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	<title>Chicago Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Chicago Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Für die etwas spezielleren Hörer – WAR BRIDES</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rudi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 May 2017 07:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
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		<category><![CDATA[Punk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>WAR BRIDES – Regrets Veröffentlichungsdatum: 28.04.2017 Dauer: ca. 31 Minuten Label: Triple Eye Industries Genre: Hardcore-Punk WAR BRIDES = Hardcore-Punk. Durch Politik und Gesellschaftskritik beeinflusste Musik-Genres wie dieses sollten, gerade im heutigen Amerika, eine Vielzahl an behandelbaren Themen vorfinden. Ob die Jungs ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>WAR BRIDES </strong>– Regrets<br />
Veröffentlichungsdatum: 28.04.2017<br />
Dauer: ca. 31 Minuten<br />
Label: Triple Eye Industries<br />
Genre: Hardcore-Punk</p>
<p><strong>WAR BRIDES = </strong>Hardcore-Punk. Durch Politik und Gesellschaftskritik beeinflusste Musik-Genres wie dieses sollten, gerade im heutigen Amerika, eine Vielzahl an behandelbaren Themen vorfinden. Ob die Jungs von <strong>WAR BRIDES</strong> aus Chicago ihre Aussagen jedoch auch gekonnt musikalisch in den Vordergrund drängen können, wird sich zeigen. Möglicherweise sind es ja sie, welche diesem doch mittlerweile etwas eingestaubten Genre mit &#8222;Regrets&#8220; neuen Glanz verleihen können.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="775" class="alignnone wp-image-17519 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/War-Brides-10-1024x775.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/War-Brides-10-1024x775.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/War-Brides-10-300x227.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/War-Brides-10-750x568.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/War-Brides-10.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Eines vorweg:&nbsp;&#8222;Regrets&#8220; ist sperrig. Sperrig im Sinne einer sehr dichten Klangfülle, welche teilweise nur ein Haar an Überladung vorbeischrammt und es somit erschwert, einen wirklichen Groove aufzubauen.</p>
<p>Genau so beginnt auch der erste Track namens <em>&#8222;Clean&#8220;</em>. Durch die gleich zu Beginn einsetzende Polyrhythmik des Schlagzeugs und des verzerrten Riffs wird schnell klar, dass&nbsp;&#8222;Regrets&#8220; kein Album zum nebenher hören ist. Dieser Eindruck wird zusätzlich durch emotionsreiche Vocals unterstützt, welche in eigenartiger, jedoch passender Verbindung zum Klangbild stehen.</p>
<h4>Schema F?</h4>
<p>Dieser Stil zieht sich dabei durch das gesamte Album und wird dabei nur von wenigen Ausnahmen gebrochen. Eine dieser Ausnahmen ist <em>&#8222;Designer Life&#8220;</em>. Ein Song, dessen Fokus hörbar auf die Hardcore-Einflüsse gelegt wurde. Dies endet dabei in einem durchgängigen Riff, welches stark durch Drums und die wiederholt schwermutigen Vocals untermalt wird.</p>
<p>Diesem Schema folgen anschließend ebenfalls die beiden nächsten Tracks <em>&#8222;Halitosis&#8220;</em> und <em>&#8222;Ode To An Old Man&#8220;</em>. Mit <em>&#8222;Cubano&#8220;</em> ertönt dann ein Stück, welches beinahe experimentell anmuten lässt und wiederholt die Besonderheiten des Albums hervorhebt. Diese liegen unter anderem in den „heulenden“ Vocals, welche jedem Song eine leichte Dramatik verleihen, jedoch für “normalen“ Hörer gewöhnungsbedürftig sein sollten.</p>
<p><img decoding="async" width="1024" height="683" class="alignnone wp-image-17518 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/War-Brides-7-1024x683.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/War-Brides-7-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/War-Brides-7-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/War-Brides-7-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/War-Brides-7-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/War-Brides-7.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>In <em>&#8222;Human Cow&#8220;</em> und <em>&#8222;Thyme&#8220;</em> verlagert sich das Klangbild nun wieder auf „punkigere“ Gefilde, welches sich durch schnelle Drums und Gitarren-Parts von den Vorgängern abheben.</p>
<p>Zum Abschluss packt <em>&#8222;Marrow&#8220;</em> dann noch einmal beide Stilrichtungen unter einen Hut, schafft es aber nicht, sich noch einmal besonders hervorzuheben.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/warbrideschicago/">Facebook</a></p>
<p><a href="https://warbrides.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<hr>
<p><em><strong>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von:</strong></em> Rudi</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wer flüchtet ist nie frei &#8211; ESCAPE IS NOT FREEDOM</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2017 11:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative]]></category>
		<category><![CDATA[Chicago]]></category>
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		<category><![CDATA[Goldsmith]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ESCAPE IS NOT FREEDOM &#8211; Goldsmith Veröffentlichungsdatum: 24.02.2017 Dauer: 42:07 Min. Label: Unsigned Stil: Sludge/Noise Rock/Alternative Wer in den Neunzigern groß geworden ist, dem dürften Begriffe wie &#8222;Amphetamine Reptile Records&#8220; bekannt vorkommen. Alles was damals schräg, krachig und seltsam lärmte, fand dort ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wer-fluechtet-ist-nie-frei-escape-is-not-freedom/">Wer flüchtet ist nie frei &#8211; ESCAPE IS NOT FREEDOM</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ESCAPE IS NOT FREEDOM </strong>&#8211; Goldsmith<br />
Veröffentlichungsdatum: 24.02.2017<br />
Dauer: 42:07 Min.<br />
Label: Unsigned<br />
Stil: Sludge/Noise Rock/Alternative<span id="more-15055"></span></p>
<p>Wer in den Neunzigern groß geworden ist, dem dürften Begriffe wie &#8222;Amphetamine Reptile Records&#8220; bekannt vorkommen. Alles was damals schräg, krachig und seltsam lärmte, fand dort seinen Platz. Und <strong>ESCAPE IS NOT FREEDOM</strong> hätten sich mit &#8222;Goldsmith&#8220; auf dem Label nahtlos in den Kader einfügen können. Stellt euch einfach simple Beats vor, die mit gedroppten Klampfen und schiefem Geplärre des Sängers kombiniert werden. Zwar taucht auch ab und an Frauengesang (<em>&#8222;Annul&#8220;</em>) auf, aber irgendwie werde ich nicht warm damit.</p>
<p>Überhaupt ist das Album ein zweischneidiges Schwert, welches manchmal meine volle Aufmerksamkeit hat, nur um mich danach wieder völlig kalt zu lassen. Brachiale Dröhnungen wie <em>&#8222;Night Light&#8220;</em> oder <em>&#8222;Migraine&#8220;</em> plätten einem schön die Ohren, dass es <strong>Günther Jauch</strong> grün vor Neid werden lässt. Sumpfige Töne vom Griffbrett stehen <strong>ESCAPE IS NOT FREEDOM</strong> einfach am besten zu Gesicht, denn dann erinnern die Kerle aus Chicago durchaus an alte Glanztaten von <strong>THE MELVINS</strong> und frühe <strong>SMASHING PUMPKINS</strong>.</p>
<h4><strong>Schräg, schräger, ESCAPE IS NOT FREEDOM</strong></h4>
<p>Abgesehen von den tonnenschweren Saiteneruptionen, beschließt das Trio ihren Sound noch mit noisigem Geklimper aufzulockern. Für mich als Weirdo natürlich ein gefundenes Fressen. Schließlich gibt es nichts Besseres, als einer Band zu frönen, die selbst stolzen &#8222;Anti-Hörern&#8220; zuwider sind. <em>&#8222;Sodium&#8220;</em> bietet dafür ein hervorragendes Beispiel. Das rollt und grollt einfach nur stumpf im Gehör herum und findet sich bei mir prompt 3 Mal hintereinander im Player.</p>
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<p><em>&#8222;Dispossess&#8220;</em> hingegen klingt wie eine gelungene, weibliche Version von <strong>JESU</strong>. Jetzt macht es auch bei mir klick, denn der Frauengesang passt hier wunderbar. Was besonders bei den Beiträgen von Gastsängerin <strong>Emily Jancetic</strong> auffällt, ist der komplette Verzicht von anderen Vocals. Für mich insofern ein Pluspunkt, da es genügend Platten gibt, die vor Sessionmitgliedern überquellen, aber man selber ohne einen Blick im Booklet nicht wüsste, wann der oder diejenige zu hören ist. Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel. Doch &#8222;Goldsmith&#8220; hebt sich damit ein wenig aus der Masse raus.</p>
<p>Akustische Belästigung findest du <a href="https://escapeisnotfreedom.bandcamp.com/album/goldsmith">HIER</a></p>
<h4>Nicht jeder Schmied ist gesegnet</h4>
<p>Was mir bei dem Album leider einen Strich durch die Rechnung macht, ist die Durchschnittlichkeit. Auch wenn mir einige Lieder im Kopf hängen geblieben sind, so überzeugt der Rest leider nicht. Dazu sind die Songs zu unspektakulär geschrieben. Manchmal reichen halt alle Bemühungen nicht aus, um jeden zufriedenzustellen. Das macht &#8222;Goldsmith&#8220; zu keinem schlechten Album, nur ist es halt auch nicht besonders auffällig in Form von Songwriting, Klang und Stimme.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wer-fluechtet-ist-nie-frei-escape-is-not-freedom/">Wer flüchtet ist nie frei &#8211; ESCAPE IS NOT FREEDOM</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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