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MEAD & GREED 2026 – Eine würdige Wiederkehr

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MEAD AND GREED!

Nach zwei Jahren sind wir endlich wieder hier.

Neues Orga-Team, neues Glück, alter Glanz?

Ein Vorteil in diesem Jahr ist schon mal das Datum: Der freie erste Mai erlaubt es mir, trotz  dreistündiger Anreise zur Abwechslung mal nicht den Anfang des Festivals zu verpassen. Man kommt gemütlich an, isst ‘ne Wurst, trinkt ein Bier, und begibt sich entspannt ins Geschehen hinein.

Es fiddelt und folkt

@Martin Gorissen
Lily Of The Devil @Martin Gorissen

LILY OF THE DEVIL geben sich die Ehre, das Festival zu eröffnen. Ein kurzes, belebtes Instrumental zum Wachwerden und Einstimmen lockt uns um exakt 16 Uhr in die Konzerthalle des Resonanzwerks. Gesang gibt’s ab dem zweiten Lied: Sängerin Katharina Salo steht die Freude am Musikmachen förmlich ins Gesicht geschrieben, während sie fröhlich zwischen Kopf- und Bruststimme hin- und herwechselt. Auch die Musik ist durchgängig von Frohsinn geprägt, zeigt sich mal folkiger, mal rockiger, aber immer nett. Die Dame an der Geige wechselt je nach Lied auch mal zu Nyckelharpa und die Frontfrau nimmt immer wieder eine Tin Whistle zu Hand und Mund. Man kann in der früh anwesenden Crowd einige Füße im Takt mitklopfen, Beine sich bewegen und Körper nach links und rechts schunkeln sehen. Neben eigenen Stücken covern LILY OF THE DEVIL außerdem das allseits bekannte „Zombie“ von den CRANBERRIES.

Im Namen der Power

Fabula Rasa @ MArtin Gorissen

FABULA RASA sind als nächstes dran und legen gleich einen Zahn zu. Geige: Anwesend! Aber diesmal mit mehr Metal. Tanzbare, folklastige Instrumentalteile bringen die Halle in Stimmung, während klassische Heavy-Metal-Parts für den nötigen Punch sorgen. Dazu gibt es etwas Seefahrer-Feeling und waschechte Power-Metal-Vocals der alten Schule. Eine interessante Mische, die man selten so zu hören bekommt! Am besten gefallen mir aber jene Momente, in denen der Drummer plötzlich wie aus dem Nichts einen minutenlangen Double-Bass-Sprint hinlegt. Das wirkt! Leider jedoch etwas zu gut. Die Kick Drum ist so laut eingestellt, dass ich irgendwann trotz Gehörschutz den Raum verlassen muss, weil mir die Ohren wehtun. Aua!

A little dance?

Es folgt die Band mit dem besten Namen: TOTER FISCH. Dass die Jungs aus Frankreich kommen und kein Deutsch verstehen, macht es nur noch umso lustiger. Dennoch handelt es sich hier nicht um eine reine Quatsch- und Spaßband: Zwar bewegen sich die poissons morts musikalisch auf der Pirate-Metal-Schiene, doch fahren sie einen weitaus finstereren Sound als ALESTORM und Konsorten. Ihre brutalen Töne segeln auf einem Meer aus unheilvoller Akkordeon-Atmosphäre, und sogar in den tanzbaren Liedern bleiben Harmonien und Stimmung unterschwellig düster. Neben den sauber ausgeführten Growls des Hauptsängers stechen auch die des Akkordeonisten hervor – wenn ein toter Fisch schreien könnte, würde das wahrscheinlich ungefähr so klingen. Holy moly!

Toter Fisch @ Martin Gorissen

@stoppix@stoppixÄhnlich brutal ist zuweil auch die Musik. Daraus (und aus der energiegeladenen Interaktion mit dem Publikum) ergibt sich die erste Wall of Death des Festivals sowie später (passend beim Lied „Maelstrum“) der erste Circle Pit. Wer einen Vergleich braucht: TOTER FISCHs Musik lässt mich des Öfteren an den Song „Fiskarens Fiende“ von FINNTROLL denken. Nur in wütender und betrunkener.

Die Ruhe in der Düsternis

Es bleibt düster: VERMILIA heißt die in schwarz gehüllte Dame, die uns nun mit ihrer Band von Vermummten vierzig Minuten lang ihre Kunst präsentieren darf. Mein erster Gedanke lautet ARKONA, denn daran erinnern sowohl der folkloristische Gesang als auch die tiefgehende Musik. Beides ist getränkt in dunkle Schönheit, ein bisschen Leiden und viel Melancholie. Der Stil ließe sich vielleicht als doomig angehauchten Black Metal mit Folkeinschlag beschreiben, und die Vocals schlagen gelegentlich in eindrucksvolle Growls um. Dazu ergänzt sich die Sängerin in vielen Parts selbst mit Backing Vocals vom Band. 

Vermilia @ Martin Gorissen

Trotz aller Düsternis wirkt die Musik nie aggressiv oder hektisch. Gemütlich wogt sie sogar in den anspruchsvollsten Momenten vor sich hin (was ich vor allem dem Schlagzeug und seiner konstanten Verwendung von Halftime-Snare in die Schuhe schiebe). Neben dem Black-Metal-Aspekt bieten uns VERMILIA aber auch balladeskere Lieder und viele atmosphärische Parts, und gelegentlich packt die Frontfrau eine Querflöte aus, um in recht tiefen Tönen das musikalische Treiben zu begleiten. Eine durchweg hypnotische Erfahrung!

Niederländische Epen

Endlich wieder VANAHEIM! Auf dieses Konzert freue ich mich am meisten, und es ist mittlerweile etwas her, dass ich die Niederländer live erleben durfte. Und meine Erwartungen werden auch heute nicht enttäuscht: Episch ist der Folk Metal, großartig komponiert und mit Leidenschaft performed. Die stimmig dekorierte Bühne scheint fast zu klein für das Ausmaß an Energie, das diese fünf Musiker an den Tag legen. Und die Crowd lässt sich von Anfang an mitreißen. Beständig dreht der Circle Pit, es wird mitgeklatscht, was das Zeug hält – nur mitsingen tut niemand, weil hier scheinbar keiner Niederländisch kann. Beim Klassiker „Dwarven Chant“ verdoppelt sich plötzlich die Anzahl an Menschen auf der Bühne: TOTER FISCH springen in voller Besatzung auf die Bretter und singen, tanzen und feiern mit.

Vanaheim @ Martin Gorissen

Und dann: Eine Premiere! VANAHEIM haben vor ein paar Wochen mit „De Overtocht“ eine neue Single herausgebracht und spielen diese nun zum ersten Mal vor Publikum. Und sie könnte dem Stil der Band nicht gerechter werden: Ein durchwachsenes Feuerwerk an Epicness und Komplexität; kraftvoll, abwechslungsreich und packend. Zum Abschluss werden noch mit „Gevallen in de Nacht“ ein paar Dörfer dem Erdboden gleich gemacht, bevor es Zeit für den heutigen Headliner wird.

Von Äxten und Aura

Asenblut @ Martin Gorissen

ASENBLUT sind hier – und sie sind fitter den je. Nicht nur der Bühnensound ist der Perfektion nahe, auch die Band habe ich selten so sauber und fehlerfrei spielen sehen. Vor allem der Schlagzeuger ist heute richtig tight und beweist erstaunliche Ausdauer und Präzision. Der Sänger ist wie immer hart am Aurafarmen (sagt man doch heute so?) und füllt nicht nur mit den gewaltigen Ausmaßen seines Körpers, sondern auch mit einer gut eingeprobten und über die Jahre gefestigten Bühnenpräsenz die Stage. Mal mit Axt, mal mit Schild in Händen thront er über dem Publikum und schreit mächtig böse ins Mikrofon.

Auch ASENBLUT haben eine neue Single im Gepäck: „Bruderschaft“ heißt der Track, und er trieft vor Männerromantik. Was ich bisher noch nicht auf dem Schirm hatte: Mit der Zeit scheinen sich auch gelegentliche (sehr tiefe) Clean Vocals in die Musik der Hünen hineingeschlichen zu haben. Anders, aber passt!

Der zweite Tag

Nach dem donnernden Abschluss des gestrigen Abends steigen wir heute wieder sehr chillig in den Festivaltag ein. BAUMBART, welche zum Teil auch im Orga-Team tätig sind, spielen zum wiederholten Male beim MEAD & GREED. Sie präsentieren uns gemütliche, schmeichelhaft akustische Folklore mit eingängigen Seefahrermelodien und vielen lächelnden Gesichtern auf der Bühne. Jeder und jede in der Truppe singt mit, mal einzeln, mal alle gemeinsam.

Baumbart @ Martin Gorissen

Mit Cajon und Kastagnetten, Flöten und flamencohaften Soli auf der Akustikgitarre erzählen sie von Reisen und Abenteuern aus ihrer ganz eigenen Fantasy-Welt. Da kommt mir doch der Gedanke, ob dahinter nicht womöglich eine in Musik umgesetzte Pen-and-Paper-Kampagne stehen könnte. Ein lustiger Moment ergibt sich, als der Frontmann den Song „Sunlight Where Have You Gone“ mit „Wo Bist Du Mein Sonnenlicht?“ übersetzt – es handele sich hier jedoch lediglich um einen ungeplanten Zufall.

Karibisches Chaos

Während TOTER FISCH uns gestern eine etwas düsterere Seite des Piratenmetal auftischten, sind MOURNING WOOD heute hier, um das genaue Gegenteil davon zu machen. Mit Hawaihemden, Blumenketten und diversen lustigen Hüten springen sie auf die Bühne und lassen karibische Töne in farbenfrohem Folk-Metal-Gewand erschallen. Würde man FINNTROLL auf den Party-Aspekt reduzieren, wäre diese Band wahrscheinlich das Resultat. Sogar Rave- und Disco-Elemente webt der niederländische Chaostrupp in seine Musik ein, ebenso wie Chiptune- und Videospiel-Sounds.

Mourning Wood @ Martin Gorissen

„YEEEEHAW!“ heißt es, als plötzlich die ganze Band Cowboyhüte trägt und übers Bullenreiten singt. Die Hüte sind bald gewechselt, und schon stehen die sechs Mannen als Seeräuber vor uns und animieren das Publikum dazu, sich reihenweise auf den Boden zu setzen und zu rudern. Manchmal braucht das Gehirn seine wohlverdiente Auszeit – Ärzte empfehlen ein MOURNING-WOOD-Konzert.

Die Überraschung des Abends

Es folgt ein gewisses Kontrastprogramm: NEVERUS. Bis gerade eben hatte ich keine Ahnung, was auf mich zukommt, doch es dauert nicht mal ein halbes Lied, bis ich nicht mehr anders kann, als gebannt glotzend zu verharren. WOAH! Erstmal scheint dies die erste Band hier zu sein, bei denen auch hörbar der technisch-musikalische Aspekt im Vordergrund steht. Gitarren-Virtuosität höchster Güte, kombiniert mit präzisem Schlagzeugspiel und Vocals, die zwischen Melodeath und stabilem Power Metal abwechseln. Ständig sind die Gitarren irgendwas Spannendes am Machen, im Hintergrund herrschen spacige Keyboardsamples – und das alles selten mit Windstärken unter 170 BPM. Ich schaue an mir runter und winke meinem WINTERSUN-Shirt zu. Mein WINTERSUN-Shirt winkt zurück. Zwar passen NEVERUS von allen Bands hier wahrscheinlich am wenigsten ins Lineup (was sich auch an der vergleichsweise kleinen Crowd bemerkbar macht), aber ich habe meinen neuen musikalischen Festivalcrush gefunden.

Neverus @ Martin Gorissen

Am gestrigen Abend hätten die Boys übrigens in Harderwijk (NL) ein Konzert spielen sollen; dieses fiel jedoch aufgrund eines Autounfalls aus. Gottseidank wurde niemand ernsthaft verletzt, und NEVERUS spielen dafür heute mit doppeltem Elan. Der Sänger macht zudem etwas, das ich so noch nicht miterlebt habe: So sehr er während der Songs auch rumschreit – seine Ansagen sind alle in einem beruhigenden, erzählerischen Flüsterton gehalten. Fast, als würde er uns jedes Mal in ein Geheimnis einweihen – und das zeigt Wirkung. Selten habe ich erlebt, wie eine ganze Halle Menschen vor jedem Lied einfach mal kollektiv die Klappe gehalten, um andächtig zuzuhören. Großartig. Ich liebe alles an dieser Show.

Ich verpasse VANIR leider fast gänzlich, weswegen es mir an dieser Stelle nicht möglich ist, einen Bericht über ihr Konzert zu schreiben. Waren bestimmt gut.

Vanir @ Martin Gorissen

Die passendste Band

VANSIND geben sowohl musikalisch als auch visuell absolut klassische Viking- und Pagan-Metal-Vibes ab. Auf die Musik legt sich passender rauer Männergesang, der sich irgendwo zwischen Growls und einfach einer rauen Männerstimme bewegt, und auch mal von einer höheren Frauenstimme abgelöst oder ergänzt wird. Einen Dudelsack und die eine oder andere Flöte haben die Dänen auch mit an Bord, und sogar die Kleidung und nicht zuletzt der epische graue Bart des Hauptsängers passen perfekt ins Bild. Die nicht verzerrten, ruhigeren musikalischen Momente genieße ich besonders. Dass VANSIND technisch aber mehr draufhaben als rockige Pagan-Beats beweisen sie immer wieder in sturmartigen Double-Bass- und Blast-Beat-Passagen.

Vansind @ Martin Gorissen

Während des Sets fällt mir außerdem auf, dass das digitale Backdrop der Band animiert ist: Es rieseln sanfte Funken über das Logo, und in der Ferne kann man schattenhafte Vogelsilhouetten fliegen sehen. Zu feiern gibt es auch etwas: Genau einen Tag alt ist die neue Scheibe „Hævnen“, von der uns die Band voller Stolz heute so manches Lied präsentiert.

Sicke Vocals

Was sind das schon wieder für sicke Vocals?!“, entweicht mir ein Schrei, als THORONDIRs Frontschreier seinen ersten Schrei schreit. Und wahrlich: Die Vocals sind sick. Die Musik ist wahrscheinlich auch gut, jedoch muss ich, wie auch schon gestern, irgendwann den Raum verlassen. Die Bass Drum ist wieder einmal so laut eingestellt, dass es mir durch meinen Gehörschutz hindurch in den Ohrkanälen wehtut. Vielleicht fehlt es der Sache auch an Kompression? Ich habe das Gefühl, dass feste Einzelschläge hundertmal lauter herüberkommen als die schnelleren Parts. Als Schlagzeuger weiß ich wohl, dass es da einen großen dynamischen Unterschied gibt (wenn man nicht mit Drum-Triggern spielt). Aber ich denke, es ist die Aufgabe des Tontechnikers, das dann anzupassen. Hrmpf.

Thorondir @ Martin Gorissen

Sicherlich ein gutes Konzert, aber ich muss notgedrungen über die Hälfte davon verpassen, um nicht noch mehr Öl in mein persönliches Tinnitus-Feuer zu werfen.

Der Bergische Hammer ist zurück

Obscurity @ Martin Gorissen

Bei OBSCURITY stellt sich dieses Problem gottseidank nicht. Denn hier kommen sowohl Bass-Drum-Trigger als auch ein eigens mitgebrachter Tontechniker zum Einsatz, der ganz genau weiß, wie er die Band einzustellen hat. Saulaut ist auch dieses Konzert – doch der Sound ist perfekt abgemischt. Und ich muss sagen: Das donnernde Klanggewand geht mir bei dieser Band richtig gut rein. Generell gehen mir OBSCURITY heute richtig gut rein. Über die Jahre hatte sich da eine gewisse Fatigue (*~das ist Französisch und heißt „Müdigkeit“~*) eingeschlichen, doch heute scheint der Tag zu sein, an dem diese verflogen ist. Richtig mächtig fühlt sich diese Show an. Alles daran ist einfach irgendwie wahnsinnig episch.

Obscurity mit Erik Grawsiö @ Martin Gorissen

Dann kommt die Ansage, man würde nun „Rúnar Víg“ spielen, jenen neuen Song, den Erik Grawsiö, der Sänger von MÅNEGARM mit eingesungen habe – der sei aber mit der Vorbereitung auf seinen eigenen Gig beschäftigt und könne leider nicht live mit auftreten. Man würde seine Vocals vom Band laufen lassen. Der Penner. Aber huch, was ist das? Da ist er doch! Okay, ich nehme alles zurück – der Mann hat wohl vorhin im Flugzeug noch extra seinen Part einstudiert und steht nun mit OBSCURITY (einer weitaus weniger bekannten Band als seiner eigenen) auf der Bühne. Respekt!

Der Headliner

Damit wären wir auch schon beim Headliner des MEAD & GREED 2026 angelangt: MÅNEGARM höchstpersönlich. Auch hier ist der Sound wie geleckt. Und er ist nicht der Einzige, der zu überzeugen weiß. Die Stimme dieses Mannes, die Kombination derselben mit den Backings der anderen Bandmitglieder – ich könnte mir das stundenlang anhören (… was ich auch tue! Ha!). Und dann diese nordischen Melodien – die leichte Melancholie, diese Ruhe und Naturverbundenheit, die ihnen innewohnt, sie lassen mich träumen und schalten in mir den Gänsehautmodus frei. Die schwedischen Viking-Metal-Väter tischen auch mal schnellere, härtere Songs auf, doch die Balladen sind es, die mich am meisten abholen. Aber generell fällt mir auf, wie sehr jedes einzelne Lied, jeder einzelne Part, ob simpel oder komplex, sich einfach sorgfältig und elegant durchkomponiert anfühlt. Alles wurde sich sehr bewusst ausgedacht und ist genau dort, wo es hingehört, und klingt genau so, wie es soll. MÅNEGARMs Musik ist irgendwie so … *~edel~*.

Månegarm @ Martin Gorissen

Als „Bloodørn“ angestimmt wird, wird mir klar, dass es das und nichts anderes ist, was meine Seele im tiefsten Inneren begehrt hat. Wenn ich einen Song der Band in den letzten Monaten und Jahren viel gehört habe, dann dieses Meisterwerk eines Album-Openers. Heute nimmt er mich so sehr mit, dass ich irgendwann bemerke, wie mir ein paar Tränen die Wängchen hinabkullern.

Månegarm @Martin Gorissen

Irgendwann im Laufe des Sets stellen sich MOURNING WOOD, immer noch in Hawaihemden und Surfshorts, partymachend und bierflaschenhaltend, vor mich hin und versperren mir die Sicht auf die Bühne. Was soll ich sagen? I’m not even mad. So darf ein Festival gerne zu Ende gehen.

Fazit

Und so endet das neue alte MEAD & GREED. Es war wieder einmal ein inneres Kirschenpflücken, ein musikalisches Blumenessen und eine würdige Wiederkehr voller toller Bands und schöner Momente. Einzig und allein der Sound war bei manchen Bands verbesserungswürdig – generell oft ein bisschen zu laut für die mittelgroße Halle, und manchmal hätte man die Bass Drum anders handhaben müssen.

… und nächstes Jahr geht’s weiter!

Bereits fünf Bandbestätigungen konnten zwischen den Shows auf der Leinwand bestaunt werden: TALES OF RATATÖSK, VERA LUX, GRYMHEART, TROLD und an der Spitze die dänischen Folk-Metal-Legenden SVARTSOT! Man darf auf weitere Acts gespannt bleiben.

Segel gesetzt und Augen auf den Horizont gerichtet, lasse ich schon jetzt die Vorfreude auf das MEAD & GREED 2027 in mir anschwellen. Bis zum nächsten Mal!

Mich

 


Vielen lieben Dank an Martin Gorissen (IG: stoppix667) für die fantastischen Fotos!

Bilder mit freundlicher Genehmigung von STOPPIC und @stoppix

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