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	<title>Blackened Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Blackened Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>ANCST hauen Einen raus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Mar 2018 11:11:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Core]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der erste Freitag im März hielt zu viele spannende Veröffentlichungen bereit:&#160;ROLO TOMASSI, IRON REAGAN/GATECREEPER Split-EP und gleich zwei Releases von ANCST. Und verdammt haben letztere es in sich. Eine Split mit DEPRAVATION, die kurzweiliger und besser nicht sein könnte, war bereits im ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>ANCST&nbsp;</strong>&#8211; &#8222;Ghosts of the Timeless Void&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;02.03.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp; 41:56 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Lifeforce Records<br />
<strong>Stil:</strong> Blackened Hardcore</div></div></div>
<p>Der erste Freitag im März hielt zu viele spannende Veröffentlichungen bereit:&nbsp;<strong>ROLO TOMASSI</strong>, <strong>IRON REAGAN</strong>/<strong>GATECREEPER</strong> Split-EP und gleich zwei Releases von <strong>ANCST</strong>. Und verdammt haben letztere es in sich. Eine Split mit <strong>DEPRAVATION</strong>, die kurzweiliger und besser nicht sein könnte, war bereits im Vorfeld digital erhältlich. Beide Bands betreten darauf qualitativ neues Terrain &#8211; wobei mich <strong>ANCST</strong> Drum-Sound immer noch etwas stört. Wer sich diese beiden &#8222;aufstrebenden Metalcore-Bands&#8220; aus Deutschland <a href="https://angstnoise.bandcamp.com/album/split-w-depravation">noch nicht angehört hat</a>, verschläft gerade die Riffs seines Lebens!</p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-25670" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Ancst_final_web-1024x692.jpg" alt="" width="1024" height="692" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Ancst_final_web-1024x692.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Ancst_final_web-300x203.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Ancst_final_web-750x507.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Ancst_final_web.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<h4>&#8222;Linksgrünversiffte&#8220;, gute Musik?</h4>
<p>Zurück zum Thema, die &#8222;Ghosts[&#8230;]&#8220; legt noch eine Schippe oben drauf. Frenetisch werden hier die Black Metal Riffs mit dem crustigen Gesang verwoben. Seltener kann man auch&nbsp;Breakdowns finden (<em>&#8222;Republic Of Hatred&#8220;</em>), viel bezeichnender ist jedoch die schiere Rücksichtslosigkeit, mit der ich zwischen den Songs hin- und hergeworfen werde. Natürlich schleicht sich auch vereinzelt das gesprochene Wort ein, so geschehen auf dem ansonsten fantastischen Opener <em>&#8222;Dying Embers&#8220;</em>. Aber keine Sorge es bleibt in einem akzeptablem Rahmen von gerade mal drei Songs mit solchen &#8222;Ansagen&#8220;. Ähnlich ausbalanciert zeigen sich die politisch motivierten Botschaften in den Songs &#8211; die dystopischen Gesellschaftsbilder deuten in den Texten mehr Besorgnis, als wirklichen &#8222;Klassenkampf&#8220; an. Vor allem die digitale Revolution scheint der jungen Band auf den Magen zu schlagen. Der Closer <em>&#8222;Self-Portrait&#8220;</em> nennt die eigene Bequemheit als Ursache für den Untergang der Menschheit.</p>
<blockquote><p>&#8222;Locked in these restless vessels, our realm is the emptiness&#8220; &#8211; <em>&#8222;Dying Embers&#8220;</em></p></blockquote>
<p>Wer diese Einstellung nicht teilt, dürfte darüber hinweg sehen können: die Riffs reichen von klassischen Hardcore-Anleihen bis hin zur herrlich,&nbsp; verzerrten Winterlandschaft des Black Metal. Dabei erscheinen die Übergänge nahtlos, und so verzaubert ein Track nach dem anderen den Hörer. Mich enttäuscht lediglich, dass der ewige Klopf-Ton des Schlagzeugs gleichbleibend meinen Nacken verdrischt, etwas abgewandelt wäre er ertragbarer. Umso beruhigender wirken dadurch die langsamen Passagen. Für <em>&#8222;Dysthymia&#8220;&nbsp;</em>(zu Deutsch: chronische Depression) verirren sich die Berliner sogar in ganz anderen Fahrwassern. Doomig, melodisch und möglichst episch erscheint der Song im Gesamtbild der Platte und hat sich zu einem meiner Favoriten gemausert. Weitere Highlights dürfte das Death Metal-Chugging auf <em>&#8222;Unmasking The Imposters&#8220;</em> (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=D4Mlqu9socI">inklusive &#8222;Blegh!&#8220;</a>) und das sich in den Abgrund eines dreckigen Finales windende <em>&#8222;Of Gallows And Pyres&#8220;</em>. Es fällt mir zwar schwer, nicht auch die anderen acht Tracks zu nennen, aber belassen wir es bei diesen drei.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/XwvmK0IFStQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://angstnoise.bandcamp.com/">Bandcamp</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/angstnoise/">Facebook</a></p>
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		<title>Core Classics #28 &#8211; THE AGONY SCENE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Mar 2017 08:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Blackened]]></category>
		<category><![CDATA[breakdowns]]></category>
		<category><![CDATA[classics]]></category>
		<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[core classics]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Core-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Core-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die Straße traue<strong>n!</strong></b></p>
<p><strong>THE AGONY SCENE </strong>&#8211; The Agony Scene<br />
Veröffentlichungsdatum: 10.06.2003<br />
Länge: 36:01 Min.<br />
Label: Solid State Records<span id="more-14983"></span></p>
<p>Black Metal und Metalcore sind für mich zwei Genres, die nicht oft zusammen funktionieren. Wenn dann doch mal etwas Core im Black Metal oder andersherum zu finden ist, dann klingt es mehr nach Crust oder rohem Hardcore Punk. Dass es eine Veröffentlichung auf diese Liste schafft, die einen essentiellen Teil aus dem Black Metal geliehen hat, ist eine kleine Besonderheit. Wer &#8222;The Darkest Red&#8220; von <strong>THE AGONY SCENE</strong> kennt, weiß bestimmt schon, wie geschickt Death-Metal-Einflüsse im Metalcore verpackt werden können. Dieses Album bescherte der Band ihren Durchbruch, doch das <em><strong>SILENCE</strong></em> wäre nicht das <em><strong>SILENCE</strong></em>, wenn wir uns nicht für einzigartigeres Material interessieren würden. Die größte Innovation der Bandgeschichte waren nämlich die an den Black Metal angelehnten Screams, die auf den folgenden Alben zwar genutzt wird, aber nie so effektiv wie auf ihrem Debüt.&nbsp;Damit ist diese Platte der Gruppe aus Oklahoma ein Schmankerl für jeden Metalcore-Fan, der auf Black-Metal-Gekreische steht. Ein bisschen Schmunzeln musste ich trotzdem, als ich daran dachte, wie fehl am Platz Corpsepaint und brennende Kirchen in der Melodic-Metalcore-Szene wären. Zu viele religiös motivierte Bands treiben da ihr Unwesen. Das würde den unchristlichen Melodic Metalcore wahrscheinlich zum Unmelodic Metalcore machen. Aber um ehrlich zu sein, klingen <strong>THE AGONY SCENE</strong> alles andere als unmelodisch.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-14999 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/the-agony-scene-4fa9b60ee8433.jpg" height="530" width="530" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/the-agony-scene-4fa9b60ee8433.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/the-agony-scene-4fa9b60ee8433-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/the-agony-scene-4fa9b60ee8433-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/the-agony-scene-4fa9b60ee8433-750x750.jpg 750w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px" /></p>
<p>Die Benennung von Gegenstücken mit der Vorsilbe &#8222;Un-&#8220; ist also nicht immer hilfreich, was an der kindischen Natur der Bezeichnung liegt. Denn &#8211; nur mal so am Rande &#8211; lyrische Inhalte bestimmen die musikalische Ausrichtung nicht wirklich, du kannst dich so oft Unblack Metal nennen wie du willst, es klingt immer noch nach Black Metal. Leute, die über einen gesunden Menschenverstand verfügen, suchen sich ja einen Sound raus der ihnen gefällt und nicht einen&nbsp;Text, mit dem sie zu hundert Prozent konform gehen. Außer du bist ein Arschloch, dann kauft trotzdem keiner deine Mucke.</p>
<h4>Wer da noch die typischen Growls und Screams der bekannteren Melodeath-anhimmelnden Kollegen vorzieht, hat einen gewaltigen Schlag vor die Birne verdient!</h4>
<p>Zurück zum ausgezeichneten Debüt der US-Amerikaner: was definiert diesen Erstling außer den Screams? Die Antwort liegt auf der Hand &#8211; es sind die rigorosen Breakdowns und Double-Bass-Passagen, welche den Groove des Albums steuern. Zwischenzeitlich meine ich eine Verschmelzung von <strong>LAMB OF GOD</strong> und <strong>IMMORTAL</strong> herauszuhören, bevor ich diesen Gedanken wieder verwerfe. Obwohl Ähnlichkeiten definitiv vorhanden sind, wurde auf dieser LP etwas gänzlich eigenes gezimmert. Wen zu viele Breakdowns langweilen, der sollte definitiv die Finger davon lassen. Jeglicher Groove ist nämlich so lahm und downbeat, dass es niemals zu längeren Headbang-Passagen kommt. Trotzdem ist es möglich, die Haare schwingen zu lassen. Wem thrashige Riffs gefallen, sollte mit dem Album begnügt sein. <em>&#8222;Shotgun Wedding&#8220;</em> und <em>&#8222;We Bury Our Dead At Dawn&#8220;</em>&nbsp;sollten eigentlich schon reichen, um jedem<strong> KILLSWITCH ENGAGE</strong>-Fan das Genick zu brechen. Und ein Cover des legendären <em>&#8222;Paint It Black&#8220;&nbsp;</em>hat es auch noch auf das Album geschafft. Eingängiges Material mit einem ganz eigenen Ansatz von Härte und Brutalität wird von den Jungs aus Oklahoma zum Besten gegeben &#8211; egal ob Cover oder eigener Song.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-15002 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/tas2008-03.jpg" height="367" width="550" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/tas2008-03.jpg 550w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/tas2008-03-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/tas2008-03-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px" /></p>
<p>Die vielen Death-Metal-Parts geben der Platte, die sonst so fade und wiederholt klingen würde, einen Hauch von dem, was sie dringend braucht. Damit man sich nicht wie ein Klon aller vorangegangenen Bands anhört, gibt es also Riffs auf die Fresse, die mal thrashig und mal deathig sind. Das beste Beispiel hierfür sind <em>&#8222;Lines Of Suicide&#8220;</em>&nbsp;und&nbsp;<em>&#8222;Habeus Corpus&#8220;</em>. Außerdem klingt vieles, was nach der Scheibe&nbsp;kam, verdächtig nach <strong>THE AGONY SCENE</strong>. Selbst <strong>UNEARTH</strong> und <strong>AS I LAY DYING</strong> scheinen sich den ein oder anderen Trick abgeschaut zu haben. Wenn also der ein oder andere Track hier ähnlich klingt wie &#8222;Shadows Are Securities&#8220; oder &#8222;The Oncoming Storm&#8220;, denkt daran, dass <strong>THE AGONY SCENE</strong> etwas schneller waren. Auch die&nbsp;Pinch Harmonics im Breakdown von <em>&#8222;Eyes Sewn Shut&#8220;</em> finden zum Teil bei neueren Beatdown-Bands Anklang.</p>
<h4 style="text-align: center;">Fazit:</h4>
<p>Dass der Gesang eine komplette Neuerung damals war, muss ich hoffentlich nicht erwähnen.&nbsp;So viel frischen Wind hat es im sonst gesanglich so stagnierenden Core-Genre seit &#8222;Jane Doe&#8220; von <strong>CONVERGE&nbsp;</strong>nicht gegeben. Und eine solche Innovation wird es wahrscheinlich auch nicht mehr geben, da inzwischen ja so ziemlich alles ausprobiert wurde. Wer da noch die typischen Growls und Screams der bekannteren Melodeath-anhimmelnden Kollegen vorzieht, hat einen gewaltigen Schlag vor die Birne verdient. Zumal <strong>Mike Miller&nbsp;</strong>auch tief gehen kann, wie eindrucksvoll auf&nbsp;<em>&#8222;Lines Of Suicide&#8220; </em>und vielen anderen Liedern bewiesen wird. Mischt man das mit den bis heute alles andere als gewöhnlich klingenden Breakdowns und den Blast Beats und man erhält eine abwechslungsreiche, brutale Mixtur von all dem, was Hardcore, Death Metal, Thrash Metal und Melodic Metalcore großartig macht. Und das Beste daran ist, dass sich diese Band wieder zusammengefunden hat, um im Laufe dieses Jahres eine neue EP und ein neues Album herauszubringen. Wir dürfen also gespannt bleiben.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/su-YnPiyKqI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>ANCST auf dem Weg zu ihrem Zenit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Feb 2017 08:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Core]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ANCST&#160;&#8211;&#160;Furnace Veröffentlichungsdatum: 19.02.2017 Länge:&#160;22:11 Min. Label:&#160;Self Released Genre: Blackened Crust Die Vermischung von Crust Punk und Black Metal ist in Deutschland schon längst angekommen. Und zum Glück hört sich die Musik der Bands, die sich diesem Genre verschrieben haben, immer besser an. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ancst-auf-dem-weg-zu-ihrem-zenith/">ANCST auf dem Weg zu ihrem Zenit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ANCST&nbsp;</strong>&#8211;&nbsp;Furnace<br />
Veröffentlichungsdatum: 19.02.2017<br />
Länge:&nbsp;22:11 Min.<br />
Label:&nbsp;Self Released<br />
Genre: Blackened Crust<span id="more-14573"></span></p>
<p>Die Vermischung von Crust Punk und Black Metal ist in Deutschland schon längst angekommen. Und zum Glück hört sich die Musik der Bands, die sich diesem Genre verschrieben haben, immer besser an. <strong>ANCST</strong> hatten bereits letztes Jahr bewiesen, wie großartig sich eine ganze LP in diesem Stil anhören kann. Als ich die atmosphärischen Lieder auf einigen ihrer Veröffentlichungen hörte, wollte ich sie am Anfang fast schon abschreiben. Noch mehr mittelmäßige Atmospheric-Black-Metal-Bands sind nicht von Nöten. Dass sie auch anders können, war nicht zuletzt auf &#8222;Moloch&#8220; zu hören. Eine ganze Platte voll ungebremstem Hass, bretternden Riffs und einer Prise Hardcore-Attitüde. Diese DIY-Berliner sind nämlich genauso eingestellt, wie man es aus der linken Punk- und Hardcore-Szene kennt: antisexistisch, antireligiös und antifaschistisch.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-5582" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Ancst_promo_band-1024x768.jpg" alt="" height="429" width="572" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Ancst_promo_band-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Ancst_promo_band-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Ancst_promo_band-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Ancst_promo_band.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 572px) 100vw, 572px" />
<p><!--more--></p>
<p>Die unglaublich gute letzte Scheibe war für das Quintett kein Grund sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Diese Überraschungs-EP&nbsp;bringt die gleiche ungebremste Wucht von &#8222;Moloch&#8220; mit. Die Vocals sind roh, unbearbeitet und gequält von all dem, was die Jungs beschäftigt. Leider finden sich bei ihnen&nbsp;trotz der konsistenten Qualität keine wirklichen Highlights und es gibt keine Abwechslung. Dabei dürften ein paar hohe Screams und tiefe Growls dem Gesamtpaket nicht schaden. Die begleitenden Gitarrenriffs überzeugen Fans von Death und Black Metal gleichermaßen. Die Produktion ist ehrlich geblieben, was auch bedeutet, dass sich das Schlagzeug nicht wirklich vorteilhaft anhört. Dank der erfolgreichen Vermischung von extremem&nbsp;Metal und Crust können Parallelen zu <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong>s früheren Alben gezogen werden.</p>
<h4>Kippeln ausdrücklich erlaubt!</h4>
<p>Was sich jedoch verdächtig nach den Thüringer Urgesteinen anhört, schlägt immer wieder&nbsp;schnell in einen ganz anderen Sound um. Diesen mit irgendeiner Band außer <strong>ANCST</strong> zu vergleichen, wäre ein ungeheures Verbrechen. Da lebe ich lieber ohne diesen Skandal. Auf dem ersten richtigen Lied nach dem gesprochenen Intro <em>&#8222;away from atrophy&#8220;&nbsp;</em>setzt es lyrisch sofort eine Ohrfeige für die Gefühle. Schließlich behandelt <em>&#8222;urban tomb&#8220;</em> die Stadt als einen Friedhof, auf dem die Träume und positiven Gefühle der Menschen begraben werden. Die dunkle Seite der Gesellschaft, welche <strong>ANCST</strong> schon oft angesprochen haben, drückt sich so perfekt in der Instrumentalarbeit aus, dass ich sie am liebsten küssen würde.</p>
<blockquote><p>I know &#8230; city lights above me, the warmth of a dying sun. No selflove left to end me, cant decipher the thoughts that shackle me. &#8211; <em>&#8222;urban tomb&#8220;</em></p></blockquote>
<p>Besonders emotional und episch sind die instrumentalen Sekunden auf <em>&#8222;chronicles of emptiness&#8220;</em> und <em>&#8222;cadence&#8220;</em>, da dürfen gestandene Männer auch mal Gänsehaut bekommen. Leider drängt sich das Schlagzeug in diesen Momenten so oft in den Vordergrund, dass ich manchmal hoffe, der Drummer fiele vom Stuhl.</p>
<p>Das durch&nbsp;Blastbeats verschönerte Intro von <em>&#8222;broken oath&#8220;</em> hingegen würde ohne ihn nicht funktionieren. Ich bleibe also hin- und hergerissen. Genauso verdammt erregend&nbsp;wie sich die Berliner anhören können, wenn sie die harmonischen Riffs auspacken, klingen sie auch, wenn es ans Eingemachte geht. Das macht es mir &#8211; dem Verbraucher &#8211; sehr leicht, das angesammelte Fett im Nacken abzutrainieren.</p>
<p>Auf den Konzerten sollte sich es jedoch jeder zweimal überlegen, ob er lieber die Haare zur Musik schwingt oder den Text mit erhobenem Zeigefinger zurück in das Gesicht des Sängers brüllt. Genau das macht die Verschmelzung von Punk- und Metal-Genres so attraktiv. Man behält die gesellschaftskritische Einstellung in den Texten, die headbangtaugliche Musik und die moshbare Rhythmik. Daher wird meine&nbsp;Vorfreude auf das nächste vollwertige Album noch größer. Vielleicht erreichen sie dann den Höhepunkt ihres musikalischen Schaffens und brechen endlich durch. Denn in gerade mal 22 Minuten zeigen <strong>ANCST</strong> worauf ich mich bei ihnen verlassen kann: ehrliche Musik, die mich perfekt anspricht. So etwas kann ich mir auch <a href="https://silence-magazin.de/black-metal-malle-teil-1/">außerhalb vom Urlaub geben.</a></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/qeZ2dC6aamw?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ancst-auf-dem-weg-zu-ihrem-zenith/">ANCST auf dem Weg zu ihrem Zenit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Ein Soundtrack zur Winterdepression &#8211; Sunlight&#8217;s Bane</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2017 13:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[sunlights bane]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SUNLIGHT&#8217;S BANE &#8211; The Blackest Volume (Like All the Earth Was Buried) Veröffentlichungsdatum: 17.02.2017 Länge: 53:54&#160;Min. Label:&#160;Innerstrength Records Genre: Blackened Crust Nanu, es ist schon Februar und ihr habt noch nicht unter eurer alljährlichen Winterdepression gelitten? Dann habe ich genau den richtigen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-soundtrack-zur-winterdepression-sunlights-bane/">Ein Soundtrack zur Winterdepression &#8211; Sunlight&#8217;s Bane</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SUNLIGHT&#8217;S BANE </strong>&#8211; The Blackest Volume (Like All the Earth Was Buried)<br />
Veröffentlichungsdatum: 17.02.2017<br />
Länge: 53:54&nbsp;Min.<br />
Label:&nbsp;Innerstrength Records<br />
Genre: Blackened Crust</p>
<p>Nanu, es ist schon Februar und ihr habt noch nicht unter eurer alljährlichen Winterdepression gelitten? Dann habe ich genau den richtigen Ableger aus der Abteilung Genre-Clusterfuck für euch. Ich liste euch einfach mal auf, welche Stile ihr so erwarten dürft. Zum einen hört man oft den crust-lastigen Hardcore Sound, den internationale Spieler wie <strong>CODE ORANGE</strong> und auch nationale Ableger wie <strong>ANCST</strong> in den letzten 3 Jahren immer beliebter gemacht haben. Dazu kommen Passagen aus Black Metal und Grindcore, welche wie erwartet unglaublich gut in das gesamte Klanggerüst passen. Hier wird eine so qualitativ hochwertige Verschmelzung von extremen Metal- und Hardcoregenres geboten, wie ich sie eigentlich nur von Bands des Labels <strong>Deathwish Inc.</strong> oder <strong>Profound Lore</strong> erwarten würde. Vergleiche mit <strong>PIG DESTROYER</strong>, <strong>ABORTED</strong>, <strong>FULL OF HELL</strong> und eben<strong> CODE ORANGE</strong> lassen sich so leicht ziehen, dass es mir schon fast unfair vorkommt. Eine so einfache Kategorisierung haben <strong>SUNLIGHT&#8217;S BANE</strong> nicht verdient, sie stellen ihre ganz eigene Interpretation dieser hasserfüllten Musik vor. Dabei muss es gar nicht so unendlich böse klingen, was sie bereits vor ungefähr anderthalb Jahren bewiesen. Da hatte ihr Cover von <strong>DEFTONES</strong> <em>&#8222;Be Quiet And Drive&#8220;</em> meine Aufmerksamkeit für eine Weile auf sich gezogen. Trotz der vielversprechenden Qualitäten jedes einzelnen Bandmitglieds, fehlte es damals an einer professioneller klingenden Produktion und dem persönlichen Touch.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-14469 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Sunlights-Bane-Cover-1024x1024.jpg" width="584" height="584" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Sunlights-Bane-Cover-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Sunlights-Bane-Cover-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Sunlights-Bane-Cover-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Sunlights-Bane-Cover-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Sunlights-Bane-Cover.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px" /></p>
<p>Auf dem bereits zweiten Album hingegen, präsentiert man sich genauso grantig und unzufrieden wie auf der Vorgänger-LP &#8222;Antiquated Chapters&#8220;. Der Sänger hatte dort schon nichts als pure Verachtung für was auch immer gerade das Thema eines Lieds ist. Dabei drifteten die Screams schon oft genug in Bereiche ab, in denen ich mir nicht mehr vorstellen kann, welche Qualen erlitten werden mussten, um sie hervorzubringen. Die Breakdowns erinnern an einen früheren Metalcore-Sound und die Intros der Songs geben einem das Gefühl einer Mischung aus Mathcore und Black Metal zu lauschen. Dabei war damals schon viel mehr dahinter. Es wurde einfach jede erdenkliche Art des Gesangs eingebaut, egal ob Growls, Shouts, Screams oder klarem Gesang. Und das alles passte in die emotionalen Geschichten, die die Gruppe erzählt. Ich weiß zwar nicht wie man in der Gegend von Michigan in den USA solche unerbittlich hungrigen Musiker findet, aber das ist heutzutage in jeder noch so schönen Gegend möglich. Und wenn es hart auf hart kommt, gibt es ja immer noch Detroit. Eine der Vorzeigestädte für soziale Ungleichheit, Kriminalität und Ghetto-Bildung. Auch in Grenznähe zu Kanada gibt es anscheinend Gesprächsbedarf.</p>
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<p>Und wie haben sie sich bis heute entwickelt? Eine grandiose Produktion, weit weniger eintönige Riffs und den gleichen Biss wie auf dem Debüt, zeigen die Jungs auf dieser mörderischen LP. Und dabei scheuen sie sich nicht aus der bekannten Komfortzone herauszutreten. Ein Augenmerk jagt das nächste. Dank der Symbiose zwischen ruhigen und schnellen Liedern, bauen sie die perfekte musikalische Landschaft, um jeden Winterspaziergang auszufüllen. Besonders deutlich wird die Harmonie&nbsp;bei doomigen&nbsp;Anteilen auf <em>&#8222;Dance Of Thorns&#8220;</em> und <em>&#8222;Came No Dawn&#8220;</em>. Die zahlreichen über das gesamte Album verteilten Downtempo-Parts wirken für die langsamen Lieder sehr unterstützend. Leider sind die aufgesagten Texte in Verbindung mit den atmosphärisch ausgerichteten Instrumenten nicht wirklich etwas, was bei mir Emotionen hervorruft. Aber darin sind die restlichen, rastlosen, energiegeladenen Lieder ziemlich gut. Wenn du dazu nicht ausrastest, zu was denn dann?</p>
<p>Abgöttisch und brutal&nbsp;hört sich das Gesamtpaket also an und überzeugt &#8211; ähnlich den Singleauskopplungen &#8211; auf ganzer Linie. Die vielen Einflüsse aus Death und Black Metal zeigen oft ihr dreckiges Gesicht. Das wirkt fast schon so als wäre Grindcore an sich nicht dreckig genug. Jedoch werden die&nbsp;Erwartungen an ein schnelles Grindcore-Album ohne viel Tamtam bei einer Überlänge von ungefähr 54 Minuten nicht erfüllt. Die Dauer erklärt sich dadurch, dass viele langatmige Aufbausequenzen genutzt wurden, die nicht unbedingt durch das jeweilige Finale gerechtfertigt werden. Alles in allem sollte sich jeder in der Zielgruppe von <strong>SUNLIGHT&#8217;S BANE</strong> angesprochen fühlen und das Potenzial erkennen. Solange du irgendeine Form von extremem Metal gerne hörst, ist das genau das richtige Album für dich.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/RO720X1svQ4?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Jung, poetisch, gutaussehend</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2016 06:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Blackened]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Mathcore]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[The Nietzsche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>THE NIETZSCHE – Welcome to Poetry 201 Veröffentlichungsdatum: 01.09.2016 Dauer: 12:06 Min. Label: Self-Released NORMA JEAN, EVERY TIME I DIE, THE CHARIOT, CONVERGE, THE DILLINGER ESCAPE PLAN. Mit diesen vielversprechenden Einflüssen wirbt diese EP. Und dann wird auch noch von einem Anteil in der Musik gesprochen, ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>THE NIETZSCHE</strong> – Welcome to Poetry 201<br />
Veröffentlichungsdatum: 01.09.2016<br />
Dauer: 12:06 Min.<br />
Label: Self-Released</p>
<blockquote><p><strong>NORMA JEAN, EVERY TIME I DIE, THE CHARIOT, CONVERGE, THE DILLINGER ESCAPE PLAN.</strong></p></blockquote>
<p>Mit diesen vielversprechenden Einflüssen wirbt diese EP. Und dann wird auch noch von einem Anteil in der Musik gesprochen, der &#8222;blackened&#8220; sein soll. Das hört sich nicht nur auf dem Papier, sondern auch auf MP3, unglaublich gut an. Chaotische Musik, die hauptsächlich in einer überschaubaren Geschwindigkeit gespielt wird, darf man auf dieser kurzen Reise in die Poesie erleben. Denn die Texte sind nichts, was sich einer der Ukrainer von <strong>THE NIETZSCHE</strong> mal schnell bei sich Zuhause ausgedacht hat. Es werden in jedem Lied Gedichte, von zum Beispiel Edgar Allen Poe und <span class="_5yl5">Charles Bukowski, </span>rezitiert. Keine x-beliebigen Amateur-Texte haben es also auf die EP geschafft. Aber was erwartet man auch, bei einem so extravaganten Bandnamen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6249 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/a0965329008_16.jpg" width="397" height="397" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/a0965329008_16.jpg 700w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/a0965329008_16-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/a0965329008_16-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 397px) 100vw, 397px" /></p>
<p>Wunderschöner und geisterhafter Gesang wechselt sich mit den Screams und den chaotisch geratenen Hauptanteilen der Musik ab. Und es haut mich vom Hocker. Wo man an einer Stelle noch glaubt, <strong>CONVERGE</strong> durchzuhören, da zehrt auf einmal der nächste melodische Part an den Nerven. Die Einflüsse, mit denen geworben wird, sind auch eindeutig herauszuhören und daher gefällt mir das Gesamtwerk umso mehr. Hier wird nicht zufällig so viel Chaos wie möglich in der Komposition angerichtet. Ganz im Gegenteil wirken die Songs gut durchdacht und ausgeplant.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6247 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/11834934_1047213941986111_3118992680489079103_o-1024x682.jpg" width="703" height="468" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/11834934_1047213941986111_3118992680489079103_o-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/11834934_1047213941986111_3118992680489079103_o-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/11834934_1047213941986111_3118992680489079103_o-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/11834934_1047213941986111_3118992680489079103_o-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/11834934_1047213941986111_3118992680489079103_o.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 703px) 100vw, 703px" /></p>
<p>Leider währt diese ganze Freude nur für ca. 12 Minuten. Am liebsten hätte ich jetzt sofort einen Nachfolger mit LP-Dauer. Instrumental kann man es in diesem Genre wahrscheinlich auch nicht besser machen. Das hier mit dem ein oder anderen Element aus dem Black Metal gearbeitet wird, fällt nicht groß auf. Dennoch hilft es den Songs, ein Alleinstellungsmerkmal zu entwickeln. Denn vor lauter Anbetung der offensichtlichen musikalischen Idole wurde hier manchmal Individualität vernachlässigt. Doch wie gesagt, wird das durch schieres Können und kleine Auffälligkeiten wieder ausgeglichen. Ein großes Lob muss ich hier auch an den Sänger aussprechen, der mir viel besser als in seiner zweiten Band <strong>SEPTA</strong> gefällt, was Qualität und Abwechslung angeht. Man wird das Gefühl nicht los, dass sich hier ein geschliffener Diamant direkt vor der eigenen Nase versteckt gehalten hat. Denn in Sachen Mathcore liefern <strong>THE NIETZSCHE</strong> ein wahres Feuerwerk und vielleicht meine Lieblings-EP des Jahres ab.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/UNS6_-0V3bo?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Black Metal Malle &#8211; Teil 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Aug 2016 08:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Ancst]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Blackened]]></category>
		<category><![CDATA[Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Ihsahn]]></category>
		<category><![CDATA[Mallorca]]></category>
		<category><![CDATA[Regardes Les Hommes Tomber]]></category>
		<category><![CDATA[Sun Worship]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Erderwärmung ist ja schon ein gemeiner Geselle. Nicht nur sind wir alle Schuld daran, dass sie überhaupt auftaucht, sondern müssen uns mit ihr auch noch einen Planeten teilen. Experten und Panikmacher sind sich einig, dass unser gemäßigtes Klima bald schon nicht ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>Erderwärmung</strong> ist ja schon ein gemeiner Geselle. Nicht nur sind wir alle Schuld daran, dass sie überhaupt auftaucht, sondern müssen uns mit ihr auch noch einen Planeten teilen. Experten und Panikmacher sind sich einig, dass unser gemäßigtes Klima bald schon nicht mehr so kühl sein wird.</p>
<blockquote><p>Die Winter werden wärmer, selten kalt und die Sonne brennt uns den Arsch weg.</p></blockquote>
<p>So ähnlich klingen die übertriebenen Hiobsbotschaften die uns erreichen. Und sie geben Grund zur Sorge: Werde ich meinen düsteren Metal noch im Kalten genießen können?<br />
Um mich der nahenden Zukunft zu stellen, habe ich mich also auf den Weg in wärmere Gefilde gemacht. Denn die angeblich durch den Klimawandel eingeläutete Eiszeit werde ich höchstwahrscheinlich nicht mehr miterleben. Das wäre das perfekte Wetter für Black Metal. Stattdessen verschlägt es mich ausgerechnet nach Mallorca.<br />
<strong>Deutschlands 17. Bundesland</strong> und Black Metal? Kann man im Touri-Kommerz und der brütenden Hitze noch die ein oder andere Schwarzmetall Band genießen?</p>
<p>Um das schon mal vorweg zu nehmen: Nein, ich habe keine neue Band aus Mallorca entdeckt, sondern werde euch lediglich hier ein paar mehr oder weniger geheime Tipps geben. Dafür erzähle ich euch gleich von einigen meiner Urlaubs-Aktivitäten und dem perfekten Soundtrack zu diesen. Ihr seid recht herzlich dazu eingeladen, meine Reise im Nachhinein mitzuerleben!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_5603" aria-describedby="caption-attachment-5603" style="width: 392px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5603" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/DSC_0041-1024x576.jpg" alt="DSC_0041" width="402" height="226" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/DSC_0041-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/DSC_0041-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/DSC_0041-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/DSC_0041.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 402px) 100vw, 402px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-5603" class="wp-caption-text">Auf nach Mallorca!</figcaption></figure>
<h3>Tag 1:</h3>
<p>Die Reise beginnt im Flugzeug, deswegen mache ich mich auf <strong>Schmerzen fürchterlichen Ausmaßes im Gesäßbereich</strong> bereit. Mein Körper verträgt diese Flugzeugsitze nicht einmal über die durchaus menschenwürdige Dauer von zwei Stunden. Und im Flugzeug wird auch meine erste Begegnung mit Musik in diesem Urlaub stattfinden.<br />
Zum Glück nerven die Stewardessen und Stewards mich nicht und akzeptieren, dass ich um 4 Uhr morgens lieber die Augen ausruhen und zu Musik entspannen will. Denn um ehrlich zu sein, kann ich es nicht ab, im Flugzeug belöffelt zu werden, was ich denn nun gern zu trinken hätte etc. Da weiche ich gerne auf eine altbewährte Taktik aus: Augen schließen, Kopfhörer auf und so tun als würde man schlummern. Dabei ist mir egal, ob ich gerade abstürze und Panik schieben sollte oder nicht.</p>
<p>Durch meine Strategie bin ich die nervigen Flugbegleiter los und kann mich auf die Musik konzentrieren, ob ich nun wirklich müde bin oder nicht. Die passende Reisemusik streichelt nach dem Start endlich meine Ohren. Es ist <strong>IHSAHN</strong>, der mir betörend in die Ohren kreischt und ab und zu auch singt. Wem <strong>IHSAHN</strong> kein Begriff ist, der darf jetzt gern seine Hausaufgaben machen und seine alte Band <strong>EMPEROR</strong> anhören, die aber viel traditioneller unterwegs sind als ihr Frontmann mit seiner Solo-Arbeit. Damals wurden noch härtere Sachen abgefeuert und die ganz alte Schiene gefahren. Das gesamte Programm war mit Kirchenverbrennungen, Knastaufenthalten und allem Pipapo ausgefüllt.<br />
Der Einfluss dieser legendären Band auf die gesamte Szene ist nicht abzustreiten, aber Vegard <strong>&#8222;IHSAHN&#8220;</strong> Tveitan war das alles nicht genug.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-5580" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/ihsahn-arktis-8709-1024x683.jpg" alt="ihsahn-arktis-8709" width="545" height="363" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/ihsahn-arktis-8709-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/ihsahn-arktis-8709-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/ihsahn-arktis-8709-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/ihsahn-arktis-8709-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/ihsahn-arktis-8709.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 545px) 100vw, 545px" /></p>
<p>Trotz der Neugründung von <strong>EMPEROR</strong> beschloss er, keine neuen Alben mehr mit dieser Band zu veröffentlichen und fing stattdessen mit seiner Solo-Karriere an. Bereits sechs Alben kann der Norweger verzeichnen, wobei meiner Meinung nach jedes neue besser als das vorherige war. Der neueste Longplayer trägt den passenden Namen &#8222;Arktis&#8220; und nimmt einen mit auf eine Reise.<br />
Auf norwegisch erzählte Geschichten, progressives Geklimper und eingängige Hits treffen hier aufeinander und man beginnt zu verstehen, warum<strong> IHSAHN</strong> als der wohl wichtigste Vertreter des Progressiven Black Metals gilt. Es ist also kein Wunder, dass diese Musik super zum Abschalten und Entspannen auf einer langen An- oder Abreise ist.<br />
Besonders empfehlenswert sind hier für Einsteiger und Reisende seine neuesten Werke &#8222;Arktis&#8220; (2016) und &#8222;Das Seelenbrechen&#8220; (2013). Die Schmerzen in meinen vier Buchstaben machen sich zwar bemerkbar, aber dafür schweben meine Ohren auf Wolke 7.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/kjS8SR6OcXg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Tag 2:</h3>
<p>Wir lassen <strong>IHSAHN</strong> und die zähe Anreise hinter uns. Diese war sogar inklusive Verspätung des Hotel-Shuttles und einer eher ungewollten und ungemütlichen morgendlichen Inselrundfahrt von zwei Stunden bis zum Hotel selbst. Deswegen wird heute hauptsächlich entspannt und aus Bewegungsfaulheit die hoteleigene Sonnenterrasse getestet. Kaum auf dem Dach angelangt, bemerke ich, was mir nach dem Umschwung im Klima definitiv fehlen wird: Wolken.</p>
<p>Daran stört sich aber unser nächster Musiktipp bestimmt nicht. <strong>SUN WORSHIP</strong> aus dem sonnigen Berlin suggerieren mit ihrem Namen eine eher wohlwollende Beziehung zur Sonne. Und Tatsache! Die Musik funktioniert auch perfekt als Begleitung zum Sonnen. Wer jetzt aber glaubt, dass dieses Black-Metal-Geschwür sich an den Sonnenbadern von <strong>DEAFHEAVEN</strong> für ihren Namen orientiert haben, liegt jedoch falsch. Bereits 2010 gegründet, machen sie schon seit einer Weile den Untergrund unsicher, was bereits drei Jahre vor der Erscheinung des hochgelobten Albums &#8222;Sun Bather&#8220; war. Sie bieten ein ebenso schönes wie unleserliches Logo und zwei Knaller-Alben.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-5578" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/0001701057_10-1024x1024.jpg" alt="0001701057_10" width="403" height="403" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/0001701057_10-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/0001701057_10-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/0001701057_10-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/0001701057_10-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/0001701057_10.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 403px) 100vw, 403px" /></p>
<p>Die neueste Erscheinung wurde &#8222;Pale Dawn&#8220; getauft und diese Beschreibung passt perfekt auf meine äußerst bleiche Haut zu Beginn des Urlaubs auf &#8222;Black Metal Malle&#8220;.<br />
Wem das Ganze zu eintönig ist und sich lieber Härteres anhört, kann das gerne tun, aber für mich gehören <strong>SUN WORSHIP</strong> zum erfreulichen Nachwuchs in der Black-Metal-Szene und bedienen sich nicht an dem erwarteten Post-Black-Einheitsbrei. Klar kann man Parallelen zu melodiöseren Post-Black-Bands ziehen, aber das Ganze klang noch nie so gut wie in dieser Umsetzung: altmodisch, nostalgisch und doch innovativ. Zu dieser Musik kann man sich sonnen und baden, oder einfach zu Hause sitzen und die Musik genießen. Jedoch hat mir meine Kombination aus <strong>sonnenbaden und Sonne anbeten</strong> &#8211; Wortwitz komm raus &#8211; noch besser gefallen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ERuuaOR3oj0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Tag 3:</h3>
<p>Heute entschließen wir uns, dass das genug Sozialphobie war fürs Erste und wir tauschen das eher menschenleere Sonnendeck auf dem Dach des Hotels gegen einen kleinen Ausflug. Sightseeing wird einem jedoch nicht so leicht gemacht, wenn man den Bus eine Station zu früh verlässt und sich die Altstadt von Alcudia selbst suchen muss. Daher mein Tipp: Frischt euer Spanisch auf, bevor ihr hierher kommt. Oder lernt, euch besser zu orientieren.</p>
<p>Den Fußmarsch zu Kirche und alten Stadtmauern vertone ich mit <strong>ANCST</strong>. &#8222;Die nächste Berliner Truppe in meiner Kolumne? Ich schein echt Heimweh zu haben&#8220;, denke ich mir und drücke auf Play. Sofort prescht mir eine tausend PS-Maschine, angetrieben von Crust und Black-Metal, entgegen und ich schaffe es nicht mehr auszuweichen. Keine Sorge, ich wurde nicht überfahren, obwohl mir das der ein oder andere bestimmt wünscht, denn mein Musikgeschmack kann zum Teil ziemlich bescheiden sein. Aber ich verspreche euch, dass ihr mit <strong>ANCST</strong> nichts falsch machen könnt.</p>
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<p>Falls euch der Name nicht abschreckt, möchte ich auch noch gern einen Vergleich zu <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong> ziehen, da sich einige Songs nicht nur anhören wie eine Black-Metal-Version des veganen Thüringer Core-Orchesters, sondern auch der politische Anspruch der selbe zu sein scheint. <strong>Linker Black Metal(core)</strong> wird hier zelebriert, auch wenn der Punk in der Band öfter mal die Oberhand gewinnt und man sich kaum traut, es in eine Liste für Black-Metal-Tipps mit aufzunehmen.</p>
<p>Schon seit ein oder zwei Jahren sind die Jungs aus Berlin ein echter Geheimtipp und erfreuen sich immer mehr Popularität. Und das zu Recht! Das neueste Album &#8222;Moloch&#8220; möchte zwar nichts mit Kirchenverbrennungen zu tun haben, aber es sorgt dafür, dass man ordentlich in die Spuren kommt. Ob die Omas, die in Alcudia die Kirchenausstellung beaufsichtigen, zu schätzen wissen, wie weltoffen und progressiv <strong>ANCST</strong> an ihre politischen Ansichten herangehen, bleibt fragwürdig. Vielleicht mustern sie mich aber auch nur deswegen so pikiert, weil ich <strong>komplett in schwarz und mit Bandshirt</strong> ihre heilige Kirche betrete.<br />
Das Bild von Dämonenaustreibungen kommt mir in den Kopf, aber diesen Dämon sollen sie mir erst einmal versuchen auszutreiben. Schließlich gehört <strong>ANCST</strong> neues Album &#8222;Moloch&#8220; zu meinen persönlichen Top-Alben diesen Jahres und zeigt, wie einfach man Genregrenzen aufsprengen kann.</p>
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<h3>Tag 4:</h3>
<p>Als ob die gestrige Wanderung noch nicht genug war, geht es nun auf zur nächsten Touristen<del>-Falle</del>-Attraktion.<br />
Das Palma Aquarium wartet mit vielen Gründen auf, tiefe Gewässer zu meiden. Eines der größten Aquarien Europas bietet das tiefste Haifischbecken und tausende Fische. Von denen trägt aber leider keiner Corpsepaint, es sei denn, man zählt die Musterung der Muräne im Titelbild.</p>
<p>Die Band, mit der ich diese Tiefen erkunde, trägt leider genauso wenig Schminke wie Nemo, trotz ihres düsteren Namens. &#8222;Sieh wie die Männer fallen&#8220; nennt sich diese Kapelle aus Frankreich und eins muss man <strong>REGARDE LES HOMMES TOMBER</strong> lassen: Ihr Name beschreibt ziemlich gut das, was man sich bei ihrer Musik vorstellt. Brennende Schlachtfelder und sterbende Soldaten, Männer, Frauen und Kinder treten hier vor das geistige Auge. Das klischeehafte Verderben, wie man es aus dem Black Metal kennt, wird hier geschickt illustriert. Es wird Spannung aufgebaut, Höhepunkte gesetzt und sogar der Abbau der Spannung lässt mich interessiert weiterhören.</p>
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Nicht ganz so interessant, aber dennoch unterhaltsam, gestaltet sich das Aquarium. Dieses wurde bereits nach kaum einer Stunde komplett durchforstet. Ich bin zwar immer noch der festen Meinung, dass das an der Musik lag, aber meiner Begleitung kam das Ganze auch ohne Musik genauso schnell vorbei vor.<br />
Wer Gefallen an Bands wie <strong>CELESTE</strong> und <strong>AMENRA</strong> findet, dürfte meinen Enthusiasmus für <strong>REGARDE LES HOMMES TOMBER</strong> nachvollziehen können. In meinem Kopf treffen hier epische Theaterbilder auf düstere Klänge. Dank der kühlen Luft im Aquariumsgebäude lässt sich das neueste Gesamtkunstwerk der Truppe, namens &#8222;Exile&#8220;, noch besser vom Ohr verarbeiten. Daher geht meine Empfehlung eher in Richtung &#8222;daheim-hören&#8220; oder &#8222;in-den-Bergen-hören&#8220;. Wer trotzdem auf Sonnenbrand statt Kirchenbrand steht, dem möchte ich nicht abschlagen, die Franzosen auch am Strand aufzudrehen.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/black-metal-malle-teil-1/">Black Metal Malle &#8211; Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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