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	<title>Alexandra, Autor auf Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Aug 2018 21:29:13 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Alexandra, Autor auf Silence Musik Magazin</title>
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		<title>FORMING THE VOID – Angenehm betäubt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Aug 2018 11:05:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[2018]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mammuts im Weltall!<br />
Nein, es ist nicht die Hitze, die euch das Hirn brutzelt, das gibt es wirklich!<br />
Zu finden bei FORMING THE VOID in ihrer neuesten Erscheinung - Alexandra weiß mehr!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/forming-the-void-rift/">FORMING THE VOID – Angenehm betäubt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>FORMING THE VOID – „RIFT“</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 17.08.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 44:07 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Kozmik Artifactz<br />
<strong>Genre:</strong> Doom Metal, Sludge Metal, Noise</div></div></div>
<p>Was mich besonders dazu bewogen hat, mir „Rift“ von <strong>FORMING THE VOID</strong> anzuhören? Das <strong>Artwork</strong>! Ich meine, ein durchs Weltall fliegendes Mammut? Wie cool ist das denn bitte?!</p>
<p>Zugegebenermaßen klingt das <strong>vierte Studioalbum</strong> der Heavy Rocker aus Lafayette, Louisiana beim ersten Hören wie ein einziger doomiger <strong>Einheitsbrei</strong>. Lässt man das Album nur im Hintergrund dudeln, klingt jedes Lied von der ersten bis zur letzten Note irgendwie gleich. Gefühlskalte Taubheit regiert hier. Erst bei genauerem Hinhören merke ich, dass doch <strong>mehr Facettenreichtum</strong> darin steckt als anfangs gedacht.</p>
<p>Die Scheibe ist zwar vordergründig <strong>langsam</strong> und <strong>schwer</strong>, hinter den donnernden tief gestimmten Gitarren und der <strong>monoton schallenden Stimme</strong> verbirgt sich aber hier und da auch mal ganz zartes Saitengeklimper oder der behutsame Einsatz eines Keyboards.</p>
<h4>Gesangliche Vielfalt? Fehlanzeige!&nbsp;</h4>
<p>Eins&nbsp;müsst ihr wissen: Als Fan von Heavy und Power Metal steht&nbsp;für mich der <strong>Gesang</strong> häufig im Mittelpunkt und spielt eine essentielle Rolle für das Gelingen eines Werkes. Es bedarf einer tollen Stimme, die mal hoch, mal tief sein kann, mal ganz leise und sanft ist, mal in&nbsp;wilde Schreie ausbricht&nbsp;– Hauptsache eindringlich! Von all dem spüre ich bei &#8222;Rift&#8220; nichts. Wirklich nichts. Der Sänger <strong>James Marshall</strong> mag eine besondere Stimmfarbe haben, die mich stark an <strong>Glenn Danzig</strong> erinnert. Doch seine <strong>Art</strong> <strong>zu singen</strong>, hat mit der <strong>Danzigs </strong>rein gar nichts zu tun. Keine großen Emotionen, sondern seichte Monotonie – als fielen dem Sänger im Tonstudio&nbsp;ständig die Augen zu. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<h4>Es ist verrückt!</h4>
<p>Einige Titel fangen mit vielversprechend <strong>mystischem Sound&nbsp;</strong>an, aber sobald der&nbsp;monotone Gesang einsetzt, beginne ich, mich zu langweilen. Automatisch sind die Songs für mich versaut. Ich klammere mich <strong>krampfhaft</strong> an jedem kleinen Fitzelchen <strong>Abwechslung</strong> fest.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/cLUvtkiaZFA?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>FORMING THE VOID</strong> auf Bandcamp: <a href="https://formingthevoid.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">https://formingthevoid.bandcamp.com/</a><br />
<strong>FORMING THE VOID</strong> auf Facebook: <a href="https://www.facebook.com/formingthevoid/" target="_blank" rel="noopener">https://www.facebook.com/formingthevoid/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/forming-the-void-rift/">FORMING THE VOID – Angenehm betäubt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>Timo Bonner von OUR MIRAGE im Interview – &#8222;Es gibt immer einen Ausweg&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jul 2018 08:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionen]]></category>
		<category><![CDATA[Forever In Combat]]></category>
		<category><![CDATA[Lifeline]]></category>
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		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Our Mirage]]></category>
		<category><![CDATA[Post Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Suizid]]></category>
		<category><![CDATA[Timo Bonner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Reden soll ja helfen! Also haben wir uns OUR MIRAGE mal geschnappt und geredet. Über Hardcore, Zuschauer und Zwischenmenschliches - die Höhen und Tiefen des Lebens eben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/timo-bonner-von-our-mirage-im-interview-es-gibt-immer-einen-ausweg/">Timo Bonner von OUR MIRAGE im Interview – &#8222;Es gibt immer einen Ausweg&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ab auf die Couch! Es ist Zeit für eine Therapiestunde mit <strong>Timo Bonner</strong>,&nbsp;Frontmann von&nbsp;<strong>OUR MIRAGE</strong>.&nbsp;Ich durfte den Sänger der Melodic Hardcore-Band als eine&nbsp;überaus sympathische und inspirierende Persönlichkeit kennenlernen, die ohne Umschweife bereit ist, offen und ehrlich ein Stück ihrer Lebensgeschichte mit ihren Zuhörern und Lesern zu teilen.</p>
<p><em><strong>S: </strong></em><strong>Wie lange machst du schon Musik beziehungsweise schreibst Songtexte? Wie entstand daraus der Gedanke, eine Band zu gründen?</strong></p>
<p><strong>Timo:&nbsp;</strong>Mein Vater war Musiker. Er hat mir einiges auf den Weg gegeben und mich auch ein wenig unterrichtet. Das hat erstmal nicht so richtig gefruchtet, bis ich dann von selbst mal eine <strong>Gitarre</strong> in die Hand genommen habe. Irgendwann hab ich auch angefangen, ein wenig <strong>dazu zu singen</strong>, soweit das möglich ist mit drei Akkorden. Wenig später hab ich auch das <strong>Schlagzeug</strong> für mich entdeckt.<br />
Ich schätze mal, ich war bisher in <strong>acht verschiedenen Bands</strong>, von der Schulband bis zur Punkband war da alles dabei. Als ich dann anfing, härtere Musik zu hören, hatte das natürlich auch Einfluss auf das, was ich machen wollte.</p>
<h3>Ausstieg und Neuanfang</h3>
<p><em><strong>S: </strong></em><strong>Bekannt geworden bist du mit FOREVER IN COMBAT, die du Anfang 2017 verlassen hast. Was war der Grund für deinen Ausstieg?</strong></p>
<p><strong>Timo:&nbsp;</strong>Der Hauptgrund war der, dass wir aus <strong>drei verschiedenen Ländern</strong> kommen.&nbsp;<strong>Fredrik</strong> wohnte in <strong>Schweden</strong>,&nbsp;<strong>Myungjae</strong> in&nbsp;<strong>Dubai</strong> und ich in&nbsp;<strong>Deutschland</strong>. Kennengelernt haben wir uns über YouTube, ich hatte damals einen Kanal namens <em>&#8222;Shitty Covers</em> <em>69</em>&#8222;<em>. </em>Und einer der Jungs hat mich irgendwann angeschrieben. Wir waren am Anfang nur so eine <strong>Internetband</strong>, die berühmte Metalcore-Songs gecovert hat.&nbsp;Durch die verschiedenen Wohnorte&nbsp;konnten wir einfach&nbsp;selten richtig zusammen proben und auftreten. Dadurch hat sich das Ganze für mich einfach <strong>nie angefühlt wie eine richtige Band</strong>. &nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28177" aria-describedby="caption-attachment-28177" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-28177" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/maxresdefault-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/maxresdefault-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/maxresdefault-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/maxresdefault-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/maxresdefault.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28177" class="wp-caption-text">Fredrik, Timo und Myungjae, Gründungsmitglieder von FOREVER IN COMBAT.</figcaption></figure>
<p><em><strong>S: </strong></em><strong>„Our Mirage“ bedeutet so viel wie „Unsere Fata Morgana“ – was ist damit gemeint?</strong></p>
<p><strong>Timo:&nbsp;</strong>In den Songs geht es ja viel um <strong>Depressionen</strong>, <strong>Angstzustände</strong>, <strong>Mobbing</strong> und Ähnliches. Und die meisten Dinge davon sind Sachen, die eigentlich nicht dinglich sind. Also man kann sie nicht sehen oder anfassen. Depression, das ist eigentlich nur ein Gefühl, ganz rational betrachtet. Aber trotzdem&nbsp;ist sie da.<br />
Und die Fata Morgana ist ja&nbsp;auch etwas, das <strong>nicht wirklich da</strong> ist, aber&nbsp;es ist <strong>trotzdem sichtbar</strong> und dann doch irgendwie da. Also ist das meine&nbsp;Metapher für solche Dinge wie Depressionen.&nbsp;</p>
<p><em><strong>S: </strong></em><strong>Ihr widmet euch in euren Songtexten Themen wie Mobbing, Einsamkeit, Depression und Suizid. Warum habt ihr euch für diese Themen entschieden? </strong></p>
<p><strong>Timo:&nbsp;</strong>Ich schreibe die Texte und auch die&nbsp;Songs. Die Themen, die ich da behandle, sind eigentlich Dinge, die <strong>mir selbst wiederfahren</strong> sind. Viele dieser Dinge, wie das Alleinsein in der großen Stadt oder dass man jemanden verliert, den man liebt, das alles stürzt einen in ein <strong>sehr tiefes Loch</strong>.</p>
<p>In <em>&#8222;Revivor&#8220; </em>geht es&nbsp;beispielsweise um Mobbing. Da erzähle ich meine Lebensgeschichte und wie ich zu der Person geworden bin, die ich heute bin. Da erzähle ich davon, wie ich von meinen Freunden verraten wurde,&nbsp;die mich <strong>zu Tode gemobbt</strong> haben quasi,&nbsp;sodass ich mich <strong>umbringen</strong> wollte <strong>mit&nbsp;zehn</strong>. Ich war zu der Zeit wirklich sehr stark depressiv.<br />
Danach gab&#8217;s auch noch mal eine Phase,&nbsp;zu der ich in schweren Depressionen war, aber <strong>ich habe immer einen Weg da raus gefunden</strong>. Ich möchte mit den Songtexten quasi den Menschen zeigen, dass es immer einen Ausweg aus jedem noch so tiefen Loch gibt.<br />
Für mich war es zum Beispiel damals ausschlaggebend, dass ich angefangen habe, Musik zu machen. Ich hatte damals auch meinen jetzt verstorbenen Hund bekommen, der sollte mir helfen, mich nicht mehr so einsam zu fühlen. Ich für mich selbst habe dann entschieden, dass ich das alles <strong>nicht verdient habe</strong>.&nbsp;Auch das ist&nbsp;eine Textzeile aus <em>&#8222;Revivor&#8220;</em>.</p>
<h3>&#8222;Heutzutage bin ich eine der positivsten Personen, die ich kenne.&#8220;</h3>
<p>Indem ich an die Zeit zurückdenke und darüber singe und spreche, möchte ich anderen Menschen etwas mit auf den Weg geben, ihnen meine Geschichte erzählen, wo <strong>immer eine positive Wendung drin</strong> ist. Einfach zeigen, dass es immer einen Ausweg gibt und <strong>Suizid nicht die Lösung ist</strong>, obwohl ich das damals auch vorhatte. &nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Qq5TDQziLEg?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Kein Blatt vor den Mund nehmen</h3>
<p><em><strong>S:</strong></em><strong> Werdet ihr diese thematisch eher düstere Richtung beibehalten?</strong></p>
<p><strong>Timo:&nbsp;</strong>Ich denke, das war ein ausschlaggebender Punkt, warum wir mittlerweile recht erfolgreich sind. Dass wir dieses Thema anschneiden und <strong>kein Blatt vor den Mund</strong> <strong>nehmen</strong>. Das ist natürlich ein düsteres Thema, aber wie gesagt, wir wollen auch immer eine positive Message mit auf den Weg geben. Und ich denke, wir werden auch in den zukünftigen Songs&nbsp;und Alben diese Themen beibehalten, aber man weiß nie, was es für Eingebungen gibt,&nbsp;über die ich dann Lust habe, zu schreiben.</p>
<p><em><strong>S: </strong></em><strong>Eine sehr besondere Aktion war, dass du auf Facebook einen </strong><strong>Aufruf gestartet hast, in dem du Fans darum gebeten hast, dir ihre Geschichten zu schicken, von persönlichen Erlebnissen, die sie bewegt haben. Daraus entstand der Song <em>&#8222;Insecurity&#8220;.<br />
</em>Am 24.08. erscheint euer erstes Album, &#8222;Lifeline&#8220; – Werden auch auf diesem&nbsp;Stories von Fans&nbsp;enthalten sein?</strong></p>
<p><strong>Timo:&nbsp;</strong>Nicht direkt, aber einen Song habe ich geschrieben wegen meiner Freundin. Sie ist&nbsp;ein Fan unserer Musik, also indirekt ist da auch&nbsp;die Story eines Fans drauf.&nbsp;Sie leidet schon ihr ganzes Leben lang an <strong>Panikattacken</strong> und hat mir beschrieben, wie sie sich dabei fühlt und wodurch die Attacken ausgelöst werden. Und ein Song, <em>&#8222;Heartbeat&#8220;</em>, handelt von genau diesen Sachen.</p>
<p><strong><em>S: </em>Der Aufruf zeigt auch, dass Fannähe für dich ein wichtiges Thema zu sein scheint. Wo liegen denn die Grenzen von Fannähe?</strong></p>
<p><strong>Timo:&nbsp;</strong>Die Grenze ist auf jeden Fall, Fans, die mich wirklich <strong>nur durch die Musik kennen, in mein Leben zu lassen</strong>. Obwohl es auch schon passiert ist, dass Fans zu meinen Freunden geworden sind. Das ist ganz schwierig! Wenn bestimmte Leute immer wieder zu unseren Shows kommen, dann freut man sich natürlich, die Gesichter wiederzusehen und dann entsteht natürlich auch irgendwo eine Freundschaft.<br />
Aber ich glaube, ich würde niemals eine <strong>Beziehung</strong> mit einem Fan eingehen. Es ist schwierig, wenn Menschen einen nur durch die Musik kennen und schätzen. Ich möchte für die Person gemocht werden, <strong>die ich bin</strong> und nicht, für die mich Menschen <strong>halten</strong>. &nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p><strong><em>S: </em>Wie lautet deine abschließende Botschaft an die Leser?</strong></p>
<p><strong>Timo:&nbsp;</strong>Die Botschaft, die ich immer predigen möchte, ist, dass jede Person der eigene Herr über sich selbst ist. Man muss jede Entscheidung im Leben selbst treffen und <strong>nicht alles hinnehmen</strong>, was einem das Leben gibt.<br />
Das ist immer der erste und wichtigste Schritt, sich einzugestehen, dass man das alles überhaupt <strong>nicht verdient hat</strong>.</p>
<h3>&#8222;Man kann selbst entscheiden, ob man in Depressionen versinkt oder ob man versucht, etwas dagegen zu unternehmen.&#8220;</h3>
<hr>
<p>Wie mir <strong>Timo</strong> außerdem verrät, sei&nbsp;auch ein bandeigener YouTube-Channel mit Vlogs und Tour-Updates fest&nbsp;in Planung. Von <strong>großen Vorhaben</strong> ist die Rede.&nbsp;&#8222;Da kann ich leider noch nicht ganz drüber reden, aber da kommt noch was.&#8220; Worum es dabei wohl gehen mag? Bleibt gespannt!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/cY3Fm_77Wog?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/timo-bonner-von-our-mirage-im-interview-es-gibt-immer-einen-ausweg/">Timo Bonner von OUR MIRAGE im Interview – &#8222;Es gibt immer einen Ausweg&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>Raum Kingdom – Sturmfahrt ins Unbekannte</title>
		<link>https://silence-magazin.de/raum-kingdom-sturmfahrt-ins-unbekannte/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=raum-kingdom-sturmfahrt-ins-unbekannte</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jun 2018 10:23:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[dark rock]]></category>
		<category><![CDATA[dublin]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Pirate Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[raum kingdom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Progressiver) Piratenmetal geht auch ohne Lobhudelei von Rum und Schlägereien... dass man auch düster von Abenteuern erzählen kann hat Alexandra erlebt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/raum-kingdom-sturmfahrt-ins-unbekannte/">Raum Kingdom – Sturmfahrt ins Unbekannte</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>RAUM KINGDOM</strong> – &#8222;Everything &amp; Nothing&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 01.06.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 59,37 min.<br />
<strong>Label:</strong> Self-Released<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Progressive Metal </div></div></div>
<p><strong>Dunkelheit.</strong> Eiseskälte. Angst. Meterhohe Wellen peitschen gegen den Schiffsrumpf, der Kapitän versucht mit aller Kraft, gegenzulenken, um das Schiff sicher zurück in seinen Heimathafen zu führen.<br />
So unversehens wie der Sturm gekommen ist, beruhigt er sich auch wieder. Für einen Moment hört der Schiffsführer nur noch die Regenfäden, die langsam ins Meer fallen. Ein zarter <strong>Hoffnungsschimmer</strong>, der nicht von Dauer sein wird.<br />
Diese Bilder schwammen durch meinen Kopf, als ich &#8222;Everything &amp; Nothing&#8220;, das <strong>Debut-Album</strong> der irischen Band <strong>RAUM KINGDOM</strong>, zum ersten Mal hörte.</p>
<p>Versteht mich nicht falsch, das hier ist keineswegs fröhlich-betrunkener Piratenmetal, diese Platte ist durchaus ernstzunehmen. Und sie hat es in sich: Sehr <strong>düster und schwer</strong>, zeitweise <strong>absurd ruhig</strong>, jedoch von vereinzelten <strong>psychedelischen Ausbrüchen</strong> durchzogen, markiert durch Disharmonien, Gewummer und Gewimmer.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-27611" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/http-_www.irishmetalarchive.com_wp-content_uploads_2015_03_raum_kingdom_band-844x650.jpg" alt="" width="506" height="390" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/http-_www.irishmetalarchive.com_wp-content_uploads_2015_03_raum_kingdom_band-844x650.jpg 506w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/http-_www.irishmetalarchive.com_wp-content_uploads_2015_03_raum_kingdom_band-844x650-300x231.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 506px) 100vw, 506px" />
<p>Seit <strong>2013</strong> arbeiten die vier Herren aus <strong>Dublin</strong> als Band zusammen, kurze Zeit später folgte die erste Europa-Tour. Die Formation versteht sich selbst als eine Verschmelzung aus <strong>NEUROSIS</strong> und <strong>TOOL. </strong>Sie bilden einen&nbsp;Kompromiss, dessen unverkennbarer <strong>Dark Rock</strong>&#8211; bis <strong>Post Metal</strong>-Sound nur so strotzt vor scharfkantiger Melancholie.</p>
<p>Tiefgründige Lyrics hingegen hat diese Scheibe wenig zu bieten, da die <strong>Instrumentalparts überwiegen</strong>. Außerdem verschwimmt leider&nbsp; auch die Stimme des Sängers, der zwischen <strong>Klargesang und Growls</strong> wechselt, hinter den Instrumenten. Ist man aber bereit, sich darauf einzulassen, kann dies durchaus einen besonderen Charme in sich bergen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/raum-kingdom-sturmfahrt-ins-unbekannte/">Raum Kingdom – Sturmfahrt ins Unbekannte</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Jubiläumsfestival – Vorbericht Rockharz 2018</title>
		<link>https://silence-magazin.de/jubilaeumsfestival-vorbericht-rockharz-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=jubilaeumsfestival-vorbericht-rockharz-2018</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 May 2018 10:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Amorphis]]></category>
		<category><![CDATA[Ensiferum]]></category>
		<category><![CDATA[Flughafen Ballenstedt]]></category>
		<category><![CDATA[Hammerfall]]></category>
		<category><![CDATA[In Flames]]></category>
		<category><![CDATA[Knorkator]]></category>
		<category><![CDATA[kreator]]></category>
		<category><![CDATA[Powerwolf]]></category>
		<category><![CDATA[RockHarz]]></category>
		<category><![CDATA[SCHANDMAUL]]></category>
		<category><![CDATA[Skálmöld]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Harz wird wieder gerockt!<br />
Auch dieses Jahr wird das ROCKHARZ gefeiert und wir sind dabei! Sehen wir uns?! Wir sagen nur: In Flames, Kreator, Sodom und vieeeeele andere!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jubilaeumsfestival-vorbericht-rockharz-2018/">Jubiläumsfestival – Vorbericht Rockharz 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vorfreude auf den Festival-Sommer steigt, denn bald schon werden, wie jeden Sommer, tausende Metal-Gefährten gen Harz pilgern. Wofür diese Strapazen? Ganz einfach: Vom <strong>04. bis 07. Juli 2018</strong> findet auf dem Flugplatz des beschaulichen <strong>Ballenstedt</strong> wieder das <strong>Rockharz Open Air</strong> statt.</p>
<p>Bereits im April war das Festival bis auf das letzte Campingticket ausverkauft. Kein Wunder, denn das diesjährige Lineup kann sich hören lassen: Eine bunte Mischung aus insgesamt <strong>53 Bands&nbsp;</strong>mit Schwerpunkt auf den Genres des Heavy- und Power-Metal werden den Harz zum Beben bringen. So sind unter den Headlinern die Schweden <strong>HAMMERFALL</strong>, die mit ihrer <strong>&#8222;Harz on fire&#8220;</strong>-Show die pyrotechnische Sternstunde des diesjährigen Festivals darstellen werden.<br />
Ebenfalls im Power Metal beheimatet sind <strong>POWERWOLF</strong>, <strong>GLORYHAMMER</strong> als auch die <strong>GRAILKNIGHTS</strong>. &nbsp; <strong>&nbsp;</strong></p>
<p>Ein weiteres großes Highlight sind die schwedischen Melodic Death Metal-Giganten <strong>IN</strong> <strong>FLAMES</strong>. Ebenfalls aus dem hohen Norden kommt die facettenreiche Musik der Finnen von <strong>AMORPHIS</strong>.</p>
<p>Aber auch einige Thrash- und Death Metal-Größen sind auf dem Billing zu lesen: Bands wie <strong>KREATOR</strong>,&nbsp;<strong>SODOM</strong>, <strong>EXODUS</strong> und<strong> CANNIBAL CORPSE </strong>lassen stählerne Herzen höher schlagen. &nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27053" aria-describedby="caption-attachment-27053" style="width: 990px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-27053 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Kreator-2013.jpg" alt="" height="667" width="1000" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Kreator-2013.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Kreator-2013-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Kreator-2013-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Kreator-2013-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27053" class="wp-caption-text">KREATOR auf dem Rockharz Open Air 2013</figcaption></figure>
<p>Auch Folk- und Pagan Metal stehen, wie jedes Jahr, ganz groß auf dem Programm des <strong>Rockharz</strong>, so werden <strong>EQUILIBRIUM</strong>,&nbsp;<strong>SKÁLMÖLD</strong> und&nbsp;<strong>ENSIFERUM&nbsp;</strong>ihre Shows in Ballenstedt zum Besten geben, ebenso sind die Mittelalter-Rock-Bands <strong>SCHANDMAUL</strong> und <strong>MR. HURLEY &amp; DIE PULVERAFFEN</strong>, die das Festival schon im vergangenen Sommer beehrten, auf der Bühne zu sehen.</p>
<p>Als Vertreter der &#8222;Neuen Deutschen Härte&#8220; werden <strong>EISBRECHER </strong>auf ihrer <strong>&#8222;Sturmfahrt&#8220;&nbsp;</strong>in Ballenstedt Halt machen. Und bei den Ausnahmekünstlern von <strong>KNORKATOR </strong>können die Fans, ähnlich wie bei&nbsp;<strong>ALESTORM</strong>, wie immer eine riesige Party erwarten!</p>
<p>Zum 25-jährigen Jubiläum des Festivals lohnt ein Blick auf die Anfänge des <strong>Rockharz Open Air</strong>. Angefangen bei ca. 100 Gästen in seiner Erstausgabe <strong>1993</strong>, zählt es inzwischen bis zu 13.500 Besucher. Damit hat sich das Festival inzwischen zu einem der größten Metal Festivals der Nation gemausert.</p>
<p>Für all die Glücklichen, die ein Ticket ergattern konnten, bleibt schlussendlich nur noch eins zu sagen:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Auf in den Harz!</strong></p>
<p><a href="http://www.rockharz-festival.com/">Website</a><br />
Rockharz auf <a href="https://de-de.facebook.com/rockharz">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>J.B.O. – Alles nur geklaut?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Apr 2018 08:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[AFM Records]]></category>
		<category><![CDATA[Album Review]]></category>
		<category><![CDATA[Fun Metal]]></category>
		<category><![CDATA[J.B.O.]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>J.B.O. - sie spalten die Hörerschaft. Zuviel Klamauk, zuwenig Eigenleistung... Was ist dran?! Alex hat sich das Platz3-Album mal angeschaut!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>J.B.O.</strong> – &#8222;Deutsche Vita&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 30.03.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 39:12<br />
<strong>Label:</strong> AFM Records<br />
<strong>Stil:</strong> Fun Metal</div></div></div>
<p>Die <strong>„Verteidiger des Blödsinns“</strong> sind zurück! Am 30.03. erschien das 12. <strong>J.B.O.</strong>-Studioalbum <strong>„Deutsche Vita“</strong>, direkt eingestiegen auf Platz 3 der offiziellen deutschen Albumcharts. Und die Fun Metaller haben eine neue Hymne im Gepäck: <em>„Alles nur geklaut“</em>! Wie groß aber ist der Wahrheitsgehalt des Openers der aktuellen Platte?&nbsp;</p>
<p>Das Konzept hinter „Deutsche Vita“: Während <strong>J.B.O.</strong> in ihrer Bandgeschichte größtenteils international bekannte Titel aufgriffen und diese auf ihre Art und Weise <strong>„eindeutschten“</strong>, man denke an Titel wie <em>„Wir sind die Champignons“</em>, <em>„Schlaf Kindlein, schlaf“</em> oder <em>„Arschloch und Spaß dabei“</em>, ehren die vier Spaßvögel diesmal ausschließlich <strong>deutsche Künstler</strong> verschiedener historischer und musikalischer Epochen. Aufgegriffen wurden Songs aus DDR und BRD und insbesondere Titeln der <strong>Neuen Deutschen Welle</strong> kommt eine besondere Bedeutung zu. So erhalten Künstler wie <strong>NENA</strong>, <strong>NINA HAGEN</strong>, <strong>EXTRABREIT</strong> oder <strong>IDEAL</strong> eine gnadenlose Parodie, aber auch andere Meilensteine der deutschen Musikgeschichte, so zum Beispiel das Intro der Kinderserie <strong>&#8222;Wickie und die starken Männer&#8220;</strong>, bekommen eine Coverversion verpasst. Laut Aussage der Band erhielten nur Songs, deren Originale den Jungs auch persönlich etwas bedeuten, einen Platz auf der neuen Scheibe.</p>
<p>Bisher war mir <strong>J.B.O.</strong> als Band bekannt, die eben nicht einfach nur covert, zwar teils von Notenblättern abschreibt, aber dabei trotzdem ihre eigene <strong>„explizite Lyrik“</strong> erdichtet. Umso enttäuschter war ich, als ich erkennen musste, dass <strong>gerade einmal die Hälfte</strong> der 14 Songs aus<strong> selbstgeschriebenen Texten</strong> besteht. Beim Rest ist tatsächlich lediglich der Metal-Part neu.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Rjgkmpxo7wc?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.jbo.de/"><strong>Website</strong></a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/kickersofass/"><strong>Facebook</strong></a></p>
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		<title>HELIOD im Interview – Psychedelic Rock im Zeichen der Sonne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Mar 2018 09:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Blues Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Heliod]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Psychedelic]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie, ihr kennt HELIOD nicht? Na dann, herzlich Willkommen zu einer kleinen Kennenlern-Runde mit den Dresdener Psychedelic-Rockern! Vor ihrem Gig im Leipziger Musiklokal FLOWERPOWER haben sich Tom S. (Rhythm Guitar, Vocals), Tom W. (Lead Guitar), Max (Bass) und Martin (Drums) bereit erklärt, ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie, ihr kennt<strong> HELIOD</strong> nicht? Na dann, herzlich Willkommen zu einer kleinen <strong>Kennenlern-Runde </strong>mit den Dresdener <strong>Psychedelic-Rockern</strong>! Vor ihrem Gig im <strong>Leipziger Musiklokal FLOWERPOWER</strong> haben sich <strong>Tom S.</strong> (Rhythm Guitar, Vocals), <strong>Tom W.</strong> (Lead Guitar), <strong>Max</strong> (Bass) und <strong>Martin</strong> (Drums) bereit erklärt, ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern.</p>
<p><strong><em>S:</em> Danke für die Möglichkeit, heute ein paar Worte mit euch zu wechseln. Ihr seid ja noch eine relativ junge Band und man findet im World Wide Web nur wenige Insider-Infos über euch.</strong></p>
<p><strong>Tom W.:</strong> Die Klatschpresse war noch nicht da.</p>
<p><strong><em>S:</em> Seit wann gibt es euch denn schon als Band?</strong></p>
<p><strong>Martin:</strong> Seit 2015.</p>
<p><strong><em>S:</em> Und wodurch kam eure Konstellation zustande, wie habt ihr als Bandkollegen zusammengefunden?</strong></p>
<p><strong>Tom S.:</strong> Max, Tom W. und ich, wir kannten uns schon aus unserer <strong>Heimat</strong> und von ihnen ging das aus. Ihr hattet damals gemeint, ihr wollt Mucke machen, und dann haben wir uns erst zu dritt getroffen und im Laufe der Zeit noch versucht, einen <strong>Drummer</strong> zu finden.</p>
<p><strong>Max:</strong> Eine <strong>Drum Machine</strong>!</p>
<p><strong>Tom S.:</strong> &#8230; eine Drum Machine zu finden. Da wir aber im näheren Umfeld niemanden gefunden haben, haben wir das klassisch über eine <strong>Anzeige</strong> gemacht und dann ein schniekes Casting durchgezogen.</p>
<p><strong>Max:</strong> Ja, Tom und ich hatten vorher schon ne Band zusammen, <strong>SLEEPING WIDOW</strong>, und dann wollten wir halt weiter Musik machen.</p>
<p><strong>Tom W.:</strong> Ja, dann beim Studium in Dresden etwas Neues anzufangen, war irgendwie logisch. Und Martin ist das neue Mitglied.</p>
<p><strong>Martin:</strong> Eingekauft. Eingekaufter Spieler.</p>
<h3 style="text-align: center;">Puzzle piece</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="411" height="274" class=" wp-image-25402 alignleft" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0173-1024x683.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0173-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0173-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0173-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0173-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0173.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 411px) 100vw, 411px" /></p>
<p><strong><em>S:</em> Wo habt ihr die Anzeige geschaltet, wie läuft so etwas ab?</strong></p>
<p><strong>Max:</strong> Die haben wir in der <strong>Unizeitung der TU Dresden</strong>, der <strong>CAZ,</strong> geschaltet. Da haben sich auch ein paar Leute gemeldet, vier oder fünf, die haben auch alle vorgespielt, aber das klappte nicht. Der potentiellste Schlagzeuger hätte bloß ein halbes Jahr bei uns spielen können, weil er noch sein Diplom gemacht hat, und danach wäre er wahrscheinlich weggezogen.</p>
<p><strong>Martin:</strong> Da musstet ihr halt mich nehmen.</p>
<p><strong>Max:</strong> Dann hatten wir Glück, dass die befreundete Band von uns, mit der wir den Proberaum gebucht haben, zeitgleich auch auf Drummersuche war.</p>
<p><strong>Tom W.:</strong> Mir wurde gesagt, dass du, Martin, bei denen vorgespielt hast und dass die gesagt haben: „Ey, der war übelst gut, aber passt glaub ich nicht ganz so zu unserem Style&#8230;“. Also hab ich mir deine Nummer durchgeben lassen. Und dann haben wir das gemacht und das hat einfach richtig geil gepasst, geil getrommelt, gute Jams gleich von Anfang an und <strong>wie so ein kleines puzzle piece</strong> – zack, reingepasst. Eigentlich ganz geil, dass das so gut ging.</p>
<h3 style="text-align: center;">&#8222;Klingt, wie Sahnestaub schmeckt.&#8220;</h3>
<p><strong><em>S:</em> Wie würdet ihr selbst euren Musikstil beschreiben?</strong></p>
<p><strong>Tom W.:</strong> Schwierige Frage.</p>
<p><strong>Max:</strong> Klingt, wie Sahnestaub schmeckt.</p>
<p><strong>Martin:</strong> Psychedelic, Blues, Stoner&#8230;</p>
<p><strong>Tom S.:</strong> Ich war ganz froh, als eine Review über uns herauskam und dort gesagt wurde, dass es <strong>Heavy Psychedelic Blues</strong> ist. Ich finde, es kommen <strong>so viele unterschiedliche Einflüsse</strong> zusammen, das kann man schwer in einem Begriff unterbringen. Von jedem etwas Anderes – quasi das Extrakt der Hörgewohnheiten von jedem Bandmitglied. Das bringt er dann mit in den Songs ein und dann ergibt das halt ne komische Mischung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="347" height="520" class="wp-image-25453 alignright" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0248-683x1024.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0248-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0248-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0248-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0248.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 347px) 100vw, 347px" /></p>
<p><strong><em>S:</em> Gibt es bestimmte Bands, die ihr als Vorbilder bezeichnen würdet? Von welchen Musikern habt ihr euch etwas abgeschaut?</strong></p>
<p><strong>Martin:</strong> Bei den <strong>Siebzigern</strong> mal angefangen, da haben wir denke ich alle irgendwas von mitgenommen, seien es <strong>LED ZEPPELIN</strong> oder&#8230;</p>
<p><strong>Tom W.:</strong> &#8230;<strong>PINK FLOYD</strong> oder so, also diese atmosphärischen Sachen von den größeren Namen. Aber was moderne Bands angeht, da ist ja das Genre ganz schön am Wachsen, also, dass viele Bands dann wieder in so eine Richtung gehen, <strong>zurück zu den Wurzeln des Rock’n’Roll</strong>. Auf jeden Fall sehe ich <strong>ALL THEM WITCHES</strong> als Einfluss auf Sound und Arrangement unserer Songs.</p>
<p><strong>Tom S.:</strong> Bei mir sind es <strong>RADIOHEAD</strong> und <strong>Thom Yorke</strong>, von denen ich mir ganz viel abgucke.</p>
<p><strong>Tom W.:</strong> Ich bin großer <strong>HENDRIX</strong>-Fan, ich find seine Spielart ziemlich beeindruckend. Ich habe damals wegen seiner Musik angefangen mit Gitarrespielen.</p>
<p><strong>Max:</strong> Bei mir sind es die <strong>DOORS</strong>. <strong>BLACK MEADOW</strong> noch ein bisschen.</p>
<p><strong>Max:</strong> <strong>GRAVEYARD</strong> natürlich auch.</p>
<p><strong><em>S:</em> Besucht ihr selber auch Konzerte, und wenn ja, welche?</strong></p>
<p><strong>Tom W.:</strong> Nee, also, was andere machen, ist mir egal.</p>
<p><strong>Tom S.:</strong> <strong>TRUCKFIGHTERS</strong> in Chemnitz war das letzte Konzert, auf dem ich war.</p>
<p><strong>Max:</strong> <strong>QUEENS OF THE STONE AGE</strong> im Sommer wird auch super.</p>
<p><strong>Tom W.:</strong> Also, wir gehen auch gerne zu Konzerten, um die Frage zu beantworten. Das ist natürlich immer wieder schön, um so einen <strong>besonderen Gitarrenmoment</strong> aufzusaugen.<br />
Ich glaube, so ein Live-Gig bringt auch immer so viel <strong>Inspiration</strong> in das, was man selber auf der Bühne machen soll, will&#8230; Man guckt sich an, was andere Leute zocken, wie die ihren Sound und ihre Performance machen, das ist schon ein wichtiger Punkt, denke ich. Auch, sich einfach anzugucken, was andere Leute da machen.</p>
<h3 style="text-align: center;">Der Sonnengott</h3>
<p><strong><em>S:</em> Was bedeutet eigentlich euer Bandname und wie kamt ihr darauf?<img loading="lazy" decoding="async" width="209" height="299" class="wp-image-25404 alignleft" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Heliod-God-of-the-Sun.jpg"></strong></p>
<p><strong>Tom W.:</strong> Wir haben <strong>ziemlich lange rumgetüftelt</strong>, Bandname ist doch immer so ein schwieriges Thema. Wir hatten den Song <em>„The Sun“</em> schon recht früh, das war definitiv einer unserer ersten Songs. Und dieses <strong>Motiv Sonne</strong> hat sich mit der Zeit <strong>als Vibe abgezeichnet</strong>, der ganz gut wiederspiegelt, was wir machen.</p>
<p><strong>Tom S.:</strong> Also, im Prinzip ist es so: Das ist eine <strong>„Magic“-Sammelkarte: Heliod, der Sonnengott.</strong></p>
<p><strong>Max:</strong> Ich hatte gerade die <strong>Lemmy</strong>-Biographie gelesen und darin war eine interessante Passage über Bandnamen: Dass ein Bandname <strong>drei Silben</strong> haben sollte, damit er einprägsam ist, nicht zu lang, nicht zu kurz. Und das passte.</p>
<p><strong>Martin:</strong> Achso! Also ist da richtig Mathematik dahinter!</p>
<h3 style="text-align: center;">Tonstudio unter freiem Himmel</h3>
<p><strong><em>S:</em> Auf eurer Facebookseite zeigt ihr ja nicht selten, wie ihr auch mal mitten im Wald aufnehmt. Wie kommt man auf solche Ideen? Ist die Akustik dort besser?</strong></p>
<p><strong>Tom S.:</strong> Da hatten wir echt Glück. Wir haben Mitte letzten Jahres den Plan gefasst, da unser <strong>erstes Album</strong> <strong>aufzunehmen</strong>. Nachdem wir die Demo-EP im Proberaum in Eigenregie aufgenommen haben, wollten wir das auch mal ein bisschen professioneller angehen und sind dann über Kontakte zu einem Kumpel in der Heimat gekommen, der dort <strong>mitten im Wald eine Holzhütte hat</strong>, in der er aufnimmt, selber probt, selber produziert. So haben wir uns dort für zehn Tage eingenistet. Haben also gezeltet und sind dann jeden Tag zur Hütte gefahren und haben Mucke gemacht. Und hatten dort echt den Luxus, <strong>im Sonnenschein im Wald zu sitzen</strong> und dabei die Gitarren fürs Album einzuspielen.</p>
<h3 style="text-align: center;">Ideen sprudeln lassen<img loading="lazy" decoding="async" width="347" height="520" class="wp-image-25452 alignright" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0207-683x1024.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0207-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0207-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0207-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0207.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 347px) 100vw, 347px" /></h3>
<p><strong><em>S:</em> Wie bereitet ihr euch eigentlich vor auf so einen Gig? Gibt es da bestimmte Rituale oder Ähnliches?</strong></p>
<p><strong>Tom S.:</strong> Ich hab jetzt wieder in diesem <strong>RAMMSTEIN</strong>-Buch gelesen, dass die vorher alle zusammen <strong>Tequila</strong> saufen. Aber so ein Ritual haben wir gar nicht.</p>
<p><strong>Martin:</strong> Ein <strong>Proberitual</strong> einfach.</p>
<p><strong>Max:</strong> Einfach das Set ein- oder zweimal proben die Woche davor.</p>
<p><strong>Tom W.:</strong> Eigentlich ist das alles ziemlich entspannt. Da gibt es kein magisches Ritual. Alle versuchen einfach, in ihre <strong>Komfortzone</strong> zu kommen, sodass sie ganz entspannt sind.</p>
<p><strong>Martin:</strong> Aber bei der Probe haben wir ein Ritual: Wir fangen immer mit einem <strong>Jam</strong> an. Ideen sprudeln lassen.</p>
<p><strong><em>S:</em> Ansagen auf der Bühne zwischen den Songs kommen bei euch relativ kurz. Wollt ihr damit ausdrücken, dass ihr lieber die Musik für euch sprechen lasst?</strong></p>
<p><strong>Tom S.:</strong> Ich glaube, damit wollen wir einfach nur ausdrücken, dass keiner von uns ein großes Konzept dahinter hat, was zu sagen. Also bevor das <strong>gestelzt</strong> kommt&#8230; Man ist eher in der Musik, anstatt sich einen Kopf darüber zu machen, was man jetzt sagt und wie man das sagt. Und dann wird halt <strong>spontan</strong> schnell was <strong>rausgemurmelt</strong>. Bei meinen Vorbildern, die ich mir auf der Bühne angucke, wird auch selten viel gesagt. Da ist man froh, wenn der <strong>Liedtitel</strong> mal angesagt wird.</p>
<p><strong><em>S:</em> Also haltet ihr nicht viel davon, wenn ewig jemand quatscht, anstatt zu spielen?</strong></p>
<p><strong>Tom S.:</strong> Es hängt nun mal auch ein bisschen damit zusammen, dass unsere Musik nicht so eine Spaß- und Geigel-Party-Mucke ist. Bei <strong>Helge Schneider</strong> ist das beispielsweise etwas anderes!<br />
Wenn ich auf der Bühne Spaß habe, muss ich auch aufpassen, dass ich zwischen den Songs nicht anfange, ins Witzige abzudriften, weil unsere Songs von der <strong>Atmosphäre</strong> her ja nicht witzig sind. Und bevor man so viel überlegt „Mach ich’s jetzt witzig, mach ich’s jetzt ernst, was will ich sagen?“, sagt man lieber nix. Und ich finde das auch richtig so. <strong>Es muss einfach zusammenpassen.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" class="alignnone size-full wp-image-25454" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0235.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0235.jpg 800w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0235-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0235-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0235-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p><strong><em>S:</em> Was sind eure Ziele für die Zukunft? Im August 2016 habt ihr eure erste EP herausgebracht, letzten Sommer gab es eine Neuveröffentlichung. Wann steht das erste Album an?</strong></p>
<p><strong>Tom S.:</strong> Das kommt ganz bald. Da sind wir jetzt endlich beim Schritt des Mixings. Angepeilt ist, dass es <strong>Anfang April</strong> wirklich losgeht, dass wir da den ersten Song raushauen. Und das ist jetzt der nächste große Schritt für uns – endlich das Album fertig haben, draußen haben. Gucken wollen wir auch vor allem, dass wir es hinbekommen, das als <strong>Vinyl</strong> verfügbar zu machen. Das wollen ja gerade viele Leute.</p>
<p><strong>Tom W.:</strong> Das ist so ein kleiner <strong>Traum</strong> für eine Band, <strong>eine eigene Platte</strong> draußen zu haben, so ein schönes Stück Kunst in der Hand zu halten, was man selbst erarbeitet hat. Was alles überdauert.</p>
<p><strong>Tom S.:</strong> Was man irgendwann <strong>den Enkeln zeigen</strong> kann.</p>
<p><strong>Martin:</strong> Und dann damit auf <strong>Tour</strong> fahren!</p>
<p><strong><em>S:</em> Ich danke euch sehr für das nette Gespräch. Gibt es eurerseits noch abschließende Worte?</strong></p>
<p><strong>Tom W.:</strong> Kommt zu den Konzerten, erlebt <strong>HELIOD</strong> live.</p>
<p><strong>Tom S.:</strong> Und vor allem: <strong>Seid gespannt auf den April!</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ggDkAAUDI5c?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>HELIOD</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/heliodmusic/">Facebook</a> und <a href="https://heliod.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/heliod-im-interview-psychedelic-rock-im-zeichen-der-sonne/">HELIOD im Interview – Psychedelic Rock im Zeichen der Sonne</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>THE DIVIDED LINE – Besänftigung und Härte in Harmonie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Feb 2018 10:14:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Grunge]]></category>
		<category><![CDATA[Hard Rock]]></category>
		<category><![CDATA[paramnesia]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[The Divided Line]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Was haben Platon, die Stadt Toronto und Grunge gemeinsam? Wer sich jetzt einen Luftgitarre spielenden antiken Philosophen vorstellt, liegt knapp daneben. Stattdessen war das Liniengleichnis Platons, in dem die sinnlich wahrnehmbare Welt vom rein geistigen Gedankengut getrennt wird, Inspiration für den ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>The Divided Line – &#8222;Paramnesia&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 23.02.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 27:28 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Self-released<br />
<strong>Genre:</strong> Hard Rock/Soft Grunge</div></div></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was haben <strong>Platon</strong>, die Stadt <strong>Toronto</strong> und <strong>Grunge</strong> gemeinsam?</p>
<p>Wer sich jetzt einen Luftgitarre spielenden antiken Philosophen vorstellt, liegt knapp daneben. Stattdessen war das <strong>Liniengleichnis Platons</strong>, in dem die sinnlich wahrnehmbare Welt vom rein geistigen Gedankengut getrennt wird, Inspiration für den Bandnamen der kanadischen Rockband <strong>THE DIVIDED LINE</strong>.</p>
<p>Die neue Platte <strong>&#8222;Paramnesia&#8220;</strong> enthält teils meditative Klänge, ebenso wie <strong>progressive</strong> Elemente. Doch auch melodiöse, sogar <strong>radiotaugliche</strong> Passagen erhalten ihren Platz.<br />
So ganz dem Mainstream beugen will sich das Viergestirn jedoch nicht. Der Kern des Stils entstammt den alternativen Pfaden der <strong>Neunziger</strong> und bewegt sich irgendwo zwischen Alternative Rock (<strong>VERTICAL HORIZON</strong>) und Grunge (<strong>SOUNDGARDEN</strong>). Die Truppe erinnert an ein schlammigeres&nbsp;<strong>PUDDLE OF MUDD</strong> oder an die dunkleren Stücke von <strong>INCUBUS</strong>, während <strong>Greg Caves</strong> Vocals sich stimmlich an die von&nbsp;<strong>Jacoby Shaddix</strong> annähern. &nbsp;</p>
<p>Düster, zäh und eine Mischung, die in jede Situation passt. Leider verschwimmt der <strong>Radiosound</strong> der EP viel zu schnell zum bloßen <strong>Hintergrundgeräusch</strong>. Wo bleibt der <strong>Überraschungseffekt</strong>? &#8222;Paramnesia&#8220; bleibt insgesamt also eher eine Scheibe zum Nebenbeihören als zum richtig tief darin versinken. So sehr ich es auch versuche, richtige emotionale Mitgerissenheit will sich einfach nicht einstellen.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/LhKUZOLxjGw?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>DEATH KEEPERS – Wenn das mal nicht Heavy Metal ist!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jan 2018 11:23:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Death Keepers]]></category>
		<category><![CDATA[Debütalbum]]></category>
		<category><![CDATA[Hard Rock]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[Spain]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; &#160; Yes! Die Geschichte mit den guten Vorsätzen fängt doch schon mal gut an. Da hab ich mit &#8222;Rock this World&#8220; der spanischen&#160;DEATH KEEPERS&#160;gleich zu Anfang des Jahres endlich wieder ein Album gefunden, das mich in seinen Bann ziehen kann. Mag ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>DEATH KEEPERS</strong>&nbsp;– &#8222;Rock this World&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 22.01.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 53:58 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Fighter Records<br />
<strong>Stil:</strong> Heavy Metal</div></div></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Yes! Die Geschichte mit den guten Vorsätzen fängt doch schon mal gut an. Da hab ich mit &#8222;Rock this World&#8220; der spanischen&nbsp;<strong>DEATH KEEPERS</strong>&nbsp;gleich zu Anfang des Jahres endlich wieder ein Album gefunden, das mich in seinen Bann ziehen kann. Mag daran liegen, dass mir einige der Riffs irgendwie bekannt vorkommen: ein Stückchen von <em>„Seventh Son of a Seventh Son“</em> hier, ein fröhlicher <em>„Thunderstruck“</em>-Abklatsch da und ein bisschen <em>„Nothing Else Matters“</em>-Geklimper dort.<br />
Kurzum: Das Fünfgespann bewegt sich stilistisch gesehen relativ exakt <strong>zwischen Hard Rock und Thrash</strong>, gemixt mit unterschwelligen <strong>Power Metal-Einflüssen</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24552" aria-describedby="caption-attachment-24552" style="width: 295px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-24552 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Band-Death-Keepers.jpg" width="305" height="237" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Band-Death-Keepers.jpg 305w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Band-Death-Keepers-300x233.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 305px) 100vw, 305px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24552" class="wp-caption-text">DEATH KEEPERS</figcaption></figure>
<h3>Epik und Energie</h3>
<p>Auf ihrem Debut-Album präsentieren sich die Spanier fröhlich bis episch, energetisch und lebendig.<br />
Zwischen Gitarren-Riffs, die nicht selten die spielerische Leichtigkeit <strong>Vinnie Moore</strong>s in ihren Noten tragen und stellenweise fast in Richtung <strong>Mark Knopfler</strong> gehen, finden sich auch zwei Instrumentalstücke und eine schnulzige Ballade. Damit ist &#8222;Rock this World&#8220; nicht nur auf spieltechnischer Ebene, sondern auch durch den Genre-Mix durchaus abwechslungsreich. &nbsp;</p>
<p>Summa summarum endlich wieder etwas, wozu ich mein hart über Weihnachten angefuttertes Spe(c)kulatius-Bäuchlein abtanzen kann.</p>
<p><strong>Mehr davon, bitte!</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/zTOou718kH4?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><span id="more-24532"></span></p>
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		<title>IRON GRIFFIN &#8211; Zwischen Begeisterung und Ohrenschmerzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Dec 2017 10:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Iron Griffin]]></category>
		<category><![CDATA[Retro]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[space rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Vorhang geht auf. Die heutige Vorstellung ist eine Premiere: Es ist das finnische Ein-Mann-Projekt IRON GRIFFIN mit gleichnamiger Debüt-EP – ins Leben gerufen von Drummer Oskari Räsänen, den seine Band MAUSOLEUM GATE scheinbar noch nicht ausgelastet hat. Und was macht man ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>IRON GRIFFIN &nbsp;</strong>&#8211; &#8222;Iron Griffin&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 17.11.2017<br />
<strong>Dauer:</strong> 17:05 min<br />
<strong>Label:</strong> Gates of Hell Records<br />
<strong>Genre:</strong> Retro Rock</div></div></div>
<p>Der Vorhang geht auf. Die heutige Vorstellung ist eine Premiere: Es ist das finnische Ein-Mann-Projekt <strong>IRON GRIFFIN</strong> mit gleichnamiger Debüt-EP – ins Leben gerufen von Drummer <strong>Oskari</strong> <strong>Räsänen</strong>, den seine Band <strong>MAUSOLEUM GATE</strong> scheinbar noch nicht ausgelastet hat. Und was macht man als Musiker, wenn man noch jede Menge kreative Energie übrig hat? Richtig, man stampft ein neues Projekt aus dem Boden.</p>
<h4>Am Anfang war die Fasziantion &#8230;</h4>
<p>Das Intro schafft es binnen Sekunden, mich zu fesseln. Es ist ein spaciges Instrumentalstück, ganz ohne Gitarren, ohne Schlagzeug. Nur Synthesizer und Keyboard spielen auf dieser Bühne eine Rolle. Die Instrumente verschmelzen zu einer durchdringenden, eingängigen Melodie, die sich machtvoll in meinen Gehörgang bohrt, mich nicht mehr loszulassen scheint.<br />
Nachdem die Spannung schon zu Anfang so hochgehalten wird, bleibe ich natürlich erwartungsvoll drauf, was die folgenden Titel zu bieten haben.<br />
Eine hallende zweistimmige Gitarre leitet <em>&#8222;Message from Beyond&#8220;</em>,&nbsp;den zweiten Song der Platte im selbsternannten Retro Rock-Stil ein.<br />
War nicht eben die Rede von einer One Man Band? Aber da singt doch noch wer! Achso, das ist <strong>Toni Pentikäinen</strong>, Sänger von <strong>PSYCHEROSION</strong> und ein Freund <strong>Räsänen</strong>s. Mit Einsatz des Gesangs nimmt das Stück auch an Tempo zu. Der Gesang, welcher in so vielen Stücken moderner Musik die Hauptrolle spielt, wird jedoch nicht nur in diesem Titel stark von den Instrumenten verdeckt und wirkt beim Versuch, sich dagegen zu behaupten, leider äußerst verkrampft.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_23830" aria-describedby="caption-attachment-23830" style="width: 635px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-23830" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Mausoleum-Gate-Band.jpg" alt="" width="645" height="363" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Mausoleum-Gate-Band.jpg 645w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Mausoleum-Gate-Band-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 645px) 100vw, 645px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-23830" class="wp-caption-text">MAUSOLEUM GATE, das Hauptprojekt Oskari Räsänens</figcaption></figure>
<p>Ein fließender Übergang zum dritten Song der EP, <em>&#8222;Metal Conquest&#8220;</em>,&nbsp;gelingt leider nicht, stattdessen entsteht ein unreiner Bruch.<br />
Hört sich aber eher nach psychedelischem 70er-Jahre-Hard-Rock als nach Metal an! Aus dem Hintergrund schallt wieder das Keyboard und untermalt die sehr rhythmischen Gitarren mit einem sanften Gesäusel.</p>
<h4>Ob Autotune da noch etwas retten kann?</h4>
<p>Der letzte Song <em>&#8222;Lord Inqisitor&#8220;</em> beginnt ähnlich sanft wie das vorangegeangene Stück <em>&#8222;Journey to the Castle of King&#8220;</em> endet, nimmt jedoch schnell an Geschwindigkeit zu und wird durch einen hohen Ruf schlussendlich aus dem Schlaf erweckt.<br />
Der höhere Power Metal-Gesang klingt zum Ende aber fast nach gequälten Schmerzensschreien, ähnlich, wie es mich bei der Power Metal Band <strong>GUTTER SIRENS</strong> schon einmal abgeschreckt hat.<br />
Als Wiederaufnahme der instrumentalen Introduction hätte der Scheibe ein ähnlich eindrucksvolles Outro gut getan, sie umrahmt und ihr damit den letzten Schliff verpasst – vielleicht war es aber auch eben dieser Anflug von Perfektionismus, den man vermeiden wollte. Und das hört man auch an der Musik.</p>
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		<title>Musikalische Jugendsünden – und heute?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Nov 2017 11:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[cd]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendsünden]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als mein innerer Schweinehund neulich in einem halsbrecherischen Gewissenskampf die drängenden Uni-Unterlagen besiegte und der Prokrastinationsdrang das Steuer des sinkenden Schiffs namens „Mein Studium“ übernahm (Exmatrikulation ahoi!), machte ich eine äußerst interessante Entdeckung. Nein, ich durchstöberte nicht etwa den klischeehaft in Staub ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/musikalische-jugendsuenden-und-heute/">Musikalische Jugendsünden – und heute?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als mein innerer Schweinehund neulich in einem halsbrecherischen Gewissenskampf die drängenden Uni-Unterlagen besiegte und der Prokrastinationsdrang das Steuer des sinkenden Schiffs namens „Mein Studium“ übernahm (Exmatrikulation ahoi!), machte ich eine äußerst interessante Entdeckung. Nein, ich durchstöberte nicht etwa den klischeehaft in Staub und Spinnweben eingekleideten Dachboden der Großeltern, wie er doch so gerne in Geschichten beschrieben wird; stattdessen stieß ich auf einen <strong>alten USB-Stick</strong>. Ganze vier Gigabyte Speicherkapazität, darauf all jene Musik, die ich mit zarten 12, 13 Jahren gehört habe – längst vergessene Relikte aus vergangenen Zeiten. Ob sich darunter auch so mancher Schatz verbirgt? Eine Recherche der etwas anderen Art.</p>
<h3><strong>SCHÄTZE? WOHL KAUM.</strong></h3>
<p>Auf den ersten Blick ist mein mentaler Metalldetektor wieder nur auf rostige Nägel anstelle der erhofften Goldmünzen gestoßen. <strong>NENA? ABBA? ASHLEY TISDALE?</strong> Nicht gerade etwas, womit ich heute angeben würde. Huch! Und schon steht es im Internet. Naja, was solls. Auch nicht viel schlimmer als die peinlichen Memes nach der letzten Party. Oder doch?</p>
<h3><strong>SCHAM ODER STOLZ?</strong></h3>
<p>Und dennoch steckt so viel mehr dahinter. Schon schwelge ich wieder in schönen <strong>Kindheitserinnerungen</strong>, den Gedanken an das stundenlange Stöbern in den <strong>Bravo Hits-CDs</strong> in der Bibliothek der nächsten Kleinstadt (um sie dann zu Hause von meinem großen Bruder heimlich brennen zu lassen). Oder an die <strong>FALCO-, AC/DC-, PINK FLOYD-</strong>Scheiben, die mein Vater auf so mancher langer Autofahrt eingelegt hat (Ja, der Mann hat Geschmack! ;)).</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_23280" aria-describedby="caption-attachment-23280" style="width: 464px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-23280 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/Ultraschall.jpg" height="359" width="474" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/Ultraschall.jpg 677w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/Ultraschall-300x227.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-23280" class="wp-caption-text">Pränatale Ehrung Ronnie James Dios oder doch purer Zufall?</figcaption></figure>
<p>Sind wir doch mal ehrlich: Nicht jeder von uns hielt schon als <strong>Fötus im Mutterleib</strong> die Mano Cornuta in die Höhe.<br />
So kenne ich kaum jemanden in meinem Alter, der als Kind nicht auch voller Inbrunst <em>&#8222;<span style="color: #993300;">Dragostea Din Tei</span>&#8222;</em> von <strong>O-ZONE</strong> mitgeschmettert hat – zwar vermutlich <strong>mit falschem Text, aber guter Laune</strong>. (Da die Charts ständig im Wandel sind kann ich, was das betrifft, natürlich nur für meine Generation sprechen.)<br />
Erst recht wird niemandem beispielsweise gleich der Black Metal in die Wiege gelegt. Stattdessen <strong>steigert sich</strong> die Spezies des Metalheads, man gewöhnt sich Stück für Stück an die Härte, bis man irgendwann seine individuelle <strong>musikalische Wohlfühlzone</strong> entdeckt, derer Einladung zum Bleiben man nur zu gern nachkommt.<br />
Dennoch tun die meisten von uns heute gern so, als hätte es in ihrem musikalischen Lebenslauf <strong>nie etwas anderes</strong> als den Metal gegeben. <strong>Warum eigentlich?</strong></p>
<h3>&nbsp;</h3>
<p>Irgendwann kommt häufig eben der Punkt, an dem man sich als großer Musikfan in einer bestimmten Szene oder Subkultur <strong>behaupten</strong> möchte &#8211; nach dem Motto: <strong>&#8222;Ich bin ein ganz Trver!&#8220;</strong> Da wird es zum höchsten aller Ziele, in den <strong>exklusiven Club</strong> namens &#8222;Metalszene&#8220; aufgenommen zu werden.<br />
Doch um welchen Preis? Benzin und Streichholz auf all die Platten der Vergangenheit, die doch letztlich nicht nur einen materiellen, sondern auch einen <strong>emotionalen Wert</strong> besitzen, ein Stückweit sogar zur Persönlichkeit gehören? Muss man seine musikalischen Wurzeln und den zugehörigen Werdegang wirklich zwanghaft <strong>ausradieren</strong>, um in der Szene Fuß zu fassen, ihr angehörig sein zu &#8230;&#8220;dürfen&#8220;?&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_23288" aria-describedby="caption-attachment-23288" style="width: 327px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-23288 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/Trveness-Meme-Versuch-2-300x293.jpg" height="329" width="337" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/Trveness-Meme-Versuch-2-300x293.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/Trveness-Meme-Versuch-2.jpg 394w" sizes="auto, (max-width: 337px) 100vw, 337px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-23288" class="wp-caption-text">Blöd gelaufen.</figcaption></figure>
<h3><strong>Schluss mit der Geheimniskrämerei</strong></h3>
<p><strong>Nein!</strong> Kein Mensch muss sich für die Klänge <strong>rechtfertigen</strong>, die ihm ehemals Freude gemacht haben – nicht vor sich selbst, erst recht nicht vor anderen. Weder gibt es <strong>„Aufnahmetests“</strong> für die Metalszene (mal abgesehen vom ominösen Teste-Dich.de-Trveness-Quiz, aber das ist für seriöse Statistiken vermutlich nicht allzu aussagekräftig), noch muss man sein stählernes Herz auf einer Skala von <strong>MODERN TALKING</strong> bis <strong>Varg Vikernes</strong> einordnen. Schätzt man auch heute selbst manche jugendliche Vorliebe als den ultimativen musikalischen Fehlgriff ein, ist das noch lange kein Grund, sich dafür in Grund und Boden zu schämen. Lange Zeit glaubte ich das nämlich, aus Angst, in der Metalszene&nbsp;<strong>nicht ernst genommen</strong> zu werden.<br />
Metallerweile kann ich zum Glück ganz offen dazu stehen und <strong>selbst über meine Geschmacksverirrungen lachen</strong>, weil es &#8211; in Anbetracht dessen, was jetzt tagein-tagaus im Hinter- oder Vordergrund dudelt &#8211; so absurd erscheint, zurückzublicken. Lasst uns einfach ein bisschen offener damit umgehen.</p>
<p>Deshalb hier meine letzte kleine Beichte: Die erste CD, die ich mir selbst gekauft hatte, war von <strong>TAYLOR SWIFT</strong> (Kaufgrund: Ich fand das Cover irgendwie schön). Etwa fünf Jahre später jedoch fand ich mich im selben CD-Laden wieder, trug aber diesmal mit stolz geschwellter Brust eine <strong>IRON MAIDEN</strong>-Scheibe nach Hause.</p>
<h3><strong>Welchen Unterschied das jetzt macht?</strong></h3>
<p><strong>Einen persönlichen</strong>. Auch, wenn mein anfängliches Interesse für Musik an einer vollkommen anderen Stelle gestartet ist, als man heute glauben mag, hat es doch dazu beigetragen, mich dorthin zu führen, wo ich jetzt stehe. Das Finden des individuellen Musikgeschmacks ist ein <strong>Prozess</strong>, der sich, wie man an meinem kleinen &#8222;Geständnis&#8220; sieht, auch mal über ein paar Jahre hinziehen kann – vor allem in der <strong>Pubertät</strong> wahrscheinlich nicht untypisch.</p>
<p>Sicher kein <strong>Musterbeispiel</strong> des musikalischen Lebenslaufs eines Metalheads, für mich aber eine <strong>spannende Rückverfolgung</strong>. Und an einem endgültigen Ziel dieser faszinierenden Entwicklung bin ich garantiert noch lange nicht angelangt. Denn das ist &#8211; <strong>Zukunftsmusik</strong>.</p>
<p>Auch ein paar solcher &#8222;Beichten&#8220; parat, die ihr euch von der Seele schreiben möchtet? Nur zu, <strong>teilt</strong> sie mit uns! Ich bin auf eure Geschichten gespannt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Überhaupt keine Lust mehr auf Musik? <a href="https://silence-magazin.de/keine-zeit-mehr-fuer-die-musik/">HIER</a> klicken!</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p><em><strong>Dies ist ein Beitrag von Gastautorin:</strong></em> <strong>Alexandra</strong></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/musikalische-jugendsuenden-und-heute/">Musikalische Jugendsünden – und heute?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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