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	<title>Crossover Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Crossover Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<item>
		<title>FRENEMY SOCIETY &#8211; Sterbeskunst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2019 06:12:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Crossover]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[frenemy society]]></category>
		<category><![CDATA[nordhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Nu Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Montag setzt der Woche schonmal dir Hörner auf... Mit FRENEMY SOCIETY haben wir hier ein Crossover-Werk - einem Genre dem ja oft das Ableben schon beschienen wird von mancher Seite.</p>
<p>Wie untot oder lebendig es ist versuchen die Jungs aus Nordhausen uns zu zeigen. Ob und wie das klappt schaut sich mal Daniel an.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">FRENEMY SOCIETY &#8211; &#8222;Ars Moriendi&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 02.11.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 41:52 Min.<br />
<strong>Label: </strong>self-released<br />
<strong>Genre:</strong> Nu-Metal/Crossover </div></div></div></p>
<p>Ja, der Titel des Albums bedeutet tatsächlich auch den Titel des Artikels hier. &#8222;Ars Moriendi&#8220; nennt sich das Debüt der <strong>Nordhausener</strong> (witzig, dass ich da an <strong>Korn</strong> denken muss) von <strong>FRENEMY SOCIETY</strong>, welches Anfang November das Licht der Öffentlichkeit erblickt hat und mir nun zugespielt wurde. Auf den Socials der Band liest man bereits, dass sie sich nicht auf irgendein Genre festlegen wollen, aber schon mit dem<strong> Nu-Metal</strong> liebäugeln, bzw. auch <strong>Crossover</strong> sicher eine treffende Beschreibung ihres Stils sei. Wie oft liest man heutzutage, dass beides nicht mehr funktioniert, oder gar <strong>tot</strong> sei. Ich bin gespannt und lass mich mal darauf ein.&nbsp;</p>
<h4>DUOLINGO</h4>
<p>Ich bin ja nun wirklich nicht drin in der Materie, aber beim Albumcover muss ich erstmal an <strong>Black Metal</strong> denken. Noch jemand? Irgendwie finde ich aber gut, dass dadurch direkt <strong>Aufmerksamkeit</strong> geweckt wird. Mit der Pole Position kommt man direkt zum Punkt. <em>&#8222;Wake Up&#8220;</em> fordert genau das, was der Name sagt und schafft das auch bereits ab der ersten Sekunde. Sofort brettern die Gitarrenwände auf einen nieder und der namensgebende Satz wird durch das allseits beliebte<strong> F-Wort</strong> untermauert. Leider wird der Text mit einem Stilmittel dargeboten, das ich persönlich absolut nicht mag: <strong>Deutsch und Englisch in einem Song</strong>. Damit kam ich noch nie klar, weil es sich in meinen Ohren einfach beißt. Dafür macht der Song an sich wirklich Spaß und ich fühle mich auch ein wenig an die <strong>goldene Ära</strong> des Nu-Metal erinnert. Auf Albumlänge kommt besagter<strong> Sprachwechsel</strong> leider noch des Öfteren vor, was das Hörerlebnis für mich stellenweise sehr <strong>anstrengend</strong> macht. Die Titel, welche allerdings nur auf eine Sprache setzen machen <strong>klanglich</strong> aber reichlich her. Ich bin wirklich angetan vom <strong>Sound</strong>, besonders, wenn man sich die Veröffentlichungen anhört, welche vor dem Album erschienen sind.<em> &#8222;The Darkness&#8220;</em> beispielsweise erschien bereits 2015 auf einer EP und klingt auf &#8222;Ars Moriendi&#8220; um Welten <strong>besser und runder</strong>.&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-34791 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/FS-band-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/FS-band-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/FS-band-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/FS-band-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/FS-band.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Der <strong>Gesang</strong> selbst bewegt sich recht <strong>abwechslungsreich</strong> zwischen rap-ähnlichen Vocals und Shouts und weiß <strong>größtenteils</strong> auch zu überzeugen. Leider klingen die nicht aggressiven Parts teilweise <strong>unausgereift</strong> beziehungsweise erzwungen. Ich kann mir vorstellen, dass man dies eventuell mit gesungenen Refrains ausmerzen könnte. Wäre definitiv mal einen Versuch wert. Denn was mir auch schmerzlich fehlt, sind <strong>Melodien</strong>. Hier und da findet man zwar ein paar Ansätze, aber eingängige Hooks vermisse ich komplett. Der einzige <strong>Lichtblick</strong> zu diesem Thema kommt ausgerechnet erst am Ende und nennt sich <em>&#8222;Lass mich los&#8220;</em>. Hier zeigen <strong>FRENEMY SOCIETY</strong>, dass sie es doch können. Bitte in Zukunft mehr davon! Trotz der überwiegenden Kritikpunkte muss ich der Band aber zwei Dinge anrechnen, und diese wiegen dann auch schwer: <strong>Mut und Kreativität</strong>! Laut eigener Aussage machen die Herren, worauf sie eben Bock haben, und das sollen sie auch gern weiter so tun. Für meine Begriffe nur gern melodischer.&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/frenemysociety">FRENEMY SOCIETY im facebook</a></p>
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		<title>ENFORCED &#8211; Kompromisse an die Wand!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jul 2019 09:42:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
		<category><![CDATA[Crossover]]></category>
		<category><![CDATA[Encorced]]></category>
		<category><![CDATA[Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Municipal Waste]]></category>
		<category><![CDATA[Suicidal Tendencies]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier geht's los! Gnadenlos, makellos und ... phantasielos?<br />
Wir haben ENFORCED mit ihrer neuen Veröffentlichung "At the Walls" vor uns und sagen dir, was du davon erwarten kannst.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>ENFORCED &#8211; &#8222;At The Walls&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 19.07.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 26:25 Min.<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong>WAR Records<br />
<strong>Genre:</strong> ThrashMetal / Crossover<br />
</div></div></div>
<p>&#8222;<strong>ENFORCED</strong>? Nie gehört!&#8220; &#8211; so geht es wohl den meisten hier. Mir übrigens auch, bis ich in den Genuss des ersten Langspielers der Jungs aus Richmond, Virginia gekommen bin. Die Namensähnlichkeit zu <strong>ENFORCER</strong> entlockt einem nur so lange ein leises Grinsen, bis man die ersten Töne von &#8222;At the Walls&#8220; vernimmt. Die beiden Bands trennt mehr als nur ein Buchstabe, musikalisch liegen Welten zwischen den schwedischen Speed- und Glammetallern und den Hardcore-Amis. Gut, beide orientieren sich an den <strong>Klängen der glorreichen 80er Jahre</strong>. Doch während <strong>ENFORCER</strong> ihre Zuhörerschaft mit feiner Technik und melodiösen Hymnen erfreuen, verfolgen <strong>ENFORCED</strong> einen anderen Plan:<strong> voll auf die Zwölf!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Alte Songs im neuen Gewand</h3>
<p>&#8222;At the Walls&#8220; ist zum Großteil eine<strong> Fusion der beiden Demos</strong> der Band aus dem Jahr 2007, &#8222;Retailation&#8220; und &#8222;Demo 2017&#8220;. Nur die beiden ersten Tracks,<em> &#8222;Reckoning Force&#8220;</em> und <em>&#8222;Skinned Alive&#8220;</em>, hat die Band für das Album geschrieben. Dementsprechend ist auch nur der Sound wirklich &#8222;neu&#8220;. Im Vergleich zu den Demobändern klingt der deutlich <strong>glatter und &#8222;moderner&#8220;</strong> (weniger Kanten, mehr Bass). Als Verfechter eines rauhen, puren Sounds bin ich davon wenig begeistert, gebe aber zu, dass das Album nicht über- oder gar todproduziert ist. Das neue Klangbild wird wohl dabei helfen, den Bekanntheitsgrad der Band zu erhöhen.</p>
<p><iframe title="Reckoning Force" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/s6xkFABPRmM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Schnörkellos, gnadenlos &#8211; phantasielos?</h3>
<p>Wie in der Einleitung bereits angedeutet, klingen die Songs von <strong>ENFORCED</strong>, als wären sie <strong>von einer Abrissbirne komponiert</strong> worden. Derart brutal geht es zur Sache, dass Crossover-Größen wie <strong>MUNICIPAL WASTE</strong> oder die Legenden von <strong>SUICIDAL TENDENCIES</strong> in puncto Härte den Hut vor den Emporkömmlingen aus Richmond ziehen müssen. Jedoch gilt das nicht für die <strong>Rafinesse beim Songwriting. </strong>Den Songs fehlt es leider oft an belebenden Elementen. So klingt &#8222;At the Walls&#8220; ein bisschen wie ein halbstündiger Proberaumjam, den man mehr oder weniger willkürlich in 9 Tracks unterteilt hat. Die klingen teilweise so gleich, dass es selbst für geübte Crossover-Ohren schwer sein dürfte, einzelne Parts den jeweiligen Liedern zuzuordnen. Auch die Leads kommen fast so grau wie das Album-Cover daher. Melodien oder Soli sind selten und ähneln sich teilweise auf penetrante Weise (z.B. Soli <em>&#8222;At the Walls of Antioch&#8220;</em> &#8211; <em>&#8222;Reckoning Force&#8220;</em>). Dafür wird man mit einer <strong>LKW-Ladung Divebombs</strong> zugeschüttet, die irgendwann den Charakter der Tracks noch weiter verschmelzen lassen. Kreativ geht anders.</p>
<h3>Perfekter Soundtrack zum Abgehen</h3>
<p>Man muss den Jungs aber zugute halten, dass Hardcore/Crossover-Thrash nun einmal nicht das filigranste oder technischste Genre ist. Abwechslungsreiches Songwriting darf man vielleicht auch nicht unbedingt erwarten. Wer aber <strong>einfach nur Spaß haben</strong> und sich eine halbe Stunde lang musikalisch die Jacketkronen polieren lassen möchte, der wird an &#8222;At the Walls&#8220; viel Freude haben. Wenn die Jungs es schaffen, noch mehr Leben in ihre Songs zu bringen, steht uns viel Gutes bevor!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Trauriger Verlust für LINKIN PARK-Fans</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schneemensch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jul 2017 19:09:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Chester Bennington]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Cornell]]></category>
		<category><![CDATA[Crossover]]></category>
		<category><![CDATA[Linkin Park]]></category>
		<category><![CDATA[New Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Stone Temple Pilots]]></category>
		<category><![CDATA[Suizid]]></category>
		<category><![CDATA[usa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Chester Bennington, Sänger von LINKIN PARK, hat im Alter von 41 Jahren Selbstmord begangen.&#160; Laut Polizeiquellen soll sich der Sänger in seinem Privatanwesen in Palos Verdes Estates, in L.A. (Kalifornien, USA) erhängt haben. Sein Körper wurde heute gegen 9Uhr (Ortszeit) gefunden. Der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/trauriger-verlust-fuer-linkin-park-fans/">Trauriger Verlust für LINKIN PARK-Fans</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Chester Bennington</strong>, Sänger von <strong>LINKIN PARK,</strong> hat im Alter von 41 Jahren Selbstmord begangen.&nbsp;<br />
Laut Polizeiquellen soll sich der Sänger in seinem Privatanwesen in Palos Verdes Estates, in L.A. (Kalifornien, USA) erhängt haben. Sein Körper wurde heute gegen 9Uhr (Ortszeit) gefunden. Der Sänger hinterlässt sechs Kinder von zwei Frauen.</p>
<h3>Mögliche Ursachen</h3>
<p>Seine Drogenprobleme und Alkoholmissbrauch waren oft Schlagzeilen und wurden auch selbst von ihm in manchen Interviews thematisiert.&nbsp;Auch die Kindheit, in der <strong>Chester Bennington</strong> von einem älteren Mann missbraucht wurde, hat ihn oft an diesen Schritt denken lassen. Suizid ist auch in einigen Songs von <strong>Linkin Park</strong> ein Motiv.<br />
Auch die Freundschaft zu <strong>Chris Cornell</strong>, welcher vor kurzem ebenso den Suizid vollzog, könnte ein Grund gewesen sein. Heute wäre <strong>Chris Cornell</strong> 53 Jahre geworden.</p>
<h3>Leben und LINKIN PARK</h3>
<p><strong>Bennington</strong> wurde am 20. März 1976 in Phoenix, Arizona, geboren. Seit 1993 war er in diversen Bands als Sänger tätig, seit 1998 als Mitglied bei&nbsp;<strong>LINKIN PARK</strong>, die damals noch <strong>Hybrid Theory</strong> hießen. Mit <strong>LINKIN PARK</strong> nahm er 9 Studioalben auf. Zuletzt hat er sich dabei auch von einigen Songs der Band distanziert. Zudem war er mehrere Jahre als Sänger der <strong>STONE TEMPLE PILOTS </strong>tätig. Darüber hinaus hatte er auch kleinere, sog. Cameo-Auftritte in Filmen wie <strong>Crank 1</strong> &amp; <strong>2</strong> und <strong>SAW 3D</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<div class="textBlock">
<p class="noads"><strong>Anmerkung der <em>SILENCE</em>-Redaktion:</strong> Leider kann es passieren, dass&nbsp;depressiv&nbsp;veranlagte Menschen sich nach Berichten dieser Art in der Ansicht bestärkt sehen, dass das Leben wenig Sinn habe. Sollte es<strong> dir </strong>so ergehen, kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge. Hilfe findest du bei kostenlosen Hotlines wie&nbsp;<strong>0800-1110111&nbsp;</strong>oder&nbsp;<strong>0800-3344533</strong>.</p>
</div>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/trauriger-verlust-fuer-linkin-park-fans/">Trauriger Verlust für LINKIN PARK-Fans</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
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		<title>&#8222;Fuck people!&#8220; &#8211; Musik ist wichtiger als Politik</title>
		<link>https://silence-magazin.de/fuck-people-musik-ist-wichtiger-als-politik/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=fuck-people-musik-ist-wichtiger-als-politik</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2017 09:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Billie Holiday]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SKINDRED sind im Dezember auf ihrer Tour durch Deutschland gekommen und haben einige Shows gespielt. Für mich ein Muss als Fan der Band und als Musiker in einer Skaband. In Wiesbaden konnte ich vor dem Konzert noch mit Sänger Benji sprechen, wobei ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SKINDRED</strong> sind im Dezember auf ihrer Tour durch Deutschland gekommen und haben einige Shows gespielt. Für mich ein Muss als Fan der Band und als Musiker in einer Skaband. In Wiesbaden konnte ich vor dem Konzert noch mit Sänger <strong>Benji</strong> sprechen, wobei einige Themen zur Sprache kamen und sich ein sehr entspanntes und interessantes Gespräch entwickelt hat.</p>
<h4>S: Benji, Hallo! Danke für deine Zeit! Ihr seid ja momentan mitten in eine Tour. Wie läuft es so für euch?</h4>
<p><strong>B</strong>: Ich sage dir, das ist die beste Tour, die wir bisher in Deutschland hatten. Wir waren schon mehrmals in Deutschland auf Tour, aber diese hier entwickelt sich gerade wirklich zu einer besonderen. Es scheint sich immer mehr auszuzahlen, dass wir auf so vielen Festivals wie dem <strong>Hurricane</strong>, dem <strong>Southside</strong> oder <strong>Wacken</strong>, <strong>Rock am Ring</strong> etc. spielen. Es kommen jetzt immer mehr Leute zu den Hallenkonzerten, um <strong>SKINDRED</strong> zu sehen. Wir verkaufen oft um die 1000 Karten pro Abend. Das ist fantastisch. Für uns wird damit ein Traum war.</p>
<h4>S: Also könnt ihr bestätigen, dass es heute für Bands viel wichtiger ist zu touren, als regelmäßig CDs rauszubringen?</h4>
<p><strong>B</strong>: Absolut. Das gilt eigentlich für jede Musik. Touren ist am wichtigsten dabei. In ein Studio gehen und was aufnehmen kann heutzutage jeder. Und durch die Möglichkeiten von ProTools kann man dort auch sehr einfach cheaten. Aber live auf die Bühne zu gehen, bedeutet, ohne solche Hilfsmittel deine Musik rüberbringen zu müssen. Dann zählt, was du kannst. Ich denke, <strong>SKINDRED</strong> ist eine Liveband. Vor allem anderen. Und das merkst du auch.</p>
<h4>S: Ich denke auch, gerade auch in der Metalszene achten die Fans auf sowas und schätzen es eher, wenn die Musik nicht einfach nur glattgebügelt ist, sondern noch ehrlich und direkt von den Musikern kommt.</h4>
<p><strong>B</strong>: Ich glaube auch, die Leute können da gut unterscheiden und merken, was Scheiße ist und was nicht. Man kann die Hörer nicht sehr lange täuschen. Sie kommen ja eben deswegen zu den Shows, weil sie echten Rock ‘n‘ Roll wollen. Ich sage es auch immer, <strong>SKINDRED</strong> ist nicht einfach nur eine Rock ‘n‘ Roll-Show, es ist eine Feier des Lebens. Und das erlebe ich auch Nacht für Nacht, egal ob es in Japan ist, Amerika oder Deutschland. Die Leute feiern richtig, wenn sie zu einer Show von <strong>SKINDRED</strong> kommen. Nicht viele Bands können so etwas bieten.</p>
<h4>S: Absolut. Ihr spielt heute ja auch nicht zum ersten Mal in Wiesbaden. Merkt ihr das hier auch?</h4>
<p><strong>B</strong>: Ich habe es wachsen sehen. Wir sind heute zum vierten Mal hier. Zuerst waren wir in einem kleineren Club und seit dem letzten Mal spielen wir hier im Schlachthof. Es ist viel los hier. Ich liebe Wiesbaden weil <strong>Elvis Presley</strong> hier war. Da gibt es diesen Link zum Fame (lacht).</p>
<h4>S: Hier ist eine gute Gegend für solche Musik.</h4>
<p><strong>B</strong>: Das merkt man. Auch bei unserer Band.</p>
<h4>S: Ich selbst spiele auch in einer Skaband. Die anderen Bandmitglieder fahren nicht so auf Metal ab, kennen trotzdem aber SKINDRED und kommen zum Teil auch zu den Konzerten. So etwas sagt viel über SKINDRED aus, finde ich.</h4>
<p><strong>B</strong>: Meine Meinung ist auch, dass <strong>SKINDRED</strong> eine Crossover-Band ist. Und wenn ich Crossover sage, meine ich nicht, dass Leute, die nur Metal hören und zu <strong>SKINDRED</strong> kommen, danach anfangen, Reggae zu hören und umgekehrt. Wir sind eine Band, die Brücken baut. Durch uns kommen Leute von einer Seite der Musik zu einer anderen. Als Jugendlicher habe ich mit <strong>THE CLASH</strong> angefangen, mit<strong> THE SPECIALS</strong>. Und ich liebe diesen Kram. Es war für mich immer Musik, die verschiedene Welten zusammengebracht hat. Schwarze, die Reggae spielen und Weiße, die Metal spielen, was auch immer. Aber am Ende des Tages kommt Rock ‘n‘ Roll vom Gospel und Blues. Auf diese Wurzeln kommt es an.</p>
<h4>S: Ist es für euch auch wichtig, darauf zu achten, wen ihr mit auf Tour nehmt? Wie momentan beispielsweise ZEBRAHEAD?</h4>
<p><strong>B</strong>: Nein, eigentlich nicht. Wenn die Bands cool sind und gute Musik machen, ist das völlig ok, da sind wir sehr offen. Ich meine, <strong>SKINDRED</strong> haben mal <strong>GOGOL BORDELLO</strong> supportet, genauso wie <strong>DISTURBED</strong>. Du kannst kaum zwei Bands finden, die weiter auseinanderliegen. Wir liegen da aber dazwischen und konnten bei beiden im Vorprogramm spielen. Wir wollten bereits seit zehn Jahren eine Tour mit <strong>ZEBRAHEAD</strong> machen und waren deswegen in Kontakt mit ihnen. Timing ist manchmal alles. Jetzt hat es geklappt. Und sie liefern eine tolle Rock ‘n‘ Roll-Show, die den Eintritt auch lohnt. Sie lassen das Publikum mit einem guten Gefühl zurück und konnten ihren Alltag bereichern und verbessern. So etwas ab und zu zu haben ist wichtig in Zeiten wie momentan. Musik hat das Potenzial, das zu leisten.</p>
<h4>S: Ihr seht euch aber nicht als eine politische Band, oder?</h4>
<p><strong>B</strong>: Überhaupt nicht. Ich sehe mich einfach als einer der Typen in der Bar, um was zu trinken. Über Politik weiß ich nicht viel. &#8222;Poly&#8220; bedeutet &#8222;viel&#8220;. Und &#8222;tics&#8220; bedeutet &#8222;Vampire&#8220;. Das ist alles, was ich weiß (lacht). Ich traue Politikern nicht. Sie sind sehr auf sich selbst konzentriert. Wenn du mir einen Politiker zeigst, der mit dem selben Gehalt lebt wie jemand, der bei McDonalds arbeitet, dann überdenke ich das. Ihnen geht es ums Geld. Ich mag sie nicht. Und ich wette, dass sie mich auch nicht mögen. Aber, ich lebe nicht für die Politik. Ich lebe für die bodenständigen Leute. Das ist wichtiger und besser so.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/jpKvVQHnEV4?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>S: Das ist wohl auch für viele Fans und generell Leute aus dem Bereich eher das, was zählt.</h4>
<p><strong>B</strong>: Eben. Ich weiß wirklich auch nicht viel über Politik, ich könnte ein paar Präsidenten aus den USA nennen. Ich kann nicht mal den Namen von dem deutschen Premierminister nennen (lacht). Daher… Aber das ist es eigentlich, worüber es bei unseren Texten geht. Wir sprechen Leuten aus verschiedenen Bereichen etc. an und sagen: &#8222;Lasst uns gemeinsam leben!&#8220; Es funktioniert doch!</p>
<h4>S: Mit Musik erreicht man die Leute ja auch.</h4>
<p><strong>B</strong>: Ganz genau. Das ist der richtige Weg.</p>
<h4>S: Die Interaktion mit dem Publikum, auch dass, bzw. wenn da viel Bewegung drin ist, ist für euch doch ein wichtiges Element. Wie geht ihr damit so um?</h4>
<p><strong>B</strong>: Ich denke, wenn ich einfach nur die Songs spielen würde, würde mir das gar nichts bedeuten. Aber wenn ich damit die Menschen erreiche, und sie damit dem tristen Alltag entziehen kann, und ihnen etwas Lebensfreude damit schenken kann, ist das großartig. Es geht ja um die Verbindung. Die Leute merken bei den Shows, dass wir von der Band genauso echt sind wie sie. Wenn man uns schneidet, bluten wir genauso, wenn wir auf Toilette gehen, stinkt es. Wir sind nicht anders als sie. Ich will, dass die Leute nach dem Konzert relaxed sind und eine gute Zeit mit uns haben. Und das kann ich nur, indem ich Musik mache. Ich will ihre Herzen, aber auch ihren Verstand erreichen. So können sie sehen, dass es ganz einfach ist, gemeinsam eine gute Zeit zu haben.</p>
<h4>S: Denkst du, dass Bands wie SKINDRED, die an sich schon etwas anders ist als herkömmliche Bands, gerade deswegen auch Leute anzieht? Weil sie das sehen wollen?</h4>
<p><strong>B</strong>: Nein, denke ich nicht. Mach dir keinen Kopf darüber, anders zu sein. Wir haben auch nie darüber nachgedacht, so zu sein wie irgend jemand anderes. Wir machen unser Ding. Und ich behaupte, dass alle Musiker das tun. Scheiß auf Kopien! Tu das, was du liebst! <strong>FUCK PEOPLE!</strong> Du machst das doch zu allererst mal für dich. So sehe ich das. Wir haben mal auf dem <strong>Reading Festival</strong> gespielt, ein alternatives Festival. Und die Leute sind durchgedreht. Wir haben in <strong>Wacken</strong> gespielt, DEM Metalfestival. Und die Leute sind durchgedreht. Ich meine, ernsthaft? Menschen sind einfach Menschen, egal. Und sie wollen rocken. Ganz einfach. Komme, was wolle.</p>
<h4>S: Nur logisch. Ich habe dieses Jahr in Wacken mit THE VINTAGE CARAVAN gesprochen. Die sagen auch, sie spielen in Wacken, haben aber auch schon auf Jazzfestivals gespielt.</h4>
<p><strong>B</strong>: There you go. Musik ist einfach Musik. Meiner Meinung nach gibt es nur zwei Arten von Musik. Gute Musik und schlechte Musik. Scheiß Musik und Musik, die rockt (lacht).</p>
<h4>S: Letzten Endes muss man solche Musik auch nicht erklären.</h4>
<p><strong>B</strong>: Auf keinen Fall. Du kannst Musik nicht erklären. Musik ist ein Gefühl. Du kannst kein Gefühl erklären. Du nimmst es so, wie es ist. Die Leute sagen, was ihr geheimes Vergnügen ist, weil es vielleicht nicht sehr populär ist. Fuck it! Wenn mir was gefällt, wieso nicht. Ich zum Beispiel mag <strong>Billie Holiday</strong> (wichtige Jazz-Sängerin). Wenn mir <strong>SCOOTER</strong> gefällt, mag ich eben <strong>SCOOTER</strong>. Who cares. Da geht es ja um mich, nicht um jemand anderes.</p>
<h4>S: Klar, darum geht es ja. Sieht so aus, als würdet ihr sehr optimistisch in die Zukunft sehen.</h4>
<p><strong>B</strong>: Ich bin gleichzeitig pessimistisch und optimistisch. Ich bin sehr optimistisch der Zukunft gegenüber, aber ich lebe jeden Tag ziemlich vorsichtig. Man weiß ja trotzdem nie, was passiert. Daher sollte man das Jetzt genießen. Warte nicht auf nächste Woche, um eine gute Zeit zu haben! Mach es heute!</p>
<h4>S: Daher sind Konzerte ja auch so wichtig.</h4>
<p><strong>B</strong>: Exakt. Und so funktioniert es auch. Rock ‘n‘ Roll hat in Clubs seine Anfänge, wo er nicht recorded wurde. Die Leute haben getanzt, bevor sie angefangen haben, Musik aufzunehmen. Die Recording-Industrie ist die jüngste Industrie der Welt. Mit den Computern. Das ist schön, ersetzt aber nicht die Livekonzerte. Das ist das Beste. Du kannst dir alles auf YouTube anschauen, aber du bekommst dort nie das Feeling, das du auf Livekonzerten hast. Musik bedeutet, dass Menschen zusammenkommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Während dem Gespräch wurde klar, wie umfassend <strong>Benji</strong> mit dem Thema Musik bewandert ist und viele Zusammenhänge und Fakten er kennt. Und dass all dieses Wissen und seine Passion für Musik als etwas nicht Genrebezogenes komplett in <strong>SKINDRED</strong> einfließt. Musik bedeutet für ihn Konversation. Eine Konversation, die Menschen zusammenbringt, egal wo und wen. Weil sie in seinen Augen keine Grenzen kennt. Das macht ihn sehr sympathisch und lässt noch ein tieferes Verständnis für die Musik und die Grundhaltung von <strong>SKINDRED</strong> zu.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fuck-people-musik-ist-wichtiger-als-politik/">&#8222;Fuck people!&#8220; &#8211; Musik ist wichtiger als Politik</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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