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	<title>90er Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sun, 26 May 2019 09:36:36 +0000</lastBuildDate>
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	<title>90er Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>NOCTURNUS A.D. – Die Wiederauferstehung eines Kolosses</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 May 2019 09:19:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[amerikanischer Death Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenns nicht nur rummsen soll, sondern auch etwas Grips haben darf - dann sollte man sich mal NOCTURNUS AD geben… Hier wird von 5 alteingesessenen Vollblutmusikern abgeliefert. </p>
<p>Es geht um Space, Cyber und natürlich Metal: Progressives Weltraumschiff ahoi!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nocturnus-a-d-paradox/">NOCTURNUS A.D. – Die Wiederauferstehung eines Kolosses</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"><u></u></p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>NOCTURNUS A.D. – &#8222;Paradox&#8220;</strong></h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 24.05.2019</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Länge:</strong> 52:09 Min.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Label:</strong> Profound Lore Records</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Genre:</strong> Old School/Progressive/Atmospheric Death Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Grunde braucht man zu <a href="https://de-de.facebook.com/NocturnusAD/"><strong>NOCTURNUS (A.D.) </strong></a>eigentlich nicht viel zu erzählen. Das aus Tampa (Florida), dem <strong>El-Dorado</strong> amerikanischen Todesstahls, stammende Quintett genießt nun bereits seit ca. drei Dekaden ein immens hohes Ansehen innerhalb der Szene. Denn mit ihren ersten beiden Alben <strong>The Key (1990) </strong>und <strong>Thresholds (1992) </strong>beflügelten sie nie dagewesene, <strong>progressive Entwicklungsfortschritte</strong> im Genre. Zum einen machten sie die Integrierung von <strong>Synth-/Keyboardarrangements</strong> im Death Metal langfristig salonfähig.</p>
<p>Des Weiteren öffneten sie mit ihrem inhaltlich-konzeptuellen Fokus auf Themen im <strong>Sciene-Fiktion- und Weltraumbereich </strong>im lyrischen Sinne die bis dato im Allgemeinen vorherrschenden Schranken des Genres. Texte aus dem <strong>Horror-Zombie-Gore-Milieu</strong> standen fortan einer Art Opposition gegenüber. Die daraus resultierenden Langzeitfolgen sind heute bei Bands wie <strong>BLOOD INCANTATION, NUCLEUS, OBSCURA, ORIGIN, GIGAN </strong>oder <strong>FRACTAL UNIVERSE </strong>merklich sichtbar.</p>
<h2><strong>Die Auditive Cyborgs-Invasion</strong></h2>
<p>Bereits der Opener-Track &#8222;<em>Seizing The Throne&#8220; </em>leitet mit einem schillernden Cyber-/Industrial-Intro ein, ehe es relativ zügig von einem klassischen Ami-Death-Metal-<strong>Riffinferno</strong> á la <strong>MORBID ANGEL, DEICIDE, GUTTED (US)</strong> oder <strong>MASSACRE </strong>abgelöst wird. In weitaus technisch anspruchsvoller, sauberer und klar durchdachter Manier trumpft von Beginn an das <strong>Soundkonzept </strong>der wiedervereinten Pioniere auf. Besonders interessant im ersten Song erscheint mir der gestreckte Ausklang mit einem <strong>abgehobenen Solopart</strong>. Das gemächlich abnehmende Tempo am Ende lässt den Song gleichförmig langsamer werdend ausklingen. Die Vocals, eine Symbiose aus <strong>Growls und Shouts</strong>, erscheinen ansprechend gemixt. Die atmosphärischen, cyberartigen <strong>Synth-Einschübe</strong> komplettieren das Gesamtklangbild.</p>
<p>Im Folgenden wird &#8222;<em>The Bandar Sign&#8220; </em>ebenso vorerst mit einem sci-fi-anmutenden und kristallinen Intro eingeläutet. Was mich jedoch anschließend verwundert, ist, dass keine typische Growl-Stimme, sondern eher <strong>reine Shouts</strong> mit vereinzeltem Growl-Abgang den Track infiltrieren. Die Vocals werden zudem rhythmisch orientiert und damit sehr <strong>abgehackt intoniert</strong>. Ordentliche Death-Metal-Vocals klingen für mich anders. Das darauffolgende Interludium mutet wieder fesselnd durch ein mitreißendes Solo an. Zwischendurch droht im Hintergrund ein <strong>futuristischer, überdimensionaler Kochkessel</strong> kurz vor der Eruption zu stehen. Gerade dieser bringt eine faszinierende Dissonanz und <strong>Spannungsintensität</strong> mit sich. Sonst wurden über den gesamten Songverlauf hinweg immer wieder hintergründig Synths eingebaut, welche den für die Band prägenden <strong>Sci-Fi-Background</strong> aufrechterhalten. Des Weiteren generieren die Synths über die gesamte Laufzeit hinweg eine ansprechende Grunddramatik in die sich ansonsten <strong>wiederholenden Grundstrukturen</strong> der Songs. Dabei muten sie oft schon fast orchestral mit einem Seitenschlag zu Nahost-Klängen an.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-33349 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3589-1024x712.jpg" alt="" width="1024" height="712" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3589-1024x712.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3589-300x209.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3589-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3589-750x521.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3589-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3589.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Die Gradwanderung zwischen Rhythmus- und Melodiefokus</strong></h2>
<p>Stark fällt bei den ersten Tracks schon ins Gewicht, dass Riffs und Synths die melodietragenden Komponenten verkörpern, während die Konvergenz aus Stimme und Schlagzeug vorrangig den Rhythmus prägen. &nbsp;Auch in <em>&#8222;</em><em>Paleolithic&#8220; </em>setzt sich das soeben beschriebene <strong>Melodie-Rhythmus-Wechselspiel</strong> fort. Spätestens hier, also schon ab dem dritten Titel, gestalten sich die einzelnen Nummern schon als zu ähnlich und vorhersehbar, was im späteren Verlauf nicht abebbt.</p>
<p>Trotz der kontinuierlichen Einbindung von sonderbaren <strong>Intros, Outros und Bridges</strong> wird dieser Trivialisierung nicht entgegengewirkt. Es fehlen sozusagen neue Überraschungsmomente, trotzdem kann ich den Herren ihr <strong>handwerkliches Geschick</strong> nicht absprechen. Während andere Bands vermutlich in vollumfängliche Belanglosigkeit abdriften würden, kommt der Tampa-Brigade ihr <strong>Originalitätsfaktor</strong> noch zu Gute, auch aus dem Grunde, dass die Synths nie übertrieben aufkreuzen.</p>
<p>In &#8222;<em>Precession of The Equinoxes&#8220; </em>hat die Stimme wieder mehr <strong>Growl- und Legato-Charakter</strong> und die virtuellen Synths geben Aufschluss darüber, dass fremde, von <strong>Cyborgs, Robotern oder anderen zwielichtigen Geschöpfen</strong> <strong>geflutete Dimensionen </strong>betreten werden. Obwohl die Melodieträchtigkeit der Gitarren und Synths durchgehend stark ist, trägt die Stimme in Summe dafür Sorge, dass der Rhythmus über die Melodie die Vorderhand gewinnt.</p>
<p>Der siebte Track, &#8222;<em>Apotheosis&#8220;, </em>stellt mit seinem <strong>über</strong> <strong>einminütigem Cyber-Intro</strong> noch einmal unter Beweis, wie ausgefeilt die Intros von den Südstaatlern für diesen Longplayer ausgestaltet worden sind. Sie bestechen eigentlich durchgehend durch eine optimale Performance und erscheinen damit weder zu moderat noch zu ausdifferenziert oder überengagiert. Leider bietet die zweite Hälfte des Albums für mich ansonsten <strong>keine weiteren Höhenflüge</strong>, welche hier noch Erwähnung finden sollten.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/4CT09g-aCbw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>Atmosphäre und Technik triumphiert über Härte</strong></h2>
<p>Alles in Allem wurde (auch) beim vierten Longplayer von <strong>NOCTURNUS A.D.</strong> weniger Härte auf Teufel komm raus in den Fokus der Produktion gesetzt, sondern eher Priorität auf Rhythmik und Atmosphäre gelegt, welche als Schnittstelle zwischen <strong>90er-Jahre-Old-School-DM-Sound</strong> und <strong>cyberartiger Zukunftsvision</strong> fungiert.</p>
<p>Die <strong>shout-lastige Stimme</strong> hätte tiefer sein können bzw. wäre sie eher für ebenso Sci-Fi-ausgerichteten <strong>Technical Thrash</strong> à la <strong>VEKTOR </strong>oder <strong>VOIVOD </strong>prädestiniert gewesen, würde sie noch schneller vorgetragen werden. Insgesamt wirkt die zweite Hälfte zumindest stellenweise etwas <strong>thrash-lastiger</strong> (zum Beispiel hinsichtlich der Riffstruktur in <em>&#8222;Apotheosis&#8220;</em>).</p>
<p>Die Musik sollte Fans von eher moderat extremen Death-Metal-Kapellen wie <strong>DEATH, MASSACRE, OBITUARY, PESTILENCE </strong>oder <strong>SKELETAL REMAINS,</strong> aber selbstverständlich auch der alten <strong>NOCTURNUS-</strong>Alben gleichermaßen positiv aufs Gemüt schlagen. <strong>Technical-Death-Maniacs</strong> mit zeitgleicher Affinität zur Weltraumthematik und Old-School-Sound sollten den vierten Longplayer der Urgesteine auch einmal anspielen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nocturnus-a-d-paradox/">NOCTURNUS A.D. – Die Wiederauferstehung eines Kolosses</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Not und Begehr &#8211; FARSOT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Apr 2017 07:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[90er]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[burzum]]></category>
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		<category><![CDATA[farsot]]></category>
		<category><![CDATA[Prophecy Productions]]></category>
		<category><![CDATA[Satyricon]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FARSOT – Fail.lure Veröffentlichungsdatum: 21.04.2017 Dauer: 48 Min. Label: Prophecy Productions / Lupus Lounge Stil: (Post) Black Metal Als ein Kumpel mich 2009 mit der Thüringer Black-Metal-Formation FARSOT und ihrem Erstwerk &#8222;IIII&#8220; vertraut machte, war dies keine Liebe auf den ersten Blick. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/not-und-begehr-farsot/">Not und Begehr &#8211; FARSOT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>FARSOT</strong> – Fail.lure<br />
Veröffentlichungsdatum: 21.04.2017<br />
Dauer: 48 Min.<br />
Label: Prophecy Productions / Lupus Lounge<br />
Stil: (Post) Black Metal<span id="more-16206"></span></p>
<p>Als ein Kumpel mich 2009 mit der Thüringer Black-Metal-Formation<strong> FARSOT</strong> und ihrem Erstwerk &#8222;IIII&#8220; vertraut machte, war dies keine Liebe auf den ersten Blick. Zwar gefiel mir der melodische, mitreißende und zuweilen depressiv anmutende Sound des Quintetts, doch konnte mich dieser nicht vollends berühren und mitreißen. Mit der Zeit wuchs jedoch die Verbindung zur Musik und ich konnte mich emotional voll und ganz auf die unheilvolle Musik einlassen. Speziell <em>&#8222;Thematik: Trauer&#8220;</em> ist für mich einer der besten deutschen Black-Metal-Songs. Den Song sollte man einmal gehört haben.&nbsp;</p>
<p>2011 folgte mit &#8222;Insects&#8220; das Zweitwerk und lies deutliche Veränderungen in Sound, Thematik und Stilistik erkennen. Deutlich moderner und dennoch leicht verschroben und psychedelisch klang die Platte und zündete damals sofort bei mir. Auch heute noch rotiert &#8222;Insects&#8220; regelmäßig und überzeugt durch sein interessantes Songwriting und eine modern, brachiale Produktion.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Zurück in die Zukunft</h3>
<p>Ganze sechs Jahre später erscheint mit &#8222;Fail.Lure&#8220;, welches sich aus den Worten &#8222;Failure&#8220; (auf Deutsch: Versagen) und &#8222;Allure&#8220; (auf Deutsch: Verlockung) zusammensetzt, das Drittwerk von <strong>FARSOT</strong> und lässt mich, soviel sei vorweggenommen, nach den ersten Hördurchgängen ein wenig verwirrt zurück. Wenig greifbar und seltsam nebulös erscheint mir deren neuester Output. Ist dies Absicht? Fest steht, mein Eindruck vom Album wandelte sich im Prozess des Rezensierens gewaltig. Doch eins nach dem anderen. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Anno 2017 klingen die Thüringer zum einen wieder deutlich traditioneller und mehr verwurzelt im 90er-Jahre-Black-Metal, zum anderen ist jedoch der lyrische und konzeptionelle Ansatz zeitlos und fast schon tiefenpsychologisch. In den insgesamt 6 Songs (5 + 1 Instrumental) thematisiert die Band die Zerissenheit eines Individuums, welches von Verlagen getrieben, von Sinnfragen zerfressen und mit einhergehenden Identitätsverlust konfrontiert wird. Dabei bauen die Texte lose auf Werken von <strong>Greenaway</strong>, <strong>Klimt</strong> und <strong>Kotarbinski</strong> auf. Konzeptionell wirken die Songs auf mich klar den Polen &#8222;Failure&#8220; und &#8222;Allure&#8220; zugeordnet.</p>
<p>Der Opener <em>&#8222;Vitriolic&#8220;</em> startet traditionell mit dissonantem Riffing und Blast Beats, bevor der etwas moderner klingende Gesang von <strong>10.XIXt</strong> einsetzt. Im weiteren Verlauf gesellen sich Akustikgitarren und hintergründige Keyboardflächen zum Gesamtsound. <em>&#8222;Circular Stains&#8220;</em> klingt mit seinen geflüsterten Worten herrlich verschroben, bevor harter Metalsound und Klargesang den Track in deutlich andere Bahnen lenken. <em>&#8222;With Obsidian Hands&#8220;</em> bietet einen komplexen Songaufbau und lässt mich durch eingesetzte verzweifelte Screams an <strong>BURZUM</strong> und <strong>FARSOT</strong>s eigenes &#8222;Freitod&#8220;-Demo denken. Allgemein gestaltet sich das Songwriting abwechslungsreich, wobei die Atmosphäre auf mich stets gewahrt wird und düster, zuweilen trist wirkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-16567 size-full aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/farsot_fail-lure_forest_DSC0779_RGB_MAIN3-e1492756716855.jpg" width="800" height="413"></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Unstillbares Verlangen</h3>
<p>Die zweite Albumhälfte rückt stilistisch näher an den Vorgänger &#8222;Insects&#8220; heran. Speziell der Song<em> &#8222;The Antagonist&#8220;</em>, zudem ein sehr stimmiges Video gedreht wurde, erinnert mit seiner wiederholt gestellten Frage &#8222;Who am I?&#8220; stark an Stücke wie<em> &#8222;Like flakes of rust&#8220;</em> oder <em>&#8222;Perdition&#8220;</em>. Auch gewisse Querverweise auf <strong>SATYRICON</strong> zu &#8222;Volcano&#8220;-Zeiten oder die Labelkollegen <strong>SECRETS OF THE MOON</strong> kommen mir in den Sinn. Dies unterstreicht vor allem die etwas modernere Ausrichtung der letzten Stücke. Das abschließende <em>&#8222;A hundred to nothing&#8220;</em> beschließt das Album als ruhigeres Fast-Instrumental Stück, kann jedoch meiner Meinung nach wenig Akzente setzen. Wieder wird eine triste, melancholische und nachdenkliche Stimmung kreiert, jedoch ohne dem Ganzen eine zusätzliche Note zu verleihen. Schade.</p>
<p>In Sachen Produktion und optischer Gestaltung gibt sich <strong>FARSOT</strong> auf &#8222;Fail.lure&#8220; keine Blöße und das Label Prophecy Productions zeigt wieder einmal auf, wie viel Wert auf Layout und qualitative Verpackung gelegt wird. Das Cover in seiner Tristesse und Aufgeräumtheit unterstreicht gekonnt den Ansatz der Musik und der druckvolle, klare Klang lässt sämtliche Details zur Geltung kommen. Ich bekomme den Eindruck das hier nichts dem Zufall überlassen wurde. Alles scheint durchexerziert und genauestens geplant. Leider habe ich den Eindruck, dass der Musik dadurch ein Stück Spontanität und Leidenschaft verloren geht. <strong>FARSOT</strong> analysieren, strukturieren und setzen mit Bestimmtheit ihr Konzept um.</p>
<p>Ich hoffe, dass es nicht wieder 6 Jahre dauert, bis man neues Songmaterial zu Hören bekommt. Denn auch wenn die Band für meinen Geschmack etwas zu abgeklärt musiziert, so liefert sie qualitativ wertvollen und durchaus eigen klingenden Black Metal ab, der zudem live auch gut zur Geltung kommen sollte. Not und Begehr gehen wahrlich Hand in Hand.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/tAy7xpdqbug?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/farsot.official">Facebook</a></p>
<p><a href="https://farsot.bandcamp.com/album/fail-lure-luxus">Bandcamp</a></p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp aligncenter" style="width: 800px;">&nbsp;</div>
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		<title>Wulkanaz &#8211; dunkle Wolken ziehen auf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Feb 2017 12:23:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>WULKANAZ &#8211; Paralys Veröffentlichungsdatum: 19.01.2017 Dauer: 35:28 Min. Label: Regain Records Stil: Raw Black Metal Eigentlich sollte das Album schon letztes Jahr im Herbst erscheinen, am Ende war es dann der 19. Januar. Doch das Label hatte selber Lieferprobleme und somit erhielt ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wulkanaz-dunkle-wolken-ziehen-auf/">Wulkanaz &#8211; dunkle Wolken ziehen auf</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>WULKANAZ</strong> &#8211; Paralys<br />
Veröffentlichungsdatum: 19.01.2017<br />
Dauer: 35:28 Min.<br />
Label: Regain Records<br />
Stil: Raw Black Metal<span id="more-13969"></span></p>
<p>Eigentlich sollte das Album schon letztes Jahr im Herbst erscheinen, am Ende war es dann der 19. Januar. Doch das Label hatte selber Lieferprobleme und somit erhielt ich das Tape erst gegen Nachmittag am 1. Februar. Es erwartet euch ein Bombardement an räudigem <strong>Lo-Fi-Geballer</strong> mit Gitarren aus der Urzeit. Um genau zu sein: Ein sehr spezieller Klang, den man sofort liebt oder hasst. Edelsound-Liebhaber werden hier (zum Glück) das Weite suchen.</p>
<p>Mit dröhnenden und bedrohlichen Drones verbreitet <em>&#8222;Bunden I Paralys&#8220;</em> eine unheimliche Stimmung, die nur von Becken und Toms begleitet werden. Schnell versinkt der Autor in diesem hypnotischen Konstrukt (6:48 Min. lang!). Ich freue mich seit Monaten auf dieses Release und warte jetzt auf das Massaker. Und das regnet in Form von <em>&#8222;Hof I&#8220;</em> auf mich hinab. Unbarmherzige Blast-Attacken treffen auf 90er-Jahre-Epik. Für dieses Album hat sich Alleinherrscher <strong>Wagner Ödegard</strong> übrigens an den Drums in Form von <strong>Daniel</strong> (ex-<strong>CRAFT</strong>) verstärkt. Das tut den Songs unfassbar gut, denn der Kerl hämmert mit einer Inbrunst auf die Kessel ein, dass die Bilder an der Wand nur so wackeln.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 435px;"><img loading="lazy" decoding="async" width="435" height="477" class="size-full wp-image-13985" alt="wulkanaz-wagner-oedegard" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/wulkanaz-wagner-ödegard.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/wulkanaz-wagner-ödegard.jpg 435w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/wulkanaz-wagner-ödegard-274x300.jpg 274w" sizes="auto, (max-width: 435px) 100vw, 435px" /></div>
<p>Bezieht <a href="https://www.youtube.com/watch?v=kXLZBgpZPz8">HIER</a> eure Prügel</p>
<h4>Angriff ist die besste Verteidigung &#8211; WULKANAZ&nbsp; , teile aus!</h4>
<p><em>&#8222;Tempel&#8220;</em> wird mit heiserem Krächzen begonnen. Jeder Schlag auf die Tom klingt nach dumpfen Schlägen auf den Kopf. Hasserfüllt röchelt sich <strong>Ödegard</strong> einen ab. Der Mittelteil überrascht durch ungewohnte lässige Psychedelic-Einschübe. <strong>WULKANAZ</strong> zeigen ein weiteres Mal, warum sie bis heute einzigartig sind. Auf der einen Seite werden rituelle Totenmessen in Form von Orgel und/oder Akkordeon (?) zwischen die Black-Metal-Angriffe eingeschoben. Im krassen Gegensatz stehen die aggressiven Manöver dagegen (<em>&#8222;Blodskrud&#8220;</em>). Eigentlich kann ich keine einzelnen Songs herauspicken, dafür ist das Album im Gesamtwerk klasse. <em>&#8222;Hägrans Sköte&#8220;</em> zum Beispiel, donnert mit teutonischem Gestampfe und Highspeed um die Ecke, das es nur so scheppert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_13982" aria-describedby="caption-attachment-13982" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="225" class="wp-image-13982 size-medium" alt="wulkanaz-paralys-tape-SELBSTGEMACHT" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Wulkanaz-Paralys-Tape-300x225.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Wulkanaz-Paralys-Tape-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Wulkanaz-Paralys-Tape-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Wulkanaz-Paralys-Tape-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Wulkanaz-Paralys-Tape.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-13982" class="wp-caption-text">Only Tape Is Real!</figcaption></figure>
<p>Für den abartig geilen Rhythmus sorgt <em>&#8222;Du Timliga Groning&#8220;</em> mit seinem druckvollem Takt. Habe ich so noch nicht im Black Metal gehört. Die vertonte Backpfeife sozusagen. Das Schlusslicht bildet <em>&#8222;Förlama Tid&#8220;</em>. Ein simpler Beat unterstützt die Drone-artigen Klänge, welche ihr schon aus dem ersten Song kennt. Alles andere als spektakulär, jedoch bestechend durch seine repetitive Art. Der Titel bedeutet ungefähr &#8222;Zeit&#8220; und &#8222;lähmen&#8220;, passt also wie der Deckel auf den Topf.</p>
<p>Abzüge muss ich trotzdem leider vermerken. Fast 14 Minuten für Soundscapes zu verpulvern, ist gemäß der Gesamtspielzeit einfach zu viel, da hätten auch 7 Minuten gereicht. Der Rest von &#8222;Paralys&#8220; überzeugt mich aber ohne Probleme. Und mit 35 Zählern auf der Uhr, achten <strong>WULKANAZ</strong> auch drauf, nicht zu sehr über die Stränge zu schlagen.</p>
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		<title>Rude &#8211; Zeit, ein paar Schellen zu verteilen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2017 15:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[90er]]></category>
		<category><![CDATA[ASPHYX]]></category>
		<category><![CDATA[Death]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>RUDE &#8211; Remnants Veröffentlichungsdatum: 20.01.2017 Dauer: 39:01 Min. Label: F.D.A. Rekotz Genre: Death Metal Rumms! Krach! Peng! Modrige Gerüche breiten sich aus und die 90er-Jahre-Fetischisten von RUDE entsteigen mit giftigen Nebelschwaden dem Grabe. 3 Jahre sind seit dem Debüt &#8222;Soul Recall&#8220; nun ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>RUDE</strong> &#8211; Remnants<br />
Veröffentlichungsdatum: 20.01.2017<br />
Dauer: 39:01 Min.<br />
Label: F.D.A. Rekotz<br />
Genre: Death Metal</p>
<p><span id="more-13500"></span></p>
<p>Rumms! Krach! Peng! Modrige Gerüche breiten sich aus und die 90er-Jahre-Fetischisten von <strong>RUDE</strong> entsteigen mit giftigen Nebelschwaden dem Grabe. 3 Jahre sind seit dem Debüt &#8222;Soul Recall&#8220; nun vergangen und jetzt ist es wieder Zeit den Schlagbohrer rauszuholen. &#8222;Remnants&#8220; wurde der Nachfolger getauft und fängt auch schon mit der ersten Sekunde an, einen verwesenden Gestank zu verbreiten. Kurzes Gerumpel und dann holzt der Taktgeber an den Fellen um sein Leben. Danach kreist der Hammer, bis die Rübe weichgeklopft ist. Die Jungs brauchen nicht mal 60 Sekunden, um lässig zu zeigen:</p>
<blockquote>
<h4 style="text-align: center;">Wir sind wieder da! Und jetzt gibts was auf die Fresse!</h4>
</blockquote>
<p>9 dreckig und authentisch intonierte Songs voller Death Metal der alten Schule erwartet uns die nächsten 40 Minuten. Ganz im Stil von <strong>PESTILENCE</strong> und <strong>ASPHYX</strong> regiert hier der Old-School-Todesblei. Kein Triggergenerve, kein Bombast, kein Bullshit. Für so was nehmen sich die Kalifornier <strong>RUDE</strong> keine Zeit. Warum auch, wenn man ohne Stümpereien und Gitarrenbrettgewichse auskommen kann und durch geile Songs überzeugt. Erhaben stampft <em>&#8222;House Of Dust&#8220;</em> durch die Membranen. Hier bleibt euch nur die Wahl &#8222;die Windmühle&#8220; mit euren Haaren zu vollführen. Das brettert richtig schön durch das Gebälk. Wiedererkennungswert gibt euch dabei die Stimme von Frontröchler <strong>Yusef Wallace</strong>, der tatsächlich wie ein junger <strong>Martin Van Drunen</strong> durch die Botanik röhrt. Kurze Verschnaufpausen gibt es kaum, meist in Form von angedoomten Stellen oder entspannt getrommelten Momenten.</p>
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-13502" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/rude-bandphoto.jpg" alt="rude-bandphoto" height="700" width="700" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/rude-bandphoto.jpg 700w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/rude-bandphoto-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/rude-bandphoto-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /></h4>
<h4>RUDE klöppeln töfte, aber das reicht leider nicht</h4>
<p>Egal ob mörderische Blasts, viehisches Mid-Tempo-Geballer (<em>&#8222;Blood Sucker&#8220;</em>, <em>&#8222;Sanctuary&#8220;</em>) oder auch mal unheilvolle cleane Gitarren. <strong>RUDE</strong> räuchern alles in unmittelbarer Nähe aus, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Textlich bieten die Amis zwar Typisches aus Horror, Gore und Tod, jedoch befassen sie sich auch mit Themen wie Hexenjagd oder den verschiedenen Arten von Stimmungen. Den visuellen Part zur Musik hat niemand anderes als der hochgeschätzte <strong>Dan Seagrave</strong> (unter anderem <strong>BENEDICTION</strong>, <strong>DISMEMBER</strong> und <strong>ENTOMBED</strong>) übernommen. Optisch macht &#8222;Remnants&#8220; echt viel her, so wie es sich für ein Death-Metal-Artwork gehört.</p>
<p>Obgleich die vorhandenen Stücke gute Qualität bieten, so fehlt es der Veröffentlichung an einigen Stellen. Oft ertappe ich mich dabei, wie ich auf die Uhr schaue, um zu kontrollieren, wie lange das gerade laufende Stücke noch geht. Da wären ein paar Kürzungen vielleicht möglich gewesen. Die Riffs bieten gewohnte Hausmannskost und brillieren durchaus, aber ein bis zwei Highlights vermisse ich auf der Platte schon. Wäre der oben gelobte Gesang nicht gewesen, es wäre am Ende ein gutes jedoch unauffälliges Album geworden. Das wäre schade bei dem Potenzial von <strong>RUDE</strong>.</p>
<p>Holt euch <a href="https://www.youtube.com/watch?v=cVbK8eY2Qhw">HIER</a> den Knüppel aus dem Sack.</p>
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		<title>Ranziges von der Insel &#8211; Vircolac</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Nov 2016 10:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[90er]]></category>
		<category><![CDATA[Bölzer]]></category>
		<category><![CDATA[Death]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Old School]]></category>
		<category><![CDATA[Ranzig]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>VIRCOLAC&#160;&#8211; The Cursed Travails Of&#160; The Demeter Veröffentlichungsdatum: 31.10.2016 Dauer: 25:44 Min. Label: Dark Descent Records Genre: Death Metal Nach 2 vielversprechenden Demos, davon eines sogar erst dieses Jahr rausgebracht, beehrt uns der Lärmtrupp von der Kerrygold-Insel mit ihrer neuen EP &#8222;The ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ranziges-von-der-insel-vircolac/">Ranziges von der Insel &#8211; Vircolac</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>VIRCOLAC&nbsp;</strong>&#8211; The Cursed Travails Of&nbsp; The Demeter<br />
Veröffentlichungsdatum: 31.10.2016<br />
Dauer: 25:44 Min.<br />
Label: Dark Descent Records<br />
Genre: Death Metal</p>
<p>Nach 2 vielversprechenden Demos, davon eines sogar erst dieses Jahr rausgebracht, beehrt uns der Lärmtrupp von der Kerrygold-Insel mit ihrer neuen EP &#8222;The Cursed Travails Of The Demeter&#8220;. Und was soll ich sagen, in den 25 Minuten schaffen <strong>VIRCOLAC</strong> es, das Produkt der Kuh ranzig werden zu lassen. Basslastig eröffnet der Titeltrack mit seiner stolzen Spielzeit von sechs Minuten und vierzig Sekunden den <strong>akustischen Faustkampf</strong>. Während dezente Vergleiche an <strong>BÖLZER</strong> in meinem Verstand aufblitzen, morden die Irländer munter über die Wiesen. Alles verfault und kein Kleeblatt gedeiht mehr so schnell.</p>
<p><em>&#8222;Charonic Journey (Stygian Revelation)&#8220;</em> legt sofort mit einem finsteren Stimmungsbild nach. Die Gitarre fördert dabei <strong>garstige Töne</strong> wie aus dem Tagebau. Rau wie Papas Bauarbeiterwade und bestialischer als ein Festival-Dixie zum Sonntagmorgen. Es wird dem <strong>guten alten Todesblei</strong> gehuldigt, als gäbe es kein Pardon. Erfreulicherweise wird zwischen dem ganzen Horrorfeeling auch ein töftes Solo nicht vergessen. Dadurch sinkt zwar das Aggropotenzial, lässt aber einen kurzen Spielraum entstehen. Die übrigen Sekunden wird noch einmal geholzt, was das Zeug hält.</p>
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11354" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/vircolac-band.jpg" alt="vircolac-band" width="600" height="442" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/vircolac-band.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/vircolac-band-300x221.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></h4>
<h4>Schräge Titel</h4>
<p>Was sich hinter einem komischen Titel wie <em>&#8222;Lascivious Cruelty&#8220;</em> verbirgt, mag auf den ersten Blick verwirren, wenn ihr aber den Text dazu studiert, ergibt es Sinn. Selten hat mich die erste Textzeile so zum Lachen gebracht, nur damit ich Minuten später über diesen &#8222;stumpfen Satz&#8220; lange nachdenke. Während ich vor mich hin philosophiere (stilecht mit Gerstenbrühe), grollt der vorletzte Anschlag erst mit Midtempo, dann Uptempo aus der Anlage. Obgleich die Pattern auf der Schießbude für Old School Death Metal ihre Grenzen haben, begeistern <strong>VIRCOLAC</strong> jederzeit mit ruhigen Etappen. Ohne auch nur ein Prozent der düsteren Darbietung einzubüßen. Technisch gesehen ist das, was geboten wird, keine Meisterleistung, aber die Jungs und das Mädel machen das mit <strong>viel Herzblut</strong> und einem Händchen für Atmosphäre allemal wett.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 300px;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-11356" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Vircolac-promo-photo-300x300.jpg" alt="vircolac-promo-photo" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Vircolac-promo-photo-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Vircolac-promo-photo-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Vircolac-promo-photo-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Vircolac-promo-photo-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Vircolac-promo-photo.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></div>
<h4>Zwischen Teufeln und Hexen</h4>
<p>Fies schleicht sich nun der überlange Gigant <em>&#8222;Betwixt the Devil and Witches&#8220;</em> hinterrücks an. Von sakralem Männergesang begleitet, kriecht dieses Mammutstück wie dicker Nebel über den Friedhof. Es muss ja auch nicht immer zu 120% aus allen Rohren schießen. Schön krank und ungewohnt zurückhaltend spielen sich die Saitenhexer zu groovigen Tanzeinlagen in Ekstase. Hervorzuheben wäre da auf jeden Fall auch die Zweifußtechnik an der Doublebass. Das begleitet <strong>astrein</strong> den finalen Exitus. Auch wenn bei <strong>VIRCOLAC</strong> keine Frischlinge am Werk sind, so überrascht doch die souveräne Teamarbeit, welche erst seit 3 Jahren besteht.</p>
<p>Noch was? Achja! Die Hörprobe!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Ex4VITYCb0o?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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