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	<title>black metal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 24 Mar 2026 12:03:08 +0000</lastBuildDate>
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	<title>black metal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Scheppender Black Metal aus Sri Lanka: Sura&#8217;sura</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Qabar PR]]></category>
		<category><![CDATA[Sado Mantyka]]></category>
		<category><![CDATA[Sri Lanka]]></category>
		<category><![CDATA[Sura'sura]]></category>
		<category><![CDATA[Virupi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für Silence sind SURA'SURA der erste Schritt in die Metalszene Sri Lankas, auf welchen hoffentlich noch weitere Erkundungstouren folgen werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/surasura-warfare-metal/">Scheppender Black Metal aus Sri Lanka: Sura&#8217;sura</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">SURA&#8217;SURA &#8211; Warfare Metal</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>27. März 2026<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong><a href="http://www.virupi.com/" target="_blank" rel="noopener">විරෑපී (VIRŪPI)</a><br />
<strong>Länge:</strong> 11:53 Minuten<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Black Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Der Inselstaat&nbsp;<strong>Sri Lanka</strong> ist im Kosmos des <span style="color: #800000;">Silence Magazins</span> bisher noch nicht vorgekommen. Die dort ansässige Band&nbsp;<strong>SURA&#8217;SURA</strong> soll dies nun ändern. Mit ihrem Namen bezieht sich die 2022 gegründete Band auf die ewig währenden <strong>Sura-Asura-Kriege</strong>, in welchen die göttlichen Devas (Suras) gegen die Asuras um die Macht über das Universum ringen.&nbsp;<strong>SURA&#8217;ASURA</strong> wiederum beziehen sich auf ihrer Debut EP&nbsp;&#8222;Warfare Metal&#8220; um Kämpfe, die fernab der hinduistischen Mythologie ausgefochten werden. So geht es hier beispielsweise um den Kampf zwischen empfindsamer Welt und Künstlicher Intelligenz oder um Kämpfe zwischen verschiedenen Dimensionen oder Sternensystemen.</p>
<h3><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/sura-sura.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-51056" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/sura-sura.jpg" alt="" width="1200" height="600" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/sura-sura.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/sura-sura-300x150.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/sura-sura-1024x512.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/sura-sura-555x278.jpg 555w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/sura-sura-750x375.jpg 750w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a>Erstschlag</h3>
<p>Die erste EP von&nbsp;<strong>SURA&#8217;SURA</strong> umfasst zwölf Minuten und vier Stücke; inklusive eines zweiminütigen Intros. Beim&nbsp;Intro&nbsp;<em>&#8222;Decree&#8220;</em> handelt es sich vor allem um Spannungsaufbau, Effekte und bis zur Unkenntlichkeit verzerrte Sprachsamples. Danach beginnt der erste Black Metal Sturm&nbsp;<em>&#8222;Atomic Phalanx&#8220;</em> dessen Rumpeln an die Demo-Aufnahmen zu &#8222;Pure Fucking Armageddon&#8220; von&nbsp;<strong>MAYHEM</strong> erinnern. Die darauf folgenden Tracks&nbsp;<em>&#8222;Sura&#8217;Sura&#8220;</em> und&nbsp;<em>&#8222;Decimation Shockwave&#8220;</em> überzeugen glücklicherweise mit etwas besserer Aufnahmequalität. Hier schlägt sicherlich das eine oder andere Black Metal Herz im Takt der Blastbeats mit, denn&nbsp;<strong>SURA&#8217;SURA</strong> orientieren sich musikalisch an den Pionierwerken des Genres.</p>
<p>Trotzalledem lässt der Sound es nicht ganz zu, ein richtiges Bild von&nbsp;<strong>SURA&#8217;SURA</strong>s Musik zu erhalten. Dafür ist &#8222;Warfare Metal&#8220; einfach zu krachig, holprig, rauschig. Es bleibt aber die Hoffnung, dass zukünftige Aufnahmen in besserer Qualität für mehr Hörgenuss sorgen. Für das <span style="color: #800000;">Silence Magazin</span> war dies der erste Schritt in die Metalszene Sri Lankas, auf welchen hoffentlich noch weitere Erkundungstouren folgen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Homepage von <a href="http://www.virupi.com/" target="_blank" rel="noopener">විරෑපී (VIRŪPI)</a></strong></p>
<hr>
<p>Das Pressematerial wurde uns mit freundlicher Unterstützung von&nbsp;<strong>Qabar PR</strong> zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/surasura-warfare-metal/">Scheppender Black Metal aus Sri Lanka: Sura&#8217;sura</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Unholy Trinity live &#8211; Köln sieht schwarz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Apr 2025 17:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[BEHEMOTH]]></category>
		<category><![CDATA[Behemoth Tour]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[E-Werk]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Rotting Christ]]></category>
		<category><![CDATA[Satyricon]]></category>
		<category><![CDATA[Unholy Trinity]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine schwarze Me… wir meinen natürlich einen schwarzen Konzertabend gab es kürzlich in Köln zu erleben. Wie unser Seb das erlebt hat: hier! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/unholy-trinity-live-koeln/">Unholy Trinity live &#8211; Köln sieht schwarz</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird wämer, Ostern steht vor der Tür, die Tage werden länger &#8211; höchste Zeit, mal wieder auf ein durchgebratenes Black Metal Konzert zu gehen.</p>
<p>Wie schön, dass die selbst ernannte unheilige Dreieinigkeit vorbei kommt. <strong>ROTTING CHRIST</strong>, <strong>SATYRICON</strong> und <strong>BEHEMOTH</strong> kommen in Deutschlands ewige Stadt und setzen das E-Werk in Flammen. Also&#8230; zumindest Teile der Bühne.</p>
<p>Die Hyäne tanzt trotz Karwoche an und schaut mal vorbei. Spannend, was hier für Leute rumlaufen. Mafia? Hells Angels? Irgendein Bowling Club? Man weiß es nicht. Und leider nur zwei &#8222;Pandas&#8220; im Publikum. Wirklich, das ging schonmal besser.</p>
<p>Pünktlich um kurz vor 19 Uhr gehen die Lichter aus. Auch an der Kamera. Wie immer, kein Blitz. <strong>ROTTING CHRIST</strong> eröffnen den Abend und kuscheln sich auf den vorderen Metern der vollgestellten Bühne. Die Band zeigt sich selbstbewusst und gut in Form. Das Publikum lässt sich bereits zu einem Moshpit überreden und singt dankbar mit aufgesetzt ernster Miene mit. Leider ist der Gig viel zu schnell herum. Der Sänger verdient wirklich mehr Aufmerksamkeit.</p>
<p><iframe title="SATYRICON - King (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/NQQdsKH3Qt8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nach erträglich langer Umbaupause kommt die nächste böse Band auf die Bühne. <strong>SATYRICON</strong> schicken <strong>Frost</strong>, ihren Drummer, der einen echten Ikonenstatus zu haben scheint vor. Das Publikum jubelt ihm zu, danach verschwindet er hinter den Drums (Wahnsinn, der Schlagzeuger geht an die Drums, mal wieder echter Qualitätscontent hier). <strong>Satyr</strong> und der Rest der Band kommen nach und zelebrieren ihre Messe. Irgendwie ist es das ja, gleichzeitig meint der Sänger gegen Ende des Sets, dass die Bands solche Konzerte inzwischen eher wirklich nur noch, oder wieder, nur für sich und die Fans machen. Der ganze Quatsch mit den umgedrehten Kreuzen und diesem Kram sei inzwischen echt überstrapaziert und nicht mehr ernst zu nehmen. Wahre Worte. Zum Schluss gibt es noch <em>&#8222;Mother North&#8220;</em> und <em>&#8222;King&#8220;</em> und dann ist Schicht im Schacht. Das Ruhrgebiet ist ja nicht weit.</p>
<p><iframe title="SATYRICON - King (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/NQQdsKH3Qt8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nach einem erneuten Moshpit kommen <strong>METALLICA</strong>. Wirklich nett, so als Pausenfüller. Vom Band.<br />
Das wäre es jetzt gewesen, oder? xD</p>
<p>Dann, schwarze Bands, weißer Vorhang. <strong>Behemot </strong>machen den Überraschungsauftritt. Als letzte Band haben sie das ausgefeilteste Licht, am meisten Nebel und als einzige Band am Abend Farbe im Gesicht. Wie schön für alle, die es bis hierhin geschafft haben.<br />
Neben schön viel Feuer bekommt das Publikum auch ein richtiges Theaterstück geboten. Die Band nutzt die komplette Bühne, turnt auf dem Bühnenbild herum, wechselt ständig das Kostüm und spuckt überall mal hin. Toll.</p>
<p>Gesanglich ist <strong>Nergal</strong> aber wirklich gut dabei und auch die anderen Bandmitglieder (ihr seht, auch hier gibt es quasi den Sänger und den Rest der Band) voll auf der Höhe. Sie spielen sich quer durch die letzten Alben, inklusive ihrem aktuellen Hauptwerk <em>&#8222;The Shit ov God&#8220;</em>. Die Kirche hat es aber auch nicht leicht mit dieser Band.</p>
<p><iframe title="BEHEMOTH - The Shit Ov God (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Tw346MDG_Ec?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nun denn, Hyänen sind scheue Tiere, zuviele Menschen auf einem Haufen sind nie gut, auch wenn sie den eigenen Musikgeschmack teilen. Draußen hat es an diesem Tag glücklicherweise mal geregnet und die gute Luft entschädigt für das, was man gen Ende im E-Werk atmen durfte.</p>
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		<title>Erfüllung durch Musik &#8211; ein Abend mit HELGA, ORANSSI und SOLSTAFIR!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Dec 2024 09:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Haunted Ethereal Progressive Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Helga]]></category>
		<category><![CDATA[Nordic Descents Tour]]></category>
		<category><![CDATA[ORANSSI PAZUZU]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Solstafir]]></category>
		<category><![CDATA[Täubchenthal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Oimel ist aktuell recht oft auf Achse! Was da los? Lest am besten mal hier zu SOLSTAFIR nach. Es war scheinbar gut! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-abend-mit-helga-oranssi-und-solstafir/">Erfüllung durch Musik &#8211; ein Abend mit HELGA, ORANSSI und SOLSTAFIR!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Sonntag, es ist kalt und dunkel, der Weihnachtsmarkt ist abgeklappert und die Bäuche sind vollgeschlagen. Es ist also die richtige Zeit für die Couch und vollständiges vergammeln vor der nächstwöchentlichen Lohnarbeit.</p>
<h3>Schwere Kleidung, Schwere Düfte, Schwere Klänge</h3>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-47032 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga.jpg" alt="" width="403" height="537" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 403px) 100vw, 403px" /></h3>
<p>Oder aber, man wirft sich in die Hose, springt ins Auto und düst quer durch die Stadt ins Täubchenthal. In dieser feinen Lokalität in Leipzig sollte sich nämlich heute <strong>SOLSTAFIR</strong> die Ehre geben. Nach einer etwas unorthodoxen Parkplatzwahl ging es dann auch die letzten Meter zum Eingang, während Wegbier und Energy den müden Körper in einen veranstaltungsfähigen Zustand versetzten. Am Einlass durch und dann einmal kurz VIP-Gefühl – der feine Herr stand nämlich heute auf der Liste, da ich glücklicherweise durch &#8222;Bernd Aust Kulturmanagement&#8220; akkreditiert wurde. Es klappte alles reibungslos, ich wanderte in die Halle und stellte erst jetzt fest, dass sich hier dunkle Bilder in meinem Kopf zusammenfügten, denn ich erkannte die Location wieder. Ich wusste, ich war schon einige Mal hier, aber das war dann doch schon einige Zeit her und die Eindrücke verschwammen. Jetzt kam alles zurück und ich sichtete erst einmal unterwegs den reichlich ausgestatteten Merch-Stand, bevor es mich in den Saal verschlug. Ich traf absolut perfekt ein, denn die erste Band des Abends machte sich bereit und die ersten Töne waberten durch die Menge.</p>
<h3>Die große Unbekannte&#8230;.</h3>
<p>Hier hatte ich es nun mit <strong>HELGA</strong> aus England zu tun. Das war für mich die große Unbekannte des Abends, hier hatte ich es schlichtweg im Vorfeld nicht geschafft mal rein zuhören und ließ mich überraschen. Und zapperlott – überrascht war ich aber mal soooo was von! Die Band besteht aus 4 männlichen Bandkollegen um Frontfrau <strong>Helga Gabriel</strong> herum. Und nachdem ich mich problemlos perfekt positioniert habe, konnte ich diese nun auch alle recht nahe vor mir sehen. Das selbstgewählte Genre der Band ist &#8222;Haunted Ethereal Progressive Metal&#8220;, wobei ich das auch nur nenne, weil ich selbst keines gefunden hätte! Hier entfaltete sich eine Musik ins Publikum, die mystisch, verzaubert und entrückt ist. Einerseits irgendwie elfengleich, mit bezaubernden und magischen Momenten, die aber kurz darauf in <strong>wilde Kraft</strong> und treibende Klänge wechselt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-47033 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga2.jpg" alt="" width="400" height="533" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga2-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<h3>&#8230;.ist die große Überraschung!</h3>
<p>Und das Gleiche vollzieht sich bei der Stimme der Frontfrau, die von zartem Hauchen bis zu gutturalem Kehlkopfgesang variiert und das in einer Intensität, die einen einfach nur sprachlos zurücklässt. Dabei sprudelt diese kleine, zarte Person nur so über vor Energie, die dann – wenn sie nicht in wilden Tanzeinlagen mündet – direkt in das Mikro kanalisiert wird. Die Halle füllte sich hier seeehr schnell und der Band wogte große Begeisterung entgegen, und diese konnte ich absolut nachfühlen! Ich war direkt vom ersten Ton an absolut begeistert und hatte bei dem was hier abgeliefert wurde – so übertrieben es klingen mag – <strong>einfach Gänsehaut</strong>.</p>
<p>Hier sind tatsächlich Gesang und Musik unabhängig von einander schon so schön, dass beides eigenständig funktionieren würde, zusammen ergibt es eine umwerfende Komposition! Hier kann man wegträumen, sich verzaubern lassen aber gleichzeitig auch mitgerissen werden und in einen wilden Reigen einfallen. All das spiegelt sich auch im Gesicht der Sängerin, deren Mimik von zart und friedfertig zu haareraufendem Dämon wechselt und dabei absolut authentisch wirkt. Hier ist nix gespielt, diese Emotionen platzen förmlich aus Band und Frontfrau heraus, die Musik wird gelebt!</p>
<p>Schlussendlich ist es hier eine unbedingte Empfehlung, sich das 2023 erschienene Erstlingswerk der Band anzuhören, welches den Namen &#8222;Wrapped In Mist&#8220; trägt. 35 Minuten wundervoller Musik und vieler Emotionen wurden von rauschendem und überrascht-begeistertem Applaus würdig beendet und ich musste mich erstmal kurz schütteln um die Realität wieder anzunehmen.</p>
<h3><span style="font-size: 16px;">Jetzt wurden andere Saiten aufgezogen!</span></h3>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-47034 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi.jpg" alt="" width="505" height="673" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 505px) 100vw, 505px" /></h3>
<p>Ich wanderte noch einmal durch die Location, die einfach schön ist – ein ehemaliges Fabrikgebäude. Eine Kammgarnspinnerei war hier beheimatet. Diese Hallen sind nun mit viel Liebe zum Detail eine Konzertlocation geworden, an der man auch in Umbaupausen genug zum anschauen hat. Nach einer kleinen Runde über die Galerie und dem Blick von oben auf die Crowd suchte ich meinen Platz wieder auf und wartete auf <strong>ORANSSI PAZUZU</strong>. Die Finnen kamen dann auch auf die Bühne und brachen in das Publikum hinein wie eine Naturgewalt. Ich habe ehrlich gesagt auch hier meine persönlichen Schwierigkeiten, das in irgendeine Genre-Schublade zu stecken, aber das braucht es auch eigentlich gar nicht. Der Bandname setzt sich aus dem finnischen Wort für <strong>die Farbe Orange</strong> und dem babylonischen Dämon <strong>Pazuzu</strong> zusammen. Und ohne weiter über den Dämon zu recherchieren kann ich attestieren, dass dieser definitiv die Musik geschrieben haben muss!</p>
<h3>Dämonisch, düster und absolut einzigartig</h3>
<p>Hier wurde ein derart gewaltiges Gesamtschauspiel geboten, dass es mir schwer gefallen ist alles in seiner Gesamtheit zu erfassen. Einerseits waren die optischen Elemente durch Stroboskop und ähnliches sehr aggressiv, andererseits waren auch die Bandmitglieder unglaublich viel und energiegeladen auf der Bühne unterwegs. Insbesondere der Gitarrist schaffte mir absolut unerklärliche Bewegungen in einer Geschwindigkeit die mich um seine Gesundheit fürchten ließ – all das während er spielte. Wenn dazu noch das Stroboskop reinknallt, würde schon das für eine umfassende Desorientierung ausreichen. Und diese wird komplettiert durch die Klanggewalt von der Bühne.</p>
<p>Zu den klassischen Instrumenten wie Schlagzeug, Bass und 2 Gitarren kam hier noch mindestens ein Pult mit Keyboard/Synthesizer… elektronischen Bestandteilen. Zusätzlich bediente der Gitarrist auch noch ein zweites Pult für diverse Soundsamples. Und so bot sich hier eine Mischung dar, die zwischen unfassbar wuchtigem Einsatz aller Elemente bis zu teilweise minutenlangen elektronischen Klängen variierte. Dazu kam dann die übermächtige Stimme des Frontmannes, die die Musik dominierte, aber nicht überstrahlte. Die Band selbst wählt Begriffe wie &#8222;markant&#8220; und &#8222;dämonisch&#8220; für die Beschreibung des Gesanges, der &#8222;mit dem ganzen Körper&#8220; vorgetragen wird. Unterschreibe ich genau so!</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-47035 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi2.jpg" alt="" width="501" height="667" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi2-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 501px) 100vw, 501px" />Ein Auftritt zwischen Genie und Wahnsinn</h3>
<p>Es war definitiv faszinierend, und den spannendsten Effekt fand ich, dass die Band ein bestimmtes Element so lange genutzt hat, bis es nahezu überzogen war, bis der Zuhörer es nicht mehr aushalten kann oder will – um dann in einer völligen anderen Art damit zu brechen. So war das ganze Konzert wie ein Ritt auf der Rasierklinge, immer zwischen Genie und Wahnsinn. Und auch hier kam die Band im Publikum sehr gut an. Ich konnte auch hier mehrere Leute sehen, die direkt recherchierten, wen sie hier vor sich hatten. Insgesamt waren es dann 50 Minuten der wahrscheinlich einzigartigen Mischung aus Black, Progressive und Space Metal kombiniert mit Psychedelic Rock. Und ich frage mich immer noch, wie man solche Musik schreibt und zusammen komponiert! Ich war mehr oder weniger die ganze Zeit einerseits überfordert, aber auch gebannt und damit beschäftigt alles zu erfassen. <strong>ORANSSI PAZUZU</strong> sind als Fazit gesehen eine Band, die aus der &#8222;Konserve&#8220; für mich nicht funktioniert, aber live durch ihre Präsenz und Naturgewalt beeindruckt und fasziniert! Es ist mir im übrigen völlig unmöglich, auch nur ansatzweise zu sagen, ob die Band 2 oder 20 Stücke gespielt hat.</p>
<p>Achja, abgesehen von dem dämonischen Geprassel in umfassender Komplexität und den Derwisch-Tänzen des Gitarristen, gab es ein weiteres Highlight, das ich noch nie gesehen habe. Während des Konzertes tauschte der Schlagzeuger einfach mal die Anordnung seiner Becken aus! Er spielte also vorher in Anordnung A, und tauschte diese im Anschluss untereinander, und zwar so routiniert und gelassen, dass ich davon ausgehe, dass das Standard für ihn ist. Meinem Hirn, das sich schon bei herkömmlichem Schlagzeug-Spiel verknotet, hat das für einige Augenblicke komplett den Stecker gezogen.</p>
<h3>Die Ruhe nach dem Sturm</h3>
<p>Es folgte die letzte Pause, der Abend war noch relativ jung, und ich vertrat mir die Beine. Gerade einmal zarte 21 Uhr und es waren schon so viele Eindrücke auf mich geprasselt, dass ich ein wenig Luft brauchte. Nach der Runde ging es nochmal zum Merch, wo mich nur die Preise letzlich vom Kauf von diversen Platten abhielten. Wieder zurück in der Halle war es jetzt doch ein wenig kuschliger. Ich besorgte mir noch ein Getränk – die Biermarke wäre übrigens mein einziger Kritikpunkt an der Location – und es zog mich wieder in Bühnennähe. Dort platzierte ich mich wieder in sehr guter Sichtposition, und konnte bequem ohne Gedränge sehr bühnennahe stehen.</p>
<h3>Anti-Christian Icelandic Heathen Bastard…<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-47036 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir.jpg" alt="" width="640" height="853" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h3>
<p>… konnte ich auf dem Shirt des Fans vor mir lesen, den ich aufgrund geringer Körpergröße vorgelassen hatte, damit wir beide gut sehen. Ganz schön harter Slogan, wenn ich bedenke, was für grundsympatische Typen jetzt auf die Bühne stromerten! Die 4 Jungs aus Island kamen schon sehr sympatisch raus und interagierten dabei mit dem Publikum, während sie auch direkt loslegten. Die ersten Stücke sind rein instrumental, die Herren wärmen sich quasi erst einmal schwungvoll auf und dabei hat der Sänger große Freude mit dem Publikum, sucht die Nähe, winkt und zwinkert in die Reihen vor ihm und auf die Galerie.</p>
<p>Neben ihm sind Gitarrist und Bassist mit nahezu unbeweglichen Mienen, beide mit Hüten und absoluter <strong>Souveränität</strong>. Insbesondere der Gitarrist mit Cowboyhut schafft es über das ganze Konzert hinweg nicht einmal den Mundwinkel zu verziehen und dabei damit und dadurch absolut cool zu wirken. Die 4 Bartträger kommen nun richtig in Fahrt und nehmen den Schwung der ersten Minuten direkt mit. An dieser Stelle im Übrigen auch ganz dicke Komplimente an das <strong>Soundteam im Täubchenthal</strong>, denn bei allen 3 Bands war der Sound hervorragend, egal an welchem Ort in der Halle ich mich herumgetrieben habe! Das zeigte sich nun auch mit dem einsetzen des Gesang, der live ebenso einzigartig wie berauschend daherkommt, wie auf den Platten! Ich war sehr beeindruckt und auch das Publikum war schon jetzt mehr als abgeholt!</p>
<h3>Wer hat es drauf? SOLSTAFIR haben es drauf, und WIE!</h3>
<p>Was mir unglaublich gut gefiel – und dabei musste ich an ebendiese Schlussfolgerung im Review zum aktuellen Album &#8222;Hin helga Kvöl&#8220; denken – ist die Tatsache, dass die Band das Ganze lebt, spürt, ausstrahlt. Hier ist keine Band auf der Bühne, die ihrem Job nachgeht und einen Auftritt absolvieren muss, sondern hier stehen 4 Typen aus dem hohen Norden, die einfach aus jeder Pore ihres Körpers Musik ausströmen. Es wirkt unfassbar leicht, unangestrengt, gekonnt und völlig befreit &#8211; als wenn es sich um eine Probe handelt und die Jungs einfach mal zusammen spielen, worauf sie Bock haben.</p>
<p>Ich empfinde es als ganz hohe Kunst, die eigenen Stücke genau auf diese Weise zu präsentieren, ohne auf das eigene neue Album oder eine Single oder irgendwas hinzuweisen, sondern einfach präsent zu sein und zu spielen. Schon mit dieser Art und Ausstrahlung hatten <strong>SOLSTAFIR</strong> mich als Live-Band absolut gewonnen, aber insgesamt ließ das Konzert absolut nichts zu wünschen übrig! Auf die einleitenden Stücke folgten einige… leichtere Stücke, ruhigere wäre das falsche Wort, und das Konzert baute sich bis zu einem gewissen Punkt immer weiter auf. Die Songs wurden wuchtiger, schneller, härter, imposanter, und auf der Bühne wurde das auch entsprechend präsentiert. Dabei brauchte es keine Spezialeffekte, kein Feuer und außer der E-Zigarette des Bassisten auch keinen Rauch – hier reichte die Bühnenpräsenz von 4 Vollblutmusikern vollständig aus!</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-47031 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir3.jpg" alt="" width="525" height="700" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir3.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir3-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir3-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir3-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 525px) 100vw, 525px" />Ein grandioser Auftritt ohne unnötige Show&#8230;</h3>
<p>&#8230;denn diese hat die Band einfach nicht nötig. Aufgrund der Dauer der Spielzeit und dazu auch der vielen verschiedenen Stile, die durch die Band bedient werden, fühlte es sich irgendwann an, als wenn hier nicht ein Konzert abläuft, sondern als wenn hier <strong>3 verschiedene Konzerte</strong> geliefert wurden. Die Menge war auf jeden Fall reichlich aus dem Häuschen und von der Bühne gab es keine Atempause. Einige wenige Ansagen, teilweise mit ein paar Brocken deutsch versehen, stellten immer wieder die sympatische Verbindung zwischen Sänger und Publikum her, die dieser später auch noch mehr festigen sollte.</p>
<p>Als bereits über 75 Minuten gespielt waren, wechselte ich meinen Standort und sicherte mir für die Zugabe einen Platz auf der Galerie, sodass ich hier herrlich die Crowd sehen konnte. Der Sound in den hinteren Reihen war sogar fast noch besser als im vorderen Bereich, und oben ebenfalls sehr gut. Der Sänger interagierte nun auch mit der Crowd und forderte diese zum schreien nach dem zählen bis 4 auf – dieses Element wurde dann in der Zugabe noch in einem Song grandios genutzt, und in den letzten Minuten sprang der Sänger immer wieder auf die vordere Absperrung, um sich auf die Hände der ersten Reihe zu stützen und von dort zu singen. Auch hier war die Interaktion mit dem Publikum und die Nähe zu den Fans absolut authentisch und wirkte einfach so, als wenn ihm genau das gerade in diesem Moment riesigen Spaß macht.</p>
<h3>Eine musikalische Flucht aus dem Alltag</h3>
<p>Leider kann ich bei dem Konzert nicht mit gespielten Songs arbeiten, denn ich habe schlichtweg die Liedtitel der Band nicht im Kopf. (Die Setlist lässt sich aber online sehr einfach finden). Es waren auf jeden Fall verschiedenste Stücke aus den unterschiedlichen Schaffensperioden der durchaus schon längeren Bandgeschichte vertreten und diese wurden wie schon gesagt absolut großartig präsentiert! Die Band schafft es einfach mit ihrer Art die Musik zu präsentieren zu begeistern, und liefert dazu eine Musik, die einen in die rauen Gegenden ihrer Herkunft entführt und dabei trotzdem verträumt bleibt. Wer sich hier einfach darauf einlässt erlebt ein Konzert, das den Zuhörer aus dem Alltag reißt und die Gedanken ausschaltet, sodass man nach den mehr als 1,5 Stunden eigentlich vollständig erfüllt ist von Musik.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Es war ein großartiger Abend und ein umwerfendes Konzert einer tollen Tour! Es ist ein absolut spannendes und interessantes Konzept diese 3 Bands zusammen auf eine Tour zu stecken, wobei für mich hier <strong>HELGA</strong> definitiv eine herausragende Überraschung an dem Abend waren. Ich habe &#8211; soweit ich mich erinnere &#8211; noch nie eine derart gute erste Band gesehen und schon für diese 35 Minuten lohnte sich der ganze Abend. <strong>ORANSSI PAZUZU</strong> waren live auf jeden Fall ein Erlebnis, aber auch eine Herausforderung an den Zuhörer, denn es ist keine leichte Kost – aber dafür eine faszienierende! Die Band ist live auf jeden Fall eine Erfahrung und lässt einen schlussendlich auf mehrere Arten sprachlos zurück. Die Krönung waren dann <strong>SOLSTAFIR, </strong>die vollkommen souverän eine unfassbar gute Show geboten haben und sich selbst und ihrer Musik einen großartigen Rahmen bieten, wenn sie live auf der Bühne stehen.</p>
<p>Es ist ungewohnt ein Konzert über mehr als 3 Stunden zu verfolgen, bei dem man keinen Moment mitsingen kann, und auch sonst wenig interagieren kann. Aber trotz dieses Umstandes war es einfach nur grandios! Ein Abend so vollgepackt mit erfüllender Musik, dazu eine sehr gut passende Location, perfekter Sound und im übrigen auch sehr faire Eintrittspreise haben dieses Konzert zu einem Abend gemacht, den ich auf meinen Konzerterlebnissen sehr sehr weit oben ansiedeln würde! Ich kann jedem empfehlen, sich die 3 Bands anzuschauen, wenn die Gelegenheit dazu besteht und auch wenn diese Tour heute vorbei ist, gehe ich davon aus, dass <strong>SOLSTAFIR</strong> noch lange nicht genug haben!</p>
<p>Schlussendlich möchte ich nochmal &#8222;Bernd Aust Kulturmanagement&#8220; danken, die das Konzert veranstaltet haben und mir auch den Besuch ermöglichten!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-abend-mit-helga-oranssi-und-solstafir/">Erfüllung durch Musik &#8211; ein Abend mit HELGA, ORANSSI und SOLSTAFIR!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Das heilige Leid &#8211; der Review zu SOLSTAFIRS Hin helga kvöl!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Dec 2024 09:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Endless Twilight of Codependent Love]]></category>
		<category><![CDATA[hin helga kvöl]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Solstafir]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Black Metal Fans ohne wirkliche Genregrenzen anwesend? Dann gebt euch doch gern mal das frische Werk von SOLSTAFIR! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/solstafir-hin-helga-kvoel/">Das heilige Leid &#8211; der Review zu SOLSTAFIRS Hin helga kvöl!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">SOLSTAFIR – &#8222;Hin helga kvöl&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp; </strong>08.11.2024<strong><br />
Länge:</strong> 48:21 Minuten<strong><br />
Label: </strong><a href="https://www.centurymedia.com/">Century Media</a><strong><br />
Genre: </strong>Black Metal / Post Metal&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn ich aufgrund der Vorbereitung und Vorfreude aufs Konzert das Album jetzt sowieso einige Male höre, dann kann ich die Gelegenheit auch nutzen und meinen persönlichen Eindruck dazu in den Äther schicken. Und dabei das Album vielleicht noch dem ein oder anderen empfehlen, denn soviel kann ich vorab schonmal sagen: Es ist eine Empfehlung!</p>
<h3>Es war einmal&#8230;.</h3>
<p>Die Jungs aus Island haben in der Zwischenzeit eine längere Geschichte, sind längst auf großen und kleinen Bühnen der Welt etabliert und wissen zu begeistern. Und wenn sich bei einer Band dann keine Langeweile mit dem Status Quo einstellt, dann passiert das, was bei <strong>SOLSTAFIR</strong> passiert: Es wird gut! Hier wird einfach ganz unaufgeregt ein großartiges Album zusammengespielt, was über, durch und zwischen den Genregrenzen hüpft und dabei aufzeigt, dass diese einfach nicht relevant sind um gute Musik zu liefern.</p>
<p>Aber fangen wir von vorne an und geben dem &#8222;heiligen Leiden&#8220; ( die Übersetzung von &#8222;Hin Helga Kvöl&#8220; ) den nötigen Raum:<br />
Tatsächlich gefiel mir der Vorgänger &#8222;Endless Twilight of Codependent Love&#8220; auch sehr, obwohl er wahrscheinlich am weitesten von den Anfängen der Band entfernt war. Hier ist &#8222;Hin Helga Kvöl&#8220; dann doch wieder rauer und unbändiger unterwegs.</p>
<h3>Die ersten Töne aus alten Zeiten&#8230;</h3>
<p>Die beiden ersten Stücke <em>&#8222;Hún andar&#8220;</em> und <em>&#8222;Hin helga kvöl&#8220;</em> spannen den Bogen zu düsterem atmosphärischem Black Metal, den die Band in der Anfangszeit auch lieferte. Damit bricht <em>&#8222;Blakkraki&#8220;</em> dann direkt wieder, denn das geht deutlich mehr in eine Indie-Rock Richtung, und danach folgt <em>&#8222;Sálumessa&#8220;</em>, was herrlich psychedelisch über 7 Minuten vor sich hin groovt. Was jetzt schon klingt, wie eine völlig krude Zusammenstellung eines durchgedrehten Studio-Ingenieurs hat eine vereinende Komponente, und die heißt <strong>SOLSTAFIR</strong>. Durch den Stil der Band und der Vocals (und auch der verwendeten Muttersprache) kann man zu jedem der Tracks wundervoll der Realität entfliehen und sich in eine mystische, raue, nordische Welt wegdenken. Und das &#8222;heilige Leiden&#8220; spürt man durch die anklagenden Vocals wundervoll. Vom Gefühl her, wenn auch nicht musikalisch, fühle ich mich hier wie bei <strong>PRIMORDIAL</strong>, wo es mir persönlich auch so geht.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Sólstafir - Hin Helga Kvöl (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/s6qKV8s9-BA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Zurück zum Album, denn hier geht es mit <em>&#8222;Vor ás&#8220;</em> flott weiter, und der Track besticht mit einem Tempo und Rhythmuswechsel mitten im Stück. Wenn man nicht auf die Titel schaut, könnte man das direkt für zwei verschiedene Songs halten, genial! Die zweite Hälfte ist dann mit weiblichen Backgroundstimmen auch nochmal total ungewohnt, aber gut! <em>&#8222;Freygátan&#8220;</em> versprüht einen Classic Rock Charme… also naja, der etwas düstere, leicht verzweifelte Bruder des Classic Rock, den man aber sofort ins Herz schließt!</p>
<h3>&#8230;und viele neue Einflüsse&#8230;</h3>
<p>Laut Band dreht sich das Album textlich um den Kampf, dem sich jeder Mensch stellen muss. Hier findet sicher jeder ein Thema, auf das diese Formulierung persönlich passt. Aber diesen Kampf kann man aus der melancholischen Grundstimmung der Songs und der Vocals absolut spüren. Aber dabei fließt hier auch gleichzeitig so viel Kraft und Energie, die einen förmlich vorantreibt. Das wird auch in <em>&#8222;Grýla&#8220;</em> und <em>&#8222;Nú mun ljósið deyja&#8220;</em> absolut deutlich, wobei zweiterer Track zu platzen scheint vor Kraft und Energie und diese durch das subtile, aber treibende Schlagzeug und die geschrienen, aber dennoch nicht im Vordergrund stehenden Gesangsparts mitten ins Herz des Hörers transportiert. Unfassbar gut und mitreißend!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-46963" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto.jpg" alt="" width="1080" height="720" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></p>
<h3>&#8230; ergeben ein perfektes Album!</h3>
<p>Der letzte Track <em>&#8222;Kuml (forspil, sálmur, kveðja)&#8220;</em> ist dann wieder ein völliger Sprung über alle Grenzen, denn hier hat sich in das raue nordische Setting ein Saxophon verirrt, das gleichzeitig überhaupt nicht und großartig hineinpasst und sofort aufhorchen lässt. Mit ebenfalls fast 7 Minuten schließt der Track das Album wundervoll ab. Hier beeindruckt auch der völlig andere Gesang, mit fast schon klerikalen Zügen.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Die Band macht das was sie kann – nämlich großartige Musik. Dass dabei Genre-Anleihen auf dem Album auftauchen, die normalerweise schon beim lesen Gehirnknoten auslösen, aber hier völlig selbstverständlich wirken und sich perfekt zusammenfügen, zeigt das großartige Potential das diese Band ausstrahlt. Das Ding ist jetzt schon ein umwerfendes Album, vom ersten bis zum letzten Ton. Müsste ich einen Makel finden, dann ist es die Laufzeit von 48 Minuten, andererseits wüsste ich auch nicht, was NOCH auf diese Scheibe passen sollte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/solstafir-hin-helga-kvoel/">Das heilige Leid &#8211; der Review zu SOLSTAFIRS Hin helga kvöl!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Als die Waffen kamen&#8230;. ein Abend mit KANONENFIEBER (und PANZERFAUST) in Leipzig!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Dec 2024 19:47:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Hellraiser]]></category>
		<category><![CDATA[Kanonenfieber]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenmühle]]></category>
		<category><![CDATA[Panzerfaust]]></category>
		<category><![CDATA[Urkatastrophe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob in der Kürze wirklich die sprichwörtliche Würze liegt? Oimel hat das in seinem Bericht zum Konzert von KANONENFIEBER in Leipzig mal zusammengefasst. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-abend-mit-kanonenfieber-und-panzerfaust-in-leipzig/">Als die Waffen kamen&#8230;. ein Abend mit KANONENFIEBER (und PANZERFAUST) in Leipzig!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kennt ihr dieses Gefühl? Euer Lieblingsbier ist im Angebot und im Laden sind nur noch leere Kästen? Ihr freut euch seit Tagen auf diese eine Leckerei im Kühlschrank, die dann 5 Minuten vor euch der Mitbewohner wegfuttert? Nach Konzert und Party kommt ihr zu eurem Lieblingsspätimbiss und vor euch geht der letzte Döner über den Ladentisch? Hersteller XY setzt euren Lieblingssnack völlig grundlos ab, oder der Streamingdienst eure Serie?</p>
<p>Okay, ich denke es ist klar worauf ich hinaus wollte und jeder konnte sich eindenken – <strong>wir konservieren dieses Gefühl jetzt, ich komme später darauf zurück!</strong></p>
<h3>All die Jahre wieder…</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-46980 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Panzerfaust-1.jpg" alt="" width="532" height="399" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Panzerfaust-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Panzerfaust-1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Panzerfaust-1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Panzerfaust-1-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 532px) 100vw, 532px" /></p>
<h4><strong><em>(achja, kleiner Spoiler – ich nehme auf Konzertgeschehen und Setlist Bezug! Wer das also nicht vor dem eigenen Konzertbesuch lesen möchte, sollte hier stoppen)</em></strong></h4>
<p>Keine Sorge, hier kommt jetzt nicht der Einstieg mit den Hinweis auf <em>&#8222;Last Christmas&#8220;</em>… oh, jetzt hab ich es gesagt, <strong>den Ohrwurm des Todes gibt es nun gratis dazu</strong>, gern geschehen! Deutlich weniger besinnlich sollte es aber für mich werden, denn ich sang nach hartem Kampf noch den Nachwuchs ins Bett, nur um 5 Minuten später ins präparierte Auto zu springen und die wenigen Kilometer ins Hellraiser auf der Autobahn abzureißen.</p>
<p>Die Vorfreude trieb mich und das Gefährt vorwärts, ich parkte ab und sprang noch währenddessen aus dem Auto, um mich in die Schlange einzureihen. Und diese hatte es in sich! Der Eingang, der mir bekannt war wurde scheinbar umgebaut und ich fand mich in einer langen Reihe stehend. Diese wand sich in einer Kurve, bevor es noch durch den Biergarten ging und dann zum ehemaligen Eingang. Schon hier war das rege Interesse an der heutigen Veranstaltung klar erkennbar. Hier standen mehr Leute in der Schlange als bei manchem Konzert vor der Bühne.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-46981 alignleft" style="font-size: 16px;" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Panzerfaust-2.jpg" alt="" width="378" height="504" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Panzerfaust-2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Panzerfaust-2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Panzerfaust-2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Panzerfaust-2-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 378px) 100vw, 378px" /></h3>
<h3>Voll bis auf den letzten Platz</h3>
<p>Irgendwann schaffte ich es dann auch in die (un)heiligen Hallen &#8211; und siehe da, ich sah nichts. <strong>Die Hütte war einfach proppenvoll!</strong>&nbsp;</p>
<p>Ich bin durchaus die ein oder andere Menschenmenge gewöhnt &#8211; von unzähligen Stadion- und Konzertbesuchen &#8211; aber das hier war einfach unangenehm voll ab dem ersten Schritt. Selbst der Weg zu den Sanitäreinrichtungen war schon teilblockiert und es gestaltete sich somit schwierig erst einmal anzukommen. Glücklicherweise erspähte mein Matschauge kurze Zeit später eine Fotografin, der ich dann direkt folgte und einen lauschigen Eck-Platz links vor der Bühne bekam. Ich wusste: <strong>hier darf ich nie wieder weg, da komme ich nie wieder hin!</strong></p>
<p>Ich lauschte also nun voller Aufmerksamkeit der Vorband. Hier hatten sich <strong>PANZERFAUST</strong> aus Kanada angekündigt. Und – Holzfällerwitz, muss ja bei Kanada sein – wo gehobelt wird, da fallen Späne! Hier blieb kein Auge trocken und kein Stein auf dem anderen. Die 4 Herren donnerten ihr Repertoire ungebremst in die Menge. <strong>Highlight für mich war die Anordnung der Bühnenpräsenz</strong>, denn das Schlagzeug stand mittig und im Zentrum, während links und rechts die Saiteninsturmente bearbeitet wurden. Der Sänger stand dann im Rückraum leicht erhöht und nur halb beleuchtet und setzte dem imposanten Getöse mit seinen durchdringenden tief-dunklen Vocals die Krone auf. Dabei sahen die Bandmitglieder aus, als hätten sie durchaus in dem ein oder anderen Horror-Streifen mitspielen können, insbesondere der Sänger mit einer gewaltigen Statur und fieser Maske.</p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-46985 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/KF-3.jpg" alt="" width="381" height="508" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/KF-3.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/KF-3-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/KF-3-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/KF-3-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 381px) 100vw, 381px" /></strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<h3>Zur Vorband gabs nur zwei Meinungen &#8211; meine vs. der Rest des Publikums</h3>
<p>Musikalisch war das Ganze auf jeden Fall gut, und um mich herum gab es nur begeisterte Gespräche und Reaktionen auf die Band. <strong>Ich selbst muss zugeben, dass es&nbsp;mir selbst nicht ganz so lag.</strong> Für mich war es – insbesondere als Vorband – zu langatmig und irgendwie ein wenig zu… doomig. Keine gute Kombination um eine Masse anzuheizen &#8211; aber das war nur mein eigener Eindruck! Um mich herum waren die Meinungen sehr begeistert, und technisch gut gemacht war es allemal!</p>
<p>Die Jungs spielten 45 Minuten und gingen dann unter sehr viel Applaus und Begeisterung von der Bühne. Nun folgte die allseits beliebte Umbaupause. Die Zeit zog sich ein wenig, zumal jetzt auch wenn ich gewollt hätte, kaum eine Chance mehr Bestand den Platz zu verlassen. Fieses Gimmick zur Umbaupause: Die Pausenmusik war ähnlich wie das Intro zu <em>&#8222;Yankee Division&#8220;</em>, was für 30 Sekunden mal ganz nett ist. 30 Minuten recht nahe bei den Boxen war das schon eine harte Probe. Hier hätte es vermutlich auch die handelsübliche Metal-Dosis aus der Konserve getan, inklusive dem allseits beliebten <em>&#8222;Warriors Of The World&#8220; </em><strong>zum allgemeinen Fäuste recken von Bühne bis zum Pissoir.</strong></p>
<p>Irgendwann war die Bühne dann ausstaffiert, alle Lichter gecheckt und jedes Detail mühevoll hergerichtet, es wurde dunkel, es wurde kribbelig und dann kam mit großem Getöse <strong>KANONENFIEBER</strong> zum Zug! Und wie! Mit <em>&#8222;Großmachtfantasie&#8220;</em> und dem zugehörigen <em>&#8222;Menschenmühle&#8220;</em> ging es direkt in die Vollen! Stimmgewaltig mit einer unglaublichen Energie krachte die Musik ins aufgeheizte Publikum. Und es ging Schlag auf Schlag weiter. Die Band hat an und für sich eigentlich nur Bretter und eigentlich keine Skip-Songs, aber <em>&#8222;Sturmtrupp&#8220;</em>, <em>&#8222;Füsilier&#8220;</em> und <em>&#8222;Grabenlieder&#8220;</em> aneinandergereiht, gefolgt vom absolut für Live-Performance gemachten <em>&#8222;Maulwurf&#8220;</em> brachten die Menge zum brodeln! Und genau da kommen wir zum ersten&nbsp;</p>
<h3>Break:<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-46984 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/KF-Partybild-e1733318068918.jpg" alt="" width="418" height="515" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/KF-Partybild-e1733318068918.jpg 952w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/KF-Partybild-e1733318068918-244x300.jpg 244w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/KF-Partybild-e1733318068918-832x1024.jpg 832w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/KF-Partybild-e1733318068918-750x923.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 418px) 100vw, 418px" /></h3>
<p>Als ich die Band zuletzt im Hellraiser zusammen mit <strong>GRIMA</strong> sah, oder dieses Jahr auf dem Ragnarök-Festival, war das Publikum zum Großteil der Black-Metal-Fanschar zuzuordnen. Düstere Mienen, finstere Blicke, nickende Köpfe. Als maximale Körperregungen gab es gereckte Pommesgabeln und anerkennendes Klatschen. Diese Atmosphäre, zusammen mit der unbändigen brachialen Energie der Musik von <strong>KANONENFIEBER</strong> und den erschreckenden Kriegsszenarien, die als Antikriegsstimmung durch die Band erzeugt wurden, <strong>das war genau DAS was mich so unglaublich in den Bann zog und faszinierte.</strong> Ich war lange nicht mehr so nahe dran ein Fanboy einer Band zu sein, wie an diesem Projekt. Und niemand hätte wahrscheinlich damit gerechnet, wie sehr es durch die Decke gehen würde. Und genau das macht sich nun bemerkbar.</p>
<p>Das Publikum ist bunt gemischt, vom Metalrentner im ausgeblichenen <strong>MOTÖRHEAD</strong>-Shirt bis zu sehr vielen eindeutig der Core-Fraktion zuzurechnenden, jüngeren Fans der Band mit Caps usw. Das ist einerseits natürlich geil und freut mich auch sehr für die Band – und auch für die Thematik – dass so eine breite Menge erreicht werden kann. Andererseits tauchen damit eben auch konzerttypische Erscheinungen auf. Crowd-surfing, Circle-Pits und Wall Of Death sind an und für sich alles geile Sachen, aber zu den Texten, und der Stimmung? <strong>Mich persönlich hat das bei aller Begeisterung leider irgendwie sehr irritiert</strong>.</p>
<p>Wenn zum <em>&#8222;Maulwurf&#8220;</em>, dessen Text von der harten Arbeit der Mineure und in diesem Fall dem verschüttet-werden unter dem Schlachtfeld handelt, dann crowdsurfendes Publikum an einem vorbeiwabert,<strong> konterkariert das für mich die Stimmung des Songes</strong>. Kurzum gesagt: Mein Gefühl war dabei kein gutes, und ich hoffe einfach, dass die Message der Band inklusive ihrer Texte nicht vergessen wird und das Ganze vom feierwütigen Publikum zu einer &#8222;Kriegs-Party&#8220; gemacht wird, denn das gibt aus meiner Sicht weder das Thema noch die heutige Zeit her!</p>
<h3>Weiter im Text:</h3>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-46983 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/KF-4.jpg" alt="" width="452" height="603" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/KF-4.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/KF-4-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/KF-4-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/KF-4-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 452px) 100vw, 452px" /></h3>
<p>Der <em>&#8222;Panzerhenker&#8220;</em> rundet das erste &#8222;Setting&#8220; ab, kurzer Zwischenspieler und die Jungs kommen als Matrosen wieder.&nbsp;</p>
<p><strong>Die eingeschworene Fanschar weiß natürlich was kommt,</strong> und <em>&#8222;Kampf und Sturm&#8220;</em> und <em>&#8222;Die Havarie&#8220;</em> werden lautstark durch die Menge getragen. Es ist eine unglaubliche Energie im Publikum, das wie schon erwähnt wahnsinnig dicht gedrängt ist und <strong>das Hellraiser gleicht einem Hexenkessel.</strong></p>
<p>Der nächste Kleidungswechsel folgt, und mit <em>&#8222;Die Feuertaufe&#8220;</em> knallt der Opener des ersten Albums in die begeisterte Menge. Es ist tatsächlich so, dass die Band eigentlich keine Skip-Songs hat, sondern auf den zwei Alben ein Kracher den nächsten jagt. Für mich persönlich fällt hier nur die <em>&#8222;Yankee Division&#8220;</em> raus, die ich nicht ganz so mag… die aber heute abend auch nicht auftauchte. Stattdessen wurde <em>&#8222;Lviv zu Lemberg&#8220;</em> präsentiert und danach folgte <em>&#8222;Waffenbrüder&#8220;</em>, was der einzige Song ist dem ich – auch wenn er auch ein bitteres Ende hat – ein wenig zu viel Pathos unterstellen würde. Stimmungstechnisch kann man hier den Bogen zu meinem Absatz oben schlagen, denn die feierwütige Menge liegt sich freudig-wogend in den Armen und besingt sich als Waffenbrüder. Ungeachtet der Tatsache, dass eben auch hier einer der Protagonisten des Songs in selbigem draufgeht und in fremder Erde sein Grab findet…</p>
<h3>Es wird Zeit fürs Sahnehäubchen&#8230;</h3>
<p>Nun kam der Moment, an dem mein langjähriges Gespür mir sagte, dass wir uns nun zu den letzten Songs vor der Zugabe bewegen. Ich entschied also aus taktischen Gründen, meinen Platz aufzugeben und besorgte mir ein Kaltgetränk um eine kleine Erkundungstour durch die Location zu starten. Das mache ich grundsätzlich gerne, insbesondere wenn ich darüber schreiben möchte, denn ich versuche dann zu schauen ob der Sound überall gut ist, wie die Meute insgesamt drauf ist, und vielleicht bekommt man hier und da auch noch den ein oder anderen Eindruck anderer Besucher mit.</p>
<p>Ich war also frisch versorgt, auf der Bühne startete mit fieser Maske unter der Pickelhaube das episch-düstere <em>&#8222;Ausblutungsschlacht&#8220;</em> und ich mäanderte durch die Halle. Hinten angekommen stand ich neben dem Mischpult, genoss den Anblick und die Musik und der Song endete. <strong>Ich war zufrieden mit meinem Platz für die Zugabe,</strong> der Abend war noch jung, die Meute hatte Bock. Ich nippte am Becher, schaute auf die Bühne… <strong>und das Saallicht ging an.</strong> Die Menschen um mich herum brachen zur Garderobe oder zum Außenbereich auf, nur ich stand wie vom Donner gerührt da und war mindestens vollständig perplex. Keiner brüllte nach Zugabe, keiner forderte die Band – und die kam auch nicht wieder, <strong>denn es war wirklich Schluss</strong>.</p>
<h3>So, hatten jetzt alle das Gefühl vom Beginn des Artikels konserviert?</h3>
<p>&nbsp;JETZT holen wir das wieder heraus, <strong>denn ich stand da wie ein kleines Kind, dem gerade jemand den Lolly geklaut hat</strong>. Sicherheitshalber checkte ich die Uhr und meine Notizen… Start 21:20 Uhr, und jetzt war es 22:35. Das waren also 1 Stunde 15 Min. Ich mag die Band, ich bin großer Fan, ich gehe total mit der Musik mit – aber DAS war mir zu wenig. Es war der Tourauftakt, es war eine volle Hütte, es war bombenstimmung. Das zweite Album ging förmlich durch die Decke und zwischenzeitlich auf die 1 in den Charts. Da sind mir 1 Stunde 15 Minuten zu wenig, das muss ich leider echt so sagen. Leicht konsterniert schaute ich nun dem ernüchternden Treiben der Menschen zu, und wie der Saal sich leerte, ehe ich zu meinem in Pole Position geparkten Auto und traurig-enttäuscht nach Hause startete.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-46982 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/KF-5.jpg" alt="" width="427" height="569" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/KF-5.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/KF-5-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/KF-5-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/KF-5-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 427px) 100vw, 427px" /></h3>
<h3>War das schon alles?</h3>
<p>Natürlich ist der Band überlassen, welche Lieder sie spielt und wie lange sie das tut – <strong>aber aus meiner Sicht war hier einfach noch Potential, um dem begeisterten Publikum den Abend von &#8222;cooles Konzert&#8220; zu &#8222;Oh mein Gott, das werde ich niemals vergessen&#8220; zu heben.</strong> Es ist natürlich Kritik auf einem hohen Maß, und ich weiß auch, dass die Truppe im letzten Jahr auf so ziemlich jeder Bühne gestanden hat, bis rauf zum legendären Hellfest. Aber dennoch bin ich der Meinung, dass ich bei einem Headliner einfach wenigstens 90 Minuten erwarten darf –<strong> eigentlich 90 Minuten plus Zugabe, wenn ich ehrlich bin.</strong></p>
<p>Ich kenne die Umstände nicht, aber da die Setlisten weiterer Shows nicht abgewichen sind in Länge und Liedwahl, gehe ich hier nicht von einer schlechten Verfassung oder ähnlichem aus. Mich hat es tatsächlich ein wenig mitgenommen, ich hab mich wochen- wenn nicht gar monatelang auf das Konzert gefreut. Ohne weiter auf der Länge herumhacken zu wollen, verstehe ich allerdings auch den Abschluss nicht ganz. Beide Alben enden mit einem ruhigen und sehr eindrücklichen Song, <strong>der die Stimmung der Alben absolut perfektioniert</strong>. Und zum Abschluss eines solchen Konzertes finde ich, dass entweder <em>&#8222;Verscharrt und ungerühmt&#8220;</em> oder <em>&#8222;als die Waffen kamen&#8220;</em> für eben genau diese Stimmung, die nur diese Band kann, einfach Pflicht ist. ( Davon abgesehen hätte ich wahnsinnig gerne auch <em>&#8222;Ritter der Lüfte&#8220;</em> im Programm gehabt… aber die können ja auch nicht jeden Song spielen )</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p><strong>Wer die Band noch nicht gesehen hat: GEHT HIN!</strong> Es ist ein Phänomen, es ist eine unfassbare Energie und ein richtig geiles Konzert, das steht fest! Meine Kritik bewegt sich hier auf einem hohen Level, und für meine Bedenken bezüglich der Gepflogenheiten im Publikum kann die Band natürlich nichts. Hier sind im Endeffekt alle selbst für ihr Erlebnis verantwortlich. Das ist auch kein Angriff auf die Band – denn ich kann natürlich auch verstehen, wenn die mal mit einer feierwütigen Meute durchdrehen will. Hier muss man aus meiner Sicht eben nur schauen, wie es passt und sich entwickelt. Und zur Länge der Show habe ich mich ebenfalls geäußert und würde als Fazit sagen: <strong>Grandioser Abend, nur leider zu kurz!</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-abend-mit-kanonenfieber-und-panzerfaust-in-leipzig/">Als die Waffen kamen&#8230;. ein Abend mit KANONENFIEBER (und PANZERFAUST) in Leipzig!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Kalte Klänge und ein heißer Abend &#8211; SOLSTAFIR und ORANSSI PAZUZU kommen auf Nordic Descent Tour nach Leipzig!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2024 20:14:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Helga]]></category>
		<category><![CDATA[ORANSSI PAZUZU]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Solstafir]]></category>
		<category><![CDATA[Täubchenthal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Oimel hat hier einen ganz besonderen Leckerbissen für alle Fans düsterer Klänge - SOLSTAFIR in Leipzig. Alle Infos jetzt hier!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/kalte-klaenge-und-ein-heisser-abend-solstafir-und-oranssi-pazuzu-kommen-auf-nordic-descent-tour-nach-leipzig/">Kalte Klänge und ein heißer Abend &#8211; SOLSTAFIR und ORANSSI PAZUZU kommen auf Nordic Descent Tour nach Leipzig!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Skandinavien ist dieser Tage nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt in Form von Flammlachs zu finden, denn<strong> auch im Täubchenthal wird es in wenigen Tagen mit kühlen Klängen heiß hergehen!</strong></p>
<p>Niemand geringeres als <strong>SOLSTAFIR</strong> aus Island geben sich hier die Ehre, zusammen mit <strong>ORANSSI PAZUZU </strong>aus Finnland und <strong>HELGA</strong>. Das Konzert findet im Rahmen der Nordic Descent Tour &#8211; in der eigentlich ganz Europa bespielt wurde &#8211; statt.&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-46963" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto.jpg" alt="" width="1080" height="720" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></p>
<p>Und das verspricht ein richtig guter Abend zu werden, denn sowohl <strong>SOLSTAFIR</strong> als auch <strong>ORANSSI PAZUZU</strong>&nbsp;glänzen mit neuen Alben, die den Abend prägen dürften. Das neue Werk der Isländer <em>&#8222;Hin helga kvöl&#8220;</em> ist ein <strong>absolutes Brett und eine absolute Empfehlung</strong>. Es ist bereits das 8. Studioalbum und auch mit dem Vorgänger <em>&#8222;Endless Twilight Of Codependent Love&#8220;</em> wurde bereits ein großartiges Werk zwischen ganz eigener Melancholie und Power geliefert. <strong>SOLSTAFIR</strong> sind bereits seit über 20 Jahren rund um den ganzen Globus auf Tour und verblüffen ihr Publikum mit Herzblut und einem ganz eigenen Sound, der Genregrenzen dehnt, verdreht und sprengt. Dabei schafft es die Truppe einen Sound zu liefern, der genauso einzigartig ist, wie die geografischen Gegebenheiten ihren rauen Heimat.</p>
<p>Mit <strong>ORANSSI PAZUZU&nbsp;</strong>kommt dazu eine sehr spannende Band aus Finnland mit auf Tour. Deren neues Album &#8222;<i>Muuntautuja&#8220;&nbsp;</i>klingt ebenfalls vielversprechend düster und macht mich auf jeden Fall neugierig. Auch hier kann man mit Fug und Recht behaupten, dass die Genregrenzen gesprengt werden! Die Band liefert einen absolut dystopischen Sound und ich bin sehr gespannt, wie dieser bei einem Live-Auftritt wirkt.</p>
<p>Die große Unbekannte bei der Show ist <strong>HELGA</strong> aus Schweden, deren 2023er Album <em>&#8222;Wrapped In Mist&#8220;</em> allerdings auch sehr hoch gelobt wurde. Die Musik soll eine „eklektische Musik, die an den Rändern von Black und Post-Metal lauert“ sein, und ich bin absolut gespannt darauf, was mich hier dann erwarten wird!</p>
<p>Ich freue mich riesig, die Bands live zu sehen und werde dann natürlich zeitnah von dem Erlebnis berichten!</p>
<p><strong>Das Konzert steigt am 08.12 um 19 Uhr im Täubchenthal in Leipzig &#8211; aktuell gibt es auch noch Karten für das Spektakel!</strong> Wer es nicht nach Leipzig schafft, hat am Folgetag in Berlin die Chance auf das letzte Konzert der Tour!</p>
<p>Veranstalter der Tour ist die Bernd Aust Kulturmanagement GmbH &#8211; <a href="https://www.aust-konzerte.com/">https://www.aust-konzerte.com/</a></p>
<p>Links zu den Tickets: <a href="https://www.taeubchenthal.com/programm/solstafir-leipzig">https://www.taeubchenthal.com/programm/solstafir-leipzig</a></p>
<div class="snippet-title"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></div>
<h3 class="snippet-title">Zusammenfassung</h3>
<div>&nbsp;</div>
<div>
<div class="aio-info">
<div class="snippet-label-img"><strong>Event: ​Solstafir &#8211; Nordic Descent Tour &#8211; mit Oranssi Pazuzu und Helga</strong></div>
<div class="snippet-clear">&nbsp;</div>
<div class="snippet-label-img"><strong>Verbleibende Orte der Tour:&nbsp; ​ Leipzig, Berlin</strong></div>
<div>&nbsp;</div>
<div class="snippet-label-img"><strong>Leipzig 08.12.2024, Täubchenthal</strong></div>
<div class="snippet-clear">&nbsp;</div>
<div class="snippet-label-img"><strong>Berlin 09.12.2024, Metropol</strong></div>
<div></div></div></div></div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/kalte-klaenge-und-ein-heisser-abend-solstafir-und-oranssi-pazuzu-kommen-auf-nordic-descent-tour-nach-leipzig/">Kalte Klänge und ein heißer Abend &#8211; SOLSTAFIR und ORANSSI PAZUZU kommen auf Nordic Descent Tour nach Leipzig!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>TRAKTAT predigen Dogma 161</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Oct 2024 08:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Breathe:Sun:Bone:Blood]]></category>
		<category><![CDATA[bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Fiadh Productions]]></category>
		<category><![CDATA[Traktat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Dogmatic Accusations" - Was hier von TRAKTAT vorliegt, ist eine Kampfansage. Gegen wen und was erfahrt ihr jetzt von Raphael.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/traktat-dogmatic-accusations/">TRAKTAT predigen Dogma 161</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">TRAKTAT &#8211; &#8222;DOGMATIC ACCUSATIONS&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>25. Oktober 2024<br />
<strong>Label:</strong> <a href="https://breathsunboneblood.com/" target="_blank" rel="noopener">Breathe:Sun:Bone:Blood</a> (Tape/EU) / <a href="https://fiadh.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">Fiadh Productions</a> (Tape/USA) / Eigenvertrieb (Vinyl)<br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>34:15<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Black Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Als sich <strong>BKT</strong>, <strong>Prince Blastphenom Obscienity</strong>, und <strong>Nicklas</strong> Anfang des Jahres 2020 entschlossen, eine antifaschistische Black Metal Band zu gründen, war unsere Welt noch eine andere. Recht kurz nach Gründung von&nbsp;<strong>TRAKTAT</strong> überrollten die COVID-Wellen unseren Planeten, und die drei Bremer Blastmusikanten hatten plötzlich viel Zeit für den Feinschliff ihrer musikalischen Ausrichtung. Genährt von Hardcore Punk und Black Metal formte das Trio die ersten eigenen Songs. Während sich&nbsp;<strong>TRAKTAT</strong> zusammenschweißten, wurde auch der ursprüngliche Plan über den Haufen geworfen, weitere Bandmitglieder ins Boot zu holen. Stattdessen setzt Nicklas auf das weite Spektrum seiner siebensaitigen Gitarre.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Traktat VII - GOTT IST WIDERLEGT UND DER TEUFEL NICHT" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/BVEy2vn5dzI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>DIY &amp; 161</h3>
<p>Ihr erstes Album &#8222;Dogmatic Accusations&#8220; haben <strong>TRAKTAT&nbsp;</strong>während vielen schweißtreibenden Sessions in ihrem Proberaum aufgenommen. Das Ergebnis ist ein solides und grundehrliches DIY-Produkt, auf dem&nbsp;<strong>TRAKTAT</strong> ihr antifaschistisches Dogma verbreiten. Intro und Outro sorgen für schaurige Stimmung, und dazwischen werden sieben eisige Abhandlungen dargeboten. Hier befasst sich die Band mit den Abgründen der menschlichen Spezies und mit einer historischen Aufarbeitung dieser Tiefen. Nationalismus und Faschismus erleben hier eine volle Breitseite, wenn <strong>TRAKTAT</strong> loswettern. Das Album &#8222;Dogmatic Accusations&#8220; erinnert gnadenlos an die unmenschlichen Gräueltaten in der deutschen Geschichte und schlagen den direkten Bogen in die Gegenwart, wo Antisemitismus und Rassismus wieder offen zur Schau getragen werden.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="TRAKTAT IV-SUBDUE THE FILTHY PRIDE OF HISTORY" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/4Os7alMoPqo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Erbarmungslose Eisstürme</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-46570" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Traktat-DOGMATIC-ACCUSATIONS-Traktat-back-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Traktat-DOGMATIC-ACCUSATIONS-Traktat-back-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Traktat-DOGMATIC-ACCUSATIONS-Traktat-back-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Traktat-DOGMATIC-ACCUSATIONS-Traktat-back-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Traktat-DOGMATIC-ACCUSATIONS-Traktat-back-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Traktat-DOGMATIC-ACCUSATIONS-Traktat-back.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Weder inhaltlich noch musikalisch wird auf &#8222;Dogmatic Accusations&#8220; lange um den heißen Brei herumgeredet. Stattdessen hagelt es rasiermesserscharfe Eiszapfen.&nbsp;<strong>TRAKTAT</strong> kombinieren unterschiedliche Spielarten und Bewegungen des Black Metal mit gewissen Portionen Hardcore und Crust. Stets eisig kalt und ohne Verschnaufpausen werden die Hörenden in eine wütende Trance versetzt.&nbsp;<strong>TRAKTAT</strong> knüppeln, rumpeln und wettern gnadenlos gegen das Vergessen der Vergangenheit, gegen das Erstarken der Ewiggestrigen.</p>
<p>&#8222;Dogmatic Accusations&#8220; ist nicht einfach nur ein Debutalbum. Was hier vorliegt, ist eine Kampfansage.&nbsp;<strong>TRAKTAT</strong> rütteln die Hörer*innen aus dem Dornröschenschlaf und machen mobil gegen den Faschismus &#8211; gegen den alten wie den neuen, innerhalb der Black Metal Szene und überall sonst.</p>
<p><a href="https://traktat161.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener"><strong>bandcamp Profil</strong> <strong>von TRAKTAT</strong></a></p>
<p>Das Promomaterial wurde uns mit freundlicher Unterstützung von&nbsp;<strong>TRAKTAT</strong> zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/traktat-dogmatic-accusations/">TRAKTAT predigen Dogma 161</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Schwarz, schwarz, schwarz sind alle meine Kleider&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Oct 2024 08:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[1349]]></category>
		<category><![CDATA[afsky]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Kampfar]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein schwarzmetallischer Abend fand kürzlich im Anker statt. Unser Oimel hat sich ein +1 geschnappt und lässt alles für euch nochmal Revue passieren. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/schwarz-schwarz-schwarz-sind-alle-meine-kleider/">Schwarz, schwarz, schwarz sind alle meine Kleider&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #800000;"><em>Zunächst herzlichen Glückwunsch an unsere beiden Ticketgewinner! Wir hoffen, ihr hattet einen schönen Abend? Danke an der Stelle auch an <strong>Martin</strong> &#8211; einen der beiden -, welcher uns freundlicherweise seine Fotos von KAMPFAR zur Verfügung gestellt hat.&nbsp;</em></span></p>
<p class="v1MsoNormal">Das Wetter ist <strong>düster</strong>, die Tage werden kürzer, die Zeit rast auf das Jahresende zu. Und zwischendrin ist da dieser kleine Lichtblick, der passenderweise ebenfalls sehr <strong>düster</strong> daherkommt. Wie wir vorher schon berichteten kamen <strong>1349</strong>, <strong>KAMPFAR</strong> und <strong>AFSKY</strong> am <strong>01.10.</strong> in den altehrwürdigen <strong>Anker</strong> in Leipzig.</p>
<p class="v1MsoNormal">Also auf den Dienstagabend schnell in die passende Bekleidung gesprungen und nach kurzer Fahrt die passende Begleitung eingesammelt. Niemand geringeres als unser <span style="color: #800000;">Daniel</span> war heute mein +1 auf der Liste und nach kurzer Wartezeit, in Gesellschaft angenehmer Personen, betraten wir dann auch die Location. Den Anker kenne ich noch aus früheren Jahren, war allerdings ewig nicht mehr dort. Heute haben wir hier mal nicht das <em>Gänselieschen</em> zur LPG gebracht, keinen <em>Apfeltraum</em> erlebt, mussten über keine <em>7 Brücken</em> gehen – und wir haben auch <em>am Fenster</em> niemanden gesehen, der <em>alt wie ein Baum</em> war. Man mag es erkannt haben, der <strong>Anker</strong> präsentiert sonst des häufigeren Ost-Rock in verschiedensten Varianten. Davon waren wir heute weit entfernt und geografisch war der Norden auch deutlich relevanter.</p>
<p><span style="color: #800000;"><em><strong>D:</strong> Ich melde mich ab hier mal unqualifiziert als Kommentator zu Wort. Black Metal ist übrigens sonst nicht so meine Komfortzone. Aber die Location ist nur 3 Minuten zu Fuß von mir entfernt, und warum soll denn unser Oimel allein dahin? Also verlasse ich besagte Zone heute mal sehr gern.</em></span></p>
<p class="v1MsoNormal">Wir kamen genau richtig zu den ersten Tönen von <strong>AFSKY</strong>, dem ursprünglichen Ein-Mann-Projekt aus Dänemark, das eigentlich nie für Live-Auftritte gedacht war. Glücklicherweise hat sich das irgendwann geändert, denn die Stunde verging wie im Flug und war ein hervorragender Einstieg in den Abend! Die Truppe hatte sichtlich Spaß auf der Bühne und ging engagiert mit der Musik mit.&nbsp;<span class="v1GramE">Selbige</span> sorgte auch im Publikum für anerkennende &#8222;Pommesgabeln&#8220; und Applaus. Mir gefiel der wuchtige Stil, der mit vielen Elementen aus Folk und Pagan angereichert war und zum Träumen einlud. Mitunter waren auch sehr basslastige Passagen dabei, die entfernt an Doom-Metal erinnerten. Der Sound war in den ersten 2 Songs noch etwas <strong>wild</strong>, teilweise übersteuerte es recht unangenehm &#8211; doch ab dann war es spürbar besser und man konnte sich von den atmosphärischen Klängen das Hirn freipusten lassen. Wie immer bei dem Genre begeisterte mich auch hier das treibende Schlagzeug, das die Melodien gekonnt nach vorne trieb, ohne diese zu (zer)stören.</p>
<p class="v1MsoNormal">Ich war sehr positiv angetan, und konnte an dieser Stelle schon feststellen, dass der recht spontane Besuch des Konzertes sich auf jeden Fall gelohnt hat.</p>
<p><span style="color: #800000;"><em><strong>D:</strong> Also für mein erstes schwarzes Konzert dieser Art war das ein recht angenehmer Einstieg. Nicht voll und ganz mein Ding, aber es gab reichlich Momente, die auch mich begeistern konnten. Bin halt melodieverwöhnt, aber davon konnte ich die ein oder andere feine ausmachen.&nbsp;</em></span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_46582" aria-describedby="caption-attachment-46582" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-46582 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/AFSKY-1024x768.jpeg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/AFSKY-1024x768.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/AFSKY-300x225.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/AFSKY-750x563.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/AFSKY.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-46582" class="wp-caption-text">AFSKY</figcaption></figure>
<p class="v1MsoNormal">Nun folgte dann auch mein persönlicher Main-Act des Abends, denn <strong>KAMPFAR</strong> gaben sich die Ehre. Die Band hatte sich zwischenzeitlich schon mal getrennt, tritt aber glücklicherweise seit 2019 wieder auf. Ich hatte bisher 2x das Vergnügen Festivalauftritte zu sehen und obwohl ich die Band selten auf dem Plattenteller habe, ist es Live jedes Mal ein Erlebnis! Auch diesmal hatte ich nicht zu viel erwartet. Die Gruppe um Sänger <strong>Dolk</strong> ging direkt in die Vollen und hatte im Jahr ihres 30-jährigen Jubiläums scheinbar richtig Lust!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_46583" aria-describedby="caption-attachment-46583" style="width: 215px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-46583 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Kampfar2-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Kampfar2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Kampfar2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Kampfar2-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Kampfar2.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-46583" class="wp-caption-text">KAMPFAR</figcaption></figure>
<p class="v1MsoNormal">Dabei finde ich auch den Stil von <strong>KAMPFAR</strong> absolut interessant, denn ich bilde mir ein, hier auch des Öfteren Einflüsse alter Thrash-<span class="v1SpellE">Metal</span>&nbsp;Klassiker wie beispielsweise <strong>SODOM</strong> zu bemerken. Dazu kommt die Live-Präsenz von <strong>Dolk</strong>, und natürlich insgesamt die Wucht der naturverbundenen Musik. Diese kommt roh, rau und wild daher, treibt nach vorne und lässt eigentlich keine großen melodiösen Pausen.</p>
<p class="v1MsoNormal">Trotzdem ist es weit weg von einem wilden Chaos oder unkoordiniert, sondern lässt einen</p>
<p class="v1MsoNormal">&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_46584" aria-describedby="caption-attachment-46584" style="width: 215px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-46584 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Kampfar-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Kampfar-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Kampfar-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Kampfar-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Kampfar.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-46584" class="wp-caption-text">KAMPFAR</figcaption></figure>
<p>die Wildheit und die <strong>raue Natur Norwegens</strong> spüren. Ich glaube das beschreibt es irgendwie am besten, zumal der Frontmann in einem Interview auch mal davon sprach, dass er nur Musik macht, die er zu 100% verkörpern kann. Und ich finde genau das spürt man auch &#8211; es ist keine Show, sondern es bricht förmlich aus ihm heraus! Dazu begeistert natürlich auch hier das schwarzmetallische Gesamtprogramm. Für meinen persönlichen Geschmack ist die Band das, was ursprünglichem norwegischem Black Metal am nächsten kommt, aber noch meinen Geschmack&nbsp;trifft. Es ist tatsächlich schwierig zu beschreiben, aber die Band hat insbesondere live durch ihren Stil ein <strong>Alleinstellungsmerkmal</strong>&nbsp;und trifft bei mir auf jeden Fall einen Nerv. Auch der genrefremde <span style="color: #800000;">Daniel</span> war hier nach meinem Empfinden doch recht angetan und konnte dem Auftritt einiges schönes abgewinnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="v1MsoNormal"><em><span style="color: #800000;"><strong>D:</strong> Ja, da hatter richtig empfunden. Das war so eine Band, die ich mir daheim nicht anhören würde, die live aber richtig Laune macht. Ich muss schon sagen, das war sehr ansteckend! Besonders das, was der Frontmensch da so alles fabriziert hat. Prost!</span></em></p>
<h3 class="v1MsoNormal">Wie die Pest über das Land&#8230;.</h3>
<p class="v1MsoNormal">Aber auch dieser Auftritt ging vorbei und der eigentliche<strong> Headliner</strong> stand auf dem Programm. Hier war ich vorher relativ unbedarft und wollte mich überraschen lassen. Und überrascht war ich dann auch, aber wie! Die Band fing nach der Umbaupause direkt an, und trat optisch mit geschminkten Gesichtern im klassischen alten Black-Metal-Look auf. Dazu kamen Kapuzen <span class="v1GramE">bei Bassist</span>&nbsp;und Gitarrist und <strong>enorme Nietenarmbänder</strong> beim Sänger, womit der Look alle Anforderungen erfüllte. Schon beim Soundcheck zuvor ließ sich vermuten, dass das gleich nichts für zartbesaitete Gemüter werden würde.</p>
<p class="v1MsoNormal">Und so kam es auch, denn die Band brach über das Publikum herein, wie die Pest <strong>1349</strong> über Norwegen. Nun wäre der Ursprung des Bandnamens auch direkt geklärt, und bei der jetzt folgenden Performance blieb ich ein wenig sprachlos zurück. Der Schlagzeuger wusste durchaus zu imponieren, und glänzte mit mehreren nach meinem Empfinden <strong>ungeheuer schwierigen Rhythmuswechseln</strong> in den Songs. Währenddessen ließen sich auch Gitarre und Bass nicht lumpen und brachen nicht minder wild verschiedenste Zwischenspiele von der Bühne herunter, die teilweise kurz an die NWoBHM und andere Einflüsse erinnerten. Und das alles übertönte dann noch <strong>die Stimme</strong> des Sängers der sich mit enormer Lautstärke direkt in die Untiefen des Gehörgangs krächzte und den Auftritt absolut dominierte. Die ersten 1-2 Lieder ließen mich durchaus sprachlos staunen, allerdings variierten die Songs auch kaum in Härte und Lautstärkte, sodass ich nach der Devise einer bekannten Mentholbonbon-Marke feststellen musste, dass sie <em>zu stark und ich zu schwach</em> waren. Der ein oder andere verschwand an die frische Luft, während der Großteil des Publikums die Show begeistert honorierte. Mir dröhnte allerdings gewaltig das Trommelfell, und ich musste mir erstmal eine Pause verschaffen. Mit ein wenig Abstand vor der Tür stellten wir dann gemeinsam fest, dass wir der Urgewalt, die <strong>1349</strong> hier entfesselte, nicht gewachsen waren. Ich muss tatsächlich sagen, dass die einzelnen Parts für sich mir wahrscheinlich durchaus gefallen würden, aber alles zusammen einfach wirklich ein unglaublich massives Gewitter darstellt, das einem wortwörtlich ins Gesicht schlägt. Und die Stimme des Sängers war dazu auch noch äußerst markant und laut darüber thronend &#8211; uff.</p>
<p class="v1MsoNormal"><em><span style="color: #800000;"><strong>D:</strong> Alter Falter&#8230; Und da hör ich aus meinem privaten Umfeld ständig, dass ich viel kranken Stuff höre, aber das?! Ich muss es so sagen: ich bin mit meinem Metal- und Deathcore (eigentlich auch mit viel blackened drin und so!) zu weich für diese Band! Meine Ohren haben noch 2 Tage gepiept und ich habe es das erste Mal in meinem Leben bereut, keine Stöpsel mitgenommen zu haben. Musikalisch war das auch so überhaupt nich meins, und dass die Stimme lauter war, als alles andere, hat mich psychisch schwer geschädigt.</span></em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_46588" aria-describedby="caption-attachment-46588" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-46588 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/1349-1024x768.jpeg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/1349-1024x768.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/1349-300x225.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/1349-750x563.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/1349.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-46588" class="wp-caption-text">1349</figcaption></figure>
<h3 class="v1MsoNormal">Fazit</h3>
<p class="v1MsoNormal">Wir erlebten einen sehr kurzweiligen Abend, bei dem <strong>AFSKY</strong> sehr von sich zu überzeugen wussten und <strong>KAMPFAR</strong> die erwartet gute Performance an den Tag legten. Die Show von <strong>1349</strong> war dann einfach tatsächlich eine Nummer zu hart für uns, was aber vermutlich an unseren zarten Gemütern liegt. Auf jeden Fall ruft der Abend danach, mehr solche Konzerte zu erleben, und das auch gerne im <strong>Anker</strong>, der hier von Atmosphäre und Sound einen tollen Rahmen bot. Es war mir ein Fest!</p>
<p class="v1MsoNormal">Ich wünsche einen schönen Tag!</p>
<p><em><span style="color: #800000;"><strong>D:</strong> Ich nenne den Abend ganz einfach eine besondere Erfahrung! Handwerklich war das alles super und fein anzuschauen, musikalisch ist es eben wie überall: Geschmacksache. Wenn sich so eine Gelegenheit nochmal ergibt &#8211; jederzeit. Nur nächstes Mal nehm ich dann Schutz für die Löffel mit. Oder ich geh einfach zu Ost-Rock in den Anker. Danke Oimel.&nbsp;</span></em></p>
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		<item>
		<title>Der Winter naht &#8211; 1349, KAMPFAR und AFSKY im Anker Leipzig! (Ticketverlosung!)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2024 07:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[1349]]></category>
		<category><![CDATA[afsky]]></category>
		<category><![CDATA[Anker Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Kampfar]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegian Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[swansea concerts]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gewinnspiel und Black Metal in Leipzig klingt interessant für euch? Dann lest mal hier rein und haut in die Tasten! </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Der Herbst startet wild!</h3>
<p>Gerade eben noch war ich für die nähere Zeit ohne gute Konzertaussichten, da bekam ich plötzlich einen Flyer in die Timeline und große Augen:</p>
<p><strong>In einer absoluten Leipziger Kult-Location, die schon viele Jahre auf dem Buckel hat, findet ganz plötzlich ein feines Black Metal Event statt.</strong> Der Leipziger &#8222;Anker&#8220; präsentiert zusammen mit Swansea Concerts einen kleinen Leckerbissen der mir zwar spät, aber glücklicherweise noch rechtzeitig unterkam. Denn hier spielen durchaus große Namen auf: <strong>1349</strong>, ihre Landsleute <strong>KAMPFAR</strong> und das Solo-Projekt <strong>AFSKY</strong> werden am 01.10. die Grundfesten des Ankers auf ihre Standfestigkeit testen!</p>
<p><strong>Die skandinavischen Urgewalten im Detail:</strong></p>
<p>Zwei der Bands werde ich zum ersten Mal sehen, aber für <strong>KAMPFAR</strong> kann ich auf jeden Fall schon die Hand ins Feuer legen, da die Norweger auch nach 30 Jahren Bandgeschichte ein absolutes Live-Erlebnis sind! Für die beiden anderen Bands würde ich mal ein wenig aus der offiziellen Ankündigung zitieren:</p>
<p><strong>AFSKY </strong>ist das Soloprojekt von <strong>Ole Luk</strong> (auch <strong>Heltekvad</strong> und früher <strong>Solbrud</strong>), das auf traditionellem Black Metal basiert und vereint wird mit Elementen aus Folk und Doom, sowie einer Mischung aus Wildheit und Melancholie. <strong>AFSKY</strong> erblickte bereits im Herbst 2015 das Licht der Welt, als die erste Veröffentlichung, eine EP mit 3 Tracks, in Eigenregie digital und später auf CD veröffentlicht wurde. Seitdem hat sich das Projekt stark weiterentwickelt.</p>
<p><strong>1349&nbsp;</strong>ist akustisches Höllenfeuer. Das war und ist das primäre Konzept, seit die Band 1997 aus der Asche von <strong>Alvheim</strong> aufstieg. […] Insbesondere &#8222;Beyond the Apocalypse&#8220; (2004) und &#8222;Hellfire&#8220; (2005), aber auch die nachfolgenden Alben festigten den Ruf der Band als einer der stärksten Acts der Szene, den sie bis heute innehaben. Derzeit sind die Norweger in den Endzügen für ein neues Album, das sie auf Tour präsentieren werden.</p>
<h3>Kurz und knapp:</h3>
<p>Fassen wir das noch einmal kurz zusammen:</p>
<p><strong>Wo?</strong> Anker Leipzig, Renftstraße 1, 04159 Leipzig</p>
<p><strong>Wann?</strong> 01.10.2024 ab 19:30</p>
<p><strong>Wer?</strong> <strong>1349, KAMPFAR</strong> und special Guest: <strong>AFSKY</strong></p>
<p><strong>Mehr Infos und Tickets?</strong> <a href="https://swansea-concerts.com/1349-kampfar/">Hier!</a></p>
<p><strong>Ihr habt jetzt ganz spontan Lust die Kutte überzustreifen, finstere Blicke aufzusetzen und feinsten norwegischen Black Metal zu genießen? Wir verlosen unter allen Kommentaren bis zum Sonntag den 29.09. 2 x 1 Karte für euch! Entscheiden wird ein Zufallsgenerator und alle Kommentare auf allen Plattformen kommen in den Lostopf.&nbsp;</strong></p>
<p>Die Gewinner werden am Abend des Sonntags kontaktiert und kommen auf die Gästeliste!&nbsp;</p>
<p>Danke für die coole Kooperation und viel Glück allen Teilnehmern!&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/1349-kampfar-und-afsky-im-anker-leipzig/">Der Winter naht &#8211; 1349, KAMPFAR und AFSKY im Anker Leipzig! (Ticketverlosung!)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Immer vorwärts Schritt um Schritt &#8211; das zweite KANONENFIEBER Album rückt an!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/kanonenfieber-die-urkatastrophe/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=kanonenfieber-die-urkatastrophe</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Sep 2024 09:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Die Urkatastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Kanonenfieber]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenmühle]]></category>
		<category><![CDATA[Noise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ist das neue Album von KANONENFIEBER eine wortwörtliche "Urkatastrophe", oder ein gelungener Zweitling? Oimels Gedanken findet ihr hier.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/kanonenfieber-die-urkatastrophe/">Immer vorwärts Schritt um Schritt &#8211; das zweite KANONENFIEBER Album rückt an!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">KANONENFIEBER – &#8222;Die Urkatastrophe&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp; </strong>20.09.2024<strong><br />
Länge:</strong> 50:41<strong><br />
Label: </strong><a href="https://www.centurymedia.com">Century Media Records</a><strong><br />
Genre: </strong>Black Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Nachdem ich es bis heute bereue, dass ich über den Vorgänger &#8222;Menschenmühle&#8220; keinen Review geschrieben habe &#8211; weil ich zu dessen Erscheinen weder Band noch Album auf dem Schirm hatte &#8211; freue ich mich nun umso mehr den Nachfolger vor der Flinte zu haben. Wenn nun kurz der Mundwinkel zum Grinsen gezuckt hat, dann ist <strong>KANONENFIEBER</strong> und das bisherige Konzept zumindest bekannt. Die Band macht&#8230; ja was denn nun? Die Quellen unterscheiden sich hier von <strong>Black Metal</strong> über <strong>Melodic Black Metal</strong> bis zu <strong>Death Metal</strong>. Wenn man diese Genre-Haarspalterei weglässt, dann machen sie: richtig gute Musik!&nbsp;</p>
<h3>Direkt verKNALLt</h3>
<p>Ich habe das Vorgängeralbum erst (zu) spät kennengelernt, aber war direkt schockverliebt und dieser Eindruck konnte sich auf einigen Live-Auftritten dann zum Glück bestätigen. <strong>KANONENFIEBER</strong> sind ein Phänomen, vor allem wenn man bedenkt, dass das Ganze ein Solo-Projekt von Mastermind <strong>Noise</strong> ist. Wie eine Einzelperson so etwas entwerfen und alleine einspielen kann, wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben. Nachdem das erste Album ausgiebig betourt wurde und man auch auf den ganz großen Bühnen gestanden hat, folgt nun also &#8222;Die Urkatastrophe&#8220;. Und vorneweg kann ich schonmal feststellen: Eine Katastrophe ist es glücklicherweise nicht!</p>
<h3>Skepsis macht alles so viel leichter</h3>
<p>Zugegeben, ich war ein wenig unsicher wie das zweite Album wird. Ich war gespannt, ob hier ein komplett anderes Thema aufgegriffen wird, oder ob thematisch immer noch der <strong>erste Weltkrieg</strong> die Hauptrolle spielt. Diese Frage war mit dem Erscheinen der ersten Singles dann sehr schnell beantwortet. Und ich bin mir sicher, dass es hier noch unzählige Geschichten gibt, die noch nicht erzählt wurden. Dabei kommen wir auch gleich zu einem ersten Risikopunkt, der mich im Vorfeld unsicher in Bezug auf das Album machte: Wird es eine Kopie von &#8222;Menschenmühle&#8220;? Und wird das Konzept damit langweilig und verbraucht?</p>
<p>Nein, das wird es nicht. &#8222;Die Urkatastrophe&#8220; kommt mit 12 neuen und frischen Songs daher, die es aus meiner Sicht schaffen genau die nötige <strong>Balance</strong> zu finden. Einerseits ist deutlich hörbar: Hier spielt <strong>KANONENFIEBER</strong>! Andererseits ist genügend frischer Wind auf dem Album, um keine Verwechslung oder &#8211; noch schlimmer &#8211; Langeweile aufkommen zu lassen. Ich finde, man merkt dem Album an, dass jetzt ein <strong>größeres Label</strong> im Hintergrund steht, es ist nicht mehr ganz so fies und nicht mehr ganz so kalt und kratzig. Aber es verliert dadurch nicht an Bedeutung, ist keinesfalls zu weich und vermittelt immer noch mit voller Wucht die Schrecken der Thematik.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-46495" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/09/Kanonenfieber_ARTIKEL.jpg" alt="" width="1450" height="943" data-wp-editing="1" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/09/Kanonenfieber_ARTIKEL.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/09/Kanonenfieber_ARTIKEL-300x195.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/09/Kanonenfieber_ARTIKEL-1024x666.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/09/Kanonenfieber_ARTIKEL-750x488.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>Die Vergangenheit holt uns ein</h3>
<p>Ich werde nicht im speziellen auf Textpassagen eingehen, denn das können zum einen andere, <a href="https://silence-magazin.de/kanonenfieber-zum-panzermuseum/https://silence-magazin.de/kanonenfieber-zum-panzermuseum/https://silence-magazin.de/kanonenfieber-zum-panzermuseum/https://silence-magazin.de/kanonenfieber-zum-panzermuseum/">fachkundige Leute</a> viel besser, und zum anderen sind die Texte dieses Mal tatsächlich schon beim ersten Hören akustisch besser erfassbar. <strong>KANONENFIEBER</strong> bleiben hier dem <strong>eigenen Stil</strong> treu und vertonen verschiedene Ereignisse des ersten Weltkrieges aus Sicht der einfachen Soldaten und schaffen damit erneut eine Atmosphäre, die <strong>bedrückend und düster</strong> die Schrecken des Krieges aufzeigt.</p>
<p>Und dabei wird eben genau keine Glorifizierung vorgenommen, sondern der Wahnsinn, die Menschenverachtung und der Größenwahn dieser Zeit beleuchtet, ebenso wie die <strong>Sinnlosigkeit</strong> dieses Krieges. Ich finde genaue diese Art der Geschichtsaufarbeitung in den heutigen Zeiten traurigerweise unglaublich treffend und wichtig. Es ist meiner Meinung nach ein wichtiger Weg die Geschichten einer grausamen Vorzeit in die jetzige Zeit zu holen und nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Es wird in jedem Lied deutlich, welches Leid und Elend Krieg produziert &#8211; für den Einzelnen und für alle.</p>
<h3>Alles neu oder der selbe Song nochmal?</h3>
<p>Doch was macht das Album nun anders als den Vorgänger? Ich denke, es wurde hier einfach noch mehr <strong>experimentiert und variiert</strong>. Bei Titeln wie <em>&#8222;Der Maulwurf&#8220;</em> oder auch <em>&#8222;Ausblutungsschlacht&#8220;</em> wird mit ganz anderem stimmlichen Einsatz gearbeitet, was die Struktur des Albums zwischendurch auflockert und aufhorchen lässt. Ein sehr gelungener Move ist aus meiner Sicht auch der letzte Titel <em>&#8222;Als die Waffen kamen&#8220;</em>, der wie auf dem Vorgänger (<em>&#8222;verscharrt und ungerühmt&#8220;</em>) das Album mit einer sehr ruhigen akustischen Nummer beendet. Dadurch wird sowohl textlich, als auch von der Stimmung her ein idealer Abschluss gefunden, der richtig gut wirkt nach den mehr als <strong>45 Minuten Black Metal-Gewitter</strong> zuvor!</p>
<p><iframe loading="lazy" title="KANONENFIEBER - Der Maulwurf (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/7f8N0UQAZF0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Dazu kommen Titel, die Live auch einfach wieder wahnsinnig gut funktionieren dürften wie zum Beispiel<em> &#8222;Ritter der Lüfte</em>&#8222;,<em> &#8222;Gott mit der Kavallerie&#8220;</em> oder <em>&#8222;Waffenbrüder&#8220;</em>. Es fällt mir zusätzlich positiv auf, dass weniger Original-Tondokumente in den Songs verarbeitet wurden. Diese haben das Ganze zwar sehr authentisch gemacht, waren aber für mein Empfinden teilweise beim Hören doch etwas schwierig. Da finde ich es jetzt besser gelöst, diese als Einleitung (<em>&#8222;Großmachtfantasie&#8220;</em>), oder eben selbst interpretiert (<em>&#8222;Verdun&#8220;</em>) mit einfließen zu lassen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Das Album ist für mich absolut stimmig in die sehr großen Fußstapfen seines Vorgängers getreten und <strong>KANONENFIEBER</strong> haben es geschafft ein <strong>zweites eindrucksvolles Werk</strong> zu erarbeiten. Ich war skeptisch, ob ein zweites Album zu dieser Thematik das Level halten kann und wurde positiv überrascht! Nun bin ich gespannt was die Zukunft hier bringt, und ob mit dem nächsten Album vielleicht auch der Schauplatz gewechselt wird. Hier vermute ich einfach, dass noch viele Überraschungen kommen werden und dass es auf absehbare Zeit mit dieser Band nicht langweilig werden wird &#8211; erst recht nicht live!</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/kanonenfieber-die-urkatastrophe/">Immer vorwärts Schritt um Schritt &#8211; das zweite KANONENFIEBER Album rückt an!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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