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	<title>Breakdown Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Breakdown Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>BEGAT THE NEPHILIM &#8211; Blasphemie!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jun 2018 08:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric]]></category>
		<category><![CDATA[Begat The Nephilim]]></category>
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		<category><![CDATA[Tech Death]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute wird es abenteuerlich! BEGAT THE NEPHILIM wollen Melo-Tech-Death spielen - wie ihnen das gelungen ist, erfahrt ihr von Nina!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/begat-the-nephilim-blasphemie/">BEGAT THE NEPHILIM &#8211; Blasphemie!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;" align="CENTER"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;" align="CENTER"><span style="color: #000000;"><strong>BEGAT THE NEPHILIM &#8211; “I: The Surreptitious Prophecy / Mother of the Blasphemy”</strong></span></h2>
<p style="text-align: center;" align="CENTER"><span style="color: #000000;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 15.06.2018</span><br />
<span style="color: #000000;"><strong>Dauer: </strong>48:57 Min.</span><br />
<span style="color: #000000;"><strong>Label:</strong> Unholy Anarchy Records</span><br />
<span style="color: #000000;"><strong>Genre:</strong>&nbsp;Melodic Tech-Death&nbsp;</span></div></div></div></p>
<p>Diese Band, die offenbar einen Hang zu dramatischen und langen Titeln hat, hat es bisher nicht auf meine Bildfläche geschafft. Wie auch &#8211; schließlich stellen die Amis aktuell erst ihr <strong>Langspieler-Debüt</strong> vor.</p>
<p>Gleich wird klar gemacht &#8211; wir sind modern, wir sind schnell, wir sind präzise! Das muss man dieser <strong>Splittergranate</strong> auch lassen. Sie hauen und ballern um sich, dass es nur so im Gesicht knirscht. Melodischer Tech-Death hat sich angekündigt. Dem muss ich mit einem klaren <strong>&#8222;Jain!&#8220;</strong> widersprechen. Melodische Ausflüge für Leadgitarre und Soundscapes gibt es. Viel mehr Melodie ist dann aber auch nicht, vor allem nicht übergreifend. Dem Sound würden außerdem ein wenig mehr Mitten Tiefe und Authentizität verschaffen und der vakuumverpackten Komposition Luft zum Atmen geben.</p>
<h4>Apropos Luft zum Atmen:</h4>
<p>Was der Sänger da raushaut, ist auch nur im weitesten Sinne als Gesang zu verstehen. Ja, melodischer Gesang ist in diesem Genremix out. Hier wird gegrowlt, gesqeakt, geshoutet, gescreamt. Was die Palette der <strong>Brutalität</strong> eben hergibt. Leider sind aber nicht alle Techniken gleich sauber ausgeführt.</p>
<p>Zurück zum Genremix: Der Tech-Anteil ist ebenfalls vorhanden. Schnelligkeit und Präzision sind definitiv nicht die Schwäche dieser Kapelle und die <strong>Arpeggien und Blastbeats</strong> sind durchaus als herausfordernd zu bezeichnen. Todesmetallisch rotzig und roh, wenn auch nicht im Sound, dann in ihrer Gnadenlosigkeit, sind sie ebenfalls.&nbsp;</p>
<h4>Klingt erstmal alles ganz ansprechend.</h4>
<p>Was mich allerdings richtig hart nervt, sind die ständigen <strong>Breakdowns</strong>, die in Kombination mit den Gesangstechniken und recht wenig anspruchsvoller Rhythmik den Verdacht auf <strong>Deathcore</strong> nahelegen. Und wenn ich sage, dass ich Deathcore furchtbar finde, ist das noch nett gesagt.</p>
<p>Egal, wie beeindruckend die Techniken sind, kann das doch nicht darüber hinwegtäuschen, dass&nbsp;<strong>keine klare Aussage</strong> getroffen wird. Und genau hier machen <strong>BEGAT THE NEPHILIM</strong> sich zum <strong>Mauerblümchen</strong> und bleiben mir mit keinem Song oder auch nur Part im Gedächtnis.</p>
<h4>Unklar bleibt, wo sie mit ihrer Mischung hin wollen.</h4>
<p>Deathcore aufwerten? Tech-Death abwerten? Melodeath simplifizieren? Klar ist stumpfes Geballer mit melodischen Aufbauten immer eine gute Kombination, allerdings nicht, wenn das Grundgerüst fehlt. Das Album lebt&nbsp;quasi von Soli und Breakdowns &#8211; was auf die Gesamtlänge der Veröffentlichung etwas wenig Substanz ist.&nbsp;Immerhin die Atmosphären und Flächen sowie die Arbeit der Leadgitarre stimmen versöhnlich. An das versprochene &#8222;Melo Tech-Death&#8220;-Label kommen sie allerdings lange nicht heran. Vielleicht haben sie hier wirklich die <strong>Mother of the Blasphemy</strong>&nbsp;erschaffen&#8230;</p>
<p><a href="http://www.begatthenephilim.com/">Hier</a> geht es zur Webseite der Band.</p>
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		<title>THREAT SIGNAL &#8211; Was lange währt wird endlich gut</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jan 2018 10:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Breakdown]]></category>
		<category><![CDATA[disconnect]]></category>
		<category><![CDATA[elimination process]]></category>
		<category><![CDATA[jon howard]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[terminal madness]]></category>
		<category><![CDATA[threat signal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sechs Jahre haben&#160;THREAT SIGNAL uns warten lassen. Verschuldet war das wohl dem Label- und Bandbesetzungswechsel der letzten Jahre. Dabei hieß es doch erst, dass 2016 schon die neue Platte erscheinen sollte. Aber das Warten hat sich ausgezahlt! Die Band zeigt eine deutliche ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/threat-signal-was-lange-waehrt-wird-endlich-gut/">THREAT SIGNAL &#8211; Was lange währt wird endlich gut</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong><strong>THREAT SIGNAL</strong> &#8211; &#8222;Disconnect&#8220; </strong></h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>10.11.2017<br />
<strong>Länge: </strong>57:06 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Agonia Records<br />
<strong>Stil: </strong>Metalcore/ Melodic Death Metal</div></div></div>
<p>Sechs Jahre haben&nbsp;<strong>THREAT SIGNAL</strong> uns warten lassen. Verschuldet war das wohl dem Label- und Bandbesetzungswechsel der letzten Jahre. Dabei hieß es doch erst, dass 2016 schon die neue Platte erscheinen sollte. Aber das Warten hat sich ausgezahlt!</p>
<p>Die Band zeigt eine deutliche Entwicklung, denn statt konzeptlosem Geballer gibt es hier durchdachte Tracks und gutes Songwriting. Schon der Opener <em>&#8222;Elimination Process&#8220;</em> überrascht mit sanften Gitarren, Clean-Vocals und einen strukturierten Songaufbau bis zur gutturalen Explosion. Dabei kommt da noch viel mehr! Bis hin zum Ende des ersten Longtrack und Endsong&nbsp;<em>&#8222;Terminal Madness&#8220;</em> zeigt Sänger <strong>Jon Howard</strong> eindrucksvoll seine gesangliche Vielfalt und dazu gibt es einen Misch von Progressive Djent bis hin zum Metalcore Breakdown. Vom damaligen stumpfen Gedresche und <strong>MESHUGGAH</strong>-Klon sind <strong>THREAT SIGNAL</strong> jetzt weit entfernt.</p>
<p>Aber etwas Kritik gibts doch: teilweise lässt die Masse an Clean-Vocals die Platte einfach sehr weinerlich erscheinen. Vor allem mit den traurigen und nachdenklichen Lyrics, welche sich mit den Abgründen des digitalen Zeitalters beschäftigen. Es lässt trotzdem nur hoffen, dass die nächste Scheibe noch mehr überrascht! Und hoffentlich nicht erst wieder in sechs Jahren!</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/threatsignal/">Facebook</a></p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/FJgtZzIbmT4?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allow="encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Core Classics #27 &#8211; ENTER SHIKARI</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2017 08:16:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative]]></category>
		<category><![CDATA[Breakdown]]></category>
		<category><![CDATA[core classics]]></category>
		<category><![CDATA[edm]]></category>
		<category><![CDATA[electrocore]]></category>
		<category><![CDATA[Post Hardcore]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Core-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-27-enter-shikari/">Core Classics #27 &#8211; ENTER SHIKARI</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Core-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die Straße trauen!</b></p>
<p><strong>ENTER SHIKARI </strong>&#8211;&nbsp;Take To The Skies<br />
Veröffentlichungsdatum:&nbsp;19.03.2007<br />
Länge: 52:43 Min.<br />
Label: Ambush Reality<span id="more-14807"></span></p>
<p>Da ich euch ja bereits zwei Übeltäter der Sparte &#8222;Elektro-Pop und EDM meets Metalcore&#8220; gezeigt habe, kommen wir nun zum mir sympathischsten Genre-Mix der vergangenen 10 Jahre. Natürlich rede ich von den Briten <strong>ENTER SHIKARI</strong>, die sich immer wieder einen Namen machen konnten. Sei es durch die Vermischung von Rap, Alternative Metal und Dubstep&nbsp;oder der Grundstruktur aus Post Hardcore und Trancecore. Das ständige Neuerfinden&nbsp;und das langjährige Bestehen der Band zeigen, dass elektronische Rockmusik für diese Truppe nicht nur ein &#8222;Cashgrab&#8220; ist. Durch eben diese Attribute sind&nbsp;sie bodenständiger als jede andere Band aus der Trancecore-Szene. Auch der unglaublich verführerische, britische Akzent&nbsp;von Sänger <strong>Rou Reynolds</strong> verhilft den Jungs aus St. Albans zum Erfolg. Wie er systemkritische Texte von Album zu Album präsentiert, sollte andere, engstirnig denkende, Sänger zum Nachdenken anregen. Egal ob er rappt, screamt oder singt, <strong>Rou</strong> läuft in allen Disziplinen zur Höchstform auf.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-14840" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Take-To-The-Skies-cover-1024x1024.jpg" height="400" width="400" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Take-To-The-Skies-cover-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Take-To-The-Skies-cover-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Take-To-The-Skies-cover-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Take-To-The-Skies-cover-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Take-To-The-Skies-cover.jpg 1200w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Das Album um das es mir heute geht, feiert in gerade mal 16 Tagen seinen zehnten Geburtstag. &#8222;Take To The Skies&#8220; ist das Debüt der Keyboard-verrückten Engländer und war&nbsp;direkt nach Release ein Meilenstein in der Innovationsgeschichte der Core-Szene. Das die Jungs es ernst meinen, fällt sofort beim Titel des ersten Songs auf.</p>
<p>Wer das erste Lied auf der ersten Langspielplatte seiner Band nach der Band selbst benennt und:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">&#8222;And still we will be here standing like statues&#8220;</p>
</blockquote>
<p>proklamiert, der versteht keinen Spaß. Ikonische Keyboard-Gitarren-Kombinationen auf <em>&#8222;Mothership&#8220;</em> und<em> &#8222;Anything Can Happen Within The Next Half An Hour&#8220; </em>geben dann den Ton für das restliche Album an. Denn egal wie verspielt einige Synthesizer auf<em> &#8222;Jonny Sniper&#8220;</em> klingen, der Hauptteil bleibt rasant. Der bekannteste und verdient beste Track <em>&#8222;Sorry You&#8217;re Not A Winner&#8220;</em> bringt all das mit, was Innovation ausmacht: Die&nbsp;rastlosen Screams und die&nbsp;kurzen Pig Squeals stehen im Kontrast zum klaren Gesang, der vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig klingt, und den Gangvocals. Das Melodic-Metalcore-Riffing verträgt sich perfekt mit den Synth-Lines. Die Breakdowns nutzen perfekte Growls und das Keyboard. Der doppelte Klatscher wird zum ikonischen Markenzeichen, für das fast jeder sie heute noch kennt. Alles ist perfekt aufeinander abgestimmt und kreativ. Schon allein für dieses Lied hat dieses Album den Legenden-Status verdient. Und das Video hab ich mir bestimmt schon 20.000 Mal angeschaut. Danke dafür!</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-14841 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Cr1c5yzUEAEEfA8.jpg" height="516" width="516" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Cr1c5yzUEAEEfA8.jpg 900w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Cr1c5yzUEAEEfA8-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Cr1c5yzUEAEEfA8-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Cr1c5yzUEAEEfA8-750x750.jpg 750w" sizes="(max-width: 516px) 100vw, 516px" /></p>
<p>Jeder einzelne Song hat ein ähnliches Hitpotenzial wie die gerade eben erwähnte Klatsch-Party. Ausgefallene und tanzbare Synths bilden die Grundlage für fast jedes Lied und sorgen für einen großen Wiedererkennungswert. Der Gesang, der die langsamen, balladenartigen Teile versüßt, klingt jedoch nicht immer astrein. Trotzdem wurde hörbar lang genug an der Scheibe gearbeitet. Schließlich waren in den bis dahin vergangenen sieben Jahren Bandgeschichte erst zwei EPs/Demos veröffentlicht worden. Für einwandfreien Gesang ohne merkliche Auslöser für Augenbrauenhochzieher hat es erst 2012 gereicht. Nichtsdestotrotz fuhren sie schon immer ihre eigene Schiene und blieben genauso unbelehrbar wie kreativ.</p>
<h4>Fazit:</h4>
<p>Der Durchbruch dieses 18 Jahre alten Urgesteins in der britischen Post Hardcore- und EDM-Szene gelang für Außenstehende über Nacht. Die vielen, vorher ausgearbeiteten technischen Finessen fallen erst auf, wenn man etwas tiefer blickt. So kursierte eine erste Aufnahme des Fanfavoriten <em>&#8222;Sorry You&#8217;re Not A Winner&#8220;</em> bereits seit 2003 auf einer gleichnamigen EP.<em> &#8222;Anything Can Happen In The Next Half An Hour&#8220;</em> war ebenfalls eine EP, die auch <em>&#8222;Johnny Sniper&#8220;</em> enthielt. Aufgenommen wurde das gesamte Album übrigens seit der Umbenennung der Band in <strong>ENTER SHIKARI</strong>. Fun Fact am Rande: die &#8222;Shikari&#8220; war lediglich das Boot des Onkels von Sänger und Keyboarder <strong>Rou</strong>.<br />
Trotz der offensichtlichen Überlegenheit der bereits veröffentlichten Lieder funktioniert das Album als Gesamtpaket außerordentlich gut. Was bei vielen Künstlern vielleicht zusammengewürfelt klingen würde, ist hier wie aus einem Guss. Aber so viel will ich dir auch nicht aufdringen, entscheide selbst, ob es dich so umhaut wie mich.<br />
Der beste <strong>ENTER SHIKARI</strong>-Witz geht angeblich so: Deine Mutter klatscht vier Mal bei <em>&#8222;Sorry You&#8217;re Not A Winner&#8220;</em>.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/P4MiC67seUY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-27-enter-shikari/">Core Classics #27 &#8211; ENTER SHIKARI</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Core Classics #17 &#8211; Disembodied</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2016 10:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[beatdown]]></category>
		<category><![CDATA[Breakdown]]></category>
		<category><![CDATA[Core]]></category>
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		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[Mosh]]></category>
		<category><![CDATA[riffs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Metalcore-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-17-disembodied/">Core Classics #17 &#8211; Disembodied</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Metalcore-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die Straße trauen!</b></p>
<p><strong>DISEMBODIED&nbsp;</strong>&#8211;&nbsp;Diablerie<br />
Veröffentlichungsdatum:&nbsp;Oktober/November 1997<br />
Länge: 26:50&nbsp;Min.<br />
Label:&nbsp;Ferret Music</p>
<p>Nicht alles was nicht dem heutigen Produktionsstandard entspricht, muss sich scheiße anhören, aber für eine Vielzahl älterer Metalcore-Bands trifft das zu. Wenn man versucht Musik von&nbsp;<strong>RORSCHACH</strong> oder <strong>EARTH CRISIS</strong> zu genießen, ohne sich an den älteren Mix gewöhnt zu haben, wird man eine schlechte Zeit haben. Am schlimmsten ist dieses Problem jedoch bei den meiner Meinung nach rohesten und für die Ohren von heutigen Musik-Fans am grässlichsten klingenden&nbsp;Vertreter der früheren Metalcore-Szene: <strong>DISEMBODIED</strong>. Bei denen gilt das Prinzip: entweder dir gefallen die moshbaren Riffs oder du wirfst die Platte aufgrund der Qualitäten des Sängers in die Ecke. Der Gesang ist nämlich noch ganz nah am eigentlichen Gedanken des Metal- und Hardcores, es klingt einfach punkig und roh. Man bekommt ein <strong>MINOR THREAT</strong> mit Metal-Riffs, die einzig und allein zum Ausrasten im Moshpit geschrieben sind. So ungefähr klingt das Paket nämlich wirklich.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="650" height="650" class="alignnone wp-image-12451 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/1280x1280-1024x1024.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/1280x1280-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/1280x1280-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/1280x1280-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/1280x1280-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/1280x1280.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Viele Stilelemente, wie die vom Beatdown geklauten Breakdowns, sind hier vertreten, aber das Augenmerk wird eher auf die simplistische Gitarrenarbeit gelegt. Die Riffs, die sich durch den ganzen Song ziehen, sind von vielen Stilen beeinflusst, aber die prominentesten davon dürften doch der Sludge und der Death Metal sein. Auf <em>&#8222;Deity&#8220;</em> bekommt man davon eine gute Kostprobe. Nicht umsonst galt die Band als die damals härteste Hardcore-Band. Die tiefen Gitarrentöne hämmern sich in das Gedächtnis ein und die neue Ästhetik des Hardcore in den 90ern wurde von dieser Band mitgetragen. So bezeichnet der Albumtitel viele unterschiedliche Dinge, die offensichtlich mit dem Teufel zu tun haben. Soziale und ethische Themen rücken hier in der Musik in den Hintergrund. Solche Themen, die nicht auf Unterdrückung und Ungleichheit aufmerksam machen, werden bei <strong>DISEMBODIED</strong> in den Texten behandelt. Viel düsterer und philosophischer geht man an die eigene Existenz und das Leid heran, das einen umgibt. Dafür muss nicht immer geschrien werden, dies beweist die kurzlebige Truppe. Schon im Eröffnungsstück <em>&#8222;Anvil Chandelier&#8220;</em> werden einfach so Sätze ins Mikro gesagt und nicht gesungen. Das kennt man bereits aus Punk und Hardcore, wird seit den Alben von <strong>DISEMBODIED</strong> auch gern von späteren Metalcore-Kollegen praktiziert.</p>
<blockquote><p>Can i live my life in your delusion<br />
With hope i&#8217;ll be someone to build a mountain from nothing<br />
To be someone &#8211; <em>&#8222;Dead Before Birth&#8220;</em></p></blockquote>
<p>So ähnlich verhält es sich auch mit den Riffs und der rohen Brutalität, die auf dem Album herrscht. Der Beatdown-Aspekt wird zum Teil heute noch gänzlich übernommen und auch das vergangene Jahr strotzte nur so vor Veröffentlichungen (<strong>CODE ORANGE</strong>, <strong>TRAP THEM</strong>), die sich viele Teile der Musik auch unverschämt aneigneten. Egal, ob sie nun komplett kopieren, oder nur durch Bruchstücke beeinflusst sind, sind mir solche Alben und EPs immer recht. Denn damit kommt frischer Wind in einer Szene auf, die zu stagnieren droht. Zu danken ist dafür auch dem Label Deathwish Inc., welches maßgeblich dazu beiträgt, dass so grungige und rohe Hardcore-Alben eine Plattform bekommen. Außerdem gehört es <strong>CONVERGE</strong>-Schreihals <strong>Jacob Bannon</strong> und ich kann keinen Beitrag schreiben, ohne diese Band zu erwähnen.<br />
Ganz streng genommen ist es zwar nichts Neues, wenn man sich auf ein Album von 1997 bezieht, aber solange es dem Hörer gefällt darf Musik ja bekanntlich alles. Dazu gehört auch der Riff-Klau, der bei besonders simplen Riffs nicht so eindeutig ist, wie man vorerst denkt. Irgendjemand war halt immer schneller. Nach diesem Exkurs in die heutige Situation beschäftigen wir uns wieder mit diesem göttlichen Album: Das Stichwort Mix habe ich, glaube ich, genug dargelegt und will deshalb etwas auf den Sänger eingehen. Natürlich klingt er unpoliert, das machte den Punk ja auch aus. Aber trotzdem hört es sich nicht gerade so an, als würden bei seiner Technik Stimmbänder geschont. Dafür hat er eine ehrliche Art und Weise gefunden, seine Emotionen in die Musik zu bauen. Eine Kunst, die vielen modernen Metalcore-Bands durch zu viel Bearbeitung des Gesangs und Geschreis fremd ist, wird hier zelebriert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="737" height="400" class="alignnone wp-image-12453 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/20516.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/20516.jpg 922w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/20516-300x163.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/20516-750x407.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 737px) 100vw, 737px" /></p>
<p>Die Auffälligkeiten beim Schlagzeug sind hier nicht groß, es wird halt getrommelt, was man vom Hardcore auch damals schon erwartete. Dass die Beats die Lieder tragen ist hierbei nicht notwendig, da die repetitiven Riffs auch für sich genügend Struktur bieten. Da wünscht man sich ein bisschen mehr Experimentierfreude beim Mann hinter den Trommeln. Das Geschäft mit dem Teufel, also die eigentliche &#8222;Diablerie&#8220;, betreiben hier Gitarre und Bass. So ein unglaubliches Verlangen nach einem Mosh-Pit entwickelt man normalerweise nur nach 12 Stunden, die man ohne Pause auf dem Bürostuhl verbracht hat. Die positive Form dieses Wunsches wird mit den harten und kompromisslosen Klängen der Gitarren ausgelöst. Man fühlt sich schon beim Laufen eingesperrt und würde am liebsten zur Musik die nächste Fußgängerampel verprügeln. Ich bin ein ausgeglichener Mensch.</p>
<blockquote><p>Fazit:</p></blockquote>
<hr>
<p>Diese Band lieferte zwei exzellente Alben ab, bevor sie in der Versenkung verschwanden. Bereits damals gehörten sie zu den Bands, die unverdient klein blieben, was ich bei so gutem Metalcore der Anfangsjahre nur auf das Marketing schieben kann. Ihr&nbsp;Einfluss wird bis heute nicht anerkannt, trotz der hörbaren Parallelen zu modernen Bands. Es ist schade, dass nur über solche Artikel die Aufmerksamkeit auf Bands gelenkt werden kann, die schon seit bald zwei Jahrzehnten leer ausgingen. Auch das zweite Studioalbum &#8222;Heretic&#8220; und die EPs, die diese Band aufgenommen hat, sind als Klassiker der Szene einzustufen und haben viele moderne Gruppierungen erst möglich gemacht.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/5yWblq3Wjmc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Recycling für den guten Zweck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2016 06:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[BOYSETSFIRE]]></category>
		<category><![CDATA[Breakdown]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Recycling]]></category>
		<category><![CDATA[Screams]]></category>
		<category><![CDATA[Split]]></category>
		<category><![CDATA[WOLF DOWN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BOYSETSFIRE / WOLF DOWN &#8211; Benefiz Split 7Inch Veröffentlichungsdatum: 17.06.2016 Dauer: 7:36 min Label: END HIT RECORDS Mit der Benefiz-Split EP von BOYSETSFIRE und WOLF DOWN haben wir zwei typische Hardcore Songs vor uns, die beide zwar bereits schon auf den neuesten ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: NexaSlabxBold,serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="en-US"><b>BOYSETSFIRE / WOLF DOWN </b></span></span></span><span style="font-family: NexaSlabRegular,serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="en-US">&#8211; Benefiz Split 7Inch<br />
</span>Veröffentlichungsdatum: 17.06.2016<br />
Dauer: 7:36 min<br />
Label: END HIT RECORDS</span></span></p>
<p>Mit der Benefiz-Split EP von <span style="font-family: NexaSlabxBold,serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="en-US"><b>BOYSETSFIRE </b></span></span></span>und <span style="font-family: NexaSlabxBold,serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="en-US"><b>WOLF DOWN</b></span></span></span> haben wir zwei typische Hardcore Songs vor uns, die beide zwar bereits schon auf den neuesten Alben der Bands veröffentlicht waren, aber aus gutem Grund eine Neuauflage in EP-Form erhalten haben:</p>
<p>DIE BEIDEN SONGS SOLLEN, WIE IM HARDCORE GEWOHNT, AUF ÄUßERST WICHTIGE GESELLSCHAFTLICHE THEMEN AUFMERKSAM MACHEN, IN DIESEM FALL <span style="color: #333333;">DAS SCHICKSAL LESBISCHER, SCHWULER, BISEXUELLER, TRANS*,  INTER* und QUEERER (LGBTI*Q) GEFLÜCHTETER IN BERLIN. DIE EINNAHMEN WERDEN DAHER AN DEN SCHWULENBERATUNG BERLIN e.V. GESPENDET, WOMIT DIE ARBEIT DES VEREINS GEWÜRDIGT WERDEN SOLL.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-4835" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/BSF_Wolfdown_Split_Digital-1-300x300.jpg" alt="BSF_Wolfdown_Split_Digital-1" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/BSF_Wolfdown_Split_Digital-1-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/BSF_Wolfdown_Split_Digital-1-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/BSF_Wolfdown_Split_Digital-1-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/BSF_Wolfdown_Split_Digital-1-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/BSF_Wolfdown_Split_Digital-1.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #333333;"> Jetzt wo wir die Motivation der Verwertung des nicht so alten Stoffes &#8211; <span style="font-family: NexaSlabxBold,serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="en-US"><b>BOYSETSFIREs </b></span></span></span>s/t erschien letztes Jahr und <span style="font-family: NexaSlabxBold,serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="en-US"><b>WOLF DOWN</b></span></span></span>s Incite &amp; Conspire Anfang diesen Jahres &#8211; kennen, wollen wir uns auch mal musikalisch mit der kurzen EP befassen.<br />
So fällt uns bei beiden Songs sofort ins Auge, dass sich die Stimmlagen beider Sänger sehr viel Eintönigkeit unterwerfen und Abwechslung beim Schreigesang genretypisch vernachlässigt wird.<br />
Jedoch zeigen beide Nummern eindeutig, dass die Jungs bei </span><span style="color: #333333;"><b>End Hit Records</b></span><span style="color: #333333;"> wissen wie man </span><span style="color: #333333;"><b>groovige Songs</b></span><span style="color: #333333;"> schreibt. </span></p>
<p><span style="color: #333333;"><br />
Äußerst eingängig ist dabei die ständig wiederholte Phrase </span><span style="color: #333333;"><b>&#8222;Dig your grave&#8220;</b></span><span style="color: #333333;"> &#8211; übrigens passend zum Songtitel &#8211; in <strong>BOYSETSFIRE</strong>s Teil der EP.<br />
Nicht nur die dünne Art der Vocals, sondern eben auch diese repetitive zweite Hälfte des Songs lassen vielleicht den einen oder anderen </span><span style="color: #333333;"><b>Converge-Fan</b></span><span style="color: #333333;"> aufhorchen und man kriegt das Bild von angeketteten Mathcore-Veteranen, die nicht hundert Prozent geben dürfen und den </span><span style="color: #333333;"><b>NYC-Hardcore</b></span><span style="color: #333333;"> emulieren sollen, nicht mehr aus dem Kopf, da die Nummer von <strong>BOYSETSFIRE</strong> noch lange nicht den gleichen Punch hat.<br />
Rifftechnisch bedienen die US-Amerikaner hier typische alte Hardcore-Rhythmen und Melodien, was keinesfalls schlecht ist und die eher die traditionelle Seite der Post-Hardcorer aufzeigt.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Nachdem <em>&#8222;Dig your grave&#8220;</em> sein schnelles Ende gefunden hat, da es mit ungefähr 3 Minuten Spiellänge ganze 1:40 Minuten kürzer als <strong>WOLF DOWN</strong>s Anteil ist &#8211; der Grund dafür wird sich aber auch gleich aufklären &#8211; , wird dem Hörer schnell klar, dass er sich vom </span><span style="color: #333333;"><b>Moshpit</b></span><span style="color: #333333;"> fernhalten sollte.<br />
Bei <strong>WOLF DOWN</strong> gibt es sofort mit tief gestimmten Gitarren und einer Menge &#8222;Gechugge&#8220; aufs </span><span style="color: #333333;"><b>Fressbrett</b></span><span style="color: #333333;">, wenn man nicht bei 3 an der Bar am anderen Ende vom Club steht.<br />
Die Vocals überzeugen hier mit tieferen Shouts als auf Song 1 und wirken direkt stärker abgemischt, aber nicht überbearbeitet, wie viele jetzt vielleicht vermuten werden.<br />
Den Namen </span><em><span style="color: #333333;">&#8222;The Fortress&#8220;</span></em><span style="color: #333333;"> hat der Song sich definitiv verdient, denn nun kommen wir zu dem was die Länge des Songs hier ausmacht: </span><span style="color: #333333;"><b>ausfallende, langsame und lange Breakdowns</b></span><span style="color: #333333;">. Davon gibt es so viele, dass man gar nicht weiß ob man sie jetzt zählen sollte oder direkt als eine gesamte </span><span style="color: #333333;"><b>&#8222;Breakdown-Festung&#8220;</b></span><span style="color: #333333;">, getreu dem Titel, auffassen soll.<br />
Diese sind zwar definitiv auch für den ein oder anderen Breakdownpazifisten moshtauglich, übernehmen aber instrumental doch stark die Überhand. Das macht das Gesamtwerk nicht gerade musikalisch interessant und verlangsamt den Song bis zu einem eher unerwarteten Ende.<br />
Wo viele jetzt wahrscheinlich nur das einfache Ausklingen der Gitarren mit viel Verzerrung erwarten, taucht aus dem Nichts ein Sample eines alten </span><span style="color: #333333;"><b>Country-Songs</b></span><span style="color: #333333;"> auf und haut auch geübte Hörer wie mich, die zuvor bereits jeden einzelnen </span><span style="color: #333333;"><b>äußerst berechenbaren Breakdown</b></span><span style="color: #333333;"> erahnen konnten, vorerst aus der vorher aus Notizen zusammengebastelten Rezension heraus.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4839" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/wqdqwd-300x151.png" alt="wqdqwd" width="549" height="276" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/wqdqwd-300x151.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/wqdqwd-1024x516.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/wqdqwd-555x278.png 555w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/wqdqwd-750x378.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/wqdqwd.png 1373w" sizes="auto, (max-width: 549px) 100vw, 549px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Filter – Und jetzt?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gewaltmaschine]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 May 2016 09:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[albumreview]]></category>
		<category><![CDATA[Breakdown]]></category>
		<category><![CDATA[Filter]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 08.04.2016 hat die Band Filter ihr 7. Studioalbum veröffentlicht. Die Industrial-Alternative-Rock-Metal Band bringt nach 3 Jahren endlich was Neues auf den Markt. Doch ob „Crazy Eyes“ wirklich so verrückt ist, müssen wir noch herausfinden &#8230; Ihr kennt das sicher: Man kauft ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE">Am 08.04.2016 hat die Band <b>Filter</b> ihr 7. Studioalbum veröffentlicht. Die Industrial-Alternative-Rock-Metal Band bringt nach 3 Jahren endlich was Neues auf den Markt. Doch ob „Crazy Eyes“ wirklich so verrückt ist, müssen wir noch herausfinden &#8230;</p>
<p lang="de-DE">Ihr kennt das sicher: Man kauft sich ein neues Album von einer altbekannten Band und ist voller Hoffnung. Wird die Platte gut? Kann sie an die guten alten Zeiten anknüpfen? Orientiert sich die Scheibe an der letzten oder bekommt man vielleicht was völlig Neues zu hören? In welche Richtung entwickelt sich die Band?</p>
<blockquote>
<p lang="de-DE">St. Breakdown</p>
</blockquote>
<p lang="de-DE">Und dann sitzt man da und traut sich gar nicht, die CD einzulegen. Irgendwie hat man das ungute Gefühl, gleich enttäuscht zu werden. Aber es hilft ja alles nichts. Die einzige Alternative wäre, die CD in den Schrank zu stellen. Und da das wiederum komplett sinnlos wäre, gibt man sich einen Ruck, entrichtet ein Stoßgebet an den Schutzheiligen der schweren Gitarren und des Grooves (St. Breakdown), reißt die Platte aus ihrer Hülle, befiehlt dem Player sich zu öffnen, stopft den Plastikrundling hinein und drückt (nach Maximierung der Lautstärke) auf PLAY!</p>
<blockquote>
<p lang="de-DE">I&#8217;ve got my reasons and my reasons are sound</p>
</blockquote>
<p>I&#8217;ve got my reasons and my reasons are sound<br />
I&#8217;ve got my reasons and my reasons are sound<br />
I&#8217;ve got my reasons and my reasons are sound<br />
I&#8217;ve got my reasons and my reasons are sound<br />
I&#8217;ve got my reasons and my reasons are sound<br />
I&#8217;ve got my reasons and my reasons are sound<br />
I&#8217;ve got my reasons and my reasons are sound</p>
<p lang="de-DE">JA, ICH HABE ES VERSTANDEN! Himmel, Arsch und Zwirn. Verflucht und zugenäht. Mir fehlen die Worte. Zumal ich während des Openers<em> &#8222;Mother E&#8220;</em> sowieso die ganze Zeit damit beschäftigt war die Anlage dazu zu bringen, leiser zu werden, was aber recht schwer war, denn es zieht sich einem irgendwie alles zusammen. Man will nicht mehr. Und man denkt sich: „Warum bloß? Verflucht, ich muss noch 50 min durchhalten!“ Denn eins ist klar: kneifen ist nicht.</p>
<blockquote>
<p lang="de-DE">Wie schon Lars Ulrich einst bemängelte: „Die Albumkultur stirbt, die Leute hören nur noch einzelne Lieder.“</p>
</blockquote>
<p lang="de-DE">Deshalb höre ich weiter. Immerhin kann es nur besser werden. Zumal Sänger Richard Patrick ja &#8211; wie bereits mehrfach erwähnt &#8211; seine Gründe hat (möglicherweise haben sie etwas mit Sound zu tun).</p>
<p lang="de-DE">Also geht es weiter. Die erste Hälfte der Platte ist voll mit Sounds, Effekten und einer eher düsteren Atmosphäre. Im Gegensatz zu dem letzten Album &#8222;The Sun Comes Out Tonight&#8220; verzichtet man auf schwere Gitarrenwände, stattdessen wird mit einem bedrohlichen Industrial Sound gearbeitet. Wenn man sich darauf einlässt, wirkt das Ganze sogar eindringlich und hypnotisch. Dass sich Richard Patrick dem Albumprozess komplett hingegeben hat hört man. Er leidet, ist in seiner Welt, lebt die Musik, gibt alles. Er arbeitet viel mit seiner Stimme, wird sehr laut, dann wieder so leise, dass man näher an die Boxen rücken muss. Natürlich macht er ganz viel mit Sounds. Den typischen Hall auf der Stimme muss der gemeine <strong>Filter</strong>-Fan selbstverständlich nicht missen. Der Name &#8222;Crazy Eyes&#8220; passt auf jeden Fall. Man hat das Gefühl, ein Verrückter mit hervorquellenden Augen erzählt seine Geschichte und bittet um Erlösung.</p>
<blockquote>
<p lang="de-DE">Erlösung</p>
</blockquote>
<p lang="de-DE">Nachdem man sich &#8211; als Glaubensbruder des St. Breakdowns – durch die erste Hälfte, die ersten 30 Minuten kämpfen musste, hört man endlich richtige, echte Gitarren. Sogar ein Schlagzeug! Herr Gott, im Song<em> &#8222;Your Bullets&#8220;</em> könnte man sogar von Metal sprechen! Gitarrenriffs, Double Bass&#8230; endlich geht es vorwärts! Doch lange währt die Freude nicht. Kaum hat man sich eingegrooved ist das Ganze auch schon wieder vorbei. Der letzte Song geleitet einen ganz sanft ans Ende der CD. Man hat das Gefühl, dass die Aufnahme friedlich einschläft und stirbt. Irgendwie klingt das schön. Doch man bekommt auch Angst. Ist mit &#8222;Crazy Eyes&#8220;, dem 7. Studioalbum von <b>Filter</b>, auch das Ende des Rocks besiegelt? Man kann nur hoffen und weitere Gebete entrichten. Vielleicht ist es ja nur so eine „Phase“. Die Hoffnung stirbt zuletzt!</p>
<blockquote>
<p lang="de-DE">Unterm Strich</p>
</blockquote>
<p lang="de-DE">Ein Album, das sicherlich interessant ist und seinem Namen alle Ehre macht. Wer Industrial mag und auf echte Instrumente größtenteils verzichten kann, ist hier sicher gut aufgehoben. Zudem muss man sich mit dem durchaus sonderbaren Gesang arrangieren. Auf jeden Fall nichts zum Mitsingen, Tanzen, Ausrasten, Eskalieren. Nichts für richtige Wikinger, Barbaren oder Kriegsherren. Eher Stoff um darüber zu diskutieren. Vielleicht ja was für Kunstliebhaber.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/eoKocPjpvVg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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