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Wenn nur einer das Sagen hat – Project Pandora

Progressive Metal

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Die klassische Band besteht aus mehreren Menschen die sich zusammentun, um gemeinsam irgendwie eine Gruppe zu formieren und mit dieser Musik zu machen. Dies geht oft einher mit Diskussionen über den Kurs der Formation, die nicht selten auch im großen Zwist und endgültigen Zerwerfungen enden – man werfe aktuell beispielsweise einen Blick auf ELUVEITIE.

Mit Moritz Baumert traf ich einen Mann, der sich darüber nicht allzu viele Sorgen machen muss. Denn dieser hat mit PROJECT PANDORA sein eigenes Team am Start – als Chef, versteht sich.

Als erstes würde ich gern von dir wissen: Wer ist eigentlich der Mensch Moritz Baumert? Wie sieht deine Vorgeschichte aus und wie kam es zum PROJECT PANDORA?

Ich mache jetzt schon seit knapp 13 Jahren Musik, hab ziemlich früh angefangen und diverse Projekte gehabt. Angefangen hat es tatsächlich in frühen Jahren mit Punkmusik (lacht). Mein Vater hat immer solche Sampler vom Rock Hard und solchen Magazinen gehört, und das lief immer mal im Auto. So bin ich zum Metal gekommen. Erste Bands waren dann so DIE TOTEN HOSEN, dann AC/DC, und so ging es dann halt in Richtung Metal. Ich hab anschließend Gitarre gelernt und mit der Zeit mehrere Bands gehabt. Zu Anfang die Schülerband, die ich damals schon so ein bisschen in die Hand genommen habe. Das war eine typische Top40-Band, die Charts gecovert hat. Danach hatte ich schon mal ein eigenes Projekt, das dann aber auch wieder auseinandergefallen ist. So hatten wir einen Schlagzeuger, der ein Auslandssemester machte, und der zweite Gitarrist ging dann auch studieren. Solche Turbulenzen gab es halt, und seitdem habe ich mir gesagt: Ich will nie wieder auf andere Musiker angewiesen sein.

Ich habe mir gesagt: Bands sind nicht das Richtige für dich! Was mich bei Bands nämlich immer ein wenig gestört hat ist, dass dort Demokratie herrscht. Ich bin ein kleiner Egomane, was Musik angeht, und wenn ich Musik schreibe, gehe ich total an die Decke, wenn durch die Band dann entschieden wird: „Das machen wir anders“ oder „Der Part fällt raus“. Das ist, wie wenn du jemandem zum Geburtstag einen Brief schreibst und Sachen reinschreibst, mit denen du irgendwas verbindest, und auf einmal sagt ein anderer „Das ist doch scheiße“, der damit vielleicht gar nichts in Verbindung bringen kann. Denn du schreibst deinen Song ja nicht aus Jux und Dollerei, sondern da steckt ja eigentlich immer was dahinter. Du schreibst einen Song oft aus einer Laune heraus, und derjenige kann die Laune dann nicht richtig nachvollziehen oder interpretiert da was anderes rein. Natürlich höre ich mir trotzdem an, wenn jemand einen Vorschlag hat, und wenn ich die Idee gut finde, mache ich das auch so. Wenn mir das aber nicht gefällt, will ich das auch nicht haben. Wie soll ich sagen: Ich bin kein Ego-Arsch, aber ich habe schon genaue Vorstellungen.

Ich weiß, dass das nicht jeder leiden kann, aber ich bin ein Mensch, der ein bisschen kategorisieren und ordnen muss. Deshalb frage ich: Welchem Genre würdest du deine Band am ehesten zuordnen?

Du, ich kann das zum Beispiel gar nicht leiden (lacht). Mir geht das tierisch auf den Zünder. Ich würde zu meiner Band einfach nur sagen: wir machen Progressive Metal. Sich so einzuschränken und zu sagen: „Wir machen das und das“, finde ich immer ein bisschen blöd. Dann hat man als Hörer schon so eine Erwartung und sagt sich: „Ah, jetzt weiß ich, was mich erwartet“. Aber ich finde, man sollte sich immer überraschen lassen, und wenn ich weiß „Ich mache die und die Musik, da kann ich mit diesen und diesen Stilelementen arbeiten“, das ist mir dann immer zu wenig. Deswegen sage ich: wir machen Progressive Metal, da kann ich alles machen. Da kann ich Jazz als Stilmittel nutzen oder sonst was. Also würde ich sagen: wir machen Progressive Metal.

Wie ich sehe, hast du auch einige feste Mitstreiter dabei. Wie hast du diese gefunden und was haben diese zuvor gemacht?

Genau. Zu den festen Mitstreitern lässt sich sagen, dass wir jetzt u.a. einen zweiten Gitarristen haben, den Carsten, der beim Album noch nicht mit dabei war, und noch einen Keyboarder, den Matthias. Bass, Gitarre, Gesang, Drums haben wir schon von Anfang an live gespielt, aber das Orchester kam halt aus der Dose, eben vom Rechner. Und weil wir durch Feedback mitbekommen haben, dass es schon ganz cool wäre, wenn wirklich ein echter Keyboarder da ist – damit zumindest ein Teil der Orchestration live gespielt wird – arbeiten wir jetzt mit Matthias zusammen.

Du fragtest, wie ich zu den Leuten kam. Mit dem Atti hatte ich ja – wie vorhin schon erwähnt – am Anfang bereits ein Projekt, das dann auseinandergefallen ist. Danach ist jeder seinen eigenen Weg gegangen. Der Atti und der Daniel, also der Sänger, hatten zusammen eine Coverband und in diese Band bin ich vor vier oder fünf Jahren mal kurzzeitig eingestiegen und hab da alle kennengelernt. Das hat sich dann anschließend wieder etwas verlaufen.

Im letzten Jahr ging es eben darum, dass das Album fertig war und dieses 2016 rauskommen sollte. Ich brauchte Leute die Bass, Schlagzeug und Gesang im Studio einspielen können. So kam es, dass ich meine Kontakte dann wieder habe spielen lassen und ein paar Anrufe machte. Ich meine, wir hatten immer noch Kontakt und waren gute Freunde, haben uns öfters gesehen, aber musikalisch halt nichts mehr miteinander unternommen.

Phillip habe ich kennengelernt in der Ruine in Dresden. Das ist so eine Theaterruine, in der Konzerte stattfinden. Ich habe da bei einer Aufführung von einem Musical mitgemacht und als Bandmitglied quasi dort für die Theaterband mitgespielt. Phillip war Techniker dort, und so sind wir mal ins Gespräch gekommen. So kam ich zu ihm.

Wir hatten auch einen Chor am Start. Der war halt wirklich über Facebook zusammengesucht (lacht).

Und wie groß war dieser Chor?

Fünf Leute. Na klar, das ist kein vollständiger Chor von 20 Mann oder so, aber mit der Technik schafft man es schon, dass es danach klingt.

Euer aktuelles Album heißt „Luzid.Dream.Wasteland“. Wie kam das Album zu seinem Namen, und worum geht es eigentlich? Was ist die Geschichte, die ihr erzählt?

Eigentlich geht es ein bisschen um das Leben allgemein. Im Prinzip geht es darum, dass das Leben – für mich – gefühlt immer oberflächlicher wird. Es geht weniger um den Menschen und was in ihm drin steckt, sondern um seine Leistungen und was er abliefern kann. Das wirklich Menschliche geht irgendwie verloren. Du triffst einen alten Kumpel aus der Schulzeit wieder, und im Endeffekt redest du mit ihm nur oberflächliches Zeug. Das finde ich so schade, weil man so viel mehr könnte.

Es geht im Album um einen Familienvater, der mit seiner Frau und seinen Kindern in der Großstadt lebt. Gerade die Großstadt ist ein Symbol für Anonymität. Der Protagonist lebt dort und reagiert auf bestimmte Sachen ziemlich komisch, wirkt unausgeglichen und verprellt damit Freunde, verliert Freunde, geht sehr viel arbeiten. So macht er auch den Schritt weg von der Familie, weil er sich mit Arbeit ablenkt. Der Grund des Ganzen ist eben: Er hat viel in seinem Leben erlebt und nie darüber gesprochen. Es hat halt auch nie jemanden interessiert, wenn es ihm schlecht ging.

Das ist die Sache mit dem Smalltalk – es wird viel über Oberflächlichkeiten geredet. Das ist wie mit diesen ganzen Klatsch-Zeitschriften, da steht auch nur oberflächlicher Scheiß drin. Und das ist eben die Kiste: es interessiert viel weniger, wie es den Menschen im Umfeld geht oder was die gerade machen. Viel interessanter ist es, was Promi XY gerade macht. Der Mensch bleibt dabei auf der Strecke.

Genau darum ging es. Der Mann konnte das alles nicht mehr verarbeiten, da nie aufgearbeitet wurde, was er erlebt hat. Er war auch von Natur aus ein Mensch, der wenig von sich Preis gibt. Das hat ihn mit der Zeit krank gemacht.

Er hat dann geträumt – und hier sind wir bei „Luzid.Dream.Wasteland“ – dass seine Frau ihn verlässt, seine Arbeitsstelle gekündigt wird und so weiter. Er wirft im Prinzip sein ganzes Leben durch sein eigenes Verhalten in die Tonne. Dass er das Ganze nur träumt, kommt aber erst im letzten Song heraus. Quasi als Pointe des Albums. Er hat quasi nochmal Glück gehabt.

Im neuen Album geht es dann in der Geschichte des Protagonisten etwas zurück. In seine Kindheit, und es wird erzählt, wie er aufgewachsen ist. Mehr will ich dazu auch noch nicht verraten.

Damit hast du gleich die Antwort auf eine Frage von mir vorweggenommen: Ihr werdet also weitermachen und das Projekt fortführen? Wie sehen denn eure Pläne für die Zukunft aus?

Na klar, auf jeden Fall. Man fängt ja nichts an, um es dann gleich wieder sein zu lassen. Wir hatten jetzt innerhalb von wenigen Monaten gut Erfolg, Record-Release-Konzert ist super gelaufen. Und ich mache die Musik auch nicht für den Erfolg oder um besonders bekannt zu werden, sondern eher für mich. Aber ich lasse dann andere ein Stück weit daran teilhaben, indem ich es veröffentliche. Da steckt auch Herzblut von mir drin. PROJECT PANDORA gehört schon zu mir.

Momentan wird auch schon am zweiten Album gearbeitet, das dann im September nächsten Jahres kommt. Dort geht es, wie gesagt, um die Kindheit des Protagonisten aus Album 1.

Also wie ein Prequel?

Genau.

Was für Erfahrungen hast du bereits mit der Band machen dürfen? Und welche davon waren die schönsten?

Die besten Erfahrungen sind eigentlich immer die, bei denen man gar nicht denken würde, dass sie es sind. Du willst jetzt bestimmt hören: „Dass die Leute das super angenommen haben, war das beste Erlebnis.“ Aber das war es eigentlich gar nicht. Ich habe mich darüber sehr gefreut und es war eine Ehre für mich, dass so viele gekommen sind und es so gut angekommen ist. Damit hätten wir auch gar nicht gerechnet, weil der Club da oben kein Club ist, in den man sich mal schnell reinverirrt wie in der Neustadt. Da muss man schon gezielt hinfahren. Das ist relativ abgelegen, deshalb haben wir damit nicht gerechnet.

Die beste Zeit waren aber die Aufnahmen. Weil man so viel voneinander gelernt hat und näher zusammengerückt ist, den anderen besser kennengelernt hat. Es war eine tolle Zeit, auch die Proben. Die ganze Arbeit, die man da hatte – sei es das Cover, die Foto-Shootings, die Videos, die wir gemacht haben, irgendwelche Termine mit dem Label – die ganzen Interaktionen mit Menschen und auch das Lernen voneinander, das war in meinen Augen eine ganz aufregende Zeit. Und das Record-Release-Konzert war sozusagen die Krönung dessen.

Seht ihr euch eher als Studio- oder als Live-Band? Sind weitere Konzerte bereits geplant, oder war das Record-Release-Konzert vorerst euer einziges Konzert?

Bisher ja. Denn ich sehe PROJECT PANDORA weniger als Live-Band. Wir spielen sehr gerne live, aber ich sehe uns trotzdem eher als Studio-Band. Die Sache ist die: Eine „normale“ Metal-Band, ohne das jetzt abwertend zu meinen, die kann auch in einem kleinen Club spielen und braucht nicht besonders viel Technik. Aber für eine kleine Band wie uns ist es schon ein riesengroßer Aufwand, den wir veranstalten. Was Pyro angeht. Licht haben wir extra mitgebracht. Was technische Sachen angeht. Wir spielen alle mit In Ear Monitoring und da muss auch der Club dann spezielle Anforderungen schon parat haben, damit wir überhaupt spielen können. Sonst funktioniert das mit den Backing Tracks nicht. Und diese Sachen hat nun mal nicht jeder. Das haben nur die großen Clubs, und die wollen natürlich erstmal sehen, dass man viele Leute zieht. Deswegen sehe ich uns zurzeit eher als Studio-Band.

Also werdet ihr euch eher auf das Aufnehmen von Alben beschränken, statt zu touren?

Nee. Wie soll ich das sagen. Da bin ich zwiegespalten. Giggen macht total viel Spaß, weil man direkt Resonanz vom Publikum hat. Du siehst den Leuten sofort an, ob sie es scheiße oder geil finden. Das brauchst du als Musiker auch ab und an, weil das Live-Spielen eine Art Bestätigung ist. Aber ich mag wiederum auch die Studio-Arbeit, das Detaillierte. Live hat einen anderen Charakter. Ich finde beides super und denke auch, dass wir noch ein paar Gigs spielen. Aber wir werden nicht in jedem achsokleinen Club spielen, nur damit wir irgendwo spielen. Wir spielen dann wirklich, weil wir die Location super finden oder so. Wir würden nie in irgendeiner Kneipe oder einem Stadtfest spielen, einfach weil wir eingeladen sind. Das liegt nicht daran, dass wir alle wahnsinnig arrogant sind oder so. Wir nehmen uns ja alle selbst nicht so ernst. Die Sache ist eben die mit den technischen Gegebenheiten. Und es ist auch eine Frage des Geldes, denn Anfahrt und sowas kostet halt alles Geld. Das spielt alles mit rein.

Aber eigentlich ist noch nichts in Stein gemeißelt, was Auftritte angeht. Da steht noch nichts Genaues, richtig?

Da ist erstmal noch nichts in Stein gemeißelt, genau. Natürlich soll es nächstes Jahr das Record-Release-Konzert geben. Der Termin steht noch nicht, aber ich sage mal September 2017. Das ist so die Zeit, wo das passieren sollte. Ich denke, anderthalb Jahre sind ein guter Abstand und ein guter Album-Zyklus.

Okay, dann eine Frage, die mich persönlich interessiert. Wenn du dir etwas wünschen könntest und mit einer Band deiner Wahl touren könntest: Welche wäre es und warum?

Oh Gott. Es fällt mir wahnsinnig schwer, da jetzt eine Band auszuwählen. (nach kurzem Zögern) Definitiv PORCUPINE TREE. Die gibt es ja nicht mehr. Einfach aus dem Grund, weil ich da jeden Musiker für sich schätze. Das sind alles so starke musikalische Persönlichkeiten, die haben alle so einen starken Charakter und einen starken Ausdruck im Spiel auf ihrem Instrument. Die sind tolle Musiker, und genau deswegen würde ich die wählen. Es ist einfach umwerfend, wie sehr die in ihrer Musik drinstecken und als Band gemeinsam arbeiten.

Mit wem ich auch unter anderem zum Metal gekommen bin, wären NIGHTWISH. In den Anfangstagen, wo ich geschrieben habe, gefielen mir die. Ich hab immer noch einige Alt-Laster, einige unserer Songs sind auch sehr orchesterorientiert – da hört man das vielleicht ein bisschen. Generell hat sich meine Musik eher in den Bereich Progressive Rock/Metal als in den Symphonic Metal verschoben. Aber an einigen Songs – wenn man sich mal den Gesang wegdenkt – hört man die Wurzeln. Das denke ich zumindest, jemand anderes kann das sicherlich auch wieder ganz anders sehen.

Sehr schön. Damit kommen wir dann auch schon allmählich zum Ende unseres kleinen Interviews. Gibt es zum Abschluss noch etwas, das du den Lesern gern mitteilen möchtest?

Oh, was will ich denn gern mitteilen… Hört euch mal unser Album an und bildet euch eure eigene Meinung. Gerade in der Metalszene erlebe ich häufig, dass alles andere oft ein bisschen abgewertet und abgeblockt wird, gerade die ganze Kiste mit Metalcore und so. Gut, Metalcore mag ich nun auch nicht so, aber das hat damit nichts zu tun. Ich akzeptiere das. Ich finde, dass die Leute auch im Metal trotzdem solche Sachen wie Progressive Rock oder Progressive Metal hören sollten, weil es sich zwar irgendwie in der Szene bedient mit den Stilmitteln, aber auch einen Blick in andere Genres riskiert. Man muss offen sein. Ich höre zum Beispiel auch mal gut gemachten Pop oder sowas. Ich empfehle: Reinhören, Meinung bilden und dann ist alles schön (lacht).


Die ist ein Gastautorenbeitrag von: Lukas


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1 Kommentar

  1. Manuel
    26. Juli 2016 bei 15:07 — Antworten

    Kann ich vollstens nachvollziehen! Es gibt einfach Leute, für die das „nomale“ Band-Gefüge nicht funktioniert, zumindest nicht wenns um kreative Zusammenarbeit und mischen von Einflüssen geht. Ich seh das bei mir genau so. Du verbringt mitunter 9 Stunden damit zuhause einen Track aufzunehmen, breaks, Taktwechsel, Tonartwechsel etc minutiös zu planen, arrangierst das Ding komplett fertig, weil du weißt, dass ihr nur alle paar Wochen mal zum Proben kommt und man dann in 2 Stunden nicht wirklich am Arrangement weiterkommt…. und dann bringt man das Zeug an und hört sowas wie „das müssen wir noch ändern, einfach, damit JEDER an dem Lied mitgeschrieben hat“. Völlig egal ob gut oder schlecht oder ob die Idee überhaupt keinen musikalischen Kontext zum Rest des Songs aufbaut, es MUSS geändert werden, einfach WEIL. Und darauf habe ich schon länger keine Lust mehr, weshalb ich ein „Studio“-Projekt gestartet hab. Ein bischen Ego spielt da immer mit hinein, es wäre quatsch das zu leugnen. Nur habe ich die Leute, die mich berechtigt kritisieren dürfen auch noch nicht gefunden 😀 Mit denen wäre auch eine Band denkbar, wenn jeder am gleichen Strang zieht und die gleiche Vision teilt. Aber 5 unterschiedliche Charaktere, die alle was anderes wollen und davon ist nur einer eine kreativ treibende Kraft? Das wird auf Dauer immer in zwist enden.
    Long story short: Jeder so, wie er am besten funktionieren kann. Ein Fisch in der Wüste ist nicht zwingend ein schlechter Schwimmer, nur eben am falschen Ort:)

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