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WOLFHORDE – Eine Hommage an die alten Götter

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WOLFHORDE – “The Great Old Ones”

Veröffentlichungsdatum: 01.12.2017
Dauer: 16:26 Min.
Label: Inverse Records
Genre: Pagan/Folk Metal

Ich muss gestehen, es ist das erste Mal, dass ich von der Band WOLFHORDE gehört habe. Dass es sich dann bei ihrer neuesten EP „The Great Old Ones“ überhaupt nicht um ein wirkliches Eigenwerk, sondern vielmehr um eine Hommage an die Wurzeln des finnischen Folk/Pagan Metals handelt, hatte ich somit auch nicht erwartet.

Just a tribute

Die EP besteht aus drei Cover-Songs: Opener ist das durchaus tanzbare „Jaktens Tid“ von FINNTROLL. Darauf folgt die achtminütige Urhymne „Kylän Päässä“ von MOONSORROW. (Erinnert sich jemand an die „Pagan Fire“-Compilation CD von 2008? Da war das Original auch drauf.) Zu guter Letzt, etwas abseits wirkend, erschallt dann „Sign From The North Side“ von AMORPHIS. Sind euch die Original-Versionen der drei Lieder bekannt, erkennt ihr sicher auch, wie sich bemüht wurde, diesen treu zu bleiben. Die Kunst dabei ist, trotz dieser Voraussetzung die eigene Seele noch mit einfließen zu lassen. Ein Brückenschlag, der durchaus gelungen ist!

Die Atmosphäre der untereinander doch sehr unterschiedlichen Originale ist sehr gut eingefangen und wiedergegeben, auch die Vocals (hier ein großes Lob) und Instrumentalisierungen sind ordentlich performed. Trotzdem ist der Sound ein eigener, der sich auch über die drei Songs relativ konstant hält, was erstaunlich gut funktioniert. Wenn ich mich nicht komplett irre, gibt es an einigen Stellen die eine oder andere Uminterpretation der Instrumentalspuren – nicht störend, nur in Form gekonnt genutzter künstlerischer Freiheit. Alles in allem also wahrhaft ein würdig gesetztes Denkmal!

Bestaunen könnt ihr WOLFHORDE auf Bandcamp, Facebook oder der offiziellen Bandseite.

Autorenbewertung

8
Eine gelungene Hommage an die Wurzeln des finnischen Folk und Pagan Metals. Trotz Cover-Charakter und Treue zum Original gibt es die Platte nicht ohne eigenen Sound, was die Ssache durchaus interessant macht.
ø 0 / 5 bei 0 Benutzerbewertungen
8 / 10 Punkten

Vorteile

+ Eigener Sound, dennoch originalgetreu
+ Würdige Hommage!

Nachteile

-Eigentlich alles richtig gemacht! 10/10 gibt's allerdings nur bei eigenen Songs.

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