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	<title>Gastautor, Autor auf Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 12 Sep 2025 08:22:17 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Gastautor, Autor auf Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Still not okay &#8211; OCEANS auf erster Headlinertour</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2025 10:31:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[Nu Metal]]></category>
		<category><![CDATA[oceans]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Nu-Death-Koloss OCEANS ist zurück mit seiner ersten, eigenen Headliner Tour! Erfahrt hier, wo ihr die Jungs live sehen könnt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/still-not-okay-oceans-auf-erster-headlinertour/">Still not okay &#8211; OCEANS auf erster Headlinertour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der <strong>Nu-Death-Koloss</strong> <strong>OCEANS</strong> ist zurück mit seiner ersten, eigenen Headliner Tour!</p>
<p>Mit im Gepäck ist nicht nur die Melodic-Death-Metal-Band <strong>DELIVER THE GALAXY</strong>, sondern neben bisherigen Bangern wie &#8222;<em>Shark Tooth&#8220;</em> oder &#8222;<em>Hell is where the heart is&#8220;</em> auch brandneue, heiße Songs.</p>
<p>Einer dieser Songs ist auch der Namensgeber der Tour; mit &#8222;<em>Still not okay&#8220;</em> zeigen <strong>OCEANS</strong> mal wieder, dass sie ihrem unverwechselbaren Sound treu bleiben.</p>
<p>Die Message hinter jedem Song befasst sich mit Depressionen, dem täglichen inneren Kampf und dem negativen Einfluss von sozialen Medien auf die Menschheit.</p>
<p>Lasst euch gesagt sein: Diese Band ist keine Nieschenband, die ausschließlich für Menschen gedacht ist, die eben „Nicht Okay“ sind; wer auf brutalen Sound, gepaart mit emotionalen Cleargesang steht, wird <strong>OCEANS</strong> lieben.</p>
<p><strong>Tickerts gibt&#8217;s</strong> <a href="https://www.eventim.de/artist/oceans/oceans-deliver-the-galaxy-still-not-okay-tour-2025-3902100/"><strong>HIER</strong></a>! Sind <strong>OCEANS</strong> auch in eurer Nähe unterwegs? Findet es raus:</p>
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<div dir="auto"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-49191 size-large alignnone" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/09/oceans_tour-819x1024.jpg" alt="" width="819" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/09/oceans_tour-819x1024.jpg 819w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/09/oceans_tour-240x300.jpg 240w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/09/oceans_tour-750x938.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/09/oceans_tour.jpg 1080w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /></div>
<div dir="auto">&nbsp;</div>
</div>
<p><iframe style="border-radius: 12px;" src="https://open.spotify.com/embed/artist/7x3hXpGkI296eBLTbhbND0?utm_source=generator&amp;theme=0" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" data-testid="embed-iframe"></iframe></p>
<div dir="auto"><strong>OCEANS</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/oceansofficialDE/">Facebook</a> und <a href="https://www.instagram.com/oceansofficial/">Instagram</a>!</div>
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		<title>VAINSTREAM ROCKFEST ‘24: Klassentreffen der Faculty of Punk, Metal and Hardcore</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2024 07:12:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[Münster]]></category>
		<category><![CDATA[rockfest]]></category>
		<category><![CDATA[vainstream]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ende Juni locken einige Pits nach Münster. Das VAINSTREAM Rockfest steht an! Unser Neuzugang Jacqueline ist für euch vor Ort und hat hier ein paar heiße Infos!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vainstream-rockfest-24-vorbericht/">VAINSTREAM ROCKFEST ‘24: Klassentreffen der Faculty of Punk, Metal and Hardcore</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In etwas weniger als zwei Wochen ist es endlich soweit: <strong>Die Faculty of Punk, Metal and Hardcore</strong> öffnet vom <strong>28.-29.06.2024</strong> ihre Pforten zum jährlichen Klassentreffen in <strong>Münster</strong>. Die Rede ist von keiner anderen Sause als dem <strong>Vainstream Rockfest</strong>, welches dieses Jahr zum ersten Mal an gleich zwei aufeinander folgenden, vollen Tagen zu jeder Menge Headbanging- und Pit-Spaß einlädt.</p>
<p>Für polyjamouröse Menschen, zu denen ich mich selbst definitiv zähle, dürfte bei all der Vielfalt des zweitägigen Line Ups definitiv kein Wunsch offen bleiben. <strong>ERRA</strong> sorgen gleich am ersten Tag für eine gehörige Portion <strong>Djent</strong> und haben ihr neues Album &#8222;Cure&#8220; im Gepäck. Gespannt bin ich dagegen, in welchem Ausmaß <strong>PARKWAY DRIVE</strong> ihren Feuerteufel in Münster ausleben und wie <strong>BURY TOMORROW</strong> sich ohne Bassist <strong>Davyd Winter-Bates</strong> schlagen werden. Dieser musste sich aus gesundheitlichen Gründen von den nächsten Shows freistellen und bat jüngst auf Instagram um zahlreiche Pappversionen seiner selbst, um zumindest im Herzen dabei zu sein. Natürlich wäre das <strong>Vainstream</strong> nicht was es ist, wäre nicht auch die Beatdown-Kombo <strong>NASTY</strong> am Start und selbstverständlich auf meiner Watchlist &#8211; dagegen freue ich mich aber auch auf die etwas entspannteren Töne der britischen Punk-Pop-Crew von <strong>BOSTON MANOR</strong>.</p>
<p><iframe title="Boston Manor - Sliding Doors" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ty-Dam9KsB8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mit Bands von A, wie <strong>AGNOSTIC FRONT</strong> bis Z, wie <strong>ZULU</strong>, verspricht das <strong>Vainstream Rockfest</strong> wieder ein Klassentreffen mit erinnerungswürdigen Momenten zu werden und hierzu gibt es gleich noch zwei gute Nachrichten:</p>
<ul>
<li>1. &#8211; Das <strong>Vainstream</strong> kollidiert diesmal nicht mit dem <strong>Full Force</strong> und</li>
<li>2. &#8211; Es gibt noch 5&#215;2 Hände voll Karten zu erstehen.</li>
</ul>
<p>Wer also<a href="https://silence-magazin.de/full-force-2024-vorbericht/"> eine Woche vorher</a> auf dem <strong>Force</strong> die Qual der Wahl wegen etwaiger Überschneidungen hat, kann beim <strong>Vainstream</strong> ggf. noch die ein oder andere Band mitnehmen.</p>
<p>Zu den restlichen Tickets flitzt ihr <a href="https://vainstream.com/#tickets">hier entlang</a>.</p>
<p>Damit ihr definitiv nichts verpasst, haben wir die <strong>Running Order</strong> schon mal angehangen, einfach <a href="https://vainstream.com/VR2024_runningorder.pdf">hier klicken</a>.</p>
<p>Das <strong>Vainstream</strong> hält euch wie immer vor, während und nach dem Festival über seine Social Media Kanäle auf dem laufenden. Für weitere Informationen und die restlichen Tickets werft ihr am besten einen Blick auf die <a href="https://vainstream.com">Website</a>. &nbsp;</p>
<hr>
<p><span style="color: #800000;"><em>Dies ist ein Beitrag von unserer Noch-Gastautorin: <strong>Jacqueline</strong></em></span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vainstream-rockfest-24-vorbericht/">VAINSTREAM ROCKFEST ‘24: Klassentreffen der Faculty of Punk, Metal and Hardcore</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>MONOSPHERE &#8211; Zwischen Dinnerparty und Weltuntergang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Nov 2023 14:50:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[monosphere]]></category>
		<category><![CDATA[sentience]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Gastautor Dennis hat sich das aktuelle Album von MONOSPHERE zu Gemüte geführt. Seine Eindrücke gibt es jetzt hier. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/monosphere-sentience/">MONOSPHERE &#8211; Zwischen Dinnerparty und Weltuntergang</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">MONOSPHERE &#8211; &#8222;Sentience&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>20. Oktober 2023<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong><a href="https://www.bloodblast.com">Blood Blast Distribution</a><br />
<strong>Dauer:&nbsp;</strong>54 min.<br />
<strong>Genre:</strong> Progressive Metalcore</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Eine der wenigen, in der Popkultur regelmäßig verlässlich verwursteten Storys ist die, dass irgendeine <strong>Künstliche Intelligenz</strong> ein Eigenleben entwickelt und droht die Menschheit zu vernichten. Die Thematik kennen ältere Semester noch aus Filmen wie <strong>Matrix</strong>&nbsp;oder <strong>Terminator</strong>. Jüngere Semester haben zumindest schonmal mit irgendeinem KI Tool irgendeine absurde Bildcollage erstellt, aber von einem Bedrohungszenario durch KI sind wir noch weit entfernt. Oder!? Zumindest die Mainzer Progressive Metalcore-Band <strong>MONOSPHERE</strong> scheint KI eher weniger über den Weg zu trauen und hat dabei mit &#8222;Sentience&#8220; ein dickes Brett abgeliefert, bei dem mehr Genres abwechselnd bedient werden, als auf dem <strong>Highfield Festival</strong>.</p>
<h3>MENSCH GEGEN MASCHINE</h3>
<p>Übersetzt man Sentience ins Deutsche erhält man soviel wie <strong>Empfindung. </strong>Rein inhaltlich wird dahingehend auf besagte KI abgestellt, die scheinbar ein eigenes Empfinden entwickelt und sich dabei aus der <strong>vorgegebenen Programmierung </strong>befreien will. Vielleicht ist das aber auch nur eine Metapher für Menschen, die aus ihrer sozialen Programmierung ausbrechen wollen? Oder es lässt sich wie bei der <strong>Matrix</strong>-Triologie eine Sowohl als auch Interpretation anführen, bei der sowohl eine KI die Menschheit als Energiequelle missbraucht und die Emanzipation der Menschen von dieser KI eben auch als Metapher für das <strong>Hinterfragen gesellschaftlicher Normen</strong> betrachtet werden kann? Nun, was genau uns die fünf Rheinland-Pfälzer sagen wollen &#8211; darüber kannst du dir ausführlich beim Empfinden der Musik Gedanken machen, wenn du dir die <strong>54 Minuten</strong> der Platte gibst. &#8222;Sentience&#8220; ist damit auch deutlich länger als das Vorgängeralbum &#8222;The Puppeteer&#8220;&nbsp;von 2021.</p>
<h3>ALLES FLIEßT ZUSAMMEN</h3>
<p>Bei &#8222;Sentience&#8220;&nbsp;lässt sich ohne weiteres sagen, dass der <strong>Genre-Stilbruch</strong> die Philosophie beim Songwriting gewesen sein muss. Doch von Chaos kann dabei keine Rede sein, da alle Genre und Instrumente <strong>harmonisch</strong> ineinandergreifen. Egal ob Akustikgitarre, Orgel oder Choreinlage &#8211; egal ob schnell oder gemütlich. Der energetische und düstere Post-Metal geht mit den Post Hardcore oder Jazzpassagen (<em>&#8222;Living Flame&#8220;</em>) und derben Breakdowngewitter oder Deathcore Gutturals (<em>&#8222;Smoke &amp; Wires&#8220;)</em> Hand in Hand und der Sound rutscht dabei nie in die dissonante Mathcore-Schiene ab, etwa im Song <em>&#8222;Human Disguise&#8220;</em>. Musst also &#8222;leider&#8220; weiterhin deine alten <strong>THE DILLINGER ESCAPE PLAN</strong> Scheiben hören. Besonders gut gefallen hat mir der Song <em>&#8222;Ava&#8220;</em>, der von der Songstruktur sehr an die Andorraner von <strong>PERSEFONE</strong>&nbsp;erinnert. <strong>MONOSPHERE</strong>&nbsp;verstehen es <strong>geschickt gesetzte Übergänge</strong> zwischen den Songs zu setzen, sodass ein stimmiges Gesamtbild die Gehörgänge massiert.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Monosphere - Ava (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/FgvDcbYmaTQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der avantgardistische Anspruch der Mainzer lässt sich aber nicht nur an der harmonischen Gesamtwirkung ablesen, sondern auch an dem, was man in den einzelnen Genrephasen musikalisch durchlebt. Anders gesagt: es gelingt wenig Bands derart atmosphärisch <strong>düstere und heitere Momente</strong> zu kombinieren ohne das es nach 00er Myspace-Metalcore by Studioforce klingt. Während du in dem einen Moment noch akustisch auf einer jazzigen <strong>Dinnerparty</strong> entspannst, bist du im nächsten Moment im Auge eines den Himmel dunkelschwarz färbenden <strong>Herbststurms</strong>. Der Sound ist also sowohl <strong>technisch</strong>,<strong> kalt</strong>, <strong>brachial</strong> und dann auch wieder <strong>ruhig und sanftmütig</strong>. Los geht es mit <em>&#8222;Preface&#8220;</em> &#8211; einem ruhig und Piano-untermalten Introsong, der nach vier Minuten in <em>&#8222;Borderline Syndrom&#8220;</em>&nbsp;übergeht und sich hier die geballte Metalcore-Wut entlädt, begleitet von Synthklängen. Gleichzeitig wird eine durch Blastbeats, die an <strong>MENTAL CRUELTY</strong> erinnern, erzeugte <strong>Soundwand</strong> hochgezogen, die mit kräftigen <strong>Schouting und Leersaitensport</strong> gestützt wird. Nach weiteren drei Minuten ist man aber plötzlich auf besagter Dinnerparty. Muss aber ja auch so sein bei einer Band die sich im <strong>Progressive Metal</strong> angesiedelt hat.</p>
<p>Wenn Prog für dich Life ist, dann ist &#8222;Sentience&#8220;&nbsp;für dich Pflicht!</p>
<ul>
<li><span style="color: #800000;"><span style="color: #000000;">Als Gast für euch getippt:</span> Dennis</span></li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-44919" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/11/Monosphere-Feb-2023-scaled-e1692711632513-1068x601-1.jpg" alt="" width="1068" height="601" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/11/Monosphere-Feb-2023-scaled-e1692711632513-1068x601-1.jpg 1068w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/11/Monosphere-Feb-2023-scaled-e1692711632513-1068x601-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/11/Monosphere-Feb-2023-scaled-e1692711632513-1068x601-1-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/11/Monosphere-Feb-2023-scaled-e1692711632513-1068x601-1-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1068px) 100vw, 1068px" /></p>
<p><strong><a href="https://monosphere.net">monosphere.net</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/monosphere-sentience/">MONOSPHERE &#8211; Zwischen Dinnerparty und Weltuntergang</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>PASCOW &#8211; Intelligente Texte und Ohrwurmgarantie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2023 17:30:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschpunk]]></category>
		<category><![CDATA[pascow]]></category>
		<category><![CDATA[punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[Sieben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liegt PASCOW irgendwo in der Uckermark? Nein, unser Gastautor Dennis meint: lieber in deinem Player der Wahl! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/pascow-sieben/">PASCOW &#8211; Intelligente Texte und Ohrwurmgarantie</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">PASCOW &#8211; &#8222;SIEBEN&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>27. Januar 2023<br />
<strong>Label:</strong> <a href="https://rookierecords.de">Rookie Records</a> / Kidnap Music<br />
<strong>Dauer:</strong> 36 min.<br />
<strong>Genre:</strong> Deutschpunk</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p align="LEFT">Sieben &#8211; eine Zahl, die dir vielleicht noch aus dem Matheunterreicht geläufig ist und gleichzeitig der Albumtitel der neuen <strong>PASCOW</strong> Scheibe. Der Titel ist dabei nicht random gewählt, sondern weil es die siebte LP-Veröffentlichung der Rheinland-Pfälzer ist. Vermutlich wirst du dir als Brutal Tech Deathmetal Fan, der versehentlich auf diese Rezension hier geklickt hat denken – <strong>PASCOW</strong>? Klingt wie ein Dorf in der Uckermark!? Kein Problem mein Freund &#8211; ich kläre dich auf. Im Jahr <strong>1998</strong> gründeten zwei Brüder mit dem Familiennamen Pascow die besagte Band und sind seitdem absolute <strong>Schwergewichte der Deutschpunk-Szene</strong>. Ihre Markenzeichen: sehr eingängige Melodien, rauer Gesang und kryptische Texte. Also gerade nicht der Sonntags-Wohlfühlpunk, den dir Spotify regelmäßig vorschlägt und den du dann als &#8222;Private Session&#8220; hörst. &nbsp;</p>
<h3 align="LEFT">MERKEL JUGEND</h3>
<p align="LEFT">Schon bei ihrem drei Jahre zurückliegenden Album &#8222;Jade&#8220; hat sich die Band von einem ihrer Markenzeichen, den besagten kryptischen Texten entfernt. Heißt, du wusstest beim Hören, wenn auch immer noch ziemlich durch die Blume, was dir die Band sagen will. Dieser Trend setzt sich auf der neuen Scheibe weiter fort und bringt uns zum Song <em>&#8222;Gottes Werk und Teufels Beitrag&#8220;</em>. Darin rechnet die Band mit all denen ab, die von Themen wie wachsendem Rechtspopulismus und Klimawandel nichts wissen wollen und werden dabei<strong> ungewöhnlich deutlich</strong>. Nagut, sich konkret politisch zu äußern gehört ja zum Deutschpunk irgendwie dazu und ist auch nicht direkt etwas Neues, aber in der Form für die Band <strong>PASCOW</strong> schon. Auch bei den Songs <em>&#8222;Himmelhunde&#8220;</em>, <em>&#8222;Mailand&#8220;</em> oder <em>&#8222;Monde&#8220;</em> geht es um die Szenedauerbrenner wie Gentrifizierung, Konsum- und Systemkritik und alle diese Nummern hören sich gut weg.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Pascow - Mailand (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/31hatWP177c?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3 align="LEFT">GENERATION NOKIA</h3>
<p align="LEFT">Wie schon erwähnt sind die Lyrics bei <strong>PASCOW</strong> ein wichtiger Sellingpoint. Und auch wenn man sich auf vergangenen Platten teilweise keinen Begriff der Botschaft dahinter machen konnte, waren die <strong>einprägsamen Sprachbilder</strong> immer die große Kunst dahinter. Gerade wenn es nicht um Politik, sondern um alltägliche Erlebnisse geht, von denen du und ich auch ein Lied singen könnten, sind <strong>PASCOW</strong> am stärksten. Auf &#8222;Sieben&#8220; fällt dabei besonders der Song <em>&#8222;Daniel &amp; Hermes&#8220;</em> heraus, der meiner Meinung nach auch <strong>der Stärkste</strong> der Veröffentlichung ist. Man bleibt sich also der &#8222;<strong>PASCOW</strong>-Formel&#8220; treu und versucht es nicht mit belanglosen und aneinander gereihten Kalendersprüchen, die leider viele Bands aus dem Genre mittlerweile im Abo beziehen zu scheinen.</p>
<h3 align="LEFT">ZWICKAU SEHEN UND STERBEN</h3>
<p>Einige Fans werden jetzt vielleicht sagen &#8211; ja okay, aber das hatten wir ja schon, wird es nicht mal Zeit für Veränderung? Und das mag für den weniger konservativen Teil der Fanbase durchaus ein valider Punkt sein. Während die letzte Scheibe &#8222;Jade&#8220; sehr experimentell war und Ska-Passagen, Features oder eine Ballade enthielten, beschränkt es sich hier lediglich auf <strong>ein Feature</strong>. Damit knüpft das Album eher da an, wo &#8222;Diene der Party&#8220; <strong>2014</strong> aufgehört hat. Musikalisch wird in den zwölf Tracks (mit wenigen Ausnahmen) also rigide durchgezogen, mit schnellen Gitarrenriffs und Refrains mit <strong>Ohrwurmgarantie</strong>, ohne dass es zu sehr nach &#8222;<strong>KRAFTKLUB</strong>&#8220; klingt. Solltest du also mal wieder die Lust nach einer authentischen Deutschpunk-Platte, über der nicht das Damoklessschwert von vielen enttäuschten Fans hängt, verspüren, kannst du hier bedenkenlos zugreifen!&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-41582 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/PASCOW_2022_c_simonengelbert-343-1.jpg" alt="" width="750" height="499" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/PASCOW_2022_c_simonengelbert-343-1.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/PASCOW_2022_c_simonengelbert-343-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/PASCOW_2022_c_simonengelbert-343-1-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p><a href="https://pascow.org">OFFIZIELLE WEBSITE</a></p>
<hr>
<p><span style="color: #800000;"><em>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <strong>Dennis</strong>.</em></span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/pascow-sieben/">PASCOW &#8211; Intelligente Texte und Ohrwurmgarantie</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>LORDI &#8211; Prattelner Club Z7 wird &#8222;Sexorziert&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2019 05:44:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[European Song Contest]]></category>
		<category><![CDATA[Finnisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hard Rock]]></category>
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		<category><![CDATA[Lordi]]></category>
		<category><![CDATA[Pratteln]]></category>
		<category><![CDATA[Schock Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Sextourcism]]></category>
		<category><![CDATA[tour]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was passiert, wenn man die Kuschelrock-Sammlung durch Null teilt?!<br />
Wir glauben, es kommt diese Platte raus!</p>
<p>LORDI hat hier entweder ein Wortspiel geschaffen oder einen Zungenbrecher: "Sextourcism In Z7" Was meinst du?<br />
Wir haben auf jeden Fall eine Note dafür. Es ist übrigens keine 6.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">LORDI &#8211; &#8222;Sextourcism In Z7&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 26.07.2019<br />
<strong>Dauer:</strong> 94:34 Min.<br />
<strong>Label:</strong> AFM Records<br />
<strong>Genre:</strong> Hard Rock/Heavy Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Dieses Jahr meldet sich die finnische <strong>Monstrositäten-Metalband LORDI</strong> mit einem Live-Album zurück. Wie vielleicht einigen bekannt sein dürfte, leben <strong>LORDI</strong> seinen monstermässigen Stil nicht nur in Form von Kostümen und Masken aus, sondern übertragen dies auch auf ihre Musik &#8211; instrumental wie auch textlich. Wer hier <strong>Kuschelrock</strong> erwartet, ist vollkommen falsch. Mit harten Gitarrenriffs und aussagekräftigen Zeilen, wie <strong>&#8222;Devil is a loser and he&#8217;s my bitch&#8220;</strong> markiert diese Band ihr Revier. Aus diesem Grund kann man sie weder musikalisch noch optisch mit anderen Bands vergleichen.</p>
<p>Ich bin immer etwas skeptisch, wenn es um Live-Alben geht, da Konzerte doch ein gewisses Gefühl vermittelt sollen. Bei dem Pressen auf einen CD-Rohling bleibt dieses meistens jedoch auf der Strecke. So hatte ich auch hier meine Bedenken, welche sich leider auch bestätigen. Mehr als ein Gitarrensolo hier und da und gelegentlichen, leisen Zwischenrufen bekommt man nur wenig von einer Konzertaufnahme mit. Auch ist es schade, dass die Instrumente teilweise untergehen und die Stimme von <strong>Tomi Putaansuu</strong> oftmals sehr viel lauter ist.</p>
<p>Es macht durchaus Spaß sich dieses Album anzuhören. Jedoch würde ich es eher als &#8222;Best of&#8220;-Album bezeichnen und es kann, sofern man nicht mit größeren Erwartungen ran geht, auch Spaß machen. Natürlich dürfen Klassiker wie <em>&#8222;Blood Red Sandman&#8220;</em>, <em>&#8222;Would You Love A Monsterman&#8220;</em> und <em>&#8222;Devil Is A Loser&#8220;</em> nicht fehlen. Das soll aber keinesfalls heißen, dass <strong>LORDI</strong> nicht im Stande seiem, auch neue Lieder zu produzieren. Es sind natürlich auch ein paar der neueren Werke von ihrem letzten Album &#8222;Sexorcism&#8220; dabei. Den Anfang macht natürlich das namensgebende Stück <em>&#8222;Sexorcism&#8220;</em>. Spätestens mit dem zweiten Song, <em>&#8222;Would You Love A Monstermann&#8220;</em>, sollte die Menge bei den Konzerten richtig abgegangen sein, wovon man auch hier leider nur sehr wenig mitbekommt.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="LORDI - Recordead Live promo // AFM Records" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/46KeVpDwjI4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mit den nachfolgenden Liedern hat <strong>LORDI</strong> natürlich nicht nachgelassen und der Menge sicherlich weiter eingeheizt. Auch wenn ich persönlich eher die älteren Stücke bevorzuge, kann ich mich doch mit Songs wie <em>&#8222;Your Tongue&#8217;s Got The Cat&#8220;</em> und <em>&#8222;Slashion Model Girls&#8220;</em> sehr gut anfreunden. Doch finde ich auch, dass auch ein paar andere Lieder durchaus einen Platz auf den Konzerten (und somit auch auf diesem Live-Album) verdient hätten. So denke ich, dass <em>&#8222;Romeo Ate Juliet&#8220;</em> und <em>&#8222;Rimskin Assassin&#8220;</em> auch für ordentlich Stimmung gesorgt hätten. Ich bin ziemlich überrascht, als der Song <em>&#8222;Evilyn&#8220;</em> doch recht spät aus meinen Boxen ertönt. Damit kamen dann doch erstaunlich ruhige, fast melancholische Klänge, welche ich weder auf einer Tour noch von <strong>LORDI</strong> erwartet hätte.</p>
<p>Zum Schluss geht das Album noch mal richtig in die Vollen, um mit <em>&#8222;Who&#8217;s Your Daddy?&#8220;</em>, <em>&#8222;Devil Is A Loser&#8220;</em> und <em>&#8222;Hard Rock Hallelujah&#8220;</em> doch noch alles herausreißen zu wollen. Letztendlich handelt es sich doch um ein Live-Album und kann meine persönlichen Ansprüche an ein solches leider nicht erfüllen. Auch wenn die Auswahl an Songs sehr umfänglich ist und ein weites Spektrum umfasst, finde ich es doch eher nicht wirklich zufriedenstellend und hätte mehr erwartet.</p>
<hr>
<p>Dies ist ein Gastautorenartikel von: <em><strong>Drake</strong></em></p>
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		<title>ENCHANTYA &#8211; Zeigen, wie es geht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2019 06:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Chor]]></category>
		<category><![CDATA[ENCHANTYA]]></category>
		<category><![CDATA[Gothic Metal]]></category>
		<category><![CDATA[mera luna]]></category>
		<category><![CDATA[Metal Oper]]></category>
		<category><![CDATA[Orgel]]></category>
		<category><![CDATA[WGT]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das WGT rückt näher, da packen wir doch auch mal die Gothic Metal-Scheiben an!<br />
ENCHANTYA - empfohlen für alle die GothicMetal mögen und auch denen, die es eher nur am Rande tangiert... Hier werden Blastbeats, Screams und Theatralik gemischt und einmal gut vermengt!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">ENCHANTYA – &#8222;On Light and Wrath&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 24.05.2019<br />
<strong>Dauer:</strong> 49:24 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Inverse Records<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Gothic Metal<br />
</div></div></div></p>
<p style="text-align: left;">Das Schöne am Metal ist ja, dass man immer genau dann <strong>etwas Neues</strong> entdeckt, wenn man denkt, man hätte schon alles gesehen oder gehört. So geht es mir auch mit dem zweiten Album der Band <strong>ENCHANTYA</strong>.</p>
<p>Schon im ersten Full-Length-Track <em>&#8222;Last Moon of March&#8220;</em> geht es richtig zur Sache! Sängerin <strong>Rute Fevereiro</strong> zeigt ihr volles Repertoire mit <strong>aggressiven Growls</strong>, gefühlvollen <strong>Operetten-Vocals</strong> und einem interessanten Spoken-Word-Part. Untermalt wird das Ganze von einem hammergeilen Gitarrensolo, das ich nicht mehr aus dem Ohr bekomme.</p>
<h4>Besser kann ein Album fast nicht anfangen!</h4>
<p>Stimmungsmäßig versetzt mich <strong>ENCHANTYA</strong> irgendwo zwischen <strong>Friedhof, Opernhaus und Wacken</strong>. Sie zeigen damit eine <strong>Ambivalenz</strong>, die mehr als nur ein bisschen interessant ist. Schon angekündigt durch das Cover, welches zwei Männer in gegensätzlichen Farben und Gemütsstimmungen zu zeigen scheint, werden hier die gegensätzlichen Seiten des Menschen (und auch der Musik) sehr gekonnt hervorgehoben.</p>
<p>Ich kenne das Debüt-Album nicht, aber &#8222;On Light and Wrath&#8220; ist ein Album, das den Vergleich mit anderen Größen des Gothic Metal keineswegs zu scheuen braucht. Stilistisch zeigt hier die Band eine <strong>angenehme Kontinuität</strong>, der aber auch kleinen Experimenten, wie dem Versuch einer Art Screamings im Song<em> &#8222;The Beginning&#8220;</em>, keinen Abbruch tut.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/_GqZEaviolc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Operettenartige Gesangseinlagen</strong> gemischt mit schnellen Gitarren, <strong>Blastbeats</strong> gepaart mit starken Scream-Einlagen, friedhofsartige Klänge mit <strong>schaurig-wehleidigem Gesang</strong> sind nur ein paar Beispiele des hier gezeigten Könnens einer Band, die man definitiv auf dem Schirm behalten sollte. Gekonnt ist auch hier den Einsatz eines <strong>echten Chores</strong> und eines <strong>professionellen Violinisten</strong>, die wahrliches Gänsehautpotential haben.</p>
<p>Für Menschen, die gerne in <strong>Gothic-Richtungen</strong> unterwegs sind, ist diese Platte ein absolutes Muss. Aber auch &#8222;genrefremde&#8220; Menschen, wie ich mich jetzt mal bezeichnen würde, sind hier definitiv musikalisch auch gut aufgehoben. <strong>ENCHANTYA</strong> haben es definitiv verstanden, den Gesang von Frontfrau <strong>Fevereiro</strong> gekonnt in Szene zu setzen, ohne den Rest der Band zu vernachlässigen.</p>
<p>Stimmungsmäßig würde ich dieses Album wahrscheinlich bei Regen an einem ruhigen Nachmittag auflegen und mich in der Düsterkeit verlieren wollen.</p>
<h4>Worauf die Band meiner Ansicht nach in Zukunft verzichten könnte, &#8230;</h4>
<p>ist der Einsatz der Orgel. Die wirkt im Gesamteindruck etwas zu übermächtig und gibt dem Album einen ziemlichen Dämpfer.</p>
<p>Mein Favorit der Platte ist der Song <em>&#8222;Once Upon A Lie&#8220;</em>. Stilistisch kann man das fast schon als einen <strong>Metal-Oper-Song</strong> bezeichnen, weil hier nur so durch die verschiedenen Stilelemente gehetzt wird. Jede andere Band hätte ich dafür zwar wahrscheinlich zerrissen, aber die verschiedenen <strong>Höhen und Tiefen sind hier so gekonnt und feinfertig verwoben</strong>, dass dieser Song einfach nur Laune macht.</p>
<p><strong>Meine Empfehlung daher:</strong> Wenn ihr auf Dunkles steht und euren Freunden auf dem <strong>M’era Luna</strong> oder dem <strong>WGT</strong> mal was Neues zeigen wollt, dann sind <strong>ENCHANTYA</strong> die Richtigen für euch!</p>
<hr>
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em><strong>Elisabeth</strong></em></p>
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		<title>RETERNITY – Viel gewagt und viel verloren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 May 2019 07:32:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
		<category><![CDATA[Debütalbum]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Guns N`Roses]]></category>
		<category><![CDATA[judas priest]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Metallica]]></category>
		<category><![CDATA[Reternity]]></category>
		<category><![CDATA[Schwaben]]></category>
		<category><![CDATA[Speed Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie viel sagen Debütalben aus? Oft legt es den Grundstein für eine solide Band, auf den dann weitere Einflüsse aufsetzen, die letztlich zu etwas Großem werden können.</p>
<p>Ob das bei RETERNITY auch so ist, liest du nun!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/reternity-facing-the-demon/">RETERNITY – Viel gewagt und viel verloren</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">RETERNITY – &#8222;Facing the Demon&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 31.05.2019<br />
<strong>Dauer:</strong> 39:49 Min.<br />
<strong>Label:</strong> MDD<br />
<strong>Genre:</strong> Melodic Metal</div></div></div></p>
<p>Wenn ich ein neues Album in die Hand bekomme, dann teste ich es auf die härteste Art und Weise: Ich höre es beim Nähen an meiner Kutte. Diesmal trifft es die <strong>Debüt-Scheibe</strong> der Band <strong>RETERNITY</strong> mit dem Namen &#8222;Facing the Demon&#8220;.</p>
<p>Zunächst einmal muss ich feststellen, dass der Bandname bei mir allerhand triggert. Das Wortspiel zu &#8222;Eternity&#8220; (engl.: Ewigkeit) ist offensichtlich, aber was dann nun &#8222;<strong>RETERNITY</strong>&#8220; sein soll, weiß ich auch nicht richtig&#8230; <strong>Kann eine Ewigkeit nochmal vorkommen?</strong> Leider habe ich zur Herkunft des Bandnamens nichts gefunden, sodass die Beantwortung dieses Rätsels auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden muss.</p>
<p>Facing the Demon ist das Debütalbum der erst im Sommer 2018 gegründeten Gruppe, die aus vier Herren besteht. Jeder der vier hat davor schon in mindestens einer Band gespielt, die mir aber allesamt absolut gar nichts sagen.</p>
<p>Mit einer <strong>Spielzeit von nur 39:49 Min.</strong> ist mir persönlich die Scheibe auch etwas zu kurz geraten. In der selben Zeit habe ich gerade mal zwei Patches aufgenäht, was schon ziemlich wenig ist.</p>
<p>Im Gesamteindruck <strong>überzeugt mich das Werk auch nur bedingt</strong>. Man merkt, dass sich hier eine neue Band gefunden hat, die sich erst stilistisch ein bisschen <strong>durch die Genres spielt</strong>. Während der Song <em>&#8222;Singularity&#8220;</em> stilistisch eher eine Mischung aus <strong>GUNS N’ROSES</strong> und <strong>JUDAS PRIEST</strong> ist, wird in <em>&#8222;Facing the Demon&#8220;</em> ein fast schon <strong>thrashiger Unterton</strong> hörbar, der mich ein bisschen an <strong>METALLICA</strong>s <em>&#8222;Master of Puppets&#8220;</em> erinnert.</p>
<p>Warum man am Anfang von <em>&#8222;Stone to Mouth&#8220;</em> ein von einer Frau gesungenes deutsches Intro wählt, ergibt sich mir auch nicht wirklich.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/3xRO0AASJns?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Hervorzuheben sind allerdings <strong>gekonnte Gitarrensoli und -riffs</strong>, die ganz gut ins Ohr gehen. Vor allem <em>&#8222;I Love the Night&#8220;</em> hat mich in dieser Hinsicht überzeugt und ist auch <strong>mein persönlicher Favorit</strong> dieser Scheibe.</p>
<p>Auch wenn das Album für ein Debütalbum sehr gekonnt ist, hätte ich mir von Musikern, die so viel Erfahrung haben, doch ein Werk gewünscht, dass<strong> irgendeinen roten Faden</strong> beinhaltet. Es scheint mir, dass man hier nun in aller Schnelle nach der Demo ein Album brauchte und verwurstet hat, was gerade da war. Dies ist auch insofern schade, als dass ich die Stimme des Sängers <strong>Stefan Zörner</strong> wirklich gut finde und glaube, dass Fans von z.B. <strong>JUDAS PRIEST</strong> hier auch ihren Spaß haben könnten.</p>
<p>Sie selbst bezeichnen ihren Stil als &#8222;Melodic Metal&#8220;, was auch immer das sein soll. Man hört <strong>Thrash, Heavy und Speed-Einflüsse</strong>, die aber alle mehr halb als ganz realisiert worden sind. Leider sind sie dadurch auch durch meinen Kutten-Test gefallen&#8230;</p>
<hr>
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em><strong>Elisabeth</strong></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/reternity-facing-the-demon/">RETERNITY – Viel gewagt und viel verloren</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>&#8222;Lebensnehmer&#8220;-Tour 2019 &#8211; Nachbericht</title>
		<link>https://silence-magazin.de/lebensnehmer-tour-2019-nachbericht/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=lebensnehmer-tour-2019-nachbericht</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Apr 2019 07:45:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[ellende]]></category>
		<category><![CDATA[Firtan]]></category>
		<category><![CDATA[groza]]></category>
		<category><![CDATA[lebensnehmer]]></category>
		<category><![CDATA[live music hall]]></category>
		<category><![CDATA[mörlenbach]]></category>
		<category><![CDATA[okeanos]]></category>
		<category><![CDATA[spiral skies]]></category>
		<category><![CDATA[weiher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn die Ringgeister von Herr der Ringe auf der Bühne stehen und sich mit StonerRockern die Klinke in die Hand geben, war entweder was im Bier oder es war ein crazy Abend!</p>
<p>Ob es bei Nico mit ELLENDE, FIRTAN, SPIRAL SKIES und GROZA dann eventuell gar beides war, kannst du hier nachlesen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/lebensnehmer-tour-2019-nachbericht/">&#8222;Lebensnehmer&#8220;-Tour 2019 &#8211; Nachbericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>FIRTAN</strong> und die Release-Show des neuen Albums &#8222;Lebensnehmer&#8220; von <strong>ELLENDE</strong>, dazu noch 2 Vorbands &#8211; sowas darf ich mir nicht entgehen lassen! Also frage ich höflichst, ob noch ein Artikel zur Tour gebraucht wird. Prompt kommt die Antwort und kurze Zeit später befinden sich mein Bruder und ich auf der Autobahn Richtung <strong>Live Music Hall</strong> in <strong>Weiher</strong>, wo sich an diesem Abend, den <strong>29.03.</strong>, <strong>GROZA, SPIRAL SKIES, FIRTAN </strong>und<strong> ELLENDE</strong> die Ehre geben. Gegen halb sieben treffen wir in dem beschaulichen Örtchen ein und stehen erstmal knapp 30 Minuten im Stau, mitten im Ort, wegen 5 (!!!) Ampeln.</p>
<p>Nachdem ich sämtliche Autofahrer vor, hinter und neben mir verflucht habe<u>,</u> rollen wir dann auch endlich auf den Parkplatz hinter der Location. Da sich der Einlass ein bisschen durch den ausgiebigen Soundcheck nach hinten verschiebt, bildet sich auf der Straße vor der Halle ein lustiges Bild. Der <strong>Gottesdienst</strong> in der Kirche direkt gegenüber ist gerade vorbei und etliche Kirchenbesucher müssen sich auf dem Gehweg an den <strong>Black Metal-Fans</strong> vorbeiquetschen. Die Gesichter der älteren Herrschaften kann sich wohl jeder vorstellen.</p>
<h2>Schwarzmetallisches Abendprogramm &#8211; ich komme!</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-32646" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0530_-200x300.jpg" alt="" width="165" height="248" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0530_-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0530_-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0530_-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0530_.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 165px) 100vw, 165px" />Um<strong> 19:45</strong> fällt der Startschuss und die mir bis dahin noch unbekannten <strong>GROZA</strong> entern die Bühne. Das erste, was mir einfällt: <strong>&#8222;Geil, die Ringgeister aus &#8218;Der Herr der Ringe&#8216; machen richtig gute Musik!&#8220;</strong>, denn die Gesichter der Jungs aus Bayern sind mit schwarzen Kapuzen komplett verhüllt. Ebenso schwarz und authentisch wie Ihre Kleidung ist auch die Musik, die mir entgegenschallt: knallharter Black Metal. Die Jungs ziehen ihr Programm ohne große Ansagen durch, was für die düstere <strong>Atmosphäre</strong> zusätzlich förderlich ist.</p>
<p>Hier sehen wir&nbsp; nur die Musik und die Kunst, nicht den Menschen dahinter. Nach ungefähr 45 Minuten erklingen die letzten Töne der Band und lassen die mittlerweile extrem gut gefüllte Halle begeistert zurück. Mein persönliches Fazit: sehr, sehr geil. Sowas mag ich ja, unvoreingenommen etwas vor die Nase gesetzt zu bekommen und dann so begeistert zu werden. Wenn ihr irgendwo die Chance habt, die Jungs mal live zu erleben, tut es!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-32647" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0077_.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0077_.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0077_-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0077_-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0077_-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0077_-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>Zweifelhafte Ausflüge in den Genrekosmos</h3>
<p>Als ich nach einer kurzen Pause an der frischen Luft wieder rein komme, ist die zweite Band, <strong>SPIRAL SKIES, </strong>schon fleißig am Aufbauen. Da macht sich ein ungutes Gefühl&nbsp; in mir breit. Logo und Klamotten der Band nach zu urteilen machen die alles, aber <strong>keinen Black Metal</strong>. Naja, da heist es wohl: gespannt abwarten. Mein Bruder kommt lachend zu mir: &#8222;Warum tragen die <strong>Anzüge</strong>? Kommen die von der Arbeit? Haben die später noch was vor?&#8220;</p>
<p>Das <strong>Stockholmer Quintett</strong> rund um<strong> Frontfrau</strong> <strong>Frida Eurenius </strong>verkündet stolz, dass dies ihre erste Tour durch Deutschland sei und so startet die Gruppe gut gelaunt.&nbsp; Leider kommen sie aber trotzdem mit ihrem Mix aus <strong>Psychedelic- und Stoner-Rock</strong> bei mir nicht so gut an, aber das ist <strong>Geschmackssache</strong>. Da konnten auch die venezianischen Masken der Musiker nicht viel dran ändern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-32648" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0083.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0083.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0083-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0083-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0083-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0083-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<p>Ähnlich erging es wohl auch einem Großteil des Publikums, denn nach den ersten Klängen entschieden sich viele, noch eine ausgedehnte Raucherpause einzulegen. Schließlich ist auch hier Ende im Gelände und die nächste Umbaupause steht an. Diese gestaltet sich, wie die letzte, recht zügig, denn hier wurden Backdrops durch eine <strong>Beamerprojektion</strong> ersetzt. Ist meiner Meinung nach zwar nicht so cool und auch auf den Bildern eher doof, aber eben modern und einfach.</p>
<h3>Pagan Black Metal? Ich bitte darum!</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-32650 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0078-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0078-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0078-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0078-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0078.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Um viertel vor Zehn erklingt dann endlich das Intro zu <em>&#8222;Seegang&#8220;</em> und damit auch der Startschuss meines heimlichen Highlights des Abends: <strong>FIRTAN. </strong>Der eingesprochene Part aus <strong>Schillers</strong>&nbsp; <em>&#8222;Der Taucher&#8220;</em> verpasst mir mal wieder eine angenehme Gänsehaut und mit dem markerschütternden Schrei von<strong> Frontmann Phillip</strong> gibt es sowohl vor als auch auf der Bühne kein Halten mehr. Die Jungs sind live immer wieder sehenswert und haben mit ihrem Album &#8222;Okeanos&#8220; ein wahres <strong>Meisterwerk</strong> abgeliefert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-32649" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0529-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0529-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0529-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0529-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0529.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Gerade mit den Titeln &#8222;<em>Tag verweil&#8220;</em> und <em>&#8222;Nacht verweil</em>&#8220; zeigt die Band mal wieder, dass sie live einfach unschlagbar sind. Als dann<strong> Klara</strong>, die erstmals mit der Band auf Tour ist, mit ihrer <strong>Violine</strong> die Bühne betritt, ist die Magie und die Atmosphäre, die die Band produziert, einfach perfekt. Das klingt jetzt alles nach extrem viel Lob, aber das ist in dem Fall auch völlig gerechtfertigt.</p>
<p>Um kurz nach elf ist es Zeit für den Namensgeber der Tour. <strong>ELLENDE</strong> präsentieren ihr neuestes Werk &#8222;Lebensnehmer&#8220;, welches heute auch<strong> Release</strong> feiert. Während des langsamen und düsteren Intros betritt die Band die Bühne. Der unter dem Kürzel &#8222;<strong>L.G.</strong>&#8220; bekannte Kopf und Frontmann der Band, gewandet in ein<strong> Knochenoutfit</strong> und erstaunlich dezentes Corpsepaint, verkörpert Melancholie und Verzweiflung wie kaum ein anderer. <em>&#8222;Der Blick wird leer&#8220; </em>ist dann auch schon ein brandneuer Song und deutet sofort die Richtung des neuen Albums und des heutigen Auftritts: düster, verzweifelt und voller <strong>Lebensschmerz</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Eine Band, ein Sänger, eine unvergessliche Show</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-32653" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0528-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0528-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0528-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0528-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0528.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Weiter ging es mit <em>&#8222;Meer&#8220; </em>vom sechs Jahre älteren <strong>Debüt-Langspieler</strong> &#8222;Ellende&#8220;. Mir ein bisschen zu ruhig, aber dadurch zeigt sich, dass sich Bands über die Jahre eben verändern. Mit <em>&#8222;Ein Stück Verzweiflung&#8220; </em>geht es wieder zurück zur aktuellen Platte. Das Zusammenspiel aus <strong>Akustikgitarre</strong> und<strong> Black Metal-Riffs</strong> stellt sich als eine erstklassige Wahl heraus und so überrollt ein meisterhaftes Soundbrett das Publikum. Während des Songs verursacht eine (möglicherweise vor Aufregung?) gerissene Saite eine kurze Zwangspause, die aber schnell überwunden ist. Die Band nimmt es mit Humor, sowas passiert. Mit den Stücken <em>&#8222;Ballade auf den Tod&#8220; </em>&nbsp;und &nbsp;<em>&#8222;Atemzug&#8220;</em> geht’s dann weiter und schon erklingen die ikonischen Klavierakkorde von <em>&#8222;Der letzte Marsch&#8220;</em>. Durch die immer wieder aufkehrende Stille während des Songs wird klar: <strong>L.G. ist für die Bühne geboren</strong>. Er leidet förmlich jeden Song mit, ob er am Mikro ist oder zitternd darunter kauert.</p>
<p><em>&#8222;Zwischen Sommer und Herbst&#8220;</em> ist das vorerst letzte Stück des Abends. Mittlerweile ist schon Mitternacht und leider merkt man, dass die teilweise doch sehr ruhigen Parts die langsam einkehrende Müdigkeit im Publikum zusätzlich fördern. Nach dem Lied bedankt sich die Band gefühlt zum achten Mal dafür, dass alle gekommen sind und wie sehr sie sich freuen, hier sein zu dürfen. Macht zwar das <strong>Gesamtkunstwerk ELLENDE</strong> ein kleines bisschen kaputt, ist dafür aber sehr<strong> sympathisch</strong>. Nach einigen Zugabe-Rufen kehren die Musiker für ein letztes Stück nochmal zurück an Ihre Plätze. &#8222;<em>Weltenmacht&#8220;</em> von der gleichnamigen EP soll also den Abend beenden. Gute Wahl. Während des knapp neunminütigen Stücks gibt die Band nochmal alles. Vor allem hinter dem Mikrofon steckt <strong>Sänger L.G.</strong> alle verbliebene Energie in den Song. Er krümmt und windet sich zeitweise wie voller Schmerzen auf der Bühne und bietet dem Publikum eine eindrucksvolle Show.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-32654" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0082.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0082.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0082-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0082-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0082-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG_0082-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>Mein Fazit</h3>
<p>Nach dem Auftritt geht’s nochmal kurz zum üppigen Merch-Stand neben der Bühne und nach einem kurzen Plausch mit den Jungs von <strong>GROZA</strong> machen wir uns auch schon auf den Heimweg. Ganz ohne Stau und Ampeln. Zurück bleibt ein gutes Gefühl und ein Abend, der kaum besser hätte laufen können. Ich bin überglücklich, mit <strong>GROZA</strong> einmal mehr eine<strong> neue großartige Band</strong> kennengelernt zu haben. <strong>SPIRAL SKIES</strong> haben zwar ein interessantes Programm geliefert, fielen aber musikalisch ein bisschen aus dem Rahmen. An einem anderen Abend mit anderen Bands wäre ihre Musik sicherlich besser verortet gewesen. <strong>FIRTAN</strong> waren ohne Zweifel mein großes Highlight des Abends und neben <strong>ELLENDE</strong> ein <strong>ebenbürtiges Zugpferd der Tour</strong>. Mit &#8222;Lebensnehmer&#8220; hat der deutschsprachige Black Metal eine Scheibe bekommen, die sowohl<strong> live</strong> als auch über die <strong>Anlage</strong> so tadellos funktioniert, wie sich Mastermind L.G. das wahrscheinlich gewünscht hat.</p>
<hr>
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em><strong>Nico</strong></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/lebensnehmer-tour-2019-nachbericht/">&#8222;Lebensnehmer&#8220;-Tour 2019 &#8211; Nachbericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>SINMARA &#8211; Dunkelheit über Island</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Apr 2019 06:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[Sinmara]]></category>
		<category><![CDATA[Svartidaudi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wettbewerb! Wer kann den Albumnamen richtig aussprechen?<br />
WIE ZUR ... ?! Wer das raushat, kann auch Mgla richtig sprechen!</p>
<p>Was dieses Album aber noch schafft: UMHAUEN!<br />
Wir haben einen absoluten Hörtipp für euch! SINMARA haben da etwas geschaffen, dass du nicht verpassen darfst!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>SINMARA &#8211; &#8222;Hvísl Stjarnanna&#8220;</strong></h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 08.03.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 42 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Ván Records<br />
<strong>Genre:</strong> Black Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p><strong>Island.</strong> Land der Natur, der vernebelten Graslandschaften und seit geraumer Zeit auch Land von <strong>Qualitätsmetal</strong> aller Art. Besonders isländischer Black Metal hat sich mittlerweile einen Ruf verdient und Bands wie <strong>SVARTIDAUDI</strong> fanden 2018 einige Plätze in Bestenlisten. Ob <strong>SINMARA</strong> mit ihrem neusten Werk &#8222;Hvísl Stjarnanna&#8220; sich in die Reihe von fantastischem isländischen Black Metal eingliedern können, das teile ich dir jetzt mit.</p>
<p>Umgeben von mythischen Hintergrundgeschichten und einem wahrlich beeindruckenden Cover-Art walzt <strong>SINMARA</strong> mit chaotischem und aggressivem Black Metal die <strong>isländischen Ebenen</strong> platt (&#8230;natürlich nur bildlich gesehen). Das Erste, was deutlich wird, sobald die Band die erste Note anschlägt, ist die <strong>rücksichtslose Aggression</strong> mit der die Gitarre und das Schlagzeug nach vorn dreschen. Der Bass, selten individuell bemerkbar, hat hauptsächlich zur Aufgabe den Gesamtmix sowie die Gitarre in den niedrigeren Frequenzen zu stärken.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3498469171/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=100115120/transparent=true/" seamless=""><a href="http://sinmara.bandcamp.com/album/hv-sl-stjarnanna">Hvísl Stjarnanna by Sinmara</a></iframe></p>
<p>Die beiden ersten Tracks des Albums setzen den Grundstein für das Kommende und nach kurzem atmosphärischem Intro befindet sich der Zuhörer in einem <strong>dissonanten Wirbelwind</strong> namens &#8222;Hvísl Stjarnanna&#8220;. Dazu tragen neben den <strong>fulminanten Riffs</strong> auch Drums und Vocals ihren Part bei: genretypisch und doch abwechslungsreich genug um keine Stagnation aufkommen zu lassen. So wird bei den Drums gezielt mit Double-Bass und diversen Fills gearbeitet, um <strong>kleine, aber feine Variationen</strong> zu kreiern. Die Vocals, im Mix ein wenig &#8218;hinten&#8216; platziert, schaffen eine finstere, fast schon <strong>okkulte Stimmung</strong>. Über das Album konstant wird sich auch hier kein Ausrutscher geleistet. Auch einzelne, <strong>atmosphärische Synthesizerparts</strong>, die meistens zum Ein- oder Ausklang verwendet werden, machen ihren Job genau richtig.</p>
<h4>Aggressiv und doch variiert</h4>
<p>Den größten Beitrag leisten über die gesamte Laufzeit jedoch die Gitarren. Die Riff-Arbeit meistert den <strong>Spagat zwischen purer Aggression und melodischen Einlagen</strong> auf ganzer Ebene. Songs wie <em>&#8222;Crimson Stars&#8220;</em> oder <em>&#8222;Úr Kaleik Martraða&#8220;</em> beweisen, dass Sinmara brutale Riffs und positive Melodien problemlos miteinander verschmelzen lassen können. Die Wucht mit der hier gearbeitet wird steht im Kontrast zu schrägen, manchmal auch erleichternden Tonfolgen. Diese Dualität findet auch Gebrauch in der Songstruktur. Die Band weiß genau, wann man auf die Bremse treten muss, um die Motivation des Hörers oben zu behalten. Dadurch kann sich die Atmosphäre auf bestmögliche Weise entwickeln. Kein einziges Mal dauert eine Sequenz zu lange, kein Riff und keine Melodie wird bis zum Verdruss ausgeschlachtet, sondern<strong> durch Variationen am Leben erhalten</strong>.</p>
<p>Was am Ende bleibt, ist die Lust auf mehr. Über 42 Minuten lang setzt sich <strong>ein dunkler und undurchdringlicher Schleier</strong> über die Welt. Nicht nur, dass jeder Track als Einzelnes für sich stehen kann, sondern <strong>SINMARA</strong> wissen auch ein Gesamtepos zu schaffen. Jeder Song ist die logische Fortsetzung des Letzteren. Die Zusammenhänge führen dazu, dass es gar unmöglich wird, nur einen Song abzuspielen. Bevor ich es merke, klingt die letzte Sekunde von &#8222;Hvísl Stjarnanna&#8220; aus und ich drücke auf <strong>Replay</strong>.</p>
<h4>Erneut beweist sich &#8222;Made in Iceland&#8220; als vertrauenswürdiges und kredibles Gütesiegel.</h4>
<hr>
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em><strong>Paul</strong></em></p>
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		<title>GATEKEEPER &#8211; Ein Epos aus der kanadischen &#8222;Schatz-trve-he&#8220;</title>
		<link>https://silence-magazin.de/gatekeeper-grey-maiden-ep/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=gatekeeper-grey-maiden-ep</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2019 09:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Epic Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Gatekeeper]]></category>
		<category><![CDATA[Iron Maiden]]></category>
		<category><![CDATA[Manilla Road]]></category>
		<category><![CDATA[Traditionell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wuchtiger Opener, getragene Ballade und fetter Abschluss - so kann man die neue EP von GATEKEEPER beschreiben. Tun wir jedenfalls.</p>
<p>Was noch an Licht und Schatten ist an diesem Epic Metal-Werk, kannst du hier erfahren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/gatekeeper-grey-maiden-ep/">GATEKEEPER &#8211; Ein Epos aus der kanadischen &#8222;Schatz-trve-he&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">GATEKEEPER – &#8222;Grey Maiden&#8220; (EP)</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 22.02.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 20:22 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Cruz Del Sur<br />
<strong>Genre:</strong> Epic Metal / Traditional Heavy Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Erst im vergangenen Jahr haben <strong>GATEKEEPER</strong> mit &#8222;East of Sun&#8220; ihren ersten Langspieler veröffentlicht, jetzt legen die Jungs aus Vancouver gleich nach: &#8222;Grey Maiden&#8220; heißt die neue EP, umfasst vier Songs (genau wie die ersten beiden EPs &#8222;Prophecy and Judgement&#8220; und &#8222;Vigiliance&#8220;) und lässt vor allem Fans des <strong>traditionellen Heavy Metal</strong> aufhorchen.</p>
<h4>GELUNGENE SPANNUNGSKURVE</h4>
<p>Der Titeltrack eröffnet die neue EP gebührend: Das knackige Intro von <em>&#8222;Grey Maiden&#8220;</em> geht sofort ins Ohr und macht Lust auf mehr. Die Nummer marschiert vom ersten Takt an <strong>kompromisslos</strong> voraus, Riff- und Gesangsarbeit harmonieren dabei extrem gut. Die zahlreichen Riffs sind <strong>verspielt, aber trotzdem eingängig</strong>. Ohne auffällige Tempo- oder Tonartwechsel schafft es der Song, viereinhalb Minuten munter durchzuwalzen, ohne dabei langweilig zu werden. Einzig der chorale Backgroundgesang in den Refrains trübt das Niveau durch den <strong>Gassenhauer-Effekt</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/Cjkrt6Y6YZA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mit <em>&#8222;Tale of Twins&#8220;</em> folgt ein neu eingespielter Song, der bereits auf dem Debüt &#8222;Prophecy and Judgement&#8220; von 2013 erschienen ist. Trotz schöner Melodien kann der Song mit der Intensität des Openers nicht mithalten und hängt insgesamt etwas durch.</p>
<p>Stimmungsvoll geht es mit <em>&#8222;Moss&#8220;</em> weiter. Die emotionale Ballade zeigt eindrucksvoll die <strong>musikalische Vielseitigkeit</strong> der Band. Die Gesangsarbeit wirkt zwar bei den Oktavwechseln noch etwas <strong>unausgereift</strong>, verschafft dem Song aber ordentlich Charakter. Die Gitarrenarbeit überzeugt vorbehaltlos, besonders das melancholische Thema ist sehr gelungen. Lediglich der Einsatz der Streicher wirkt etwas überzogen und kreiert mehr <strong>Midwest-Farm-Feeling</strong> als wirklichen Tiefgang.</p>
<p>Am Ende verwöhnen uns die Kanadier mit dem <strong>TREDEGAR</strong>-Cover<em> &#8222;Richard III&#8220;</em>. Die <strong>gelungene Neuinterpretation</strong> dieses recht unbekannten Klassikers von 1986 fügt sich stimmig ein und rundet das Album gebührend ab. Das Intro bekommt durch den leichten Crunch-Sound und die eine oder andere Dissonanz einen rauen, psychedelischen Anstrich. Insgesamt klingt das Cover etwas düsterer als das Original, aber <strong>nicht minder episch</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/5PVMqUPAzQ0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die Songs sind mit der Ballade <em>&#8222;Moss&#8220;</em> als gelungener &#8218;Verschnaufpause&#8216; zwischen dem wuchtigen Opener und dem fetten Abschlusstrack stimmig platziert. Nur<em> &#8222;Tale of Twins&#8220;</em> fällt etwas aus der Reihe und bricht mit der von<em> &#8222;Grey Maiden&#8220;</em> aufgebauten Spannung relativ grob.</p>
<h4>ALTBEWÄHRT UND TROTZDEM NEU</h4>
<p>Das Songwriting auf &#8222;Grey Maiden&#8220; reiht sich nahtlos in die bisherige Diskographie der Band ein. Gewohnt episch frönen die Kanadier ihren großen Vorbildern aus den 80er Jahren. Man fühlt sich an frühe Werke von <strong>IRON MAIDEN</strong> oder <strong>MANILLA ROAD</strong> erinnert. Ohne musikalische Klischees auszusparen, wecken die Songs viele Assoziationen zu früheren Vertretern des Genres, tragen aber auch eine klare <strong>individuelle Handschrift</strong>. Im Vergleich zu den Vorgängerwerken der Truppe fällt auf, dass die Gitarren nicht mehr von fetten Mitten, sondern dominanten Höhen geprägt werden. Der neue Sound wirkt noch etwas unausgereift, und manche Riffs und zweistimmige Parts sind nicht hundertprozentig tight eingespielt. Doch in Zeiten glattgebügelter und teilweise<strong> totproduzierter Neuerscheinungen</strong> klingen <strong>GATEKEEPER</strong> dadurch <strong>erfrischend authentisch und roh</strong>.</p>
<h4>KEINE EXPERIMENTE!</h4>
<p>&#8222;Grey Maiden&#8220; kann zwar klanglich das Niveau des Langspielers &#8222;East of Sun&#8220; nicht ganz halten, trotzdem ist die EP nicht zwangsläufig als Rückschritt zu werten. Mit dem Titeltrack und <em>&#8222;Moss&#8220;</em> gibt es zwar nur zwei wirklich neue Songs, die <strong>versprechen dafür Großes</strong> mit Blick auf künftiges Material.</p>
<p>Fans der Band dürfen sich über eine<strong> solide Fortsetzung</strong> der bisherigen Diskographie freuen, <strong>GATEKEEPER</strong> bleiben ihrem Konzept des klassischen Epic Metals treu. Mangelnde Experimentierfreude kann den Jungs als Vertreter dieses eher konservativen Genres auch schlecht vorgeworfen werden.</p>
<hr>
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em><strong>Johannes</strong></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/gatekeeper-grey-maiden-ep/">GATEKEEPER &#8211; Ein Epos aus der kanadischen &#8222;Schatz-trve-he&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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