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	<title>Blu Ray Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Blu Ray Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Slipknot &#8211; Day Of The Gusano &#8211; Live in Mexico Blu-ray</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2017 05:40:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>SLIPKNOT&#160;&#8211; Day Of The Gusano Veröffentlichungsdatum: 06.09.2017 Dauer: 84 Minuten Label: Eagle Vision/Universal Music Group Stil: Extrem Metal, Nu-Metal Fette Show und ein Haufen Kameras Zuerst sollte hier mal klar sein, dass es sich bei SLIPKNOT um eine neunköpfige Band handelt und ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SLIPKNOT</strong>&nbsp;&#8211; Day Of The Gusano<br />
Veröffentlichungsdatum: 06.09.2017<br />
Dauer: 84 Minuten<br />
Label: Eagle Vision/Universal Music Group<br />
Stil: Extrem Metal, Nu-Metal</p>
<h3>Fette Show und ein Haufen Kameras</h3>
<p>Zuerst sollte hier mal klar sein, dass es sich bei <strong>SLIPKNOT</strong> um eine neunköpfige Band handelt und es somit echt schwer ist, sämtliche Aktionen auf der Bühne aufzunehmen. <strong>SLIPKNOT</strong> benötigt keine zusätzliche Bühnenshow, weil alle Mitglieder ständig in Bewegung sind. <strong>Es wird gefühlt im Sekundentakt immer wieder zwischen den Kameras gewechselt.</strong> Hier eine Nahaufnahme vom <strong>Clown</strong>, die einen Drums, die anderen Trommeln, das Publikum und wieder Sänger <strong>Corey Taylor</strong> &#8211; zack, zack, zack. Vor allem die Kamera im Publikum ist zwar sicher nett für den &#8222;Mama, ich bin im Fernsehen!&#8220;-Effekt aber doch überflüssig. Viel sehen tut man da nämlich nicht. Diese Hektik zeigt sich auch in der Musik. Ich weiß nicht, ob die Band sich zeitlich etwas vertan hat, aber <strong>alle Songs scheinen einen ordentlichen Tick schneller zu sein als sonst.</strong></p>
<p><strong>SLIPKNOT</strong> haben sich jedoch nicht lumpen lassen und zumindest <strong>tolle Pyro- und Lichttechniker</strong> rangeholt, die jedem Track eine eigene Atmosphäre verleihen. Aber den Tontechniker hätte ich rausgeschmissen. Die Gitarren sind viel zu laut, dafür der Synthesizer, beispielsweise in &#8222;<em>Surfacing</em>&#8220; viel zu leise, und der Gesang an den wichtigen Stellen auch.&nbsp;<strong>Corey</strong>&nbsp;ist so gut wie gar nicht zu hören (&#8222;<em>Vermilion</em>&#8222;), wenn er nicht schreit.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-22886 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/594AB3C5-slipknot-release-vermilion-video-clip-from-upcoming-day-of-the-gusano-documentary-image.jpg" width="645" height="363" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/594AB3C5-slipknot-release-vermilion-video-clip-from-upcoming-day-of-the-gusano-documentary-image.jpg 645w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/594AB3C5-slipknot-release-vermilion-video-clip-from-upcoming-day-of-the-gusano-documentary-image-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 645px) 100vw, 645px" /></p>
<p><span id="more-22884"></span></p>
<h3>Gute Laune im Massenpogo</h3>
<p>Aber ich will nun nicht alles schlecht reden. Denn das ist es bei weitem nicht. Die <strong>Songauswahl ist echt gelungen</strong>, es gibt einen richtig guten Mix zwischen neueren Titeln, wie &#8222;<em>Devil in I</em>&#8220; oder &#8222;<em>Custer</em>&#8222;, und alten Hits. Vor allem in &#8222;<em>Spit It Out</em>&#8220; zeigt <strong>Corey</strong>, wie er die Massen animieren kann. Wenn tausende von Menschen auf und ab springen, ist das doch immer ziemlich atemberaubend. Was mir sehr fehlt, ist <strong>Joey Jordison</strong> mit seinen Schlagzeug-Soli zwischendurch. Zwar hat <strong>Jay Weinberg</strong> einiges auf dem Kasten, aber es fehlen einfach ein paar musikalische Einlagen, die es unter<strong> Joey</strong> noch gegeben hätte. Ich empfehle die Blu-ray also nicht. Die Jungs geben sich Mühe &#8211; keine Frage, aber mir<strong> fehlt der alte Charm</strong>. Außerdem sollten sie sich doch bitte auf ihrem eigenen Festival ordentlich Zeit für die Lieder nehmen. 17 Tracks hätten es meiner Meinung nach auch nicht sein müssen.</p>
<p>Auf der Blu-ray fehlt leider auch die dazu gehörige Dokumentation. Neben der Konzertaufnahme gibt es die einzelnen Songs noch als Audio-Format in LPCM Stereo und DTS-HD Master Audio. Mehr bietet die Blu-ray nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/AQ0ktXH3LfI?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/slipknot/">Facebook</a></p>
<p><a href="http://www.slipknot1.com/">Bandseite</a></p>
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		<title>Dreifache Bedrohungen &#8211; ANNIHILATOR</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2017 07:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeff du alter Trickbetrüger! Ich habe es dir abgenommen, dass du ein neues Album rausbringst. Stattdessen wirfst du mir eine Dreifach-Disc-Bombe deiner Band ANNIHILATOR an den Schädel und überlässt mich meinem Schicksal. Naja gut, dann lege ich mal die erste CD ein. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jeff</strong> du alter Trickbetrüger! Ich habe es dir abgenommen, dass du ein neues Album rausbringst. Stattdessen wirfst du mir eine <strong>Dreifach-Disc-Bombe</strong> deiner Band <strong>ANNIHILATOR</strong> an den Schädel und überlässt mich meinem Schicksal. Naja gut, dann lege ich mal die erste CD ein. Was? Wie? Warum spinnt denn mein Wiedergabegerät? Die Musik läuft, aber das Bild fehlt. Achso, haha! Der erste Teil besteht ja nur aus einer Live-CD vom Bang Your Head. Völlig überflüssig, wenn man eh das gleiche Programm noch mal auf einer DVD abspult. Oder will mir jemand weismachen, dass es geniale Live-CD&#8217;s in den letzten Jahren gab, die regelmäßig den Weg in die Anlage finden? Dacht ich es mir doch. Dann schau ich mir halt zuerst das Konzert an. Die DVD wird nicht abgespielt. Ist ne Blue-Ray. Verdammt noch mal <strong>Jeff</strong>! Jetzt muss ich zu einem Kumpel fahren, nur um das popelige Zeitdokument zu sehen.</p>
<p>Überhaupt: Es kann mir keiner erzählen, dass das Liveprogramm unbearbeitet so geklungen hat.Versteht mich nicht falsch, es ist gut den Mitschnitt am Mischpult aufzunehmen, aber dann mixt und mastert doch bitte das Teil nicht zu Tode, sodass es fast schon wie ein Album klingt. Kurz im Booklet geblättert und siehe da: Audio mixed and mastered by <strong>Jeff Waters</strong> at Watersound Studios Inc. in Kanada.</p>
<h4>ANNIHILATOR live auf dem Bang Your Head 2016</h4>
<p>Akustikgeplänkel mit virtuosem Können leitet die Prozedur ein. Kurz davor hört man noch das Publikum, aber der Jubel fällt doch ein wenig mau aus (auch wenn während des Gigs die Haare nur so fliegen). Gerade für eine Band, die sich seit 1984 in aller Regelmäßigkeit den Arsch abrackert, ist das traurig. Ah okay das Intro ist vorbei, jetzt machen sich auch endlich die Leute bemerkbar. Und dann fängt das Spektakel so richtig an. Sobald <strong>Herr Waters</strong> nämlich anfängt die Gitarre zu bearbeiten, strömt jede Menge Metal aus den Boxen und du merkst definitiv, wer da am Werkeln ist. <em>&#8222;King Of The Kill&#8220;</em> prescht ziemlich nach vorne, was an der druckvollen Performance von <strong>Jeff</strong> und seinen Mitstreitern (welche wie bescheuert hin und her rennen) liegt. Zwischendrin nochmal die Menge anheizen und wieder rein in den Refrain. Da dürfen natürlich die regelmäßigen Animationsversuche nicht fehlen.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 720px;"><img decoding="async" width="720" height="480" class="size-full wp-image-13746" alt="annihilator-line-up" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/annihilator-line-up.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/annihilator-line-up.jpg 720w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/annihilator-line-up-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/annihilator-line-up-360x240.jpg 360w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></div>
<p>Das kann ich aber verzeihen, denn wenn man sich <strong>Waters</strong> anschaut, ist es schön, wie viel Spaß er nach all der Zeit an seiner Band hat. Jedoch folgt im Anschluss sofort eine Ansage aus den Lautsprechern über das grausame Verbrechen an <strong>Travis</strong> <strong>Alexander</strong> und macht sofort klar, dass <strong>ANNIHILATOR</strong> auch live zum Nachdenken anregen wollen. <em>&#8222;No Way Out&#8220;</em> erzählt von diesem Geschehen. Das Stück wurde super gespielt und der teutonische Part ab Minute 2:37 fordert einen geradezu selbst heraus, die Matte kreisen zu lassen. Ami-Metal, wie er nicht besser sein könnte. Auch die Soli sind hier absolut klasse intoniert, nur der Gesang ist einfach nicht so gut wie auf Platte.</p>
<h4>Die Setliste</h4>
<p>Interessanterweise gestaltet sich die Setlist aus Klassikern, die bis zum 1996 veröffentlichten &#8222;Refresh The Demon&#8220; reicht, allerdings die Alben danach bis zum aktuellen Album auslässt. Einzig und allein <em>&#8222;Creepin Again&#8220;</em> schafft es als einziger neuer Song in das Programm der Band. Und der Song reicht leider nicht mehr an alte Glanztaten heran. Trotzdem erfreue ich mich an der traditionellen Stückauswahl, die hören wir ja alle am liebsten. Egal ob das treibende <em>&#8222;Set The World On Fire&#8220;</em>, dass tight vorgetragene <em>&#8222;Welcome To Your Death&#8220;</em> oder sogar ein Stück vom Demo 1986 (!). &#8222;Triple Threat&#8220; bietet überraschenderweise einen guten Einstieg für Neulinge, die sich mit <strong>ANNIHILATOR</strong> noch nicht auseinandergesetzt haben.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/zo0Yphs8pe0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Ohne Strom/Bandhistory</h4>
<p>Die zweite CD besteht aus altbekannten Liedern, die nun im Zeichen eines Unplugged-Konzerts stehen. Natürlich im Studio aufgenommen. Musikalisch gibt es da nichts zu meckern, alles wurde sauber eingespielt und der warme Sound tut den Nummern gut. Ist aber ungefähr so nah am Metal wie <strong>Helene Fischer</strong>. Für zwischendurch kann das eine nette Gelegenheit zum Entspannen sein. Oder, wenn die Eltern mal zu Besuch kommen und ihr verzweifelt zwischen den anderen Alben etwas als Alternative sucht. Ich brauche so was nicht.</p>
<p>Da schnappe ich mir lieber die dritte CD, auf der sich eine Mini-Dokumentation über <strong>ANNIHILATOR</strong> befindet. Minidoku finde ich schon untertrieben, denn 50 Minuten zu füllen ist nicht ohne. Da wird für jeden Fan Hintergrundmaterial zur Band geboten, viele Musiker und Fans kommen sogar selbst zu Wort. Gutes Package, jedoch nicht so tiefgründig, wie ich es mir erwartet habe.</p>
<p>P.S.: Es handelt sich nicht um neue Stücke, deshalb bleibt die Punktevergabe aus.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dreifache-bedrohungen-annihilator/">Dreifache Bedrohungen &#8211; ANNIHILATOR</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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