Startseite»Reviews»Core»TEMPLETON PEK – Auf Augenhöhe?

TEMPLETON PEK – Auf Augenhöhe?

0
Geteilt
Folge uns auf Pinterest Google+

 

TEMPLETON PEK – “Watching The World Come Undone”

Veröffentlichungsdatum: 23.02.2018
Länge: 35:49 Min.
Label: Drakkar (Soulfood)
Genre: Melodic Hardcore

Als ich die ersten Töne des neuen Albums von TEMPLETON PEK hörte, schossen mir sofort 2 Vergleiche in den Kopf: THE OFFSPRING und RISE AGAINST. Noch während “Watching The World Come Undone” bei mir lief, kam ich nicht umhin, parallel Nachforschungen anzustellen. Siehe da: ich bin bei Weitem nicht der Erste, dem das auffällt. Aber das scheint auch so gewollt zu sein. 

Leider liegt genau in diesen Vergleichen das Problem, welches ich mit dem Album habe. Die Band wird als europäische Antwort auf eben diese Bands gehandelt, und konnte sich über die Jahre auch einen ansehnlichen Namen machen. Handwerklich ist das hier Gebotene wirklich auf demselben Niveau, textlich finden sich auch ähnliche Themen, aber irgendwie zündet das alles nicht. Versteht mich nicht falsch, die Produktion ist über jeden Zweifel erhaben, aber ansonsten bleibt mir nichts im Ohr. Die Stimme von Frontmann Neal will mir leider auch nicht gefallen. Na klar kann er singen, keine Frage, aber Dieter B. würde hier wohl von der “Klangfarbe” sprechen, welche mir nicht zusagt. Auch die Melodien wollen bei mir einfach nicht durchdringen, auch wenn sie gut platziert sind. Ich will das Album keinesfalls schlecht reden, ich denke nur, dass mir oben zitierte Bands eben einfach zu sehr am Herzen liegen, wodurch mir TEMPLETON PEK leider nur wie eine (gewollte?) Kopie derer vorkommen. Wer mit den genannten Kritikpunkten allerdings kein Problem hat, bekommt hier einen guten Genrebeitrag. 

TEMPLETON PEK bei Facebook

Autorenbewertung

5
Ich tu mich sehr schwer mit diesem Album. Auf der einen Seite gefällt mir der Sound richtig gut, auf der anderen fehlt mir hier eindeutig die Eigenständigkeit. Zu sehr fühlt sich alles wie eine Kopie von RISE AGAINST oder THE OFFSPRING an. Ich bin mir wirklich nicht sicher, ob das so gewollt ist.
ø 0 / 5 bei 0 Benutzerbewertungen
5 / 10 Punkten

Vorteile

+ druckvoller Sound
+ thematisch gut

Nachteile

- Mangel an Eigenständigkeit
- Melodien nur Durchschnitt

Du liest diesen Beitrag, weil unsere Autoren lieben, was sie tun - wenn du ihre Arbeit liebst, kannst du uns, wie andere schon, unterstützen. Wie? Mit einem kleinen monatlichen Beitrag über silence-magazin@patreon Patreon
letzter Artikel

MARK DEUTROM - Hintergrundmusik für Coctailparties

nächster Artikel

Schwarz wie die Nacht – CRADLE OF FILTH und MOONSPELL in Leipzig

Keine Kommentare

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.