Startseite»Reviews»Heavy Metal»Crimson Steel: NWOTHM nach Schema Eff

Crimson Steel: NWOTHM nach Schema Eff

0
Geteilt
Folge uns auf Pinterest Google+

CRIMSON STEEL – „SHOW NO FEAR“

Veröffentlichungsdatum: 02. Oktober 2026
Label: Heaven and Hell Records
Länge: 39:13 Minuten
Genre: Heavy Metal / Power Metal

Die Retro-Welle im gegenwärtigen Heavy Metal ist seit gut zwei Jahrzehnten ungebremst am Wüten, und weltweit floriert das NWOTHM Genre. Und auch in Raleigh, North Carolina finden Menschen Begeisterung an der neuen Welle des traditionellen Schwermetalls. Hier haben sich im Jahr 2022 vier erfahrene Musiker zusammengetan, um lautstark ihre Liebe zu dem blühenden Genre kundzutun. Will Adkins (Schlagzeug und Hintergrundgesang), Joel McGee (Bass und Gesang), David Ryan (Gitarre und Hintergrundgesang), und Tina Langevin (Gesang) sind CRIMSON STEEL. Und nun erscheint vier Jahre nach ihrer offiziellen Gründung beim Heavy Metal Label Heaven and Hell Records ihre erste Langspielplatte „Show No Fear“.

Gestern, Heute, Morgen

Genre-typisch schlagen CRIMSON STEEL auf „Show No Fear“ einen musikalischen Bogen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die Orientierung an den Klassikern der Heavy Metal Geschichte ist von Anfang bis Ende des Albums höchst offensichtlich. Garniert mit melodischen Anleihen aus den Sphären des Power Metal und der Kraft des Speed Metal prägt ein dynamischer Sound die sieben Lieder. Besonders atmosphärisch ist außerdem das Intro „As Above, So Below“ sowie das instrumentale Zwischenspiel „Prelude To The Blade“. Doch auch moderne Strukturen, die aus dem traditonellen Klang herausbrechen, haben ihren Weg in die Klanglandschaft von „Show No Fear“ gefunden. Und nimmt man die Inhalte und Themen etwas näher unter die Lupe, erkennt man eine Ausrichtung einer noch ungeschriebenen Zukunft. Bedrohliche Szenarien sind hier zu erkennen. Doch auch Mut und Hoffnung sind zentrale Punkte von CRIMSON STEELs Debutalbum.

Crimson Steel | C Squared Music

Der Kampf um die Erneuerung

„Show No Fear“ ist ein technisch gut umgesetztes Album ohne Längen. CRIMSON STEEL erzeugen Atmosphäre, sorgen für Unterhaltung, und performen selbstbewusst. Auf der anderen Seite sind auch die Höhepunkte rar gesät. Der zweite Titel „Dark Rider“ und die atmosphärische Ballade „Bleed Into One“ stechen hier noch am meisten raus. Dennoch fehlen die markanten Spitzen mit Wiedererkennungswert. So hallt „Show No Fear“ trotz aller guter Handwerkskunst kaum im Kopf nach.

Homepage von CRIMSON STEEL

Abbildungen und Pressematerial: C Squared Music

Autorenbewertung

5
Ein solides und gut umgesetztes Album mit wenig Wiedererkennungswert
ø 0 / 5 bei 0 Benutzerbewertungen
5 / 10 Punkten

Vorteile

+ technisch gut
+ atmosphärischer Spannungsbogen

Nachteile

- kaum Wiedererkennungswert

Du liest diesen Beitrag, weil unsere Autoren lieben, was sie tun - wenn du ihre Arbeit liebst, kannst du uns, wie andere schon, unterstützen. Wie? Mit einem kleinen monatlichen Beitrag über silence-magazin@patreon Patreon
letzter Artikel

Silence Musicfriday #304

nächster Artikel

Dies ist die aktuellste Geschichte

Keine Kommentare

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert