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	<title>barleben Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>barleben Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Geiz ist geil! Metal Embrace Festival XI</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Sep 2017 08:22:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Rockharz: 15.000 Besucher. MetalDays: 12.000 Besucher. Impericon Festival: 10.000 Besucher. Uff! Das sind jedes Mal ne Menge Menschen. Wer will den Stress denn immer haben? Nen ganzen Tag vorher anreisen, nur um fünf statt fünfzehn Minuten Fußweg zur Bühne zu haben? Lange ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/geiz-ist-geil-metal-embrace-festival-xi/">Geiz ist geil! Metal Embrace Festival XI</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rockharz</strong>: 15.000 Besucher. <strong>MetalDays</strong>: 12.000 Besucher. <strong>Impericon Festival</strong>: 10.000 Besucher.</p>
<p>Uff! Das sind jedes Mal ne Menge Menschen. Wer will den Stress denn immer haben? Nen ganzen Tag vorher anreisen, nur um fünf statt fünfzehn Minuten Fußweg zur Bühne zu haben? Lange Schlangen für alles, egal ob Merch, Essen oder Notdurft? Und dann auch noch die favorisierten Bands aus der drölfzigsten Reihe sehen, weil sich lange vor Beginn des Auftritts schon eine Fan-Traube vor der Bühne gebildet hat? Pah! Das muss ich nicht haben!</p>
<p>… jedenfalls nicht am zweiten Septemberwochenende diesen Jahres. Nach dem Sound-Theater im letzten Jahr (meine Schimpftiraden anno 2016 findet ihr <a href="https://silence-magazin.de/saisonabschluss-im-kleinen-rahmen-metal-embrace-festival-x/">HIER</a>) war ich mir unsicher, ob ich das gerade einmal 300-500 Besucher zählende <strong>Metal Embrace Festival</strong> in diesem Jahr noch einmal besuchen würde. Diese Unsicherheit wich allerdings schnell der Erkenntnis, dass ich einem ansehnlichen Billing für schmale 25 Taler in meiner Heimat einfach nicht widerstehen kann. Es heißt also erneut: auf nach Barleben!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Freitag, 08.09.2017: Endlich wieder wetterfest!</h3>
<p>Ein bisschen zu früh, genauer gesagt 12.40 Uhr und damit 20 Minuten vor Öffnung des Campgrounds, finde ich mich in der Schlange vor dem kompakten Festivalgelände ein. Es ist etwas frisch und windig, doch der angekündigte Regen bleibt glücklicherweise zunächst einmal aus. Als der Platz geöffnet wird, lassen wir uns schnell in einer der hinteren Ecken nieder, umgeben von Bäumen, jedoch mit genug Platz für das große Partyzelt, das wir in den folgenden Stunden noch rankarren und aufbauen müssen. (Solltet ihr das lesen und nächstes Jahr das <strong>Embrace</strong> besuchen wollen: die Ecke im hinteren Wäldchen ist <strong>UNSER</strong>, ihr Maden!) Nachdem wir das Ding hochgezogen haben und wieder Zuflucht vor Wind und Wetter finden, kann es nun auch endlich vor die Bühne gehen.</p>
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<p>Der Weg ist kurz, gerade einmal drei Minuten Fußweg aus der hintersten Ecke. Wenn man langsam geht. Also keine Zeit für das beliebte <strong>Fußpils</strong>. Ist aber auch kein Beinbruch. Bei <strong>Bier und Softdrinks für 2 €</strong> darf man sich auch guten Gewissens das eine oder andere Getränk im Infield gönnen, ohne den folgenden Monat von Wasser und Brot leben zu müssen. Ähnlich gut gestaltet sich die Lage beim Essen: Grillwurst 2 €, Steak 3 €, Grillkäse 3 €. Bei diesen Preisen bereitet mir auch die, anstelle von Bargeld, notwendige <strong>Wertkarte</strong> zum Abstreichen keinen Ärger. Fast schon jubelnd gebe ich mein Geld aus.</p>
<p>Die Festival-Opener <strong>BEATRAY</strong> verpasse ich infolge des relativ späten Einlasses (vier Stunden vor Konzertbeginn) und der Aufbaudauer unseres eigenen Camps. Als es 5 vor 6 von der Bühne schallt: <em>„Kann losgehen!“</em> stehe ich allerdings in der für die Zuschauermenge relativ geräumigen Halle bereit, um mir den Auftritt einer talentierten bayerischen Pagan-Metal-Band anzusehen. <strong>THORONDIR</strong> sind in guter Form und präsentieren sich als würdige Vertreter ihres Genres. Mehr Pagan gibts erstmal nicht, schließlich wird in Barleben bunt gemischt. Die Band kommt jedenfalls gut an, und so finden sich doch relativ viele Zuschauer vor der Bühne.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21725" aria-describedby="caption-attachment-21725" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-21725 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Thorondir_Embrace-1024x682.jpg" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Thorondir_Embrace-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Thorondir_Embrace-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Thorondir_Embrace-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Thorondir_Embrace-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Thorondir_Embrace.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21725" class="wp-caption-text"><strong>THORONDIR</strong></figcaption></figure>
<p>Einen ähnlich guten Job machen die Sauerländer von <strong>ERADICATOR</strong>. Geboten wird ein unterhaltsames Thrash-Heavy-Gemisch, wobei erstere Einflüsse dominieren. <strong>TRAITOR</strong> soll als reine Thrash-Band in die gleiche Kerbe schlagen, doch um mir nicht zu früh den Appetit auf Musik zu verderben, jage ich zurück zum Camp, um der aufkommenden Müdigkeit mit einem Energy-Drink entgegenzuwirken und alsbald zur Bühne zurückzukehren, wo nun <strong>MACBETH</strong> auf mich wartet. Mit 15-minütiger Verzögerung steigen die mittlerweile &#8222;alten&#8220; Herren in ihr Set ein. Anstatt sich lange mit Gequatsche aufzuhalten, zieht die Band ihren Gig geradlinig durch, einen Song nach dem anderen. Ähnlich gestaltet sich auch die Musik &#8211; geradlinig und schnörkellos. Einen besonderen Tag erlebt ein besonders junger Metalhead mit großen Mickey-Mäusen auf den Ohren. Einen Song lang darf der Nachwuchs auf der Bühne mitrocken, ehe das Kind wieder mit blinkenden Schuhen durch das Publikum flitzt. Cooles Kind und erstklassige Aktion der Band! Der Auftritt gipfelt in den wohl besten Song der Band, <em>„Stalingrad“</em>. Ließ mich der Song beim ersten Hören vor einiger Zeit noch eher kalt, so muss ich sagen, dass sich dieser mit jedem Durchlauf steigert und ich ihn mittlerweile gern live höre, wenn sich die Chance dazu bietet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21727" aria-describedby="caption-attachment-21727" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-21727" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Macbeth-Embrace-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Macbeth-Embrace-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Macbeth-Embrace-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Macbeth-Embrace-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Macbeth-Embrace-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Macbeth-Embrace.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21727" class="wp-caption-text"><strong>MACBETH</strong></figcaption></figure>
<p>Deutlich nach zehn, fast eine halbe Stunde in Verzug, darf ich endlich mein Tageshighlight bejubeln. <strong>PARASITE INC.</strong> spielen in einem knapp einstündigen Set so ziemlich alles, was ihr bärenstarkes Debütalbum „Time Tears Down“ aus dem Jahr 2013 zu bieten hat. Kein Wunder, handelt es sich doch um den einzigen bisher veröffentlichten Longplayer der Band. Ist aber gar nicht schlimm, denn dieser macht Laune! Was mir bei diesem Auftritt auffällt: der Sound in der Halle mag zwar nicht perfekt sein, doch er ist absolut solide. Wo ich im letzten Jahr noch bangen musste, ob der hohen Lautstärke bleibende Hörschäden davonzutragen, so empfängt mich in diesem Jahr ein <strong>angemesser Pegel</strong> bei einem vergleichsweise <strong>angenehmen Ton, der qualitativ einen großen Satz zum Vorjahr gemacht hat</strong>. Respekt, ein deutlicher Fortschritt!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21731" aria-describedby="caption-attachment-21731" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-21731" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Parasite-Inc._Embrace-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Parasite-Inc._Embrace-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Parasite-Inc._Embrace-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Parasite-Inc._Embrace-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Parasite-Inc._Embrace-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Parasite-Inc._Embrace.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21731" class="wp-caption-text"><strong>PARASITE INC.<br /></strong></figcaption></figure>
<p><strong>DISBELIEF</strong> tritt heute als erster von zwei Hauptacts an diesem Wochenende und als letzte Band des Abends auf. Da mich die Gruppe im Voraus aber wenig überzeugen konnte, beschließe ich, mir stattdessen noch einen warmen Met zu gönnen und mich zeitig ins Zelt zu hauen, um mich von einem langen Tag (früh aufstehen fetzt nicht) zu erholen. Eine fatale Fehlentscheidung, wie sich später herausstellen sollte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Samstag, 09.09.2017: Einen gibt’s immer…</h3>
<p>Ihr wisst doch. Egal, auf welchem Festival man unterwegs ist &#8211; <strong>es gibt immer dieses eine Camp, das einfach nicht aufhören kann zu feiern</strong>, egal wie spät es wird. Blöd nur, wenn es sich dabei um das eigene handelt. Als es 4 Uhr noch nicht still ist, spüre ich DIE LUST IN MIR AUFSTEIGEN, ALL MEINEN BEGLEITERN… höflichst zu sagen, dass sie die Lautstärke doch bitte reduzieren mögen. Dies gelingt einigermaßen, sodass ich nach einem kleinen Nachtspaziergang endlich in den Schlaf finde. Um 5 Uhr.</p>
<p>Da die erste Band des Tages erst um 13 Uhr zu spielen beginnt, kann ich es mir glücklicherweise leisten, bis 11 zu knacken. Schwein gehabt, sechs Stunden Schlaf sind in meinem Alter ja noch vollkommen ausreichend.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21733" aria-describedby="caption-attachment-21733" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-21733" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Frigoris_Embrace-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Frigoris_Embrace-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Frigoris_Embrace-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Frigoris_Embrace-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Frigoris_Embrace-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Frigoris_Embrace.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21733" class="wp-caption-text"><strong>FRIGORIS</strong></figcaption></figure>
<p>Als ich mich pünktlich zur Mittagsstunde endlich auf das Infield schwinge, ist es schon fast zu spät für mich, um das Frühstücksangebot zu nutzen. Aber nur fast! Vom Frühstücksbuffett für 5,50 € kann ich zwar nicht mehr profitieren, doch dafür wird mir die Ehre der letzten Portion Rührei zuteil. Und was für eine riesige Portion das ist! Für 2 € habe ich auf einem Festival noch nie so gut gegessen.</p>
<p>Darauf erstmal gemütlich ins Camp, was trinken. Man muss ja entspannt in den Tag starten, es ist schließlich Wochenende! <strong>KINNARA</strong> sagen mir so gar nicht zu, wie mir Youtube schon vor dem Festival verrät. Deshalb mache ich mich erst zu <strong>FRIGORIS</strong> wieder rüber. Die frühe Uhrzeit (13.50 Uhr kann auf einem Festival durchaus noch als früh gewertet werden) ist spürbar, da in der Halle noch reichlich Platz bleibt, doch es finden sich trotzdem einige Besucher vor der Bühne ein, um dem atmosphärischen Auftritt der nordrhein-westfälischen Black-Metal-Kombi beizuwohnen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21735" aria-describedby="caption-attachment-21735" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-21735" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Alltheniko_Embrace-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Alltheniko_Embrace-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Alltheniko_Embrace-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Alltheniko_Embrace-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Alltheniko_Embrace-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Alltheniko_Embrace.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21735" class="wp-caption-text"><strong>ALLTHENIKO</strong></figcaption></figure>
<p>War der Auftritt eben noch verhältnismäßig gut besucht, so tritt pünktlich zum Auftritt von <strong>ALLTHENIKO</strong> die Nachmittagsflaute ein. Nicht nur das Infield vor der Halle ist wie leergefegt. Auch vor der Bühne stehen gerade einmal 30 Menschen, um der Band zuzuschauen. Und das, wo es sich doch um eine italienische Band handelt – eine Seltenheit auf dem <strong>Metal Embrace Festival XI</strong>, das sich fast ausschließlich deutscher Bands bedient. Die Thrash-Formation gibt sich alle Mühe, gar dreht der Gitarrist eine kleine Runde im Publikum und läuft dabei bis zum Tor, als wolle er Ausschau halten, wo denn die restlichen Gäste abgeblieben sind. Doch es hilft nichts. Die Band, die weniger durch ihre nicht unbedingt abwechslungsreichen Songs, dafür aber umso mehr durch einen überzeugenden Sänger auffällt, muss sich heute mit einem schmalen Publikum begnügen. Wenn ihr mich fragt: unverdient!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21736" aria-describedby="caption-attachment-21736" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-21736" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dvalin_Embrace-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dvalin_Embrace-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dvalin_Embrace-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dvalin_Embrace-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dvalin_Embrace-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dvalin_Embrace.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21736" class="wp-caption-text"><strong>DVALIN</strong></figcaption></figure>
<p>Bei den folgenden Bands läuft es glücklicherweise deutlich besser. Sowohl die heiteren Pagan-Folk-Metaller von <strong>DVALIN</strong>, die mit doppelter Dudelsack-Power und Drehleier-Einsatz die Zuschauer verzücken, als auch die Kollegen von <strong>DÉCEMBRE NOIR</strong>, welche ungleich weniger Frohsinn verbreiten, dafür allerdings mit langsamer, melancholischer Musik der Death- und Doom-Art zu bestechen wissen, locken mehr Zuschauer vor die Bühne. Nach dem abschließenden Titel <em>„Small. Town. Depression“</em> der Letzteren wird es bei mir Zeit für eine weitere Pause, während sich die einzige Black-Metal-Gruppe des Festivals, <strong>KRATER</strong>, auf ihren Auftritt vorbereitet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21739" aria-describedby="caption-attachment-21739" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-21739" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dragonsfire_Embrace-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dragonsfire_Embrace-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dragonsfire_Embrace-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dragonsfire_Embrace-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dragonsfire_Embrace-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dragonsfire_Embrace.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21739" class="wp-caption-text"><strong>DRAGONSFIRE</strong></figcaption></figure>
<p>Nachdem ich meine müden Knochen eine knappe Stunde geschont habe, kann ich mir den Auftritt der hessischen <strong>DRAGONSFIRE</strong> nicht entgehen lassen. Mit gleich drei Gitarristen stürzt sich die Heavy-Metal-Band mit Power-Metal-Einflüssen in die Schlacht. Am rauen Gesang von <strong>Tim Zahn</strong> mögen sich die Geister scheiden, doch ich gewöhne mich schnell an die Stimme und bin begeistert von der Schnelligkeit, mit der die Jungs ans Werk gehen. Neben der neuen Single <em>„Back To Battle“</em>, bleiben mir insbesondere die Dauerbrenner <em>„Allied Force“</em> und das Meisterstück <em>„Speed Demon“</em> im Gedächtnis. Und natürlich der Gratis-Cider, den die Band während des Titels <em>„Cider Victims“</em> den Zuschauern in der ersten Reihe ausschenkt! Ob wohl noch jemand im Refrain des Liedes an <em>„Sternenhimmel“</em> von <strong>Hubert Kah</strong> denken muss? Wie dem auch sei – weshalb sich nicht mehr als 40-50 Leute einfinden, um der Band zu lauschen, kann ich nicht verstehen. Vielleicht ist Barleben einfach ein hartes Pflaster für spritzigen Heavy Metal. Ich für meinen Teil halte den Auftritt für eines der Festival-Highlights.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21738" aria-describedby="caption-attachment-21738" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-21738" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Kambrium-Embrace-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Kambrium-Embrace-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Kambrium-Embrace-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Kambrium-Embrace-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Kambrium-Embrace-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Kambrium-Embrace.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21738" class="wp-caption-text"><strong>KAMBRIUM</strong></figcaption></figure>
<p>Entkräftet, wie ich nach diesem Höhepunkt bin, muss ich erstmal wieder runterkommen. Um für <strong>KAMBRIUM</strong> noch mal fit zu sein, lasse ich nach einem kurzen Gespräch mit Gitarrist <strong>Maxi</strong> den Auftritt der nächsten Gruppe <strong>ARROGANZ</strong> noch einmal aus. Zum Co-Headliner des Samstags, der (wie schon Co-Headliner <strong>PARASITE INC.</strong> am gestrigen Abend) mein Tageshighlight darstellt, bin ich aber wieder voll konzentriert mit an Bord. Zu Beginn lässt die Akustik etwas zu wünschen übrig. So ist Clean-Sänger <strong>Karsten</strong> während der ersten Titel ziemlich schlecht zu verstehen. Doch die Lage bessert sich mit fortdauernder Spielzeit, und die Ansagen, welche die hervorragende Laune und die Spielfreude der Bandmitglieder transportieren, tragen zum Gelingen des Auftritts bei. Die Helmstedter kündigen an, im nächstjährigen Herbst ein neues Album rausbringen zu wollen, und präsentieren bereits einen neuen Song aus diesem. Das knapp einstündige Set, das u.a. <em>„Season Of The Sea Witch“</em> und das <strong>THE VISION BLEAK</strong>-Cover von <em>„The Lone Night Rider“</em> beinhaltet, hinterlässt bei mir ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21741" aria-describedby="caption-attachment-21741" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-21741" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dew-Scented_Embrace-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dew-Scented_Embrace-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dew-Scented_Embrace-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dew-Scented_Embrace-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dew-Scented_Embrace-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Dew-Scented_Embrace.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21741" class="wp-caption-text"><strong>DEW SCENTED<br /></strong></figcaption></figure>
<p>Als Headliner bieten <strong>DEW SCENTED</strong> schließlich eine ordentliche Portion Thrash zum Abschluss. Wie auch schon vorher, halten die Ansagen von Schreihals <strong>Leffe</strong> die Menschen im gut gefüllten Raum vor der Bühne bei Laune, sodass ich mir beim Gehen sicher bin, dass die Band bis zum Schluss das Publikum entertainen wird. So wie man es von einem Headliner erwartet. Und während auch kurz vor 0 Uhr noch Metal aus dem Gebäude schallt, rollt mein kleines Auto den holprigen Weg vor dem Gelände entlang, um die kurze Reise nach Hause anzutreten.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Fazit: Werden aller guten Dinge drei sein?</h3>
<p>Dieses Jahr besuchte ich zum zweiten Mal das <strong>Metal Embrace Festival</strong> und kann eigentlich nur schwärmen. <strong>Überaus faire Preise</strong> bei Speis und Trank, eine – bei einem Ticketpreis von 25 € mehr als nur angemessene – <strong>hervorragende Bandauswahl</strong>, die ein breites Spektrum an verschiedenen Genres abdeckt, eine gemütliche Location mit <strong>Camping zwischen den Bäumen</strong>, sofern man sich für entsprechende Sektoren des Geländes entscheidet, sowie ein Festival <strong>ohne Wartezeiten</strong> oder überfüllte Bereiche vor der Bühne. Und fragte ich mich noch im letzten Jahr, ob ich mir den Sound noch einmal schön saufen solle, so kann ich dieses Jahr frohen Herzens vermelden, dass das <strong>Metal Embrace</strong> seine einzige größere Schwachstelle ausgemerzt und hier einen <strong>großen Schritt nach vorne zu einem soliden Sound</strong> gemacht hat. Hätte ich noch einen Wunsch frei, so wäre dies wohl eine frühere Anreisemöglichkeit. Doch aufgrund der knappen personellen Ressourcen bei einem Festival dieser Größe ist es auch verständlich, wenn eine solche bis auf weiteres nicht kommen wird. Wird es ein drittes <strong>Metal Embrace</strong> für mich geben? Sollte das Billing so stark bleiben, auf jeden Fall!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unser Dank für die Fotos geht an <strong>Kai Kestner</strong> von <strong>Schwarzer-Bock</strong>!</p>
<p><strong>Schwarzer-Bock</strong> findet ihr auf <a href="https://www.facebook.com/schwarzerbock666/">Facebook</a> sowie im <a href="https://schwarzer-bock.de/">WWW</a>!</p>
<p>Das <strong>Metal Embrace</strong> findet ihr ebenfalls auf <a href="https://www.facebook.com/Metal-Embrace-Festival-172775172746102/">Facebook</a> sowie im <a href="http://www.metalembrace.de/">WWW</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/geiz-ist-geil-metal-embrace-festival-xi/">Geiz ist geil! Metal Embrace Festival XI</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Der anhaltische Underground: Metal Embrace 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Jul 2017 07:45:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wer den Blick über die Festival-Landkarte Sachsen-Anhalts schweifen lässt, findet nur eine handvoll Festivals mit 1.000 oder gleich 10.000 Besuchern aufwärts. Für waschechtes Underground-Feeling ist das fast schon zu viel. Eine Bastion des metallischen Untergrunds zwischen den Schauplätzen der großen und mittelgroßen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer den Blick über die Festival-Landkarte Sachsen-Anhalts schweifen lässt, findet nur eine handvoll Festivals mit 1.000 oder gleich 10.000 Besuchern aufwärts. Für waschechtes Underground-Feeling ist das fast schon zu viel. Eine Bastion des metallischen Untergrunds zwischen den Schauplätzen der großen und mittelgroßen Veranstaltungen hält das mitteldeutsche Bundesland jedoch parat: ein Dorf namens Barleben.</p>
<p>Mittlerweile ist es zehn Jahre her, dass das erste <strong>Metal Embrace Festival</strong> 2007 in dem kleinen Ort stattfand, der unmittelbar an die Landeshauptstadt Magdeburg grenzt. Da das Festival seitdem ununterbrochen jährlich wiederholt wurde, konnte 2016 bereits das Jubiläum zum <strong>Metal Embrace X</strong>, der zehnten Auflage, gefeiert werden. Doch wie heißt es so schön: nach dem Jubiläum ist vor dem Jubiläum! Deshalb geht es auch dieses Jahr wieder los. Wie schon bei der letzten Ausgabe, geben sich insgesamt <strong>18 Bands</strong> an zwei Tagen Anfang September die Ehre, in der beschaulichen Halle ihre Musik zum Besten zu geben.</p>
<h4>Auf die Ohren</h4>
<p>Dabei wird eine Palette an Stilen aufgefahren, wie sie im Underground bunter kaum sein könnte. Einen kleinen Schwerpunkt bildet dieses Jahr der Thrash-Sektor. So sind neben <strong>DEW SCENTED</strong>, die sowohl zu den größeren als auch zu den älteren Bands des Billings zählen, auch <strong>ERADICATOR</strong>, <strong>TRAITOR</strong> und <strong>BEATRAY</strong> mit von der Partie. Ebenfalls „klassisch“ wird es beim ostdeutschen Heavy-Metal-Urgestein <strong>MACBETH</strong> sowie bei den jungen und wilden Hessen von <strong>DRAGONSFIRE</strong>. Ergänzt wird diese Riege durch die Italiener von <strong>ALLTHENIKO</strong>, die diesen September in Deutschland unterwegs sind.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-20081 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Metal-Embrace-2017-Logo.jpg" alt="" width="502" height="700" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Metal-Embrace-2017-Logo.jpg 502w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Metal-Embrace-2017-Logo-215x300.jpg 215w" sizes="auto, (max-width: 502px) 100vw, 502px" />
<p>Wer es noch düsterer und härter mag, dürfte mit den Death-Metallern von <strong>DISBELIEF</strong> und <strong>ARROGANZ</strong> sowie den Death/Doom-Künstlern von <strong>DÉCEMBRE NOIR</strong> seinen Spaß haben. Die melodischeren Spielarten des Death Metal hingegen werden dieses Jahr von <strong>PARASITE INC.</strong> (Melodic Death) und <strong>KAMBRIUM</strong> (Epic Death) zelebriert. Und um das ganze nicht zu eintönig werden zu lassen, schmeißen wir mit <strong>KRATER</strong> und <strong>FRIGORIS</strong> noch zwei Truppen aus dem (Post) Black Metal in die Runde.</p>
<p>Wer schließlich schon im letzten Jahr dem <strong>Metal Embrace</strong> einen Besuch abstattete und nach den Pagan-Headlinern des letzten Jahres eben solche Bands in der obigen Aufzählung vermisst, geht ebenfalls nicht leer aus. Mit <strong>THORONDIR</strong> und <strong>DVALIN</strong> sind zwei starke Bands aus diesem Bereich ausgewählt worden, um auch den Pagan und Folk Metal gebührend feiern zu können. Komplettiert wird das Billing noch durch einen ausstehenden Opener sowie den Sieger des jährlich ausgetragenen <strong>Metal Embrace Bands Battle</strong>.</p>
<p>Diejenigen, die jetzt noch unentschlossen sind, weise ich auf den günstigen Ticketpreis von gerade einmal <strong>25 € für zwei Festivaltage</strong> hin. Es fällt schwer, bei einem solchen Angebot „Nein“ zu sagen. Auch mir selbst – deshalb sehen wir uns am 8. und 9. September in Barleben!</p>
<p>Hier geht es zur <a href="http://www.metalembrace.de/">Homepage</a> und zur <a href="https://www.facebook.com/Metal-Embrace-Festival-172775172746102/">Facebook-Seite</a> des Festivals!</p>
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