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	<title>Bombastisch Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Bombastisch Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>VANAHEIM &#8211; Die Goldene Ära Lebt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Feb 2022 10:19:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal muss man auch die kleinen schönen Dinge feiern... So wie es MICH mit VANAHEIM macht heute...<br />
Rundes Stück Musik und sicher eines, das im Ohr bleibt! Warum?!<br />
Lies selbst:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vanaheim-die-goldene-aera-lebt/">VANAHEIM &#8211; Die Goldene Ära Lebt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">VANAHEIM – “EEN VERLOREN VERHAAL”</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 04.02.2022<br />
<strong>Länge:</strong> 43 Min. 2 Sek.<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong>Independant<br />
<strong>Genre:</strong> Folk/Pagan Metal</p>
<p></div></div></div>
<p>Ehrlich gesagt hatte mich bereits seit langem damit abgefunden, dass die <strong>goldene Folk-Metal-Ära zu Ende</strong> ist. Dass die Energie und Frische der 2000er und frühen 2010er endgültig unter totem Holz begraben liegt und nur noch schöne Erinnerung und Relikt vergangener Tage bleibt. Mit jeder neuen Release jener großen Bands, die diese Zeit und ihren Geist geformt haben, wurde mir ein Stück weit klarer, dass es kein Zurück mehr gibt – während einige vergeblich versuchten, ihren legendären Werken ebenbürtige Nachfolger entgegenzustellen, trieb es die anderen in neue musikalische Richtungen. Was ich sagen möchte: An die Epik dieser musikalischen Subperiode ist meines Erachtens kaum ein Album der letzten sieben bis acht Jahre mehr herangekommen.</p>
<h2>Bis zum vierten Februar 2022.</h2>
<p>Plötzlich halten uns <strong>VANAHEIM</strong> ihr erstes volles Werk ins Gesicht – und es ist alles, was ich in all den Jahren vermisst habe. Ein schnelles, glorreich überladenes, mitreißendes Folk-Metal-Album, ein <strong>Prachtstück der Bombastik</strong> und ein erhabenes Exemplar an Songwriting, wie nur alle paar Jahre mal irgendwo eines erscheint. Die Orchestrierungen auf „Een Verloren Verhaal“ erheben sich in Gefilde der Epik und Finesse, die sich auf einem Level mit denen von Bands wie <b>WINTERSUN </b>oder <b>EQUILIBRIUM </b>in den besten Jahren befinden.</p>
<p>Soll heißen: Ausgebaute Soundkulissen voll mit Chören, Flöten, Klavier, Kehlkopfgesängen, Percussion und vielem mehr &#8211; sowie hier neben der Metal-Fraktion einem Akkordeon in der Hauptrolle. Mal dramatisch und drohend, mal upbeat und erbaulich, mal massiv, mal ruhig und schön, so nimmt &#8222;Een Verloren Verhaal&#8220; den Zuhörer in 43 Minuten mit auf eine <strong>turbulente Reise durch eine großartige Vielfalt an Gefühlswelten und musikalischen Landschaften</strong>. Dabei sind die Liedstrukturen so interessant, die Melodien und Harmonien so abwechslungsreich und ausgefeilt, dass sich auch nach zehnmaligem Hören noch Überraschungen an jeder Ecke verstecken.&nbsp;</p>
<p><iframe title="VANAHEIM - Reuzenspraak (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/hUZ7glnLw2E?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich habe noch kein Album gehört, auf dem so gekonnt all die großen und wichtigen Folk-Metal-Einflüsse der 2000er und 2010er miteinander verwoben sind, mit denen ich diese Musiksparte lieben gelernt haben. „Een Verloren Verhaal“ klingt wie das Werk eines Gelehrten, der all diese Musik gründlich studiert hat und geschickt an den richtigen Stellen daraus gelernt hat. Immer mal wieder weht über die epischen Klangwelten ein Hauch <strong>ENSIFERUM</strong>, <strong>EQUILIBRIUM</strong>, <strong>WINTERSUN</strong>, <b>FINNTROLL </b>– sogar <b>FINSTERFORST </b>oder <strong>HEIDEVOLK</strong>, und kitzelt im Unterbewusstsein das Nostalgieorgan. Und das alles, während die Band ihren eigenen Stil hält und nichts davon so klingt, als wäre es schon mal dagewesen. Hinzu kommt eine hochprofessionelle, ebenso klare wie druckvolle Soundproduktion.</p>
<h2><strong>Und das ist ein Debut-Album?</strong></h2>
<p>An dieser Stelle würde ich normalerweise meine negativen Kritikpunkte zur Release anführen, aber ich weiß diesmal tatsächlich keinen einzigen. „Een Verloren Verhaal“ ist eine der besten Folk-Metal-Releases, die mir in den letzten zehn Jahren untergekommen sind – und somit alles, wonach ich seit langer Zeit gefiebert habe. Großartig! <strong>Ich verneige mich in Ehrfurcht.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>FINSTERFORST &#8211; Ein epischer Brocken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Sep 2019 05:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bombastisch]]></category>
		<category><![CDATA[Episch]]></category>
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		<category><![CDATA[Pagan Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzwald]]></category>
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		<category><![CDATA[Zerfall]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FINSTERFORST - wenn's aus dem Schwarzwald röhrt!</p>
<p>Da wird's auch mal härter als man es kennt und geht gut vorwärts. Wir finden: Perfekte Wachwerd-Mucke für den Montag!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>FINSTERFORST – “ZERFALL”</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 02.08.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 78:58 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Napalm Records<br />
<strong>Genre:</strong> Folk Metal</div></div></div>
<p>Aus den Tiefen des Schwarzwaldes hauchten über die letzten Monate immer wieder Ausschnitte neuen, vielversprechenden <strong>FINSTERFORST</strong>-Materials in die weite Welt hinaus. Was diesen Songschnipseln noch nicht abzusehen war, ist <strong>das wahre Ausmaß</strong> jenes neuen Albums.</p>
<p>Fangen wir außen an. &#8222;Zerfall&#8220; präsentiert sich erst einmal mit einem Albumcover, welches an eine, ja, zerfallene Version der bewaldeten Tallandschaft erinnert, die vorne auf der &#8222;Rastlos&#8220; zu sehen war – jenem Album, welches den Übergang vom alten, lebhaft-fröhlicheren <strong>FINSTERFORST</strong>-Stil zur neuen, schwerfällig-ernsten Ära markiert. Wo wir schon beim Stil sind: Falls ihr das Spaßalbum &#8222;#YOLO&#8220; doof fandet – hier habt ihr das Kontrastprogramm!</p>
<p>Bombastisch und langsam, schwer und doch atmosphärisch, melodisch und dennoch voll massiver Durchschlagskraft, so in etwa ließe sich &#8222;Zerfall&#8220; beschreiben. Das kürzeste der fünf Lieder dauert stattliche acht Minuten. Das längste 36. Neben der Songdauer ist auch am Sound alles massiv: Das Keyboard (der gewohnte, ultra-heavy Schwarzwald-Bläser-Sound), die Chöre, das Schlagzeug, die Gitarrenwand.</p>
<p><iframe title="FINSTERFORST - Zerfall (Official Video) | Napalm Records" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/7QQeP2dlZRA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>&#8222;Zerfall&#8220; hat allerdings weitaus mehr zu bieten als nur langsames Gestampfe!</strong></h2>
<p>So etwa mit aggressiven Pagan-/Black-Metal-Ausbrüchen (siehe etwa den Opener <em>&#8222;</em><em>Wut&#8220;</em>) und einer guten Portion akustischer, andächtiger Folk-Parts. Der Hit des Albums ist klar der Titeltrack selbst! Der fast schon übertrieben hymnische Chorus schafft es, trotz aller Catchiness seine majestätische Anmut nicht zu verlieren. Mit <em>&#8222;</em><em>Ecce Homo&#8220;</em>&nbsp;haben die Jungs allerdings diesmal alle Grenzen gesprengt, und ihr eigenes Konzept gekonnt auf die Spitze getrieben. Der 36-minütige Berg eines Liedes bietet eine musikalische Reise durch alles, was die Band ausmacht: Schwerfälliges, wuchtiges Geriffe trifft auf ruhige Clean-Passagen und schwarzheidnisches Geblaste (neuererdings auch mal postig untermauert mit schwebenden Gitarrenmelodien). An ein so <strong>gigantisches Werk</strong> wie dieses haben sich selbst <strong>FINSTERFORST</strong> bisher noch nicht herangewagt.</p>
<p>&nbsp;&#8222;Zerfall&#8220; ist definitiv eines der massiveren Alben, die sich in meinem CD-Regal wiederfinden! Und <strong>ein schwerer Brocken, an dem man als Hörer lange zu kauen hat.</strong> Ganz klar eine der stärksten Scheiben, die die Schwarzwälder bisher geschaffen haben.</p>
<hr>
<p>Hier gibt&#8217;s mehr dazu:</p>
<p><a href="http://www.finsterforst.de/">Offizielle Website</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/FinsterforstOfficial/">Facebook</a></p>
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		<title>DAS ABENDLAND PROJEKT &#8211; Poesie und Neoklassik?</title>
		<link>https://silence-magazin.de/das-abendland-projekt-poesie-und-neoklassik/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-abendland-projekt-poesie-und-neoklassik</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2017 10:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Abendland]]></category>
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		<category><![CDATA[Prophecy]]></category>
		<category><![CDATA[Sturmwind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt Momente im Leben, in denen hält man plötzlich und unerwartet etwas ganz Besonderes in der Hand. Vor einigen Jahren fand ich für wenig Geld bei einem Plattenhändler auf einem Metal-Festival eine CD mit vertonten Gedichten Josephs von Eichendorff. Neugierig und ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>DAS ABENDLAND PROJEKT – “Sturmwinds Brennende Flügel”</strong></h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 03.11.2017<br />
<strong>Dauer:</strong> 70 min<br />
<strong>Label:</strong> Timezone<br />
<strong>Genre:</strong> Neoklassik/Poesie</div></div></div>
<p><strong>Es gibt Momente im Leben, in denen hält man plötzlich und unerwartet etwas ganz Besonderes in der Hand.</strong> Vor einigen Jahren fand ich für wenig Geld bei einem Plattenhändler auf einem Metal-Festival eine CD mit vertonten Gedichten <strong>Josephs von Eichendorff</strong>. Neugierig und nicht wissend, was mich genau erwarten würde, kaufte ich mir das Exemplar – und ja, es war ganz nett. Die Texte waren schön vorgetragen, begleitet von der einen oder anderen Instrumentalspur, wenn ich mich recht besinne vor allem von Klavier und Violinen.</p>
<p>Ähnlich Schönes, aber Unspektakuläres erwartete ich auch<strong>,</strong> als ich mich der Aufgabe annahm, mir ein Werk mit dem Namen „Sturmwinds Brennende Flügel“ anzuhören und in einer Review zu behandeln. <strong>Doch was da auf mich zukommen sollte, damit hatte ich beim besten Willen nicht gerechnet.</strong></p>
<hr>
<h3>Sturmwinds Brennende Flügel</h3>
<p><strong>DAS ABENDLAND PROJEKT</strong> – unter dieser Flagge kombinieren <strong>Jens Semrau</strong> und <strong>André Lamijon</strong> neoklassische Musik mit gesprochener Poesie<strong>.</strong> Das kann erstmal vieles bedeuten. Das CD-Cover gibt dazu noch die Namen der vortragenden Sprecher an – fünf an der Zahl – aber auch die sagten mir vorerst nichts. Also setzte ich mich auf dem Weg zur Universität in den Bus, und schaltete das Ding erstmal an, um mir auf der zwanzigminütigen Fahrt schon mal <strong>erste Eindrücke</strong> davon zu machen.</p>
<p><strong>Und dann kam, worauf ich nicht vorbereitet war:</strong></p>
<p><strong>Ein solch gewaltiger Schwall an musikalischer und emotionaler Energie</strong> brach mit den ersten Minuten über mich herein, dass ich meinen Musik-Player fast wieder ausschalten musste. Ein flammendes Zusammenspiel aus orchestraler Epik und Poesie, vorgetragen von professionellen, hochkarätigen Sprechern. <strong>Eine intensive Reise durch Gefühle, im Kopf des Hörers evoziert auf großartige, mitreißende Art und Weise</strong> – Gänsehaut überkam mich ab den ersten paar Takten, die sich in meinen Ohren abspielten. Ich wusste bisher nicht mal von der Existenz eines solchen Musikkonzeptes. Bei solch <strong>meisterhaften orchestralen Parts</strong> könnten Bands wie <strong>BLIND GUARDIAN</strong> oder <strong>RHAPSODY OF FIRE</strong> echt noch was lernen, und die tiefgehenden, knarrenden Stimmen der ausgewählten männlichen <strong>Sprecher</strong> wie auch das wohlklingende Organ ihrer alleinigen weiblichen Konsortin erweisen sich als mehr als würdig, diesem Feuerwerk an Klangfarben beizuwohnen.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/_F-tIEs6ne0?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allow="encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Dennoch ist <strong>Orchesterbombast noch lange nicht alles</strong>, was „Sturmwinds Brennende Flügel“ zu bieten hat. Da das Album als <strong>Hauptthema die Liebe</strong> behandelt, fehlt es auch an romantischeren, <strong>ruhigeren Stücken</strong> nicht. Streicher und Klaviere kommen neben atmosphärischer Rhythmik viel zum Einsatz. Hierzu gesellt sich eine dritte Art der Lieder: <strong>auch die traurige, melancholische Seite</strong> dieser Empfindung kommt nicht zu kurz. Dennoch schaffen es die meisten Lieder fast immer, auch ein Gefühl von Wärme und von Hoffnung zu vermitteln.</p>
<p><strong>An dieser Stelle muss auch die wunderbar ineinander aufgehende Interaktion zwischen Text und Musik gelobt werden!</strong></p>
<p><strong>Die breitgefächerte Soundkulisse</strong> fungiert bei weitem nicht nur als Untermalung der Gedichte. Noch ist es umgekehrt der Fall – die beiden Seiten stehen<strong> in einem ständigen Wechselspiel</strong> zueinander. Die Musik ändert sich mit der Stimmung der Texte, und gleichzeitig ist sie es, die ebenjene Stimmung für den Hörer zum einen verstärkt und zum anderen leitet<strong>.</strong> Eine meisterliche, wahrhaft lebendige Anwendung zweier Kunstarten. Die<strong> gefühlvollen Stimmen der Sprecher sind der dritte Faktor</strong>, der in diesem Wechselspiel in oberster Liga mitspielt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/iiuUS4RXYYU?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allow="encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Gibt es denn eigentlich auch etwas an dem Ganzen, was ich nicht ungebremst mit tausend km/h in den Himmel lobe? Hm, ja – ich muss sagen, dass mir teilweise die<strong> langen Streicherstrecken</strong> doch etwas zu viel des Guten sind. Auch wäre es gelogen, zu behaupten, das Werk täte nicht <strong>gelegentlich</strong> vor <strong>Kitsch</strong> ein bisschen übersprudeln (was bei einem Leitthema wie der Liebe allerdings auch kaum vermeidbar ist). Weiterhin muss ich noch sagen, dass mir persönlich<strong> die abstrakteren Texte etwas besser gefallen</strong> als solche mit klar verständlichen Bezugspunkten. Ganz einfach, weil erstere <strong>mehr Platz für Interpretation und eigene Gedanken</strong> lassen.</p>
<hr>
<p><strong>Da ich diese Review im Rahmen eines Metal-Magazins schreibe, muss ich eine Frage auf jeden Fall aufwerfen:</strong></p>
<p><strong>Wem unter den Lesern könnte dieses Werk überhaupt zusagen?</strong> Nun, ich schätze <strong>Fans von Neoromantik,</strong> Bands wie <strong>DORNENREICH</strong>, <strong>ALCEST</strong> oder anderen gefühlsbetonteren Acts aus der <strong>PROPHECY</strong>&#8211;<strong>Ecke</strong> könnten auf jeden Fall Gefallen an der Sache finden. Wer auf epische Power-Metal-Symphonien steht, den werden wohl auch eine gute Reihe der Tracks überzeugen. Und ja, für die ganzen<strong> Gothic-Liebhaber</strong> ist <strong>DAS ABENDLAND PROJEKT</strong> definitiv auch etwas. <strong>Ach was red‘ ich, hört es euch einfach <em>alle</em> an.</strong> Es ist ein tolles Konzept. Noch dazu großartig ausgeführt. Viel Spaß!<strong><br />
</strong></p>
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<p><a href="https://myspace.com/projektabendland">Myspace</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-abendland-projekt-poesie-und-neoklassik/">DAS ABENDLAND PROJEKT &#8211; Poesie und Neoklassik?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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