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	<title>Berliner Weisse Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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		<title>Wir sind geil, ja wir sind schön &#8211; ein Abend mit LOIKAEMIE und BERLINER WEISSE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Feb 2023 13:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Weisse]]></category>
		<category><![CDATA[Breath Bright Brüder]]></category>
		<category><![CDATA[F-Haus Jena]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt Tourberichte und es gibt ausführliche Berichte, die einen quasi dabei sein lassen! </p>
<p>Oimel lebt Punk und Punk lebt zurück! Heute mit LOIKAEMIE (und Vorbands) aus Jena UND Magdeburg!<br />
Denn für euch gehen wir immer über Grenzen - sei es Genres oder Bundesländer…</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/loikaemie-tour-magdeburg-jena-2023/">Wir sind geil, ja wir sind schön &#8211; ein Abend mit LOIKAEMIE und BERLINER WEISSE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Vorspiel oder auch &#8222;Wie alles begann&#8220;:</h3>
<p>Wir schreiben das Jahr 2007, der werte Autor ist noch jung und die Konzertbegleitung ebenfalls. Ich begebe mich damals in&#8217;s <strong>Conne Island</strong> um die Record Release Party von <strong>LOIKAEMIE</strong> zu sehen. Am Eingang Karten gekauft, einmal links abgebogen, einmal rechts abgebogen – und da stand ich dann auf meinem ersten Oi-Konzert. Haufenweise breite Schultern, kurze Haare und raues Gelächter – ein Anblick der in mir alle Alarmglocken läuten ließ, zu präsent war für mich noch die Gefahr die von diesem Äußeren ausging.</p>
<p>Aber der Moment war nur kurz – natürlich hatte ich mich belesen, sogar intensiv, nachdem ich das erste Mal über <strong>Oi</strong> gestolpert war. Hielt ich mich einige Monate vorher noch für einen total tollen Kenner im Deutschpunk, so zeigte sich mir schnell auf, das ich da einen recht beschränkten Horizont hatte. Den versuchte ich nun schnell zu erweitern und stolperte irgendwann zwangsläufig über Bands wie <strong>LOIKAEMIE</strong>, <strong>VOLXSTURM</strong>, <strong>BROILERS</strong> ( ja, die haben mal Oi gemacht! ), <strong>4 PROMILLE</strong> und andere, die plötzlich ganz andere Texte hatten und mich zu intensiven Recherchen trieben, was genau es mit dieser Szene auf sich hat. Die Begeisterung war groß, die Klamotten wurden angepasst – es war genau das, was ich gesucht hatte: stabile Typen, große Klappe, guter Stil, harte Musik und eine klare Kante <strong>gegen Rechts</strong>. Und dann war eben dieses Konzert, dieser Moment als ich das erste Mal auf einem Szenekonzert war. Grandios!</p>
<h3>Zurück in die Zukunft</h3>
<p>15 Jahre später, es ist kalt, dunkel und meine Konzertbegleitung und ich machen uns auf den Weg &#8211; nicht mit &#8217;nem Rucksack voll Bier und der Straßenbahn, dafür aber mit einem Wegbier und dem Auto, man wird ja nicht jünger. Unser Weg führt uns nach <strong>Jena</strong>, das<strong> F-Haus</strong> ist mir schon seit Jahren ein Begriff, aber hatte noch keinen Besuch von mir. Das sollte sich heute ändern, denn <strong>LOIKAEMIE</strong> spielten auf und dazu niemand anderes als <strong>BERLINER WEISSE</strong>, die mich musikalisch und mit Konzerten auch schon seit 14 Jahren begleiten. Eine hervorragende Kombination also, und die Karten bekam ich auch noch von meiner Frau geschenkt, die am Folgetag das gleiche Konzert in Magdeburg sehen würde.</p>
<h3>Es fehlt nur noch der Campingstuhl&#8230;.</h3>
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<h3><img decoding="async" class="size-medium wp-image-41636 alignleft" style="font-size: 16px;" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/7c1ab2ab-58e5-4af8-913c-8ed0ffda11b7-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/7c1ab2ab-58e5-4af8-913c-8ed0ffda11b7-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/7c1ab2ab-58e5-4af8-913c-8ed0ffda11b7-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/7c1ab2ab-58e5-4af8-913c-8ed0ffda11b7-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/7c1ab2ab-58e5-4af8-913c-8ed0ffda11b7.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<p>Wir kamen rechtzeitig in Jena an, parkten irgendwo in der näheren Umgebung und liefen dann schnurstracks durch die sibirische Kälte zu Location.</p>
<p>&nbsp;Umgeben von Punks, Skins, Hardcore-kiddies und einigen anderen illustren Gestalten tranken wir unser Bierchen – endlich normale Leute! Am Einlass fiel mir direkt eine Triggerwarnung ins Auge, das es unter Umständen zu freien Oberkörpern im Publikum kommen kann. Hatte ich so noch nicht gesehen, fand ich aber irgendwie ganz cool gemacht.</p>
<p>Dann gingen wir hinein, was uns kurz stutzen ließ, denn man kommt genau rechts von der Bühne in den Raum – das kannte ich auch noch nicht, da war man direkt mit dem Eintreten sofort erste Reihe! Wir verteilten uns aber erst mal schnell an Merchandise und Getränke und stellten dann voller Begeisterung fest, das es einen Oberrang gibt,&nbsp;der frei mit allen Tickets zugänglich war. Das war natürlich genau mein Fall und somit ergatterten wir uns einen Platz mit bestem Blick und Bierabstellmöglichkeit vorne am Geländer.</p>
<p>Jetzt fing dann auch die Vorband an, die mit dem klangvollen Namen <strong>MARKTLÜCKE TERRORZELLE</strong> aufwarten konnte. Auf der Bühne war dann auch mächtig was los, denn es waren ca. 8 Bandmitglieder die sich dort verteilten und mit viel Engagement aufspielten. Vom textlichen Inhalt der Songs kam leider nicht allzu viel rüber, was wir zu dem Zeitpunkt noch auf die Vorband schoben, wir sollten uns aber irren….</p>
<h3>Eine Technik-Schelle für die Berliner, statt der <em>&#8222;Schelle aus Berlin&#8220;</em></h3>
<h3><img decoding="async" class="size-medium wp-image-41639 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/ce690678-0680-4235-ac57-4993f0a5aebe-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/ce690678-0680-4235-ac57-4993f0a5aebe-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/ce690678-0680-4235-ac57-4993f0a5aebe-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/ce690678-0680-4235-ac57-4993f0a5aebe-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/ce690678-0680-4235-ac57-4993f0a5aebe.jpg 1088w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></h3>
<p>Nach einer kurzen Zugabe war das Spektakel auch vorbei und wir ergingen uns in Schätzungen wie viele der Besucher wohl aus Jena, und wie viele von</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-41637 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/9140f325-042b-4741-8ef1-20a522f1ebe2-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/9140f325-042b-4741-8ef1-20a522f1ebe2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/9140f325-042b-4741-8ef1-20a522f1ebe2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/9140f325-042b-4741-8ef1-20a522f1ebe2-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/9140f325-042b-4741-8ef1-20a522f1ebe2.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p>&nbsp;überallher sein mögen.Die Umbaupause ging recht fix und dann stand der Mann mit der wundervollsten Stimme auch schon am Mikro!</p>
<p>Die Party war auch&nbsp;direkt beim ersten Lied recht schnell in Gange, wir schauten allerdings leicht irritiert auf das muntere Treiben unter uns, denn das Mikrofon setzte leider des&nbsp;Öfteren aus. Auch der gesamte Sound war leider sehr dürftig, um das mal vorsichtig zu formulieren. Es kam ein recht durchmischter Brei bei uns an, bei dem eigentlich keine Gitarren dafür ein omnipräsenter Bass und die aussetzende Stimme die Highlights bildeten. Gottseidank ist das Publikum auf solchen Konzerten meist recht dankbar, denn die Lieder wurden textsicher auch von der Meute getragen und alles in allem war es trotz allem eine sehr fröhliche Party.</p>
<p>Aber natürlich gingen die technischen Probleme auch nicht an der Band vorbei, und beim letzten Lied streikte dann so ziemlich alles an Technik und eine Zugabe entfiel leider.</p>
<p>Das war natürlich ein unglücklicher Verlauf, wenn einer der beiden Main-Acts unverschuldet Opfer der Technik wird und</p>
<p>&nbsp;trübte auch ein wenig den Eindruck von der Location die ich ansonsten eigentlich absolut großartig fand! Aber die Band hat absolut das beste daraus gemacht und auch eine sehr gefällige Songauswahl präsentiert. Von alten Klassikern wie &#8222;<em>S.S.L.L.H.H&#8220;</em> und <em>&#8222;Haltet die Welt&#8220;</em> an über Coverversionen von <strong>RIGHT SAID FRED</strong>, <strong>RIO REISER</strong> und <em>&#8222;Gassenhauer&#8220;</em> von den <strong>TROOPERS</strong> bis zu neuen Perlen wie <em>&#8222;SHABG&#8220;</em>, <em>&#8222;Spüre dein Herz&#8220;</em> und <em>&#8222;Scheisse&#8220;</em>.</p>
<p>Und der Refrain vom letzten Lied, war dann eben auch das Motto für die Tontechnik: &#8222;Scheisse, ach du scheisse, da geht bestimmt was bei in Arsch&#8220;</p>
<h3>Mehr Bier auf mir, als in mir</h3>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-41641 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/d44bf897-f125-4745-849b-929f3b5e8f22-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/d44bf897-f125-4745-849b-929f3b5e8f22-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/d44bf897-f125-4745-849b-929f3b5e8f22-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/d44bf897-f125-4745-849b-929f3b5e8f22-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/d44bf897-f125-4745-849b-929f3b5e8f22.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<p>Hatten wir uns beim vorhergehenden WC-Besuch schonmal kurz abwechselnd in die Meute gestürzt, verließen wir nun unsere edlen Plätze und rafften unsere alten Kadaver auf, um uns in den Mob zu werfen. Der Umbaupause sei Dank waren wir mit Getränken versorgt und relativ weit vorne mit guter Sicht. Mit Getränken überversorgt war ich dann einige Augenblicke später, als die ersten Töne von <strong>LOIKAEMIE</strong> ertönten und der Saal schier explodierte.</p>
<p>Zweimal blinzeln später hatte ich mehr Bier in meinen Klamotten als ich den Abend über getrunken hatte und war olfaktorisch absolut festivaltauglich. Mein eigenes Getränk wacker unter Kontrolle haltend wurde ich nun zurück in die Vergangenheit geschickt, während meine Konzerbegleitung die Einladung zum Tanz dankend annahm und strahlend im Pogo verschwand. Der Sänger der Band arbeitete damals im einzigen coolen Laden in der Leipziger Innenstadt ( den es natürlich schon seit Jahren nicht mehr gibt ) und nachdem ich das damals realisierte befand ich den immer als mächtig coole Sau. Heute wirkt er lustigerweise auf der Bühne mit Brille und schlichtem Pulli ein wenig wie der Bürofachangestellte ( ich darf das sagen, ich bin selbst Edeltippse ) von nebenan, was aber gottseidank der Musik keinen Abbruch tut.</p>
<h3>Wo LOIKAEMIE drauf steht, ist auch immer noch LOIKAEMIE drin!</h3>
<p>Und hier blieben wahrlich keine Wünsche offen und auch keine Atempause, denn ein Knaller folgte auf den nächsten und die Menge war immer noch geil auf mehr! Man sollte hier vielleicht noch</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-41640 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/cf4d316b-c6ea-4725-ad4f-722bd8157eb0-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/cf4d316b-c6ea-4725-ad4f-722bd8157eb0-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/cf4d316b-c6ea-4725-ad4f-722bd8157eb0-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/cf4d316b-c6ea-4725-ad4f-722bd8157eb0-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/cf4d316b-c6ea-4725-ad4f-722bd8157eb0.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<p>dazu erwähnen das die Band – sicherlich eine der wichtigsten der Szene – sich 2016 aufgelöst hatte und erst seit 2019 zuerst sporadisch, dann aber immer mehr Konzerte spielte und auch offiziell vor der Veröffentlichung eines neuen Albums steht. Dementsprechend auf „Entzug“ war auch das Publikum und folgerichtig rund ging es auf der Tanzfläche. Ich stand in der Zwischenzeit wie in einer Art Bällebad, nur das sich zu meinen Füßen statt Bällen die Becher tummelten die Ihren Flug irgendwo in meiner Gegend beendet hatten. Dazu gab es auch die Erwachsenenversion von &#8222;der Boden ist Lava&#8220;, denn der Boden hatte sich innerhalb der ersten 3 Lieder in etwas verwandelt was ich auf keinen Fall berühren wollte.</p>
<h3>Mehr Sound für alle &#8211; außer für die Band</h3>
<p>Netterweise war nun auch der Sound deutlich besser – also zumindest für das Publikum, denn die Monitorboxen für die Band schienen weiterhin zu streiken. Und auch sonst hatte ich eher das Gefühl das einfach alle Regler aufgedreht waren, damit alles rauskommt was ins Mikro geht – sobald auf der Bühne kurz ruhe war brummte und fietschte es permanent recht unangenehm. War aber auch hier dem Mob recht egal, die Lieder wurden gefeiert als wenn es kein Morgen gibt, und auch die beiden Neuveröffentlichungen aus 2022 <em>&#8222;Lumpenmann&#8220;</em> und <em>&#8222;Tief in mir&#8220;</em> kamen sehr gut an und wurden textsicher von der Menge getragen.</p>
<p>Ich könnte mich noch stundenlang über den emotionalen Background des Konzertes für mich ergehen, aber fasse das einfach mit &#8222;es war saugeil&#8220; zusammen! Passenderweise endete das Konzert auch mit dem Ende meiner Kräfte – als Vati von 2 Kleinkindern ist man halt nicht mehr gewohnt bis 0 Uhr wach zu sein. <em>&#8222;Good Night White Pride&#8220;</em> in der Zugabe und <em>&#8222;Uns&#8217;re Freunde&#8220;</em> als letzter Song machten den Auftritt perfekt und wir verließen dampfend, schlecht riechend und glücklich die Location. Während wir zum Auto liefen ließ sich hinter uns ein 1,90m großer Hüne noch einmal lautstark und schwallartig die Getränkeauswahl durch den Kopf gehen &#8211; und ich war einfach glücklich!</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-41635 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/5d240008-706d-4d6a-926d-3f85986a26dc-271x300.jpg" alt="" width="271" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/5d240008-706d-4d6a-926d-3f85986a26dc-271x300.jpg 271w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/5d240008-706d-4d6a-926d-3f85986a26dc-925x1024.jpg 925w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/5d240008-706d-4d6a-926d-3f85986a26dc-750x831.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/5d240008-706d-4d6a-926d-3f85986a26dc.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 271px) 100vw, 271px" /></h3>
<h4>Und wie schon erwähnt, waren unsere holden Damen am Folgeabend auf dem Konzert in Magdeburg und haben auch noch ein paar Eindrücke von dort zum Besten gegeben:</h4>
<div>Endlich, nach 2 Schwangerschaften war dann eines der ersten Konzerte angesagt, und was für eins! Die Freude war groß, denn es sollte endlich <strong>LOIKAEMIE</strong> werden.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Nach dem nun mehr vierten Anlauf sollte es für mich und der Band ein Aufeinandertreffen geben. Die letzten 3 Versuche waren das verpasste Abschiedskonzert im Conne Island, beim Back to Future 2019 fiel der Versuch grandios ins Wasser, und später kam dann beim Conne Oi!land zuerst Corona dazwischen und dann stahl die Geburt unseres zweiten Kindes der Band völlig die Show.</div>
<h3>Back to the Roots &#8211; auf zur Factory Magdeburg</h3>
<div>Jetzt war Mami aber endlich am Zug, und das war wohl Schicksal, denn das Konzert fand auch noch in der Factory in Magdeburg statt, die ich früher oft und gerne besucht habe &#8211; also ein absolutes Highlight im Terminkalender.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Am Konzertabend selbst war aber erst einmal der innere Schweinehund zu überwinden, denn die Kinder (ver)brauchen viel Kraft, und auf der Schulter hockt der Couch-Potato-Teufel, der einem die heimische Couch schmackhaft macht und ausführlich aufführt wie fertig man eigentlich ist &#8211; wer ebenfalls Kinder hat, dem wird das sicherlich bekannt vorkommen!</div>
<h3>Teufel auf Schulter? Toifel auf der Bühne!</h3>
<div>Aber gut, Toifel gab es ja schließlich auch beim Konzert &#8211; und so raffte ich mich auf, schwang mich ins Auto und fuhr mit meiner Konzertbegleitung nach Magdeburg. Die erste große Spannung war dann ob die Location immer noch so ist wie früher, oder ob sich viel verändert hat. Und hier konnten wir den Laden mit einem guten Gefühl entern, denn selbst die Security war gefühlt noch die gleiche und es stellte sich ein glückliches Gefühl von &#8222;nach Hause kommen&#8220; ein.</div>
<div>&nbsp;</div>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-41646 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/da55aa11-daa8-49a8-8023-a7c3e447d37a-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/da55aa11-daa8-49a8-8023-a7c3e447d37a-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/da55aa11-daa8-49a8-8023-a7c3e447d37a-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/da55aa11-daa8-49a8-8023-a7c3e447d37a-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/da55aa11-daa8-49a8-8023-a7c3e447d37a.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<div>Die erste Band, die <strong>BREATH BRIGHT BRÜDER</strong>, spielte schon kräftig auf und heizte dem Publikum ordentlich ein &#8211; und uns auch! Die Jungs machten sehr gut Stimmung, und ich genoß einfach das Gefühl mich mal wieder unter sehr angenehmen Szene-Publikum zu bewegen und nicht nur die gehetzten normalen Alltagsmenschen um mich herum zu haben.</div>
<div>Gute Musik und schöne Menschen machen? Richtig, Durst! Also freute ich mich darüber das heute mal nicht ich die &#8222;Milchbar&#8220; bin, sondern ich die Möglichkeit hatte mich an einer Bar bedienen zu lassen. Und weil man auf einem Bein so schief steht, gab es direkt noch einen Kurzen dazu!</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Life-Hack an dieser Stelle: Wer seinen Geldbeutel schonen möchte, sollte einfach mal ein Jahr stillen oder schwanger sein &#8211; danach reicht dann schon ein Bier am Abend um den Pegel hoch zu halten!</div>
<h3>Viva BW!</h3>
<div>
<p>Nach einer kurzen Umbaupause kam dann <strong>BERLINER WEISSE</strong> auf die Bühne. Und nach dem letzten Album war die Vorfreude auch besonders groß, zumal das letzte besuchte Konzert der</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-41648 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/e7d30165-748b-4189-9dcc-b933e9c491f8-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/e7d30165-748b-4189-9dcc-b933e9c491f8-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/e7d30165-748b-4189-9dcc-b933e9c491f8-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/e7d30165-748b-4189-9dcc-b933e9c491f8-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/e7d30165-748b-4189-9dcc-b933e9c491f8.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<p>Herren auch schon eine Weile zurücklag.</p>
</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Und so hatte ich dann auch ein breites Grinsen im Gesicht, denn die Band hat es immer noch drauf und hat kein bisschen an Schwung verloren. Wir feierten die <em>&#8222;Schelle aus Berlin&#8220;</em> dann auch ordentlich. Und es gab sich dann auch der Frontmann von <strong>LOIKAEMIE</strong> schon einmal die Ehre und es wurde zusammen ein Song gespielt. ( Anm. d. Oimels: vermutlich war es <em>&#8222;Good Night White Pride&#8220;</em> ) Und <strong>BERLINER WEISSE</strong> hatten scheinbar selbst auch richtig Bock. Ohne die Technikprobleme vom Vorabend wurde sich hier deutlich länger der Frust von der Seele gespielt und dem Publikum musikalisch um die Ohren gehauen.</div>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-41634 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/3b613d0d-9afe-456f-bfff-080a33367299-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/3b613d0d-9afe-456f-bfff-080a33367299-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/3b613d0d-9afe-456f-bfff-080a33367299-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/3b613d0d-9afe-456f-bfff-080a33367299-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/3b613d0d-9afe-456f-bfff-080a33367299.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<h3>Was lange währt wird endlich gut!</h3>
<div>Die Krönung des Abends war dann natürlich der lang ersehnte Auftritt von <strong>LOIKAEMIE</strong>, bei dem kein Auge &#8211; und auch kein Kleidungsstück aufgrund der Bierduschen &#8211; trocken blieb. Die Songauswahl war dabei so ziemlich die gleiche wie uns vom Vorabend berichtet wurde. Allerdings war der Sound eben deutlich besser und die gesamte Meute feierte die Band bis zum umfallen.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Und hier war ich dann auch tatsächlich dankbar das nicht noch eine weitere Zugabe folgte. Die Nacht würde noch kurz genug werden, und die Beine waren schwer. Somit ging es nach einem absolut gelungenen Konzert dann auf den Heimweg.</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/loikaemie-tour-magdeburg-jena-2023/">Wir sind geil, ja wir sind schön &#8211; ein Abend mit LOIKAEMIE und BERLINER WEISSE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Niedergörsdorf statt Kreuzberg &#8211; ein O(i)pen-Air-Konzert in Brandenburg!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2020 05:01:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Weisse]]></category>
		<category><![CDATA[Oi]]></category>
		<category><![CDATA[Oxo 86]]></category>
		<category><![CDATA[Spirit Festival]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Punkig starten wir heute in den Morgen... und mit einem Open-Air - eines der wenigen und sicher auch mit eines der letzten dieses Jahr.</p>
<p>Wir berichten über ein sauber durchgeführtes Event, mit MundNasenSchutz, jeder Menge Spaß und natürlich auch Bier!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das letzte Konzert ist schon 2 Wochen her! Das ist in Coronazeiten nicht viel, aber rechtfertigt ansonsten durchaus einen gewissen Entzug . Ebenfalls Corona sorgte dafür, daß ein Konzert aus dem April in Berlin nun in den September auf das (ehemalige) Gelände vom Spirit Festival verlegt wurde. Und gute Connections unter Plattensammlern sorgten wiederum dafür, daß der Autor für sich und die üblich trinkfeste Konzertbegleitung noch 2 Karten für das eigentlich ausverkaufte Spektakel ergattern konnte.</p>
<h3>Erst die Arbeit dann das Vergnügen!</h3>
<p>Und so treffen wir uns nach der Arbeit Freitag. Dann haben wir das Glück noch vorzüglich bekocht zu werden, bevor wir uns ins Auto stürzen, denn es liegen 1,5 Stunden Fahrt vor uns. Wir starten natürlich zu spät. Und dann passiert der immerwiederkehrende Klassiker: Auch nach unzähligen Besuchen auf dem Gelände verfahre ich mich trotz Navi jedes zweite Mal wieder&#8230; Dieses Mal erreichten wir eine mit komplett unbekannte Stelle und müssen dann noch einmal mit der Kirche ums Dorf.</p>
<p>Erst 45 Minuten nach offiziellem Beginn sind wir endlich angekommen. Und so gehen wir Banausen recht positiv gestimmt davon aus, daß die erste, namentlich nicht erwähnte, Band bereits gespielt hat. Das sollte sich als Folgenschwerer Irrtum herausstellen! Aber wir genießen die frische Luft, verkosten mitgebrachte Getränke und passieren dann den Einlass. Hier wird neben Tickets auch noch eine unterschriebene Tagesordnung für die Veranstaltung verlangt. Darauf tauchen sowohl die persönlichen Daten auf, als auch Belehrungen über die entsprechenden Corona Maßnahmen.</p>
<h3>Mit Abstand, Anstand und guten Ideen</h3>
<p>Hier hatte man sich also vorbildlich gekümmert! Alle Wege waren gekennzeichnet, es gibt überall ein Einbahnstraßensystem zu den Ständen und Toiletten und das Gelände bietet pro Besucher ca. 10qm Fläche um Abstand von den anderen Besuchern zu halten. Auch der MNS wird aktiv kontrolliert. Es ist also vorgesorgt, und es wird vom Publikum auch relativ gut mitgezogen&#8230; Naja, was man in dem Rahmen eben erwarten kann <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h3>Die unbekannten One-Hit-Wonder?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-36287 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_180443488-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_180443488-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_180443488-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_180443488-1536x864.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_180443488-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_180443488.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nach einer kurzen Erkundung stellen wir dann fest, dass die erste Band nun erst die Bühne entern sollte. Ohne sich vorzustellen, legt diese auch gleich los. Jetzt ist es ja so, daß man lieber gar nichts sagen soll, wenn man nichts Gutes sagen kann. Es war wirklich, wirklich nicht schön! Alle Lieder drehen sich thematisch um Wochentage, wobei die Krönung ein grauenhaft gedenglischtes <em>&#8222;Dönerstag forever&#8220;</em> darstellt. Und mir dabei auch auf alle Zeiten der Ska versaut wird, denn auf den klassischen Ska-Offbeat wird hier dann <em>&#8222;Döner &#8211; Kebap&#8220;</em> gesungen. Nicht falsch verstehen, ich liebe Döner! Aber der ganze Auftritt verursacht mir leider Gottes körperliches Unbehagen. Und für die etwas speziellen Liedinhalte werden wir durch die weibliche Stimme und die nicht unbedingt synchronen Instrumente nicht gerade entschädigt.</p>
<p>Irgendwann ist der Spuk vorbei, man verzeihe mir die harten Worte, und wir verpflegen uns erstmal entsprechend. Währenddessen reflektieren auf der Bühne schon wohlbekannte kahle Köpfe das Scheinwerferlicht. Denn die beiden &#8211; gleichwertigen &#8211; Hauptacts des Abends sind jetzt dran.</p>
<h3>Halli-Hallo Hallunken &#8211; die Zeit ist wieder reif!<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-36292 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_192635094-min-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_192635094-min-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_192635094-min-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_192635094-min-1536x864.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_192635094-min-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_192635094-min.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<p>Zuerst betreten die Berliner Prollpoeten von <strong>BERLINER WEISSE</strong> die Bühne. Deren Frontmann Toifel bringt ein in der Szene absolut unverkennbares Stimmorgan zum Einsatz! Die Jungs sind fester Szenebestandteil, und überall da zu finden wo es reichlich Bier, Pfeffi und keine Idioten gibt! Und dieses Mal wird mit froher Kunde gestartet, denn man arbeitet fleißig am neuen Album, was mich natürlich sehr freut!</p>
<p>Und es gehr genauso gut weiter, denn die Herren zeigen sich bester Laune. Es wird – vom Bassisten mal abgesehen – kurzärmlig den sibirschen Winden getrotzt, die über das Brandenburger Flachland fegten.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-36290 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/20200925_211807-min-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/20200925_211807-min-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/20200925_211807-min-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/20200925_211807-min-1536x1152.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/20200925_211807-min-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/20200925_211807-min.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<p>Zum Start gibt es eines der neuen Lieder, und danach folgt dann ein breites Repertoire an Gassenhauern. Von <em>&#8222;High Five&#8220;</em> und <em>&#8222;Albtraum&#8220;</em> über <em>&#8222;S.S.L.L.H.H&#8220;</em> bis zu (hang on) <em>&#8222;Schlüpfer&#8220;</em> und <em>&#8222;Nie wieder Jägermeister&#8220;</em> gibt es so aus allen Schaffensperioden etwas lang vermisstes Futter für die Ohren.</p>
<p>Und auch die Coverabteilung wird reichlich bedient! Neben den immer präsenten <em>&#8222;König von Deutschland&#8220;</em> von <strong>RIO REISER</strong> und <em>&#8222;Die Eine&#8220;</em> von <strong>DIE FIRMA</strong> gibt es heute auch noch die <em>&#8222;Blume&#8220;</em> von den <strong>BROILERS</strong> und zur besonderen Freude des Publikums <em>&#8222;Wir sind die Skins&#8220;</em> von <strong>LOIKAEMIE</strong> zu hören. Eine insgesamt sehr feine und kurzweilige Mischung, dazu viel gute Laune von der Bühne. Und zwischendrin auch eine klare Kante zu aktuellen Themen wie zum Beispiel den Großdemonstrationen in Berlin, denen dann <em>&#8222;Arschloch bleibt Arschloch&#8220;</em> gewidmet wird.</p>
<p>Ein sehr guter Auftritt den die Jungs abgeliefern und der auch deutlich zeigt, das sie froh waren wieder mal auf die Bühne zu können!</p>
<h3><em>&#8222;Bernau Punkrock League&#8220;</em></h3>
<p>Nach einer weiteren kleinen Pause, ein wenig Sightseeing auf dem weitläufigen Gelände und vorallem dem Begutachten verschiedener Zustände des menschlichen Verfalls nach Alkoholgenuss, folgt dann die zweite Hauptband des Abends. Auch aus dem Berliner Umfeld kommen nun<strong> OXO 86</strong> auf die Bühne. Nachdem bei den Vorgängern vorher 3 Flaschen Pfeffi auf die Bühne gebracht wurden, kommen <strong>OXO</strong> direkt selbst mit einer Flasche Whisky, Bier und Sekt auf die Bretter die die Welt bedeuten. Die Zeichen stehen also auf Sturm, im positiven Sinne.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-36293 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_211857487-min-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_211857487-min-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_211857487-min-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_211857487-min-1536x864.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_211857487-min-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_211857487-min.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Und hui, da geht es ab! <em>&#8222;Rien ne VA plus&#8220;</em> läutet dann eine feine Sause ein! Die Herren (für Jungs sind die zu alt) aus Bernau haben aber mal wieder so einen richtig guten Tag. Gerade erst wurde das letztjährige Konzert aus dem Leipziger Conne Island (wir berichteten: https://silence-magazin.de/gewohnheitstrinker-oxo-86-leipzig-konzert) als DVD+Live-Album angekündigt, legt man heute wieder mal eine richtig flotte Sohle aufs Parkett! Und als wenn die Band nicht ohnehin schon als völlig unbekümmerter und grundsympatischer Gute-Laune-Act bekannt ist, legen sie heute gleich nochmal eine Schippe drauf.</p>
<p>Neben allerlei Frotzeleien mit <strong>BERLINER WEISSE</strong> und einem wundervollen Duett mit Toifel (<em>&#8222;Hast du gerade auf deinem Handy den Text angemacht um den abzulesen? Was für eine Demütigung!&#8220;</em>) gibt es etliche kleine nette Anekdoten auf der Bühne, die uns das Gefühl geben nicht nur anonym vor der Bühne zu stehen, sondern eher Teil einer sehr coolen Bandprobe und ganz nahe dran zu sein. Egal ob der 4 mal aufgrund völlig verschiedener Einsätze versemmelte Beginn eines <img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-36291 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/20200925_233847-min-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/20200925_233847-min-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/20200925_233847-min-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/20200925_233847-min-1536x1152.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/20200925_233847-min-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/20200925_233847-min.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Liedes, der darin gipfelt das der Sänger nach den Worten <em>&#8222;lasst mich, ich mach das jetzt alleine&#8220;</em> nach 3 Tönen von denen 2 falsch waren lachend mit dem Kopf auf dem Keyboard hängt. Oder auch, daß mitten in der Ansage plötzlich Gitarrist und Trompeter meinen pinkeln gehen zu müssen.</p>
<h3><em>&#8222;Halt Stopp&#8230;. Das müssen wir nochmal spielen, hier war ALLES falsch!&#8220;</em></h3>
<p>Es gibt einfach viele sympathisch-bodenständige Momente, in denen man merkt wieviel Spaß die Band auf der Bühne hat und wie sehr sie es genießt wieder dort zu stehen. Umgekehrt ist das Publikum äußerst begeisterungsfähig und nimmt sowohl die sehr gute Liedauswahl als auch die kleinen Zwischenspiele mit großem Applaus und viel Engagement auf. Positiv auch hier zu bemerken ist, daß immer wieder auf Maske tragen und ein wenig Abstand hingewiesen wird. Natürlich auch das mit einem Augenzwinkern, denn: <em>&#8222;So ein Skinhead mit Maske ist wie ein halb ausgepacktes Überraschungsei, geheimnisvoll und immer was zum spielen&#8220;</em>!<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-36288 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_211906750-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_211906750-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_211906750-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_211906750-1536x864.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_211906750-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/PXL_20200925_211906750.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Und so kommen dann etliche Lieder, die die Kehlen strapazieren und zum ausgiebigen Tanzen einladen. Von <em>&#8222;Schade&#8220;</em> über die Ode an die <em>&#8222;Kalorienqueen&#8220;</em>, die Dame von Format, bis hin zu <em>&#8222;Working class heroes&#8220;</em>, <em>&#8222;Bier und Reggae&#8220;,</em> <em>&#8222;Kommen sehen und singen&#8220;</em>, <em>&#8222;Alles im Eimer&#8220;</em>, <em>&#8222;Ein guter Tropfen&#8220;</em> und gegen Ende natürlich auch <em>&#8222;wenn Könige reisen&#8220;</em> (nach einem Heiratsantrag auf der Bühne). Ein rundum gelungenes Programm, das auch hier aus allen Schaffensphasen Stücke präsentiert und dem Publikum vor der Bühne die letzten Reserven abverlangt!</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Was soll man groß drumherum reden: Der Abend ist Balsam für die Seele! Und das sicherlich nicht nur für uns Zuschauer, sondern auch spürbar für die Bands und Beteiligten! Aufgrund der Größe und Zuschauerbeschränkung, ich schätze das es vielleicht 600/700 Gäste waren, wird hier sicher niemand etwas dran verdient haben. Aber es haben alle viel aus diesem Abend mitgenommen! Überall glückliche Gesichter, ausgelassene Bandmitglieder auf der Bühne und einfach ein wenig prä-corona-Feeling das sich einstellt. Ich schätze das Engagement und die Risikobereitschaft der Organisatoren in diesen Zeiten enorm! Diese kleinen Lichtblicke sind wie Oasen der Normalität in diesen wirren Zeiten! Und es ist eben, mit <strong>OXO</strong>&#8217;s Worten &#8222;Endlich wieder Festival&#8220; Einfach DANKE dafür!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/niedergoersdorf-statt-kreuzberg-oipen-air/">Niedergörsdorf statt Kreuzberg &#8211; ein O(i)pen-Air-Konzert in Brandenburg!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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