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	<title>Beastmilk Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Mon, 24 Apr 2017 20:27:20 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Beastmilk Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Im Sog der Schwere &#8211; Doom over Leipzig 2017: Tag 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Apr 2017 10:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist Freitag, Tag zwei des Doom Over Leipzig! Da es im UT heute schon früher losgeht, ich allerdings erst später dort sein kann, und die Spielzeiten außerdem nicht mehr so verteilt sind wie gestern, verpasse ich den Opener des zweiten Tages: ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-2/">Im Sog der Schwere &#8211; Doom over Leipzig 2017: Tag 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Es ist Freitag, Tag zwei des <strong>Doom Over Leipzig</strong>!</h4>
<p>Da es im UT heute schon früher losgeht, ich allerdings erst später dort sein kann, und die Spielzeiten außerdem nicht mehr so verteilt sind wie gestern, verpasse ich den Opener des zweiten Tages: <strong>SUMA</strong>.</p>
<p>Die Stimmen aus dem Volk sind geteilter Meinung zu der Show der Schweden. Während die einen das angeblich überaus fette Brett sehr loben, bemängeln andere, dass sie sich zu wenig von anderen Bands unterschieden hätten. Das letzte Album &#8222;The Order Of Things&#8220; bietet meines Empfindens nach gleichermaßen Raum für beide Aussagen: massive Musik, die das Rad allerdings nicht neu erfindet. Um die Livequalitäten beurteilen zu können, muss ich wohl auf die nächste Chance warten.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-2/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-2">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Die zweite Band des Tages heißt <strong>PINKISH BLACK</strong>.</p>
<p>Das texanische Duo ist mit ihrem letzten Album &#8222;Bottom Of The Morning&#8220; bereits auf Relapse Records gelandet und veranstaltet hier und heute eine ziemlich einzigartige Show. Geboten bekomme ich eine Mischung aus elektronischen Klängen, drückendem Bass und vereinzelt krummen Takten, die hemmungslos zu grooven wissen. Würde man <strong>THE ALGORITHM</strong> mit Weed und Pilzen füttern, dann könnte das Ergebnis in etwa so klingen. Dafür, dass es außer dem Schlagzeug kein „richtiges“ Instrument auf der Bühne gibt, kriecht ein ziemlich doomiger Sound durch den Saal, der mich sehr schnell begeistern kann. Die Zusammensetzung von Psychedeliceinflüssen, Dronesounds und abgefahrenen Synthesizerklängen ist so definitiv mal was Eigenes, nicht nur auf diesem Festival.<br />
Darüber hinaus sind Schlagzeuger <strong>Jon Teague</strong> und Synthiemeister <strong>Daron Beck</strong> perfekt aufeinander eingestimmt. Ein Blick, ein Nicken reichen hier aus, um genau zu wissen, was als nächstes kommt und den Einsatz der Stücke zielgenau zu treffen.<br />
Ein Auftritt, der zumindest mich begeistert und Lust auf mehr macht. Unbedingt nochmal anhören.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-2/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-2">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Es geht weiter mit <strong>ALARIC</strong>, die sich momentan zusammen mit <strong>PINKISH BLACK</strong> auf Tour befinden. Die Unterschiede zu den Tourkumpanen sind schnell ausgemacht: zum einen sind <strong>ALARIC</strong> zu viert unterwegs, und klingen andererseits deutlich introvertierter. Das Gesamtgemisch der Kalifornier setzt sich aus Post Punk und dunkelschwarzen 80er-Einflüssen zusammen, die durchaus gut funktionieren. Da mir die Umstellung von rosa-schwarz zu schwarz-schwarz allerdings nicht so leicht fällt, dauert es eine Weile, bis ich mich in den Sound von <strong>ALARIC</strong> einfinde, der den Saal anständig mit Publikum füllt. Während vor allem Sänger <strong>Shane Baker</strong> eine Performance darbietet, deren Emotionalität man ihm durchweg abnimmt, werden über die Dauer der gesamten Show Bilder auf die Wand hinter den Musikern projiziert, was die Stimmung zusätzlich unterstützt. Hier und da muss ich an <strong>BEASTMILK</strong> denken, während es mir doch bis zuletzt schwer fällt, mich gänzlich in <strong>ALARIC</strong>s Musik fallen zu lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-2/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-2">See image gallery at silence-magazin.de</a>] Es folgt ein noch krasserer Bruch, als zwischen den beiden Bands, die ich heute bereits gesehen habe. Die New Yorker von&nbsp;<strong>UNEARTHLY TRANCE</strong> sind angerückt, um in eine gänzlich andere Richtung zu stürmen. So spielt das Trio sludgigen Doom, der zwar dreckig-drückend ist, aber kaum etwas bietet, was im Ohr bleibt. Unearthly? Ja! Trance? Nein! Denn wirklich abgeholt werde ich hier nicht, obwohl einige Passagen durchaus zum Mitnicken einladen. Doch besonders da sich die Bass- und Gitarrenlinien nur in Ausnahmefällen klar voneinander unterscheiden, stellt sich mir das Gesamtpaket auf Dauer als ziemlich höhepunktsarm dar. Zeit für mich, um mal etwas frische Luft zu schnappen. Geschmäcker sind schließlich verschieden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-2/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-2">See image gallery at silence-magazin.de</a>] Was <strong>OXBOW</strong> im Anschluss liefern, bewegt sich irgendwo in der Schnittmenge von Spoken Word Performances, Jazz, Noise, Rock, <strong>TOM WAITS</strong> artigen Geschichten und einer Stripshow. Denn Sänger und Frontsau <strong>Eugene Robinson</strong> kommt zunächst in einem Outfit auf die Bühne, das ihn wie einen Dorfprediger erscheinen lässt, nur um sich Song für Song immer weiteren seiner Kleidungsstücke zu entledigen. Die Musik, die dabei geboten wird, ist genauso schwer verdaulich, wie vereinnahmend. Obwohl mir kaum etwas im Ohr bleibt und man eigentlich weder mitsingen, noch mitnicken kann, wirkt der Auftritt auf mich extrem kurzweilig – ohne, dass ich hinterher richtig begreifen kann, was mich da eigentlich getroffen hat. Da <strong>OXBOW</strong> bereits mehr als 20 Jahre auf dem Buckel haben, ist der Saal auch brechend voll, auch wenn es offenbar auch noch anderen Leuten so geht wie mir, und sie nicht so ganz verstehen, was hier abgeht. Ich schätze, ich muss das demnächst mal bei meinem Therapeuten ansprechen und das Ganze langsam verdauen, denn ein Erstkontakt dieser Art ähnelt nem Rendezvous mit einem Schnellzug und lässt in den analytischen Gesprächen danach, aufgrund der Komplexität, die Kreation „Schach Metal“ entstehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-2/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-2">See image gallery at silence-magazin.de</a>] Ich will ja nicht gegen <strong>UNEARTHLY TRANCE</strong> wettern, aber <strong>SUMAC</strong> kreieren zu dritt einen deutlich packenderen Sound.<br />
Aber wen wunderts? Schließlich beackert hier <strong>Aaron Turner</strong>, der mit <strong>ISIS</strong> ein ganzes Genre beeinflusst und mit seinem Label <strong>Hydra Head</strong> experimenteller Musik eine Plattform gegeben hat, die Gitarre und den Gesang.</p>
<p>Und ich muss sagen, dass die Wucht und Finsternis, in die <strong>SUMAC</strong>&nbsp;das Doom Over Leipzig im Verlauf ihrer fast einstündigen Spielzeit stürzen&nbsp;ungeheuer intensiv und packend ist. Dafür ist nicht nur <strong>Turners</strong> Bühnenpräsenz verantwortlich, sondern auch die musikalische Breite, die hier mit nur drei Instrumenten aufgefahren wird! Wie immer wieder alle drei Bandmitglieder gegeneinander arbeiten, nur um dann wieder zueinander zu finden, ist spektakulär! Sowohl Songs von &#8222;What One Becomes&#8220; als auch &#8222;The Deal&#8220; werden durch den Saal gefeuert, bis der Auftritt kurz nach halb 1 endet und <strong>Aaron Turner</strong> allen Anwesenden empfiehlt, sich die wenig später spielenden <strong>GROUPER</strong> noch anzusehen und sich etwas von der Liebe anzunehmen, von der jene Musik handelt. Eine Ansage wie ein Hammerschlag, nach einem Set, das keinen Stein auf dem anderen gelassen hat.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-16750" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/IMG_6904.jpg" alt="Doom Over Leipzig" width="5472" height="3648" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/IMG_6904.jpg 5472w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/IMG_6904-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/IMG_6904-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/IMG_6904-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/IMG_6904-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 5472px) 100vw, 5472px" /></p>
<h4>Ein eigenwilliger Ausklang&#8230;im Gotteshaus</h4>
<p>Nicht wenige leisten dem Rat Folge und finden sich wenig später in der nahe gelegenen <strong>Paul-Gerhardt-Kirche</strong> ein, um sich <strong>GROUPER</strong> anzusehen. Richtig gelesen, denn das Ambient-Projekt von<strong> Liz Harris</strong> tritt in einem Sakralbau auf. Wobei Auftritt wahrscheinlich nicht ganz das richtige Wort ist. Denn es gibt nicht wirklich eine Bühne. Im vorderen Teil wurde lediglich eine Leinwand aufgebaut, auf die Landschaftsaufnahmen projiziert werden, während die Musik von <strong>GROUPER</strong> von irgendwo her kommt. Veranstaltungen wie diese lösen bei mir immer einen bitteren Beigeschmack aus, und wecken paranoide Panik.</p>
<p>Musik, wie die von <strong>GROUPER</strong> ist unfassbar fragil, genauso wie die Atmosphäre, die sie erzeugen möchte. Jedes Klirren einer Bierflasche, jedes Lachen, jedes Gespräch, jedes fremde Geräusch arbeitet hier gegen die Musik und hindert diese daran, sich voll zu entfalten. Ein zusätzliches Problem ist, dass die Musik selbst nicht laut genug ist, als dass sie solchen Geräuschen entgegentreten, oder sie gar übertönen könnte. Irgendwann wird diese mangelnde Lautstärke für mich so anstrengend, dass es mir fast körperliche Schmerzen in den Ohren bereitet. Ich weiß nicht, ob es anderen Zuschauern so geht wie mir, oder ob die vermittelte Schwermut zu deprimierend für den Feierabend ist. Jedenfalls verlassen zunehmend mehr Leute die Kirche, während andere in der kompletten Dunkelheit der Kirche entschlummern. Nach knapp 40 Minuten endet die Projektion und startet von Neuem, was bei mir zusätzlich für Ernüchterung sorgt, da das leider offenbart, dass es zwischen Musik und Bild keinerlei konzeptionellen Zusammenhang gibt, auch wenn das vermutlich jammern auf hohem Niveau ist. Zu der Musik des Resttages passen <strong>GROUPER</strong> kaum, ins Konzept des <strong>Doom Over Leipzig</strong> aber durchaus. Da mich der Auftritt aber aus mehreren Gründen nicht komplett packt, plätschert die Musik relativ belanglos vor sich her und entlässt mich mit einem komischen Gefühl in die Nacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>15 Minuten voller Zerstörung &#8211; HELLO BLACK HOLE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Mar 2017 07:33:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>HELLO BLACK HOLE &#8211; In No Good Hand Veröffentlichungsdatum: 17.03.2017 Dauer: 14:38 Min. Label: Svart Records Stil: Postpunk/Psychedelic So, mal wieder geht die Suche in der Promoliste los. Neben reichlich Gekloppe, stoße ich auch auf eine neue Veröffentlichung von Svart Records aus ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/15-minuten-voller-zerstoerung-hello-black-hole/">15 Minuten voller Zerstörung &#8211; HELLO BLACK HOLE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>HELLO BLACK HOLE</strong> &#8211; In No Good Hand<br />
Veröffentlichungsdatum: 17.03.2017<br />
Dauer: 14:38 Min.<br />
Label: Svart Records<br />
Stil: Postpunk/Psychedelic<span id="more-15643"></span></p>
<p>So, mal wieder geht die Suche in der Promoliste los. Neben reichlich Gekloppe, stoße ich auch auf eine neue Veröffentlichung von Svart Records aus Finnland. Bei diesem Label kann man eigentlich wenig falsch machen, wenn man sich auf blauen Dunst hin eine Platte ordert. Daher dachte ich mir, dass ich doch einfach mal in <strong>HELLO BLACK HOLE </strong>reinhören sollte. Bevor ich den Download starte, schaue ich mir aber doch sicherheitshalber erstmal bei YouTube ein Video der Band an. Man will sich ja schließlich den Rechner nicht zumüllen.</p>
<h4>Können diese Parallelen Zufall sein???</h4>
<p>Mit &#8222;Climax&#8220; von <strong>BEASTMILK</strong> hat Svart Records 2013 das Überraschungsalbum der letzten 5 Jahre veröffentlicht. Bis heute ziert dieses Stück Vinyl regelmäßig meinen Plattenteller. Leider war nach dem Debütalbum auch schon wieder Schluss. Und als ob die Enttäuschung nicht schon tief genug saß, veröffentlichte man mit der Folgeband <strong>GRAVE PLEASURES </strong>ein ziemlich schwaches Album, welches Welten von &#8222;Climax&#8220; entfernt ist. Warum ich euch diesen Stuss hier erzähle? Bereits nach wenigen Sekunden des Videos muss ich an <strong>BEASTMILK</strong> denken. Sowohl musikalisch, als auch von der visuellen Außendarstellung gibt es zahlreiche Überschneidungen. Doch das ist kein Zufall oder eine billige Kopie, denn hinter <strong>HELLO BLACK HOLE </strong>steht niemand Geringeres als der Ex-<strong>BEASTMILK</strong>-Mastermind <strong>Johan &#8222;Goatspeed&#8220; Snell</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_15644" aria-describedby="caption-attachment-15644" style="width: 710px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-15644" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/hello-black-hole.jpg" alt="" width="720" height="480" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/hello-black-hole.jpg 720w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/hello-black-hole-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/hello-black-hole-360x240.jpg 360w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-15644" class="wp-caption-text">Langweilige Bandfotos gab es auch schon zu <strong>BEASTMILK</strong>-Zeiten nicht</figcaption></figure>
<p>Mit <em>&#8222;Tight Rope Tightens&#8220;</em> wird ab der ersten Sekunde die <strong>Marschrichtung</strong> rigoros vorgegeben. Herrlich gedankenzermürbende Gitarrenläufe, gepaart mit fast schon monotonem Gesang (zumindest in den Refrains), stellen das Grundgerüst des Openers und verbreiten sofort eine wunderschöne Endzeitromantik. Für meinen Geschmack hätte man allerdings hier und da noch etwas an den Soundreglern schieben können. So kommt es, dass der Gesang in manchen Passagen etwas untergeht.</p>
<p>Auch<em> &#8222;Five Hundred Rocks To Throw&#8220; </em>beweist mir, dass ich kein grobes Geknüppel brauche, um den <strong>Zerstörungsprozess</strong> in meinen Gedankengängen voranzutreiben.&nbsp;<strong>Snell</strong>s Gesang ist in diesem Stück auch schon deutlich besser hörbar, als es noch im Opener der Fall war. Schon nach 2 Durchläufen des Songs muss ich feststellen, dass er sich so bei mir eingebrannt hat, wie kaum ein anderer Titel in letzter Zeit.</p>
<p>Der wohl mit Abstand griffigste und poppigste Song der Platte wurde mit <em>&#8222;Crude Awakening&#8220; </em>geschaffen. Hier stimmt einfach alles. Sowohl Songwriting, Sound, als auch Gesang spielen in der Oberklasse an der Spitze mit und lassen mich jetzt schon nervös werden, wenn ich an die Veröffentlichung des ersten Full-Length-Albums der Band denke.</p>
<p>Mit <em>&#8222;Hero Libido&#8220; </em>wurde zudem ein würdiger Schlusspunkt erschaffen. Ruhig, herzergreifend, ehe der <strong>Bombenabwurf </strong>beginnt. Doch so plötzlich die Detonation kam, ist sie auch schon wieder vorbei und es werden wieder gemächliche Töne angeschlagen. Doch das schwarze Loch schlägt nochmal zu und legt noch einmal einen stattlichen Bombenhagel nach.</p>
<h4>Weniger Milch &#8211; mehr Instantnudelzerstörung!</h4>
<p><iframe width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/5eAn5rOzdfg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/helloblackhole/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a><br />
<a href="https://helloblackhole.bandcamp.com/releases" target="_blank">Bandcamp</a></p>
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		<title>Aus den Tiefen #38: BLOODNSTUFF</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Mar 2017 10:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Beastmilk]]></category>
		<category><![CDATA[Bloodnstuff]]></category>
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		<category><![CDATA[Minnesota]]></category>
		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
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		<category><![CDATA[Zwei Mann Kombo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-38-bloodnstuff/">Aus den Tiefen #38: BLOODNSTUFF</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In den letzten Jahren gab es immer wieder Fälle, in denen Zwei-Mann-Duos unter Beweis gestellt haben, dass man die reguläre Bandaufstellung aus vier bis fünf Leuten zwar nicht unbedingt abschaffen, zumindest aber als festgesetzt überdenken sollte. Neben <strong>MANTAR</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>BÖLZER</strong> gibt es auch auf nicht-deutschsprachigem Territorium einige Bands, bei denen &#8222;wenig&#8220; das neue &#8222;viel&#8220; ist. Eine davon will ich euch heute vorstellen.</p>
<p><strong>BLOODNSTUFF</strong></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15398" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Bloodnstuff-pic.jpg" alt="BLOODNSTUFF" width="850" height="567" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Bloodnstuff-pic.jpg 850w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Bloodnstuff-pic-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Bloodnstuff-pic-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Bloodnstuff-pic-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" />
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>BLOODNSTUFF</strong> sind eine Band aus Minneapolis, Minnesota, die laut eigener Aussage Post-Rock spielen. Tss, als ob!<br />
Denn die Mucke unterscheidet sich radikal von dem, was man darunter erwarten würde. Mit Stimmungsmonolithen der Riege <strong>GODSPEED YOU! BLACK EMPEROR</strong> hat der Sound der Amerikaner ungefähr so viel zu tun, wie &#8222;Transilvanian Hunger&#8220; mit ner High End Produktion.<br />
Na, egal. Deutlich verspielter, und durchaus auch psychedelischer ist der Sound, den die Jungs hier entstehen lassen und bieten. Dass die Songs nur von zwei Leuten geschrieben und auch performt werden, ist besonders krass, wenn man sich auf der Zunge zergehen lässt, dass all die Gitarrenarbeit wirklich simultan stattfindet!</p>
<p>Die Aussage von Sänger und Gitarrist <strong>Ed Holmberg</strong> dazu:</p>
<blockquote><p>&#8222;No recordings or loops. And never will be!&#8220;</p></blockquote>
<p>Wers nicht glaubt, kann es sich hier selbst ansehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/q3J1o2CvdXg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Jahre 2014 veröffentlichten die Jungs ihr erstes, selbstbetiteltes Album, welches 10 Songs bietet, die gar nicht so leicht zu beschreiben sind, dafür aber umso mehr ins Ohr gehen.<br />
Auch wenn der Metalanteil eher gering ist: <strong>BLOODNSTUFF</strong> haben Eier!<br />
Mal erinnern mich Passagen an die melancholische Weltuntergangsstimmung, die damals z.B. &#8222;Climax&#8220; von <strong>BEASTMILK</strong> trug, mal werden Gitarrenlinien ausgepackt, die an frühe <strong>MASTODON</strong> erinnern, nur um im nächsten Moment Psychedelic- oder Stoner-Elemente zu verbauen, die die Songs wiederum in eine neue Richtung treiben.<br />
Lasst euch aber nicht in die Irre führen und erwartet, dass man hier von nem undurchsichtigen Stilmix verdroschen wird. Mitnichten! Alles hat Hand und Fuß, die Kompositionen haben Raum, Spannungsbögen, Ohrwurmmelodien und präzises Handwerk als Fundament, wovon man sich definitiv was abgucken sollte, wenn man kann.</p>
<p>Der Gesang von <strong>Holmberg</strong> bleibt darüber stets klar, aber kraftvoll, ohne in Klischeehaftigkeit oder Seen von Pathos abzurutschen und das Ganze somit zu verwässern.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Katt304NMJ0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie es bei kleineren Bands oftmals der Fall ist, gibt es kaum verbindliche Infos zu neuer Musik, allerdings ließen die Jungs über Facebook verlauten, dass das nächste Album bereits in den Startlöchern steht und noch in diesem Jahr erscheinen soll.<br />
Ich bleibe gespannt!<br />
Bis es jedoch soweit ist, rate ich euch, die Zeit sinnvoll zu nutzen und mal in das Debütalbum von <strong>BLOODNSTUFF</strong> reinzuhören. Schaden wirds euch definitiv nicht.</p>
<p>Schönes Wochenende!</p>
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<p><a href="https://www.facebook.com/bloodnstuff/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://fuzzoramarecords1.bandcamp.com/album/bloodnstuff" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-38-bloodnstuff/">Aus den Tiefen #38: BLOODNSTUFF</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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