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	<title>blutmond Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>blutmond Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Ein Schippchen Heavy-Doom schadet nie – NAKED STAR</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2017 12:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[Ancient Rites]]></category>
		<category><![CDATA[Black Sabbath]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NAKED STAR – Ancient Rites Veröffentlichungsdatum: 16.12.2016 Dauer: 44 Min. Label: The Church Within Records Stil: Heavy/Doom Metal Retro-Freude Es kann so einfach sein: Statt im Besser-Schneller-Härter-Wettkampf mit tausend anderen zu wetteifern, wer am extremsten aufschlagen kann, hilft manchmal auch ein Blick ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NAKED STAR </strong>– Ancient Rites<br />
Veröffentlichungsdatum: 16.12.2016<br />
Dauer: 44 Min.<br />
Label: The Church Within Records<br />
Stil: Heavy/Doom Metal<span id="more-14696"></span></p>
<h4>Retro-Freude</h4>
<p>Es kann so einfach sein: Statt im <strong>Besser-Schneller-Härter-Wettkampf</strong> mit tausend anderen zu wetteifern, wer am extremsten aufschlagen kann, hilft manchmal auch ein Blick in die Vergangenheit. Die Klassiker funktionieren schließlich auch heute noch, gerade was die beiden Sparten des Heavy und Doom Metal betrifft. Da ändern auch mehrere Jahrzehnte Genre-Evolution nichts dran, dass <strong>BLACK SABBATH</strong> heute nach wie vor zu den größten Namen der Szene gehören. <strong>NAKED STAR</strong> haben das offenbar verstanden, auch wenn sie in ihrer Bandinfo behaupten, die zweiköpfige Band sei in einer durchzechten Nacht durch den Konsum einiger Horrorfilme entstanden – unter dem Blutmond selbstredend! Hört sich wie Spinnerei an, ist es vermutlich auch, aber das Image will ja gewahrt werden.</p>
<p>Das ist auch nicht so verkehrt, denn &#8222;Ancient Rites&#8220; zehrt in der Tat viel von diesem leicht okkulten Anstrich, der die Sache umweht. <strong>BLACK SABBATH</strong> wurden auch nicht umsonst genannt, handelt es sich hierbei doch um eine klare Inspiration der beiden Musiker. Auch Kollegen wie <strong>SAINT VITUS</strong> und <strong>ELECTRIC WIZARD</strong> wurden unter dem Blutmond wohl gehört, sodass &#8222;Ancient Rites&#8220; zu gleichen Teilen dem Heavy Metal, dem Doom Metal und dem Stoner Rock angehört. Schamtzig-schleppende Riffs bilden das Fundament, darüber steht die Charakter-Stimme von <strong>Frontmann Jim Grant</strong>. Erinnert irgendwo auch an <strong>Chris Birx </strong>von<strong> MOTORJESUS</strong>.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/IjRfUCvkfyk?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Vorzeigesound</h4>
<p>Alles andere als unschuldig an der gesteigerten Hörfreude ist der Sound. Die Gitarren röhren gut und haben etwas Rauschiges an sich – im positiven Sinne –, dazu ein naturbelassenes Schlagzeug und ein kantig scheppernder Bass. Der Gesang scheint für seinen Teil über allem zu schweben, ist aber tatsächlich passend eingebettet. <strong>Klingt irgendwo nach Kneipe</strong>, auch diesmal im positiven Sinne gemeint. Glänzen können <strong>NAKED STAR</strong> vor allem dann, wenn Songs wie <em>&#8222;Spawn Of The Witch&#8220;</em> in einer sehnsüchtigen Melodie gipfeln, oder im Fall von <em>&#8222;Alter Ego&#8220;</em> locker gerockt werden.</p>
<p>Ein kleines Wehwehchen lässt sich dann doch nicht von der Hand weisen: <strong>Viel bleibt am Ende nicht hängen</strong>. Das liegt zum einen daran, dass es &#8222;Ancient Rites&#8220; zwar auf eine knappe Dreiviertelstunde bringt, dabei aber neben dem Intro nur sieben etwa gleichlange Songs enthalten sind. Während die Scheibe zwar die ganze Zeit über schlüssig bleibt, und sich auch ein paar Ausreißer wie das erwähnte <em>&#8222;Alter Ego&#8220;</em> an Bord geschmuggelt haben, verschwimmen hin und wieder die Grenzen. Ein besseres Händchen für langfristig wirksame Parts hätte auch in diesem unaufgeregten Kontext noch <strong>eine Menge herauskitzeln können</strong>.</p>
<p><strong>NAKED STAR</strong> <a href="http://www.facebook.com/n.star666">auf Facebook</a></p>
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		<title>Was uns der Wind erzählt &#8211; Frostreich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2017 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[black metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Epic]]></category>
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		<category><![CDATA[geisterasche]]></category>
		<category><![CDATA[Modern Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Post Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Solo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FROSTREICH – Join the Wind Veröffentlichungsdatum: 13.01.2017 Dauer: 35 Min. Label: Geisterasche Organisation Stil: Black/Post/Modern Metal Das Jahr 2017 startet gut für Freunde des sogenannten Post-Black Metals. Nicht nur erscheint im Frühjahr endlich das lange angekündigte und einige Male verschobene Zweitwerk &#8222;The ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>FROSTREICH</strong> – Join the Wind<br />
Veröffentlichungsdatum: 13.01.2017<br />
Dauer: 35 Min.<br />
Label: Geisterasche Organisation<br />
Stil: Black/Post/Modern Metal<span id="more-12877"></span></p>
<p>Das Jahr 2017 startet gut für Freunde des sogenannten Post-Black Metals. Nicht nur erscheint im Frühjahr endlich das lange angekündigte und einige Male verschobene Zweitwerk &#8222;The Circle&#8220; von <strong>HERETOIR</strong>, auch das bis dato noch ziemlich unbekannte Soloprojekt <strong>FROSTREICH</strong> von &#8222;Alleskönner&#8220; <strong><span id="fbPhotoSnowliftCaption" class="fbPhotosPhotoCaption"><span class="hasCaption">Wynthar/Florian B. </span></span></strong>beschert uns mit seinem dritten Album „Join the Wind“ gute Kost irgendwo in der Schnittmenge eben genannter <strong>HERETOIR</strong>, <strong>AGRYPNIE</strong> und auch der verrückten Schweizer von <strong>BLUTMOND</strong>. Zudem stellt die Veröffentlichung die erste des Projekts und die insgesamt Dritte auf dem ebenfalls noch recht unbeschriebenen Label Geisterasche Organisation dar.</p>
<p><em>„The Ever-Giver“</em> geleitet uns in das Album hinein und zeigt sofort eine der großen Stärken von <strong>FROSTREICH</strong> auf. Eingängige Melodien und Leads duellieren sich mit eindringlicher Härte und erzeugen einen Gefühlskosmos in der Schnittmenge zwischen Melancholie und brennendem Zorn. Ein sehr ordentlicher Einstieg! Zumeist im Midtempo angesiedelt, lädt der Track, wie auch das darauffolgende <em>„Anxiety“,</em> durchaus zum Headbangen und Fäuste in die Luft strecken ein. Die Musik schafft es, mich emotional zu berühren, auch wenn ich anfangs kleine Schwierigkeiten mit der doch sehr modernen Ausrichtung im Sound hatte und mich den Klängen erst nach mehreren Hördurchgängen vollends hingeben kann.</p>
<p>Positiv hervorzuheben, vor allem für ein komplett in Eigenregie aufgenommenes Werk, ist die Produktion des Albums. Der Klang ist druckvoll, viele Details sind erkennbar und auch das programmierte Schlagzeug fällt nicht negativ ins Gewicht. Eine kleine Spur mehr Rohheit hätte dem Gesamtklang jedoch auch nicht geschadet, so stehen doch die Instrumente ab und zu im Klangbild zu entfernt voneinander. Doch zurück zu den Songs.</p>
<p><em>„Empty again</em>“ erinnert mich in seiner Kombination aus Epik und zeitgleichen Rotzigkeit sehr stark an <strong>AGRYPNIE</strong> zu „16[485]“-Zeiten. Speziell beim Gesang sehe ich eine klare Parallele zu <strong>Thorsten (dem Unhold)</strong>. Dies ist definitiv als Kompliment gemeint. <strong>FROSTREICH</strong> versteht es, guten modernen (Black) Metal zu spielen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Die Mitte des Albums markiert<em> „Spirit of the Lake“</em> und stellt einen ruhigen Gegenpol zu den anderen Stücken dar. Für meinen Geschmack verliert sich der Song jedoch mit fortschreitender Dauer ein wenig und hätte gut und gern 1 bis 2 Minuten kürzer ausfallen können. Wiederum hätten den restlichen Songs längere Spielzeiten nicht schlecht zu Gesicht gestanden. Dies stellt für mich einen der wenigen Kritikpunkte des Albums dar. Die Songs sind abwechslungsreich komponiert und mit schönen Details ausgestattet, wirken jedoch des Öfteren gehetzt, da viele musikalische Themen und Riffs eine durchaus höhere Halbwertszeit gehabt hätten.</p>
<h4>Blast Beats und Epik</h4>
<p>Dem zum Trotz bietet jedoch auch die zweite Albumhälfte sehr gute Songs. <em>„Dear Light“</em> prescht geradewegs voran und bietet erstmals ein paar Blast Beats, bevor im Refrain eine wunderschöne Frauenstimme erklingt und die Epik im Song wieder ordentlich nach oben geschraubt wird. Gerade der angesprochene Gesang im Refrain erinnert mich stark an <strong>AMESOEURS</strong>, ohne jedoch in pures Abkupfern auszuarten.</p>
<p>Abschließend wird die wirklich gelungene Melange aus Härte und Epik auch in <em>„Join the Wind“</em>, welches in einer gekürzten Fassung auf der kürzlich hier im Magazin vorgestellten<a href="https://silence-magazin.de/geisterasche-zusammenkunft-compilation/"> Zusammenkunft Compilation</a> zu finden ist, und dem Rausschmeißer <em>„Leaving those Traces“</em>  fortgesetzt und unterstreicht die hohe Qualität der Musik. Ebenfalls positiv hervorheben möchte ich das Cover-Artwork, welches auf der einen Seite modern wirkt, jedoch auch eine gewisse Eleganz besitzt, die sich sowohl in der optischen Komponente, als auch im Potenzial der Kombination des Bildes und dessen symbolischen Zeichen mit den sehr melancholischen und dennoch vor Kraft strotzenden Texten widerspiegelt. Das Cover wurde ebenfalls von &#8222;Alleskönner&#8220; <strong>Whynthar</strong> selbst gestaltet. Herzblut ist in jedem Bereich des Gesamtwerkes zu erkennen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/NcqTFBjs7Tk?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/was-uns-der-wind-erzaehlt-frostreich/">Was uns der Wind erzählt &#8211; Frostreich</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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