: DER FOLGENDE ARTIKEL WURDE VON EINEM AUTOR MIT EIGENARTIGEN MUSIKALISCHEN PRÄFERENZEN VERFASST. URTEILE ZU EINZELNEN BANDS KÖNNTEN SIE VERWIRREN, VERÄRGERN ODER DIE MORDLUST IN IHNEN WECKEN. So oder so ähnlich sollte ich euch wohl auf meinen kommenden Bericht vorbereiten. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>ACHTUNG – TRIGGERWARNUNG: DER FOLGENDE ARTIKEL WURDE VON EINEM AUTOR MIT EIGENARTIGEN MUSIKALISCHEN PRÄFERENZEN VERFASST. URTEILE ZU EINZELNEN BANDS KÖNNTEN SIE VERWIRREN, VERÄRGERN ODER DIE MORDLUST IN IHNEN WECKEN.</h3>
<p><span id="more-14306"></span></p>
<p>So oder so ähnlich sollte ich euch wohl auf meinen kommenden Bericht vorbereiten. Relativ kurzfristig entschied ich mich, dieses Jahr für <em><strong>Silence</strong></em> bei den <strong>Frostfeuernächten</strong> an den Start zu gehen und mich einmal umzusehen. Und das, obwohl viele der Bands gar nicht dem entsprechen, was ich mir normalerweise freiwillig anhören würde. Aber wie viele Gelegenheiten hat man schon, im Winter ein Festival anzuschauen? Da diese sehr limitiert sind, begab ich mich trotzdem an den <strong>Heidesee</strong> in Brandenburg, um meine Festivalsaison einzuläuten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Freitag, 10.02.2017</h3>
<p>Frisch geduscht, gekämmt und in gewohnter Festivalmanier in Bandshirt und Festivalhose eingekleidet, beginnt mein Wochenende mit einer mehrstündigen Fahrt nach Brandenburg. Ach, Moment … Was ist mit Alkohol? Die Fahrt wird also bereits nach wenigen Minuten unterbrochen, um uns noch schnellstens mit Getränken einzudecken (weshalb sollte man das auch vorher tun?) und Zeuge davon zu werden, wie die Kassiererin minutenlang versucht, einen offenbar alkoholisierten Kunden mit Hausverbot des Geschäfts zu verweisen – Zeit unseres Aufenthalts ohne sichtbaren Erfolg. Was bin ich froh, mich jetzt nicht mit Arbeit herumschlagen zu müssen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_14344" aria-describedby="caption-attachment-14344" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-14344 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Frostfeuer_Dronenbild-300x169.jpg" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Frostfeuer_Dronenbild-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Frostfeuer_Dronenbild-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Frostfeuer_Dronenbild-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Frostfeuer_Dronenbild.jpg 1920w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-14344" class="wp-caption-text">Pic by Alexander Prinz</figcaption></figure>
<p>Schließlich kommen wir nach mehr Pinkelpausen, als eine Fahrt dieser Länge erfordern sollte, endlich am <strong>KiEZ Hölzerner See</strong> an. Nachdem wir uns in unserem schönen Fünfbettzimmer eingerichtet haben, kann es endlich vor zur Bühne gehen. Von <strong>AGONIZE</strong>, die bis 19.10 Uhr spielen, bekomme ich nicht mehr viel mit. Dafür kann ich mir von Beginn an <strong>AETHERNAEUM</strong> geben, die mich mit einer gelungenen Mischung aus Folk und Black Metal zu überzeugen wissen und mir einen entspannten Einstieg in die <strong>Frostfeuernächte</strong> gewähren. Entspannt auch deshalb, weil zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht so viel los ist und sich gerade einmal das vorderste Drittel des Raumes mit Leuten füllt.</p>
<p>Zwischen den Auftritten setze ich mich in einen der Merch-Räume, von denen es tatsächlich mehrere gibt. Für mich als fußfauler Mensch ist das äußerst behaglich, sodass dieser Raum an diesem Wochenende zu einem meiner Hauptrückzugspunkte werden soll.</p>
<p>Allzu lange halte ich mich dort aber nicht auf, denn kurz nach halb neun begibt sich mein persönliches Festival-Highlight <strong>THORMESIS</strong> auf die Bühne, um eine astreine CD-Releaseshow zu ihrem neuen Album &#8222;Trümmerfarben&#8220; abzuliefern. Neben wenigen neuen Titeln, finden sich auch einige Stücke vom letzten Album &#8222;Freier Wille – Freier Geist&#8220; im Set. Wie man mir später im Gespräch mitteilt, dachte man dabei auch aus eigener Erfahrung bewusst an die Fans. Die neuen Titel kennt schließlich noch keiner, und so sind die alten Titel genau das Richtige, um die Fans mitzunehmen und diese zum Feiern zu animieren. Neben den verzückenden Gitarrenmelodien, die mich ganz besonders in Ekstase versetzen, versüßt mir noch ein Detail den Auftritt. In den Reihen der Zuschauer erblicke ich nämlich niemand Geringeren als den headbangenden Veranstalter <strong>Felix Kramer</strong> selbst. Es ist fantastisch, auch denjenigen beim Genießen zu beobachten, dem wir das Ganze zu verdanken haben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_14315" aria-describedby="caption-attachment-14315" style="width: 590px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14315" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IMG_1083-1024x768.jpg" width="600" height="450"><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-14315" class="wp-caption-text">Die Jungs von <strong>THORMESIS</strong> präsentierten am Freitagabend mit ihrer CD-Releaseshow ihr neues Werk &#8222;Trümmerfarben&#8220;.</figcaption></figure>
<p>Doch nicht nur <strong>THORMESIS</strong> bietet eine saubere Show. Auch die folgenden Acts <strong>SURTURS LOHE</strong> und <strong>FIMBULVET</strong> heizen ordentlich ein. <strong>SURTURS LOHE</strong> fällt mir insbesondere durch den teilweise dreistimmigen Gesang in ruhigeren Passagen auf. Dennoch legt die Truppe aus Meiningen stellenweise auch eine Härte an den Tag, die ich ihr nach den sanfteren Gesangseinlagen gar nicht zugetraut hätte.</p>
<p>Auch <strong>FIMBULVET</strong> sehe ich heute zum ersten Mal. Überraschenderweise erinnert mich der Sound der Band etwas an <strong>OBSCURITY</strong>, allerdings enthält die hier gespielte Musik auch klare Gesangspassagen und kommt dadurch weniger rau rüber. Während des Auftritts gibt es zweimal technische Schwierigkeiten, die jeweils minimale Unterbrechungen von ein bis zwei Minuten nach sich ziehen, durch die heiteren Ansagen des Sängers aber überbrückt werden.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Allmählich wird es spät. Es ist bereits 0.15 Uhr, als der Hauptact des heutigen Abends mit 15 Minuten Verzögerung seine Show beginnt. <strong>BLACK MESSIAH</strong> geht heute unterbesetzt an den Start, da einer ihrer Gitarristen kurzfristig ins Krankenhaus musste, sodass die Band das Set für den heutigen Abend etwas anpassen musste. Trotzdessen sie geschwächt sind, liefert die durch harten Black Metal und Pagan Metal zum Mitgröhlen bekannte Band gut ab. Zwischendurch begebe ich mich nach draußen an das wärmende Lagerfeuer, da ich <strong>BLACK MESSIAH</strong> als das <strong>SABATON</strong> (= Meister der Dauerpräsenz) der kleinen Festivals mittlerweile an jeder Ecke sehe und nicht befürchte, etwas Besonderes zu verpassen. Als der Wind nach kurzer Zeit die Funken in meine Richtung treibt, sehe ich dies allerdings als Zeichen, noch einmal reinzugehen und mir den Rest des Auftritts anzuschauen. Am Ende hat die Band fast alles gespielt, was man erwartet, auch Klassiker wie das <em>&#8222;Sauflied&#8220;</em> oder <em>&#8222;Wildsau&#8220;</em>. Nur <em>&#8222;Söldnerschwein&#8220;,</em> als das ultimative Lied der Band zum Mitgröhlen im besoffenen Zustand, bleibt die Band mir leider schuldig.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14319 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IMG_1125-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IMG_1125-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IMG_1125-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IMG_1125-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Anschließend spielt noch <strong>BEATEN VICTORIOUSES</strong> als After-Headliner, doch ich fasse den Entschluss, den Abend stattdessen am gemütlichen Lagerfeuer ausklingen zu lassen. Ich lasse die Seele baumeln und lerne einen Lifehack, falls ich jemals Raucher werden sollte: ist kein Feuerzeug parat, greifst du dir einfach einen glühenden Stock aus dem Feuer und zündest dir damit die Kippe an. Tja, in der Not frisst der Teufel Fliegen, nicht wahr?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Samstag, 11.02.2017</h3>
<p>Die Vorteile eines Mehrbettzimmers – wärmende Heizung, weiches Bett, Ruhe in der Nacht.</p>
<p>Die Nachteile: aus dem Nachbarzimmer dröhnendes Geschnarche, noch mehr Geschnarche und Darth-Vader-mäßiges Geatme von den eigenen Zimmerkollegen und natürlich die Geräusche aus dem Flur, welche häufig die Stille durchbrechen. Während die oftmals auch bei Nacht laufende Hintergrundmusik und das Spielen des Windes bei Übernachtungen in Zelten auf Open Airs zu einem gewissen Gewöhnungseffekt führen, der einem das eine oder andere laute Geräusch im Schlaf überhören lässt, reißt einem im ruhigen Zimmer jede laute Unterhaltung auf dem Flur ob der vorangegangenen Stille aus dem Schlaf. Punkt 8 Uhr rütteln ein Appell und folgende &#8222;Allahu Akbar&#8220;-Gesänge aus dem Lautsprecher, welchen unsere Zimmernachbarn auf dem Gang platziert haben, also unsanft aus dem Schlaf. Egal, ich bin noch jung, mir reichen drei Stunden Schlaf. Pennen kann ich auch noch, wenn ich alt bin und in meinem Schaukelstuhl sitze.</p>
<p>Nach dem Zähneputzen starte ich in den Tag, vor dem ich mich ein bisschen gefürchtet habe: Dem Black Death Day. Eigentlich höre ich weder das eine noch das andere, doch wer wäre ich, nicht offen zu sein und mich vielleicht sogar von der einen oder anderen Band überzeugen zu lassen? Außerdem ist da ja noch der aus dem Bandvoting nachgerückte Opener <strong>HELVETICA</strong> aus dem Bereich des Symphonic Power Metal. Passt vielleicht nicht ins Gesamtkonzept des Festivals, ist für mich aufgrund meiner Vorlieben aber ein musikalischer Lichtblick.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_14320" aria-describedby="caption-attachment-14320" style="width: 590px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14320" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IMG_1115.jpg" width="600" height="450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IMG_1115.jpg 1280w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IMG_1115-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IMG_1115-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IMG_1115-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-14320" class="wp-caption-text">Auch nach ihrem Auftritt war <strong>HELVETICA</strong> bei bester Laune und stieß mit mir an.</figcaption></figure>
<p>Besagte Band beginnt nach einem überlangen Soundcheck um 11.38 Uhr verspätet ihr Set. Auffällig ist die tiefe Stimme der Sängerin, die – zugegebenermaßen – einen sehr eigentümlichen Klang hat und im Nachhinein viel Kritik erntet. Ich kann gut nachvollziehen, dass der Gesang nicht jedem schmeckt, kann der Gesamtkomposition aber einiges abgewinnen und gelange zu dem Eindruck, dass sich der Gesang in diese gut einfügt, obgleich hier sicherlich noch Luft nach oben ist. Der Konzertraum bleibt indes fast leer, in der vorderen Hälfte des Raumes stehen lediglich zwei Leute, dahinter ein dutzend weitere. Ob dies an der Uhrzeit, der aus dem Konzept fallenden Ausrichtung der Band oder tatsächlich der Qualität der Musik liegt, mag dahingestellt sein. Als ich mich nach dem Auftritt auf ein Bier mit der Band treffe, berichtet mir diese immerhin, dass der Auftritt trotzdem Spaß gemacht habe und man sich über die Gelegenheit gefreut habe, hier überhaupt spielen zu können. Dass nur so wenige Leute zugeschaut hätten, sei nebensächlich. Und ist die Freude am eigenen Tun nicht das Wichtigste?</p>
<p>Nach dem Auftritt gehe ich raus an den zugefrorenen See, beobachte die Menschen auf dem Eis und hole mir auch noch was zu futtern, denn selbst ich kann nicht nur von Bier und Musik leben. Als ich wieder zurück bin, steckt <strong>ARKUUM</strong> in den letzten Vorbereitungen zu ihrem Auftritt. Die entzündeten Kerzenständer geben bereits einen Eindruck darauf, dass mich hier etwas Atmosphärisches erwartet. Und tatsächlich, die Band spielt eindrucksvollen Atmospheric Black Metal, der sogar mir zusagt, obwohl ich eigentlich kein Fan dieser Musikrichtung bin. Ich kann mich ein wenig treiben lassen, auch wenn mir solche Show-Einlagen wie der zum Song gehörende, gespielte &#8222;Heulkrampf&#8220; ein bisschen zu viel sind und den Auftritt in meinen Augen ins Lächerliche ziehen. Trotzdem, die Musik ist gut, und selbst <strong>Alex</strong> gesellt sich kurzzeitig zu mir und findet lobende Worte für die Band. Als der Sänger mitten im Song um Justierung des Sounds bittet, bricht die Musik abrupt ab und weicht der Stille. Bäm! Stimmung dahin, fluchender <strong>Alex</strong> macht sich davon, die Blicke des Publikums verraten Enttäuschung. Danach legt die Band mit einer schnellen Nummer wieder los – klar, das hätte ich jetzt auch gemacht, was Langsames bringts nach diesem Fauxpas der Tontechnik auch nicht mehr. Kurzzeitig kann ich mich an einem Cover des <strong>28 Days Later</strong>-Themes von <strong>ARKUUM</strong> erfreuen. So schön wie vorher wirds zwar nicht mehr, ein Highlight des Wochenendes bleibt der Auftritt aber trotzdem.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_14321" aria-describedby="caption-attachment-14321" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14321 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IMG_1110-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IMG_1110-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IMG_1110-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IMG_1110-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-14321" class="wp-caption-text">Der Ausblick auf den zugefrorenen See &#8211; nicht Wenige unternahmen einen Spaziergang auf dem Eis.</figcaption></figure>
<p>Danach spielt <strong>HOAX BANE</strong>. Die Band haut ziemlich rein, besteht live aber nur aus Sänger und Gitarrist, während die restliche Musik aus der Dose kommt. Auf Dauer ist mir die Kunst der beiden etwas zu eintönig, und auch die folgenden <strong>BEARDED BASTARDS</strong> schaffen es nicht, mich mit ihrem Death Metal länger als zehn Minuten vor der Bühne zu halten, sodass ich mich aufs Zimmer zurückziehe um noch etwas zu trinken. Das ist auf jeden Fall ein Vorzug des Festivals – wenn man keinen Bock mehr hat oder müde ist, kann man sich jederzeit zurückziehen und hat auf dem Zimmer seine Ruhe, kann möglicherweise sogar ein Nickerchen machen.</p>
<p>Zur Bühne zurück, komme ich während des Auftritts von <strong>GENTRIFICATION</strong>, einer Death- und Thrash-Metal-Band aus Berlin. Es beeindruckt mich immer wieder, eine Frau so kräftig Growlen zu hören wie Sängerin <strong>Lena</strong>. Als Kostverächter habe ich die Musik leider schnell über, höre im Laufe des Abends aber vielerorts Lob für die Band und amüsiere mich direkt im Anschluss an den Auftritt am Lagerfeuer darüber, wie ein neben mir stehender Kollege unentwegt von der Sängerin schwärmt. Gleichzeitig ist er deprimiert, weil es der letzte Auftritt der Band in dieser Formation war, denn wie die Band im Vorfeld des Auftritts ankündigte, werden in Zukunft &#8222;Umstrukturierungsmaßnahmen&#8220; folgen. Was genau das heißt, bleibt abzuwarten.</p>
<p>Die letzte Band, auf die ich mich nochmal freue, ist <strong>TODTGELICHTER</strong>. Mittlerweile hat sich alles ein bisschen verschoben, sodass der Auftritt erst 20.25 Uhr statt 20.05 Uhr beginnt. Auch hier ist eine weibliche Growlerin am Werk. Die ganze Band ist in weiße Trachten gehüllt. Die Extreme-Metal-Formation gibt ziemlich Gas und bereitet mir noch einmal Spaß. Weniger gut gefällt mir der Inhalt der Musik. Wenn ich mir Sätze wie &#8222;Der Mensch ist eine Krankheit, er ist wie die Pest&#8220; anhören muss, verspüre ich plötzlich den Drang, Steine zu werfen. Da aufgrund des Growlings aber ohnehin selten etwas vom Text ankommt, blende ich das aus und erfreue mich stattdessen am grundsoliden Klang.</p>
<p>Ich merke, dass der Tag lang war, sodass ich abermals eine Show auslasse und mich erst zu <strong>FÄULNIS</strong>´ Auftritt zurück in den Konzertraum begebe. Der erste Song, <em>&#8222;Weil Wegen Verachtung&#8220;</em>, geht ziemlich ab und kann mich überraschenderweise abholen. In den nächsten 15 Minuten weicht die Freude allerdings Enttäuschung. Die Ansagen von Sänger <strong>Seuche</strong> sind offensichtlich dahingehend perfektioniert worden, möglichst stumpf zu sein, zudem ist mir die Musik im Folgenden zu knüppelig und bietet zu wenig Melodisches, was mich fesseln könnte. Die Stimmung im Saal ist gut, meine Stimmung aber am Boden. Ich gehe lieber nochmal zurück in das &#8222;Storchennest&#8220;, wie sich unsere Unterkunft nennt, um bei unseren Nachbarn besten Met aus dem 10-Liter-Bottich zu schlürfen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_14342" aria-describedby="caption-attachment-14342" style="width: 590px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14342" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Frostfeuer_Konzert-1024x576.jpg" width="600" height="338" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Frostfeuer_Konzert-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Frostfeuer_Konzert-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Frostfeuer_Konzert-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Frostfeuer_Konzert.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-14342" class="wp-caption-text">Headliner Endstille nimmt den Laden nochmal richtig auseinander</figcaption></figure>
<p>Im Honigwein-Rausch verpasse ich fast den Auftritt des Headliners <strong>ENDSTILLE</strong>, schaffe es um 0.15 Uhr aber doch noch und kann aufgrund der Verzögerungen im Zeitplan noch einige Titel hören. Das Phänomen, das ich bei <strong>FÄULNIS</strong> beobachten konnte, steigert sich jetzt nochmal: Die Stimmung der Zuschauermenge verhält sich offenbar indirekt proportional zu meiner Gemütslage. Die Leute feiern <strong>ENDSTILLE</strong>, während ich das Ende des Gigs herbeisehne. Vielleicht fehlt mir einfach das Verständnis für diese Art von Musik, aber in meinen Augen ist <strong>ENDSTILLE</strong> eine der schächsten Bands im Line-Up. Ich finde keine Melodie, finde das Growling alles andere als gut und verzweifle auf der Suche nach irgendeinem Rhythmus oder Kompatibilität von Instrumenten und Growling.</p>
<p>Als wäre das noch nicht schlimm genug gewesen, tut sich die Band zur Zugabe ab 0.40 Uhr auch noch mit <strong>Seuche</strong> von <strong>FÄULNIS</strong> zusammen, welcher genau die Ansagen bringt, für die ich bereits zuvor wenig übrig hatte. &#8222;Die Leute wollen beleidigt werden, bevor es weitergeht. Ihr Scheißfotzen!&#8220; Da steh&#8216; ich ja richtig drauf. Zwei Titel gebe ich mir noch, danach flüchte ich mich zurück in mein Zimmer, um darüber nachzudenken, wie ich Entscheidungen in meinem Leben treffe und warum ich eigentlich hier bin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Rückblick<em><br />
</em></h3>
<p>Ein Festival mitten im Winter. Ihr fragt euch: Braucht man das? Ich verstehe die Frage nicht, na klar braucht ihr das! Wie man mir sagte, waren viel mehr Leute dabei als letztes Jahr, sodass allmählich richtige Festivalstimmung bei den <strong>Frostfeuernächten</strong> aufkommt. Wenn man den Bands eine Chance gibt, sind zudem einige Truppen dabei, bei denen sich das Zuhören lohnt. Mein einziger größerer Kritikpunkt sind die Mottotage. Diese mögen günstig sein für Käufer von Tagestickets oder diejenigen, die keinen Unterschied zwischen den Genres machen. Wer aber nur der Musik eines Tages etwas abgewinnen kann, läuft Gefahr, sich am anderen Veranstaltungstag zu langweilen. Im Sinne der Abwechslung könnte es besser sein, hier stärker durchzumischen. Doch das ist nur meine Meinung.</p>
<p>Selbst dann, wenn man mit dem Billing nicht viel anfangen kann, lohnt sich ein Besuch. Die Stimmung ist hervorragend, man kommt mit netten Leuten ins Gespräch und kann kameradschaftlich am Lagerfeuer sitzen. Bei einem Ticketpreis von 35 € kann man eigentlich nicht viel falsch machen, schließlich geht es bei einem Festival um viel mehr als nur um die Musik. Was ist im kalten, tristen Februar denn besser: zu Hause auf der Couch zu liegen oder zusammen mit anderen zu harter Musik zu feiern? Ich müsste nicht zweimal überlegen, wie ich mich entscheide! Ich hatte ein unterhaltsames Wochenende und bin mir sicher, im nächsten Jahr wieder mit am Start zu sein, um die Festivalsaison früh einzuläuten. Ich bin mir sicher, dass <strong>Felix</strong> wieder eine geile Party veranstalten wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/beisammensein-am-lagerfeuer-frostfeuernaechte-2017/">Beisammensein am Lagerfeuer &#8211; Frostfeuernächte 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; #07.1: Schleswig-Holstein I</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2017 07:06:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieses Mal treibt es uns hoch in den Norden. Und wer die Überschrift gelesen hat, dürfte registriert haben: auch dieser muss sehr ergiebig sein! Jeder kennt Wacken, doch daneben bietet Schleswig-Holstein noch unzählige weitere Festivals. Die Präsentation unseres bekannten Festivalgiganten muss deshalb ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-07-1-schleswig-holstein-i/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #07.1: Schleswig-Holstein I</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Mal treibt es uns hoch in den Norden. Und wer die Überschrift gelesen hat, dürfte registriert haben: auch dieser muss sehr ergiebig sein! Jeder kennt <strong>Wacken</strong>, doch daneben bietet Schleswig-Holstein noch unzählige weitere Festivals. Die Präsentation unseres bekannten Festivalgiganten muss deshalb noch bis nächste Woche warten, denn in unserem ersten Artikel beschäftigen wir uns mit allen Festivals, die außerhalb des Sommers stattfinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Edle Sache: Metal Hammer Paradise</h2>
<p>Wer sagt denn, dass man für ein Festival immer im Schlamm rumkraucheln, sich von den bescheuerten Campnachbarn mit sinnentleerten Liedern wie <em>„Holz“</em> beschallen lassen und bei schlechter Wetterlage auch noch im Regen sitzen muss? Man kann es heute auch komfortabler haben! Jedenfalls dann, wenn man das <strong>Metal Hammer Paradise</strong> besucht, das größte Festival des heutigen Artikels und insgesamt drittgrößtes Metal-Festival Schleswig-Holsteins. Zwei Tage Festival und zwei Übernachtungen im Zimmer oder Apartment werden geboten. Zelten im November wäre wohl auch eine ziemlich beschissene Idee, doch das schmälert den Luxus angesichts der üblichen Festivalzustände nicht. Mal einen Abstecher ins Schwimmbad machen? Ne Runde Bowling? Beim <strong>Metal Hammer Paradise</strong> alles kein Problem. Seit 2013 findet das Festival im <strong>Ferienpark Weissenhäuser Strand</strong> statt, folglich geht das Festival 2017 in die fünfte Runde.</p>
<p>Neben dem Luxus darf man aber das Wichtigste nicht vergessen: Die Musik! Das Festival besticht mit einem bunten Strauß metallischer Musik und hat für fast jedes größere Genre einen Vertreter. Power Metal? <strong>BRAINSTORM</strong>! Extreme Metal? <strong>ENSLAVED</strong>! Heavy Metal! <strong>SAXON</strong>! Doom? <strong>CROWBAR</strong>! Thrash Metal? <strong>ANNIHILATOR</strong>! Mit Bands wie <strong>SCHANDMAUL</strong>, <strong>APOCALYPTICA</strong> oder <strong>EQUILIBRIUM</strong> ließe sich diese Aufzählung noch eine ganze Weile fortsetzen. Ihr versteht, worauf ich hinaus will. Hier ist für jeden was dabei. Wer nur Musik ganz bestimmter Genres verträgt und auf einzelne Sparten spezialisierte Festivals bevorzugt, ist hier falsch. Alle anderen können hier eine Menge Spaß haben. Vorausgesetzt, sie können sich den Spaß auch leisten. Viel billiger als <strong>Wacken</strong> wirds nämlich nicht.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13915 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Metal-Hammer-Paradise.jpg" alt="metal-hammer-paradise" width="960" height="502" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Metal-Hammer-Paradise.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Metal-Hammer-Paradise-300x157.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Metal-Hammer-Paradise-750x392.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<h2>Das Benefiz im Norden: Fuck Cancer Festival</h2>
<p>Es gibt Festivals, die stark auf Profit ausgerichtet sind. Daneben stehen solche, die vorwiegend aus Spaß an der Sache und für den Support der Szene veranstaltet werden.</p>
<p>Und dann gibt es noch die Festivals, die als Benefiz-Veranstaltungen fungieren und deren Erlös einem guten Zweck zukommt. Zu den letzteren gehört auch das eintägige <strong>Fuck Cancer Festival</strong>, das seit dem letzten Jahr in Ahrensburg stattfindet. Letztes Jahr wurde dieses noch vom HMC <strong>Knights of Thor</strong> veranstaltet. Danach gingen der HMC und <strong>Nico Aue</strong>, dessen „Baby“ das Festival war, getrennte Wege. <strong>Nico</strong> veranstaltet nun weiterhin das <strong>Fuck Cancer Festival</strong>, welches dieses Jahr zum zweiten Mal stattfindet, während der HMC in Hamburg sein eigenes Benefiz-Festival (das <strong>Knight Fest</strong>) auf die Beine stellt. Der Erlös der Veranstaltung – im letzten Jahr eine Summe von 3.250 € &#8211; geht an das <strong>Kinderhospiz Sternenbrücke</strong> in Hamburg.</p>
<p>150 Besucher kamen letztes Jahr für den guten Zweck zusammen. Und um Metalbands zu sehen, die freiwillig auf ihre Gage verzichten und sich ebenfalls versammeln, um Gutes zu tun. Dieses Jahr möchte man gern die 200 Besucher überschreiten, um die Spendensumme aus dem letzten Jahr noch einmal übertreffen zu können. Dafür werden am 11. März 2017 acht Bands zusammengetrommelt – eine mehr noch als im Vorjahr. Namentlich sind das <strong>SURFACE</strong>, <strong>SASQUATCH</strong>, <strong>ENDSEEKER</strong>, <strong>POWERHEAD</strong>, <strong>DUROTHAR</strong>, <strong>OBSKURA</strong>, <strong>PRECIPITATION</strong> und <strong>BOREOUT SYNDROME</strong>. Insgesamt ergibt das eine death- und thrashlastige Mixtur, gewürzt mit etwas Heavy, Viking und Melodic Death Metal sowie einer Band aus dem Death- und Grindcore-Bereich. Könnt ihr was mit anfangen? Dann mal hin – für 10 € Eintritt ist das quasi geschenkt! Insbesondere wenn man bedenkt, was ihr mit diesem Geld letztendlich bewirken könnt.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13917 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Fuck-Cancer-Festival.jpg" alt="fuck-cancer-festival" width="842" height="1191" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Fuck-Cancer-Festival.jpg 842w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Fuck-Cancer-Festival-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Fuck-Cancer-Festival-724x1024.jpg 724w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Fuck-Cancer-Festival-750x1061.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 842px) 100vw, 842px" />
<h2>Norddeutschlands härtestes Festival? Holsteiner Death Fest</h2>
<p>Seit 2012 findet in Ahrensburg das selbstbezeichnete „härteste Festival Norddeutschlands“ statt, das <strong>Holsteiner Death Fest</strong>. Im <strong>Juki 42</strong>, einem Jugendzentrum im Stadtinneren, gibt es am zweiten Maiwochenende ziemlich hart auf die Ohren. Ursprünglich als eintägige Veranstaltung angedacht, verlängerten die Veranstalter den Spaß ab 2015 auf zwei Tage. Das kleine Festival erfreut sich positiver Kritik, wächst von Jahr zu Jahr und bewegt sich immer mehr auf die Marke von 250 Besuchern zu, was bereits den „Sold Out“ bedeuten würde. Auch hier steht die Szene im Vordergrund, nicht der Profit. Man ist glücklich, wenn am Ende des Tages alle Bands bezahlt sind – und wenn was übrig ist, gibts für die Bands halt mehr!</p>
<p>Wie der Name bereits erahnen lässt, dreht sich hier vieles um Death Metal in seinen verschiedensten Formen: Brutal Death Metal, Oldschool Death, Black Death Metal, Slam Death Metal usw., daneben auch noch die eine oder andere Goregrind-/Grindcore-Band. Das Konzept ist es, ein oder zwei größere Bands zu buchen, um dann alles um diese herum zu planen und vielen unbekannteren Gruppen eine Chance zu geben, getreu dem Motto „Support the underground!“ Die größten Vertreter der diesjährigen Auflage sind <strong>CENTINEX</strong>, <strong>DERANGED</strong> und <strong>VULVODYNIA</strong> aus Südafrika. Auch dieses Mal wird ein sehr internationales Line-Up mit über 20 Bands geboten. Ein Blick auf das Billing verrät: es handelt sich tatsächlich um das härteste Festival Schleswig-Holsteins.</p>
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<h2>Des Giganten Spross: Wacken Winter Nights</h2>
<p>Für gewöhnlich vermeide ich es, Extra-Veranstaltungen etablierter Festival extra zu erwähen. Egal ob Warm-Up-Shows, Extra-Benefiz-Konzerte oder zum Original-Festival zugehörige Wintereditionen, diese finden hier ob ihrer fehlenden Eigenständigkeit zumeist keinen Platz. Eine Ausnahme mache ich dann, wenn die Veranstaltung eine Größe erreicht, bei der man sie nicht mehr als einfaches Extra abhaken kann. Zu diesen Festivals gehört auch der neue Ableger des <strong>Wacken Open Air</strong>. Das jüngste Kind nennt sich <strong>Wacken Winter Nights</strong> und findet bei Wacken statt.</p>
<p>Mehr noch als das Original, zeichnen sich die <strong>Wacken Winter Nights</strong> durch etliche Spielereien abseits der Musik aus. Die „Old Chapel“, das historische Dorf, bildet das Herz der Veranstaltung. Umgeben von einem Fichtenwald, kann man sich hier an verschiedensten Ständen mit Speis und Trank eindecken.&nbsp; Wer eine Vorliebe für Zirkusshows hat, kann sich in das „Theatre of Grace“ begeben, um etwaige Shows zu genießen. Neben der Varietéshow finden hier aber tatsächlich auch Auftritte von Bands statt.</p>
<p>Die Hauptbühne stellt der „Ice Palast“, in dem die größeren Acts ihre Konzerte spielen. Bei der diesjährigen Erstauflage sind u.a. <strong>SALTATIO MORTIS</strong>, <strong>ORDEN OGAN</strong>, <strong>SUBWAY TO SALLY</strong>, <strong>RUSSKAJA</strong> und <strong>TANZWUT</strong> mit dabei. Der musikalische Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf Folk-Musik, ob mit sanfter Akkustik-Show im Dorf oder auf rockigere Art und Weise auf der Main Stage. Hier geht es vergleichsweise bedächtig zu, was gerade den Fans der weniger harten Metal-Genres zusagen dürfte.</p>
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<h2>Stimmung in Kiel: Autumn Blast</h2>
<p>Im letzten Teil des heutigen Artikels betrachten wir die übrigen Eintages-Festivals. Den Start macht das <strong>Autumn Blast Kiel</strong>, welches 2015 seinen Anfang nahm und dieses Jahr in seine dritte Runde gehen soll. Erwachsen aus einer spontanen „Schnapsidee“ beim lokalen Musikerstammtisch, wurde dieses Festival geschaffen, um speziell die Live-Szene in Kiel um ein weiteres Event zu bereichern. Bis zu 500 Leute finden Platz in der Location. Bisher ist die maximale Auslastung noch nicht erreicht worden, folglich ist noch Luft nach oben für neue Gäste.</p>
<p>Das Prinzip der Bandauswahl ist dem des <strong>Holsteiner Death Fest</strong> recht ähnlich: Gebucht wird ein Act mit überregionaler Bekanntheit als Zugpferd, der sich mit einigen lokalen Talenten die Bühne teilt. Neben den mittlerweile ziemlich bekannt gewordenen <strong>CRAVING</strong> durften am 3. Dezember 2016 zum <strong>Autumn Blast II</strong> auch <strong>SLOW KILL SYSTEM</strong>, <strong>MITHRIL</strong>, <strong>NORDIC RAID</strong>, <strong>DUSTRACE</strong> und <strong>MOTÖRIZER</strong> die Bühne entern. Insgesamt ergibt sich damit eine Mischung aus Hardrock, Pagan, Heavy, Death und Thrash Metal. Aufgrund der Äußerung der Veranstalter, das Hauptaugenmerk auf Death und Thrash zu legen, daneben aber auch Heavy und Power Metal nicht außer Acht zu lassen, ist für die nächste Auflage wohl mit einer ähnlichen Ausrichtung zu rechnen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13994 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Autumn-Blast-Neu-725x1024.jpg" alt="autumn-blast-neu" width="725" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Autumn-Blast-Neu-725x1024.jpg 725w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Autumn-Blast-Neu-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Autumn-Blast-Neu-750x1060.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Autumn-Blast-Neu.jpg 1449w" sizes="auto, (max-width: 725px) 100vw, 725px" />
<h2>Alt gegen Neu: Mosh im Mai &amp; Fans 4 Bands</h2>
<p>Fast sämtliche Festivals unserer heutigen Rundschau wurden in diesem Jahrzehnt gegründet. Eine Ausnahme macht das <strong>Mosh im Mai</strong>, welches bereits zwölfmal stattfand und 2005 seinen Anfang nahm. Damit ist das&nbsp;<strong>Mosh im Mai</strong> das drittälteste Festival Schleswig-Holsteins. Schwerpunkt der Veranstaltung ist einmal mehr Death und Thrash Metal, ergänzt durch etwas Blackcore, Hardrock und und Extreme Metal. Über die Jahre waren u.a. <strong>HATESPHERE</strong>, <strong>DEW SCENTED</strong>, <strong>DRONE</strong> und <strong>ENDSEEKER</strong> mit dabei. Insgesamt ist mit sieben bis neun Bands an einem Abend zu rechnen.</p>
<p>Ähnlich viele Bands spielen beim im Oktober stattfindenden <strong>Fans 4 Bands</strong> in Reinbek. Besonderheit des jungen Festivals, das 2015 gegründet wurde: Eintritt frei! Es wird um Spenden für die Kinder-Krebshilfe gebeten, womit es sich – wie auch beim <strong>Fuck Cancer Festival</strong> – um ein Festival für den guten Zweck handelt. Mit dabei sind Bands verschiedener Genres. Im letzten Jahr waren das z.B. <strong>CATALYST</strong> (Melodic Death), <strong>WIDE OPEN BEAVER</strong> (Grunge Metal), <strong>MILES KEEP ROLLING</strong> (Heavy Rock), <strong>VANAHEIM</strong> (Pagan/Folk), <strong>ARTEMIS RISING</strong> (Metalcore) und <strong>DREI METER FELDWEG</strong> (Punk). Auch dieses Jahr soll es wieder ein <strong>Fans 4 Bands</strong> geben, weitere Infos stehen noch aus.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14015 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/festivalflyer_swh.jpg" alt="festivalflyer_swh" width="1200" height="847" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/festivalflyer_swh.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/festivalflyer_swh-300x212.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/festivalflyer_swh-1024x723.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/festivalflyer_swh-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/festivalflyer_swh-750x529.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/festivalflyer_swh-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" />
<h3>Nächste Woche wirds sommerlich!</h3>
<p>Die sieben Festival außerhalb der sommerlichen Hochsaison habe ich euch nun nähergebracht. Nächste Woche widmen wir uns dann allen Festivals, die von Juni bis September in Schleswig-Holstein stattfinden. Und wenn ich so viel verraten darf: Es sind wirklich geile Veranstaltungen dabei. Das solltet ihr keineswegs verpassen!</p>
<p>To be continued…</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-07-1-schleswig-holstein-i/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #07.1: Schleswig-Holstein I</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Russischer Winter im Sommer &#8211; KAUAN veröffentlichen kompletten Konzertmitschnitt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Aug 2016 18:06:47 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric]]></category>
		<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Doom Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>KAUAN, ihres Zeichens eine russisch-ukrainische Doom/Post-Rock-Band, die sich bislang hinsichtlich Video-Premieren eher zurückgehalten haben, beglücken ihre Fans just mit einem Videomitschnitt ihrer Live-Performance vom Anfang diesen Jahres. Rund anderthalb Stunden pure Atmosphäre, geschmückt mit rauhen finnischen Texten, werden hier serviert. Die Performance umfasst ihre beiden ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>KAUAN</strong>, ihres Zeichens eine russisch-ukrainische Doom/Post-Rock-Band, die sich bislang hinsichtlich Video-Premieren eher zurückgehalten haben, beglücken ihre Fans just mit einem Videomitschnitt ihrer Live-Performance vom Anfang diesen Jahres. Rund anderthalb Stunden pure Atmosphäre, geschmückt mit rauhen finnischen Texten, werden hier serviert. Die Performance umfasst ihre beiden Alben &#8222;Sorni Nai&#8220; und &#8222;Pirut&#8220; in ihrer Gänze. Das besondere daran ist, dass <strong>KAUAN</strong> angekündigt haben, &#8222;Sorni Nai&#8220; insgesamt nur zehn Mal live aufzuführen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/DcajesMusnU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Auch die Produktion selbst macht den Mitschnitt zu einer Besonderheit &#8211; nach Aussagen des Frontmanns Anton Belov sind die Audio-Spuren analog aufgezeichnet worden, wurden professionell abgemischt und anschließend mit Hilfe eines alten Tonbandgeräts zusammengeführt.</p>
<p><strong>KAUAN</strong> widmen sich mit ihrer Musik einem mysteriösen Zwischenfall am <strong>Djatlow-Pass</strong>, bei dem 1959 neun Ski-Wanderer über Nacht auf völlig unbekannte Weise ums Leben gekommen sind. Ihre Zuhörer versetzen sie erfolgreich genau in diese Szenerie.</p>
<p>Wem es also im Sommer sowieso zu warm ist, wird sich hiermit bestens abkühlen können.</p>
<p>Die komplette Diskographie könnt ihr übrigens bei <a href="http://kauan.bandcamp.com/">Bandcamp</a> hören.</p>
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		<title>Moonsorrow – Jumalten Aika</title>
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		<dc:creator><![CDATA[D.Grau]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 May 2016 06:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
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		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fünf Jahre sind vergangen seitdem Moonsorrow mit „Varjoina Kuljemme Kuolleiden Maassa“ ein atmosphärisches Meisterwerk paganer Musikkunst ablegten. Was ich an Moonsorrow immer schon mochte war ihre Verdichtung der Lieder. Sie legte sich unter jedes Stück und lockt gekonnt die Epik hervor, jenseits ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/moonsorrow-jumalten-aika/">Moonsorrow – Jumalten Aika</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Fünf Jahre sind vergangen seitdem Moonsorrow mit „Varjoina Kuljemme Kuolleiden Maassa“ ein atmosphärisches Meisterwerk paganer Musikkunst ablegten.<br />
Was ich an Moonsorrow immer schon mochte war ihre Verdichtung der Lieder. Sie legte sich unter jedes Stück und lockt gekonnt die Epik hervor, jenseits des typisch heidnischen Saufmetals.<br />
Mit „Jumalten aika“ setzen sie genau dort an, wo der Vorgänger aufhörte. Fünf Lieder, fünf Wanderungen durch die eisige Winterlandschaft Finnlands. Die getragene Musik, die weitschweifigen Parts der einzelnen Songs vereinen sich zu einem Szenario, wie ihn nur wenige Bands heutzutage auf Platte schaffen. Stets an den Traditionen der zweiten Welle des Black Metals anlehnend, in der es die Verwirrung von Unterkategorien noch nicht gab, marschieren Moonsorrow chorreich und symphonisch, die Konkurrenz weiter hinter sich lassend, durch heimische Stereoanlangen. Ich kann gar keine Anspieltipps geben, da das Album, mit seinen knapp 70 Minuten als ganzes verstanden werden muss.<br />
Für alle denen der Geist der heutigen heidnisches Bands fehlt und jene welche vom prolligen Pagan Metal die Nase voll haben, kann ich diesen finnischen Geniestreich nur an Herz legen.<br />
Lohnenswert ist hier im übrigen die limitierte Edition, mit Coverversionen von grave und Rotting Christ.<br />
Ganz großes Kino!</p>
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