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Trauriger Verlust für LINKIN PARK-Fans

Chester Bennington begeht Selbstmord

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Chester Bennington, Sänger von LINKIN PARK, hat im Alter von 41 Jahren Selbstmord begangen. 
Laut Polizeiquellen soll sich der Sänger in seinem Privatanwesen in Palos Verdes Estates, in L.A. (Kalifornien, USA) erhängt haben. Sein Körper wurde heute gegen 9Uhr (Ortszeit) gefunden. Der Sänger hinterlässt sechs Kinder von zwei Frauen.

Mögliche Ursachen

Seine Drogenprobleme und Alkoholmissbrauch waren oft Schlagzeilen und wurden auch selbst von ihm in manchen Interviews thematisiert. Auch die Kindheit, in der Chester Bennington von einem älteren Mann missbraucht wurde, hat ihn oft an diesen Schritt denken lassen. Suizid ist auch in einigen Songs von Linkin Park ein Motiv.
Auch die Freundschaft zu Chris Cornell, welcher vor kurzem ebenso den Suizid vollzog, könnte ein Grund gewesen sein. Heute wäre Chris Cornell 53 Jahre geworden.

Leben und LINKIN PARK

Bennington wurde am 20. März 1976 in Phoenix, Arizona, geboren. Seit 1993 war er in diversen Bands als Sänger tätig, seit 1998 als Mitglied bei LINKIN PARK, die damals noch Hybrid Theory hießen. Mit LINKIN PARK nahm er 9 Studioalben auf. Zuletzt hat er sich dabei auch von einigen Songs der Band distanziert. Zudem war er mehrere Jahre als Sänger der STONE TEMPLE PILOTS tätig. Darüber hinaus hatte er auch kleinere, sog. Cameo-Auftritte in Filmen wie Crank 1 & 2 und SAW 3D.

 


Anmerkung der SILENCE-Redaktion: Leider kann es passieren, dass depressiv veranlagte Menschen sich nach Berichten dieser Art in der Ansicht bestärkt sehen, dass das Leben wenig Sinn habe. Sollte es dir so ergehen, kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge. Hilfe findest du bei kostenlosen Hotlines wie 0800-1110111 oder 0800-3344533.


 


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6 Kommentare

  1. Lodenschwein
    22. Juli 2017 bei 11:40 — Antworten

    Zunächst mal toll von dir Schneemensch das du an derartigen Aktionen beteiligt bist wie mit den Haaren!!!! Einfach klasse!

    Mein Post ging nicht in deine Richtung ja auch wenn du den Thread verfasst hast. Es sollte Allgemein meine Wut ausdrücken die um das ableben jetzt gemacht wird.
    Ja er hat viele geprägt und begleitet aber das haben andere auch. Die Welt ist voll mit Depressiven Menschen, sie sind unter uns und um uns herum. Es berührt uns aber nur wenn das Schicksal nah genug ist und jemand “im Besteck-Kasten wühlt” den wir kennen oder der Fame ist!
    Hallo, er war drogenabhängig und alkoholsüchtig. Er lässt 6 Kinder zurück!!!
    Nein ich hab dafür kein Verständnis. Ich find das nicht für ihn tragisch! Oder für die Musikwelt oder für die Fans.
    Wir alle unser Päckchen zu tragen. Kein Plan wie weit man sein muss um diesen Schritt zu gehen aber mich nervt das man das jetzt so aufpusht.
    Am besten jetzt folgen noch Benefiz Veranstaltungen und so ein Quark!
    Er hat den freitod gewählt und ist nicht jämmerlich an einer Krankheit gestorben! Deine Entscheidung! Mein Unverständnis!
    Und mein Unverständnis um das gewese was denn “der arme Mann hatte”
    Auf jeden Fall hatte er 6 Kinder die ohne Vater aufwachsen und wahrscheinlich traumatisiert sind

    Dir auch ein schönes we

    • Schneemensch
      23. Juli 2017 bei 23:48 — Antworten

      Hallo Lodenschwein, danke für dein erneutes Feedback 🙂
      Wollte auch damit keinen ShowOff machen – nur sagen, dass evtl auch andere hinter positiven Aktionen stecken, ohne dass man es auf den ersten Blick sehen könnte, oder die es raushängen lassen.

      Deine Wut verstehe ich, sie vollends zu respektieren fällt da etwas schwerer. Klar “nervt” es, wenn ein Star mehr beachtet wird bei einem Unfall oder Selbstmord als Personen im direkten Umfeld. Dies hat natürlich immer etwas mit Relevanz zu tun.
      Auch wenn er zudem Drogenabhängig war oder des Alkoholabusus unterlag.
      Ich finde die Tragik auch oft darin, dass ja nicht das eine dem anderen folgt, sondern diese Dinge sich oft bedingen.
      Stirbt jemand nun weil er Drogen nahm (oder diesen auch mal jahrelang fernblieb und dann erneut rückfällig wurde), oder weil ihm in der Kindheit/später so krasse Dinge passierten die sein Wesen direkt änderten. Fand er dann evtl keine/falsche Hilfe?

      Ich pflichte dir bei, Ausschlachten dieser Dinge ist unschön. Schön hingegen finde ich die Reaktion vieler Fans, welche jetzt, nach Absage der Tour ihre Ticketkohle in Präventions- und Therapie-Programme gespendet haben wollen.
      Auch dies zeigt in etwa die Relevanz die der Sänger als (wichtiger) Teil der Band für viele hatte.

      Wie stehst du eigentlich zu Freitod AUFGRUND schwerer Krankheit? Was wenn jemand evtl eine Diagnose hatte wie… sagen wir Steve Jobs und er hätte nicht den Weg des “Siechtums” wählen wollen sondern wäre, evtl vorzeitig und mit der Diagnose im Unbekannten, in den Freitod gegangen?
      Ist eine psychische Krankheit nicht auch eine schwere Krankheit?
      Manche finden Hilfe, andere nicht. Mal kommt man Jahrelang wieder damit klar und das Leben schenkt einem Glück und Freude und dann kommt aus dem Nichts ein Rückfall und all das was einst sonnig war erscheint leblos, unbedeutend und die eigene Existenz fühlt sich falsch und schwach an.
      Ich bin dagegen hier zu trennen.
      Es ist ein schwieriges Thema. Ich bin dafür dass jeder Hilfe finden sollte, so schnell es geht. Eine 3-6 monatige Wartezeit für professionelle psychische Therapie oder nur ein Vorgespräch, wenn du nicht grade mit dem Bauch voller Tabletten bist, ist ein Unding.
      Und ja, nicht jeder der keinen Bock mehr auf Arbeit hat ist BurnOut-Patient, und nicht jeder mit einer depressiven Verstimmung ist Depressiv. Aber wer da wozu gehört – das würde ich gern den Menschen überlassen, die dies studiert haben. Und auch dem Ärztegeheimnis und einer gesunden Mischung aus öffentlichem Umgang mit der Problematik und intrapersonellen Entscheidungen.

      PS: Gegen Raser auf Autobahnen, Saufen als Sport und JackAss-Aktionen als Pranks auf Youtube. Auch davon werden Kinder hinterlassen – meist mehr als durch Suizid. Und um das nächste Fass anzufangen: Was dann mit Männern die ihre Frauen verlassen? Lebend und in vollem Bewusstsein? Oder Frauen die sich trennen vom Mann wenn das Kind kommt? Oder sich explizit zur alleinigen Erziehung/”Aufzucht” von Kindern entscheiden?
      Verurteilen fällt einfach, Probleme erfassen und Bearbeiten schwer.
      Mehr Geld in Präventive Systeme. Mehr Geld für Sozialarbeiter.

      Sorry für das Pamphlet…
      tl;dr
      Es ist schwierig. Lasst uns Probleme bekämpfen und Hilfen an den Ursachen finanzieren statt Finanzierung aus den Folgen zu schlagen.

  2. Lodenschwein
    22. Juli 2017 bei 7:52 — Antworten

    Was soll denn dieser Betroffenheitsduktus???
    Alle beklagen den Verlust und bla, was wohl in ihm vorgegangen ist?
    Seine Kinder sind Waisen, seine Frau (ich geh davon aus das er ne feste Kiste hatte ) ist Witwe. Soll ich ihn dafür abfeiern?
    Ich arbeite im Krankenhaus, wenn ihr mit eurem überflüssigen Mitleid nicht wisst wohin geht mal auf die Kinder Krebs Station oder geht zu den die einen Suizid überlebt haben oder ihn planen und guckt sie mit zur Seite geneigten Kopf an und sagt Ihnen wie schlimm ihr das findet!
    Ändert aber vorher noch euren whats App Staus damit auch jeder sieht wie sehr ihr das bedauert!!!!!

    • Schneemensch
      22. Juli 2017 bei 8:13 — Antworten

      Hi Lodenschwein, dieser Duktus entsteht, zumindest bei mir, aus ernsthafter Betroffenheit.
      Meine Jugend wurde von dieser Band maßgeblich beeinflusst. Es gab selten Tage wo keine Songs der Band den Weg in mein Ohr fanden. Ich für meinen Teil überlege auch einen kompletten Artikel zu schreiben, aber in eine News hätte soviel Text nicht gepasst und zudem wäre diese dann auch keine News mehr gewesen.

      Zum zweiten von dir angesprochenen Thema: ich bin Mitbegründer einer Aktion in der Metalheads ihr Haare spenden, welche dann an eine Kinderkrebsstation gehen um dort zu Perücken gemacht oder zu Spielzeug (durch Verkauf) gewandelt werden.
      Ich kenne das Problem der Sterblichkeit und den Versuch diese kurze Zeit nicht zu Leid werden zu lassen.

      Ich habe durch Suizid einige sehr gute Freunde verloren. Das Thema ist mir selbst auch durch andere Gründe sehr nah und seit fast 20 Jahren ein steter Begleiter. Ebenso habe ich gute Freunde durch tragische und dumme Unfälle verloren. Einer wurde von einem Betrunkenen totgefahren. Soll ich, nach deiner Logik, also nun an jeden Biertisch im Sommer und mit dem Finger wedeln?

      Man soll Chester nicht (für den Suizif) abfeiern. Aber er selbst hat viel geleistet für eine ganze Generation von Musikhörenden. Wie vielen er Kraft gab die Ähnliches erlebten oder in dunklen Gedanken gefangen waren weiß ich nicht genau – aber ich war einer davon.

      Der Disclaimer ist hoffentlich aber kein Problem für dich? Diesen finde ich wichtig und er sollte bei jeder Person mit journalistischem Hintergrund zum guten Ton gehören bei solchen Artikeln.

      Dir ein tolles Wochenende und Danke dir dein konstantes Feedback in unserem Magazin, ich hoffe darauf wie gewohnt immer wieder von dir zu lesen.
      yt / Schneemensch

  3. SnakeTD
    20. Juli 2017 bei 21:15 — Antworten

    Man mag natürlich vom neuen Album denken was man möchte, aber bis dahin war auch ich auch Fan der Band. Besonders auch von “Dead By Sunrise”. Von allen Musikertoden der letzten Zeit trifft mich dieser am Meisten. RIP Chester…

  4. Opalan
    20. Juli 2017 bei 21:14 — Antworten

    Ich bin so froh, dass ich noch die Gelegenheit hatte, das Konzert auf dem Southside dieses Jahr mitzuerleben. Ich war zwar zunächst skeptisch, da ihr neues Album ja bei Fans gemischte (freundlich ausgedrückt) Reaktionen hervorgerufen hat.
    Dennoch waren sie live unglaublich gut und Chesters Stimme besser denn je.
    Schade, diese Stimme, die mich durch meine Kindheit begleitet hat, zu verlieren.

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